Start Blog Seite 635

Tidal Musikstreaming-App erreicht LG Smart TVs (ab 2018) inkl. Dolby Atmos

9

Die Tidal-App ist ab sofort auf den webOS-basierten Smart-TVs von LG (ab 2018) verfügbar. Die App bietet Zugriff auf Musikvideos, Wiedergabelisten sowie eine große Auswahl von Titeln mit Dolby Atmos.

Wer einen LG Smart TV (OLED, NanoCell, UHD) mit webOS Betriebssystem (4.0 bis 6.0) aus den Jahren 2018-2021, sowie einen Tidal-Account besitzt, kann sich freuen. Mit der neuen Tidal TV App können Nutzer endlich auf High-Quality MQA-Audiostreams sowie einem wachsenden Angebot an Dolby Atmos Musikstücken auf dem LG Smart TV zugreifen. Voraussetzung ist ein aktives Tidal-Abonnement der Kategorie „HiFi“, welches mit 19.99 Euro zu Buche schlägt. Über die Webseite von Tidal.com ist es möglich, ein kostenloses Probeabo abzuschließen. Zum Reinschnuppern und um ein paar Dolby Atmos Titel auszuprobieren, sicherlich nicht verkehrt.

Die Tidal TV App kann ab sofort im LG Content Store heruntergeladen werden
Die Tidal TV App kann ab sofort im LG Content Store heruntergeladen werden

Von „Kraftwerk“ bis „The Weeknd“

Selbst wenn die LG Smart TVs bereits Dolby Atmos verarbeiten können, werden die Musikstücke über die integrierten Lautsprecher der Fernseher sicherlich nicht so überzeugend rüberkommen. Wer über eine Dolby Atmos Soundbar oder einem 3D-Soundsystem, bestehend aus mehreren Lautsprechern und einem AV-Receiver, verfügt (via eARC verbunden), wird erst das volle Potenzial der Dolby Atmos 3D-Soundtracks erfahren können. Der Katalog an immersiven Audiotracks erstreckt sich über alle Genres, von „Kraftwerk – 3D The Catalogue“, „Hans Zimmers Live in Prague“, „R.E.M – Automatic For The People“, „Ariana Grande – 7 Rings“ oder „The Weeknd – After Hours“.

Über 250.000 hochauflösende Musikvideos

Auf Tidal findet man nicht nur in Dolby Atmos abgemischte Musik, sondern auch über 70 Millionen, teils exklusive Songs, 250.000 hochauflösende HD-Videostreams (Musikvideos, Eigenproduktionen und Live-Events) sowie personalisierte Playlisten und „Radios“. Wer einen Tidal Account eröffnet, kann die Musik mit der Tidal App für iOS und Android natürlich auch unterwegs genießen.

Oscars 2021: Das sind die Gewinner

9

Mittlerweile stehen die Gewinner der 93. Academy Awards fest. Besser bekannt sind die begehrten Trophäen natürlich als die Oscars.

Überraschungen gab es im Grunde keine. So wurde ja schon im Vorfeld erwartet, dass „Nomadland“ sicherlich einige der begehrten Trophäen mit nach Hause nehmen würde – und so kam es dann auch. Auch Pixar durfte sich für seinen Animationsfilm „Soul“, der direkt bei Disney+ startete, über zwei Oscars freuen: einmal für den besten Animationsfilm und einmal für den besten Soundtrack.

„Tenet“ von Christopher Nolan hingegen sicherte sich nur einen Oscar für die besten visuellen Effekte. Zu sagen ist natürlich, dass das Oscar-Jahr eher unspektakulär gewesen ist: Aufgrund der Pandemie liefen deutlich weniger hochkarätige Kinofilme an. Das spiegelt sich dann auch indirekt in den Nominierten und Gewinnern der diesjährigen Academy Awards wider. Unten findet ihr alle Gewinner.

Die Gewinner der 93. Academy Awards (Oscars)

  • Bester Film: „Nomadland“
  • Bester Hauptdarsteller: Anthony Hopkins („The Father“)
  • Bester Nebendarsteller: Daniel Kaluuya („Judas and the Black Messiah“)
  • Beste Hauptdarstellerin: Frances McDormand („Nomadland“)
  • Beste Nebendarstellerin: Yuh-Jung Youn („Minari“)
  • Bester Animationsfilm: „Soul“
  • Beste Kinematografie: „Mank“ – Erik Messerschmidt
  • Bestes Kostümdesign: „Ma Rainey’s Black Bottom“ – Ann Roth
  • Beste Regie: „Nomadland“ – Chloé Zhao
  • Beste Dokumentation: „My Octopus Teacher“
  • Beste Kurz-Doku: „Colette“
  • Bester Schnitt: „Sound of Metal“ – Mikkel E. G. Nielsen
  • Bester internationaler Film: „Another Round“
  • Bestes Make-Up und Frisuren: „Ma Rainey’s Black Bottom“ – Sergio Lopez-Rivera, Mia Neal und Jamika Wilson
  • Bester Soundtrack: „Soul“
  • Bester Original-Song: „Fight for You“ – aus „Judas and the Black Messiah“
  • Bestes Produktionsdesign: „Mank“
  • Bester animierter Kurzfilm: „If Anything Happens I Love You“
  • Bester Kurzfilm: „Two Distant Strangers“
  • Bester Ton: „Sound of Metal“
  • Beste visuelle Effekte: „Tenet“
  • Bestes Drehbuch (Adaption): „The Father“
  • Bestes Drehbuch (Original): „Primising Young Woman“

Beliebtes Filmforum „bluray.com“ nicht mehr erreichbar – Das ist der Grund! (Update)

8

Das englischsprachige Filmforum „bluray.com“ ist seit über einer Woche offline. Der Grund für die Downtime ist eine fehlerhafte Festplatte. Doch da ist noch mehr.

Update: blu-ray.com ist wieder online!

Originalbeitrag: Zuerst müssen wir erwähnen, dass die Informationen bereits für alle einholbar auf der Haupt-Domain blu-ray.com zur Verfügung stehen. Wer jedoch die Webseite via bluray.com besucht, bzw. die Adresse in seinen Favoriten so hinterlegt hat, erhält eine blanke Webseite ohne Informationen geliefert. Die Betreiber der Plattform haben wohl einfach vergessen eine Weiterleitung (Redirect) auf die Haupt-Domain einzurichten. Wie man an jedoch anhand etlicher Posts auf Twitter und Facebook sehen kann, zeigen sich mehrere Nutzer besorgt, ob das Forum sowie dessen Filmdatenbank Geschichte ist.

Wer das Forum via blu-ray.com besucht, sowie Fan der offiziellen Facebook-Seite ist, konnte sich bereits selbst über den aktuellen Zustand informieren. Erste Probleme traten bereits am 16. April 2021 auf. Eine fehlerhafte Festplatte hat dazu geführt, dass die Seite vom Netz gegangen ist. Backups (Sicherung der Daten) stehen laut blu-ray.com zur Verfügung, die Einspielung derer erweist sich jedoch als kniffelig.

Das letzte Statement der Webseite blu-ray.com
Das letzte Statement der Webseite blu-ray.com

Support des Betriebssystems wird eingestellt

Zudem läuft der Server auf CentOS (Linux Distribution) dessen Ende der Unterstützung von 2029 einfach mal 8 Jahre auf 2021 vorgezogen wurde. Bedeutet, Fixes sowie Sicherheitsupdates wird es keine mehr geben und somit würde die Plattform mit fortschreitender Zeit angreifbarer werden. Die Betreiber des Filmforums haben die unfreiwillige Downtime gleich als Anlass genommen, um auf ein neues Betriebssystem mit ihrem vBulletin-Board umzusteigen. Und wie ihr euch denken könnt, ist die Integration eines so großen Forums auf ein neues Betriebssystem nicht ganz einfach.

Downtime hält länger an

Am 24. April 2021 gab es einen weiteren „Entschuldigungs-Post“. Man arbeite mit Hochdruck daran, das Forum wieder Fit zu machen, jedoch gab es Probleme mit einem SSL-Zertifikat, zudem gibt es unzählige Kompatibilitäts-Probleme (Betriebssystem, Kernel, Module, Hardware, PHP, NGINX, MySql usw.), die nacheinander abgearbeitet werden müssen. Es ist die bislang längste Downtime in der Geschichte der Webseite (seit 2003 online) und nicht nur die Betreiber sind mehr als unzufrieden damit. Nach dem Neustart der Webseite, sollen langen Beeinträchtigungen der Webseite jedoch der Vergangenheit angehören, da die Plattform in Zukunft mehrmals gespiegelt wird.

Mega-Deal: Disney und Sony hieven „Spider-Man“ und mehr zu Disney+

Disney und Sony haben sich geeinigt: Im Zuge eines Abkommens werden die „Spider-Man“-Filme zu Disney+ stoßen.

Sony scheint aktuell ein beliebter Partner für Streaming-Anbieter zu sein: Tat sich kürzlich erst Netflix mit den Japanern zusammen, so ist es nun Disney. Allerdings hat man das Abkommen bisher nur für die USA bestätigt. Im Ergebnis werden die Filme rund um „Spider-Man“ und andere Marvel-Charaktere wie „Venom“ oder „Morbius“ auch zu Disney+ ins Angebot stoßen. Gelten soll das Abkommen bis 2026.

Hoffen auf Spider-Man auf Disney+

Tatsächlich hat sich Disney die Filme von Sony Pictures nicht nur für Disney+, sondern auch für Hulu FX Networks, ABC, Disney Channels und Freeform gesichert. Auch Katalogtitel möchte man dann auf die Angebote verteilen. Gut möglich, dass also dann beispielsweise die „Spider-Man“-Trilogie von Sam Raimi bei Disney+ aufschlägt. Schon ab Juni 2021 sollen die Katalogtitel bei Disney+ in den USA Einzug halten.

Netflix bleibt allerdings zeitlich jeweils vor Disney+: Das heißt, die Filme von Sony Pictures landen nach dem Kinofenster zuerst bei Netflix – voraussichtlich jeweils ca. 9 Monate nach dem Kinostart. Disney+ kommt dann zum Zug, wenn quasi regulär eine TV-Ausstrahlung an der Reihe wäre. Sony hat sich da also gleich zwei lukrative Abkommen ins Haus geholt.

Streaming-Anbieter buhlen um neue Inhalte

Sowohl das Abkommen zwischen Sony Pictures und Netflix als auch der neue Deal mit Disney decken nur den US-Markt ab. Da muss man also mal abwarten, was am Ende international ausgehandelt wird. Sony soll durch die beiden Partnerschaften ca. 3 Mrd. US-Dollar einnehmen. Klar wird auch, dass Sony Pictures offenbar an einem klassischen Geschäftsmodell festhält, durch das die Filme möglichst breit gestreut werden.

Der High-Quality-Streamingservice BRAVIA CORE von Sony ist gestartet
Der High-Quality-Streamingservice BRAVIA CORE von Sony ist gestartet

Disney geht da anders vor und bündelt seine Inhalte mittlerweile bei Disney+. Sony hingegen hat zwar mit Bravia Core ebenfalls ein Streaming-Angebot ins Rennen geschickt, das richtet sich aber zunächst nur an Besitzer der Bravia-XR-Fernsehgeräte.

Streaming für unterwegs: Samsung TV Plus nun auch für Smartphones und Tablets

Samsung bindet seinen Dienst TV Plus nun auch für mobile Endgeräte ein. TV Plus gibt es allerdings exklusiv als App nur für Galaxy-Geräte.

Sollte euch TV Plus nichts sagen: Der Dienst erlaubt an TV-Geräten von Samsung den Zugriff auf das lineare Fernsehprogramm via Streaming. In den USA erschien die App für TV Plus bereits im September 2020 auch für mobile Endgeräte der Südkoreaner. Nun versorgt man auch Deutschland und Großbritannien. Herunterladbar ist die Anwendung wahlweise über den Samsung Galaxy Store oder via Google Play.

Um Samsung TV Plus zu nutzen, müsst ihr aber eben auch ein Smartphone oder Tablet der Samsung-Galaxy-Reihe besitzen. An anderen Android-Modellen funktioniert das Spielchen nicht. Die App bietet ihren Nutzern sofortigen Zugriff auf 90 kostenlose Kanäle – ohne Anmeldungen, Abonnements oder den Einsatz zusätzlicher Geräte. Mit Werbung müsst ihr da allerdings natürlich leben.

Laut Samsung biete man TV Plus nun auch für seine mobilen Endgeräte an, da der Konsum von Streaming-Inhalten auch an Smartphones und Tablets kontinuierlich zunehme. Also sei es nur logisch, dass man die Nutzer nun auch dort erreichen möchte. Im Verlauf des Jahres 2021 soll die App dabei auch weitere Länder Europas erreichen.

Samsung TV Plus wird auch in Samsung Free integriert

Samsung TV Plus ist bereits auf allen Samsung-Smart-TV-Modellen ab Baujahr 2016 in 17 Ländern verfügbar. Ab dem 28. April wird der Dienst auch über die neue Samsung-Free-App zugänglich sein. Sieht also ganz gut aus für diejenigen, welche die Anwendung an ihren Galaxy-Tablets und -Smartphones verwenden möchten. Allerdings kann man sich da aktuell natürlich nicht über einen Mangel an Optionen beklagen. Schließlich gibt es auch diverse andere Apps zum Streaming (Amazon Prime Video, Disney+, Netflix, etc.) und TV-Streaming (waipu.tv, Zattoo) für mobile Endgeräte.

PlayStation Plus Video Pass: Sony möchte wohl Filme ins Abonnement integrieren (Update)

Sony plant offenbar eine Neuerung für PlayStation Plus: In Polen führte man versehentlich bereits den sogenannten „PlayStation Plus Video Pass“ auf.

Update (23.04.2021):

Das PlayStation Plus Video Pass ist tatsächlich gestartet. Wie Sony bestätigt hat, verbleibt dieses Angebot aber zunächst als lokales Experiment in Polen. Man möchte später entscheiden, ob man diesen Mehrwert auch international integrieren wird.

Originalartikel:

Wie der Name schon sagt, so soll dahinter stecken, dass Sony auch Filme in das Abonnement von PlayStation Plus integrieren möchte. Das würde durchaus Sinn ergeben, denn die bisherige Option Videoinhalte im PlayStation Store zu erwerben, wird ja entfernt. Sonys polnische PlayStation-Abteilung war da nun etwas vorschnell und listete den PlayStation Plus Video Pass versehentlich bereits.

Der Fehler fiel jedoch schnell auf und alle Bilder und Verweise wurden bereits wieder entfernt. Die Rede war davon, dass es sich bei dem Video Pass um einen zusätzlichen Mehrwert handeln solle, der vom 22. April 2021 bis zum 22. April 2022 greife – also genau für ein Jahr. Voraussetzung sollte natürlich ein Abonnement von PS Plus sein. Offen ist, ob Sony dieses Angebot nur in einzelnen Ländern oder global starten möchte.

Ein Screenshot mit Verweis auf den PlayStation Plus Video Pass
Ein Screenshot mit Verweis auf den PlayStation Plus Video Pass

Geht man nach den genannten Terminen, dann sollte Sony seinen Video Pass ja morgen offiziell vorstellen. Beinhalten dürfte das Angebot in irgendeiner Form Filme von Sony Pictures. So wies der Banner auf der polnischen Webite auf die Filme „Venom“, „Bloodshot“ sowie „Zombieland: Double Tap“ hin. Alle stammen von Sony selbst.

Sony PlayStation Plus Video Pass: Ein Konter auf den Xbox Game Pass?

Vielleicht möchte Sony mit dem Angebot ja auch seinen eigenen Konter auf den Xbox Game Pass vorlegen und über die Integration von Filmen (und eventuell Serien) einen eigenen Weg gehen. Zusätzlich zu den Gratis-Spielen im Monat könnten dann jeweils Filme dazu kommen. Sicherlich würde das mancher Gamer begrüßen. Da muss man aber natürlich einmal abwarten, wie die ganze Geschichte am Ende tatsächlich ablaufen wird. Wir wagen ja zu bezweifeln, dass sich das im Vergleich zur Konkurrenz, recht kleine Film- und Serienangebot von Sony Pictures erfolgreich über die PlayStation vermarkten lässt.

Zack Snyders Justice League jetzt auf iTunes in 4K mit Dolby Vision & Atmos vorbestellen

28

Der heiß ersehnte Zack Snyder’s-Cut von „Justice League“ kann jetzt auch bei den digitalen Filmportalen vorbestellt werden. Auf iTunes erstrahlt der Film in bestmöglicher Qualität. 

Ab sofort kann der neue Zack Snyders Cut auch als digitale Variante auf iTunes und Amazon Prime Video vorbestellt werden. Ungeduldige oder diejenigen, die der 4K Blu-ray abgeschworen bzw. sich nie dafür interessiert haben, kommen über die digitalen Kanäle bereits eine Woche früher in den Filmgenuss. Bereits am 20. Mai 2021 (Disc-Release am 27. Mai 2021) steht der Titel via iTunes und Prime Video zum Streamen bereit.

Zack Snyder’s-Cut mit Dolby Vision & Atmos

Auf iTunes liegt der 4-Stunden-Blockbuster in 4K Qualität mit HDR10 und Dolby Vision HDR ab. Auch Dolby Atmos ist mit an Bord. Diesmal nicht nur im englischen Originalton, sondern zu unserer Freude auch die deutsche Sprachausgabe! Apple bietet das Film-Highlight somit in bestmöglicher Qualität an. Prime Video dagegen hat noch keine Angaben zur Ausstattung gemacht. Wir bezweifeln jedoch, dass Prime Video hier eine bessere bzw. ebenbürtige Ausstattung liefert. Die sichere Bank ist somit iTunes.

Vorteile gegenüber der Disc-Variante:

Während die 4K Blu-ray-Variante wohl die höchste Videobitrate liefern dürfte (wobei der iTunes-Stream auf dem Apple TV 4K sicherlich nicht viel schlechter ist), gibt es zwei Vorteile der digitalen Variante gegenüber dem Disc-Release. Zum einen wird der Film nicht unterbrochen, da „Zack Snyder’s Justice League“ aufgrund seiner Länge auf zwei 4K Blu-rays ausgeliefert wird, zum anderen enthält der digitale 4K-Stream zudem Dolby Vision HDR. Um nicht gleich wieder eine große Diskussion loszutreten, die statische HDR10-Verarbeitung auf der 4K Blu-ray abliegt ist sicherlich top. Uns wundert es einfach nur, dass Dolby Vision nicht beim physischen Release berücksichtigt wird, sind die Metadaten doch anscheinend vorhanden?

Apple TV 4K: Neue Generation nutzt offenbar HDMI eARC

Aktuellen Berichten zufolge soll der neue Apple TV 4K HDMI eARC einsetzen. Damit ist ein besonderer Kniff verbunden.

Klingt zunächst seltsam: Der diese Woche vorgestellte Apple TV 4K (2021) soll HDMI eARC (Enhanced Audio Return Channel) verwenden. Seltsam ist daran, dass eARC oder auch ARC normalerweise nicht an einem Zuspielgerät wie einem Ultra HD Blu-ray Player, einer Spielekonsole oder einem Mediaplayer wie eben dem Apple TV 4K benötigt wird. Typischerweise unterstützen TVs und dann eben AV-Receiver oder Soundbars eARC.

eARC für hauseigene Lautsprecher?

Sinn und Zweck des Ganzen ist es, dass Zuspieler nur noch direkt mit dem Fernsehgerät verbunden werden müssen. Der TV kann dann über ein einziges Kabel via ARC bzw. eARC alle Audioinhalte zum AVR oder auch zur Soundbar weiterleiten. Da spart Kabelsalat. Warum sollte nun aber ein Zuspieler selbst eARC einsetzen? Welches Ziel könnte Apple mit dieser ungewöhnlichen Konstellation verfolgen?

Endlich! Eine neue Apple TV Fernbedienung mit Klickrad (Clickwheel)
Endlich! Eine neue Apple TV Fernbedienung mit Klickrad (Clickwheel)

Nun, es heißt, dass Apple es auf diese Weise ermöglichen wolle, dass der Apple TV 4K dann den Ton an die Apple HomePods weiterleitet. Das würde dann eben nicht nur mit Inhalten funktionieren, welche der Apple TV 4K selbst abspielt, sondern auch mit Audio von anderen Geräten, die an den TV angeschlossen sind. Das ist natürlich eine sehr spezielle Nische, könnte Apple-Fans aber aufhorchen lassen.

Apple TV 4K mit eARC: Wir warten auf weitere Informationen

Da der Apple TV 4K erst in der zweiten Maihälfte in den Handel kommt, müssen wir noch etwas abwarten, um mehr zu diesem Feature zu erfahren. So bleiben noch einige Fragen offen. Klar ist, dass Apple den Apple TV 4K zentral in seinem hauseigenen Kosmos platzieren möchte. Konkurrenten gibt es aber natürlich zuhauf – etwa ist auch die Nvidia Shield TV Pro ein spannender Mediaplayer, der ebenfalls noch in diesem Jahr einen Nachfolger erhalten könnte.

Netflix im Mai 2021: Das sind die neuen Filme, Serien und mehr

Netflix hat seine Neuzugänge für den Mai 2021 bestätigt. Es sind wieder viele neue Filme, Serien und auch Dokumentationen für Abonnenten dabei!

Unter anderem ist für Horror-Fans „Es: Kapitel 2“ mit von der Partie. Die Fortsetzung geht im Gegensatz zum ersten Teil zwar eher in die Richtung Horror-Komödie, ist als solche aber immer noch sehenswert. Unter den Serien wiederum finden wir den recht interessant wirkenden Anime „Eden“, das Superhelden-Abenteuer „Jupiter’s Legacy“ und auch die vierte und letzte Staffel der Videospiele-Adaption „Castlevania“.

Viele der Inhalte werden auch in 4K mit HDR zur Verfügung stehen, wir haben da auch eine Liste einiger verfügbarer Inhalte an dieser Stelle. Somit wünschen wir dann auch im Mai 2021 viel Spaß beim Streaming mit Netflix!

Neue Serien im Mai 2021 bei Netflix

  • Halston – Mai 2021
  • Ragnarök: Staffel 2 – Mai 2021
  • Master of None – Mai 2021
  • AlRawabi School for Girls – Mai 2021
  • Racket Boys – Mai 2021
  • Mad for Each Other – Mai 2021
  • Navillera – 04.05.2021
  • Selena: Die Serie: Teil 2 – 04.05.2021
  • Mü-Mo das Müllmobil: Staffel 2 – 04.05.2021
  • Jupiter’s Legacy – 07.05.2021
  • Girl from Nowhere: Staffel 2 – 07.05.2021
  • Vincenzo – 09.05.2021
  • The Upshaws – 12.05.2021
  • Castlevania: Staffel 4 – 13.05.2021
  • Move to Heaven – 14.05.2021
  • Love, Death & Robots: Ausgabe 2 – 14.05.2021
  • Heimgesucht: Unglaubliche Zeugenberichte: Staffel 3 – 14.05.2021
  • Wer hat Sara ermordet?: Staffel 2 – 19.05.2021
  • Ein besonderes Leben: Staffel 2 – 20.05.2021
  • Mein Nachbar: Staffel 2 – 21.05.2021
  • Jurassic World Neue Abenteuer: Staffel 3 – 21.05.2021
  • Eden – 27.05.2021
  • The Kominsky Method: Staffel 3 – 28.05.2021
  • Lucifer: Staffel 5 Teil 2 (nur in der Schweiz) – 28.05.2021
  • The Parisian Agency: Exclusive Properties – 31.05.2021

Neue Filme im Mai 2021 bei Netflix

  • Und Morgen die ganze Welt – 06.05.2021
  • Monster – 07.05.2021
  • Milestone – 07.05.2021
  • Super Me – 09.05.2021
  • Es: Kapitel 2 – 09.05.2021
  • Men in Black: International – 11.05.2021
  • Oxygen – 12.05.2021
  • Der Ball der 41 – 12.05.2021
  • The Woman in the Window – 14.05.2021
  • Ich bin alle – 14.05.2021
  • Ferry – 14.05.2021
  • Das schaurige Haus – 14.05.2021
  • Dschungel-Beat: Der Film – 14.05.2021
  • Sardars Enkel – 18.05.2021
  • Army of the Dead – 21.05.2021
  • Baggio: Das Göttliche Zöpfchen – 26.05.2021
  • Blue Miracle – 27.05.2021
  • Der Distelfink – 30.05.2021

Neue Dokumentationen im Mai 2021 bei Netflix

  • The Sons of Sam: Ein Abstieg in die Dunkelheit: Miniserie – 05.05.2021
  • Explained: Geld: Miniserie – 11.05.2021
  • Der Nagelbomber von London – 26.05.2021
  • High on the Hog: Wie die afroamerikanische Küche Amerika veränderte: Miniserie – 26.05.2021

Neue Comedy im Mai 2021 bei Netflix

  • Soy Rada: Glücklicher Zufall – 27.05.2021

XGIMI Horizon Pro: Kompakter 4K/HDR-Projektor mit LED-Lichtquelle

6

Mit dem Horizon Pro präsentiert XGIMI einen nicht mehr so portablen Projektor, der jedoch immer noch mit kompakten Maßen und einer 4K/HDR-Projektion aufwarten kann. 

Der chinesische Hersteller XGIMI hat sich auf kompakte Projektions-Lösungen und Laser-TVs spezialisiert. Aufmerksamkeit zogen die Geräte unter anderem bei den iF Design Awards auf sich, die den XGIMI Halo der XGIMI H2 mit mehreren Auszeichnungen belohnten. Die Projektoren besitzen nicht nur eine ansprechende Optik, sondern überzeugen vor allem durch ihre kompakten Maße und einfachen Bedienung. Die Zielgruppe, die sich für die Geräte interessiert, hat jetzt nicht unbedingt einen hohen Anspruch an die Bildqualität, sondern ist eher von der Idee überall ein Kino aufbauen zu können fasziniert.

4K/HDR-Projektion mit bis zu 2.200 Lumen

Der Xgimi Horizon Pro kann auf einer flachen Unterlage...
Der Xgimi Horizon Pro kann auf einer flachen Unterlage…

Mit dem neuen Flaggschiff-Modell XGIMI Horizon Pro könnte sich dies ändern. Mit etwas mehr Volumen (21 x 22 x 14 cm), aber immer noch kompakt, liefert das Modell ein natives 4K-Bild (3.840 x 2.160) mittels Pixel-Shifting (XPR DLP) auf die Leinwand. Der Bildsensor löst also geringer auf, als das 4K UHD Bild. Das ist in dieser Preisklasse jedoch ganz normal. Die LED-Lichtquelle soll eine maximale Helligkeit von 2.200 Lumen bieten und rund 30.000 Stunden ihren Dienst verrichten. Laut Aussage von XGIMI ist der Horizon Pro in nur sechs Sekunden einsatzbereit und liefert eine Bilddiagonale von 40 bis zu 300 Zoll mit einem Projetionsverhältnis von 1.2:1. Bei den unterstützten HDR-Formaten hält sich XGIMI derzeit noch bedeckt. Ebenso bei den Audiocodecs.

AI-Bildkorrektur lässt Lichtschalter „verschwinden“

Ein Autofokus-System sowie eine automatische Trapezkorrektur passen das Bild auf die Projektionsfläche an. Laut Hersteller kümmert sich auf künstlicher Intelligenz beruhendes Bildsystem um die Korrekturen. So sollen störende Objekte wie z.B. Lichtschalter, Hauspflanzen durch eine Anpassung des Bildbereichs verschwinden bzw. nicht mehr so auffällig das Seherlebnis beeinflussen.

Xgimi Horizon Pro 4K HDR Projektor auf Stativ
…oder auf einem Stativ aufgestellt werden

Das Design orientiert sich an den Vorgänger-Modellen (hatten maximal 1080p), somit besitzt der Horizon Pro wieder ein hochwertiges Aluminium-Gehäuse in Mesh-Optik, damit die integrierten 2×16-Watt-Lautsprecher von Harman/Kardon (eigentlich ganz ordentlich für einen Projektor), ihre Arbeit verrichten können. Mit dem Android TV 10 Betriebssystem sollten sich auch die meisten Nutzer zurechtfinden. Zugriff auf über 5.000 Apps, darunter beliebte Streaming-Portale wie Netflix, Prime Video oder Disney+ sind damit sicher.

Dual-HDMI, LAN und WLAN

Die am Projektor vorhandenen Anschlüsse befinden sich alle auf der Rückseite. Sichtbar sind zwei HDMI-Eingänge, ein USB 2.0 sowie ein USB 3.0-Anschluss sowie ein Ethernet (LAN) Port. Dazu gesellt sich noch Dualband-WLAN und Bluetooth 4.0. Letzteres wird für die im Lieferumfang enthaltene Fernbedienung genutzt.

Im Lieferumfang des XGIMI Horizon Pro enthalten, eine schicke Aluminium-Fernbedienung
Im Lieferumfang des XGIMI Horizon Pro enthalten, eine schicke Aluminium-Fernbedienung

XGIMI Horizon Pro Preis und Termin

Der XGIMI Horizon Pro kann ab 10. Mai vorbestellt werden und kostet 1.699 Euro. Auslieferung ist für Ende Mai einberaumt. Für eine Abschätzung, ob der Preis für dieses Modell angemessen ist, fehlen uns leider noch zu viele Daten. Der erste Aufschlag an Informationen liest sich schon einmal ganz gut, jedoch sind noch mehrere Fragen, z.B. zur Bildrate (60Hz oder 120Hz), den Schnittstellen (HDMI 2.1?) oder den HDR-Standards (HDR10, HLG, Dolby Vision?) offen.