Anker hat einen eigenen Streaming-Player mit Android TV vorgestellt. Das Gerät bringt auch Unterstützung für 4K und HDR mit.
Derzeit ist Ankers Streaming-Player zunächst aber nur für die USA bestätigt. Er nutzt Android TV 10 als Betriebssystem und unterstützt 4K-Streaming mit HDR10. Im Lieferumfang liegt auch eine Fernbedienung mit Shortcuts für Amazon Prime Video, Disney+, Netflix und YouTube bei. Das Gerät erscheint unter der Marke Nebula, welche Anker auch für Veröffentlichungen in Europa, etwa Soundbars, nutzt.
Streaming-Dongle von Anker
Streng genommen ist Ankers Streaming-Player eher eine kleine Box, die mit einem HDMI-Kabel mit dem Fernseher verbunden wird. Es ist angegeben, dass Wi-Fi 5 zum Einsatz kommt und die Codecs HEVC und VP9 unterstützt werden. Auch Bluetooth ist vorhanden. Dank Android TV besteht natürlich Zugriff auf Apps aus dem Play Store. Auch Chromecast built-in und der Google Assistant sind an Bord.
Der Anker Nebula Streaming-Player kann auf den Google Play Store zugreifen.
Um direkt mit dem Google Chromecast mit Google TV zu konkurrieren, wirkt der Anker Nebula Streaming-Player mit Android TV jedoch etwas zu teuer. Amazon.com listet das Gerät für 89,99 US-Dollar. Außerdem fehlt Unterstützung für Dolby Atmos und auch Dolby Vision. Das erweckt für uns den Eindruck, dass das Gesamtergebnis etwas durchdachter hätte sein können.
Anker Nebula Streaming-Player: Veröffentlichung in Europa ist offen
Als Herzstück des Geräts dient ein ARM-Chip mit 64-bit, vier Kernen und 2 GHz Takt sowie 2 GByte RAM und 8 GByte Speicherplatz. Ob Anker seinen Streaming-Player auch in Europa veröffentlichen könnte, ist aktuell allerdings völlig offen. Uns fällt es ein wenig schwer, da einen konkreten Platz am Markt zu sehen. Schließlich gibt es da viel Konkurrenz durch die Amazon Fire TV, den Google Chromecast mit Google TV oder auch die neuen Streaming-Geräte von Roku.
Mit „Welcome to Earth“ erreicht uns im Dezember eine sechsteilige Natur-Dokumentation von National Geographics auf Disney+. Schauspieler Will Smith begleitet euch in die entlegensten Ecken der Erde.
Der erste offizielle Trailer gibt uns bereits einen guten Eindruck von der hochwertig produzierten Natur-Dokumentation von National Geographic. „Welcome to Earth“ entführt euch in sechs Episoden an die entlegensten Orte der Welt um die größten Wunder dieser Erde zu erforschen und verborgene Geheimnisse zu lüften.
Produziert wurde das ganze von Regisseur Darren Afronofsky, der sich unter anderem für „Black Swan“ und „Requiem for a Dream“ verantwortlich zeigte. Man darf also auch etwas Spannung und Drama erwarten. Will Smith begleitet mehrere Elite-Forscher auf ihren Missionen, die unweigerlich zu den aufregendsten Spektakeln auf diesem Planeten führen.
Schauspieler Will Smith erklimmt mit Vulkanologen Jeff Johnson einen aktiven Vulkan || Bild: Disney+ / Kyle Christy
Die Reise führt Will Smith unter anderem auf einen aktiven Vulkan oder in die Mitte einer lebensfeindlichen Wüste. Auch Begegnungen mit Tieren, die sich an die jeweiligen Umgebungen angepasst haben, stehen auf der Tagesordnung. So begegnet man unter anderem Tierschwärmen, die so etwas wie eine „Massenintelligenz“ entwickelt haben.
Will Smith begleitet echte Abenteurer
Zu den Abenteurern, die sich mit Will Smith in die Wildnis wagen, gehören unter anderem die Meeresbiologin Diva Amon, der Polarexpediteur Dwayne Fields, der Ingenieur und National Geographics Forscher Albert Lin, Fotografin Christina Mittermeier und Bergsteiger Erik Weihenmayer.
Ausstattungs-Details zur Produktion wurden in der Pressemitteilung noch nicht offen gelegt, jedoch kann man davon ausgehen, dass „Welcome to Earth“ in bester Bildqualität mit 4K Ultra HD und HDR (inkl. Dolby Vision) auf Disney+ aufschlagen wird. Alles andere würde diesen Bilder sicherlich nicht gerecht werden.
Netflix hat öffentlich Informationen über seine erfolgreichsten Filme und Serien geteilt. Allerdings sind die Daten leider nur bedingt aussagekräftig.
Schon in der Vergangenheit gab Netflix einmal dazu Angaben preis. Jene werteten aus, wie viele Nutzer mindestens 2 Minuten eines Films oder einer Serie innerhalb der ersten 24 Stunden nach Veröffentlichung schauten. Das hat natürlich wenig Aussagekraft über den echten Erfolg. Denn möglicherweise schaut jemand 2 Minuten in ein Format und knipst dann entnervt aus. Die neuen Listen zeigen nun zweierlei auf.
So bietet Netflix einerseits eine Liste an, die zeigt, wie viele Benutzerkonten in einen Film bzw. eine Serie mindestens 2 Minuten innerhalb der ersten 28 Tage nach Veröffentlichung einschalteten. Führend ist nach dieser Rangliste bei den Serien etwa die erste Staffel von „Bridgeron“. Bei den Filmen führt „Extraction“ die Liste an.
Netflix zeigt, wie viel Accounts in einen Film bzw. eine Serie einschalteten.
Dabei ist diese Liste dann eher dazu geeignet, aufzuzeigen, welche Inhalte grundsätzlich viel Interesse generiert haben. Denn es bleibt eben offen, ob die Zuschauer nach dem ersten Einschalten drangeblieben sind oder rasch wieder entnervt abgeschaltet haben. Für Netflix ist ja auch interessant, ob die Zuschauer einen Film oder eine Serie komplett ansehen.
Netflix konzentriert sich immer stärker auf Eigenproduktionen
Die zweite Liste von Netflix zeigt auf, wie viele Stunden der jeweiligen Inhalte insgesamt abgerufen worden sind. Auch hier wird die Aussagekraft natürlich durch bestimmte Aspekte eingeschränkt. So haben längere Filme oder Serien mit vielen Folgen hier natürlich Vorteile und können sich leichter nach oben spielen.
Hier ist zu sehen, bei welchen Inhalten die Zuschauer länger durchgehalten haben.
Abermals belegt „Bridgerton“ mit Staffel 1 bei den Serien den ersten Platz, während bei den Filmen nun „Bird Box“ nach oben gerutscht ist. Ihr könnt die Listen ja miteinander vergleichen, dann erkennt man durchaus einige Verschiebungen und herausgefallene Titel – etwa konnte „Emily in Paris“ offenbar viele Zuschauer zum Einschalten animieren. Denn die Serie stand bei den Abrufen durch Benutzerkonten auf Platz 10. Geht man aber nach abgerufenen Stunden, dann fällt das Format aus der Liste heraus.
Netflix hat sein erstes Tudum-Event abgehalten. Während eines dreistündigen Livestream wurden mehr als 70 Serien und 28 Filme vorgestellt. Wir haben für euch die Trailer-Highlights!
Über 3 Stunden Livestream? Wer hat den in unserer schnelllebigen Welt noch genug Zeit, um sich so etwas anzusehen? Obendrein noch in Englisch mit deutschen Untertiteln (für diejenigen, die der englischen Sprache nicht mächtig sind). Was große Technologie-Unternehmen in 20-45 Minuten schaffen, dauert bei einem Entertainment-Unternehmen wie Netflix eben etwas länger. Der Grund dafür sind die unzähligen Trailer, mit denen über 100 exklusive Filme und Serien angekündigt wurden. Wir haben für euch die Höhepunkte herausgefiltert:
The Witcher – Staffel 2:
Auch wenn die erste Staffel gemischte Kritiken vorgebracht hat, war die Serienverfilmung von „The Witcher“, die auf dem gleichnamigen Spiel basiert, ein Erfolg. So erfolgreich, dass es nicht nur eine zweite Staffel gibt, sondern bereits eine 3. geplant ist.
Stranger Things Staffel 4:
Stranger Things kann wohl als einer der ersten großen Serien-Hits aus dem Netflix-Lager bezeichnet werden. Die mittlerweile vierte Instanz schickt die Freunde in ein verwunschenes Spukhaus. In diesem lebte einst eine glückliche Familie, bis diese von „der anderen Seite“ verschlungen wurde…
Army of Thieves (Matthias Schweighöfer):
Wie wurde aus Ludwig Dieter (Matthias Schweighöfer) eigentlich der etwas weinerliche Panzerknacker aus Zack Snyders „Army of the Dead“? Die Antwort liefert da Prequel „Army of Thieves“.
Red Notice
Dwayne „The Rock“ Johnson (FBI-Agent) gerät zwischen die meistgestuchten Spitzenkriminellen Ryan Reynolds und Gal Gadot. Im ersten Clip wird „Frauenpower“ groß geschrieben.
Tiger King 2:
Tiger King war einer der Streaming-Sensationshits in 2020. Die Dokumentation um den selbsternannten „Tiger King“ Joe Exotic, holte sogar den damaligen Präsidenten Trump auf den Plan. Er dachte über eine Begnadigung von Joe Exotic nach, der nach einem geplanten Auftragsmord für mindestens 17.5 Jahren im Knast sitzt. Wir sind gespannt, welches Material Netflix für „Tiger King 2“ aus den Hut zaubert:
Tyler Rake: Extraction 2
Einer der erfolgreichsten Filme auf Netflix bekommt eine Fortsetzung… wer hätte das gedacht. Tyler Rake (Chris Hemsworth) versucht zu retten, was eigentlich verloren schien.
Cobra Kai – Staffel 4:
Ich dachte mir zuerst, was für eine Schnapsidee. Eine Serie über Karate Kid mit dem Original-Cast von damals. Weit gefehlt. Fans gieren bereits der vierten Staffel entgegen und auch wir freuen uns schon über den Kampf um All Valley.
Brigerton Staffel 2:
Aufgehorcht: Es machen wieder zahlreiche neue Skandale in der feinen Gesellschaft ihre Runde. Hier gibt es eine erste Vorschau auf die zweite Staffel von Shondalands „Bridgerton“, die 2022 exklusiv auf Netflix anläuft.
Haus des Geldes Staffel 5 – Ausgabe 2:
Das Finale startet am 3. Dezember 2021. Das Ende naht…
Inside Job
Die Welt wird von Echsenmenschen und zugekifften Party-Löwen regiert? Gut möglich… Netflix Animations-Serie „Inside Job“ möchte eure Lachmuskeln austesten. Unter anderem aus der Feder von Alex Hirsch (Gravity Falls).
Cowboy Bebop
Die Real-Live-Serie zum Animationshit „Cowboy Bebop“ mit John Cho, Mustafa Shakir und Daniella Pineda wird es schwer haben, den Hype zu bedienen. Wir wünschen Netflix viel Glück mit diesem ambitionieren Projekt!
Jeen-Yuhs (Kanye West Doku):
Wie kam es eigentlich dazu, dass das selbst ernannte Genie Kanye West zu einem der erfolgreichsten Rapper aufstieg? Auch wenn er etwas crazy ist, hat er wohl doch einfach etwas drauf, wie nachfolgender First Look Clip beweißt.
Über Umwege sind offizielle Abonnentenzahlen des Apple TV+ Streamingdienst ans Licht gekommen. Angeblich nutzen weniger als 20 Millionen Abonnenten das Angebot in den USA und Kanada.
Wie die CNBC berichtet, hat Apple gegenüber der International Alliance of Theatrical Stage Employees (IATSE) angegeben, dass weniger als 20 Millionen aktive Abonnenten Apple TV+ in den USA und Kanada nutzen. Die IATSE ist eine Gewerkschaft für all die kreativen Köpfe (Kameramänner, Bühnenarbeiter etc.), die nicht im Endergebnis der Film- und Serienproduktionen zu sehen sind, ohne die jedoch nichts davon möglich wäre. Die Offenlegung der ungefähren Abonnentenzahlen befähigt Apple, seine Mitarbeiter mit geringeren Löhnen abzuspeisen. Das Unternehmen mit den größten Geldreserven der Welt kann seine Mitarbeiter leider nicht fair entlohnen – schon traurig.
Großteil der Abonnenten zahlen womöglich nichts
Apple nennt nur eine ungefähre Zahl und teilt nicht mit, wie viele von den 20 Millionen Abonnenten zur zahlenden Kundschaft gehören. Womöglich wird ein Großteil den Dienst nur nutzen, weil er ihnen kostenlos angeboten wurde (z.B. bei neuen Apple-Geräten oder einer PlayStation 5). Bei „erfolgreichen“ Streamingdiensten wie Netflix und Co. liegen die Tarife für die „Behind-the-Scene“-Mitarbeiter laut Bericht höher. Platzhirsch Netflix hat in den USA und Kanada übrigens rund 75 Millionen zahlende Kunden.
Kommende Highlights
Mit der Serien-Verfilmung von Isaac Asimovs „Foundation“ (Der Tausendjahresplan), dem mittlerweile zweiten Exklusiv-Blockbuster mit Tom Hanks („Finch“) und den Fortsetzungen beliebter Formate wie „The Morning-Show“ oder „Ted Lasso“ (beide jetzt in der 2. Staffel), hat Apple TV+ ein paar heiße Eisen im Feuer. Der Service liefert audiovisuell hochwertig produzierte Inhalte, die dem Publikum mit hohen Streaming-Bitraten auf dem Apple TV 4K (1. & 2. Generation) zur Verfügung gestellt werden. Doch damit kann man leider nicht die breite Masse beeindrucken.
Ist Apple TV+ zu „langsam“?
Eine breite Auswahl, stetig wechselnde Inhalte, bekannte Marken und die Fortsetzung erfolgreicher Formate sind das Erfolgsrezept von Plattformen wie Netflix, Disney+ oder Amazon Prime Video. Damit Apple TV+ mit den Großen mitmischen kann, muss der Streamingservice seine Schlagzahl deutlich erhöhen und auch über die Lizenzierung von Fremdinhalten nachdenken. Ansonsten bleibt die Plattform weiterhin ein Produkt für Liebhaber und „Gratis-Abonnenten“.
Roku gibt den Verkaufsstart der HD & 4K Streaming-Player für den deutschen Markt bekannt! Roku startet mit vier Modellen ab 29.99 Euro, für Streaming-Einsteiger bis UHD-Enthusiasten!
Amazons Fire TV bekommt Konkurrenz und das auch noch aus dem eigenen Land. Die Roku Streaming-Player, die in den USA zu den beliebtesten smarten Streaming-Lösungen gehören, sind ab sofort auch in Deutschland erhältlich. Das Unternehmen startet gleich mit vier Modellen ab 29.99 Euro, die so ziemlich alle Einsatzgebiete abdecken dürften. Ab dieser Woche gibt es den Roku Express, Roku Express 4K und den Roku Streambar (Player-Soundbar-Kombo) bei mediamarkt.de und anderen namhaften Händlern zu kaufen. Der Roku Streaming Stick 4K – ähnelt wohl am ehesten den Fire TV Stick 4K – ist ab der ersten Oktober-Hälfte erhältlich.
Roku OS: Schnell, übersichtlich, App-basiert
Roku OS wurde von Grund auf für Streaming-Anwendungen programmiert
Doch was macht diese Newcomer (zumindest auf dem deutschen Markt) so interessant? Roku war das erste Unternehmen, welches eine externe Streaming-Lösung angeboten hat. Das erste Modell wurde 2008 in Zusammenarbeit mit Netflix, dem heutigen Schwergewicht im VOD-Markt, auf den Markt gebracht. Das System wurde mit der Hauptfunktionalität des „Streamings“ konzipiert, was uns zu Roko OS bringt.
Damalige Plattformen waren dem Gründer des Unternehmens (Roku ist übrigens japanisch und bedeutet „Sechs“ und ist das sechste Unternehmen des Geschäftsführers Anthony Wood) zu langsam und zu unflexibel. Er erfand also kurzerhand seine eigene Programmiersprache, auf deren Basis nun Roku OS läuft. Roku OS ist auf die audiovisuelle Darstellung von Videostreams und Live-TV (IPTV) ausgelegt und das merkt man sofort. Die Nutzeroberfläche ist pfeilschnell, aufgeräumt und präsentiert sich eher „App-basiert“ und überrumpelt den Nutzer nicht mit Content-Empfehlungen und „Werbung“.
Individuell anpassbar
Startseite der Apps. Auf der rechten Seite werden Content-Empfehlungen eingeblendet (Sponsored)
Auf dem Startbildschirm werden die Lieblings-Applikationen des Nutzers präsentiert. Die Oberfläche lässt sich zudem personalisieren. Apps lassen sich verschieben, die Hintergrundfarbe kann geändert oder ein Bildschirmschoner oder Geräusche (Sound Packs) bestimmt werden. Das System wirkt leicht zugänglich und nicht verschachtelt. Über die Hauptnavigation sind die Startseite, Suche, Streaming Channels sowie die Einstellungen nur wenige Klicks entfernt.
Zu erwähnen wäre noch die Content-Suche, die App-übergreifend fungiert und dem Nutzer (ohne Plattformen zu bevorzugen) zeigt, wo Filme und Serien bereitstehen. Man kann aus der Suche heraus die entsprechenden VOD-Dienste oder Pay-per-View-Angebote auswählen. So sieht man z.B., ob ein bestimmter Film bereits in einem der abonnierten Dienste angeboten wird. So spart man sich den digitalen Kauf bei einem anderen Dienst.
Apps: Netflix, Disney+, DAZN uvm.
Bereits zum Verkaufsstart stehen alle wichtigen Streaming-Apps und Mediatheken bereit zur Nutzung
Wer denkt, die Roku Streaming-Player starten mit einem eingeschränkten Angebot an Video- und Musikstreaming-Diensten, der wird eines Besserem belehrt. Hinter den Kulissen hat das Unternehmen beste Vorarbeit geleistet und so stehen zum Deutschland-Start eine breite Auswahl an lokalen und internationalen Diensten bereit. Netflix, Amazon Prime Video, Disney+, Apple TV+, DAZN, Sky Ticket, Spotify, ProSieben, Bild TV, ARD Mediathek… alles da! Die Auswahl wird über die nächsten Monate und Jahre natürlich kontinuierlich ausgebaut. Anbei eine Übersicht der verfügbaren Apps:
Filme & TV: ARD Mediathek, ZDF, Netflix, Disney+, Prime Video, Apple TV, StarzPlay, Sky Ticket, TVNOW (demnächst RTL+), KiKA, Netzkino, ProSieben, Sat.1, Kabel Eins, Pluto TV, Rakuten TV, watch4.com…
Nachrichten: Tagesschau, Bild TV, TRT World, Deutsche Welle, Bloomberg…
Roku Express ist der „Basis-Player“ für Full-HD-Streaming
Das Einstiegs-Modell. Klein, günstig und dank Roku OS trotzdem schnell und intuitiv zu bedienen. Das System erlaubt die Wiedergabe von Inhalten in Full-HD-Qualität und verbindet sich drahtlos via Wi-Fi mit dem Internet. Im Lieferumfang ist auch bereits ein HDMI-Kabel enthalten.
Roku Express 4K: Ultrahochauflösend
Roku Express 4K: Gleiches Format – vierfache Auflösung
Das Step-Up-Modell wird um die Bezeichnung „4K“ erweitert. Gleiches Format, dafür mehr Power. 4K Streaming mit HDR10, HLG oder HDR10+ werden dank des verbesserten Dual-Band-Wi-Fi ermöglicht. Über einen kompatiblen microUSB-Adapter lässt sich das Modell auch via LAN (Ethernet) mit dem Internet verbinden.
Roku Streaming Stick 4K: der Fire TV-Killer?
Roku Streaming Stick 4K: Vor diesem Gerät muss sich Amazon in Acht nehmen!
Für uns persönlich wohl das interessanteste Modell aus dem Roku-Lineup 2021. Der Roku Streaming-Stick ist super-kompakt und verschwindet so ungesehen hinter dem TV. Der HDMI-Streaming-Stick unterstützt 4K, HDR10, HDR10+, HLG und das dynamische Dolby Vision! Das Modell bietet dank verstärktem Dual-Band-Wi-Fi mit MiMo-Antennen eine der besten Abdeckungen, wenn es um die drahtlose Kommunikation mit dem heimischen Internet geht.
Roku Streambar: Bild & Ton in einem
Roku Streambar: Wem ein gutes Bild allein nicht genügt
Die perfekte Kombination für alle, die neben optimaler Bildqualität auch die Audiowiedergabe ihres Fernsehers verbessern möchten. 4K Streaming mit HDR10, HDR10+ und HLG treffen auf eine 4.0 Soundbar, die sich auch via Bluetooth mit Musikstücken versorgen lässt.
Roku Express Fernbedienung und Sprachfernbedienung:
Es gibt derzeit nur zwei Modelle für die Bedienung der Roku Streaming-Player
Es gibt zwei verschiedene Remotes für die Roku Streaming-Player. Den Express Modellen steht die linke Variante zur Verfügung, während der Streaming Stick 4K und der Streambar mit der Roku Sprachfernbedienung (rechts) ausgeliefert werden. Letztere besitzt eine zusätzliche Taste für die Aktivierung des Sprachassistenten sowie seitliche Tasten für die Lautstärke und Stumm schalten. In Deutschland sind die Tasten für die Schnellauswahl der Streaming-Apps mit Netflix, Spotify, Apple TV+ und Rakuten TV vorbelegt. Die Belegung unterscheidet sich von Markt zu Markt. Es ist auch gut möglich, dass die Roku Sprachfernbedienung zu einem späteren Zeitpunkt auch einzeln zum Kauf angeboten wird.
Doch damit nicht genug. Die Roku Streaming Player warten noch mit allerlei Komfort-Features auf, wie z.B. die Unterstützung von Sprachassistenten wie dem Google Assistant oder Amazon Alexa (beide works with), drahtloses Streaming via Apple AirPlay 2 oder die Integration mit der Apple HomeKit-Heimautomation. Ein weiteres Highlight ist die Roku Mobile App die Besitzern eines mobilen Gerätes mit iOS oder Android kostenlos zur Verfügung steht.
Mit der Roku App für iOS und Android lässt sich via „Private Listening“ der Ton über Kopfhörer ausgeben.
Mit der Roku Mobile App können Verbraucher ihren Roku Streaming-Player über die virtuelle Fernbedienung steuern, Medien auf ihren Fernseher übertragen oder die Sprachsuchfunktion für die universelle Suche nutzen. Darüber hinaus ermöglicht die Roku App die Funktion „Private Listening“, bei der die Nutzer das Audiosignal der gestreamten Inhalte auch auf Kopfhörer übertragen können, um andere Personen im Raum nicht zu stören.
Modellvergleich Roku Streaming-Player 2021:
Vergleich Roku Streaming-Player 2021
Preis und Termin der Roku Streaming-Player
Zum initialen Start stehen der Roku Express (HD), Roku Express 4K (HDR10 & HDR10+) und der Roku Streambar (4K, HDR10, Bluetooth) bei mediamarkt.de und weiteren Händlern in den Regalen. Lediglich auf das „Top-Modell“, den „Roku Streaming Stick 4K“ (HDR10 & Dolby Vision), müssen wir uns noch bis zur ersten Monatshälfte im Oktober 2021 gedulden.
Roku Express: 29.99 Euro – Bereits erhältlich
Roku Express 4K: 39.99 Euro – Bereits erhältlich
Roku Streaming Stick 4K: 59.99 Euro – 1. Monatshälfte Oktober 2021
ACHTUNG: Bei einigen Händlern werden bereits die UK/US-Versionen gelistet. Achtet darauf, dass es sich um die deutschen Varianten handelt. Am besten erkennt ihr die richtige Version an den App-Buttons auf der Fernbedienung (Spotify oben rechts, Apple TV+ unten links).
Sony will die PlayStation 5 natürlich noch lange mit Updates versorgen. Dafür habe man „interessante, spannende, fantastische Ideen“, so ein Sprecher des Unternehmens.
So hat Sony ja kürzlich erst eine neue Firmware für die Konsole veröffentlicht, welche an der PS5 3D-Audio für TV-Lautsprecher und die M.2-SSD-Speichererweiterung freigeschaltet hat. Allerdings sollte sich Sony nicht zu sehr rühmen, denn es gibt immer noch zahlreiche Baustellen. So unterstützt die PS5 beispielsweise immer noch nicht die sogar groß auf der Verpackung beworbene Ausgabe eines 8K-Videosignals.
Auch viele Monitorbesitzer sind weiterhin enttäuscht: Die PlayStation 5 kann kein 1440p-Signal ausgeben. Wer einen entsprechenden Gaming-Monitor besitzt, muss aktuell im Regelfall damit leben, dass die Konsole an den Monitor ein auf 1080p herunterskaliertes Signal sendet. Der Monitor nimmt dann wieder eine Hochskalierung vor. Dass es durchaus besser geht, zeigt Microsoft: Die Xbox Series X|S können ein 1440p-Signal ausgeben.
8K-Funktionalität der PS5: Prominent beworben, jedoch bisher nicht verfügbar.
Ähnlich sieht es mit Variable Refresh Rate (VRR) und sogar ALLM (Auto Low Latency Mode) aus. Beides beherrscht die Sony PlayStation 5 weiterhin nicht, obwohl Microsoft beides beispielsweise schon seit dem Launch der Xbox Series X|S unterstützt. Hier sollte Sony also einmal nachlegen. Immerhin verspricht man eben nun, dass man eine lange Liste von Features angefertigt habe, die man über kommende Updates nachreichen wolle.
Sony will die Nutzer zufriedenstellen
Laut dem Senior-Vizepräsident für die Platform Experience, Hideaki Nishino, setze Sony bei den Updates basierend auf den Auswertungen des Nutzerverhaltens seine Prioritäten. Man wisse daher, welche Funktionen besonders beliebt seien und welche von den Gamern eher vernachlässigt würden. Entsprechend setze man auch seine Prioritäten bei der Weiterentwicklung der Firmware. Konkretere Aussagen wollte der Manager jedoch noch nicht tätigen.
Die PlayStation 5 (vor allem die freilaufende Öko-Variante wie hier abgebildet) ist immer noch Mangelware
Wir sind gespannt, wann Sony die fehlenden PS5-Funktionen nachreicht und in jenen Punkten zur Konkurrenz aufschließt. Denn die PlayStation 5 ist insgesamt eine tolle Plattform, bei der Sony gerne etwas Gas geben dürfte.
DTS und Vestel wollen gemeinsam DTS:X direkt auf Fernsehgeräte bringen. Kommende TVs von Vestel sollen die Technik für 3D-Sound daher einbinden.
Käufer kommender TV-Geräte von Vestel sollen DTS:X Immersive Audio daher direkt ab Werk auf ihren TVs erleben können, auch ohne eine Soundbar oder externe Lautsprecher zu erwerben. Das erinnert an diverse Fernsehgeräte die bereits mit Dolby Atmos beworben werde, einem konkurrierenden Format für 3D-Sound. Auch Sony nutzt etwa für seine PlayStation 5 3D-Sound direkt über TV-Lautsprecher.
DTS gehört mittlerweile als hundertprozentige Tocher zur Xperi Holding Corporation. Jene gab nun bekannt, dass der türkische Hersteller Vestel die DTS:X-Zertifizierung für die Fernsehgeräte seiner neuen Produktreihe erhalten habe. Zur Erinnerung: Zu Vestel gehören auch die TV-Geräte der Marken Hitachi, JVC und Toshiba mittlerweile. „DTS:X für TV“ sei nun eine Immersive-Audio-Lösung für Single- und Dual-Core-TV-SoCs. Sie sei vollständig kompatibel mit allen bestehenden DTS-kodierten Inhalten, einschließlich DTS:X und DTS-HD Master Audio auf Blu-ray Discs sowie DTS Digital Surround.
Auch DTS:X Pro gibt es schon: Dies bietet mehr Kanäle als das normale DTS:X. | Bilder: DTS
Die neue Lösung verfüge laut Vestel zudem über den aktuellsten DTS:X Immersive Streaming Decoder, mit dem Inhalte von OTT-Diensten gestreamt werden können. Die Türken geben an, dass sich dadurch die Klangqualität an den hauseigenen Fernsehgeräten stark verbessern werde. Wir selbst werfen ein, dass sowohl Dolby Atmos als auch DTS:X für TV-Lautsprecher vor allem Argumente für das Marketing sind.
DTS will es mit Dolby aufnehmen
Fernsehgeräte mit DTS:X-Unterstützung seien laut Xperi mit allen DTS-Inhalten kompatibel, die per HDMI, USB und über OTT-Streaming-Dienste über den Fernseher wiedergegeben werden. Die Lösung umfasse einen DTS:X-Transcoder, der DTS Digital Surround über S/PDIF und ARC (Audio Return Channel) ausgeben könne und zudem für angeschlossene Geräte wie DTS:X-fähige A/V-Receiver oder Soundbars einen verlustfreien DTS:X-Bitstream über eARC (Enhanced Audio Return Channel) einspeise.
Die DTS:X-Lösung für TV ist für IMAX Enhanced ebenfalls eine Basis und wurde auch in die Digital-Video-Broadcast-Spezifikationen (DVB) für Europa aufgenommen. DTS:X für TV ist kompatibel mit Audio-Post-Processing für DTS Virtual:X. Ob das in der Praxis wirklich hörbare Mehrwerte bringt, könnt ihr ja bald selbst erkunden.
Laut einem Bericht der Financial Times, arbeitet Sky Q in Großbritannien an einer eigenen Reihe smarter TV-Geräte. Womöglich werden diese bereits am 8. Oktober 2021 vorgestellt.
Update: Sky hat seine hauseigenen TV-Geräte „Sky Glass“ bereits offiziell angekündigt. Die 4K QLED Fernseher werden im Herbst/Winter 2022 in Deutschland vertrieben.
Originalbeitrag: Die Sky Q-Plattform wurde über die letzten Jahre sukzessive ausgebaut. Vom initialen Start des Sky Q-Receivers (früher Sky+ Pro Receiver), der Erweiterung über den Sky Q Mini, der Sky Go-App und zuletzt über die Sky Q IPTV-Box, deckt der Pay-TV-Anbieter so ziemlich alle Lebensbereich innerhalb (und außerhalb) der eigenen vier Wände ab. Jetzt scheint das Unternehmen den nächsten logischen Schritt zu unternehmen. Eine eigene Modellreihe smarter TV-Geräte mit integrierter Sky Q Nutzeroberfläche.
Gehört zusammen: Sky Q und Fernseher
Der jüngste Zugang in der Sky Q-Familie: Die IPTV-Box
Diese werden angeblich bereits auf einem Event Anfang Oktober 2021 vorgestellt und kurz darauf (perfekt für die Vorweihnachtszeit) in Großbritannien auf den Markt gebracht. Ein Fernseher – sicherlich mit 4K Auflösung und HDR – könnte die Inhalte von Sky, aber auch der integrierten Streaming-Dienste Disney+, Netflix oder Prime Video über Internet gestreamt werden. Es soll bereits eine Technologie-Partnerschaft zwischen LG Electronics und Sky vorliegen. Vielleicht zeichnet sich der koreanische Elektronikhersteller auch für die technische Umsetzung der TV-Geräte verantwortlich?
Sky hat es nicht leicht
Sky will seine Eigenproduktionen massiv ausbauen.
Sky hat es derzeit nicht einfach, in den Märkten Fernsehen und Streaming seine populäre Position zu halten. Im Bereich Live-Sport gieren mehrere Mitbewerber um die gleichen Rechtepakete (DAZN, Prime Video etc.) und das Streaming-Angebot verteilt sich so langsam auch viele einzelne Insel-Lösungen der jeweiligen Entertainment-Unternehmen. Auch wenn Sky die Bemühungen für eigene Produktionen in den nächsten Jahren vervielfachen möchte, bleibt die Frage offen, ob das Exklusive-Angebot zzgl. Live-Sport und Inhalten von Drittanbietern ausreicht, um weiter in dieser Größe zu bestehen.
Günstiger TV + Sky Q Abonnement?
Die Sky Q TV-Geräte könnten eine vielversprechende Möglichkeit sein, die Position innerhalb der Privathaushalte zu stärken. Ein Vorteilsangebot bestehend aus einem vergleichsweise günstigem Fernseher kombiniert mit einem Sky Q Abonnement, könnte für viele Nutzer einen attraktiven Kaufanreiz darstellen. Ob es sich ähnlich wie bei den Sky Q Receivern nur um eine Leihgabe handelt (müssen nach Ablauf der Vertragslaufzeit zurückgesendet werden), ist noch nicht bekannt. Mehr dazu werden wir wohl im Oktober-Event erfahren.
Lange haben Fans darauf warten müssen, doch jetzt erscheint der Splatter-/Horrofilm „Tanz der Teufel“ endlich auch hierzulande auf 4K UHD Blu-ray!
Update: Amazon.de hat den Preis der 2-Disc 4K Blu-ray auf 14.99 Euro gesenkt! Für einen Vorbesteller supergünstig! Wer bereits bei Amazon.de geordert hat, profitiert von der Vorbesteller-Preisgarantie und bekommt die Disc für 14.99 Euro ausgeliefert!
„Tanz der Teufel“ (1981) war so etwas wie die Bauanleitung für viele darauf folgende Horrorfilme. Ein paar Teenager möchten es sich in einer verlassenen Hütte gemütlich machen und ehe man sich versieht, werden alte dämonische Kräfte freigesetzt und das „Fummel-Wochenende“ nimmt eine ungeahnte Wendung. „Tanz der Teufel 2“, welches im Prinzip die gleiche Geschichte erzählt, nur noch etwas „aufwendiger“ produziert und mit mehr Humor, wurde in Deutschland bereits auf 4K UHD Blu-ray veröffentlicht.
Beide Filme haben absoluten Kultstatus erreicht und viele werden sich noch an ihren Kinobesuch oder das Ausleihen aus der Videothek (was ist das nochmal?) erinnern. Ein Titel wie „Tanz der Teufel“ war da schon ein Highlight. Laut Informationen von jpc.de wird der Film am 21. Oktober 2021 erscheinen (genau der richtige Film zu dieser Jahreszeit) und eine Laufzeit von 86 Minuten besitzen. Wir sind gespannt auf das 4K Remaster und spekulieren auf eine ähnliche Ausstattung wie bei „Tanz der Teufel 2“. Das in 2020 veröffentlichte Remaster basierte auf einem 4K Scan der Filmnegative und wurde mit HDR10 sowie Dolby Vision veröffentlicht. Der Ton war als DTS-HD MA Mono (Deutsch) und DTS-HD MA 5.1 (Englisch) vorhanden.
Von Klassiker bis Vorbesteller…
Wer sich für Neuheiten sowie Klassiker auf 4K UHD Blu-ray interessiert, jedoch nicht so recht weiß, welche Titel erscheinen bzw. erschienen sind, dem empfehlen wir einen Blick in unsere Komplettübersicht. Sofern wir die Filme bereits erhalten und getestet haben, könnt ihr die Review auch direkt über die Tabelle abrufen.