Apple liefert für seine Apple TV App ab iOS 16 Unterstützung für HDR10+. Zudem erhalten die Apple-TV-Geräte durch tvOS 16 neue Funktionen.
HDR10+ wirkt manchmal wie ein totes Format: Dolby Vision ist in aller Munde und wird von allen populären Streaming-Anbietern eingesetzt. Von HDR10+ hört man meistens nur dann etwas, wenn Samsung, die federführend hinter dem dynamischen HDR-Standard stehen, einmal wieder die Werbetrommel rührt. Nun führt jedoch auch Apple Unterstützung für HDR10+ in seiner Apple TV App ein.
Dies greift dann ab den Betriebssystemen iOS 16, iPadOS 16 und macOS Ventura, die gestern Abend im Rahmen der Apple WWDC 2022 vorgestellt worden sind. Allerdings ist der technische Support natürlich nur eine Seite. So benötigt es auch Inhalte mit HDR10+. Ob und was da kommen wird, ist derzeit leider noch offen. Eurerseits benötigt es natürlich ein Display, das HDR10+ unterstützt.
Auch über tvOS 16 sprach Apple, allerdings bedauerlicherweise nicht im Rahmen seiner großen Keynote. Offenbar plant man für das neue Betriebssystem, das die Apple TV und die HomePods antreiben wird, in dieser Generation keine so erheblichen Neuerungen. Immerhin unterstützt man nun weitere Gaming-Controller via Bluetooth und USB.
Apple tvOS 16: Erweiterte Verknüpfung mit dem Apple-Ökosystem
Ebenfalls wird es möglich sein, tvOS enger mit iOS, iPadOS und watchOS zu vernetzen. Beispielsweise lassen sich dann Workouts ausführen und Echtzeitinformationen von der Apple Watch oder einem iPhone, welche das Training tracken, über den Apple TV 4K am Fernseher anzeigen, während ihr euch via Streaming mit Unterhaltung versorgt.
Apple tvOS 16 bringt offenbar eher kleinere Neuerungen mit
Weitere, noch eher vage Verbesserungen sollen die Multiuser-Unterstützung betreffen. Entwickler sollen außerdem via SwiftUI ihre Apps erweitert anpassen können, um Nutzern noch mehr Möglichkeiten zu geben. Auch neue Machine-Learning-Funktionen könnten nahen. Zusätzlich wird es möglich, die Joy-Cons der Nintendo Switch am Apple TV als Controller einzusetzen.
Amazon reduziert die 200 besten Filme aller Zeiten, zumindest wenn man dem Ranking der IMDB (International Movie DataBase) Glauben schenken darf! Reduziert sind DVDs, Blu-rays und 4K UHD Blu-rays!
Innerhalb der Aktion findet ihr natürlich viele „ältere“ Filme vor, es haben sich jedoch auch einige Titel in das Ranking geschlichen, die erst in den letzten Amazon reduziert die 200 besten Filme aller Zeiten, zumindest wenn man dem Ranking der IMDB (International Movie DataBase) Glauben schenken darf! Reduziert sind DVDs, Blu-rays und 4K UHD Blu-rays!
Innerhalb der Aktion findet ihr natürlich viele „ältere“ Filme vor, es haben sich jedoch auch einige Titel in das Ranking geschlichen, die erst in den letzten Jahren Premiere feierten, darunter z.B. „Joker“ oder „Parasite“. Die Auswahl der 4K UHD Blu-rays ist leider etwas eingeschränkt, weil auch nicht jeder Filmklassiker bislang als restaurierte Fassung veröffentlicht wurde. Titel wie „Der Herr der Ringe“, die „Der Pate“-Trilogie, „Interstellar“, „Apocalypse Now“ usw. locken dann doch mit ihren günstigen Preisen. Oder sagen wir einmal, vergünstigten Preisen.
Wer erst noch seine Finanzen checken muss, der hat noch bis zum 12. Juni 2022 Zeit. Bis zu diesem Datum läuft nämlich die Aktion von Amazon zur IMDB-Top-200!Jahren Premiere feierten, darunter z.B. „Joker“ oder „Parasite“. Die Auswahl der 4K UHD Blu-rays ist leider etwas eingeschränkt, weil auch nicht jeder Filmklassiker bislang als restaurierte Fassung veröffentlicht wurde. Titel wie „Der Herr der Ringe“, die „Der Pate“-Trilogie, „Interstellar“, „Apocalypse Now“ usw. locken dann doch mit ihren günstigen Preisen. Oder sagen wir einmal, vergünstigten Preisen.
Wer erst noch seine Finanzen checken muss, der hat noch bis zum 12. Juni 2022 Zeit. Bis zu diesem Datum läuft nämlich die Aktion von Amazon zur IMDB-Top-200!
Wie es aussieht, wenn zwei Profis aus den Fachgebieten Bild und Ton aufeinandertreffen, welche Fragen sich dadurch ergeben und vor allem, welche Vorteile, seht ihr im Video!
Es kommt zusammen, was zusammen gehört. Im Heimkino gilt es, Bild und Ton in Einklang zu bringen. Für Laien ist das alles gar nicht so einfach und so ist man in vielen Fällen auf die Hilfe eines professionellen Kalibrierers angewiesen. Damit Filmfans bestmöglich in die audiovisuellen Welten eintauchen können, haben sich Fabio von Calibration Solutions und Nils von FM-Audio dazu entschieden, miteinander zu kooperieren. Nils betreibt das Skyline Four Heimkino und testet für uns gerne den ein oder anderen Projektor: Sony VPL-VW890ES. Fabio verfasst ebenfalls mustergültige Testberichte, erst kürzlich zum LG G2 OLED Evo TV.
Fabio ist in dem Bereich Bildkalibrierung Experte, von der TV-Optimierung bis hin zum dezidierten Heimkinoprojektor mit 3D LUT Erstellung. Weiterführend beherrscht er auch die Kalibrierung von Großraumprojektoren aus dem Kino und ist ISF Level III zertifiziert. Auch er hat in seinem Zuhause einen großen Heimkinoraum integriert. In diesem zieht er sich nicht nur für sein privates Vergnügen zurück, sondern findet dort auch die perfekte Umgebung für seine Referenz-Tests vor.
Nils sein Spezialgebiet reicht von der Lautsprecherentwicklung über Raumakustikplanung und DSP-Entzerrungen. Er ist ein gefragter Fachmann, der mittlerweile sein Portfolio, um das Thema Remote Einmessung erweitert hat. Ebenso produziert und vertreibt er seine eigene Lautsprecher-Serie, die selbst höchsten Ansprüchen im Heimkino genügt.
Ich habe selten so engagierte und begeisterungsfähige Leute innerhalb der Unterhaltungsindustrie getroffen und im Video kann man, so glaube ich, ganz gut erkennen, dass sie beide für das Thema Audio und Video brennen. Die Kollegen freuen sich auch sicherlich über den ein oder anderen Kommentar! Klick auf jeden Fall rein und schenkt den beiden einen Daumen nach oben!
Netflix will bei seinen Kunden wieder Punkte sammeln. Unter anderem soll das auch durch mehr Barrierefreiheit geschehen. Deswegen erweitert man seine Audiobeschreibungen.
Netflix hatte diese Ankündigung bereits am 19. Mai vorgenommen: dem sogenannten „Global Accessibility Awareness Day“. Wir sehen das Thema aber als zeitlos an, weswegen wir an Pfingsten daran erinnern möchten. Zum einen will man dabei seine Audiobeschreibungen, die sich an Blinde richten, erweitern. Zum anderen will man wiederum für Taube mehr Untertitel anbieten. In zehn weiteren Sprachen will der Streaming-Anbieter da ans Werk gehen, um genau zu sein.
Laut Netflix beginne man bereits seit Mai 2022 damit, sein Angebot an Audiobeschreibungen und Untertiteln in neuen Sprachen auszubauen. Sukzessive wolle man dann bis 2023 voranschreiten. Das soll es auch Menschen mit Hör- und Sehschwächen ermöglichen, Netflix Inhalte zu genießen. Im ersten Schritt baut Netflix beide Aspekte in Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch und auch Deutsch aus.
Im weiteren Verlauf der Initiative will man die Audiobeschreibungen und Untertitel in den Sprachen Japanisch, Südkoreanisch und weiteren europäischen Sprachen erweitern. Geleitet wird das Projekt von Heather Dowdy, die bei Netflix für Barrierefreiheit verantwortlich ist. Sie besetzte zuvor Führungspositionen bei Microsoft und Motorola Mobility. In den Menüs soll ein Badge die Titel kennzeichnen, die Audiobeschreibungen anbieten.
Netflix will durch Barrierefreiheit mehr Kunden erreichen
Zwar möchte Netflix durch Barrierefreiheit natürlich auch eine breitere Zielgruppe erreichen, wir nehmen an, dass aber auch der Imagegewinn da eine entscheidende Rolle spielt. Damit hat Netflix aktuell zu kämpfen: Der Aktienkurs des Streaming-Anbieters brach erheblich ein und man entließ in den USA zahlreiche Mitarbeiter. Netflix bietet dabei bereits rund 11.00 Stunden an Audiobeschreibungen an – in mehr als 30 Sprachen.
Die Audiobeschreibungen erklären, was gerade auf dem Screen so passiert. So sollten auch Blinde dem Inhalt folgen können. Untertitel wiederum helfen nicht nur Tauben Menschen, sondern auch denjenigen, die Synchronisationen umgehen möchten, aber eine Verständnishilfe benötigen.
Hier findest du den womöglich umfänglichsten, deutschsprachigen Test zum LG G2 Gallery OLED Evo TV – und das komplett kostenlos! Kann sich der LG G2 OLED im Test wieder die OLED-Referenz sichern?
Einleitung, Inbetriebnahme & Design
Wer neben den technischen Features eines TV-Gerätes ebenfalls Wert auf das Design legt, kommt am LG OLED65G29LA, wie das deutsche Modell lautet, nicht vorbei. Das „G“ im Namen steht für „Gallery“, da wie bereits der G1 aus dem Vorjahr das Gerät konzeptionell für die Montage an der Wand vorgesehen ist. Deswegen befindet sich im Lieferumfang die ultraflache „Slim Bracket“ Wandhalterung. Diese ermöglicht es, dank einer entsprechenden Vertiefung auf der Rückseite des Gerätes die Wandhalterung bündig an der Wand anzubringen. Mit weniger als 2,5 Zentimeter Gesamttiefe wirkt der ultraschlanke OLED somit wie ein Gemälde in einer Kunstgalerie. (Hier findest du den Preisvergleich der LG G2 OLED Fernseher)
LG G2 OLED TV: Oben die Vertierfung für die Slim-Bracket-Wandhalterung. Die Anschlüsse zeigen nach unten, die Kabelführung geht nach rechts.
Eine externe Anschlussbox, wie man sie noch von der Wallpaper Serie oder dem Marktbegleiter Samsung kennt, wird nicht benötigt. Die komplette Elektronik inklusive Netzteil findet in dem ultraschlanken Gehäuse ihren Platz. Für diejenigen, die das Gerät nicht an der Wand aufhängen möchten, bietet LG gegen Aufpreis einen Standfuß sowie die dazugehörigen Abdeckungen für die Kabelführung auf der Rückseite des G2 an. Anders als im Vorjahr besticht der neue Standfuß neben seiner Kabelführung durch eine massive Verarbeitung und benötigt nur eine geringe Fläche auf dem Möbelstück. Es gilt noch zu erwähnen, dass unter Verwendung des Standfußes das Panel leicht angeschrägt wird, siehe Bilder.
Erfüllt ihren Dienst großartig und das Airmouse-Feature ist ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der LG Fernseher (Magic Remote)
LGs smarte Magic Remote Fernbedienung arbeitet jetzt noch präziser, dennoch bin ich nach wie vor kein Freund von der Airmouse-Variante und setze daher auf die klassische Menüführung mit den physischen Tasten der Remote Control – das ist jedoch persönliche Präferenz. Die hauptsächlich aus Plastik bestehende Fernbedienung wirkt im Vergleich zur restlichen sehr hochwertigen Verarbeitung wie ein Fremdkörper und passt unserer Meinung nach nicht zu dem außergewöhnlichen Designkonzept des G2. Außerdem gibt es sechs Schnellauswahl-Tasten darunter auch solche für Alexa und Google Assistant. Wenn man regelmäßig Netflix, Amazon Prime Video oder Disney Plus schaut, kann man mit der LG G2 OLED-Fernbedienung mit nur einem Klick auf seine Lieblingsinhalte zugreifen.
Hochwertiges Design des G2 OLED TV:
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Frontabbildung des G2 OLED Evo TV von LG
Frontabbildung des G2 OLED Evo TV von LG
Die Vertiefung für die Wall Bracket-Wandhalterung mit Abdeckung (im Lieferumfang des Standfußes enthalten)
Die Vertiefung für die Wall Bracket-Wandhalterung mit Abdeckung (im Lieferumfang des Standfußes enthalten)
Rückseite des G2 OLED Evo TV mit angebrachten Abdeckungen
Rückseite des G2 OLED Evo TV mit angebrachten Abdeckungen
Abdeckung für die Anschlüsse + Kabelführung des G2 OLED TV
Abdeckung für die Anschlüsse + Kabelführung des G2 OLED TV
Seitliche Anschlüsse des G2 OLED Fernsehers
Seitliche Anschlüsse des G2 OLED Fernsehers
Der Großteil der Anschlüsse zeigt nach unten beim G2 OLED Fernseher
Der Großteil der Anschlüsse zeigt nach unten beim G2 OLED Fernseher
Der Standfuß ist etwas schicker geworden und erinnert eher an einen C2. Leider nicht im Lieferumfang enthalten
Der Standfuß ist etwas schicker geworden und erinnert eher an einen C2. Leider nicht im Lieferumfang enthalten
Seitliche Ansicht des G2 OLED Fernsehers
Seitliche Ansicht des G2 OLED Fernsehers
Ein Blick ins Service Menü offenbart uns neben der Firmware Version 03.10.75, dass der Compensation Interval von den bisherigen 2000 Stunden reduziert wurde und bereits nach 500 Stunden das erste Mal automatisch durchgeführt wird. Das lässt vermuten, dass LG sein Versprechen nach mehr Helligkeit einhält, dafür aber lieber früher das Programm für die „Bildschirmreinigung“, welches Burn-In-Effekten verhindern soll, in kürzeren Intervallen startet. Außerdem ist zu erkennen, dass wir wirklich ein Produktions-frisches Sample erhalten haben. Die 23 Stunden Laufzeit, die unter UTT stehen, stammen von meinem Test.
Der Compensation Interval wurde von 2000 Std. auf 500 Std. reduziert. Hier im Service-Menü des LG OLED einsehbar.
Preise des G2 OLED TV sinken bereits kurz nach Verkaufsstart
Zum Zeitpunkt dieses Tests (Mai 2022) gibt es das 65-Zoll Modell im Preisvergleich ab 2.999 €. Wem das noch zu klein ist, dem bietet LG neben der 77 (4.100 €) und 83 Zoll (6.600 €) Variante ab der zweiten Jahreshälfte sogar erstmals gigantische 97-Zoll (ca. 25.000 €) zum Kauf an. Der Einstieg mit 55 Zoll kostet rund 1.900 Euro. Wir berichteten über den brutalen Preis bereits in der Vergangenheit> Erster 97 Zoll OLED Fernseher von LG ist überteuert. Und ja, es gibt auch ein 55-Zoll-Modell. Alle Varianten inkl. Preisvergleiche findest du HIER!
LG bietet inzwischen eine Vielzahl von verschiedenen Panelgrößen an
Alle 2022 LG TVs werden mit webOS 22 ausgeliefert, was das alte webOS 6.0 ablöst. Die Softwareversion wird künftig durch das jeweilige Jahr in dem die Modelle erscheinen dargestellt. Nach dem großen webOS-Redesign im letzten Jahr sowie der Umstellung auf eine Vollbild-Benutzeroberfläche hat LG einige neue Funktionen wie z. B. „Always Ready“ eingeführt, aber insgesamt bleibt webOS 22 weitgehend unverändert. Eine, wie wir finden, unschöne Entwicklung nehmen inzwischen die beworbene Inhalte und Werbung ein. Diese sind mittlerweile sehr dominant auf dem Display vertreten, wie auch bei allen anderen TV-Betriebssystemen. Der Grund dafür ist einfach, TV-Hersteller verdienen mit der Werbung zum Teil mehr, als mit den Verkäufen der Geräte selbst. LG tritt hier in die Fußstapfen anderer Hersteller, vor allem diejenigen, die ihre TV-Geräte mit Android TV oder Google TV betreiben. Im Vergleich zu diesen bietet jedoch webOS noch weniger Möglichkeiten, seinen Homescreen individuell an seine Bedürfnisse anzupassen.
webOS 22 lässt weniger Individualisierung zu
Die Navigation durch die Inhalte erfolgt gewohnt flüssig und innovativ über eine bildschirmfüllende Startseite. Eine dafür positive und nennenswerte Neuerung ist hingegen die Einführung von Benutzerprofilen. Diese helfen bei der Zusammenstellung von Empfehlungen und sorgen dafür, dass alle relevanten Inhalte jedes Haushaltsmitglieds in Reichweite bleiben. Dank einer neuen NFC-Steuerung kann man mittels der Magic Tapfunktion der LG ThinQ-App das Smartphone an die TV-Fernbedienung halten, um das Benutzerprofil zu wechseln. Mit Magic Tap können auch ganz einfach Inhalte von einem Smartphone auf den LG G2 Fernseher gespiegelt werden. Alternativ hierzu bietet LG Nutzern von iOS Geräten das Sharen von Inhalten mittels AirPlay2 an.
Das neue Dashboard der webOS 22 Version wirkt klar strukturiert und nicht überladen
Die ThinQ-Plattform von LG fungiert erneut als zentrales Hub für die Steuerung zahlreicher IoT (Internet of Things) Devices im Smart Home. Befinden sich im Haushalt ThinQ kompatible Geräte, so werden diese im Dashboard angezeigt und können mittels Sprachroutinen wie „Guten Morgen“ (z.B. smarte Beleuchtung, Kaffeemaschine und Radio werden angeschaltet) gesteuert werden. Parallel hierzu kann der G2 auch in eine bestehende HomeKit-Umgebung integriert werden, um so den TV in seine Szenen und Automationen mit einzubinden. Wie es sich für ein aktuelles Gerät gehört, befindet sich auch erneut sowohl Alexa als auch Google Assistant mit an Board umso mittels Sprachsteuerung den Fernseher bedienen zu können. Ab Werk sind bereits alle wichtigen und bekannten Apps wie Netflix, Prime, Disney+, YouTube und Joyn vorinstalliert. Diese benötigen natürlich ein aktives Abonnement, um genutzt werden zu können. Auf Wunsch können diese durch weitere Apps aus dem LG Store ergänzt werden. Ein zusätzlicher Mediaplayer wie z. B. ein FireTV-Stick oder der Apple TV sind somit nicht zwingend notwendig. Die Auswahl an Apps ist wirklich ausgereift und es fehlen so gut wie keine namhaften Portale.
Der Gallery-Mode verwandelt den G2 in ein Kunstobjekt
Enthalten ist auch erneut der sogenannte „Kunstmodus“. Wie es sich für einen selbst ernannten Galeriefernseher gehört, haucht dieser dem TV an der Wand oder auf dem Lowboard auch im Stand-by-Betrieb Leben ein. Nach der Unterhaltung kommt Eleganz. Nach dem Schauen seiner Lieblingssendung schaltet man einfach in den Gallery Mode und es werden einem Werke berühmter Künstler präsentiert. Farben, Details und Texturen sind den echten Werken verblüffend ähnlich. Der Fernseher ist damit nicht mehr länger nur ein Display, sondern wird zu einem kunstvollen Bestandteil des eigenen Interieurs. LG hebt sich mit „lebenden Kunstwerken“ auch etwas von der Masse ab. „An einem Regentag“ ist z.B. ein bewegtes Gemälde mit mehreren Szenen, das mit plätscherndem Regen untermalt wird. Mehr solcher, fast schon meditativen Kunstwerke können gratis in der Art Gallery heruntergeladen werden.
Kalibrierung SDR
Wir waren sehr gespannt auf den Nachfolger des großartigen G1, den wir HIER ausführlich getestet haben. Denn mit dem verbesserten OLED Evo, welches sich aus der Ansteuerung der Software sowie einer optimierten Abwärme dank fortschrittlichem Kühldesign zusammensetzt, sollte uns endlich problemlos über die 1.000 nits-Marke führen (dazu später mehr bei der HDR-Kalibrierung).
Der LG G2 setzt auf ein sogenanntes WRGG-Panel. Hier gut zu sehen, der weiße Subpixel (W) unterstützt die blauen, roten und grünen Pixel bei der Darstellung.
Zu unseren Verwunderung mussten wir erstmals feststellen, dass die aktuelle LG OLED Generation aus dem Jahr 2022 unter einigen teils unverständlichen Software Bugs leidet. So stellten wir bereits beim allgemeinem Sichten der Bildeinstellungen im TV fest, dass der Farbraum bei allen Bildmodi bis auf dem Spielmodus im nativen Farbraum vorkonfiguriert ist. Dieser muss also manuell von „Ursprünglich“ auf „Automatisch erkennen“ gesetzt werden, denn nur so wird gewährleistet, dass der TV je nach Eingangssignal entweder Rec.709 oder BT.2020 Farbraum korrekt mapped. Auch der FILMMAKER-MODE der in der Regel unsere Grundlage zur Kalibrierung darstellt, ist ab Werk falsch konfiguriert. Das OLED Licht steht Out of the Box auf 80 und erzielt somit eine Maximalhelligkeit von ~225 Nits und ist somit gemäß den Richtlinien deutlich zu hell. Hier empfiehlt es sich das OLED Licht zwischen 27 und 30 einzustellen, um ~100 Nits Maximalhelligkeit zu erreichen.
RGB-Seperation nach Kontrast und Farbanpassung (ColourSpace Calibration Software – Light Illusion)
Das RGB-Separationsdiagramm zeigt die einzelnen RGB-Kanäle im Vergleich zur Grauskala, wobei ein schlechtes Diagramm tatsächlich Anzeigeüberschneidübungsfehler und/oder Luma-Fehler anzeigt. Der Verlauf des G2 mit Evo Panel der zweiten Generation ist nach Anpassung von Kontrast und Farbe sehr linear und trägt zu einer optimalen Grundlage für unsere Kalibrierung bei.
Eher untypisch für LG zeigt sich der G2 ab Werk nicht unbedingt von seiner besten Seite. So messen wir zwar im FILMMAKER-MODE ein sehr guten durchschnittlichen Gamma Wert von 2,41 jedoch ist die Farbtemperatur mit knapp 6100K deutlich zu warm ausgefallen, was sich auch aus der RGB Balance herauslesen lässt. Bereits im unteren Drittel der Grautreppe zeigt sich ein starker Überhang der Primärfarbe Rot und ein deutliches Defizit an Blau.
Klickt euch durch die Tabs, um alle Werte der Bildmodi vor der Kalibrierung vergleichen zu können.
Bevor sich einige jetzt fragen, wo dieses Menü im LG zu finden ist, dem sage ich gleich vorweg, dass man, um dort hinzukommen, eine Service-Remote benötigt und definitiv wissen sollte, was man tut, ehe man sich hier sein Gerät zerschießt. Daher raten wir Anfängern und allen, die sich unsicher sind, dringend davon ab hier etwas zu verstellen. Ein Verlust der Garantie droht! Wer dennoch einen Blick riskieren möchte, um beispielsweise die Betriebsstunden auszulesen, der kann die Service-Remote für wenige Euro bei amazon finden. Statt den Weißabgleich im Bildmenü vorzunehmen, wie es gängige Praxis ist, stelle ich den Weißpunkt im Service-Menü ein. Dies mache ich deshalb, da somit im Vergleich zur herkömmlichen Methode kein zusätzliches Processing des SoC (System on Chip) stattfindet und insgesamt ein besseres Ergebnis erzielt werden kann. Ferner bieten die Regler im Service-Menü eine deutlich feinere Justierung der Gain und Bias Parameter.
Weißabgleich ab Werk (6100K)
Weißabgleich kalibriert D65 (6500K)
Die Anpassung der Gain-Regler reichte bereits aus, um einen nahezu perfekten RGB-Verlauf zu erzielen, wie in dem beigefügten Screenshot hervorragend zu sehen ist.
RGB-Verlauf nach Weißabgleich im Service-Menü (ColourSpace Calibration Software – Light Illusion)
Da uns perfekt jedoch nicht ausreicht und wir neben der Grautreppe auch die Farbdarstellung bis ans Limit treiben wollten, haben wir nach dem Weißabgleich mithilfe von ColourSpace von Light Illusion und dem für Besitzer einer ColourSpace Lizenz kostenlosen DeviceControl eine Custom 3D-LUT in den TV hochgeladen. Hierfür wurde aus knapp 4.500 Messpunkten ein Displayprofil erstellt und mittels ColourSpace anschließend eine 3D-LUT generiert. Nach wie vor bietet die B-Modellreihe die Möglichkeit einer 17^3 LUT (4.913 Korrekturpunkte) und alle weiteren Modelle eine 33^3 LUT (35.937 Korrekturpunkte) in den TV hochzuladen. Das Endergebniss dieser custom LUT ist wenig überraschend grandios ausgefallen und entspricht dem allerhöchsten Referenzniveau.
Wie bereits bei den Modellen der vergangenen Jahre bietet auch der G2 technisch versierten Anwendern mit dem entsprechenden Equipment das allerletzte Prozent Bildqualität herauszukitzeln. Nach der Verifizierung von 1.000 Messpunkten ergibt sich folgendes Endresultat. Ich denke Bilder sagen manchmal mehr als viele Worte. Um einen der wichtigsten Messwerte bei all diesen Diagrammen in Fokus zu rücken, habe ich diesen mit einem roten Rahmen versehen. Der durchschnittliche dE2000 Wert der 1.000 Messpunkte des G2 ergab sagenhafte 0,37 und lediglich 7 Punkte sind > 1 dE, mit einem Maximalwert von 1.47 dE. Ein Traumwert für jeden Kalibrierer, was nicht nur auf dem Papier, sondern auch auf dem Bildschirm für Staunen sorgt. Nochmals zur Erinnerung alles, was unterhalb von 3.0 dE liegt, kann von dem menschlichen Auge nicht als Fehler wahrgenommen werden.
Klickt euch durch die Tabs, um alle Messungen nach der Kalibrierung vergleichen zu können.
3D LUTColorCheckerColorChecker SGGamutFleshtones
SDR Post 3D LUT Calibration (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
SDR Post ColorChecker (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
SDR Post ColorChecker SG (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
SDR Post Gamut Luminance (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
SDR Post SG Fleshtones (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
Inzwischen darf ich endlich ein Jeti 1501 Spektrometer mit 4.5 nm Auflösung mein Eigen nennen, weshalb es bei meinen Reviews ab sofort hochauflösende Messungen von Spektrum der Anzeigen oder Projektoren geben wird. Beim neuen Evo Panel des G2 offenbart diese Messung, dass die Differenzierung der einzelnen Primärfarben Rot, Grün und Blau noch stärker ist als bei allen vorherigen Modellen, was in der Praxis für eine akkuratere Farbdarstellung sorgt.
Das Farbspektrum des neuen Evo Panels zeigt eine stärkere Differenzierung der Primärfarben als bisher
Kalibrierung HDR
Im Vergleich zur SDR-Werkskalibrierung ist insbesondere der HDR FILMMAKER-MODE deutlich neutraler abgestimmt. Der RGB-Verlauf ist akzeptabel und die Abweichung bei 65 IRE normal, da an diesem Punkt das Tone-Mapping des G2 ansetzt. Der EOTF-Verlauf ist im Vergleich zu den anderer Hersteller nahezu perfekt, kann jedoch noch optimiert werden. Die Spitzenhelligkeit von knapp 860 Nits im unkalibrierten Zustand reiht sich im oberen Drittel für OLED Geräte ein – mit Luft nach oben. Anders als bei der Konkurrenz von Samsung hält sich LG beispiellos an die HDR Richtlinien. Wir berichteten jüngst von der starken Anhebung der Mitteltöne bei den neuen QD-OLEDs von Samsung, die nur dann messtechnisch erfasst werden konnte, wenn man abseits der gängigen Fenstergrößen gemessen hat. Nachdem das Thema jedoch unter anderem von HDTV Test medienwirksam publik gemacht wurde und auch in zahlreichen Forum für Diskussionen gesorgt hatte. Samsung veröffentlichte in Rekordzeit ein Firmwareupdate, wohl auch um den Schaden durch schlechte Presse in Grenzen zu halten.
Wer Wert auf eine mustergültige Wiedergabe legt, dem empfehlen wir die Bildmodi Kino oder den FILMMAKER-MODE während der Kino-Home Modus sich für die Wiedergabe am Tag eignet, da dieser deutlich heller ist, wie an dem abweichenden EOTF-Verlauf zu erkennen ist.
Klickt euch durch die Tabs, um alle Werte der Bildmodi vor der Kalibrierung vergleichen zu können.
Wie auch schon in den SDR-Bildmodi weißt die aktuelle Firmware Version einige Bugs im HDR Modus auf. So fehlen unter den erweiterten Einstellungen für den Weißabgleich sowohl für die 10-Punkt als auch für die 22-Punkt Variante wichtige Stellregler.
So stehen aktuell nur folgende Code Values zu Verfügung:
Da durch den Weißabgleich im Service-Menü für den SDR Bildmodus die Farbtemperatur global kalibriert wird, ist der HDR Modus bereits auf absoluten Referenzniveau. Der RGB- als auch EOTF-Verlauf halten sich nun strikt an die Norm. Außerdem steigt die maximale Helligkeit auf sagenhafte 960 Nits an und verpasst nur ganz knapp die 1.000 Nits Marke im kalibrierten Zustand. Im unzumutbaren „Lebhaft“ Modus erreicht der G2 aufgrund des hohen Blauanteils sogar 1.022 Nits jedoch sind dies nur synthetische Werte. Der DCI-P3 Farbraum wird zu 99% abgedeckt und BT.2020 zu 73%. Zur weiteren Verifizierung wurde neben der ColorMatch HDR Farbpalette auch die Saturation-Sweeps vermessen und auch hier erzielt der G2 mustergültige Ergebnisse und erlaubt sich keine Patzer. Lediglich im dunklen Sättigungsbereich von Rot gibt es minimale Verschiebungen auf der Farbachse in Richtung Gelb, die während der Wiedergabe jedoch nicht optisch auffallen.
Farb- und Graustufenmessung innerhalb des Hohen-Dynamikumfangs (HDR) nach der Kalibrierung (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
ColorMatch HDR
Saturation Sweeps
Der Dolby Vision Bildmodus bereitete ebenfalls Probleme und konnte weder korrekt kalibriert noch verifiziert werden. Nachdem man den Testbildgenerator für die Kalibrierung konfiguriert hat, wird die Einstellung für den HDMI-Signalpegel im G2 gesperrt. Dies ist jedoch zwingend notwendig, da man diesen manuell auf begrenzt stellen muss, was den Videolevel 16-235 entspricht. Daraus resultiert dann der fehlerhafte Gamma Verlauf, der in der unteren Grafik zu sehen ist. Da nützt es auch leider wenig, dass man mit den 22-Punkten im TV die Grautreppe gerade ziehen kann. Ferner ist es mit der zum Zeitpunkt des Testes verfügbaren Firmware (03.10.75) nicht möglich die Dolby Vision Kalibrierung im „Absolute“ Mode zu verifizieren. Dies führt zu dem unten stehenden Magenta / Green Flash. Kurzum aktuell kann man Dolby Vision weder kalibrieren noch verifizieren. Ich hoffe, das hier LG schnell ein entsprechender Fix herausbringt.
Farb- und Graustufenmessung innerhalb von DV während der Kalibrierung (CalMAN Calibration Software – Portrait Display)
Mit der aktuellen Firmware kommt es im DV Absolute Mode zu Problemen
Kurze Zeit, nachdem das Testgerät zurückgesendet worden ist, wurde Firmware Version 03.11.10 von LG verteilt. Zumindest laut offiziellen Changelog wurde das oben beschriebene Problem mit Dolby Vision jedoch nach wie vor nicht behoben und so berichten auch weiterhin User von dem oben beschrieben Verhalten.
Bildeindruck LG G2 OLED TV
Nach dem ersten Einschalten zeigte sich auch ohne vorherige Messung, dass ein deutlicher Black-Crush vorlag und somit alle Details nahe Schwarz zunichtemachte. Deshalb entschloss ich mich dazu, den Pixel Refresher manuell zu starten, was zu einer deutlichen Verbesserung führte. Wenig überrascht waren wir über die überragende Bildqualität des LG G2 bei der Wiedergabe von SDR als auch HDR Inhalten. Hierbei spielt es keine Rolle, ob es sich um stark komprimierte YouTube Videos oder HD bis hin zu Ultra HD Videos handelt. Die bekannten positiven Eigenschaften der selbstleuchtenden Pixel des OLED-Panels tragen stark zu einer gelungenen Bildqualität bei. Der enorm hohe Kontrast und die präzise Farbwiedergabe machen es zu einer wahren Freude, seinen Lieblingsfilm oder Serie auf dem Gerät zu schauen.
Die generierten Bilder wirken äußerst plastisch und bieten insbesondere bei der Wiedergabe von HDR-Inhalten viel Dynamik und Tiefgang. Die inzwischen fünfte Generation des α9 Gen5 4K AI-Prozessor verarbeitet die Bildsignale auf dem gleichen hohen Niveau wie die vorherigen Generationen. Das Upscaling von niedrig aufgelösten Inhalten meistert der G2 mit Leichtigkeit, kann jedoch auch nicht zaubern. Somit sieht schlechtes Quellmaterial auch auf dem OLED ohne große Verwunderung schlecht aus.
Das Herzstück im inneren des G2 ist der α9 Gen5 4K AI-Prozessor
Dank der verbauten Kühlplatte, die sich hinter dem Panel befindet, als auch durch Optimierungen der Pixelstruktur in Form von schmaleren blauen Pixeln sind im HDR Betrieb erstmals Helligkeiten abseits der bekannten 700-800 Nits Spitzenhelligkeit möglich. Ferner wird durch die optimierte Wärmeableitung das Nachleuchten auf ein Minimum reduziert. So messen wir in unserem Testlabor innerhalb eines 10 % Messfensters sage und schreibe 960 Nits und das nach der Kalibrierung! Diese enorme Steigerung der Maximalhelligkeit macht sich auch abseits der Messinstrumente sofort positiv bemerkbar.
1 von 7
So strahlen Spitzenlichter bei der Wiedergabe von HDR10 oder Dolby Vision Inhalten deutlich heller und intensiver als bei jedem anderen bisher getesteten OLED-TV. Als Praxistest diente die nur allzu bekannte Sequenz aus Mad Max: Fury Road, in der es bei der Verfolgungsjagd in der Wüste zu zahlreichen Explosionen und Gewitterblitzen kommt. Noch nie hat es mehr Spaß gemacht, diese geniale Szene zu schauen und sich von der hohen Dynamik und Farbpracht umhauen zu lassen. Um das bestmögliche Seherlebnis zu garantieren, kann ich nur jedem empfehlen, das Dynamic Tone Mapping des G2 zu deaktivieren, da es ansonsten in bestimmten Szenen zu starken Helligkeitsschwankungen kommen kann.
1 von 5
Als Bild-Purist verzichte ich selbstverständlich auf jegliche Art von „Bildverbesserer“ jedoch besitzt der LG eine tolle Option, um Banding-Artefakte zu reduzieren. Das sind diese lästigen Farbübergänge, die sich vor allem bei Farbverläufen z.B. bei der Darstellung des Himmels bemerkbar machen. Dies funktioniert in der Praxis bereits auf der geringsten Einstellung hervorragend, ohne dabei das Bild zu sehr zu verfälschen. Wie man auf dem Testbild hervorragend erkennen kann, wird das Banding rund um den dunklen Kreis merklich reduziert. Der Unterschied wird auf den Stufen „Mittel“ und „Hoch“ nicht besser und verursacht lediglich durch das enorme Weichzeichnen, dass Details im Bild verloren gehen und ist somit nicht zu empfehlen.
Gleichmäßige Abstufung „Aus“
Gleichmäßige Abstufung „Gering“
Wer möchte, kann von dem eingebauten Lichtsensor Gebrauch machen, der die Bildhelligkeit dynamisch an das Umgebungslicht anpasst. Dies kann besonders für die Wiedergabe am Tag oder weniger licht kontrollierten Umgebungen Sinn ergeben. Dank Dolby Vision IQ Funktion kann die dynamische Helligkeitsanpassung auch für Dolby Vision Inhalte genutzt werden. Der inzwischen von nahezu jedem bekannten Hersteller implementierte FILMMAKER-MODE bietet auch beim G2 Out-of-the-Box die beste Grundlage für eine natürliche Bildwiedergabe. Jedoch weist die aktuelle Firmware (03.10.75) zum Zeitpunkt des Testes noch einige Bugs auf und somit sind einige manuelle Anpassungen zwingend notwendig, um eine natürliche Bildwiedergabe zu erhalten. So müsst ihr nach Auswahl des FILMMAKER-MODE den Farbraum von „Ursprünglich“ auf „Automatisch erkennen“ stellen sowie das OLED-Licht von 80 auf ca. 30 reduzieren, um ~ 100 Nits Maximalheligkeit zu erreichen. Die Homogenität unseres Testsamples war wie schon bei dem G1 sehr gut und wir konnten keinerlei Banding oder DSE (Dirty Screen Effect) ausfindig machen. Hinzukommt, dass trotz langer Messungen kein Einbrenneffekt während unseres Testes festgestellt werden konnte und das Nachleuchten der Messfenster dank verbauter Kühlplatte binnen kürzester Zeit verschwand.
Gaming
Kein anderer Hersteller bietet der Gaming-Community so viele Features als auch Leistung wie LG. So verwundert es auch nicht, dass auch in diesem Jahr wieder großartige neue Features geboten werden, die das Gaming auf dem OLED zu einem unvergesslichen Erlebnis machen sollen. Nicht nur der α9 Gen5 4K AI-Prozessor wurde auf den neusten Stand gebracht, sondern auch die HDMI-Chipsätze wurden grunderneuert. Heißt vier vollwertige HDMI 2.1-Anschlüsse mit 48 Gbit/s. Die Ports unterstützten damit die Kompressionsvariante DSC bis 4 x 340 MHz. VRR gibt es von 40 bis 120 Hz und erstmals werden sogar Dolby Vision Gaming Inhalte bis zu 120 Hz unterstützt.
Unter der Verwendung von VRR kommt es leider nach wie vor zu Problemen mit erhöhten Schwarzwerten sowie unschönen Flimmern. Von diesem Problem sind jedoch alle OLED-Panels von LG Display betroffen, also auch OLED Geräte anderer Hersteller. Zur Kompensation des Problems bietet LG eine Option zur Schwarzstabilisierung an, der den Effekt mildern soll. In der Praxis funktioniert dies nur bedingt, ist jedoch besser, als gar nichts dagegen tun zu können.
LG hat sich mit einigen der bekanntesten Entwickler und Technologieunternehmen im Gaming-Bereich zusammengeschlossen, um nicht weniger als das beste HDR-Gaming-Erlebnis zu gewährleisten. So verfügt der G2 neben VRR und ALLM AMD Freesync, nVidia G-Sync erneut über HGiG (HDR Gaming Interest Group) in Kombination mit der Bildqualität, die durch die selbstleuchtenden Pixel erreicht wird, liefert insbesondere HGiG genau die Grafik, die am besten zu den Spezifikationen und Leistungsstufen des G2 passen.
Dank HGiG Feature wird im Zusammenspiel mit der Konsole das Tone-Mapping optimiert
Der Game Optimizer bietet in diesem Jahr verbesserte Einstellungen für verschiedene Spiel-Genres, unter anderem FPS, RPG und RTS. Das Menü kann im Game Modus aufgerufen werden, um somit alles von einem Ort aus konfigurieren zu können und somit mehr Kontrolle über die Bild- und Toneinstellungen zu haben. Diese zusätzlichen Steuerungsmöglichkeiten stellen sicher, dass alle Spiele klar und flüssig mit weniger Verzögerungen, Ruckeln und Unterbrechungen dargestellt werden können. Was die gemessene Signalverzögerung im Speziellen angeht, so messen wir im Spiele-Modus für den LG G2 einen Input Lag von 12,9 ms, was ein Spitzenwert darstellt, jedoch nahezu identisch zum Vorgängermodell ist. Der Input Lag kann bei Zuspielung von 1920 x 1080 120 Hz sogar auf 4,8 ms reduziert werden.
1080p 120Hz
2160p 60Hz
Der Game Optimizer ermöglicht schnellen Zugriff auf alle wichtigen Game Einstellungen
Sound / Audio
Wie bereits bei Modellen aus der Vergangenheit stehen auch dem G2 nur äußerst wenig Spielraum für die ultraflachen Treiber im 4.2 Set-up (40 Watt Lautsprecher / 20 Watt Woofer) zur Verfügung. Leider ist diese stylische Bau vermutlich der Grund für die eher flache Klangqualität des Gerätes. Klanglich hat sich der neue OLED G2 im Vergleich zum Vorjahr nach unsere Einschätzung kaum verbessert. Bei moderaten Lautstärken stellt sich eine gute Klangharmonie ein, während die Präzision und Verständlichkeit von Stimmen sehr hochwertig sind. Der Sound ist angesichts des sehr flachen Gehäuses daher insgesamt gut und bietet eine akzeptable Tonqualität. Mithilfe des eingebauten Mikrofons in der Magic Remote kann eine Raumeinmessung vorgenommen werden, womit die allgemeine Klangqualität etwas verbessert werden kann.
Zur Kompensation und für eine tolle Atmosphäre bei Film, Gaming oder Fußball raten wir dazu, den TV mit einer Soundbar oder einer hochwertigen Surround/3D-Sound-Anlage aufzurüsten. Vor allem bei einer Wandinstallation des G2, bietet sich ein akustisches Upgrade geradezu an. Im neuen Soundbar-Lineup von LG befinden sich sogar Modelle, die Dolby Atmos drahtlos an den Klangriegel übertragen können. Eine Überlegung wert?
Der α9 Gen5 4K AI-Prozessor rechnet gewöhnliches 2-Kanal-Audio in einen virtuellen 7.1.2-Kanal-Sound hoch. Es steht eine große Auswahl an vorkonfigurierter Klangmodi zur Verfügung, sodass man zwischen Standard, Kino bis hin zu Sport und Musik den EQ passend zum Content auswählen kann. Es gibt sogar eine Einstellung, die Stimmen stärker in den Fokus rückt, was für manchen Content hilfreich sein kann. Die Standardeinstellung, die das Gerät bei der Einrichtung vorschlägt, ist AI Sound Pro, die den standardmäßigen 2.1-Stereo-Sound des Geräts zu virtuellem 5.1-Surround-Sound aufwertet und so dem Klang mehr Dimension und Höhe verleiht. In der Praxis funktioniert dies erschreckend gut, ist jedoch nicht mit der Soundqualität von externen Soundlösungen vergleichbar.
Testfazit LG G2 OLED TV
Lange Zeit galt die Helligkeit als die Achillessehne von OLED-Geräten, da man stets versuchte, das Einbrennen von statischen Bildinhalten zu vermeiden und gleichzeitig das Farbvolumen bestmöglich zu erhalten. Der LG G2 OLED-Fernseher mit der OLED evo-Technologie der zweiten Generation stellt dank intelligenter Kühlplatte hinter dem Display jedoch eine wesentliche Verbesserung in diesem Bereich dar. Somit sind jetzt im HDR Betrieb Maximalhelligkeiten von knapp 1.000 Nits möglich, ohne sich Sorgen über lästiges Nachleuchten machen zu müssen.
Ferner begeistert LG mit dem G2 erneut nicht nur durch sein edles Gallery-Design, sondern punktet vor allem durch überragende Bildqualität, die bisher seinesgleichen sucht. Gamer erfreuen sich darüber hinaus über einen extrem niedrigen Input Lag und Features wie HGiG, VRR und ALLM und die vier HDMI 2.1 Anschlüsse. Das Alleinstellungsmerkmal, wie Wiedergabe von 4K@120Hz mit Dolby Vision Gaming+VRR (Xbox Series X) hat LG auch in diesem Jahr wohl noch für sich gepachtet. Der G2 ist wie zu erwarten einer der besten OLED-Fernseher in diesem Jahr. Einzig die neuen QD-OLED-Fernseher von Samsung (S95B) oder Sony (A95K) könnten dem G2 die Krone streitig machen!
Pro
+ Überragende Bildqualität + Maximalhelligkeit 960 Nits kalibriert + sehr edles Design + 4x HDMI 2.1 mit eARC, VRR & ALLM + zahlreiche Gamingfeatures + Dolby Vision + Dolby Atmos + Wandhalterung im Lieferumfang enthalten + wegweisendes Bedienkonzept (webOS 22)
Contra
– Firmware zum Zeitpunkt des Tests noch fehlerhaft – Klanglich Luft nach oben – Kein Standfuß im Lieferumfang enthalten – Fernbedienung könnte etwas „edler“ sein
Messungen
SDR
Schwarzwert
0,0001 Nits
Spitzenhelligkeit
447 Nits (2% Fenster)
Kontrast
1708423 : 1 (4 × 4 ANSI)
HDR
Schwarzwert
0,0002 Nits
Spitzenhelligkeit
961 Nits
Kontrast
5602937 : 1 (4×4 ANSI)
DCI-P3 Farbraum
99 %
BT.2020 Farbraum
73 %
Input Lag (Game Mode)
1080p SDR (60 Hz)
12.9 ms
1080p SDR (120 Hz)
4,8 ms
2160p SDR (60 Hz)
12,9 ms
Spezifikationen
TV Größe
65 Zoll (164 cm)
Design
Gallery Design
Display Technik
OLED (100 / 120 HZ)
Auflösung
UltraHD 4K (3.840 x 2.160)
HDR Formate
Cinema HDR, HDR10 Pro, Dolby Vision IQ, HLG
Video Prozessor
α9 Gen5 4K AI-Prozessor
Besonderheiten
AI Picture/Sound Pro, Dolby Atmos, HGiG
Audio
4.2 60W (20W Woofer und 10W je Kanal)
TV OS
webOS 22
HDMI Standard
4x HDMI 2.1
Eingänge
3x USB (USB 2.0), 1x Ethernet, 1x CI+
Audioausgang
1x optisch, 1x HDMI eARC
Video Codecs
MPEG4, HEVC, VP9, AV1
Tuner
Twin Triple Tuner (2x DVB-T2/-C/-S2)
WiFi
802.11 ax
Bluetooth
v4.2
Medienwiedergabe
USB, WiFi Direct, AppCast, AirPlay2
DLNA Heimnetz
Client
Sprachsteuerung
Amazon Alexa, Google Assistant
Lieferumfang
Magic Remote, Wandhalterung, Anleitung
Optimale Einstellungen
Mit der korrekten Vorauswahl des Bildmodus kann bereits ein hervorragendes Bild auf dem G2 erzeugt werden. Daher empfehlen wir für eine neutrale Wiedergabe von SDR als auch HDR Material den FILMMAKER-MODE. Da die Firmware aktuell jedoch noch einige Bugs vorweist, solltet ihr nach Auswahl des FILMMAKER-MODE noch den Farbraum auf „Automatisch“ stellen und das OLED Licht auf 28 reduzieren, da der Wert 80 Out of the Box deutlich zu hell ist, insbesondere für die Wiedergabe in Licht-kontrollierter Umgebung. Sollte der TV in einem von Licht durchfluteten Raum stehen, so bietet sich alternativ noch der ISF-Tag Modus an. Hier ist ab Werk ein Gamma von 2.20 und eine höhere Spitzenhelligkeit voreingestellt. Auch hier muss der Farbraum manuell auf „Automatisch“ gesetzt werden.
Sony hat im Rahmen seines gestrigen, digitalen Events, einer State of Play, zahlreiche neue Spiele enthüllt. Zudem erhält „Horizon Forbidden West“ ein umfangreiches Update.
So erhält der Blockbuster von Guerilla Games mit Patch 1.14 unter anderem die Möglichkeit ein New Game+ zu starten. Außerdem gibt es den neuen Schwierigkeitsgrad „Ultra Hard“, neue Trophäen uns die Möglichkeit alle bisher verteilten Skillpunkte zurückzusetzen. Leider wurde das maximal erreichbare Level, derzeit 50, nicht erhöht. Auf jene Stufe gelangt man, wenn man auch Nebenaufgaben erledigt, locker bereits zur Spielmitte.
Obendrein zeigte man noch neues Material des kommenden Titels für die PlayStation VR2: „Horizon Call of the mountain“. Das Gameplay wirkt sehr vielversprechend und die Technik beeindruckt. Offen ist noch, wie genau die Steuerung gelöst wird. Das ist bei derartigen, rasanten VR-Spielen oft ein Thema für sich. Sony kündigte dabei an, dass gemeinsam mit der PS VR2 „20 wichtige Launchtitel“ erscheinen sollen. Mal sehen, was man da noch nachreicht.
Bestätigt wurden von Sony und Partnern beispielsweise auch VR-Versionen von „Resident Evil Village“, „No Man’s Sky“ und auch dem mittlerweile offiziell bestätigtem Remake zu „Resident Evil 4“, das im März 2023 erscheinen wird. Letzteres könnte aber möglicherweise nicht komplett in VR spielbar sein, sondern einen angehängten Modus erhalten.
Neues zu „Final Fantasy XVI“, „Street Fighter 6“ und mehr
Außerdem sorgten auch die neuen Trailer zu „Final Fantasy XVI“ sowie „Street Fighter 6“ für Aufsehen. Das JRPG von Square Enix wird allerdings erst 2023 erscheinen. Wiederum ist recht spannend, dass „Street Fighter 6“ offenbar einen umfangreicheren Singleplayer-Modus erhalten wird als die direkten Vorgänger. Das zeichnet sich bereits im Trailer ab.
Außerdem wurde noch „The Walking Dead: Saints & Sinners – Chapter 2: Retribution“ für PS VR und PS VR2 angekündigt. Ebenfalls erscheint nach Verzögerungen das Cyberpunk-Abenteuer mit einer Katze als Hauptdarsteller, „Stray“, nun am 19. Juli 2022. Feine Sache: Wer PS Plus Extra oder PS Plus Premium abonniert hat, kann den Titel direkt zum Launch über die Flatrate spielen.
Wir wollen euch dabei gar nicht weiter auf die Folter spannen. Unten findet ihr weitere Videos aus der PlayStation State of Play von Sony mit den entsprechenden Ankündigungen. Dabei kommen übrigens nicht nur PlayStation-Besitzer auf ihre Kosten. Denn „Spider-Man Remastered“ und „Spider-Man: Miles Morales“ erscheinen für den PC!
Wer hätte das gedacht? LG wird seine limitierte „Star Wars“-Sonderedition des C2 OLED auch in Deutschland veröffentlichen!
Update (03.06.2022):
Mittlerweile ist der LG Star Wars C2 4K OLED TV (OLED65C2SW) trotz des bis Montag laufenden Countdowns auf der LG-Website, direkt bei Saturn für 3.270 Euro bestellbar.
Zuletzt aktualisiert am 28. Oktober 2026 um 13:31 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Update (03.06.2022):
LG Deutschland hat bestätigt, dass der Vorverkauf des TVs am Montag startet. Auch die deutsche Version der Star Wars Edition des OLED C2 ist auf 501 Exemplare limitiert. Zu haben sein wird der Fernseher sowohl direkt über LG als auch via Saturn.
Originalartikel:
Wir hatten bereits über die US-Version des OLED-TVs berichtet: Unter anderem hat LG das Design des Fernsehers und der Fernbedienung leicht angepasst. Weitere Optimierungen betreffen die Software. Beim Start des LG OLED C2 hört ihr das Röcheln von Darth Vader. In der Galerie finden sich passende Bilder aus dem „Star Wars“-Universum und generell gibt es ein paar kleinere Anpassungen am UI.
Für Deutschland will LG den OLED C2 in dieser Sonderauflage am 6. Juni 2022 offiziell mit allen weiteren Details enthüllen. Auf der entsprechenden Landing-Page zählt bereits ein Countdown herunter. In den USA ist der Fernseher auf 501 Einheiten limitiert. Der Preis ist dort noch völlig offen. Wie streng die Limitierung in Deutschland ist und wie viel der LG OLED C2 als Star Wars Edition bei uns kosten soll, erfahren wir ebenfalls erst nächste Woche.
Auf der Rückseite des Star Wars OLED-TVs prangt das Logo des Galaktischen Imperiums
Die limitierte Version des LG OLED C2 wird es mit 65 Zoll Diagonale geben. Die reguläre Preisempfehlung des C2 mit 65 Zoll steht bei 3.099 Euro. Der Straßenpreis liegt natürlich niedriger, aktuell bei zwischen 2.500 bis 3.000 Euro. Im weiteren Jahresverlauf dürfte man da noch einen erheblichen Verfall erleben.
LG OLED C2 Star Wars Edition: Wie tief muss man in die Tasche greifen?
Für die Star Wars Edition dürfte ein Premium-Aufschlag notwendig sein. Da der LG OLED C2 in der limitierten Auflage, inklusive evo-Panel, technisch ansonsten aber identisch zum Standard-Modell sein sollte, wird sich der Aufpreis wohl nur für erhebliche „Star Wars“-Fans wirklich lohnen. Die können dann im Übrigen auch mit einem Lichtschwert statt des normalen Cursors durch das System navigieren.
Die LG Fernbedienung mit Star Wars Logo. Leider leuchtet diese nicht wie angenommen in Rot wie auf dem Bild
Die Auslieferung es LG OLED C2 in der Star Wars Edition soll im Übrigen nach der Enthüllung am 6. Juni 2022 noch eine Weile dauern. Bis zu einem Monat könne dies anschließend noch dauern. Wir werden übrigens den „normalen“ C2 bald einem Test unterziehen und für euch berichten. Er sollte heute noch in unserem Testlabor eintreffen.
Lange ausverkauft, jetzt wieder verfügbar. Amazon.de hat wohl noch ein paar Exemplare des limitierten 4K Blu-ray Steelbooks im Lager gefunden und bietet diese jetzt zum Kauf an. Bei den anderen Händlern hingegen ist noch immer Flaute. Die technischen Details sind noch nicht komplett kommuniziert, jedoch ist bereits bekannt, dass das 4K Remaster mit HDR10 und einem Bildverhältnis von 2.40:1 aufwarten kann. Die Ausstattung der deutschen und englischen Tonspur müssen noch von Warner Bros. bestätigt werden.
Das limitierte 4K Blu-ray Steelbook sowie die reguläre Amaray/Keep-Case-Variante erscheinen am 21. Juli 2022.
Marvel-Fans dürfen frohlocken: Der neueste Blockbuster „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ wird ab 22. Juni 2022 direkt bei Disney+ landen.
Am 4. Mai 2022 ist der Film mit Benedict Cumberbatch in der Hauptrolle in den deutschen Kinos angelaufen. Nur rund anderthalb Monate später landet der dann schon im Streaming-Abonnement von Disney+. Das ist natürlich eine starke Ansage. Der Film soll auch nicht hinter dem kostenpflichtigen VIP-Zugang verschwinden, sondern zum genannten Stichtag wirklich für alle Abonnenten ohne Mehrkosten zur Verfügung stehen.
Weitere Details hat Disney noch nicht genannt. Ob es also eventuell eine Fassung der Sorte IMAX Enhanced geben wird, lässt sich aktuell noch nicht sagen. In dieser Form wurden ja die letzten Marvel-Filme wie „Eternals“ bei Disney+ veröffentlicht. Damit hatten sie sogar den UHD Blu-rays etwas voraus, da sie somit im erweiterten Bildformat nur via Streaming zu sehen gewesen sind.
Viele Leser, die sich das neue Abenteuer von Dr. Strange ansehen wollen und eigentlich gerne die Ultra HD Blu-ray Disc im Regal stehen hätten, dürften wohl nun bei Disney+ einschalten. Denn die physische Ladenversion, welche definitiv ohne IMAX Enhanced auskommen muss, trägt noch gar kein Erscheinungsdatum. Es zeigt sich wieder einmal, dass Disney bereits die Prioritäten auf das hauseigene Streaming-Angebot legt.
Disney+: Erste Anlaufstelle für Marvel-Fans
„Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ greift dabei sowohl Ereignisse aus der Serie „WandaVision“ auf als auch aus „What If…?“. Solltet ihr euch also schon einmal auf den Film einstimmen wollen, empfiehlt es sich in beide Serien zu zappen. Bei „WandaVision“ lesen sich Zusammenfassung der Handlung allerdings spannender, denn die Serie ist in den ersten drei Episoden derart verschwenderisch mit der Zeit des Zuschauers, dass es sich fast empfiehlt jene komplett zu überspringen und einfach ab Episode 4 zu schauen. Ihr verpasst im Grunde nichts.
So oder so wünschen wir dann ab Ende Juni 2022 viel Spaß mit „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ bei Disney+!
Sony veröffentlicht für seinen günstigen 4K UHD Blu-ray-Player UBP-X700 ein neues Firmware-Update. Version M43.R.0292 verspricht eine optimierte Darstellung einiger SDR-Inhalte und allgemeine Verbesserungen.
Wir haben schon lange keinen Beitrag mehr zu einem 4K Blu-ray Player veröffentlicht. Und da kommt Sony wie aus dem Nichts daher und veröffentlicht für seinen 4K UHD Blu-ray Player UBP-X700 ein Update. Dieses hört sich jetzt nicht wirklich spannend an. Die Farbqualität von SDR-Inhalten soll sich damit verbessern lassen. Ebenso bietet das Update eine allgemeine Verbesserung der Funktionalität. Das Update kann über die automatische Aktualisierungs-Funktion des Players oder auf der Sony-Webseite heruntergeladen werden. Wer seinen Sony UBP-X700 ausschließlich für die Wiedergabe von 4K Blu-rays nutzt, wird ggf. keine Veränderungen bei der Wiedergabe feststellen können. Denn in der Regel werden die Discs mit erweitertem Dynamikumfang, HDR10 oder Dolby Vision ausgeliefert. Die 4K Discs mit SDR kann man gefühlt an einer Hand abzählen.
Zuletzt aktualisiert am 28. Oktober 2026 um 13:35 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Gemessen an den Fähigkeiten, die der Sony UBP-X700 mit sich bringt, ist der Player eigentlich der ideale Einstieg in die Welt der 4K Blu-ray. Unterstützt werden 4K Discs mit HDR10 und Dolby Vision sowie DTS:X und Dolby Atmos 3D-Sound. Auch die Wiedergabe von Super Audio CDs (SADC) oder unkopmrimierten Audiodateien wie DSD oder FLAC werden supported. Man muss jedoch ehrlich gestehen, der UBP-X700 war schon einmal günstiger. Die Zeiten, in denen die Geräte einem „nachgeschmissen“ wurden sind womöglich vorbei. Die Nachfrage ist einfach zu überschaubar und die Produktion ist sicherlich nicht günstiger geworden.
Alternative von Panasonic: DP-UB824EGK
Derzeit kostet der UBP-X700 um die 215 Euro. Immer noch günstiger (und einfacher zu bekommen) als eine PlayStation 5 oder Xbox Series X, wobei die Konsolen jetzt auch nicht unbedingt für ihre präzise Bilddarstellung bei der Wiedergabe von Discs bekannt sind. Das Step-Up Gerät vom Mitbewerber Panasonic, der DP-UB824EGK, liegt übrigens derzeit bei um die 370 Euro. Wer sich hier etwas mehr Einstellungsmöglichkeiten sowie interessante Informationen zur Wiedergabe der Filme anzeigen lassen möchte (Auslesen der Metadaten, durchschnittliche Helligkeit, maximale Helligkeit etc.) der ist bei Panasonic besser aufgehoben:
Zuletzt aktualisiert am 22. Oktober 2026 um 16:06 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.