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Fußball WM in 4K gratis ansehen: Ein Trick macht’s möglich

Wer in Deutschland die Fußball Weltmeisterschaft 2018 in Ultra HD verfolgen möchte, benötigt eigentlich ein Abonnement beim Pay-TV-Anbieter Sky. Allerdings gibt es einen Trick, um das Turnier gratis als Livestream in 4K zu verfolgen. Dafür ist nur ein wenig Bastelei im Mediaplayer VLC notwendig.

Dabei gibt es sogar einen deutschen Kommentar für die Spiele. Wer nun also Befürchtungen hatte auf Russisch versorgt zu werden, kann jene Bedenken beiseite schieben. Doch nun zu den Details: Während in Deutschland Sky die Fußball WM 2018 in Ultra HD überträgt, ist bei unseren Nachbarn aus Österreich der ORF verantwortlich. Jener öffentlich-rechtliche Sender bietet die Spiele der Weltmeisterschaft kostenlos im Stream an.

Eigentlich sind die 4K-Streams der Spiele natürlich nur für österreichische Zuschauer gedacht. Das ist durchaus nicht ungewöhnlich, denn Inhalte werden je nach Land unterschiedlich lizenziert. Deswegen ist der Abruf der Streams aus Deutschland nicht ohne Weiteres möglich. Wer also mitgucken möchte, benötigt eine österreichische IP-Adresse. Über diverse VPN-Tools lässt sich allerdings quasi der Standort des eigenen Rechners virtuell nach Österreich verlagern. Online gibt es eine Vielzahl solcher VPN-Anbieter. Teilweise offerieren die Entwickler auch kostenlose Testversionen für einen beschränkten Zeitraum oder ein gewisses Datenvolumen.

FIFA Fussball WM 2018
FIFA Fußball WM 2018 beim ORF in 4K mit HDR

Wer diese Hürde bewältigt hat, kann dann allerdings über den gleich folgenden Link tatsächlich auch aus Deutschland auf die 4K-Streams des ORF zugreifen, ohne weiter ins Portemonnaie greifen zu müssen. Voraussetzung ist natürlich wie immer bei derartigen Streams eine ausreichend schnelle Internetverbindung. Ein Fußballspiel von 90 Minuten Länge rattert nämlich GByte im zweistelligen Bereich durch die Leitung. Entsprechend ist auch dringend vom mobilen Streaming abzuraten.

  • http://ors-uhd.cdn.ors.at/out/u/orfuhd-abr-hdr10_1.m3u8 (3.840 x 2.160 Bildpunkte mit HDR10)

4K-Stream des ORF läuft mit kleiner Verzögerung

Öffnen kann man obige URL etwa über den Mediaplayer VLC, der für so gut wie jedes Betriebssystem zur Verfügung steht. Ist vorab eine österreichische IP-Adresse über einen VPN-Anbieter eingerichtet, steht dem 4K-Genuss der Fußball Weltmeisterschaft 2018 nichts mehr im Wege. Der Stream läuft lediglich mit einer kleinen Verzögerung von wenigen Sekunden. Dafür bietet der ORF sogar zusätzlich HDR an. Dass HDR das Sportereignis durchaus aufwerten kann, haben wir ja bereits in einem anderen Beitrag hervorgehoben.

Logischerweise ist für das ganze Procedere auch ein kompatibler TV, Beamer oder Monitor notwendig. Und wie man sieht, sind eben ein paar Hürden zu bewältigen, da neben einem Mediaplayer wie dem VLC auch ein VPN-Tool notwendig ist. Wer eventuell aber ohnehin VPN-Software nutzt und mit VLC vertraut ist, freut sich vielleicht über den österreichischen Stream. Auch wenn diese Verfahrensweise natürlich, das muss man eingestehen, nicht ganz im Sinne des Erfinders ist.

„Gladiator“ (2000): limitiertes 4K Steelbook mit DTS:X & Dolby Vision (Update)

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Der Action-Klassiker „Gladiator“ (2000) von Regisseur Ridley Scott erscheint am 09. Mai 2018 als 4K Blu-ray in einer limitierten Steelbook-Version. Lt. Angaben von Amazon soll der Titel mit deutschen und englischen DTS:X Soundmix ausgestattet sein. 

Update 19-06-2018: Das limitierte 4K Steelbook ist wieder für kurze Zeit auf Amazon.de erhältlich! Schnell sein lohnt sich!

Update 30-04-2018: Neben einem hochwertigen 3D-Soundmix mit DTS:X nutzt das 4K Remaster den erweiterten Farbraum (Wide Color Gamut), HDR10 und Dolby Vision HDR. Dies bestätigt die jüngste Review der UK-Version im avsforum. Amazon hat auch weiterhin kein Kontingent des limitierten 4K Steelbooks. Man kann aber sein Glück weiterhin bei Saturn.de und MediaMarkt.de versuchen.

Update 11-04-2018: Die exklusive Version ist bereits seit Tagen/Wochen auf Amazon.de vergriffen. Aufgrund der hohen Nachfrage, konnte die Sonder-Edition bereits nach kurzer Zeit nicht mehr bestellt werden. Die Online-Händler Saturn.de und MediaMarkt.de scheinen aber noch Kontingente des 4K Blu-ray Steelbooks frei zu haben. Zumindest kann man den Film in den Online-Shops noch vorbestellen.

Update 09-03-2018: Universal Pictures hat weitere Daten zur 4K Blu-ray Steelbook-Edition von Gladiator bekanntgegeben. Der Film soll als Kinofassung sowie als Extended Version mit ca. 15 Minuten längerer Laufzeit beiliegen (insgesamt 170 min). Auf der 4K Blu-ray wird aber sicherlich nur eine Version enthalten sein. Zudem wurde das Erscheinungsdatum 09. Mai 2018 nochmals bestätigt. Aufgrund der hohen Nachfrage ist das Steelbook aktuell nicht mehr vorbestellbar. Vielleicht schiebt Amazon die nächsten Tage nochmal ein paar Exemplare nach.

Originalbeitrag: Hat sich Amazon den Klassiker „Gladiator“ als exklusiven 4K-Release gesichert? Bislang ist nur die Listung auf der Verkaufsplattform des Internetriesen bekannt. Man darf einen 4K Scan des Ausgangsmaterials hoffen und natürlich auf eine HDR-Verarbeitung. Ziemlich sicher ist hingegen, dass das limitierte Steelbook mit DTS:X 3D-Sound ausgestattet sein wird – in englischer und deutscher Sprache. Cover sowie Informationen zum Bonusmaterial stehen leider noch nicht zur Verfügung.

Ausführliche Informationen zu Gladiator und allen anderen kommenden und bereits veröffentlichten 4K Blu-rays stellen wir euch in unserer Übersichtsliste zur Verfügung.

Das finale Design der 4K Steelbook Edition
Das finale Design der 4K Steelbook Edition

Fußball WM 2018: Erst mit HDR sieht man richtig

Die FIFA Fußball Weltmeisterschaft 2018 hat begonnen. Für Deutschland verlief der Einstand gegen Mexiko leider eher enttäuschend. Damit man als Zuschauer daheim wenigstens von der Bildqualität nicht enttäuscht wird, zahlt sich gerade für die WM im Übrigen ein Gerät mit HDR aus. Denn erst durch HDR und den erweiterten Farbraum sieht man im Grunde das Turnier so, wie es gedacht ist.

Ca. 3,4 Milliarden Fußball-Fans dürften gebannt vor den Fernsehgeräten und Beamern dieser Welt sitzen, um die FIFA Fußball Weltmeisterschaft 2018 zu verfolgen. Dieses Jahr geht das auch in Ultra HD – Sky bietet entsprechend Zugriff an. Eigentlich sieht man das Turnier aber erst mit HDR und dem erweiterten Farbraum so, wie es nach aktuellen Stand der Technik optimal wäre. Zu diesem Ergebnis kommt man jedenfalls, wenn man sich mal die Flaggen der teilnehmenden Länder genauer zur Brust nimmt.

Genau das haben die Kollegen von Dot Color getan. Sie haben auf die Schnelle die 10 Länderfarben der in den letzten Turnieren erfolgreichsten Mannschaften mit den Farbräumen CIE 1931 sowie dem Standard für HD-TV und Blu-rays, BT.709, abgeglichen. Das Ergebnis ist durchaus interessant und kurios. Denn gerade einmal zwei Team-Farben, die von Argentinien und Frankreich, können im Farbraum BT.709 tatsächlich korrekt wiedergegeben werden. Alle anderen Länderfarben stellen ältere Fernsehgeräte also verfälscht dar.

Fussball WM Farbdarstellung Länderfarben
Fußball WM: Erst mit HDR / dem erweiterten Farbraum ist die korrekte Darstellung der Länderfarben gewährleistet

Im Klartext bedeutet das, dass erst durch HDR und den erweiterten Farbraum neuerer TV-Geräte und Beamer mit Ultra HD eine korrekte Darstellung der Flaggen bzw. Mannschaftsfarben erfolgt. Nun könnte man sich fragen, warum die Kollegen aber die Farben der Fahnen ausgewertet haben. Nahe liegender wäre es eventuell gewesen, direkt die Farben der Trikots zu berücksichtigen. Das sei laut Dot Color nicht möglich, da es zu den Trikots teilweise keine konkreten Farbdaten gebe. Zumal die jeweiligen Länderfarben / Flaggen in der Regel auch für die Trikots in irgendeiner Form Berücksichtigung fänden

UHD: Auflösung ist im TV verbreiteter als HDR

Bei Dot Color will man, sobald die FIFA Fußball Weltmeisterschaft 2018 etwas fortgeschrittener ist, auch noch einmal versuchen die Trikotfarben der verbleibenden Mannschaften genauer mit den Farbräumen abzugleichen. Sicherlich ist das alles ein bisschen Spielerei, zeigt aber auf, dass vor allem HDR und der erweiterte Farbraum aktueller Fernseher nicht nur für Filme und Serien, sondern auch für Sportereignisse bedeutsam sind.

Bleibt nur zu hoffen, dass wir nicht in glorreichen Ultra HD erleben müssen, wie Deutschland in der Vorrunde ausscheidet. Doch noch ist es Zeit der Mannschaft zuzujubeln. Denn schließlich ist weiterhin alles offen.

Neue Beta-Firmware soll „Raised Black“-Problem der LG OLED TVs aus 2016 beheben

Auf den Servern von LG wurden zwei neue Firmware-Updates für die 2016 OLED TVs B6, C6 und E6 veröffentlicht. Lt. ersten Erfahrungsberichten von Usern im hifi-forum soll das Update das „Raised-Black“-Problem endlich in den Griff bekommen!

Update 27-06-2018: Das Firmware-Update steht jetzt auch für den G6 OLED TV bereit (Siehe Auflistung am Ende des Beitrages). Zudem gibt es bereits viel positives Feedback aus der Community. Nach der Installation sollte man seine bevorzugten Bildeinstellungen notieren und danach alle Bildprofile zurücksetzen (Werkseinstellungen). Erst dann soll die Schwarz-Darstellung optimal funktionieren.

Originalbeitrag: Leider gibt es noch keinen offiziellen Changelog zu den Beta Updates 05.30.25 (B6) und 05.30.30 (C6 & E6). Die ca. 840MB großen Firmwares sollen mehrere Probleme beheben, darunter auch auf die Videoausgabe bezogene Probleme. Der „Raised-Black“-Bug bei der Wiedergabe von HDR und Dolby Vision Material scheint aber der Vergangenheit anzugehören. Es gibt bereits mehrere subjektive Berichte von Nutzern, die ebenfalls eine Verbesserung der Bildwiedergabe beobachtet haben.

Andere trauen sich noch nicht so recht die Beta-Firmware zu installieren, da immer die Gefahr besteht, dass sich mit einem „ungetesteten“ Update auch weitere teils schwerwiegende Fehler einschleichen. Gerade zur Zeit der laufenden Fußball WM 2018 ist ein „defekter“ OLED-TV nicht gerade wünschenswert. Auf unserem Redaktions-TV C6 konnten wir das Update problemlos installieren. Die Firmware muss auf einen FAT32-formatierten USB-Stick (mind. 4GB) in einem „LG_DTV“ benannten Ordner liegen.

Schwarz ist endlich Schwarz!

Auf den ersten Blick scheinen sich wirklich Verbesserungen bei der Dolby Vision Wiedergabe eingestellt zu haben. Zum Test haben wir „Spider-Man: Homecoming“ eingelegt. Es soll aber noch deutlichere Beispiele geben. Z.B. die Fast & Furious-Filme, bei denn der schwarze Balken doch merklich ins Grau überschlug. Im HiFi-Forum freut man sich nach der erfolgreichen Installation über „Pechschwarze“ Balken!

Wir würden behaupten eine Verbesserung der Schwarzwerte unter Dolby Vision erkennen zu können.
Wir würden behaupten eine Verbesserung der Schwarzwerte unter Dolby Vision erkennen zu können. (Abbildung: Spider-Man: Homecoming)

Weitere Bugfixes

Auf einer koreanischen Webseite wurden einige Verbesserungen aufgezählt. Grob übersetzt sind mehrere mit der Videoausgabe verbundene Bugfixes enthalten. Zudem sind die Geräte ab sofort Netflix-zertifiziert, es gibt Leistungsverbesserungen, eine Unterbrechung der Audiowiedergabe beim gleichzeitigen Einschalten des Fernsehers + Set-Top-Box wurde behoben und man soll den Amazon HDR-Modus ändern können.

Download Beta-Firmware:

Die Beta-Firmware kann nachfolgend kostenlos heruntergeladen werden. Habt ihr das Update bereits installiert? Dann teilt doch euer Feedback in der Kommentar-Funktion (unter diesem Artikel)!

ACHTUNG: Die Installation der Beta-Firmware geschieht auf eigene Gefahr

Vielen Dank an Leser „Lordberti“ für die Info!

Plex: App ab sofort für Smart TVs von Panasonic ab dem Jahr 2014

Die App für Plex dürfte vielen Heimkino-Enthusiasten ein Begriff sein. Über Plex lassen sich daheim Medienserver einrichten und auch nutzen. Wie der japanische Hersteller Panasonic nun bestätigt hat, hält Plex ab sofort auch auf den hauseigenen Smart TVs Einzug.

Laut Panasonic könne Plex nun „ab sofort auf allen Panasonic Smart TVs genutzt werden“. Wobei man „alle“ hier mit etwas Vorsicht genießen muss. Immerhin steht die App allerdings für alle Smart TVs von Panasonic ab dem Jahr 2014 zur Verfügung. Das ist durchaus ungewöhnlich, da die meisten Hersteller nur ihre aktuellen und Vorjahresmodelle mit neuen Apps versorgen. Hier haben Panasonic und Plex also durchaus auch etwas zurückgeblickt, um Stammkunden zufrieden zu stellen.

Bekannt ist Plex derzeit unter anderem als vorinstallierte App der Nvidia Shield Android TV. Über die Anwendung lassen sich Mediensammlungen komfortabel verwalten. Dabei ist Plex als Tool für Medienserver sowohl für Fotos Musik als auch Videos geeignet. Auch Live-Übertragungen und aufgezeichnete Fernsehsendungen lassen sich über Plex verwalten. Dafür legt Plex eine einheitliche Datenbank an. Jene lässt sich automatisch aber auch manuell um zusätzliche Informationen bzw. Metadaten wie Beschreibungen, Besetzungslisten oder Cover ergänzen.

Nvidia Shield Android TV 2017
An der Nvidia Shield Android TV (2017) ist Plex bereits vorinstalliert

Die zusätzliche Serverapplikation können Anwender entweder auf einem PC oder NAS einrichten. Natürlich ist das immer noch notwendig, damit unterschiedliche Endgeräte zugreifen können. Dazu zählen neben Spielekonsolen, TV-Boxen oder Smartphones eben nun auch direkt die Smart TVs von Panasonic. Der Zugriff auf die jeweiligen Plex-Medienserver ist dann über das heimische Netzwerk oder auch via Internet möglich.

Plex versorgt Panasonics Smart TVs ab dem Jahr 2014

Der Kopf des Produktmarketings für Fernseher und AV-Lösungen im Heimkino, Dirk Schulze, gibt sich euphorisch: „Wir erweitern durchgehend das Fernseherlebnis für unsere Kunden. Es freut uns, dass die Plex-App mit ihrer Vielzahl an Möglichkeiten ab sofort dazu beitragen kann.“ Sicherlich dürften viele Anwender begrüßen, dass sie via Plex nun ohne Umwege an den Smart TVs von Panasonic auf ihre Daten auf Medienservern zugreifen können.

Panasonics Smart TVs ab dem Jahr 2014 erhalten die Plex-App

Plex ist eine potente Lösung, die so gut wie alle Medienformate unterstützt. Über Plex kann man also Zuhause unterschiedlichste Geräte mit Musik- und Videodateien füttern. Zudem ist auch das gezielte Teilen mit Familie und Freunden möglich. Plex kann auch auf externe Quellen zugreifen und dann jene Inhalte, zusätzlich zu den lokal gespeicherten, an etwa die Smart TVs von Panasonic weiterreichen.

„Minecraft: Story Mode“ wird interaktive Serie auf Netflix

Der Streaming-Anbieter Netflix wagt immer mal wieder Experimente. Das gilt nicht nur für ausgefallene Serien wie „Eine Reihe betrüblicher Ereignisse“, „BoJack Horseman“ oder „Happy“, sondern auch für technische Innovationen. So will Netflix bald das Spiel „Minecraft: Story Mode“ als interaktive Erfahrung anbieten.

Netflix hat bereits derartige Inhalte im Angebot. Mit „Der Gestiefelte Kater und das magische Buch“ gibt es eine interaktive Geschichte für Kinder beim Streaming-Anbieter. Statt nur zuzuschauen, treffen die Kids immer wieder Entscheidungen, welche die Handlung beeinflussen. Zusätzlich hatte Netflix bereits abgewogen auch für Erwachsene ähnliche Formate zu etablieren. Beispielsweise könnte es Serien geben, welche den Zuschauern mehrere Enden anbieten.

Bevor es dazu kommt, will Netflix noch 2018 aber „Minecraft: Story Mode“ als interaktive Streaming-Erfahrung ins Rennen schicken. Bedienen sollen Abonnenten das Spiel ganz einfach über die Fernbedienung. Wem der Titel bekannt vorkommt: Ja, es handelt sich um eine spezielle Adaption des bereits seit einiger Zeit erhältlichen Spieles von Telltale Games.

Netflix hat bestätigt, dass der „Minecraft: Story Mode“ von Telltale Games lizenziert wurde und auch beim Streaming-Anbieter fünf Episoden umfassen werde. Man habe aber keine Ambitionen nun großflächig in den Bereich Gaming einzusteigen. Vielmehr betrachte man den Titel von Telltale Games generell als interaktive Erfahrung mit Fokus auf Storytelling. Deswegen habe das Spiel besonders gut zur Ausrichtung von Netflix gepasst.

Das Gameplay soll am Ende ähnlich ablaufen, wie schon bei „Der Gestiefelte Kater und das magische Buch“. Einfache Eingaben über die Fernbedienung sollen zur Steuerung also ausreichen. Dabei will man das Spiel aber nicht 1:1 von anderen Plattformen portieren. So gibt es in den Konsolen-, Mobile- und PC-Versionen nämlich auch Kämpfe, die rasantere Eingaben erfordern. Jene Elemente sollen für die Netflix-Variante herausfallen.

Sollte sich „Minecraft: Story Mode“ für Netflix und Telltale Games als Erfolg erweisen, besteht sicherlich die Option, dass auch noch weitere Spiele des Entwicklers in angepassten Varianten bei Netflix ihren Einstand geben. Telltale Games hat etwa auch Episoden-Adventures zu „The Walking Dead“, „Game of Thrones“ und „Batman“ entwickelt.

Netflix und Telltale Games planen eine längere Zusammenarbeit

Netflix und Telltale Games haben unabhängig davon auch für eine interaktive Erfahrung zur Serie „Stranger Things“ kooperiert. Jene solle aber nicht bei Netflix ihren Einstand geben, sondern als Teil des Marketings veröffentlicht werden. Man erkennt aber, dass Netflix und Telltale Games ihre Partnerschaft potentiell wohl noch ausbauen könnten.

Minecraft Stranger Things
„Minecraft: Stranger Things“ ist ebenfalls als interaktive Erfahrung geplant

Darauf deutet auch eine Stellenausschreibung bei Netflix hin. Der Streaming-Anbieter sucht nach einem Manager of Interactive Licensing. Jener solle unter anderem für Spiele als Marketing-Vehikel für die Inhalte von Netflix verantwortlich sein. Somit sind in der Zukunft sicherlich noch wesentlich mehr Verknüpfungen von Netflix und der Spieleindustrie zu erwarten.

Comcast überbietet Disney im Übernahme-Poker für Fox

Eigentlich schien alles in trockenen Tüchern zu sein. So hieß es, dass Disney große Teile von 21st Century Fox für 52 Mrd. US-Dollar übernehmen wolle. Nun möchte allerdings der US-Kabelnetzbetreiber Comcast einen Keil zwischen Disney und Fox treiben. Demnach habe Comcast ein Angebot gemacht, das sich auf rund 65 Mrd. US-Dollar belaufe.

Das dürfte Disney alles andere als in den Kram passen, hatte der Konzern doch eigentlich schon fest den Zuschlag erhalten. Doch Comcast soll nun ein verbessertes Angebot aus dem Ärmel geschüttelt haben. Im Endeffekt könnte somit nun erneut ein Kampf zwischen Comcast und Disney entbrennen, um mit dem höchsten Angebot große Teile von 21st Century Fox, unter anderem zählt dazu auch die Filmsparte, zu übernehmen.

Comcast soll 35 US-Dollar pro Fox-Aktie geboten haben. Somit käme man rechnerisch auf die 65 Mrd. US-Dollar als Gesamtsumme. Comcast würde dann ebenfalls die wichtigsten Abteilungen und Sparten von 21st Century Fox schlucken. Im Grunde verblieben dann nur noch der Nachrichtensender Fox News sowie die Sportkanäle als separate Entitäten.

Walt Disney kauft 20th Century Fox für 52 Milliarden Dollar US!
Walt Disney kauft 20th Century Fox für 52 Milliarden Dollar US!

Aktuell hat Fox mitgeteilt, dass man an die Vereinbarung mit Disney gebunden bleibe. Man werde das unangefragte Angebot von Comcast aber dennoch im Sinne der Aktionäre einer Prüfung unterziehen. Am 10. Juli war eigentlich ein außerordentliches Aktionärstreffen angesetzt, um final über das Abkommen mit Disney abzustimmen. Ob jenes nun verschoben werden könnte, ist derzeit offen.

Comcast hatte in der Vergangenheit schon einmal versucht Fox mit einem höheren Angebot zu übernehmen, scheiterte jedoch. Das lag damals offenbar an Bedenken der Wettbewerbshüter. Offenbar fühlte sich Comcast aber nun motiviert, da in den USA kürzlich auch eine Übernahme Time Warners durch AT&T genehmigt wurde. Entsprechend rechnete man sich bei Comcast wohl neue Chancen auf 21st Century Fox aus.

Für 21st Century Fox ist das Angebot nicht nur wegen der höheren Summe verlockend. Denn zusätzlich will Comcast auch komplett mit Geld bezahlen, während Disney auch Aktien herausgeben möchte, statt alles bar zu regeln. Disney dürfte über Comcast Vorpreschen mehr als verärgert sein. Durch die Übernahme von 21st Century Fox wollte man unter anderem die Marvel-Helden wie Deadpool und die X-Men wieder unter das eigene Dach bringen.

Comcast bringt Disneys Streaming-Pläne in Gefahr

Auch für Disneys geplanten Streaming-Dienst wären die Marken von 21st Century Fox aus Disneys Sicht ein notwendiger Zuwachs. Das Angebot von Comcast bringt all das nun etwas zum Wanken. Ähnlich ging Comcast auch schon beim Pay-TV-Anbieter Sky vor: Jener gehört aktuell zu 39 % Fox und sollte komplett unter Fox bzw. Disneys Dach wandern. Auch dort hatte Comcast aber geschickt interveniert, indem man ein höheres Angebot zwischenschob.

Comcast ist als Kabelnetzbetreiber daran gelegen seine Zukunft zu sichern, indem man sich auch im Bereich des Streamings umschaut. Denn in den Vereinigten Staaten verzichten gerade immer mehr jüngere Menschen auf ein Pay-TV-Abonnement und begnügen sich mit Netflix oder Amazon Prime Video. Somit wundert es nicht, dass Comcast sich durch 21st Century Fox mehr Inhalte sichern will, um unter anderem auch durch dessen Beteiligung an Hulu im Streaming-Bereich eventuell in Zukunft aktiver zu werden.

Microsoft Xbox Scarlett: Nächste Konsolengeneration kommt wohl 2020

Microsoft hat auf der E3 2018 neben Exklusivtiteln wie „Halo Infinite“, „Forza Horizon 4“ und „Crackdown 3“ auch vage eine neue Konsolengeneration in einem Nebensatz angedeutet. Dass die Redmonder an neuer Hardware arbeiten, ist dabei kein Geheimnis. Offenbar könnte die nächste Xbox im Jahr 2020 ihren Einstand geben.

So trage die kommende Xbox, welcher noch ein offizieller Name fehlt, intern aktuell den Codenamen „Scarlett“. Spannend ist dabei, dass Microsoft offenbar aber nicht nur mit einer Konsole an sich plant, sondern einer ganzen Familie an Geräten drumherum. Möglich wäre etwa, dass Microsoft von Anfang an zwei Xbox-Konsolen auf den Markt bringt: einen Nachfolger für die Xbox One S als neuen Einstieg in die Xbox-Familie und einen Nachfolger für die Xbox One X als High-End-Konsole für Premium-Fans.

Offen ist aktuell, ob Scarlett auch abwärtskompatibel sein wird. Die Wahrscheinlichkeit dürfte aber hoch sein, das Microsoft schon an der Xbox 360 sowie noch stärker an der Xbox One mit diesem Feature geworben hat. Wahrscheinlich ist auch, dass die nächste Xbox immer noch auf optische Datenträger setzen wird. Ein Laufwerk für Ultra HD Blu-ray sollte also abermals an Bord sein. Jenes bieten ja auch die Xbox One S sowie die Xbox One X.

Einige Publisher bzw. hochrangige Manager wie der CEO von Ubisoft, Yves Guillemot, nehmen an, dass die nächste Konsolengeneration die letzte sein könnte. Heißen muss das allerdings nichts: Zu Zeiten der Microsoft Xbox 360 und Sony PlayStation 3 vernahm man bereits ähnliche Behauptungen, so dass Beobachter hier letzten Endes ein Déjà-vu erleben. Als Begründung führt etwa Guillemot an, dass anschließend der Umstieg zu Game-Streaming erfolgen könnte, wie es aktuell etwa an der Nvidia Shield Android TV möglich ist.

Was die Features der nächsten Microsoft Xbox betrifft, so erhoffen sich viele Gamer sicherlich eine Darstellung in nativem 4K mit möglichst 60 fps. Das ist aktuell nur sehr wenigen Titeln vorbehalten – beispielsweise „Forza Motorsport 7“ an der Xbox One X. Auch Unterstützung für HDR10, Dolby Vision und Dolby Atmos setzt man voraus. VRR, also eine variable Refresh Rate, sollte die nächste Xbox an kompatiblen TVs und Monitoren ebenfalls ermöglichen.

Nächste Microsoft Xbox wohl erneut mit AMD-Hardware

Abseits aufwändigerer Grafik dürften aber auch andere Aspekte, wie verbesserte künstliche Intelligenz und realistischere Physik in Spielen wichtige Bausteine für die nächste Konsolengeneration sein. Als Hardware-Basis dürften wohl erneut Komponenten von AMD herhalten. Aktuell rechnet man mit einer CPU auf Basis der AMD Ryzen und einer Semi-Custom-GPU auf Basis der AMD Radeon.

https://youtu.be/VmQNo8xtcAg

Auch Sony arbeitet natürlich an einer PlayStation 5. Hier ist die Informationslage aber noch dünner. Auch diese Konsole soll nach aktuellem Stand der Dinge 2020 auf den Markt kommen. Zuvor gab es jedoch auch schon Gerüchte um eine mögliche Veröffentlichung im nächsten Jahr. Ähnlich wie Microsoft dürfte auch Sony auf AMD-Hardware zurückgreifen. Wahrscheinlich ist, dass Sony für die PS5 aber dieses mal auch auf ein Laufwerk für Ultra HD Blu-ray setzen wird. Wann wir sowohl zu der nächsten Xbox mit dem Codenamen Scarlett sowie der PS5 aber offizielle Informationen erhalten könnten, steht derzeit noch in den Sternen.

Russen knacken neuen AACS 2.1 Kopierschutz der Ultra HD Blu-ray

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Kurz nach dem Debüt des neuen AACS 2.1 Kopierschutz für die Ultra HD Blu-ray, gilt dieser als geknackt. Die russische Firma Arusoft hat bereits eine aktualisierte Version ihrer Ripping-Software DeUHD veröffentlicht, mit dem der Kopierschutz umgangen werden kann.

Die Wiederveröffentlichungen „Herz aus Stahl“ (OT: Fury) und „Der Patriot“ (OT: Patriot) von Sony Pictures Home Entertainment sind die ersten Ultra HD Blu-rays, die mit dem neuen AACS 2.1 Kopierschutz ausgeliefert wurden. Kaum sind die Titel wenige Tage auf dem Markt, schon findet man auf einschlägigen Seiten komplette Kopien (Untouched) der Filme. AACS 2.1 scheint geknackt!

Die Vorgänger-Verschlüsselung AACS 2.0 hielt sich da schon länger und galt sogar als unüberwindbar. Die Industrie wurde aber erneut eines besseren belehrt – im aktuellen Fall sogar in Rekordzeit. Filmstudios können sich schon einmal daran machen einen neue Verschlüsselung zu entwickeln, in der Hoffnung endlich die Oberhand über die „Filmpiraten“ zu gewinnen.

AACS 2.1 „merkt“ sich Quelle der Raubkopie

Die Hauptdatei ist unter einer neuen Erweiterung „fmts“ anstatt dem üblichen m2ts Format abgespeichert. Diese Datei ist mit zusätzlichen Informationen ausgestattet, die es den Filmstudios ermöglichen soll, den Player der für die Entschlüsselung des Datenmaterials genutzt wurde zurückzuverfolgen. Die neue Verschlüsselung sei lt. Arusoft kein Problem gewesen und hat lediglich einige Zeit in Anspruch genommen.

Der Hersteller macht sich mit seiner Software DeUHD nicht strafbar, bietet der Community aber die Grundlage für ihre Raubkopien. Viele Nutzer haben nun bedenken ob es „sicher“ ist Kopien mit der Software anzufertigen. Es ist natürlich illegal die Verschlüsselung zu umgehen um eine Raubkopie anzufertigen, die dann im Internet zum kostenlosen Download angeboten wird. Sollte die Datei aber so etwas wie ein „Wasserzeichen“ enthalten, die die Kopie einem bestimmten Laufwerk zuordnet, könnte die verantwortliche Person natürlich zur Rechenschaft gezogen werden.

Software entfernt „unnötige Daten“

Für das Verbreiten von illegalen Raubkopien (egal ob physisch oder digital) stehen in der Regel hohe Geldstrafen, oft auch Haftstrafen an. Arusoft gibt aber Entwarnung und antwortet auf eine Rückfrage von torrentfreak.com „Alle unnötigen Dateien wurden von den Discs entfernt“. Es wurde aber nicht weiter erläutert was dies bedeutet.

Wer sich nicht mit stundenlangen Downloads und fraglicher Bild- & Tonqualität herumplagen will, der findet vielleicht in unserer Komplettliste aller 4K Blu-rays etwas passendes!

Danke an Fabio für die News! Habt ihr etwas interessantes gefunden? Dann schreibt uns doch direkt an. Wir haben euch dafür ein Kontaktformular eingerichtet!

Logitech Harmony vereinfacht die Bedienung via Amazon Alexa

Der Hersteller Logitech verzahnt seine Universalfernbedienungen der Reihe Harmony nun noch enger mit der Sprachsteuerung Amazon Alexa. Dafür hat Logitech seinem Harmony Skill ein Software-Update verpasst. Jenes ermöglicht eine einfachere Ansprache der digitalen Assistentin.

Die wesentliche Neuerung des Updates für die Logitech Harmony ist, dass die Sprachbedienung mehr auf den Punkt gebracht wird. Bisher mussten Nutzer etwa sagen: „Alexa, schalte den Fernseher ein mit Harmony„. Mit dem neuen Skill für die Harmony könne man laut Logitech nun aber den Zusatz „mit Harmony“ schlichtweg weglassen. Es reiche aus „Alexa, schalte den Fernseher ein“ zu sagen.

Zudem funktionieren nach dem kostenlosen Software-Update auch Folgebefehle mit Kontextbezug. Darunter versteht Logitech Kommandos, die man z. B. ausführt, nachdem über Amazon Alexa der Fernseher angeschaltet wurde. Beispielsweise können Nutzer dann mit Befehlen wie „Alexa, mach lauter“ oder „Alexa, schalte auf Kanal 3“ direkt fortfahren, ohne weitere Details zu nennen.

Logitech Harmony Alexa Lifestyle
Logitech Harmony ist nun noch besser für die Sprachbedienung gerüstet

Aktivieren lässt sich der neue Harmony Smart Home Skill im Amazon Alexa App Store bereits. So musste Logitech offenbar einen neuen Skill anlegen. Er ist nun ganz einfach unter der Bezeichnung „Harmony“ mit einem blauen Logo im Store zu finden. Für den alten Skill legt man seitens des Herstellers nun die Bezeichnung „Harmony Zweites Hub“ an.

Logitech empfiehlt die Verwendung des neuen Harmony-Skills

Logitech gibt an, dass sich der bisherige Skill zwar natürlich weiterhin nutzen lasse, man empfehle aber auf den neuen Skill umzusteigen. Denn nur mit der neuesten Software-Version seien kommende Updates garantiert. Nur über den neuen Skill „Harmony“ steht eben auch die verbesserte Alexa-Steuerung an den Harmony-Fernbedienungen zur Verfügung.

Logitech Harmony Alexa
Logitech Harmony optimiert die Bedienung über Amazon Alexa mit neuem Skill

Weitere Informationen bietet der Hersteller auch an dieser Stelle an. Zu finden ist „Harmony“ bei den Alexa Skills wiederum direkt unter diesem Link. Laut Logitech freue man sich, den Anwendern die Steuerung des Heimkinos mit dem neuen Alexa Skill nun nochmals eine Ecke leichter zu machen.