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PlayStation Studios: Übernahme von Housemarque und Bluepoint Games

Sony hat bestätigt, dass die finnischen Entwickler von Housemarque nun Teil der PlayStation Studios sind. Doch es gab noch eine weitere Überraschung.

Zunächst machte Sony offiziell, dass die Entwickler von „Returnal“ nun offiziell unter das Dach der PlayStation Studios wandern. Damit reiht sich Housemarque nun neben Größen wie Naughty Dog („The Last of Us“), Guerilla Games („Horizon Zero Dawn“) oder auch Sucker Punch („Ghost of Tsushima“) ein. Es scheint also so, als hätte sich „Returnal“ für Sony zufriedenstellend entwickelt. Sonst hätte man die Entwickler sicherlich nicht wenige Monate nach der Veröffentlichung übernommen.

Allerdings ergab sich aus der Ankündigung nebenbei noch eine zweite Story. Denn versehentlich postete Sony Japan zunächst ein falsches Bild bei Twitter, das rasch wieder entfernt worden ist. Da wies man nämlich auf die Übernahme eines anderen Studios hin: Bluepoint Games. Letztere haben für Sony zuletzt das Remake von „Demon’s Souls“ veröffentlicht und sind für ihre hervorragenden Remaster / Remakes zu Titeln wie „Uncharted“, „Shadow of the Colossus“ oder „Gravity Rush Remastered“.

Bluepoint Games gehört wohl nun ebenfalls zu den PlayStation Studios.
Bluepoint Games gehört wohl nun ebenfalls zu den PlayStation Studios.

Dabei könnte es sich auf den ersten Blick um einen Fehler handeln, bei dem einfach das Logo verwechselt worden ist. Dagegen spricht, dass auf dem Bild auch der Ritter aus „Demon’s Souls“ zu sehen ist. Es wurde also generell ein anderer Hintergrund erstellt. Vielleicht ist es somit nur noch eine Frage der Zeit, bis Sony auch bestätigt, dass Bluepoint Games nun zu den PlayStation Studios zählt.

Microsoft und Sony gehen auf Einkaufstour

Sowohl Microsoft als auch Sony haben in den letzten Monaten viele Entwicklerstudios übernommen. Am meisten Aufsehen erregte vermutlich Microsofts Übernahme von Zenimax Media, zu denen auch Bethesda gehört. Dadurch wird beispielsweise das kommende RPG „Starfield“ exklusiv für die Xbox und den PC erscheinen.

Xbox Cloud Gaming ab sofort auch für Apple iOS, iPadOS und Windows 10

Microsoft weitet sein Cloud-Gaming-Angebot aus. Abonnenten des Xbox Game Pass Ultimate können nun auch unter Apple iOS, iPadOS sowie unter Windows 10 loslegen.

Bisher stand das Xbox Cloud Gaming offiziell über Android-Geräte und Apple macOS zur Verfügung. Nun wird das Angebot jedoch ausgeweitet. Der Zugriff besteht für Abonnenten des Xbox Game Pass Ultimate zusätzlich nun auch an Geräten mit Windows 10 sowie an Smartphones mit Apple iOS bzw. iPadOS. Das weitet die Zielgruppe natürlich erheblich aus, so wie die Redmonder es sich ja auch für ihre Spiele-Flatrate wüschen. Versprochen hatte man diese Expansion bereits 2020.

Es ist ja auch geplant, dass der Xbox Game Pass ebenfalls für Smart-TVs und Mediaplayer zur Verfügung stehen soll. Diese Strategie zeigt, dass Microsoft sich langfristig von einer festen Hardware-Plattform wegbewegen möchte. Laut Microsoft sei es das Ziel, die Xbox-Erfahrung an die Geräte zu bringen, welche die Menschen täglich am meisten nutzen. Zudem gibt es jedoch auch Anpassungen im Hintergrund: Für das Cloud-Gaming dient nun im Hintergrund in den Rechenzentren von Microsoft jeweils die Xbox Series X als Basis. Das solle die Erfahrung verbessern.

Leider bietet Microsoft aber immer noch kein 4K-Streaming ab. Stattdessen bleibt das Game-Streaming über den Xbox Game Pass Ultimate auf 1080p bei 60 fps festgenagelt. Das ist ein Nachteil gegenüber Google Stadia, die auch 4K-Streams anbieten – als Teil des Pro-Abonnements. Dafür müssen Nutzer bei Stadia die Spiele einzeln kaufen, denn eine Flatrate wie beim Game Pass fehlt.

Microsoft sieht die Zukunft in der Cloud

Es ist kein Geheimnis, dass Microsoft die Zukunft des Spielens in der Cloud sieht. Der Leiter der Xbox-Sparte, Phil Spencer, gab jedoch zu Protokoll, dass die beste, technische Erfahrung aktuell immer noch durch lokale Hardware erreicht werde. In Zukunft werde die Hardware jedoch eine geringere Rolle spielen und mehr und mehr Menschen würden Plattform-unabhängig ihrer Leidenschaft für das Spielen frönen.

LG verteilt neue Firmware für Dolby Vision Gaming in 4K bei 120 Hz

Es ist so weit: LG hat bestätigt, dass die Verteilung des Firmware-Updates für Dolby Vision Gaming bei 4K und 120 Hz für seine OLED-TVs begonnen hat.

Leider verteilt man die neue Firmware zunächst nur für OLED-TVs aus dem Jahr 2021. Konkret handelt es sich dabei laut LG um den Build 03.15.27, der ab sofort Besitzer der LG OLED C1 und LG OLED G1 erreichen soll. Weitere Fernsehgeräte aus LGs Premium-TV-Angebot, dazu zählen laut dem Hersteller auch die OLED Z1, QNED Mini LED QNED99 und NanoCell NANO99, sollen ein entsprechendes Update im Juli 2021 erhalten.

Weitere TV-Modelle aus dem Jahr 2021 sowie dem Jahr 2020 wolle man später ebenfalls mit Firmware-Updates versorgen, damit sie entweder Dolby Vision Gaming mit 60 oder gar 120 Hz voll unterstützen. Zusätzlich enthält die neue Firmware ein neues Game Dashboard, das als schwebendes Onscreen-Menü abgerufen werden kann und dann ähnlich wie ein HUD aufploppt. Dort können Interessierte auf die Schnelle ihre TV-Einstellungen einsehen und anpassen. Dort ist auch sichtbar, ob z. B. VRR aktiviert wurde.

Das LG Game Dashboard erlaubt es rasch TV-Einstellungen beim Spielen anzupassen.
Das LG Game Dashboard erlaubt es rasch TV-Einstellungen beim Spielen anzupassen.

Oben seht ihr in LGs Beispielbild, wie das Gaming Dashboard dann beim Spielen aussieht. Es steht an TVs zur Verfügung, die auch den Game Optimizer bieten. Falls euch nun etwas aufgefallen ist: Ja, leider hüllt LG sich immer noch in Schweigen dazu, ob auch die OLED-TVs aus dem Jahr 2019, wie etwa die beliebten C9, mit einem Update für Dolby Vision Gaming in 4K bei 120 Hz versorgt werden. Bisher besteht nur Kompatibilität mit 60 Hz.

Kann Dolby Vision Gaming sich etablieren?

Im Alltag wird die Frage sein, ob Dolby Vision Gaming echte Mehrwerte bringt. So wurde eigentlich HGiG etabliert, um das Tonemapping bei Spielen zu verbessern, in dem es die Konsole übernehmen kann und der TV dann nicht mehr nachträglich eingreift. Die Zeit muss zeigen, ob Dolby Vision für Spiele da in irgendeiner Form noch eins draufsetzen kann.

Netflix im Juli 2021: Das sind die neuen Filme und Serien

Netflix rückt seine Neuzugänge für den Juli 2021 heraus. So hagelt es wieder zahlreiche Filme und Serien aber auch Dokumentationen und Comedy.

Unter anderem hat Netflix da auch mit „Masters of the Universe: Revelation“ eine interessante Animationsserie in petto, welche He-Man, Skeletor, Orko und Co. erneut ins Zentrum rückt. Federführend war Kevin Smith an der Produktion beteiligt, welche die 1980er-Jahre-Zeichentrickserie fortführen soll. Unter den Filmen sind jedoch ebenfalls Highlights wie beispielsweise „Dr. Sleeps Erwachen“, die Fortsetzung von Stephen Kings „The Shining“.

Viele der neuen Filme und Serien werden auch in 4K UHD mit HDR10 bzw. Dolby Vision zur Verfügung stehen. Einen Überblick über die ultra-hochauflösenden Inhalte beim Streaming-Anbieter kredenzen wir auch hier. Bleibe also nur zu hoffen, dass ihr etwas für euren Geschmack findet. Viel Spaß beim Streaming im Juli 2021 bei Netflix!

Neue Serien & Staffeln im Juli 2021 bei Netflix

  • Young Royals – 01.07.2021
  • Generation 56k – 01.07.2021
  • Sterbliche: Staffel 2 – 02.07.2021
  • Big Timber – 02.07.2021
  • We the People – 04.07.2021
  • Mine – 05.07.2021
  • Guerra de vecinos – 07.07.201
  • Resident Evil: Infinite Darkness – 08.07.2021
  • Biohackers: Staffel 2 – 09.07.2021
  • Atypical: Staffel 4 – 09.07.2021
  • Virgin River: Staffel 3 – 09.07.2021
  • Die Köchin von Castamar – 09.07.2021
  • Im Sumpf – 09.07.2021
  • Ridley Jones – 13.07.2021
  • My Unorthodox Life – 14.07.2021
  • Noch nie in meinem Leben …: Staffel 2 – 15.07.2021
  • Beastars: Staffel 2 – 15.07.2021
  • Johnny Test – 16.07.2021
  • Finger weg! (Brasilien) Teil 1 – 21.07.2021
  • Sexy Beasts – 21.07.2021
  • Sky Rojo: Staffel 2 – 23.07.2021
  • Masters of the Universe: Revelation – 23.07.2021
  • How to Sell Drugs Online (Fast): Staffel 3 – 27.07.2021
  • Racket Boys – 27.07.2021
  • Mighty Express: Staffel 4 – 27.07.2021
  • Finger weg! (Brasilien) Teil 2 – 28.07.2021
  • The Snitch Cartel: Origins – 28.07.2021
  • Tattoo Redo – 28.07.2021
  • Transformers: War for Cybertron: Eine neue Welt – 29.07.2021
  • Outer Banks: Staffel 2 – 30.07.2021
  • Centaurworld – 30.07.2021

Neue Filme im Juli 2021 bei Netflix

  • Dynasty Warriors – 01.07.2021
  • Mobile Suit Gundam Hathaway – 01.07.2021
  • Fear Street – Teil 1: 1994 – 02.07.2021
  • Haseen Dillruba – Herzergreifend schön – 02.07.2021
  • The 8th Night – 02.07.2021
  • Major Grom: Der Pestdoktor – 07.07.2021
  • Fear Street – Teil 2: 1978 – 09.07.2021
  • Der letzte Sommer – 09.07.2021
  • Wie ich ein Superheld wurde – 09.07.2021
  • One Upon a Time in Hollywood – 13.07.2021
  • A Classic Horror Story – 14.07.2021
  • Leitfaden für die perfekte Familie – 14.07.2021
  • Passt perfekt! – 15.07.2021
  • My Amanda – 15.07.2021
  • Fear Street – Teil 3: 1666 – 16.07.2021
  • The Water Man – 16.07.2021
  • Deep – 16.07.2021
  • Trolljäger: Das Erwachen der Titanen – 21.07.2021
  • Words Bubble Up Like Soda Pop – 22.07.2021
  • Blood Red Sky – 23.07.2021
  • Eine Handvoll Worte – 23.07.2021
  • A Second Chance: Rivals! – 23.07.2021
  • Fondeados – 23.07.2021
  • Kingdom: Ashin of the North – 23.07.2021
  • Dr. Sleeps Erwachen – 26.07.2021
  • Bartkowiak – 28.07.2021
  • Resort to Love – 29.07.2021
  • The Last Mercenary – 30.07.2021

Neue Dokumentationen im Juli 2021 bei Netflix

  • Hörbar – 01.07.2021
  • Cat People – 07.07.2021
  • Hunde: Staffel 2 – 07.07.2021
  • Elize Matsunaga: Es war einmal Mord– 08.07.2021
  • How to Become a Tyrant – 09.07.2021
  • Red Privada: Wer hat Manuel Buendía umgebracht? – 14.07.2021
  • Unglaubliche Diebstähle – 14.07.2021
  • Emicida: AmarElo – Live in São Paulo – 15.07.2021
  • Explained: Staffel 3 – 16.07.2021
  • Filme – Das waren unsere Kinojahre: Staffel 2 – 23.07.2021
  • Mythos und Mogul: John DeLorean – 30.07.2021

Neue Comedy im Juli 2021 bei Netflix

  • I Think You Should Leave with Tim Robinson: Staffel 2 – 06.07.2021
  • Lee Su-geun: The Sense Coach – 09.07.2021

„Game of Thrones“: Autor George R.R. Martin wunderte sich über Ende der TV-Serie

Die TV-Serie „Game of Thrones“ endete, bevor Autor George R.R. Martin seine Buchreihe abschließen konnte. Nun äußert Martin seine Meinung zum Finale der Adaption.

So bescheinigt Martin der Serie am Ende eine andere Richtung eingeschlagen zu haben, als er mit seinen Fantasy-Romanen beabsichtigt habe. Martin arbeitet immer noch am sechsten Buch der Buchreihe, die in Deutschland unter dem Titel „Das Lied von Eis und Feuer“ bekannt ist. Im Verlauf der Serien-Adaption schritt das TV-Format in der Handlung weiter voran als die Bücher, sodass die Serienschöpfer David Benioff und D. B. Weiss sowie ihr Autorenteam sich selbst behalfen.

Das Serienfinale bzw. die letzte Staffel der zuvor von Kritikern und Publikum gefeierten Serie hinterließen bei den meisten Zuschauern einen faden Nachgeschmack. Selbst die Schauspieler, welche sich zwar in Interviews diplomatisch gaben, deuten zwischen den Zeilen an, dass sie wohl nicht ganz mit dem Ergebnis zufrieden gewesen sind. Und auch Autor George R.R. Martin ist wohl nicht ganz glücklich.

Martin zeigt sich überrascht, dass die Serie, welche 2011 ihren Anfang nahm, seinen Output überholen konnte. Er verspricht Fans jedoch, dass der weitere Handlungsverlauf der Bücher sich definitiv von der Serie unterscheiden werde. Ob und wann der für sein langsames Schreibtempo bekannte Autor allerdings den nächsten Band wirklich veröffentlichen wird, steht in den Sternen. Aktuell arbeitet Martin etwa auch an einem Prequel zu „Game of Thrones“ namens „House of the Dragon“ mit. Jenes soll mit 10 Episoden 2022 anlaufen.

„Game of Thrones“ hat sich zum Franchise entwickelt

Es ist zu erkennen, dass die Aufmerksamkeit von Martin mittlerweile in viele Richtungen gelenkt wird. Deswegen ist er mit dem Schreiben weiterer Bücher kaum vorangekommen. Zwischenzeitlich arbeitete er auch an dem Videospiel „Elden Ring“ mit und hat auch bei anderen TV-Serien seine Finger im Spiel. So heißt es abwarten, was für ein Finale der Autor selbst für die Geschichten um die Starks, Lannisters und Targaryens aus dem Hut zaubern wird.

TEST: Indiana Jones – Tempel des Todes 4K Blu-ray: Noch besser als Teil I?

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Inhalt (85%)

Drei Jahre nach Indiana Jones – Jäger des verlorenen Schatzes versammelte Spielberg erneut seine Mannschaft um sich und ließ Harrison Ford ins bekannte Abenteurer-Outfit mit Peitsche und Hut schlüpfen. Erstaunlicherweise setzte er die Geschichte nicht chronologisch fort, sondern inszenierte ein Prequel, das zeitlich ein Jahr vor der Jagd um die Bundeslade spielt. Im Rahmen der Kontinuität aller vier Indy-Filme macht das zwar nur wenig Sinn, aber sei’s drum. Später gab man übrigens zu Protokoll, dass man das Setting als Prequel wählte, da man nicht erneut auf Nazis als Bösewichte setzen wollte. Witzigerweise hatte Lucas Spielberg vor dem Dreh des ersten Films gesagt, dass er an eine Trilogie dachte, deren Teile dann allesamt von Spielberg inszeniert werden müssten, jedoch hatte der Star-Wars-Macher nicht wirklich genug Ideen für Fortsetzungen in der Schublade.

Das größere Problem von Tempel des Todes ist auch nicht die Tatsache, dass er vor dem ersten Teil spielt, sondern vielmehr, dass er bei den Fans bis heute als schwächster der drei ersten Filme gilt. Vielen waren Indys Sidekicks Willie und Shorty zu anstrengend und nervtötend. Spielberg und Lucas geriet er indes zu düster und brutal. Was zunächst als Analogie zu Das Imperium schlägt zurück verargumentiert wurde, gefällt den beiden Filmemachern heute offensichtlich nicht mehr so ganz.

Die Darstellung der Willie durch Kate Capshaw ging damals vielen Fans auf die Nerven

Dabei hat gerade die Düsternis und Härte (die Tempel des Todes zeitweilig eine 16er-Freigabe bescherte) auch etwas für sich. Zwar gab’s auch im ersten Teil schon blutige Szenen (man denke an die Propellersequenz mit dem glatzköpfigen Hünen), doch ein rausgerissenes Herz war Anno 1984 dann doch eine ganz andere Hausnummer. Was einige möglicherweise etwas verstörte, feierten andere als mutigen Schritt. Immerhin sind die Abenteuer von Indiana Jones halt auch ziemlich lebensgefährlich und die Widersacher alles andere als Kinder von Traurigkeit. Ohnehin ist es so, dass der zweite Teil der Indy-Reihe heute mehr Fans hat als bei seiner Premiere vor 37 Jahren. Die Tatsache, dass sowohl Spielberg als auch Lucas seinerzeit durch schwierige private Zeiten gingen, hat den düsteren Ton sicherlich beeinflusst. Und deshalb ist Tempel des Todes vielleicht auch so etwas wie ein Zeitzeugenfilm. Erfolgreich war er ohnehin und spielte über das zehnfache seines Budgets wieder ein. Spielberg lernte Kate Capshaw (die Willie-Darstellerin) am Set lieben, was am Ende auch dort zu einer Art Happy End führte.

Was man Tempel des Todes auch heute noch bescheinigen muss, ist sein fast atemloses Pacing. Der zweite Teil der Reihe stürzt sich von einer Actionsequenz in die nächste und macht auch nicht davor halt, absurde Stunts wie den Absprung aus einem abstürzenden Flugzeug per Schlauchboot zu integrieren. Dabei wird viel gekreischt und geschrien und Panik vor wilden/giftigen Tieren gibt’s natürlich ebenfalls. Es ist sicherlich die Rolle der Willie, die den Film etwas anstrengend werden lässt. Während Marion im ersten Teil eine resolute und selbstbewusste Kämpferin war, ist Willie das Abziehbild einer Frau, wie sie sich das 80er-Jahre-Macho-Kino vorgestellt hat. Aus heutiger Sicht wirkt das ein wenig befremdlich, aber Mitte der 80er war’s halt noch nicht so weit her mit Emanzipation und starken Frauenrollen.

Deutlich düsterer ging es zu, im zweiten Teil

Dass man Tempel des Todes vorwarf, seine Actionszenen würden etwas zusammenhanglos sein, kann man durchaus stehen lassen. Manchmal wirken sie in der Tat etwas selbstzweckhaft. Aber man muss es ja auch nicht päpstlicher als der Pontifex Maximus sehen. Das wiederum taten indische Zensurbehörden, denen die Darstellung der Indischen Kultur zu bösartig erschien – was im Angesicht der „Festmahl“-Szene durchaus etwas nachvollziehbar ist. Nicht nachvollziehbar ist allerdings die Folge: Ein Bann des Films in den Kinos des Landes. Zensur/Verbote können niemals eine Lösung sein. Erst zur Heimvideo-Veröffentlichung konnte Tempel des Todes einen zweiten Anlauf starten.

Bildqualität (85%)

Natürlich ist auch der 1984er Tempel des Todes noch analog gefilmt. Zum Einsatz kamen hier wie bei Teil I zum Teil Panavision-Panaflex-Kameras, aber auch eine Arriflex 35-III. Letztere verrät es: Das Aufnahmeformat war natürlich ebenfalls 35-mm-Film. Für die gesamte Quadrilogie gilt, dass für die Blu-ray seinerzeit schon ein neues Master angefertigt wurde, doch für die UHD-Blu-rays, die nun im Paket erscheinen, man noch mal zurück an die Original-Negative ging. Diese wurden in 4K gescannt und im Anschluss noch mal durch eine Postproduktion mit visuellen Effekten gejagt, um gewisse technische Unzulänglichkeiten auszubügeln, die über das 4K-Master nun möglicherweise noch stärker ins Auge gefallen wären.

Die Bildarbeiten wurden im Prozess von Steven Spielberg selbst abgenommen. Auf die UHD-Blu-ray kam das Ganze dann mit einem erweiterten Farbraum im Rahmen von Rec.2020 sowie mit den dynamischen Kontrastformaten HDR10 und Dolby Vision.
Gegenüber der 2012er Blu-ray ist die erste Sequenz im Casino auch erst einmal nicht wesentlich besser, kontrastreicher oder ausgewogener, sodass man hier schlicht davon ausgehen kann, dass es produktionsseitig schon nicht sonderlich gut gepasst hat. Willies Kleid strahlt indes noch eine Spur mehr kräftiges Rot und Gold aus, während die Hintergrundoberflächen insgesamt noch etwas neutraler sind. Die Körnung im weißen und farbigen Rauch bei 0’25 wirkt zwar feiner, offenbart aber auch hier den leichten Einsatz eines Rauschfilters.

Glücklicherweise wird’s hier aber nicht so softig-weich wie in der Höhlen-Sequenz von Jäger des verlorenen Schatzes. Und während der gut ausgeleuchteten oder aber auch der Tageslichtszenen ist die Körnung sehr authentisch und fein eingefangen. Da kommt die Blu-ray dann mit ihren sichtbaren Kompressionsproblemen nicht mit. Was die Auflösung angeht, so sind die Unterschiede zwar fein, aber eben doch sichtbar. Die Textur auf der Elefantenhaut, dessen Runzeln und die flaumigen Haare am Kopf werden sichtbar besser aufgelöst und das Bild wirkt dadurch plastischer.

Teil 2 liefert ein gegenüber der Blu-ray kontrastreicheres Bild

Auffällig ist auch hier die höhere Helligkeit und die insgesamt sichtbar größere Bilddynamik gegenüber der Blu-ray So ist Indys weißes Jacket zwar noch strahlender, zeichnet aber in den hellen Bereichen dennoch besser durch als über die Blu-ray (8’07). Farbige Momente werden dramatischer präsentiert – beispielsweise der Sonnenaufgang bei 38’56. Digital getrickst scheint man beim zweiten Teil zum Beispiel nach knapp einer Stunde zu haben. Denn wo das Helden-Trio über die Blu-ray vor der roten Stalaktitenhöhle noch stärker einkopiert aussah, weil die Umrisse unnatürlich wirkten, gibt die 4K-Scheibe das sauberer wieder (60’04).

Sauberer sind auch die Szenen mit Indy auf der Brücke bei ca. 103:00, die zu den schwächsten Szenen der Blu-ray gehören. Zum einen sind die Kontraste hier etwas harsch, zum anderen ist die Körnung plötzlich sehr stark. Das kann die UHD-BD deutlich homogener und angenehmer. Und wenn man die Brücke von Weitem sieht (103’38), kommt die Blu-ray mit ihren Kompressionsartefakten, der Filterung und den verschwindenden Tauen überhaupt nicht mehr mit.

Tonqualität (80%)

Auch beim zweiten Teil kommt die 4K UHD-Blu-ray fürs Deutsche erstmalig mit einem unkomprimierten True-HD-Ton. Und auch hier wirkt es, als hätte die True-HD-Fassung der UHD-BD etwas mehr Bums im Bass als der neue O-Ton in Atmos. Wobei die Differenzen deutlich geringer sind als im ersten Teil. Davon ab schlägt auch die True-HD-Fassung der dt. Synchro hier die DD-Version der alten Blu-ray spürbar und deutlich. Die deutsche Version schließt nun relativ locker zum O-Ton auf und leidet nur (noch) unter den etwas dünnen Dialogen, die in Actionszenen auch mal etwas unangenehm spitz klingen.

Der O-Ton in Atmos liefert dieses Mal auf der regulären Ebene zur Abwechslung MEHR Bass und tieffrequente Informationen als beim ersten Teil, wo es noch anders herum war (jeweils im Vergleich zur alten DTS-HD-Master-Spur der BD). Allerdings war das hier auch nötig, denn die BD war akustisch schwächer als der erste Teil des Franchise‘. So wird beispielsweise die rasante Szene mit der Kohlenlore viel wuchtiger wiedergebeben und auch der große Bottich fällt vehementer um. Schade, dass der John-Williams-Score etwas dünn geraten ist.

Der deutsche True-HD-Sound schlägt sich absolut respektabel in den vielen Actionszenen

Erste 3D-Sounds bietet Tempel des Todes während der Schlägerei nach etwa acht Minuten. Allerdings handelt es sich um zwei Faustschläge, die frontal im Bild zu sehen sind und deshalb eigentlich auf den Heights nichts zu suchen haben. Der Score wird jedoch dauerhaft lebhaft mit nach oben gelegt und Willies Schreie kommen nach 10’45 nachvollziehbar von den Heights. Nicht ganz so logisch sind die Schüsse von Indy nach zwölf Minuten und auch in der Folge jene aus dem Maschinengewehr. Da sämtliche Schusswechsel frontal vor der Kamera stattfinden. Nachvollziehbarer sind da schon die hoch angebrachten Propeller der Dreimotorigen nach 14 Minuten. Ziemlich fetzig kommen deren versagende Motoren nach 17 Minuten von oben – das macht dann schon wieder richtig Spaß.

Dass man die tosenden Wassergeräusche während der Gummibootfahrt auch auf die Heights mixte, kann man durchaus machen. Die Kamera wird hier ja vom Wasser regelrecht umspült. Nach knapp 36 Minuten fliegt dann mal ein Schwarm von Flughunden über die Kamera, was mit 3D-Sounds untermalt wird und nach 54 Minuten tröpfelt es in der Höhle ein wenig feucht von Decke und Wänden. Die Atmosphäre wird hier recht angenehm eingefangen und auch auslösende Fallen bekommen ein paar Höhen-Informationen. Was nach 56’30 für einen sehr vehementen Soundeffekt von der Decke sorgt – immerhin kommt diese den beiden Helden ja auch verdächtig nahe. Diese Toneffekte bleiben für gut drei Minuten sehr wirkungsvoll und werden noch um das fies kreuchende Insektenzeug ergänzt. Die Gesänge des Kults werden dann ebenfalls aus der Höhe unterstützt und hallen von dort etwas wider. Das fette Mahlwerk kurz darauf bekommt dann auch noch mal ein paar 3D-Sounds und die Fahrt in der Mole wird ebenfalls rundherum unterstützt.

  • Deutsch: Dolby True HD (80%)
  • Englisch: Dolby Atmos (80%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (50%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (70%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (–)

Das Bonusmaterial der vier Indiana-Jones-Filme liegt auf den Blu-rays des Sets vor, die uns zu Rezensionszwecken leider nicht zur Verfügung standen.

Gesamtbewertung Tempel des Todes  (83%)

Auch wenn Tempel des Todes nie so richtig beliebt war, passt er aus heutiger Sicht recht gut in den Kanon der ersten drei Filme. Er ist halt etwas düster und manchmal etwas nervig. Aber in puncto Action machte ihm damals so schnell kein anderer Film etwas vor.
Die UHD-BD des zweiten Teils liegt qualitativ in etwa auf dem Niveau von jener des ersten Teils. Allerdings ist der Vorsprung vor der Blu-ray hier nicht ganz so groß wie bei Jäger. Das heißt indes nicht, dass sich die 4K-Scheibe nicht lohnt, sondern liegt eher daran, dass die damalige BD schon ganz gut ausgesehen hat.

In puncto Encoding und Kompressionsartefakte sowie Filterung, Kontrastdynamik und Detailauflösung in der Tiefe ist die UHD-BD jedoch sichtbar besser. Der englische Atmos-Sound ist dazu etwas dynamischer und wuchtiger als jener der BD, bietet aber nicht so viele 3D-Sounds. Der deutsche True-HD-Sound ist gegenüber der DD+-Fassung spürbar druckvoller und dynamischer und macht noch mehr Spaß.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 10. Juni 2021 Review am: 22. Juni 2021
Erscheinungsjahr Film: 1984 Laufzeit: 118 Minuten
Filmstudio: Paramount FSK: ab 16 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2,39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby True HD
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray

Indiana Jones Trailer:

 

Amazon Prime Video: Das sind die neuen Filme und Serien im Juli 2021

Amazon hat bestätigt, welche Filme & Serien euch im Juli 2021 erwarten. Vor allem eine Flut von Film-Neuzugängen erwartet euch beim Streaming-Anbieter.

Einige der Inhalte stehen natürlich auch in 4K mit HDR zur Verfügung. Eine Zusammenfassung einiger UHD-Inhalte bei Amazon Prime Video haben wir an dieser Stelle für euch aufgelistet. Unter den Filmen sind z. B. Christopher Nolans Kriegsfilm „Dunkirk“, „Suicide Squad“ und auch „Ratchet & Clank“, was sich vielleicht diejenigen ansehen mögen, die ohnehin gerade das neue Spiel „Ratchet & Clank: Rift Apart“ an der PlayStation 5 gezockt haben.

Bei den Serien sind die Neuheiten etwas überschaubarer. Unter anderem kehren die acht Staffeln von „Deseperate Housewives“ zu Amazon Prime Video zurück. Wir wünschen allen Lesern jedenfalls viel Spaß beim Streaming!

Neue Serien und Staffeln

  • Eyes on the Prize: Uprising – Staffel 1 – Amazon Original – Exklusiv verfügbar ab 1. Juli
  • Fugget About It – Staffel 1-2 – Verfügbar ab 1. Juli
  • Mumbai Diaries 26/11 – Amazon Original – Exklusiv verfügbar ab 2. Juli
  • American Housewife – Staffel 1-3 – Verfügbar ab 5. Juli
  • Luxe Listings Sydney – Staffel 1 – Amazon Original – Exklusiv verfügbar ab 9. Juli
  • Desperate Housewives – Staffel 1-8 – Verfügbar ab 12. Juli
  • Making the Cut – Staffel 2 – Amazon Original – Exklusiv verfügbar ab 16. Juli
  • El Cid – Staffel 2 – Amazon Original – Exklusiv verfügbar ab 16. Juli
  • Them – Staffel 1 (deutsche Synchronfassung) – Amazon Original – Exklusiv verfügbar ab 23. Juli
  • Emergence – Staffel 1 – Verfügbar ab 26. Juli

Neue Filme

  • Salt – Verfügbar ab 1. Juli
  • Bailey – Ein Freund fürs Leben – Verfügbar ab 1. Juli
  • Casper – Verfügbar 1. Juli
  • Dracula Untold – Verfügbar ab 2. Juli
  • The Tomorrow War – Amazon Original – Exklusiv verfügbar ab 2. Juli
  • Fukushima – Exklusiv verfügbar ab 2. Juli
  • Honig im Kopf – Verfügbar ab 3. Juli
  • 47 Meters Down – Verfügbar ab 3. Juli
  • Mama – Verfügbar ab 4. Juli
  • Rogue Hunter – Exklusiv verfügbar ab 5. Juli
  • The Cave – Verfügbar ab 5. Juli
  • Geostorm – Verfügbar ab 6. Juli
  • The Green Inferno – Verfügbar ab 6. Juli
  • Message Man – Exklusiv verfügbar ab 7. Juli
  • What Keeps You Alive – Exklusiv verfügbar ab 7. Juli
  • Future World – Exklusiv verfügbar ab 7. Juli
  • T-34: das Duell – Exklusiv verfügbar ab 7. Juli
  • Sommer 1943 – Das Ende der Unschuld – Exklusiv verfügbar ab 7. Juli
  • Lucky Number Slevin – Verfügbar ab 7. Juli
  • Es ist zu deinem Besten – Exklusiv verfügbar ab 8. Juli
  • For Love Of The Game – Verfügbar ab 8. Juli
  • Ein Schatz zum Verlieben – Verfügbar ab 9. Juli
  • The Resident – Verfügbar ab 9. Juli
  • Mapplethorpe – Exklusiv verfügbar ab 10. Juli
  • Frau Müller muss weg! – Verfügbar ab 10. Juli
  • Der geheime Garten – Exklusiv verfügbar ab 11. Juli
  • Dunkirk – Verfügbar ab 11. Juli
  • Ratchet & Clank – Verfügbar ab 11. Juli
  • Game Night – Verfügbar ab 12. Juli
  • Ronaldo – Verfügbar ab 12. Juli
  • Contamination – Verfügbar ab 12. Juli
  • Man lernt nie aus – Verfügbar ab 13. Juli
  • Mindscape – Verfügbar ab 13. Juli
  • Booksmart – Exklusiv verfügbar ab 14. Juli
  • Mullewapp – Eine schöne Schweinerei – Verfügbar ab 14. Juli
  • De Oost – Amazon Original – Exklusiv verfügbar ab 15. Juli
  • Yakari – Exklusiv verfügbar ab 15. Juli
  • Der Regenmacher – Verfügbar ab 15. Juli
  • Ein Schweinchen namens Babe – Verfügbar ab 16. Juli
  • Unsere Erde – Verfügbar ab 16. Juli
  • A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn – Verfügbar ab 17. Juli
  • Sully – Verfügbar ab 17. Juli
  • Mein Liebhaber, der Esel & Ich – Exklusiv verfügbar ab 18. Juli
  • Hui Buh: Das Schlossgespenst – Verfügbar ab 18. Juli
  • Capone – Exklusiv verfügbar ab 19. Juli
  • Come Away – Exklusiv verfügbar ab 19. Juli
  • Fabricated City – Exklusiv verfügbar ab 19. Juli
  • Hot Dog – Verfügbar ab 19. Juli
  • Zeiten ändern dich – Verfügbar ab 19. Juli
  • The Green Mile – Verfügbar ab 20. Juli
  • The Last Samurai – Verfügbar ab 21. Juli
  • Störche – Abenteuer im Anflug – Verfügbar ab 21. Juli
  • Speed Racer – Verfügbar ab 21. Juli
  • Ema – Exklusiv verfügbar ab 22. Juli
  • The Courier – Verfügbar ab 22. Juli
  • Der Gott des Gemetzels – Verfügbar ab 23. Juli
  • The Thing – Verfügbar ab 24. Juli
  • Mamma Mia! – Verfügbar ab 24. Juli
  • Milk – Verfügbar ab 25. Juli
  • Shoot ´Em Up – Verfügbar ab 25. Juli
  • Last Christmas – Exklusiv verfügbar ab 26. Juli
  • Quem Vai Ficar Com Mário – Exklusiv verfügbar ab 27. Juli
  • Bean – Verfügbar ab 28. Juli
  • Der Grinch – Verfügbar ab 29. Juli
  • Flags of our Fathers – Verfügbar ab 29. Juli
  • Letters from Iwo Jima – Verfügbar ab 29. Juli
  • Schwesterlein – Exklusiv verfügbar ab 30. Juli
  • Wir sind die Nacht – Verfügbar ab 30. Juli
  • Suicide Squad – Verfügbar ab 31. Juli

Zweite Columbia Classics Limited Edition mit sechs Filmen auf 4K Blu-ray (Taxi Driver, The Social Network…)

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Sony kramt tiefer in seiner Schatzkiste und erfreut uns mit der „Columbia Classics Collection Vol.2“. Sechs ausgewählte, restaurierte Filmklassiker auf 4K Blu-ray!

Die „Columbia Classics Collection Vol.2“ erscheint hierzulande am 23. September 2021 und ist exklusiv bei Amazon.de erhältlich. Auch bei dieser Zusammenstellung versucht Sony Pictures Home Entertainment so viele Geschmäcker wie möglich zu bedienen. Dabei sind unter anderem die Musicalverfilmung „Oliver!“ (1968), „Taxi Driver“ (1976) mit Robert De Niro, oder“The Social Network“ (2010). Wobei wir nicht so ganz verstehen, wie der letzte Film so richtig in eine „Classics Collection“ passt. Aus der englischen Version der „Columbia Classics Collection Vol.2“ können wir bereits die Ausstattung der Filme entnehmen:

Columbia Classics Collection Vol. 2 – 4K Blu-ray:

  • Anatomie eines Mordes (Anatomy of a Murder): 4K Restauration der Original-Kamera-Negative, HDR10-Verarbeitung, Dolby Atmos (Englisch), DTS-HD MA 5.1 (Deutsch). Neuer Bonus: Kommentar von Filmhistoriker Foster Hirsch
  • Oliver! 4K Restauration der Original-Kamera-Negative, HDR10-Verarbeitung, Dolby Atmos (Englisch), DTS-HD MA 5.1 (Deutsch). Neuer Bonus: Kommentar von Filmhistoriker Steven C. Smith, Darsteller Jack Wild Screen Test
  • Taxi Driver: 4K Restauration der Original-Kamera-Negative, HDR10- & Dolby Vision-Verarbeitung, DTS-HD MA 5.1 (Englisch und Deutsch) Neuer Bonus: 20th Anniversary Re-Release Trailer
  • Ich glaub’ mich knutscht ein Elch! (Stripes): 4K Restauration der Original-Kamera-Negative, Dolby Atmos (Englisch), DTS-HD MA 5.1 (Deutsch), Kino- und Extended-Cut. Neuer Bonus: 40 Jahre mit Bill & Ivan: Eine Zweiteilige Kamera-Wiedervereinigung zwischen Bill Murray und Regisseur Ivan Reitman, Kino Trailer
  • Sinn und Sinnlichkeit (Sense and Sensibility): 4K Restauration der Original-Kamera-Negative, HDR10-Verarbeitung, Dolby Atmos (Englisch), DTS-HD MA 5.0 (Deutsch), Neuer Bonus: 20th Anniversary Reunion: Back to Barton Cottage
  • The Social Network: 4K Upscale des 4K Masters, HDR10- & Dolby Vision-Veararbeitung,  der Original-Kamera-Negative, HDR10-Verarbeitung, Dolby Atmos (Englisch), DTS-HD MA 5.0 (Deutsch), Kino- und Unrated-Cut, Neuer Bonus: Kinotrailer

Die erste Columbia Classics Collection (Vol. 1) – ebenfalls exklusiv bei Amazon – ist dagegen bereits ausverkauft. Hier muss man sich bereits bemühen, über die Marketplace-Portale eine Variante zu ergattern. Dafür gibt vier Filme aus der ersten Sammlung bereits einzeln auf Amaray zu kaufen:

„Designed for Xbox“: Erste 4K-Monitore mit HDR und 120 Hz vorgestellt

Microsoft erweitert seine Marke „Designed for Xbox“ nun auch auf Monitore. Es sind auch direkt erste Partner zur Stelle, die mit der Kennzeichnung ihre Gaming-Monitore bewerben.

So kann Microsoft bereits Acer, Asus und die Marke Philips als Partner verbuchen. Die Hersteller können sich unter Lizenz dann eben die Kennzeichnung „Designed for Xbox“ an ihre Bildschirme pappen. Bricht man es herunter, dann handelt es sich eben schlichtweg um eine neue Marketing-Masche. Voraussetzung, um sich mit dem Banner schmücken zu dürfen, ist offenbar in erster Linie ein Port für HDMI 2.1. Ob es konkretere Anforderungen an die Technik gibt, ist aktuell offen.

Erster „Designed for Xbox“ Monitor von Philips

MMD, die hinter der Marke Philips im Monitorbereich stecken, bewerben ihren neuen Philips Momentum 559M1RYV nun als das erste Modell aus der „Designed for Xbox“-Reihe. Dieser Gaming-Monitor bietet nicht nur 4K als Auflösung und einen Port für HDMI 2.1, sondern auch 144 Hz Bildwiederholrate und eine Spitzenhelligkeit von 1.200 Nits. Dadurch erhält man dann auch locker die Kennzeichnung für VESA DisplayHDR 1000. Die Xbox Series X|S lassen sich dann mit 120 Hz am Monitor verwenden.

Der Philips Momentum 559M1RYV ist für VESA DisplayHDR 1000 zertifiziert.
Der Philips Momentum 559M1RYV ist für VESA DisplayHDR 1000 zertifiziert.

Der Monitor kommt auf die stolze Diagonale von 55 Zoll und nutzt ein VA-Panel. Als Reaktionszeit gibt MMD 4 ms (GtG) an. Wie wir es auch von den Fernsehern der Marke Philips kennen, so ist direkt eine Soundbar von Bowers & Wilkins integriert. Es gibt auch einen speziellen Xbox-Bildmodus. Ob dieser aber in der Praxis wirklich Vorteile bringt, ist aus der Ferne schwer zu beurteilen.

Gaming-Monitore „Designed for Xbox“ sollen Konsolenspieler erfreuen

Ein Knackpunkt des Philips Momentum 559M1RYV ist der Preis: Denn der Gaming-Monitor kostet stolze 1.419 Euro. Da gibt es bereits OLED-TVs identischer Diagonale oft in Angeboten für weniger Geld. Wer also den Monitor als TV-Ersatz verwenden musste, sollte seinen Plan eventuell überdenken. Als Kombi-Gerät für sowohl den PC als auch die Konsole könnte hier aber tatsächlich eine gute Lösung warten.

Turbine-Horror-Klassiker „The Hills Have Eyes“ erscheint auf 4K Blu-ray (Update)

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Turbine hat eine 4K Restauration des Horror-Klassikers „The Hills Have Eyes“ (1977) in Auftrag gegeben. Der Film erscheint als limitiertes 4K Blu-ray Mediabook inkl. HDR (High Dynamic Range).

Update: „The Hills Have Eyes“ ist ab sofort auch via Amazon.de, oder jpc.de vorbestellbar:

Alles hat einen Anfang (nur die Wurst hat zwei). Viele werden es vielleicht gar nicht wissen, aber die Horrorfilme „The Hills Have Eyes – Hügel der Augen“ und „The Hills Have Eyes 2“ aus 2006/2007 haben ihren Ursprung in den 70er Jahren. Wes Craven (A Nightmare on Elm Street, Scream) inszinierte „The Hills Have Eyes“ (Deutscher Originaltitel: Hügel der blutigen Augen) 1977 und spendierte seinen Fans 1985 die Fortsetzung „The Hills Have Eyes 2“. Eine Dekade später dann „Mindripper“ der auch unter den Titel „The Hills Have Eyes 3“ bekannt ist, jedoch von Joe Gayton produziert wurde.

„The Hills Have Eyes“ mit 4K-Abtastung und HDR

Die "The Hills Have Eyes" 4K Blu-ray inkl. HDR und DTS-HD MA 5.1 Surround-Sound
Die „The Hills Have Eyes“ 4K Blu-ray inkl. HDR und DTS-HD MA 5.1 Surround-Sound

Turbine pflegt seine Klassiker und nach den Wiederveröffentlichungen von „The Texas Chainsaw Massacre“, „Crash“, „Leatherface“ oder „An American Werewolf in London“ auf 4K Blu-ray, gesellt sich mit „The Hills Have Eyes“ 1977 ein weiterer Klassiker dazu. Ein 4K-Scan der Film-Negative dürfte viele Szenen mit zusätzlichen Details ausstatten. „Digital-Fans“ müssten sich jedoch für das übliche Filmkorn anfreunden. Die Restauration soll von Bildfehlern befreit und auch farblich nachbearbeitet worden sein. Zudem wurde das Material im erweiterten Dynamikumfang (HDR) auf die 4K Blu-ray gebannt. Der Horror-Klassiker wird im bildausfüllenden 1.85:1-Format gezeigt.

Deutsche Synchro mit DTS-HD MA 5.1

Die deutsche Sprachausgabe liegt in DTS-HD MA 5.1 (werkgetreu) und 2.0 Mono (Alien-Synchro) auf der 4K Blu-ray & Blu-ray ab (was auch immer Alien-Synchro bedeutet). Der englische Originalton ist als DTS-HD MA 7.1 und 2.0 Stereo vorhanden. Der Vorverkauf, der limitierte Version, ist vorerst nur über den Turbine-Onlineshop möglich: