Lässt „The Suicide Squad 2“ die Mittelmäßigkeit des Vorgängers hinter sich und liefert uns einen Kino-Blockbuster? Der Trailer sieht auf jeden Fall vielversprechend aus.
Der Regisseur-Wechsel hat dem DC-Franchise wohl gut getan. Ich glaube man darf behaupten, dass „The Suicide Squad“ (2016) eher dürftig war. Bis auf die ikonische Filmfigur „Harley Quinn“, gespielt von Margot Robbie, hat uns der Film nur wenig gegeben. Zeit für ein kleines „Reboot“ unter Aufsicht von Regisseur James Gunn, der mit „Guadians of the Galaxy 1 & 2“ bereits zwei Mega-Blockbuster für Marvel erschaffen hatte. Und was soll man sagen, die Feder von Gunn ist im Filmtrailer definitiv erkennbar. Der Witz und die Zusammenstellung des Suicide Squads erinnert in vielen Belangen doch an die Truppe der Guardians. Insgesamt 17 Schurken aus dem DC-Universum schließen sich in diesem Fim der „Task Force X“ an. Darunter auch sehr obskure Charaktere.

Harley Quinn ist wieder mit an Bord, dass dürfte jedem klar sein. Deadshot, gespielt von Will Smith wird „ersetzt“ durch Bloodsport, gespielt won Idris Elba. Die Rolle interhalb des Teams ist aber so ziemlich dieselbe. Peacemaker (John Cena) ist laut Beschreibung des Schauspielers so etwas wie ein „trotteliger Captain America“, der jedoch nicht die Führerrolle einnimmt, sondern sich „Colonel Rick Flag“ (Joel Kinnaman) unterordnen muss. Mit Captain Boomerang (Jai Courtney) gibt es einen zweiten „Helden“ aus dem Original „The Suicide Squad“ zu sehen. „The Thinker“ (Peter Capaldi) ist einer der ältesten Bösewichte in den DC-Comics und macht sich unter anderem mit Telekenese und Gedankenkontrolle nützlich.

Dass man mit James Gunn gut zusammenarbeiten kann, zeigt sich unter anderem darin, dass Michael Rooker als „Savant“ in „The Suicide Squad 2“ auftaucht. Er spielte auch Yondu in „Guardians of the Galaxy 1 & 2“. Zwei meiner weiteren persönlichen Lieblings-Suicider ist „Polka Dot Man“ (David Dastmalchian) und „King Shark“. Ersterer stammt aus den „Urzeiten“ der Batman-Ära, was man seinem Anzug und seinen Superkräften ansieht, während uns King Shark als Mensch-Hai-Hybride einige Lacher schenken dürfte. Der CGI-Charakter wird im Original übrigens von Silvester Stallone synchronisiert.
Selbst wenn der Film Grütze wird (was wir nicht denken), dann können wir uns auf jeden Fall auf ein audiovisuelles Fest freuen. Denn James Gunn ist dafür bekannt, dass er seine Filme visuell und akustisch bestmöglich präsentieren möchte.










