Die amerikanische Motion Picture Association (MPA) plant ein neues Blockierungs-System für Piratenseiten, damit diese nicht mehr über das Internet aufgerufen werden können. Ist das das Ende illegaler Downloads und Streams?
Die Motion Picture Association, die große Hollywood-Studios wie Paramount, Sony, Universal und Disney vertritt, sieht in der Website-Blockierung eine legale und gezielte Maßnahme, um die Verbindung zwischen digitalen Piraten und ihren „Kunden“ zu unterbrechen. Die vorgeschlagene Maßnahme ist dabei weniger strikt als ähnliche Regelungen, wie sie z.B. in Italien umgesetzt werden, da sie eine gerichtliche Überprüfung erfordert.
Piratenseiten sollen blockiert werden
Die MPA sieht in der Blockierung von Piraterie-Websites eine effektive Methode, um direkte Verluste für die Filmindustrie zu verhindern. Die Initiative folgt dem Beispiel anderer Länder, setzt jedoch auf eine transparentere und rechtlich abgesicherte Herangehensweise, um die Risiken von Fehlentscheidungen und „Überblockierungen“ zu minimieren.
Anti-Filmpiraterie-Act scheiterte schon 2012
Als die USA 2011 mit dem SOPA (Stop Only Piracy Act) einen ähnlichen Vorstoß wagten, stieß dieser auf erheblichen Widerstand von Technologieunternehmen und Aktivisten, die Freiheitsrechte bedroht sahen. Die heutigen Pläne der MPA könnten erneut auf kritische Stimmen stoßen, insbesondere wenn Bedenken hinsichtlich der Freiheit des Internets und der Meinungsfreiheit laut werden. 2012 scheiterte übrigens die Implementierung des SOPA.
Beliebte Filme werden auf Piratenseiten oder Torrent-Portalen meist in bester Qualität sowie unterschiedlichen Ausstattungen zum Download/Stream angeboten.
Jeder, der ein wenig im Thema ist, wird verstehen, dass die Rechteinhaber hier eigentlich gegen Windmühlen kämpfen. Wenn die Blockierung einer Webseite (über DNS-Sperren) richterlich abgesegnet und umgesetzt wird, taucht das Angebot eben unter einer anderen Domain bzw. Domainendung im kompletten Umfang wieder auf. Dieses Katz-und-Maus-Spiel können (und werden) die Betreiber der Webseiten sicherlich unendlich fortführen und somit dürfte sich, selbst mit einem aktiven „Piracy Shield“, nicht allzu viel ändern.
Bekämpft lieber den Grund für Filmpiraterie
Was vielleicht weitaus zielführender wäre, ist es den Grund für Filmpiraterie zu bekämpfen. Denn illegale Downloads und Videostreams brachen zu den goldenen Zeiten des Videostreamings deutlich ein. Der Aufwand, der damit in Verbindung stand, schien einfach zu groß zu sein, im Vergleich zu einem günstigen Streaming-Abonnement. Mittlerweile schaffen Filmstudios und Streaminganbieter jedoch immer mehr gute Gründe, sich den illegalen Downloads hinzugeben, die da wären: Stetige Preiserhöhungen, die dauerhafte Entfernung von Filmen und Serien, die Implementierung von Werbung in Basis-Abonnements, durchwachsene Bild- und Tonqualität im Vergleich zur Disc- oder Kinopräsentation, die Fragmentierung von Inhalten über mehrere Streamingdienste hinweg usw. Wie sieht ihr das ganze?
In Kürze:
Ein neues altes Konzept: Die MPA greift auf eine Strategie zurück, die bereits 2011 unter dem Namen SOPA versucht wurde, aber aufgrund von Protesten nicht umgesetzt wurde. SOPA hatte das Ziel, Online-Piraterie durch eine erhöhte Kontrolle und Befugnisse zur Sperre von Webseiten zu bekämpfen.
Die aktuelle Lage: Laut Rivkin verursacht die Piraterie in den USA massive Verluste, die sich auf über eine Milliarde Dollar an Kinokasseneinnahmen und Hunderttausende von Arbeitsplätzen belaufen.
Juristischer Rahmen: Im Gegensatz zum italienischen System, bei dem Rechteinhaber direkt IP-Sperren veranlassen können, soll in den USA der Weg über die Gerichte führen, was eine höhere rechtliche Kontrolle verspricht.
Zum Wochenstart liefert uns Apple TV eine überarbeitete Auswahl reduzierte 4K Filme und Film-Bundles zum Vorteilspreis. Mit dabei unter anderem „Die Bourne Identität“, „James Bons 007 Spectre“ oder die „Kingsman Trilogie“ im Bundle.
Die Filmauswahl reduzierter Titel der vergangenen Tage wurde erweitert und liefert nicht nur uns, sondern hoffentlich auch euch neue Anreize, eure digitale Filmsammlung auszuweiten. In fast allen Preiskategorien gibt es Neuzugänge, wie z.B. „Die Bourne Identität“,„Die Bourne Verschwörung“ sowie „Killers Bodyguard“ 1 und 2 zum Preis von nur 3.99 Euro. Bei den Filmen die für 4.99 Euro zum Kauf stehen, liegt der Fokus ganz klar auf den hochwertigen Klassikern, darunter „Fargo“, „Gesprengte Ketten“, „Platoon“, „West Side Story“ oder „Rain Man“. Und für je 5.99 Euro gibt es drei James Bond 007-Titel zur Auswahl mit „Diamantenfieber“, „Goldeneye“ und „Spectre“.
Bei den Filmbundles steht weiterhin die „DC-Comics 11 Film-Collection“, sowie die „Matrix Quadrology“ hoch im Kurs. Neu dazu gekommen sind die Filmsammlungen zu „Kingsman“, „Maze Runner“ und „Nachts im Museum“ für je 12.99 Euro. Ebenfalls neu die „Ice Age 5-Film-Collection“ und „Bibi & Tina 1-4“. Die immer aktuelle Auswahl an reduzierten Einzeltiteln und Bundles, findest du auch in unserem Special!
Reduzierte Film-Bundles
3 Filme (4K) für 12.99€
3 Filme (4K) für 12.99€
3 Filme (2x4K) für 12.99€
11 Filme (4K) für 39.99€
3 Filme (1x4K) für 9.99€
5 Filme (4K) für 14.99€
5 Filme (4K) für 14.99€
4 Filme (4K) für 14.99€
5 Filme (1x4K) für 22.99€
4 Filme (HD) für 19.96€
3 Filme (4K) für 12.99€
iTunes 4K Filme für 3.99 Euro
iTunes 4K Filme für 4.99 Euro
iTunes 4K Filme für 5.99 Euro
Apple TV 4K Filme für 7.99 Euro
Wenn ihr immer über aktuelle Preisreduzierungen, Neuzugänge und Bundle-Aktionen aus dem Angebot von Apple TV (ehemals iTunes) informiert werden wollt, solltet ihr unseren kostenlosen Newsletter zum Thema abonnieren:
Netflix hat ohne Vorankündigung die Preise in Deutschland erhöht. Im ersten Schritt greift dieser Schritt allerdings nur für Neukunden.
Die gute Nachricht zuerst: Das Standard-Abo mit Werbung bleibt im Preis identisch. Es kostet weiterhin 4,99 Euro im Monat. Das zeigt, dass der Streaming-Anbieter diesen Tarif unbedingt attraktiv halten möchte. Teurer werden allerdings sowohl das Standard-Abo ohne Werbung als auch der Premium-Tarif. Letzterer ist für unsere Leser wohl der interessanteste, enthält er doch als einzige Option neben 4K-Auflösung auch HDR / Dolby Vision und Dolby Atmos.
Für Neukunden gelten die neuen Preise ab sofort. Bestandskunden sind vorerst nicht betroffen. Allerdings lief dies in der Vergangenheit auch mit vorherigen Preiserhöhungen so und nach einer Weile trafen die Anpassungen dann alle Abonnenten. So dürfte es also auch dieses Mal laufen. Dabei wird das Standard-Abo bei Netflix einen Euro teurer. Das Premium-Abo kostet monatlich sogar zwei Euro mehr.
Zusammengefasst:
Standard-Abo mit Werbung: identischer Preis von 4,99 Euro im Monat
Standard-Abo ohne Werbung: Preisanstieg von 12,99 auf 13,99 Euro im Monat
Premium-Abo: Preisanstieg von 17,99 auf 19,99 Euro im Monat
Netflix bietet auch Zusatzmitgliedschaften an
Zu bedenken ist, dass sich die oben genannten Kosten nicht mehr inoffiziell so einfach mit anderen Anwendern teilen lassen. Denn Netflix geht gegen das Sharing vor. Allerdings könnt ihr gegen einen Obolus Zusatzmitgliedschaften buchen, damit Mitglieder außerhalb eures Haushalts mitschauen können. Das kostet pro Person 4,99 Euro im Monat.
Letzten Endes versucht Netflix natürlich immer stärker vorzupreschen und seine Einnahmen abzusichern. Die Zeiten, in denen man nach reinem Wachstum strebte, sind längst vorbei. Damit ist man nicht allein, denn auch Disney+ will etwa vor Jahresende in die schwarzen Zahlen kommen und will deswegen ebenfalls ab Juni 2024 gegen das Account-Sharing vorgehen.
Deutsche Filme und Serien haben einen schlechten Ruf. Das äußert sich laut einer EU-Untersuchung auch im Nutzungsverhalten der Zuschauer.
Zwei Studien des Europarats zeigen dabei, dass Content aus dem eigenen Heimatland innerhalb der EU nirgendwo so desinteressiert aufgenommen wird, wie in Deutschland. „Made in Germany“ ist aus Sicht des deutschen Zuschauers also eher ein Warnhinweis. Eine Überraschung dürfte das für viele Leser nicht sein. Als Paramount+ etwa viele deutschsprachige Inhalte plötzlich aus dem Angebot nahm, gab es kaum einen großen Aufschrei unter den Abonnenten.
Als Disney+ wiederum US-Produktionen wie „Willow“ auf Nimmerwiedersehen ins Exil verbannte, interessierte das auch hierzulande mindestens gefühlt deutlich mehr Zuschauer. Und in den vergangenen Monaten hat z. B. auch Sky seine deutschsprachigen, fiktionalen Eigenproduktionen komplett eingestampft. Der große Shitstorm blieb auch hier aus – sieht man von der Kreativbranche selbst ab.
Zwei Studien der European Audiovisual Observatory (EAO) untermauern dies: US-Inhalte werden dabei im Verhältnis zu ihrem Anteil an den Katalogen der Streaming-Anbieter überdurchschnittlich oft abgerufen, europäischer Content genau umgekehrt unterdurchschnittlich gemessen am verhältnismäßigen Anteil. In Deutschland ist das Verhältnis am extremsten, denn 65 % der gesamten SVoD-Nutzungszeit entfallen auf US-Serien und -Filme, obgleich diese für 41 % des Anteils am Content-Angebot stehen.
Deutsche winken bei Filmen und Serien aus dem eigenen Heimatland ab
Parallel stellt die Studie auch fest, dass die Produktionen aus dem eigenen Heimatland nirgendwo so unbeliebt sind wie in Deutschland. 18 % der Kataloge machen die deutschen Produktionen hierzulande aus, ihre Viewtime steht aber nur bei 8 %. Damit liegt Deutschland deutlich unter dem europäischen Durchschnitt, bei dem Inhalte und Viewtime jeweils ausgeglichen bei 12 % stehen.
Die Studien halten auch fest, dass die Nutzungszeit ebenfalls primär an US-Plattformen geht. In Europa entfallen 53,4 % auf Netflix, 19,4 % auf Amazon Prime Video und dann 12,1 % auf Disney+. Allein diese drei Anbieter halten also schon ca. 85 % des Marktes. Spannend ist vielleicht noch, dass Deutschland im europäischen Vergleich den mit Abstand höchsten Anteil nationaler Serien 22 Prozent % in den inländischen SVoD-Katalogen stellt, wenn man mit anderen Ländern vergleicht. Doch die Attraktivität der Produktionen ist offenbar schlichtweg nicht gegeben.
Das eröffnet eben die Frage: Sind deutsche Produktionen tatsächlich einfach oft minderwertig oder haftet ihnen nur ein schlechter Ruf an. Was sagt ihr?
Die neue App Supercut hilft Besitzern der Apple Vision Pro. Sie ermöglicht Netflix und Prime Video in 4K mit Dolby Atmos zu nutzen.
Das ist relevant, da weder Amazon noch Netflix native Apps für ihre Streaming-Dienste für die Apple Vision Pro veröffentlicht haben. So hatte Netflix etwa mitgeteilt, dass die Zielgruppe schlichtweg zu klein und der Aufwand zu groß sei, um eine native App für Applex Mixed-Reality-Headset zu stemmen.
Der unabhängige Entwickler Christian Privitelli legt daher mit der App Supercut nach, die bereits über den App Store zur Verfügung steht. Ein Vorteil gegenüber der Nutzung von Netflix und Prime Video über den Safari-Browser liegt darin, dass es keine Balken rund um die Wiedergabe gibt. Obacht: Supercut kostet allerdings 5,99 Euro. Zudem ist hier natürlich eher ein schlichtes Design verwendet worden, kein immersiver Player wie z. B. bei der nativen App für Disney+.
Supercut bietet mehr Komfort als die Browser-Wiedergabe von Netflix und Prime Video.
Auch Dolby Vision liefert euch Supercut an der Apple Vision Pro an, insofern eure gebuchten Tarife dies denn enthalten. Die App gibt auch Auskunft darüber, welche Auflösung angelegt wird und bietet eine komfortable Wiedergabesteuerung. Allerdings bleibt abzuwarten, ob die App dauerhaft über den App Store verfügbar bleibt oder Amazon und Netflix sich vielleicht noch einklinken.
Apple Vision Pro: Wann kommt sie nach Deutschland?
Das Mixed-Reality-Headset Apple Vision Pro ist in den USA bereits verfügbar und kostet dort rund 3.500 US-Dollar. Im weiteren Jahresverlauf sollte das VR-Headset auch noch in Deutschland auf den Markt kommen. Bei uns dürfte der Preis etwas höher ausfallen, da der US-Preis noch keine Steuern enthält. Ca. 4.000 Euro sind also durchaus realistisch. Eine große Zielgruppe wird das Premium-VR-Headset also nicht haben.
Immerhin hat Apple es mit der Vision Pro aber geschafft, sich zahlreiche 3D-Inhalte zu sichern – auch von Partnern wie Disney+. Zumindest die 3D-Community wird man damit also sicherlich hellhörig werden lassen.
Philips bringt bald seine neuen OLED809 und OLED819 4K OLED EX Fernseher auf den Markt inkl. deren Varianten OLED849, OLED859 und OLED889. Wir haben alle Spezifikationen und Unterschiede für euch aufgelistet!
Jedes Jahr das gleiche Spiel. TV-Hersteller bewerben ihre Highlight-Fernseher und liefern umfangreiche Informationen zu den Features und Spezifikationen der Neuankömmlinge. Doch oft werden die Fernseher in mehreren Varianten angeboten, die sich meist nur in Details unterscheiden. Es wäre doch besonders ärgerlich, wenn man sich für den Philips OLED809 oder OLED819 4K OLED EX TV entscheidet, nur um kurz darauf herauszufinden, dass es ein ähnliches Modell mit einem anderen Standfuß gibt, der viel besser zur Einrichtungsstil gepasst hätte. Damit ihr euch am Ende richtig entscheidet, bieten wir euch einen Überblick über die Features der OLED8x9-Modelle aus 2024 und gehen zudem auf deren Unterschiede ein!
OLED809 & Varianten: 4K OLED TV mit 144Hz
Schlankes Design: Der OLED809, OLED819, OLED849, OLED859 und OLED889 greifen auf ein schlankes OLED-Display zurück, unterscheiden sich jedoch im Aussehen und Funktion des Standfußes
Starten wir mit den Gemeinsamkeiten, um euch die wichtigsten Features und Eckdaten der OLED809-Serie und deren Varianten näherzubringen. Es handelt sich hierbei um einen OLED-Fernseher mit 4K-Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel), die in den Größen 42, 48, 55, 65 und 77 Zoll erhältlich sind. Zum Einsatz kommt ein aktuelles OLED Ex-Panel von LG Display, welches in den Größen zwischen 55 und 77 Zoll eine Spitzenhelligkeit von 1.300 nits erreichen soll. Vollflächige Abbildungen werden dagegen mit rund 200 nits dargestellt. Die Modelle mit 42 und 48 Zoll liefern 1.000 nits (Spitze) bzw. 150 nits (Vollbild). Der OLED TV unterstützt 4K-Videosignale mit bis zu 120Hz und sogar 144Hz. Für letzteres muss HDMI Ultra HD in den Einstellungen auf „Optimal“ oder „Optimal (Auto Game)“ eingestellt werden. Ein perfekter Schwarzwert, ein optimaler Kontrast sowie eine präzise Farbdarstellung gehört zu den Philips OLED TVs natürlich dazu. HDR wird als HLG, HDR10, HDR10+ und Dolby Vision unterstützt. Ebenso ist IMAX Enhanced mit an Bord.
3-seitiges Ambilight und 2x HDMI 2.1
3-seitiges Ambilight trägt den Bildeindruck des OLED809 weiter nach außen
Der P5 AI Picture Prozessor der 8. Generation verarbeitet die audiovisuellen Inhalte und passt diese dank Ambient Intelligence V3 an. Dieses Feature setzt auf den dreidimensionalen Lichtsensor und optimiert automatisch die Bildhelligkeit und Farbtemperatur in Abhängigkeit des Umgebungslichts. Apropos Umgebungslicht: Der OLED809, OLED819 usw. ist zudem mit dreiseitigem Ambilight ausgestattet, die das OLED-Panel perfekt „einrahmt“. Bei den Anschlüssen und der Konnektivität sind die Philips Fernseher breit aufgestellt. Es gibt zwei HDMI 2.1-Anschlüsse mit vollen 48 Gbit/s, zwei HDMI 2.0 Ports, 2x USB 2.0, ein digitalen Audio-Ausgang, einen Ethernet/LAN-Eingang sowie Anschlüsse für den Triple-Tuner (DVB-T2/C/S2). Drahtlos stehen Bluetooth 5.2 und WiFi 6 (Dualband) zur Verfügung.
Ein Traum für Gamer
In puncto Gaming liefert der Philips OLED809 eine Vollausstattung inkl. VRR, ALLM und 144Hz
Gamer können beim OLED8x9 aus dem Vollen schöpfen. Via HDMI 2.1 können 4K-Signale mit bis zu 144Hz inkl. HDR verarbeitet werden. Die VRR-Standards HDMI-VRR, AMD FreeSync Premium und Nvidia G-Sync können bei Darstellungen zwischen 40 und 144Hz unterstützen. Über die neue GameBar erhalten Gamer Zugriff auf die wichtigsten Einstellungen für Audio, Video und Ambilight. Es kann sogar die MEMC-Bildverbesserung sowie im Smooth-Option im Gaming-Betrieb hinzugeschaltet werden. Der Input-Lag soll sich, je nach Bildwiederholungsrate, zwischen 5 und 13 ms bewegen.
Als Betriebssystem kommt die Google TV OS-Nutzeroberfläche zum Einsatz, welche Unterstützung für den IoT-Standard Matter, die Control4-Heimautomatisierung, Apple AirPlay 2, Chromecast, CalMan Ready, Amazon Alexa uvm. mit sich bringt.
Premium-Audio inkl. Dolby Atmos und DTS:X
Hat auch akustisch einiges zu bieten inkl. Dolby Atmos, DTS:X und eine 2.1 Soundanlage mit bis zu 70 Watt: Die Philips OLED8x9-Serien
Zuletzt noch ein Überblick zur Audio-Ausstattung. Hier wartet Philips ebenfalls mit einer breiten Feature-Auswahl auf. So verarbeiten die OLED8x9-Modelle alle geläufigen Audioformate inkl. Dolby Atmos und DTS:X 3D-Sound. Via DTS Play-Fi kann das Audiosignal auch drahtlos an kompatible Lautsprecher und Soundbars weitergeleitet werden. ARC (Audio Return Channel) wird über alle HDMI-Anschlüsse unterstützt, eARC (enhanced Audio Return Channel) hingegen nur an HDMI-2. Es gibt auch in Abhängigkeit von der Größe zwei Konfigurationen des integrierten Soundsystems.
Alle Philips Ambilight OLED-Fernseher der OLED8x9-Serien sollen ab Mai 2024 in den Handel gelangen. Es gibt bereits Preisangaben, die im Internet herumschwirren, jedoch sind diese weder komplett noch von Philips bestätigt. Wir möchten euch diese jedoch nicht vorenthalten. Folgende Preise konnten wir finden: 48 Zoll – 1.599 Euro / 55 Zoll – 1.999 Euro / 65 Zoll – 2.499 Euro / 77 Zoll 4.499 Euro. Hierbei dürfte es sich jeweils um den UVP handeln. Anbei findet ihr noch die Modellnummern für den europäischen Markt.
Zuletzt aktualisiert am 28. Juli 2026 um 05:06 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 11. Juli 2026 um 04:35 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 11. Juli 2026 um 04:35 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 11. Juli 2026 um 04:35 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 16. August 2026 um 02:33 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
OLED809, OLED819, OLED849, OLED859 und OLED889 – die Unterschiede
Kommen wir zu den Unterschieden zwischen den Serien. Hier gibt es eigentlich nur drei Ausstattungsmerkmale, die Unterschiede aufweisen können: Die Größenauswahl, der Standfuß und die Fernbedienung.
Die OLED809 und OLED819-Modelle sind untereinander wohl identisch, könnten jedoch für unterschiedliche Vertriebskanäle vorgesehen sein. Die Serien sind in 43, 48, 55, 65 und 77 Zoll erhältlich, wobei die Geräte mit 42-65 Zoll auf einen mittigen Standfuß mit einer drehbaren Trapezform-Basis in der Farbe Satine-Chrome setzen. Das 77 Zoll Modell besitzt die seitlich angebrachten Sticks-Standfüße, die in zwei Positionen (flach und 50 cm erhöht für Soundbars) zum Einsatz kommen können. Als Fernbedienung liegt eine neue Remote aus recyceltem Plastik bei, mit einem integrierten Akku, der drahtlos über den QI-Standard geladen werden kann, oder via USB-C.
Der schwenkbare Trapez-Standfuß der OLED809-Serie (auch im OLED819 und OLED889 verbaut)
Die Philips OLED849 und OLED859 4K OLED Fernseher sind ebenfalls baugleich, sind jedoch nur in 48, 55, 65 und 77 Zoll erhältlich. Ein 42-Zoll-Modell fehlt. Der Standfuß ist ebenfalls mittig angebracht und schwenkbar, jedoch mit einer quadratischen Basis in der Farbe „Dark Chrome“. Beim 77 Zoll-Modell kommen die gleichen Stick-Standfüße zum Einsatz. Die Fernbedienung ist die gleiche wie bei den OLED809 & OLED819-Modellen.
Zuletzt noch die OLED889-Serie, die lediglich in 55 und 65 Zoll erhältlich ist. Der mittige Standfuß kann geschwenkt werden und hat die Basis in Trapezform in Satine-Chrome. Der große Unterschied zu den anderen Modellen ist die erweiterte Fernbedienung mit Nummerntasten (0-9) sowie einer QWERTY-Tastatur auf der Rückseite.
Die Unterschiedlichen Fernbedienungen der Philips OLED809, OLED819, OLED849, OLED859 und OLED889 TV-Serien
Ausstattung/Modell
OLED809
OLED819
OLED849
OLED859
OLED889
Größenauswahl
42-77 Zoll
42-77 Zoll
48-77 Zoll
48-77 Zoll
55-65 Zoll
Standfuß
42-65: Tapezform, Satine Chrome, schwenkbar
77: Sticks mit 2 Positionen
42-65: Tapezform, Satine Chrome, schwenkbar
77: Sticks mit 2 Positionen
42-65: Rechteckig, Dark Chrome, schwenkbar
77: Sticks mit 2 Positionen
42-65: Rechteckig, Dark Chrome, schwenkbar
77: Sticks mit 2 Positionen
Rechteckig, Dark Chrome, schwenkbar
Fernbedienung
Aus recyceltem Kunststoff, kabellos aufladbar (QI) oder via USB-C
Aus recyceltem Kunststoff, kabellos aufladbar (QI) oder via USB-C
Aus recyceltem Kunststoff, kabellos aufladbar (QI) oder via USB-C
Aus recyceltem Kunststoff, kabellos aufladbar (QI) oder via USB-C
Mit Zahltastenfeld (0-9) und QWERTY-Tastatur auf der Rückseite. Recycelter Kunststoff, kabellos aufladbar (QI) oder via USB-C
NFTs haben in den letzten Jahren extrem an Beliebtheit verloren. Da überrascht es, dass Samsung jetzt groß in jenen Bereich einsteigen will.
NFTs (Non-Fungible Tokens) sind Einträge in der Blockchain, die wiederum mit Dateien verknüpft werden können. Das können etwa Bilder, Videos, Texten und Co. sein. Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass mit dem Kauf eines NFTs auch die Rechte an z. B. einem Bild auf den Käufer übergehen würden – das ist oftmals gar nicht der Fall. So verletzen ganz im Gegenteil viele NFTs Urheberrechte oder nehmen einfach KI-generierte Bildchen her.
Entsprechend ist der anfängliche Hype um NFTs längst abgeflacht. Das Gros der NFTs ist heute wertlos oder nur noch einen Bruchteil dessen wert, was Käufer vor einigen Jahren dafür gezahlt haben. Entsprechend haben auch viele Firmen, die erst groß den Einstieg in jenen Markt verkündet hatten, wieder Ruhe rund um das Thema einkehren lassen. Vielfach gelten NFTs heute eher als Scam. Doch Samsung bringt das nicht davon ab, ein Web3-Partnernetzwerk zu gründen und sogar ein Web3-TV-Bundle und eine NFT-TV-App zu starten.
So launcht Samsung ab dem 24. April 2024 auf samsung.com/de ein limitiertes Web3-TV-Bundle. Das Bundle besteht aus einem Fernseher der Reihen The Frame oder einem The Sero, einem von Ledger gebrandeten Hardware Wallet sowie verschiedenen NFTs. Auch wenn man das ganze mit Buzzwords als limitiert bewirbt, haben wir erhebliche Zweifel daran, dass es hier direkt einen reißenden Absatz geben wird.
Samsung NFT-Vorstoß wirkt aus der Zeit gefallen
Außerdem launcht Samsung eine NFT-App für Smart-TVs, mit der Besitzer von NFTs ihre Bildchen dann auf dem großen Bildschirm betrachten können. Zum Schmunzeln bringt da die Aussage, dass man so das immense Nutzerbedürfnis befriedige, gesammelte NFTs „großflächig und bildgewaltig“ anzuzeigen. Irgendwie kommt man damit doch einige Jahre zu spät, denn die ehemalige Blase um NFTs ist längst geplatzt.
Noch schräger wirkt das Ganze, da sich Samsung paradoxerweise als „Early Mover“ bezeichnet. Fast gewinnen wir den Eindruck, es handele sich um einen verspäteten Aprilscherz oder jemand habe 2–3 Jahre zu spät eine alte Pressemitteilung herausgehauen. Zum Samsung-Web3-Partnernetzwerk gehören im Bereich Hardware-Wallets jedenfalls Ledger und zusätzlich der Blockchain-Gaming-Anbieter Illuvium und Wilder World. Darüber hinaus sind Polygon Labs für die Blockchain-Infrastruktur auf der Polygon Chain und das Belvedere Museum in Wien Teil des Partnernetzwerks.
Die NFT-App Samsung NFT Gallery, die ab dem 11. April 2024 als Betaversion über den Smart Hub zunächst auf allen Samsung The Frame und The Sero TV-Geräten installiert werden kann, verheißt euch dann ein kostenloses NFT des Künstlers Paul Milinski – das Samsung TX1. Ist euer Interesse geweckt oder seid ihr ähnlich verblüfft wie wir?
Warner Bros. verschickt in den USA korrigierte Discs der „Rocky: The Knockout Collection“. Für Deutschland wurde der Austausch jedoch zuvor abgeblasen.
Das ist schon ein starkes Stück: In Deutschland wurde der Austausch der defekten Discs aus der „Rocky: The Knockout Collection“ zwar als Erstes angekündigt, aber vor einigen Wochen mit abenteuerlichen Begründungen abgesagt. So erklärte man, der Partner MGM habe festgestellt, dass das Original-Material der Synchronisationen nicht mehr vorliege. Nachbearbeitungen der deutschen Tonspuren könnten keine Qualitätsverbesserung mehr ergeben.
Aus dem gleichen Grund habe man sich auch entschieden, die Filme „Rocky V“ sowie „Rocky VI“ nicht mehr wie zuvor geplant in Deutschland zu veröffentlichen. Dies hat uns besonders skeptisch gemacht, da „Rocky VI“ alias „Rocky Balboa“ aus dem Jahr 2006 stammt. So uralt ist der Film also keineswegs, dass bereits die Aufnahmen der Synchronisation einfach „verschwunden“ sein sollten.
In den USA verschickt Warner Bros. korrigierte Discs zur „Rocky: The Knockout Collection“.
Um so mehr überrascht, dass in den USA jetzt Austausch-Discs an Kunden versendet werden. Denn auch der Originalton war teilweise fehlerhaft. Das sollen die neuen Ultra HD Blu-rays jetzt beheben. Diese werden auch Teil eines neuen Sets sein, das alle sechs Filme mit Sylvester Stallone in seiner Paraderolle beinhalten wird.
Deutsche Kunden sind in diesem Fall wohl die Dummen
Leider sieht es nun danach aus, dass die deutschen Käufer der „Rocky: The Knockout Collection“ die Dummen sind und im Regen stehen gelassen werden – es sei denn Universal Pictures Home Entertainment, welche die Ultra HD Blu-rays in Deutschland vertreiben, machen noch einen Rückzieher vom Rückzieher. Da sind wir jetzt doch sehr gespannt.
Bedauerlicherweise wird das defekte Set zu „Rocky: The Knockout Collection“ weiterhin nassforsch verkauft. Was bleibt zu tun? Wer des Englischen mächtig ist, wartet vielleicht auf das Set mit den korrigierten Ultra HD Blu-rays, das im Ausland alle sechs Filme enthalten soll. Vorher können wir nicht guten Gewissens zum Kauf raten.
Heute gesellen sich wieder zwei neue 4K UHD Blu-ray zu den Vorbestellern: Das Amy Winehouse-Biopic „Back to Black“ sowie der Feelgood-Movie „Arthur der Grosse“ mit Mark Wahlberg und Hund.
„Back to Black“ (18. Juli 2024)
Die Ausbeute ist am heutigen Vorbesteller-Donnerstag etwas mau, dafür wird unser „Vorbesteller-Budget“ etwas geschont. In „Back to Black“ (18. Juli 2024) wird das Leben der Sängerin Amy Winehouse porträtiert, die innerhalb weniger Jahre zum internationalen Star avancierte. So schnell wie ihr Erfolg, kam jedoch auch der Absturz, komplett mit übermäßigen Alkohol- und Drogenkonsum, welcher letztendlich zu einem viel zu frühen Tod führte. (Klub 27). Der Film, mit Marisa Abela (Barbie) in der Hauptrolle, dürfte dank seines Dolby Atmos-Soundtracks vor allem akustisch begeistern. Ein gewisser Bezug zur Person Amy Winehouse und ihrer Musik ist sicherlich von Vorteil, um einen vollkommenen Heimkino-Abend erleben zu können (Taschentücher bereithalten, wer nah am Wasser gebaut ist).
Ein etwas schöneres Ende nimmt da dann eher der Film „Arthur der Grosse“ (09. August 2024). Michael Light (Mark Wahlberg) ist ein „Profi-Abenteurer“ und nimmt mit seinem Team von Athleten an der Adventure Racing World Championship mit. Das Sportevent erstreckt sich über eine Strecke von über 400 Meilen und mehreren Sportarten wie z.B. Trekking, Mountainbiking, Paddling oder Klettern. Während Light mit seinen Sponsoren darum kämpft, dass er mit seinen Kollegen den entsprechenden Support erhält, kommt der Straßenhund Arthur in sein Leben. Dieser weicht ihm nicht mehr von der Seite und ist vielleicht mehr Inspiration als jeder Sponsor. Vielleicht nicht der Blockbuster, den man sich als Nächstes von Wahlberg erhofft hat, aber manchmal muss es einfach ein Feelgood-Movie sein.
Beide Titel sind ab sofort auf 4K UHD Blu-ray vorbestellbar. Mehr 4K UHD Blu-ray Vorbesteller, Neuheiten und Katalogtitel findet ihr in unserem Special! Ansonsten solltet ihr euch nachfolgende Vorbesteller nicht entgehen lassen (sofern nicht vergriffen):
Es ist so weit: Die neue Science-Fiction-Serie „Fallout“ steht mit allen acht Episoden via Prime Video zur Verfügung – in 4K mit HDR.
Seit der Nacht vom 10. auf den 11. April 2024 um 3 Uhr ist es endlich so weit: Ihr könnt die neue Eigenproduktion „Fallout“ bei Amazon Prime Video abrufen. Dieses Mal handelt es sich nicht um eine gestückelte Veröffentlichung. Vielmehr stehen auf einen Schlag alle 8 Episoden der ersten Season zur Verfügung. Es kommt noch besser: Eine 2. Staffel ist bereits bestellt worden.
Letztere wird wahrscheinlich 2025 in Kalifornien gedreht. Die Serie hat nicht nur ihren Namen mit den Rollenspielen von Interplay bzw. mittlerweile Bethesda gemeinsam, sie gehört zum selben Universum. Auch das Format der „Westworld“-Macher Jonathan Nolan und Lisa Joy mischt also Science-Fiction mit schwarzem Humor.
So gilt die Serie laut den Spieleentwicklern von Bethesda dann auch als Kanon, die Ereignisse des Prime Video Originals könnten also theoretisch auch in kommenden Spielen aufgegriffen werden. Umgekehrt darf auch die Serie auf die Games verweisen. Dabei sind die ersten Kritiken zu „Fallout“ positiv ausgefallen, sodass Fans der Spiele hoffentlich zufrieden sein werden.
„Fallout“ geht als Marke viele Wege
In diesem Jahr ist aber nicht nur die Serie zu „Fallout“ gestartet, das Trading-Card-Game Magic: The Gathering hat im Rahmen seiner Reihe Universes Beyond auch ein Crossover gewagt. Es gibt also auch Sammelkarten zum Spiel. Das klingt alles nach Erfolgskurs. Fehlt nur noch ein neues Spiel der Reihe, das bedauerlicherweise jedoch noch viele Jahre entfernt sein dürfte. Denn aktuell arbeitet das verantwortliche Studio Bethesda mit voller Kraft an „The Elder Scrolls VI“.
Habt ihr bereits in die Serie „Fallout“ bei Prime Video hereingeschaut? Oder habt ihr euch eher von dem Angebot verabschiedet, nachdem man ja bedauerlicherweise als Standard Werbung eingeführt hat?