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Streaming-Dienste sind in Deutschland vor allem wegen fehlender Werbung beliebt

Laut einer aktuellen Studie von Statista ist klar, warum deutsche Zuschauer Streaming-Anbieter wie Amazon Prime Video oder Netflix lieben. So gebe die Werbefreiheit laut den Ergebnissen den Ausschlag. Über die Hälfte der befragten Deutschen bevorzugt jedenfalls ein werbefreies Streaming-Angebot.

Durchgeführt wurde die Studie durch Statista im Auftrag von nextMedia.Hamburg zwischen dem 31. Januar und dem 6. Februar 2018. Besonders skeptisch ist man hierzulande im Bezug auf individualisierte Werbung. Damit sind z. B. Werbespots gemeint, die speziell auf die Interessen des Zuschauers zugeschnitten sind, weil zuvor dessen Daten ausgewertet wurden. Nur 4 % der Befragten können sich dafür erwärmen.

Hingegen geben 84 % an, dass sie Streaming-Dienste besonders schätzen, weil sie nicht an Sendezeiten gebunden sind. 49 % der Deutschen sollen laut der Studie bereits Video-On-Demand- bzw. Streaming-Angebote wie Amazon Prime Video, Netflix oder Maxdome nutzen. Speziell in der Altersklasse der 18- bis 29-jährigen seien es sogar bereits 68 %. Die Werbefreiheit ist dabei wohl noch ein größerer Faktor als bisher angenommen. Denn in der Befragung gaben 56 % an, dass sie Werbung auch dann ablehnen würden, wenn dafür z. B. der Preis des Abonnements sinken würde.

Streaming Deutschland Umfrage März 2018
Deutsche wünschen sich weiterhin Werbefreiheit bei Streaming-Anbietern

61 % geben sogar an, dass der Verzicht auf Werbung der wesentliche Vorteil der Streaming-Dienste sei. Unter den 18- bis 29-Jährigen wiegt dieser Faktor sogar noch schwerer, wie 69 % der Befragten bestätigen. Diese Unterschiede in der Bewertung könnten auch daran liegen, dass die jüngere Generation von Anfang an den Videokonsum über das Internet gewohnt ist und weniger stark an das lineare Fernsehen gebunden ist.

Exklusive Eigenproduktionen locken viele Kunden zu Streaming-Diensten

Wiederum geben 60 % der Befragten an, dass die exklusiven Inhalte der Streaming-Anbieter sie gelockt hätten. Damit sind natürlich Eigenproduktionen wie z. B. „The Tick“, „The Man in the High Castle“ oder „The Grand Tour“ bei Amazon Prime Video bzw. etwa „House of Cards“, „Bojack Horseman“ oder „Stranger Things“. Auch hier sticht die mehrfach erwähnte Gruppe der 18- bis 29-Jährigen erneut hervor, denn hier sind es sogar 72 %, welche es auf die Originals von Amazon und Netflix abgesehen haben.

Spannend: Das Gros der Nutzer interessiert sich hingegen wenig für 4K, Ultra HD bzw. die allgemeine Bildqualität. Nur 19 % der Befragten schätzten diesen Faktor als wichtig ein. Das dürfte natürlich bei unseren Lesern anders aussehen. Die essentiellen 4K-Inhalte von sowohl Netflix als auch Amazon Prime Video haben wir ja auf den soeben verlinkten Unterseiten zusammengefasst.

„Geld ist kein Problem“ – Apple investiert in Original-Serien

Apples Leiter der iTunes-Sparte, Eddy Cue, hat sich zur aktuellen Strategie seines Arbeitgebers geäußert: Demnach gehe Apple „all in“ im Bereich Entertainment. Es gehe dem Unternehmen aus Cupertino aber eben nicht um Quantität, sondern um Qualität.

Entsprechend schmetterte Cue auch auf einer Konferenz die Frage ab, ob Apple eventuell einen Partner wie Netflix übernehmen könnte. Laut dem iTunes-Chef sei es weniger interessant für Apple ein großes Unternehmen zu schlucken, um sich in einem Bereich zu platzieren, in welchem im Großen und Ganzen schon alle Hoheiten verteilt seien. Apple blicke stattdessen immer nach vorne auf das „Next Big Thing“.

Cue führt aus, dass Apple bei Originalserien ebenfalls auf großartige Geschichten und Innovation setzen wolle. Dabei zieht Cue Vergleiche zu Pixar, denn beim Animationsstudio hinter Erfolgen wie „Toy Story“, „Wall-E“ oder „Coco“ war Steve Jobs einer der ersten, wichtigen Geldgeber. Pixar habe immer die Story in den Vordergrund gestellt und so wolle auch Apple bei seinen Eigenproduktionen vorgehen.

„Wir wissen nichts darüber, wie man Fernsehen betreibt“, gibt Cue ehrlich zu. Deswegen habe man auch zwei Jahre gebraucht, um für Apple das richtige Team zusammenzustellen. Ehemalige Führungskräfte von Sony Television haben in einer Abteilung von über 40 Mitarbeitern nun das Zepter in der Hand. Apple wolle sich dabei auch keineswegs an YouTube orientieren. Man wolle nicht auf kurze Clips setzen, sondern dem Erzählen von Geschichten in längeren Formaten ausreichend Raum gewähren.

Geld spielt für Apples TV-Pläne keine Rolle

Laut Eddy Cue haben es die ehemaligen Sony Manager Zack Van Amburg und Jamie Erlicht geschafft mehr als zehn TV-Serien mit bekannten Schauspielern, Produzenten und Regisseuren für Apple exklusiv an Land zu ziehen. „Wir nehmen große Investitionen vor. Geld spielt keine Rolle“, bekräftigt Cue.

Offen ist natürlich immer noch, was Apple alles ganz konkret an den Start gehen lassen möchte. Auch wie wie das technische Fundament aussehen soll, bleibt diffus. Vermutlich wird der Hersteller hier aber noch dieses Jahr mit einigen Neuigkeiten aufwarten. Man darf gespannt sein, denn Apples Eigenproduktionen sollen sicherlich auch mehr Käufer zum Apple TV 4K locken.

Apple entwickelt Micro-LED-Displays

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, arbeitet Technik-Gigant Apple bereits seit 2017 an eigenen Micro-LED-Displays. Die neue Display-Technologie könnte OLED in Apples Premium-Segment ersetzen.

Setzt Apple in absehbarer Zukunft auf Micro-LED? Bereits 2014 kaufte Apple die Firma LuxVue die sich mit der neuen Display-Technik befasst hat. Erste Testproduktionen sollen bereits 2017 über die Bänder gegangen sein. Bloomberg hat nun zusätzliche Informationen zum Projekt mircoLED erfahren. Erstmals sollen mLED Panels von Apple komplett „End-to-End“ selbst gefertigt worden sein.

Apple Inc. entwirft und produziert zum ersten Mal eigene Gerätedisplays unter Verwendung einer geheimen Fertigungsstätte in der Nähe seines kalifornischen Hauptquartiers (Santa Clara), um eine kleine Anzahl von Bildschirmen zu Testzwecken herzustellen. Der Technologie-Gigant investiert erheblich in die Entwicklung von MicroLED-Bildschirmen der nächsten Generation sagen firmennahe Quellen, die natürlich anonym bleiben wollen um über die interne Planung von Apple reden zu können. 

"The Wall" von Samsung ist das erste kommerziell vertriebene, großflächige microLED Display
„The Wall“ von Samsung ist das erste kommerziell vertriebene, großflächige microLED Display

microLED: Alternative zu OLED

Weiter heißt es, dass Apple bereits kurz davor war das „Projekt microLED“ zu kippen. Man hatte sich aber dann wohl doch entschieden die Entwicklung und die Produktion weiter zu verfolgen. Womöglich haben die Erfahrungen mit dem aktuellen Apple iPhone X mit OLED-Display dazu geführt, dass Apple weiter an dieser „Alternative“ festgehalten hat.

Obwohl bereits erste microLED-Displays produziert und in Testszenarien zum Einsatz gekommen sind, ist man wohl noch mehrere Jahre von einer Serienfertigung entfernt. Womöglich startet Apple erst einmal mit kleineren Geräten wie der Apple Watch, bevor sich das Unternehmen an seine Flaggschiff-Produkte iPhone und iPad traut. Es ist auch klar, dass das Unternehmen aus Cupertino den Fokus auf seine mobilen Geräte legt. Ob jemals größeren microLED-Displays für iMac-Geräte oder gar Fernseher produziert werden darf bezweifelt werden.

Die Entwicklung des microLED-Sektors in den nächsten Jahren wird interessant zu verfolgen sein. Die Industrie glaubt, dass sich im Display-Markt nur microLED gegen OLED behaupten kann. LCD wird immer noch einen Großteil der Displays in mobilen Geräten, Monitoren und Fernsehern stellen, OLED legt aber immer mehr zu. Der praktische Einsatz von microLED Panels soll sich in diesem Jahr mit dem Samsung „The Wall“-TV erleben lassen.

LG veröffentlicht Open-Source-Version seiner webOS-Plattform für externe Entwickler

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Was als Betriebssystem für TV-Geräte startete, soll bald in verschiedensten technischen Geräten Verwendung finden. LG hat eine kostenlose Open-Source-Version seiner webOS Plattform für Entwickler bereitgestellt. Auch aktuelle Geräte mit webOS Unterstützung werden davon profitieren.

2014 führte LG seine webOS Oberfläche in sein TV-Lineup ein. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass viele andere Hersteller, das auf einem Linux-Kernel basierte Betriebssystem, als Vorlage für ihre eigenen Smart-TV-Systeme genutzt haben. Vor allem der schnelle Zugriff auf unterschiedliche Signalquellen mittels des Launchbar hat die Bedienung moderner TV-Geräte sehr vereinfacht. In den letzten drei Jahren ist aber viel passiert und webOS hat sich zu einem eigenständigen Betriebssystem gemausert, dass nicht nur in TV-Geräten, sondern auch in LGs Kühlschränken, Sinage-Lösungen oder Projektoren zum Einsatz kommt. Mit der „Lite-Version“ der Plattform können Entwickler und private Nutzer das Betriebssystem für ihre Projekte und Geräteintegration nutzen. Dabei setzt webOS auch auf die Unterstützung von HTML5 und CSS3 und dürfte somit auch neueren Entwicklern schnell vertraut werden.

LG webOS Bedienoberfläche
LG webOS 1.0 war Inspiration für viele TV-Menüoberflächen

Zusammenarbeit zwischen LG und koreanischem Ministerium

LG wird webOS Business-Angebote von Hunderten von Start-Ups, die von NIPA (National IT Industry Promotion Agency, gehört zum koreanischen Ministerium für Wissenschaft und Informations- und Kommunikationstechnologie) empfohlen werden, einholen und die innovativsten auswählen, um logistische und technische Unterstützung mit dem Ziel der Kommerzialisierung zu bieten. Neue Funktionen, Features und Anwendungsbeispiele kommen nicht nur neuen Geräten, sondern womöglich auch bestehenden webOS-Geräten zugute. Mit der Unterstützung von LG werden Startups an internationalen Veranstaltungen wie dem Open Source Summit und OSCON teilnehmen, um ihre Ideen und Initiativen mit anderen Branchenvertretern auszutauschen.

Dr. I.P. Park, Chief Technology Officer bei LG Electronics: „Als LG im Jahr 2013 webOS für unser beliebtes Smart TV-Angebot einführte, war uns bereits bewusst, dass webOS ein enormes Potenzial hat. WebOS hat seither einen langen Weg zurückgelegt und ist heute eine sehr ausgereifte und stabile Plattform. Sie ist bereit, über die Fernsehgeräte hinauszugehen und sich der exklusiven Gruppe von Betriebssystemen anzuschließen, die auf einem solchen Massenniveau erfolgreich kommerzialisiert wurden. Durch den Übergang von einer App-basierten zu einer Web-basierten Umgebung, wird das wahre Potenzial von webOS noch deutlicher werden.“

StudioCanal listet „Jigsaw“ auf 4K Ultra HD Blu-ray (Update)

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StudioCanal listet den Horror-Thriller „Jigsaw“ als 4K Ultra HD Blu-ray. Das Reboot der Saw-Filmreihe startet heute (26. Oktober 2017) in den deutschen Kinos und konnte sich bereits auf internationaler Ebene über gute Kritiken freuen!

Update 19-03-2018: StudioCanal hat die 4K UHD Blu-ray von „Jigsaw“ um zwei Wochen auf den 22. März 2018 verschoben. Der Grund für die Verschiebung ist diesmal aber ein freudiger. Jigsaw erscheint nicht nur mit deutschem Dolby Atmos Soundmix – der Horror-Thriller unterstützt auch als erste UHD Disc von StudioCanal das dynamische HDR-Format Dolby Vision. Für einen recht düsteren Film sicherlich kein Nachteil.

Originalbeitrag: Reiht man „Jigsaw“ in die Saw-Filmreihe ein, handelt es sich bereits um den achten Film. Je nachdem wie sich der Film im Kino- und Videomarkt schlägt, könnten noch weitere Jigsaw-Filme folgen.

StudioCanal vertreibt die LionsGate Filme in Deutschland zu denen neben „Jigsaw“ auch „Sicario“, „John Wick“ oder „Die Tribute von Panem“ Filmreihe zählt. Viele von den Titel greifen wohl auf das 2K Kino-Master zurück, überzeugen aber durch ein detailreiches Bild und einer guten HDR-Verarbeitung. Vor allem das dunkle Setting von „Jigsaw“ könnte durch High Dynamic Range gut wirken.

Kurzbeschreibung „Jigsaw“:

In der Stadt immer wieder Leichen auf, die die verschiedensten Verstümmelungen aufweisen. Im Laufe der Ermittlungen werden immer mehr Beweismittel gesichert die ganz klar auf einen Täter hindeuten: John Kramer alias „Jigsaw“. Das einzige Problem: Kramer ist bereits seit zehn Jahren tot. Wer führt sein fürchterliches Erbe fort?

„Jigsaw“ erscheint am 08. März 2018 auf 4K UHD Blu-ray, Blu-ray, DVD sowie als Limited Collectors Edition mit 36 seitigem-Booklet (Blu-ray) und Steelbook-Edition (Blu-ray). 

20% auf Amazon Warehouse Deals (4K Fernseher, Konsolen, Filme uvm.)

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Amazon gewährt für unbestimmte Zeit 20% auf alle Warehouse Deals. Die geprüften Waren weisen oft nur kleine oder gar keine Mängel auf. So lassen sich Top-Preise auf 4K Fernseher, Konsolen, Filmen, Fotokameras und mehr realisieren. Einzelne Posten sind aber meist schnell vergriffen.

Hier geht es zu den Amazon Warehouse Deals

Eine ähnliche Aktion gab es bereits in den Cyber Monday Wochen im November vergangenen Jahres. Wer täglich ein wachsames Auge auf die Warehouse Deals hat, der kann richtig Geld sparen. Wird z.B. ein OLED-TV geprüft und in die Warenhouse Deals aufgenommen, wird dieser bereits mit einem Abschlag angeboten. Mit zusätzlichen 20% auf die bereits reduzierten Preise, spart man sich oft mehrere hundert Euro im Gegensatz zum Neupreis!

Apple tvOS 12: Enthüllung wohl am 4. Juni 2018

Apple hat mit dem Apple TV bzw. dem noch recht frischen Apple TV 4K auch das Wohnzimmer vieler Anwender erobert. So unterstützt die Streaming-Box aus Cupertino neben Ultra HD sogar Dolby Vision. Nun darf man gespannt sein auf das neue Betriebssystem tvOS 12. Letzteres dürfte Apple wohl am 4. Juni 2018 vorstellen.

Update 29-06-2018: Mittlerweile ist die öffentliche Beta zu tvOS 12 an den Start gegangen. Wer Interesse hat, kann sich hier zur Teilnahme registrieren. Dann können die neuen Features, wie natürlich Dolby Atmos, schon im Vorfeld getestet werden.

Die neue Firmware für die Apple TV und Apple TV 4K soll jedenfalls auf der WWDC18, Apples mittlerweile 29. Entwicklerkonferenz, ihren Einstand geben, die jährlich stattfindet. Neben einer neuen Version von tvOS sollten dann natürlich auch die jeweils neuen Varianten von iOS, macOS, tvOS und watchOS ihr Debüt hinlegen. Zuvor sollte allerdings noch tvOS 11.3 als finale Version ihren Einstand geben. Über die Beta hatten wir ja bereits berichtet. Bald sollte dieses Update für das Betriebssystem also alle Nutzer erreichen. Mit einer Ausrollung ist für die nächsten Wochen zu rechnen.

Was Apple hingegen konkret für das tvOS 12, also das nächste große Update, geplant hat, ist noch weitgehend offen. Möglich ist, dass Apple in diesem Zusammenhang mehr zu seinen Plänen für eigene TV-Inhalte verrät oder jene bereits in einer neuen Form integriert. Vielleicht ist es dafür aber auch noch zu früh. Der Hersteller aus Cupertino hält sich im Bezug auf neue Features nur allzu gerne möglichst bedeckt. Da bildet natürlich auch das kommende tvOS 12 keine Ausnahme.

Apple TV 4K mit HDR10 & Dolby Vision
Apple TV 4K mit HDR10 & Dolby Vision

Es gab in der Vergangenheit aber auch Hinweise auf einen Bild-im-Bild-Modus sowie Unterstützung für Hybrid Gamma Log (HLG). Zudem steht noch aus, dass Apple Siri, die universelle Suchfunktion und die TV-App weltweit ausrollt. Auch in jenen Bezügen könnte das tvOS 12 also Neuheiten mit sich bringen. Auch zu Airplay 2 bzw. der Integration gab es schon viele Gerüchte. Dieses Feature könnte aber eventuell auch noch in der finalen Version des Apple tvOS 11.3 zu finden sein.

Apple tvOS 12 könnte Quick Media Switching beinhalten

Möglich sind auch Vernetzungsmöglichkeiten zwischen den Apple TV / Apple TV 4K und dem bisher in Deutschland noch nicht verfügbaren Apple HomePod. Etwa könnte es für Apple Sinn ergeben, Möglichkeiten zu integrieren, um den Smart Speaker über die Streaming-Box fernzusteuern. Zur Diskussion steht auch, dass Apple das Quick Media Switching (QMS) aus HDMI 2.1 für den Apple TV 4K adaptieren könnte. Dann würde der kurze schwarze Bildschirm wegfallen, der sich aktuell zeigt, wenn die Framerate sich ändert.

https://youtu.be/305ryPvU6A8

Auch Dolby Atmos soll für den Apple TV geplant sein. Diese Aussage traf Apple im September 2017 sogar selbst. Bisher harren Anwender aber noch aus. tvOS 12 wäre natürlich die ideale Möglichkeit das Feature hervorzuheben. Letzten Endes heißt es einfach aktuell gespannt bleiben. Sicherlich werden vor der WWDC18 noch weitere Neuigkeiten zum Apple tvOS 12 durchsickern.

Amazon Prime Video: Leak verrät spannende Details zum Streaming-Anbieter

Amazon übt Geheimhaltung, wenn es um das Gros der Zahlen rund um die hauseigene Plattform für Video-Streaming, Amazon Prime Video, geht. Das ist bei Netflix ja ähnlich, denn auch die Konkurrenz hält die meisten Statistiken zu seinen Abonnenten und deren Konsum unter Verschluss. Nun sind allerdings interne Dokumente durchgesickert, welche spannende Einzelheiten zu Amazon Prime Video offenlegen.

Demnach habe Amazon über seine Eigenproduktionen und lizenzierten Inhalte Anfang 2017 rund fünf Millionen neue Abonnenten zu Prime gelockt. Allein in den USA sollen rund 26 Mio. Prime-Abonnenten sitzen. Dabei nutzt Amazon den Dienst Prime Video, um sich die Abonnenten des Streaming-Angebots allgemein als loyale Kunden zu sichern. Die Logik lautet quasi: Wer Prime abonniert hat, wird nicht nur über Prime Video Inhalte konsumieren, sondern auch mit höherer Wahrscheinlichkeit Bestellungen bei Amazon tätigen, als bei anderen Händlern.

Aus dieser Strategie macht Amazon auch keinen Hehl. 2016 erklärte Firmengründer Jeff Bezos auf einer Konferenz: „Wenn wir einen Golden Globe gewinnen, verkaufen wir dadurch mehr Schuhe.“ Wer via Amazon Prime Video regelmäßig Filme oder Videos streame, der bleibe mit höherer Wahrscheinlichkeit bei seinem Abonnement, als jemand, der es nur auf den Wegfall der Versandkosten abgesehen habe.

„The Grand Tour“ generierte viele Abonnenten für Amazon Prime

Ca. 5 Mrd. US-Dollar investiert Amazon aktuell pro Jahr in Inhalte – sowohl Eigenproduktionen als auch Lizenzen. Dabei geben die Dokumente auch über Amazons Kalkulationen etwas Aufschluss. Beispiel: Die Serie „The Man in the High Castle“ kostet Amazon in der Produktion 72 Mio. US-Dollar. Das Marketing ist eingerechnet. Ca. 1,15 Mio. neue Abonnenten hat die Serie Amazon Prime eingebracht, wie die internen Aussagen deutlich machen. Amazon geht also offenbar davon aus, dass man über diese Serie quasi 63 US-Dollar pro neuem Prime-Abonnenten gezahlt habe.

99 US-Dollar kostet das Prime-Abonnement in den Vereinigten Staaten. Bedenkt man, dass Prime-Kunden laut Amazon generell mehr Geld beim Händler lassen, dann dürfte sich das Vorhaben für den Online-Riesen in dieser Weise durchaus rechnen. Noch lohnenswerter war offenbar die Show „The Grand Tour“, welche neue Abonnenten mit Kosten von 49 US-Dollar pro Person generiert habe. Analysten schätzen, dass Amazon aktuell weltweit ca. 75 Mio. Abonnenten für Prime gewinnen konnte.

Nicht alle Produktionen rentieren sich für Amazon

Interessant ist auch, dass genau die Serien, welche bei Kritikern am meisten Aufmerksamkeit erregen, für Amazon weniger profitabel sind. Sowohl „Transparent“ als auch „Good Girls Revolt“ wurden zwar von Kritikern für ihre Aufarbeitung von Themen wie Gleichstellung und Transgender gefeiert, , liegen aber bei den Zuschauerzahlen weit hinter beispielsweise „The Man in the High Castle“. Somit haben etwa durch die Serie „Good Girls Revolt“ gewonnene Abonnenten einen Preis von 1.560 US-Dollar pro Kunde. Das rechnet sich für Amazon leider wohl weniger.

Amazon will sich in Zukunft als Resultat auch mehr auf Content fokussieren, der speziell außerhalb der USA neue Abonnenten generieren könnte. Denn dort ist das Wachstumspotential noch größer. Viel verspricht man sich etwa von der Serienadaption von „Der Herr der Ringe“. 250 Mio. US-Dollar hat Amazon allein für die Rechte ausgegeben. Nochmal den gleichen Betrag will man für zwei Staffeln und das Marketing des Formats investieren.

Klar ist, dass Amazon Prime Video weiterhin als wichtigen Faktor ansieht, um Kunden zu binden – auch mit 4K-Inhalten, wie wir hier zusammenfassen. Die durchgesickerten Zahlen hat der Händler allerdings nicht mit einem Kommentar bedacht.

Sky und DAZN klären Aufteilung der Champions League Spiele

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Die Fußball Champions League verabschiedet sich aus dem Free-TV und wird ab der kommenden Saison 2018/2019 nur noch über Sky und DAZN übertragen. Der Pay-TV-Anbieter und Streaming-Dienst haben sich jetzt auf die Verteilung der Champions League Spiele geeinigt – für den Kunden wird es auf jeden Fall kompliziert. 

Neben einer komplizierten Verteilung der Partien zwischen SKY und DAZN gibt es zudem noch allgemeine Änderungen. Wie bereits angemerkt, wird es keine Begegnungen mehr im Free-TV zu sehen geben. Einzige Ausnahme ist ein Finale mit deutscher Beteiligung. Das ZDF hat sich nach einem langen Rechte-Poker dazu entschlossen, nicht mehr für die Königsklasse des europäischen Fußballs zu bieten. Schön dagegen ist, dass es in der Saison 2018/2019 erstmals vier feste Startplätze für die deutschen Top-Vereine in der Gruppenphase geben wird. Ob diese Maßnahme das Interesse der deutschen Zuschauer erhöhten kann, bleibt abzuwarten. Was weitaus wichtiger sind die geänderten Anstoßzeiten. Ab sofort starten zwei Spiele jeweils um 18:55 Uhr und sechs Spiele um 21:00 Uhr (je Übertragungstag). Der Dienstag und Mittwoch als Übertragungstag bleiben von der Änderung unberührt.

Verteilung Champions League zwischen Sky & DAZN:

Die Verteilung der UEFA Champions League Spiele ändern sich nachdem, wie weit der Wettbewerb fortgeschritten ist. Bedeutet: Unterschiedliche Verteilungen für die Gruppenphase, Achtelfinale, Viertelfinale und das Halb-/Finale:

Gruppenphase:

Sky überträgt je Ausstrahlungstag ein Einzelspiel live und exklusiv. Je Anstoßzeit gibt es zudem eine Konferenz. An neun von zwölf Übertragunstagen kann sich Sky das Einzelspiel aussuchen. Bei den anderen drei Begegnungen hat DAZN das Erstwahlrecht. Das bedeutet, auf DAZN entfallen dreimal so viele Spiele wie auf SKY.

Achtelfinale

Bei den Hin- und Rückspielen überträgt Sky zusätzlich zur Konferenz vier der acht Partien live und exklusiv. Bei den Hinspielen das Sky das beste Einzelspiel auswählen, bei den Rückrunden die besten vier. Seid ihr noch da? Gut! Sollten es vier deutsche Teams in das Achtelfinale schaffen, zeigt DAZN somit kein einziges Rückrunden-Spiel. Es gibt aber eine Sonderregelung. Schafft es nur ein deutsches Team ins Achtelfinale, darf DAZN die Hinspiele ebenfalls Live zeigen.

Viertelfinale

Auch hier zeigt Sky zusätzlich zur Konferenz die Hälfte der Hin- und Rückspiele in voller Länge. Beim Hinspiel hat Sky wieder das Erstwahlrecht für ein Spiel. Auch hier greift die Sonderregelung: Sollte es nur ein deutsches Team ins Viertelfinale schaffen, darf DAZN die Partie ebenfalls live übertragen. Bei der Rückrunde darf Sky beide Exklusiv-Spiele aussuchen.

Halbfinale & Finale:

Alle Partien werden von DANZ und Sky live übertragen. Wenn es eine deutsche Mannschaft ins Finale schafft, wird die Partie durch eine Sonderregelung auch im Free-TV übertragen.

Streaming-Anbieter DAZN sichert sich die komplette UEFA Europa League zum größten Teil exklusiv!
Streaming-Anbieter DAZN sichert sich die komplette UEFA Europa League zum größten Teil exklusiv!

Probleme durch Übertragungsverzögerung?

Am besten teilt man sich die Kosten mit seinen Fußball-Buddies um sich das Sky und DAZN Abonnement leisten zu können. So kann man wenigstens alle Spiele live und in bester Gesellschaft verfolgen. Wir sind gespannt, ob es DAZN bei Top-Begegnungen auch schafft, eine fehlerfreien Livestream zur Verfügung zu stellen. Auch die Verzögerung der Übertragung könnte ein Thema werden. Überträgt Sky und DAZN eine Begegnung aus dem Halbfinale oder das Finale, wäre es ärgerlich wenn die Nachbarn mit Sky (Satellit/Kabel) früher jubelt als man selbst, weil man auf DAZN (Internet-Stream) gesetzt hat.

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