Ridley Scotts neuer Film „The Last Duel“ konnte an den Kinokassen keinen Erfolg verbuchen. Schuld sind laut seiner Auffassung die Smartphone-starrenden Millennials, wie ich einer bin.
„The Last Duel“ mit Matt Damon, Adam Driver, Jodie Comer und Ben Affleck in den Hauptrollen kann leider nur als Boxoffice-Desaster beschrieben werden. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von aktuell rund 29 Millionen US-Dollar und Produktionskosten von 100 Millionen US-Dollar, wird es der Film wohl für lange Zeit nicht schaffen, eine schwarze Null zu schreiben. Das alleine wäre ja kein Problem, da nicht jedes Projekt einen großen Erfolg feiern kann. Einen negativen Beigeschmack bekommt die Sache jedoch, als Ridley Scott seinen Gefühlen freien Lauf lässt.
Disney hat alles richtig gemacht
Im Podcast „WTF“ von und mit Marc Maron lobte Scott erst den „fantastischen Werbejob“ von Disney, deren Übernahme von 20th Century Fox dem Film in keinster Weise geschadet hat – laut seiner Auffassung. Scott sagte, er stehe fest zu The Last Duel und der Entscheidungsprozess im Studio war durchweg solide. Schuld können demnach nur die Millennials haben, die in den frühen 1980er bis späten 1990er Jahren geboren wurden. Dazu zähle übrigens auch ich.
„Diese Millennials wollen nie etwas lernen…“
„Ich denke, worauf es hinausläuft – was wir heute haben, [ist] ein Publikum, das mit diesen verdammten Handys aufgewachsen ist. Diese Millennials wollen nie etwas lernen, es sei denn, es wird ihen auf einem Handy präsentiert… Das ist jetzt grob gesprochen, aber ich denke, wir sehen es gerade mit Facebook“, fügte Scott hinzu. „Hier wurde eine falsche Ausfahrt genommen, was nur passiert ist, weil man der jüngsten Generation das falsche Vertrauen gegeben hat, denke ich.“ so Scott im Podcast.
Ja, die meisten Nutzer übertreiben es mit der Smartphone-Nutzung und ein suchtartiges Verhalten ist nicht selten und lässt sich in fast allen Altersgruppen nachweisen. Der Zielgruppe jetzt den schwarzen Peter zuschieben, das ist nicht die feine Art. Vielleicht hat Ridley Scott persönlich weniger Berührungspunkte mit der neuen Technologie, die Erklärung für den Misserfolg ist aber sicherlich vielschichtiger.
Zum einen befinden wir uns immer noch mitten in einer weltweiten Pandemie und man darf einfach nicht vergessen, dass die Präsentation im Heimkino qualitativ dem klassischen Projektionskino bereits weit überlegen ist. Viele sehen es einfach nicht mehr ein, einen überteuerten Abend im Kino zu verbringen. Die audiovisuelle Präsentation via Streaming, Blu-ray oder 4K Blu-ray reicht den meisten einfach aus. Zudem spricht das Setting vielleicht auch nicht so viele Kinogänger an.
„The Last Duel“ habe ich übersehen
Ich persönlich habe von „The Last Duel“ das erste Mal gehört, als ich die Listung auf jpc.de erspäht hatte. Die Buchvorlage aus dem Jahr 2004 „The Last Duel: A True Story of Trial by Combat in Medieval France“ ist mir ebenso nicht bekannt. Ich bin jetzt auch nicht die „Millennial-Referenz“, würde ich mich doch als „ausgewählten Kinogänger“ bezeichnen. Ich habe meine 3-5 Filme im Jahr, die ich wirklich sehen möchte und diese gönne ich mir dann auch mit allen technisch-möglichen Mitteln. Da lande ich dann gerne in einem IMAX oder Dolby Cinema. „The Last Duel“ habe ich aber sicherlich nicht ausgelassen, weil er mir nicht auf einem 5,5 Zoll-Display präsentiert wurde, sondern weil ich den Film einfach nicht wahrgenommen habe (klasse Werbung von Disney) und mir den ersten Blick auch nicht fesselt (Trailer).
Was denkt ihr über die Aussage von Ridley Scott? Der verzweifelte Versuch sein Gesicht zu wahren, oder die berechtigte Kritik an die neuen Verhaltensweisen der Gesellschaft.
Sony stellte uns für 2 Wochen den VPL-VW890ES 4K Laser-Heimkino-Projektor zur Verfügung. Wir haben den Beamer für euch umfassend getestet und präsentieren euch hier unsere Ergebnisse!
Das Testmodell des VPL-VW890ES erreichte uns in der Farbe Schwarz. Eine weiße Variante ist in dieser Preis- und Ausstattungsklasse nicht relevant, dass die schwarze Farbe Streulicht im Heimkino reduziert. Mitte Oktober hatten wir rund 2 Wochen Zeit, um das Modell auf „Hertz“ und Nieren zu testen. Fast zu kurz, um sich einen umfassenden Eindruck über den Heimkino-Laserprojektor zu machen. Wir versichern euch jedoch, dass wir die Tage bestmöglich ausgenutzt haben. Der VPL-VW890ES ist mit 24.999 Euro das derzeit teuerste, Laser-basierte Modell von Sony vor den Pro-Modellen VPL-VW5000 und VPL-GTZ380 (kosten 49.999 Euro aufwärts). Für den Preis eines gebrauchten Mittelklasse-Wagens erhält der Nutzer dennoch Filmspaß in seiner schönsten Form.
Laser-Lichtquelle und native 4K Auflösung
Durch die erhöhte Helligkeit von rund 2.200 Lumen (Laser-Lichtquelle), verglichen innerhalb der eigenen Produktreihe, kann der Beamer bedenkenlos in helleren Wohnräumen eingesetzt werden. Bei dem bereits von uns getesteten „kleineren“ Modell Sony VPL-VW290ES ist dies nämlich nicht der Fall. Die Helligkeitsausbeute ist beachtlich, handelt es sich beim VPL-VW890ES um einen nativen 4K Projektor. Bedeutet, von der Signalquelle bis hin zur Projektion wird das 4K-Signal in seiner Auflösung nicht verändert, umgerechnet oder per Shifting auf UHD-Qualität angehoben. Die Reality-Creation-Technology von Sony erlaubt es zudem niedrig aufgelöste Inhalte von DVD, Blu-ray und Co. auf 4K-Niveau zu heben.
Sonys ARC-F Optik
Das Bild ist gestochen scharf und der ANSI Kontrast mit gemessenen knapp 400:1 Sony typisch überragend. Das Objektiv besteht aus 18 Elementen, 6 davon sind sogenannte ELD-Elemente was Extra-Low-Dispersion bedeutet. Diese sollen es erlauben eine optimale Konvergenz zwischen den roten, grünen und blauen Primärfarben zu erzielen, was zu dem Effekt führt, dass die gesehene Schärfe auf der Leinwand zunimmt. Sony selbst nennt das Objektiv ARC-F, was wiederum für All-Range-Crisp-Focus steht. Also eine Optik die auf der gesamten Leinwand maximale Schärfe garantieren soll, egal welches Projektionsverhältnis der Nutzer anwendet. Bei einfacheren Objektiven ist es so, dass die Bildschärfe zu den Rändern hin abnimmt und damit auch der allgemeine Schärfeeindruck. Das ist beim VPL-VW890ES nicht der Fall.
Der Sony VPL-VW890ES in voller Pracht!
Bei den meisten Produkten der Mitbewerber und sogar beim VPL-VW290ES nimmt die Schärfe zu den Rändern etwas ab. Nicht so, dass der Seheindruck komplett über den Haufen geschmissen wird. Wer es einmal bewusst wahrgenommen hat, weiß eben, dass dieses kleine Manko vorhanden ist. Aber wie angemerkt, nicht beim Sony VPL-VW890ES. Denn nicht nur die Optik wurde verbessert, Sonys Fokusoptimierung greift nämlich zusätzlich auf digitaler Ebene in die Detailoptimierung und liefert uns so ein „doppeltes Sicherheitsnetz“ für die Bildschärfe. Angetrieben wird die Bildmechanik durch den X1-Bildprozessor, der den meisten Nutzern von Sonys Fernsehern geläufig sein dürfte.
Mechanischer Zoom & Lens-Shift
Beim installierten Objektiv beträgt der Verstellbereich per Lens-Shift Vertikal +-80% und Horizontal +-31%. Es gibt auch noch optional ein Weitwinkelobjektiv, welches das Projektionsverhältnis von 1,35:1 – 2,90:1 beim im Paket erhältlichen Objektiv auf 0,85:1 bis 1,06:1 ändert. Der Lens-Shift beträgt dann Vertikal +-50% und Horizontal +-18%. Für die meisten geplanten Heimkinos dürften diese mechanischen Einstellungsmöglichkeiten reichen, um das Bild optimal auf die Projektionsfläche auszurichten. Das Bild kann zudem schnell auf verschiedene Formate und Maskierungen mit der Lens-Memory-Funktion angepasst werden.
Bedienfeld des Sony VPL-VW890ES, eine Fernbedienung befindet sich natürlich im Lieferumfang
Eine der größten Vorteile ist die langlebige Phosphor-Laserlichtquelle mit 2200Lumen. Die Lichtquelle soll eine Lebensdauer von bis zu 20.000 Stunden ihren Dienst verrichten. Wer den 4K Projektor täglich 4 Stunden nutzt, sollte somit über 13 Jahre Spaß mit dem Gerät haben. Es bleibt einem der teure Wechsel eines Lampen-basierten Projektors erspart. Leider fehlen Langzeitdaten, die belegen, dass der Laser auch ohne Helligkeitsverluste die ganze Zeit durchhält. Einige Sony-Nutzer hatten sich über einen Farbdrift beschwert, was jedoch vom Sony Prime Support behoben wurde. Leider kam der Support in den letzten Jahren nicht so gut weg, was vor allem die lokalen Händler zu spüren bekommen.
„Dual Contrast“ liefert großartige Bildtiefe
Wir sind jetzt etwas zu sehr in die technischen Fähigkeiten des VPL-VW890ES abgedriftet. Zurück zum Test. Der Ansi-Kontrast mit 400:1 ist wirklich beachtlich und liefert im Heimkino einen richtig guten „Punch“. Vergleicht man den Wert mit dem 4K-Einstiegsmodell VPL-VW290ES, dann beeindruckt dieser gar nicht mehr so sehr. Dieser hatte bereits einen ON/OFF-Kontrast von 14.500:1 den der VPL-VW890ES ebenfalls vorweisen kann.
Den Unterschied macht in diesem Fall die Dual Contrast Control, die die Blende und den Laser unabhängig voneinander steuert. Dadurch ergibt sich ein deutlich besserer, dynamischer Kontrast, den Sony mit Unendlich:1 angibt. Und ja, die Dunkelblenden im Film (Blackouts) sorgen für Gänsehaut (Blende komplett geschlossen, bzw. Laser deaktiviert). Ist der Raum Restlicht-optimiert ist das richtig beeindruckend, da der Laser komplett abgeschaltet werden kann, also anders wie bei Lampen-basierten Geräten.
Die Anschlüsse des VPL-VW890ES befinden sich an der Seite des 4K Laser-Projektors
Die Geräuschentwicklung beträgt 24db was einen hervorragenden Wert darstellt, steht der Laser nicht auf Maximalhelligkeit kann man sehr nah am Gehäuse sitzen, ohne dass es unangenehm auffällt. Das Gerät ist somit auch im Wohnzimmer zu empfehlen, bei dem das Gerät in der Regel direkt über dem Zuschauer an der Decke montiert wird. Bei der Leistungsaufnahme hätten wir uns vorstellen können, dass Laserprojektoren durch den höheren Wirkungsgrad des Lasers weniger Strom verbrauchen. Dies entspricht aber nicht der Wahrheit, denn das Gerät zieht sich 490W aus der Steckdose. Dafür bleibt das Gerät aber kühler als die Lampen-basierten Brüder. Beim nächsten Test werden wir mal ein Infrarot-Thermometer bemühen.
Sony VPL-VW890ES SDR-Kalibrierung
Apropos Messen: Das einzige was man zumindest für SDR und REC709 kalibrieren muss ist der Weißpunkt D65 auf die jeweilige Leinwand. Der Projektor ist schon so hervorragend , ab Werk kalibriert, dass eine Kalibrierung nicht unbedingt eine Verbesserung mit sich bringt. Alle unsere Messergebnisse könnt ihr wieder in nachfolgendem PDF einsehen:
Was etwas auffällt ist, dass der 100%ige Rotpunkt wieder übersaturiert ist. Das ist wohl ein allgemeines Problem bei den Sony Projektoren. So muss man sich bei diesem Modell wieder entscheiden, ob die Zwischenpunkte in der Farbe Rot mit 25, 50,75 Prozent korrekt gesättigt sind, oder die 100 Prozent. Wir empfehlen Ersteres. Der Mitbewerber JVC macht es bei seinem N5 etwas besser. Out-of-the-Box stimmt hier bereits die Rot-Darstellung, weshalb Hauttöne von Personen natürlicher aussehen. Beim Sony VPL-VW890ES muss man hier erst nachjustieren, damit der „Sonnenstich“ der Schauspieler verschwindet. Aber wofür hat man denn professionelles Testequipment?
Sony VPL-VW890ES HDR-Kalibrierung
Bei der HDR Kalibrierung deckte das Gerät 89 Prozent des DCI-P3 Farbraumes ab. Das liegt aber allein daran, dass die alle Geräte in der Regel eine Grünschwäche besitzen. Einige Projektoren arbeiten dann mit Filtern, die bestimmte Anteile reduzieren, um den Grünton zu verstärken. Der Nachteil daran ist aber der teils große Lichtverlust. Dieser resultiert wiederum in eine verminderte Wahrnehmung des Kontrasts, was den Bildeindruck verschlechtert. Also leben wir lieber mit etwas weniger Grün.
Die Laser-Lichtquelle und die Optik des VPL-VW890ES sind ein optimales Team
Man soll bei einer Debatte ja immer mit etwas „Negativem“ anfangen. Denn was der Sony VPL-890ES bei der Wiedergabe von HDR-Inhalten abliefert, ist schon erstklassig. Schöne Farben, toller Kontrast und hervorragender ANSI Kontrast. Der Beamer erkennt automatisch, ob Videosignale in HDR anliegen und aktiviert dann das Dynamic HDR Enhancer-Feature. Diese Funktion bedient sich der statischen HDR10-Metadaten und passt diese Szene für Szene an. Die Helligkeit wird dynamisch angepasst und der Kontrast- und Detaileindruck in sehr hellen/dunklen Filmabschnitten nimmt deutlich zu! Wir empfehlen diese HDR-Einstellungen auf „Automatisch“ zu belassen. Sonst könnte das Bild ggf. etwas zu dunkel rüberkommen.
Wer möchte, kann sich in den HDR-Einstellungen auch austoben. Das gute dabei, Bildartefakte konnten wir keine entdecken, egal, wie wild die Werte auch sein mögen. Wer sich auskennt, kann dem Bild noch etwas mehr Kick verleihen. Wie angemerkt ist der Wert „Automatisch“ bereits erste Klasse. Grobe Fehldarstellungen nach der manuellen HDR-Optimierung sind nicht zu befürchten. Im erweiterten Farbraum (DCI-P3) trifft der Sony Laser-Heimkinoprojektor die Farben Rot und Blau sehr gut. Wie angemerkt gibt es eine leichte Grünschwäche. Mit einem Wert von rund 89% DCI-P3 sind wir absolut zufrieden.
Zu erwähnen wäre vielleicht noch die Speicherfunktion für verschiedene HDR-Konfigurationen. Sobald ein Signal mit HDR übertragen wird, können die Einstellungen unabhängig von den SDR-Einstellungen verändert werden.
Zwischenbildberechnung des Sony VPL-VW890ES
Das Feature ist ideal für Action-Filme oder Sportübertragungen. Hier gibt es verschiedene Einstellmöglichkeiten zwischen Aus, True Cinema, schwach glätten, stark glätten, und Impuls. Wir haben True Cinema, schwach und stark getestet. Bei Impuls fängt das Bild ab und an zu flackern. Zusätzlich ist die Fläche nicht ganz weiß, sondern zeigt zu den Rändern hin einen Farbverlauf. Bei der Einstellung True Cinema, soll das Feeling wie im Kino rüberkommen. Es ist nicht zu flüssig und hat den typischen 24 Bilder pro Sekunde-Look. Wir hatten die meiste Zeit die Einstellung auf schwach, was schon sehr flüssig rüberkommt, ohne zu übertrieben zu wirken. Der gefürchtete Soap-Opera-Look stellte sich glücklicherweise nicht ein.
Gaming & Input Lag
Eine Runde Zocken? Ja, auch dafür eignet sich der VPL-VW290ES. Dank der zwei HDMI 2.0-Anschlüsse mit vollen 18 Gbit/s (HDCP 2.2) ist auch 4K-Gaming über Playstation 5, Xbox Series X oder PC möglich. Auf so einer großen Leinwand kommen Rollenspiele, Shooter oder Rennspiele mit 60fps hervorragend zur Geltung. Wer leidenschaftlich gerne Fifa zockt, für den gibt es womöglich nichts Besseres, als auf so einem Projektor gegen seine Kumpels zu spielen. Der Input-Lag beträgt bei Full-HD-Übertragungen um die 21ms, bei UHD-Zuspielung 27ms. Damit befindet sich das Gerät absolut im spielbaren Bereich!
Fazit: Sony VPL-VW890ES 4K Projektor
Das Gerät lässt sich nur für Leute mit einem großen Geldbeutel empfehlen. Denn mit knapp 25.000€ ist das Teil alles andere als ein Schnäppchen. Man erkauft sich Vorteile und reizt die Technik um die letzten Prozente aus, muss dafür jedoch tief in die Tasche greifen. Belohnt wird dann mit einem knackscharfen und hellen Projektor, den man auch bedenkenlos in einem Wohnzimmer installieren kann.
Der größte Vorteil ist das hervorragende Objektiv. Die SXRD Panels sind die gleichen wie in den kleineren Brüdern und auch voll ausgereizt. Die Helligkeit ist klasse und für die HDR-Wiedergabe völlig ausreichend. Platz nach oben ist natürlich immer. Das dynamische Laser-Dimming funktioniert tadellos und erweitert den Kontrastumfang durch die mögliche komplette Abschaltung massiv.
Habt ihr einen Restlicht-optimierten Raum gibts von mir die komplette Empfehlung für dieses Produkt. Ich bin gespannt wie sich die Geräte dann gegen JVCs neue Lasergeneration schlagen. Ich halte euch auf dem Laufenden.
Netflix hat bestätigt, welche Filme, Serien und mehr ihr im Dezember 2021 beim Streaming-Anbieter zu sehen bekommt. Dabei gibt es durchaus Hochkarätiges!
So wird etwa die zweite Staffel zur Buchverfilmung „The Witcher“ starten, die sicherlich auch Fans der Games heiß erwarten. Dabei soll die Season 2 auch Kritikpunkte der ersten Runde adressieren und somit in der Handlung linear erzählt werden, statt immer wieder zwischen den Zeitperioden zu springen. Fans von „Karate Kid“ freuen sich sicherlich auf die vierte Season zu „Cobra Kai“, der wir ebenfalls schon sehr entgegenfiebern.
Unter den Lizenztiteln ist wiederum „Bad Boys for Life“ und für Kinder gibt es „Jurassic World: Neue Abenteuer“ mit der vierten Staffel. Da kommt also einiges zusammen und wir hoffen, dass auch für euch etwas dabei ist? So oder so wünschen wir wie immer viel Spaß beim Streaming!
Netflix-Serien:
Decoupled – bald verfügbar
Haus des Geldes: Teil 5 – Ausgabe 2 3/12/21
Lost in Space – Verschollen zwischen fremden Welten: Staffel 3 1/12/21
Kojoten 2/12/21
Coming Out Colton 3/12/21
Titans: Staffel 3 8/12/21
Die Patchworkfamilie: Staffel 4 9/12/21
Aranyak – Aus dem Wald 10/12/21
Twentysomethings: Austin 10/12/21
Saturday Morning All Star Hits! 10/12/21
Wie man Weihnachten verhunzt: Die Beerdigung 10/12/21
Inspector Koo 11/12/21
The Hungry and the Hairy 11/12/21
The Future Diary 14/12/21
Selling Tampa 15/12/21
Élite-Kurzgeschichten: Phillipe – Caye – Felipe 15/12/21
Der Branchenverband DVB hat die ersten Spezifikationen für die 8K-Auslieferung von TV-Inhalten verkündet. Das macht auch neue Tuner möglich.
Man will dabei zunächst HEVC als technische Basis nutzen. Allerdings heißt es schon von offizieller Seite, dass man langfristig auch weitere Codecs unterstützen möchte. Schon 2022 will man also wohl auch das noch effiizentere VVC einbeziehen. Ziel sei es, 8K-Inhalte so auch im Fernsehen salonfähig zu machen. Wie kürzliche Studien von Marktforschern gezeigt haben, ist 8K allerdings aktuell noch eine kleine Nische.
Ob sich das durch die Entscheidung der DVB ändert, sollte man abwarten. So wird es dann zwar die technischen Voraussetzungen für 8K-Tuner geben, aber wann die TV-Hersteller und Tuner-Anbieter die Technologien wirklich nutzen, ist ein anderes Thema. Selbst wenn sie damit beginnen, existiert weiterhin ein anderes Problem. So gibt es schlichtweg in unseren Breitengraden keine 8K-TV-Sender. Selbst mit 4K ist es ja im klassischen Fernsehen aktuell noch so eine Sache.
LGs QNED-Modelle lösen mit bis zu 8K auf.
HEVC setzt man für DVB auch aktuell schon sein, wie wir erinnern möchten – bald aber eben nun auch für 8K und nicht nur für maximal 4K. Möglich sein wird das dann sowohl für Fernsehübertragungen (Transport Stream) als auch per Breitband (DVB-Dash). Insgesamt sind das natürlich gute Neuigkeiten für Freunde des linearen Fernsehens.
Streaming ist technisch schon am klassischen TV vorbeigezogen
Aktuell sieht es so aus, dass Streaming-Anbieter wie Amazon Prime Video, Disney+ oder Netflix bereits technisch am linearen Fernsehen vorbeigezogen sind und viele Inhalte in 4K mit HDR10 / Dolby Vision bzw. Dolby Atmos kredenzen. 8K-Streaming ist allerdings auch nicht breit verfügbar. Mal sehen, wie das Interesse daran am Markt so ausfallen wird. Ein positiver Schritt ist der Beschluss seitens der DVB-Verantwortlichen natürlich.
Samsung freut sich über einen Verkaufsboom bei seinem Lifestyle-TV „The Frame“. Der 4K Fernseher, der auch als Bilderrahmen eingesetzt werden kann, verkaufte allein 2021 über 1 Million Exemplare!
Ein Bild? Ein Fernseher? Beides! Samsung Electronics entwickelte mit „The Frame“ eine ganz neue Gerätekategorie, die sich zur Aufgabe machte, das „Schwarze Loch“, welches durch ein TV-Gerät im ausgeschalteten Zustand im Wohnzimmer entsteht, zu eliminieren. Und das anscheinend mit Erfolg. Wir können uns noch gut an die Premiere 2017 im Louvre Museum erinnern (damals als man noch an physischen Events teilnehmen konnte) und wussten nicht so ganz, wie wir diesen TV einzuordnen hatten. Das Konzept des „lebenden Bilderrahmen“ scheint jedoch aufzugehen, wie die derzeitigen Verkaufszahlen zeigen.
The Frame verkauft 2021 über 1 Millionen Exemplare
Samsungs The Frame gibt es mittlerweile auch mit 85 Zoll Diagonale
Allein 2021 wurden weltweit über 1 Million „The Frame“ 4K Fernseher in Zollgrößen zwischen 32 und 85 Zoll verkauft. Das ist beachtlich, liegen die Verkäufe über den gesamten Lebenszyklus (Verkaufsstart 2017) gerade einmal bei knapp 2 Millionen. TV-Geräte waren und sind eine beliebte Neuanschaffung während der Pandemie. Die Kombination aus neuem 4K HDR Fernseher und Verschönerung der eigenen vier Wände macht in diesen Tagen noch mehr Sinn, verbringen viele nicht nur ihre Freizeit, sondern auch ihre Arbeitszeit in den eigenen vier Wänden.
Samsung weitet Lifestyle-Segment aus
Ein weiterer Faktor könnte das neue 2021-Modell sein, dass eine noch kleinere Bautiefe von nur noch 24.9 mm besitzt. Damit kommt der The Frame einem klassischen Bilderrahmen viel näher und der Fernseher sticht bei einer Wandinstallation nicht mehr so hervor. Insgesamt hat sich Samsung Electronics ein beachtliches Lineup an „Lifestyle-Entertainment-Produkten“ aufgebaut. Neben dem „The Frame“ gibt es auch noch „The Serif“ der gleichzeitig als kleines Regal eingesetzt werden kann, den „The Sero“ mit drehbarem Display für die Generation Z, der „The Terrace“ Outdoor-TV und der 4K-Laser-Projektor „The Premiere“ (hier geht es zum Test des LSP9T).
Zuletzt aktualisiert am 30. Oktober 2026 um 15:06 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 30. Oktober 2026 um 16:49 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 30. Oktober 2026 um 15:06 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 30. Oktober 2026 um 15:06 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Nach einem Schock für die Star Trek-Fans kommt nun endlich die Erlösung. Star Trek Discovery Staffel 4 kommt nach Deutschland, Österreich und die Schweiz via Pluto TV!
Kurz vor dem Start der 4. Staffel von Star Trek: Discovery verschwand die Serie bei Netflix. Ein Schock für viele Fans, die sich womöglich bereits daran gewöhnt waren, dass Star Trek beim Streaminganbieter eine neue Heimat gefunden hat. Dahinter stecken Bemühungen der ViacomCBS, ihren hauseigenen Streamingservice Paramount+ attraktiver zu gestalten. Dieser startet jedoch erst 2022 im deutschsprachigen Raum. Als Retter in der Not entpuppt sich der kostenlose Streamingservice Pluto TV, der die neuen Folgen ab heute jeden Freitag, Samstag und Sonntag um 21 Uhr auf Pluto TV Sci-Fi und Pluto TV Star Trek zeigen wird. Zur Premiere am 26. November 2021 gibt es sogar gleich zwei Folgen zu sehen!
ViacomCBS entschuldigt sich bei Star Trek Fans
Der Media-Alert von Pluto TV wurde sogar mit einer „persönlichen Nachricht“ der ViacomCBS Networks an die Fans versehen. Diese entschuldigen sich bei den internationalen Zuschauern und zeigen, dass bei Star Trek die Fans immer an erster Stelle stehen:
„An alle internationalen Star Trek: Discovery-Fans: Wir haben euch gehört. Auch wir lieben diese Serie. Wir lieben sie für die unglaublichen Darsteller, die hart arbeitende Crew, die fantasievollen Geschichten, die bahnbrechenden, vielfältigen Charaktere, die die Serie zum Leben erwecken und für das, was sie für so viele Menschen auf der ganzen Welt darstellt. Star Trek hat seine Fans immer an die erste Stelle gesetzt. Wir wollen dasselbe tun. Deshalb tun wir in dieser Übergangsphase alles, was wir können, um euch die neue Staffel so schnell wie möglich zu präsentieren.“
Die erste Staffel von Star Trek Discovery lässt sich auf Pluto TV On-Demand abrufen
Pluto TV ist ein kostenloses Portal für Live TV und On Demand-Inhalte. Ohne Anmeldung und kostenlos zeigt die werbefinanzierte Plattform ein breites Angebot an neuen und klassischen Inhalten. Von beliebten Serien wie Star Trek, South Park oder Beverly Hills 902010 über Reality-TV-Formate wie Storage Wars bis hin zu Filmen in Spielfilmlänge – geordnet nach Genres und Themen. Allein zum Weihnachtsfest gibt es fünf Themen-Kanäle und zusätzlich Filme auf Abruf!
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Yamaha bestätigt das versprochene Auro-3D-Update für die neuen Aventage-AV-Receiver noch bis Ende 2021. Zudem gibt es neue Details zum Auro 3D-Feature.
Yamaha hatte für seine zukünftigen Oberklasse-Receiver neben Dolby Atmos und DTS:X auch Auro 3D in Aussicht gestellt. Im Laufe des Jahres wurden dann die RX-A6A und RX-A8A-Modelle in den Handel gebracht, die das kanalbasierte, immersive 3D-Soundformat unterstützen werden. Als Zeitrahmen für das Auro 3D-Update wurde der Herbst 2021 genannt. Wer einen Fuß vor die Türe setzt weiß, dass der Herbst an uns vorbeigezogen ist und das versprochene Firmware-Update ist immer noch nicht verfügbar. Grund hierfür ist sicherlich nicht die Unfähigkeit der Yamaha-Ingenieure, sondern eher die Probleme, die der japanische Hersteller mit den HDMI 2.1-Chipsätzen hatte.
HDMI 2.1-Probleme schuld an der Verzögerung?
Im Juni 2021 wurde nämlich bekannt, dass fehlerhafte HDMI 2.1-Boards getauscht werden müssen, um die Wiedergabe von 4K@120Hz-Bildsignalen über alle Zuspielgeräte (Xbox Series X und Nvidia Grafikkarten der RTX30xx-Serie hatten Probleme) zu gewährleisten. Doch selbst nach dem Tausch der ersten Boards konnte die Bitrate nicht über 24 Gbit/s gebracht werden. Doch das ist ein ganz eigenes Thema.
Der kreisbasierte Aufbau eines Auro 3D-Setup mit unterschiedlicher Kanal-Anzahl
Im Rahmen eines Online-Presseevents hat Yamaha nochmals versprochen, das Auro 3D-Update noch in diesem Jahr unter die Kunden zu bringen. Zudem nutzte man die Gunst der Stunde, um näher auf das Auro 3D-Feature der Aventage-Receiver einzugehen. Die maximale Anzahl der Kanäle wird 11 betragen, nicht 14. Das ist Yamahas DSP-Presence-Ansatz geschuldet, welcher sich laut Hersteller jedoch zum größten Teil mit dem Aufbau eines Auro 3D-Setup deckt und daher zu „100% untereinander kompatibel“ ist.
Auro-Matic-Upmixer mit am Start
Der Auro-Matic Upmixer verarbeitet Mono, Stereo und Surround-Soundformate und reichert diese mit Höheninformationen an
Um Abweichungen der unterschiedlichen Ansätze aus dem Weg zu räumen, spendiert man der Aventage-Serie eine Winkelberechnung der Lautsprecher. Dabei werden nicht nur die Winkel, mit der der Sound auf den Zuschauerplatz trifft, berechnet, sondern auch die Höhenunterschiede zu den anderen Lautsprechern. Dies alles kann über die integrierte Audiokalibrierung (mit aktiviertem Equalizer) eingepegelt werden. Viele wird es freuen zu hören, dass die Auro-Matic (Sound-Upmixing) dagegen genauso wie bei den Mitbewerbern funktioniert. Viele sehen die Auro-Matic als einen der besten Upmixer an, und darin liegt vielleicht auch der wahre Mehrwert dieses Updates. Denn in Hollywood spielt Auro-3D so gut wie keine Rolle und große Filmstudios sparen sich definitiv das Geld, welches das Mastering für das Nischenformat verschlingen würde.
Ab sofort kann Dolby Atmos 3D Sound über die Apple TV+-App des Fire TV Stick 4K MAX wiedergegeben werden. Ein erfreuliches Update für Kunden des Streamingservice!
Apple TV+ auf dem neuen Fire TV Stick 4K Max (2021) klingt jetzt noch besser. Viele der hochwertig produzierten Filme und Serien können ab sofort mit Dolby Atmos-Sound auf dem Amazon Streamingplayer wiedergegeben werden. Das Feature ist wohl erst in den letzten Tagen über ein Update freigeschaltet worden. Ob die Apple TV+-App oder die Firmware des Fire TV Stick die Einschränkungen verursachte, ist derzeit nicht bekannt. Man sollte somit App sowie Streaming-Player mit den jüngsten Updates versorgen. Apple TV+ setzt natürlich ein aktives Abonnement voraus, was man sich auch von Apple schenken lassen kann. Es gibt unzählige kostenlosen Testphasen, z.B. für Besitzer eines LG Smart TV ab 2016 oder einer PlayStation 5. Meist erhält man zwischen 3-6 Monate Apple TV+ kostenlos.
Seit tvOS 12 ist der Konkurrenzplayer Apple TV 4K in der Lage, Dolby Atmos Sound wiederzugeben
Amazon.de bietet übrigens im Rahmen der „Black Friday“-Aktion seine Fire TV Streaming-Sticks ab 14,99 Euro an. Mit dabei sind auch das Top-Modell Fire TV Stick 4K Max für 36,99 Euro.
Etwas nervig ist es, dass Amazon keine klare Linie bei seinen Streaming-Playern in puncto 3D-Sound fährt. Eigentlich sollten externe Apps auf jedem Streaming-Player die gleichen Features bieten, sofern vom Player unterstützt. So wird derzeit Dolby Atmos über Disney+ nicht über den Fire TV Stick 4K MAX angeboten, über den älteren Fire TV Cube jedoch schon. Auch hier stellt sich wieder die Schuldfrage, Amazon oder App-Anbieter? Was uns auf jeden Fall erhalten bleibt, ist die praktisch nicht existierende Auswahl an Dolby Atmos-Inhalten auf Prime Video. Das Feature wurde die letzten Jahre groß vermarktet, selbst bietet Amazon Prime Video aber gar keine deutschsprachigen Dolby Atmos Tonspuren.
Dolby Atmos über den Fire TV Stick 4K MAX wiedergeben
Da es sich beim Fire TV Stick 4K MAX um einen HDMI-Player handelt, kann 3D Sound nicht einfach wie z.B. bei einem externen 4K Blu-ray Player mit Dual-HDMI-Ausgang an einen Receiver oder Soundbar mit Dolby Atmos-Funktionalität geleitet werden. Entsprechend muss man den Audiostream über eARC/ARC vom TV/Projektor über die HDMI-Verbindung an das Ausgabegerät leiten. Oder man verbindet den Fire TV Stick direkt mit dem AV-Receiver oder Soundbar (falls diese jeweils mindestens einen HDMI Ein-/Ausgang besitzt).