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Amazon Prime Video: Diese Filme und Serien seht ihr im März 2020

Amazon hat seine März-Highlights für Prime Video bestätigt. Im März 2020 warten unter anderem neue Folgen der Serie „Star Trek: Picard“ auf Fans.

Naturgemäß sind die Neuzugänge bei Amazon Prime Video im nächsten Monat etwas überschaubarer als bei der Konkurrenz von Netflix. Interessant könnte für manchen noch das neue Amazon Original „Jamey May: Our man in Japan“ in der deutschen Synchronfassung sein, dass den Entertainer aus „The Grand Tour“ auf Abwegen zeigt.

Vielleicht interessiert sich auch mancher für den Film „Midsommar“. Der Horror-Film erwies sich im Kino als Überraschungserfolg und kam auch bei Kritikern gut an. Einige der neuen Inhalte stehen auch in 4K zur Verfügung – eine allgemeine Übersicht zum Streaming-Anbieter findet ihr bei uns hier. Viel Spaß beim Anschauen!

Neue Serien & Staffeln im März 2020 bei Amazon Prime Video

  • James May: Our Man in Japan – Staffel 1 (Deutsche Synchronfassung) – Amazon Original – exklusiv verfügbar ab 06.03.
  • The Test: A New Era For Australia’s Team – Staffel 1 – Amazon Original – exklusiv verfügbar ab 11.03.
  • Making The Cut – Staffel 1 [OV/OmU] – Amazon Original – (zwei neue Episoden pro Woche) – exklusiv verfügbar ab 27.03.
  • STAR TREK: PICARD – Staffel 1, finale Episode – Amazon Original – exklusiv verfügbar ab 27.03.

Neue Filme im März 2020 bei Amazon Prime Video

  • The Purge – Die Säuberung – verfügbar ab 08.03.
  • The Purge: Anarchy – verfügbar ab 08.03.
  • Royal Corgi – Der Liebling der Queen – exklusiv verfügbar ab 08.03.
  • Rebellinnen – Leg dich nicht mit ihnen an! – exklusiv verfügbar ab 11.03.
  • The First Purge – verfügbar ab 15.03.
  • Skyscraper – verfügbar ab 15.03.
  • Diego Maradona – exklusiv verfügbar ab 15.03.
  • Luna – exklusiv verfügbar ab 15.03.
  • Love Finds You In Valentine – In Der Heimat Wohnt Das Glück – verfügbar ab 17.03.
  • Blow the Man Down – Amazon Original – exklusiv verfügbar ab 20.03.
  • Streetdance: Broadway – exklusiv verfügbar ab 20.03.
  • The Quake – Das große Beben – exklusiv verfügbar ab 20.03.
  • Danger Close – Die Schlacht von Long Tan – exklusiv verfügbar ab 22.03.
  • Burn – exklusiv verfügbar ab 22.03.
  • Midsommar – exklusiv verfügbar an 26.03.
  • Hunter – verfügbar ab 28.03.

Neue Kids-Highlights im März 2020 bei Amazon Prime Video

  • Jessy & Nessy – Staffel 1 (Deutsche Synchronfassung) – Amazon Original Serie – exklusiv verfügbar ab 13.03.
  • Wendy 2 – Freundschaft für Immer – verfügbar ab 31.03.

Neue Titel zum Kaufen und Leihen im digitalen Shop bei Amazon

  • Porträt einer jungen Frau in Flammen – zum Kaufen verfügbar ab 02.03. / zum Leihen verfügbar ab 06.03.
  • Midway – Für die Freiheit – zum Kaufen verfügbar ab 06.03. / zum Leihen verfügbar ab 20.03.
  • Zombieland: Doppelt hält besser – zum Kaufen verfügbar ab 06.03. / zum Leihen verfügbar ab 19.03.
  • Honey Boy – zum Kaufen und Leihen verfügbar ab 09.03.
  • Le Mans 66 – Gegen jede Chance – zum Kaufen verfügbar ab 12.03. / zum Leihen verfügbar ab 02.04.
  • Dem Horizont so nah – zum Kaufen verfügbar ab 12.03. / zum Leihen verfügbar ab 26.03.
  • Last Christmas – zum Kaufen verfügbar ab 13.03. / zum Leihen verfügbar ab 26.03.
  • Official Secrets – zum Kaufen verfügbar ab 19.03. / zum Leihen verfügbar ab 26.03.
  • Doctor Sleep – zum Kaufen verfügbar ab 26.03. / zum Leihen verfügbar ab 09.04.
  • Der Leuchtturm – zum Kaufen verfügbar ab 27.03. / zum Leihen verfügbar ab 09.04.
  • Hustlers – zum Kaufen verfügbar ab 27.03. / zum Leihen verfügbar ab 10.04.

Erste Preissenkungen und schlechte Bewertungen für „Star Wars – Die Skywalker Saga“ auf 4K Blu-ray

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Mit dem Release von „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ wird auch die Komplettbox „Star Wars – Die Skywalker Saga“ auf DVD, Blu-ray und 4K Blu-ray veröffentlicht. Diese ist jetzt bereits im Preis gesenkt worden, wird jedoch von den Nutzern schlecht beurteilt. 

Seit Jahren wünschen wir uns alle Star Wars Filme (vor allem die klassische Trilogie) auf 4K Blu-ray. Jetzt, nachdem Disney nicht nur die Einzelfilme, sondern auch eine Komplettedition „Star Wars – Die Skywalker Saga“ angekündigt hat, sollten eigentlich alle zufrieden sein. Die Box-Versionen auf DVD, Blu-ray und 4K Blu-ray sind auch seit Tagen unter den Bestsellern, trotz ihres hohen Preises. Die Anschaffungskosten haben sich jedoch bereits geringfügig geändert. Die 4K-Variante wird bereits ab 191.99 Euro angeboten, die DVD-Version schon für 65.99 Euro. Wer bei Amazon bestellt hat profitiert unter anderem von der Vorbesteller-Preisgarantie.

Der Inhalt der "Star Wars - Die Skywalker Saga" inkl. "persönlichem" Brief von Mark Hamill (Luke Skywalker)
Der Inhalt der „Star Wars – Die Skywalker Saga“ inkl. „persönlichem“ Brief von Mark Hamill (Luke Skywalker)

Obwohl sich die Edition sehr gut verkaufen, sind eingefleischte Fans mit der Ausstattung der Skywalker Saga weniger zufrieden. Bereit vor dem offiziellen Release hagelt es negative Rezessionen auf Amazon.de. Zum Zeitpunkt als wir diesen Beitrag verfassen, haben genau 75% der Bewertungen nur einen Stern. Bemängelt wird unter anderem die Audioqualität. Es gibt keine deutsche Dolby Atmos Tonspur, zudem wurde die Surround-Variante auf Dolby Digital 7.1 heruntergestuft, obwohl es bereits ein DTS-HD Master gibt. Der Originalton ist übrigens in Dolby Atmos enthalten.

Als zweites Manko wird der fehlende Dolby Vision HDR Standard mehrmals erwähnt. Obwohl wir hier sagen müssen, dass ein gutes HDR10 Master in der Regel ausreicht. Zudem sollen die ersten sechs Filme auf nur 400nits gemastert worden sein. Entsprechende Berichte gab es beim Tests des Streamingservice Disney+, welcher bereits die Filme in 4K/HDR Qualität (mit Dolby Vision) präsentiert.

Fox veröffentlicht neue Details zu den Star Wars Filmen auf 4K Blu-ray (Episode 1-6)
Obwohl die ersten sechs Filme von 20th Century Fox veröffentlicht werden, sind diese in der „The Skywalker Saga“ von Disney enthalten.

Zuletzt wird die Auswahl der Filme und deren Varianten bemängelt. Es fehlen nämlich die beiden Spin-Off-Filme „Solo“ und „Rogue One„. Nicht das diese zu den Highlights der Star Wars Filmreihe gehören, jedoch wäre es bei diesem Preis durchaus nett gewesen, die Filme als „Goodie“ beizulegen. Und die Original-Trilogie (Episode IV bis VI) liegt natürlich nicht im Original-Cut vor, sondern in der veränderten (und wohl meistgehassten) Variante.

Zum Teil können wir die Beschwerden nachvollziehen, jedoch sollte man schon abwarten, wie gut die letztendliche Qualität ist. Wir haben unser Exemplar auf jeden Fall schon einmal vorbestellt. Wer unsicher ist, kann ja unsere umfassende Review abwarten, in der wir Inhalt, sowie die audiovisuelle Qualität bewerten. Allen anderen empfehlen wir die Vorbestellung der „Die Skywalker Saga“ oder die klassische Trilogie als Einzel 4K Blu-ray.

Star Wars – Die Skywalker Saga bestellen:

Laut einem neuen Leak zieht die PS5 mit der Xbox Series X gleich

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Sollte sich dieser Leak bewahrheiten, dann zieht die Playstation 5 mit der Leistung der Xbox Series X gleich, bzw. kann diese sogar leicht übertreffen. Wir haben uns die Spezifikationen einmal genauer angesehen.

UPDATE (26.02.2020): Den Leak kann man mittlerweile als noch zweifelhafter betrachten. So sind die Angaben zur Xbox Series X zum Teil bereits als falsch widerlegt worden. Denn Microsoft selbst bestätigte am Montag, dass die GPU der Konsole auf der Architektur RDNA 2.0 basieren wird – nicht 1.5, wie im Leak angegeben.

Ende Dezember wurden aus Versehen Informationen über neue AMD SoCs (System on Chip) für jedermann zugänglich online gestellt. Die Informationen waren schnell wieder verschwunden, die darin enthaltenen Daten hatten jedoch bereits Runde gemacht. Die Kollegen von Eurogamer haben des Leak ausführlich bearbeitet und die SoCs den vermeintlichen Konsolen PS5 und Xbox Series X zuweisen können. Demnach hätte die Xbox Series X eine rund 30 Prozent bessere Performance, als die Playstation 5. Der neue Leak besagt jedoch, dass Sonys Spielekonsole nicht nur mit dem Mitbewerber gleichziehen kann, sondern diese in vielen Punkten leicht überholt.

Fragwürdige Quelle

Die neuen Daten stammen aus dem 4chan-Board, nicht gerade die erste Adresse für vertrauenswürdige Informationen. Jedoch hatte der Leaker bereits in der Vergangenheit richtige Angaben zur Playstation 5 gemacht. So hatte er den neuen Slogan „It’s Time To Play“ richtig vorhergesagt, was den Spezifikationen dann doch eine gewisse Glaubwürdigkeit verleiht. Folgende Informationen wurden über das Board geteilt:

Sind das die finalen Spezifikationen der PS5 und Xbox Series X?
Sind das die finalen Spezifikationen der PS5 und Xbox Series X? Bild: Future-Magazine

Die Angaben zur Xbox Series X decken in etwa das ab, was bereits offiziell und inoffziell kommuniziert wurde. Die Angaben der PS5 haben sich jedoch in fast allen Bezügen zum besseren gewandelt und sollen auf dem neuen Development-Kit (DevKit) basieren. Der Prozessor der Xbox Series X ist mit 3.7 Ghz nur geringfügig schneller. Anders sieht es bei der Grafikleistung aus. Hier kommt die PS5 angeblich auf 12.6 Tflops, während die Xbox Series X auf „nur“ 11.8 Tflops kommt. Letztere wurden in den letzten Tagen offziell von Microsoft bestätigt. Das könnte am Ende einen kleinen Unterschied ausmachen.

Speicher macht die Konsolen teuer

Einen weiteren Sieg könnte Sony beim Arbeits- und Grafikkartenspeicher einfahren. Mit 18GB GDDR6 + 4GB DDR4 im Vergleich zu 16/4 GB, stünden den Entwicklern bei der PS5 auch mehr Ressourcen zur Verfügung. Doch wie wir wissen, heißt mehr Arbeitsspeicher auch mehr Kosten. Diese sind in den letzten Monaten geradezu explodiert und könnten den Preis der PS5 sowie der Xbox Series X in die Höhe treiben.

Die Xbox One Series X sieht sehr massiv aus
Das Design der Xbox One Series X wurde bereits offiziell vorgestellt während sich Sony noch zurückhält.

Die 500GB Festplatte ist bei der PS5 mit 5.5GB/s weitaus schneller, dafür nur halb so groß wie bei der Xbox Series X (3.8GB/s 1TB). Die Größe der Festplatte könnte ein Hinweis darauf sein, dass es sich hierbei nur um einen Fake handelt, oder hier wirklich nur die Daten des Development-Kits veröffentlicht wurden. Mit 500GB lässt sich nicht viel anfangen, da viele Spiele bereits Installationen von mehreren GB benötigen + Update-Patches etc.

Laut Quelle haben beide Konsolen dedizierte Prozessoren für Raytracing, jedoch soll die Xbox Series X weniger Cores besitzen als die PS5. Zudem gibt es einen dedizierten 3D Audiochip, den anscheinend nur die PS5 besitzt. Die Bandbreite der Datenverbindung ist dafür wieder bei der Xbox Series X höher: 596GB/s vs. 576GB/s.

Fazit

Uns bleibt nicht viel übrig als diese Angaben einfach mal so stehenzulassen und nochmal darauf hinzuweisen, dass es sich hierbei um nicht bestätigte Angaben handelt. Ob der Leak wirklich die Spezifikationen eines PS5 Development-Kits widerspiegelt oder ob es sich vielleicht bereits um die Pro-Variante handelt, die auch schon im Gespräch war, lässt sich zu diesem Zeitpunkt nicht verifizieren. Wir wissen nur, dass Spannende Zeiten auf Gamer zukommen, egal ob man die Konsole von Sony, Microsoft oder ggf. beide Spiele-Systeme präferiert.

Netflix stellt endlich eine tagesaktuelle Top-10-Bestenliste bereit!

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Das war ja mal überfällig. Nerflix liefert ab sofort zusätzlich zur allgemeinen Top-Liste zwei Top-10-Listen für Filme und Serien aus (verfügbar unter den jeweiligen Reitern). Die Liste wird zudem täglich aktualisiert. 

Warum nicht gleich so? Nach einem ausführlichen Testballon in den USA kommt die Top-10-Liste für Filme und Serien endlich nach Deutschland. Täglich aktualisiert, zeigt sich die Liste im auffälligen Design unter den Menüpunkten „Serien“ oder „Filme“. Die Position, an welcher sich die Top-10-Liste zeigt, verändert sich jedoch stetig. Dabei kommt es darauf an, wie relevant die Top-Titel für den jeweiligen Zuschauer sind. Ist die Topliste voll mit Horrorfilmen, ihr steht aber nur auf Comedy und Dokumentationen, so wird die Bestenliste erst weiter unten auftauchen. Sollte sich die neue Komödie gleich an den ersten Platz kämpfen, wird die Liste womöglich gleich unterhalb der Netflix-Empfehlungen erscheinen.

Die Top 10 Deutschland präsentieren sich im auffälligen Design!
Die Top 10 Deutschland präsentieren sich im auffälligen Design!

Netflix verlässt sich hierbei natürlich ebenfalls auf seinen bewährten Algorithmus, der die Vorlieben der Zuschauer stetig neu bewertet. Aber auch beim normalen „Browsen“ durch die Neuheiten seht ihr sofort, welcher Titel es in die Top 10 geschafft hat. Entsprechende Filme oder Serien werden mit einem „Top 10“-Flag ausgestattet und sind somit aktuell bei der Zuschauerschaft hoch im Kurs. Netflix betont, dass das Unternehmen stets bemüht ist, den Streamingdienst noch besser zu machen. Wir freuen uns sehr, dass es die Bestenlisten auch nach Deutschland geschafft haben. Denn hätten diese das Sehverhalten der Abonnenten negativ beeinflusst, wäre das Feature sicherlich eingestampft worden.

Top-10-Titel erhalten in allen Suchen einen entsprechenden Flag (oben rechts)
Top-10-Titel erhalten in allen Suchen einen entsprechenden Flag (oben rechts)

In diesem Sinne ein letztes Zitat von Cameron Johnson, Head of Product Innovation bei Netflix: „Wir hoffen, dass diese Top-10-Listen für mehr dieser gemeinsamen Momente sorgen und dass Sie auf diese Weise schneller und leichter Titel finden, die Sie nicht verpassen möchten.“ – Amen!

Doku-Serie „Expedition Sternenhimmel“ gratis in 4K auf Youtube

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Der Sender WELT hat seinen Dokumentations-Fünfteiler „Expedition Sternenhimmel“ kostenlos auf Youtube in 4K Qualität zur Verfügung gestellt. Die Doku bietet über vier Stunden kostenlose UHD-Unterhaltung. 

Ein Sprichwort sagt: „Die besten Dinge im Leben gibt es umsonst“. Damit war sicherlich nicht die fünfteilige Dokumentation „Expedition Sternenhimmel“ gemeint, dennoch freuen wir uns über die jüngste Veröffentlichung des WELT Nachrichtensenders. Viele Menschen haben noch nie in ihrem Leben einen „unberührten“ Nachthimmel gesehen. Durch die Lichtverschmutzung der Städte lässt sich mittlerweile nur erahnen, was der Nachthimmel zu bieten hat. „Expedition Sternenhimmel“ zeigt Astro-Fotografen auf fünf Kontinenten und entführt den Zuschauer nach Australien, Chile, Indonesien, Skandinavien und Kanada. In deren Wildnis ist der Nachthimmel noch so klar, wie vor Tausenden von Jahren.

Alle fünf Teile liegen auf Youtube in 4K Qualität (25p) ab. Die meisten integrierten Youtube-Apps der Smart TVs, sowie externe Streaming- und Blu-ray-Player sollten kein Problem damit haben, das Video in 4K Qualität wiederzugeben. Leider liegt die Dokumentation lediglich in 4K Qualität, jedoch ohne erweiterten Dynamikumfang vor. Somit müssen wir uns mit dem Standard-Farbumfang BT.709 zufriedengeben. Das macht die Bilder und die damit verbundenen Geschichten aber nicht weniger wertvoll.

Wer kostenlosen, hochauflösenden Content sucht, sollte sich eh einmal durch Youtube „durchklicken“. Mit einfachen Suchanfragen wie „4K“, „HDR“ oder „UHD“ findet man Tausende von Stunden an Content, der in mindestens 3.840 x 2.160 Bildpunkten vorliegt. Es gibt sogar Videos in 8K und 16K Qualität, welche von den meisten Browsern und Streaming-Apps nicht unterstützt werden. Es gibt auch viele Kuriositäten, wie eines der ersten Filmstücke „Die Ankunft eines Zuges in La Ciotat“ von 1896, welches dank künstlicher Intelligenz auf 4K/60p hochskaliert wurde.

Folgende Exklusivtitel stehen zum Deutschlandstart von Disney+ bereit

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Disney+ startet nicht nur mit einem attraktiven Katalog- und Blockbuster-Portfolio, zum Auftakt werden auch unzählige exklusive Filme und Serien bereitstehen. 

In knapp einem Monat wird sich die Streaming-Welt verändern. Am 24. März 2020 startet Disney+ in weiteren Ländern, darunter auch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Auswahl der Disney-Titel ist durchweg attraktiv, birgt diese doch viele Highlights von Star Wars über Marvel bis hin zu Pixar Animationsfilmen und National Geographic Dokumentationen. Und wäre das schon nicht genug, gewährt Disney seinen Nutzern, die früh genug das Jahresabonnement buchen nochmals 10 Euro Rabatt(59.99 statt 69.99 Euro). Somit zahlt man effektiv nur 4.99 Euro pro Monat und kann den Dienst in bester Qualität (4K/HDR/Dolby Vision) auf bis zu 4 Geräten parallel nutzen. Download können sogar auf 10 Geräten heruntergeladen werden um diese zu einem späteren Zeitpunkt wiedergeben zu können.

Und jetzt kommt die Kirsche auf den Eisbecher. Für Disney+ werden zudem exklusive Inhalte produziert, die der Kunde nirgends woanders zu sehen bekommt. Einige dieser Titel möchten wir euch hier vorstellen:

The Mandalorian

The Mandalorian mit einem Gefangenen (Bild: The Walt Disney Company)
The Mandalorian mit einem Gefangenen (Bild: The Walt Disney Company)

Müssen wir zu dieser exklusiven Star Wars Live-Action-Serie noch Worte verlieren? Ja – immer wieder gerne. Die Serie erzählt die Geschichte eines mandalorianischen Kopfgeldjägers, der nach dem Fall des Imperiums sein Geld mit dem Aufspüren und Ingewahrsam nehmen von Flüchtlingen verdient. Die Serie kommt bei Kunden und Kritikern sehr gut an und wurde bereits um eine zweite Staffel erweitert, deren Drehstart im Oktober 2019 begann.

Marvel Hero Project

Helden des Alltags werden im Marvel Heros Project gezeigt (Bild: The Walt Disney Company)
Helden des Alltags werden im Marvel Heros Project gezeigt (Bild: The Walt Disney Company)

Kein Thor, kein Hulk und auch kein Dr. Strange. In Marvels Hero Project geht es um die Helden des Alltags, die wirklich unsere Welt verändern. Kreative Lösungen für Probleme, positiver Einfluss auf Jugendliche und Gemeinschaften uvm. Diese außergewöhnlichen, inspirierenden Kinder widmen ihr Leben einer Reihe bemerkenswerter Anliegen.

Forky hat eine Frage

Forky hat eine Frage (Bild: The Walt Disney Company)
Forky hat eine Frage (Bild: The Walt Disney Company)

Forky, der liebenswerte Charakter aus Toy Story 4 (oder „Toy Story – Alle hört auf kein Kommando“) entdeckt die Welt. Zusammen mit Freunden lernt er, was Käse, Lesen oder Liebe ist. Witzig und kompakt, für jedes Alter zu empfehlen.

Disneys High School Musical: Das Musical: Die Serie

Neue Gesichter für das High School Musical (Bild: The Walt Disney Company)
Neue Gesichter für das High School Musical (Bild: The Walt Disney Company)

Ja, der Name ist wirklich so beknackt. High School Musical war für die einen das größte, für die anderen das schrecklichste was man in einem Film- & Serienformat unterbringen könnte. Disney lässt es sich jedoch nicht nehmen, diese beliebte Marke weiterzuführen. Die nächste Generation von High School Kids wartet bereits und 15 Jahre nach der Premiere des Disneys Original Movies, bringen neue Gesichter Wind in das Franchise.

Zugabe!

Zugabe! von Walt Disney
Zugabe! von Walt Disney

Produzentin Kristen Bell führt ehemalige Highschool-Kollegen von überall aus den USA wieder zusammen, um die Musicals ihrer Jugend viele Jahre nach deren Uraufführung erneut auf die Bühne zu bringen. Erleben Sie Absolventen verschiedenster Schulen, von Kalifornien über Kentucky bis hin zu New Jersey, beim Teilen alter Erinnerungen, bei Reflexionen über das Leben und bei ihren Versuchen, wieder in ihre früheren Bühnenrollen zu schlüpfen.

Timmy Flop: Versagen auf ganzer Linie

Ein Kind mit einem 1500 Pfund Polareisbären: Das ist Timmy Flop
Ein Kind mit einem 1500 Pfund Polareisbären: Das ist Timmy Flop (Bild: The Walt Disney Company)

Der Film basiert auf dem Bestseller „Mistakes we made“ und folgt den urkomischen Heldentaten des schrulligen und unbeweglichen Helden Timmy Flop. Dieser hat mit seinem 1.500 Pfund schweren Polarbären-Begleiter eine Detektei gegründet. Und so navigiert sich Timmy durch das leben, vorbei an der Schule, seinen Erzfeinden die Lehrer und Schulberaten bis hin zu seiner überarbeiteten Mutter.

The Imagineering Story

Von der Idee zur Attraktion. Folgt den Imagineers (Bild: The Walt Disney Company)
Von der Idee zur Attraktion. Folgt den Imagineers (Bild: The Walt Disney Company)

Wie entsteht eine Attraktion in einem Disney Themenpark? Dahinter stecken viel Schweiß, Tränen, Mut und manchmal auch ein bisschen Glück. Folgt den „Imagineers“ wie sie versuchen die Visionen von Walt Disney zum Leben zu erwecken!

Tagebuch einer zukünftigen Präsidentin

Sasha (Carmina Garay) hilft Elena Präsidentin zu werden (Bild: The Walt Disney Company)
Sasha (Carmina Garay) hilft Elena Präsidentin zu werden (Bild: The Walt Disney Company)

Wenn ihr fest daran glaubt, könnt ihr alles werden. Dieser oder ein ähnlicher Spruch wird sicherlich in der Kids-Serie „Tagebuch einer zukünftigen Präsidentin“ fallen. In der Serie entscheidet sich Elena Cañero-Reed einmal Präsidentin der USA zu werden. Davor lauern jedoch noch die Gefahren der Mittelschule. Sie muss einige Lektionen lernen, die ihr in ihrem zukünftigen Leben helfen sollen, eine der größten Nationen der Welt zu führen. Diese werden natürlich in ihrem treuen Tagebuch festgehalten!

Hundeleben – Vom Welpen zum Blindenhund

Jahrelanges Training ermöglicht Blindenhunden ihren Besitzern in allen Lebenssituationen zu helfen: (Bild: The Walt Disney Company)
Jahrelanges Training ermöglicht Blindenhunden ihren Besitzern in allen Lebenssituationen zu helfen: (Bild: The Walt Disney Company)

Bereits als Welpen werden die Blindenhunde auf ihre zukünftige Augabe trainiert. Dieser Dokumentarfilm begleitet die Hunde von ihren ersten Gehversuchen bis hin zur abgeschlossenen Ausbildung, die ganze zwei Jahre in Anspruch nimmt. Die Hunde übernehmen dann Verantwortung für ihren Halter und helfen ihnen zu „sehen“.

Lamp Life

Was ist mit Porzellinchen seit Toy Story 2 passiert? (Bild: The Walt Disney Company)
Was ist mit Porzellinchen seit Toy Story 2 passiert? (Bild: The Walt Disney Company)

Könnt ihr auch nicht so gut schlafen, weil ihr einfach nicht wisst, was mit Porzellinchen nach Toy Story 2 passiert ist? Lamp Life beantwortet diese Frage und zeigt euch die wilden Abenteuer die sie mit Woody und Giggle McDimples erlebt hat.

The World according to Jeff Goldblum

The World according to Jeff Goldblum (Bild: The Walt Disney Company)
The World according to Jeff Goldblum (Bild: The Walt Disney Company)

Jeff Goldblum zeigt uns eine unterhaltsame, aufschlussreiche und verspielte Welt. Wie bei Missing Link schaut er sich vermeintlich vertraute Dinge des Alltags an und eröffnet dem Zuschauer Einblicke in erstaunliche Bezüge, gespickt mit fundierten, technischen und wissenschaftlichen Hintergründen. Dann sehen wir uns mal Sneaker, Kaffee, Kosmetik oder Eiscreme einmal genauer an.

Ein Tag bei Disney Kurzfilme

(Bild: The Walt Disney Company)
(Bild: The Walt Disney Company)

„Ein Tag bei Disney“ ist eine Doku-Serie, die die unterschiedlichsten Menschen hinter einigen von Disneys magischsten Geschichten beleuchtet. Vom Herzen der Disney Resorts bis hin zu den Straßen Madrids – reisen Sie mit uns um die Welt, um die Geschichten der Männer und Frauen, die jeden Tag damit verbringen, die Magie Disneys auf einzigartige und aufregende Weise zum Leben zu erwecken, zu erfahren.

Fazit

…und das ist erst der Anfang. Manch einer wird sich jetzt darüber aufregen, dass nicht alle Projekte eine Tiefe und Qualitätsstufe wie „The Mandalorian“ innehaben. Das ist aber auch ok so. Gute Produktionen benötigen Zeit und Dokumentationen und Serien für das jüngere Publikum sind einfacher umzusetzen. Wir werden aber auch lange Zeit noch unzählige Highlight-Serien aus den beliebten Star Wars, Marvel und Pixar Franchises zu sehen bekommen. Diese sind laut Disney+ fest geplant, werden jedoch erst in den nächsten Jahren an den Start gehen!

Der neue Saturn-Prospekt im Schnäppchen-Check: Sparen oder draufzahlen?

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Saturn startet in die neue Woche mit einem neuen Entertainment-Prospekt! Unterhaltungselektronik wie TV-Geräte, Soundbars oder Smartphones locken mit Schnäppchenpreisen. Wir prüfen, ob ihr wirklich sparen könnt! 

Der Aufhänger des Saturn-Prospekts, der digital und in allen Saturn-Filialen ausliegt ist die vergünstigte „Komfort-Lieferung“ für TV- und Haushaltsprodukte ab 479 Euro. Für nur 19 Euro werden die Geräte zum Wunschtermin geliefert, aufgestellt, angeschlossen und erklärt. Dabei wird es sich jedoch sicherlich um eine Grundeinweisung handeln und nicht um eine tief gehende Produktvorstellung. Sich jedoch für knapp 20 Euro den Abhol- und Lieferstress sparen, dafür schon einmal einen Daumen nach oben. Das Hauptaugenmerk legen wir auf die TV- und Audio-Produkte im Prospekt.

LG OLED65C97LA für 1999 Euro

Bereits beim ersten vermeintlichen Highlight macht Saturn keine gute Figur. Der 65 Zoll OLED der C97 Serie (2019) mit HDMI 2.1, Dolby Vision und Dolby Atmos haut für 1.999 Euro keinen mehr aus den Socken. Hier handelt es sich eher um den regulären Straßenpreis, der von einigen Händlern sogar noch unterboten wird. Hier geht es zum Angebot. 

Samsung 55Q60R für 679 Euro

Wer OLED sagt, muss auch QLED sagen. Saturn liefert das angebliche Pendant zu OLED bereits zu kleinen Preisen aus. Dabei sei erwähnt, dass die kleineren Serien Q60R, Q70R, oder Q80R aus dem Jahr 2019 einem OLED nur wenig entgegenbringen können, bis auf den Preis. Der 4K QLED mit 4K Quantum Prozessor, HLG, HDR10 und HDR10+ sowie Triple Tuner wird aktuell für 679 Euro angeboten. Und auch hier das gleiche Spiel. Mitbewerber sind teils weit günstiger, selbst Amazon bietet das gleiche Modell bereits für rund 650 Euro an. Das Modell wird auch nur zum Schnäppchen, wenn wir die Komfort-Lieferung hinzuziehen.

Samsung 65Q80R für 1.349 Euro

Im zweiten QLED-Anlauf macht Saturn jedoch alles richtig. Das besser ausgestattete 65 Zoll Modell der Q80R Serie gibt es für 1.499 Euro mit 150 Euro Direktabzug. Macht nach Adam Riese 1.349 Euro und somit den besten Preis für dieses TV-Modell. Hier geht es zum Angebot.

 

Panasonic TX-55GXW584 für 488 Euro

Es gibt aber auch Angebote die unsere Aufmerksamkeit verdienen. Der 55 Zoll 4K/HDR TV TX-55GXW584 aus 2019 für nur 488 Euro. Der Preisvergleich auf idealo.de zeigt uns, dass wir hier wirklich ein Bestpreis-Schnäppchen abgreifen könne, auch wenn der Abstand zu den Mitbewerbern gering ist. Das Modell liefert einen guten Einstieg in das UHD-Segment. 4K Signale mit 60p, HLG und HDR10 werden unterstützt, ebenso wie die wichtigsten Streamingdienste Netflix, Prime Video und Youtube. Ein Triple-Tuner sowie ein integrierter Mediaplayer (USB) machen das Paket komplett. Preis/Leistung scheint hier zu stimmen. Hier geht es zum Angebot

Weitere TV-Modelle im Preivergleich-Schnelldurchlauf:

JBL Bar 2.1 Soundbar für 299 Euro

Zuletzt widmen wir uns noch den drei Soundbars, die im Prospekt beworben werden. Den Start macht der JBL Bar 2.1, ein Stereo-Set mit kabellosem Soundbar, 300 Watt Gesamtleistung, der über einen analogen und digitalen Audio-Eingang verfügt, sowie über Bluetooth bespielt werden kann. Saturn markiert mit der überarbeiteten Variante mit Deep Bass den besten Preis am Markt! Hier geht es zum Angebot.

LG SL8YG Soundbar für 449 Euro

Einen Schritt nach oben geht es mit dem LG SL8YG Soundsystem bestehend aus einer Soundbar mit kabellosem Subwoofer die ein 3.1.2 Setup bilden. Dolby Atmos sowie DTS:X werden unterstützt und mit Hilfe der nach oben gerichteten Lautsprecher sinngemäß wiedergegeben. Verbunden wird der SL8YG via HDMI (1x out / 1x in einer mit ARC) WiFi oder Bluetooth oder optisch-digitalem Eingang. Das Komplettsystem mit 440 Watt Leistung ist laut Preisvergleich leider zu teuer. Hier geht es zum Angebot.

Sony HT-S350 Soundbar für 159 Euro

Beim letzten Angebot kann Saturn dagegen wieder punkten. Laut idealo nicht der günstigste Preis, mit 159 Euro spielt Saturn jedoch in der oberen Liga mit. Die 320 Watt Anlage ist mit 320 Watt Gesamtleistung, einem HDMI-Eingang (ARC), einem optisch-digitalen Eingang, sowie der Sony S-Force Pro Technologie in unseren Ohren etwas besser ausgestattet als die JBL Bar 2.1 und liefert so ein attraktives Upgrade für den integrierten TV-Sound. Hier geht es zum Angebot.

Fazit

Es zeigt sich, auch bei vermeintlichen Schnäppchen-Aktionen ist ein Preisvergleich immer angebracht. Vor allem bei teuren Geräten wie Fernsehern oder Soundbars, lassen sich so oft einige Euro sparen. Serviceleistungen wie die Komfort-Lieferung sollte man jedoch nicht außer Acht lassen. Diese bieten oft einen Mehrwert, der nicht genau mit Geld zu beziffern ist. Ihr wollt euch selbst auch Schnäppchensuche begeben? Hier geht es zum Prospekt.

Verband privater Medien fordert massive Umstrukturierung von ARD, ZDF, Deutschlandradio und Co.

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Der Verband privater Medien (Vaunet) fordert von den öffentlich-rechtlichen Programmen in Deutschland eine grundlegende Umstrukturierung. Vor allem die Werbung ist dem Branchenverband ein Dorn im Auge.

Anlass der Kritik ist die Vorstellung des letzten KEF-Berichts, der eine Erhöhgung des Rundfunkbeitrags auf 18,36 Euro im Monat empfiehlt. Das ein hoher Teil des Geldes gar nicht direkt in das Programm fließen wird, ist bekannt – aber nicht Teil der Kritik von Vaunet. Vielmehr bemängelt der Wirtschaftsverband mit über 150 Mitgliedern, dass die öffentlich-rechtlichen Sender wie ARD und ZDF sich viel deutlicher von den Privatsendern abgrenzen müssten. Aktuell würden sie auf unfaire Weise in den Markt eingreifen.

Als ein Beispiel nennt man den Umstieg im Bereich Radio. Da wechselt man schrittweise zu DAB+. Das ist für öffentlich-rechtliche Radiosender gar kein Problem, denn es werden großzügige Mittel dafür zugestanden, welche die Beitragszahler am Ende löhnen. Leider sei es aber so, dass private Wirtschaftsunternehmen nicht derart gesegnet seien. Das verzerre den Markt zugunsten der öffentlich-rechtlichen Anbieter.

Generell sei eine Evaluierung der Struktur und der Aktivitäten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks durch eine unabhängige Strukturkommission notwendig. Jener müssten auch externe Wirtschaftsexperten sowie Marktteilnehmer angehören. Dabei solle endlich auch dem gewachsenen und vielfältigen privaten Inhaltemarkt Rechnung getragen werden. Denn die Medienlandschaft habe sich in den letzten Jahrzehnten rasant verändert. Das mache auch eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks notwendig.

Reform sei auch im Interesse der Öffentlich-Rechtlichen

Der Argumentation von Vaunet folgend, sei eine Reform des ÖRs dabei auch im Interesse der Anstalten: „Der wachsenden Diskussion über die grundsätzliche Legitimation der beitragsfinanzierten Angebote kann konstruktiv nur begegnet werden, wenn als Gegenleistung für die Beitragsaufwendungen der Bürgerinnen und Bürger auch klar definierte Mehrwerte stehen.

Vaunet
Vaunet: Der Branchenverband sieht die Aktivitäten der Öffentlich-Rechtlichen kritisch

Deswegen empfiehlt der Branchenverband eine Schärfung des inhaltlichen Profils – nicht nur quantitativ mehr Information, Kultur und Bildung, sondern jenes eben auch mehr im Vordergrund des Programms zu besseren Sendezeiten. Im Bezug auf jene Bereiche heißt es: „Diese sollten als Inhalt in den nutzungsintensivsten Zeiten gesendet werden und nicht in Randzeiten oder Spartenangebote ausgelagert werden. Die regionalen Dritten Programme könnten sich wieder stärker auf ihren regionalen Auftrag besinnen.

Auch würde Vaunet befürworten, wenn Werbung und Sponsoring im öffentlich-rechtlichen Programm stärker eingeschränkt würden. Für das Privatradio sei etwa die Umsetzung des sogenannten NDR-Modells (60 Minuten, ein werbeführendes Programm pro Anstalt) in allen ARD-Anstalten zielführend. Im Fernsehen spricht sich der Verband wiederum für eine Systemtrennung und damit für ein vollständiges Werbe- und Sponsoringverbot bei ARD und ZDF aus.

Xbox Series X: Massive Grafikleistung von 12 TFLOPS und HDMI 2.1 bestätigt

Microsoft hat wieder neue Details zur Next-Generation-Konsole Xbox Series X verraten. So wurde die enorme GPU-Leistung von 12 TFLOPS nun offiziell bestätigt.

Phil Spencer, Microsofts Leiter der Xbox-Sparte, hat entsprechend erklärt, dass die Xbox Series X die leistungsfähigste Konsole aller Zeiten sein werde. Offenbar ist man sich in Redmond sicher, dass Sony mit der PlayStation hinter den 12 TFLOPs verbleiben werde. Davon geht aktuell auch die Gerüchteküche aus. Zum Vergleich: Die Xbox One X, aktuell die mächtigste Konsole, verfügt „nur“ über 6 TFLOPs Grafikpower.

Die Xbox Series X setzt auf die AMD-Architekturen Zen 2 und RDNA 2. Doch Microsoft spricht auch von weiteren Techniken, welche die nächste Generation einläuten sollen. Etwa wolle man über eine Technik namens Variable Rate Shading (VRS) dafür sorgen, dass Entwickler die Leistung der Xbox Series X gezielter einsetzen können. Das Ergebnis sollen höhere Auflösungen und stabilere Framerates sein – ohne Einbußen bei der Bildqualität. Spencer bekräftigt zudem, dass DirectX Raytracing mit von der Partie sein werde. Auch SSD-Speicherplatz zählt zu den Features der Next-Generation-Konsole.

Quick Resume wiederum soll es erlauben, z. B. nach dem Aufwachen der Konsole, nahezu ohne Verzögerungen direkt ein Spiel fortzusetzen. Dynamic Latency Input (DLI) hingegen soll Inputlatenzen verringern, sodass Controller-Eingaben noch direkter umgesetzt werden. HDMI 2.1? Auch das wird die Xbox Series X bieten und damit Features wie den Auto Low Latency Mode (ALLM) und Variable Refresh Rate (VRR) unterstützen. 120 fps werden ebenfalls unterstützt. Es wird aber freilich an den Entwicklern liegen, welche Spiele tatsächlich mit derart hohen Bildraten laufen könnten.

Xbox Series X: Sie vereint vier Konsolengenerationen

Laut Phil Spencer vereine die Xbox Series X dank ihrer Abwärtskompatibilität vier Konsolengenerationen: die erste Xbox, die Xbox 360, die Xbox One und natürlich die Xbox Series X. In diesem Bezug hebt man auch Smart Delivery hervor: Wer ein Spiel bereits digital für die Xbox One gekauft hat, wird es an der Xbox Series X nicht nochmals erwerben müssen. Stattdessen wird der Konsolenwechsel automatisch erkannt und automatisch die passende Variante installiert. Feine Sache, so kommt dann „Halo Infinite“ nach dem Kauf der Xbox Series X etwa automatisch in der neuen Version auf die Festplatte. Auch andere Publisher können Smart Delivers für ihre Spiele nutzen, wenn sie parallel für mehrere Konsolengenerationen erscheinen. Auf jeden Fall wird Microsoft dieses Feature für alle Titel der Xbox Game Studios einspannen.

Die Xbox Series X nutzt offenbar eine massive Kühlung
Die Xbox Series X nutzt offenbar eine massive Kühlung

Auch der Xbox Game Pass bleibt bestehen und wird weiterhin alle Spiele von Microsoft direkt zum Launch beinhalten – auch „Halo Infinite“. Weitere Informationen zur Next-Generation-Konsole sollen in den nächsten Wochen und Monaten folgen. Schließlich warten wir etwa immer noch auf den Preis und den konkreten Termin der Veröffentlichung.

Gemini Man 4K HFR Blu-ray im Test: Mit 60 Bildern zur Referenz

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Inhalt (60%)

Ang Lee war einmal ein großer Geschichtenerzähler. Einer, der sich um seine Figuren kümmerte und Handlungsbögen teils virtuos verknüpfte. Seine Filme hat er dabei durchaus mit visuell hochwertigen, innovativen Bildkompositionen angereichert, die aber stets der Geschichte dienten und nie die Kontrolle übernahmen. Tiger & Dragon gehört zu diesen Werken. Tatsächlich war er lange Zeit ein glühender Verfechter tradierter Filmtechnik. Selbst als man ihm 2003 riet, The Hulk digital zu filmen, vertraute er auf analogen Film. Sogar der Erstellung von Digital Intermediates verweigerte er sich lange. Dann jedoch änderte er seine Strategie. Als Vorkämpfer technologischer Innovation schrieb er sich nun auf die Fahne, nur den letzten Schrei der Technik einzusetzen. Dies tat er bereits bei seiner 3D-Realisierung von Life of Pi – seinem ersten digital gedrehten Film. Das Resultat war ein zwar in Teilen etwas kühler Film, dessen Optik aber derart berauschend rüber kam (und das schon in 2D), dass man von der Geschichte dennoch gefesselt wurde. Ang Lee war das aber noch nicht genug. Im Anschluss an Life of Pi experimentierte er früh mit höheren Bildwiederholraten.

Bilden ein starkes Team: Henry und Danny

Denn, so führte er an: Die im Kino bekannte Technik mit 24 Bildern pro Sekunde stammt aus der Zeit des beginnenden Tonfilms und wenn man schon digital filmt, dann sollte man diese Technologie auch wirklich weiterentwickeln und nicht digital aussehen lassen wie Film. Seine Suche gilt dem perfekten Digitalfilm und damit verbunden einer anderen „Schönheit“, bzw. einer Art „Traumhaftigkeit“, die in digitalem Film schlummert. Sein erster Film mit dieser Technik war das Kriegsdrama Die irre Heldentour des Billy Lynn. Ang Lee schaffte es hier allerdings nicht, eine emotionale Story zu entwickeln. Die meiste Zeit plätscherte Billy Lynn ziemlich langweilig vor sich hin und litt zudem unter den oft sehr statischen Kamerabildern, die darauf ausgelegt waren, die HFR-Technik möglichst unaufgeregt zum Betrachter zu bringen. Nun, gut zweieinhalb Jahre später, verlässt Lee mit Gemini Man das statische, fast bewegungslose Drama und wendet sich erstmals einem Actionfilm zu, der von der hohen Bildwiederholrate profitieren soll.

Die HFR-Technik war ihm aber dieses Mal nicht genug, weshalb er auch gleich noch einen digital verjüngten Will Smith ins Rennen schickte. Die Szenen mit diesem sind die bisher ausuferndsten eines am Rechner jünger animierten Schauspielers, sehen leider aber auch nicht viel besser aus als bisherige Versuche, Darsteller jünger zu machen. Ob das auch dazu beitrug, dass der Film floppte? Die Kritiker waren sich jedenfalls relativ einig, dass die schon 1997 erstmals angedachte Story, mit der im Verlauf der Jahre schon Tony Scott oder Curtis Hanson sowie die Darsteller Harrison Ford, Mel Gibson oder Sean Connery assoziiert waren, mit einem zu schwachen Drehbuch aufwartete.

Bösewicht vom Dienst: Clay Verris

Dass es so lange dauerte, bis die Geschichte um den Agenten, der auf seinen jüngeren Klon trifft, realisiert wurde, ist aus technischer Sicht natürlich nachvollziehbar. Doch während die Technik fortschritt, blieb augenscheinlich das Drehbuch auf der Strecke. Denn, mal ganz ehrlich: Ein Ex-Agent, der zur Zielscheibe der eigenen Ex-Auftraggeber wird und ein Klon-Experiment – viel mehr liefert Gemini Man nicht. Umreißt man die Story auf diesem kurzen Wege (und mehr passiert leider wirklich nicht), passt sie auf ein DIN-A4-Blatt. Stellt sich natürlich die Frage, ob das, WAS passiert, wenigstens unterhaltsam ist.

Nun, es beginnt eigentlich wirklich packend. Das Intro mit dem Auftragsmord ist klasse gefilmt und spannend inszeniert. Auch das Kennenlernen zwischen Henry und Danny gerät kurzweilig. Auch deshalb, weil Will Smith im „Alter“ immer entspannter wird und souveräner agiert. Mary Elizabeth Winstead gibt ohnehin eine starke Partnerin ab, die Henry auch mal Contra gibt. Fortan als Team unterwegs hält Gemini Man gekonnt die Waage aus dezent romantischen und oftmals auch humorvollen Momenten – das passt soweit. Dass sich Ang Lee über eine halbe Stunde Zeit lässt, bevor er die Katze aus dem Sack lässt, die schon das Filmplakat oder Blu-ray-Cover verrät, muss man gar nicht unbedingt kritisieren – immerhin fördert es die Spannung und kulminiert dann in einer wirklich grandios umgesetzten und gefilmten Motorrad-Verfolgung. Zwar übertreiben es die animierten Momente zum Ende hin etwas, aber zackig inszeniert ist das auf jeden Fall.

Henry muss rausfinden, wer ihm an den Kragen will

Womit wir bei dem sind, was so viel Geld gekostet hat und so lange bis zur Realisierung brauchte: Der verjüngte Klon. Nun, wie sieht er denn aus, dieser am Rechner entstandene, 25 Jahre jüngere Will Smith. Gut sieht er aus, wirklich gut – wenn es sich um ein Computerspiel handeln würde. Zweifelsohne ist die Animation seines Gesichts die bisher gelungenste Variante digitaler Verjüngung. Zweifelsohne entlarvt man sie aber als solches, sobald er den Mund bewegt. Nach wie vor ist es gut zu wissen, dass man menschliche Emotionen und Regungen eben doch nicht perfekt am Computer animieren kann. Gemini Man indes hilft es nicht, da man ständig das Gefühl hat, einen Androiden zu sehen und keinen Klon aus Fleisch und Blut. Wie gesagt: Für ein Computerspiel wäre es phänomenal gut. Als Realfilm-Bestandteil aber leider künstlich und ablenkend. In der Kampfszene zwischen Henry und Junior in den Katakomben führt der Jüngere einen Spinning Wheel Kick in einer Geschwindigkeit aus, die absolut unwirklich erscheint. Auch die Schläge, die er daraufhin austeilt, sind einfach zu schnell. Jetzt kann man sagen, dass man es hier ohnehin mit einem Fantasy-Actionfilm zu tun hat. Und vielleicht hat man ihn während des Klonprozesses auch genetisch modifiziert. Der Punkt ist aber der, dass man Junior ja abnehmen soll und muss, dass er ein Mensch ist. Durch seine übermäßigen Fähigkeiten und die unnatürliche Mund-Mimik ist aber leider das Gegenteil der Fall: Junior erscheint künstlich.

„Junior“ ist leider nicht durchweg überzeugend animiert

Sieht man von diesem Punkt ab, liefert Ang Lee teils wirklich beeindruckende Fight-Choreografien, die wirklich Spaß machen. Das ist dynamisch gefilmt, klasse ausgeführt und ziemlich packend. Innovativ oder überraschend ist Gemini Man indes zu keiner Zeit. Im besten Sinne ist es ein unterhaltsamer, aber durchschnittlicher Actionthriller, der gut daran getan hätte, mehr Zeit für die Story als für den technischen Mummenschanz drumherum zu investieren, der selbst HFR-Fans bisweilen irritieren dürfte. Denn final dann doch noch ein Wort zum filmischen Unterschied der 24p- und der HFR-Version – exemplarisch festgemacht an der beeindruckenden Motorrad-Verfolgung. Diese wurde selbstredend von zwei Stuntleuten (die von der High Frame Rate leider deutlich als solche zu erkennen sind) sowie teils gleich ganz computeranimiert realisiert. Die Unterschiede zwischen 24p und HFR könnten hier kaum größer sein:

Während die 24p-Variante die typische Bewegungsunschärfe entstehen lässt, die bei den rasanten Wendemanövern für einen filmischen Effekt sorgt, entlarvt die HFR-Darstellung der UHD (noch) sichtbar(er) das Stuntdouble und die computeranimierten Motorrad-Kunststückchen des geklonten Henry. Die Bewegungsunschärfe der herkömmlichen Frame-Rate sorgt also dafür, dass Dinge verborgen bleiben, die man eigentlich gar nicht sehen möchte. Die HFR-Variante wirkt zwar, als säße man ebenfalls auf einem Bike mittendrin, doch leider umgeben von einer videospielartigen Animation des jüngeren Henry. Die komplett CGI gehaltenen Elemente (vom Bike purzelnder älterer Henry oder die coolen Drehungen von Junior) setzen sich per HFR noch deutlicher von der Stuntarbeit und den real gefilmten Szenen ab, wirken zu schnell und abgehackt – in meinen Augen schlicht nicht überzeugend. Das führt letztlich dazu, dass das, was eigentlich realer/echter erscheinen soll, eigentlich unechter wirkt, weil es das „Unechte“ durch die hinzugefügte Information stärker zutage fördert.

Bildqualität (100%)

Gemini Man wurde mit Kameras vom Typ ARRI ALEXA XT M aufgenommen, die für die 3D-Aufnahmen bei 120 fps noch einmal modifiziert wurden. Für die Hochgeschwindigkeits-Aufnahmen kam die Phantom Flex 4K zum Einsatz. Das 3.2K-Material der Alexa wurde für den fertigen Film auf 4K hochskaliert. Wir haben es nach einem 4K DI also zwar nicht mit einem vollkommen nativen 4K-Bild zu tun, sind aber sehr nahe dran. Dennoch ist das etwas verwunderlich, da Lee bei Billy Lynn noch mit Sony CineAlta F65 in echtem 4K arbeitete. Gefilmt wurde mit 120 Bildern pro Sekunde, die im Heimkino aber niemand zu sehen bekommen wird. Für die UHD rechnete man das Ganze auf moderatere 60 fps runter, fügte HDR10 und Dolby Vision sowie einen im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum hinzu. In Summe ergibt diese Menge an Informationen tatsächlich satte 90 GB an Daten, die natürlich auf einer 100-GB-Disk unterkamen. Betrachten wir das Bild der UHD ganz unabhängig davon, ob einem HFR in den Geschmack passt oder nicht, gibt es nur eins zu sagen: Ein UHD-Realfilm sah nie besser aus.

Während der Motorrad-Verfolgung kommt die High Frame Rate sehr deutlich zum Tragen

Ist schon die Blu-ray messerscharf, steigert die UHD das auf rasiermesserscharf. Close-ups sind phänomenal plastisch und selbst in Totalen lässt sich in der Tiefe noch so manches Detail erkennen, das die BD nicht darzustellen vermag. Farben gelingen der UHD zudem neutraler und mit einer nicht mehr vorhandenen Tendenz ins Grünliche – zumindest in Bezug auf HDR10. Asphalt ist nun neutralgrau und der Himmel klarer blau. Die bunten Häuser in Kolumbien sind prächtiger und liefern kräftigere Orange- und Brauntöne. Herausragend ist außerdem die bessere Tiefe im Schwarz. Dunkle Szenen sind knackiger und gleichzeitig liefern Sterne prächtig glitzernde Spitzlichter. Wechselt man auf Dolby Vision, kommen auf neutralen Flächen zwar ein wenig die Grüntendenzen zurück, doch dafür ist die Durchzeichnung in dunklen Bildanteilen noch etwas besser und die Flammen während der Actionszene nach 95 Minuten sind durchweg nuancierter. Extrem hoch ist naturgemäß die Bewegungsschärfe. Profitieren kann man von dieser inklusive Dolby Vision allerdings nicht in jedem Fall. Denn einige Wiedergabe-Ketten scheinen mit 4K60 und 12 Bit Probleme zu haben. Da es diese Kombination bisher auf einer Disk noch nicht gab (Billy Lynn lieferte lediglich HDR10), ist schwierig zu eruieren, wer oder was hier der Schuldige ist. Fazit: Die Blu-ray ist wirklich gut, die UHD ist dennoch besser.

Tonqualität (85%)

Im Gegensatz zur Blu-ray kommt die UHD mit einem deutlichen Upgrade für den deutschen Ton. Denn wo die BD schon englisches Atmos lieferte, legt die UHD nun auch für die Synchro mit Atmos nach. Man darf sich also vom Dolby Digital der Blu-ray verabschieden und das unkomprimierte, auf True-HD basierende, 3D-Soundkostüm zu Gemüte führen. Auf der regulären Ebene klingt das dann schon mal mit der englischen Atmos-Fassung identisch und wesentlich hochwertiger und dynamischer als bei der DD-Spur der Blu-ray. Vor allem die Actionszenen profitieren von der Zunahme an Wucht und Dynamik. Aber auch feine Geräusche wie das Zirpen von Grillen ertönen feiner und Stimmen klingen akzentuierter. Allerdings bleibt auch beim unkomprimierten Master der Bass etwas zu zaghaft. Das merkt man meist dem Score an, der wenig Fundament hat. Selbst wenn die Minigun nach 89’30 losfeuert, bleibt das Ganze unterhalb der Möglichkeiten – einzig der Beschuss des Vans kurz zuvor hält mal satten Tiefbass parat.

Die Eröffnungsszene liefert ein paar klasse Surroundsounds

Beziehen wir die Höhen-Ebene noch mit hinzu, wird der Score zu Beginn schon leise hinzu addiert, bevor es dann beim Absetzen des Schusses witzige Säuselgeräusche von oben gibt. Ein paar Mal gibt’s in den ersten 15 Minuten dezente Vogel- und Naturgeräusche, bis die Kamera mitsamt dem Ton nach 19 Minuten unter Wasser geht und die typischen Blubbergeräusche zu hören sind. Den ersten wirklich richtigen und intensiven 3D-Soundeffekt gibt es, wenn das Wasserflugzeug über die Kamera und die Köpfe hinweg fliegt. Treffen Smith und Smith das erste Mal aufeinander, hätte es indes viel mehr Informationen geben dürfen. Immerhin fetzen Schüsse hier auch über Kopf und Explosionen gibt’s ebenso wie rumpurzelnde Protagonisten. Um das wieder wett zu machen, nutzt Lee dann am Ende der Motorrad-Verfolgung Geräusche eines Jaguars für durchdrehende Reifen und ein paar Bike-Stunts. Ein bisschen Ratlosigkeit kann sich ob dieser gewöhnungsbedürftigen Nutzung und Vertonung der Heights durchaus mal breit machen.

Einleuchtend ist immerhin das Gespräch im Gewölbe ab Minute 66, das authentisch von den Höhen-Speakern widerhallt, weil der Raum so eng ist. Nach 90 Minuten setzt es dann noch mal dezente Schussgeräusche aus der Minigun, die aber ebenfalls fetziger hätten ausfallen dürfen.

  • Deutsch/Englisch: Dolby Atmos (85%) 2D-Betrachtung
  • Deutsch/Englisch: Dolby Atmos (40%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Deutsch/Englisch: Dolby Atmos (70%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (60%)

Das Bonusmaterial beginnt mit einem alternativen Anfang und geht über zwei entfernte Szenen rüber zu insgesamt sechs Featurettes. In „Die Entstehung“ beschreiben Ang Lee und Jerry Bruckheimer, dass die Story schon lange auf Halde lag, sie aber aus technischen Gründen jetzt erst verfilmt werden konnte. „Treffen mit dem jüngeren Ich“ kümmert sich dann um die beiden Henrys und darum, wie man das Zusammenspiel der beiden am Set realisierte. „Die Zukunft ist jetzt“ konzentriert sich auf die Realisierung des geklonten, vollständig digitalen jungen Will Smith. Man erklärt, dass es die Feinheiten sind, die den Menschen ausmachen. Und dass es vor allem darum ging, das Drama im Gesicht darzustellen. „Inszenierung der Action“, das Jerry Bruckheimer mit den Worten „Gemini Man ist ein intelligenter Actionfilm“ einleitet, kümmert sich die Art und Weise wie ein renommierter Drama-Regisseur an Actionszenen heran geht. „Details der Extraklasse“ ist ein spannendes Feature, das den Setdesigner vorstellt, der für die Katakomben-Szene verantwortlich zeichnet. „Ang Lees Vision“ letztlich nimmt das Thema der 120fps auf und stellt heraus, dass der Regisseur die hohe Framerate für essentiell hält, wenn man 3D-Filme machen möchte.

Gesamtbewertung Gemini Man  (82%)

Gemini Man ist ein unterhaltsamer Actionfilm geworden. Einer, der Will Smith und Mary Elizabeth Winstead in guter Spiellaune zeigt und einige atemberaubende Actionszenen und -fights liefert. Visuell wird hier einiges geboten und Fans von hoher Bildwiederholungsrate werden die HFR-UHD feiern. Allerdings fällt es vornehmlich aufgrund der übermäßigen Computerspiel-Ästhetik schwer, in die ohnehin schon dünne Story einzutauchen. Die UHD, so viel ist klar, bietet (objektiv betrachtet) technisch derzeit das Machbare in Sachen Schärfe, Kontrast und Bewegungs-Darstellung. Man muss und sollte natürlich HFR-Fan sein. Alle anderen werden die Blu-ray bevorzugen, die nur leider keinen deutschen Atmos-Sound liefert. Wie heißt es noch so schön? Einen Tod stirbt man immer …

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 13. Februar 2020 Review am: 23. Februar 2020
Erscheinungsjahr Film: 2019 Laufzeit: 117 Minuten
Filmstudio: Paramount FSK: ab 12 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
1,85:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Atmos
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray

Gemini Man Trailer: