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WikiFlix: Kostenloses Streaming-Portal mit Klassikern wie „Metropolis“

WikiFlix ist da! Das ist ein Streaming-Portal der Wikimedia Deutschland. Der Dienst ist kostenlos und kommt sogar ohne Login aus.

Allerdings hostet WikiFlix selbst keine Inhalte, sondern verknüpft in erster Linie Daten aus Wikidata. Diese bereitet man benutzerfreundlich auf und verlinkt auf Angebote, bei denen die jeweiligen Filme verfügbar sind. Da sind konkret das Internet Archive, Wikimedia Commons sowie YouTube. WikiFlix steht dabei im Browser zur Verfügung – ihr findet das Portal hier.

Was für Inhalte kredenzt euch WikiFlix denn nun? Das sind gemeinfreie Filme aus unterschiedlichsten Genres wie Action, Western, Komödie, aber auch Dokumentationen und Kurzfilme. Mit dabei ist etwa „Fear and Desire“ von Stanley Kubrick. Es sind aber auch „The Kid“ mit Charlie Chaplin, „Charade“ mit Cary Grant oder der Science-Fiction-Stummfilm „Metropolis“ von Fritz Lang mit von der Partie.

WikiFlix bietet schön aufgemachte Übersichtsseiten.
WikiFlix bietet schön aufgemachte Übersichtsseiten.

WikiFlix soll dabei nach eigenen Angaben einen Gegenpol zu kommerziellen Streaming-Diensten anbieten. Ihr findet dort aber nicht nur ältere Inhalte, für die das Urheberrecht ausgelaufen ist, sondern auch aktuelleren Content, der von dern Machern bewusst in die Public Domain entlassen worden ist. Dazu zählt etwa der CGI-Kurzfilm „Big Buck Bunny“ aus dem Jahr 2008.

WikiFlix verweist auf Tausende Filme

Bereits kurz nach dem Start kann man nach eigenen Angaben auf über 2.500 gemeinfreie Filme verweisen. Es sollten täglich mehr werden. Am Ende ist das Portal vor allem etwas für Menschen, die sich für Filmgeschichte interessieren. Denn viele ältere Filme sind eben heutzutage gemeinfrei und können daher als Konsequenz auch kostenlos via WikiFlix abgerufen werden.

Solltet ihr Interesse haben, dann schaut euch die weiter oben verlinkte Website von WikiFlix einfach mal an. Eine App bietet man allerdings aufgrund des Aufbaus des Angebots nicht an.

Die 20 beliebtesten Ultra HD 4K Blu-rays aus der „3 für 50 Euro“-Aktion auf Amazon.de

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Nur noch bis zum 3. März 2024 könnt ihr euch mit günstigen Ultra HD 4K Blu-rays in der 3-für-50€-Aktion auf Amazon.de eindecken! Wir bieten euch etwas Inspiration mit den 20 beliebtesten Filmen aus der Aktion!

Die Medien-Aktion auf Amazon geht in ihre heiße Phase. Nur noch bis zum 3. März 2024 könnt ihr von der Drei-für-50-Euro-Aktion auf ausgewählte Aktionstitel profitieren. Ihr zahlt somit je 4K Ultra HD Blu-ray nur 16.67 Euro an der Kasse. Voraussetzung ist, dass der Film über Amazon verkauft wird und dieser noch lieferbar ist. Im Laufe der letzten 7 Tage hat sich auch gut herauskristallisiert, welche Filme besonders gut bei den Heimkino-Fans ankommen. Anbei findest du eine simple Top 20 Aufstellung, die sicherlich die ein oder andere Überraschung bereithält. Klickt ihr übrigens bei einem der nachfolgenden Filme auf „weitere Artikel“ könnt ihr die komplette Auswahl einsehen:

Top 20 Filme: 3-für-50-Euro-Aktion

*Ein Klick auf einen der nachfolgenden Links führt euch direkt zum Angebot auf Amazon.de

  1. Dune (2021)
  2. Interstellar 
  3. Inception
  4. Ready Player One
  5. Top Gun Maverick
  6. Live Die Repeat: Edge of Tomorrow
  7. Gladiator
  8. Pulp Fiction
  9. Der Pate I
  10. Rio Bravo
  11. Everest
  12. Blade Runner – Final Cut
  13. 2001: Odyssee im Weltraum
  14. Der Pate – Teil II
  15. Sleepy Hollow
  16. Jagd auf Roter Oktober
  17. Crawl
  18. Event Horizon – Am Rande des Universums
  19. Full Metal Jacket 
  20. E.T. – Der Außerirdische

Western-Epos am „Rio Bravo“ + Dolby Atmos-Kino mit „Everest“

Wir würden vermuten, dass die ersten 9 Titel keine Überraschung darstellen. Alles hochwertige Heimkino-Blockbuster, die über Jahre hinweg erprobt sind. Unsere erste Überraschung wartet auf Platz 10. Wir hätten nicht gedacht, dass der Western „Rio Bravo“ von 1959 so viele Fans hat. Die visuelle Präsentation soll dank der 4K Restaurierung auf jeden Fall an Qualität zugewonnen haben – vergleicht man den Titel mit der regulären HD Blu-ray. Auf Platz 11 eine weitere Überraschung, obwohl der Film bei uns schon seit Längerem eine feste Größe ist. Denn selten umhüllt uns ein Dolby Atmos 3D-Soundtrack so gut, wie beim Bergsteiger-Drama „Everest“. Mit einer guten Soundanlage kann man fast die Kälte auf über 8.000 Metern spüren!

3x Ultra HD 4K Blu-rays für 50 Euro-Aktion auf Amazon.de (Klickt auf „weitere Artikel“)

Alligator-Horror und Alien-Freundschaft

Auch Platz Nr. 17 „CRAWL“ ist eine Überraschung für uns. Der Horror-Thriller ist mit 88 Minuten recht kurzweilig und daher womöglich die perfekte Wahl, wenn man sein Abendprogramm nicht komplett mit einem einzigen Film verbringen möchte. Davor und danach bleibt definitiv noch Zeit für einen weiteren Film, oder ein paar Serien-Folgen. auf dem letzten Platz hätten wir da noch „E.T. Der Außerirdische“, wobei sich der Filmklassiker den Platz eigentlich mit „Die Geister, die ich rief“ und „Der Pate III: Epilog: Der Tod von Michael Corleone“ teilt. Wir hoffen, unsere kleine Übersicht hilft euch, eure Filmsammlung erfolgreich auszuweiten.

Mehr Angebote, Schnäppchen und Aktionen:

Collectors Editionen der Avatar-Filme jetzt auf 4K UHD Blu-ray vorbestellbar!

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Die bereits in den USA erschienenen Collectors Editionen zu „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ und „Avatar: The Way Of Water“ können jetzt auch hierzulande auf 4K UHD Blu-ray vorbestellt werden.

Update: Eine neue limitierte Steelbook-Edition zu „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ kann ab sofort bei Media Markt und Saturn vorbestellt werden (nur online verfügbar). Zudem haben die beiden Online-Shops die Collectors Editionen der beiden Avatar-Filme gelistet.

Avatar – Aufbruch nach Pandora 4K UHD Blu-ray (Limited Steelbook) auf mediamarkt.de Avatar – Aufbruch nach Pandora 4K UHD Blu-ray (Limited Steelbook) auf saturn.de

Originalbeitrag: Markiert euch schon einmal den 22. März 2024 in eurem Kalender, denn an diesem Tag kommen die Collectors Editionen der Avatar-Filme auf 4K UHD Blu-ray in den Handel. Oder ihr ordert über einen der unten stehenden Links und müsst eigentlich nur noch darauf warten, dass eure Bestellung ankommt. Die Collectors Editionen mit erweitertem Inhalt jeweils in einem schicken Digipack ausgeliefert. Die 4-Disc-Varianten dürften die bislang beste Ausstattung der Filme mit sich bringen, zumindest was den Umfang der Hauptfilme und des Bonusmaterials anbelangt. Audiovisuelle Unterschiede zu den bereits veröffentlichten Steelbook-Versionen, vermuten wir bei diesen Editionen nicht:

Avatar – Aufbruch nach Pandora 4K UHD Blu-ray (Collectors Edition) auf jpc.de Avatar – Aufbruch nach Pandora 4K UHD Blu-ray (Collectors Edition) auf mediamarkt.de Avatar – Aufbruch nach Pandora 4K UHD Blu-ray (Collectors Edition) auf saturn.de Avatar – The Way of Water 4K UHD Blu-ray (Collectors Edition) auf jpc.de Avatar – The Way of Water 4K UHD Blu-ray (Collectors Edition) auf mediamarkt.de Avatar – The Way of Water 4K UHD Blu-ray (Collectors Edition) auf saturn.de

Verwirrung um „uncut“ Kinofassung von Avatar: The Way Of Water

Avatar: Aufbruch nach Pandora liegt in gleich drei Versionen auf den 4K & HD Blu-rays ab. Da hätten wir einmal die Kinofassung mit 162 Minuten, die Special Edition mit 170 Minuten sowie der Extended Cut mit 178 Minuten. Begleitet wird die Film-Triade von rund 10 Stunden Bonusmaterial, ein Teil davon ist neu und exklusiv in der Collectors Edition zu bekommen. Avatar – The Way Of Water liegt dagegen nur in der ungeschnittenen Kinofassung mit 183 Minuten, inkl. 8 Stunden Bonusmaterial. Dieses wurde ebenfalls mit neuen Extras erweitert. Etwas komisch ist, dass die Fassung im Kino eigentlich eine Laufzeit von 192 Minuten hatte. Wir hoffen einmal, dass es sich hierbei um einen Kommunikationsfehler handelt. Denn ansonsten wäre der Titel ja definitiv nicht „uncut“.

Unveränderte Ausstattung

Die Ausstattung der Filme hat sich zum initialen Release der Steelbooks wohl nicht verändert. Bedeutet ein 4K Master mit HDR10 und Dolby Vision (eine Premiere für Veröffentlichungen die über Disney laufen), sowie dem englischen Originalton in Dolby Atmos. Avatar: Aufbruch nach Pandora wird mit Dolby Digital 5.1 in der deutschen Synchro ausgestattet sein, Avatar: The Way Of Water dagegen mit Dolby Digital 7.1 Plus.

Was haben Fast-Food-Werbespots auf dem Google TV Startbildschirm verloren?

Auf Google TV Geräten wurde in den vergangenen Tagen vermehrt Videowerbung für Fast Food-Produkte gesichtet. Diese ist im Homescreen-Karussell eingebettet und wird in voller Länge über die gesamte Bildschirmfläche ausgespielt. 

  • Google TV zeigt nun Vollbild-Videowerbung für Fast-Food-Produkte, die derzeit nur Nutzer in den USA betrifft.
  • Google TV führt Vollbild-Werbeeinblendungen ein, eine signifikante Abweichung von traditionelleren, weniger aufdringlichen Werbeformaten.
  • Die Werbung, die den gesamten Bildschirm einnimmt, wird trotz der Möglichkeit, sie zu überspringen, kritisch gesehen.

Werbeeinblendungen auf Smart-TV-Systemen sind nichts Neues – wobei, wenn man es genau betrachtet, eigentlich schon. Vor wenigen Jahren waren Werbeeinblendungen auf TV-Geräten entweder die Ausnahme, oder gar nicht vorhanden. Das liegt womöglich auch daran, dass die Menüs und Startbildschirme primär auf eine intuitive Bedienung ausgelegt waren – Stichwort: Launchbar. Mittlerweile gibt es eigentlich nur noch TV-Betriebssysteme mit Vollbild-Menüs, auf denen das erste Drittel des Bildes – wenn nicht sogar die Hälfte – für Contentempfehlungen und „Werbung“ reserviert ist. Auch damit haben sich die meisten mittlerweile arrangiert. Google TV geht jetzt den nächsten Schritt und testet neue Produktkategorien wie Fast Food, die erstmalig als Vollbild-Werbeeinblendung wiedergegeben werden.

Google TV testet neue Werbeformate und -inhalte

Vollbild-Videoanzeigen für Fast Food bedecken den kompletten Bildschirm
Vollbild-Videoanzeigen für Fast Food bedecken den kompletten Bildschirm || Bild: Reddit @MMD3_

Bei den Einblendungen, die aufmerksame Nutzer auf Reddit sowie die Kollegen von 9to5google.com replizieren konnten, handelt es sich wohl um einen lokalisierten Testballon, welcher derzeit nur Nutzer der Westküste der USA betrifft. Im Werbekarussell werden in der Regel Programmvorschläge von Streamingdienste, Pay-TV-Anbietern usw. angezeigt. Diese sind noch nachvollziehbar und ggf. nützlich, sofern sie den Geschmack des Nutzers treffen. Ob man zwischen den Werbeblöcken jedoch mit einer Vollbild-Videoanzeige für Fast Food, Autos oder ähnlichem überrascht werden möchte, werden die meisten Anwender sicherlich mit „Nein“ beantworten. Zumindest liest sich so die Grundstimmung im Reddit-Post, welcher sich genau mit diesem Thema befasst.

Fader Beigeschmack: Werbung für Fast Food

Die Videoanzeigen für Hardees und Carls Jr. (US-amerikanische Fast-Food-Ketten) werden rund 15 Sekunden eingeblendet und erstrecken sich dabei über den kompletten Bildschirm. Somit weitet Google den Werbebereich erstmals auf die gesamte Displaygröße aus. Die Funktionstasten und Menüpunkte bleiben dabei noch sichtbar und man kann die Werbung auch mit einem Klick auf die Zurück-Taste der Fernbedienung beenden. Selbst, wenn man zwischen TV-Genuss und Fast Food noch eine Verbindung herstellen kann, ist es doch unschön mitzuerleben, dass TV-Geräte immer mehr zur Litfaßsäule verkommen. Als Nutzer fühlt man sich dieser Entwicklung machtlos ausgeliefert und man kann eigentlich nur hoffen, dass nicht irgendwann Anzeigen eingespielt werden, die sich gar nicht mehr überspringen lassen.

Disney+ setzt für High Frame Rate (HFR) auf TrueCut Motion

Disney+ bietet für die Appe Vision Pro 3D-Inhalte an. Man legt sogar mit High Frame Rate (HFR) nach – dank TrueCut Motion.

Über jene Technik haben wir auch schon berichtet: Im Wesentlichen versprechen die Entwickler von Pixelworks, dass TrueCut Motion hohe Bildraten erlaubt, aber gleichzeitig der von Filmfans verhasste Seifenoper-Effekt ausbleibe. Die beiden Filme „Avatar“ und „Titanic“ von James Cameron haben deswegen schon entsprechende TrueCut-Motion-Remaster erhalten. In dieser Form sollen sie dann offenbar auch bei Disney+ landen und an der Apple Vision Pro zur Verfügung stehen.

Hier geht es zum kompletten Angebot von Disney+

Damit würde TrueCut Motion dann erstmals seinen Einstand im Heimkino geben. Verbunden wäre das Ganze an der Apple Vision Pro mit 4K-Auflösung, Dolby Vision und eben stereoskopischem 3D. In einer Pressemitteilung bestätigen Disney und Pixelworks dabei, dass sie im Zuge einer mehrjährigen Vereinbarung noch weitere Filme in High Frame Frate (HFR) mit TrueCut Motion umsetzen werden.

TV-Hersteller TCL hat bereits eine Unterstützung für TrueCut Motion angekündigt
TV-Hersteller TCL hat bereits eine Unterstützung für TrueCut Motion angekündigt

Pixelworks hat ebenfalls schon bestätigt, dass man vorhabe, auch Smart-TVs für die Technik zu zertifizieren. Konkrete Partner konnte man aber noch nicht nennen. Das eröffnet aber die Möglichkeit, dass die Filme mit TrueCut Motion später dann auch abseits der Apple Vision Pro mit HFR zu sehen sein werden.

TrueCut Motion verspricht HFR mit Kino-Look

Wie bereits erwähnt: Der Vorteil von TrueCut Motion soll gegenüber anderen HFR-Techniken sein, dass trotzdem der klassische Kino-Look erhalten bleibe. Es entstehe also kein Seifenopern-Effekt. Letzterer wurde etwa für die HFR-Versionen von „Der Hobbit“ zu einem Kritikpunkt.

Damit Filme korrekt in HFR bzw. TrueCut Motion angezeigt werden, müssen die jeweiligen TV-Geräte aber in der Lage sein, korrekt die Wiedergabe mit 48, 96, 144 oder 240 Hz durchzuführen. Daher soll es eben auch ein Zertifizierungsprogramm geben.

„Argylle“ feiert weltweite Kinopremiere in High Frame Rate (Universal & Apple)

Matthew Vaughns neuer Film „Argylle“ feiert seine Kinopremiere in High Frame Rate (HFR).  Universal und Apple setzen bei ihrem neuen Kino-Blockbuster auf TrueCut Motion HFR, welches schon bei „Avatar: The Way Of Water“ zum Einsatz kam. 

  • „Argylle“, von Universal und Apple, wird global in ausgewählten Premium-Kinos in High Frame Rate (HFR) gezeigt
  • Der Film wurde mit TrueCut Motion bearbeitet, wodurch die Bewegungen in jeder Szene fein abgestimmt werden können, ohne den kinematografischen Look zu verlieren.
  • Die Vertriebsrechte liegen bei Universal Pictures fürs Kino und bei Apple für die Heimveröffentlichung.

Der Film „Argylle“ soll Kinobesuchern erneut ein Erlebnis der nächsten Generation bieten (Kinostart: 2. Februar 2024). Nachdem die ersten Kinofilme in High Frame Rate (HFR) sich bereits in den Lichtspielhäusern behaupten konnten, setzen immer mehr Hollywoodstudios auf das neue Bild-Feature. Vielleicht entwickelt sich daraus ein neuer Trend, ähnliche wie damals bei der Einführung von 3D im Kino. Die Technologie TrueCut Motion HFR ermöglicht es, die Bewegungsabläufe jeder Szene individuell anzupassen, ohne dabei den filmischen Charakter zu verlieren. Bedeutet, actionreiche Szenen mit schnellen Bewegungen und Bildwechseln können detailliert dargestellt werden, während dramatische, emotionale Szenen vom klassischen Kinolook profitieren. Dabei läuft die Präsentation von „Argylle“ durchgehend in 2D mit 48 Vollbildern pro Sekunde.

Im Beispiel von „Argylle“ wird der HFR-Look nur in ausgewählten Premium-Kinos präsentiert werden können. Das liegt nur an der technischen Ausstattung der Kinosäle, von denen nicht alle in der Lage sind, HFR-Videos darzustellen. In den USA werden wohl Dolby Cinemas in AMC-Kinos den Titel in 2D mit 48 FPS zeigen, in Deutschland soll der Titel in Cineplex-Standorten mit Cinity-Leinwänden in bester Qualität gezeigt werden.

High Frame Rate im Kino gewinnt an Momentum

Wenn wir uns an die „Der Hobbit“-Filme zurückerinnern, wissen wir, dass HFR im Kino keine absolute Neuheit darstellt. Im Gegensatz zur damaligen Präsentation mit 48 FPS, gibt es jetzt technische Möglichkeiten den visuellen Look dank TrueCut Motion anzupassen bzw. zu verbessern. Obwohl bei „Argylle“ durchgehend 48 FPS (2D) dargestellt werden, sieht es trotzdem so aus, als würde das Bildmaterial, je nach Szene, zwischen 24 FPS und 48 FPS wechseln. Und das wichtigste bei dieser technischen Neuerung ist sicherlich, dass diese nach dem Kinozeitraum nicht so einfach „verschwindet“, sondern auch im Heimkino in gleicher Qualität dargestellt werden kann – theoretisch.

HFR-Filme im Heimkino

So gibt es bereits erste Fernsehgeräte (z.B. von TCL), die TrueCut Motion HFR unterstützen. Zudem planen Videoplattformen wie Apple TV und Disney+ zukünftig verstärkt auf Inhalte mit hoher Bildwiederholrate (High Frame Rate, HFR) zu setzen. Diese Inhalte lassen sich über kompatible Fernseher und/oder VR-Brillen, wie beispielsweise, der Apple Vision Pro, wiedergeben. Während „Der Hobbit“ noch einen exklusiven Anreiz gab, sich den Titel im Kino anzusehen, bekommt man als Endverbraucher jetzt auch die Möglichkeit, Filme in HFR in ähnlicher oder vielleicht besserer Qualität im Heimkino genießen zu können. Wir könnten uns gut vorstellen, dass Titel mit HFR nicht nur in der Zweitverwertung, sondern auch im Kino besser laufen könnten. Womöglich liefert das einen zusätzlichen Anreiz für Filmemacher, HFR oder TrueCut Motion in ihren Projekten einzusetzen.

Superman, Batman, Wonder Woman und Co. im Schnäppchen-Verkauf auf Apple TV (Update)

Apple TV (iTunes) aktualisiert seine Film-Schnäppchen und fokussiert sich dieses Mal auf Superhelden-Filme aus dem DC-Universum. Fast alle 4K-Titel mit Superman, Batman, Wonder Woman oder Aquaman gibt es bereits ab 4.99 Euro zum Kauf!

Doch beginnen wir erst einmal in der niedrigsten Preiskategorie für Kauf-Filme auf Apple TV (iTunes). Auch bei den Titeln für 3.99 Euro hat sich nämlich zum Start in die neue Woche etwas getan. Drei Filme aus der Jason Bourne-Filmreihe, der Kriegs-Epos „1917“, der Action-Kracher „Nobody“ und die Dokumentation „Explorer“ über den Abenteurer Ranulph Fiennes, sind im Preis reduziert worden. Achtung, obwohl der letzte Titel in der Aufzählung definitiv eine Empfehlung ist, wird dieser nur mit englischem Originalton und deutschem Untertitel ausgeliefert.

Große Auswahl an DC-Comics-Filmen ab 4.99 Euro

Bei den 4.99 Euro Filmen in 4K UHD-Qualität gibt es eigentlich nur einen Neuzugang und zwar „The Batman“ (2022). Dieser soll wohl so etwas wie ein Lockangebot sein, denn wenn wir die 5.99 Euro-Filme aufschlagen, werdet ihr von einer Welle an DC-Comics-Verfilmungen erschlagen. Da hätten wir die „The Dark Knight“-Trilogie, die alten Superman-Filme sowie „Man of Steel“, Die Batman-Filme von Tim Burton und Joel Schumacher, „Suicide Squad“ und „The Suicide Squad“, „Wonder Woman“ uvm. Alles in bester 4K Qualität, zum Teil mit Dolby Vision und Dolby Atmos 3D-Sound (achtet bitte auf die Ausstattung, ob nur in Englisch oder auch in Deutsch).

Abschluss mit „Joker“ und „Wonder Woman 1984“

Abgerundet wird das Schnäppchen-Update mit drei Filmen für 7.99 Euro. „Joker“, „Wonder Woman 1984“ und „League of Superpets“ haben es in die erste Klasse geschafft und lassen sich somit auch teurer bezahlen. Ihr könnt euch auch noch gerne die anderen Filme genauer ansehen. Weiterhin sehr beliebt ist z.B. „Talk To Me“, „Die Truman Show“, „Deep Impact“ sowie „Blackkklansman“.

iTunes 4K Filme für 3.99 Euro​

iTunes 4K Filme für 4.99 Euro

iTunes 4K Filme für 5.99 Euro

Apple TV 4K Filme für 7.99 Euro

Paramount+ streicht viele deutsche Eigenproduktionen

Paramount+ geht auf Sparkurs. Da fallen der Schere jetzt auch zahlreiche deutsche Eigenproduktionen zum Opfer.

Das betrifft nicht nur neue, sondern auch bereits veröffentlichte Produktionen. So hat man bei Paramount+ 2023 veröffentlichte Formate inzwischen wieder offline genommen. Das erinnert an das Vorgehen bei Disney+, wo auch aus steuerlichen Gründen nachträglich allerlei Serien wie „Willow“ entfernt worden sind. Allerdings suchen nun im Falle von Paramount+ auch neue Serien wie „Zeit Verbrechen“ neue Partner.

Hier geht es zum kompletten Angebot von Paramount+

Derzeit gibt es mehrere Gerüchte um potenzielle Übernahmen von Paramount. Damit es zu einem Deal kommt, will sich das Unternehmen finanziell attraktiver erscheinen lassen. Dazu gehört es also z. B. auch, das Streaming-Angebot aus den tiefroten Zahlen zu bugsieren. Weltweit lassen sich hier bekannte Marken aus den USA am besten vermarkten – z. B. „Teenage Mutant Ninja Turtles“. Das bedeutet wiederum für viele internationale Produktionen mit geringen Erfolgschancen abseits des Heimatlandes das Aus.

Paramount+ hat gute und schlechte News.
Paramount+ will sich auf weltweit bekannte Franchises fokussieren.

In Deutschland ist das ein besonders großer Schock für die hiesige Film- und Serienindustrie, denn auch Sky ist ja 2023 aus den deutschsprachigen, fiktionalen Eigenproduktionen ausgestiegen. Paramount+ streicht etwa auch Serien wie „Turmschatten“ und „Miss Fallaci“ aus Italien. Das bereits erwähnte „Zeit Verbrechen“ soll auf der Berlinale seine Weltpremiere feiern – ist aber nun plötzlich heimatlos.

Paramount+ entfernt Formate wie „Kohlrabenschwarz“

Bereits zuvor veröffentlichte Formate wie „Kohlrabenschwarz“, „A Thin Line“, „Die Chemie des Todes“ oder „Der Scheich“ hat Paramount+ aus seinem Angebot komplett entfernt. Selbiges gilt auch für die deutsche Adaption von „RuPaul’s Drag Race“. Übrig geblieben ist von den deutschen Eigenproduktionen im Wesentlichen „Eine Billion Dollar“.

Paramount+ hat gegenüber den Kollegen von DWDL.de mitgeteilt, dass man sich dennoch nicht komplett aus dem Bereich deutscher Eigenproduktionen zurückziehen werde. Man kann aber damit rechnen, dass in Zukunft wohl eher günstige Produktionen wie „Germany Shore“ dominieren werden – das ist etwa auch verblieben. Paramount+ soll immerhin in Deutschland als eigenständiges Streaming-Angebot bestehen bleiben.

Das ist keineswegs gesetzt gewesen, denn CEO Bob Bakish hatte gegenüber Stakeholdern angekündigt, dass sich Paramount+ auf englischsprachige Märkte fokussieren wolle. In Deutschland bleibt man wohl primär wegen der erfolgreichen Partnerschaften mit Sky und Amazon dann doch aktiv.

Künstliche Intelligenz (KI): Auch in Deutschland gibt es Spannungen in der Film- und TV-Industrie

In Hollywood haben die Schauspieler und Autoren auch wegen der zunehmenden Bedeutung von KI gestreikt. In Deutschland gibt es in der Branche ebenfalls Konflikte.

So ging es in den USA auch darum, abzusichern, dass Schauspieler nicht einfach durch künstliche Intelligenz „geklont“ werden dürfen, ohne dass sie zustimmen. Und selbst wenn die Schauspieler es z. B. absegnen, dass ihr Aussehen und oder ihre Stimme über künstliche Intelligenz imitiert wird, müssen sie auch eine Vergütung erhalten. Die Streiks haben den Darstellern also etwas mehr Macht gegeben.

Letzten Endes sind KI-Tools woie Chat-GPT, Midjourney, Dall-E und Co. aber ein internationales Phänomen, also auch z. B. in Deutschland für die Film- und Fernsehindustrie relevant. Hierzulande ist man aber mit rechtlichen und vertraglichen Absicherungen noch nicht so weit. Zumal man in der Branche generell noch unsicher ist, wie weit man das Spiel mit der künstlichen Intelligenz treiben kann, bis die Zuschauer abwinken.

Zwar lassen sich etwa aktuell noch keine reinen, sinnvollen KI-Drehbücher erstellen und dann quasi per Knopfdruck auch von der KI als Film mit digitalen Darstellern generieren, aber so weit entfernte Zukunftsmusik ist das auch nicht mehr. Deswegen haben in Januar 2024 auch schon die Gewerkschaften der Schauspieler mit den Produzentenallianzen verhandelt – ohne echte Ergebnisse.

KI-Verhandlungen verlaufen in Deutschland enttäuschend

Der BFFS (Bundesverband Schauspiel) etwa bezeichnet die bisherigen Gespräche als sehr enttäuschend. So wollen die Produzenten derzeit keine konkreten Verpflichtungen in Bezug auf den Einsatz von KI eingehen. Es fehle generell an Leitlinien für den Einsatz von KI. Man wolle sich dem Fortschritt nicht entgegenstellen, ihn aber konstruktiv für alle Beteiligten mitgestalten.

Beispielsweise fordert der BFFS eine klare Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten und auch Vergütungsansprüche bei erlaubter Verwendung von KI. Bereits vorhandenes Material durch KI-Techniken z. B. visuell oder akustisch zu verbessern, hält der Schauspielerverband für unproblematisch. Als Problem sieht man aber z. B. an, wenn die Schauspieler durch KI-Ersatz Drehtage verlieren oder ihre Leistungen ohne ihr Wissen oder Vergütung für KI-Trainings genutzt werden.

Besonders brenzlig könnte es langfristig für Synchronsprecher werden: Schon jetzt ist es möglich, die Stimmen von Menschen in andere Sprachen zu übertragen. Das könnte einer klassischen Synchronisation am Ende in der Tat überlegen sein, da man möglicherweise näher an der Original-Leistung des Schauspielers bleibt, statt die Stimme komplett durch eine andere auszutauschen. Im Ergebnis würde dann der Original-Schauspieler für eine KI-Übersetzung vergütet werden, während z. B. deutsche Synchronsprecher überflüssig wären.

Amazon Fire OS: Hinweise auf Einstellung zugunsten der neuen Plattform „Vega“

Amazon will Fire TV einen neuen Unterbau verpassen. Dabei wird man sich vom klassischen Fire OS, basierend auf Android, verabschieden.

Hier sollte man etwas trennen: Fire OS dient nicht nur für die Smart-TVs und Mediaplayer von Amazon, wie den Fire TV Stick 4K Max, als technischer Unterbau. Die Plattform treibt etwa auch die Fire-Tablets oder die Echo Show an. Fire OS basiert auf Android und genau davon möchte sich Amazon verabschieden. So erklären aktuelle Stellenanzeigen, dass man stattdessen auf der Software React Native aufsetzen will.

Fire TV als Marke bzw. generelle Plattform wird aber erhalten bleiben. Es ändert sich also primär hinter den Kulissen etwas an der Technik. Deswegen ändert diese Abkehr von Fire OS / Android z. B. auch nichts an der engeren Partnerschaft mit Panasonic. Vielmehr dürfen die Japaner schon im Vorfeld von dieser Anpassung gewusst haben. Vielleicht ist der Wechsel des technischen Unterbaus von Fire TV sogar ganz in Panasonics Sinne?

Panasonic setzt bei seinen 2024 Fernsehern wohl vorrangig auf Fire TV OS
Panasonic setzt bei seinen 2024 Fernsehern wohl vorrangig auf Fire TV OS

Welche konkreten Vorteile dies für die Kunden hat, muss sich aber noch zeigen. Potenziell kann Amazon Fire TV ohne den ausufernden Android-Unterbau vielleicht schlanker und effizienter gestalten. Das muss uns aber die Zeit zeigen.

Amazon Fire OS weicht zugunsten von „Vega“

Das neue technische Fundament für Fire TV und Co., das Fire OS / Android ersetzen wird, trägt den Codenamen „Vega“ bzw. „Vega OS“. Es wird eben nicht nur auf Mediaplayern und Smart-TVs des Unternehmens Verwendung finden, sondern auch auf Tablets und den Echo Show sowie weiteren Smart-Home-Produkten.

Es ist aber noch völlig offen, ob Amazon diesen Wechsel quasi im Stillen vornehmen wird oder groß bewirbt. Für Bestandskunden wird sich im Übrigen wohl nichts ändern. Schon jetzt verteilt Amazon etwa neue Fire-OS-Versionen ohnehin nicht an ältere Geräte. Beispielsweise ist man bei Fire OS 8 angelangt. Dennoch versorgt man z. B. Fire TV Sticks aus dem Jahr 2015 noch mit Aktualisierungen – sie bleiben aber bei Fire OS 5.

Der Fire TV Stick 4K MAX mit neuen Features und einem neuen Maximalpreis
Der Fire TV Stick 4K Max || Bild: Amazon

So wird auch das neue Vega OS sicherlich nur neue Geräte erreichen und man wechselt dann nach und nach zu dieser Plattform.