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Auf einmal sind alle Stromfresser: Fernseher verschlingen bis zu 200 Euro im Jahr

Die meisten TV-Geräte sind laut den neuen EU-Energielabels wahre Stromfresser. Kein Wunder, verschlingen High-End-Fernseher gerne mal 200 Euro im Jahr an Stromkosten!

Wir hatten ja bereits über die neuen Energieeffizienzklassen der Europäischen Union berichtet. Auf den neuen Energy-Labels wird neben dem Stromverbrauch im normalen SDR-Modus der Stromverbrauch im HDR-Modus separat ausgegeben. Zudem wurden die Kategorisierungen „A+“, „A++“, „A+++“ entfernt. Somit beginnt die Einstufung mit „A“ (grün) und endet mit „G“ (rot). Und siehe da, nach der neuen Verordnung werden die meisten TV-Geräte als „Stromfresser“ eingestuft. Kaum ein TV-Gerät ab 55 Zoll, egal ob mit EDGE-LED, direktem LED-Backlight oder OLED, schafft eine bessere Einstufung als „G“. Z.B. der Mid-Range QLED TV Q70T aus 2020 mit 55 Zoll, der laut der alten Verordnung noch mit „A“ (hellgrün) eingestuft war, ist jetzt ein Modell mit tiefrotem „G“-Energielabel. Ähnlich verhält es sich auch bei den beliebten OLED-TVs, egal von welchem Hersteller.

Beliebte TV-Modelle wie der LG CX OLED und der Samsung Q95T QLED TV stehen laut den neuen EU-Energielabels ökologisch gar nicht mehr so gut da
Beliebte TV-Modelle wie der LG CX OLED und der Samsung Q95T QLED TV stehen laut den neuen EU-Energielabels ökologisch gar nicht mehr so gut da

Schluss mit der Augenwischerei – „G“ ist das neue „A“

Da ist doch ein genauerer Blick auf die Sachlage erlaubt. Ich persönlich finde, dass die „A+“, „A++“ und „A+++“-Einstufungen totaler Schwachsinn waren. Kunden wurden damit hinters Licht geführt. Energielabel „A“ hörte sich klasse an und verleitete den ein oder anderen Kunden mit ökologischem Bewusstsein zum Kauf. Am Ende handelt es sich jedoch um ein Gerät mit einem bestenfalls ausgewogenem Stromverbrauch. Die neuen EU-Labels liefern hier eine ehrlichere Kundenkommunikation, doch selbst die überarbeitete Variante beschönigt den Energieverbrauch.

Denn der Verbrauch der durchschnittlichen kWh im SDR und HDR-Modus werden lediglich für 1.000 Betriebsstunden angegeben. Die durchschnittliche TV-Nutzung eines europäischen Bürgers liegt aber bei fast 4 Stunden pro Tag, also 1.460 Stunden. In Deutschland verbrachten TV-Haushalte rund 1.340 Stunden im Jahr 2020 vor dem Fernsehgerät. Doch wie viel kostet uns eigentlich der Fernsehgenuss? Ein Extrembeispiel gefällig?

Stromkosten zwischen 100 und 200 Euro keine Seltenheit

Wer sich einen 85 Zoll 8K QLED TV der Q950T-Serie von Samsung gegönnt hat, muss mit einem Stromverbrauch zwischen 520 und 540 kWh (SDR / HDR) pro 1.000 Betriebsstunden rechnen. Skalieren wir die 530 kWh nach oben und passen den Wert an die durchschnittliche, tägliche Fernsehdauer eines deutschen TV-Haushalts an (1.340 Stunden), kommen wir auf 710 kWh im Jahr. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 31 Cent pro kWh sind das 220 Euro per Anno. Wir haben nachfolgend die Stromkosten für beliebte TV-Modelle aus 2020 mit obiger Rechnung aufgeschlüsselt. Dabei nutzen wir den Mittelwert zwischen SDR- und HDR-Verbrauch:

Modell Stromverbrauch Jahr Stromkosten Jahr
LG CX OLED 48 Zoll 150 kWh 46 Euro
LG CX OLED 55 Zoll 233 kWh 72 Euro
LG CX OLED 77 Zoll 324 kWh 100 Euro
LG ZX 8K OLED 88 Zoll 594 kWh 184 Euro
Samsung Q950T 8K QLED 85 Zoll 710 kWh 220 Euro
Samsung Q950T 8K QLED 65 Zoll 568 kWh 176 Euro
Samsung Q95T 4K QLED 85 Zoll 586 kWh 181 Euro
Samsung Q95T 4K QLED 65 Zoll 357 kWh 110 Euro
Samsung TU7009 4K TV 75 Zoll 273 kWh 84 Euro
Sony XH95 4K TV 55 Zoll 257 kWh 79 Euro
Sony XH90 4K TV 55 Zoll 251 kWh 77 Euro

 

In der Aufstellung können wir sehr schön erkennen, wie sich die Stromkosten eines OLED-Fernsehers fast linear zur Zollgröße nach oben schrauben. Dabei schneiden die Geräte mit selbstleuchtenden OLED-Pixeln noch weitaus besser ab (zumindest im 4K-Segment), als Samsungs QLED-Modelle mit direktem LED-Backlight. Hier zahlt man für die Top-Modelle ab 65 Zoll im Durchschnitt um die 100 Euro für Strom im Jahr. Wir sind hier lediglich auf den finanziellen Aspekt eingegangen. Was dies für ökologische Auswirkungen hat, müsste man in einem eigenen Beitrag erörtern. Wenn man bedenkt, dass die „Always-On“-Funktion der neuen Spielekonsolen in den USA allein so viel Strom verbraucht, wie ein großes Kohlekraftwerk im Jahr (500 MW), kann einem schon schwindelig werden.

Mir persönlich war es wohl gar nicht so bewusst, wie sich der Verbrauch eines Fernsehers auf meine Stromrechnung auswirken kann. Wie sehr achtet ihr auf den Stromverbrauch? Habt ihr euren TV womöglich aufgrund der alten EU-Klassifizierung ausgewählt? Und war euch bewusst, wie viel Strom euer TV-Gerät verbraucht? Schreibt uns gerne einen Kommentar!

RTL und Sky: Umfangreiche Streaming- und Content-Partnerschaft angekündigt

Die Mediengruppe RTL und Sky Deutschland tun sich für eine Partnerschaft in den Bereichen Streaming und Content zusammen. Profitieren sollen Kunden beider Unternehmen.

Was ist Teil der Kooperation? Nun ab dem Sommer 2021 soll die App für TVNow von RTL auch via Sky Q verfügbar sein. Hier muss man einmal sehen, denn da ist wohl eine Frischzellenkur für die Marke geplant: TVNow soll ja Gerüchten zufolge zu RTL+ werden. Sky Deutschland stellt auch klar, dass die Kunden von Sky Q zudem unabhängig von einer Mitgliedschaft bei TVNow Premium kostenlos Zugriff auf die auf Abruf verfügbaren Programme aller Free-TV-Sender der Mediengruppe RTL erhalten.

Doch im Gegenzug wird auch RTL etwas davon haben, denn Sky erlaubt es RTL im Rahmen einer Unterlizenzierung vier ausgewählte Rennen der Formel 1 im Free-TV auszustrahlen. Alle Rennen wird es aber weiterhin nur bei Sky geben. Zusätzlich umfasst die zunächst für zwei Jahre geschlossene Vereinbarung jedoch auch News Access-Rechte, die es der Mediengruppe RTL ermöglichen werden, senderübergreifend über die Formel 1 zu berichten.

Geplant sei nun laut Sky, dass RTL mit dem Großen Preis der Emilia Romagna in Imola am 18. April in die Rennübertragungen einsteigt. Zudem hat sich der Sender die Rennen in Spanien (9.5.), Monza (12.9.) und Brasilien (7.11.) als die nächsten Optionen gesichert – vorbehaltlich aktueller Rennplanänderungen aufgrund der Corona-Pandemie. Sämtliche Rennen der kommenden Formel-1-Saison sind bei Sky auf dem neuen Sender Sky Sport F1 sowie in UHD-Qualität auf Sky Sport UHD zu sehen.

TVNow kommt zu Sky Q

Sky Q wird wiederum eben ab Mitte 2021 in Deutschland und Österreich TVNow Premium zur Buchung integrieren bzw. unabhängig davon uneingeschränkten Zugriff auf die auf Abruf verfügbaren Programme aller Free-TV-Sender der Gruppe bereitstellen. Die Inhalte stehen bis zu 7 Tage nach Ausstrahlung auf Abruf zur Verfügung. Sky möchete damit die Position von Sky Q als „All-In-One-Plattform“ stärken.

Disney CEO: Verkürztes Kinofenster für Disney-Filme die neue Norm?

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Disney CEO Bob Chapek hat vorgeschlagen, das exklusive Kinofenster für neue Filmproduktionen zu verkürzen, um den Erwartungen der „ungeduldigen“ Heimkino-Zuschauern gerecht zu werden.

Während einer virtuellen Investment-Conference mit der Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmen Morgan Stanley hat Disney-Geschäftsführer Bob Chapek über eine Verkürzung des exklusiven Kinofensters für neue Filmproduktionen gesprochen. Er wird zitiert mit: „Der Verbraucher ist wahrscheinlich ungeduldiger als je zuvor, zumal er jetzt den Luxus eines ganzen Jahres hatte, Titel zu Hause zu bekommen, wann immer er  sie haben möchte (Anm. d. Redaktion: Damit mein Chapek Disney+). Ich bin mir also nicht sicher, ob es ein Zurück gibt. Wir wollen aber auf keinen Fall dem Kinofenster die Beine abschneiden.“ Chapek fügte noch hinzu, dass „die Toleranz von Kinogänger wohl recht beschränkt sei, wenn Filme für Monate nur im Kino zu sehen seien, anstauben, bevor sie in Streaming oder anderen Vertriebskanäle migriert werden können.“

Auch Universal wollte das Kino „kürzen“

Die Live-Action-Verfilmung von Mulan wurde als erster Titel ohne Kinoverwertung direkt auf Disney+ zum Kauf angeboten || Bild: Disney
Die Live-Action-Verfilmung von Mulan wurde als erster Titel ohne Kinoverwertung direkt auf Disney+ zum Kauf angeboten || Bild: Disney

Bedeutet letztendlich, dass Disney darüber nachdenke, den Kinoketten nur noch ein verkürztes, exklusives Zeitfenster einzuräumen, in den die Lichtspielhäuser die Blockbuster ihren Kunden präsentieren können. Vielleicht möchte Disney auch parallel zum Kinostart seine Titel parallel digital via Disney+ anbieten. Wenn man darüber nachdenkt, ist es der nächste logische Schritt. Dem Nutzer wurde es doch über Neue Medien antrainiert, dass so ziemlich alles, jederzeit und überall abgerufen werden kann. Disney wäre übrigens nicht das einzige Filmstudio, die mit diesem Gedanken spielt. Erst vor Kurzem hatte sich Universal Pictures mit der weltgrößten Kinokette AMC angelegt, da man Filme zeitnah zum Kinorelease auch digital anbieten wollte.

Kinoketten stehen mit dem Rücken zur Wand

Die Kinobetreiber haben aufgrund der Corona-Pandemie eines der schlechtesten Kinojahre der letzten Jahrzehnte hinter sich. Auch für die Filmanbieter keine einfache Zeit. Diese nutzten die „Zwangspause vom Kino“ um mit neuen Verwertungsstrategien zu experimentieren. So wurde z.B. „Mulan“ direkt in Disney+ zum Kauf angeboten, die Kinobetreiber wurden dabei komplett ignoriert. Universal testete mit „Trolls 2: World Tour“ ebenfalls eine direkte, digitale Vermarktung ohne Kino und konnte positives Feedback daraus ziehen. Und da die Kinoketten es sich derzeit sicherlich nicht leisten können, groß mit den Filmanbietern zu verhandeln, könnte genau jetzt der Moment gekommen sein, an dem die Unternehmen die „Rechte“ der Kinos einschränken.

Am Ende geht es den Unternehmen nicht darum den Zuschauern das bestmögliche „Movie-Feeling“ zu liefern, es zählen einzig und allein die Zahlen, die wiederum die Anleger zufrieden stimmen müssen. Mit dem Kino-Feeling (Popcorn, Softdrinks, Eis, lustige Werbung, ein schöner Abend mit Freunden) verdienen die Filmanbieter keinen Cent, die Kinoketten dagegen schon (Disney verdient wohl aber an den Ticketverkäufen).

Große Sony-Filmaktion mit 4K Blockbustern für nur 3.99 € auf iTunes (kaufen)

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Auf iTunes gibt es derzeit wieder unzählige 4K Filme (mit HDR & Dolby Vision) für günstige 3.99 Euro zu kaufen! Ein Großteil der Schnäppchen wird von Sony Pictures Home Entertainment gestellt (Ghostbusters, Schlümpfe usw.)!

Es gibt eigentlich keine günstigere Lösung, um sich eine ansehnliche 4K-Filmsammlung anzulegen, als die Schnäppchen-Angebote auf Apple iTunes. Immer wieder werden Filmtitel für 3.99 Euro, zum Teil in bester Ausstattung (4K, HDR und Dolby Vision) zum Kauf angeboten. In Kombination mit einem Apple TV 4K kann man die Filme dann in hoher Bitrate so oft streamen wie man möchte. Im Vergleich zur 4K Blu-ray hat man vielleicht eine minimal geringere Bildqualität, dafür kann man zum Preis einer neuen 4K Blu-ray sich gut 4-6 Filme sichern! Noch ein kleiner Hinweis: Die meisten Filme die mit Dolby Atmos ausgezeichnet sind, bieten lediglich den englischen Originalton in 3D Sound. Die deutsche Tonspur liegt meit in Dolby Digital 5.1 vor.

Die Filme können nach dem Kauf auf allen Smart TVs mit Apple TV+ App, macOS, iOS und ipadOS-Geräten wiedergegeben werden. Wir empfehlen jedoch den Apple TV 4K, der im Vergleich mit Geräten von Drittanbietern zum Teil eine erhöhte Bitrate abliefert (leicht geringere Bitrate z.B. auf dem Fire TV 4K).

Frauenpower bei Netflix: Streaming-Anbieter fördert weibliche Talente

Netflix nimmt 5 Mio. US-Dollar in die Hand, um weibliche Talente zu fördern. Auch eine Initiative in Deutschland ist mit von der Partie.

Die Förderung von Frauen ist ein Teil der Anstrengungen des neuen Netflix-Fonds für Chancengleichheit und Inklusion. Jener wird innerhalb der nächsten fünf Jahre jährlich 20 Mio. US-Dollar bereitstellen. Die ersten 5 Mio. US-Dollar fließen nun an Projekte, die aufstrebende, weibliche Talente unterstützen. Mit dem Geld sollen laut Netflix neue Talente nicht nur entdeckt, sondern auch geschult sowie gezielt in Praktika vermittelt werden.

Das alles erfolgt im Rahmen von Partnerschaften mit Dritten plus individuellen Netflix-Programmen zur Unterstützung unterschiedlichster Initiativen. Das reiche laut dem Streaming-Anbieter von Workshops für angehende Autorinnen und Produzentinnen bis hin zu Hospitationen bei Produktionen. In Deutschland unterstütze Netflix etwa Into the Wild. Das steht für ein einjähriges Mentoringprogramm für junge Filmemacherinnen von Filmhochschulen aus ganz Deutschland.

In Frankreich wiederum fördert Netflix Collectif 50/50, ein einjähriges nationales Mentoringprogramm für angehende weibliche Kreative. Ebenfalls wandern Mittel zu Women in Post, das, wie der Name schon sagt, Frauen unterstützen soll in der Post Production Erfahrungen zu sammeln. Hier handelt es sich um eine kanadische Initiative. Dann wäre da auch noch der Narrative Short Film Incubator für Women of Color. Dabei geht es darum, insbesondere lateinamerikanische Frauen zu fördern.

Netflix schreibt sich Chancengleichheit und Inklusion auf die Fahnen

Freilich bleibt Netflix ein Wirtschaftsunternehmen, das nicht aus Altruismus handelt. Zum einen spielt hier die Imagepflege eine zentrale Rolle und zum anderen hofft man sicherlich, durch seine Förderung direkt einen guten Draht zu jungen Talenten zu haben. Der Streaming-Anbieter argumentiert dabei, dass tolle Geschichten universell seien.

Jetzt gelte es, zu gewährleisten, dass traditionell benachteiligten Stimmen, wie etwa Frauen, dasselbe Gehör geschenkt werde, wie es seit Generationen für Männer der Fall sei.

Deutsche Kinobranche kritisiert die Corona-Politik

Kürzlich hat die Bundesregierung angekündigt, wie es mit den Maßnahmen gegen die Pandemie weitergeht. Die Kinobranche fühlt sich von der Politik jedoch vernachlässigt.

So bemängelt man, dass die großflächige Wiedereröffnung der Kinos und anderer kultureller Institutionen weiter vertagt worden sei. Zudem gebe es immer noch viele offene Fragen, etwa zu der konkreten Umsetzung der Corona-Schnelltests. Auch empfinde man die Maßnahmen teilweise als redundant: Im Kino mit Lüftung, hohen Mindestabständen und Masken zu operieren, sei übertrieben.

Kinos frühestens ab 22. März zu öffnen, erzeuge weitere Spannungen. Der Verband HDF Kino etwa bemängelt dabei auch konkret, dass die Öffnung der Kinos zeitlich zu unklar bleibe und möglicherweise bundesweit uneinheitlich verlaufe. Das werde für die Kinobetreiber aber auch die potenziellen Kinogänger Unsicherheiten stiften. Aufgrund der schwierigen Situation der Branche sei das ein schwerer Schlag und auch eine enorme Hürde für den Start neuer Filme.

Außerdem kritisiert man eine Maskenpflicht am Platz als inakzeptabel. Denn der Verkauf und Verzehr von Getränken und Speisen im Kino sei eine zwingende Voraussetzung, um nicht staatlich subventionierte Kinos wirtschaftlich rentabel zu halten. Dennoch stellt sich hier natürlich die Frage, ob die Gesundheit des Publikums nicht wichtiger sein sollte, welche im Drängen der Branche an zweiter Stelle zu stehen scheint, wenn man manche Formulierung genauer betrachtet.

Kinobranche sieht sich nicht als Infektionsherd

Auch wenn die Kinobranche sich nicht als Infektionsherd sieht und erklärt sehr gute Hygienekonzepte zu haben, so ziehen wir das leider durchaus in Zweifel. Es ist schwierig die Räumlichkeiten in Kinos sauber zu halten, denn gepolsterte Sitze erfordern einiges an Reinigungszeit. Ob da im Alltag wirklich mit der notwendigen Strenge gearbeitet wird, dürfte außerdem schwer zu kontrollieren sein. Das vorsichtige Vorgehen der Politik können wir durchaus nachvollziehen.

Gleichzeitig sind auch die wirtschaftlichen Ängste der Kinobetreiber absolut nachvollziehbar, zumal die Branche angesichts der wachsenden Bedeutung des Heimkinos vor immer mehr Veränderungen steht.

Sky Ticket ab sofort auch für die Amazon Fire TV

Freudige Nachricht am Nachmittag: Sky Deutschland hat bestätigt, dass das Sky Ticket nun auch an den Amazon Fire TV verfügbar ist!

Somit könnt ihr die App für das Sky Ticket ab sofort auch an den beliebten Fire-TV-Geräten von Amazon verwenden. Über das Sky Ticket lassen sich ohne lange Vertragsbindung die Inhalte von Sky abrufen. Nachteil: Leider bietet Sky Deutschland über das Sky Ticket weiterhin kein 4K-Streaming an. Außerdem steckt man auch beim Ton noch in der Vergangenheit fest, denn von Dolby Atmos lässt sich hier nur träumen.

Dennoch kann das Sky Ticket eine nette Sache sein, wenn man in exklusive Inhalte hereinschauen möchte. Ab sofort funktioniert das dann eben auch an den Fire TV Stick der 2. und 3. Generation, dem Fire TV Stick Lite und auch dem aktuellen Fire TV Stick 4K. Weitere Geräte der Fire-TV-Reihe wolle Sky noch im Verlauf des Jahres versorgen. Da dürfte dann sicherlich auch der Fire TV Cube mit von der Partie sein, nehmen wir stark an.

Im Dezember 2020 hatte Amazon schon seine App für Prime Video auf Sky-Q-Receiver geschoben. Damals kündigte man eben auch an, dass im Gegenzug das Sky Ticket als App auf den Fire TV landen würde. Ab heute geht es also los. Dadurch erhaltet ihr dann nicht nur Zugriff auf die Sky Originals sowie Serien von z. B. HBO, sondern könnt auch beim Live-Sport zusehen.

Sky Ticket: Technischer Nachholbedarf

Wir können nur befürworten, dass das Sky Ticket für mehr und mehr Endgeräte bereitsteht. Dennoch finden wir, dass Sky da endlich mal technisch nachbessern sollte, um auf den aktuellen Stand der Dinge zu kommen. An den Sky-Q-Receivern hat man ja schließlich auch mittlerweile 4K- und HDR-Unterstützung nachgerüstet. Nun wäre es also an der Zeit, auch beim Sky Ticket aufzurüsten. Hier heißt es jedoch leider weiterhin abwarten, denn konkrete Pläne sind zumindest aktuell nicht bekannt.

Nintendo Switch: Ab Jahresende angeblich mit OLED-Screen und 4K-Unterstützung

Es häufen sich erneut Berichte zu einer Neuauflage der Nintendo Switch. Die neue Version nutze einen OLED-Bildschirm und biete angeblich auch 4K-Funktionalität.

Update: Die neue Nintendo Switch OLED ist bereits bestellbar!

So lässt ein Bericht von Bloomberg alte Gerüchte wieder aufflammen: Demnach werde Nintendo Ende 2021 eine Switch mit einem OLED-Bildschirm ausliefern. Als Zulieferer fungiere Samsung Display. Letztere sollen die Panels für Screens mit 7 Zoll Diagonale an Nintendo liefern. Schon im Juni 2021 solle die Massenproduktion anlaufen, damit erste Modelle der kommenden Switch mit OLED-Screen ab Juli 2021 gefertigt werden können. Man wolle mit 1 Mio. Einheiten im Monat starten.

Die Veröffentlichung der neuen Switch sei dann für den Herbst bzw. Winter 2021 angesetzt. Es werde angeblich auch 4K-Unterstützung an Bord sein, die bisher aber noch sehr vage bleibt. So soll der interne Bildschirm der Konsole weiterhin mit 720p auflösen. Auch werde es keine exklusiven Spiele für die neue Switch geben. Vergleichbar wäre sie damit also eher zu einem Zwischenschritt wie er PS4 Pro oder der Xbox One X bzw. Nintendos eigenen Handheld-Neuauflagen, die wir noch aus der DS-Ära kennen.

Erneute Hinweise auf eine Nintendo Switch Pro mit OLED-Display und 4K Auflösung im Dock
Erneute Hinweise auf eine Nintendo Switch Pro mit OLED-Display

Allerdings könnte die neue Nintendo Switch im Docking-Modus dann eben ein 4K-Signal an TVs weiterreichen. Natives 4K dürfte aus dem Rennen sein, denn daran scheitern selbst die PlayStation 5 und Xbox Series X in der Regel weiterhin. Jedoch dürfte hier Upscaling zum Einsatz kommen. Und auch dazu gibt es schon weiter Gerüchte.

DLSS für die Nintendo Switch?

So wird behauptet, dass die nächste Nintendo Switch Nvidia DLSS beherrschen könnte, was für Deep Learning Super Sampling steht. Dadurch werden niedriger aufgelöste Inhalte mit Algorithmen hochgerechnet. Die Ergebnisse sind besser als das typische Upscaling und teilweise durchaus beeindruckend. Allerdings ist die Frage, ob DLSS wirklich mit dem aktuellen Tegra-SoC aus der Nintendo Switch umsetzbar wäre. An der Nvidia Shield TV hat man da zwar auch AI-Upscaling einführen können, aber DLSS ist eben doch etwas anderes.

Aktuell heißt es also abwarten. Nintendo hat offenbar ein Interesse daran, seine Konsole wieder ins Gespräch zu bringen, nachdem aktuell die Sony PlayStation 5 und Microsoft Xbox Series X|S die Schlagzeilen dominieren.

Nintendo Switch OLED bestellen:

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Zuletzt aktualisiert am 30. August 2026 um 17:50 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

US-Preise der Samsung QLED TVs und The Frame 2021 online

Samsung hat die US-Preise für das reguläre QLED-TV-Lineup (ohne Mini-LED) sowie für den neuen The Frame 2021 bekannt gegeben. Das günstigste Modell, den 43 Zoll Q60A gibt es bereits ab 549 US-Dollar!

Nach den US-Preisen für die neuen NEO QLED Fernseher mit Mini-LED-Backlight, folgen nun die Preise für das reguläre QLED-Lineup. Ab der Q80A-Serie abwärts setzt Samsung auf ein reguläres LCD-Panel mit Quantum Dot Farbfilter und LED-Backlight. Je nach Modell gibt es dieses als direkte oder EDGE-Beleuchtung. Auch die maximale Bildwiederholungsfrequenz schwankt je nach Modellserie zwischen 100Hz und 50Hz. Die US-Preise sind immer ein hervorragender Gradmesser um einschätzen zu können, wie viel die Modelle letztendlich im deutschen Handel kosten werden. Anbei haben wir euch eine Aufstellung der US-Preise mit einer kurzen Feature-Übersicht der einzelnen Modellreihen angefertigt:

Samsung Q80A:

Samsung Q80A 4K QLED TV
Samsung Q80A 4K QLED TV

4K LCD Display mit QLED, direktem LED Backlight (FALD), 100Hz Panel (50Hz beim 50 Zoll-Modell), Quantum Prozessor 4K, 2.2.2 60 Watt Audio, HDMI 2.1 mit VRR, ALLM und eARC.

  • GQ50Q80A – Gibt es in den USA nicht
  • GQ55Q80A – 1.299 $US
  • GQ65Q80A – 1.699 $US
  • GQ75Q80A – 2.599 $US
  • GQ85Q80A – 3.699 $US

Samsung Q70A:

Samsung Q70A 4K QLED TV
Samsung Q70A 4K QLED TV

4K LCD Display mit QLED, EDGE-LED Backlight, 100Hz Panel, Quantum Prozessor 4K, 2.0 20 Watt Audio, HDMI 2.1 mit VRR, ALLM und eARC.

  • GQ55Q70A – 949 $US
  • GQ65Q70A – 1.299 $US
  • GQ75Q70A – 1.999 $US
  • GQ85Q70A – 2.999 $US

Samsung Q60A:

Samsung Q60A 4K QLED TV
Samsung Q60A 4K QLED TV

4K LCD Display mit QLED, EDGE-LED Backlight, 50Hz Panel, Quantum Prozessor 4K Lite, 2.0 20 Watt Audio, HDMI 2.0 mit ALLM und eARC.

  • GQ43Q60A – 549 $US
  • GQ55Q60A – 749 $US
  • GQ65Q60A – 999 $US
  • GQ70Q60A – 1.299 $US
  • GQ75Q60A – 1.499 $US
  • GQ85Q60A – 2.599 $US

Samsung The Frame 2021:

Samsung The Frame 2021
Samsung The Frame 2021

4K LCD Display mit QLED, EDGE-LED Backlight, 100Hz Panel (32-50 Zoll mit 50Hz), Quantum Prozessor 4K, 4.0 40 Watt Audio, HDMI 2.1 mit VRR, ALLM und eARC.

  • GQ43LS703A – 999 $US
  • GQ50LS703A – 1.299 $US
  • GQ55LS703A – 1.499 $US
  • GQ65LS703A – 1.999 $US
  • GQ75LS703A – 2.999 $US

Top 10: Die beliebtesten Filme und Serien nach dem Start von „Star“ auf Disney+

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Welche Filme und Serien stehen nach dem Start des Erwachsenenprogramms „Star“ hoch in der Gunst der Disney+-Abonnenten? Die Plattform Justwatch.com hat es herausgefunden. 

Seit gut einer Woche haben Disney+-Abonnenten Zugriff auf die neue „Star“-Kategorie. Darin finden sich alle Inhalte wieder, die nicht so ganz ins familienfreundliche Bild des Walt Disney Konzerns passen (außer es handelt sich natürlich um Marvel oder Star Wars). Zeit um eine erste Bilanz zu ziehen, ob das Zusatzangebot auch angenommen wird. Der Streaming-Guide Justwatch.com der 10 beliebtesten Filme und Serien auf Disney+ herausgegeben und so manche Platzierung dürfte auch euch überraschen!

Top 10 Filme auf Disney+ nach Star-Launch:

Die Top 10 Filme besteht derzeit nur aus Titeln die zum Star-Angebot gehören
Die Top 10 Filme besteht derzeit nur aus Titeln die zum Star-Angebot gehören

Als wir uns durch das „Star“-Angebot gewühlt haben ist uns der Titel „Starship Troopers“ ebenfalls sofort ins Auge gesprungen. Aber hättet ihr gedacht, dass sich der Film gleich den ersten Platz der beliebtesten Filme auf Disney+ schnappt? Hier spielt wohl der Faktor „lange nicht mehr gesehen“ eine entscheidende Rolle. Die gesamte Film-Top-10 besteht nur aus Star-Titeln wie „Independence Day: Wiederkehr“, „Idiocracy“ oder „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“. Die Bildqualität scheint dabei wohl keine große Rolle zu spielen, solange der Inhalt stimmt. Lediglich vier der Filme liegen in 4K Qualität mit HDR10/Dolby Vision vor.

Top 10 Serien auf Disney+ nach Star-Launch:

Bei den Serien sieht es ähnlich aus. Nur zwei Marvel-Vertreter konnten sich noch in die Top 10 retten
Bei den Serien sieht es ähnlich aus. Nur zwei Marvel-Vertreter konnten sich noch in die Top 10 retten

Bei den Serien setzen sich vor allem die Titel durch, die entweder bereits abgeschlossen sind, oder mit unzähligen Staffeln dem Abonnenten etwas zum bingewatchen bieten. The Walking Dead setzt sich dabei als Highlight-Serie der letzten Jahre an den ersten Platz. Danach folgt die exklusive Serie „WandaVision“. Das zweite Star-Exklusive „Love, Victor“ konnte sich gerade noch so in die Top 10 retten.

Was habt ihr euch auf Star angesehen? Oder seit ihr vielleicht bereits aus eurem Disney+ Abonnement ausgestiegen?