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Ambilight auf Samsung Fernseher nachrüsten – ganz einfach mit der Philips Hue Sync TV-App

Signify hat die neue Philips Hue Sync TV App für Smart-TVs von Samsung vorgestellt. Das soll eine Lichtsynchronisation der nächsten Generation ermöglichen.

Gleich zu Anfang sei erwähnt: Dennoch wird die bekannte Hue Bridge auch weiterhin benötigt! Was jedoch entfällt, das ist der Einsatz der Hue HDMI Sync Box. Diese Hardware wird sozusagen durch die App abgelöst – aber auch nur in Kombination mit kompatiblen Smart-TVs von Samsung. Kompatibel ist die Geschichte mit allen Bildformaten und nativen Apps wie Netflix und Disney+. Somit hat die App sogar einen Vorteil gegenüber der HDMI Sync Box-Lösung, da die Signalverarbeitung für die Ausgabe der Lichtsignale im TV-Gerät abläuft. So können nicht nur externe Videosignale z.B. von HDMI verarbeitet werden, sondern auch Videostreaming-Apps und andere Anwendungen.

Philips Hue Sync TV App für Samsung Smart TVs

Dabei ist die App von Signify kostenpflichtig. Die neue Philips Hue Sync TV App synchronisiert smarte Leuchtmittel von Philips Hue mit allem, was auf dem Samsung-TV zu sehen ist. So könnt ihr immersive Lichtsynchronisation genießen, wenn ihr beispielsweise ein Spiel über die Konsole spielt oder über Netflix einen Film schaut. Die App unterstützt alle Bildformate inklusive 8K, 4K und den dynamischen HDR-Standard HDR 10+.

Die Philips Hue Sync TV App ist ab sofort für ausgewählte Samsung-TVs verfügbar.
Die Philips Hue Sync TV App ist ab sofort für ausgewählte Samsung-TVs verfügbar.

Zusätzlich bietet die neue Philips Hue Sync TV App verschiedene Anpassungsfunktionen. Nutzer können die Intensität der Synchronisation einstellen, die Helligkeit der Leuchtmittel anpassen, zwischen Video- und Gaming-Modus wählen oder den automatischen Start aktivieren. User können auch über die Philips Hue App auf ihrem mobilen Endgerät einen Entertainment-Bereich kreieren. Über diesen können sie anschließend Lichtpunkte auswählen und diese per Drag-and-drop so zum TV positionieren, dass sie das bestmögliche Beleuchtungserlebnis bieten.

Philips Hue Sync TV App: Nur für aktuelle Samsung-TV

Ambilight auf einem Samsung Fernseher nachrüsten ist mit der Philips Hue Sync TV-App kinderleicht
Ambilight auf einem Samsung Fernseher nachrüsten ist mit der Philips Hue Sync TV-App kinderleicht

Leider ist die App nur für TVs von Samsung verfügbar und da auch nur für halbwegs aktuelle Modelle: Smart-TVs ab dem Baujahr 2022 und auch hier erst ab den Modellen der Reihe Q60. Über den Samsung-TV-App-Store kann die App auf den jeweiligen TV heruntergeladen werden. Die Philips Hue Sync TV App ist ab dem 5. Januar 2023, also direkt ab heute, im Samsung-TV-App-Store zu einem Preis von 129,99 Euro / 129,99 CHF erhältlich. Das ist natürlich ein stolzer Preis für so eine Anwendung, bei dem wohl nur ein eingeschränkter Kundenkreis anbeißen dürfte.

Kurz zusammengefasst:

  • Samsung Smart TVs ab der Q60-Serie aufwärts (ab 2022) können die Philips Hue Sync TV-App herunterladen.
  • Der Download ist kostenpflichtig und wird derzeit für 129.99 Euro / 129.99 CHF im Samsung TV App Store angeboten.
  • Die App erlaubt die Verarbeitung externer (HDMI) und interner Signalquellen (z.B. Netflix und Disney+).
  • Die Ansteuerung der Leuchtmittel lässt sich über die App konfigurieren und anpassen (Intensität, Frequenz usw.)
  • Die Anschaffung einer Philips Hue HDMI Sync Box (Hardware) entfällt.
  • Zudem wird ein Philips Hue Hub sowie entsprechende Leuchtmittel von Philips Hue (Signify) benötigt. 
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Zuletzt aktualisiert am 22. Oktober 2026 um 15:32 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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LG Display enthüllt MLA-OLED-Panels der 3. Generation mit bis zu 2.100 nits

LG Display präsentiert auf der CES 2023 die neuste Generation von OLED-Panels mit Microlense Array-Technologie (MLA) für Spitzenhelligkeiten von bis zu 2.100 nits.

LG Display beweist, dass die OLED-Technologie noch lange nicht ihr volles Potenzial entfaltet hat. Das Unternehmen nimmt die CES 2023 zum Anlass, die mittlerweile dritte Entwicklungsstufe ihrer OLED-TV-Panels vorzustellen. Basierend auf der META Techologie 1.0 sollen OLED-Fernseher eine bis zu 60 Prozent höhere Maximalhelligkeit mit bis zu 2.100 nits erreichen. Zudem soll sich der Blickwinkel um 30 Prozent und die Energieeffizienz um bis zu 22 Prozent verbessert haben. Klingt alles wie Zukunftsmusik, wird aber bereits in diesem Jahr in ersten OLED Fernsehern zum Einsatz kommen, darunter im LG G3 Gallery TV und dem Panasonic MZW2004.

OLED Displays der 3. Generation (MLA + META Booster)

Übrigens ist die erste Generation von OLED-Displays die, die uns bislang am längsten begleitet hat. Abgelöst wurde diese eigentlich erst im letzten Jahr, mit der Produktion und Integration der sogenannten OLED.Ex-Panels, mit denen 2023 ein Großteil der OLED-Fernseher bestückt sein wird. Dagegen ist die dritte Generation mit MLA-Technologie und META Booster vorerst wohl nur für absolute Top-Modelle vorgesehen. Das Microlens Array stellt dabei die Hardware-Komponente der Displaytechnologie dar, während wir beim META-Booster von einem Algorithmus sprechen, der mittels optimierter Ansteuerung des Displays eine verbesserte Bilddarstellung ermöglicht.

LG Microlens Array (MLA) OLED mit META Booster (Algorithmus)
LG Microlens Array (MLA) OLED mit META Booster (Algorithmus)

Das Microlens Array beschreibt eine Anordnung von über 5.000 Mikrolinsen für jeden Pixel. Bei einem 77 Zoll 4K OLED Fernseher sind somit ungefähr 40 Milliarden Mikrolinsen im Einsatz, die die oben beschriebenen Verbesserungen bewirken. Die maximale Helligkeit von 2.100 nits wird dabei sicherlich nur in Ausnahmefällen erreicht. Jedoch liegen bereits Messungen vor, bei dem das neue Display in einem 10% Fenster stabile 1.500 nits abliefert (Panasonic MZW2004). Die Technik kann nicht nur eingesetzt werden, um die Maximalhelligkeit zu pushen, sondern lässt sich auch nutzen, um den Stromverbrauch bei gleichbleibender Helligkeit (im Vergleich zu einem regulären OLED) zu senken. Das könnte primär hilfreich sein, um die EU-Regulierungen zur Energieeffizienz einhalten zu können.

Nur Verbesserungen, keine Verschlechterungen?

Angeblich verbessert die Technologie zudem den Blickwinkel um bis zu 30 Prozent. Hier werden wir doch etwas stutzig, weil ein OLED gefühlt ja bereits einen perfekten Blickwinkel besitzt. Wir werden sehen, ob sich die neue Anordnung mit den Mikrolinsen ggf. sogar negativ auf den Blickwinkel auswirkt. Es gab auch im Vorfeld Bedenken, dass sich die gleichmäßige Lichtverteilung der OLED-Displays verschlechtern könnte. Das sind zum aktuellen Zeitpunkt aber nicht mehr als Vermutungen, welche in einem Test-Szenario bestätigt oder verworfen werden müssen.

Kurz zusammengefasst:

  • Die 3. Generation der OLED-Panels nutzt die META Technologie 1.0.
  • META Technologie 1.0 setzt sich aus dem Microlens Array (MLA)-Display und dem META Booster (Algorithmus) zusammen.
  • Mit bis zu 5.117 Microlinsen pro Pixel kann die Helligkeit um bis zu 60 Prozent verbessert werden.
  • Die maximale Helligkeit soll 2.100 nits betragen. 
  • Der Blickwinkel optimiert sich auf bis zu 30 Prozent.
  • Die Energieeffizienz soll um 22 Prozent verbessert worden sein. 
  • Der LG G3 OLED und der Panasonic MZW2004 nutzen bereits die OLED-Panels mit MLA.

‚Black Panther: Wakanda Forever‘ stößt am 1. Februar zu Disney+ inkl. IMAX Enhanced

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Der Marvel-Blockbuster „Black Panther: Wakanda Forever“ wird ab dem 1. Februar 2023 ohne zusätzliche Kosten auf Disney Plus zum Streamen bereitstehen. Der Film liegt zudem im IMAX Enhanced Bildformat vor. 

Fans des Mavel Cinematic Universe werden im Frühjahr wieder voll bedient. Disney Plus hat nämlich bekannt gegeben, dass der jüngste Blockbuster der Marvel Studios „Black Panther: Wakanda Forever“ ab dem 1. Februar 2023 zum Angebot des Disney Plus hinzustoßen wird. Und um es den Nutzern des Streamingdienstes schmackhaft zu machen, wird Black Panther: Wakanda Forever nicht nur in normalen Widescreen-Variante angeboten, sondern kann wahlweise auch im IMAX Enhanced Bildformat wiedergegeben werden. Dafür müsst ihr lediglich in der Filmauswahl in dem Reiter „Fassungen“ die Version mit IMAX Enhanced auswählen.

Wakanda Forever mit IMAX Enhanced

Damit steigt die Zahl der Filme aus dem Marvel Cinematic Universe, die in IMAX Enhanced angeboten werden, auf 16 Titel. Der Vorteil soll laut Disney darin liegen, dass der Zuschauer durch das erweiterte Seitenverhältnis ein immersives Seherlebnis präsentiert bekommt, bzw. schlichtweg mehr zu sehen bekommt. Unter IMAX Enhanced fällt nicht nur das erweiterte Seitenverhältnis, sondern auch eine verbesserte 3D-Audioverarbeitung mittels DTS:X. Die Unterstützung für das 3D Soundformat wurde vor kurzem von Disney+ bekannt gegeben, wann genau die optimierte Vertonung über den Streamingdienst angeboten wird, ist leider noch nicht klar. Black Panther: Wakanda Forever würde sich für eineIMAX ENHANCED Audio-Premiere sicherlich gut eignen.

Disney überbrückt Wartezeit mit Podcast

Disney liefert uns zumindest akustische Unterstützung, die die Vorfreude auf Black Panther: Wakanda Forever bis zum 1. Februar 2023 aufrechterhalten soll. Zusammen mit Proximity Media wird der „Wakanda Forever: The Official Black Panther Podcast“ veröffentlicht. In sechs Episoden des englischsprachigen Podscast erhalten Fans einen Einblick in die spannende und Emotionale Reise durch die Entstehung des Films.

DTS:X hält Einzug in LGs 2023 OLED- und Premium LCD-Fernseher!

Das immersive 3D-Audioformat DTS:X soll erstmalig in OLED- und Premium LCD-Fernsehern von LG Electronics integriert werden. Aktuell sind aber noch einige Fragen zur Verarbeitung von DTS:X offen.

Paukenschlag auf der CES 2023. Wie Xperi, das Unternehmen hinter der DTS-Soundtechnologie in einer Pressemitteilung bekannt gegeben hat, wird das neue TV Line-up von LG Electronics das 3D-Soundformat DTS:X unterstützen. Nicht alle Fernsehgeräte von LG, die 2023 in den Handel kommen, sondern lediglich die Geräte mit OLED-Technologie sowie die QNED TVs mit Mini-LED-Backlight. Damit behebt LG als erster namhafter TV-Hersteller den Mangel, DTS-Audiosignale zu verarbeiten.

LG integriert DTS:X in seine TV-Geräte

LG führt auch eine Konkurrenz-Feature zu Samsungs Q-Symphony ein.
Beliebte LG Fernsehgeräte wie der C3 oder G3 OLED sollen DTS:X verarbeiten können.

Derzeit ist aber noch nicht ganz klar, wie genau die Verarbeitung von DTS:X funktioniert. Entweder verarbeiten die LG Fernseher aus dem 2023 Line-Up das Audiosignal selbst, oder leitet dieses lediglich via Passthrough an eine kompatible Soundbar oder Soundanlage weiter. In der Mitteilung wird auch nicht spezifiziert, ob noch weitere DTS-Soundformate unterstützt werden. LG Electronics hat ebenfalls bestätigt, dass DTS:X in die neuen TV-Geräte Einzug hält, die Aussage ist aber immer noch recht vage: „Wir freuen uns, ankündigen zu können, dass die immersive DTS:X-Audiotechnologie in unsere neuesten OLED- und Premium-LCD-Fernseher integriert wird. Mit DTS:X liefern wir unseren Kunden ein Erlebnis wie im Kino.“

Gab Disney+ den Anstoß?

Es ist sicherlich kein Zufall, dass Disney+ erst kürzlich die Bereitstellung von IMAX Enhanced DTS-Audiospuren bekannt gegeben hat, die, wie wir wissen, ja über den DTS:X-Container ausgeliefert werden. LG Electronics bemüht sich sichtlich seinen Kunden ein vollkommenes, audiovisuelles Erlebnis zu bieten. Und mit der Integration eines neuen Audioformats, abseits der etablierten Dolby-Standards, dürfte sich LG bei vielen potenziellen Kunden beliebt machen. Und wer hätte das gedacht, LG bietet ja bereits unzählige Soundbar-Lösungen an, die DTS:X verarbeiten können.

Wir hoffen, dass wir im Rahmen der CES noch nähere Informationen zur Integration von DTS:X in LGs 2023 Fernsehgeräte erhalten, welche wir dann natürlich umgehend mit euch teilen werden. Für viele stellt sich auch die Frage, ob das Feature für ältere Modelle nachgereicht wird. Auch hierzu gibt es derzeit noch keine genauen Infos.

Disney+ erhält 2023 DTS-Ton für seine IMAX-Enhanced-Titel

Disney+ bietet bereits einige Filme in IMAX Enhanced an. 2023 will man zusätzlich DTS-Ton für jene Titel implementieren.

IMAX Enhanced ist allerdings bisher mehr ein Marketing-Programm und in den technischen Mehrwerten nur sehr vage definieren. Im Falle von Disney+ bezieht sich IMAX Enhanced etwa bisher nur darauf, dass die betreffenden Filme im erweiterten Bildformat vorliegen. Jetzt will man aber eben auch den Ton aufwerten.

Hier geht es zum kompletten Angebot von Disney+

DTS ist aktuell im Bereich der Streaming-Anbieter ein Stiefkind. Während Dienste wie Amazon Prime Video, Netflix oder auch Apple TV+, um nur einige Beispiele zu nennen, auf Dolby Digital+ und Dolby Atmos setzen, war bisher in Sachen DTS nichts zu machen. Disney+ lässt da also im wahrsten Sinne des Wortes aufhorchen. Ausgewählte Marvel-Filme sollen im Jahresverlauf um DTS aufgestockt werden.

Wichtig zu wissen: Nutzen könnt ihr den DTS-Sound dann aber nur an kompatiblen Endgeräten. Das kann etwa an einigen Smart-TVs umständlich sein, denn viele unterstützen keine DTS-Verarbeitung mehr. Daher schränkt Disney auch direkt ein, dass ihr zu Beginn den DTS-Ton für IMAX Enhanced nur auf zertifizierten TVs von etwa Sony und Hisense nutzen könnt. Kompatibel sollen zudem AV-Receiver von etwa Denon, JBL und Marantz sein.

DTS bei Disney+: Starttermin noch offen

Laut Pressemeldung von Disney+ werden alle Titel, die in IMAX Enhanced beim Streaming-Angebot vorliegen, im Verlauf des Jahres noch „DTS Signature Sound“ erhalten. Einen Stichtag gibt es jedoch derzeit nicht. Lauschen könnt ihr dem neuen Sound dann also etwa bei Filmen wie „Avengers: Infinity War“, „Black Widow“ oder auch „Thor: Love and Thunder“. Im Übrigen hat Disney im gleichen Atemzug auch bestätigt, dass beim Streaming-Angebot am 1. Februar 2023 der Film „Black Panther: Wakanda Forever“ Einzug halten wird – natürlich auch mit IMAX Enhanced, also dem erweiterten Bildformat.

Samsung möchte 2023 Micro-LED-Fernseher ab 50 Zoll in den Handel bringen

Hält Samsung endlich sein Versprechen und bringt Micro-LED-Fernseher in kleineren Größen in den Handel? Auf der CES wurden Micro-LED-TVs ab 50 Zoll Displaydiagonale vorgestellt.

Samsung Electronics hält auf der diesjährigen CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas die ein oder andere Überraschung für uns parat. Verbesserte QD-OLED-Fernseher, eine Überarbeitung der NEO QLED TVs mit Mini-LED-Backlight oder ein 8K-Laser-Projektor sind noch einige der Dinge, die uns haben staunen lassen. Und jetzt scheint Samsung mit seinem „Running-Gag“ Micro-LED ernst zu machen. Running-Gag deshalb, weil wir sicherlich schon sechs Jahre über die Micro-LED-Technologie und deren „Vorbereitung auf den Konsumentenmarkt“ berichten, alles, was jedoch bisher käuflich zu erwerben war, ist entweder überteuert oder schlichtweg überdimensioniert. Denn aktuell wird nur eine 110 Zoll-Variante ihres Micro-LED-TVs für 150.000 Euro von Samsung zum Kauf angeboten.

Neue Micro-LED-TVs von Samsung ab 50 Zoll aufwärts

Löst Samsung 50 Zoll Micro-LED-TV wirklich in 4K Auflösung auf?
Löst Samsung 50 Zoll Micro-LED-TV wirklich in 4K Auflösung auf?

Doch das könnte, KÖNNTE sich bald ändern. Samsung möchte nämlich neue Modelle mit Diagonalen zwischen 50 (127 cm) und 140 Zoll (335 cm) in den Handel bringen und das 2023. Genauer gesagt, soll das verfügbare 110-Zoll-Modell um Varianten mit 50, 63, 76, 89, 101, 114 und 140 Zoll erweitert werden. Das komische dabei ist, dass Samsung keine Aussagen in Bezug auf die Bildschirmauflösung macht. Das könnte ein Indiz dafür sein, dass kleinere Geräte, wie der 50-Zöller keine volle 4K Auflösung bietet, wie man es von einem Modell dieser Größe erwarten würde. Und möchte man sich wirklich mit einer kleineren Auflösung zufriedengeben? Die Vorteile der selbstleuchtenden Displaytechnologie bleiben auf jeden Fall unabhängig von der tatsächlichen Auflösung sichtbar.

Micro-LED könnte OLED überlegen sein

Die großartige Bildqualität eines Micro-LED-TV ist nicht von der Hand zu weisen! (Abgebildet 50 Zoll Modell)
Die großartige Bildqualität eines Micro-LED-TV ist nicht von der Hand zu weisen! (Abgebildet 50 Zoll Modell)

Samsung Micro-LED-TVs besitzen selbstleuchtende LED-Pixel, die aus jeweils drei Subpixeln (Rot, Grün, Blau) bestehen. Diese sind in Module zusammengefasst, die in der Theorie in verschiedensten Formen und Bildverhältnissen angeordnet werden können. Das ist wohl auch der Grund, für die etwas untypischen Displaygrößen, die Samsung angekündigt hat. Man bekommt bei den Displays ein großes Farbvolumen präsentiert und eine hohe Helligkeit, die bei großflächiger Darstellung nicht abnimmt, wie es z.B. bei den OLED-Geräten der Fall ist.

Micro-LED steht und fällt mit dem Preis

Dass die Technik auf dem Höhepunkt der Displaytechnologien mitspielt, möchten wir gar nicht anzweifeln. Zum 76-Zoll-Modell hat sich Samsung z.B. noch zu weiteren Angaben hinreißen lassen, die eigentlich Lust auf Micro-LED macht. So hat der TV wohl eine 20-Bit-Verarbeitung für optimale Detaildarstellung in dunklen Bildbereichen, ein 240Hz-Panel mit VRR-Kompatibilität mit einer Reaktionszeit von nur 0.02 Sekunden. Doch Micro-LED steht und fällt nur mit einem Faktor und das ist der Preis. Zudem muss noch eine klare Kommunikation in puncto Auflösung erfolgen. Und bei der Debatte um Energieeffizienz muss sich die neue Displaytechnologie auch erst einmal etwas einfallen lassen.

Samsung NEO QLED TV 2023: Verdoppelung der Dimming-Zonen reduziert Blooming merklich

Samsung hat im Rahmen der CES das neue NEO QLED TV Line-up 2023 vorgestellt. Die Fernseher mit Mini-LED-Backlight profitieren von der Verdoppelung der Dimming-Zonen, welche negative Effekte wie Blooming reduzieren soll. 

Die NEO QLED Fernseher 2023, mit 4K und 8K Auflösung bringen eine erfreuliche Neuerung mit sich. Wer nicht ganz genau weiß, welche Modelle wir damit meinen, es handelt sich hierbei um die LCD-Fernseher mit Quantum Dot-Farbfilter und Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung. Einen Großteil der neuen Modellnummern waren uns bereits im Vorfeld der CES bekannt. Die Neuerung betrifft also die Modellreihen QN900C (8K), QN800C (8K), QN95C (4K), QN90C (4K) und QN85C. Für alle diese Geräte wurden die Leistung des Mini-LED-Backlights und dessen Ansteuerung in mehrerlei Hinsicht optimiert.

NEO QLED 2023: Samsung verdoppelt Dimming-Zonen

Mehr Mini-LEDs und eine Erhöhung der Dimming-Zonen soll den NEO QLED TVs 2023 einen deutlichen Qualitätsboost bringen
Mehr Mini-LEDs und eine Erhöhung der Dimming-Zonen soll den NEO QLED TVs 2023 einen deutlichen Qualitätsboost bringen

Die wichtigste und wohl einflussreichste Verbesserung der NEO QLED TVs 2023 ist die Verdoppelung der Dimming-Zonen im Vergleich zu den Vorjahresmodellen. Bedeutet, hatten wir im Vorjahr ein Gerät, welches um die 900 Dimming-Zonen im Einsatz hatte, so besitzt der direkte Nachfolger in diesem Jahr 1.800 Dimming-Zonen. Allein die 8K-Geräte sollen mindestens 12.000 Mini-LEDs nutzen, die in mindestens 1.300 Dimming-Zonen aufgeteilt werden. Eine Dimming-Zone beschreibt übrigens einen festgelegten Bildbereich, der in Abhängigkeit der wiedergegebenen Inhalte die Helligkeitssteuerung der Hintergrundbeleuchtung (in diesem Fall Mini-LED) anpasst.

Deutlich reduziertes Blooming

Diese Verfeinerung des Dimming-Rasters hat zur Folge, dass negative Effekte wie Blooming (ausleuchten um helle Objekte auf dunklen Hintergrund) nicht mehr so auffällig in Aktion treten. Dabei müssen wir anmerken, dass es sich nicht nur um eine kleine Optimierung der Bilddarstellung handelt, im direkten Vergleich zwischen einem, NEO QLED Vorjahresmodell und dem neuen 2023-Gerät hat man sehr deutlich gesehen, dass die negativen Blooming-Effekte drastisch reduziert wurden. Und damit bekämpft Samsung effektiv einen Nachteil, der der LCD-Technologie bzw. den NEO QLED Fernsehern immer nachgesagt wird.

14-bit-Mapping und mehr Mini-LEDs

Schön, dass Samsung auch die 4K NEO QLED Fernseher von der Hardware-Optimierung profitieren lässt
Schön, dass Samsung auch die 4K NEO QLED Fernseher von der Hardware-Optimierung profitieren lässt

Technisch haben sich nicht nur die Dimming-Zonen verdoppelt, die Anzahl der Mini-LEDs wurde zudem erhöht und diese sind auch näher an den LC-Schichten verbaut, was den einen positiven Nebeneffekt hat: Die Displays der TV-Geräte können noch schlanker gebaut werden. Die hardwareseitige-Optimierung geht wie so oft mit einer Optimierung der softwareseitigen Verarbeitung Hand in Hand. So profitiert das Mini-LED-Backlight mit FALD (Full Array Local Dimming) von einer optimierten Ansteuerung des 14-Bit-Mappings. Das Display bekommt, einfach gesprochen, bessere Informationen geliefert, welche Bereiche wie angesteuert werden müssen, selbst wenn diese nativ keine 14-Bit-Wiedergabe unterstützen.

Bessere Bildqualität, gleicher Preis

Diese Vorteile werden, wie ihr euch denken könnt, vorwiegend in dunkeln Szenen mit hellen, klar abgegrenzten Bildabschnitten sichtbar. Doch was einem auf jeden Fall zum neuen NEO QLED TV 2023 greifen lässt, ist der Preis. Die oben genannten Verbesserungen sollen nämlich ohne Aufpreis in das diesjährige TV-Line-up übernommen werden.

Enttäuschend: Sony stellt auf der CES 2023 keine TV-Neuheiten vor!

Sony hat bestätigt, dass das Unternehmen im Rahmen der CES 2023 keine TV-Neuheiten ankündigen oder ausstellen wird. Es soll jedoch ein TV-Event im Frühjahr dieses Jahres geben. 

Das kommt dann doch etwas überraschend. Die CES in Las Vegas ist im vollen Gange und bietet endlich wieder eine breite Bühne für Elektronik-Neuheiten – komplett unbeeindruckt von den Ereignissen der letzten beiden Jahren. Und Sony entscheidet sich bewusst dagegen, Neuheiten aus seiner TV-Sparte vorzustellen bzw. auszustellen. So hatte der japanische Konzern gegenüber The Verge bestätigt, dass in diesem Jahr keine Details zum TV-Line-up genannt werden. Womöglich braucht das Unternehmen die Aufmerksamkeit, um andere Themen wie z.B. PlayStation VR2 oder Elektromobilität in den Fokus zu rücken.

A95K QD-OLED-TV 2022 Sony
Viele haben sich sicherlich auf den Nachfolger des A95K QD-OLED-Fernsehers gefreut || Bild: Sony

Für uns ist das natürlich enttäuschend, weil wir uns schon sehr auf den Messestand von Sony sowie deren Neuankündigungen gefreut hatten. Auf der anderen Seite fördert die diesjährige CES so viele Neuheiten zutage, dass es vielleicht gar nicht so schlecht ist, wenn das audiovisuelle Angebot von Sony etwas später angekündigt wird. Wir schätzen, dass es bereits im Februar, spätestens März 2023 ein Event gibt, welches sich speziell mit den Themen Unterhaltung, Audio und TV beschäftigen wird.

Die PlayStation VR2 wird knapp 600 Euro kosten.
Braucht Sony die Aufmerksamkeit der Messe, um seine PS VR2 Plattform etwas zu pushen?

Bis dahin bleibt uns erst einmal nur die Gerüchteküche und Spekulationen, um uns ein Bild von den Nachfolgern beliebter TV-Geräte, wie dem A95K QD-OLED-Fernseher machen zu können. Wir werden auf jeden Fall über den Messebereich von Sony auf der CES 2023 schlendern, um uns selbst davon zu überzeugen, dass Sony nicht doch noch eine interessante Neuheit ausstellt.

Alle Highlights von der Messe findet ihr in unserem Special. Wir werden ausführliche Berichte und Videos in den nächsten Tagen online stellen, sobald wir das entsprechende Material in Ton, Bild und Schrift eingetütet haben.

Nvidia GeForce Now Ultimate mit RTX 4080: Fünfmal mehr Leistung als eine Xbox Series X

Nvidia erweitert sein Cloud-Gaming-Angebot GeForce Now um den neuen Tarif Ultimate. Der greift auf die Leistung der RTX 4080 zurück.

Die gleichnamige Grafikkarte stand da also, wie schon bei GeForce Now RTX 3080, Pate. Der zuletzt genannte Tarif wird aber jetzt, zugunsten der Ultimate-Mitgliedschaft, in Rente geschickt. Wer jene Stufe abonniert hatte, erhält automatisch ein Upgrade auf Ultimate. Allerdings wird es laut Nvidia noch etwas dauern, bis ihr die Mehrleistung der RTX 4080 nutzen könnt. Man stellt im Verlauf des Januars 2023 die Server um.

Dabei verspricht Nvidia Abonnenten des Cloud-Gaming-Angebots GeForce Now im Ultimate-Tarif mit RTX 4080 mehr als die fünffache Grafikleistung der Xbox Series X. Auch die PlayStation 5, deren GPU etwas schwächer ist als die der Xbox Series X, steckt man folgerichtig locker in die Tasche. Ihr habt also die Chance, hier in 4K mit HDR und bis zu 120 fps zu zocken. Allgemein sind bis zu 240 fps via GeForce Now möglich – kompatibles Display vorausgesetzt.

Nvidia bietet via GeForce Now auch Ray-Tracing und DLSS 3.
Nvidia bietet via GeForce Now auch Ray-Tracing und DLSS 3.

RTX 4080 bei GeForce Now ermöglicht es euch, Spiele mit Ray-Tracing und auch DLSS 3 zu verwenden. Die neue DLSS-Version bietet nicht nur das gewohnte KI-Upscaling, sondern auch eine Zwischenbildberechnung, die ebenfalls auf maschinellem Lernen basiert. 64 TFLOPS schiere Grafikleistung will man euch da bieten. Mit Nvidia Reflex erreicht GeForce Now eine Klick-zu-Pixel-Latenz von unter 40 Millisekunden – eine Premiere im Cloud-Gaming, wie Nvidia vermerkt.

Nvidia GeForce Now Ultimate: Kompatibel zu über 1.500 Spielen

Wichtig: Nvidia bietet selbst aber keinen Store mit Spielen an, auch wenn mehr als 1.500 Spiele via GeForce Now genutzt werden können. Es ist aber so, dass ihr die Games in den angebundenen Stores, wie Steam, GOG.com oder etwa dem Epic Games Store, eurer Sammlung hinzugefügt haben müsst. Hat natürlich den Vorteil, dass ihr so auch immer die PC-Versionen der Games besitzt.

GeForce Now unterstützt auch Ultrawide-Monitore mit einer Auflösung von bis zu 3.840 x 1.600 Pixel, darunter Varianten wie 3.440 x 1.440 und 2.560 x 1.080 Pixel. Die GeForce-Now-Ultimate-Mitgliedschaft ist ab heute für neue Nutzer zum Preis von 19,99 Euro pro Monat oder 99,99 Euro für sechs Monate erhältlich.

LG OLED M (M3) ist der erste ‚drahtlose‘ Fernseher der Welt (Zero Connect Box)

LG stellt mit dem M3 Signature OLED TV eine neue Generation TV-Geräte vor, die Videosignale mit bis zu 4K@120Hz drahtlos über die „Zero Connect Box“-Anschlussbox empfängt. 

LG Electronics übernimmt das Konzept der externen Anschlussbox von Samsung (One Connect Box) und verbessert dieses um eine drahtlose Übertragung von Audio- und Videosignalen. Der M3 Signature OLED TV mit 4K Auflösung in 97 Zoll ist der weltweit erste Fernseher, der mittels der „Zero Connect Technology“ Inhalte in Echtzeit drahtlos mit bis zu 4K@120Hz an das OLED-Display ausliefern kann. Damit bietet man dem Nutzer maximale Flexibilität bei der Installation und Verbindung des Fernsehers.

LG OLED M TV (M3) empfängt Videosignale drahtlos

Der 97 Zoll M3 OLED TV kann wohl mehrere Meter entfernt von der Zero Connect Box-Anschlussbox aufgestellt werden
Der 97 Zoll M3 OLED TV kann wohl mehrere Meter entfernt von der Zero Connect Box-Anschlussbox aufgestellt werden

Normalerweise gelangen audiovisuelle Signale über Anschlüsse zum TV-Gerät, die sich entweder auf der Rückseite des Fernsehers oder an einer kabelgebundenen, externen Anschlussbox befinden. Nicht so beim LG M3 OLED Fernseher. Dieser erlaubt die drahtlose Übertragung an das 97 Zoll-Display mit bis zu 4K@120Hz. Dabei setzt die externe „Zero Connect Box“ wohl hauptsächlich auf HDMI 2.1-Anschlüsse, sowie auf die regulären Fernseh-Tuner. Der Nutzer kann den M3 OLED TV so mehrere Meter von der Anschlussbox aufstellen, ohne dass störende Kabelverbindungen zum TV-Gerät laufen – ausgenommen natürlich der Stromanschluss zum TV.

M3 OLED TV: 4K@120Hz-Gaming ohne Qualitätsverlust

Auch anspruchsvolle Signalquellen wie z.B. 4K@120Hz-Gaming sind für den LG M3 OLED TV kein Problem
Auch anspruchsvolle Signalquellen wie z.B. 4K@120Hz-Gaming sind für den LG M3 OLED TV kein Problem

Die Flexibilität der Anschlussbox werden Nutzer erst so richtig zu schätzen wissen, wenn sie mehrere Endgeräte an der „Zero Connect Box“ anschließen. So können Spielekonsolen wie die PlayStation 5, Xbox Series X, ein großes Gaming-PC-Setup oder ein AV-Receiver auch außerhalb des Sichtfeldes platziert und mit dem 97 Zoll OLED TV verbunden werden. Entsprechend verpasste LG dem M3 Signature OLED TV ein schickes Design mit seitlichen Standfüßen, mit denen das Gerät frei im Raum platziert werden kann.

Zero Connect Box: Drahtlose Anschlussbox

Der Filmgenuss auf dem LG M3 OLED TV soll nicht durch Kabel oder Ähnliches getrübt werden
Der Filmgenuss auf dem LG M3 OLED TV soll nicht durch Kabel oder Ähnliches getrübt werden

LG gibt an, dass die Übertragung von 4K@120Hz Videosignalen ohne Verzögerung, klar, detailliert und vor allem ohne Verschlechterung der Videoqualität erfolgt. Bedeutet, LG Electronics hat sich wohl eine Technik einfallen lassen, mit der digitale Signale mit hoher Bandbreite über eine kurze Distanz hinweg ohne Zuhilfenahme von Videocodecs übertragen werden kann. Denn würde man beim Versand und Empfang der Inhalte auf einen Codec setzen, würden sicherlich störende Bildartefakte auftauchen, vorrangig bei hochwertigen Signalquellen wie die einer Spielekonsole.

Ein Algorithmus sorgt zudem dafür, dass die Übertragung stetig und ohne Unterbrechungen erfolgen kann. Der optimale Übertragungsweg wird stetig errechnet, auch wenn sich mehrere Nutzer parallel im Raum befinden und sich zwischen TV-Gerät und der drahtlosen Anschlussbox bewegen. Die Anschlussbox soll auch über eine Antenne verfügen, die im Bestfall direkt auf den M3 OLED Fernseher ausgerichtet wird.

Mehr Details zum LG M3 OLED auf der CES 2023

Aktuell haben wir ungefähr 100 Fragen, die das neue Premium OLED-Modell von LG betrifft. Wo liegt z.B. die Grenze bei der Bitrate der zu übertragenden Inhalte. Sind 4K@120Hz inkl. HDR mit VRR mit vollem 4:4:4-Chroma möglich? Wie hoch ist die maximale Entfernung zwischen dem OLED-Display und der Zero Connnect Box des LG M3 OLED TV? Nimmt der Stromverbrauch durch eine Zwei-Komponenten-Lösung ab und kann es zu Problemen mit anderen drahtlosen Übertragungstechnologien kommen, wenn der TV in Betrieb genommen wird? Wir hoffen, einen Großteil der Fragen im Rahmen der CES 2023