Angel Has Fallen auf 4K Blu-ray im Test: Aller guten Dinge sind drei?

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Bildqualität (90%)

Angel Has Fallen basiert auf Aufnahmen von der ARRI Alexa Mini und der ARRI Alexa SXT. An deren Ausgang lagen 3.4K an, die allerdings löblicherweise mal nicht runtergerechnet wurden, sondern direkt von den 3.4K auf ein 4K Digital Intermediate gezogen und dann auf die UHD gemastert wurden. Wir haben es also mit einer (fast) nativen 4K-Scheibe zu tun, die uns Universum hier präsentiert. Wie bei der US UHD von Lionsgate kamen auch hier HDR10 und Dolby Vision als erweiterte Kontrastdynamiken mit auf die Disk – ebenfalls natürlich ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum. Trotz aller integrierten Kontrastdynamiken und erweiterten Farbräume stellt die UHD den Tester allerdings vor ein geregeltes Problem. Und das aus folgendem Grund: Während des vergleichenden Schauens der BD und UHD zeigte sich dem Auge über die UHD ein durch die Bank stimmigeres und besseres Bild. Alles wirkte plastischer, dreidimensionaler und kräftiger. Es fehlten aber noch die Worte, wie man es beschreiben soll. Also noch einmal auf intensive Suche nach den Differenzen gehen, die sich dann nach etlichem Hin- und Herschalten in unterschiedlichsten Sequenzen offenbarten. Zum einen ist die UHD in den hellen Szenen deutlich heller, ABER gleichzeitig etwas definierter. Die BD hat hier größere Probleme mit Überstrahlen, die UHD hingegen ist hell, ohne groß ins Clipping zu fallen. Dass sie so strahlt, ist kein Wunder: Ihre Maximal-Helligkeit liegt bei 5138 Nit und die maximale Durchschnittshelligkeit immerhin noch bei 844 Nit. Das sind sehr hohe Werte, die auch nicht jedes (unkalibrierte) Display mal „so eben“ einwandfrei adaptieren kann.

Die UHD differenziert Kontraste besser und ist sichtbar besser aufgelöst © Bilder: Universum Film GmbH – Alle Rechte vorbehalten!

In der Praxis bedeutet das aber: Sehr prägnante Spitzlichter, leuchtkräftiger Tageshimmel und sehr intensives Feuer. Das ist aber nur die eine, im laufenden Film auffällige Geschichte. Die Zweite betrifft die Auflösung. Denn obschon die BD zumindest in der Theorie auch auf dem 4K-Master basieren müsste, ist der Abstand zur UHD, die mit 3.4K nativer Auflösung (skaliert auf die UHD-Auflösung) wirklich um Längen und sichtbar besser aufgelöst ist. Was man zunächst „nur“ an den feineren Poren der Gesichter und einiger Bartstoppeln festmachen kann, führt im großen Ganzen eben zu diesem sichtbar plastischeren und dreidimensionaleren Look. Spätestens bei großen Bilddiagonalen auf Leinwänden oder ab 65“-TVs wird dies dann auch für ungeübtere Augen auffällig – und man braucht hier ausnahmsweise nicht mit der Nase auf der Leinwand hocken, um es zu sehen. In puncto HDR10 vs. Dolby Vision sind die Unterschiede relativ gering. DV bietet in Feuer und Explosionen etwas mehr Durchzeichnung, wirkt hier und da noch etwas kontrastreicher. In Sachen Farbgebung bleiben beide sehr ähnlich. Was auch bedeutet, dass beide im Schwarz und auf neutralgrauen Flächen gegenüber der Blu-ray eine ganz leichte Grüntendenz haben. Geblieben sind natürlich auch die ab und an etwas körnigeren Einstellungen und einige Szenen, in denen die Kamera einfach nicht perfekt fokussiert ist.

Angel Has Fallen (4K Ultra HD) [Blu-ray]
Preis: 18,99 €
(Stand von: 2021/04/15 6:29 am - Details
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