Sony gibt bekannt: Im PlayStation Store wird der Verkauf und Verleih von Filmen und TV-Inhalten eingestellt. Es gibt offenbar mittlerweile zu viele Alternativen.
Kurz und bündig hat Sony dazu im PlayStation Blog einen Post hinterlassen. Offenbar nimmt man nicht an, dass diese Neuigkeit für eine große Welle sorgen wird. Vermutlich haben es die meisten Kunden auch ignoriert: Bisher konntet ihr im PlayStation Store eben auch Filme und Serien kaufen bzw. leihen. Offenbar hat Gamer das aber nicht wirklich interessiert.
Drittanbieter-Apps erlauben weiterhin digitale Käufe
Zumal es an der Konsole auch Apps für etliche andere Portale gibt: Amazon Prime Video, Disney+, Netflix und Co. sind schließlich auch über die PlayStation 4 bzw. PlayStation 5 abrufbar. Da braucht es also nicht noch über den PlayStation Store die Option, Filme und Serien zu erwerben – die dann zudem nicht plattformübergreifend nutzbar sind. Da fährt man im Zweifelsfall noch besser mit einem Kauf / einer Leihe via Amazon, iTunes oder Google Play Filme & Serien.
Laut Sony Interactive Entertainment entwickle man sich mit den Bedürfnissen der Spieler. Man nehme wahr, dass sich PlayStation-Fans abonnement- und werbebasierten Streaming-Angeboten zugewandt hätten. Daher stelle man Verkauf und Verleih von Filmen und TV-Angeboten über den PlayStation Store ab dem 31. August 2021 ein. Im Klartext: Kaum jemand nutzt diese Option noch und es lohnt sich für Sony wirtschaftlich nicht.
Das passiert mit bereits gekauften Inhalten
Solltet ihr zu denjenigen gehören, die bereits im PlayStation Store Filme oder Serien erworben haben: Alles ist gut, denn auch nach dem Inkrafttreten dieser Änderung dürft ihr weiter eure Inhalte für die On-Demand-Wiedergabe auf PS4, PS5 und Mobilgeräten abrufen. Lediglich der Kauf von neuen Inhalten wird eben nicht mehr möglich sein.
Nach der Ankündigung der TCL TS8132 Soundbar auf der CES 2021, gibt es jetzt endlich weitere Details zur neuen 3.1.2-Sound-Kombo des chinesischen Herstellers.
Als TCL die TS8132 Soundbar im Rahmen der Consumer Electronics Show angekündigt hatte, war es eigentlich nicht viel mehr als eine Randnotiz. Wir wussten, TCL hat eine neue 3.1.2-Soundbar geplant, jedoch hielt sich das Unternehmen mit ausführlichen Informationen bislang zurück – bis jetzt. Auf AVcesar.com gibt es erste Details zum neuen TS8132 Bundle. Nachdem TCL mit der Ray-Danz und TS8111 zwei Soundbar-only-Modelle auf den Markt gebracht hat, gibt es jetzt erstmals ein Bundle bestehend aus Soundbar und drahtlosem Subwoofer. Damit erhöht sich die Gesamtleistung des Systems auf 350 Watt (im Vergleich zu den 260 Watt der TS8111) und eine bessere Tonwiedergabe in den tieferen Frequenzen ist ebenso gewiss. (Direkt zum Preisvergleich der TCL Soundbar)
Dolby Atmos und virtueller 5.1.2-Upmix
Die Soundbar besitzt insgesamt fünf Treiber, drei davon sind für den linken, rechten und mittleren Soundkanal, während zwei Reflexions-Treiber die Höhenkanäle wiedergeben. Die TS8132 ist in der Lage Dolby Atmos Audiosignale zu verarbeiten und besitzt sogar eine virtuelle 5.1.2 Upmixing-Funktion für Stereoinhalte. Zwei HDMI 2.0 Anschlüsse (Ein-/Ausgang) sollen 4K@60p Inhalte mit HDR10, HLG und Dolby Vision durchschleifen können. Eine Rückführung des Audiosignals über die HDMI-Verbidung mittels eARC (enhanced Audio Return Channel) soll ebenfalls gegeben sein. Weiter ist Bluetooth 4.2 und Apple AirPlay mit an Bord. Via USB können auch direkt Musikdateien auf der TS8132 wiedergegeben werden. Zu den unterstützten Codecs gehören unter anderem FLAC und MP3.
Der drahtlose Subwoofer der TS8132 Soundbar-Kombo
Und wie es sich für ein Entertainmentprodukt in 2021 gehört, soll sich das Soundsystem auch mittels Sprachsassistenten „Works with Google Assistant“ und „Works with Amazon Alexa“ steuern lassen. Dazu wird jedoch zusätzliche Hardware wie ein Google Home oder Amazon Echo Lautsprecher benötigt.
Preis & Termin TCL TS8132
Die TCL TS8132 Soundbar soll im Juni 2021 in den Handel kommen. Der Preis soll bei um die 350 Euro liegen!
Sky hat bestätigt, welche Inhalte ihr bei Sky Q im März 2021 in 4K mit HDR genießen dürft. Auch Fußball ist reichlich dabei.
Sky plauderte ja erst kürzlich darüber, dass man fortan bei seinen Eigenproduktionen auf 4K und HDR setzen wolle. Es soll also mehr und mehr Content in hochwertiger Bildqualität geben. Außen vor bleibt leider immer noch das veraltete Sky Ticket, das leider sowohl bei Bild und Ton bisher nicht auf der Höhe der Zeit angekommen ist. Auch die Inhalte für das Sky Ticket wurden aber schon für den März 2021 von Sky Deutschland bestätigt.
Was ist denn nun bei Sky Q in 4K mit von der Partie? Nun beispielsweise bietet das Pay-TV-Angebot so den Film „Ruf der Wildnis“ mit Harrison Ford an. Aber auch einige Klassiker wie „Das Fünfte Element“ mit Bruce Willis sowie „I am Legend“ mit Will Smith könnt ihr derart abrufen. Voraussetzung ist eben, dass ihr einen Sky-Q-Receiver besitzt und auch das passende Programmpaket plus UHD-Option dazugebucht habt.
Während Filme wie „Salt“ oder „Ghostbusters“ auf 4K Blu-ray oder bei anderen Streaminganbietern ebenfalls in 4K UHD inkl. High Dynamic Range (HDR) angeboten werden, muss man bei Sky Q auch weiterhin auf den erweiterten Dynamikumfang verzichten. Lediglich die Fußball-Begegnungen werden über Live-TV mittels Hybrid-Log Gamma (HLG) in HDR angeboten. Mittlerweile unterstützt eigentlich so ziemlich jeder 4K/8K TV HLG.
Zu den Fußball-Highlights im März 2021 zählt sicherlich die Begegnung zwischen dem FC Liverpool und FC Chelsea am 3. März (wohl nur in UHD ohne HDR) und bereits kurz darauf am 6. März stehen sich der FC Bayern München und Borussia Dortmund gegenüber – in bester 4K/HDR-Qualität. Der März schließt dann ab mit dem Formel 1-Auftakt um den Großen Preis von Bahrain (27.-28. März). Schafft es Lewis Hamilton seinen achten Weltmeistertitel einzufahren und damit Rekordweltmeister Michael Schuhmacher vom Thron zu stoßen? Anbei findet ihr die weitere Übersicht:
Seit dem 1. März gelten in der EU neue Energieeffizienzklassen. Dadurch ändert sich auch die Kennzeichnung von Smart TVs.
So hat man endlich die verwirrenden Kennzeichnungen A+, A++ und A+++ wieder abgeschafft. Diese wirkten sicherlich auf viele Kunden verwirrend, da man bereits hinter A+ die beste Klasse vermuten sollte. Sie wurden über die Jahre eingeführt, um neueren und effizienteren Geräten gerecht zu werden, führten die Labels jedoch auch ein wenig ad absurdum. Seit dem 1. März 2021 gibt es nun nur noch die Energieeffizienzklassen A bis G.
Für Hersteller gilt jedoch eine Übergangsfrist, sodass ihr immer noch Produkte mit den alten EU-Labels im Handel entdecken werdet. Außerdem ein wichtiger Hinweis: Weil man nur noch die Klassen von A bis G neu geordnet hat, werden viele Geräte, die zuvor vielleicht bei A+ oder gar A++ gelandet wären, möglicherweise nur noch als B oder C eingestuft – obwohl sie natürlich nicht schlechter geworden sind. Man muss sich also an die neuen Einstufungen erst einmal gewöhnen und umdenken.
HDR- und SDR-Verbrauch werden auf den neuen EU-Labels separat ausgewiesen.
Neu ist aber nun ebenfalls, dass die Kennzeichnungen für Fernsehgeräte den Stromverbrauch für den SDR- und HDR-Betrieb separat ausweisen. Das ist durchaus sinnvoll, denn gerade LCD-TVs verbrauchen aufgrund ihrer Hintergrundbeleuchtungen oftmals im HDR-Betrieb wesentlich mehr Strom. Auch OLEDs betrifft dies allerdings. Nun entsteht für die Kunden also mehr Transparenz.
Stromverbrauch: Ein kompliziertes Thema
Dennoch ist zu bedenken, dass die Energieeffizienzklassen der EU nur ein sehr grober Fingerzeig sind. Beispiel: Wer tagsüber seinen Fernseher nutzt und entsprechend die Helligkeit nach oben schraubt, um bei viel Umgebungslicht das Bild wahrzunehmen, wird mit dem gleichen Gerät deutlich mehr Strom verbrauchen, als ein anderer Zuschauer, der vor allem Abends Inhalte konsumiert und die Helligkeit entsprechend reduziert.
Viel hängt also von den Nutzungsgewohnheiten ab. Spielen die Energieeffizienzklassen der EU denn für euch beim TV-Kauf eine Rolle? Oder sind andere Faktoren da deutlich wichtiger?
Sport-Fans erhalten mit dem trendSports-Paket auf HD+ eine neue Option, um sich mit interessanten Events zu versorgen. Das optionale trendSports-Sportpaket steht ab sofort HD+-Kunden für 5.99 Euro im Monat zur Verfügung.
Vier Sender, ein Paket! Ab dem 1. März 2021 können sich HD+ Abonennten zusätzlich das HD+ trendSports-Paket dazubuchen. Für 5.99 Euro im Monat bekommt man vier neue Kanäle in HD-Qualität geliefert: SPORT1+, SPORTDIGITAL FUSSBALL, EDGEsport und WAIDWERK. Das Gesamtpaket verspricht ein exklusives TV-Erlebnis mit über 2.000 Stunden Live-Sport pro Jahr, News, Dokumentationen und Magazinen. Sehr praktisch: Das trendSports-Paket kann monatlich gekündigt werden und Kunden die ein neue HD+ Abonnement abgeschlossen haben, erhalten zwei Monate lang kostenlosen Zugriff auf die neue Sportwelt! Doch was wird für 6 Euro im Monat alles geboten?
Vier Sender, ein Paket: trendSports im Überblick:
SPORT1+: Eishockey, Fußball und vieles mehr – SPORT1+ zeigt die National Hockey League (NHL) sowie die Stars des internationalen Fußballs mit ausgewählten Matches.
Hinzu kommen die amerikanischen PS-Helden der Rennstrecke NASCAR und die Elite des Frauen-Tennis. Die SPORT1 News informieren täglich über die wichtigsten Ereignisse in der Welt des Sports.
SPORTDIGITAL FUSSBALL hat die internationale Welt des Fußballs zu Gast: hochkarätige LIVE-Spiele der Ligen rund um den Globus, rund um die Uhr. Morgens Fußball aus Asien; mittags aus Zentral-Europa; nachmittags und abends Fußball aus West-Europa sowie nachts aus Mittel- und Südamerika. Dazu alle Topthemen rund um die Stars des internationalen Fußballs.
EDGEsport ist eine echte Premiere auf dem deutschen Fernsehmarkt. Der Sender für Fun- und Action-Sportarten aus aller Welt berichtet live von Top-Events im Skateboarden, Snowboarden, Mountain Biken, Break Dancing, BMX, eSports, Kite Surfen, sowie weiteren Wasser- und Motorsportarten. Dazu Magazine und Dokumentationen mit dem Blick hinter die Kulissen.
WAIDWERK – das ist der Sender für alle Jagd-, Angel- und Outdoorfans. Neben aktuellem Know-how wie die richtige Ausrüstung, die besten Reviere und die erfolgreichsten Fangmethoden erwarten die Zuschauer rund um die Uhr packende Jagd- und Angelszenen, seltene Tieraufnahmen und eine atemberaubende Natur. Ergänzt wird das Dokumentationsprogramm um Live-Inhalte.
Der französische Elektronikhersteller Reavon stellt mit dem UBR-X100 und UBR-X200 zwei neue 4K Blu-ray Player vor! Beide Modelle sind ab April 2021 erhältlich und kosten 799 bzw. 1.599 Euro (UVP).
Nach langer Zeit gibt es endlich mal wieder neue 4K Blu-ray Player über die wir berichten können. Nachdem sich die 4K Blu-ray wohl nie so richtig aus ihrem Nischendasein erheben wird, freut es uns umso mehr, dass sich Elektronikhersteller wie Reavon mit dem Medium befassen. Ok, wenn man es genau nimmt, wurden mit der PlayStation 5 und Xbox Series X Konsole erst im Winter 2020 zwei neue 4K Blu-ray Player auf den Markt gebracht. Die integrierten Player können jedoch mit Standalone-Geräten wie sie von Panasonic, Sony oder jetzt Reaven angeboten werden nicht mithalten. Die Wiedergabe von UHD-Discs würden wir eher als nettes „Bonus-Feature“ betiteln.
Kein Oppo-Klon
Der Reavon UBR-X100 und UBR-X200 dürften die Spielekonsolen in puncto audiovisueller Qualität, Einstellungs- und Anschlussmöglichkeiten locker in die Tasche stecken. Auf den ersten Blick gleicht das Design der neuen 4K Blu-ray Player den Referenzgeräten von Oppo (UDP-203), der Hersteller versichert jedoch, dass es sich hierbei nicht um Produktklone der beliebten Oppo-Player handelt. Die Geräte sollen von Grund auf neu entwickelt und durchdacht worden sein. Ob das wirklich stimmt, werden wir wohl erst herausfinden, wenn es erste Abbildungen vom Innenleben des UBR-X100 und UBR-X200 zu sehen gibt.
UBR-X100 & UBR-X200 mit Dolby Vision/Atmos & DTS:X
Menüoberfläche der Reavon 4K Blu-ray Player
Beide Geräte besitzen einen universellen Disc Player, der neben der 4K Blu-ray auch reguläre Blu-rays, 3D Blu-rays, DVDs, SACDs und CDs wiedergeben kann. Unterstützt werden Bildinhalte mit bis zu 3.840 x 2.160 Bildpunkten (4K UHD Auflösung) und 60 Vollbildern pro Sekunde. Die Wiedergabe von True Cinema 24p beherrschen die UBR-X100 und UBR-X200 natürlich im „Schlaf“. Der erweiterte Farbraum rec.2020, Deep Color mit 36 bit und „xvColour“ liefern eine brillante Farbdarstellung, während HDR10 und Dolby Vision HDR für satte Kontraste und weiche Farbabstufungen sorgt. In der Feature-Auflistung konnten wir keine Unterstützung für HLG (Hybrid-Log Gamma) oder HDR10+ erspähen. Die beiden Formate können jedoch vernachlässigt werden.
4K-Upscaling + SDR/HDR-Converter
Die Anschlüsse des Reavon UBR-X100 (oben) und UBR-X200 (unten). Gut zu erkennen die zusätzliche analoge Audio-Sektion des UBR-X200 mit dediziertem, analogen Stereo-Out (unbalanced RCA, balanced XLR)
Wie es sich für einen 4K Blu-ray Player gehört, werden Inhalte, die nicht nativ mit 3.840 x 2.160 auflösen via 4K Upscaling für eine detailreiche Darstellung auf kompatiblen TV-Geräten vorbereitet. Ein SDR/HDR-Conversion-Modus liefert breitere Kontraste sowie eine verbesserte Farbdarstellung für „ältere“ Videos. Für die volle Kontrolle können zudem technische Informationen eingeblendet werden, die Details der Medien- bzw. HDR-Wiedergabe in einem Overlay auf dem Bildschirm präsentieren (Maximale Luminanz bei HDR, Farbraum, Farbtiefe, HDR-Format, Framerate usw.).
Twin-HDMI-Ausgang
Bei den Anschlüssen orientiert sich der UBR-X100 am Branchenstandard. Bedeutet ein Ethernet-Anschluss, zwei HDMI-Ausgänge – einer für Audio/Video und einer für Audio-only – ein USB 3.0 Port sowie optisch digitale Audioausgänge (Koaxial + S/Pdif) befinden sich alle auf der Rückseite des Players. Der UBR-X200 verfügt über einen zusätzlichen RS232C-Anschluss, eine dedizierte, analoge Audio-Sektion für 7.1/5.1 Surround-Sound und analogen Stereo-Sound (unbalanced RCA, balanced XLR). Die beiden Modelle unterscheiden sich auch lediglich in der Audio-Sektion.
Highlight Features der Reavon UBR-X100 und UBR-X200 UHD Blu-ray Player
Der UBR-X200 liefert zusätzliche Anreize für audiophile Nutzer. So kommen z.B. Burr-Brown Audio PCM1690 DACs von Texas Instruments oder ein Ringkerntrafo zum Einsatz. Die detaillierten Angaben der 8-Kanal DACs könnt ihr der offiziellen Artikelbeschreibung entnehmen! Apropos Audio: Beide Modelle unterstützen die etablierten Audioformate von Dolby und DTS inkl. Dolby Atmos, DTS:X und Auro-3D.
Preis & Termin
Beide Modelle sollen laut ersten Listungen Ende April 2021 in den Handel kommen. Preislich sind die Geräte mit 799 Euro für den UBR-X100 und 1.599 Euro für den UBR-X200 sicherlich im High-End-Segment angesiedelt. Ob sich die Investition lohnt, wie z.B. für einen damaligen Oppo UDP-203 oder UDP-205, können nur erste Tests verraten!
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LG hat mit seinem OLED R einen aufrollbaren TV veröffentlicht. Die Verkaufszahlen sollen jedoch hinter den Erwartungen zurückbleiben.
LG hat mit seinem OLED R bzw. RX einen besonderen Fernseher auf den Markt gebracht. Denn bei diesem TV verhält es sich so, dass der Bildschirm aufrollbar ist. Das Gerät wurde zwar schon Anfang 2019 auf der CES in Las Vegas vorgestellt, verschob sich dann jedoch mehrfach. Am Ende kam der TV zudem zu einem erhöhten Preis auf den Markt: In Südkorea wollte man umgerechnet 74.500 Euro für den TV haben.
Das ist eine stolze Summe für das Privileg den ersten aufrollbaren OLED-TV verwenden, der aufgrund seines Designs natürlich ein Hingucker ist, in Sachen Bildqualität aber gar nicht anstrebt neue Maßstäbe zu setzen. Offenbar fand der LG OLED R dann zumindest in Südkorea eben auch nur wenige Abnehmer. Gerade einmal zehn (!) Exemplare des Fernsehers seien dort über die Ladentheke gewandert.
Der LG OLED R alias RX soll sich in Südkorea nur zehnmal verkauft haben.
LG selbst wollte diese Angabe weder dementieren noch bestätigen. Analysten mahnen jedoch die angeblichen Verkaufszahlen in Relation zu betrachten. Demnach dürfte LG zwar womöglich enttäuscht sein, werde aber niemals damit gerechnet haben, seinen aufrollbaren OLED in rauen Mengen absetzen zu können. Es habe sich um ein Prestigeobjekt gehandelt, das zeigen sollte, was technologisch möglich sei. Eine breite Masse könne man damit eben nicht erreichen.
LG OLED R ist mit aktuellen Micro-LED-TVs zu vergleichen
In diesem Bezug kann man LGs OLED R vielleicht ein wenig mit aktuellen Micro-LED-Fernsehgeräten von etwa Samsung vergleichen. Auch jene wechseln zu exorbitanten Preisen den Besitzer und sind erst einmal mehr „Proof-of-Concept“-Modelle. Eine breite Masse wird man jedoch erst später erreichen, wenn die Herstellungskosten und damit die Verkaufspreise sinken.
LGs OLED R hat nur wenige Kunden für sich begeistert.
LG soll derzeit aber auch an einem anderen Konzept für einen ausfahrbaren OLED-TV arbeiten, der wohl günstiger herzustellen wäre. Auch die Anfälligkeit für Beschädigungen wäre geringer, da der TV nicht mehr flexibel sein müsste. Vielleicht ist das also der besser Weg um Kunden anzulocken, die so ein Design suchen?
Der in Südafrika geborene Neill Blomkamp war Peter Jackson irgendwann 2005 aufgefallen, als sich der Neuseeländer ein paar von Blomkamps Kurzfilmen ansah. Das Resultat aus dieser Verbindung sollte die Realisation der Verfilmung des Videospiels Halo werden – mit Blomkamp als Regisseur und Jackson als Produzent. Doch es kam nicht dazu. Die Produktion erwies sich als zu kompliziert und teuer. Stattdessen produzierte Jackson dann die Langfilmfassung von Blomkamps Short „Alive in Joburg“, die als District 9 in die Kinos kam. Der SciFi-Actioner mit starken sozialkritischen Aspekten mutierte zum Independent-Hit und heimste sogar mehrere Oscarnominierungen ein. Kein Wunder, dass man ihm danach auch mehr Geld anvertraute.
Sony Pictures war 2011 dann so begeistert vom Concept Art des neuen Projekts von Blomkamp, dass sie die Finanzierung von 115 Mio. Dollar auf die Beine stellen wollten. Der mittlerweile in Vancouver ansässige Regisseur machte sich entsprechend an die Arbeit, versammelte gute alte Bekannte aus der Produktion von District 9 (neben Sharlto Copley als Darsteller noch zahlreiche Leute innerhalb des Produktionsteams) und realisierte Elysium zu Teilen in einem ärmlichen Außenbezirk von Mexiko City und zu anderen Teilen (jenen Szenen, die Elysium repräsentieren) in Vancouver. Der fertige Film ist ein krasser Gegensatz aus Utopie und Dystopie geworden.
Ist das echt noch Matt Damon?
Die Schere aus Arm und Reich klafft hier ultimativ weit offen und für Blomkamp war es KEIN SciFi-Film. Vielmehr sagte er, dass es eine dramatisierte Version des „Hier und Jetzt“ sei. Tatsächlich ist Elysium noch stärker mit sozialen Themen angereichert als schon sein an Sozialkritik nicht gerade armer District 9. Elysium behandelt nicht nur Rassismus und Migration, sondern auch globalere Themen wie Überbevölkerung, oder die Ungerechtigkeiten in Bereichen der Gesundheitsvorsorge oder des Justizsystems.
Das Motiv des Klassenkampfs dient dabei als zentraler Überbau für einen SciFi-Film, der sich betont ambivalent verhält. Zum einen ein Film, der eine unverkennbare Botschaft vermitteln will, zum anderen einer, der sich der konservativen Struktur zahlreicher Genrekollegen bedient. Innerhalb dieses Spannungsfelds entspinnt sich ein zwar vorhersehbarer aber stets äußerst unterhaltsamer und visuell beeindruckender Beitrag zum SciFi-Genre.
Margaux Delacourt herrscht über Elysium
Zur bestechenden Optik des Films kommen die großartigen animatronischen und visuellen Effekte hinzu: Bereits in Blomkamps Debüt waren die mechanischen Androiden sensationell animiert/dargestellt und auch hier funktionieren die zumeist in voller Helligkeit stattfindenden Tricks ganz hervorragend. Natürlich machen Tricks alleine noch keinen Film – man braucht auch noch ein paar glaubwürdige Darsteller: Matt Damon, der, wer hätte das gedacht, für den Film tatsächlich massive Muskelpakete aufbaute, passt gut in die glatzköpfige Figur des Aufständlers wider Willen.
Sein Sarkasmus trägt nicht nur dazu bei, Elysium beizeiten etwas mit Humor zu entspannen, sondern lässt auch die Identifikation mit seiner Figur zu. Witzig, dass er „nur“ die dritte Wahl für die Rolle war – nach einem südafrikanischen Rapper an erster und Eminem an zweiter Stelle. Einen krassen Charakterwechsel erfährt Sharlto Copley, der vom unsicheren Wikus Van De Merwe ohne Selbstbewusstsein in District 9 zum wortkargen Söldner der Reichen von Elysium mutiert. Jodie Foster darf nicht nur erneut ihre beeindruckenden Waden zeigen, sondern ist als intrigante Ministerin eiskalt und fies wie nie. Vielleicht hätte man den ihrer Figur ins Leben gerufene Konflikt innerhalb des Elysium noch stärker thematisieren können, aber das ist am Ende Kritik auf recht hohem Niveau.
Elysium wurde 2013 mit den damals aktuellen Red Epics volldigital gefilmt. Dabei nutzt man die 5K-Auflösung der Kamera im anamorphen Modus mit 3296 x 2700 Pixeln. Neben den Red Epics wurden auch noch Canon EOS 5D MKIIs genutzt – und zwar, um (ähnlich der Effekte bei Matrix) Superzeitlupen zu realisieren. Insgesamt 23 Canons kamen dabei zum Einsatz, arbeiteten dabei allerdings „nur“ mit einer Auflösung von 1920 x 1080p. Dennoch kam hier ein 4K-DI zum Einsatz, das den Film über weite Strecken zum FAST-nativen 4K-Werk werden lässt, da ja die Reds anamorph „nur“ mit 3.3K aufnahmen. Allerdings sind 3.3K schon eine ganze Menge und der Schritt zum 4K-DI war dann auch nicht mehr weit. Für das Bild spricht dann zusätzlich noch ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum sowie die Kontrastdynamik nach statischem HDR10.
Letztere sorgt beim Auslesen über den Panasonic-Player für erstaunliche Werte von 2594 Nit Maximalhelligkeit und 1698 maximaler Durchschnittshelligkeit. Und in der Tat: Die UHD-BD von Elysium lebt maximal von seiner HDR-Dynamik. Kaum eine Scheibe der letzten Monate lieferte derart eindrucksvolle Kontrastdynamiken ab wie diese. Schon bei regulärem Mischlicht ohne große Dynamiksprünge lüftet die 4K-Scheibe einen Schleier vom Bild, der im Vergleich bei der BD vorhanden ist. Schon die Totalen über die Slums auf der Erde profitieren davon, in dem sie nicht mehr so diesig aussehen. Schwarz ist sichtbar knackiger und helle Bereiche erscheinen durchweg leuchtender.
Die UHD-Blu-ray liefert satte Kontraste und äußerst helle Spitzlichter
Sobald die Nacht über das Geschehen einbricht, werden Spitzlichter wie die Lichtquellen bei 30’02 oder 57’43 mit viel mehr Punch und deutlich mehr Unterschieden in den Farben wiedergegeben. Auch die Oberlichter in der Fabrikhalle sind knackiger (10’55) und zu keiner Zeit sumpft die Scheibe im Schwarz ab oder überstrahlt im Weiß. So muss HDR aussehen. So und nicht anders. Da kann man dann auch locker darüber hinwegsehen, dass VIEL mehr Auflösung nicht drin ist. Zwar sind Details in der Tiefe noch etwas klarer abgegrenzt und (auch durch die Kontrastdynamik) Fältchen auf Gesichtern sind etwas dreidimensionaler, aber ein gigantischer Auflösungsvorsprung ist hier nicht auszumachen – was wiederum zeigt, wie gut die BD bereits aufgelöst war.
Aber noch mal zurück zum HDR-Effekt. In den zahlreichen Szenen, in denen man die Erde an Elysium vorbei gefilmt sieht, ist der blaue Planet viel strahlender und kräftiger blau. Auch hier wirkt’s, als hätte man vom Bild der BD den Grauschleier geholt. Hauttöne erscheinen dazu in den gut ausgeleuchteten Szenen sichtbar natürlicher und mit weniger (im Vergleich) ungesund wirkenden Gelbanteilen.
Die UHD-Blu-ray bietet sowohl für den deutschen als auch für den englischen Sound ein Upgrade. Zwar nicht im Sinne vollster Zufriedenheit für die deutschen Zuhörer, aber immerhin. Denn ausgehend von der 5.1-dts-HD-Master-Spur der alten Blu-ray gibt es nun 7.1-Kanäle mit gleicher Kodierung, die schon im Intro richtig Alarm macht, sobald die zerstörten Häuser zu sehen sind. Kurz vor dem Wechsel zur Raumstation gibt’s dann schon mal einen schönen Sweep und während des Vorbeifilmens der Kamera an Elysium setzt es noch weiteren Tiefbass. Dazu ist die Filmmusik jederzeit sehr räumlich und setzt stets dynamische Akzente. Die deutsche Synchro ist vielleicht eine Spur zu leise geraten, sodass es im Getümmel immer mal wieder etwas unterzugehen droht, was Max und andere Darsteller sagen.
Hervorragend ist durchweg die Surroundkulisse. Was in den Hallen los ist, wenn Max zur Arbeit erscheint, ist wirklich fantastisch räumlich. Von überall her hört man zischende Gerätschaften, Lautsprecherdurchsagen oder hydraulische Maschinen. Als wäre man mittendrin, schaut und hört man zu, wie Roboter zusammengeschraubt werden. Wenn dann Shuttles starten, knattern sie räumlich durch den Orbit und wen sie beschossen werden, pfeifen die Projektile um die Ohren (ab 16’00). Klasse die Actionsequenz während des ersten Aufeinandertreffens von Max und Agent Kruger. Schon die Zerlegung des Roboters in Zeitlupe fetzt ordentlich, wird dann von den Schüssen, die später in Super-Slowmotion abgefeuert werden aber noch getoppt. Hier wird dann auch deutlich, dass (Überraschung:) der deutsche Sound nicht nur lauter eingepegelt ist, sondern etwas voluminöser agiert und im Tiefbass mehr Wucht hat als das englische Pendant. Schön übrigens, dass feine Signale wie das Zwitschern von Vögeln auf Elysium genauso räumlich und atmosphärisch wiedergegeben werden wie die satten Kampfsequenzen.
Wenn Kruger auftaucht, bebt die Erde
Dolby Atmos hingegen bleibt dem O-Ton vorbehalten. Letzterer räumt gleich mit einem Problem der englischen DTS-HD-Master-Fassung in 7.1 auf, denn er ist nun im Tiefbass genauso satt wie die deutsche Fassung. Das war bei der Blu-ray ja noch anders – und das verdient ausdrücklich Lob, da die sehr lebhafte 3D-Soundkulisse auf diesem, nun satteren Fundament aufbauen kann. Denn lebhaft ist der Atmos-Sound wirklich geworden. Es beginnt schon mal mit hinzugefügten Elementen der Filmmusik, die sphärische Klänge von oben liefert, während wir die Einführung in die Story sehen. Die Musik bei 5’00 hallt ebenfalls ein wenig von oben mit, was der Straßen-Atmosphäre durchaus zuträglich ist. Und nach 5’55 fliegen die ersten Shuttles über die Heights, denen kurz danach Lautsprecherdurchsagen von oben folgen.
Natürlich gelangen auch die Durchsagen im Krankenhaus von oben ans Gehör. Während der Arbeit in der Roboterfabrik werden die Heights ebenfalls sehr räumlich mit einbezogen und der Score während der Szenen mit den Widerständlern gelangt ebenso mit nach oben. Knattern die Shuttles dann auf die Kamera zu, kommt der Soundeffekt zwar nicht wirklich korrekt (immerhin fliegen sie von unten auf die Kamera zu), erweitert das Klangspektrum aber dennoch (13’00). Im Zusammenspiel mit dem auf der regulären Ebene bereits tollen Sound ist jedenfalls schon nach 15 Minuten klar, dass man hier ein akustisches Highlight zu Gehör bekommt. Auch die Shuttle-Sounds ab 16’20 machen richtig Spaß und nehmen den Zuhörer in die Mitte.
Die Actionszenen werden extrem satt wiedergegeben
Es ist bei Elysium tatsächlich so, dass man fast pausenlos etwas von oben wahrnimmt und man es gar nicht alles aufschreiben kann. Die Anzahl an Lautsprecherdurchsagen ist bspw. exemplarisch hoch und kommt fast im Minutentakt. Dazu ergänzt die Musik das Geschehen und atmosphärischer Stimmen-Widerhall in großen Räumen kommt ebenso hinzu. Da braucht es gar nicht permanente Actionszenen, um noch mehr Präsenz zu zeigen – auch so ist die Atmos-Fassung wirklich äußerst aktiv. So auch nach etwas über 32 Minuten, wenn die seltsamen Gesänge von oben kommen und zuvor ein paar mal rumgebrüllt wurde.
Ähnliches gilt für die rauschenden Sounds nach 38 Minuten und den Score, der kurz darauf wieder deutlich von oben mitspielt. Natürlich gesellen sich auch immer wieder die über Kopf fliegenden Shuttles hinzu und wenn nach 47’55 die großkalibrige Waffe in Super-Slowmotion abgefeuert wird, gibt’s ebenfalls ordentlich auf die Zwölf. Manchmal darf’s aber auch einfach ein surrender Fliegenschwarm sein, der Kruger umfliegt. Sensationell klingen auch die Geschosse, die an dessen Schutzschild abprallen (53’50). Und so geht’s dann immer weiter und fügt sich zu einem wirklich vorzüglichen Atmos-Soundtrack zusammen.
Da die Ultra HD-Blu-ray in Deutschland ohne zusätzliche Blu-ray erscheint (leider typisch für Sony-Backkatalog-Titel), muss man mit den Extras vorlieb nehmen, die auf der UHD-BD enthalten sind. Immerhin GIBT es hier mal Bonusmaterial – und zwar sogar welches, das bisher nicht auf der BD enthalten war. Insgesamt vier Featurettes warten auf der 4K-Scheibe. In „Exoskelette, Explosionen und die Action-Choreographie von Elysium“ gibt’s eine gute halbe Stunde Einblicke in die aufwändige Maske und das Anbringen des Exoskeletts an Matt Damons Körper. Auch die Arbeit und Dekonstruktion des Nissan GT-R wird erzählt – inklusive Achsbruch bei Testfahrten.
„Der Held, der Psychopath und die Charaktere in Elysium “ erzählt von den unterschiedlichen Figuren und bleibt mit sechs Minuten etwas kürzer bemessen. Ebenfalls eher kurz, dafür aber sehr interessant ist „Die Kunst der Elysium-Miniaturen“, in der erzählt wird, wie man per Miniatur-Set und -Modelle den Crash des Raven realisierte. Klar wird, wie viel Wert Blomkamp auf praktische Effekte legt, um so realistisch wie möglich zu bleiben. „Bugatti 2154“ ist zwar reine Bugatti-Werbung, schafft aber immerhin den Spagat zum Film. Denn das Shuttle, das Carlyle im Film fliegt, wurde zwar von Blomkamp entworfen, aber tatsächlich von einem der Bugatti-Designer finalisiert, der auch am Veyron arbeitete. Man merkt dem Regisseur an, wie aufgeregt er über diesen Fakt gewesen ist. Die alten Featurettes der Blu-ray fehlen allerdings, wie oben erwähnt. Wer also auf Extramaterial steht, der behält seine Blu-ray des Films noch.
Gesamtbewertung Elysium (90%)
Elysium wurde zwar von der Kritik nicht so wohlwollend aufgenommen wie District 9 zuvor, ist aber ein mit Sozialkritik nicht geizender und deshalb auch heute noch hochaktueller SciFi-Film mit tollen Kampfszenen und gut aufgelegten Darstellern. Die UHD-BD bietet den Film nun mit einer 7.1-Spur fürs Deutsche und einem hervorragenden englischen Atmos-Sound. Dazu ist das Bild in allen Belangen besser als jenes der Blu-ray – das Upgrade lohnt also in jedem Fall.
Mit dem LG OLED.EX hat der koreanische TV-Hersteller noch einen weiteren 4K OLED Fernseher in der Hinterhand. Das Modell könnte noch im März 2021 offiziell vorgestellt werden.
Originalbeitrag: Bislang haben wir lediglich die Produktbilder des LG OLED.EX erspähen können. Zudem haben wir das Modell über einen Markeneintrag mit LG Electronics bzw. LG Display in Verbindung bringen können. Das Modell erinnert etwas an die G8-Serie aus 2018, bei der das sogenannte „Display-on-Glas“-Design zum Einsatz kam. Das schlanke OLED-Display wird auf einer Glasplatte „geklebt“, was dem 4K OLED Fernseher zusätzliche Stabilität bieten soll. Dabei bleibt das „Gesamtwerk“ doch sehr schlank. Das OLED.-Logo, welches oben rechts an der Glasplatte angebracht wurde, erinnert dagegen an die TV-Modelle von LOEWE. Was sich hinter dem „EX“ im Namen verbirgt, wissen wir derzeit noch nicht. Extravagant? Extreme? Experience?
Die von LG Display angemeldete OLED.EX Bildmarke und das entsprechende Symbol am Rahmen des OLED.EX
Fest steht, LG ist mit dem OLED-Lineup 2021 wohl noch nicht ganz durch und bevor man sich vorschnell in ein OLED-Modell aus 2021 verliebt, sollte man vielleicht noch die Ankündigung des EX abwarten. Ob es sich nur um einen schicken Lifestyle-TV handelt, oder ob das Modell Besonderheiten mit sich bringt wie z.B. eine kleinere 42-Zoll-Größe oder ein performanteres OLED-Display wie es im G1 verbaut ist, darüber lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nur spekulieren.
OLED.EX mit fünf HDMI 2.1-Eingängen?
Die Rückseite des LG OLED.EX. Wir haben ganze fünf HDMI-Eingänge erspäht. Alle HDMI 2.1?
Unser letztes Bild zeigt die Rückseite des LG OLED.EX und gibt bereits alle verfügbaren Anschlüsse preis. Neben einen TV-Tuner und was aussieht wie ein 3.5mm Kopfhörer-Anschluss, können wir noch fünf HDMI-Eingänge, ein Ethernet-Port (LAN) und einen digitalen Audio-Ausgang (S/PDIF) erkennen. Ein USB-Anschluss fehlt bislang. Zudem ist unklar, ob es sich um HDMI 2.0 oder HDMI 2.1 Anschlüsse handelt. Die Aufteilung der HDMI-Ports legt nahe, dass beide Varianten vorhanden sind. Zudem kann man auf dem Bild sehr gut die Kabelführung im Standfuß des OLED.EX erkennen.
Wir sind gespannt, wann LG Electronics das neue Modell offiziell ankündigen wird und wie die finalen Spezifikationen lauten.
Wie Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet, soll die SSD-Erweiterung der PlayStation 5 im Sommer 2021 freigeschaltet werden. Der Einbau einer zusätzlichen NVMe-SSD könnte den Geräuschpegel der PS5 erhöhen.
PS5-Fans müssen sich weiter in Geduld üben und ggf. mit dem beschränkten Speicher ihrer Spielekonsole „jonglieren“. Von den angegebenen 825 GB Speicher der PlayStation 5 stehen dem Nutzer in Wirklichkeit nur um die 670 GB frei zur Verfügung. Bei Installationsgrößen zwischen 40-120GB je PS5-Spiel (Call of Duty und Cyberpunk 2077 kommen zusammen bereits auf 250GB) ist der Speicher doch recht schnell voll. Eine temporäre Auslagerung auf eine externe SSD funktioniert leider nur bei PlayStation 4 Spielen und so sehnen wir uns bereits seit Langem die Freischaltung der internen SSD-Schnittstelle herbei.
Kompatibilitätstests laufen
Laut Bloomberg wird der SSD-Slot, der nur mit kompatiblen M2 NVMe-SSDs betrieben werden kann, erst im „Sommer 2021“ zum Einsatz kommen. Laut Sony finden bereits seit mehreren Monaten Kompatibilitätstests statt, in denen festgestellt wird, welche der High-Performance PCIe 4.0 M.2 SSD-Festplatten sich zu einer Installation eignen. Bislang gibt es noch keine Aufstellung, welche Modelle die Tests bestanden haben. Sollten auch günstigere Variante, wie z.B. eine Samsung 980 PRO 1 TB unterstützt werden, ist die Speichererweiterung der PS5 günstiger, als bei der Konkurrenzkonsole Xbox Series S | X, die derzeit einer 1 TB-Variante für 239,99 Euro (UVP) verkaufen.
Lauter Lüfter nach SSD-Installation?
Eine PCIe 4.0 M.2 SSD gibt im Betrieb doch ganz schön Wärme ab, was auch im Bericht von Bloomberg Erwähnung findet. Nach einer Freischaltung via Firmware-Update könnte der Lüfter, je nach Nutzungsszenario, mit erhöhter Drehzahl arbeiten, um für zusätzliche Kühlung zu sorgen. Für Besitzer einer PlayStation 5 mit fehlerhaftem Lüfter (Rattern) sicherlich keine schöne Vorstellung.