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Malware infiziert Android und Fire TV Geräte!

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Die Malware ADB.Miner verbreitet sich über das Internet auf Android TV, Fire TV sowie mobile Endgeräten. Über eine aktivierte Android Debug Bridge (ADB) gelangt die Schadsoftware in das System. Geräte werden ggf. bereits mit installierter Malware an Kunden ausgeliefert. 

Die Malware wird ADB.Miner genannt und wurde erstmals am 31. Januar 2018 entdeckt. Innerhalb 24 Stunden konnte sich die Schadsoftware bereits auf 5.000 Geräten installieren und verbreitet sich seitdem weltweit. Wie es aussieht ist das Programm aber nicht auf unserer Passwörter, Bilder und Videos aus. Es wird die Rechenpower des Prozessors angezapft damit befallenen Geräte Bitcoins und andere Kryptowährungen schürfen können. Je nachdem wie viele Geräte befallen sind, können sich die Urheber so ein Vermögen verdienen.

Je nachdem welche Prozesse parallel zur Malware ausgeführt werden, kann sich das System verlangsamen. Parallel suchen infizierte Geräte über den TCP-Port 5555 nach weiteren Geräten, die durch den offenen ADB ebenfalls bereit für eine „Übernahme“ sind. Verbraucher nutzen die „Android Debug Bridge“ dazu, um Apps über den „Sideloader“ auf dem Gerät zu installieren (z.B. Programme die so nicht im Appstore angeboten werden).

Neben dem HDMI-Kabel und dem Mini-USB-Port stehen keine weiteren Anschlüsse zur Verfügung. Bluetooth und Wifi sind integriert
Wie viele Fire TV-Geräte wohl mit der Malware infiziert sind?

Dem Schädling auf die Schliche gekommen ist das Team von Doublepulsar: „Während unseren Nachforschungen für diesen Beitrag haben wir alles (befallene Geräte) gefunden, von Tankern in den USA, über Videorekordern in Hong Kong bis zu Mobiltelefonen in Südkorea. Ein neues Android TV Gerät wurde sogar schon in diesem Zustand (mit installierter Malware) versendet.“

Welche Geräte sind betroffen?

Wie es klingt, sind alle Geräte die auf dem Android Betriebssystem aufbauen gefährdet. Bedeutet mobile Geräte (Smartphones, Tablets), Fernseher (z.B. von Sony und Philips), Nvidias Shield Konsole sowie die populären Fire TV Geräte (Fire TV 4K, Fire TV Stick usw.).

Ist mein Gerät betroffen?

Solange man die „Android Debug Bridge“ (ADB) nicht aktiviert und auch keine fraglichen Apps manuell installiert oder Filmkopien aus dem Internet angesehen hat, sollte man von einer „Infektion“ verschont bleiben. Sollte die Performance des Android TV oder Fire TV Gerätes aber auffällig langsam sein, dann lohnt es sich wohl einen Blick in die ADB zu werfen.

Auf Fire TV-Geräten versteckt sich die Malware unter dem Label „Test“ und wird als Prozess „com.google.time.timer“ aufgeführt. Über den ADB kann man diesen Prozess beenden, betroffene Dateien ggf. löschen. Um auf Nummer sicher zu gehen (sollte das Gerät infiziert sein) ist ein Zurücksetzen auf Werkseinstellungen zu empfehlen. In diesem Fall würden aber alle Daten, Apps, Passwörter etc. verloren gehen.

Ist man nicht betroffen, sollte man aber in den Einstellungen nachsehen ob die ADB aktiviert ist und diese ggf. schließen.

So deaktiviert ihr die Android Debug Bridge auf einem Android TV:

Philips: Firmware-Update für Android TV Fernseher aus 2014-2017

Philips (TP Vision) hat eine weitere Update-Runde eingeläutet. Für LCD & OLED Fernseher aus den Jahren 2014 bis 2017 wird eine neue Firmware ausgerollt. Der Changelog für das Android TV 7 Update wurde leider noch nicht veröffentlicht. 

TP Vision hält seine TV-Geräte in Schuss. Das Unternehmen setzt bereits seit mehreren Jahren auf die Android TV Plattform, die in den Philips TV-Geräten zum Einsatz kommt. Firmwareupdates können so portfolioübergreifend für aktuelle und ältere Fernseher bereitgestellt werden. Auch ältere Modelle können so mit neuen Features und Standards versorgt werden. Es bedarf aber einer gewissen Vorarbeit. In den Geräten kommen verschiedene Komponenten und Prozessoren zum Einsatz. Daher dauert es auch gerne mal länger, bis die neue Software fertig entwickelt wurde.

Firmware-Update ab sofort verfügbar

Wie Toengels Philips Blog meldet, steht die neue Firmware QM163E/QM151E/QM161E mit der Versionsnr 16.102.9 steht ab sofort nachfolgenden Modellen von Philips aus den Jahren 2014-2017 zur Verfügung. Bislang kann die Software nur über die integrierte Update-Funktion des Fernsehers installiert werden. Ein direkter Download von der Philips Support-Webseite sowie ein Changelog (Änderungsverzeichnis) steht bislang nicht bereit. Wer besondere Änderungen oder neue Features nach dem Update entdeckt, kann diese gerne im Kommentarfeld am Ende des Beitrages mit den anderen Lesern teilen.

Philips TVs 2017:

Philips TVs 2016:

Philips TVs 2015:

  • Philips 8901 (Ambilux) – QM151E: 16.102.9
  • PUS7100 – QM163E: 16.102.9
  • PUS7150 – QM163E: 16.102.9
  • PUS7170 – QM163E: 16.102.9
  • PUS7180 – QM163E: 16.102.9
  • PUS7600 – QM163E: 16.102.9

Philips TVs 2014:

  • PUS7909 – QM163E: 16.102.9
  • PUS8809 – QM163E: 16.102.9
  • PUS8909C – QM163E: 16.102.9
  • PUS9101 – QM163E: 16.102.9

Hinweise:

Nach erfolgreicher Installation empfiehlt es sich den Fernseher für mehrere Minuten (2-5) vom Strom zu nehmen. Natürlich sollte der Fernseher zuvor normal ausgeschalten werden (Standby).

Neue Sounddecks und Soundbar von Cambridge Audio sorgen für Stadionfeeling

Cambridge Audio möchte dem Verbraucher echte Stadion-Atmosphäre in die eigenen vier Wände bringen. Die Sounddecks TV2 und TV5 sowie der Soundbar TVB2 V2 mit patentierter BMR-Lautsprechertechnologie sollen in der Lage sein das „Mittendrin-Gefühl“ zu vermitteln!

Nicht jeder hat das Geld zur Fußball WM nach Russland zu reisen. Während Flug und Unterbringung noch bezahlbar wären, sind die Kartenpreise für beliebte Fußball-Begegnungen fast nicht zu bezahlen. Da bleibt man doch lieber Zuhause und schaut sich das Spiel Zuhause mit Freunden auf einem 4K Fernseher oder 4K Projektor an. Doch selbst wenn das Bild dank 4K-Übertragung (via Sky) mittlerweile ganz gut aussieht, bleibt die Soundwiedergabe doch meist „flach“. Hersteller Cambridge Audio hat nach eigener Auffassung eine Lösung für dieses Problem.

Soundbar TVB2 V2 mit externem Subwoofer

Als erster Vermittler des „Great British Sound“ betritt die neue Soundbar TVB2 V2 den Platz. Obwohl das Modell gerade einmal 88 cm lang ist, bringt die Soundbar eine Gesamtleistung von 120 Watt. Die patentierte BMR-Lautsprechertechnologie streut die Leistung der 57-mm-Treiber in einem Winkel von 180° und erreicht somit auch die Zuschauer, die sich die Plätze ganz am Ende der Couch gesichert haben. Gröhlende Stadiongesänge und Trommeln kommen mit dem kabellosen Subwoofer voll zur Geltung (im Lieferumfang enthalten). Dieser kann frei im Raum platziert werden, gerne auch hinter dem Sofa. Am Soundbar finden wir drei HDMI-Eingänge (einer mit ARC) und einen optischer Eingang wieder. Aber auch kabellos über Bluetooth und NFC können Musik- und Audioinhalte unkompliziert wiedergegeben werden.

Soundbase TV2 & TV5

Eine praktische „All-in-one“-Lösung bieten dagegen die Sounddecks TV2 & TV5 von Cambridge Audio. Das Sound-Upgrade für den Fernseher verfügt bereits über integrierte Subwoofer. Die Sounddecks sollen als Basis für den Fernseher dienen – der TV wird also direkt auf der Klangquelle platziert. Auch in diesem Fall setzt CA auf die patentierte BMR-Technologie mit einer extrem weiten Streuung. Ein zusätzlicher 165 mm-Tieftöner bringt satte Bässe mit sich. Der TV5 verfügt sogar über zwei Subwoofer. Bei den Anschlüssen finden wir einen HDMI, optischen Audioausgang sowie zwei AUX-Anschlüsse (Klinke & Cinch) wieder. Cambridge Audio empfielt TV-Geräte mit maximal 40 Zoll auf den TV2 zu stellen. Besitzer eines 4K Fernseher mit 43 Zoll und größer müssen somit auf den TV5 ausweichen.

Preis und Verfügbarkeit

Alle Geräte sind ab sofort im Fach- und Onlinehandel verfügbar. Die Soundbase TV2 kostet 299 Euro (UVP), die Variante mit zwei Subwoofern TV5 ganze 399 Euro (UVP). Die kompakte Soundbar inkl. kabellosen Subwoofer TVB2 V2 schlägt mit 499 Euro (UVP) zu Buche. 

Keine Produkte gefunden.

Saturn & MediaMarkt vermarkten günstigen WM-Fernseher für 399 Euro!

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Die Saturn Media Markt Retail vertreibt unter der Eigenmarke „ok.“ ihren neuen WM-Fernseher ODL 55651U-TIB. Hinter der kryptischen Modellbezeichnung verbirgt sich ein 55 Zoll 4K Fernseher mit High Dynamic Range (HDR) zu einem Kampfpreis von 399 Euro (UVP).

Die Fußball Weltmeisterschaft 2018 wird in Deutschland in 4K Ultra HD Qualität übertragen (via Sky). Für viele Verbraucher ist das Mega-Sportevent ein guter, wenn nicht sogar der Grund in ein neues TV-Gerät zu investieren. TV-Hersteller promoten vermehrt ihre Premium UHD Fernseher und spekulieren auf satte Gewinnzuwächse. Doch nicht jeder kann sich einen neuen High-End-TV für 1.000 und mehr Euro leisten. Saturn und Media Markt bringen unter der Eigenmarke „ok.“ einen 4K Fernseher für kleinen Geldbeutel und preisbewusste Käufer in den Handel.

Für 399 Euro (UVP) bekommt man einen 4K UHD Fernseher mit 55 Zoll Diagonale (139 cm), High Dynamic Range (HDR & HLG) sowie diversen Smart-TV-Funktionen. Ein integrierter Triple-Tuner (DVB-S2/C/T2 HD) darf natürlich auch nicht fehlen. Die Darstellung von HDR-Inhalten wird nicht nur über Netflix, sondern auch über TV-Programme (HLG) ermöglicht.

Viele populäre Videostreaming- und Social-Apps sind bereits auf dem ODL 55651U TIB vorinstalliert (Netflix, Youtube, Maxdome uvm.)
Viele populäre Videostreaming- und Social-Apps sind bereits auf dem ODL 55651U TIB vorinstalliert (Netflix, Youtube, Maxdome uvm.)

Smart-TV Apps wie Netflix und Maxdome sind bereits vorinstalliert. Ein Internetbrowser, sowie Mediashare und HbbTV flankieren das Streamingangebot. Digitale Bild- & Audioinhalte können kabellos (WiFi) oder über Ethernet (LAN) auf den ODL 55651U-TIB übertragen werden. Zudem stehen drei HDMI-Eingänge, zwei USB-Anschlüsse, ein optischer Audio-Ausgang, VGA, VGA (D-Sub), ein Composite sowie ein Kopfhörer-Ausgang bereit. Ein CI+ Slot ermöglicht die Nutzung von Pay-TV-Angeboten.

Gutes Preis-/Leistungsverhältnis

Das Preis-/Leistungsverhältnis des ODL 55651U-TIB scheint zu stimmen. Was sich auf dem Papier (oder dem Webshop) so gut anhört, muss natürlich auch irgendeinen Haken haben. Das Design ist recht schlicht und funktional gehalten. Das Modell ist überwiegend in Plastik „gekleidet“. Der Preis und die technischen Spezifikationen eröffnen uns, dass es sich hierbei um ein absolutes Einsteigergerät handelt. Obwohl ein direktes LED-Backlight zum Einsatz kommen (ohne Local Dimming) schafft das Gerät nur eine maximale Helligkeit von 350 cm/m². Ausreichend für Fußballübertragungen in 4K & SDR (Standard Dynamic Range), die Vorteile des erweiterten Dynamikbereichs (HDR) werden sich damit aber schlecht abbilden lassen.

Einen Designpreis wird der Budget-WM-TV von Saturn und Media Markt nicht gewinnen - Hier zählt die Funktionalität
Einen Designpreis wird der Budget-WM-TV von Saturn und Media Markt nicht gewinnen – Hier zählt die Funktionalität

55 Zoll 4K HDR TV für 399 Euro

Für 399 Euro kann man aber auch nicht viel mehr erwarten. Das Verhältnis von Preis zu Displaydiagonale (55 Zoll) ist rekordverdächtig und wird nur vom Grundig GUB8765 geteilt (ebenfalls 4K HDR TV mit 55 Zoll). Das Gerät kann über die Webshops Saturn.de* und MediaMarkt.de*, oder direkt in den Technikfachmärkten erworben werden.
*Affiliate-Links

Serien in Ultra HD: „Der Bergdoktor“ und „Die Bergretter“ bei Eutelsat in Dauerschleife

In Deutschland gibt es bisher noch deutlich weniger native TV-Produktionen in 4K Ultra HD als etwa in den USA. Allerdings haben die öffentlich-rechtlichen Sender etwa mit den Serien „Die Bergretter“ und „Der Bergdoktor“ zwei Formate im Gepäck, welche mittlerweile in Ultra HD entstehen. Beide Serien laufen nun via Eutelsat bzw. Hotbird testweise rund um die Uhr in 4K.

Leider sind bei der Eutelsat Premiumposition Hotbird aber nicht die gesamten Serien in Ultra HD zu sehen, sondern eben nur die neueren, ausgewählten Episoden, die auch schon nativ in 4K produziert worden sind. Sowohl „Die Bergretter“ als auch „Der Bergdoktor“ laufen regulären beim öffentlich-rechtlichen TV-Sender ZDF im Programm. Über die Ausstrahlung in UHD via HbbTV hatten wir ja bereits berichtet. Aktuell gibt es ja eine neue Debatte um die Reformierungsbedürftigkeit des Rundfunkbeitrags aber auch um die inhaltliche Gestaltung bei ARD, ZDF und Co.

Wer bei „Die Bergretter“ und „Der Bergdoktor“ in Ultra HD via Satellit einschalten möchte, hat vom 12. Juni, also heute, bis zum 14. Juni 2018 die Gelegenheit. Die Folgen der genannten Serien laufen auf dem Demosender 4K1. Der Empfang erfolgt unverschlüsselt. So zeigt man die Episoden dort in voller Länge ohne zusätzliche Kosten. Für die Ausstrahlung bedient man sich einer Dauerschleife. Im Klartext bedeutet das, die Serien gehen in die Dauerrotation rund um die Uhr.

Sechs Folgen "Die Bergretter" gibt es in 4K- und HDR-Qualität via HbbTV Bild: ZDF und Thomas R. Schumann
„Die Bergretter“ gibt es in 4K via Hotbird

Laut Eutelsat und ZDF handelt es sich bei dieser Aktion zu den beiden Serien um Testausstrahlungen. Ziel ist es, mit dem Experiment zu ergründen, wie gut die Signalkette funktioniere und welche Bildqualität man erreichen könne. Die Erfahrungen mit diesem UHD-Test wolle man dann für den weiteren Ausbau seines 4K-Angebots in der Zukunft nutzen.

Jeweils vier Folgen von „Die Bergretter“ bzw. „Der Bergdoktor“ in Ultra HD

Wer reinschauen möchte, benötigt neben einem Fernseher mit Ultra HD natürlich auch die Möglichkeit des Empfangs via Satellit bzw. die Ausrichtung der Satellitenantenne auf die Position Hotbird auf 13° Ost. Zu empfangen sind die Inhalte über die Hotbirdfrequenz 12,539 GHz horizontal (Symbolrate 30000, Fehlerkorrektur FEC 5/6, DVB-S2 8psk). Die korrekte Kennung des Senders lautet „Hot Bird 4K1“. Wie bereits erwähnt, erfolgt die Ausstrahlung von „Die Bergretter“ und „Der Bergdoktor“ unverschlüsselt.

Der ausführende Vizepräsident für kommerzielle Entwicklung und strategische Partnerschaften bei Eutelsat, Markus Fritz, äußert sich zur Kooperation mit dem ZDF: „Als UHD-Vorreiter in Europa freuen wir uns sehr über die nachhaltige Innovations-Partnerschaft mit dem ZDF. Die vier Folgen der beliebten Serien Bergretter und Bergdoktor sind eine attraktive Bereicherung unseres umfangreichen Angebots an hochwertigen deutschen und internationalen 4K Produktionen in höchster Bildqualität auf unserem Ultra HD Kanal 4K1 via Hotbird„.

Zattoo präsentiert erstmals Ultra HD Stream via Apple TV 4K (ANGA COM)

Die Streaming-Plattform Zattoo überträgt erstmals TV-Programme in Ultra HD Qualität auf der ANGA COM 2018 in Köln. Als technische Basis dient der Apple TV 4K Streaming-Player.

Zattoo stellt die Infrastruktur für die Ultra HD Videostreams. Auf dem Apple TV 4K präsentiert sich dem Verbraucher das Angebot des schweizer Telekommunikationsunternehmens Salt, die in einer „White Label“-Lösung die 4K Inhalte über IPTV streamen. Salt bietet über seine TV-App bereits über 150 HD-Sender an und bald auch Programme in 4K Qualität.

Ähnlich macht es z.B. 1und1 in Deutschland. Der kürzlich gestartete IPTV-Service von 1und1 wird komplett von Zattoo abgewickelt. Für den Verbraucher macht das letztendlich keinen Unterschied, wer das Programm bereitstellt. Für das Unternehmen ist es eine gute Möglichkeit sein Angebot zu erweitert und die Bekanntheit der Marke zu schärfen.

Es ist interessant zu sehen, dass Streaming-Player wie der Apple TV 4K oder Amazons Fire TV immer wichtiger für die Verbreitung von TV-Inhalten werden. Die Netzbetreiber reagieren bereits auf die Veränderungen im TV- und Streamingmarkt. Wer möchte kann mittlerweile ganz auf die klassischen Übertragungstechniken Satellit, Kabel und Antenne verzichten. Wer den Zattoo-Dienst abonniert (oder das kostenlose Angebot nutzt) hat in Deutschland bereits Zugriff auf unzählige HD-Sender (auch öffentlich-rechtliche) und alle Sender der RTL Group und die der Pro7-Sat.1-Gruppe (Pro 7, Sat.1, sixx, Kabel1). Für die Privaten ist aber das kostenpflichtigen Paket HiQ Voraussetzung.

Test: „Game of Thrones – Staffel 1“ 4K Blu-ray – Auf nach Westeros!

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Wir haben die Staffel 1 der „Game of Thrones“-Saga auf 4K Blu-ray getestet und erzählen euch in unserer Review, ob sich der erneute Ausflug nach Westeros lohnt. Unser Test entlarvt kleine Schwächen im Bild & Ton von GoT – Staffel 1. 

Inhalt (80%)

Wer hätte je gedacht, was sich da vor sieben Jahren in der Serienlandschaft auf den Weg machte? Jedenfalls ging es dem Autor dieser Zeilen so, der bis zum Eintreffen der 4K-Scheibe von Game of Thrones noch nicht mal eine Episode der Serie gesehen hatte. Vielleicht war aber genau das ganz gut so. Denn so nähert sich diese Kritik möglichst neutral dem Phänomen, das die TV-Serienwelt in Hysterie, Aufruhr und größtmögliche emotionale Verwirrung versetzte. Denn so viel bekommt man sogar mit, wenn man sich die von Autor George R. R. Martin erschaffenen Roman-Serie noch nie angeschaut hat – es muss schon ganz besonders fies und gemein zugehen, im Spiel der Throne, bei dem immer mal wieder jemand liebgewonnenes das zeitliche Serienleben gesegnet hat. Doch es gibt ja durchaus noch mehr Positives zu sagen: So gibt man sich auch in der ersten und recht günstig produzierten Staffel durchaus Mühe, ein authentisches Setting aufzubauen. Die unterschiedlichen Gegenden werden durch stark differierende Locations repräsentiert und weichen auch in ihrer Farbgebung deutlich voneinander ab.

So langsam lernt man die Charaktere und die Häuser der sie angehören kennen und lieben (oder auch hassen)
So langsam lernt man die Charaktere und die Häuser der sie angehören kennen und lieben (oder auch hassen)

Kostüme und Setdesign sind liebevoll umgesetzt und auch bei der Sprache hat man sich an den Gepflogenheiten längst vergangener Zeit gehalten. Dennoch: Die Serie macht einem den Zugang erst einmal schwer. Schon die erste Folge bietet eine unübersichtliche Vielzahl an Namen, Häusern und Querverbindungen. Immer wieder ertappt man sich dabei, die Pause-Taste zu drücken, um kurz zu rekapitulieren, wer jetzt hier mit oder gegen wen unterwegs ist. Die Tatsache, dass die Namen manchmal unaussprechlich sind, hilft auch nicht gerade dabei, die Übersicht zu wahren. Game of Thrones muss sich also entwickeln. Denn am Anfang mutet zunächst einmal Vieles ziemlich seltsam oder gar albern an. Die zahlreichen Nacktszenen, das blutige Gemetzel, die Ränkespiele, die sich im Hintergrund auftun – das hat schon viele trashige Elemente und wirkt ab und an wie ein Mittelalter-Setting der Serie Spartacus. Hüben wie drüben: Gemetzel, viel nackte Haut und Intrigen. Vieles in der ersten Staffel macht noch einen ziemlich hakeligen Eindruck. Manches wirkt aufgesetzt. Die vielen Nacktszenen oft gar etwas deplatziert. Ohnehin darf man kritisieren, dass es doch arg viel weibliche und deutlich weniger männliche Nacktheit gibt. Denn das, so viel ist sicher, hat Spartacus seinerzeit gleichberechtigter erledigt.

Was den Gewaltgrad angeht, so ist es sicherlich nicht unangebracht, hier mit Enthauptungen in Großaufnahme oder aufgerissenen Bäuchen, aus denen die Innereien quellen, zu klotzen. Immerhin geht es um eine archaische Zeit. Die 16er Einstufung ist allerdings– sagen wir mal – grenzwertig. Und dann ist es ja tatsächlich so: Game of Thrones entwickelt sich. Langsam wird man Herr über die unübersichtlichen Verhältnisse, lernt seine Favoriten zu schätzen und beginnt, das intrigante und brutale Spiel zu mögen. Man klebt Cersei an den Lippen, wenn sie wieder üble Pläne schmiedet. Man amüsiert sich über die spitzfindigen und sarkastischen Kommentare eines Tyrion Lennister. Und man fühlt mit, wenn sich Daenerys Targaryen langsam in das Leben bei den Dothraki einfindet. Diese, sich nach und nach entwickelnde Bindung an die Figuren führt mehr und mehr dazu, dass man wissen will, wie es weitergeht – trotz der doch arg dialoglastigen und wenig actionreichen ersten Staffel.

Bildqualität (85%)

Die erste Staffel von Game of Thrones wurde digital mit Arri-Alexa-Kameras gefilmt. Das Bildmaterial liegt in 10-bit mit 4:4:4 Chroma und einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten (Full-HD) vor. Einige Szenen der ersten Folgen sollen auch in 35mm gedreht worden sein. Wir glauben das 35mm Material in den Innenaufnahmen von Winterfell entdeckt zu haben (etwas mehr Filmkorn). Wir sprechen hier somit von einem 4K Upscale – wie sich aber herausstellt, auf hohem Niveau! Bei der Schärfe ist zwar kein großer Unterschied erkennbar. Allerdings lassen sich feine Details in den Fellkragen der Mäntel noch etwas besser ablesen. Auch die Feinheiten in der Haut und auf oberflächlichen Texturen wirken noch klarer. Auffällig ist das absolut korn- und rauschfreie Bild, das nur ganz selten mal leichte Unruhen erkennen lässt. Wie bei Filmen auch, so spendierte man der UHD von Game of Thrones ebenfalls einen erweiterten Farbraum und eine höhere Bild-Dynamik. Letzere sogar als HDR10- UND Dolby-Vision-Variante. Bei der Farbgestaltung muss man allerdings schon ein wenig warten, bevor überhaupt Farben ins Spiel kommen.

Dolby Vision kann Spitzenlichter besser darstellen, dafür ist das HDR10 Bild etwas homogener, teils farbenprächtiger
Dolby Vision kann Spitzenlichter besser darstellen, dafür ist das HDR10 Bild etwas homogener, teils farbenprächtiger

Die erste halbe Stunde findet in Winterfell statt und dort ist alles maximal braun bis leicht grünlich. Echte Bilddynamik ist hier zunächst nicht vorhanden – es sei denn, es wird dunkel in Winterfell. Dann gibt’s plötzlich rabenschwarzes Haar und sehr helle Spitzlichter auf Gesichtern. Dazu passt die Tatsache, dass die Auflösung und Schärfe bisweilen so gut ist, dass man die Lederkleidung als eher günstig produziert enttarnt. Nur wenige Einstellungen sind etwas weicher, was dann aber damit zusammen hängt, dass hier der Fokus schon während der Produktion nicht perfekt saß. Wechselt die Szenerie dann zu den Targaryens, die beim Magister Illyrio Mopatis leben, wird es bunter und kräftiger. Hauttöne sind plötzlich nicht mehr graugrün, sondern warm und von einem eher braunen Teint. Auch die blaue Kriegsbemalung der Dothraki-Krieger erscheint kräftig.

Ab Episode drei wird dann vor allem der Kontrastumfang noch besser. Die Szenen beim König innerhalb der Mauern bestechen durch abgrundtiefes Schwarz und eine beinahe dreidimensionale Plastizität. Auch im Bordell ist es im späteren Verlauf betont farbkräftig, was für sehr lebhafte Hintergründe sorgt. Schaut man sich HDR10 und Dolby Vision im direkten Vergleich an, schneidet die „einfachere“ Variante hier subjektiv besser ab. Sie wirkt in der Kontrastgebung homogener und weniger dramatisch. Das zeigt sich vor allem auf Spitzlichtern wie den gut ausgeleuchteten Teilbereichen von Gesichtern bei Tageslicht. Aber auch helle, sandsteinfarbene Oberflächen neigen per HDR10 weniger zum Überstrahlen und behalten mehr Zeichnung. In den späteren Episoden gibt es leider ein paar unschöne Skalierungsartefakte.

Tonqualität (85%)

Beim Ton geht es für das deutsche Fan-Publikum leider einen Schritt zurück – sprich: Der dts-HD-Master-Sound der Blu-ray-Version von Staffel eins weicht einer Dolby-Digital-5.1-Spur. Das ist insofern schade, als dass man fürs Englische sogar eine Dolby-Atmos-Spur integrierte. Die DD-Variante ist für sich genommen allerdings erstaunlich gut. So reißt sie das Tor zu Beginn von Episode 1 derart vehement auf, wie man es von solch einer Tonspur kaum erwarten würde. Und damit ist sie in dieser Situation beinahe auf dem gleichen Level wie die englische Atmos-Spur, die hier weder druckvoller noch differenzierter arbeitet. In Sachen Effektreichtum ist Game of Thrones ohnehin wahrlich gelungen. Selten bekommt man in einer Serie so viele herausragende und direktionale Surround-Effekte zu hören. Der Prolog der ersten Episode gerät so zu einem akustischen Fest. Im Rahmen anderer DD-Spuren ist das aller Ehren wert und reiht sich ganz weit oben im internen Dolby-Digital-Ranking ein.

Brutal geht es zu in Westeros. Man sollte nicht allzu zart beseitet sein.
Brutal geht es zu in Westeros. Man sollte nicht allzu zart beseitet sein.

Interessant für Atmos-Fans ist natürlich dennoch die Originalfassung, der man eine Dolby-Atmos-Kodierung spendierte und die somit auch 3D-Sounds liefert. Das tut sie durchweg recht ausgeprägt in Sachen musikalischer Begleitung. Gerade während der Actionszenen ist der Score praktisch immer auch von oben zu hören – ebenso wie eine dezente Addition des Titelsongs auf die Höhenlautsprecher. Echte Soundeffekte liefert Game of Thrones zwar auch, das aber leider SEHR selten. So fährt das Tor in Episode eins hörbar in die Höhe und nach knapp 20 Minuten hört man die Kirchenglocken authentisch von oben, während die Kamera aus der Froschperspektive hoch schaut. Das war es allerdings für die erste Episode. Leider setzt sich das über die komplette Staffel fort. Informationen von oben gibt’s immer nur während anschwellender Score-Momente.

Das ist aber nicht der Atmos-Spur vorzuwerfen, sondern liegt schlicht darin begründet, dass in Game of Thrones meist gesprochen wird – und das viel. Anlässe für Höhen-Signale gibt es schlicht nur sehr selten. In Episode drei hört man mal ein Knarzen von Holz und Tau, wenn Snow in einem „Aufzug“ zur Mauer hochgezogen wird. Auch hört man dann Windgeräusche. Zum zweiten Mal also dedizierter 3D-Sound, der etwas mit den Geschehnissen an der Mauer zu tun hat. Lange dauert es dann immer wieder, bis mal ein echter 3D-Sound-Effekt (abseits der Filmmusik) eingesetzt – so etwa jede zweite Folge passiert das ein- bis zweimal. Mit am deutlichsten beispielsweise in Episode neun, wenn Emilia Clarke nach der „Blutopfer-Heilmethode“ die Schreie aus dem Zelt ihres Gatten hört.

  • Deutsch: Dolby Digital 5.1 – 85%
  • Englisch: Dolby Atmos – 90% (2D Betrachtung)
    70% (3D Betrachtung)

Bonus (80%)

Da die UHD-Veröffentlichung der ersten Staffel von Game of Thrones ausschließlich die 4K-Disks und keine Blu-ray-Fassung beinhaltet, ist es löblich, dass man das Bonusmaterial der Blu-ray entsprechend 1:1 übernommen hat. Insgesamt sieben Audiokommentare warten hier gemeinsam mit 15 Charakterprofilen und sieben unterschiedlich langen und aufschlussreichen Featurettes. Dazu gibt’s noch das 30-minütige Making-of mit Interviews von Darstellern und Crew.

Gesamtbewertung Game of Thrones – Staffel 1 4K Blu-ray (83%)

Game of Thrones profitiert im Bildbereich deutlich von der UHD. Die Szenerie ist nun noch schärfer und dreidimensionaler als sie schon per Blu-ray war. Farben sind dazu kräftiger, der Kontrastumfang ist sichtbar höher. Allerdings hat HDR10 hier die Nase im direkten Vergleich mit dem etwas überdramatischen Dolby Vision vorn. Der dt. Ton erfährt zwar ein Downgrade von dts-HD-Master hin zu Dolby Digital, schlägt sich im Rahmen dessen allerdings hervorragend. Dennoch ist es auch hier ärgerlich. Der englische Dolby-Atmos-Sound schlägt sich auf der 2D-Ebene prächtig und liefert dort alles, was man von der guten dts-HD-Spur der Blu-ray kennt. Seine 3D-Sound-Anteile sind allerdings (thematisch begründet) sehr rar gesät. Immerhin klingt es gut, wenn dann mal etwas von oben kommt.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 07. Juni 2018 Review am: 08. Juni 2018
Erscheinungsjahr Film: 2011 Laufzeit: 561 Minuten
Filmstudio: Warner Home Video FSK: Ab 16 Jahren
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Bildformat:
1.78:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Digital 5.1
Englisch Dolby Atmos 5.1
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
5x 4K Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D
Testgerät Player: Sony UBP-X700

GoT Staffel 1 Trailer:

Reform des Rundfunkbeitrags: Der wahre Knackpunkt sind die Inhalte

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Der Rundfunkbeitrag ist für viele Deutsche ein omnipräsentes Ärgernis. So ist der Unmut in der Bevölkerung gewachsen, seit die Umgestaltung zu einer Haushaltsabgabe erfolgt ist. Nun gibt es zur Reformierung des Modells einen neuen Vorschlag von insgesamt sechs Bundesländern. Allerdings wäre es womöglich sinnvoll, weniger die Kosten, als vielmehr einmal die Inhalte ins Zentrum zu rücken.

Wir hatten ja bereits darüber berichtet, dass aktuell auch das Bundesverfassungsgericht den Rundfunkbeitrag argwöhnisch beäugt. Nun haben die deutschen Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Hamburg, Thüringen und Sachsen Ideen für Reformen des Modells von ARD und ZDF vorgetragen. Ob die Öffentlich-Rechtlichen von den Vorschlägen begeistert sein dürften, ist zu bezweifeln.

So soll das neue Gesamtkonzept für ARD, ZDF und Deutschlandradio nicht nur den Rundfunkanstalten mehr Verantwortung zusprechen, sondern auch die Inhalte endlich stärker auf den Prüfstand stellen. Denn nicht nur die freien Privatsender, auch viele Bürger monieren, dass die öffentlich-rechtlichen Sender hohe Summen für eine Unterhaltungsprogramme ausgeben, welche problemlos auch von den wirtschaftsorientierten Privatsendern finanziert werden könnten. Zumal die Qualität des Unterhaltungsangebots von ARD und ZDF oft stark zu hinterfragen ist.

Eine andere, geplante Änderung dürfte für Kontroversen sorgen: Der Rundfunkbeitrag solle nicht alle vier Jahre in der Höhe neu debattiert, sondern indexiert werden. Das würde bedeuten, er wäre an die Inflationsrate gekoppelt. Als Ausgangsbasis würde man 17,20 Euro pro Monat hernehmen wollen. 2021 würde dann voraussichtlich eine Anhebung auf 17,86 Euro anstehen. Da vielen Deutschen der Beitrag schon jetzt zu hoch erscheint, dürfte jener Vorschlag für Spannungen sorgen.

Sollte sich die oben genannte Idee durchsetzen, müsste sich auch die Rolle der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) wandeln. Jene ermittelt aktuell den Finanzbedarf der Sender und macht Vorschläge zur Höhe des Rundfunkbeitrags. Die KEF könnte dann stattdessen überprüfen, ob ARD, ZDF und Co. wirtschaftlich mit den Beitragsgeldern haushalten. Denn auch daran bestehen oft Zweifel seitens unterschiedlicher Lager.

Zur Debatte steht auch ein Fokus auf die inhaltlichen Bereiche Information, Kultur und Bildung. Die Unterhaltung solle stärker in den Hintergrund rücken, weil jener Bereich ohnehin durch private Anbieter mehr als ausgefüllt sei. Denn neben den Privatsendern wären da ja auch noch Streaming-Anbieter wie Amazon Prime Video oder Netflix. Einen Mangel an Entertainment dürfte also kaum ein Deutscher beklagen.

Inhaltlich umstrukturieren statt immer nur Sparen?

Spartenprogramme wie ZDFneo, One, Kika, Tagesschau24, Phoenix oder ZDFinfo sollte man laut den sechs Bundesländern eventuell streichen oder zumindest zusammenlegen. Ob diese vorgeschlagenen Reformen aber umgesetzt werden, diskutieren die Verantwortlichen erst einmal vorab am 13. Juni bei der nächsten Sitzung der Rundfunkkommission. Viele Deutsche befürworten sogar eine Abschaffung des aktuellen Rundfunkmodells, das gerade aus Sicht jüngerer Generationen als obsolet gilt.

So übt man auch oft Kritik daran, dass weder die eigentlich festgehaltene wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit der öffentlich-rechtlichen Sender in der Praxis noch gegeben sei. Was sich leider auch in den Inhalten widerspiegele. Die alternativen Modelle sind vielfältig und beschreiben von einer kompletten Abschaffen bis zu einer starken Eindampfung der Strukturen vielerlei Szenarien. Aufgrund der enormen Verstrickungen, sind allzu drastische Veränderungen in den nächsten Jahren aber nicht zu erwarten.

AVR-X250BT & AVR-X550BT: Günstiger AV-Receiver-Einstieg von Denon

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Denon hat seine neuen AVR-X250BT und AVR-X550BT AV-Receiver für Surround-Einsteiger vorgestellt. Bereits ab 279 Euro (UVP) erhält man einen 5.1-Kanal-Receiver mit 4K/60p Unterstützung,  HDR und vielen weiteren Features!

Denon hat einen „Titel“ zu verteidigen. Lt. GfK-Bericht April 2018 ist der Hersteller Marktführer für AV-Receiver. Um diese Position auch halten zu können, stellt Denon erstmals Modelle in der Einsteigerklasse im untersten Preissegment vor. Gerade einmal 279 Euro (UVP) kostet der AVR-X250BT und ermöglicht Käufer 5.1-Surround-Sound mit 130 Watt Leistung pro Kanal, 4K Unterstützung inkl. HDR, HLG und 5 HDMI-Anschlüssen (drei mit HDCP 2.2). Um das Modell für „preisbewusste Verbraucher“ perfekt vermarkten zu können, ist Denon eine exklusive Kooperation mit Saturn & MediaMarkt eingegangen. Der AVR-X250BT wird somit vorerst nur in den Technik-Fachmärkten der „Geiz ist Geil“-Gruppe vertrieben.

AVR-X550BT mit Dolby Vision HDR

Das weitere Modell der X-Serie hört auf die Modellbezeichnung AVR-X550BT baut auf den Basis-Komponenten des AVR-X250BT auf. Neben HDR und HLG wird zudem das dynamische HDR-Format Dolby Vision unterstützt. Ein zweiter Subwoofer-Anschluss und ein automatisches Einmess-System (Mikrofon im Lieferumfang enthalten) steht ebenfalls bereit. Die Klangleistung bleibt mit 130 Watt pro Kanal gleich.

Der AVR-X550BT wird im bundesweiten Fachhandel vertrieben und ist auch bereits verfügbar. Die zusätzlichen Features schlagen sich natürlich auch auf den Preis durch. Mit einem UVP von 329 Euro, zahlt man 50 Euro mehr als für den „kleinen Bruder“ AVR-X250BT.

Highlight-Features Denon AVR-X250BT:

  • 5.1 Kanal AV-Receiver mit 130 Watt pro Kanal
  • 4K/60 Hz (UHD) Pass-Through, HDR, HLG, ARC und HDMI CEC
  • Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio (Kein DTS:X, Dolby Atmos)
  • 5 HDMI-Eingänge (3 mit HDCP 2.2- Unterstützung) – 1 Ausgang
  • Bluetooth Musik-Streaming
  • Setup-Assistent
  • Intelligenter ECO-Modus
  • Mehr Details auf denon.de

Highlight-Features Denon AVR-X550BT:

  • 5.2 Kanal AV-Receiver mit 130 Watt pro Kanal
  • 4K/60 Hz (UHD) Pass-Through, HDR, HLG + Dolby Vision, ARC und HDMI CEC
  • Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio (Kein DTS:X, Dolby Atmos)
  • 5 HDMI-Eingänge (3 mit HDCP 2.2- Unterstützung) – 1 Ausgang
  • Bluetooth Musik-Streaming
  • Denon 500 Series Remote App
  • Automatische Lautsprecher-Einmessung per Mikrofon (im Lieferumfang enthalten)
  • MP3, WMA, FLAC und MPEG-4/AAC Tracks via Front-USB
  • Setup-Assistent
  • Intelligenter ECO-Modus
  • Mehr Details auf denon.de

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Sony dementiert HDR10+ (Plus) Unterstützung für 4K TVs aus 2017

Lt. Informationen der Deutschen TV-Plattform unterstützen mehrere Sonys 4K TVs aus 2017 das dynamische HDR10+ (Plus) Format. Sony Deutschland hat dies nun dementiert – UPDATE

Update 12-06-2018: Sony hat sich kurzfristig zu Wort gemeldet und die Unterstützung für HDR10+ dementiert. Die TV-Geräte unterstützen HDR10, HLG (Hybrid-Log Gamma) sowie Dolby Vision (ausgewählte TV-Geräte mit X1 Extreme Prozessor). Somit handelte es sich bei der Angabe in der HDR-Komplettliste der Deutschen TV-Plattform um einen Fehler, der mittlerweile behoben wurde!

Originalbeitrag: Die Deutsche TV-Plattform (mit der wir bereits zusammengearbeitet haben) hat auf ihrer Webseite eine Komplettliste aller HDR-fähigen Geräte veröffentlicht. Auffällig ist die Listung ausgewählter LCD & OLED TVs von Sony aus dem Jahr 2017. Die A1 (OLED), ZD9 sowie XE94 und XE93 Modelle sollen angeblich das neue HDR10+ Format unterstützen. HDR10+ nutzt ebenfalls eine dynamische Verarbeitung von Metadaten, mit Helligkeitswerte Szene für Szene angepasst werden können. HDR10+ kann auch als Konkurrenzformat zu Dolby Vision gesehen werden.

Sony Deutschland bestätigt HDR10+

Nach Information der surround-sound.info-Redaktion, soll es sich dabei nicht um eine falsche Angabe handeln, da die Unterstützung von zwei unabhängigen Stellen von Sony Deutschland bestätigt wurden. Man darf aber weiterhin skeptisch bleiben. Zum einen geht von den Begriffen „HDR10“ und „HDR10+“ doch eine gewisse Verwechslungsgefahr aus, zum anderen scheint die Auflistung der DTV noch nicht frei von Fehlern zu sein. Der ZD9 wird z.B als OLED-TV geführt, ist aber faktisch ein LCD-TV mit direktem LED-Backlight. Zudem erschien das Gerät bereits 2016 und nicht 2017.

Der Premium-UHD-TV ZD9 (hier in 100 Zoll) soll bereits das HDR10+ Format unterstützen
Der Premium-UHD-TV ZD9 (hier in 100 Zoll) soll bereits das HDR10+ Format unterstützen

Und was ist mit den 4K Playern?

Zuletzt macht es uns stutzig, dass nur die 2017er Geräte (mit X1 Extreme Prozessor) das HDR10+ Format unterstützen sollen. Die neuen Modelle aus 2018 (AF8 und XF90) die den gleichen Prozessor nutzen, jedoch nicht. Im gleichen Zug fallen uns die 4K UHD Blu-ray Player von Sony ein, die bislang nur HDR10 oder im Fall des UBP-X700 mit HDR10 und Dolby Vision ausgestattet sind. Sind diese Geräte unter Umständen bereits bereit für HDR10+ oder kommt noch ein Software-Update?

Wir gehen davon aus, dass sich Sony in den nächsten Tagen zu den Berichterstattungen melden wird. Im schlimmsten Fall lässt der japanische Hersteller die Berichte unkommentiert, z.B. um sich eine „große Ankündigung“ für IFA 2018 zu sichern.