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Media-Saturn steht massiver Stellenabbau bevor – bis zu 700 Stellen

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Wie mehrere Medien berichten, steht in der Ingolstädter Zentrale der Media-Saturn Holding ein massiver Stellenabbau bevor. 700 der rund 3.000 Mitarbeiter könnten von den Kosteneinsparungen betroffen sein. 

Bei der Anzahl der Stellen solle es sich jedoch noch um spekulative Zahlen handeln. Das Ausmaß könnte somit noch drastischer ausfallen. Für die Kollegen der MSH kann man nur hoffen das die ersten Meldungen überzogen sind. Man kann sich jedoch vorstellen, wie sich viele der Mitarbeiter fühlen müssen, die eigentlich nur darauf warten bis der nächste Stellenabbau vollzogen wird. Grund für die Sanierungspläne sind die schwachen Gewinne, die das Unternehmen in 2018 eingefahren hat. Gerade mal 23 Millionen Euro konnte man erwirtschaften. Ein herber Rückgang im Vergleich zu 2017 das mit einem Gewinn von 206 Millionen abgeschlossen werden konnte.

Noch mehr Aktionspreise?

Der Hauptaktionär Ceconomy möchte daraus Konsequenzen ziehen die von der Führung der Media-Saturn Holding, dem Spanier Ferran Reverter, umgesetzt werden sollen. Im ersten Schritt soll die Zentrale in Ingolstadt ausgedünnt werden. Ob auch Personal in den Elektro-Märkten betroffen ist, dazu gibt es bisher noch keine Angaben. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Filialen von den Umbaumaßnahmen verschont bleiben. Nach dem Vorbild der US-Kette Best Buy soll es zukünftig mehr Aktionspreise geben. Noch mehr Aktionspreise? Anscheinend reichen die täglichen und wöchentlichen Aktionen die parallel zu den digitalen Flyern verteilt werden nicht.

Sortiment soll ausgedünnt werden

Das Dauersortiment soll eingedampft werden. Zukünftig sollen also nicht mehr 40 TV-Modelle und 30 Waschmaschinen in den Filialen zur Auswahl stehen, sondern ein „Best-Of“ des jeweiligen Sortiments. Die dadurch frei werdende Platz soll zu Aktionsflächen für Markenherstellern wie Apple oder Samsung umgewandelt werden. Die Shop-in-Shop Systeme sollen von den Herstellern komplett selbst betreut und bestückt werden. Somit wird auch weniger Kapital ans Lager gebunden.

Ein später Online-Start

Die Fehler der Vergangenheit holt die Media-Saturn Holding jetzt ein. Die Technik-Märkte liefen Jahrzehnte gut und waren für Kunden die erste Adresse um sich mit aktueller Technik, Medien und Schnäppchen einzudecken. Als der Boom im Online-Handel begann, war weder Media Markt noch Saturn am Start. Unternehmen wie Otto oder Weltbild hatten bereits seit Jahren eine Online-Präsenz, selbst das US-Unternehmen Amazon startete bereits 1998 in Deutschland. Nach einem holperigen Start konnte erstmals Anfang 2011 im Saturn.de-Shop bestellt werden. Auf Mediamarkt.de musste man ein Jahr länger warten. Der Vorsprung in puncto E-Commerce war einfach nicht mehr einzuholen und eine gesunde Symbiose von Filialen und Online konnte sich nicht einstellen. Zudem war Amazon schon zu groß und Konterte jede Aktion mit gleichen oder noch besseren Preisen. Naja am Ende müssen es wieder die ausbaden, die es nicht zu verantworten haben.

Sony bestätigt Preise für AG8 OLED TVs – erhältlich ab 2.499 Euro

Sony hat den Liefertermin und die Preise der AG8 Ultra HD OLED Fernseher bestätigt. Die „Einsteiger-Geräte“ mit Acoustic Surface können ab Mai 2019 erworben werden und kosten 2.499 Euro aufwärts. 

Während die High-End-Variante AG9 mit Pixel Booster zu den gleichen Preisen wie die vergleichbaren Vorjahres-Modelle angeboten werden, erfährt die AG8 Serie eine Preisreduktion. Das 55 Zoll Modell KD-55AG8 kostet hierzulande 2.799 Euro (UVP) während die 65 Zoll-Variante KD-65AG8 mit 3.499 Euro (UVP) zu Buche schlägt. Die Vorjahres-Varianten mit ähnlicher Ausstattung kosteten jeweils 300 Euro mehr. Die 4K OLED Fernseher sollten auch bald in Online-Shops sowie bei Technik- und Fachhändlern präsentiert werden. Als groben Lieferzeitraum nannte Sony „Mai 2019“. 

AG8 mit X1 Extreme Prozessor

Wer sich für einen AG8 OLED von Sony entscheidet, den erwartet ein Panel mit über acht Millionen selbstleuchtenden Pixeln sowie ein fortschrittlicher Bildprozessor in Form des 4K HDR X1 Extreme. Der Nutzer profitiert somit von Technologien wie „Object-based HDR Remaster“, „Super Bit Mapping“ und „Dual Database Processing“. Natürlich unterstützen die Modelle 4K/60p Inhalte in den wichtigsten HDR-Formaten HDR10, HLG (Hybrid-Log Gamma) und Dolby Vision.

Das OLED Display liegt fast direkt auf dem TV-Möbel auf. Dieser Style wird nur durch die Acoustic Surface Technologie ermöglicht
Das OLED Display liegt fast direkt auf dem TV-Möbel auf. Dieser Style wird nur durch die Acoustic Surface Technologie ermöglicht

Acoustic Surface Sound

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen OLED-Herstellern ist die Soundwiedergabe via Acoustic Surface Technologie. Dabei bringen Aktuatoren das Display zum Schwingen, wodurch dieses zum Klangkörper wird und die Schallwellen in den Raum abgibt. Der Sound kommt somit direkt aus dem Display, ähnlich wie in einem Kino bei dem die Lautsprecher auch hinter der akustik-transparenten Leinwand stehen. Der Style des AG8 kann sogar verändert werden, naja oder zumindest der Standfuß. Dieser lässt sich in zwei Positionen anbringen (Drehen um 180 Grad).

Abgerundet wird die Serie durch das Android TV 8.0 (Oreo) Betriebssystem mit dem Google Play Store, beliebten Streaming-Apps wie Netflix, Prime Video und Youtube sowie Unterstützung des Google Assistant Sprachassistenten.

Mehr Informationen zum Modell findet ihr in unserem Hands-On-Bericht.

Onkyo veröffentlicht Apple AirPlay 2 Update für ausgewählte AV-Receiver

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Wie bereits im Frühjahr 2019 angekündigt, erhalten ausgewählte AV-Receiver von Onkyo eine Unterstützung für Apple AirPlay 2. Das Firmware-Update kann wie gewohnt direkt über die Aktualisierungs-Funktion installiert werden.

Bei AirPlay 2 handelt es sich über einen Übertragungsstandard für Audioinhalte von Apple. So lassen sich Musikstücke oder Audiospuren von Videostreams an kompatible Lautsprecher übertragen. Version 2 ermöglicht zudem die Ansteuerung mehrerer Lautsprecher für Multiroom-Anwendungen. Früher war die Wiedergabe auf eine Box beschränkt. Die Integration bei AV-Receivern macht demnach besonders Sinn, sind daran doch meist hochwertige Lautsprecher angeschlossen. Über die Menüoberfläche der Onkyo AV-Receiver und Heimkino-Systeme lässt sich das Firmware-Update kostenlos installieren.

Folgende Geräte erhalten das Apple Airplay 2 Feature:

  • AV-Receiver: PR-RZ5100, TX-RZ3100, TX-RZ1100, TX-RZ830, TX-RZ730, TX-NR686, TX-L50
  • Heimkino-System: LS5200
  • Netzwerk-Stereo-Receiver: TX-L20D, TX-8270

Netflix testet Funktion zum Abspielen zufälliger Serienepisoden

Netflix experimentiert gerne mit neuen Funktionen für einen ausgewählten Nutzerkreis. Manchmal legt man diese Experimente schnell wieder zu den Akten, hin und wieder führen sie aber auch zu allgemeinen, neuen Funktionen. Aktuell probiert man ein Feature aus, das es erlaubt zufällig ausgewählte Serienepisoden zu starten.

Netflix hat die Experimente mit der neuen Funktion bestätigt, welche man speziell in seine mobile Android-App integriert hat. Weiterhin gibt das Unternehmen zu Protokoll, dass es sich nur um einen Test in einigen Regionen handele, der zeitlich begrenzt sei. Ob man darauf am Ende eine Funktion für alle Nutzer stricken könnte, wollte Netflix weder bestätigen noch dementieren. Da möchte der Streaming-Anbieter also sicherlich zunächst einige Auswertungen vornehmen.

Nutzer sehen letzten Endes einen neuen Button, der es erlaubt zufällig ausgewählte Serienepisoden zu starten. Dabei erfolgt im Hauptmenü der Hinweis „Spielen Sie eine beliebte Episode ab“. Es nehmen Serien wie „The Office“, „Arrested Development“ oder „Unser Planet“ an dem Experiment teil. Man kann sich natürlich nun darüber streiten, inwiefern es Sinn ergibt, aus Serien einfach Episoden herauszugreifen. Das ist natürlich ein Schema, das nur bei wenigen Formaten funktioniert.

So wäre es wenig sinnvoll, etwa aus Serien mit fortlaufender Handlung wie „Breaking Bad“ einfach Folgen herauszugreifen. Am ehesten dürfte diese Strategie also mit Sitcoms-, Dokumentationen oder Anthologie-Serien funktionieren, die größtenteils in sich abgeschlossene Episoden anbieten. So sieht das auch der Netflix-Produktmanager Todd Yellin. Er erklärt, dass man so Nutzern die Freiheit geben wolle Serien anzutesten, ohne zwangsweise mit der ersten Episode zu starten.

Netflix Experiment erinnert an das Zappen im linearen Fernsehen

Tatsächlich erinnert diese Strategie ein wenig an das Zappen im traditionellen linearen Fernsehen. Auch dort erwischt man in aller Regel ja nicht die erste Folge einer Serie, wenn man mal zwischen den einzelnen Sendern herumwechselt, um etwas Sehenswertes aufzuspüren. Gefällt einem eine Serie, bleibt man aber vielleicht länger dran und holt dann ältere Staffeln nach. So hat sicherlich fast jeder auch schon einmal eine Serie für sich entdeckt und sie dann zunächst nicht in der chronologischen Reihenfolge genossen.

Ob Netflix dieses Feature rund um zufällig ausgewählte Serien bzw. Serienepisoden auf breiter Flut etablieren könnte, muss die Zeit zeigen. Aktuell experimentiert der Streaming-Anbieter beispielsweise auch mit einem Top-10-Feature. Derlei Experimente finden immer wieder statt, nur wenige führen aber am Ende zu dauerhaften Funktionen.

Disney+: Das sind die Originale, Filme und Serien des neuen Streaming-Dienstes

Disney+ wird in den USA am 12. November 2019 an den Start gehen und soll dort 7 US-Dollar pro Monat kosten. Für andere Regionen, darunter auch Deutschland, fehlt es leider bisher noch sowohl an einem Starttermin als auch an einem Preis. Mittlerweile gibt es aber eine offizielle Liste der Inhalte, die zum Start verfügbar sein werden.

Disney hat bereits bestätigt, dass man mit Disney+ möglichst schnell international expandieren wolle. Innerhalb von zwei Jahren wolle man in möglichst vielen Gebieten der Welt aktiv sein. Vermutlich dürften Europa und damit eben auch Deutschland für 2020 auf der Liste stehen. Netflix macht sich im Übrigen aktuell keine Sorgen um den neuen Konkurrenten und begrüßt den Wettbewerb.

Viele Inhalte waren für Disney+ ja bereits zur Vorstellung am 12. April bestätigt worden: Darunter sowohl Klassiker von Disney wie „Der König der Löwern“, Pixar-Produktionen wie „Toy Story“ als auch neue Eigenproduktionen wie etwa die Star-Wars-Serie „The Mandalorian“. Mehr als 500 Filme und 7.500 TV-Episoden sollen zum Launch bereits bei Disney+ zum Streaming zur Verfügung stehen.

Disney+
Disney+ wird einen enormen Katalog an Titeln bündeln

Neue Filme wie z. B. „Toy Story 4“ will Disney+ dann exklusiv zum Abruf anbieten – sie sollen nicht mehr ihren Weg zu bisherigen Partnern wie Amazon Prime Video oder Netflix finden. Rechte, die aktuell noch an Partner vergeben wurden, will man auslaufen lassen, so dass auch ältere Disney-Werke dann langfristig an Disney+ gebunden werden. Je nach Titel will man die Inhalte natürlich auch in 4K mit HDR kredenzen.

Das sind die bereits bestätigten Inhalte für Disney+

Disney listet bereits die Disney+ Originals sowie die anderen Filme und Serien, welche beim Streaming-Dienst ihren Einstand geben werden. Hier ist eine vorläufige Übersicht:

Disney+
Disney+ soll Kunden auch mit Marvel-Filmen locken

Disney+ Originals

  • High School Musical: The Musical: The Series
  • The Mandalorian
  • Diary of a Female President
  • The Falcon and The Winter Soldier
  • Loki
  • Untitled Cassian Andor Series
  • WandaVision
  • SparkShorts
  • Lamp Life
  • Monsters at Work
  • Encore!
  • Untitled Walt Disney Imagineering Documentary Series
  • Marvel’s Hero Project
  • The World According to Jeff Goldblum
  • Star Wars: The Clone Wars
  • Be Our Chef
  • Into the Unknown: Making Frozen 2
  • Marvel’s 616
  • (Re)Connect
  • Rogue Trip
  • Earthkeepers
  • Ink & Paint
  • Lady & The Tramp
  • Noelle
  • The Phineas and Ferb Movie (working title)
  • Stargirl
  • Timmy Failure
  • Togo

Aktuelle Blockbuster

  • Captain Marvel
  • Dumbo
  • Avengers: Endgame
  • Aladdin
  • Toy Story 4
  • The Lion King
  • Maleficent: Mistress of Evil
  • Frozen 2
  • Star Wars: Episode IX

Katalogtitel

  • 101 Dalmatians
  • A Bug’s Life
  • A Goofy Movie
  • An Extremely Goofy Movie
  • Bambi
  • Bao
  • Big Hero 6
  • Born in China
  • Cars
  • Fantasia
  • Finding Dory
  • Finding Nemo
  • Free Solo
  • Frozen
  • Fun and Fancy Free
  • Hercules
  • High School Musical
  • Honey I Shrunk the Kids
  • Inside Out
  • Iron Man
  • Lady and the Tramp
  • Lilo & Stitch
  • Mary Poppins
  • Mickey, Donald, Goofy: The Three Musketeers
  • Mickey’s Once Upon a Christmas
  • Moana
  • Monsters University
  • Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl
  • Pixar Short Films Collection Vol 1
  • Ratatouille
  • Remember the Titans
  • Rogue One: A Star Wars Story
  • Sleeping Beauty
  • Snow White and the Seven Dwarfs
  • Star Wars: Episode I: The Phantom Menace
  • Star Wars: Episode II: Attack of the Clones
  • Star Wars: Episode III: Revenge of the Sith
  • Star Wars: Episode IV: A New Hope
  • Star Wars: Episode V: The Empire Strikes Back
  • Star Wars: Episode VI: Return of the Jedi
  • Star Wars: Episode VII: The Force Awakens
  • Star Wars: The Clone Wars (animated series)
  • Steamboat Willie
  • The Good Dinosaur
  • The Incredibles
  • The Little Mermaid
  • The Parent Trap (1961)
  • The Prince & The Pauper (1990)
  • The Princess Diaries
  • The Rocketeer
  • The Sorcerer’s Apprentice (short)
  • The Sword in the Stone
  • The Three Caballeros
  • Thor: The Dark World
  • Toy Story
  • Tron (1982)
  • Up
  • Wall-E
  • Zootopia

Fernsehserien:

  • Amazing Planet
  • Andi Mack (seasons one-three)
  • Boy Meets World
  • Brain Games
  • Dog Whisperer with Cesar Millan
  • Dr. K’s Exotic Animals
  • Dr. Oakley Yukon Vet
  • Drain the Ocean
  • DuckTales (1987)
  • DuckTales (2016, season one)
  • Earth Live
  • Goof Troop
  • Great Migrations
  • Howie Mandel’s Animals Doing Things
  • Kim Possible
  • Malcolm in the Middle
  • Marvel’s Guardians of the Galaxy (animated series)
  • Marvel’s Ultimate Spider-Man (animated series)
  • Mickey and the Roadster Racers (seasons one and two)
  • Mickey Mouse Clubhouse
  • Mickey Mouse Shorts
  • One Strange Rock
  • Raven’s Home
  • Rocky Mountain Animal Rescue
  • Star Wars Rebels
  • Star Wars: The Clone Wars (series)
  • That’s So Raven
  • The Incredible Dr. Pol
  • The Simpsons
  • Unlikely Animal Friends
  • Wicked Tuna

Netflix mit Rekord-Wachstum: Streaming-Anbieter zwinkert Disney+ zu

Netflix darf sich über ein sehr erfolgreiches erstes Quartal 2019 freuen. So gewann der Streaming-Anbieter international rund 9,6 Mio. neue Abonnenten für sich. Damit hat man einen neuen Rekord aufgestellt.

Entsprechend hat Netflix auch keine Angst vor neuen Konkurrenten wie Disney+ oder auch dem seitens Apple angekündigten Streaming-Angebot: „Wir freuen uns darauf mit ihnen zu konkurrieren„, erklärt man seitens Netflix vielmehr äußerst selbstbewusst. Dabei hatte der Streaming-Anbieter in Deutschland leider erst kürzlich die Preise angehoben. Mit einem Abonnentenschwund ist aber sicherlich dennoch kaum zu rechnen.

Netflix glaubt daran, dass die Konkurrenz für alle Seiten das Geschäft beleben werde und auch zu einer erweiterten Vielfalt an Inhalten führen werde. Letzten Endes sei es eine gute Zeit für Filme- und Serienmacher, weil sie mehr Optionen hätten, um ihre Ideen umzusetzen. Davon profitieren dann am Ende auch die Zuschauer. Wie ihr immer wieder in unseren Kommentaren bemängelt, entsteht so aber natürlich auch mehr Fragmentierung. Und nur wenige Nutzer dürften am Ende motiviert sein neben Amazon Prime Video und Netflix auch alle Neuankömmlinge wie Apple TV+, Disney+, DC Universe und Co. zu abonnieren.

Zu Apple und Disney gibt man seitens Netflix noch gezielt zu Protokoll: „Beide Unternehmen sind Weltklasse-Marken und wir freuen und darauf mit ihnen zu konkurrieren.“ Bei Netflix geht man nicht davon aus, dass die beiden Anbieter das Wachstum bei Netflix bremsen werden. Denn aktuell sei der Trend zu stark, der die Zuschauer vom linearen Fernsehen hin zu Streaming-Anbietern abziehe.

Netflix kommt mittlerweile auf 148,86 Mio. zahlende Abonnenten

Netflix weist für sein Streaming-Angebot mittlerweile weltweit ca. 148,86 Mio. zahlende Abonnenten aus. 9,6 Mio. neue Kunden waren, wie eingangs erwähnt, im ersten Quartal 2019 hinzugestoßen. Den Meilenstein von 150 Mio. zahlenden Abonnenten werde man laut eigenen Aussagen schon bald erreichen. Bedenkt man, wie viele Kunden im Bezug auf Netflix Account-Sharing betreiben bzw. wie viele Konten im Haushalt von mehreren Personen genutzt werden, so schätzt man, dass die tatsächliche Zuschaueranzahl bei Netflix mindestens doppelt so hoch liegen dürfte, wie die Anzahl der zahlenden Abonnenten.

Netflix experimentiert aktuell in vielerlei Form: Etwa plant man mehr interaktive Inhalte zu veröffentlichen und jongliert auch mit Top-10-Listen als neuem Weg beliebte Formate hervorzuheben. In Deutschland ist zwar Amazon Prime Video der führende Streaming-Anbieter, international dominiert Netflix jedoch.

Xbox Game Pass Ultimate ist da: Xbox Live Gold und Game Pass vereint

Microsoft hat eine gute Neuigkeit für Fans rein digital erhältlicher Games: Man bietet in Zukunft ein neues Abonnement an: den Xbox Game Pass Ultimate. Damit vereint man die sonst getrennten Dienstleistungen für Xbox Live Gold und den Xbox Game Pass.

Zur Erinnerung: Microsoft hat seinen Xbox Game Pass im Juni 2017 eingeführt. Der Dienst kostet 9,99 Euro im Monat. Enthalten ist in diesem Angebot eine Spiele-Flatrate. Neuerscheinungen von Microsoft selbst halten dabei stets zum Launch auch bei Game Pass Einzug. Die enthaltenen Titel anderer Publisher sind jedoch eher älteren Datums. Gerade in Kombination mit der just angekündigten Xbox One S All Digital Edition ist der Xbox Game Pass aber eventuell eine lohnenswerte Sache.

Dazu gibt es bei den Redmondern noch das allseits bekannte Xbox Live Gold. Hier benötigt man das Abonnement für Multiplayer-Partien. Außerdem erhält man dann auch durch die Games with Gold monatlich Spiele zum Zocken ohne weitere Mehrkosten. Ein Jahresabonnement von Xbox Live Gold kostet aktuell 59,99 Euro, was runtergebrochen dann auf ca. 4,99 Euro monatlich käme.

Der Xbox Game Pass Ultimate macht nun nichts anderes, als beide Abonnements zu vereinen. Wer nun hofft dadurch auch Geld zu sparen, guckt jedoch in die Röhre. Microsoft hat für die USA einen Preis von monatlich 14,99 US-Dollar angekündigt. Für Deutschland dürfte man das mit ziemlicher Sicherheit 1:1 in 14,99 Euro übertragen. Das entspräche also genau den kombinierten Kosten von Xbox Live Gold sowie dem Xbox Game Pass.

Keine Ersparnis – warum dann das kombinierte Abonnement?

Daraufhin könnte man nun fragen: Wenn man schon kein Geld spart, warum sollte man dann das kombinierte Abonnement über den Xbox Game Pass wählen? Letzten Endes stellt das ganze nur eine Vereinfachung da – man hat sozusagen nur einen Posten auf der Abbuchung stehen. Kann aber durchaus auch Nachteile haben, da man folgerichtig Xbox Live Gold und den Game Pass dann nicht mehr getrennt kündigen kann. So mag es ja Fälle geben, in denen jemand Xbox Live Gold weiterhin abonnieren möchte, aber in dem Game Pass keine Mehrwerte mehr sieht. Dann muss man den Xbox Game Pass Ultimate kündigen und Xbox Live Gold separat abonnieren.

Zunächst testet Microsoft das kombinierte Abonnement mit den Xbox Insidern. Im Verlauf des Jahres soll der Xbox Game Pass Ultimate aber überall an den Start gehen, wo es auch den regulären Xbox Game Pass gibt – also auch in Deutschland.

Microsoft Xbox One S All Digital Edition ist offiziell und für 229 Euro vorbestellbar

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Microsoft hat die Xbox One S All Digital Edition nun offiziell vorgestellt. Es bleibt bei dem zuvor unterstellten Verkaufspreis von 229 Euro. Diese neue Variante der Xbox One S verzichtet auf ein optisches Laufwerk.

Lohnenswert dürfte die Xbox One S All Digital Edition aber erst dann sein, wenn der Straßenpreis von der unverbindlichen Preisempfehlung abweicht. So kostet die reguläre Xbox One S mit einem Laufwerk für Ultra HD Blu-ray aktuell im Handel mit dem Spiel „Forza Horizon 4“ nämlich nur 200 Euro. Zumal über die Xbox One S All Digital Edition, wie der Name schon verrät, Games nur über den Microsoft Store erwerbbar sind.

Dort liegen die Preise aber außerhalb von Sales in der Regel höher als bei den physischen Ladenversionen. Zumal man gebrauchte Spiele oft ebenfalls sehr günstig erstehen kann. Diese Option fällt logischerweise an der Xbox One S All Digital Edition flach. Selbst wenn der Verkaufspreis der Konsole noch sinken sollte, ist also damit zu rechnen, dass Käufer die anfängliche Ersparnis rasch bei den Spielekäufen wieder draufzahlen.

Immerhin sind auf der Xbox One S All Digital Edition drei Spiele vorinstalliert: „Forza Horizon 3“, „Sea of Thieves“ sowie „Minecraft“. Es kommt eine Festplatte mit 1 TByte Speicherplatz zum Einsatz. Vermutlich möchte Microsoft mit dieser Variante der Xbox One S testen wie gut rein digitale Vertriebsmodelle von den Spielern angenommen werden und ob eine Konsole ohne optisches Laufwerk bereits eine Zukunft hat.

Xbox One S All Digital Edition: Auslieferung ab dem 7. Mai 2019

Die Xbox One S All Digital Edition ist ab sofort bereits im Microsoft Store vorbestellbar (siehe Quelle) – zur genannten Preisempfehlung von 229 Euro. Wer online zocken möchte, benötigt natürlich wie gehabt ein Abonnement für Xbox Live Gold. Eventuell lohnt sich die Xbox One S All Digital Edition, sobald der Preis gefallen ist, für diejenigen, die primär den Xbox Game Pass nutzen wollen. Jene benötigen dann kein optisches Laufwerk.

Man darf gespannt sein, ob die Microsoft Xbox One S All Digital Edition von Kunden angenommen wird und wie sie sich preislich so entwickelt. Bis auf das gestrichene, optische Laufwerk ist sie identisch mit der herkömmlichen Xbox One S – auch im Design.

Offizielles zur Sony PlayStation 5: Raytracing, abwärtskompatibel und mit 8K

Seit vier Jahren arbeite Sony laut dem Lead System Architect der PlayStation 4, Mark Cerny, an einer neuen Konsolengeneration. Cerny leitet auch die Entwicklung der PS5 und hat in einem frischen Interview endlich einige Details zur kommenden Spielekonsole offiziell bestätigt.

Cerny bestätigt dabei, dass die Sony PlayStation 5 Raytracing unterstützen werde (wie vermutet). Diese Technik zur deutlich realistischeren Beleuchtung in Spielen steht aktuell nur in wenigen PC-Titeln zur Verfügung und setzt potente Hardware voraus. Die Bezeichnung „PlayStation 5“ nimmt der Sony-Manager dabei zwar nicht in den Mund, es ist aber naheliegend, dass die Konsole wohl diesen Namen tragen dürfte. Cerny sprach nur stets von der nächsten Konsolengeneration Sonys.

Auch ist nun offiziell bestätigt, dass die PS5 nicht mehr 2019 erscheinen wird. Damit hatte aber wohl auch kein Gamer mehr ernsthaft gerechnet. Dev-Kits sollen jedoch schon bei Entwicklern stehen. Eine Veröffentlichung im Jahr 2020 erscheint uns wahrscheinlich. Außerdem wird die PlayStation 5 abwärtskompatibel zur PS4 sein. Das sind gute Nachrichten für all diejenigen, die ihre Spielesammlung auch an der nächsten Sony-Plattform weiter verwenden möchten.

Ebenfalls seitens Cerny bestätigt: Auch die Next-Generation-Konsole von Sony wird wieder ein optisches Laufwerk bieten – sicherlich dieses Mal auch für Ultra HD Blu-ray wie etwa die Microsoft Xbox One S und Xbox One X. Dadurch bleibt dann wohl auch der Markt für Gebrauchtspiele, den viele Konsolen-Gamer schätzen, bestehen. Des Weiteren wird die Sony PS4 auf einen AMD Ryzen mit acht Kernen als CPU setzen. Der Chip wird im 7-Nanometer-Verfahren entstehen und basiert auf der Architektur Zen 2. Als GPU dient eine angepasste AMD Radeon Navi.

Sony PlayStation 5 legt den Fokus auch auf 3D-Sound

Mark Cerny betont aber, dass die PS5 nicht nur grafische Verbesserungen mit sich bringen solle. Man werde viel Wert auf 3D-Audio legen. Jedoch bleibt der Sony-Mitarbeiter hier sehr vage und bezieht sich nicht konkret auf objektbasierte Techniken wie Dolby Atmos oder DTS:X. Stattdessen erklärt er, dass Sonys Lösung auch an TV-Lautsprechern und Kopfhörern funktionieren werde. Muss man also abwarten, ob es sich hier nur um marketingwirksames Gerede handelt oder wirkliche Mehrwerte folgen.

Die PS5 bleibt dabei kompatibel zur PlayStation VR. Ob ein neues VR-Headset geplant sein könnte, ließ Cerny jedoch offen. Virtual Reality bleibe ein wichtiger Punkt für Sony. Außerdem soll die nächste PlayStation auf ein pfeilschnelles SSD setzen. Cerny verspricht Geschwindigkeiten, die höher sein sollen, als bei allen aktuellen PC-Modellen. Das soll zu stark verkürzten Ladezeiten aber auch mehr Möglichkeiten für Entwickler führen, da sich im Spiel Inhalte schneller streamen lassen.

Auch 8K-Grafik werde die PS5 unterstützen. Hier kann man aber davon ausgehen, dass damit hochgerechnete Inhalte gemeint sein werden – so wie etwa die PS4 Pro aktuell Spiele zu 4K hochrechnen kann, nur Ausnahmen aber nativ in jener Auflösung berechnet. Anschließend erklärt Cerny im Namen von Sony, dass der Übergang von der PS4 zur PS5 sanft vonstatten gehen werde. Damit ist gemeint, dass zunächst viele Titel noch für beide Plattformen erscheinen werden. Das war etwa auch beim Übergang von der PS3 zur PS4 der Fall. Beispielsweise ist wahrscheinlich, dass Titel wie „The Last of Us: Part 2“ dann wohl zeitgleich für die PS4 und die PS5 auf den Markt kommen.

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