Anker präsentiert mit dem Nebula Cosmos Laser 4K seinen ersten Projektor mit Laser-Lichtquelle. Das portable Gerät soll eine Laser-Lichtleistung von 2.400 Ansi-Lumen besitzen, für eine maximale Diagonale von 150 Zoll.
Hochwertiges Heimkino wird protabel. Anker überrascht auf der CES 2022 mit dem jüngsten Zugang der Nebula Cosmos Projektoren-Familie, erstmals mit Laser-Lichtquelle! Die Laser-Dioden sollen eine beeindruckende Lichtleistung von 6.000 Lumen besitzen, von denen ganze 2.400 Ansi-Lumen auf die Projektionsleinwand treffen (Ansi-Lumen wird gemessen mit einem Schachbrett-Muster mit 9 Feldern mit 5% und 10% Grauanteil). Der kompakte Heimkino-Projetor besitzt also ausreichend Power, um selbst bei nicht optimalen Lichtverhältnissen ein kontrastreiches Bild wiedergeben zu können. Die Helligkeitsreserven sind auch sicherlich zuträglich bei Projektionen mit einer maximalen Diagonale von 150 Zoll.
Kompakt mit Tragegriff: Nebula Cosmos Laser 4K Projektor
ALPD 3.0 Lasertechnologie
Zum Einsatz kommt übrigens die ALPD 3.0 Laser-Technologie. Diese basiert auf einem roten und zwei blauen Laser-Dioden, wobei einer der blauen Laser durch einen Phosphor-Filter gejagt wird. Version 3.0 erhöht die Lichteffizienz im Vergleich zu den Vorgänger-Versionen um rund 20 Prozent, deckt einen Großteil des DCI-P3-Farbraums ab und liefert eine 100%ige Farbhelligkeit. Hört sich doch gar nicht so schlecht an.
Highlight-Features des Nebula Cosmos Laser 4K Projektors
Videos können in SDR (Standard Dynamic Range) oder HDR10 wiedergeben werden. Es erreichen 3.840 x 2.160 Bildpunkte die Leinwand – eben die klassische 4K Auflösung. Hier muss man erwähnen, dass diese nicht nativ vom Projektor verarbeitet werden. Die vierfache Full-HD-Auflösung wird durch ein Pixel-Shifting-Verfahren des 1.080p-Chips erreicht. Im Vergleich mit niedriger aufgelösten Projektoren ergibt sich dennoch ein deutlicher Detailgewinn, auch weil die eingehenden Videosignale nativ in 4K Ultra HD verarbeitet werden können.
Automatische Trapezkorrektur und Autofokus
Der portable 4K Laser Projektor muss lediglich auf einer gerade Fläche aufliegen. Die restlichen Bildeinstellungen übernimmt der Nebula Cosmos Laser 4K selbst!
Für den portablen Nebula Cosmos Laser 4K Projektor sind Features, die die Ausrichtung des Bildes vereinfachen, unerlässlich. So besitzt der Beamer neben einer automatischen Trapezkorrektur (vertikal und horizontal) einen stufenlosen Autofokus. Wenn diese so gut funktionieren wie beim Nebula Cosmos 4K MAX, dann sind wir mehr als zufrieden. Einzig eine Nivellierung, also das gerade, horizontale ausrichten des Bildes fehlt. So muss der Nebula Cosmos Laser 4K zumindest auf einer geraden Oberfläche aufgestellt werden.
Nebula Cosmos Laser 4K mit Android TV 10
Als Betriebssystem kommt Android TV 10 zum Einsatz, mit allen Vorteilen wie dem Google Play Store, Chromecast, Google Assistant usw. Eine breite Auswahl an Streamingdiensten wie Prime Video oder Youtube stehen ebenfalls zur Wahl. Da das Modell nicht für Netflix zertifiziert ist, muss diese App wohl wieder per Sideloader (ist meist schon vorbereitet auf dem Projektor), eigenständig installiert werden. Ansonsten bleibt einem immer noch die Nutzung eines externen Streaming-Players. Das System zeigt sich auch recht Anschluss-freudig, besitzt der Nebula Cosmos Laser 4K einen HDMI 2.0-Eingang, USB-Ports und einen 3.5mm Klinkenanschluss. Bluetooth 5.0 und WiFi für die Verbindung mit Peripherie und Internet sind natürlich Pflicht.
Wirkt wie aus einem Guss, der Nebula Cosmos Laser 4K von Anker
Das System wird abgerundet mit einem integrierten Stereo-Soundsystem mit 30 Watt Leistung, das Dolby Audio mit 5.1 Surround-Sound verarbeiten kann. Der Klang kann manuell über den integrierten Equalizer optimiert werden. Dem System steht auch die AiFi-Technologie bei, die die Audiowiedergabe durch angelernte, künstliche Intelligenz optimiert.
Preis und Termin:
Anders als bei den meisten Neuankündigungen auf der CES 2022 liefert uns ANKER für seinen neuen Nebula Cosmos Laser 4K gleich einen Preis und Liefertermin mit. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 2.199 Euro. Verfügbar ist das Modell ab März 2022.
Samsung hat bei seinen letzten Superdeals nachträglich eine Prämie für TV-Käufer ausgetauscht. Laut einem Anwalt könnte der Hersteller nicht nur gegenüber den Kunden rechtswidrig gehandelt haben, sondern auch das Wettbewerbsrecht verletzen.
So hatten wir auch mehrfach im letzten Jahr über die immer wieder neu aufgelegten Superdeals berichtet. Dabei gab es für Käufer von Fernsehgeräten und Soundbars unter anderem die Option, bei einigen TVs zum Kauf gratis ein Smartphone dazu zu erhalten. Als recht interessant erwies sich etwa The Frame mit 65 Zoll, zu dem es ein Samsung Galaxy S20 geben sollte.
Doch wie in der offiziellen Community einige Nutzer klagen, lieferte Samsung am Ende ein anderes Gerät, nämlich das Galaxy S20 FE. Gerechtfertigt wurde dies damit, dass das reguläre S20 nicht ausreichend verfügbar sei. Außerdem verwies Samsung auf die Teilnahmebedingungen, in welchen man festgehalten hatte, dass man bei Nicht-Verfügbarkeit einer Prämie einen gleichwertigen Ersatz liefere. Allerdings kann man sich natürlich trefflich darüber streiten, ob das günstigere S20 FE wirklich dem S20 ebenbürtig ist.
Die Samsung Super Dea!s liefen zuletzt noch im Dezember 2021.
Nach Auslegung des Anwalts Dr. Matthias Böse erläutert, könnte Samsung rechtswidrig vorgegangen sein. Die AGB-Klausel stehe seiner Ansicht nach mit§ 308 Nr. 4 BGB in Konflikt stehe. Darüber hinaus könnte Samsungs Klausel nach§ 305c Abs. 1 BGB für die Kunden als überraschende und damit unwirksame Klausel gelten. Letzten Endes denkt er, dass Kunden die umgedeutete Prämie in dieser Form nicht hinnehmen müssten.
Anwalt rät zur Kontaktaufnahme und Forderung von Ersatz
Der Anwalt bietet auf seiner Website ein Musteranschreiben an und rät Samsung eine Frist zu setzen, um die korrekte Prämie, also das S20, zu übersenden. Andernfalls sei auch die Forderung eines Schadensersatzes möglich. Der entspreche dem aktuellen Marktwert des S20. Dies gelte auch dann, wenn das S20 FE schon eingetrudelt sei. Dann sei es ratsam die Rücksendung anzubieten und die korrekte Prämie zu fordern.
Samsung zog seine Superdeals 2021 mehrfach neu auf.
Letzten Endes wirft das Verhalten von Samsung kein gutes Licht auf den Hersteller. Es könnte laut Böse auch wettbewerbswidrig sein, da Samsung bis zum Ende der Superdeals immer noch mit dem S20 als Prämie warb, obwohl dem Unternehmen da bereits bewusst gewesen sein muss, dass das Gerät nicht mehr an Kunden verschickt werde. Allerdings ist einzuwenden, dass dies natürlich die Ansichten eines Anwalts sind. Endgültige Klarheit könnte am Ende nur ein Richter bzw. ein Urteil schaffen.
TV-Hersteller TCL hat im Rahmen der CES 2022 in Las Vegas seine neuen Mini-LED-TVs mit 144Hz angeteasert. Mit konkreten Details hält man sich jedoch noch zurück!
Nicht viel, aber wenigstens etwas. Auch von TV-Hersteller TCL gibt es für den deutschsprachigen Raum neues von der Messe. Das Unternehmen teasert seiner 144Hz-Mini-LED-TVs an, die Gamer mit noch höheren Bildwiederholungsraten (FPS) überzeugen sollen. Neben den oben gezeigten Bild gibt es jedoch noch keine konkreten Details zu den neuen Produkten. In der Pressemitteilung liest man von unzähligen Konsolenspielen die in 120Hz laufen und dass die TCL Mini LED TVs der neuen Generation einen entscheidenden Vorteil durch ihre 144Hz-Verarbeitung besitzen. Fest steht, bislang unterstützt weder Sony noch Microsoft 144Hz über ihre Next-Generation-Konsolen. Faktisch können derzeit nur PC-Gamer von der erhöhten FPS-Rate profitieren.
TCL Mini LED TV der 3. Generation
Oder handelt es sich um ein Frame-Upscaling von 120Hz auf 144Hz? Wir werden sehen. Vielleicht gibt es diesbezüglich auch noch ein „Upgrade“ seitens der PS5 oder Xbox Series X. Denn zur CES 2022 wurden bereits mehrere TV-Geräte, darunter auch Samsung neues NEO QLED TV Line-Up mit 144Hz angepriesen. Weiter besitzen TCLs Mini-LED-TVs über 1.000 Dimming-Zonen und bringen eine erhöhte Leuchtkraft für Gaming, Fernsehen und Co. mit sich. Für TCL ist es übrigens bereits das dritte Jahr, in dem das Unternehmen ein Produkt mit Mini LED auf den Markt bringt.
War das schon alles von TCL wird sich der ein oder andere fragen? Natürlich nicht! TCL nutzt die CES vorrangig, um die neuen Produkte für den US-Markt anzukündigen. Für Deutschland wird das komplette Line-Up meist in einem separaten Event vorgestellt. Wir spitzen aber trotzdem einmal kurz zu den US-Neuvorstellungen. Vielleicht erscheint eines der Produkte auch hierzulande:
98 Zoll 4K LCD-TV mit HDMI 2.1
In den USA ist alles größer: TCL 98 Zoll 4K/120Hz TV mit HDMI 2.1
Große Displaydiagonalen sind in den USA noch mehr im Kommen als bei uns. Passt also zu den großen Autos, großen Burgern und großen Privatverschuldungen. TCL möchte mit dem neuen R754 der 7er-Serie gleich das Käuferfeld oberhalb der 90-Zoll abgrasen. Der 4K-LCD-TV hat eine Diagonale von 98 Zoll und unterstützt die Wiedergabe von 4K@120Hz-Bildsignalen via HDMI 2.1. Als Betriebssystem kommt Google TV zum Einsatz. Der TV-Behemoth soll unter 8.000 $US kosten.
Der TCL X925 Pro 8K Mini-LED-TV ist in Deutschland bereit erhältlich
Ebenso wurde für den US-Markt der X925 PRO, ein 85 Zoll miniLED-TV der mittlerweile dritten Generation angekündigt. Das gleiche bzw. ein ähnliches Modell wurde in Deutschland bereits im September 2021 angekündigt. Ebenfalls mit 8K-Auflösung, Dolby Atmos Soundsystem, 120Hz und Google TV Betriebssystem.
Mehr Infos und Neuheiten von der CES findet ihr in unserem Special!
QD-OLED wird als Technologie nicht nur für Fernsehgeräte eingesetzt. Samsung und Alienware haben bereits erste Monitore vorgestellt.
Alienware, PC-Gamern bestens für seine Gerätschaften bekannt, prescht dabei mit dem Alienware 34 Curved QD-OLED (AW3423DW) voran. Laut dem Hersteller richte man sich mit diesem Monitor an Spieler von Renn-, Simulations- und Action-Adventure-Games sowie Twitch-Streamer und Content-Entwickler. Der Monitor kombiniere die hohe Bildqualität von OLED mit Quantum-Dot-Technologie und gewährleiste dadurch verbesserte Farben, große Farbgleichmäßigkeit, breite Farbabdeckung und intensive Helligkeit.
Der Monitor kommt auf 34 Zoll Diagonale, 3.440 x 1.440 Pixel als Auflösung und bringt 175 Hz Bildwiederholrate mit. Als Anschlüsse sind DisplayPort 1.4 und HDMI 2.0 vorhanden. Auch Nvidia G-Sync wird geboten. Leider nennt uns Alienware noch keinen Preis. Der Gaming-Monitor ist auch nach VESA DisplayHDR 400 True Black zertifiziert. Die Auslieferung soll laut dem Hersteller wohl im März 2022 anlaufen.
Der neue Alienware AW3423DW mit QD-OLED-Panel.
Samsungs erstes Modell ist wiederum der Odyssey G8QNB. Auch hier handelt es sich um einen Gaming-Monitor mit 34 Zoll Diagonale und 3.440 x 1.440 Pixeln als Auflösung bei einer Bildwiederholrate von 175 Hz. Die Reaktionszeit liegt bei nur 0,1 ms. Das Panel, welches bei beiden Monitoren identisch ist, deckt 99 % des DCI-P3-Farbraumes ab. Samsung nennt noch keine Verfügbarkeit. Die Krümmung beträgt 1800R.
QD-OLED: Bildschirme werden teurer als klassische OLEDs
Auch wenn wir noch keine Preisempfehlungen kennen, ist klar, dass die neuen QD-OLED-Monitore von Alienware und Samsung deutlich teurer sein werden, als LCD- oder reguläre OLED-Pendants. Wie groß die Preisunterschiede ausfallen werden, wissen wir aktuell aber noch nicht.
Wie teuer werden die ersten QD-OLED-Monitore?
Wir rechnen zumindest mit Preisempfehlungen von mehreren Tausend Euro. Am Ende dürften also wohl nur Enthusiasten zu den ersten QD-OLED-Monitoren greifen.
Acer hat im Rahmen der CES 2022 seinen neusten High-End-Gaming-Monitor basierend auf einem 4K OLED Panel mit 48 Zoll vorgestellt. Der Acer Predator CG48 überrascht mit einer maximalen Bildwiederholungsrate von 138Hz.
120Hz bei einem Gaming-Monitor oder aktuellen 4K Fernsehern ist nichts Neues. In diesen Tagen wurden auch mehrere Geräte vorgestellt (unter anderem Samsung NEO QLED TVs 2022) die über einen 144Hz-Modus bei voller 4K Auflösung verfügen. Wie nun Acer dazu kommt, einen 4K OLED Monitor für Gaming mit einer maximalen Bildwiederholungsrate von 138Hz anzukündigen, entzieht sich unserem Kenntnisstand. Und zu Witze über Doppel-69 lassen wir uns auf jeden Fall nicht hinreißen.
138Hz nur über HDMI 2.1
Wie dem auch sei, von der Framerate profitieren in diesem besonderen Fall nur PC-Gamer mit aktiviertem VRR und/oder AMD FreeSync Premium Pro. Die PlayStation 5 und Xbox Series X werden das System auf maximal 120Hz nutzen können. Das Schöne am Acer CG48 ist, dass dieser nicht nur über eine HDMI 2.1-Schnittstelle, sondern zusätzlich über einen DisplayPort 1.4-Eingang verfügt. Dazu gesellen sich noch vier USB 3.2-Ports sowie ein USB-C-Anschluss. Die 138Hz sollen jedoch nur via HDMI 2.1 erreichbar sein.
Predator CG48 genießt Vor- und Nachteile von OLED
Acer gibt die Reaktionszeit des OLED-Panels mit 0.1ms (Grau zu Grau) an, die DCI-P3 Farbraumabdeckung soll bei 98% liegen und der Nutzer profitiert natürlich von den weiteren Features der OLED-Technologie wie eine perfekte Schwarzdarstellung, ein extrem breites Kontrastverhältnis und Blickwinkelstabilität. Beim Thema Gaming schwebt einem immer die Gefahr von temporären oder bleibenden Beeinträchtigungen des Displays vor. Vor allem ein OLED-Display ist im gewissen Maßen ja von Ghosting-Bildern oder Einbrennen (Burn-In) gefährdet. Leider konnten wir anhand der Infos nicht herausfinden, wie Acer dagegen vorgeht. Womöglich wird hier ein APL-Limitier eingesetzt, der das Bild abdimmt bei zu vielen statischen Elementen, oder wenn gar nichts auf dem Display passiert, springt ein Bildschirmschoner an (unsere Vermutung).
Acer Predator CG48 Preis und Termin:
Der Acer Predator CG48 4K OLED Gaming-Monitor soll im zweiten Quartal 2022 (April-Juni) für rund 2.200 Euro in den Handel kommen. Preislich liegt das Modell über einem gleich großen 4K OLED TV mit HDMI 2.1 (z.B. von LG Electronics), die Vorteile liegen in der erhöhten Bildwiederholungsrate 138Hz, dem DisplayPort 1.4 und der Vielzahl von USB-Anschlüssen für PC-Peripherie.
Sony hat endlich die technischen Daten der PlayStation VR2 bestätigt. Das VR-Headset kommt zudem mit dem neuen VR2 Sense-Controller auf den Markt.
Im gleichen Atemzug hat Sony damit erstmals offiziell bestätigt, dass das kommende Virtual-Reality-System auch offiziell als PlayStation VR2 auf den Markt kommen wird. Der beiliegende Controller wird sich PlayStation VR2 Sense nennen – in Anlehnung an den DualSense der PS5.
OLED-Display mit 4K Auflösung mit 90/120Hz
Unter anderem verspricht Sony verbessertes Tracking und eine vereinfachte Einrichtung. Denn die PS VR2 wird nur ein einziges Kabel als Verbindung zur Konsole benötigen. Dabei liefert das neue Headset eine Auflösung von 2.000 x 2.040 Pixeln pro Auge und 90 bzw. 120 Hz. Das 110°-Sichtfeld wird mit speziellen Rendering-Verfahren kombiniert, die es erlauben, das periphere Sichtfeld mit weniger Details zu berechnen, um so die Leistung dort einzusetzen, wo sie benötigt wird.
Der neue PS VR2 Sense
Außerdem setzt man auf headsetbasiertes Controller-Tracking: Mit der Inside-out-Tracking-Funktion trackt die PS VR2 euch und eure Controller über Kameras, die in das VR-Headset integriert sind. Bewegungen und Blickrichtungen werden im Spiel wiedergegeben, ohne dass ihr eine externe Kamera benötigt. Sony kombiniert Augen-Tracking, Headset-Feedback, 3D-Audio und den PS VR2 Sense-Controller, um die Immersion zu erhöhen.
PS VR2 wird Headset-Feedback bieten
Headset-Feedback ist wiederum eine neue sensorische Funktion, die das Empfinden von Aktionen innerhalb des Spiels verstärkt. Das Feedback entsteht durch die Vibrationen eines einzelnen integrierten Motors. Spieler können nun verschiedene Eindrücke spüren, wie zum Beispiel den erhöhten Puls einer Figur in angespannten Momenten, den Luftzug von Objekten, die an der Figur vorbeifliegen, oder den Schub eines Fahrzeugs beim Beschleunigen. Mit Augen-Tracking erkennt die PS VR2 die Augenbewegung, sodass ein Blick in eine bestimmte Richtung zusätzliche Interaktionen für die Spielfigur erzeugen kann.
Die PlayStation VR wird ein Controller-Paar benötigen.
Kombiniert mit dem haptischen Feedback und den adaptiven Triggern der Controller, will Sony so eine hohe Immersion erzeugen. Ein Vorzeigetitel dafür soll „Horizon Call of the Mountain“ von Guerrilla und Firesprite sein. Dieses Originalspiel wurde speziell für PS VR2 entwickelt.
Seitens Samsung Electronics hält man sich zum QD-OLED TV (QD Display TV) weiterhin bedeckt. Dass es ihn wirklich gibt, beweist die Auszeichnung mit dem CES Innovation Award 2022.
Samsung hat ein Produkt mit neuer Displaytechnologie in der Hinterhand und kündigt es nicht auf der CES 2022 an? Meine Vermutung, der TV-Hersteller möchte nicht die Verkäufe seiner UHD, QLED und NEO QLED Fernseher gefährden, da unentschlossene Käufer vielleicht drauf warten, wann bzw. zu welchem Preis der Samsung QD-OLED-TV auf den Markt kommt. Eine andere Erklärung fällt mir aktuell nicht ein. Es ist auch nicht klar, ob der CES Innovation Award für den „Samsung 65″ QD-DISPLAY TV“ bereits online gehen sollte, oder ob es sich hier um vielleicht um einen Fehler handelt. Das Platzhalterbild spricht auf jeden Fall dafür, dass die Jury wohl noch kein finales Produkt zu sehen bekommen hat (wie so viele andere Produkte auch).
Der QD-OLED-TV (QD-Display TV) von Samsung soll auf das Ifinity One Design setzen, wie auch schon die diesjährigen 8K-Modelle und der 75QN95B (4K).
Best of Innovation: Samsung 65 QD-Display TV
Interessanter ist in diesem Fall eh der Text in dem die Jury erklärt, wieso sie dem Samsung QD-OLED-TV einen CES Innovation Award 2022 in der Kategorie „Best of Innovation“ verliehen haben. In der Beschreibung steht, dass es sich beim Samsung QD-Display TV um das weltweite erste, echte, selbstleuchtende Quantum Dot OLED-Display mit RGB-Pixelmatrix sei. Dieses soll den TV-Markt revoluzionieren, indem es den Schwarzwert und Kontrast von OLED mit den Farben und Spitzenhelligkeit von Quantum Dot für ultimative Darstellungen vereint. Der Text scheint wie aus der Feder eines Samsung Produktmanagers.
Infinity One Design, 144Hz und vier HDMI 2.1-Anschlüsse
Der zweite Absatz ist da schon eher nach unserem Geschmack. In diesem wird berichtet, dass der Samsung QD-OLED-TV mit dem schicken Infinitiy One Design aufwarten inkl. Object Tracking Sound-Technology aufwarten kann. Zudem hat der TV wohl dein 2022 Neo Quantum Prozessor verbaut, unterstützt eine maximale Bildwiederholungsrate von 144Hz und kommt mit vier HDMI 2.1-Anschlüssen daher (wohl über eine One Connect Box). Klingt spannend.
Samsung QD-Display TV (QD-OLED in der Mitte) im Vergleich mit Modellen der Konkurrenz (links LG, rechts Sony?)
Es wird davon ausgegangen, dass sich Samsung mit dem QD-Display-TV in den oben genannten Kategorien mit den marktbeherrschenden OLED Fernsehern von LG, Sony, Philips, Panasonic und Co. messen kann, diese jedoch in einigen Belangen übertrifft. Jedoch stellt der QD-OLED-TV womöglich weniger eine Revolution, als eine sinnvolle Evolution dar. In einem Video von CNET konnte man bereits einen Prototyp mit QD-Display bewundern. (siehe Bild oben). Aus der Aufnahme kann man eine bessere Farbdarstellung erahnen, jedoch muss man die Technologie sicherlich mit eigenen Augen sehen, um sich ein umfassendes Bild zu machen.
Laut dem Sprecher des Videos testet Samsung die Displays derzeit noch auf Hertz und Nieren um z.B. temporäre oder bleibende Beeinträchtigungen des Bildes wie Burn-In (Einbrennen) oder Geisterbilder auszuschließen. Auch die Lebensdauer (ggf. Helligkeitsverlust über Zeit) ist ein Thema, dem sich die Ingenieure von Samsung widmen. Man spekuliert, dass der TV hier auch im Bereich von LGs OLED-TVs liegen dürfte. QD-OLED wird nicht nur bei TV-Geräten eingesetzt, erste Monitore sind ebenfalls bereits für das Produktjahr 2022 angekündigt worden.
Panasonic kündigt mit dem LZW2004 seinen neuen 4K OLED TV mit „Master OLED Pro“-Panel an. Innerhalb der LZW2004-Serie erscheint auch Panasonics erster 4K OLED TV mit 77 Zoll.
Viele haben darauf gewartet, jetzt ist es endlich so weit. Mit dem 2022 Premium 4K OLED TV der LZW2004-Serie bekommt man die großartige Bildqualität des japanischen Herstellers erstmals auch mit 77 Zoll (195 cm) angeboten – zusätzlich zu den 55 und 65-Zoll-Varianten. In diesem Jahr bietet Panasonic nicht nur anspruchsvollen Filmliebhabern Neuerungen innerhalb des Lineups, sondern konzentriert sich in diesem Jahr noch mehr auf die Gamer. Ein Info-Overlay namens „Game Control Board“, eine automatische Erkennung von NVIDIA Grafikkarten, ein Modus der die Latenz von 60Hz-Games deutlich verbessert und die HDMI 2.1-Schnittstelle machen den LZW2004 zum Gaming-Kraftpaket.
Panasonic LZW2004 mit Master OLED Pro-Display
Beim LZW2004 kommt ein neues OLED-Panel von LG Display zum Einsatz
Die Basis für die visuelle Qualität bei Filmen, Serien, Fernsehen und Gaming liefert das neue „Master OLED PRO“-Display. Dabei handelt es sich um die jüngste Generation von OLED-Displays (produziert von LG Display) die wiederum ein spezielles Tuning von Panasonics Ingenieuren erfahren. Eine optimierte Bildverarbeitung soll für nie dagewesenen Detailreichtum und noch mehr Helligkeit, bei den Spitzenlichtern sowie bei der Gesamthelligkeit. Perfekt für die Wiedergabe von HDR-Material. Panasonic arbeitet bei der Feinabstimmung der Hardware erneut mit Hollywood, namentlich Film-Koloristen Stefan Sonnenfeld, zusammen.
Auto AI-Modus optimiert Bilddarstellung (Umgebungslicht)
Der LZW2004 unterstützt nicht nur etablierte HDR-Formate wie HLG, HDR10, Dolby Vision und Dolby Vision IQ, sondern auch HDR10+. Zudem ein von Panasonic für die Fotografie entwickeltes Format HLG Photo, mit dem die Fotografie in die HDR-Welt eindringt. Doch eine noch so genaue Wiedergabe von HDR-Material kann nicht wirken, wenn das Umgebungslicht die Darstellung stört. Deshalb kommen beim LZW2004 fortschrittlichste Sensoren zum Einsatz, die nicht nur die Helligkeit des Umgebungslichts, sondern auch deren Farbtemperatur präzise erfassen können. Der im letzten Jahr eingeführte Auto AI-Modus nutzt diese Daten und kombiniert diese mit der automatischen Genre-Erkennung des Contents und liefert so immer die beste Einstellung für das Bild. Angetrieben wird dieses (und viele weitere Features) vom HCX Pro AI-Prozessor.
Das integrierte Soundsystem des LZW2004 wurde von den Profis von Technics kalibriert.
Optimierte Raumakustik mit „lenkbarem“ Sound
Ähnlich läuft es auch bei der automatischen Akustik-Optimierung innerhalb des Auto AI-Modus ab. Der Content wird erkannt und ein entsprechendes Klangprofil über die hochwertige, integrierte Audioanlage ausgegeben. Zudem lässt sich der Klang „leiten“ und bündelt sich da, wo der Zuschauer sitzt. Eine praktische Angelegenheit, vor allem, wenn der LZW2004 aus verschiedenen Sitzpositionen genutzt wird. Diese Funktion nennt Panasonic übrigens „Pinpoint“-Modus. Im „Area“-Modus lässt sich der Klang dagegen auf einen größeren Bereich des Raumes hin optimieren, z.b. wenn man zusammen mit seinem Partner einen Film schaut, oder ein Fußballspiel mit Freunden verfolgt.
360°-Soundscape-All-in-One-TV mit Dolby Atmos
Das neue Lautsprecher-Array an der Front des LZW2004 4K OLED TV
Für ein einnehmendes, dreidimensionale Sounderlebnis bedarf es mehrerer Lautsprecher sowie einer guten Signalquelle. Beides ist beim LZW2004 4K OLED TV defintiv gegeben. Panasonic hat die Lautsprecher, vor allem die nach vorne gerichteten Treiber unterhalb des Displays komplett überarbeitet, um ein noch überzeugenderes Klangergebnis abliefern zu können. Die räumliche Wahrnehmung soll durch mehrere nach oben gerichtete, seitliche und vorne abstrahlende Lautsprecher gewährleistet werden. Vor allem das Treiber-Array an der Front soll eine noch breitere Klangbühne ermöglichen.
Ultimative Gaming-Erfahrung
Wie angesprochen schenkt Panasonic der Zielgruppe der Gamer in diesem Jahr noch mehr Aufmerksamkeit. So kann (und soll) der LZW2004 4K OLED TV gerne als Gaming-Monitor eingesetzt werden. Als Schaltzentrale für die unzähligen Zocker-Features dient das „Game Control Board“. Alle relevanten Spieleinstellungen wurden in diesem Bord untergebracht, welches als Overlay über dem Spielinhalt eingeblendet und über den programmierbaren „My App“-Knopf auf der Fernbedienung aufgerufen werden kann.
Panasonic liefert viele neue Features die speziell auf die Gaming-Zielgruppe abzielen
Darauf werden unter anderem alle Informationen zur Signalquelle wie die Bitrate, HDR-Metadaten, Chroma-Subsampling usw. angezeigt. Mit dem zuschaltbaren „Dark Visibility Enhancer“ kann die Schwarzdarstellung insoweit verändert werden, als das Feinde in dunklen Ecken besser zu erkennen sind. Über HDR Tonemapping kann der TV das Tone-Mapping der Konsole, das Tone-Mapping des Fernsehers oder einen dynamischen HDR-Modus nutzen. Dabei analysiert das System auf Frame-by-Frame-Basis und erstellt eine dynamische HDR-Anpassung, selbst wenn ein statisches HDR-Signal anliegt.
Der LZW2004 ist ein fast perfekter Gaming-TV
Auch sehr wichtig, ist die Möglichkeit den Input-Lag und die VRR-Einstellungen anzeigen lassen zu können. Und im Anzeigemodus bekommt der Nutzer die Veränderungen der Einstellungen in Echtzeit präsentiert und kann sich so den perfekten Bildmodi zusammenstellen.
Der SPD Auto Game Mode erkennt automatisch über die HDMI 2.1-Schnittstelle, ob z.B. ein Gaming PC mit Nvidia Grafikkarte (RTX30-Serie) angeschlossen wird. Daraufhin optimiert der LZW2004 die Eingangsverzögerung als auch die VRR-Einstellungen automatisch für ein perfektes Spielerlebnis. Sehr interessant fanden wir den „60Hz-Refresh-Modus“. Bei diesem wird der Input-Lag bei Spielen mit 60fps deutlich reduziert. In der Präsentation auf unter 2ms. Einen Wermutstropfen haben wir jedoch gefunden. 4K@120Hz-Signale können mit VRR (Variable Refresh Rate) verarbeitete werden, jedoch nicht mit zusätzlichem HDR/Dolby Vision. 4K-Gaming mit HDR/Dolby Vision kann mit VRR mit maximal 60Hz wiedergegeben werden.
Neuer Penta-Tuner mit Twin-Funktion und IPTV (TV>IP)
Die kleineren Varianten (55 und 65 Zoll) des LZW2004 werden mit einem drehbaren Standfuß ausgeliefert
Was den TV-Empfang anbelangt, war Panasonic schon immer Vorreiter. Mit dem weltweit ersten Penta-Tuner (5-Eingänge) mit Twin-Funktion zeigen die Japaner erneut, wie ein TV-Gerät ausgestattet sein sollte. Über Kabel, Satellit und Antenne greift das Twin-Konzept. Während ein Programm live verfolgt wird, kann ein Zweites aufgezeichnet werden. Für die Entschlüsselung von Pay-TV-Programmen stehen gleich zwei CI-Slots bereit. Mit TV>IP Server & Client sowie IPTV stehen zwei weitere TV-Empfangswege bereit. Das Programm wird dabei über das Heimnetzwerk oder das Internet empfangen. So ist man ein Stück wei unabhängig von den klassischen Übertragungswegen. Mit der HbbTV Operator App des IPTV-Anbieters wie Zattoo oder HD+ IP könnte sogar komplett auf Satellit, Antenne und Kabel verzichtet werden.
My Home Screen 7.0
Gesteuert wird mit der neuen Panasonic Fernbedienung
Zuletzt präsentieren sich die 4K OLED TVs der LZW2004-Serie mit dem neusten My Home Screen 7.0 Betriebssystem. Alle wichtigen Streamingdienste werden unterstützt und Panasonic hat auch weitere Verbesserungen bei der Zugänglichkeit der unterschiedlichen Signalquellen vorgenommen. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenbund wurde die Barrierefreiheit des Betriebssystems optimiert. So ist z.B. eine Menüführung per Sprachbefehl möglich, das Aufrufen von Adiobeschreibungen, Dialogverbesserungen, Untertitel für Hörbeschädigte uvm.
LZW2004 Preis & Termin
Panasonic stellt die neuen 4K OLED Fernseher für den Sommer 2022 in Aussicht. Einen genauen Liefertermin gibt es leider noch nicht. Auch die unverbindlichen Preisempfehlungen wurden noch nicht kommuniziert. Diese werden mit nahendem Verkaufsstart veröffentlicht.
TX-77LZW2004, voraussichtlich erhältlich ab Sommer 2022
TX-65LZW2004, voraussichtlich erhältlich ab Sommer 2022
TX-55LZW2004, voraussichtlich erhältlich ab Sommer 2022
Sonys Z9K 8K Master Series TV geht den gleichen Weg des kleineren Bruders X95K (4K) und wertet sich um Mini-LED und dem XR Backlight Master Drive auf!
Mit dem Z9K (8K) und dem X95K (4K) gibt es gleich zwei neue TV-Serien mit Mini-LED-Backlight. Damit setzt Sony 2022 auf gleich vier Displaytechnologien. Neben den regulären LCD-TVs mit FALD und den regulären OLED-TVs, gesellen sich die neuen Mini-LED-TVs sowie der neue QD-OLED-TV A95K hinzu! Wir haben bereits beim X95K ausführlichst über die Vorteile der Mini-LED Hintergrundbeleuchtung, dem XR Backlight Master Drive sowie über die Optimierungen des BRAVIA XR Cognitive Processor „sinniert“. Daher bitten wir euch ausführliche Informationen aus diesem Beitrag zu ziehen.
Sony 8K Mini LED TV Z9K
Hier bekommt ihr nämlich nur eine knappe „Zusammenfassung“ geboten, was den Z9K vom Vorjahresmodell Z9J unterscheidet. Der 8K Mini LED TV Z9K wird wie angemerkt vom optimierten BRAVIA XR Prozessor angetrieben, der die Bildalgorithmen für die über 33 Millionen Pixel (7.680 x 4.320) befeuert. Tausende ultraschlanke Mini-LEDs finden im Z9K mit 75 Zoll oder 85 Zoll Platz. Diese werden wiederum zu Hunderten von Dimming-Zonen zusammengefasst. Jedoch, die Erhöhung der Leuchtmittel und Dimming-Zonen macht allein noch kein gutes Bild. Und genau hier kommt Sonys XR Backlight Master Drive-Ansteuerung ins Spiel.
Sony Z9K 8K Mini LED TV 2022
1 von 5
Diese gewährleistet maximale Helligkeit, Reduzierung von Blooming-Effekten und somit eine Verbesserung des Kontrastverhältnisses. Vor allem an Kanten von Objekten werden keine Schachbrettmuster des fein aufgelösten Mini-LED-Backlights sichtbar. Ein Manko mit dem andere Hersteller mit Mini-LED-Fernsehern noch zu kämpfen haben. Dazu gesellen sich die X-Wide-Angle und X-Anti-Reflection-Technologien, um aus jeder Sitzposition und selbst bei hoher Umgebungshelligkeit ein perfektes, kontrastreiches Bild darstellen zu können. Zusätzliche Software-seitige Optimierungen der Signalquelle finden wir im „Netflix Adaptive Calibrated Mode“ und „Bravia Core Calibrated Mode“.
Drei HDMI 2.1-Eingänge
Kommen wir noch zu den Anschlussmöglichkeiten des Sony Z9K 8K Mini-LED-TV. Als einziges Modell besitzt der 8K TV drei HDMI 2.1-Eingänge, von denen zwei HDMI 2.1-Schnittstellen die vollen 48 Gbit/s und somit VRR (Variable Refresh Rate), ALLM (Auto Low Latency Mode) und an einem Anschluss eARC (enhanced Audio Return Channel) unterstützen. Der dritte HDMI 2.1-Eingang hat nur 40 Gbit/s und kann nur 4K@120Hz oder 8K@60Hz mit HDR verarbeiten, jedoch kein VRR/ALLM. Der letzte Eingang ist HDMI 2.0 für 4K@60Hz (max). Bei den HDR-Standards findet man die etablierten Namen HLG, HDR10 und Dolby Vision wieder.
Acoustic Multi Audio: Der Sound kommt „direkt aus dem Bild“
Die Aufteilung der Tweeter, Mid-Range-Lautsprecher und Subwoofer des Z9K Acoustic Multi Audio
Gehen wir noch kurz auf die Audio-Ausstattung des Sony Mini-LED-TV ein. Der Z9K ist innerhalb des 2022-Line-Ups wohl am besten ausgestattet. Acoustic Multi Audio mit insgesamt vier Tweetern, zwei Mid-Range-Lautsprechern sowie zwei Subwoofern liefert Out-Of-The-Box 85 Watt Klangleistung. Dialoge werden klar übertragen und scheinen durch die erhöhte Positionierung der Tweeter aus dem Display und nicht irgendwie unterhalb oder nebem dem TV herzukommen. In der Preis- und Ausstattungsklasse, in der sich der Z9K bewegt, haben wir uns auch nicht viel Schlechteres von Sony erwartet.
BRAVIA CAM (optimal)
Installierte BRAVIA CAM am Z9K 8K Mini LED TV
Die BRAVIA CAM ist bereits im Lieferumfang des 8K Z9K Mini-LED-TV enthalten. Eine kompakte Full-HD-Kamera, leicht zu installieren mit integrierten Mikrofonen. Die Kamera kann für Videotelefonie, Gestensteuerung, sowie die akustische und visuelle Optimierung eingesetzt werden. Ein „Alarm“ vor Kindern mahnt die Kleinen, doch nicht so nah an den TV zu treten uvm.
Neue Premium-Fernbedienung mit Hintergrundbeleuchtung
Die neue Premium Fernbedienung mit Hintergrundbeleuchtung und Suchfunktion (RMF-TX900U)
Abgerundet wird das Paket durch die neue Premium-Fernbedienung zu erwähnen, die nur mit dem Z9K, A95K, A90K und X95K ausgeliefert wird. Mit einer reduzierten Anzahl der Tasten konnte die Größe um 36 Prozent reduziert werden. Eine Hintergrundbeleuchtung aktiviert sich, sobald man die Remote in die Hände nimmt. Und wenn man die Fernbedienung mal wieder bei der Snack-Suche in den Kühschlrank gelegt hat, kann man diese mit der Suchfunktion (OK Google, wo ist die Fernbedienung) über ein akustisches Signal finden. Die Oberfläche ist zudem weniger anfällig für Staub und Fingerabdrücke und somit leicht zu reinigen.
Sony Z9K– vorläufiges Fazit:
Mit dem Sony Z9K bewegen wir uns auf dem „Olymp“ der Sony LCD-Technologie. Mit 8K Auflösung, Mini-LED, einem großartigen, integrierten Soundsystem und genug Anschlüsse für PlayStation 5, Xbox Series X und PC ein Traum-TV. Der Preis wird aber so manchen auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Wer mit dem Z9K liebäugelt, muss an 8K und dessen Mehrwert glauben, darf aber auch nicht enttäuscht sein, wenn es sich hierbei noch länger um ein Nischen-Feature handelt. Wie dem auch sei, anbei die wichtigsten Features und Standards des Sony Z9K
Sony stellt mit dem A95K den weltweit ersten QD-OLED-TV vor! Der A95K bildet die neue Speerspitze des Sony 4K Line-Ups und wird in 55 und 65 Zoll erhältlich sein.
Endlich kommen wir wieder in den Genuss einer neuen Displaytechnologie und Sony ist ganz weit vorne mit dabei! Das Panel des Sony A95K vereint die Vorteile einer OLED-Lichtquelle mit den farbverbessernden Eigenschaften des Quantum Dot Materials. Offiziell wurde nicht darüber gesprochen, aber inoffiziell dürfte klar sein, dass es sich dabei um von Samsung Display gefertigte Panels handelt. Samsung selbst hatte bislang auf der CES noch kein Modell mit QD-OLED-Display vorgestellt – aber was nicht ist, kann ja noch werden. (Hier geht es direkt zum Video zum Sony A95K QD-OLED-TV)
Der Sony A95K bildet die neue Speerspitze in Sonys 4K TV Line-Up!
Fest steht, Sony Electronics platziert den A95K QD-OLED-TV im Bildqualitäts-Ranking über den regulären OLED-Modellen (A80K & A90K) und verpasst dem Neuzugang ein „Dual Style“-Design, bei dem der Standfuß entweder vorne oder hinten angebracht werden kann. So kann der TV flexibel im Raum installiert, wenn gewünscht sogar ganz an die Wand geschoben werden. Somit unterscheidet sich der A95K auch visuell deutlich von den OLED TVs.
Der Standfuß des Sony A95K kann nach vorne gerichtet…
oder nach hinten umgeklappt werden.
Der Fokus liegt für uns natürlich vor allem auf dem Display und so wollten wir so viel wie möglich über die visuellen Fähigkeiten des A95K erfahren. Jedoch hielt sich Sony mit seinen Aussagen sehr zurück und am Ende werden Tests zeigen müssen, wie gut die neuen QD-OLED-Fernseher wirklich sind. Was wir definitiv wissen ist, dass der A95K QD-OLED-TV in 55 Zoll (139 cm) und 65 Zoll (165 cm) Diagonale erhältlich sein wird und 4K Auflösung (3.840 x 2.160) besitzt!
Sony QD-OLED ist heller und farbintensiver
Es steht zudem fest, dass das Display eine höhere Maximalhelligkeit (im Vergleich zu OLED) und ein breiteres Farbvolumen bieten soll. Letzteres rührt aus der Tatsache, dass die QD-OLED Pixel mit RGB-Subpixeln arbeiten. Die OLED-TVs vertrauen derweil auf einen weißen Subpixel, um die Farbhelligkeit zu erhöhen. Diesen Vorteil nennt Sony „XR Triluminos MAX“. Die Farbgenauigkeit soll ebenfalls zunehmen. So verschieben sich die Farbspitzen bei Grün und Rot signifikant, wodurch noch tiefere Grün- und Rottöne dargestellt werden können. Und wenn man weiß, wie gut ein regulärer OLED bereits bei der Farbwiedergabe abschneidet, dann kann man nur gespannt sein, wie gut die Farbdarstellung des Sony A95K am Ende ist. Und das war noch lange nicht alles.
Der A95K QD-OLED TV bietet stabile Kontraste…
und hohe Helligkeit…
aus jedem Blickwinkel!
Unter „XR OLED Contrast Pro“ fällt derweil die Wärmeableitende Schicht, die bereits bei den regulären OLED TVs zum Einsatz kommt. Zudem die Überwachung über eine sogenannte Heatmap, die erkennt, welche Bildsegmente durch die Bespielung mit Content besonders „heiß“ werden, um so unmerklich die Helligkeit in diesen Bereichen zu reduzieren. Durch die Hitze-optimierte Darstellung werden nicht nur Schäden am Display verhindert, die Helligkeit bei großflächigen Darstellungen sowie die Spitzenhelligkeit können damit drastisch gesteigert werden, wenn diese noch „Kapazitäten“ frei haben.
Blickwinkelstabil + Anti-Reflexions-Beschichtung
Sonys QD-OLED-TV soll gleich zwei Mankos der OLED-Technologie beheben. Zum einen behält das Display aus einem steilen Betrachtungswinkel den Kontrast und Farbhelligkeit bei. Bei OLED gab es hier immer kleinere Abweichungen, welche natürlich weitaus geringer ausfallen, als bei einem LCD-TV oder QLED-TV. Man könnte es auch eine Qualitätsanpassung auf hohem Niveau nennen. Was jedoch ein deutlich, sichtbares Manko der regulären OLED-Technologie darstellt, ist das glänzende, reflektierende Display. Lichtquellen und Objekte, die durch das Umgebungslicht angestrahlt werden, spiegeln sich teils deutlich in einem OLED-TV. Damit soll nun Schluss sein. Uns wurde bestätigt, dass der Sony A95K QD-OLED-TV mit einer zusätzlichen „Anti-Reflexions-Beschichtung“ ausgestattet ist. Wir können nur hoffen, dass diese auch ihrem Namen alle Ehre macht.
Mit dem Dual Style Design lässt sich der Standfuß nach vorne klappen und der A95K QD-OLED-TV ganz an die Wand schieben.
Bei den Anschlüssen setzt Sony zwei HDMI 2.0-Ports mit 18 Gbit/s für maximal 4K@60Hz, sowie zwei HDMI 2.1-Anschlüsse mit vollen 48 Gbit/s für 4K@120Hz, VRR und ALLM ein. Einer der Anschlüsse unterstützt zudem eARC (enhanced Audio Return Channel). Ob die Modelle ebenso 4K@120Hz/VRR mit HDR oder Dolby Vision unterstützen konnte uns Sony leider noch nicht beantworten. Auf jeden Fall steht fest, VRR (Variable Refresh Rate) ist bereits ab Verkaufsstart mit an Bord!
Verbesserter Cognitive XR Prozessor
Anders als gemunkelt, setzt Sony bei seinen BRAVIA XR-Modellen auf den gleichen Bildprozessor wie im letzten Jahr. Die Verarbeitung wurde jedoch um einige neue Features wie z.B. „Depth Control“ erweitert. Objekte, die im Vordergrund stehen, werden erkannt und hervorgehoben, während der Hintergrund leicht abgeschwächt wird. Das soll die Tiefenwirkung und das Seherlebnis noch natürlicher machen. Die Farbdarstellung des Bravia XR Bildprozessors ist schon sehr gut. Die Ingenieure konnten jedoch mit einer Überarbeitung des XR-Algorithmus die Darstellung von Farben insoweit optimieren, als das nicht nur die Helligkeit einer Farbe, sondern auch deren Sättigung innerhalb eines breiteren Spektrums in Echtzeit „korrigiert“ werden kann.
Im Grunde genommen handelt es sich beim A95K um einen OLED. Ein superschlankes Display darf da also nicht fehlen!
Ebenfalls neu mit dabei ist der „Netflix Adaptive Calibrated Mode“. Hier arbeiteten Coloristen von Sony Pictures mit Kollegen von Netflix zusammen, um die Sony Ambient Optimization und den Netflix Calibrated Mode zusammenzuführen. Die Helligkeitsdarstellung wird somit in Abhängigkeit der Umgebungsbeleuchtung angepasst, damit auch bei leuchtendem Sonnenschein Details in dunklen Szenen erkennbar bleiben.
Acoustic Surface+ mit 60 Watt
Und damit man nicht das Gefühl bekommt, man müsste beim Sony A95K QD-OLED-TV auf etwas verzichten, stattet das japanische Unternehmen den Fernseher mit seiner Acoustic Surface Audio+-Technologie aus. Zwei Aktuatoren mit je 20 Watt Leistung bringen das Display zum Schwingen, wodurch dieses zum Lautsprecher wird. Zusätzlich kommen zwei Subwoofer mit je 10 Watt zum Einsatz. Ein Alleinstellungsmerkmal, das bislang den TV-Modellen von Sony vorbehalten bleibt. Der A95K kann auch wieder als Center-Speaker innerhalb eines Audio-Setups eingesetzt werden und erhält mit der im Lieferumfang enthaltenen BRAVIA CAM noch zusätzliche Audio- und Videofeatures.
Vorteile der BRAVIA CAM
Die neue BRAVIA CAM ist im Lieferumfang des A95K bereits enthalten, muss aber nicht installiert werden.
So kann der TV unter anderem verorten, wo der Zuschauer sitzt und passt den Sound entsprechend an, oder der TV gibt einen Alarm von sich, wenn „zu junge“ Hausbewohner sich dem TV gefährlich nahe kommen. Die Akustik wird zudem an die Sitzentfernung angeglichen. Dazu gesellen sich noch Funktionen wie Video Chat (zu Beginn mit Google Duo), ein Power-Saving-Mode sobald jemand den Raum verlässt und Gestensteuerung – wobei diese wohl eher Spielerei ist. Wer keine dieser Funktionen nutzen möchte, muss die Kamera nicht am TV installieren oder kann die Kamera und das Mikrofon über einen Hardware-Switch deaktivieren.
Neue Fernbedienung mit Hintergrundbeleuchtung
Die neue Premium Fernbedienung mit Hintergrundbeleuchtung und Suchfunktion (RMF-TX900U)
Der Sony A95K QD-OLED-TV wird abgerundet mit einer komplett überarbeiteten Fernbedienung. Die Anzahl der Tasten wurde von 49 auf 25 reduziert. Dabei entledigte sich Sony nur Funktionstasten, die eh seltenst genutzt wurden. Dafür ist die Remote satte 36 Prozent kleiner und somit weitaus handlicher. Auf der neuen Premium Fernbedienung findet man jetzt auch eine Taste für „BRAVIA CORE“, dem High-Quality-Streamingservice für BRAVIA XR-Modelle vor. Zudem besitzt die Fernbedienung eine Hintergrundbeleuchtung, die sich aktiviert, sobald diese in die Hand genommen wird. Zudem wurde die Materialauswahl überdacht, wodurch sich die Remote noch einfacher reinigen und abwischen lässt. Die Kirsche auf der Sahnetorte ist eine Suchfunktion für die Fernbedienung. Wenn der Google Assistant aktiviert wurde, sagt man etwas wie „Wo ist die Fernbedienung?“ und die Remote gibt daraufhin einen Signalton von sich. Aber bedeutet das nicht, dass mich der A95K durchgehend abhört? Nur, wenn die Funktion aktiviert ist. Wer ein unwohles Gefühl bei der Sache hat, kann die integrierten Mikrofone des A95K (A90K, A80K und Z9K) auch mit einem mechanischen Schalter an der Seite des Fernsehers deaktivieren.
Anordnung der Aktuatoren (Tweeter) und Subwoofer der Acoustic Surface+ Technologie des A95K
Zuletzt aktualisiert am 30. Oktober 2026 um 06:10 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 30. Oktober 2026 um 06:10 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Der Sony A95K QD-OLED TV klingt wie ein Traum. Visuell könnte die neue Displaytechnologie endlich den OLED-Displays von LG Paroli bieten. Aber freuen wir uns einmal nicht zu früh. Neue Technik ist zum einen meist recht teuer, zum anderen weiß man noch nicht, wie sich die neue Panelstruktur auf längere Zeit macht. Aber wir sind guter Dinge und wissen, dass Sony sich nicht so einfach neue Technologien ins Haus holt, ohne diese ausführlich getestet zu haben. Sobald wir Informationen zum Preis und Verfügbarkeit der A95K QD-OLED Fernseher erhalten, werden wir euch natürlich umgehend darüber informieren. Wir haben euch nachfolgend nochmals die Highlight-Features des Premium TVs zusammengefasst: