iTunes reduziert unzählige Blockbuster-Filme in 4K Qualität mit HDR (Dolby Vision) auf gerade mal 99 Cent (Leihe). Freut euch auf Top-Titel wie „Wonder Woman“, „Blade Runner 2049“, „Spider-Man: Homecoming“ uvm.
Ihr findet die 99 Cent (bzw. 97 Cent) Aktion von Amazon Prime Video gut? Dann schaut euch mal die aktuellen Leih-Angebote auf iTunes an. Alle nachfolgend aufgelisteten Titel werden in 4K Qualität inkl. HDR (meist mit Dolby Vision) in bester Qualität gestreamt. Für rund einen Euro eigentlich geschenkt, vor allem wenn man bedenkt, dass die Filme die Kinosäle mit Millionen von Menschen gefüllt haben. Man kann sich zudem jetzt entscheiden, welche Titel man sich leiht, muss diese jedoch nicht gleich ansehen, sondern hat 30 Tage Zeit die Wiedergabe zu starten. Einmal begonnen, kann man einen Film binnen 48 Stunden so oft wiedergeben wie man möchte. Zudem lassen sich die iTunes-Filme mittlerweile nicht nur auf iPhone, iPad & Co. wiedergeben, sondern auch direkt über die Smart TV-Apps auf Fernsehern von Samsung, LG Electronics uvm. Hier geht es zur Film-Auswahl:
Yamaha präsentiert mit dem SR-C20A und SR-B20A zwei neue Sounbars, die mit ihren platzsparenden Formaten und „All-In-One“-Charakter bei den Kunden punkten sollen. Hier erfährt ihr, was die Klangriegel alles können.
Kompakt-Soundbar SR-C20A
Beginnen wir mit dem SR-C20A, dem Einstieg in Yamahas Soundbar-Lineup. Das „C“ steht für „Compact“ und bezieht sich natürlich auf die kompakten Maße. Mit einer Breite von 600 mm und einer Höhe von 64 mm sollte der SR-C20A so ziemlich vor jedem TV-Gerät bequem Platz finden. Selbst vor einem größeren Bildschirm oder einfach nur frei stehend auf der Kommode oder im Hobbyraum sollte das Modell ebenfalls eine gute Figur machen. Trotz der geringen Maße finden im Soundbar zwei 20 Watt Hoch-Mitteltöner sowie ein 3 Zoll Subwoofer Platz, mit einer Gesamtleistung von 100 Watt (2x 20 Watt + 60 Watt Subwoofer).
C für Compact: Die SR-C20A lässt sich auch perfekt in ein Büro- oder Gaming-Setup einfügen
Damit lassen sich Dolby Audioformate (Dolby Digital & Dolby Pro Logic II) oder regulärer Stereo-Sound wiedergeben, die via HDMI (ARC), S/PDIF (digital optisch), analog (3.5 Klinke) oder Bluetooth (Ver 5.0) ihren Weg auf den SR-C20A finden. AirPlay, WiFi oder Streamingdienste wie Spotify oder TIDAL werden leider nicht unterstützt. Das Modell dient eher als „Basic-Upgrade“ für den meist schwächeren integrierten TV-Sound oder für die musikalische Beschallung der eigenen vier Wände.
SR-B20A Soundbar mit DTS Virtual:X
Der „Step-Up“ hört auf den Namen SR-B20A, der sich in ein paar Punkten von seinem kleinen Bruder unterscheidet. Zum einen ist das Modell etwas länger (910 mm) dafür konnte die Höhe auf 53 mm reduziert werden. Die Gesamtleistung erhöht sich auf 120 Watt, welches sich auf 2x 30 Watt für die Hoch-Mitteltöner und 60 Watt für den Subwoofer aufteilt. Bei den Soundformaten gesellt sich DTS Digital Surround hinzu. DTS Virtual:X soll die Surround-Formate um eine zusätzliche Höhenebene erweitern. Bei den Anschlüssen bleibt fast alles gleich, nur der analoge Audio-Eingang (Klinke) fällt weg, dafür gibt es einen Subwoofer-Ausgang, über den das System erweitert werden kann.
Macht auch bei einer Wandinstallation einiges her: Die SR-B20A Soundbar von Yamaha
Digitale Aufwertung von Bluetooth-Audio
Beide Modelle nutzen auch Yamahas „Compressed Music Enhancer“, der genau das macht, was man von ihm erwartet. Über Bluetooth zugespielte Musikstücke werden „aufbereitet“ um klares und breites Klangbild zu vermitteln. Zum „guten Ton“ gehört auch die Clear Voice-Option, die Dialoge hervorhebt und besser verständlich macht. Die voreingestellten Sound-Modi Stereo, Standard, Film und Game verändern/verbessern den Sound je nach Signalquelle mit nur einem Klick.
Lang und dünn, oder kompakt und etwas dicker: SR-B20A (oben), SR-C20A (unten)
Preis & Verfügbarkeit
Wer sich jetzt mit dem Gedanken angefreundet hat, sich eine neue Soundbar von Yamaha anzuschaffen, der muss sich jedoch noch bis zum Herbst 2020 gedulden. Dann kommt die SR-C20A für 252 Euro, die SR-B20A für 272 Euro in den Fachhandel. Bei beiden Preisangaben handelt es sich um unverbindliche Preisempfehlungen mit verminderter MwSt (16%).
TCL gibt den Europastart seiner neuen X91-Serie bekannt. Der 8K QLED TV ist in 75 Zoll erhältlich, unterstützt HDMI 2.1 und wird mit einem Dolby Atmos Soundsystem ausgeliefert.
Mit dem X91 8K QLED TV möchte sich TCL im High-End-Segment niederlassen und gleichzeitig den 8K-Markt aufmischen. Denn auf dem Papier klingt der 75 Zöller durchaus verlockend. Das 8K Display (7.680 x 4.320) basiert auf der LCD-Displaytechnik die mit einem Quantum-Dot-Farbfilter (QLED) erweitert wurde. Diese farbgebende Schicht in Kombination mit dem Full-Array-Local-Dimming (Direktes LED-Backlight) soll „überragende“ Farben und HDR-Effekte reproduzieren können. Die maximale Helligkeit soll bei 1.000 nits liegen, also definitiv ausreichend Helligkeit für die meisten Film- und Serienproduktionen mit erweitertem Dynamikumfang.
Der X91 8K TV hat nicht nur eine Quantum-Dot-Farbschicht, sondern auch ein direkte LED-Backlight (FALD)
X91 mit 8K AI Upscaling
Doch die beste Display-Hardware bringt nichts, wenn bei der Bildverarbeitung der Signalquellen gespart wird. Auch hier lässt sich TCL wohl nicht lumpen. Das hauseigene 8K AI Upscaling soll diverse Aspekte von SD, HD und 4K-Inhalten auf 8K-Niveau anheben können, darunter Detailschärfe, Farbdarstellung oder Angleichung der Bildwiederholungsfrequenz. In der Praxis sollte man sich davon keine Wunder erwarten, wichtig ist es in unseren Augen eher, dass die Darstellung auf der großen Bildfläche mit vierfacher 4K-Auflösung nicht unnatürlich wirkt oder von unschönen Artefakten begleitet wird.
Das IMAX Enhanced Format soll ein ganz neues Bild- und Tonerlebnis bieten
Dolby Vision, Atmos & IMAX Enhanced
Die X91-Serie unterstützt neben HDR10, HLG und HDR10+ zudem Dolby Vision. Damit kann sich der Nutzer entspannt zurücklehnen, da alle relevanten HDR-Standards unterstützt werden. Ebenfalls mit an Bord das 3D-Soundformat Dolby Atmos, welches von der im Lieferumfang befindlichen Soundbase von Onkyo gleich aufgegriffen wird. Nach oben abstrahlende Lautsprecher sollen dem Nutzer demnach nicht nur Surround-, sondern auch Höheninformationen liefern. Dazu gesellt sich noch eine IMAX Enhanced-Zertifizierung. Somit sollte auch die Darstellung von DTS:X 3D Sound möglich sein. Als Betriebssystem nutzt der X91 mit 75 Zoll wie zu erwarten Android TV in der Version 9.
Pop-Up-Kamera für Videotelefonate
Eine Besonderheit bringt der X91 auf jeden Fall mit sich. Das Gerät verfügt über eine ausfahrbare Kamera, mit der z.B. Sprach- und Videoanrufe mit Internetdiensten wie z.B. Google Duo geführt werden können. Wer auf dieses Feature bedenken wegen seiner Privatsphäre hat, der kann die Kamera auch mittels manuellem Schalter davon abhalten, nach oben zu fahren.
Videoteelfonie ist mit dem X91 und dessen integrierter Pop-Up-Kamera kein Problem
Preis & Verfügbarkeit TCL X91:
Wie bereits erwähnt, ist die X91-Serie in der Bildschirmdiagonale 75 Zollab sofort in Deutschland verfügbar. Für das audiovisuelle Komplettsystem zahlt man 5.999 Euro (UVP). Wir sind gespannt, ob sich die Händler lange an diesem Preis orientieren, oder ob das System mit einem kleinen „Preissturz“ kalkuliert wurde. Umfassende Informationen findest du auf der offiziellen Webseite von TCL.
Parallel zum Marktstart der X91-Serie, freut sich TCL noch über zwei der begehrten EISA-Awards, die im Vorfeld der Fachmesse IFA vergeben werden. Die 4K Fernseher der C81-Serie konnten sich in der Kategorie „Best Buy TV 2020/21“ gegen die Konkurrenz behaupten. Dabei handelt es sich sozusagen um eine Auszeichnung für ein gutes „Preis/Leistungsverhältnis“. Auch in der Kategorie „Best Buy Soundbar 2020/21“ konnte sich ein Produkt von TCL durchsetzen, die stylische RAY DANZ.
HEVC Advance: Einige der Lizenzgeber verklagen aktuell Xiaomi und Vestel vor dem Landgericht Düsseldorf. Die beiden Hersteller sollen Patente verletzt haben.
Xiaomi dürfte den meisten unserer Leser ein Begriff sein. Erst kürzlich stellte das Unternehmen etwa seinen Mi TV LUX Transparent Edition vor, einen durchsichtigen OLED-Fernseher für den chinesischen Markt. Vestel wiederum agiert eher im Hintergrund. Es handelt sich um ein türkisches Unternehmen, das mittlerweile Marken wie Telefunken, Graetz, Techwood, Finlux, Luxor, Vestfrost und Toshiba (TV Europa) sowie für Fernsehgeräte außerdem Hitachi, JVC und Kendo vertreibt.
Einige Patentinhaber im HEVC Advance HEVC/H.265 Patentpool werfen nun sowohl der Xiaomi Technology Germany GmbH, Xiaomi Technology Netherlands B.V., Xiaomi Technology France S.A.S. und Xiaomi Inc. als auch der Vestel Germany GmbH die Verletzung von Patenten vor. Sie drehen sich um den digitalen Videokodierungsstandard HEVC/H.265. HEVC kommt für das Gros der aktuellen 4K-Inhalte, auch auf Ultra HD Blu-rays, zum Einsatz.
Laut den Klagen bietet Vestel TV- und Set-Top-Boxen und Xiaomi mobile Produkte in Deutschland an, die jeweils HEVC/H.265-Technologie enthalten. Allerdings seien die notwendigen Lizenzgebühren eben nicht gezahlt werden. Zuvor wurde übrigens die MAS Elektronik Aktiengesellschaft verklagt, die sich mittlerweile aber geschlagen gegeben hat und Lizenznehmer geworden ist. MAS hatte HEVC/H.265-konforme Produkte (Set-Top-Boxen, TVs und Tablet-Computer) angeboten.
Machtspielchen unter Unternehmen
Die HEVC Advance LLC ist ein unabhängiges Unternehmen für Lizenzierungsadministration, das gegründet wurde, um die Entwicklung, Administration und Verwaltung von Patentpools für die Lizenzierung wesentlicher Patente der wichtigsten standardbasierten Video-Codec-Technologien zu leiten. Man kann davon ausgehen, dass auf lange Sicht nun auch Vestel und Xiaomi Lizenznehmer werden und den entsprechenden Obolus löhnen werden. Ob es vorher noch zu gerichtlichen Auseinandersetzungen kommt, muss uns die Zeit zeigen.
Die EISA Awards geben einen Einblick, was Besucher auf der darauf folgenden IFA erwartet. Wir haben euch alle EISA-Gewinner in den Kategorien Video, Audio & HiFi aufgelistet.
Die European Imaging And Sound Association, kurz EISA, besteht aus Repräsentaten von 55 Fachmagazinen aus 29 Ländern. Diese Jury wählt jedes Jahr mehrere Produkte aus, die in deren Augen (und Ohren) besonders hervorgehoben werden sollten. Daran ändert sich in diesem Jahr ebenso nichts, selbst wenn die auf die Awards folgende Fachmesse IFA in diesem Jahr in einer extrem abgespeckten Variante stattfinden wird. Große Überraschungen gibt es meist nicht, jedoch gewähren die Auszeichnungen oft einen ersten Blick auf neue Produkte, wie z.B. dem 65OLED935 von Philips. Anbei findest du die Gewinner, in den im Kontext zu unserer Webseite wichtigsten Kategorien:
EISA Awards 2020/21 – Home Theatre Display & Video
Hat auch 4KFilme bereits getestet und für gut befunden: Der LG OLED65GX
In dieser Kategorie dreht sich alles um das gute (oder günstige) Bild. Der beste 8K TV geht in diesem Jahr nicht an Samsung, sondern an den Mitstreiter LG mit dem 75NANO99. Dafür kann sich der 8K Premium QLED QE75Q950TS in der Kategorie „Best Large Screen TV“ niederlassen. LG bekommt dann noch einen zweiten Award für den besten „Premium OLED TV“, den OLED65GX im Gallery Design (hier geht es zu unserem Test), während sich Philips den Preis/Leistungs-Award für OLEDs für den 55OLED805 sichern kann. Das beste Gesamtpaket (Bild & Ton) ist laut Jury Philips 65OLED935. Günstig (aber nicht billig) ist der 65 Zöller der C815 Serie von TCL. Ebenfalls ausgezeichnet ein 4K Projektor von Optoma und der Zappiti Pro 4K HDR Mediaplayer.
Best 8K TV:
LG 75NANO99
Best Buy OLED TV:
Philips 55OLED805
Best Large Screen TV
Samsung QE75Q950TS
Best Buy TV
TCL 65C815
Best Home Theatre TV:
Philips 65OLED935
Best Premium OLED TV:
LG OLED65GX
Best Projector
Optoma CinemaX UHZ65UST
Best Home Theatre Media Player
Zappiti Pro 4K HDR
EISA Awards 2020/21 – Home Theatre Audio
Ausgezeichnetes Heimkinosystem: Arendal Sound 1961 Series
Bei der Expertengruppe „Home Theatre Audio“ steht der Klang im Vordergrund. Von Heimkinosystemen (Arendal Sound 1961 Series) über Soundbars (LG SN8YG, B&O Beosound Stage, TCL RAY-DAZN, Harman/Karton Citation Multibeam 700) über AV-Receiver mit HDMI 2.1 (Denon AVC-X4700H) bis hin zu Subwoofern (SVS SB-2000 Pro) wird alles ausgezeichnet, was Rang, Namen und interessante Hardware hat. Alle Gewinner findest du hier:
Best Buy Home Theatre Speaker System:
Arendal Sound 1961 Series
Best Soundbar:
LG SN8YG
Best Premium Soundbar:
Bang & Olufsen Beosound Stage
Best Buy Soundbar:
TCL TS9030 Ray-Danz
Best Smart Soundbar:
Harman Kardon Citation MultiBeam 700
Best Buy Home Theatre Speaker System:
Triangle Borea Series
Home Theatre Receiver:
Denon AVC-X4700H
Home Theatre High-end:
Trinnov Altitude Platform
Home Theatre Amplifier
Emotiva XPA Gen3
Home Theatre Headphone
JVC Ecofield XP-EXT1
Home Theatre Subwoofer
SVS SB-2000 Pro
EISA Awards 2020/21 – Hi-Fi
Die angeblich besten Kopfhörer 2020/21: Dali IO-6
Guter Klang darf bei der Musikwiedergabe nicht fehlen. Zusammengefasst in der Kategorie Hi-Fi werden unzählige Geräte ausgezeichnet, die ihren Nutzer mit einer großartigen Audioverarbeitung beglücken. Dabei ist es egal, wo sich der Nutzer befindet. Zuhause beglücken die Standlautsprecher SVS Prime Pinnacle, während Unterwegs der High-End-Audioplayer FiiO M11 Pro oder der drahtlose Kopfhörer DALI IO-6 besten Klang liefern. Weiter wurden unter anderem tragbare DAC-Amplifier, Phono-Vorstufen, High-End-Vorstufen und Audio-Zubehör ausgezeichnet. Die Bestenliste könnt ihr hier einsehen:
Die EISA-Awards gewähren uns einen ersten Blick auf den neuen Premium-OLED von Philips, den 65OLED935 mit Bowers & Wilkins Soundbase und 4-seitigem Ambilight.
Philips (TP Vision) kann sich in diesem Jahr gleich über zwei der begehrten EISA-Awards in der Kategorie „Heimkino Display & Video“ freuen. In der Kategorie „Best Buy OLED TV“, sozusagen als Preis/Leistungssieger, konnte sich der bereits im Frühjahr vorgestellte 55OLED805 sichern. Der Preis für den besten „Home Theatre TV“ geht dagegen an den 65OLED935, ein bis dahin im Philips TV-Lineup nicht aufgeführtes Modell. Doch wer unsere Webseite regelmäßig besucht wusste bereits, dass der OLED935 zur IFA 2020 vorgestellt wird. Erste Anzeichen gab es nämlich bereits im Februar 2020.
Der 55OLED805 konnte sich den „Preis/Leistungs“-Award der OLED-TVs sichern
Neben der Auszeichnung und einer ersten Abbildung, gibt es auch immer einen kleinen Textauszug, wieso sich die Jury für dieses Produkt entschieden hat. Übersetzt lautet der Text wie folgt:
„Überragender Klang und makellose Bildqualität passen perfekt zum 4K-OLED-Fernseher von Philips. Ersteres stammt aus dem innovativen integrierten 3.1.2-Lautsprechersystem des 65OLED935, das in Zusammenarbeit mit den Audiospezialisten von Bowers & Wilkins entwickelt wurde. Dies beinhaltet zwei hochfahrende Treiber für die Dolby Atmos-Wiedergabe, einen zentralen „Tweeter-on-Top“ zur Verbesserung des Dialogs und der Klarheit der Stimme sowie einen Subwoofer mit rückseitigem Anschluss für den Bass. Bilder profitieren unterdessen von der AI+ Verarbeitung (mit bahnbrechender Anti-Screen-Burn-Technologie einführt) und dem expansiven Kontrast und der präzisen Detaillierung von OLED. Das vierseitige Ambilight verleiht einem Heimkino-Fernseher, der bereits äußerst faszinierend ist, eine weitere Ebene der Immersion.“
OLED935 mit Anti-Burn-In-Technologie
Wie wir es bereits vorhergesagt haben, wird der Philips OLED935 über ein 4-seitige Ambilight, die erweiterte P5 Bildengine mit AI+ sowie ein innovatives Sound-Konzept besitzen. Interessant ist, dass die „Soundbase“ (fest verbunden mit dem Display) sogar 3D-Soundformate mit seinen nach oben abstrahlenden Lautsprechern des 3.1.2-Systems darstellen kann. Eine neue Technologie um Burn-In bei OLEDs zu verhindern, erkennt statische Objekte wie z.B. Senderlogos oder HUDs bei Spielen und verringert in diesen Bildbereichen die Bildhelligkeit. Wir sind gespannt, wie sich diese neue Technik im Live-Betrieb anstellt.
48 Zoll OLED geplant
Noch nicht angekündigt aber so gut wie sicher ist auch eine 48 Zoll-Variante für die OLED935-Serie – sollte es keine Probleme bei der Produktion der neuen Displaygröße für OLEDs geben. Die Premium-TVs dürften somit in 48, 55 und 65 Zoll in den Handel gelangen. Umfassende Informationen erhalten wir wie üblich im Rahmen der IFA 2020, die vom 3. bis 5. September stattfindet.
Aus Alt mach Neu. Amazon hat eine große Trade-In-Aktion ins Leben gerufen. Wer ein altes Amazon-Gerät eintauscht, bekommt nicht nur einen Gutschein, sondern auch einen Vorteils-Rabatt auf ein neues Modell.
Amazon möchte wohl seine Hardware-Landschaft bereinigen und bietet Kunden für alte Geräte nicht nur Gutscheine, sondern auch einen Aktionsrabattvon 20 bis 25 Prozent auf die neusten Modelle an. Der optimale Zeitpunkt um nochmal in der „Technik-Schublade“ zu kramen oder ggf. langsame Vorgänger-Hardware gegen Neuheiten auszutauschen. Wer einen Fire TV der ersten drei Generationen eintauscht wird im ersten Moment jedoch verwundert sein. Egal ob für den in die Jahre gekommenen Fire TV der 1. Generation, oder einen 4K-fähigen Fire TV Dongle (3. Generation) eintauscht, von Amazon gibt es lediglich einen Gutschein im Wert von 99 Cent. Selbst mit der kostenlosen Einsendung lohnt sich das für die meisten wohl kaum.
99 Cent und 20% Rabatt auf einem neuen Fire TV
Kunden erhalten jedoch zusätzlich zum Gutschein noch 20% Rabatt, wenn sie sich für einen Fire TV Stick 4K, Fire TV Cube oder Fire TV Stick (HD) entscheiden. Da sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Bei den Echo-Geräten mit Alexa Sprachsteuerung bewegen wir uns bei Gutschein-Beträgen zwischen 5 Euro (Echo Dot) und 25 Euro (Echo Spot). Als einzige Produkt-Kategorie gibt es beim Neukauf eines aktuellen Echo-Modells einen Rabatt von 25 Prozent, z.B. auf einem Echo Plus (2. Gen) oder einen Echo Show 8. Die Tablets werden mit einem Gutschein von 5 bis 25 Euro vergütet, zudem kann ein Rabatt von 20 Prozent auf Neuware in Anspruch genommen werden.
Bis zu 65 Euro für Kindle-Geräte
Richtig Geld gibt es bei den Kindle Geräten. Wer Kindle Oasis der 9. Generation (Neupreis mindestens 224 Euro) im funktionsfähigen Zustand eintauscht, bekommt 65 Euro. Der Kindle Board (3. Generation) kommt immerhin noch auf 5 Euro. Wer jedoch seinen funktionsfähigen Kindle Oasis für 65 Euro hergibt, der muss mit dem Gerät schon ganz schön unzufrieden sein. Im Marketplace oder bei Ebay & Co. erhält man für den Kindle sicherlich mehr Geld.
Amazon möchte mit diesem Schritt so viele Nutzer wie möglich auf die aktuellen Plattform-Varianten ziehen, womöglich auch, damit Dienste (Streaming etc.) auf älteren Geräten irgendwann eingestellt werden können. Dadurch lassen sich dann wiederum Service-Leistungen und Kapazitäten bei der „Plattform-Pflege“ einsparen.
Ryan Reynolds ist sich selten für einen Gag zu schade. In diese Kerbe schlägt auch sein neuer, kostenloser Streaming-Dienst: Mint Mobile Plus. Denn leider hat die kostenlose Plattform nur einen einzigen Film im Programm!
Wer nun auf „Deadpoool“, „Detektiv Pikachu“ oder wenigstens „Green Lantern“ hofft, der wird leider enttäuscht sein. Auch kein „Blade III“ oder „Life“ wird hier geboten. Stattdessen finden Interessierte bei Mint Mobile Plus nur den kanadischen Film „Foolproof“ mit Ryan Reynolds vor. Der Streifen stammt aus dem Jahr 2003 und dürfte nur wenigen Fans des Schauspielers wirklich bekannt sein.
Doch auch von Deutschland aus ist „Foolproof“ tatsächlich über Mint Mobile Plus kostenlos abrufbar. Dazu sei gesagt, dass der Stream lediglich über das Webportal und dort auch nur in SD angeboten wird. Aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Ohnehin handelt es sich hier im Wesentlichen um einen Marketing-Stunt, welcher dabei helfen soll den US-Mobilfunkanbieter Mint in den Fokus zu rücken. 2019 hatte Reynolds in Mint investiert, hält also Anteile an dem Anbieter.
Einen weiteren Wermutstropfen gibt es auch noch: Reynolds hatte bereits angekündigt, dass Mint Mobile Plus nicht lange überleben werde. Bereits im Verlauf des heutigen Tages könnte der Streaming-Dienst also auch schon wieder das Zeitliche segnen. Solltet ihr vorher noch einmal gratis bei „Foolproof“ hereinschauen wollen, dann folgt einfach diesem Link. Ob der Film wirklich so sehenswert ist, das muss natürlich jeder für sich entscheiden.
Streaming-Anbieter: Die Anzahl nimmt zu
Die Aktion von Reynolds und Mint ist natürlich auch eine kleine Parodie des gesamten Streaming-Marktes, auf dem aktuell neue Anbieter wie Pilze aus dem Boden schießen. Neben Disney+, HBO Max und Peacock von NBCUniversal gibt es auch viele kleinere Anbieter – sei es von TV-Anbietern oder anderen Unternehmen. Da die Übersicht zu wahren, fällt also immer schwerer.
Netflix macht es „Newcomer“ Disney+ gleich und streicht den kostenlosen Probemonat in Deutschland. Ab sofort kann auf das Film- und Serienprogramm des Streaminganbieters nur noch kostenpflichtig zugegriffen werden.
Netflix konnte „schon immer“ für 30 Tage kostenlos getestet werden. Aber anscheinend hat dieses Lockmittel, um Abonnenten zu gewinnen ausgedient. Nachdem Disney+ sich im Juni 2020 (kurz nach dem Start im März dieses Jahres) bereits vom Testzeitraum verabschiedet hat, folgt nun auch Platzhirsch Netflix. Das Komische an der Umstellung ist, dass der deutsche Marktplatz wohl als „Versuchskaninchen“ für diese Änderung herhalten muss. In den USA sowie bei unseren Nachbarn Österreich und der Schweiz, kann die 30-tägige Testphase weiterhin in Anspruch genommen werden. Dafür wurden in Österreich erst kürzlich die Preise erneut nach oben angepasst. Wir vermuten, eine Preiserhöhung in Deutschland könnte ebenfalls in naher Zukunft anstehen.
Sind die „Netflix-Schnorrer“ schuld?
Ein Grund für den Wegfall des Gratismonats nannte Netflix bisher noch nicht. Für den Testzeitraum musste man sich mit seiner Email-Adresse anmelden und bereits ein Zahlungsmittel (Kreditkarte, PayPal, Überweisung, Netflix-Abokarte) auswählen. Wer sich mehrere Email-Adressen angelegt hatte, konnte hier zwischen den Adressen und Zahlungsmitteln verschiedene Kombinationen auswählen, um den Gratiszeitraum immer wieder in Anspruch zu nehmen. Wer sich irgendwelche Konten für die Zahlungsmethode Überweisung ausgesponnen hat, konnte im Prinzip Netflix durchgehend kostenlos nutzen. Aber ganz ehrlich, würde so jemand jetzt wirklich ein Netflix-Abo abschließen?
Es geht ums Geld
Wir finden es etwas schade, dass sich Netflix zu diesem Schritt entschieden hat, jedoch geht es bei solchen Entscheidungen wie meistens ums Geld und nicht um den Kunden. Vor allem Nutzer, die erstmals mit dem 4K Ultra HD Standard sowie mit Smart TV Apps in Berührung gekommen sind, war Netflix oft eine der ersten „Anlaufstellen“ um sich kostenlos mit hochauflösenden Inhalten mit HDR vertraut zu machen.
Von den „großen“ Streamingdiensten bleibt somit nur noch Amazon Prime Video übrig, die ihre Prime Mitgliedschaft (beinhaltet zudem Prime Music, kostenlose Lieferungen uvm.) dem Nutzer für 30 Tage ohne irgendwelche Verpflichtungen testen lassen.
WarnerMedia, auch verantwortlich als Mutterkonzern für die Film- und Serienveröffentlichungen von Warner Bros., dampft seine Mitarbeiterschaft ein. Dabei wird auch das gesunkene Interesse an Home Entertainment deutlich.
So hatten wir da bereits darüber berichtet, dass Warner und Universal ohnehin ihre Abteilungen für Home Entertainment zusammenlegen. In Europa wird fortan Universal die Veröffentlichungen von Warner betreuen. Dabei geht es natürlich vorwiegend um Kosteneinsparungen. Das Interesse der Filmstudios an physischen Veröffentlichungen ist in den letzten Jahren erheblich gesunken, da man deutlich mehr Potential in Streaming sieht.
Nicht nur kann Streaming, vorausgesetzt es wird ein eigenes Portal betrieben (im Falle von Warner ist das HBO Max), einen direkteren Draht zu Kunden aufbauen – ohne Mittelsmann, der Einnahmen abzwackt – auch werden wertvolle Nutzerdaten gesammelt und die Kontrolle über die eigenen Inhalte ist größer. Disney hat Ultra HD Blu-rays, zumindest im Bezug auf Katalogtitel, deswegen bereits weitgehend den Rücke gekehrt – da nutzt auch ein kleines Lippenbekenntnis nichts.
Warner Media hat nun mit einer größer angelegten Umstrukturierung begonnen, auch um die Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern. Etwa wird auch DC reformiert und man will viele monatliche Comichefte einstellen und baut die Führungsetage um. Das gilt auch für den Mutterkonzern. Denn zudem verabschieden sich bei Warner Jeffrey R. Schlesinger (President, Warner Bros. Worldwide Television Distribution), Ron Sanders (President, Worldwide Theatrical Distribution & Home Entertainment und EVP, International Business Operations) sowie Kim Williams (EVP und Chief Financial Officer, Warner Bros. Entertainment).
Warner Bros Home Entertainment schrumpft zusammen
Warner war in den letzten Jahren noch eines der wenigen Studios, die auch viele Katalogtitel auf Ultra HD Blu-ray veröffentlicht haben und auch bei Blu-ray-Umsetzungen viele ältere Titel auflegen. Es ist nicht schwer zu erraten, dass aufgrund der Stellenstreichungen und der Zusammenlegung mit Universals Home-Entertainment-Sparte von geringeren Ressourcen auszugehen ist.
Der Chief Financial Officer (CFO) von AT&T, welche WarnerMedia besitzen, John Stephens, erklärte, dass man WarnerMedia lediglich für die Zukunft absichern wolle und deswegen neu strukturieren und manches entschlacken müsse. Parallel betonte Stephens: „Die größte Sache, die interessanteste Sache, ist für uns in Zukunft HBO Max“. Da kann man sich ausrechnen, was das auf lange Sicht für die Aufmerksamkeit bedeutet, die man physischen Veröffentlichungen noch zukommen lassen wird.