Yamaha erweitert das Portfolio MusicCast-fähiger Geräte um die beiden neuen Streaming-Lautsprecher MusicCast 20 und MusicCast 50. Beide können mit einem entsprechenden Zwilling zu einem Stereopaar gekoppelt werden, der MusicCast 50 ist zudem auch alleine Stereo-fähig.
MusicCast 20 und MusicCast 50 können auch kabellos als Surround-Lautsprecher für die neuen AV-Receiver der RX-V85 Serie sowie die neuen Soundbars MusicCast BAR 40 und MusicCast BAR 400 genutzt werden. Das kleinere System MusicCast 20 soll lt. Hersteller trotzt kompaktem Design eine hochwertige Musikwiedergabe bieten. Kombiniert mit einem zweiten Exemplar lässt sich sogar ein vollwertiges Stereo-Setup erstellen.
Mit zwei Tiefmitteltönern und zwei Hochtönern bildet der MusicCast 50 ein Stereosystem und kann damit als kompakte Musikanlage oder zur Verbesserung des Fernsehtons genutzt werden. In Verbindung mit einem zweiten MusicCast 50 entsteht ein Stereo-Setup aus zwei Lautsprechern, das mit seiner Leistungsfähigkeit sowohl Musik als auch Filme in Szene setzen kann.
Die MusicCast 20 (hier in schwarz) lassen sich auch als Surround-Lautsprecher nutzen, z.B. in Zusammenspiel mit einem Yamaha AVENTAGE AV-Receiver oder Soundbar
MusicCast 20 und MusicCast 50 erlauben das Musikstreaming von allen gängigen Streaming-Diensten. Das Multiroom-System kann die Quellen außerdem auf die verschiedenen angeschlossenen MusicCast Komponenten verteilen und damit die Musik ins ganze Haus bringen. Die neuen Streaming-Lautsprecher MusicCast 20 und MusicCast 50 akzeptieren Zuspielsignale von allen angeschlossenen Wiedergabe-Geräten. Per App lässt sich die Verwaltung vom Smartphone oder Tablet aus übernehmen.
Die Lautsprecher MusicCast 20 und MusicCast 50 sollen ab dem 3. Quartal 2018 in den Fachhandel kommen. Der Verbrauchen kann zwischen einer weißen und schwarzen Variante auswählen. Die Preise wurden von Yamaha noch nicht kommuniziert.
Sony stellt seinen neuen VPL-GTZ240 4K UHD Laser-Projektor mit High Dynamic Range (HDR) vor. Der kompakte Projektor ist für visuelle Simulationen in 2D und 3D ausgelegt und gleich in der Ausstattung dem Heimkino-Modell VPL-VW760ES.
Der neue UHD-Standard bringt nicht nur privaten Anwendern Freude, auch in professionellen Anwendungen kommen die neuen technischen Errungenschaften zum Einsatz. Der VPL-GTZ240 erlaubt kontrastreiche 4K-Bilder mit einer Lichtleistung von bis zu 2.000 Lumen. Die Lichtquelle kombiniert mit dem 4K SXRD Panel ermöglicht hochauflösende Bildinhalte mit 4.096 x 2.160 Bildpunkten, High Dynamic Range und bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde. Die reaktionsschnelle Darstellung reduziert Bewegungsunschärfen und stellt damit schnelle Bildsequenzen detailreich dar. Der Projektor eignet sich lt. Sony unter anderem für militärische Flugsimulationen.
20.000 Stunden Lichtleistung
Längere Betriebszeiten sind für den VPL-GTZ240 4K-Projektor kein Problem. Die Laserlichtquelle soll lt. Sony mindestens 20.000 Stunden (je nach Nutzungsverhalten) ihren Dienst verrichten. Die Laser-Diode und Projektionslinse ermöglichen einen fast unendlichen dynamischen Kontrast. Der native Kontrast wird mit sehr guten 16.000:1 ausgewiesen. Der elektrische Fokus, Zoom und Lens-Shift Features des VPL-GTZ240 erlauben eine einfache und schnelle Installation.
Preis und Verfügbarkeit des VPL-GTZ240 wurden noch nicht kommuniziert.
Wer auf neue 4K Projektoren von Sony für den Heimkinobereich wartet, der muss sich leider noch bis zur IFA im September 2018 gedulden. Der japanische Hersteller nutzt die Messe im Regelfall um sein neues Projektoren-Lineup vorzustellen.
Universal Pictures Home Entertainment hat eine zweite Auflage des limitierten „Gladiator“ 4K Steelbooks in Auftrag gegeben. Das ursprüngliche Kontingent war in kürzester Zeit ausverkauft. Steelbooks der ersten Lieferung werden bereits für den drei- bis vierfachen Preis auf Handelsplattformen angeboten.
Wer sich rechtzeitig ein Exemplar von Ridley Scotts „Gladiator“ als limitierte 4K Steelbook Edition sichern konnte war sicherlich froh. Auf Amazon.de* war der Film in kürzester Zeit vergriffen, lediglich MediaMarkt.de* und Saturn.de* konnten noch Kontingente vorweise. Mit dem nahenden Releasetermin gingen aber auch diese zuneige. Kurz nach der Auslieferung tauchten die Steelbooks auf Ebay und dem Amazon Marketplace auf und werden immer noch zu Preisen von 70 bis 90 Euro gehandelt (Ursprünglicher Preis 25-29 Euro).
Weder die Film-Community noch Universal selbst haben wohl daran geglaubt, dass sich die UHD-Disc so gut verkaufen wird. Aufgrund dieses Überraschungserfolgs hat sich der Distributor dazu entschieden, eine zweite Auflage in Auftrag zu geben. Wann und ob diese in den Handel gelangen wird ist noch unklar. Eine schriftliche Bestätigung seitens Universal liegt uns vor.
4K Blu-ray mit Dolby Vision & DTS:X
Das die Gesamtauflage des Gladiator 4K Steelbooks nachträglich erhöht wird von der Community mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Auf der einen Seite kann man nicht mehr von einer wirklichen „Limitierung“ sprechen, auf der anderen Seite kommen so viel mehr Filmfans in den Genuss dieser Neuauflage – zu moderaten Preisen. Besitzer des 4K Steelbooks feiern bereits die Neuauflage, die in 4K Auflösung mit HDR10 und Dolby Vision das bisher beste Bild abliefert. Auch die deutsche und englische Tonspur bekommt mit DTS:X einen kleinen Boost.
Alle aktuellen und zukünftigen 4K Blu-ray Veröffentlichungen findest du auch in unserer praktischen Übersicht. Mit den Filter-Option kann man auch ganz einfach alle bisher erschienenen Steelbook Editionen finden.
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Yamaha erweitert sein 2018 AV-Lineup um fünf neue Modelle der RX-A 80 Serie. Die Geräte sollen eine hochwertige audiovisuelle Verarbeitung bieten und sind mit einer neuen intelligenten Surround-Technologie ausgestattet.
Die neuen Modelle haben die Bezeichnungen (RX-A680, RX-A880, RX-A1080, RX-A2080 und RX-A3080 und werden zwischen Mai und Juli 2018 in den Handel kommen. Die deutschen Preise wurden noch nicht kommuniziert. Sollten sich diese aber an den US-Preisen orientieren, dann kostet der Einstieg in die Aventage-Serie um die 600 Euro. Während sich die RX-A680 & RX-A880 Modelle noch zwischen Mitteklasse und High-End bewegen, wartet die RX-A 80 Serie ab dem RX-A1080 aufwärts mit einer innovativen neuen Surround-Technologie auf.
Beginnen wir bei den Gemeinsamkeiten: Der HDMI 2.0 Standard erlaubt die Verarbeitung von 4K Ultra HD Inhalten mit bis zu 60Hz im erweiterten BT.2020 Farbraum. Alle geläufigen High Dynamic Range Formate HDR10, HLG (Hybrid-Log Gamma) und Dolby Vision, werden zudem unterstützt. 3D-Soundformate Dolby Atmos und DTS:X sind mit ebenfalls dabei. Das Audioformat Auro-3D wird auch in diesem Jahr nicht von Yamaha unterstützt. Es kann auf Musikdienste wie Spotify, Pandora, Deezer, Tidal oder Napster vie WiFi und Bluetooth zugegriffen werden. Mit der MusicCast-Technologie lassen sich kompatible Lautsprecher kabellos als Surround-Lautsprecher platzieren. Zudem sind alle Avantage-Geräte mit einem digitalen DAB/DAB+ Radio ausgestattet. Schallplatten-Liebhaber dürften sich über ein Revival des Phono-Eingangs freuen.
Die Yamaha Avantage AV-Receiver aus 2018 hören zudem auf Amazon Alexa und können via Sprache gesteuert werden.
RX-A680: Kraftvoller 7.2 Surround-Sound
Der RX-A680 eröffnet die Avantage AV-Serie von Yamaha
Kraftvollen 7.2-Kanal-Sound mit bis zu 145 Watt Leistung bringt der RX-A680 in die eigenen vier Wände. Das Modell eröffnet die RX-A 80 Serie und ist für AV-Starter gedacht, die jedoch nicht auf aktuellste Standards und komfortable Features verzichten möchten. Bei diesem Modell zählen wir vier HDMI-Eingänge sowie einen Ausgang die allesamt Dolby Vision und HLG unterstützen. Für die Einrichtung der Surround-Lautsprecher steht die YPAO Klangoptimierung inkl. Mikrofon zur Verfügung.
Ab dem RX-A680 aufwärts sind Yamahas AV-Receiver mit einem zusätzlichen mittigen Standfuß ausgestattet. Dieser „Anti Resonance Technology“ (A.R.T.) Wedge soll die vom vom Netzteil und Transistoren verursachten Vibrationen abdämpfen, damit noch höhere Lautstärkepegel entstehen können.
Der RX-A680 soll ab Mai 2018 in den Handel kommen und um die 600 Euro kosten.
RX-A880: Zwei HDMI Ausgänge + 2. Audio-Zone
Der RX-A880 eine etwas andere Aufmachung. Die Front-Anschlüsse verstecken sich nun hinter einer Blende
Der RX-A880 ist das Step-Up-Gerät zum RX-A680 und verfügt über zusätzliche HDMI-Anschlüsse (7 Eingänge / 2 Ausgänge) sowie eine zweite Audio-Zone, mit der ein Audio-Setup in einem anderen Raum angesteuert werden kann. Die maximale Klangleistung erhöht sich auf 160 Watt. Für die Einmessung der Lautsprecher steht die verbesserte YPAO Reflected Sound Control (R.S.C.) Klangoptimierung bereit. Die Anschlüsse und zusätzlichen Bedienelemente an der Front können hinter einer Blende versteckt werden.
Der RX-A880 soll ab Mai 2018 für rund 1.000 Euro in den Handel kommen.
RX-A1080: Optimierter Surround-Sound mit „Surround AI“
Ab dem Yamaha RX-A1080 sind die AV-Receiver mit der neuen innovativen „Surround AI“ ausgestattet
Etwas mehr bekommt man mit dem RX-A1080. Der 7.2-Kanal-Receiver kann Dolby Atmos und DTS:X maximal in einem 5.1.2-Setup wiedergeben, dafür aber mit stadtlichen 170 Watt (max). Insgesamt drei HDMI-Ausgänge (7 Eingänge) und alle Vorteile der darunter angesiedelten Modelle machen den RX-A1080 zu einer guten Option für Heimkino-Enthusiasten.
Das wuchtige Auftreten des RX-A1080 verrät uns aber, dass sich noch mehr getan haben muss. Im Inneren kommen bei diesem Modell (und allen darüber liegenden) hochwertige AV-Komponten zum Einsatz, darunter auch SABRE 9007S Premier Audio DACs. Ein Leistungsverstärker mit hoher Kapazität und dämpfendem Passivkühler und ein großer Power-Transformator versorgen die DSP-Komponenten.
Die perfekte Basis für Yamahas innovative „Surround AI“-Technologie, die im RY-A1080 (und allen darüber liegenden Modellen) zum Einsatz kommt. Die neue Technik ist direkt im DSP integriert und analysiert die Audioinhalte in Echtzeit. Die künstliche Intelligenz analysiert die Szenen und legt den Fokus je nach Bedarf auf den Dialog, Umgebungsgeräusche oder Musikstücke. Das Ergebnis soll einem perfekt eingestelltem Surround-Erlebnis vom Klangtechniker gleichen.
Die hochwertigen Komponenten des RX-A1080 AV-Receivers sollen mit rund 1.300 Euro zu Buche schlagen. Im Juli 2018 könnten die ersten Geräte die Fachhändler erreichen.
RX-A2080: 9.2 Kanal-Receiver mit Zwei-Zonen-HDMI-Out
Der RX-A2080 ist der erste 9.2-Kanal AV-Receiver im 2018er Lineup von Yamaha und lässt sich sogar auf ein 11-Kanal Surround-Setup mit zwei MusicCast-Lautsprechern erweitern. Da die Lautsprecher aber keinen eigenen Kanal von der Audioquelle zugewiesen bekommen, greift Yamaha auf seine „Virtual Surround“-Technologie zurück.
Wer eine für Dolby Atmos oder DTS:X ausgelegte 3D-Soundanlage sein Eigen nennt, wird sich über die erweiterte YPAO-R.S.C. Mehrpunkt-Einmessung mit 3D freuen. Die Klangparameter werden automatisch optimiert sowie die 3D Klangfeldwirkung verbessert. So soll ein einnehmender Rundum-Sound ermöglicht werden.
Die HDMI-Konfiguration teilt sich auf sieben Eingänge und drei Ausgänge auf. Ein HDMI-Ausgang kann zudem einer zweiten Audio/Videozone zugeordnet werden.
Die Preisempfehlung für den RX-A2080 soll bei ca. 1.700 Euro liegen. Als Marktstart wird Juli 2018 angepeilt.
RX-A3080: AV-Speerspitze mit besten DAC-Komponenten
Alle Avantage-Modelle (hier RX-A3080) gibt es auch in einer silbernen Variante
Das Design des RX-A3080 gleicht dem des RX-A1080 und RX-A2080, jedoch geht Yamaha mit diesem Modell ans Äußerste. Die maximale Leistung steigt auf 230 Watt und alle bisherigen Highlight-Features der vorhergehenden Modellreihen sind im RX-A3080 enthalten.
Der RX-A3080 besticht aber mit zwei Alleinstellungsmerkmalen. Als erstes sind mit dem SABRE ESS ES9026PRO und SABRE 9007S Ultra extrem gute Digital-Analog-Wandler verbaut worden, die für Audiophile vielleicht den entscheidenden Unterschied ausmachen. Zum anderen hat der RX-A3080 ein XLR-Anschlussterminal, an dem sich z.B. hochwertige Stereo-Boxen anschließen lassen.
Die bestmögliche Einmessautomatik YPAO R.S.C. mit 3D und Multipunkt-Messungen sowie einem 64-bit High-Precision Equalizer soll dafür sorgen, dass das hochwertige Setup auch perfekt eingestellt werden kann.
Für rund 2.200 Euro soll der AX-A3080 ab Juli 2018 in den deutschen Handel kommen.
Wird noch ein Modell nachgeliefert?
In den USA wurde zudem noch das Modell RX-A780 angekündigt, das im Gegensatz zum Aventage-Einstieg RX-A680 zwei weitere HDMI-Eingänge sowie einen zusätzlichen HDMI-Ausgang besitzt und mit der verbesserten YPAO – R.S.C. Einmessautomatik ausgestattet ist. Ob dieser AV-Receicer auch in Deutschland erhältlich sein wird, ist noch nicht bekannt.
Der Hersteller Thomson, zugehörig zum chinesischen Unternehmen TCL, hat passend zur Fußball Weltmeisterschaft zwei neue Produkte fürs Heimkino präsentiert. Zum einen wäre da der neue Fernseher 55UC6306 mit Ultra HD und HDR. Zum anderen erscheint auch noch die Soundbar SB260IBT mit einem externen Subwoofer für mehr Power im Bassbereich.
Gelistet wird der Thomson 55UC6306 allerdings schon seit Ende 2017. Zur Fußball WM hebt der Hersteller diesen 4K-TV aber erneut hervor. Auf einer Diagonale von 55 Zoll löst der Bildschirm mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten auf. Auch wenn HDR10 unterstützt wird, dürfte die Helligkeit von 280 cd/m² den Einfluss des Features eher dämpfen. Ein digitaler Tuner für DVB-T, DVB-T2, DVB-T2 HD, DVB-C, DVB-S, bzw. DVB-S2 HD ist direkt an Bord.
Auch unterstützt der Thomson 55UC6306 etwa HDMI-ARC (Audio Return Channel), HbbTV und einen integrierten Media-Player. Als Anschlüsse und Schnittstellen sind dreimal HDMI 2.0, USB 2.0, LAN, Ethernet, koaxial und Kopfhörer an Bord. Dank Energiesparklasse A+ soll der Fernseher im Stromverbrauch moderat sein. Die Lautsprecher mit zweimal 8 Watt unterstützen Dolby Digital Plus. Im Lieferumfang liegen neben dem TV an sich auch noch eine Fernbedienung, ein Standfuß sowie eine Bedienungsanleitung bei.
Der Thomson 55UC6306 unterstützt auch HDR
Über seinen Sport-Modus soll der Thomson 55UC6306 zudem die Bildqualität für Ereignisse wie eben die anstehende Fußball WM optimieren. Wie gut das in der Praxis funktioniert, muss man natürlich selbst herausfinden. Im Handel ist der Thomson 55UC6306 ab einer unverbindlichen Preisempfehlung von 499 Euro zu haben.
Thomson SB260IBT soll mit externem Subwoofer punkten
Als passendes Accessoire haut Thomson zudem noch die Soundbar SB260IBT raus. Sie bietet neben einem externen Subwoofer auch ein Induktions-Ladegerät für Smartphones. Als maximale Leistung der 2.1-Soundbar nennt Thomson 2 x 15 Watt RMS + 30 W Sub RMS. Was die Schnittstellen betrifft, nennt Thomson wiederum in diesem Fall Bluetooth, USB, einen SD-Kartenleser, 3,5-mm-Audio, Cinch sowie Optical.
Thomson SB260IBT: Soundbar mit externem Subwoofer
Im Lieferumfang der Soundbar Thomson SB260IBT sind neben der Soundbar selbst sowie dem kabelgebundenen Subwoofer auch eine Fernbedienung und eine Bedienungsanleitung enthalten. Im Handel kostet die Thomson SB260IBT 119,90 Euro.
Die ProSiebenSat1-Gruppe kündigt für den Spätsommer 2018 erste Ausstrahlungen in 4K-Qualität an. Folgen der Erfolgsformate „Rosins Restaurants“ und „Galileo Spezial“ werden in 4K und High Dynamic Range (HDR) produziert und ausgestrahlt.
So langsam kommt wieder Bewegung in die TV-Landschaft. Nachdem bereit RTL einen ersten UHD-Ableger seines linearen Programms ins Rennen geschickt hat, möchte nun auch ProSiebenSat1 seine „hochwertigen“ Inhalte in vierfacher Full-HD Qualität präsentieren. Erste Folgen von „Rosins Restaurants“ und „Galileo Spezial“ werden im Spätsommer 2018 in 4K/HDR über den Sender UHD1 by HD+ ausgestrahlt. Zusätzlich können die Live-Ausstrahlungen in SD und HD Qualität über die Astra Satelliten empfangen werden.
Ebenso sind die neuen Folgen kurz nach der Erstausstrahlung über die digitale Angebote der ProSiebenSat.1-Gruppe, wie dem Web-Streaming oder HbbTV-Angebot (roter Knopf auf der Fernbedienung), abrufbar. Wer sich die Programme in bester Qualität ansehen möchte, der benötigt einen 4K/HDR-fähigen Fernseher mit integriertem oder externen DVB-S2 Satelliten-Receiver sowie ein aktives HD+ Abonnement.
Nicole Agudo Berbel, Chief Distribution Officer & EVP Digital Publishing bei ProSiebenSat.1: “Mit der Ausstrahlung dreier Reportagen von Abenteuer Leben in UHD via HbbTV im vergangenen Jahr haben wir unsere Innovationsführerschaft im Digitalbereich unter Beweis gestellt. Nun erweitern wir die Verbreitung von UHD auch auf weitere lineare Verbreitungswege. Die höhere Auflösung von UHD, der höhere Kontrastumfang von HDR und das erweiterte Farbspektrum kommen insbesondere bei Dokumentations- und Reportage-Formaten voll zur Geltung. Wir sind uns sicher, dass das unsere Zuschauer begeistern wird!“
Sendeanstalten holen auf
Die privaten und öffentlich rechtlichen Sender stellen sich so langsam auf das neue Format ein. Bereits im vergangenen Jahr, waren lt. GFK rund 40 Prozent der verkauften TV-Geräte 4K-fähig. Streaming-Anbieter wie Netflix, Amazon Video, Rakuten TV oder iTunes befassen sich zum Teil seit Jahren mit dem neuen Standard. Auch der Videomarkt bedient die Verbraucher bereits seit 2016 mit hochwertigen Inhalten auf 4K UHD Blu-ray. Ergebnisse der Umstellung bei den Sendeanstalten bekommt man erst in den letzten Monaten so richtig zu sehen. Grund für die Verzögerung ist, dass für die Verbreitung und Produktion von 4K/HDR-Inhalten weitreichende Änderungen an der Infrastruktur vorgenommen werden mussten.
Marvel-Fans haben eine neuen Petition ins Leben gerufen die Disney dazu bewegen soll, den Release von „Avengers: Infinity War“ auf DVD, Blu-ray und 4K Blu-ray im IMAX-Format zu verwirklichen. Hat die Petition Erfolg, können wir uns bereits jetzt auf gut 26 Prozent mehr Avengers freuen!
Der jüngste Marvel-Film startete mit großartigen Ergebnissen in den internationalen Kinos. Unter anderem hat Infinity War am schnellsten eine Milliarde Umsatz im U.S. Box Office erreicht und entthront damit „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ (ebenfalls von Disney). Nun wurde eine Petition auf change.org ins Leben gerufen, die sich direkt an Disney richtet. Am 18. September erscheint „Avengers: Infinity War“ im deutschen Handel auf DVD sowie auf 3D, HD und 4K Blu-ray. Genug Zeit für Disney, die audiovisuelle Präsentation zu überarbeiten.
26% weniger Bild
Marvel-Fans sind nämlich besorgt, dass sie nicht das komplette Bild geliefert bekommen. Längere Passagen oder einzelne Szenen bei Marvel-Filmen werden oft im Seitenverhältnis 1.90:1 gedreht und bieten auf IMAX-Leinwänden ein entsprechend größeres Bild. Das traditionelle Format für die physische und digitale Zweitverwertung für Actionfilme wie „Avengers:Infinity War“ ist dagegen eher 2.39:1 oder 2.40:1. Der Marvel-Blockbuster wurde aber komplett im IMAX-Format (1.90:1) gedreht. Jetzt liegt es natürlich nahe, dass Disney den Film für den Disc Release auf 2.39:1 zuschneidet und somit 26 Prozent des Bildes verloren gehen. Was das für einen Unterschied machen kann, könnt ihr im Trailer am Ende des Beitrages sehen.
Blau das Seitenverhältnis eines 4K Fernsehers (16:9). Der dunkelrote Rahmen entspricht dem IMAX-Format, der hellrote einem Seitenverhältnis von 2.39:1 in dem die meisten Marvel-Filme veröffentlicht werden
Mehr Pixel, weniger Gefühl?
Sollte Disney die IMAX-Szenen wirklich „kürzen“, könnte das einen negativen Effekt auf den Gesamteindruck des Bildmaterials hinterlassen. Nachaufnahmen von Schauspieler sind ggf. abgeschnitten oder der Zuschauer findet sich in actionreichen Sequenzen schlechter zurecht. Zudem verschwinden einfach Details am oberen und unteren Bildschirmrand.
Zum einen hört sich „Mehr Bild“ sicherlich gut an, dass sich viele Regisseure und Produzenten ganz bewusst für das Bildformat 2.39:1 oder 2.40:1 entscheiden hat aber einen Grund. Das Breitbild-Format vermittelt mehr Theatralik und ist für einen Film wie „Avengers: Infinity War“ sicherlich nicht unpassend. Ist der Inhalt „leichter zu verdauen“ wie Komödien oder Dokumentationen, wird oft ein großes Bildformat mit wenig schwarzen Balken wie 1.78:1 oder 1.85:1 gewählt.
Was haltet ihr von der Diskussion? Würde ihr euch über ein großes 1.90:1 Bild freuen und unterstützt die Petition? Oder reizt euch eher ein Breitbild im 2.39 oder 2.40:1 Format?
THX wurde ehemals von George Lucas gegründet – namensgebend war sein eigener Film „THX 1138“. Das Unternehmen testet Audio- und Video-Produkte, welche Hersteller auch mit einem Gütesiegel versehen lassen können, wenn sie gewisse Kriterien erfüllen. Ein neues Bewertungssystem namens THX Standard sorgt nun jedoch durchaus für Kontroversen.
THX Standard soll beispielsweise 4K-Fernseher in ihrer Qualität bewerten. Derlei Gütekriterien, gerade, wenn wie bei THX Standard auch Ranglisten im Spiel sind, können für Kunden durchaus hilfreich sein. Und auch wenn THX in den letzten Jahren mit seinen Zertifizierungen eher an Bedeutung verloren hat, steht die Marke immer noch in den Augen vieler Anwender für Qualität.
Jedoch stellt man schnell fest, dass man sich über die Einstufungen von THX Standard sicherlich streiten bzw. sie leicht missverstehen kann. So hat sich THX bisher nur mit Geräten aus dem Jahr 2017 befasst und die Reihenfolge mutet auf den ersten Blick etwas seltsam an. Beispielsweise ordnet THX den Sony Bravia KD-55XE9005 (73 Punkte) oberhalb eines LG OLED55B7 (70 Punkte) ein.
LG OLED 2017 (B7, C7, E7, G7, W7)
Laut THX werde dabei der Preis nicht berücksichtigt, die Ergebnisse sind aber schon etwas verwunderlich. So gilt der deutlich teurere OLED-TV von LG laut Testberichten als das hocherwertigere Gerät, steht bei THX aber eben schlechter da. Wenig begeistert dürfte auch Samsung sein. Denn deren QLED Q7F, konkret der QN65Q7FAMF, steht mit nur 45 Punkten reichlich schlecht da. Spannenderweise bemängelt THX genau das, was Samsung im Marketing als Vorteil bewirbt: die Farbgenauigkeit und Wiedergabe der Farben bei hoher Helligkeit.
Jene Ergebnisse könnten sich dadurch erklären, dass THX offenbar seinen Fokus auch auf die Betrachtung bei wenig Umgebungslicht lenkt. Hier spielen Samsungs QLED-TVs weniger ihre Stärken aus, als bei Tageslicht. In letzterem Szenario haben es OLEDs schwerer, da sie niedrigere Spitzenhelligkeiten erreichen. Dafür trumpfen OLED-Fernseher dank der unendlichen Kontraste in dunklen Umgebungen auf.
Der Sony KD-55XE9005 schneidet bei THX Standard besonders gut ab
THX hat sich zu den auf den ersten Blick misstrauisch machenden Testergebnissen bereits geäußert. So erklärt die Institution, dass man etwa seine unterschiedlichen Testkriterien alle gleichermaßen in das Endergebnis einbeziehe. Im Falle des Vergleichs der Sony Bravia KD-55XE9005 und LG OLED55B7 komme das Ergebnis etwa zustande, weil LGs Modell in mehr Bereichen Probleme aufweise. Das führt aber auch dazu, dass man das Endergebnis mit Vorsicht betrachten muss. Denn es hängt somit sehr stark von der eigenen Wohnumgebung ab, welche Stärken und Schwächen dem jeweiligen Zuschauer mehr ins Auge stechen.
Der Blick auf einzelne Kategorien bei THX Standard lohnt
Vielleicht lohnt daher für den Kunden weniger der Blick auf das Gesamtergebnis bei THX Standard und mehr auf die einzelnen Kategorien und Punktzahlen. Wiederum spiegeln die Scores bei THX Standard, da einfach einzelne Kategorien addiert werden, kaum das Gesamtergebnis wider. Jenes kann subjektiv ganz anders wahrgenommen werden. Hier dürften sich sicherlich auch bald Hersteller wie LG und Samsung äußern, die schließlich in den Ergebnissen bei THX Standard gespalten wegkommen. Der große Gewinner ist dort aktuell Sony.
Letzten Endes bleibt es aber am Ende folgendermaßen: Testergebnisse lesen sich auf dem Papier immer gut und schön. Es zählt aber, was das eigene Auge wahrnimmt und dem individuellen Zuschauer gefällt. So gibt es schließlich 4K-Fans, welche übertriebene Farben und Kontraste lieben, während andere ein möglichst fein kalibriertes, neutrales Bild schätzen. Keine Herangehensweise ist per se falsch, da sich jeder Zuhause Filme und Serien so ansehen sollte, wie er es für richtig hält.
F1 TV bzw. die kostenpflichtige Variante F1 TV Pro, der Streaming-Dienst der Formel 1, ist bereits an den Start gegangen. Wir hatten auch im Vorfeld über das Angebot berichtet. Leider kam es jedoch zum Einstand des Dienstes bisher zu enormen Problemen. Offenbar hat man bei der Rennsport-Organisation die Technik noch nicht im Griff.
So bekam das Gros der Fans wohl nur einen Hinweis auf das Buffering, also das Laden und Zwischenspeichern der Inhalte, zu Gesicht. Dadurch war das Training am Wochenende in Spanien bzw. Barcelona kein Genuss für die Nutzer der Streaming-App. Etwa sorgte offenbar das Ändern der Kommentarsprache während des Rennens für Abstürze, Apple AirPlay ist noch fehleranfällig und an PCs hakt das ganze Spielchen offenbar auch noch.
F1 TV zeigt auch Aufnahmen direkt aus den Cockpits der Fahrer
Immerhin soll das Umschalten zu den Onboard-Kameras der Fahrer gut funktionieren, auch wenn hier ebenfalls das bereits erwähnte Buffering für wahrnehmbare Pausen sorgt. Ersten Berichten zum Start von F1 TV Pro lässt sich leicht entnehmen, dass es aber auch während des weiteren Verlaufs des Trainings wohl immer wieder zu Verzögerungen durch das Nachladen kam.
F1 TV: Screenshot aus dem Web-Angebot
Allerdings ist natürlich zu erwarten, dass es beim Start eines neuen Streaming-Angebots zu Problemen kommt. Das war etwa auch bei anderen Plattformen wie SkyGo anfangs nicht anders. Trotzdem scheint es so, als hätte die Formel 1 hier für F1 TV Pro noch Arbeit vor sich. Allerdings soll es z. B. beim 2. Training schon zumindest etwas runder gelaufen sein, als noch bei der ersten Runde. Dafür war das dritte Training aber offenbar erneut von Problemen geplagt. Offenbar konnten einige Zuschauer deswegen dem Stream überhaupt nicht folgen, denn es gab nur eine endlose Buffering-Anzeige.
Auch beim eigentlichen Rennen machte F1 TV Pro leider teilweise schlapp. Die Querelen wurden schließlich so enorm, dass der Livestream sogar vor dem Ende des Rennens abgeschaltet wurde. Es prangte nur noch die Meldung: „Leider können wir vom heutigen Rennen keinen Live-Stream anbieten.“
Formel 1 gewährt Abonnenten von F1 TV Pro eine Teilerstattung
Die Formel 1 hat entsprechend mit Fairness reagiert und sich bei den Abonnenten für die technischen Schwierigkeiten während des Trainings und Qualifyings entschuldigt. Es soll eine Teilrückzahlung für die Fans geben, um die Probleme auszugleichen. Die Rückzahlung soll im Wert einem zweiwöchigen Abonnement von F1 TV Pro entsprechen.
F1 TV zeigt auch Aufnahmen direkt aus den Cockpits der Fahrer
Zu sehr auf die Goldwaage legen sollte man die Streaming-Probleme bei F1 TV Pro, trotz des verständlichen Ärgers nicht. Die Plattform ist noch völlig neu am Netz und dürfte sich durch die ersten Erfahrungswerte der Formel 1 hoffentlich bald weiterentwickeln.
Apple reduziert den Preis seiner Christopher Nolan 4K Collection um 50% auf 19,99 EUR. Fünf Filme, darunter auch die „The Dark Knight“-Trilogie, liegen in 4K & Dolby Vision vor. Insgesamt umfasst das Paket 6 Film-Titel des beliebten Filmemachers.
Ursprünglich gab es die Christopher Nolan Collection nur auf 4K Blu-ray. Die Box wurde exklusiv über Saturn und MediaMarkt verkauft und beinhaltete insgesamt 7 Filme in UHD-Qualität, darunter auch den neuen Film „Dunkirk“.
Inspiriert von dieser Zusammenstellung hat sich Apple dazu entschieden, ein eigenes Bundle zu veröffentlichen. Dieses besteht aus den Titeln „Batman Begins“, „The Dark Knight“, „The Dark Knight Rieses“, „Inception“ und „Insomnia“. Der letzte Titel liegt nur in HD-Qualität vor. Die restlichen sind in voller 4K Auflösung mit HDR10 & Dolby Vision verfügbar. Apple reduziert den Preis für kurze Zeit auf 19,99 EUR (früher 39,99 EUR).
Wer sich vielleicht doch eher für die Disc-Versionen interessiert der kann in unserem Test nachlesen, wie wir die einzelnen Filme bewertet haben.