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Amazon Prime Video im Juli 2024: Das sind die neuen Filme und Serien

Amazon hat mit etwas Verspätung heute seine neuen Filme und Serien für Prime Video im Juli 2024 bestätigt. Es sind durchaus lohnenswerte Titel dabei.

Beispielsweise können wir unbedingt den Animationsfilm „Der Gestiefelte Kater: Der letzte Wunsch“ empfehlen. Es handelt sich hier sicherlich um einen tollen Streifen, der nicht nur für Kinder, sondern auf jeden Fall auch für Erwachsene sehr unterhaltsam ist. Fans von Christopher Nolan holen wiederum vielleicht gerne „Tenet“ nach. Unter den Serien befinden sich komplette Neuzugänge, wie etwa die 1. Staffel der Serie „Home Sweet Rome“.

Zu bemerken ist aber, dass die Neuzugänge der Filme im Juli 2024 deutlich zahlreicher sind, als bei den Serien. Irgendwie scheint bei Prime Video dabei das Motto „Mehr Horror, bitte“ zu regieren. Denn einerseits hievt man „The Addams Family“ und „Zombieland“ sowie dessen Fortsetzung als Horror-Komödien ins Programm, dann wären da aber auch noch Klassiker wie „Carrie – Das Satans jüngste Tochter“ und dessen Remake mit dem schlichten Titel „Carrie“.

Beachten solltet ihr, dass natürlich auch noch einige bestehende Formate weiterlaufen. Etwa setzt sich die vierte Season des Hits „The Boys“ noch über die nächsten Wochen fort. Leider ist es aber auch so, dass Prime Video euch mittlerweile mit Werbung nervt – es sei denn ihr kauft euch für zusätzliche 2,99 Euro im Monat frei. Auch Dolby Atmos für den Ton und Dolby Vision für das Bild hat Amazon hinter die Paywall verfrachtet.

Prime Video: Im Juli 2024 vor allem mit neuen Filmen

Wir freuen uns dabei vor allem auf den August 2024: Denn da wird bei Amazon tatsächlich exklusiv eine neue Serie zum dunklen Ritter anlaufen. Mit „Batman: Caped Crusader“ versucht man indirekt an die Glanzzeiten der „Batman: The Animated Series“ anzuknüpfen. So nutzt man auch hier eine Art Retro-Stil, welche an die soeben genannte Zeichentrickserie und die ersten Comics rund um Batman erinnert.

Uns gefällt dabei auch der neue Sprecher von Batman, Hamish Linklater, der sich ganz offensichtlich an den legendären Kevin Conroy anlehnt, welcher ja leider inzwischen verstorben ist. Doch auf diese Serie müssen wir eben noch bis zum nächsten Monat warten. Bis dahin wünschen wir viel Spaß mit den Streaming-Neuheiten bei Prime Video im Juli 2024!

Serien im Juli 2024 bei Prime Video

  • Temptation Island Mexico | Staffel 1 – ab 5. Juli 2024
  • Sausage Party: Foodtopia | Staffel 1 – ab 11. Juli 2024
  • Uninterrupted’s Top Class Tennis | Staffel 1 – ab 18. Juli 2024
  • Those About to Die | Staffel 1 – ab 19. Juli 2024
  • Betty La Fea: Die Geschichte geht weiter | Staffel 1 – ab 19. Juli 2024
  • Home Sweet Rome | Staffel 1 – ab 28. Juli 2024

Filme im Juli 2024

  • Maestro(S) – ab 1. Juli 2024
  • Hereditary – Das Vermächtnis – ab 1. Juli 2024
  • Carrie: Des Satans jüngste Tochter – ab 1. Juli 2024
  • Poltergeist II -Die andere Seite – ab 1. Juli 2024
  • Poltergeist III – Die dunkle Seite des Bösen – ab 1. Juli 2024
  • Carrie – ab 1. Juli 2024
  • Zombieland – ab 1. Juli 2024
  • Zombieland 2: Doppelt hält besser – ab 1. Juli 2024
  • The Addams Family – ab 1. Juli 2024
  • The Woods – ab 1. Juli 2024
  • The Wolf Of Snow Hollow – ab 1. Juli 2024
  • Troll 2 – ab 1. Juli 2024
  • Der Fall Collini – ab 2. Juli 2024
  • Anatomie eines Falls – ab 2. Juli 2024
  • Prisoner’s Daughter – ab 4. Juli 2024
  • Space Cadet – ab 4. Juli 2024
  • Roald Dahl’s The Witches – ab 5. Juli 2024
  • Kong: Skull Island – ab 5. Juli 2024
  • Liebe zwischen den Meeren – ab 5. Juli 2024
  • Gone in the Night – ab 6. Juli 2024
  • Ein ganzes Leben – ab 8. Juli 2024
  • Der gestiefelte Kater – Der letzte Wunsch – ab 9. Juli 2024
  • Lukas – ab 9. Juli 2024
  • Tyler Perry’s Divorce in the Black – ab 11. Juli 2024
  • Twister – ab 11. Juli 2024
  • Last Signal – ab 11. Juli 2024
  • Role Play – ab 12. Juli 2024
  • Das perfekte Geheimnis – ab 13. Juli 2024
  • My Zoe – ab 13. Juli 2024
  • Lying And Stealing – ab 14. Juli 2024
  • Hardcore Never Dies – ab 14. Juli 2024
  • Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows – ab 15. Juli 2024
  • Chroniken der Unterwelt – City Of Bones – ab 15. Juli 2024
  • Papillon – ab 17. Juli 2024
  • Tenet – 17. Juli 2024
  • The Palace – ab 18. Juli 2024
  • My Spy: Die Ewige Stadt – ab 18. Juli 2024
  • The Moon – ab 21. Juli 2024
  • Bailey –  Ein Hund kehrt zurück – ab 21. Juli 2024
  • Bailey – Ein Freund fürs Leben – ab 22. Juli 2024
  • Edge of Tomorrow – Live. Die. Repeat – ab 22. Juli 2024
  • Shot Caller – ab 22. Juli 2024
  • Mindcage – ab 23. Juli 2024
  • Mamma Mia: Here We Go Again! – ab 25. Juli 2024
  • Mamma Mia! – ab 25. Juli 2024
  • The Ministry of Ungentlemanly Warfare – ab 25. Juli 2024
  • The Roundup: No Way Out – ab 28. Juli 2024
  • Red Right Hand – ab 28. Juli 2024
  • Dirty Grandpa – ab 30. Juli 2024
  • Alice, Darling – ab 30. Juli 2024

TIDAL: FLAC und Dolby Atmos ersetzen MQA und 360 Reality Audio

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TIDAL entfernt MQA und 360 Reality Audio zugunsten von FLAC und Dolby Atmos aus dem Katalog. Diese Änderung soll die Audioqualität verbessern und den Nutzern eine nahtlosere Erfahrung bieten.

  • TIDAL ersetzt alle MQA-Tracks in den Sammlungen der Nutzer durch FLAC-Versionen
  • 360 Reality Audio-Inhalte werden nicht ersetzt, sondern deaktiviert
  • Dolby Atmos wird als immersive Audio-Option eingeführt

Bereits seit dem 24. Juli 2024 bietet TIDAL keine Musikstücke in den Formaten MQA und 360 Reality Audio mehr an. Diese wurden aus dem Portfolio entfernt und durch FLAC und Dolby Atmos ersetzt. Dies ist eine interessante Entwicklung für den Streaming-Dienst, der bisher stark auf MQA gesetzt hat, um Hi-Res-Audio in kleinerer Dateigröße anzubieten. Die Entscheidung, zu FLAC zu wechseln, wurde unter anderem durch die offenen Standards und die bessere Unterstützung durch Hardware und Software beeinflusst. Diese Umstellung ermöglicht es Künstlern, ihre Musik ohne zusätzliche Drittanbieter-Software zu veröffentlichen, was den Prozess vereinfacht und vor allem die Qualität erhöht.

TIDAL: Nahtloser Übergang zu FLAC und Dolby Atmos

Der Endkunde soll laut Aussage von Tidal in der Regel nichts vom Formatwechsel merken. Für viele Musikstücke, die bislang als MQA-Track angeboten wurden, stehen bereits direkte FLAC-Nachfolger zum Abruf bereit. Es kann jedoch vorkommen, dass einzelne Titel oder Alben noch nicht im neuen Format vorliegen. Tidal arbeitet jedoch mit Hochdruck daran, alle existierenden MQA-Dateien zeitnah durch FLAC-Versionen zu ersetzen.

TIDAL integriert FLAC und wird einen Großteil seiner HiFi Plus-Bibliothek von MQA lösen
TIDAL integriert FLAC und wird einen Großteil seiner HiFi Plus-Bibliothek von MQA lösen

Bei den ehemaligen 360 Reality Audio-Tracks (3D-Soundformat von Sony) sieht es dagegen anders aus. Diese werden nicht 1-zu-1 ausgewechselt, sondern vorerst in den Playlists und Mediatheken (auch Offline-Downloads von Audiotiteln) ausgegraut und stehen damit erst einmal nicht mehr zur Wiedergabe bereit. Wenn für einen Titel bereits ein Ersatztrack in Dolby Atmos bereitsteht, ist das eher zufällig. Freunde des 3D-Sounds müssen sich in der Regel über die Suchfunktion neue Titel und Alben mit Dolby Atmos heraussuchen.

Was bedeutet das für den Endkunden?

Diese Umstellung soll, wie bereits angemerkt, nur von den wenigsten Nutzern bemerkt werden. Der Wechsel zu etablierteren Standards dürfte die Qualität und Nutzererfahrung des Streamingservice weiter verbessern. Denn die Auswahl an Hardware, die MQA-Audio unterstützt (vor allem mobil) ist doch überschaubar und in vielen Fällen eher im High-End-Segment zu verorten. Mehr Details und Informationen könnt ihr euch über die offizielle Support-Seite von Tidal holen.

Kabelanbieter in Panik: Heute endet das Nebenkostenprivileg

Heute ist der Stichtag gekommen: Das Nebenkostenprivileg ist Geschichte. Für das Kabelfernsehen hat dies weitreichende Konsequenzen.

So rauchten intern bei Kabelanbietern wie Vodafone sicherlich schon im Vorfeld arg die Köpfe. Schließlich musste man eine massive Abwanderung von Kunden befürchten. Denn der Wegfall des Nebenkostenprivilegs bedeutet, dass Vermieter die Kosten für den Kabelanschluss nicht mehr über die Betriebskosten der Miete abrechnen dürfen. So soll sichergestellt werden, dass jeder Mieter frei entscheiden kann, ob und wie er das lineare Fernsehprogramm empfangen möchte.

Viele wechseln zu Internet-TV

Klar, dass dies Anbieter von Internetfernsehen wie waipu.tv zum Jubeln gebracht hat. Vodafone hingegen gab sich zwar nach außen hin gelassen, schoss den Kunden aber direkt vor den Bug. So erhöhte man die Preise seiner Festnetztarife für Neukunden größtenteils massiv. Der Kniff: Optional kann jetzt das Kabelfernsehen „ohne Mehrkosten“ dazugebucht werden. Dumm ist das für all diejenigen, die kein Kabelfernsehen wünschen und für ihren Internetzugang deftig draufzahlen sollen.

Aktuell schauen viele Menschen lieber die Fußball-EM statt Netflix.
Vodafone wirbt auch zur Fußball EM fürs Kabelfernsehen.

Auch die Fußball EM hat Vodafone zur Stimmungsmache genutzt und auf die geringeren Verzögerungen bei Live-Übertragungen aufmerksam gemacht, wenn man z. B. mit dem Internetfernsehen vergleiche. Ob all das die Noch-Bestandskunden überzeugt, muss uns dann allerdings die Zeit zeigen. Zumal es eben auch diejenigen geben wird, die sich auch nicht für Alternativen interessieren und sich einfach komplett vom linearen Fernsehempfang verabschieden wollen.

Internet-TV-Anbieter:

Hier geht es zum kompletten Angebot von waipu.tv

Hier geht es zum kompletten Angebot von Sky via Internet TV

Hier geht es zum kompletten Angebot von MAGENTA TV

Kabelfernsehen: Nutzt ihr es?

Letzten Endes sind es vor allem jüngere Menschen, die sicherlich oft keinerlei Sinn mehr im linearen Fernsehen sehen. Sie holen sich ihre Nachrichten aus dem Web und sozialen Medien, während das Unterhaltungsbedürfnis per Streaming gedeckt wird. Lineares TV-Programm, bei dem man an feste Sendezeiten gebunden ist, wirkt da wie eine Lachnummer.

Dennoch dürfte es weiterhin eine breite Kundenbasis für das klassische Fernsehen geben. Ob die allerdings in Zukunft weiterhin den Empfang per Kabel oder doch eher Satellit, DVB-T2 oder IPTV nutzt, muss sich jetzt zeigen.

Redbox: Filmverleih steht vor dem Aus

Redbox verleiht in den USA sowohl Discs als auch rein digital Filme. Doch das Geschäftsmodell geht nicht mehr auf und der Mutterkonzern ist insolvent.

So verleiht Redbox etwa über vollautomatische Stationen DVDs, Blu-rays und sogar 4K Ultra HD Blu-rays in den USA. Zusätzlich bietet man aber auch über seine Online-Präsenz das Ausleihen von Streaming-Titeln an. Letzteres ist aber natürlich kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Schließlich ist dies z. B. auch über den Google Play Store, Amazons digitale Plattform und die App für Apple TV möglich.

Doch der Mutterkonzern Chicken Soup for the Soul Entertainment ist hoch verschuldet und steht mit 970 Mio. US-Dollar in der Kreide. Zuletzt konnten die Angestellten und Partner nicht mehr bezahlt werden, sodass sich das Unternehmen jetzt unter den Schutzschirm nach Chapter 11 in den USA flüchten musste. Man ist also insolvent. Allein 2023 schrieb das Unternehmen Nettoverluste von rund 636,6 Mio. US-Dollar.

Chicken Soup for the Sodul Entertainment schuldet offenbar nicht nur den eigenen Angestellten Geld, sondern auch zahlreichen Händlern, Filmstudios und Streaming-Plattformen. Zu den Gläubigern sollen etwa die Handelskette Walmart sowie die Studios Sony und Universal zählen.

Offline-Filmverleih ist ein Relikt geworden

Chicken Soup for the Soul Entertainment hatte Redbox 2022 für 375 Mio. US-Dollar übernommen und wollte dessen Ausleih-Kioske für Discs in den USA stark ausbauen. Insgesamt scheint man sich mit all seinen Investitionen aber verhoben zu haben. Auch der Streaming-Dienst Crackle, die Halcyon Studios und Screen Media gehören zu dem Unternehmen.

Generell spielt der Verleih physischer Filme kaum noch eine Rolle. Auch in Deutschland ist die einst blühende Videothekenlandschaft seit der zunehmenden Verbreitung des Videostreamings im Grunde ausgestorben. Denn es lohnt sich im Grunde für keinen Menschen mehr, zu einer Videothek zu fahren und einen Film zu leihen, wenn das Ganze mit weniger Zeit- und Kostenaufwand auch online möglich ist.

Apple TV+: 3 Monate gratis für PlayStation-Besitzer

Wer eine PlayStation 5 oder auch PlayStation 4 besitzt, kann von einer Aktion profitieren. So gibt es 3 Monate Apple TV+ gratis.

Es ist nicht das erste Mal, dass es so eine gemeinsame Aktion von Apple und Sony gibt. Vor genau einem Jahr lief eine vergleichbare Aktion. Damals konnte man als PlayStation-Besitzer aber sogar für 6 Monate Apple TV+ gratis erhalten. Vielleicht dank der Shrinkflation sind es aber jetzt eben nur noch 3 Monate. Über Apple TV+ habt ihr dann Zugriff auf Filme und Serien wie „Monarch: Legacy of Monsters“, „Masters of Air“ oder auch „Aus Mangel an Beweisen“.

Um dieses Angebot zu beanspruchen, habt ihr noch eine ganze Weile Zeit – nämlich bis 22. September 2024. Voraussetzung zur Inanspruchnahme sind neben einer PlayStation 4 oder PlayStation 5 auch ein Konto im PlayStation Network, eine Apple-ID und die Installation der App für Apple TV+ auf der jeweiligen Konsole.

Im Kleingedruckten finden sich natürlich noch einige wichtige Hinweise. So gilt die Aktion nur für Neukunden und „qualifizierte, wiederkehrende Abonnenten“. Ein aktives Abonnement darf bei Apple TV+ also nicht kaufen. Ansonsten könnt ihr als Wiederkehrer Glück oder Pech haben – probiert es einfach aus. Solltet ihr beispielsweise im letzten Jahr schon so eine Aktion an der PlayStation 4 oder 5 beansprucht haben, dürftet ihr ebenfalls nicht nochmals teilnehmen können.

Apple TV+: Achtet auf die rechtzeitige Kündigung

Ebenfalls solltet ihr aufpassen: Euer Abonnement von Apple TV+ verlängert sich als Standard nach der kostenlosen Probephase automatisch. Das heißt, danach fallen 9,99 Euro im Monat an. So hatte der Hersteller aus Cupertino ja im letzten Jahr die Preise um mehr als 40 % erhöht. Aus unserer Sicht ist der Streaming-Dienst diese Kosten nicht wert, das muss aber jeder für sich selbst abwägen.

Apple TV+ gibt es dabei durch zahlreiche Aktionen mit unterschiedlichen Partnern sehr häufig gratis. So lassen sich die subjektiv für spannend befundenen Eigenproduktionen anschauen, pausieren und dann wieder einen Blick riskieren.

Fußball EM sorgt laut Vodafone-Auswertung bei Netflix für Flaute

Die Fußball Europameisterschaft fesselt viele Menschen an den Fernseher. Leidtragender ist Netflix, denn dort sinken die Abrufzahlen.

Zu diesem Ergebnis komm zumindest eine Mobilfunk-Analyse von Vodafone zur Europameisterschaft. Allerdings bezieht man sich da eben auf den mobilen Datenverkehr. Der sei laut Vodafone für Netflix während der Fußball-Übertragungen deutlich zurückgegangen. Zur Prime-Time zwischen 20 und 22 Uhr ging der Netflix-Datenverkehr während der Fußball-Übertragungen um bis zu 15 Prozent zurück. Bei Spielen des deutschen Teams sogar um bis zu 40 Prozent. Das zeigt eine Datenanalyse aus dem Vodafone Netz.

Die Auswertung zeigt auch, dass die Mobilfunknutzung in den EM-Stadien in der Vorrunde maximal dem Niveau von Champions-League-Spielen entspricht. Bei den meisten EM-Partien ist der Datenfluss eher vergleichbar mit dem von Bundesligaspielen. Während der Spiele konzentrieren sich die Fans eher selbst auf das Geschehen auf dem Rasen als Familie und Freunde mit Fotos und Videos zu versorgen.

Insgesamt wurden in den 36 Spielen der Vorrunde in den EM-Stadien im Vodafone Mobilfunknetz 75.800 Gigabyte transportiert. Mit der Datenmenge könnte man fast 2,5 Jahre am Stück Lieblingsserien bei Netflix streamen. Allerdings dürfte Netflix das Ganze wohl eher reichlich egal sein oder sogar für einen Daumen nach oben sorgen. Schließlich zahlen die Kunden im Zuge ihrer Flatrate sowieso für ihr Abonnement.

Netflix ist auch bei der Fußball EM der Gewinner

Es ist also aus Netflix Sicht einerlei, ob sie temporär wegen eines Ereignisses wie der Fußball-EM weniger Filme und Serien per Streaming abrufen. Denn das Geld fließt ja weiterhin und Netflix spart im Grunde sogar noch Kosten ein, da man selbst weniger Daten über den Äther schicken muss. Insofern dürfte der Streaming-Anbieter das zeitweise abgeänderte Konsumverhalten der Fußball-Fans nur gutheißen.

Wie sieht es denn bei euch aus? Verfolgt ihr das Turnier oder könnt ihr mit Fußball eher so gar nichts anfangen und lest im Zweifelsfall lieber das Telefonbuch?

Tidal: Musikstreaming-App verabschiedet sich bald von Samsungs Smart-TVs

Wer einen Smart-TV von Samsung besitzt, muss einer Streaming-App bald „Goodbye“ sagen. So verabschiedet sich Tidal von den Fernsehgeräten.

Wer also den Musikstreaming-Dienst abonniert und bislang gerne auf seinem Smart-TV von Samsung verwendet hat, wird bald umdenken müssen. Eine Begründung für den Abschied von den Fernsehgeräten spart Tidal sich dabei allerdings. Zuvor hatte man sich allerdings auch schon von Geräten mot Roku OS bzw. den Fire TV zurückgezogen.

Wir vermuten einfach mal, dass zu wenige das Musikstreaming-Angebot über den Fernseher genutzt haben. Es gibt ja schlichtweg allerlei andere Möglichkeiten, etwa für Smartphone oder Tablet, AVR-Systeme, Smart-Speaker und mehr. Es rufen vermutlich nur wenige Anwender einen Musikstreaming-Dienst direkt am TV ab. Tidal hat zuletzt ohnehin einige Prioritäten anders gesetzt.

Tidal verabschiedet sich von Samsungs Smart-TVs.
Tidal verabschiedet sich von Samsungs Smart-TVs.

So verabschiedet sich die Plattform nämlich auch von den Audioformaten MQA und 360 Reality Audio. Stattdessen will man in Zukunft auf das offene FLAC sowie Dolby Atmos setzen. Auch hat sich Tidal gegen den Trend gestemmt und die Preise nicht erhöht, sondern den Zugriff auf Hi-Res und 3D-Audio sogar vergünstigt.

Tidal kämpft gegen Apple Music, Spotify und Co.

Tidal konnte anfangs damit punkten, dass man als einer der ersten Anbieter stark auf verlustfreies Audio und auch Spatial-Audio-Formate gesetzt hat. So machte man sich rasch bei Enthusiasten beliebt. Doch inzwischen haben damit z. B. auch Apple Music und Amazon Music Unlimited nachgezogen. Spotify will eine ähnliche Option noch 2024 nachreichen. Deswegen ist Tidal als eher „kleiner“ Player im Musikstreaming-Markt unter Druck geraten.

Vielleicht versucht man auch deswegen mehr auf das Wesentliche zu blicke und streicht seine App für die Smart-TVs von Samsung. Am 8. Juli 2024 liegt hier im Übrigen der Stichtag. Weiterhin unterstützt man allerdings z. B. Android TV / Google TV oder den Apple TV 4K.

Amazon Fire TV: Xbox-App macht die Geräte bald zu Gaming-Maschinen

Big News für Besitzer eines Streaming-Players mit Fire TV. Schon bald steht die Xbox-App fürs Cloud-Gaming bereit!

Bislang blieb die App im TV-Segment Geräten von Samsung mit dem Samsung Gaming Hub vorbehalten. Jetzt erreicht die Xbox-App, welche das Cloud-Gaming über den Xbox Game Pass Ultimate beinhaltet, aber auch die Fire TV. Zunächst müsst ihr aber Abstriche machen. Denn Microsoft und Amazon versorgen bedauerlicherweise nicht alle Geräte, sondern vielmehr nur zwei.

Selbst die brandneuen Smart-TVs von Panasonic mit Fire TV bleiben bedauerlicherweise außen vor. Das finden wir sehr bedauerlich, wäre das doch eine Chance, um einen echten Mehrwert für sich zu verbuchen. Stattdessen kommt die Xbox-App im ersten Schritt ausschließlich auf die Fire TV Stick 4K Max (2023) und Fire TV Stick 4K (2023).

Xbox Cloud Gaming erreicht die Amazon Fire TV.
Xbox Cloud Gaming erreicht die Amazon Fire TV.

Zum Spielen reichen die beiden Streaming-Player dann fast schon aus, allerdings gibt es natürlich noch zwei wichtige Voraussetzungen. Ihr benötigt für das Cloud-Gaming natürlich eine ausreichend schnelle Internetverbindung. Auch ein Bluetooth-Controller sollte in Reichweite sein – das muss nicht der Xbox-Controller sein. Es tut auch ein DualShock 4 oder DualSense. Zu beachten ist auch, dass Microsoft zwar das Cloud-Gaming anbietet, nicht aber in 4K mit HDR. Wer also höhere, technische Ansprüche hat, dem raten wir zu Nvidia GeForce Now Ultimate.

Xbox Cloud Gaming: Hoffentlich bald für mehr Smart-TVs

Um auf das Cloud-Gaming zuzugreifen, reicht das reguläre Game-Pass-Abo zudem nicht aus. Es muss wirklich ein Abo für den Ultimate-Tarif vorliegen. Der Preis dafür beträgt 14,99 Euro. Enthalten sind auch der PC Game Pass sowie natürlich eben die Spiele-Flatrate für Xbox-Konsolen. Zugriff besteht dann z. B. auf Games wie „Senua’s Saga: Hellblade II“, „Starfield“ und „Forza Horizon 5“. Die Spiele von Microsoft und dessen Studios landen stets ab dem ersten Tag ohne Mehrkosten im Game Pass. Das gilt z. B. auch für das kommende „Indiana Jones und der große Kreis„.

Verfügbar sein, wird die Xbox-App für die genannten Fire TV ab Juli 2024. Ihr könnt sie dann herunterladen und müsst euch mit eurem Microsoft Konto einloggen bzw. eben über ein Abo des Game Pass Ultimate verfügen, um mit dem Cloud-Gaming loszulegen. Aktuell bietet Microsoft auch wieder Chance, den ersten Monat des Xbox Game Pass Ultimate für nur einen Euro zu testen.

Paramount+: Streaming-Angebot 3 Monate zum Preis von einem ausprobieren

Paramount+ hat eine neue Aktion gestartet: Ihr könnt 3 Monate zum Preis von einem buchen. So könnt ihr günstig herein schnuppern.

Paramount+ ist sicherlich einer der kleineren Streaming-Anbieter und ein Kandidat für die Fusion mit einer anderen Plattform wie z. B. Max von Warner Bros. Discovery. So verbrennt der Dienst aktuell noch Geld und auch das Wachstum könnte größer ausfallen. Dazu kommt, dass der Mutterkonzern finanziell mehr schlecht als recht dasteht. Bisherige Pläne, sich übernehmen zu lassen, kamen aber noch zu keinem Ergebnis.

Hier geht es zum kompletten Angebot von Paramount+

In den USA hat Paramount+ nun gerade die Preise erhöht, um die Zahlen aufzupolieren. Doch in Deutschland macht man spannenderweise das Gegenteil – zumindest temporär. So könnt ihr als Neukunden nämlich den Streaming-Dienst für 3 Monate buchen, müsst aber nur für einen Monat bezahlen. Das entspricht einem Rabatt von 67 % und einer Zahlung von 2,65 Euro pro Monat. Das Angebot gilt auch für berechtige Bestandskunden.

Paramount+ bietet euch 3 Monate zum Preis von einem an.
Paramount+ bietet euch 3 Monate zum Preis von einem an.

Die Aktion kann bis 9. Juli 2024 beansprucht werden. Voraussetzung ist, dass aktuell kein Abonnement bei Paramount+ läuft. Wer konkret berechtigte Bestandskunden sind, ist nicht genauer definiert – das ist bei solchen Aktionen auch bei anderen Anbietern in der Regel so vage gehalten. Hattet ihr in der Vergangenheit schon einmal Paramount+ abonniert und wollt gerne zum reduzierten Preis hereinschauen, dann testet es einfach mal.

Paramount+ kostet regulär 7,99 Euro im Monat

Obacht: Sind die drei Monate verstrichen, geht das Abonnement ab dem 4. Monat in eines für den regulären Preis von 7,99 Euro über. Wollt ihr das vermeiden, dann solltet ihr rechtzeitig vor Ablauf wieder kündigen. Zu bedenken ist auch, dass Paramount+, ähnlich WOW von Sky, der Konkurrenz bzw. dem aktuellen technischen Stand hinterherhinkt. Denn man bietet euch maximal 1080p als Auflösung an und verzichtet in Deutschland auch auf 3D-Sound und HDR / Dolby Vision.

Hier geht es zum kompletten Angebot von Paramount+

Bei Paramount+ findet ihr z. B. Serien wie „Evil“, „Yellowjackets“ oder auch „Tulsa King“ mit Sylvester Stallone. Ein dauerhaftes Abo lohnt sich aus unserer Sicht aufgrund des beschränkten Inhaltsangebots wohl eher nicht, für 3 Monate hereinschauen kann man aber sicherlich einmal.

Xbox als Streaming-Konsole: So hätte „Keystone“ ausgesehen

Microsoft hatte eine Xbox-Konsole mit Fokus auf der Cloud geplabt. Inzwischen können wir das Design des gescheiterten Konzepts begutachten.

Das Projekt nannte sich intern „Keystone“ und war sogar vom Chef der Gaming-Sparte bei Microsoft, Phil Spencer, offiziell bestätigt worden. Anvisiert war ein Xbox-Ableger, der den Fokus auf das Cloud-Gaming und wohl auch zusätzliche Multimedia-Funktionen legen sollte. Im Idealfall hätte uns so vielleicht eine Art Mischung aus einem Apple TV 4K und einer Xbox Series S erwartet.

Allerdings schafften es die Redmonder nicht, den anvisierten Verkaufspreis von 99 bis 129 US-Dollar vertretbar zu machen. Am Ende wäre diese Streaming-Xbox also zu teuer geworden. Aus diesem Grund hat man das Projekt letzten Ende wieder sang- und klanglos begraben. Aus einem US-Patent geht jedoch hervor, wie Keystone möglicherweise ausgesehen hätte.

Die Xbox für Cloud-Gaming und Streaming nannte sich intern "Keystone".
Die Xbox für Cloud-Gaming und Streaming nannte sich intern „Keystone“.

Das Design erinnert an eine Art zusammengestauchte Xbox Series S. An Schnittstellen sieht man bereits Ports für USB-A, Ethernet und natürlich HDMI. Selbstverständlich wären auch Wi-Fi und wohl auch Bluetooth an Bord gewesen. Wie bereits erwähnt, wird Keystone aber nicht mehr weiter entwickelt und folgerichtig auch nicht auf den Markt kommen.

Microsoft hält lose an Cloud-Gaming fest

Was wiederum das Cloud-Gaming betrifft, so hält Microsoft lose daran fest. Es bleibt ja in den Xbox Game Pass Ultimate integriert. Dort fristet es bislang aber eher ein Nischendasein und ist innerhalb der letzten Jahre kaum verbessert worden. Während Nvidia GeForce Now z. B. längst auch 4K-Auflösung, HDR und hohe Framerates in seinem Ultimate-Tarif offeriert, klebt Microsoft noch bei 1080p fest.

Die Keystone-Xbox sollte vor allem auf den Game Pass Ultimate setzen.
Die Keystone-Xbox sollte vor allem auf den Game Pass Ultimate setzen.

Gleichzeitig hat Microsoft angekündigt, dass man fleißig an der nächsten Konsolengeneration arbeite. Diese solle angeblich den bisher größten Sprung zwischen zwei Generationen überhaupt markieren.