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Sony Xperia 1 II: Smartphone-Flaggschiff mit 4K HDR OLED Display

Sony stattet auch sein neues Smartphone-Flaggschiff mit einem 4K-Display aus. Das Xperia 1 II protzt mit einem OLED-Display im Format 21:9 mit HDR-Unterstützung und UHD-Auflösung.

Somit bleibt Sony der aktuell im Grunde einzige Hersteller, der seinen mobilen Flaggschiffen einen 4K-Bildschirm spendiert. Etwa konnte auch das direkte Vorgängermodell, das Sony Xperia 1, mit einem derart hochauflösenden Screen aufwarten. Native 3.840 x 1.644 Pixel sind für das OLED-Display drin, welches obendrein auch HDR unterstützt. Der Bildschirm nutzt das Format 21:9 und verzichtet auf einen Notch oder ein Punch Hole.

Weil der Qualcomm Snapdragon 865 im Inneren als Chip werkelt, ist auch bereits Unterstützung für den neuen Mobilfunkstandard 5G an Bord. Zudem hebt Sony noch hervor, dass das Smartphone sogar das neue Audioformat 360° Reality Audio unterstütze. Auch eine beeindruckende Hauptkamera ist vorhanden. Sie bietet dreimal 12 Megapixel und nutzt Brennweiten von 16 mm (Superweitwinkel) 24 mm (Weitwinkel) und 70 mm (Tele). Ein Tiefensensor unterstützt zusätzlich bei Porträtaufnahmen.

Sony Xperia 1 II Lifestyle Frau
Das Sony Xperia 1 II verfügt über eine Triple-Hauptkamera

Für den Akku des Sony Xperia 1 II nennt der Hersteller 4.000 mAh. Er ist auch via Wireless Charging aufladbar. Als Betriebssystem des Geräts dient ab Werk natürlich das aktuelle Android 10. Den Fingerabdruckscanner hat Sony im Übrigen nicht direkt in den Bildschirm gepackt, sondern ihn in den Power-Button an der Seite ausgelagert.

Sony Xperia 1 II übernimmt einige Features der Sony Alpha 9

Laut den Japanern dürfe das Xperia 1 II zudem einige Features der Systemkamera Alpha 9 übernehmen. Dazu zählen das 60-fps-Echtzeit-Tracking und der Echtzeit Augenautofokus (Eye AF). Letzterer steht für alle drei Sensoren der Hauptkamera zur Verfügung. Es sind natürlich neben der Aufnahme von Fotos im RAW-Format auch 4K-Videoaufnahmen mit bis zu 60 fps und ebenfalls mit HDR möglich. Videos lassen sich auf Wunsch neben dem 16:9-Format auch in 21:9 aufzeichnen.

Sony Xperia 1 II Schwarz
Sony Xperia 1 II: Das Smartphone erscheint in Schwarz und Lila

Weitere Ausstattungsmerkmale? Das Sony Xperia 1 II verwendet 8 GByte RAM und 256 GByte Speicherplatz (erweiterbar via microSD). Außerdem ist das Smartphone auch nach Schutzklasse IP65/68 gegen Staub und Wasser resistent. Was der Spaß kostet? Da wird es heikel, denn das 4K-Display für unterwegs hat seinen Preis. 1.199 Euro will Sony für sein neues Flaggschiff haben, das in den Farben Schwarz und Lila ab dem zweiten Quartal 2020 zu haben sein wird.

Kurzer Hinweis: Kürzlich schloss Sony allerdings die Xperia-Foren und machte auch die separate Website dicht. Man will die mobilen Endgeräte stattdessen auf der Hauptseite zentraler präsentieren.

Disney+: Preis auf 59,99 Euro pro Jahr gesenkt!

Lust auf Disney+? Wer sich schon vorab für ein Jahr verpflichtet, kann Bares sparen: Disney senkt in diesem Fall den Preis auf nur noch 59,99 Euro!

So hat Disney heute informiert, das man „Frühbucher“ sozusagen belohnt. Bekanntermaßen startet der neue Streaming-Anbieter des Unternehmens in Deutschland am 24. März 2020, der Start wurde ja um eine Woche vorgezogen. Wer schon vor dem offiziellen Launch-Day ein Abonnement abschließt und sich direkt für ein Jahr bindet, der zahlt nur 59,99 Euro – statt 69,99 Euro. Man spart also so im Grunde 10 Euro.

Diese Ersparnis könnt ihr noch bis inklusive 23. März 2020 mitnehmen. Anschließend fällt eben wieder der reguläre Preis an. Wer Bedenken hat und nicht die Katze im Sack kaufen will, kann natürlich auch abwarten. Es wird ja auch möglich sein monatlich zu zahlen – dann sind es 6,99 Euro im einzelnen Monat. So wird sich das Repertoire von Disney+ in Deutschland vermutlich leicht vom US-Pendant unterscheiden, da die regionale Rechteverteilung anders liegt und es noch ältere Abkommen mit Partnern gibt, die vor der Planung für den Streaming-Dienst abgeschlossen worden sind.

DISNEY+ jetzt vorbestellen und nur 59.99 für ein Jahr zahlen!

Disney+ wird neben Filmen und Serien von Disney, Pixar und auch 20th Century Fox etwa auch Inhalte rund um Marken wie Marvel und Star Wars vereinen. Ein Highlight dürfte da etwa die Serie „The Mandalorian“ sein, die international bereits viel Aufmerksamkeit erreichen konnte. Wer sich nun fragt, wo man Disney+ für nur 59,99 Euro vorab buchen kann: Das geht ganz einfach unter diesem Link!

Disney+ dürfte auch in Europa abräumen

Obacht: Der zu zahlende Betrag wird laut einigen Lesern direkt abgebucht, wie man uns informiert hat. Hereinschauen könnt ihr in die Inhalte wiederum aber nicht früher als andere – der Launch von Disney+ verbleibt am 24. März 2020 und erst dann werden die enthaltenen Filme und Serien für euch freigegeben. Ihr habt also eben nur den genannten Vorteil: die Ersparnis von 10 Euro auf den Jahrespreis.

ARD und ZDF: „Knappe Kassen“ verhindern Gehaltssteigerungen nicht

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Gerne sprechen Vorsitzende und Intendanten des öffentlichen Rundfunks von Sparmaßnahmen und „knappen Kassen“. Für eigene Gehalts- und Rentenerhöhungen sind jedoch reichlich Mittel vorhanden.

Der ARD-Vorsitzende Tom Buhrow etwa erklärte Anfang Februar 2020 gegenüber dem Deutschlandfunk nassforsch: „Wir haben im Augenblick 18,35 Euro – alle öffentlich-rechtlichen Anstalten zusammengenommen. Und wenn jetzt 18,36 Euro die Empfehlung der KEF sein sollte, dann bedeutet das im Prinzip: Wir müssen auch deutlich weitersparen.“ Wenn Buhrow von sparen spricht, meint er mit dem „wir“ aber nicht sich selbst. Sein Gehalt stieg von 2015 bis 2018 um 8,1 % an.

Das finanzieren am Ende die Beitragszahler, denn ab 2021 wird der Rundfunkbeitrag sich wohl von den aktuellen 17,50 Euro auf 18,36 Euro im Monat erhöhen. Damit finanziert sich beispielsweise auch das Gehalt des ehemaligen ARD-Vorsitzenden Ulrich Wilhelm, der nun als Intendant des Bayrischen Rundfunks tätig ist. Sein Gehalt stieg von 2015 bis 2018 sogar um satte 19,5 % an. Auch Wilhelm sprach immer wieder davon, dass die öffentlich-rechtlichen Programme sparen müssten. Sparen meint, wenn Buhrow und Wilhelm es erwähnen, aber eben immer andere und nicht die eigene Mäßigung.

Die Intendanten und Direktoren der öffentlich-rechtlichen Programme beziehen höhere Gehälter als die jeweiligen Ministerpräsidenten der Bundesländer. Zieht man Vergleiche zu manchen Managern in Unternehmen, mögen die Gehälter nicht überhöht wirken – doch da finanziert sie eben auch nicht der Zahler des Rundfunkbeitrags. Trotzdem kann man natürlich auch die Ansicht vertreten, dass die Gehälter, im Falle des WDR-Intendanten etwa 2018 390.900 Euro im Jahr, bei Rentenansprüchen von ca. 4,12 Mio. Euro, gerechtfertigt seien.

Gehaltssteigerungen bei Reden vom Sparen

Doch man kann sicherlich auch nachvollziehen, wenn Kritiker des aktuellen öffentlich-rechtlichen Systems es bemängeln, wenn die Leiter einerseits öffentlich von harten Sparkursen sprechen, sich andererseits aber fleißig deren Bezüge erhöhen. Thomas Bellut etwa profitierte von 2016 bis 2018 von einer Erhöhung seiner Jahresgrundvergütung um 10,6 %. Pikant: Hätte man die Erhöhungen anders investiert, hätten viele Redakteure beschäftigt werden können und das Geld könnte ins Programm fließen.

Denn „Sparen“ heißt für Buhrow, Wilhelm, Bellut und Co. offenbar eben nicht die Schere bei sich selbst anzusetzen – sondern am Programm und an den unteren Ebenen. Das hatte auch Verdi in Tarifverhandlungen kritisiert und, recht harsch, getönt, dass die Intendanten „selbst Millionen abzocken„, während alle anderen Angestellten zu kurz kämen. Blickt man aber etwa auf Jan Metzger, den früheren Intendanten von Radio Bremen, dessen Rentenansprüche von 2016 auf 2018 um 56,9 % stiegen, dann fällt auch der Widerspruch etwas schwerer.

Ein abschließendes Beispiel: Wehmütig erklärte der Verwaltungsdirektor des Bayrischen Rundfunks im November 2019, dass der BR immer weniger junge Leute einstellen könne, weil man ja immer mehr Stellen einsparen müsse. Sein eigenes Gehalt stieg von 2015 bis 2018 um 13,9 %.

Verkaufszahlen von Ultra HD Blu-ray Playern brechen ein

Die Ultra HD Blu-ray wird wohl niemals richtig zum Zuge kommen. So nehmen die Verkaufszahlen der Player aktuell ab statt zu.

Selbst die größten Fans physischer Medien können wohl nicht mehr verleugnen, dass sich die Hochphase optischer Datenträger dem Ende zuneigt. Im Bereich Musik haben die Einnahmen durch Streaming längst CDs und Vinyl überholt. Im Heimkino beobachten wir langsam aber stetig die gleiche Verschiebung. Das spiegelt sich auch bereits in den Verkaufszahlen der Abspielgeräte wider.

Laut der Consumer Technology Association (CTA) rechne man damit, dass die Verkaufszahlen von UHD Blu-ray Playern 2020, bezogen auf die USA, weiter absinken werden. Der Höhepunkt war 2017 erreicht. Seitdem haben sich die Verkaufszahlen 2018 und 2019 kontinuierlich verschlechtert. Verantwortlich sind neben abnehmendem Kundeninteresse auch die Ausstiege einiger Hersteller aus dem Markt für Ultra HD Blu-ray Player.

Beispielsweise bieten sowohl Oppo als auch Samsung mittlerweile keine Player mehr an. Wer sich auf der CES 2020 nach neuen Abspielgeräten umgesehen hatte, musste ebenfalls verzweifelt aufgeben. Besorgniserregend ist die allgemeine Entwicklung vor allem deswegen, weil die USA immer noch der Markt sind, in dem bisher am meisten Ultra HD Blu-rays und auch Player abgesetzt wurden. Doch selbst dort zeichnet sich ein schleichendes Ende für das Medium ab.

Studios haben längst mehr Interesse am Streaming

Ursachen für den Abstieg der UHD Blu-ray in die Nische? Zum einen sind viele Kunden nicht bereit die hohen Preise für die Disks zu löhnen. Bei Neuerscheinungen liegen die Preise des 4K-Mediums in der Regel bei mehr als dem Doppelten der Blu-ray. Bonusmaterialien liegen in der Regel ohnehin nur auf der Blu-ray vor und auch Extended oder Directors Cut verbleiben häufig nur in 1080p.

Zum anderen kommt dazu, dass viele Studios das Interesse an physischen Medien verlieren. Das liegt daran, dass sie beim Streaming deutlich mehr Kontrolle genießen und wertvolle Nutzungsdaten sammeln. Entsprechend bauen sich aktuell viele Studios, wie Disney mit Disney+, lieber eigene Streaming-Plattformen auf, als die Ultra HD Blu-ray als Medium der Zukunft zu betrachten. So spart man sich etwa auch Dolby Vision für die neuen „Star Wars“-Veröffentlichungen exklusiv für die Streaming-Variante auf.

Der Pioneer UBP-LX500 erhält den EISA Award für den "Besten universellen Player"
Der Pioneer UBP-LX500 erhielt den EISA Award für den „Besten universellen Player“

Resultat: Wurden in den USA 2017 noch ca. 884.000 UHD-player ausgeliefert, so waren es 2018 nur noch 559.000 Einheiten. 2019 sank die Zahl weiter auf 514.00 Einheiten und für 2020 rechnet man sogar nur noch mit 478.000 ausgelieferten Geräten. Allerdings dürfte man da die Next-Generation-Spielekonsolen, die Sony PlayStation 5 und die Xbox Series X, nicht berücksichtigt haben. Beide Konsolen sollen über ein UHD-Laufwerk verfügen.

Es ist jedoch realistisch, dass es wohl kein physisches Medium für 8K mehr geben dürfte und die Ultra HD Blu-ray, ähnlich wie anno dazumal die LaserDisc, ein Format für Enthusiasten bleiben wird.

Arte in Ultra HD: Kulturprogramm sendet ab 2021 via Satellit in 4K

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Der deutsch-französische Kultursender Arte ist für viele Zuschauer im Angebot der öffentlich-rechtlichen Anstalten ein heimlicher Star. Das wird bald auch die technischen Qualitäten betreffen: Ab 2021 will man via Satellit in Ultra HD ausstrahlen.

Spannende Sache: Arte selbst hat das bisher nicht offiziell angekündigt. Vielmehr findet man diese Information als aufmerksamer Leser zwischen den Zeilen im aktuellen Bericht der KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten). Denn da geht es um die Mittel, welche einzelne Programme erhalten sollen. Bei Arte ist trotz nämlich im Gegensatz zu ARD und ZDF keine Kürzung für die Satellitenausstrahlung geplant.

Begründung? Die liest sich spannend: „In den Kosten der Satellitenausstrahlung ist auch der Aufwand für die Ausstrahlung in der Qualitätsstufe SD enthalten, deren Beendigung die Kommission mit dem Jahr 2020 verlangt. Da ARTE jedoch in Kooperation mit ARTE G.E.I.E. plant, ab 2021 Ausstrahlungen auch in der Qualitätsstufe UHDTV (Ultra High Definition TeleVision) zu starten, reduziert die Kommission die Aufwendungen der Satellitenverbreitung nicht.

Klare Sache also: Arte muss im Gegensatz zu ARD und ZDF für die Satellitenausstrahlung nicht knapsen, da man im nächsten Jahr mit Ultra HD / 4K voranprescht. Falls ihr diese Aussage nochmal selbst nachprüfen wollt, dann findet sie in dem (sehr langen) Bericht auf Seite 104. Das PDF ist an dieser Stelle öffentlich für alle zu finden.

Arte selbst hat die Pläne noch nicht konkretisiert

Arte selbst hat die Pläne noch nicht näher aufgeschlüsselt. Denn 2021 ist ja durchaus ein langer Zeitraum. Es ist also offen, ob der Kultursender möglicherweise schon Anfang des nächsten Jahres in 4K via Satellit ausstrahlt oder möglicherweise zunächst einige Monate ins Land gehen werden. Freuen darf man sich aber definitiv darauf, denn Arte sendet viele Filme und Serien, die eine 4K-Ausstrahlung definitiv verdienen.

Auch in der Vergangenheit war Arte da etwa mit HDR-Ausstrahlungen vorne mit dabei. Einige Inhalte rückte man auch schon in UHD heraus. Wir sind somit sehr gespannt auf weitere, offizielle Informationen!

Vielen Dank für den Tipp geht an Stefan!

Günstig shoppen: 4K UHD Blu-rays ab 9.97 Euro

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Amazon zelebriert weiterhin seine Tiefpreistage und Popcorn-Woche. An Tag sieben gibt es nochmals einen Preisruck nach unten bei den 4K UHD Blu-rays, die bereits ab 9.97 Euro zum Kauf angeboten werden. 

Alle reduzierten 4K Blu-rays findest du hier!

Eine kleine Auswahl der reduzierten UHD Blu-rays:

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Keine Panik: Panasonic ist und bleibt in Europa

Der Ausstieg von Panasonic aus dem australischen TV-Markt hat nicht nur bei uns hohe Wellen geschlagen. Viele Panasonic-Fans fragen sich derzeit, bleibt Panasonic dem deutschen Markt treu?

Als wir diesen Beitrag verfasst haben, umgab uns doch ein etwas mulmiges Gefühl. Panasonic gilt als Vorreiter der TV-Technik und zeigt immer wieder, dass das Unternehmen das Know-How von über 100 Jahren Firmengeschichte weise einzusetzen weis. Käufer und auch wir schätzen die Qualität der Produkte und vor allem den Feature-Umfang, der oft seinesgleichen sucht. Doch wie steht es nun um Panasonic? Könnte ein Ausstieg wie in Australien irgendwann auch Europa, respektive Deutschland treffen? Wir haben mit jemanden gesprochen der es wissen muss: Michael Langbehn, Head of PR bei Panasonic Deutschland.

Interview mit Michael Langbehn

4Kfilme.de: „Die Meldung über den Ausstieg von Panasonic aus dem TV-Markt in Australien hat trotz der weltlichen Distanz auch hohe Wellen bei uns geschlagen. Wie kam es eigentlich dazu, dass sich Panasonic dazu entschieden hat, den australischen Markt nicht mehr zu bedienen?“

Langbehn: „Der australische Markt funktioniert ganz anders als der in Deutschland. Während wir hierzulande einen nicht unerheblichen Teil unserer Fernseher über den beratenden Fachhandel verkaufen, weil viele Konsumenten großen Wert auf hohe Qualität und Langlebigkeit legen, spielen diese Argumente im australischen TV-Geschäft eine untergeordnete Rolle. Dort ist vor allem der Preis entscheidend – und der ist bei uns nicht die oberste Priorität.“

4Kfilme.de: „Da stellt sich uns und unseren Nutzern gleich die Frage wie sieht es mit Europa und Deutschland aus? Bleibt uns Panasonic als traditionsträchtige Marke erhalten?“

Langbehn: „Unsere Fernseher bedienen die in Deutschland überwiegende Nachfrage nach höchster Bildqualität und komfortabelster Bedienung. Deshalb verzeichnen wir hier seit Jahrzehnten eine absolut erfreuliche Marktsituation und sind momentan auf einem guten zweiten Platz unter den TV-Herstellern. Es gibt deshalb weder Gründe noch Pläne bei Panasonic, unser europäisches TV Geschäft in Frage zu stellen.“

Panasonic stellte in London auch das neue 4K LCD Lineup 2020 aus
Panasonic stellte in London auch das neue 4K LCD Lineup 2020 aus

4Kfilme.de: „Klingt logisch – sonst hätte sich Panasonic sicherlich nicht die Mühe gemacht um das komplette TV- und Soundbar-Lineup hier in den Pinewood Studios westlich von London vorzustellen.“

Langbehn: „Absolut! Schaut man sich unsere neuen Modelle an, wird schnell klar, dass wir weiterhin viel in Forschung und Entwicklung investieren und neue Innovationen entwickeln. Wer vorhat, eine Produktsparte einzustellen, wird sich kaum diese Mühe machen. Ob Filmmaker Mode, sämtliche aktuellen HDR Standards, TV over IP, adaptive Helligkeitseinstellungen – unser Line-up hat das Zeug, weiterhin Marktanteile zu gewinnen.“

4Kfilme.de „Vielen Dank Michael für das Interview. Es beruhigt uns ungemein zu hören, dass uns Panasonic im TV & Audio-Segment noch lange erhalten bleibt.“

Langbehn: „Ebenfalls vielen Dank. Wir freuen uns auf weitere Gespräche in den nächsten Jahren!“

Sehr schön: Die TV-Geräte und Audioprodukte und nicht zu vergessen die 4K Blu-ray-Player von Panasonic, werden uns wohl noch viele Jahre erhalten bleiben 🙂

Panasonics 4K LCD Lineup 2020: HXW804, HXW904 & HXW944

Panasonic enthüllt drei neue 4K-LCD-TV-Serien für 2020. Die HXW804, HXW904 und HXW944 Geräte sollen dem Nutzer eine gut ausgestattete, günstige Alternative zum OLED-Premium-Segment bieten. 

Nicht jeder Kunde lässt beim Kauf eines neuen Fernsehers mehrere Hundert Euro im Laden zurück. Das zeigen auch die Statistiken, nach dem im Durchschnitt rund 600+ Euro für die neue „Glotze“ ausgegeben wird. Dafür erhält man natürlich einen 4K OLED Fernseher von Panasonic. Das Preis-/Leistungsverhältnis spielt für Kunden eine große Rolle. Das ist auch Panasonic bewusst, die mit den neuen 4K-LCD-Fernsehern HXW804, HXW904 und HXW944 ein attraktives Angebot parat halten. Denn alle neuen Modelle sind mit einem Twin-Quattro-Tuner, HDR10, HDR10+, Dolby Vision, HLG Photo sowie Dolby Atmos Decoding ausgestattet. Doch auch im mittleren Preissegment gibt es Unterschiede, welche wir euch anbei erläutern:

HXW804 in 40 bis 65 Zoll

Den Start macht die HXW804 Serie die in 40, 50, 58 und 65 Zoll erhältlich ist. Wer einen kleinen 4K UHD TV sucht, wird nicht viele Serien finden, die einen 40 Zöller anbieten. Ausgestattet mit einem 4K VA-Panel (3.840 x 2.160) mit 50Hz und Edge LED Backlight (HDR Bright Panel Plus) liefert der TV sicherlich „Standardkost“ was die Bildqualität betrifft. Die Interpretation der Videoinhalte ist dank HCX Prozessor jedoch auf einem guten Niveau.

Die 40 Zoll-Version der HX804 Serie (TX-40HXW804) lässt sich wirklich überall unterbringen
Die 40 Zoll-Version der HX804 Serie (TX-40HXW804) lässt sich wirklich überall unterbringen

HXW904 mit IPS-Panel

Einen Schritt nach oben geht es mit der HXW904 Serie, erhältlich in 43, 49, 55 und 65 Zoll. Die Modelle sind mit einem IPS-Panel ausgestattet, welches ebenfalls mit einem EDGE-LED-Backlight versehen ist. Das soll dem Nutzer einen verbesserten Blickwinkel und erhöhte Bildschirmhelligkeit bieten (HDR Cinema Display). Das 50Hz Panel wird ebenfalls vom HCX Prozessor „angetrieben“. Im Vergleich zu den HXW804 Modellen können die Standfüße an unterschiedlichen Positionen (außen oder innen) angebracht werden.

HXW944 mit HCX Pro Intelligent Prozessor

Die 65 Zoll Variante des HXW944 mit HCX Intelligent Pro Prozessor
Die 65 Zoll Variante des HXW944 mit HCX Intelligent Pro Prozessor

Die Speerspitze von Panasonics LCD-Lineup bildet die HX944 Modellreihe. Bei der Auswahl von 40, 43, 49, 55, 65 und 75 Zoll findet jeder Nutzer seine Größe. Die HX944 Modelle legen in puncto Hardware und Software noch eine Schippe drauf. Das IPS-Panel (Außer 75 Zoll Variante mit VA-Panel) unterstützt 100Hz und ist somit für Gamer durchaus interessant. Die Kombination mit dem Edge-LED-Backlight nennt Panasonic HDR Cinema Display Pro. Zudem kommt der stärkere HCX Intelligent Pro Prozessor zum Einsatz.

Mittels einer verbesserten Synchronisation zwischen der LED-Hintergrundbeleuchtung und der LCD-Schicht, sollen sich noch bessere Schwarzwerte erreichen lassen, zudem werden Details in dunklen Bildbereichen erhalten. In einer Vergleichsdemo zwischen dem HCX944 und einem Mitbewerber-Modell konnten wir durchaus eine bessere Bildperformance erkennen. Ob die Geräte jedoch beide optimal eingestellt wurden, wagen wir zu bezweifeln.

Das Local Dimming Pro Intelligent Feature soll den Schwarzwert und Kontrast der HXW944 Serie verbessern
Das Local Dimming Pro Intelligent Feature soll den Schwarzwert und Kontrast der HXW944 Serie verbessern

Wie auch bei den HXW904 Geräten können die Standfüße entweder mittig, oder am Rand angebracht werden. Lediglich der 75 Zöller bekommt aufgrund seiner Maße und dem Gewicht einen mittigen Standfuß verpasst.

Preis & Verfügbarkeit

Die LCD-Serien sind gut ausgestattet, Panasonic behält sich jedoch Premium-Features wie den Filmmaker-Mode und Dolby Vision IQ seinen OLED-Modellreihen HZW1004 und HZW2004 vor. Die Preise der LCD-Modelle werden wie gewohnt erst kurz vor der Markteinführung kommuniziert. Die groben Termine für die TV-Modelle sind bereits bekannt:

TX-75HXW944, ab Juni
TX-65HXW944, ab Mai
TX-55HXW944, ab Mai
TX-49HXW944, ab April
TX-43HXW944, ab April

TX-65HXW904, ab April
TX-55HXW904, ab April
TX-49HXW904, ab April
TX-43HXW904, ab April

TX-65HXW804, ab April
TX-58HXW804, ab April
TX-50HXW804, ab April
TX-40HXW804, ab April

Das komplette LCD & OLED TV Lineup von Panasonic
Das komplette LCD & OLED TV Lineup von Panasonic mit den wichtigsten Features

ARD stellt die SD-Ausstrahlung via Satellit ein

Ade SD: Die ARD wird im Januar 2021 die SD-Ausstrahlung via Satellit einstellen. Dadurch sollen erhebliche Kosten beim öffentlich-rechtlichen Sender gespart werden.

Etwas Zeit haben diejenigen also, die aus bestimmten Gründen beim SD-Empfang hängen geblieben sind, also noch, um sich auf die Umstellung vorzubereiten. Qualitativ sind SD-Inhalte im Jahr 2020 und erst recht im Jahr 2021 natürlich nicht mehr unbedingt erstrebenswert. Gerade ältere Zuschauer, welche eben auch für das Gros der Zuschauer der ARD stehen, stocken aber nicht so flott auf moderne Technik auf. Vielleicht werden da also auch im nächsten Jahr Fragen an die Enkel kommen.

Empfangbar sein werden ARD und ihre Gemeinschaftsprogramme natürlich auch weiterhin via Satellit – aber eben dann ab Januar 2021 nur noch in HD. Der Grund für die Abschaltung der SD-Ausstrahlung? Dadurch können erhebliche Kosten eingespart werden. Zudem haben in den letzten Jahren viele Haushalte umgerüstet, sodass man glaubt, das Gros der Zuschauer auch in HD erreichen zu können. Die Nutzung des SD-Empfangs sei beständig zurückgegangen.

Betroffen sind von der Entscheidung die ARD-Programme Das Erste, tagesschau24, One und auch ARD-alpha. Zusätzliche Kosten fallen, mal abgesehen von möglicherweise im Einzelfall notwendigen, neuen Empfangsgeräten, durch die Abschaltung nicht an. Für den Empfang des HD-Signals an sich werden aber keine weiteren Kosten fällig – sieht man eben vom Rundfunkbeitrag ab, der ohnehin gezahlt werden muss.

Privatsender bleiben noch bei der SD-Ausstrahlung

Die ARD will den Zuschauern in den kommenden Wochen und Monaten noch weitere Hilfestellungen an die Hand geben, um die Umstellung vorzunehmen. Ein Kontrast dazu: ProSiebenSat.1 hat kürzlich bestätigt, dass man die SD-Ausstrahlung via Satellit verlängere. Bis mindestens 2024 wird man auch weiterhin SD anbieten. Auch RTL verfolgt eine ähnliche Strategie.

Ursachen? Viele Zuschauer in Deutschland sind nicht bereit für die Privatsender zusätzliches Geld auszugeben, das beim HD-Empfang anfällt. Deswegen haben die Sender im Grunde keine Wahl, als die SD-Ausstrahlung aufrechtzuerhalten, wollen sie nicht erheblich an Reichweite einbüßen.

ARD will Streaming-Diensten mit regionalen Inhalten Paroli bieten

Die öffentlich-rechtlichen Programme verlieren zunehmend an Relevanz. Dem möchte die ARD nun mit neuen Experimenten im Bereich Local Content entgegenwirken.

Im Jahr 2020 ist in Deutschland niemand mehr auf öffentlich-rechtliche Programme angewiesen, um seinen Bedarf an Unterhaltung zu decken. Weder qualitativ noch quantitativ sind die Sender vorne zu sehen. Auch wenn sie in den Bereichen Bildung und Information besser dastehen, verlieren sie zunehmend an gesellschaftlicher Relevanz, da die durchschnittlichen Zuschauer über 60 Jahre alt sind und die nächsten Generationen sich teilweise komplett vom linearen Fernsehen verabschieden.

Dem möchte die ARD nun durch neue Experimente entgegenwirken. „Local Content“ heißt das Stichwort, das eine Abgrenzung zu US-Anbietern schaffen soll. Die Spielfilmtochter Degeto will also für ihre Produktionen auf „typisch deutsche Stoffe“ setzen – ob man das nun eher positiv oder negativ assoziiert, ist sicherlich höchst subjektiv. Doch richtig ist, dass man derlei Inhalte bei Amazon Prime Video, Netflix und Co. nur in geringem Maße findet.

Orientieren wolle man sich dabei auch an den Abrufzahlen in den Mediatheken, also Inhalten, die dort besonders gefragt sind. Noch stehe man aber mit seinen Plänen am Anfang. Ziel ist es, Inhalte mit regionalem / deutschem Flair anzubieten und sie besser auf die Bedürfnisse der Streaming-Zuschauer zuzuschneiden. So bestehe die Chance für die Mediatheken komplexere Geschichten aufzubereiten, als für das lineare Fernsehen.

Splitscreen-Film als erstes Projekt

Ein Beispiel für ein solches Projekt ist der Splitscreen-Film „Der Feind – Recht oder Gerechtigkeit“. Zuschauer sollen dabei zwischen ARD und dem jeweiligen dritten Programm umschalten können, um den Fall aus jeweils einer anderen Perspektive zu erleben. Eine Perspektive ist die des Polizisten, die andere jene des Strafverteidigers. Während der Film im Fernsehen sozusagen zweigeteilt läuft, soll er in der Mediathek als Splitscreen-Version erscheinen. Der Start ist für 2021 geplant. Da muss man aber abwarten, ob dieses Prinzip sich als reine Spielerei entpuppt oder kreativ überzeugt.

Grundsätzlich neu ist die oben beschriebene Idee zudem nicht: Die US-Serie „The  Affair“ mag da als Inspiration gedient haben, sie teilt Episoden in zwei Teile und erzählt dadurch ebenfalls die gleiche Geschichte aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln. Letzten Endes ist aber klar, dass nicht nur die öffentlich-rechtlichen Sender, sondern das lineare Fernsehen allgemein in den nächsten Jahren weiter an einem Zuschauerschwund leiden wird, weil immer größere Teile des Publikums sich zum Streaming hinwenden.