Start Blog Seite 625

Philips startet Sofortbonus-Aktion mit bis zu 1.000 Euro Rabatt beim TV-Kauf (MediaMarkt.de)

Philips will euch zu TV-Geräten mit Ambilight locken. Daher startet man seine Sofortbonus-Aktion, bei der ihr bis zu 1.000 Euro beim Kauf eines Fernsehers sparen könnt.

HIER GEHT ES ZUR AKTION!

Die Aktion laufe laut Philips ab heute bis inklusive 13.06.2021 für teilnehmende Fernsehgeräte von Philips mit Ambilight. Der Lauf muss allerdings bei einem teilnehmenden Händler erfolgen. Laut der offiziellen Website zur Aktion sind da unter anderem Amazon.de, MediaMarkt, Saturn, Euronics, Otto und Expert mit von der Partie. Anbei alle preisreduzierten Philips TV-Geräte auf MediaMarkt.de:

Wie es meistens bei solchen Aktionen der Fall ist, so erhaltet ihr den maximalen Rabatt nur beim Kauf eines Flaggschiffs. Konkret gibt es 1.000 Euro Sofortrabatt nur beim Kauf des OLED+ 65OLED984/12. Er kostet dann beispielsweise bei MediaMarkt aktuell 3.099 statt 4.099 Euro – immer noch eine stolze Summe für einen 65-Zoll-TV, selbst wenn dieser mit der Bowers & Wilkins Soundlösung und 4-seitigem Ambilight doch ganz schick ist.

Auf andere Modelle wie die Performance Series mit dem LCD-TV 75PUS8505/12 erhaltet ihr bei dem genannten, spezifischen Modell beispielsweise 300 Euro Sofortabzug. Bei anderen Modellen wie dem 43PUS8555/12, einem anderen LCD der Performance-Series, sinkt der Abzug etwa nur noch auf lapidare 40 Euro. Da müsst ihr also mal schauen, inwiefern sich der Rabatt für den TV eurer Wahl tatsächlich lohnt.

Sofortrabatt heißt: Keine Registrierung notwendig

Angenehm ist natürlich, dass ihr im Gegensatz zu Cashback-Aktionen, wie Samsung sie gerne startet, keinerlei Rechnung oder persönliche Daten übermitteln müsst. Der Abzug des Rabatts erfolgt stattdessen direkt beim Kauf. Das ganze Spielchen lohnt sich natürlich überwiegend dann, wenn ihr ohnehin einen Fernseher von Philips ins Auge gefasst hattet und nun beim geplanten Kauf dank der Aktion ein wenig sparen könnt.

Der OLED706 4K OLED TV mit HDMI 2.1 und 3-seitigem Ambilight
Der neue OLED706 4K OLED TV mit HDMI 2.1 und 3-seitigem Ambilight

Hinter der Marke Philips steckt mittlerweile im TV-Segment in Europa TP Vision. Ein Alleinstellungsmerkmal der Fernseher ist die Ambilight-Hintergrundbeleuchtung, die sich den Inhalten am Bildschirm anpasst.

BOE präsentiert erstes, selbstleuchtendes AMQLED-Display aus dem Drucker (55 Zoll)

Displayhersteller BOE präsentiert auf der digitalen SID 2021 das erste, selbstleuchtende 55 Zoll QD-Display (AMQLED), dass komplett mit Drucktechnik hergestellt wurde.

Selbstleuchtend bedeutet in diesem Fall, dass das Display nicht auf Licht-gebende Schichten, wie sie bei LCD-TVs üblich sind (LED oder Mini LED), angewiesen ist, sondern dass jeder Pixel sein eigenes Licht emittiert. Also im Prinzip der gleiche bzw. ähnliche Aufbau, wie ein OLED-Display, bei dem auch jeder der organischen LED-Pixel (besteht meist aus vier Subpixeln in weiß, rot, grün und blau) als eigene Lichtquelle fungiert. Das selbstleuchtende QD-Display, auch AMQLED genannt, von BOE ist aus mehreren Gründen interessant. 

AMQLED übertrifft OLED

Der Aufbau des AMQLED-Displays von BOE
Der Aufbau des AMQLED-Displays von BOE

Zum einen nutzt das Display für die Farbdarstellung Quantum Dot-Material, dass im Gegensatz zu organischen Materialien wie sie in OLED-TVs vorkommen, keine Anfälligkeit für Einbrennen (Burn-In) zeigen soll. Das Kontrastverhältnis wird von BOE mit 1.000.000:1 angegeben, was impliziert, dass der Schwarzwert und der maximale Helligkeitswert des Displays sich auf dem Niveau eines OLED-Displays bewegen dürfte. Was wunderbar klingt, ist dagegen die Farbraumabdeckung. Das Display soll 90% des BT.2020 Farbraums wiedergeben können. LCD und OLED TVs können meist nur 75-85% wiedergeben. Der einzige Wert, der uns für eine vorläufige Qualitätseinschätzung fehlt, ist die maximale Helligkeit bzw. durchschnittliche Helligkeitsleistung (APL) bei großflächigen Darstellungen.

Geringe Produktionskosten dank Druckverfahren

Und zuletzt soll die „Material Utilization Rate“, also der Prozentsatz an Materialien, die auch wirklich im Endprodukt Verwendung finden bei 90 Prozent liegen. BOE rechnet also lediglich mit einem Materialausschuss von rund 10 Prozent, was sich natürlich positiv auf die Produktionskosten auswirkt. Für BOE ist dies auch der vorrangige Grund, wieso man sich für die Entwicklung und Investition in die Drucktechnik entschieden hat. Wir sind gespannt, welche TV-Hersteller die Displaytechnik von BEO in marktfähige Produkte überführen werden. Den Trailer für das 55 Zoll AMQLED-Display könnt ihr nachfolgend einsehen (ab Minute 2:30):

Neuer Apple TV 4K gibt Audiosignale von TV, Konsole & Co. an HomePods weiter (eARC)

Die zweite Generation des Apple TV 4K (2021) unterstützt erstmals HDMI 2.1 mit eARC. Über die Schnittstelle lassen sich Audiosignale von TV, Konsolen & Co. drahtlos an HomePod Lautsprecher weiterleiten.

Der alte Apple TV 4K (2017) war ebenfalls in der Lage, Audiosignale an maximal zwei HomePod-Lautsprecher weiterzuleiten. Dieser „Heimkino“-Modus funktionierte jedoch nur mit den integrierten Streaming-Apps, Spielen und der Menüoberfläche des Apple TV. Mit der zweiten Generation des Apple TV 4K  (2021), können auch Audiosignale von externen Geräten wie einem TV-Gerät, Spielekonsolen und Co. via eARC (enhanced Audio Return Channel) auf einen HomePod übertragen werden.

Audiostreaming via eARC bald für mehr Endgeräte?

Diese Entdeckung ist dahin gehend interessant, als dass Apple dieses Feature für ein Endgerät bereitstellt (HomePod), dessen Entwicklung und Produktion bereits eingestellt wurde. Somit ergibt die eARC-Integration auf den ersten Blick keinen Sinn. Es ist aber gut möglich, dass die Weiterleitung von Audiosignalen bald auch in Kombination mit anderen Endgeräten, z.B. Apple AirPods, AirPods Max oder mit noch nicht angekündigten Geräten, funktioniert. Bloomberg hatte erst vor Kurzem berichtet, dass Apple an einem Hybrid aus Apple TV 4K und HomePod, ähnlich dem Amazon Fire TV Cube, arbeite.

Der neue Apple TV 4K mit A12 Bionic Chipsatz, HDMI 2.1-Schnittstelle und der neuen Fernbedienung wird in diesen Tagen an Vorbesteller versendet. Unschlüssige Käufer dürfen gerne die ersten Reviews abwarten. Wer jedoch noch keinen Apple TV 4K besitzt, für den gibt es eigentlich überhaupt keinen Grund, nach der veralteten Hardware Ausschau zu halten. Allein die neue Fernbedienung, die die Menüführung absolut vereinfacht, rechtfertigt in unseren Augen bereits den Aufpreis von rund 30 Euro, den man laut den aktuellen Preisvergleichen investieren müsste:

Space Jam (Titans of Cult) limitiertes 4K Blu-ray Steelbook jetzt vorbestellbar!

0

Der Kultfilm „Space Jam“ mit Michael Jordan und Bill Murray in der Hauptrolle, erscheint als exklusives und limitiertes Titans of Cult 4K Blu-ray Steelbook. Schnell sein lohnt sich!

Der Kultfilm von 1996 erscheint in einer restaurierten 4K-Fassung (Scan der Film-Negative) im bildfüllenden 1.85:1 Format. Zudem wurde die Restauration mit einem erweiterten Dynamikumfang im HDR10-Format erstellt. Akustisch liefert die 4K Ultra HD Blu-ray in der deutschen Synchronisation leider keine Vorteile gegenüber der regulären Blu-ray-Fassung. Fans müssen sich weiterhin mit Dolby Digital 5.1 Surround-Sound begnügen. Wer dem englischen Originalton nicht abgeneigt ist, der darf sich auf eine neue Dolby Atmos-Abmischung freuen!

Space Jam 4K Blu-ray Steelbook (Release 8. Juli 2021)

Als physischer Bonus enthält die Titans of Cult-Sonderedition Sticker sowie einen A-OK-Pin. Digitale Bonusinhalte werden auf der Blu-ray abliegen, darunter angeblich die Featurette „Jammin“ mit Bugs Bunny und Michael Jordan, der Kinotrailer, Musikvideos (womöglich Fly like an Eagle von Seal und High em High von den Monstars) und Audiokommentare vom Regisseur sowie von Bugs Bunny und Duffy Duck. Die limitierte Titans of Cult Sonderedition als 4K Blu-ray Steelbook erscheint am 8. Juli 2021 und ist derzeit nur bei Media Markt und Saturn vorbestellbar.

Der Zeitpunkt für die restaurierte Fassung von „Space Jam“ wurde nicht ganz zufällig gewählt. Am 15. Juli 2021 soll das Reboot „Space Jam 2“ in den deutschen Kinos starten, diesmal mit LeBron James in der Hauptrolle. Hoffen wir einmal, dass die Kinos bis dahin wirklich wieder öffnen und das genug Filmfans die Wiedereröffnung der Lichtspielhäuser feiern.

Yamaha hält auch 2021 an Cross-Upmix-Sperre fest (UPDATE)

Yamaha hat gerade seine Aventage-Receiver vorgestellt. Leider verwendet man auch 2021 wieder eine Cross-Upmix-Sperre in den AVRs.

Update: Ein Sprecher von Yamaha hat sich gegenüber surround-sound.info zur Berichterstattung über die Cross-Upmixing-Sperre geäußert. Die neuen Aventage AV-Receiver werden mit einem Firmware-Update im August 2021 von der Sperre befreit. Parallel dazu wird mit dem Update die Unterstützung für Auro-3D freigeschaltet. Im September folgt dann die Freischaltung des HDMI 2.1-Chipsatzes – übrigens die neue Version die ohne HDMI-Bug daherkommt.

Originalbeitrag: Wir hatten ja schon im Vorfeld über die neuen AVRs berichtet, die auch HDMI 2.1 und damit 4K bei 120 Hz sowie 8K unterstützen. Mittlerweile sind sie dann ja auch offiziell vorgestellt worden und sollen auch nach Deutschland kommen. Auch die Yamaha Aventage des Jahres 2021 werden aber eine wichtige Einschränkung mitbringen: nämlich eine Cross-Upmix-Sperre.

Was ist darunter zu verstehen? In den bereits veröffentlichten Bedienungsanleitungen ist klar vermerkt, dass ihr mit DTS Neural:X keine Dolby-Signale bearbeiten könnt. Umgekehrt funktioniert auch der Dolby-Surround-Dekoder nicht für DTS-Signale. Das ist für Anwender natürlich schade und erschwert es ihnen, 3D-Sound via Upmix zu erhalten. Denn dafür ist der Upmixer DTS Neural:X durchaus beliebt.

Yamaha bleibt auch 2021 bei einer Cross-Upmix-Sperre.
Yamaha bleibt auch 2021 bei einer Cross-Upmix-Sperre.

Somit könnt ihr also dann in vielen Fällen via DTS Neural:X keine Höheninformationen virtuell ergänzen. Tatsächlich gab es da mal rechtliche Verpflichtungen, die Dolby den AVR-Herstellern auferlegte. Auf Druck der EU-Kommission musste man jene Verpflichtungen dann aber eigentlich zurücknehmen. Es scheint aber so, als wolle zumindest Yamaha sich da dennoch nicht aufs Glatteis wagen.

Nicht nur die Yamaha Aventage sind von der Cross-Upmix-Sperre betroffen

Betroffen sind von der besagten Cross-Upmix-Sperre nicht nur die neuen Aventage-AVRs von Yamaha. Beispielsweise legte Yamaha diese Sperre auch für seine Receiver aus dem Jahr 2018 an. Auch nachdem Dolby die Verpflichtungen lockerte, änderte sich daran nichts. Und leider sieht es danach aus, als ob dies eben auch 2021 der Dauerzustand bleiben dürfte.

Eventuell liefert da der Upmixer AuroMatic von Auro 3D eine Notlösung: Dieser könnte sich dann auf alle Tonspuren anwenden lassen. Dazu wählen aktuell aber noch belastbare Informationen, da Auro 3D für die neuen Yamaha Aventage erst im Herbst 2021 per Update nachgeliefert wird.

Prime Deals: Über 60 Titel für je nur 99 Cent ausleihen!

0

Amazon liefert Prime Mitgliedern wieder hochkarätige Unterhaltung zum kleinen Preis. Leiht euch über 60 Filmtitel wie „Meg“, „Rampage“, „The Equalizer 2“ oder „Ready Player One“ für je nur 99 Cent aus!

Hier geht es zur Aktion!

Ja, in der Auswahl der Prime Deals finden sich auch ein paar Filmtitel in 4K Ultra HD Auflösung wieder, große Blockbuster befinden sich jedoch nicht darunter. In 4K/HDR gibt es „Niemals selten manchmal immer“, „Kajillionaire“ und „Roman J. Israel, Esq.“ zu sehen. Laut Bewertungen gute Filme, man muss dem jeweiligen Genre bzw. Filmplot jedoch wohlgesonnen sein.

Titel, die weitaus besser in den Kinos und Heimkinos performen dürften, sind „Hotel Transsilvanien 3: Ein Monster Urlaub“, „Ready Player One“, „Meg“, „The Equalizer 2“, „ES – Kapitel 2“ oder „Rampage – Big Meets Bigger“. Dazu gesellen sich Klassiker wie „Reservoir Dogs“, „American Psycho“ oder „American Pie“ und unzählge Filme, viele aus dem Genre „Horror“, von denen viele noch nie etwas gehört haben.

Eine persönliche Empfehlung von mir ist der Titel „They Shall Not Grow Old“. Regisseur Peter Jackson (Der Herr der Ringe Trilogie) erweckt in dieser Dokumentation Filmaufnahmen aus dem Ersten Weltkrieg zu neuem Leben. Faszinierend, was der Filmemacher und sein Team aus den schwarz-weißen Stummfilmen mittels AI (Künstlicher Intelligenz), Bilderbesserungs-Algorithmen und Synchronisation herausholen konnte.

Hier geht es zur Aktion!

Die Aktion ist wie angemerkt nur Prime Kunden vorbehalten. Wer kein Abonnement abgeschossen hat, kann auch nicht die günstigen Leih-Preise beanspruchen. Wie immer gilt, wer einen oder mehrere Filme zur Leihe gekauft hat, kann diesen ab dem Zeitpunkt der Bezahlung innerhalb 30 Tage nutzen. Sobald die Wiedergabe gestartet wurde, bleiben dem Zuschauer 48 Stunden Zeit, in denen der Titel so oft wie man möchte wiedergegeben werden kann. Also kein Problem, wenn ihr beim ersten Anlauf mal auf der Couch einschläft. Die Prime Deals-Aktion endet am Montag dem 24. Mai 2021.

Android TV 12: Diese neuen Features erwarten euch!

Google hat Android TV 12 angekündigt, dass neue Darstellungs- und Bedienungsfunktionen für Android und iOS einführt. Hier ein kleiner Einblick was euch mit Android TV 12 erwartet.

Während die meisten TV-Hersteller gerade erst dabei sind, ihre TV-Plattformen mit Android TV 10 auf den Markt zu bringen, liefert Google einen erneuten Ausblick, was uns mit zukünftigen Versionen des Smart-TV-Betriebssystems erwartet. Zur Erinnerung: Android TV 11 soll einen erweiterten Controller Support, ALLM (Auto Low Latency Mode) sowie eine verkürzte Passworteingabe via Pin bieten. Version 12 bringt dagegen neue Komfortfunktionen für Multiroom-Audio, neue Bedienungsfeatures via Smartphone sowie die Integration von Cast Connect.

Android 12 für TV-Geräte

Audio- und Videostreams lassen ich zukünftig einfach auf andere Geäte übertragen oder auf mehreren Geräten parallel darstellen
Audio- und Videostreams lassen sich zukünftig einfach auf andere Geäte übertragen oder auf mehreren Geräten parallel darstellen

Android 12 erleichtert die Verwendung von Audio- und Videostreams auf unterschiedlichen Android TV-Geräten. Für Video- und Audiostreams stehen ab sofort die Funktionen „Stream Transfer“ und „Stream Expansion“. Mit „Stream Transfer“ lässt sich dargestellte Videostreams oder Musik einfach via Sprachbefehl (Google Assistant) auf ein anderes Gerät übertragen. Ihr schaut eine Folge eurer Lieblingsserie im Wohnzimmer, wollt den Rest jedoch im Schlafzimmer genießen? „Übertrage auf das Schlafzimmer-Display“ ist alles, was ihr dazu sagen müsst.

Mit „Stream Expansion“ können kompatible Audiogeräte in die Wiedergabe des aktuellen Musikstreams eingebunden werden. So lassen sich die smarten Lautsprecher wie in einem Multiroom-Audio-Setup einzeln steuern und einbeziehen. Diese Funktion steht für Videoinhalte wohl nicht zur Verfügung.

Android Cast Connect + neue Bedienfunktion:

Die erweiterte Variante des Übertragungsprotokolls „Cast Connect“ erlaubt es Nutzern Inhalte einfach auf verschiedene Geräte zu übertragen. Mit der regulären „Cast“-Funktion konnten Inhalte nur direkt von Gerät A auf Gerät B gestreamt werden. Die Inhalte könnten jedoch nicht über Gerät B gesteuert werden, wie es  z.B. viele Nutzer vom Konkurrenzstandard Apple AirPlay gewohnt sind. Mit Cast Connect werden Inhalte direkt über die entsprechende App auf dem Android TV wiedergegeben. Diese können dann wiederum mit der Fernbedienung des Android Fernsehers gesteuert werden.

Google fügt Android-Smartphones (11 und 12) über das Schnelleinstellungsmenü neue Fernbedienungsfunktionen hinzu, die das Eingeben von Benutzernamen und Suchanfragen auf Android TV und Google TV erleichtern. Die neuen Bedienungsfunktionen machen die nicht mehr gepflegte „Remote-App“ (Google Play Store) von Google obsolet. Auf Apple iPhones und iPads werden die neuen Remote-Funktionen zur Google Home-App hinzugefügt.

Android 12 für TV ist ab sofort in der Beta-Version der ADT-3-Medienbox von Google verfügbar. Der finale Release von Android TV 12 wird jedoch noch etwas auf sich warten lassen. In Anbetracht der Tatsache, dass auf den meisten Android-TV-Geräten noch mit Version 9 oder 10 laufen, kann sich Google noch reichlich Zeit lassen.

PlayStation 5 siegt: Im 1. Quartal 2021 doppelt so oft verkauft wie die Xbox Series X|S

Die Sony PlayStation 5 soll sich im ersten Quartal 2021 doppelt so oft verkauft haben wie die Xbox Series X|S. Auf die Beliebtheit der Konsolen gibt das dennoch kaum Aufschluss.

So habe sich die PS5 laut Daten der Marktforscher von Ampere Analysis im ersten Quartal 2021 rund 2,83 Mio. mal verkauft. Die Xbox Series X|S sollen bei nur 1,31 Mio. Einheiten stehen. Allerdings kann man daraus nicht schlussfolgern, dass die Konsole von Microsoft quasi wie Blei in den Regalen läge. Denn beide Geräte sind sofort wieder ausverkauft, sobald einmal Chargen zu den Händlern tröpfeln.

Möglich ist also, dass Sony schlichtweg größere Mengen seiner PlayStation 5 an den Handel liefern konnte, als dies Microsoft mit der Xbox Series X gelungen ist. Die Xbox Series S hingegen ist in der Regel gut verfügbar und scheint insofern bei den Kunden wohl doch schlechter anzukommen, als Microsoft sich das erhofft hatte. Allerdings ist eigentlich ohnehin eine ganz andere Konsole der große Gewinner: nämlich die Nintendo Switch.

Die Nintendo Switch dominierte das erste Quartal 2021.
Die Nintendo Switch dominierte das erste Quartal 2021.

So wanderte die Switch offenbar international ca. 5,86 Mio. mal über die Ladentheke. Trotz des längeren Lebenszyklus erfreut sich die Konsole also weiterhin großer Beliebtheit. Eventuell kann Nintendo noch länger auf dieser Welle reiten: Ende 2021 könnte ja eine Nintendo Switch Pro auf den Markt kommen – angeblich mit 4K-Fähigkeiten und einem OLED-Bildschirm.

Die neue Konsolengeneration startet schleppend

Bisher ist die neue Konsolengeneration sehr zäh angelaufen: Es mangelt noch an Titeln, welche die Hardware wirklich ins Schwitzen bringen, da die meisten Spiele Cross-Plattform-Entwicklungen sind. Und solange die neuen Konsolen unter Lieferengpässen leiden, was die Adoption hemmt, werden die Entwickler zögerlich bleiben, was exklusive Next-Gen-Spiele betrifft. Sony nimmt aktuell an, dass die PS5 wohl selbst 2022 schwer zu bekommen sein werde.

Yamaha bestätigt vier neue Aventage 8K AV-Receiver für Deutschland

Yamaha hat die neuen Aventage 8K AV-Receiver RX-A8A, RX-A6A, RX-A4A und RX-A2A für den deutschen Markt bestätigt. Erste Händler liefern uns zudem die Preise für die AV-Receiver mit HDMI 2.1.

Erst in der letzten Woche haben wir ausführlich über die Spezifikationen der neuen AVENTAGE 8K AV-Receiver für den japanischen Markt berichtet. Kurz darauf bestätigt der Elektronikhersteller gleich vier neue AV-Receiver Modelle für den deutschen Markt. Denn im Gegensatz zum japanischen Lineup, soll es neben den RX-A8A, RX-A6A und RX-A4A noch ein zusätzliches Einstiegsmodell RX-A2A geben. Alle Geräte setzten bereits auf die neue HDMI 2.1-Schnittstelle und Features wie VRR (Variable Refresh Rate), ALLM (Auto Low Latency Mode) oder eARC (enhanced Audio Return Channel). Jedoch sollen diese Funktionen erst nach einem Firmware-Update zur Verfügung stehen.

Ebenfalls neu ist die Unterstützung von Auro 3D beim RX-A8A und RX-A6A inkl. des Auro-Matic-Upmixers. Der RX-A4A und RX-A2A müssen leider ohne das Nischen-Soundformat auskommen. Da wir in diesem Artikel bereits ausführlichst über die ersten drei Modelle ausgelassen haben, möchten wir nachfolgend noch ein paar Zeilen zum RX-A2A verlieren:

Yamaha RX-A2A

Um dem Kunden einen günstigeren Einstieg in die Aventage-Klasse zu ermöglichen, hat sich der japanische Elektronikhersteller dazu entschieden, den RX-A2A auf den Markt zu bringen. Wie der darüber angesiedelte RX-A4A handelt es sich um einen AV-Receiver mit 7.2-Kanälen, jedoch mit einer geringeren Leistung von maximal 125 Watt (1 kHz, 1 Kanal, 8 ohms, 0.9% THD) bzw. 100 Watt (20Hz-20kHz, 2 Kanäle, 8 ohms, 0.9% THD). Die Anzahl der HDMI 2.1-Eingänge bleibt mit sieben ebenfalls unverändert, dafür gibt es nur einen HDMI 2.1-Ausgang.

Eine weitere große Einsparung sehen wir bei der fehlenden SURROUND:AI-Engine. Surround- und 3D-Soundformate können lediglich mit der CINEMA DSP 3D-Technologie aufgewertet werden. Als D/A-Konverter kommt ein 384 kHz / 32-bit BB PCM5102A-Chip zum Einsatz. Zuletzt wären noch die abgespeckten Pre-Outs zu erwähnen, die nur ein 2.2 Soundsystem bedienen können.

Alles in einem eine optimale Investitionsmöglichkeit, wer den AV-Receiver in einem Surround-Sound oder 3D-Setup nutzen und auf absehbare Zeit nur ein Wiedergabegerät am Yamaha RX-A2A anschließen möchte. Die Features und Vorteile der Aventage-Serie bleiben zum größten Teil erhalten und werden durch Branchenstandards wie HDMI 2.1, Apple AirPlay 2, Dolby Atmos, DTS:X, HDR10+, Dolby Vision, High-Quality Musikstreaming uvm. vervollständigt.

Highlight-Features RX-A2A:

  • Kraftvoller 7.2-Kanal-Surround-Sound mit Zone2
  • WLAN, Bluetooth®, AirPlay 2, Spotify Connect und MusicCast Multiroom Audio
  • Dolby Atmos® mit Höhen-Virtualisierung per Firmware-Update
  • HDMI™ 7 Eingänge/1 Ausgang, 8K/60 Hz, 4K/120 Hz
  • Spezielle Gaming-Funktion (ALLM, VRR, QMS, QFT) per Firmware-Update
  • Sprachsteuerung mit Alexa und Google Assistant. *Verfügbarkeit variiert je nach Region
  • Kompatibel mit MusicCast Surround – für einen kabellosen Surround-Sound mit den Lautsprechern MusicCast 50 oder MusicCast 20
  • YPAO™ Reflected Sound Control (R.S.C.) Klangoptimierung

Yamaha Aventage 2021 Preise & Termin:

Während die genauen Verfügbarkeiten der Yamaha Aventage AV-Receiver noch nicht kommuniziert wurden, erreichen uns über einschlägige Händler bereits die deutschen Preise der Geräte. Der RX-A8A kostet 3.499 Euro, der RX-A6A 2.499 Euro und der RX-A4A 1.499 Euro. Der Aventage-Einstieg RX-A2A kostet lediglich 999 Euro.

HBO Max: Streaming-Anbieter führt günstigeres Angebot mit Werbung ein

HBO Max wird in Zukunft auch einen günstigeren Tarif anbieten. Wer jenen abonniert zahlt nur noch 9,99 US-Dollar im Monat, muss aber Werbung dulden.

Schon im März 2021 hatte sich angedeutet, dass HBO Max einen neuen Tarif mit Werbung planen dürfte. Nun gibt es zu der ganzen Sache dann auch alle offiziellen Details. So wird die neue Abonnementstufe mit Werbefinanzierung 9,99 US-Dollar im Monat kosten. Regulär kostet HBO Max monatlich 14,99 US-Dollar. Ab der ersten Juniwoche wird der neue Tarif in den USA angebunden. Leider ist HBO Max ja in Deutschland nicht vertreten. Hierzulande läuft noch ein Abkommen zwischen Warner Bros., die hinter dem Streaming-Angebot stehen, und dem Pay-TV-Anbieter Sky.

Auch die werbefinanzierte Stufe wird die gewohnten Inhalte bieten, mit ein paar Ausnahmen. Dieses Jahr starten ja die Kinofilme von Warner Bros. parallel zu ihrem Einstand im Kino auch bei HBO Max. Da wird die werbefinanzierte Stufe jedoch ausgenommen. Laut Warner werde die Werbung bei HBO Max allerdings mit Bedacht eingebunden.

So werde es zum einen „Pause Ads“ geben, die dann gezeigt werden, wenn ein Nutzer einen Stream pausiert. „Brand Blocks“ wiederum werden offenbar Marken die Möglichkeiten geben bestimmte Bereiche mit Inhalten zu umspannen und da dann ihre Werbung unterzubringen. „Branded Discovery“ wiederum werde bei der Suche nach neuen Inhalten angezeigt.

HBO Max expandiert in 39 Länder – aber nicht nach Deutschland

Laut AT&T, welche Warner ja gerade mit Discovery neu aufgestellt haben, werde HBO Max in 39 Länder expandieren. Dazu zählen in Europa etwa Spanien und Portugal. Man findet beim Streaming-Angebot unter anderem Inhalte von DC, HBO („Game of Thrones“) und natürlich die Filme und Serien von Warner Bros. wie „Friends“. Bis sich in Deutschland etwas tun könnte, werden aber noch einige Jahre vergehen. Das Abkommen mit Sky ist wohl noch eine ganze Weile gültig.