Start Blog Seite 260

Amazon Prime Video führt laut JustWatch den deutschen Streaming-Markt an

Amazon Prime Video führt laut JustWatch aktuell den deutschen Streaming-Markt an. Netflix ist auf Platz 2 abgerutscht.

Zu beachten ist, dass JustWatch für seine Auswertungen keine objektiven Daten heranzieht, sondern nur die Angaben seiner Nutzer – die natürlich bestenfalls nur für einen nicht gerade repräsentativen Auszug aus dem Gesamtmarkt stehen. Somit solltet ihr die Ergebnisse mehr als Fingerzeig betrachten und nicht als in Stein gemeißelte Fakten.

Hier gibt es alle Informationen zu Prime auf Amazon.de

Jedenfalls kommt JustWatch zu dem Ergebnis, dass Prime Video im 1. Quartal 2024 den Markt für Streaming in Deutschland angeführt habe – mit 31 % Marktanteil. Auf Rang 2 folgt Netflix mit 29 %. Danach kommt eine Weile nichts, bis Disney+ sich mit 19 % schließlich den 3. Platz sichern darf.

Amazon Prime Video führt die Streaming-Charts bei JustWatch an.
Amazon Prime Video führt die Streaming-Charts bei JustWatch an.

Den vierten Rang teilen sich schließlich Apple TV+ und WOW, das Streaming-Angebot von Sky Deutschland, mit jeweils 7 %. Anschließend darf sich Paramount+ noch 4 % sichern, während alles andere unter „Sonstige“ mit 3 % Anteil gelandet ist. Dabei habe Apple TV+ das größte Wachstum erzielt (1 %), während Netflix und Paramount+ beide jeweils umgekehrt 1 % verloren haben.

Streaming-Markt wird immer dynamischer

Klar dürfte sein, dass der Streaming-Mark immer fragmentierter und dynamischer wird. Amazon Prime Video traktiert Kunden inzwischen als Standard mit Werbung und hat auch Dolby Atmos und Dolby Vision hinter eine zusätzliche Bezahlschranke geschoben. Dazu gesellen sich die Preiserhöhungen diverser Anbieter – bei Apple TV+ etwa zuletzt um über 40 %.

Die Streaming-Charts von JustWatch stehen natürlich nicht für den Gesamtmarkt.
Die Streaming-Charts von JustWatch stehen natürlich nicht für den Gesamtmarkt.

Bedenkt man, dass sich zudem die Inhalte über immer mehr Anbieter verteilen, dann ist aus Kundensicht die goldene Ära des Streaming verstrichen. Wir raten daher auch verstärkt, keine Abonnements mehr „nebenbei durchlaufen“ zu lassen, sondern monatsweise Abos abzuschließen und gezielt Content anzusehen, der für einen interessant ist. Zum Glück gibt es ja zusätzlich auch noch Einmalkäufe, beispielsweise über Apple TV (ehemals iTunes) als Alternative.

Künstliche Intelligenz im Fernsehen: Deutsche Welle nutzt KI-Ansagen

Künstliche Intelligenz stößt in immer mehr Bereiche vor. Im Fernsehen setzt die Deutsche Welle generative KI jetzt für künstliche Stimmen ein.

Dabei betont die Deutsche Welle (DW), dass es nicht darum gehe, menschliche Moderatoren zu ersetzen. Diese könnten aber entlastet werden, wenn sie keine Ansagen mehr für Trailer oder Programmbrücken einsprechen müssten. Und genau zu diesem Zweck experimentiert man eben derzeit mit synthetischen Stimmen, die einfache Ansagen sprechen.

Vorschauen zwischen zwei Sendungen könnten so von generativer KI übernommen werden, die Moderatoren und Journalisten hätten dann für andere Dinge mehr Zeit. Freilich ist diese Argumentation auch einigermaßen löchrig, könnte man ja gezielt menschliche Sprecher, z. B. aus dem Synchronbereich, mit solchen Ansagen beauftragen. Diese wären vermutlich erfreut über solche Aufträge.

In kurzen Videos für Social-Media-Plattformen, speziell für sein Tech-Format Shift, könnte man sich gar KI-Avatare als Moderatoren für die Kurzvideos vorstellen. Hier passe es dann eben zum Thema. Es sei denn auch eindeutig erkennbar, dass keine Menschen imitiert würden. Ganze Sendungen sollen eben aber nicht von generativer KI moderiert werden. Es geht vielmehr um kurze, einzelne Clips des Formats Shift, das sich mit dem Leben in der digitalen Welt auseinandersetzt.

Deutsche Welle: KI könnte auch Videostrecken erstellen

Man überprüft bei der Deutschen Welle auch, ob KI z. B. aus Rohmaterial Videostrecken zusammenstellen könnte. Damit könnte man die Grundlage für Programmbeiträge schaffen und den Mitarbeitern einen Arbeitsschritt erleichtern. Gerade die Deutsche Welle hat im öffentlich-rechtlichen Bereich recht früh mit KI Erfahrungen gesammelt, weil sie 32 Programm-Sprachen nutzt und somit schnell automatisierte Übersetzungen für sich entdecken konnte.

Man sollte abwarten, was die Zukunft bringt. Oft betonen Organisationen, künstliche Intelligenz solle keine menschlichen Mitarbeiter ersetzen. Dass sich die Arbeitswelt jedoch durch die KI verändern wird, ist sicher.

The Matrix 5: Warner Bros. kündigt Fortsetzung mit neuem Regisseur Drew Goddard an

Warner Bros. hat einen neuen „The Matrix“-Film angekündigt, der von Drew Goddard inszeniert wird. Lana Wachowski soll dagegen als Produzentin an „The Matrix 5“ mitwirken. 

  • Drew Goddard bringt eine neue Perspektive in die Matrix-Reihe, die sowohl die ursprüngliche Vision der Wachowskis ehrt als auch seine eigene Liebe zur Serie einfließen lässt.
  • Details zu Kinostart und Besetzung von „The Matrix 5“ sind noch nicht bekannt.
  • Lana Wachowski bleibt dem Franchise als ausführende Produzentin erhalten. 
  • Der letzte Film der Reihe, „Matrix Resurrections“, konnte weder bei Kritikern noch an den Kinokassen überzeugen, was die Erwartungen an die neue Fortsetzung steigert.

Kann ein neuer Regisseur das in den Brunnen gefallene Matrix-Franchise retten? Drew Goddard, der unter anderem für Filme wie „The Cabin in the Woods“ oder „Bad Times At The EL Royale“ bekannt ist, ist mit seiner Idee von „The Matrix 5“ direkt an Warner Bros. herangetreten. Das Konzept hat das Filmstudio wohl überzeugt, weshalb erst einmal grünes Licht für das Projekt gegeben wurde. Goddard kümmert sich nicht nur um die Regie, sondern zeichnet sich auch für das Drehbuch verantwortlich. Lana Wachowski, welche die alleinige Regie zum nicht allzu erfolgreichen „Matrix: Resurrections“ übernommen hatte, muss ein Teil ihrer Macht abgeben, wird dem Matrix-Franchise jedoch als Produzentin treu bleiben. Bleibt zu hoffen, dass es zwischen Goddard und Wachowski im Rahmen des Projekts nicht zu großen Unstimmigkeiten kommt.

The Matrix 5 mit oder ohne Keanu Reeves?

Ansonsten ist eigentlich noch so ziemlich alles offen, was das Projekt „The Matrix 5“ betrifft. Es gibt noch keine Details zur Geschichte oder dem Zeitrahmen, in der der neue Matrix-Ableger spielen soll. Ebenso ist noch unbekannt, ob bekannte Gesichter der Filmreihe, wie z.B. Keanu Reeves (Neo) oder Carrie-Anne Moss (Trinity), wieder in ihre Rollen schlüpfen werden, oder ob sich Goddard in eine ganz andere Richtung orientiert. Es ist auf jeden Fall keine leichte Aufgabe, eine so bekannte Filmreihe fortzuführen. Fans würden es sicherlich nicht auf die leichte Schulter nehmen, wenn die ehemaligen Protagonisten fehlen. Zudem ist es mittlerweile nicht mehr allzu einfach, das Publikum rein durch visuelle Effekte bei Laune zu halten, für die die ersten drei Teile einfach Vorreiterrollen in der Filmindustrie eingenommen haben. Bleibt zu hoffen, dass Goddard diese Mammutaufgabe lösen kann.

Source Code (2011) erscheint erstmals restauriert in 4K im limitierten UHD-Mediabook

0

„Source Code“ (2011) mit Jake Gyllenhaal in der Hauptrolle, erscheint erstmals in einer restaurierten 4K-Fassung im 4K UHD Blu-ray Mediabook. Beste Thriller-Spannung garantiert!

Es gibt Filme, die fesseln uns von der ersten bis zur letzten Minute und lassen uns auch danach nicht los. „Source Code“ von Regisseur Duncan Jones ist genau so ein Film. Nach seinem gefeierten Debüt mit „Moon“ hat Jones mit diesem Film erneut bewiesen, dass er ein Meister des ausgeklügelten Thrillers ist. Nun, über ein Jahrzehnt später, bekommt dieser hochspannende Actionthriller ein ganz besonderes Update: „Source Code“ erscheint erstmals in 4K UHD am 23. Mai 2024!

Source Code 4K UHD Blu-ray (Mediabook) im Plaion-Shop

„Source Code“ ist ein Paradebeispiel für das Genre „Science-Fiction-Thriller“. Spannend bis zur letzten Minute beweist Regisseur Duncan Jones nach seinem gefeierten Debüt „Moon“, dass ihm Thriller einfach liegen. Viele Filmfans haben dem Titel sicherlich schon einen festen Platz in ihrer Filmsammlung eingeräumt. Doch irgendwann ist es auch einmal Zeit für ein Upgrade: „Source Code“ erscheint erstmals in 4K UHD Qualität!

Technische Details der 4K UHD Blu-ray:

Die 4K UHD Blu-ray, die im limitierten Mediabook erscheint, sollte das visuelle Erlebnis des Thrillers auf ein neues Niveau heben. Das restaurierte 4K-Master liegt im bildfüllenden Format 1.85:1 vor, mit erweitertem Farbraum (BT.2020) und erweitertem Dynamikumfang in HDR10 und Dolby Vision HDR. Bei den Tonformaten liefert uns Studiocanal (via Plaion Pictures) gewohnte Kost mit DTS-HD Master Audio 5.1 in Deutsch und Englisch.

Source Code 4K UHD Blu-ray (Mediabook) im Plaion-Shop

Die limitierte Edition von „Source Code“ in 4K UHD ist nicht nur für Fans des Films ein Muss, sondern auch für Sammler, die Wert auf besondere Editionen mit exklusiven Extras legen. Das Mediabook besticht mit einem exklusivem Artwork und einem umfangreichen Booklet. Leider hat sich Studiocanal wohl gegen eine schicke Steelbook-Variante entschieden. Diese hätte zumindest der Autor dieses Artikels präferiert.

Kurzbeschreibung & Cast von „Source Code“:

Die Geschichte beginnt dramatisch: Kurz vor Chicago explodiert ein Personenzug, und kein Passagier überlebt. Die Hauptfigur, Colter Stevens, gespielt von Jake Gyllenhaal, findet sich plötzlich in diesem Zug wieder – allerdings im Körper eines anderen Mannes. Dank eines experimentellen Programms namens „Source Code“ ist es ihm möglich, die letzten acht Minuten im Leben einer anderen Person zu erleben. Sein Ziel: den Bombenleger zu finden und die Katastrophe zu verhindern. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn er hat nur wenige Versuche, um das Rätsel zu lösen.

Jake Gyllenhaal, bekannt aus Filmen wie „Brokeback Mountain“, führt ein bemerkenswertes Ensemble an, zu dem auch Michelle Monaghan („Stichtag“), Vera Farmiga („The Departed – Unter Feinden“) und Jeffrey Wright („James Bond 007 – Casino Royale“) gehören. Ihre Leistungen tragen maßgeblich dazu bei, dass „Source Code“ mehr als nur ein gewöhnlicher Thriller ist.

Du möchtest nur über 4K BLU-RAY NEUHEITEN informiert werden?

Disney+ geht ab Juni 2024 gegen das Passwort-Sharing vor

Disney+ wird ab Juni 2024 breiter damit beginnen, gegen das Konto-Sharing vorzugehen. Im Jahresverlauf geht es damit auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz los.

Das hat Bob Iger, der CEO des Unternehmens The Walt Disney Company offiziell in einem Interview bestätigt. Ab Juni 2024 werde man demnach in „einigen Ländern“ breit gegen das Passwort-Sharing vorgehen. Auch in Deutschland hat man sich darauf breits durch Änderungen in den Nutzungsbedingungen vorbereitet. Experimente mit Maßnahmen gegen das Sharing sind im Ausland im Übrigen schon gelaufen. Ab Juni will man aber eben großflächig damit loslegen.

Hier geht es zum kompletten Angebot von Disney+

In den USA und Kanada waren vereinzelt schon Nutzer von der Strategie betroffen. Ob es im Übrigen im Juni 2024 auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz losgeht, ist offen. Denn laut dem Disney-Chef Bob Iger werde man da die erste Welle starten und ab September 2024 dann weltweit gegen das Konto-Teilen vorgehen. Nicht betroffen sind ausdrücklich geteilte Konten innerhalb eines Haushalts.

Disney+ hat die Neuheiten für den März 2024 bestätigt.
Disney+ will das unerwünschte Sharing ausmerzen.

Genau wie Netflix, wird Disney+ dann aber dagegen vorgehen, wenn ein einzelnes Konto über einen Haushalt hinaus geteilt wird. Für Netflix hat sich diese Vorgehensweise bereits ausgezahlt, denn man konnte so Millionen neuer Kunden gewinnen, die offenbar vorher als Trittbrettfahrer bei anderen Abonnenten mitgeschaut haben. Eine große Kündigungswelle sei ausgeblieben. Klar, dass deswegen auch Disney+ jetzt bald genauer hinschauen wird.

Disney+ kann bereits die Verluste deutlich senken

Laut Bob Iger fuhr Disney+ zwischenzeitlich Verluste von 4 Mrd. US-Dollar pro Jahr ein. Im letzten Quartal habe man noch mit 130 Mio. US-Dollar Verlust leben müssen. Das klingt immer noch nach viel, zeigt aber Besserung auf dem Weg in die schwarzen Zahlen. Diese will man ab dem 4. Quartal 2024 erreichen. Meilensteine auf dem Weg dahin sind auch schon die Einführung von Werbung sowie Preiserhöhungen gewesen. Der nächste Baustein soll eben das Vorgehen gegen das Sharing sein.

Laut Iger wolle man dabei nicht unbedingt die Nummer 1 im Bereich Streaming werden, dort sehe man Netflix. Disney+ könne sich aber auf Rang 2 der internationalen Streaming-Angebote befinden – dank starker Marken wie unter anderem Star Wars und Marvel. Hier sieht man sich für die Zukunft bestens aufgestellt.

Roku würde euch gerne Werbung auf jedem HDMI-Eingang aufzwingen

Roku hat ein Patent auf neue Werbe-Techniken für Smart-TVs beantragt. Ziel ist es, deutlich aggressiver Werbung zu verbreiten.

So kennen wir grundlegend ja bedauerlicherweise schon Werbeeinbindungen direkt in Smart-TV-Plattformen: LG und Samsung etwa implementieren in ihren Betriebssystemen webOS und Tizen bereits Werbung direkt in den Oberflächen. Auch Roku hat dies auf dem Homescreen von Roku TV nochmals ausgeweitet. Ausweichen könnt ihr dem bislang, indem ihr z. B. externe Zuspieler für smarte Funktionen nutzt – wie etwa den noch relativ werbefreien Apple TV 4K. Genau da will Roku jedoch mit einem neuen Patent ansetzen.

So beschreibt das Unternehmen ein Verfahren, um direkt die HDMI-Audio- und -Videofeeds auszuwerten. Darauf aufbauend will man dann Werbung anzeigen, egal was für ein Gerät angeschlossen ist. Folgendermaßen soll es ablaufen: Ihr zockt z. B. ein Game an der Sony PlayStation 5. Sobald ihr jetzt das Spiel pausiert, erkennt Roku TV dies und blendet Werbung ein. Auch bei Streams über externe Geräte soll dies funktionieren.

Roku will seinen Homescreen stärker mit Werbung ausstatten.
Roku will seinen Homescreen ohnehin stärker mit Werbung ausstatten.

Man will auch die angezeigten Inhalte erkennen können und mit Datenbanken abgleichen, um die Werbung zu personalisieren. Weiteres Beispiel: Ihr seht euch via Prime Video „Roadhouse“ mit Jake Gyllenhaal an. Nun pausiert ihr die Wiedergabe und es ploppen Werbeanzeigen für weitere Filme mit dem Darsteller auf.

Roku TV: Dystopische Smart-TV-Zukunft?

Letzten Endes gäbe es auf diese Weise kaum noch ein Entkommen vor der Werbung am Smart-TV, außer ihr geht weiter und blockiert direkt den Internetzugriff oder gezielt IP-Adressen. Für Roku wäre die Einführung der Technologien aus dem Patent dennoch ein Balanceakt. Die Erkennung der Inhalte und Pausen müsste nämlich absolut zuverlässig arbeiten.

Man stelle sich ansonsten nur den Shitstorm vor, wenn Roku TV bei einem Spiel etwa mitten im Gameplay ein Menü fehlerhaft als Pause fehlinterpretiert und plötzlich Werbung einblendet. Es ist aber ohnehin offen, ob am Ende aus dem Patent wirklich eine Technik in der Praxis wird. Oft sichern sich Unternehmen präventiv solche Patente, setzen sie am Ende aber doch nie in die Tat um.

Dolby Atmos und Dolby Vision bald in deutlich mehr Kinos

Dolby Atmos und Dolby Vision könnten potenziell bald deutlich mehr Kinos erreichen. Zumindest legt der Anbieter dafür jetzt den Grundstein.

So hat das Unternehmen in einer Pressemitteilng eröffnet, dass Kinonbetreiber das 3D-Klangformat Dolby Atmos und den dynamischen HDR-Standard Dolby Vision jetzt auch abseits der Premium-Kinos mit der Kennzeichnung Dolby Cinema einbinden dürfen. Welche angepassten Voraussetzungen bzw. finanzielle Konditionen es für die Kinobetreiber gibt, machte man aber noch nicht transparent.

Unsere Vermutung: Dies ist sicherlich eine Reaktion Dolbys darauf, dass es weltweit verhältnismäßig wenige Kinosäle gibt, welche die Anforderungen erfüllen, um als Dolby Cinema vermarktet zu werden. Viele Kinobetreiber zögern in jenem Bezug, da die Kosten für eine entsprechende Ausstattung hoch und auch nicht in allen Räumlichkeiten die Vorgaben umsetzbar sind.

Dolby betont dabei, dass Dolby Cinema weiterhin das ultimative Kinoerlebnis bleibe. Offensichtlich möchte man jene Marke also nicht verwässern, was sonst auch bestehende Partner verärgern könnte, die bereits teuer umgerüstet haben. Allerdings werde es jetzt eben möglich, Dolby Vision und Dolby Atmos auch in anderen, bestehenden und kommenden Kinosälen einzusetzen.

Dolby schweigt noch zu den Konditionen für Kinobetreiber

Ob wir nun tatsächlich Dolby Vision und Dolby Atmos in mehr Kinosälen sehen und hören werden, hängt davon ab, ob Kinobetreiber den Drang verspüren, die beiden Techniken wirklich zu implementieren. Da werden nicht nur die Kosten eine Rolle spielen, sondern auch die technologischen Voraussetzungen. Zu beiden Aspekten hat Dolby keine genaueren Details preisgegeben.

Dolby Atmos und Dolby Vision werden bald im Kino abseits der Dolby Cinemas eingesetzt.
Dolby Atmos und Dolby Vision werden bald im Kino abseits der Dolby Cinemas eingesetzt.

Das Geschäftsmodell von Dolby basiert darauf, mit Lizenzen Geld zu verdienen. Da ist es im eigenen Interesse des Unternehmens, seine Partnerschaften auszubauen und in der Kinobranche über Dolby Cinema hinaus zu erweitern. Wir sind gespannt, ob dieser Plan jetzt aufgehen wird.

Neue 4K Steelbooks zu „2001: Odyssee im Weltraum“, „Die Verurteilten“, „Purple Rain“ uvm.

4

Warner Bros. hat neue 4K UHD Blu-ray Steelbooks zu beliebten Filmklassikern angekündigt. Sichert euch eure limitierte Edtion von „Die Verurteilten“, „Purple Rain“, „2001: Odyssee im Weltraum“ oder „Godzilla x Kong: The New Empire“. 

Update: Ghotsbusters: Frozen Empire Steelbook A ist ebenfalls wieder vorbestellbar!

Erst vor zwei Tagen haben wir euch ein paar neue Vorbesteller-Titeln auf 4K UHD Blu-ray vorgestellt. Wir dachten, Online-Händler wie jpc.de hätten ihre Listungen vorgezogen und somit erwartet uns an diesem Donnerstag eigentlich nichts Neues. Weit gefehlt, wie wir erfreulicherweise feststellen mussten. Denn vor allem Warner Bros. liefert uns neuen Stoff für unsere heimische Filmsammlung. Neu mit dabei sind limitierte 4K UHD Steelbooks zu „Die Verurteilten“ (1984), „2001: Odyssee im Weltraum“ (1968) sowie ganz neu, die 4K-Restauration zu „Purple Rain“ (1984) mit keinem Geringerem als Prince in der Hauptrolle.

Ghostbusters: Frozen Empire 4K UHD Blu-ray (Steelbook A) auf jpc.de 2001: Odyssee im Weltraum 4K UHD Blu-ray (Steelbook) auf jpc.de Die Verurteilten 4K UHD Blu-ray (Steelbook) auf jpc.de Purple Rain 4K UHD Blu-ray (Steelbook) auf jpc.de Godzilla x Kong: The New Empire 4K UHD Blu-ray (Steelbook) auf jpc.de Star Trek III: Die Suche nach Mr. Spock 4K UHD Blu-ray (Steelbook) auf jpc.de

Dazu gesellt sich noch das limitierte 4K Blu-ray Steelbook zum neuen Kino-Blockbuster „Godzilla x Kong: The New Empire“. Bislang war nur das Keep-Case bzw. Amaray vorbestellbar, jetzt auch die Sammleredition im edlen Steelbook. Und weil wir es nochmal entdeckt haben, „Star Trek III: die Suche nach Mr. Spock“ ist derzeit wieder vorbestellbar.

Weitere Sammlereditionen auf 4K Blu-ray:

Wir haben noch drei weiter 4K-Neuheiten für euch! Allesamt erstmals auf UHD-Disc vorbestellbar die Filmklassiker „Chinatown“ sowie „The Italian Job“, die uns beide in einer umfänglichen Collectors Edition mit viel Bonuscontent aufwarten können. Zuletzt ist uns noch das 4K Mediabook zum Anime „Mars Expess“ vor das Display gesprungen. Hier werden sich sicherlich auch einige Fans finden, die den Titel im Mediabook in ihre Sammlung aufnehmen möchten.

Chinatown 4K UHD Blu-ray (Col. Edition) auf jpc.de The Italian Job 4K UHD Blu-ray (Col. Edition) auf jpc.de Mars Express 4K UHD Blu-ray (Mediabook) auf jpc.de

Vorbesteller, Neuheiten und Katalogtitel auf 4K UHD Blu-ray findet ihr auch immer in unserem Special, welches wir versuchen so aktuell wie möglich zu halten. Wir informieren euch auch über unseren kostenlosen 4K Blu-ray Newsletter über Neuzugänge und interessante Aktionen aus der welt der UHD-Disc!

Du möchtest nur über 4K BLU-RAY NEUHEITEN informiert werden?

 

Crunchyroll ist ab sofort in Deutschland als Prime Video Channel verfügbar

Crunchyroll startet ab sofort in Deutschland via Prime Video als Kanal. Ihr könnt den Anime-Streaming-Anbieter also auch via Amazon abonnieren.

In den USA hatte Crunchyroll ja schon Ende 2024 die Einbindung in die Amazon Prime Video Channels bewältigt. Obendrein gibt es Apps des Streaming-Dienstes inzwischen auch für Smart-TVs von Samsung sowie dessen Erzrivalen LG. Der Vorteil des Abonnements über die Prime Video Channels? Ihr könnt auf das Angebot dann direkt über Amazons App für Prime Video zugreifen.

Hier geht es zum Crunchyroll Channel auf Prime Video

Das kann für euch ein Vorteil sein, falls ihr einen Smart-TV oder Mediaplayer verwendet, für den Crunchyroll eben doch keine eigene App in petto hat – Amazon mit Prime Video aber schon. Neben Deutschland erfolgt die Einbindung in die Prime Video Channels im Übrigen aktuell auch in Brasilien und Mexiko. Hinter Crunchyroll steckt im Übrigen Sony. Man bietet euch dabei zwei verschiedene Tarife an.

Bei Crunchyroll könnt ihr zum Fan oder auch Mega-Fan werden.
Bei Crunchyroll könnt ihr zum Fan oder auch Mega-Fan werden.

Sowohl als Fan als auch als Mega-Fan könnt ihr Crunchyroll ohne Werbung nutzen. Preislich liegen die beiden Abonnements bei jeweils 6,99 bzw. 9,99 Euro. Nur als Mega-Fan stehen euch auch Downloads für den Offline-Konsum zur Verfügung. Obendrein enthält dieser Tarif bis zu vier parallele Streams und Zugriff auf den Game Vault mit werbefreien und kostenlosen Spielen.

Crunchyroll startet in die Anime-Saison mit über 40 neuen Titeln

Nach Angaben von Crunchyroll biete man Abonnenten die „weltweit größte Streaming-Bibliothek von Anime“. Dabei stehen die Filme und Serien aus Japan sowohl im Originalton als auch mit zahlreichen Untertiteln und Synchronisationen zur Verfügung. Jedes Jahr stoßen natürlich frische Titel zum Katalog. In diesem Jahr verweist man zum Beispiel auf die brandneue Sci-Fi-Monsterserie „Kaiju No. 8“ und die zurückkehrende Serie „Black Butler – Public School Arc“.

Es gibt im Übrigen auch die Chance für Neukunden, Crunchyrolls Premium-Tarife 14 Tage lang kostenlos zu testen. Solltet ihr also mal schauen wollen, ob ein Abo etwas für euch sein könnte, bietet es sich an, jene Möglichkeit wahrzunehmen.

DAZN mit Sonderangebot: Monatliche Kosten von 29,99 Euro möglich

DAZN hat eine neue Aktion gestartet. Im Rahmen des Angebots lässt sich das Jahresabo zu reduzierten Kosten buchen.

So zahlt ihr dann statt 34,99 Euro im Monat nur noch 29,99 Euro im Monat. Dies greift aber eben nur dann, wenn ihr euch auch für ein Jahr bindet. Das monatlich kündbare Abo verbleibt beim höheren Preis von 44,99 Euro. Wer aber ohnehin vor hatte DAZN für eine längere Laufzeit zu buchen, kann hier im Ergebnis 60 Euro einsparen.

Dieses Sonderangebot gilt für DAZN Unlimited. Die Aktion sollte eigentlich erst ab dem 5. April 2024 greifen, ist aber schon jetzt auf der offiziellen Website zu sehen. In Anspruch nehmen könnt ihr diesen Deal bei Interesse bis inklusive 21. April 2024. DAZN zeigt dabei unter anderem Teile der Champions League, was Fußball-Fans freuen dürfte. Die EM wiederum wird aber nicht über den Streaming-Dienst ausgestrahlt.

DAZN erhöht abermals die Preise.
DAZN hatte im Januar 2024 zuletzt die Preise erhöht.

Stattdessen läuft die diesjährige UEFA Euro 2024 bei Magenta Sport der deutschen Telekom, ARD, ZDF und RTL. DAZN hat allerdings beispielsweise neben dem Groß der Champions-League-Spiele auch die Bundesliga-Freitage und -Sonntage im Programm. Für Fußballfans ist es da kein leichtes Leben, denn auch hier ist eine Fragmentierung zu erkennen und es reicht nicht aus, sich auf eine Plattform zu fokussieren.

DAZN will auf Erfolgskurs kommen

DAZN ging anfangs den Weg vieler Streaming-Anbieter und lockte Kunden mit verhältnismäßig günstigen Tarifen, um Wachstum zu erreichen. Doch gerade Sportrechte, insbesondere im Bereich Fußball, sind oftmals mit exorbitanten Preisen versehen. Entsprechend sind die Monats- und Jahrespreise beim Sport-Streaming-Anbieter innerhalb der letzten Jahre geradezu explodiert.

Solange die Fans bereit sind, die Preise zu bezahlen, wird sich an den Preisanstiegen in absehbarer Zeit allerdings wohl auch nichts ändern. Wir sind gespannt, wie weit das Ganze noch gehen wird.