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Terminator 2 auf 4K Blu-ray mit zweifelhaftem Ergebnis (Review Update)

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Vor knapp drei Jahren veröffentlichten wir das Review zum SciFi-Klassiker von James Cameron und bezeichneten die UHD-BD fälschlicherweise als optisches Highlight. Nach einer Neubetrachtung der Scheibe sowie intensiver Recherche bezüglich der Produktionsumstände muss unser damaliges Ergebnis korrigiert werden.

Inhalt (80%)

Obwohl Cameron sich vom Erzählton her meilenweit von seinem Erstling entfernte, ist es heute eher Terminator 2 und nicht das Original, das die meisten im Kopf haben, wenn es um die Figur des Roboters aus der Zukunft geht. Das liegt zwar sicherlich auch an den unglaublichen Special Effects, die Industrial Light & Magic (ILM) damals eigens entwickelten und ebenso am Actionanteil. Doch es liegt vornehmlich an der Art und Weise, wie Arnold Schwarzenegger die Figur des Terminator neu interpretierte und dabei erste Züge seiner heutigen Selbstironie offenbarte. Über die Jahre ist Terminator 2: Tag der Abrechnung immer noch aktuell geblieben und lässt sich auch heute noch anschauen, ohne dass man die Augen vor Peinlichkeit ob der Trickeffekte schließen muss. Und weil das so ist, hat man sich auf Seiten des Regisseurs dazu entschlossen, den Film noch einmal für eine kurze Zeit und mit einer 3D-Portierung ins Kino zu bringen.

Der T-800 tut, was er soll: Den zukünftigen Widerständler John Connor beschützen

Und weil man gerade dabei war, hat man für die Digitalisierung vom 35mm-Material einen 4K-Scan gemacht. Das führt nun zu einer ziemlich umfassenden Heimkino-Veröffentlichung mit unterschiedlichen Disks. Die remasterte Fassung von T2 erscheint in insgesamt drei Versionen auf Blu-ray. Zunächst einmal ist da die 4K UHD. Des Weiteren gibt es die 3D-Fassung und für die ganz besonders sammel-affinen Käufer gab es die limitierte Endo-Arm-Special Edition. Diese enthält neben einer Original-Replik des Terminator-Arms die 4K-UHD, die reguläre Full-HD-Blu-ray, die 3D-Blu-ray und den Soundtrack des Films auf CD. Bei den integrierten Fassungen ging man den Weg des sogenannten Seamless Branching, bei dem alle drei Versionen (Kinofassung, Special Edition und Extended Special Edition) auf einer Disk integriert sind und sich die Silberscheibe genau den Film und die etwaigen zusätzlichen Szenen rauspickt, die zur übers Menü ausgewählten Fassung gehören.

Allerdings gibt es sowohl die 3D-Portierung als auch die 4K-Restaurierung ausschließlich für die Kinofassung. Wählt man auf der regulären 2D-Blu-ray also eine der beiden längeren Versionen an, muss man in den entsprechenden Szenen, die der Kinoversion fehlen, mit einer geringeren Bildqualität rechnen. Das wirkt sich dann in den altbekannten eher wenig scharfen und von der Kolorierung her deutlich anders geprägten Bildern aus. Auch die 4K UHD von Terminator 2 hält nur die ursprüngliche Lichtspielhaus-Fassung parat. Das ärgert Fans der zwei später veröffentlichten Versionen, mindert aber nicht die Qualität des 4K-Remasterings.

Bildqualität (60%)

Die alte Blu-ray der 2009er Skynet-Edition war relativ schwach aufgelöst, tendierte deutlich ins Magentafarbene und hatte flaue Kontraste. Es war also an der Zeit, dem Kultfilm ein neues Master mit einem frischen Grading zu spendieren. Leider hat man – entgegen der ersten Annahme – weder die 2D-BD noch die UHD-BD auf dem 4K-Scan aufgebaut, sondern, wie sich herausgestellt hat, auf einem „Auge“ der 3D-Fassung. Zwar ist die grundsätzliche Auflösung durch den vorab erfolgten 4K-Scan beträchtlich besser, aber sie wird für die UHD-Blu-ray leider nur als 2K-Upscale genutzt. Hier hat man schlicht versäumt, noch mal zum Anfang zu gehen und es richtig zu machen.

Hinzu kommt leider eine weitere, aus der 3D-Fassung übernommene Problematik: Der massive Einsatz eines Rauschfilters. Für 3D-Konvertierungen von alten, analog gedrehten Filmen, wird oft ein De-Noising vorgenommen, damit die Körnung den 3D-Effekt nicht zu einer ablenkenden Schneefallangelegenheit werden lässt. Im Falle von Terminator 2 kamen deshalb sehr aufwändige und ausgeklügelte Verfahren zum Einsatz, um das analoge Filmkorn loszuwerden. Cameron selbst nahm die fertige Version ab. zeigte sich als Fan dieser Umsetzung und sprach davon, dass sie nun „besser aussehe als die 70mm-Blow-up-Kopien“, mit denen vereinzelte Kinos damals Vorführungen anboten. Im selben Atemzug berichtet Cameron auch von der Rauschminderung und nachträglichen Schärfung für die 3D-Auswertung.

Die Oberflächentexturen wurden durch die Rauschfilterung für die 3D-Auswertung fast völlig getilgt

Und all diese technischen „Verbesserungen“ weisen leider auch die neue BD sowie die UHD-Blu-ray auf, was umso ärgerlicher ist, weil die generelle Auflösung selbst schon auf Basis des 2K-Upscales viel mehr Details erkennen lässt. Ob das Palmengewächse im Hintergrund sind, Gesichtsdetails oder der Reißverschluss an Arnolds Lederjacke – das Potenzial für eine famose 4K-Scheibe wäre da. Wenn man dann aber nur ein 2K-Downscale (eben das vermutete „eine Auge“ der 3D-Fassung) einsetzt, ist das ärgerlich und unverständlich, ja fast schlampig. Was das DNR angeht, so liefert die UHD-BD das gleiche Bild wie die neue Blu-ray. Auch hier geht es wachsig-soft zu und die ursprüngliche Analogkörnung wurde komplett getilgt. In Bewegungen schmiert das dann ebenfalls schon mal nach und manche Gesichter erstarren zu Wachsfiguren.

Immerhin liefert die Ultra-HD-Blu-ray aber das deutlich bessere, bzw. ausgewogenere Kontrastverhältnis. Gegenüber der viel zu steil kontrastierten neuen Blu-ray werden ausreißende Details vor hellen Hintergründen wieder eingefangen. Sarahs Haare bei 15’26 oder 70’40 überstrahlen nicht mehr und auch punktuelle Lichtquellen verursachen keine ausreißenden Details mehr. Dazu ist die Durchzeichnung im Schwarz besser. Allerdings sind dunkle Szenen/Bereiche wieder etwas aufgehellt, was nicht das absolut knackige Schwarz liefert. Interessanterweise ist das Grading noch mal etwas anders. So sind die über die neue BD relativ blau gefilterten Szenen bei Dunkelheit oder im Haus von Miles Dyson nun weniger blau, sondern etwas grünlicher. Während heller Tageslichtszenen erscheinen Hautfarben zudem natürlicher und weniger übersatturiert.

 

Die UHD-BD ist ebenso wie die neue BD wachsig-soft und geht im Grading einen grüntendierten Weg

Leider ist der reine HDR-Effekt der UHD-BD nur schwach ausgeprägt. Weder Scheinwerferlichter, noch die Blitze zu Beginn oder punktuelle Lichtquellen bieten echte HDR-Wow-Effekte. Lediglich ganz kleine Lichtreflexionen in den Augen der Protagonisten wirken schon mal etwas strahlender. Insgesamt ist die UHD-BD gegenüber der neuen BD die deutlich bessere Wahl, da sie harmonischer mit den Kontrasten umgeht und kaum zum Überkontrastieren neigt. Eine gute UHD-Blu-ray ist sie dadurch noch lange nicht. Dafür wiegt die Tatsache, dass man in Sachen nativem 4K geschlampt hat sowie das exzessive DNR zu schwer. Kleine Ergänzung: Für die Wiederveröffentlichung 2017 hat man auch ein paar „Makel“ korrigiert. So wurden die Gesichter einiger Stuntleute noch mal verbessert (oder überhaupt) durch jene der Darsteller ersetzt und dem nackten Robert Patrick fehlt zu Beginn des Films ein kleines (vormals sichtbares) Stück seines besten Stücks.

Soundqualität (55%)

Was für das in puncto DNR vermurkste Bild gilt, gilt auch schon lange für den deutschen Ton. Dieser ist über die Blu-ray und UHD-BD sowie mit den älteren Blu-rays identisch – leider. Denn die bewegte Geschichte der deutschen Tonfassung für T2 ist gepflastert mit Problemen und Fehlern. Ausgehend vom deutschen Kinomix gab es nach aktuellem Kenntnisstand nie eine diskrete deutsche 5.1-Mischung, wohl aber einen sehr sauberen 2.0-Surround-Mix, der auch auf der alten DVD von Mawa/VCL zu finden ist. Die späteren Veröffentlichungen von Kinowelt wurden dann von DD 5.1 EX und DTS 6.1 ES Matrix (beide auf der German Ultimate Edition) bis zur 7.1-DTS-HD-Master-Spur von Studiocanal immer wieder angefasst, hochgemixt und prozessiert. Welche Basis letztlich hier noch vorhanden ist, bzw. genutzt wurde, ist kaum mehr zu ergründen. Was allerdings klar ist: Über diese ganzen Verfahren hat der deutsche Ton von Terminator 2 mehr und mehr gelitten. Gerade die erste Überarbeitung für die German Ultimate Edition hat vor allem in der Lautstärke zu extrem schwankenden und teils schlecht verständlichen Dialogen geführt. Dazu gibt’s mitunter fehlende Dialoge. Übrig geblieben ist bis heute eine Tonspur, die keine saubere Basis mehr hat und extrem inhomogen klingt.

Die Actionszenen wirken über die deutsche Tonspur viel zu dünn und leicht phasenverschoben

Es mag noch recht effektvoll beginnen, wenn wir die Szenen aus der Zukunft gezeigt bekommen und die Impulswaffen auch mal direkt auf den Zuschauer feuern, doch schon Sarahs Erzählstimme ist im Vergleich zur englischen Fassung viel dünner und wenig präsent. Während der Blitzereien bei Schwarzeneggers Erscheinen klingen die gehauchten Windgeräusche auf den Rears über die dt. Fassung dann hörbar phasenverschoben. Blitzt es dann vor Patricks Ankunft, wirkt das erneut phasenverkehrt und alles andere als harmonisch. Ebenso das Durchfahren der Pfütze bei 30’42 und der Crash des LKW in den Kanal. Nein, hier passt einfach gar nichts zusammen. Ebensowenig bei den Schüssen aus der Pumpgun nach 28 Minuten, die nur bei der englischen Version satten Tiefbass bereit halten, wo die deutsche Synchro vergleichsweise dünn tönt.

Richtig schlimm wird es dann aber bei den Dialogen. Schon Schwarzeneggers erster Satz „Ich will deine Kleidung …“ tönt ziemlich dünn. Noch exemplarischer schwach ist die Verhörszene durch den Polizisten bei 39’35. Der Cop klingt, als hätte man eine Decke über das Mikrofon gelegt. Ebenfalls gar nicht schön: Das äußerst dumpf aufspielende Bad to the Bone nach 9’00. Zugunsten von etwas mehr Tiefbass hat man hier die schöne räumliche Bühne der englischen Fassung eliminiert und das Ganze enger und viel rumpeliger vertont. Feine Nuancen gehen währenddessen fast durchweg unter. Das Gleiche gilt für den Schuss aus der Schrotflinte und das Aufröhren des Motorrad-Sounds – beides reproduziert die englische Fassung ausgewogen im Hoch- und Tiefton, während die Synchro in den Dialogen und auch sonst grundweg dumpf klingt.

Auch hier gibt’s wieder eine Besonderheit bei der Synchro der Special Edition, die per Seamless Branching integriert ist: Da diese scheinbar mit 25 fps aufgenommen wurden, klingen sie in 24 fps auf der Blu-ray zu tief – abgesehen von einer deutlich hörbar anderen Sounddynamik in diesen Szenen. Die einzig sinnvolle Option (jedenfalls für die Kinofassung) wäre, hier noch einmal zurück bis zur 2.0-Surroundfassung zu gehen, die bspw. die Laserdisk enthielt. Deren Dialoge sind seit dem Kino-Release die qualitativ Besten. Würde man diese extrahieren und mit dem qualitativ hochwertigen englischen originalen CDS-Kino-5.1-Mix kombinieren, wäre endlich einmal ein Fortschritt zu verzeichnen und kein permanenter Rückschritt.

  • Deutsch DTS HD-Master (55%)
  • Englisch DTS HD-Master (80%)

Bonus (70%)

Das Bonusmaterial liegt jeweils auf der Blu-ray vor. Enthalten sind neben den drei Schnittfassungen zwei Audiokommentare. Einer davon wurde mit gleich 23! Mitgliedern von Cast und Crew eingesprochen, der zweite wird von Cameron und seinem Drehbuchautor William Wisher bestritten. Dazu gesellen sich bekannte Featurettes wie das Making-of der 2003er Edition, zwei entfernte Szenen, die in keiner der Schnittfassungen enthalten sind und wahlweise mit einem Audiokommentar anwählbar sind. Das extra für diese Edition realisierte „Reprogramming the Terminator“ läuft gut 54 Minuten und lässt Cameron und seine Crew retrospektiv auf den Film blicken. Exklusive Interviews mit Arnold Schwarzenegger oder Edward Furlong werden integriert und sorgen für ein fast schon melancholisches Gefühl. Warum gerade dieses neu produzierte Feature nur in 720p vorliegt, bleibt wohl ein Rätsel.

Gesamtbewertung Terminator 2 4K Blu-ray (65%)

Terminator 2: Tag der Abrechnung liefert in der 3D-Fassung erstaunlich ab. Zur Hilfe kommt ihm hier die neue 4K-Abtastung sowie die Rauschfilterung, die das Bild ablenkungsfrei in 3D ermöglicht. Dass man dieses rauschbefreite 2K-Master allerdings auch für die neue BD und vor allem die UHD-BD genutzt hat, ist unverständlich und ein dicker Lapsus von Studiocanal. Was man hier an Potenzial verschenkt hat, wenn man die beiden 2D-Fassungen VOR dem DNR abgegriffen und ausgehend vom 4K-Scan gemastert hätte (Filmkorn inklusive), ist eklatant. Darüber täuschen auch die auf der UHD-BD harmonischen und intensivierten Kontraste, sowie die teils! besseren Farben nicht hinweg.

Die Blu-ray fällt qualitativ sogar noch weiter ab, weil sie auf den hellen Bereichen massiv ausreißt und dunkle Bildinhalte/Oberflächen absaufen lässt. Hinzu kommt der deutsche Ton, der in Dialogen furchtbar dünn, teils fehlerhaft und in den Surroundeffekten mitunter massiv phasenverschoben ist. Hier ist es schon lange an der Zeit, eine neue Abmischung zu liefern. Man kann nur hoffen, dass Studiocanal sich eines Tages besinnt, den Fehler einsieht und das Ganze noch mal neu angeht. Hoffentlich spielt ein Herr Cameron dann jedoch ebenfalls mit, dem dieser Look ja offenbar zu gefallen scheint. Ein guter Anlass dafür wäre das 30. Jubiläum des Films in diesem Jahr – vielleicht mit den Special-Edition-Szenen, die man bis dahin evtl. auch noch mal frisch in 4K gescannt haben könnte, als Basis einer wunderschönen 4-Disk-Edition mit 2D-BD, 4K UHD-BD (natürlich ohne DNR und Farbfehler) sowie der 3D-BD und einer Extra-Bonus-BD mit den neuen Featurettes und Trailern in 1080p – man wird ja noch träumen dürfen.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 23. November 2017 Review am: 07. Januar 2021
Erscheinungsjahr Film: 1991 Laufzeit: 153 Minuten
Filmstudio: Studiocanal FSK: Ab 16 Jahren
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch
Bildformat:
2.40:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch dts HD Mater 7.1
Englisch dts HD Master 5.1
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: Panasonic TX-50CXW804
LG OLED55C6D
Testgerät Player: Panasonic DMP-UB900EGK
Oppo UDP-203

Terminator 2 Trailer:

Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache für 1.99 € leihen (iTunes Movie Mittwoch)

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Nur heute am „Movie Mittwoch“ auf iTunes kann man „Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache“ für nur 1,99 Euro ausleihen! Der Film kann dann innerhalb der nächsten 30 Tage angesehen werden (48 Stunden verfügbar ab Aktivierung). 

Ihr könnt den Titel auch über den PC/Mac leihen und dann auf einem Apple-Gerät eurer Wahl, z.B. dem neuen Apple TV 4K, wiedergeben. Wer eher Lust auf etwas hochauflösende 4K-Kost (mit HDR10 und Dolby Vision) hat, der kann sich auch einen der unzähligen UHD-Filme aus unserer Komplettliste aussuchen.

Hier geht es zum Angebot

Oppo UDP-205 UHD HD Blu-ray Player erhält MQA-Unterstützung

Ein neues Firmware-Update erlaubt es dem Oppo UDP-205 Dateien im MQA-Format zu dekodieren. Bislang gibt es aber nur wenige Player und Streaming-Anbieter, die das hochwertige Soundformat unterstützen.

Die Partnerschaft zwischen MQA und Oppo Digital wurde vor kurzem bekanntgegeben. Mit dem Update UDP20X-54-1127 wird UDP-205 befähigt, als Streaming-Client MQA-Dateien zu dekodieren. Die Unterstützung soll aber nicht nur auf Streaming-Apps beschränkt bleiben. In naher Zukunft soll der Digital/Analog-Wandler im Oppo UDP-205 fit für MQA-CDs gemacht werden.

Mit dem jüngsten Update vom 25. November 2017 (UDP20X-54-1127) gibt es kleinere Änderungen um die Kompatibilität mit aktuellen und zukünftigen 4K UHD Blu-rays (mit und ohne Dolby Vision) zu gewährleisten. Auch die Unterstützung von Videos im 4:3 Format wurde verbessert. Auch das zusammenspiel mit aktueller TV-Hardware und deren neuen Firmware-Versionen wurde integriert. Für den Premium-Player UDP-205 gibt es somit ein zusätzliches Feature, für den UDP-203 ist die neue Firmware eher als „Service-Update“ zu bezeichnen.

Was ist MQA?

MQA steht für „Master Quality Authenticated“ und bezeichnet eine Audiotechnologie, die von Bob Stuart, Mitgründer von Meridian Audio entwickelt wurde. Mit MQA ist High-Resolution Audio Streaming endlich kein Traum mehr, sondern Realität.

MQA Dateien werden bislang aber nur von wenigen Streaming-Anbietern bereitgestellt. Bislang unterstützt nur Qobuz (via Android App) und Tidal mit seinem neuen Service „Tidal Masters“ das hochwertige Audio-Streaming. Dabei sollte man MQA nicht mit Formaten wie „CD Quality Lossless“ verwechseln, die bereits von Deezer oder Tital angeboten werden.

MQA zielt darauf ab, hochwertige Musikaufnahmen in einem so kleinen und komfortablen, digitalen Container zu speichern, dass es noch einfach genug ist diesen herunterzuladen oder gar zu streamen. Dabei soll es keine Verluste bei der Audioqualität geben, die immer mit digitalen Audio-Formaten assoziert wird.

Wer kompromisslos gute Musikstücke streamen möchte, muss aber leider noch tief in die Tasche greifen. Der UDP-205 ist mit 1.799 Euro kein Schnäppchen und selbst die portablen MQA-kompatiblen Player sind derzeit nicht unter 300 Euro zu haben.

MQA kompatible Audio-Player:

Keine Produkte gefunden.

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HDMI 2.1 Spezifikation veröffentlicht!

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Das HDMI Forum hat die finalen Spezifikationen für HDMI 2.1 für alle Anwender veröffentlicht. HDMI 2.1 unterstützt Auflösungen bis zu 10K, dynamisches HDR, 120Hz, variable Bildwiederholfrequenz, eARC uvm.

Gut einen Monat vor dem Start der CES 2018, veröffentlicht das HDMI Forum die finalen Spezifikationen für die neue Schnittstelle und gibt damit den Startschuss für HDMI 2.1. Anwender und Hersteller können ab sofort ihre Geräte für den neuen Standard anmelden und spezifizieren lassen. Erste kompatible Geräte könnten sich bereits im Umlauf befinden. So wird gemunkelt, der Apple TV 4K unterstützt bereits die HDMI 2.1 Schnittstelle. Auch die Xbox One X soll lt. inoffizieller Aussage von Microsoft von der erweiterten Bandbreite und der variablen Bildwiederholungsfrequenz profitieren. Zuletzt präsentierte Denon den AVC-X8500H AV-Receiver, der via Update mit HDMI 2.1 versorgt werden kann. Alle Features, Veränderungen und Voraussetzungen für HDMI 2.1 findet ihr hier:

Neue 48 Gbps-Kabel für HDMI 2.1

HDMI 2.1 kompatible Kabel werden mit "Ultra High Speed HDMI" gekennzeichnet sein
HDMI 2.1 kompatible Kabel werden mit „Ultra High Speed HDMI“ gekennzeichnet sein
Die unterstützte Bandbreite von 48 Gbps unter HDMI 2.1 im Volumen-Vergleich mit Version 2.0 und 1.4.
Die unterstützte Bandbreite von 48 Gbps unter HDMI 2.1 im Volumen-Vergleich mit Version 2.0 und 1.4.

Damit Gerät mit der HDMI 2.1 Schnittstelle überhaupt miteinander „kommunizieren“ können, werden neue Kabel benötigt, die die maximale Bandbreite von 48 Gbps unterstützen (Version 2.0 unterstütze maximal 18 Gbps). Die offizielle Bezeichnung wird nicht die Versionsnr. tragen, sondern wird wohl „Ultra High Speed HDMI“ heißen. Nur diese Kabel bieten genug Bandbreite um unkomprimierte 8K Videos mit HDR bis zu 60Hz oder gar 10K Videos mit 30Hz zu unterstützen. Zudem soll die neue Generation von Kabel nicht anfällig für elektromagnetische Störungen (EMI) sein. Damit ist die fehlerfreie Übertragung von Video- & Audioinhalten gewährleistet, auch wenn in der nähe über Wlan und Bluetooth „gefunkt“ wird. Die Kabel sind zudem rückwärtskompatibel, können also auch an HDMI 2.0 und 1.4 Geräten genutzt werden.

Das erste Ultra High Speed oder 48G-Kabel tauchte bereits vor einigen Wochen im Apple Shop auf. Dieses ist 2 Meter lang und kommt von Hersteller Belkin. Auch Avinity (Hama) möchte bis Ende 2018 erste „Ultra High Speed HDMI“-Kabel in den Handel bringen.

Rückwärtskompatibilität

Nicht nur die Kabel, sondern auch die HDMI 2.1 Schnittstelle ist rückwärtskompatibel. Besitzt man z.B. einen neuen AV-Receiver mit HDMI-Version 2.1, können an diesem problemlos TV-Geräte, Set-Top-Boxen, Konsolen usw. mit HDMI 1.4 oder HDMI 2.0 angeschlossen werden.

Höhere Videoauflösungen & Bildwiederholungsraten
(8K, 10K, 120Hz):

Vergleich zwischen Full-HD, 4k, 5k, 8k und 10k Auflösung
Vergleich zwischen Full-HD, 4k, 5k, 8k und 10k Auflösung

Das Hauptmerkmal von HDMI 2.1 ist die Unterstützung höherer Auflösungen und Bildwiederholfrequenzen. 4K Signale können zukünftig mit bis zu 120Hz verarbeitet werden. 8K Signale sind mit bis zu 60Hz möglich. Selbst 10K Signale können mit 24-30p übertragen werden. In wieweit diese erhöhte Auflösungen und Bildwiederholfrequenzen für Deutschland relevant sind, wird nur die Zeit zeigen. Für TV-Übertragungen ist vorerst keine Unterstützung über 4K Ultra HD hinaus geplant. Auch die Spezifikationen der 4K UHD Blu-ray sehen bislang kein „Upgrade“ auf 8K/10K vor. In den ersten Jahren werden wohl vor allem professionelle AV-Anwender auf die neuen Möglichkeiten des HDMI 2.1 Standard zurückgreifen. Auch für kommerzielle Anwendungen, Displays oder großflächige Projektionen ist 8K/10K eine Option.

Mit zusätzlicher „Display Stream Compression“ (DSC) kann die maximale Kombination aus Auflösung und Bildwiederholrate auf bis zu 10K/120p angehoben werden. Die Kompression soll verlustfreie Kompression der Bildinhalte bieten. Die Bandbreite kann mit dieser Technologie um den Faktor 3 reduziert werden.

Der Detailgrad bei 8K Aufnahmen ist nochmals besser als bei 4K Ultra HD
Der Detailgrad bei 8K Aufnahmen ist nochmals besser als bei 4K Ultra HD

Bildschärfe und Details erhöhen sich bei 8K und 10K Aufnahmen natürlich nochmals im vergleich zu Full-HD oder 4K Ultra HD Aufnahmen. Auch auch Entfernungen von 2-3 Metern wird noch ein Unterschied erkennbar sein. Aber womöglich nur bei ruhigen und Standbildern. Bei actionreichen Szenen oder Kameraschwenks müsste auch die Bildwiederholungsfrequenz entsprechend nach oben angepasst werden. 60p könnten hier vielleicht zu wenig sein und das Resultat wären dann verwaschene Details und Schlieren. Wir sehen die Nutzung von 4K mit 120Hz für TV-Übertragungen und Live-Events daher als viel potentieller an.

Unterstützung dynamischer HDR-Metadaten
(Dolby Vision, HDR10+)

Dolby Vision hat uns bereits einen ersten Eindruck vermittelt, wie groß die Vorteile von dynamischen HDR-Metadaten sein können. Dolby selbst arbeitet hier aber noch mit einem „Workaround“ um die Kommunikation zwischen Endgeräten mit dynamischen Helligkeitsinformationen zu ermöglichen. Mit HDMI 2.1 ist die Unterstützung endlich implementiert und nicht nur Dolby Vision, auch neue Standards wie HDR10+ können endlich Videos mit bester Bildtiefe, Detail, Helligkeit, Kontrast und breitem Farbspektrum darstellen.

Je nach Technologie, kann ein Wert für eine Szene (längerer Zeitraum in dem keine großen Veränderungen der Bildhelligkeit nötig sind) oder für jedes einzelne Bild/Frame (z.B. Blitz, oder Explosion) bestimmt werden. Im Endeffekt sorgt dieses Feature dafür, dass die Visionen der Filmemacher noch besser umgesetzt werden können und Bildinhalte noch natürlicher wirken können.

Dynamische HDR-Verarbeitung sorgt dafür, dass Szenen noch natürlicher, mit mehr Details, Kontrast und mit breitem Farbspektrum dargestellt werden können.
Dynamische HDR-Verarbeitung sorgt dafür, dass Szenen noch natürlicher, mit mehr Details, Kontrast und mit breitem Farbspektrum dargestellt werden können.
Dynamische HDR-Metadaten unter HDMI 2.1 können für eine ganze Szene (längerer Zeitraum) oder für jedes Bild (Frame) einzeln bestimmt werden.
Dynamische HDR-Metadaten unter HDMI 2.1 können für eine ganze Szene (längerer Zeitraum) oder für jedes Bild (Frame) einzeln bestimmt werden.

eARC (enhanced Audio Return Channel)

Vergleich zwischen eARC, ARC und Toslink
Vergleich zwischen eARC, ARC und Toslink

eARC ist die erweiterte Version von ARC und bietet dem Nutzer eine verbesserte Konnektivität und Benutzerfreundlichkeit mit dem Umgang mit Audioformaten. Mit eARC unter HDMI 2.1 steigt die Bandbreite des rückgeführten Audio-Kanals von 1 Mbit/s auf bis zu 37 Mbit/s. Die erhöhte Bandbreite ermöglicht es neben Stereo-Signalen, komprimierten sowie unkomprimierten 7.1 Sound auch objektbasierte Klangformate (Dolby Atmos / dts:X) und Formate mit erhöhter Bitrate (Auro 3D) mit bis zu 192 kHz und 24 bit zu übertragen. Sollte ein TV-Gerät z.B. eine Fernsehübertragung oder Videostream mit Dolby Atmos-Sound empfangen, kann dieser z.B. über ein 48G-Kabel an einen kompatiblen AV-Receiver rückgeführt werden.

 

Mit eARC gibt es auch noch kleinere Verbesserungen was z.B. die Synchronisierung von Bild & Ton angeht. Während „Lippen-Synchronisierung“ unter ARC nur optional war, stellt diese unter eARC eine Voraussetzung dar. Das sollte dem Nutzer immer ein perfektes Zusammenspiel von Bild & Ton liefern.

Variable Bildwiederholfrequenz (Variable Refresh Rate, VRR)

Variable Bildwiederholfrequenz unter HDMI 2.1 sorgt für eine stabile Bildwiedergabe für Games & Filme
Variable Bildwiederholfrequenz unter HDMI 2.1 sorgt für eine stabile Bildwiedergabe für Games & Filme

Ein weiteres Feature von HDMI 2.1 dürfte vor allem Gamer freuen. Die Bildwiederholfrequenz ist nicht mehr statisch auf einen Wert festgelegt, sondern kann variabel angepasst werden. So können die dargestellten Framerates der Konsole, die je nach Inhalt immer wieder schwanken kann, perfekt 1 zu 1 mit der Bildwiederholungsrate des TV-Gerätes oder Projektors synchronisiert werden. Das sorgt für ein ganz neues Darstellungs-Niveau mit unterbrechungsfreien Bewegungen (Stottern) und Übergängen (Tearing). Die variable Bildwiederholfrequenz (VRR) ist aber nicht nur für Gamer, sondern auch für Filme und Videos interessant. Filmemacher könnten vielleicht z.B. schnelle, actionreiche Szenen mit erhöhter Bildrate wiedergeben um die Details zu erhalten, in langsameren Szenen oder Standbildern schwenkt man wieder auf 24/25p um den Filmlook zu erhalten.

Zudem eliminiert Quick Media Switching (QMS) Verzögerungen für Filme und Videos eliminiert die zu einer leeren Anzeige vor der Wiedergabe führen können (z.B. Framerate-Wechsel beim neuen Apple TV 4K) und Quick Frame Transport (QFT) verringert die Latenz für weicheres, störungsfreies Gaming und interaktive VR-Erlebnisse in Echtzeit.

Auto Low Latency Mode (ALLM)

Ein weiteres interessantes Feature könnte „Auto Low Latency Mode“ oder kurz ALLM sein. In der offiziellen Mitteilung des HDMI Forums wird ALLM mit „Ermöglicht das automatische Setup der idealen Latenzeinstellungen für eine weiche, verzögerungsfreie Anzeige und Interaktionen ohne Unterbrechungen.“ beschrieben. Ob hier ebenfalls Gamer profitieren und sich die Verzögerung zwischen Empfang & Ausgabe des Videosginals weiter verbessern lässt (bei guten Modellen bei rund 19-21ms) bleibt aber noch offen. Zu diesem Feature sind leider noch keine weiteren Beschreibungen vorhanden.

HDMI 2.1 „Compliance Test Specifications“ noch in Arbeit

Für Hersteller und Anwender sind vor allem die „Compliance Test Specifications“ maßgebend für eine erfolgreiche Integration der HDMI 2.1 Schnittstelle. Diese Spezifikationen bestehen aus mehreren Tests, die alle Bestandteile der neuen HDMI-Version abdecken inkl. Audio, Video, EDID, elektrische Signalübertragung, Protokolle, Metadaten usw.

Diese Daten wird vom HDMI Forum in mehreren Schritten in den ersten drei Quartalen 2018 veröffentlicht. Alle Anwender werden also erst Ende 2018 ihre Produkte testen können. Kompatible Geräte werden aber sicherlich bereits auf der CES 2018 vorgestellt.

Feature-Vergleich der HDMI-Versionen:

Eine praktische Übersicht aller verfügbarer HDMI-Versionen und Features findet ihr hier:

Der umfassende Vergleich der verschiedenen HDMI-Versionen
Der umfassende Vergleich der verschiedenen HDMI-Versionen
Alle Mitglieder des HDMI Forums
Alle Mitglieder des HDMI Forums

Mehr Informationen zur CES 2018:

Das HDMI Forum bemüht sich, weitere Mitglieder für die Schnittstelle zu akquirieren. Derzeit sind 92 Unternehmen Mitglied, die auch aktiv weitere Mitglieder werben und zusammen die Zukunft der Technologie formen und mitbestimmen. Über 1.600 Hersteller bieten dagegen Geräte mit HDMI-Schnittstelle an.

Zusätzliche Details und Erläuterungen gibt es auf der Pressekonferenz des HDMI Forums geben. Zudem werden wir uns auf dem Messestand der HDMI Licensing Administrator Inc im Las Vegas Conference Center, South Hall 1, Stand 20542 über HDMI 2.1 informieren.

Samsung SeeColors App: Korrekte Farbdarstellung für Menschen mit Farbsehstörungen

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Samsungs QLED TVs und die neue SeeColors App erlauben es Konsumenten, die unter Farbsehstörung leiden, mithilfe eines speziell kalibrierten Displays, eine korrekte Farbdarstellung zu genießen.

Rund 3.2 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Farbsehstörungen. Dabei sind Männer mit rund 8% viel öfters farbfehlsichtig als Frauen mit nur ca. 0.5%. Personen mit einer Farbenschwachsichtigkeit können manche Farben weniger gut sehen als andere. Besonders häufig können sie die Farbe Grün nicht richtig erkennen (sog. Grünschwäche = Deuteranomalie). Mit der kostenlosen SeeColors App können Samsungs QLED Fernseher so eingestellt werden, dass Nutzer das Fernseherlebnis in korrekter Farbdarstellung genießen können. Die App dient dabei als Diagnose-Tool. Mit einfachen Sehtests ermittelt das Programm, welche Farben nicht so gut wahrgenommen werden. Diese Daten werden vom QLED Fernseher dann entsprechend interpretiert, um daraufhin die Farbeinstellungen abändern zu können.

Hyeongnam Kim, Vice President of Visual Display Business bei Samsung Electronics: „Samsung hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Alltag der Menschen durch Technologie und Innovation smarter und komfortabler zu machen. Die Veröffentlichung der SeeColors App für QLED TVs verkörpert diese Mission, indem sie Nutzern einen Weg bietet, mithilfe der neusten Technologien und Displays eine der weltweit größten Herausforderungen in Sachen Fehlsichtigkeit zu adressieren.“

Die SeeColors App kann direkt über den Samsung SmartHub auf den Fernseher installiert und ausgeführt werden. Die Diagnose-App steht aber auch über den  zur Verfügung und kann so auch auf Samsungs Galaxy Smartphones oder anderen Android-Geräten genutzt werden. Für iOS steht die App leider nicht zur Verfügung.

Die SeeColors App kann kostenlos über den Samsung SmartHub (QLED TV) oder dem Google Play Store (Android) bezogen werden
Die SeeColors App kann kostenlos über den Samsung SmartHub (QLED TV) oder dem Google Play Store (Android) bezogen werden

Die SeeColors App wurde in Zusammenarbeit mit dem ungarischen Unternehmen Colorlite entwickelt, das zertifizierte Technologien, die auf 20 Jahren wissenschaftlicher Forschung basieren, auf Brillengläser anwendet, um Menschen mit Farbsehstörungen zu helfen. Mit der SeeColors App findet Colorlite zum ersten Mal auch auf TVs und Smartphones Anwendung.

Mit der SeeColors App für Samsungs QLED TV können Menschen mit Farbsehschwäche Farben so sehen wie sie wirklich sind
Mit der SeeColors App für Samsungs QLED TV können Menschen mit Farbsehschwäche Farben so sehen wie sie wirklich sind

Sollte jeder TV haben

Eine sehr gutes Features, dass eigentlich jedes TV-Gerät haben sollte. Natürlich ist es auch möglich manuell die Farbeinstellungen für Rot, Blau, Grün so anzupassen, dass sich das Farbbild für Menschen mit Farbsehstörungen verbessert. Dies ist aber recht umständlich und verlangt auch etwas Expertise. Hoffentlich folgen andere Hersteller dem Beispiel von Samsung und bieten bald ähnliche Apps zum kostenlosen Download an.

https://www.youtube.com/watch?v=SRa22cnfd0Q

Film & Serien-Aktionen auf Amazon.de – „3 Blu-rays für 15€“, „Filmfest bis zu 30% Rabatt“ uvm.

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Auch nach der Cyber Monday Woche kann man sich auf Amazon.de gut mit aktuellen Filmen & Serien für die kalte Jahreszeit eindecken. Bei der „FILMFEST“-Aktion spart man bis zu 30%, je nachdem wie viele Titel man in den Warenkorb legt. Auch bei der „3 Blu-rays für 15€“-Aktion findet man viele aktuelle Titel wieder.

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Jetzt vorbestellbar: „Paddington 2“ auf DVD, Blu-ray & 4K Blu-ray

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Studiocanal veröffentlicht das Animations-Abenteuer „Paddington 2“ auf DVD, Blu-ray & 4K Blu-ray. Der Film soll am 26. März 2018 im UHD Format (mit HDR) in den Handel kommen. Der Titel kann bereits vorbestellt werden.

Die Fortsetzung von Paddington erhält diesmal sogar ein hochauflösenden Release auf 4K UHD Blu-ray. Im Kino feiert der kleine Braunbär große Erfolge und auch die Kritiker sind recht angetan. Mit einem Metascore von 90 und einer Bewertung von 8.3 von 10 Sternen auf imdb.com scheint sich ein Familien-Hit für das Frühjahr 2018 anzubahnen. Die Aufnahmen zu „Paddington 2“ wurden in 2.8 und 3.4K gedreht. Dei Animationen sowie das Digital Intermediade (DI) fürs Kino wurden in 2K geleistet. Wir wissen aber auch, dass Studiocanal das bestmögliche aus ihrem Material herausholen, was das Filmstudio bereits mit Titeln wie „Sicario“, „Lone Survivor“ oder „John Wick“ unter Beweis gestellt hat. Auch ein Dolby Atmos Soundmix ist nicht ganz unwahrscheinlich. Für die deutsche Synchronisation des Paddington Bär konnte man „Elyas M’Barek“ gewinnen. Die menschliche Besetzung ist mit Hugh Grant, Hugh Bonnevillle, Sally Hawkins oder Brendan Gleeson als hochkarätig zu bezeichnen.

Kurzbeschreibung „Paddington 2“:

Ein Meister der Tarnung sorgt dafür, dass der liebenswerte Bär Paddington unschuldig ins Gefängnis kommt. Und das alles wegen eines geheimnisvollen Pop Up-Buchs! Nur wenn dessen Rätsel gelöst wird, kann Paddingtons Unschuld bewiesen werden und er zu den Browns zurückkehren. In seinem neuesten Abenteuer zeigt sich der liebenswerte Bär einmal mehr von seiner besonders tollpatschigen Seite, mit der er das Herz der kleinen und großen Kinofans im Sturm erobert hat.

Trailer Paddington 2:

Drei auf einen Streich! LG Fernseher mit Bestnoten bei Stiftung Warentest

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In der aktuellen Ausgabe des „Test“-Magazins der Stiftung Warentest, wurden drei 4K Fernseher von LG mit den Bestnoten in der jeweiligen Kategorie bewertet. Als bester OLED mit 55 Zoll wurde der 55B7D ausgezeichnet.

Insgesamt wurden von Stiftung Warentest für die aktuelle Ausgabe 24 TV-Geräte verschiedener Hersteller mit LCD- und OLED-Technologie getestet. Alle Testgeräte von LG Electronics erhielten bei der „Eignung für den täglichen Gebrauch“ die Wertung „++“ also „sehr gut“. Das webOS Betriebssystem ist auch seit vielen Jahren das Maß im Bereich der Smart-TV-Menüoberflächen und hat sicherlich den ein oder anderen Mitbewerber „inspiriert“. Wieso sich die Jury für die jeweiligen Geräte von LG Electronics entschieden hat, lest ihr hier:

Testsieger „Die Großen mit OLED“: 55B7D

Sehr stolz ist LG natürlich auf die Note 1.7 (gut) für seinen OLED55B7D. Die Wertung setzt sich dabei aus der Bildwiedergabe (1.9) und dem guten Klang (1.0) zusammen. Selbst die Stiftung Warentest musste gestehen, dass ein TV-Gerät selten so ein ausgewogenes Klangbild abliefert – „Das ist bei Flachbildfernsehern extrem selten“. Auch bei der „Handhabung“ lässt der OLED55B7D die Konkurrenz hinter sich.

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Testsieger „Die Großen mit LCD“: 55SJ8109

Der 55SJ8109 wurde ebenfalls für seinen guten Klang, verbunden mit einer guten Bildwiedergabe und dem sehr breiten Betrachtungswinkel, gelobt. Das flache IPS-Display zeigt auch aus extremen Blickwinkeln nur wenige Abweichungen von Farben und Kontrast.

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Testsieger „Mittelgroßen mit LCD“: 49SJ8109

Bei den Mittelgroßen LCD-TVs können sich sogar zwei Geräte von LG die Plätze eins und zwei sichern. Der 49SJ8109 geht hier aber als gewinner hervor, der 49SJ7509 folgt auf Platz zwei. Auch diese Geräte wurden jeweils mit „gut“ (Note 1,9) in der Bildqualität bewertet. Bemerkenswert ist die Beurteilung der Bedienung in dieser Gruppe, denn die beiden LG-TVs sind die Einzigen, die für das Kriterium „Bedienen: mit Fernbedienung/am Gerät“ ein „+/++“ erhielten.

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Keine Geräte jenseits der 55 Zoll?

Ob auch Geräte jenseits der 55 Zoll getestet wurde geht aus der Meldung von LG Electronics leider nicht hervor. Wir sind lediglich auf den Satz gestoßen „Unter den 22 neuen Fernsehern des November-Updates sind einige richtig große Dinger mit 55 Zoll Diagonale“. Womöglich war ab 55 Zoll (139 cm) Schluss. Der Test zielte zudem wohl eher auf günstige Budget-Geräte ab, was die Beschreibung „Billiger und besser? Gibt es!“ suggeriert.

Sollte der Preis ein ausschlaggebendes Kriterium für die Bewertung gewesen sein, dann ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass LG mit seinem OLED55B7D auf dem ersten Platz landet. Dritte Hersteller sind auf die OLED-Panel-Kontingente von LG Display angewiesen und beziehen diese natürlich weitaus teurer. Das Einstiegs-Modell in der 2017 4K OLED-Serie war in den letzten Tagen immer wieder für 1.499,- Euro zu bekommen.

Fussball-WM 2018: Auslosung der Gruppenphase am 01. Dezember live im ZDF

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Die Auslosung der Gruppenphase zur Fußball WM 2018 wird an diesem Freitag den 01. Dezember 2017 live im ZDF übertragen. 28 Wochen vor dem Eröffnungsspiel werden die WM-Gruppen ausgelost. 

Berichtet wird live aus der Konzerthalle des Kremls in Moskau. Am 01. Dezember ab 16:15 Uhr führt ZDF-Moderator Sven Voss durch die 50-minütige Live-Sendung. ZDF-Reporter Béla Réthy kommentiert das Geschehen an den Lostöpfen. Fußball-Weltmeister Deutschland befindet sich in Lostopf 1 und kann somit nicht auf Europameister Portugal, Frankreich, Brasilien oder Argentinien treffen. In Lostopf 2 warten aber bereits England und Spanien und damit eine echte Aufgabe für die deutsche Mannschaft. Ausschlaggebend für diese Einteilung ist die FIFA-Weltrangliste.

4K Übertragung für die WM 2018?

Die Berichterstattung wirft auch wieder Fragen zur Übertragungsqualität der Fußball WM 2018 auf. Wird das ZDF Begegnungen in 4K & HDR Qualität zeigen, wie sie von der FIFA zur Verfügung gestellt werden, oder muss man sich mit einem 1080i Signal zufriedengeben? Das eine 4K/HDR-Übertragung, zumindest über HbbTV, nicht unmöglich ist, zeigen die jüngsten Folgen der Serie „Die Bergretter“. Es sollte aber auf jeden Fall eine Übertragung via Satellit angestrebt werden (vielleicht auch über Dritte wie Sky). Über HbbTV ist doch mit einer großen Verzögerung des Video-/Audiostreams zu rechnen. Das könnte den Zuschauer doch die Freude am Spiel nehmen – vor allem wenn der Nachbar früher jubelt und das ersehnte Tor auf dem eigenen TV-Gerät erst 30 Sekunden später fällt.

WM-Planungen noch in der „Frühphase“

Das es noch Hoffnung zum Thema 4K Übertragung zur Fußball WM 2018 gibt, zeigt das Feedback von Herr Thomas Hagedorn, HA Kommunikation – Presse & Information beim ZDF:

Hagedorn: „…leider sind die Planungen zu den Übertragungen von der Fußball-WM 2018 noch in der Frühphase – zur Zeit stehen eher die Planungen rund um die Übertragungen von den Olympischen Winterspielen im Februar kommenden Jahres im Fokus.“

Die Fußball-WM 2018 in Russland findet vom 14. Juni bis 15. Juli 2018 statt. Erneut nehmen 32 Mannschaften teil, die sich in insgesamt 64 Matches gegenüberstehen.

Dolby Vision Update für Sony 4K TVs mit X1 Extreme Prozessor in Sicht

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Das lang erwartete Dolby Vision Update für Sonys 4K UHD Fernseher mit X1 Extreme Prozessor soll sich bereits in internen Tests befinden. Ein Termin für das Update wurde immer noch nicht genannt. 

Update 27-11-2017: Könnte das Dolby Vision Update für ausgewählte Sony UHD Fernseher noch im Dezember 2017 erscheinen? Journalist John Archer vom Forbes-Magazin, konnte sich bereits persönlich über die Qualität von Dolby Vision Videos auf einem Sony A1 OLED Fernsehers überzeugen.

Auf einem Presse-Event von Sony wurden drei Demo-Clips, darunter auch eine kurze Sequenz aus dem Fantasy-Action-Movie „The Great Wall“ vorgeführt. Ein direkter Vergleich zu HDR10 Material wurde leider nicht präsentiert. Lt. Aussage von Archer soll die Bildqualität auf Sonys OLED TV „wunderschön“ gewesen sein.

Sony hat sich aber immer noch nicht dazu hinreißen lassen, einen finalen Termin für das Firmware-Update zu nennen. Es soll aber im Dezember zumindest Informationen zum Dolby Vision Feature geben. Sony wird sicherlich noch mit Anpassungen zu kämpfen haben. Vor allem das Zusammenspiel zwischen Android TV, dem X1 Bildprozessor, den dynamischen Metadaten und den unterschiedlichen TV-Modellen mit LCD & OLED Display ist sicherlich nicht einfach.

Nachdem das Feature aber bereits im Januar 2017 auf der CES angekündigt wurde, wäre es schon langsam an der Zeit das Versprechen einzuhalten. Die neue Generation von TV-Geräten wartet bereits in den Startlöchern und wartet nur darauf auf der CES 2018 präsentiert zu werden – hoffentlich mit Dolby Vision ab Werk!

Originalmeldung: Besitzer eines Sony ZD9 (2016), XE93, XE94 oder der neuen A1 OLED TV Modellreihe warten teils mit blanken Nerven auf das angekündigte und versprochene Dolby Vision Update. Für viele ist dieses Feature womöglich auch kaufentscheidend gewesen. Laut Retailer und Business Insider Robert Zohn, befinden sich Sony und Dolby in den letzten Zügen um das lang erwartete Dolby Vision Update endlich verteilen zu können. Entsprechende Posts sind im blu-ray.com-Forum zu lesen. Aktuell arbeitet man daran, dass auch wirklich alle Signalquellen, egal ob Streaming, TV-Übertragungen, externe 4K Player oder Zuspielung über externe Datenträger von den Sony-Modellen mit X1 Extreme Prozessor unterstütz werden.

Firmware-Update läuft auf Testgeräten

Die neue Firmware läuft auch bereits stabil in den Testlaboren, man möchte aber Fehler, die man in der Vergangenheit gemacht hat vermeiden und sicherstellen, dass alles perfekt läuft. Ein Termin für den „Rollout“ des Updates wurde noch nicht genannt, doch man kann sich sicher sein, dass die Sony Hardware in Kombination mit Dolby Vision die Messlatte für das 2018er TV-Lineup wieder etwas weiter nach oben legen dürfte.

Alle Sony 4K TVs mit Dolby Vision:

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Dolby Vision auf Sony 4K Fernseher:

https://www.youtube.com/watch?time_continue=109&v=_vCYV6RWMOU