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„Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ Game- und Filmrechte stehen zum Kauf

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Eine Reihe von Film-, Merchandising-, Gaming- und Live-Event-Rechten für „Der Herr der Ringe“, „Der Hobbit“ und andere Titel des Autors J.R.R. Tolkien werden derzeit versteigert!

Zaentz Co., der Mutterkonzern, der hinter Tolkien Enterprises steckt (vermarkten weltweit die Rechte an J.R.R. Tolkiens Werden „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“), hat die ACF Investment Bank beauftragt, den Verkaufsprozess abzuwickeln. Deren Mitarbeiter strömen wohl derzeit aus, um potenzielle Käufer über die Versteigerung in Kenntnis zu setzen. Neben großen Hollywood-Studios könnten sich auch Streaming-Plattformen wie Netflix oder Amazon Rechte zu den beliebten Fantasy-Welten sichern. Das geistige Eigentum an den Tolkien-Werken soll voraussichtlich um die 2 Milliarden US-Dollar einbringen. Für die meisten Unternehmen wäre das nicht viel Geld.

Sichert sich Amazon weitere Tolkien-Rechte?

Der Zeitpunkt des Verkaufsprozesses ist kein Zufall. Amazon feiert am 2. September 2022 die Premiere der lang erwarteten TV-Serien auf Basis der „Herr der Ringe“-Lizenz. So soll Amazon auch ganz oben auf der Liste potenzieller Käufer für zusätzliche Rechte stehen. So könnte das Unternehmen z.B. unterstützendes Merchandise oder Spiele auf den Markt bringen, um die Serie, welche mit einem Mega-Budget umgesetzt wird, zu pushen.

Tolkiens letzte Werke

Die Beteiligungen von Zaentz Co. umfassen Rechte zur Verwertung von „Der Herr der Ringe“- und „The Hobbit“ in Form von Filmen, Videospielen, Merchandising, Live-Events und Themenparks. Es beinhaltet auch begrenzte Rechte, sollte sich die Verwaltung von Tolkiens Nachlass dazu entschließen, Filme oder andere Inhalte auf der Grundlage von zwei Zusammenstellungen von Tolkien-Schriften zu erstellen, die nach seinem Tod im Jahr 1973 veröffentlicht wurden: „Das Silmarillion“ und „Nachrichten aus Mittelerde“.

Warner Bros. behält durch seine Eigentümerschaft von New Line Cinema auch einige Filmentwicklungsrechte an „Der Herr der Ringe“. New Line hatte massive weltweite Kassenschlager und Oscar-Gewinne mit Regisseur Peter Jacksons Trilogie „Die Gefährten“ (2001), „Die zwei Türme“ (2002) und „Die Rückkehr des Königs“. Warner Bros. kündigte letztes Jahr Pläne für einen Anime-Kinofilm „Der Herr der Ringe: Der Krieg der Rohirrim“ an, der mit New Line und Warner Bros. Animation produziert werden soll.

Filmförderungsanstalt zieht Bilanz zum Kinojahr 2021

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Die deutsche Filmförderungsanstalt (FFA) zieht ihre Bilanz unter das Kinojahr 2021. Dabei zeigt sich, dass das Prä-Pandemie-Niveau weiterhin schwer zu erreichen ist.

In den letzten Tagen haben uns schon einige Bilanzen zum Kinojahr 2021 erreicht. Die FFA blickt dabei natürlich speziell auf Deutschland. Generell zeigt sich einerseits der Konsens, dass die Branche gegenüber dem Vorjahr 2020 Aufwind erlebt hat. Gleichzeitig erreicht man bei den Besucherzahlen und Einnahmen noch lange nicht das Niveau, das Kinobetreiber vor der Corona-Krise gewöhnt gewesen sind.

Die FFA erklärt zudem, dass der Kinobestand in Deutschland bisher nicht gelitten habe. Er liege in etwa auf dem Level der Vorjahre. Für die Kinobranche sei 2021 eine Achterbahnfahrt gewesen, da es zunächst über den Sommer eine deutliche Besserung gab, Ende des Jahres dann aber Omikron wütete, was z. B. im Oktober zu einem deutlichen Absturz der Besucherzahlen führte.

Im November und Dezember verbuchte man dann aber wieder beinahe 11 Mio. Kinobesucher. Maßgeblich dürfte dazu beispielsweise auch der Blockbuster „Spider-Man: No Way Home“ beigetragen haben, der nicht nur zum erfolgreichsten Film der Pandemie, sondern auch zu einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten geworden ist.

Kinobranche träumt von der Erholung

Vergleicht man nun aber die Anzahl der Kinobesuche 2021 mit 2019, als die Corona-Krise Deutschland noch nicht betraf, dann fielen die Besuche um 64,5 % und der Umsatz wiederum um 63,6 % – auf 373,2 Mio. Euro. Das zweite Halbjahr lief dabei deutlich besser als das erste, denn hier fanden 98,1 % der Ticketverkäufe stand und es wurden entsprechend 98,2 % des Jahresumsatzes erwirtschaftet. Im Vergleich zu 2020 stieg die Zahl der Kinobesuche um 10,4 Prozent, der Umsatz stieg um 17,4 Prozent.

 

Der meistgesehene Film 2021 ist in Deutschland „James Bond: Keine Zeit zu sterben“ mit rund 5,9 Mio. Besuchen. Auf Platz 2 folgt „Spider-Man: No Way Home“ mit 2,6 Mio. Besuchen. Der meistgesehene deutsche Filme war im Übrigen „Die Schule der magischen Tiere“ mit 1,3 Mio. verkauften Tickets. Wer sich den kompletten Bericht der FFA zu Gemüte führen möchte, findet ihn als PDF hier.

Disney+ erreicht bereits 130 Mio. Abonnenten (ab Mai mit „Obi-Wan Kenobi“)

Das Streaming-Angebot Disney+ kann mittlerweile rund 130 Mio. Abonnenten verzeichnen. Zudem gibt es gute Neuigkeiten für Serien-Fans.

Ganz exakt erreichte Disney+ nach den letzten offiziellen Angaben, Stand Ende 2021, 129,8 Mio. Abonnenten.  Da wir uns bereits im Februar 2022 befinden, dürfte die Grenze von 130 Mio. Abonnenten aber wohl bereits gesprengt sein. Zumal man einige große Asse im Ärmel hat. Eines davon ist die kommende Serie „Obi-Wan Kenobi“ aus dem „Star Wars“-Universum. Die Miniserie soll nun offiziell am 25. Mai 2022 starten.

Außerdem gibt es eine Überraschung: Die bereits zweimal nach der Absetzung zurückgekehrte Serie „Futurama“ vom „Die Simpsons“-Schöpfer Matt Groening erhält eine neue Staffel. 20 Episoden sind in Planung. In den USA sollen die Folgen bei Hulu laufen, in Europa wird Disney+ die Episoden der Animationsserie zeigen. Die meisten Originalsprecher konnten bereits erneut verpflichtet werden. Lediglich John DiMaggio, die Originalstimme von Bender, zögert offenbar noch.

Disney wollte im Übrigen ursprünglich 60 bis 100 Mio. Abonnenten innerhalb von vier Jahren erreichen. Rund anderthalb Jahre nach dem Launch hat man dieses Ziel nun schon weit übertroffen und zählt damit zu den Platzhirschen unter den Streaming-Anbietern. Netflix führt allerdings weiterhin mit rund 222 Mio. Kunden.

Disney+ auf Siegeszug

Rechnet man noch Hulu und ESPN+ ein, dann kann Disney für seine Streaming-Angebote mittlerweile fast 200 Mio. Abonnenten verbuchen. Wir denken, dass vor allem die starken Marken rund um Pixar, Marvel und Star Wars ein breites Publikum anlocken. Allerdings hat die Übernahme von Fox eben auch Inhalte für Erwachsene wie „The Simpsons“, „The Walking Dead“, „Sons of Anarchy“ und mehr unter Disneys Fittiche geschoben. Derlei Inhalte bündelt man unter seiner Dachmarke Star.

Die Zukunft von Disney+ sieht aktuell sicherlich gut aus, denn für neue Inhalte dürfte gesorgt sein.

Witzlos-Update für PS5 bringt „Hey PlayStation“-Sprachbefehle aber kein VRR

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Sony hat die Verbesserungen/Änderungen für das nächste große PS5-Update bekannt gegeben. Statt VRR (Variable Refresh Rate) gibt es „Hey PlayStation“-Sprachbefehle und mehr Apps auf dem Home-Bildschirm.

Mit so ziemlich jedem großen Update für die PlayStation 5 Konsole warten Fans auf die Aktivierung des VRR (Variable Refresh Rate)-Features. Dieses sorgt dafür, dass die Bildwiederholungsrate des Fernsehers sich an ausgegebenen Framerates der Konsole „anpassen“, um negative Bildeffekte wie zerrissene Darstellungen (Screen Tearing) und Schlieren bei schnellen Bewegungen zu eliminieren. Zudem reduziert sich bei VRR in den meisten Fällen zusätzlich der Input-Lag. Nach rund 15 Monaten seit Verkaufsstart PlayStation 5, schafft es Sony nicht dieses etablierte HDMI-Feature seinen Fans zur Verfügung zu stellen. Die Xbox Series X und Series S unterstützen VRR bereits seit dem ersten Tag!

PS5-Update: Kein VRR, kein 8K, kein 1440p

Weiter fehlen von der angepriesenen 8K-Unterstützung und/oder 1.440p jede Spur. Das 8K-Logo prangert prominent auf dem Verkaufskarton der PS5 und sollte somit auch den Kunden zur Verfügung gestellt werden. Spiele in 1.440p-Auflösung waren nicht kommuniziert, wären aber ein netter Touch, da diese Auflösung zwischen Full-HD und 4K sehr gerne für leistungshungrige Spiele genutzt wird. Ich persönlich wäre ganz schön enttäuscht, wäre die PS5 mein einziges Gaming-System.

„Hey PlayStation“-Sprachassistent

Der "Hey PlayStation" Sprachassistent kann über das Menü der PS5 aktiviert werden (derzeit nur in USA und UK)
Der „Hey PlayStation“ Sprachassistent kann über das Menü der PS5 aktiviert werden (derzeit nur in USA und UK)

Statt sich von den Kunden gewünschten Features zu widmen, kann die PS5 ab sofort per Sprachbefehl gesteuert werden. Mit „Hey PlayStation“ können Kunden in den USA und Großbritannien Spiele, Apps usw. ohne Controller aufrufen und steuern. Die Funktion muss dafür manuell im Menü aktiviert werden. Es fällt wieder auf, dass Sony lieber einen eigenen Sprachassistenten entwickelt, als auf etablierte Systeme wie Google Assistant oder Amazon Alexa zuzugreifen.

Den weiteren Umfang des PlayStation 5 System-Updates haben wir euch nachfolgend aufgelistet. Bei der Fülle an Verbesserungen und neuen, kleinen Features muss man sich schon fragen, wieso VRR noch nicht umgesetzt wurde:

Änderungen PlayStation 5 System-Update

Als Reaktion auf das Feedback aus der Community haben wir einige Updates am Partys-System vorgenommen:

Der aktualisierte Party Chat der PS5
Der aktualisierte Party Chat der PS5
  • Offene und geschlossene Partys (PS5- und PS4-Betas)
    • Wenn ihr eine Party startet, könnt ihr entweder eine offene oder eine geschlossene Party wählen:
      • Bei einer offenen Party können eure Freunde die Party sehen und ohne Einladung beitreten. Freunde von Party-Mitgliedern können ebenfalls beitreten.
      • Eine geschlossene Party ist nur für Spieler, die ihr einladet.
    • Hinweis: Wenn ihr in der Game Base auf PS5 und bei Party auf PS4 für das Starten einer Party [Offene Party] auswählt, können nur Spieler beitreten, die die Beta-Version der PS5- oder PS4-Systemsoftware verwenden. Um eine Party zu starten, der auch Spieler beitreten können, die die Beta-Version nicht verwenden, wählt ihr [Geschlossene Party].
Aktualisierung der Sprachchat-Meldefunktion
Aktualisierung der Sprachchat-Meldefunktion
  • Aktualisierung der Sprach-Chat-Meldefunktion (PS5-Beta)
    • Wenn ihr etwas melden möchtet, was jemand bei einer Party gesagt hat, dann gibt es jetzt Symbole, anhand derer ihr erkennen könnt, wer gerade spricht. Das hilft dem Sicherheitsteam von PlayStation dabei, die entsprechenden Maßnahmen ausgehend von eurem Bericht zu ergreifen. Ihr erfahrt hier mehr über diese Funktion.
  • Share-Play-Update (PS5-Beta)
    • Startet „Share Play“ direkt über die Sprach-Chat-Karte. Ihr müsst nicht mehr zuerst „Bildschirm teilen“ starten, um Share Play zu verwenden.
Die Sprachchat-Lautstärke kann jetzt individuell nach Spiel geändert werden (PS4)
Die Sprachchat-Lautstärke kann jetzt individuell nach Spiel geändert werden (PS4)
  • Sprach-Chat-Lautstärke (PS4-Beta)
    • Ihr könnt jetzt die Sprach-Chat-Lautstärke jedes Spielers bei einer Party auf PS4 individuell anpassen, genau wie auf PS5.

Erweiterungen der Game Base auf PS5

Sprach-Chats heißen jetzt Partys (PS5)
Sprach-Chats heißen jetzt Partys (PS5)
  • Sprach-Chats werden jetzt Partys genannt. Um den Zugriff zu erleichtern, haben wir das Menü „Game Base“ in drei Registerkarten unterteilt: Freunde, Partys und Nachrichten.
  • Über das Steuerungsmenü der Game Base und die Karten könnt ihr jetzt:
    • alle Freunde auf der Registerkarte [Freunde] im Steuerungsmenü sehen oder über Links auf dieser Registerkarte auf die Suchfunktion für Spieler und Freundesanfragen zugreifen.
    • einen Spieler zu einer Gruppe hinzufügen oder eine neue Gruppe direkt über Game Base im Control Center erstellen. Über diese Karte könnt ihr auch Textnachrichten, Kurznachrichten, Bilder und Videoclips versenden und die gemeinsamen Medien einer Gruppe anzeigen.
Eure aktiven Freunde und was sie aktuell spielen (PS5)
Eure aktiven Freunde und was sie aktuell spielen (PS5)
  • Wenn jemand in einer Party seinen Bildschirm teilt, wird jetzt das Symbol (On Air) angezeigt.
  • Wir haben es einfacher gemacht, Freundesanfragen abzulehnen, indem wir eurer Freundesanfrageliste die Schaltfläche [Ablehnen] hinzufügt haben.

Neue Funktionen bei der PS5-Benutzeroberfläche

Ihr könnt eure Favoriten jetzt auf dem Home-Bildschirm anpinnen (auf Home-Bildschirm lassen) PS5
Ihr könnt eure Favoriten jetzt auf dem Home-Bildschirm anpinnen (auf Home-Bildschirm lassen) PS5
  • Nach Genre filtern
    • Wir haben eine Option hinzugefügt, mit der ihr eure Spielesammlung nach Genre filtern könnt, um schnell bestimmte Spielerlebnisse zu finden.
  • Auf Home-Bildschirm lassen
    • Ihr könnt die ausgewählten Spiele oder Apps jetzt auf dem Home-Bildschirm lassen, indem ihr „Auf der Startseite fixieren“ mit der OPTIONS-Taste auswählt.
    • Mit dieser Funktion könnt ihr maximal fünf Spiele und Apps auf jedem Home-Bildschirm ablegen.
  • Mehr Apps auf dem Home-Bildschirm
    • Ihr könnt jetzt insgesamt 14 Spiele und Apps auf eurem Home-Bildschirm anzeigen lassen.
Der aktualisierte Trophäen-Raum der PS5
Der aktualisierte Trophäen-Raum der PS5
  • Update der Trophäen-Benutzeroberfläche
    • Wir haben das visuelle Design der Trophäenkarten und die Trophäenliste aktualisiert. Ihr könnt auch Vorschläge für Trophäen sehen, die ihr mit dem Trophäen-Tracker verdienen könnt, und über das Control Center darauf zugreifen, wenn ihr ein Spiel spielen.
  • „Bildschirm teilen“ über das Menü „Erstellen“ starten
    • Über das Menü „Erstellen“ könnt ihr jetzt das Teilen des Bildschirms starten und euer Spiel an eine offene Party streamen.
Vereinfachte Screen Share Funktion der PS5
Vereinfachte Screen Share Funktion der PS5

Neue Barrierefreiheitsfunktionen

  • Weitere Screenreader-Sprachen
    • Der Screenreader, mit dem Text auf dem Bildschirm laut vorgelesen und gesprochene Anleitungen für die Bedienung der Konsole bereitgestellt wird, wird jetzt in sechs weiteren Sprachen unterstützt: Russisch, Arabisch, Niederländisch, brasilianisches Portugiesisch, Polnisch und Koreanisch.
    • Dadurch wird der Screenreader-Support auf 15 Sprachen erweitert, einschließlich der derzeitigen Sprachen (Englisch (USA), Englisch (Vereinigtes Königreich), Japanisch, Italienisch, Deutsch, Spanisch, lateinamerikanisches Spanisch, Französisch und kanadisches Französisch).
  • Mono-Audio für Kopfhörer
    • Ihr könnt nun Mono-Audio für Kopfhörer aktivieren, sodass derselbe Ton sowohl über den linken als auch den rechten Kopfhörer wiedergegeben wird, anstatt einen Stereo- oder 3D-Audio-Mix zu erhalten. Diese Funktion bietet eine zusätzliche Option zur Verbesserung des PS5-Audioerlebnisses, besonders für Spieler mit einseitigem Hörverlust.**
Großer Text, hohe Kontrastdarstellung und weitere Barrierefreiheitsfunktionen der PS5
Großer Text, hohe Kontrastdarstellung und weitere Barrierefreiheitsfunktionen der PS5
  • Häkchen für aktivierte Einstellungen
    • Ihr könnt jetzt ein Häkchen bei aktivierten Einstellungen anzeigen lassen, sodass ihr leicht erkennen könnt, dass sie aktiviert sind.

Neue Daniel Craig 5-Movie-Collection (James Bond) auf 4K Blu-ray vorbestellbar!

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Es ist soweit! Die neue 5-Movie-Collection mit Daniel Craig in der Rolle des James Bond kann ab sofort auf 4K Blu-ray vorbestellt werden! Die Disc-Box soll am 7. April 2022 erscheinen!

Als erstes wollen wir auf das unterschiedliche Preisgefüge bei den Händlern hinweisen. Während die Disc aktuell bei jpc.de nur 82,99 Euro, während andere Shops über 100 Euro für die 5-Disc-Version verlangen. Lieferbar ist die Disc derzeit auf jpc.de, mediamarkt.de, saturn.de und amazon.de.

5 James Bond Filme für unter 100 Euro

Die Disc wurde bereits Mitte Januar 2022 von Warner Home Video offiziell angekündigt. Jedoch fehlen uns immer noch ausführliche Angaben zur Ausstattung und Umfang der wohl letzten Craig-Collection. Wie zu erwarten enthält diese neben Casino Royale“, „Ein Quantum Trost“, „Skyfall“, „Spectre“ auch den jüngsten Blockbuster „Keine Zeit zu sterben“. Neben der regulären HD-Blu-ray ist jeweils auch die 4K Blu-ray mit am Start. Für den US-Markt wurde die Collection bereits für Anfang März angepriesen. Hierzulande muss man sich noch bis Anfang März gedulden.

Hoffen auf verbesserte Audiospuren

Das vorläufige Box-Design gibt uns einen Hinweis auf die beliebte unzensierte Version von Casino Royale. Ein neuer Schnitt wird jedoch nicht erwartet. Verbesserungen bei den Tonspuren wären sehr willkommen. Diese schafffen es nicht über einen DTS Digital 5.1-Sound hinaus. Es wäre natürlich der Kracher, wenn Warner die deutsche Audiospur an „Keine Zeit zu Sterben“ angleicht, der mit Dolby Atmos ausgeliefert wird.

Es stellt sich jetzt noch die Frage, ob es ggf. noch eine Komplettedition mit allen James Bond Filmen geben könnte, nachdem bereits mehrere Filme auf 4K Blu-ray veröffentlicht wurden und die Filme wohl als restaurierte Fassungen in 4K/HDR vorliegen. So einen „Hammer“ hebt sich Warner aber sicherlich für das Vorweihnachtsgeschäft auf. Bis dahin kann man rätseln, wer der/die neue James Bond wird und was Amazon mit dem Franchise anfängt, nachdem man MGM übernommen hat.

QD-OLED: Samsung Display wägt weitere Investitionen mit Vorsicht ab

Samsung Display bietet 2022 erstmals seine QD-OLED für Partner an. Doch wie es mit der Technologie weitergeht, ist durchaus noch ungewiss.

So wird Samsung Display erst in der zweiten Jahreshälfte 2022 entscheiden, ob weiter bzw. wie viel in QD-OLED-Fertigung und -Entwicklung investiert wird. In der ersten Jahreshälfte sei noch keine fundierte Entscheidung möglich, da noch nicht abzuschätzen sei, ob sich die Investition gelohnt habe. Daraus ergibt sich aber auch, dass Samsung Display die Fertigung nicht mehr im Jahr 2022 wird ausbauen können.

Samsung Display muss dabei auch gegenüber der Samsung Group Rechenschaft ablegen. Gemeinsam wird dann entschieden, wie es in Zukunft mit großen Investitionen, wie sie die QD-OLED-Technik weiterhin erfordern würde, verfahren wird. Samsung Display soll aber noch nicht über ausreichende Daten verfügen, um so ein Review zu gestalten. So sei noch nicht klar, wie die QD-OLEDs am Ende am Markt nachgefragt werden.

A95K QD-OLED-TV 2022 Sony
Sony präsentiert mit dem A95K den weltweit ersten QD-OLED TV auf der CES 2022 || Bild: Sony

So hat bisher nur Sony mit dem Bravia XR A95K ein QD-OLED-Modell vorgestellt. Von diesem TV sind noch nicht einmal die Verkaufspreise bekannt. Doch gegen eine Investition könnten auch die bisher geringen Ausbeuten bei den Panels sprechen – sie sollen sich um die 30 % bewegen. Berechnet man den gesamten Zusammenbau der TVs ein, soll die Rate sogar noch sinken.

Samsung Display fertigt aktuell nur wenige QD-OLED-Panels

Entsprechend kann Samsung Display aktuell angeblich nur wenige QD-OLED-Panels liefern. Derzeit beträgt die Produktionskapazität 30.000 Substrate pro Monat. Vermutlich wird dies 2023 so verbleiben. Denn selbst wenn die Investitionen ausgebaut werden, braucht es Zeit, um neue Fertigungsstraßen freizuschalten. Vor 2024 dürfte sich die QD-OLED-Produktion also nicht wesentlich erhöhen. Derzeit kann Samsung Display wohl ca. 1 Mio. QD-OLED-Panels im Jahr liefern. Das setzt aber bereits voraus, dass man die Ausbeute von 30 auf ca. 70 % steigert.

Mit dem Dual Style Design lässt sich der Standfuß nach vorne klappen und der A95K QD-OLED-TV ganz an die Wand schieben.
Mit dem Dual Style Design lässt sich der Standfuß nach vorne klappen und der A95K QD-OLED-TV ganz an die Wand schieben.

Möglich ist auch, dass Samsung Display QD-OLED wieder als Experiment abhakt und sich auf QD Nanored LED (QNED) fokussiert. Die Entscheidung dürfte davon abhängen, wie die QD-OLED am Markt angenommen werden und was Samsung Visual Display, die TV-Sparte von Samsung, für die Zukunft plant.

Disney+ experimentiert bereits mit Livestreams

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Der Streaming-Anbieter Disney+ hat erste Experimente mit Livestreams gestartet. Noch ist jedoch offen, inwiefern man dieses Angebot ausweiten könnte.

So zeigte man bei Disney+ die 94. Oscar-Nominierungen als Livestream in den USA. Allerdings wurde der Stream eben nicht nur bei Disney+ parallel zum laufenden Event übertragen, sondern auch bei den ebenfalls zum Unternehmen gehörenden Hulu und ABC News. Auch zeigte die Academy selbst den Stream auf diversen Plattformen. Das hat natürlich einen allzu großen Run auf Disney+ verhindert.

Disney gibt jedenfalls an, mit seinem ersten Livestreaming-Experiment bei Disney+ sehr zufrieden zu sein. Man wollte aber noch nicht konkreter sagen, was nun der nächste Schritt sein könnte. Vorstellbar sind sicherlich einige Szenarien. Beispielsweise könnte Disney in den USA Sportübertragungen zu Disney+ bugsieren. Denn dort gehört dem Anbieter ja auch der Sportsender ESPN. Ebenfalls ist möglich, dass man z. B. zum Disney Day Live-Übertragungen offeriert.

Freilich könnte Disney auf diese Weise z. B. auch exklusive Trailer-Premieren bei Disney+ stattfinden lassen, um Hype um kommende Kinofilme oder auch Serien zu generieren. Da ist sicherlich vieles möglich und intern dürfte man da bei Disney sicherlich bereits Ideen abwägen.

Wachstum von Disney+ baut aktuell ab

Und Disney+ benötigt neue Wege, um Abonnenten zu locken. Denn derzeit baut das zunächst kometenhafte Wachstum wieder ab. Im vierten Quartal 2021 etwa konnte Disney+ nur rund 2,1 Mio. neue Abonnenten verbuchen. Damit verfehlte man die Erwartungen der Wall Street. Der Geschäftsführer, Bob Chapek, geht aber dennoch davon aus, dass man bis 2024 sein anvisiertes Ziel von 230 bis 260 Mio. Abonnenten für Disney+ erreichen werde.

Der Druck wächst natürlich auch, weil immer mehr Studios eigene Streaming-Angebote offerieren und um die Gunst der Kunden buhlen. Etwa sind nach Disney+ auch HBO Max (Warner), Paramount+ und Peaock (NBCUniversal) gestartet.

Netflix gibt Ausblick auf kommende deutschsprachige Eigenproduktionen

Netflix hat heute in seiner „Content Remote Show“ einen Ausblick auf kommende deutschsprachige Inhalte gegeben. Insgesamt 19 Eigenproduktionen stellte man vor.

Zehn davon wurden heute komplett neu angekündigt, die restlichen hatte man schon in den vergangenen Wochen und Monaten zumindest angedeutet. Dabei handelt es sich nun konkret um neun frische Serien, fünf Filme und zudem fünf non-fiktionale Formate wie beispielsweise die Reality-Serie „Queer Eye Germany“. Dabei gibt Netflix an, dass man von 2021 bis 2023 seine Investitionen in lokale Inhalte verdoppele – auf ca. 500 Mio. Euro.

Was man erwähnen sollte: Ganz freiwillig geschieht das auch wieder nicht, denn es gibt in der EU eine Quote für Streaming-Anbieter. Plattformen wie Apple TV+, Disney+ oder eben Netflix sind also verpflichtet einen gewissen prozentualen Anteil ihrer Produktionen im Programm aus der EU zu beziehen – ob das nun qualitativ Sinn ergibt oder eben nicht. Das solltet ihr für euch entscheiden, wenn ihr eventuell in die neuen Titel hereinschaut.

Die deutschsprachigen Produktionen stammen nicht nur aus Deutschland, sondern auch Österreich und der Schweiz. Zum Beispiel ist „Buba“ ein Spin-off der erfolgreichen Serie „How to Sell Drugs Online (Fast)“. Der Film entsteht unter Regie von Arne Feldhusen mit Bjarne Mädel in der Hauptrolle.

Folgende Filme werden dabei in deutscher Sprache im Auftrag von Netflix gedreht:

  • Buba (Österreich)
  • Im Westen nichts Neues
  • Blood & Gold (Österreich)
  • Faraway (Österreich)
  • Paradise (Österreich)

Netflix will mit deutschsprachigen Produktionen auf Erfolgskurs bleiben

Unter den Serien ist etwa auch die Adaption des gleichnamigen Buches von Karten Dusse „Achtsam Morden“. Ebenfalls stellt „Liebes Kind“ eine Buchumsetzung dar – basierend auf dem Roman von Romy Hausmann. Wer historische Stoffe schätzt, findet vielleicht in „The Empress oder der zweiten Staffel von „Barbaren“ neues Futter.

Deutschsprachige Serien:

  • Totenfrau
  • King of Stonks (Österreich)
  • Kleo
  • Barbaren: Staffel 2
  • The Empress
  • 1899
  • Neumatt
  • Liebes Kind (Österreich)
  • Achtsam Morden (Österreich)

Netflix wildert auch im Non-fiction-Bereich

Zusätzlich wären da eben die Non-fiction-Formate, worunter Netflix einerseits Dokumentationen und andererseits Reality-Shows versteht. Beispielsweise wäre da das True-Crime-Format „Söring“ genau so zu nennen wie „Wirecard“, was sich natürlich um den Skandal dreht, der sich um das deutsche Finanzunternehmen mit engen Verstrickungen zur Politik abzeichnete. Ist für euch etwas dabei?

Non-fiction-Formate in deutscher Sprache:

  • Queer Eye Germany
  • Söring (Österreich)
  • Gladbeck (Österreich)
  • Wirecard (Österreich)
  • Facing North

RTL zeigt 2022 wieder die Formel 1

Der Privatsender RTL hat bestätigt, dass er 2022 wieder die Formel 1 zeigen wird. Allerdings hat man nicht die gesamte Saison, sondern nur vier ausgewählte Rennen im Programm.

Die Rennen werden im Free-TV übertragen, sind also für jeden frei zugänglich. Allerdings wird RTL natürlich auch mit Werbung arbeiten. Man setzt dabei auf bekannte Gesichter bei den Moderatoren bzw. Kommentatoren. So sind Christian Danner und Heiko Wasser die Kommentatoren, Florian König der Moderator und Kai Ebel der Streckenreporter beim Privatsender. Auch Laura Papendick bleibt Teil des F1-Teams und wird den Großen Preis der Niederlande bei RTL moderieren.

Los geht es am 24. April mit dem Großen Preis der Emilia-Romagna aus Imola. Als weitere Live-Übertragungen seien laut RTL die Rennen aus Großbritannien (Silverstone, 3. Juli), den Niederlanden (Zandvoort, 4. September) und Brasilien (13. November) geplant, unter Vorbehalt möglicher Änderungen am Rennkalender. RTL darf die Rennen dank einer Sublizenzvereinbarung mit Sky Deutschland ausstrahlen.

Die Formel 1 startet im März 2020 wieder auf Sky Q in 4K/UHD Qualität
Die Formel 1 bleibt hauptsächlich Sky vorbehalten.

Wer also alle Rennen der Formel 1 live verfolgen möchte, sollte weiterhin zu Sky blicken. Im Ausland sind die Rennen auch über die offizielle F1-App abrufbar. Wer es darauf abgesehen hat, muss in Deutschland jedoch mit einem VPN hantieren.

Alle Live-Rennen bei RTL im Überblick

Hier ist der Überblick über die Formel-1-Rennen bei RTL bzw. deren Ausstrahlungstermine:

  • 24.04.2022 Großer Preis der Emilia Romagna (Imola)
  • 03.07.2022 Großer Preis von Großbritannien (Silverstone)
  • 04.09.2022 Großer Preis der Niederlande (Zandvoort)
  • 13.11.2022 Großer Preis von Brasilien (Sao Paulo)

Laut RTL Deutschland erreiche die Formel 1 im Free-TV weiterhin starke Quoten, sodass das Zuschauerinteresse gezeigt habe, dass man weiterhin die Ausstrahlung beibehalten sollte. Freilich gibt es an den Rennen aber immer lautere Kritik von Klimaschützern, welche dem Rennsport generell kritisch gegenüberstehen.

Kino 2021 in Europa: Anstieg der Einnahmen um 42 %

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Die Handelsgruppierung UNIC hat erklärt, dass sich das Kino in Europa 2021 erholt habe. So stiegen die Einnahmen der Kinobetreiber gegenüber dem Vorjahr um rund 42 % an.

UNIC vertritt in Europa Kinobetreiber und deren nationale Wirtschaftsverbände und das über 39 Regionen. Laut den Verantwortlichen steigerten sich jedenfalls im letzten Jahr die Einnahmen wieder um 42 %. Doch wahrer Jubel mag sich da vermutlich dennoch kaum einstellen. Vergleicht man nämlich mit Prä-Pandemie-Zeiten, dann liegt man immer noch 57 % unter den Einnahmen, die vor der Corona-Krise im Jahr erzielt werden konnten.

Bei den Daten handelt es sich noch um Schätzungen, so UNIC. Es werde noch ausführlichere Berichte zu den einzelnen Regionen mit finalen Angaben im Verlauf des Frühjahrs 2022 geben. Je nach einzelner Region ergibt sich zudem ein anderes Bild. In Deutschland etwa gab es „nur“ ein Wachstum von 25,8 %, wenn man 2020 und 2021 vergleicht. Blickt man auf die Jahre vor der Pandemie, dann müssen Kinobetreiber hierzulande immer noch ein Einnahmenminus von ca. 62,5 % hinnehmen.

Eingenommen wurden jedenfalls in den 39 erfassten Regionen 3,7 MRd. Euro. Ca. 590 Mio. Menschen besuchten das Kino in Europa, was einem Anstieg um 38 % entsprach, wenn man mit 2020 vergleiche. Fasst man die EU plus Großbritannien ins Aufe, dann wurden über 400 Mio. Tickets verkauft und 2,9 Mrd. Euro umgesetzt. Immer noch beeinträchtige die Pandemie aber die Lage.

Blockbuster mit hohen Budgets zogen die Menschen an

Wenig verwunderlich: Es waren vor allem große Blockbuster wie „Spider-Man: No Way Home“, „James Bond: No Time to Die“ oder „F9: The Fast Saga“, welche die Europäer ins Kino zogen. Speziell der Netzschwinger wurde Ende 2021 zum größten Erfolg nicht nur des Jahres, sondern der ganzen Pandemie. 2022 werde nun ein entscheidendes Jahr, in dem möglicherweise weltweit 33,2 Mrd. US-Dollar in den Kinos eingenommen werden könnten. Doch die Corona-Krise ist bisher nie ganz berechenbar gewesen, also warten wir einmal vorsichtig ab.

UNIC schlüsselt hier die Kinoeinnahmen 2021 auf.
UNIC schlüsselt hier die Kinoeinnahmen 2021 auf.