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Diveo MZ-101: Hybridbox bietet Privatsender ohne HD+ in hoher Auflösung

Privatsender in HD zu empfangen, ist in Deutschland an einige Voraussetzungen geknüpft. Die naheliegendste Option ist es wohl, das verschlüsselte Angebot HD+ zu beanspruchen. Doch der Anbieter Diveo will dazu eine Alternative mit seiner Hybridbox offerieren.

Hier geht es allerdings speziell um den Empfang via Satellit: Unverschlüsselt sind dort nur die Programme in SD. Wer halbwegs zeitgemäß in HD unterwegs sein möchte, benötigt wahlweise einen Receiver mit HD+ oder ein Modul für CI+. Diveo setzt an diesem Punkt mit einer eigenen Lösung an und bietet etwa die Sender der RTL Mediengruppe sowie der ProSiebenSat1 Gruppe via Satellit in HD an. Notwendig ist dafür jedoch die Hybridbox Diveo MZ-101.

Jene arbeitet im Grunde wie ein HDTV-Satellitenreceiver. Wer aber auf diesem Wege die Privatsender in HD empfangen möchte, benötigt auch hier ein kostenpflichtiges Abonnement. Als Preis fallen 7,90 Euro pro Monat an, wenn ein Vertrag über zwölf Monate abgeschlossen wird. Die Entschlüsselung der Sender läuft dann mit der Hilfe einer Micro-SIM-Karte. Da an den Diveo-Receiver ein Infrarot-Sensor anschließbar ist, lässt sich der MZ-101 dann auch in einem Schrank verbergen.

Diveo Erlebnis
Diveo Erlebnis – Das Standardpaket für 7,90 Euro monatlich

Abseits der HDMI-Schnittstelle bietet der Diveo MZ-101 auch analoges Cinch für diejenigen, die altmodisch unterwegs sind. Via Optical lassen sich auch Surround-Anlagen oder Soundbars ankoppeln. Auch LAN und zweimal USB sind vorhanden und runden die Anschlüsse ab. An die HD-Programme kommt der Diveo MZ-101 OTT (Over the top). Das bedeutet der Receiver kann über seine individuelle Mac-Adresse einen Stream empfangen. 27 Sender deckt der Anbieter Diveo dabei insgesamt ab. Mit dabei sind etwa 13th Street, Fox, der Universal Channel der Heimatkanal und Gute Laune TV.

Diveo Vielfalt
Diveo Vielfalt: Dieses Paket bietet deutlich mehr Sender

Alternativ zahlt man 16,90 monatlich für das Vielfalt-Paket mit weiteren Sendern- Außerdem gibt es ein alternatives Entdecker-Paket. Jenes kostet 11,90 Euro monatlich. Hier ist dann erlaubt aus allen verfügbaren OTT-Programmen drei Sender auszuwählen, die freigeschaltet werden. Bei abgeschlossenem Jahresabonnement sind die drei Sender sogar jeden Monat neu auswählbar.

Der Diveo MZ-101 empfängt aktuell von Astra 19,2° Ost. Auch eine Internetverbindung ist aber eben stets notwendig. Während des Ansehens zeigt ein kleines Zeichen beim Start des jeweiligen Senders an, ob der Kanal direkt vom Satelliten oder via OTT / Internet über den Äther strömt. Der Receiver bringt auch einige Zusatzfunktionen mit. Beispielsweise ist es möglich, an den Anfang einer laufenden Sendung zurückzuspringen. Dank Online-Anbindung können im Rahmen des kostenpflichtigen Abonnements Aufnahmen mit bis zu 10 Stunden Länge in der Cloud gespeichert werden.

Diveo: Mehr Onlinespeicher für bis zu 500 Stunden TV-Aufnahmen lässt sich zubuchen

Wer mehr aufnehmen möchte, kann 2 Euro zusätzlich pro Monat hinblättern. Dann wächst der Onlinespeicher auf 100 Stunden an. Auch 250 oder 500 Stunden sind gegen Mehrkosten buchbar. Außerdem ist es möglich, via Smartphone bzw. Tablet auf das eigene Diveo-Konto zuzugreifen. Darüber lässt sich dann auch Live-TV abrufen oder eben die Aufnahmefunktion aktivieren. Als Ergänzung bietet Diveo darüber auch den Zugang zu einigen Mediatheken sowie zum Video-On-Demand-Anbieter Videociety an. Leider fehlt aktuell das HbbTV-Angebot von etwa ARD und ZDF. Die Unterstützung will Diveo jedoch nachliefern.

Diveo Entdecker
Diveo Entdecker: Hier sind drei Premium-Sender auswählbar

Wer also nach neuen Optionen sucht, um die Privatsender in HD zu empfangen und die monatlichen Kosten nicht scheut, kann sich das Angebot von Diveo ja eventuell einmal ansehen. Mehr Informationen zu den unterschiedlichen Preismodellen und Paketen gibt es direkt auf der Website des Anbieters. Dabei wachsen aktuell generell die Empfangsmöglichkeiten: Via Kabel bietet z. B. die Deutsche Telekom sogar erstmals einen Free-TV-Sender in 4K an.

Nvidia GeForce Now: Dienst für Game-Streaming ist bis auf Weiteres gratis

Nvidia bietet mit GeForce Now Game-Streaming an, das vor allem als Pluspunkt der Nvidia Shield Android TV beworben wurde. Lange Zeit behandelte der Hersteller diesen Dienst aber nur stiefmütterlich. Jetzt hat Nvidia jedoch für die Zukunft eine Generalüberholung von GeForce Now in Aussicht gestellt.

Wir hatten bereits in unserem Test der Nvidia Shield Android TV (2017) moniert, dass GeForce Now bereits seit einiger Zeit neue Games vermissen lässt. So wundert uns die Ankündigung dann auch nicht, dass Nvidia nun quasi einen großen Neustart des Dienstes plant. Das erscheint nämlich eher überfällig, wenn man sich die aktuell in GeForce Now enthaltenen Games betrachtet.

Nutzbar ist GeForce Now aber nicht nur an der Nvidia Shield Android TV, sondern abseits der TV-Box auch an PCs mit Microsoft Windows und Apple macOS. Hier steckt der Dienst für das Game-Streaming jedoch offiziell noch in einer Beta. Wer teilnehmen möchte, muss also erst eine Anmeldung durchlaufen.

Bisher fiel für Nvidias GeForce Now allerdings eine monatliche Gebühr an. Jene hat der Hersteller nun komplett gestrichen. Man verweist auf das kommende Update. Bis die Aktualisierung eintrudelt, ist GeForce Now bis auf Weiteres für alle kostenlos nutzbar. An der Shield Android TV ist das aktuell problemlos machbar. Voraussetzung ist lediglich, dass das eigene Nvidia-Konto mit der Shield verknüpft wurde.

GeForce Now: Seit dem 15. Mai 2018 entfallen die Kosten

Wer bisher kostenpflichtig GeForce Now abonniert hatte, erhält seit dem 15. Mai 2018 keine neue Rechnung mehr. Es fallen also für die bisher zahlenden Abonnenten freilich keine Kosten mehr an. Offen ist hingegen noch, wann das große Update eintrudeln soll. Denn ab jenem Zeitpunkt will Nvidia die monatlichen Gebühren erneut einführen. Weitere Details zu diesem Aspekt wird Nvidia sicherlich in den kommenden Monaten noch bekannt geben.

Nvidia Shield Android TV 2017
Nvidia Shield Android TV (2017): Eine Streaming-Box, die sich lohnt

Speziell für Besitzer einer Nvidia Shield Android TV sind das natürlich gute Neuigkeiten: GeForce Now zum Streamen von PC-Spielen ist damit nämlich aktuell ein kostenloser Bonus. Wir wünschen allen Lesern viel Spaß, die somit nun eventuell einmal reinschauen mögen.

Xbox One: Mai-Update mit Unterstützung für 120 Hz ist da

Microsoft hat mittlerweile sein Mai-Update für die Xbox One verteilt. Wir hatten bereits im Vorfeld über die enthaltenen Neuerungen berichtet. Beispielsweise hält nun Unterstützung für 120 Hz an kompatiblen Bildschirmen Einzug.

Unter anderem ist nun auch die Möglichkeit vorhanden das eigene Konto bei Discord mit dem Xbox-Account zu vernetzen. Das soll es erleichtern, zu verfolgen, was die eigenen Freunde gerade so zocken. Die Verknüpfung lässt sich über die App für Discord am PC oder an mobilen Endgeräten herstellen. An der Konsole muss dann das Verfahren nochmals Bestätigung finden. Anschließend lassen sich via Discord die Nutzeraktivitäten verfolgen.

Discord ist allerdings vorwiegend in den USA populär. Für hiesige User ist vermutlich die Option spannender nun 120 Hz einzuspannen. Diese Bildfrequenz ist aber natürlich nur dann auswählbar, wenn sie der jeweilige Monitor oder Fernseher auch unterstützt. Allerdings gibt es einen Wermutstropfen. 120 Hz stehen nur für die Auflösungen 1080p und 1440p an den Xbox One S und Xbox One X zur Verfügung. In Kombination mit 4K funktioniert das Spielchen leider nicht.

Xbox One Mai 2018 Update
Xbox One Mai-Update: Aufgenommene Clips lassen sich nun direkt im Guide schneiden

Ebenfalls nun an den Konsolen Microsofts möglich: Aufnahmen aus Spielen lassen sich nun direkt im Guide der Xbox One schneiden. Der Wechsel zum Upload Studio entfällt also mittlerweile. Auch hat Microsoft an den Familieneinstellungen gewerkelt, damit sie leichter zu finden sind.

Microsoft dankt den Insidern für ihre Unterstützung

Auch wurden einige Button-Eingaben im Dashboard überarbeitet, damit die Bedienung leichter von der Hand geht. Etwa führt ein Druck auf die View-Taste im Home-Bereich nun zu einer Option, mit der sich Blöcke oder Gruppen neu ordnen lassen.

Xbox Accessories
Xbox Accessories: Microsoft spendiert der App ein neues Design

Microsoft hat sich zudem entschieden der App für die Xbox Accessories einer Generalüberholung zu unterziehen. Sie soll nun im Design näher am Rest des Dashboards liegen. Das Mai-Update für die Xbox One, Xbox One S und Xbox One X steht dabei bereits zum Herunterladen an der Konsole bereit. Die Redmonder bedanken sich dabei am Ende bei allen Insidern, welche an der Optimierung des Updates mitgearbeitet haben.

Bundesverfassungsgericht beäugt den Rundfunkbeitrag argwöhnisch

Das Bundesverfassungsgericht beschäftigt sich aktuell mit dem Rundfunkbeitrag in Deutschland. Jener ist zwar bei den öffentlich-rechtlichen Sendern beliebt, steht aber seitens vieler Bücher und auch Unternehmen in der Kritik. Und auch das Gericht nimmt offenbar durchaus rechtlich zwiespältige Aspekte wahr.

Aktuell geht das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe kritische Fragen rund um die Rechtmäßigkeit des Rundfunkbeitrags durch. 2013 eingeführt, besagt die dahinter stehende Regelung, dass jeder Haushalt den Rundfunkbeitrag entrichten muss. Das gilt unabhängig der Tatsache, ob tatsächlich ein Empfangsgerät vorhanden ist. Problematisch sind viele Details. Etwa ist kritisch zu sehen, dass für private Fahrzeuge kein gesonderter Beitrag anfällt, für Dienst- oder Mietwagen allerdings schon.

Zudem erzeuge es eine Ungleichbehandlung, dass in einer Wohnung nur einmal ein Beitrag entrichtet werden müsse. Mehrere Kläger, darunter auch der Autovermieter Sixt, vertreten zudem immer noch die Ansicht, dass es sich bei dem Rundfunkbeitrag um eine verstecke Steuer handele. Dann wäre der Rundfunkbeitrag in der aktuellen Form aber verfassungswidrig. Die Öffentlich-Rechtlichen vertreten da natürlich gänzlich andere Ansichten. Mitarbeiter bewarben den Beitrag sogar zeitweise nassforsch als „Demokratieabgabe“, was auf viel Kritik stieß.

So betonen die Sender, dass nur durch den Beitrag eine wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit garantiert sei. Kritiker werfen hier allerdings oft ein, dass ohnehin weder das eine noch das andere gegeben sei, da Gremien häufig mit Parteimitgliedern besetzt seien und es viele verzwickte Verstrickungen zu Parteien und Regierung gebe. Zudem wird immer wieder die Kritik laut, dass das Programm der öffentlich-rechtlichen mittlerweile für das Gros der Zuschauer inhaltlich irrelevant sei und das Angebot deswegen grundsätzlich in Frage gestellt werden müsse.

Öffentlich-Rechtliche geben sich selbstsicher

Natürlich sieht das der Intendant des ZDFs, Thomas Bellut, anders: „Das Vertrauen der Nutzerinnen und Nutzer in diese Angebote ist sehr hoch, wir messen das regelmäßig, und es ist für die Verbraucher in diesem Lande auch sehr überzeugend, was wir dort liefern“, gibt sich Bellut selbstsicher. Aktuell gleicht der ÖR außerdem die Daten mit den Einwohnermeldeämtern ab. Das könnte die Anzahl der Beitragszahler noch erhöhen.

Es erscheint realistisch gesehen unsicher, dass das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe den Rundfunkbeitrag komplett kippt. Langfristig dürfte aber dennoch der Reformierungsdruck wachsen. Gerade jüngere Generationen haben ohnehin immer weniger Bezug zu linearem Fernsehen und finden sich im Programm der öffentlich-rechtlichen Sender nicht wieder.

Test: „Gladiator“ 4K Blu-ray im limitierten Steelbook

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Der Erfolg der limitierten 4K Blu-ray Steelbook-Version von „Gladiator“ hat nicht nur Universal, sondern auch die 4K-Community überrascht. In unserem Test verraten wir euch ob die Bild- & Tonqualität von „Gladiator“ auch zur großartigen Aufmachung des 4K Steelbooks passt. 

Inhalt (90%)

Wer hätte geahnt, dass Ridley Scott, der zuvor mit Die Akte Jane und White Squall ziemlich an Reputation zu verlieren, ausgerechnet mit einem der ältesten Kinofilm-Genres überhaupt, dem Sandalenfilm ein Comeback feiern würde? Ein (nicht ganz zu Unrecht) totgeglaubtes Genre, das so klassisch seit den 1960ern nicht mehr angefasst wurde. Dann aber kam Scotts Gladiator und der strafte alle Skeptiker Lügen. Denn auch 2018 – mithin fast 20 Jahre nach Kinostart – ist sein Epos nicht weniger spannend. Mit für die damalige Zeit tollen Spezialeffekten ließ Scott das antike Rom auferstehen, beging aber gleichzeitig nicht den Fehler, seine 155 Minuten in Action und VFX zu ersticken. Ihm ging es vielmehr um eine emotionale Geschichte, die von herausragenden Darstellern getragen werden sollte.

Maximus Decimus Meridius gespielt von Russell Crowe. Für diese Rolle erhielt Crowe einen Oskar als bester Hauptdarsteller
Maximus Decimus Meridius gespielt von Russell Crowe. Für diese Rolle erhielt Crowe einen Oskar als bester Hauptdarsteller

Letztere fand er in Russell Crowe und Joaquin Phoenix sowie in zahlreichen glänzend besetzten Nebenrollen. Crowe, der zuvor eher durch wichtige Nebenrollen aufgefallen war, machte sich mit Gladiator zum Weltstar und sahnte vollkommen zurecht den Oscar für die beste männliche Hauptrolle ab. Joaquin Phoenix, der zuvor schon auf böse Charaktere abonniert war, setzte Maximus mit seiner Darstellung des Commodus einen der fiesesten Antagonisten der Filmgeschichte überhaupt gegenüber. Intrigant bis in die Haarspitzen und mit einer teils gruselig-widerwärtigen Mimik sieht man ihm an, wie sehr er in der Rolle des über Leichen gehenden unrechtmäßigen Throninhabers aufging.

Waren die Darsteller schon vorzüglich ausgewählt, hielt Scott mit seiner Inszenierung das hohe Niveau mühelos. Stets absolut sicher zwischen Action, Drama und Thriller wechselnd spielt Gladiator auch heute noch hervorragend auf der Gefühls-Klaviatur. Poetische Szenen wie jene, in der Crowe mit seinen Finger durch die Ären des Korns streicht oder bittere Momente, wenn er seine ermordete Familie entdeckt, binden Maximus emotional an den Zuschauer und die Filmmusik, die Hans Zimmer gemeinsam mit Lisa Gerrard beisteuerte, sorgt noch heute für einen hohen Wiedererkennungswert. Mit Recht darf Gladiator auch 18 Jahre nach seinem Erscheinen noch als absolutes Film-Highlight bezeichnet werden, das den heutigen Sehgewohnheiten problemlos standhält und immer noch fasziniert.

Bildqualität (85%)

Gladiator wurde seinerzeit auf 35mm Film aufgenommen, wofür diverse Kameras zum Einsatz kamen. Von diesem 35mm-Material fertigte man ein 4K-Master an und restaurierte das Bild (inklusive der von Scott wenig geliebten Extended Fassung, die hier ebenfalls enthalten ist).

Ausgehend von den Original Kamera-Negativen wurde sogar mit 6K gescannt, um so viel Information wie möglich festzuhalten und für das 4K-Image zur Verfügung zu haben.
Herausgekommen ist ein Bild, das vielleicht nicht das ganz hohe Niveau erreicht, aber vom erweiterten Kontrastumfang (hier HDR10 UND Dolby Vision) durchaus profitiert. Zunächst einmal sei aber gesagt, dass die BD nun endgültig erkennbar NICHT auf dem gleichen Master basiert, wie die 4K-Scheibe. Schon der Titel-Schriftzug zu Beginn ist anders und auch das Bildformat ist seitlich etwas verschoben und nach oben einen Tick höher. Erstaunlich ist vor allem das komplett andere Color-Grading der Ultra-HD. So werden die anfänglichen Szenen in Germanien, die über die BD noch leicht grünlich-blau erschienen per UHD etwas neutralisiert und wärmer wiedergegeben. Dies lässt zunächst darauf schließen, dass die späteren Sequenzen im erdigen Rom noch wärmer und rotbrauner daherkommen. Doch weit gefehlt. Hier ist es die Blu-ray, die wesentlich roter und wärmer bleibt, während die UHD mehr Grünanteile einbringt und dadurch natürlicher erscheint.

Der erweiterte BT.2020 Farbraum und Hochkontrastbilder mit HDR10 und Dolby Vision verleihen dem Bildmaterial mehr Dreidimensionalität
Der erweiterte BT.2020 Farbraum und Hochkontrastbilder mit HDR10 und Dolby Vision verleihen dem Bildmaterial mehr Dreidimensionalität

Per Dolby Vision ist das Geschehen interessanterweise in vielen Einstellungen etwas heller abgestimmt als in der HDR10-Wiedergabe. HDR10 wirkt etwas dunkler, was subjektiv einen Hauch mehr Kontrast erzeugt, bei den vielen schwierigen Szenen in Dunkelheit aber teils auch stärker versumpfen lässt.

In Sachen Auflösung punktet die 4K-Scheibe überall dort, wo Close-ups feine Einzelheiten in Gesichtern oder auf den samtenen Umhängen der Figuren erzeugen. Gerade das charakterstarke Antlitz von Richard Harris offenbart mehr Dreidimensionalität.
Alles in allem bietet die 4K-Disk das beste Bild, das Gladiator je geliefert hat – egal, ob per HDR10 oder Dolby Vision abgespielt.

Tonqualität (80%)

Die für Fans sicherlich größte Neuigkeit neben der 4K-Fassung ist die Tatsache, dass BEIDE Tonspuren in dts:X vorliegen. Sowohl die englische als auch die deutsche dts:X-Variante ist mit einem dts-HD-Master-Kern ausgestattet, der schon die reguläre Ebene etwas besser und weniger komprimiert erscheinen lässt als der Standard-dts-Sound der Blu-ray.
Zunächst einmal sind die 3D-Soundeffekte nicht immer und stets dem entsprechend, was man im Bild auch sieht. Oft werden die Heights tatsächlich mit Signalen gefüttert, die eher aus dem rückwärtigen Raum kommen, denn von oben. Das Pferde-Wiehern und Getrappel nach knapp drei Minuten hat „da oben“ eigentlich nichts verloren. Das passiert gleich des Öfteren, um ordentlich Eindruck zu schinden. Auch die Filmmusik liefert beständig (mal mehr mal weniger laute) Signale von oben. Das sorgt in der Tat für ein Mehr an Atmosphäre – und natürlich tun das auch die eigentlich deplatzierten Effekte. Räumlicher wird das Geschehen dadurch schon.

Immer etwas los in der Arena. Die Kämpfe dürften Besitzern einer Surround-Anlage den ein oder anderen Schauer über den Rücken jagen
Immer etwas los in der Arena. Die Kämpfe dürften Besitzern einer Surround-Anlage den ein oder anderen Schauer über den Rücken jagen

Natürlich gibt’s aber auch noch zahlreiche „korrekt“ platzierte Höheneffekte. Denn wenn nach acht Minuten die Pfeile und Katapultgeschosse durchs Heimkino fliegen, knirschen zunächst die Sehnen der Bögen und dann zischen die Brandgeschosse über die Köpfe des Zuschauers hinweg – das passt und macht richtig Spaß. Allerdings bleibt es nach dem Kampfgeschehen im Norden erst einmal eine Weile ruhig, was letztlich filmisch bedingt ist.
Aufgeweckt wird man dann zu Beginn von Kapitel acht, wenn der Zuschauer einen kurzen Ausflug zu Maximus‘ Familie auf dem Feld macht. Richtig klasse und absolut korrekt verortet sind die Stimmen derer, die Maximus auf seinem Anwesen auflesen. Während die Kamera auf der Ebene von Crowe (also auf dem Boden) verweilt, sprechen die Männer von oben – und genau von dort hört man sie sehr deutlich. Das Gleiche gilt für die akustisch dreidimensional vertonten Visionen, die Maximus kurz darauf hat. Von oben kommen auch die tosenden Geräusche der Menge vor dem ersten Auftritt von Maximus in der Arena (und auch später sorgt diese Atmosphäre immer wieder für ein Mittendrin-Gefühl).

Allerdings ist das durchaus unterschiedlich, was die deutsche und englische Vertonung angeht. Denn der deutsche dts:X-Sound setzt hier auf Brutalität und nicht auf Feinzeichnung. So wirken die Geräusche der Zuschauer fast, als wäre man auf einem Flughafen und hört startende Maschinen über sich – zu viel des Guten. Ganz anders, nämlich zu wenig, hört man hingegen in der Szene, in der Lucilla Gracchus in der Kirche einen Besuch abstattet. Während diese knapp dreiminütige Sequenz im Original dauerhaft durch Stimmhall von oben die Größe und Leere der Kirche offenbart, bleibt’s im Deutschen schlicht still und komplett auf den Center beschränkt. Erst beim Feuerspuck-Sound im direkten Anschluss sind beide Spuren wieder „beieinander“. Schade, dass hier teilweise so unterschiedlich abgemischt wurde.

Geblieben ist übrigens die Tatsache, dass Proximo mit zwei unterschiedlichen Synchronstimmen spricht. Eliminiert hat man hingegen den „Spa … Spanier“-Ton-Doppler von Djimon Hounsous deutscher Stimme auf der Kinoversion. Jedenfalls auf der UHD, denn die BD ist die bekannte, alte Blu-ray.

  • Deutsch: DTS:X
    • 2D-Soundebene (85%)
    • 3D-Soundebene (75%)
  • Englisch: DTS:X (85%)

Bonus (40%)

Das Bonusmaterial von Gladiator rekrutiert sich aus der bekannten Blu-ray-Fassung von 2010. Während die UHD die beiden Audiokommentare liefert (je nachdem, ob man die Kino- oder Extended-Fassung schaut), kann man über die Blu-ray zusätzlich zu den Audiokommentaren bei Anwahl der Kinofassung die 13 zusätzlichen Szenen des Ext. Cut einzeln anwählen. Außerdem gibt’s noch die U-Control-Funktion, die mit einblendbaren Textinfos und Kurzvideos den Film ergänzt/unterbricht.

Das-Visionen-aus-Elysium-U-Control-Feature ist allerdings nicht wirklich nutzbar, denn es fehlt die Bonus-Disk, die der 2010er Fassung beilag, wo man die gespeicherten Szenen entsprechend abspielen und sortieren konnte. Ohnehin fehlt durch das Fehlen der Bonus-Disk auch das gigantische, über drei Stunden lange Making-of.

Gesamtbewertung Gladiator – 4K Blu-ray (85%)

Gladiator ist zeitlos und auch heute noch ein echtes Highlight. Nun hat der Film per UHD ein in vielen Szenen wirklich vorzügliches Bild bekommen, das nur darunter leidet, dass manche Aufnahmen schon produktionsseitig nicht ganz perfekt sind. Der dts:X-Sound eröffnet Scotts Meisterwerk für beide Sprachen eine ganz neue Dimension und nutzt die Höhenlautsprecher ausgiebig – wenngleich nicht immer völlig korrekt, was die visuelle Zuordnung angeht und im Falle der (seltenen) Halleffekte bei Stimmen bleibt der deutsche Ton sogar ohne 3D-Unterstützung. Dennoch macht das Geschehen Spaß und lohnt die Anschaffung der UHD.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 09. Mai 2018 Review am: 09. Mai 2018
Erscheinungsjahr Film: 2000 Laufzeit: 155 / 171 Minuten
Filmstudio: Universal Pictures FSK: Ab 16 Jahren
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Bildformat:
2.35:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch DTS:X
Englisch DTS:X
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D
Testgerät Player: LG UP970

Gladiator Trailer:

Medion setzt für seine kommenden 4K UHD TVs auf HDR

Medion informiert per Pressemitteilung darüber, dass der Hersteller in Zukunft verstärkt auf HDR für seine 4K-Fernseher setzen möchte. Damit will man High Dynamic Range auch im Einstiegssegment etablieren. Als erste Modelle sollen das die neuen Medion X16513 und S15512 beweisen.

Bleiben wir zunächst deswegen beim Medion X16513. Es handelt sich hier um einen UHD-TV mit 65 Zoll Diagonale, der ab sofort für 999 Euro zu haben ist. Neben der nativen Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln bietet er HDR. Auch ein HD-Triple-Tuner für DVB-T2 HD / DVB-S2 mit HEVC (H.265) und DVB-C) ist an Bord. Ebenfalls unterstützt der Fernseher AVS (Audio Video Sharing), HbbTV, Wireless Display sowie ab Werk die App von Netflix. Zudem ist das Gerät abseits der Fernbedienung über die App Medion Life Remote steuerbar.

Als Schnittstellen nennt Medion für den X16513 Wi-Fi 802.11 b/g/n, Bluetooth, CI+, dreimal HDMI 2.0 mit HDCP 2.2, Antenne, Satellit, zweimal USB, LAN RJ-45, VGA (15 Pin D-Sub), AV In (Adapter 3,5 mm Klinke auf Cinch), Kopfhöreranschluss (3,5 mm Klinke) plus Digital Audio Out (SPDIF) (optisch).

Medion X16513
Medion X16513 ist ab sofort im Handel zu haben

Das Panel bietet einen statischen Kontrast von 1.200:1 sowie eine typische Helligkeit von 600 cd/m2. Für HDR ist das nicht unbedingt viel, man sollte aber bedenken, dass wir hier immer noch über ein Einstiegsgerät sprechen. Der Medion X16513 setzt auf Stereo-Lautsprecher mit zweimal 12 Watt RMS und DTS-HD. Als Maße nennt der Hersteller ca. 1.460 x 895 x 345 mm / 24,1 kg (mit Füßen) bzw. 1.460 x 846 x 74 mm / 23,5 kg (ohne Füße).

Im Lieferumfang des Medion X16513 sind neben dem TV an sich noch Standfüße inkl. Schrauben, eine Fernbedienung inkl. Batterien, AV-Adapter, eine Bedienungsanleitung sowie ein Garantie-Booklet enthalten. Mit HDR sind aber übrigens auch schon andere TVs von Medion verfügbar. Konkret sind das die Medion Life X16506 sowie Medion Life X14903.

Medion veröffentlicht auch den S15512 mit 55 Zoll

Als zweites Modell zieht dann übrigens der neue Medion S15512 ins Feld – Lieferumfang und Schnittstellen sind dabei zum X16513 identisch. Auch dieser Fernseher legt nativ 3.840 x 2.160 Bildpunkte sowie HDR an. Der HD-Triple-Tuner ist eine weitere Gemeinsamkeit. Unterschiede gibt es hingegen beim statischen Kontrast, der in diesem Fall bei 5.000:1 liegt. Dafür spielt die Helligkeit mit 350 cd/m2 niedriger.

MEDION S15512
Auch der Medion S15512 bietet HDR

Für die Lautsprecher verbaut Medion beim S15512 neben zweimal 10 Watt RMS auch noch einen Subwoofer mit 12 Watt RMS. In diesem Fall betragen die Maße / Gewicht mit Füßen ca. 1.235 x 763 x 220 mm / 20,8 kg und ohne Füße ca. 1.235 x 715 x 56 mm / 17,2 kg. Der Medion S15512 soll ab Juni verfügbar sein und kostet 749 Euro.

Zur Einführung seiner neuen HDR-TVs hat Medion allerdings einige Angebote in petto. Über den Gutschein „Fankurve“ (gültig nur bis zum 15.07.2018) sinkt nämlich der Preis des X16513 auf 849 statt 999 Euro. Auch die Modelle X15512 (499 statt 649 Euro) und X14911 (399 statt 549 Euro) fallen im Preis.

HD+ und Tele 5 vereinen ihre Kräfte für Ultra HD

Der Sender Tele 5 und HD+ bauen gemeinsam ihr Angebot in Ultra HD aus. Im ersten Schritt will man die Sendung „Skandal – Vorklappe mit Oskar Roehler“ in Ultra HD präsentieren. Dabei handelt es sich um eine Filmreihe, die vom 17. Mai bis zum 16. Juni läuft.

Konkret findet man in der Filmreihe bzw. dem begleitenden Material dazu in „Skandal – Filme, die Geschichte schrieben“ jeweils vor Ausstrahlung der eigentlichen Filme immer drei Tage vorher ein cineastisches Vorgespräch zwischen dem Journalisten Michael Blessing und dem renommierten Drehbuchautor und Regisseur Oskar Roehler.

Im Rahmen der Reihe zeigt Tele 5 unter anderem Material und Klassiker wie „Jud Süß – Film ohne Gewissen“, „Augen der Angst“ und „Requiem for a Dream“. Das Motto ist es, Beiträge auch kritisch aufzuarbeiten, die nicht nur für Gesprächsstoff gesorgt haben bei ihrer Veröffentlichung, sondern zum Teil auch Skandale auslösten. Roehler ist dabei selbst bekannt für provokantes Kino wie „Suck My Dick“. Er erklärt aus seiner Perspektive, warum die Filme bei ihren Veröffentlichungen für Schlagzeilen sorgten.

So kombiniert Tele 5 also im Grunde eine Aufarbeitung der Filme mit deren Ausstrahlung. Das ist sogar aus medienpädagogischer Sicht eine spannende Idee, welche den jeweiligen Inhalten eben eine Diskussion zur Seite stellt. Wenige Tage nach den Beiträgen mit Roehler feiern dann stets die zuvor besprochenen Filme ihre Premiere bei Tele 5. Offenbar fühlte man sich auch bei der HD Plus GmbH von diesem Konzept angesprochen.

Köpfe der HD Plus GmbH und Tele 5 sehen Potential in der Kooperation

Georges Agnes, der Geschäftsführer Operations und Produktentwicklung der HD Plus GmbH, kommentiert das neue Angebot: „Es macht immer mehr Spaß, das UHD-Angebot von HD+ zu sehen: In den vergangenen Monaten sind viele großartige Show-, Sport- und Serienhighlights in dieser faszinierenden Bildqualität dazugekommen. Und da immer mehr Sender ihre Inhalte mit uns testen, können sich HD+ Kunden schon bald auf noch mehr Programmhighlights in Ultra High Definition freuen.

Oskar Roehler bei Tele 5
Oskar Roehler bei Tele 5 ©Gert Krautbauer für Tele 5

Der Kopf von Tele 5, Kai Blasberg, ist für seine rotzige Art bekannt und erklärt entsprechend: „Geiler Sender, geiles Programm, geiler Roehler, jetzt in geiler Auflösung – Tele 5 skandalös in Ultra HD.“ Für den Empfang benötigt man neben einem Fernseher mit Ultra HD auch noch ein Empfangsgerät für HD+ bzw. Satellit. Zudem benötigen Zuschauer ein HD+ Modul, einen HD+ UHD Receiver oder einen HD+ TVkey mit aktivem HD+ Sender-Paket. Heute geht es bereits mit der Ausstrahlung los.

Die Empfangsparameter von UHD1

  • Satellit: ASTRA 19,2 Ost
  • Transponder: 1.035
  • Frequenz: 10.994 MHz (Horizontal)
  • Modulation: DVB-S2, 8PSK
  • Symbolrate: 22.000 Ms/s
  • FEC 5/6
  • Zuschauer mit einem HD+ Receiver oder HD+ TVkey finden UHD1 auf
    Kanalplatz 1401.

Sendetermine auf UHD1 by HD+

  • SKANDAL – Vorklappe mit Oskar Roehler: Augen der Angst
    17. – 19. Mai 2018 um 22 Uhr
  • SKANDAL – Vorklappe mit Oskar Roehler: Jud Süß – Film ohne Gewissen
    17. – 19. Mai 2018 um 22:15 Uhr
  • SKANDAL – Vorklappe mit Oskar Roehler: Die blaue Lagune
    24. – 26. Mai 2018 um 22 Uhr
  • SKANDAL – Vorklappe mit Oskar Roehler: Das große Fressen
    31. Mai – 02. Juni 2018 um 22 Uhr
  • SKANDAL – Vorklappe mit Oskar Roehler: Das Wiegenlied vom Totschlag
    07. – 09. Juni 2018 um 22 Uhr
  • SKANDAL – Vorklappe mit Oskar Roehler: Wenn der Postmann zweimal
    klingelt
    14. – 16. Juni 2018 um 23 Uhr
  • SKANDAL – Vorklappe mit Oskar Roehler: Der letzte Tango in Paris
    14. – 16. Juni 2018 um 23:15 Uhr
  • SKANDAL – Vorklappe mit Oskar Roehler: Idioten
    14. – 16. Juni 2018 um 23:30 Uhr

Yamaha: Vier neue AV-Receiver RX-V685, RX-V585, RX-V485 und RX-D485

Bereits ab Juli 2018 kommen die neuen Yamaha AV-Receiver RX-V685, RX-V585, RD-V485 und RX-V485 in den Handel. Die Modelle unterscheiden sich in der Ausstattung und reichen von einem 7.2-Kanal-Receiver mit Dolby Atmos und DTS:X bis zu einem 5.1-Kanal-Gerät für Surround-Einsteiger.

Den AV-Auftakt machte der Yamaha RX-V385 über den wir bereits berichtet haben. Nun legt der Hersteller nach und präsentiert mit dem RX-V685, RX-V585, RD-V485 und RX-V485 vier weitere AV-Receiver mit unterschiedlicher Ausstattung.

RX-V685: Gehobene Mittelklasse für 669 €

Die Speerspitze der RX-Serie hört auf die Bezeichnung RX-V685, einen 7.2 Kanal-Receiver mit 150 Watt maximaler Klangleistung sowie 3D-Sound-Unterstützung (Dolby Atmos, DTS:X). Das Modell bietet auch als einziges zwei HDMI-Ausgänge. Damit lassen sich zwei Ausgabegeräte mit AV-Signalen versorgen. Alle HDMI-Anschlüsse (inkl. der fünf Eingänge) unterstützen natürlich den neusten 4K UHD Standard mit 2160p/60Hz, BT.2020 Farbraum, HDR10, Dolby Vision und HLG. Weitere Alleinstellungsmerkmale des RX-V685 sind die Ansteuerung einer zweiten Audio-Zone, ein Phono-Eingang (Für Schallplatten-Liebhaber) sowie die erweiterte Klangoptimierung YPAO mit R.S.C. (Reflected Sound Control).

RX-V585: 7.2-Kanal-Receiver mit DTS:X und Dolby Vision

Die vorgestellten 2018 AV-Receiver von Yamaha (abgebildet RX-V585) haben das gleiche Design
Die vorgestellten 2018 AV-Receiver von Yamaha (abgebildet RX-V585) haben das gleiche Design

Das Modell RX-V585 bietet alle wichtigen Features für einen einnehmenden 3D-Sound, verzichtet aber auf die oben erwähnten zusätzlichen Features des RX-V685. Der 7.2-Kanal AV-Receiver mit 145 Watt Leistung gibt ebenfalls DTS:X und Dobly Atmos wieder. Bei der HDMI-Konfiguration muss sich der Verbraucher beim RX-V585 mit vier HDMI-Eingängen und einem Ausgang zufriedengeben. Mit einem HDMI-Splitter lässt sich die eher dürftige HDMI-Konfiguration natürlich erweitern.

RX-V485 & RX-D485: Surround-Einstieg mit und ohne DAB+

Übersichtlich: Anschlüsse des RX-V485
Übersichtlich: Anschlüsse des RX-V485

Nun wären wir bereits bei den Modellen RX-D485 und RX-V485 angelangt. Die 5.1 Kanal-Receiver mit maximal 145 Watt sind ebenfalls mit vier HDMI-Eingängen und einem Ausgang ausgestattet. Leider ist mit diesem Modellen keine Klangausgabe von Dolby Atmos und DTS:X möglich. Die geläufigen Surround-Formate Dolby Audio und DTS-HD geben bei diesen Geräten den Ton an. Die RX-D485 und RX-V485 Modelle unterscheiden sich untereinander nur darin, dass die „D“-Version mit einem DAB/DAB+ Empfänger ausgestattet ist.

Weitere Feature-Highlights RX V-85 Receiver:

Die Einsteiger-Geräte unterstützten allesamt die Cinema DSP 3D Technologie, die eine klare Differenzierung von Dialogen, Soundeffekten und Hintergrundmusik vornimmt. Dabei ist es egal, was für ein Lautsprecher-Setup zum Einsatz kommt. Kabellose Streaming-Lautsprecher mit MusicCast können als simulierte Surround-Lautsprecher mit den AV-Receivern verbunden werden. Mit der MusicCast-App, können zudem alle kompatiblen mit dem Netzwerk verbundenen Geräte mit Audioinhalten versorgt werden. Die kostenlose App soll die Bedienung und Zuweisung der Audioqellen vereinfachen. Und wenn wir schon bei der Musik sind: Die AV-Receiver unterstützen beliebte Streaming-Anbieter wie Deezer, Spotify, Tidal, Napster usw. (via Bluetooth oder WiFi).

„Alexa, sag MusicCast spiele Favoriten 1 in der Küche.“ – Die integrierte Alexa Sprachsteuerung liest dem Nutzer die Wünsche von den Lippen ab. Die AV-Geräte sind komplett kompatibel mit den Amazon Sprachsteuerungsgeräten.

Feature Übersicht Yamaha AV-Receiver 2018:

Modell RX-V685 RX-V585 RD-V485 RX-V485 RX-V385
Kanäle 7.2 7.2 5.1 5.1 5.1
Leistung 150 W 145W 145W 145W 135W
HDMI (In/Out) 5/2 4/1 4/1 4/1 4/1
Dolby Atmos Ja Ja
DTS:X Ja Ja
Virtual Lautsprecher 9.1 9.1 7.1 7.1
Dolby Vision Ja Ja Ja Ja Ja
HLG Ja Ja Ja Ja Ja
2. Zone Ja
Phono-Eingang Ja
Music Streaming Ja Ja Ja Ja
Musiccast Ja Ja Ja Ja
DAB/DAB+ Ja

Preis & Verfügbarkeit

Der RX-D485 (mit DAB+ Tuner, 529 EUR), der RX-V485 (469 EUR), der RX-V585 (569 EUR) und der RX-V685 (669 EUR) kommen in einer schwarzen und titanfarbenen Version in den Handel. Die Verfügbarkeit wird von Yamaha mit Juli 2018 angegeben.

Wer sich etwas mehr Ausstattung wünscht und auch gerne bereit ist etwas mehr dafür zu bezahlen, der sollte sich die 2018 AVANTAGE RX-A 80 AV-Receiver von Yamaha ansehen.

Bad Boys I + II erscheint als limitiertes 4K Steelbook auf Amazon.de (UPDATE)

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Sony Pictures Home Entertainment veröffentlicht die 2-Film-Collection „Bad Boys I + II“ auf 4K Blu-ray. Bislang ist nur eine exklusives 4K Steelbook für den Online-Shop von Amazon.de vorgesehen. Die „Harten Jungs“ sind für den 14. September 2018 geplant. 

Update 17-05-2018: Das 4K Steelbook von „Bad Boys I & II“ kann ab sofort für 49,99 EUR vorbestellt werden. Zur Ausstattung der UHD-Versionen ist bislang nichts bekannt. Bei einem Release von Sony Pictures Home Entertainment sollte man aber auch nicht allzu große Hoffnungen haben – zumindest was die deutsche Tonspur angeht.

Originalbeitrag: Über Ausstattung und Qualität des 4K Remasters ist bislang wenig bekannt. Das limitierte 4K Steelbook soll neben den UHD-Discs auch die regulären Blu-ray-Versionen enthalten. Ein digitaler Code für UltraViolet wird aber nicht beiliegen. Die hochauflösenden Versionen finden auf 66GB-Discs (2-Layer) Platz, somit schwinden die Chancen auf einen hochwertigen Audiomix beträchtlich. Das sollte bei einem Sony-Release aber nicht verwundern. Zudem wurde bereits HDR10 als High Dynamic Range-Format bestätigt. Parallel zum exklusiv-limitierten 4K Steelbook, werden die Filme auch einzeln als 2-Disc-Set erhältlich sein.

Sobald es weitere Informationen zum Wiederveröffentlichung der Action-Klassiker gibt, werden wir darüber berichten, oder ihr findet die „rohen Daten“ in unserer 4K Blu-ray Komplettliste.