Bereits einen Tag vor dem offiziellen Verkaufsstart des neuen Rammstein-Albums „Zeit“ könnt ihr euch das Werk in einer Dolby Atmos-Preview im Kino anhören!
Rammstein hat sich zum Release ihres neuen Albums „Zeit“ etwas ganz besonderes einfallen lassen. Am 28. April 2022, also einen Tag vor dem offiziellen Verkauffstart der neuen „Scheibe“, haben Fans die Möglichkeit alle 11 neuen Songs in einer Dolby Atmos-Preview in ausgewählten Kinos zu erleben. Das Event wird wohl unterstützt von Dolby und Apple Music. Interessierte sollten sich schnell um Tickets in einen der unzähligen Locations kümmern. Auf der Seite zeit.rammstein.de kann man nach der Auswahl des Landes die unterstützenden Kinos einsehen. Das Event wird auch nicht wiederholt – One Night Only!
Noch keine Dolby Atmos Blu-ray von „Zeit“ angekündigt
Vielleicht ist die Dolby Atmos-Preview auch auf absehbare Zeit, die einzige Möglichkeit (neben Live-Konzerten) das neue Album „Zeit“ in fulminanten 3D Sound zu genießen. Denn bislang wurde für den Musikrelease lediglich CDs und Vinyl-Schallplatten angekündigt. Eine Blu-ray mit entsprechender Dolby Atmos Tonspur wurde bislang noch nicht angekündigt. Es wäre auch sehr schade, wenn Rammstein die 3D-Vertonung nur innerhalb dieses Events verwerten würde. Es besteht aber immer noch die Chance, dass die Streaming-Portale wie Apple Music oder Amazon Music die 11 Tracks in Dolby Atmos 3D Sound anbieten.
„Zeit“ ist das mittlerweile achte Studioalbum des international erfolgreichen Deutschland-Exports Rammstein. Zuletzt veröffentlichten Rammstein „Liebe ist für alle da“ in 2009 und das unbetitelte Album mit dem einfachen Namen „Rammstein“ im März 2019. Rund drei Jahre später, nach weiteren Solo-Ausflügen des Frontmanns Till Lindemann, erscheint „Zeit“ mit der gleichnamigen Single und einem fulminanten neuen, wenn auch verstörenden Video.
Denon bringt mit der DHT-S217 eine neue Soundbar mit Dolby Atmos auf den Markt. Der Preis ist mit 269 Euro recht verträglich.
Dabei wirbt der Hersteller, welcher zu Sound United gehört, auch mit der geringen Bauhöhe von nur 6,6 cm. Dadurch sollte der Klangriegel unter die meisten Fernsehgeräte passen, ohne ins Bild zu ragen. Auf externe Rear-Lautsprecher oder einen kabellosen Subwoofer verzichtet man. Stattdessen sind zwei nach unten gerichtete Subwoofer integriert. Die Denon DHT-S217 kommt mit den Formaten Linear PCM, Dolby Digital, Dolby Digital Plus, Dolby TrueHD und Dolby Atmos klar.
Denon Dolby Atmos Soundbar für günstige 269 Euro
Zu haben ist die Denon DHT-S217 in Deutschland ab Mai 2022. Auch die Wantmontage ist freilich möglich. Neben den beiden Subwoofern sind auch zwei Mittel- und Hochtöner verbaut. Via Bluetooth lässt sich ebenfalls kabellos Musik von mobilen Endgeräten zu spielen. Als weitere Schnittstellen nennt Denon HDMI-In und HDMI-Out (mit eARC) sowie Optical.
Die Denon DHT-S217 bietet für 269 Euro Dolby Atmos.
Die vier Klangmodi „Movie“, „Night“, „Music“ und „Pure“ sollen für verschiedene Szenarien geeignet sein. Im Pure-Modus werden beispielsweise die Surround-Verarbeitung sowie sonstige Klanganpassungen abgeschaltet. Der Nachtmodus reduziert die Dynamik, was bei nächtlichem Filmkonsum die Nachbarn schont bzw. euch die Gelegenheit gibt auch auf niedrigen Lautstärken akustisch alles von Filmen und Serien mitzubekommen.
Denon DHT-S217 bietet einen Dialog Enhancer
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Die DHT-S217 liefert kraftvollen Klang trotz kompakter Maße
Die DHT-S217 liefert kraftvollen Klang trotz kompakter Maße
Die DHT-S217 Soundbar eignet sich auch als akustisches Upgrade für das Gaming-Setup
Die DHT-S217 Soundbar eignet sich auch als akustisches Upgrade für das Gaming-Setup
Filme und Serien profiteren von kristallklaren Dialogen und satten Bässen der
DHT-S217 von Denon
Filme und Serien profiteren von kristallklaren Dialogen und satten Bässen der
DHT-S217 von Denon
Die kompakte Fernbedienung befindet sich im Lieferumfang der DHT-S217
Die kompakte Fernbedienung befindet sich im Lieferumfang der DHT-S217
Der Denon Dialog Enhancer verbessert wiederum die Sprachverständlichkeit in drei Stufen. Das Feature erlaubt es Anwendern, die Lautstärke von Stimmen zu erhöhen, ohne die Gesamtlautstärke zu verändern. Kann gerade bei so manchem Actionfilm sicherlich eine Hilfe sein. Der Preis von 269 Euro zeigt euch jedoch sicherlich, dass die Denon DHT-S217 eine Einstiegs-Soundbar darstellt. Wer seinen TV-Klang aufwerten will und den Geldbeutel lieber schont, ist hier ja eventuell an der richtigen Adresse.
Dolby Atmos Soundbar DHT-S217 von Denon
2.1 Full-Range-Soundbar für klare Dialoge und satte Bässe
Musikstreaming via Bluetooth (A2DP)
Dolby Digital, Digital Plus, TrueHD und Linear PCM
Mediamarkt bietet die LG UltraGear Gaming-Monitore der GN600-Serie in 27 und 32 Zoll zum Bestpreis an! Jetzt von 144Hz, VRR und HDR beim Gaming profitieren!
Ihr sucht nach einem reaktionsschnellen Gaming-Monitor mit 144Hz, HDR10 und VRR? Dann liegt ihr mit LGs UltraGear GN600-Serie genau richtig! Mediamarkt.de hat die beliebten Bildschirme im Preis reduziert und liefert euch so einen großartigen Zusatz für PC, Xbox Series X/S oder PlayStation.
Der LG 27GN600 mit 27 Zoll unterstützt Full HD-Auflösung 1.920 x 1.080, 144Hz, HDR10 und Nvidia G-Sync
Doch worin unterscheiden sich die beiden Modelle? Der 27GN600 setzt auf ein Full-HD-Display (1.920 x 1.080) mit 144 Hz, HDR10 (350 cd/m²) und Nvidia G-Sync. Die Displaydiagonale beträgt 27 Zoll bei einem Seitenverhältnis von 16:9. Der 32GN600 hat ähnliche Spezifikationen, hat jedoch eine Diagnoale von 32 Zoll und QHD-Auflösung (2.560 x 1.440). Zudem setzt das Modell statt auf NVIDIA G-Sync auf AMD FreeSync, wie es z.B. auch von den Xbox Konsolen unterstützt wird. Die maximale Helligkeit und die Blickwinkelstabilität bleiben jedoch identisch. Bei den Anschlüssen sollte mit DisplayPort 1.4 und 2x HDMI 2.0 so ziemlich alles abgedeckt sein:
Diese Schnäppchen-Angebote sind übrigens kein Zufall, sondern Teil der LG Welt-Aktion auf mediamarkt.de, die ihr HIER besuchen könnt! Dort findet ihr auch die neuen OLED, QNED und UHD-Fernseher aus dem 2022 Line-Up, erprobte Kopfhörer, Soundbars und Audiosysteme und für den Haushalt eine Auswahl an Waschmaschinen und Kühlschränken und sogar eine günstige Mirkowelle!
Disney veröffentlicht die „Fluch der Karibik“-Filme (Pirates of the Caribbean) hierzulande erstmals auf 4K Ultra HD Blu-ray! Jetzt vorbestellen!
Lange hat sich Walt Disney Zeit gelassen, um die ehemaligen Blockbuster in ihrer restaurierten Fassung auch in Deutschland auf den Markt zu bringen. In den USA erschienen die Filme bereits 2017 auf 4K Ultra HD Blu-ray. Aber lieber zu spät als nie. Die Praxis zeigt womöglich auch, dass Disney in der physischen Vermarktung so langsam das Pulver ausgeht. Obwohl, der Katalog an Filmen ist nach den unzähligen Übernahmen, unter anderem von LucasFilm (Star Wars, Indiana Jones), Marvel und 20th Century Fox dann doch beachtlich. Bei der Veröffentlichungs-Strategie von Disney blickt eh niemand so richtig durch. Highlight-Filme werden in den USA auf 4K Blu-ray veröffentlicht und in Europa werden dagegen nur sporadisch die Märkte bedient. Zurück zum eigentlichen Thema!
Fluch der Karibik mit englischem Dolby Atmos-Sound
Für die 4K Blu-rays der Fluch der Karibik-Filme hat sich Disney leider nichts neues einfallen lassen
Die ersten vier Ableger der „Pirates of the Carribean“-Filme können ab sofort als 4K UHD Blu-ray in einem regulären Keep-Case / Amaray vorbestellt werden. Im Sommer, genauer gesagt am 2. Juni 2022, werden die Discs dann versendet. Eine limitierte Steelbook-Variante wird es wohl nicht geben. Wie es aussieht, erscheinen alle Filme in der Disney-typischen Ausstattung. Bedeutet: Die restaurierte 4K Fassung wir mit HDR10 (High Dynamic Range) und Dolby Atmos 3D Sound im Originalton ausgeliefert. Die deutsche Synchronisation liegt als Dolby Digital Plus 7.1 ab. Wer auf dreidimensionalen Klang steht, muss somit den Dolby Atmos-Upmixer seines AV-Receivers oder Soundbar (sofern unterstützt) einsetzen.
Die Fluch der Karibik-Reihe gehört übrigens zu den erfolgreichsten Film-Franchises der Welt. Mit einem Einspielergebnis von rund 4.5 Milliarden US-Dollar, brach die Piraten-Crew um Capitän Jack Sparrow (Johnny Depp) so manchen Rekord. Insgesamt gibt es fünf Filme, der letzte „Pirates of the Caribbean: Salazars Rache“ erschien 2017. Ein sechster Teil ist in Planung, jedoch ist nicht ganz klar, ob Depp auch wieder die Hauptrolle übernimmt. Aktuell befindet sich der Schauspieler in einem Rechtsstreit mit seiner Exfrau Amber Heard (Aquaman), welcher in diesen Tagen wieder vermehrt die Aufmerksamkeit der Presse auf sich zieht.
Hat das Harry Potter-Franchise nach „Die Heiligtümer des Todes Teil 2“ ausgedient oder schafft es der „Fantastische Tierwesen“-Ableger den Zauber am Leben zu erhalten?
Zum Filmstart von „Phantastische Tierwesen: Dumbledores Geheimnisse“ hat sich das Portal justwatch.com mit der Frage beschäftigt, wie beliebt sind eigentlich die „Phantastische Tierwesen“-Filme im Vergleich zu den Harry Potter Originalen? Ich persönlich konnte den jüngsten Film-Ablegern aus dem Harry Potter-Universum nicht viel abgewinnen und habe mir dann doch lieber die ersten acht Filme nochmals auf Netflix (wenn auch nur in HD-Qualität) erneut angesehen. Doch wie es aussieht, stehe ich zum Teil alleine mit meiner Meinung da.
Wie beliebt sind die Phantastischen Tierwesen-Filme?
Laut einer Auswertung von Justwatch kann sich “Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind” in der Beliebtheits-Skala nämlich den vierten Platz, nach „HP und der Stein der Weisen“, „HP und der Gefangene von Askaban“ und „HP und der Feuerkelch“ sichern. Der Film schlägt somit “Die Heiligtümer des Todes Teil 1&2”, “Der Orden des Phönix” als auch “Der Halbblutprinz”. Nach dem erfolgreichen Auftakt des „Sub-Franchise“ folgte mit „Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen“ jedoch der unbeliebteste Ableger aus dem Harry Potter-Universum.
Die Phantastische Tierwesen-Filme belegen den vierten und letzten Platz in der Harry Potter Beliebtheitsskala!
Die Hoffnungen liegen jetzt natürlich auf „Dumbledores Geheimnisse“ der in den ersten Reviews jedoch keine Rekorde zu brechen scheint. Auf Rotten Tomatoes wird der Film von der Seite und deren Besucher auf jeden Fall besser bewertet als „Grindelwalds Verbrechen“, auf imdb.com schwebt der Film auf dem gleichen Niveau wie der unbeliebte Teil. Womöglich ist es einfach viel zu schwer, eine junge Generation für diese fantastische Welt zu begeistern, haben sie doch die damalige „Harry Potter-Madness“ nicht miterlebt. Ältere Semester vermissen dagegen wohl eher die Original-Schauspieler die Harry Potter, Hermine Granger oder Ron Weasley verkörpert haben.
Übrigens könnt ihr PT: Dumbledores Geheimnisse bereits auf 4K UHD Blu-ray vorbestellen. Die Gesamtedition aller Harry Potter Filme gibt es derzeit wieder zum Vorteilspreis auf amazon.de und jpc.de!
JustWatch ist ein internationaler Streaming-Guide, der über 20 Millionen Nutzern pro Monat in 100 Ländern hilft, großartige Filme und Serien auf Netflix, Prime Video, Apple TV+ usw. zu finden. Wer möchte, verfolgt einfach unsere Webseite und bekommt hier auch jeden Monat die Neuheiten und Highlights der beliebtesten Streamingdienste präsentiert. =)
Sony und Microsoft wollen es Partnern ermöglichen, direkt in Spielen Werbung zu schalten. Zunächst ist dies aber nur für Free-to-Play Games anberaumt.
Beide Unternehmen sollen laut Business Insider derzeit mit Adtech-Partnern verhandeln. Man wolle im Hintergrund eine Infrastruktur aufbauen, die es ermöglicht, in Spielen Im-Game-Werbung zu buchen. Zunächst ist dies von beiden Plattforminhabern ausschließlich für Free-to-Play-Titel geplant. Die Herangehensweisen von Sony und Microsoft bergen jedoch auch Unterschiede. Demnach wolle Microsoft auf eine Provision verzichten, da es dem Unternehmen vor allem darum gehe, die Xbox-Plattformen für Free-to-Play-Entwickler attraktiver zu machen. Sony wiederum hat da noch keine Entscheidung getroffen, könnte sich also noch etwas abzwacken.
„Dezente Werbeanzeigen“ in Spielen
Gemeinsam haben Sony und Microsoft, dass sie auf zwei Faktoren Wert legen: Sie wollen keine privaten Kundendaten mit Werbepartnern teilen. Das hätte sonst wohl auch Datenschützer auf den Plan gerufen. Außerdem ist das Ziel, dass die Werbeeinblendungen möglichst dezent bleiben und den Spielverlauf nicht beeinträchtigen. Denkbar seien etwa Werbetafeln in Sportspielen, was dann sogar eher realistisch wäre. Auch klassische Werbespot bei Wartezeiten in Multiplayer-Lobbys seien denkbar.
Auch Microsoft will Werbung in Free-to-Play-Spiele integrieren.
Die beiden Werbe-Initiativen sollen wohl noch vor Ende 2022 starten. Adtech-Partner wären dann dafür zuständig, hinter den Kulissen die Verwaltung zu übernehmen. Microsoft soll dabei auch besonders darauf achten, dass zunächst nur ausgewählte Marken Werbung platzieren dürfen. Die Anzeigen sollen zur Gaming-Community passen. Offiziell haben aber weder Microsoft noch Sony die angeblichen Pläne bestätigt. Im Trend läge man damit, denn auch Streaming-Anbieter wie Netflix oder auch Disney+ planen Werbung.
Werbung in Spielen: Öffnet sich die Büchse der Pandora?
Grundsätzlich ist Werbung, etwa in Form von Product Placement, in Spielen nichts Neues. Man denke etwa nur an die Monster Energy Drinks in „Death Stranding“. Allerdings ist das Schalten dynamischer und wechselnder Werbeanzeigen in Spielen sonst eher in Mobile Games üblich. In Free-to-Play-Spielen wird es wohl ebenfalls die meisten Spieler nicht unbedingt stören. Doch wenn die Infrastruktur erst etabliert ist, ist natürlich rasch denkbar, dass man dieses Prinzip nach und nach auf Core-Games zum Vollpreis ausweitet.
So hat die Spieleindustrie da ja stets Argumente auf Lager: Die kostspielige Entwicklung müsse finanziert werden, nur so könne man Spielern weiter großartige Erfahrungen bieten, etc. Etwa sind mittlerweile auch Mikrotransaktionen in Vollpreistiteln leider eher die Regel als die Ausnahme. Wir wollen aber nicht zu pessimistisch sein. So bleibt auch die Frage, auf wie viel Interesse die neuen Werbemöglichkeiten stoßen.
Denn wenn Microsoft und Sony keine Nutzerdaten teilen wollen, wird es für die werbenden Unternehmen schwieriger, die Erfolge ihrer Kampagnen auszuwerten. Viele Marken werden daher vielleicht anfangs erst einmal abwarten.
Netflix hat gerade mit sinkenden Abonnentenzahlen zu kämpfen. Im Mai 2022 will man natürlich dennoch wieder mit Neuheiten locken.
Allen voran dürfte sicherlich die Netflix-Kultserie „Stranger Things“ mit der vierten Staffel einige Abonnenten bei der Stange halten oder sogar für ein paar Wiederkehrer sorgen. Die Staffel wird allerdings in zwei Hälften aufgeteilt. Es erwartet euch also zunächst nur die sogenannte „Ausgabe 1“. Doch auch die Fortsetzung von „Love, Death & Robots“ lockt sicherlich einige Zuschauer vor den Bildschirm, da sind wir uns sicher.
Unter den Filmen wiederum finden sich bei den Eigenproduktionen des Streaming-Anbieters beispielsweise „Ein Mordsteam ermittelt wieder“ mit Omar Sy („Ziemlich beste Freunde“) vor und Louis Leterrier („Now You See Me“) hinter der Kamera. Und auch neue Lizenztitel nimmt Netflix im Mai 2022 ins Programm. Da wären unter anderem „Constantine“ mit Keanu Reeves, der Animationsfilm „Madagascar“ oder auch „Transformers: The Last Knight“ erwähnenswert.
Die Luft wird für Netflix allerdings dünner: Im ersten Quartal 2021 hat der Streaming-Anbieter erstmals seit zehn Jahren insgesamt Abonnenten verloren. Der Aktienwert sank zeitweise um 25 %. Als Konter ist ein werbefinanzierter Tarif geplant, welcher dazu beitragen soll, das Angebot wieder attraktiver zu machen. Denn Netflix ist insgesamt einer der teuersten Streaming-Anbieter und in den Kosten deutlich über etwa Apple TV+, Disney+ oder auch Amazon Prime Video angesiedelt.
Netflix steht vor einer Identitätskrise
Vielleicht fehlt es Netflix auch ein wenig an einer erkennbaren Identität. Disney hat seine Marken wie Marvel, Star Wars und Pixar, Apple setzt deutlich auf Qualität statt Quantität und Amazon verleibt sich MGM ein, um etwa mit James Bond zu punkten. Netflix hat zwar Zugpferde wie „The Witcher“, „Cobra Kai“ oder auch „Squid Game“, doch eine klare Linie fehlt vielleicht.
Wie dem auch sei, wir hoffen, dass ihr als Leser und eventuell eben als Abonnenten von Netflix im Mai 2022 ausreichend interessantes Futter erhaltet. Viel Spaß beim Streaming wünschen wir so oder so!
Dolby Vision Gaming ist aktuell noch ein kompliziertes Thema. Ab 2023 werden aber mehr TV-Hersteller die vollwertige Erfahrung mit 4K bei 120 Hz und mit VRR unterstützen.
Aktuell ist dies nur bei LG der Fall und auch dort nicht bei älterem TV-Geräten. Möglich werden, soll die breitere Unterstützung 2023 durch MediaTeks neuen Chip für Fernsehgeräte: den Pentonic. Er ist sowohl für 4K- als auch für 8K-Fernseher geeignet. Es handelt sich dabei um das erste SoC von MediaTek, dessen Prozessoren in etlichen TV-Geräten zum Einsatz kommen, das Dolby Vision Gaming bei 4K mit 120 Hz, ALLM und VRR voll unterstützt.
Dolby Vision Gaming ist aktuell allerdings noch eine Nische. So ist es mit der Unterstützung im PC-Segment arg kompliziert und die Sony PlayStation 5 beherrscht Dolby Vision in keinerlei Form. Daher bleiben nur die Xbox Series X|S für geneigte Spieler übrig. MediaTek verweist im Übrigen auch darauf, dass derzeit rund 60 % aller weltweit ausgelieferten Fernsehgeräte Chips des Unternehmens verwenden. Das schließt Modelle von Panasonic, Philips, Samsung und Sony ein.
MediaTeks Pentonic-SoC für TVs soll auch Spieler erfreuen.
Verbauen können Hersteller das Pentonic-SoC in 4K- und 8K-TV ab der zweiten Jahreshälfte 2022. Da es natürlich seine Zeit braucht, bis die Fernseher dann produziert sind, könnten die Endprodukte voraussichtlich ab Anfang 2023 zur Verfügung stehen. Mit viel Glück wäre auch ein Start Ende 2022 noch denkbar. Der neue Prozessor ist auch zu Dolby Vision IQ mit Precision Detail kompatibel.
Dolby Vision Gaming bleibt noch hinter den Möglichkeiten zurück
Derzeit ist Dolby Vision Gaming jedoch eher eine Randnotiz. Vergleiche zwischen Spielen mit HDR10 und Dolby Vision haben lediglich marginale Unterschiede aufgezeigt. Allerdings könnte sich das natürlich noch ändern, sollten die Entwickler ihre Titel verstärkt für Dolby Vision Gaming optimieren. Zumindest darf man auf die weitere Entwicklung gespannt sein.
Nicht alle Nutzer freuen sich über das jüngst eingeführte ALLM-Features auf der PlayStation 5. Bestimmte Bildverbesserungs-Optionen auf dem TV lassen sich damit leider nicht mehr aktivieren.
Wie vor Kurzem berichtet, hat Sony Interactive Entertainment (SIE) vor kurzem die PlayStation 5 Konsole via Firmware-Update mit dem ALLM-Feature (Auto Low Latency Mode) versehen. Obwohl die Änderung in noch keinem Changelog auftaucht, lässt sich bereist nachvollziehen, dass sich die Wiedergabekette (AV-Receiver, Soundbar, TV, Projektor) automatisch in den Bildmodus für den geringsten Input-Lag (meist Game/Spiel-Modus) schaltet, sobald die PlayStation 5 gestartet wird. Leider „sperrt“ die PS5 mit dieser Funktion in den meisten Fällen beliebte Bildverbesserungs-Optionen der Fernsehgeräte aus.
Mit der PS5-Firmware-Version beginnend mit 22.01-05 konnten wir den „ALLM-Fehler“ replizieren
ALLM lässt sich auf PS5 nicht deaktivieren
Das ist im Prinzip kein Problem, welches allein die PlayStation 5 betrifft, auch die Xbox Series X/S sperren die Bildverbesserungs-Algorithmen aus. Jedoch lässt sich die ALLM-Funktion über die Einstellungen der Konsole deaktivieren, wodurch diese nicht mehr über die HDMI-EDID ausgegeben wird. Danach stehendie Optionen wieder zur Verfügung. Bei der PS5 wird die „ALLM-Anfrage“ immer übertragen und der TV so in den Gaming/Spiel-Modus gezwungen.
Die Xbox Series X/S erlaubt es uns ALLM (Modus mit geringer Latenz) unter den Videomodi zu deaktivieren
In den allermeisten Fällen stellt dies kein Problem dar. Viele Spieler haben an der visuellen Darstellung im Game-Modus nichts auszusetzen und legen eher Wert auf hochauflösende 4K-Grafik mit hoher Bildwiederholungsrate (60/120Hz). Andere wiederum, die sich vielleicht als „Casual Gamer“ bezeichnen, möchten eher die bestmögliche, visuelle Darstellung. Rauschreduzierung oder die Zwischenbildberechnung, z.B. bei Spielen, die nur mit 30Hz laufen, sind hier sicherlich Features, die der ein oder andere nicht missen möchte. Dabei ist anzumerken, dass jeder dieser zugeschalteten Algorithmen, den Input Lag negativ beeinflussen kann. Am komfortabelsten wäre es, wenn Sony ähnlich wie Microsoft einfach eine Option in die Einstellungen hinzufügt, mit der sich ALLM deaktivieren lässt. Bis dies (hoffentlich) umgesetzt wird, muss man sich jedoch mit irgendeiner Übergangslösung behelfen.
Auf einem LG Smart TV lässt sich z.B. „Instant Game Response“ in den Bildeinstellungen deaktivieren. Damit wird das ALLM-Signal der PS5 nicht mehr erkannt, wodurch die ausgegrauten Bildoptionen wieder zur Verfügung stehen. Man müsste jedoch manuell dem HDMI-Eingang den Spiel/Game-Modus zuweisen. Deaktivieren wir „Instant Game Response“ funktioniert VRR (Variable Refresh Rate) leider auch nicht mehr, was PS5-Gamer nicht weiter kümmern dürfte, unterstützt die Konsole (noch immer) nicht dieses Gaming-Feature.
Workarounds sind nicht immer zufriedenstellend
Auf einem Sony Smart TV mit HDMI 2.1 ist der Workaround für dieses Problem nicht wirklich optimal. Über die Einstellungen>Kanäle & Eingänge>Externe Eingänge kann der HDMI-Eingang, an dem die PS5 angeschlossen ist, in den „Erweiterten Bildmodus Dolby Vision“ gesetzt werden. Die PS5 unterstützt kein Dolby Vision, jedoch sorgt diese Option dafür, dass die Bildeinstellungen des Sony TV nicht mehr über das ALLM-Signal gesperrt werden. Dafür reduziert sich die maximale Bildwiederholungsrate auf 60Hz bei 4K Auflösung. Allein dieses Beispiel zeigt, dass das Problem von Seite der PS5-Hardware gelöst werden muss und nicht von den TV-Herstellern.
Wie sieht es bei euch aus? Vermisst ihr bestimmte Bildeinstellungs-Features, nach dem ALLM-Update der PS5, oder seid ihr mit der Bildwiedergabe in 4K@60Hz und 4K@120Hz ausnahmslos zufrieden?
Samsung Display hat Berichten zufolge mit der Entwicklung flexibler / rollbarer QD-OLED-Panels begonnen. Möchte man LG mit ihrem rollbaren OLED-Fernseher Konkurrenz machen?
Die Frage, die sich mir als Erstes stellte, war „wieso?“. Wieso verschwendet Samsung Display Zeit mit einem Anwendungsszenario für QD-OLED-Displays, das beim Mitbewerber LG Display komplett in die Hose ging? Diese Frage wird wohl nur die Zukunft beantworten können. Nach dem Handels-Debüt der ersten QD-OLED Displays, verbaut in Gaming-Monitoren und TV-Geräten von Samsung und Sony, möchte man sich wohl nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Vor allem, weil der QD-OLED Auftakt mit viel positiven, aber auch negativen Berichterstattungen begleitet wurde. Neue Anwendungsbereiche, selbst wenn diese erst in ein paar Jahren bedient werden, könnten den langfristigen Erfolg der neuen Displaytechnologie sichern.
Plant Samsung wirklich einen aufrollbaren QD-OLED-TV?
Der aufrollbares OLED TV RX des Mitbewerbers LG ist wohl eher ein Ladenhüter
Laut Quelle arbeitet Samsung Display an einem Quantum Dot OLED Panel, dass statt zwei Glas-Substraten nur noch eine Schicht benötigt. Die neuste Version der QD-OLED-Panels sollte damit so flexibel werden, dass sich diese aufrollen lässt, ohne Beschädigungen davonzutragen. Ob dies wirklich gelingt, darf jedoch bezweifelt werden. LG Display, die bereits seit mehreren Jahren Erfahrungen im Bereich flexibler OLED-Displays gesammelt haben, kämpfen wohl noch immer mit hohen Ausfallraten. Erstmals in 2019 angekündigt, kam der LG Rollable TV RX mit 65 Zoll zum horrenden Preis von rund 80.000 Euro (umgerechnet) in den Handel. Das Modell wurde jedoch nur in minimalen Stückzahlen in ausgewählten Märkten vermarktet. Selbst das Nachfolgemodell R1 (2021), welches 2022 weiterhin angeboten wird, ist in Deutschland immer noch nicht erhältlich.
Günstigere Preise für QD-OLED?
Wir denken, dass Samsung Display bei einer erfolgreichen Umsetzung seiner Pläne, sicherlich einen aufrollbaren QD-OLED-TV vorstellen wird. Ob dieser dann als fertiges Produkt für den Endkunden vermarktet wird, liegt dann doch in den Händen von Samsung Elektronics oder Drittherstellern wie z.B. Sony. Weitaus interessanter dürfte dagegen die Einsparung bei den Materialien sein, die sich durch den Wegfall eines Glas-Substrates ergeben könnte. Die Vereinfachung des Produktionsprozesses bei QD-OLED-Displays, die ja im Druckverfahren hergestellt werden, könnte so Hersteller und Kunden zugutekommen. Auf lange Sicht könnten die dünneren QD-OLED-Displays auch in neuen Produktsparten wie z.B. Tablets oder Laptops zum Einsatz kommen. Dafür muss sich jedoch noch die Pixeldichte erhöhen.