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Xbox One S All-Digital Edition soll am 7. Mai 2019 erscheinen

Am 7. Mai 2019 wird Microsoft laut aktuellen Berichten seine Xbox One S in einer neuen All-Digital Edition ohne optisches Laufwerk veröffentlichen. Damit viele also zum Leidwesen aller 4K-Fans die Möglichkeit Ultra HD Blu-rays abzuspielen weg. Was Kunden locken soll, wäre stattdessen ein günstigerer Verkaufspreis.

Hier rechnen wir mit einer Preisempfehlung von möglicherweise 149 Euro. Alles andere wäre zu hoch gegriffen, da schon die reguläre Xbox One S in Sales bereits für jenen Preis zu haben gewesen ist. Aktuell wechselt die Xbox One S mit optischem Laufwerk für ca. 200 Euro den Besitzer. Selbst wer nur an der Konsole zocken möchte, sollte den potentiellen Kauf einer Xbox One S ohne optisches Laufwerk aber sehr genau abwägen.

Denn freilich entfiele gemeinsam mit dem Laufwerk auch die Option gebrauchte Games zu kaufen. Es bliebe dann nur der Kauf von Spielen über den Microsoft Store. Da dürfte man also schnell das Geld, was vielleicht beim Kauf der Konsole ursprünglich gespart wurde, schnell an Aufpreisen bei Spielen wieder draufzahlen. Denn in der Regel kosten sowohl Neuerscheinungen als auch ältere Titel im Microsoft Store leider mehr als die regulären Retail-Versionen. Nur bei Sales spart man in der Regel gegenüber den physischen Ladenversionen – muss dafür aber auf den Wiederverkaufswert von Games auf Disk verzichten.

Wir hatten bereits Anfang März über eine potentielle Xbox One S ohne optisches Laufwerk berichtet. Vorstellen könnte Microsoft die Konsole demnach im April, um sie eben ab dem 7. Mai 2019 in den Handel zu bringen. Könnte das Projekt ein Erfolg werden? Das wird sich zeigen. Bisher gab es wenige Beispiele, die sich an ein derartiges Modell herantrauten. Spontan denkt man an die PSP Go, die sich allerdings für Sony anno dazumal als Flop entpuppte.

Xbox One S All-Digital soll eine Festplatte mit 1 TByte integrieren

Schenkt man den aktuellen Gerüchten Glauben, dann werde die Xbox One S All-Digital eine HDD mit 1 TByte Speicherplatz integrieren. Das wirkt etwas knapp bemessen, denn einzelne Spiele belegen mittlerweile gut und gerne auch in einigen Fällen wie „Red Dead Redemption 2“ 100 GByte und mehr. Im Lieferumfang der Xbox One S All-Digital könnten auch direkt Codes für die Spiele „Sea of Thieves“ und „Forza Horizon 3“ beiliegen.

Die Bilder in diesem Artikel stammen im Übrigen nicht von Microsoft sondern sind ein Mock-Up. Sie sollen aber angeblich das finale Design der Xbox One S All-Digital 1:1 widerspiegeln. Naheliegend wäre eigentlich auch, dass Microsoft die Konsole im Verbund mit einem Abonnement für den Xbox Game Pass verkauft. Dazu ist aber bisher noch nichts bekannt.

Oculus Rift S vorgestellt: Neues VR-Headset für 399 US-Dollar

Oculus VR hat eine brandneue VR-Brille vorgestellt: Die Oculus Rift S ist ein Virtual-Reality-Headset für PCs, das noch im Frühjahr 2019 verfügbar sein wird. Als Preis für die USA hat man bereits 399 US-Dollar genannt.

Gegenüber vorherigen Rift-Modellen hat man die optischen Komponenten verbessert und die Pixeldichte bzw. die Auflösung erhöht. An der Gestaltung der Oculus Rift S hat außerdem der chinesische Hersteller Lenovo mitgearbeitet. So wolle Oculus VR gemeinsam mit seinem Partner nicht nur den Tragekomfort verbessert haben, sondern etwa auch die Abschirmung vor dem Umgebungslicht.

Man nutzt für die Oculus Rift S das gleiche Audio-System wie bereits für die Oculus Quest und Oculus Go. Über einen Kopfhöreranschluss lassen sich auch die Lieblingskopfhörer ankoppeln. Wie die Quest so nutzt auch die Oculus Rift S Oculus Insight, eine Tracking-Technik, die ohne externe Sensoren auskommt. Fünf Sensoren sind deswegen in der Oculus Rift S verbaut. Entsprechend ist die Rift S auch mit den neu gestalteten Touch-Controllern für das verbesserte Tracking kombinierbar.

Die Oculus Rift S benötigt nur noch ein einziges Kabel, um sich mit dem PC zu verbinden. Zudem bewirbt man ein neues Feature namens Passthrough+, das euch im Falle des Falles helfen soll die Umgebung wahrzunehmen und in kleinen Räumen den Platz bestmöglich zu nutzen. Doch auch an der weiteren Technik hat Oculus VR gebastelt.

Oculus Rift S setzt auf verbesserte OLED-Displays

Die neue Oculus Rift S setzt auf OLED-Bildschirme, die nun auf eine erhöhte Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten kommen. Allerdings gibt es leider auch einen kleinen Wermutstropfen, denn die Refresh Rate sinkt von 90 auf 80 Hz. Wie stark sich das bei der Nutzung bemerkbar macht, darüber kann man aber natürlich diskutieren.

Ein konkretes Erscheinungsdatum nennt Oculus VR für sein neues VR-Headset noch nicht. Auch den Preis für Europa verschweigt man noch. Klar ist, dass die Oculus Rift S noch im Frühjahr 2019 auf den Markt kommt, einen PC zum Betrieb benötigt und in den USA 399 US-Dollar kosten wird.

Noch mehr 4K-Film-Leaks tröpfeln durch das iTunes-Leck

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Neue 4K Film Leaks stammen wohl direkt aus der iTunes Videothek. Die Hacker haben z.B. die exklusiven 4K Versionen der James Bond Filme ins Netz geladen. 

Anfang März 2019 tauchte mit Aquaman ein 4K Download im Netz auf, der angeblich direkt von iTunes stammt. Man rätselte ob dieser direkt von Apples Shop heruntergeladen wurde, oder ob es sich vielleicht nur um eine aufgezeichnete Version handelt. Zwei Wochen später ist wohl klar, dass Hacker eine Schwachstelle in der iTunes Infrastruktur ausnutzen um die Quelldateien in bester 4K/HDR Qualität herunterzuladen. Seit dem initialen Leak wurden 24 weitere Filme in die bekannten Torrent-Netzwerke eingespeist. Dabei handelt es sich um die komplette James Bond Collection die bislang exklusiv auf iTunes zur Verfügung stand.

James Bond 4K Collection online

Die Hacker hätten sicherlich auch aktuelle Titel verbreiten können. Man wählte die Collection aber ganz gezielt aus um zu zeigen, dass es sich um Quelldateien von iTunes handelt. Apple hat ein riesiges Problem und wird sicherlich alle Hebel in Bewegung setzen um das Leck zu stopfen. Der Leak hätte zu keinem schlechteren Zeitpunkt kommen können. Bereits am 25. März 2019 wird Apple wohl ihren TV-Streaming-Dienst präsentieren. So eine Meldung dürfte da nicht nur Apple, sondern auch deren Partner verunsichern die darum bangen müssen, dass ihre 4K Inhalte kostenlos im Netz laden.

"James Bond 007: Casino Royale" und weitere James Bond 4K Filme sind über den iTunes Leak im Netz gelandet
„James Bond 007: Casino Royale“ und weitere James Bond 4K Filme sind über den iTunes Leak im Netz gelandet

4K Leaks machen die Runde

In der Leaker-Gemeinde macht die Lücke wohl bereits die Runde. Während der initiale Release von Aquaman noch von MAMO veröffentlicht wurde, zeigt sich für die Bond-Leaks eine Gruppe namens „DEFLATE“ verantwortlich. In Reddit-Foren werden die Titel nicht nur fleißig geteilt, sondern auch rege kommentiert. Mit 600 Titeln (im deutschsprachigen Raum) hat Apple Apple die bislang größte digitale 4K Filmsammlung angehäuft. Bei günstigen Leih-Preisen von 3.99 Euro und wechselnden Kauf-Angeboten muss man sich schon fragen, wer sich die Titel lieber downloadet, anstatt diese bequem über den Apple TV 4K zu streamen.

Übrigens, erst kürzlich wurde der 4K Katalog von Sony Pictures auf iTunes eingebunden. Diesen und weitere Blockbuster findet ihr in unserer iTunes Komplettliste.

Erster Trailer zu Tarantinos „Once Upon A Time In Hollywood“

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Endlich können Fans einen ersten Blick auf Quentin Tarantinos 9. Film „Once Upon A Time In Hollywood“ werfen. Der Thriller mit Leonardo DiCaprio und Brad Pitt in der Hauptrolle spielt im Jahr 1969 und erzählt die Geschichte zwei ausrangierter Filmstars, die versuchen es im „neuen“ Hollywood zu schaffen.

DiCaprio spielt einen alten Western-Helden Rick Dalton, während Brad Pitt sein Stunt-Double Cliff Booth verkörpert. Man erkennt sofort Tarantinos Handschrift. Witzige Punchlines, coole Filmmusik und eine lebendige Kulisse.

One Upon A Time In Hollywood startet am 15. August 2019 in den deutschen Kinos! 

Once Upon A Time In Hollywood US-Trailer:

LG B8 OLED TV mit 55 Zoll für nur 1.199 Euro!

Saturn.de bietet den 55 Zoll 4K OLED TV B8 aus dem Jahr 2018 für nur 1.199 Euro an! 5 Monate Finanzierung möglicht!

Der B8 OLED TV nutzt ein OLED-Panel aus 2018 und sind mit einem Alpha 7 Prozessor ausgestattet. Vier HDMI-Anschlüsse (2.0 mit HDCP 2.2) sind ebenso an Bord, wie der Twin-Triple Tuner (DVB-S2/C/T2 HD). Im Lieferumfang des B8 ist ebenso die Magic Remote für das webOS 4.0 Betriebssystem enthalten.

4K Filme von Sony jetzt auf iTunes verfügbar – Gratis Upgrade der HD-Version

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iTunes scheint die Vertriebsrechte an den 4K Filmen von Sony Pictures erworben zu haben. Ab sofort stehen Spider-Man, Blade Runner, Equalizer und Co. in bester UHD Qualität mit Dolby Vision zur Verfügung! 

Wer sich bereits einige der Filme in HD-Qualität über den iTunes Store zugelegt hat, wird sich erst recht freuen. Alle in 4K verfügbaren Titel bekommen ein kostenloses Upgrade und können fortan über den Apple TV 4K wiedergegeben werden. Das Portfolio von Sony Pictures enthält Klassiker wie „Hook“, „Die Brücke am Kwai“ oder „Der Da Vinci Code – Sakrileg“ sowie Neuzugänge wie „Alpha“, „Gänsehaut 2“ oder „Spider-Man: A New Universe“. Insgesamt wurde die iTunes Videothek um 65+ neue 4K Titel erweitert. Aus unserer Sicht sehr zu empfehlen wäre „Blade Runner 2049“ (Vorgänger „Blade Runner – Final Cut“ ist übrigens gerade auf iTunes im Angebot für 3.99 Euro zum Kauf).

Günstig leihen ab 3.99 Euro

Bislang konnte man die digitalen 4K Versionen der Sony Pictures Produktionen nur über Amazon Prime Video abrufen. Auf dem Konkurrenz-Marktplatz werden die Titel immer noch in 4K UHD Angeboten, zum großen Teil aber mit schlechterer Ausstattung und dazu noch teurer. iTunes bietet die älteren 4K Filme für 9,99 Euro zum Kauf an. Dazu kommt meist eine Leih-Option für 3.99 Euro. Neuere Titel kosten 4.99 Euro zur Leihe, bzw. 16.99/17.99 Euro. Wir sind gespannt, ob Apple dem Filmstudio neue Preise diktiert und Klassiker bald für 6 bis 7 Euro anbietet.

Fast alle 4K Filme von Sony Pictures liegen auf iTunes mit Dolby Vision und Dolby Atmos 3D-Sound (englisch) vor
Fast alle 4K Filme von Sony Pictures liegen auf iTunes mit Dolby Vision und Dolby Atmos 3D-Sound (englisch) vor

Dolby Vision & Dolby Atmos

Über die Ausstattung kann man nicht meckern. Soweit wir es in unserer Komplettliste erfasst haben, sind alle Titel in 4K Auflösung, HDR10 sowie Dolby Vision HDR verfügbar. Ein Großteil der Filme ist sogar mit Dolby Atmos 3D Sound ausgestattet, jedoch nur die englischen Tonspur. Die deutsche Sprachausgabe liegt meist als Dolby Digital 5.1 vor. Wer sich durch das gesamte iTunes Portfolio klicken möchte, der findet alle Titel von Sony Pictures sowie anderen Filmstudios in unserer Komplettliste vor.

Vielen Dank an Mauritz für den Tipp! Du hast etwas interessantes entdeckt das wir mit unseren Lesern teilen sollten? Dann teil es uns über das Kontaktformular mit!

Antwort auf US-Giganten: Bayerns Ministerpräsident fordert deutsche Medienplattform

Es ist kein Geheimnis, dass US-Anbieter wie Amazon mit Prime Video und Netflix die Medienlandschaft zunehmend dominieren. Das gilt erst recht, wenn man auch die Medienmacht von sozialen Netzwerken wie Facebook und Giganten wie Google einberechnet. Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder wünscht sich deswegen eine deutsche Antwort.

Die Forderungen Söders erscheinen teilweise allerdings auch recht naiv bzw. zeigen, dass der Ministerpräsident nicht so ganz in der Materie steckt. Beispielsweise fordert er eine eigene Plattform, für die auch die Gebührengelder der öffentlich-rechtlichen Sender gut angelegt wären. Gerade die öffentlich-rechtlichen Programme stärken allerdings auch mehr oder minder direkt Portale wie z. B. das von Söder in Kritik gestellte YouTube.

So ist etwa das öffentlich-rechtliche Angebot funk, ein Content-Netzwerk für Webformate und internationale Serien von ARD und ZDF, stark auf YouTube vertreten. Das gilt für die öffentlich-rechtlichen TV-Sender im Allgemeinen. Es ist also durchaus etwas „schwierig“ einerseits die Vormachtsstellung der US-Konzerne zu bemängeln, sie gleichzeitig aber selbst aktiv zu zementieren.

Natürlich ist das eine komplexe Materie, da die öffentlich-rechtlichen Programme ohnehin stark an Relevanz verloren haben und gerade jüngere Altersgruppen kaum noch erreichen. Deswegen könnte man argumentieren, dass es notwendig sei Plattformen wie YouTube, Instagram, Twitter und Snapchat zu nutzen. Etwas scheinheilig wirkt die Argumentation Söders dadurch aber freilich schon.

Nationale und europäische Schritte für eine neue Medienplattform

Laut Söder werde Bayern jedenfalls gemeinsam mit der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) entsprechende Gelder für ein neues Projekt bereitstellen. Es sei zu vermeiden, dass am Ende die US-Giganten digital alles in der Hand hätten. Da müsse Europa am Ball bleiben. Angesichts der baldigen Entscheidung über Artikel 13, der das freie Internet in der EU erheblich einschränken könnte, wirken derlei Aussagen letztlich ironisch. Denn mit diese Taktiken könnte sich die Europäische Union eher endgültig ins Aus katapultieren. Viele Unternehmen haben bereits erhebliche Bedenken deswegen und sehen die Europäische Union noch stärker ins digitale Hintertreffen geraten.

Auch deutsche Privatsender wollen den US-Konzernen gerne die Stirn bieten. Zudem hat der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm ebenfalls europäische Antworten auf die Plattformen von Facebook, Google und Co. gefordert. Was dabei eben gerne vergessen wird, ist, dass auch die rechtlichen Rahmenbedingungen stimmen sollten. Genau da verschlimmert die Politik aber aktuell die Lage, so dass derlei Vorstöße von Söder wohl bei den meisten Mediennutzern für ein Stirnrunzeln sorgen dürften.

A Star Is Born 4K Blu-ray Test: Großartiger Film mit Lady Gaga und Bradley Cooper

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„A Star Is Born“ konnte sich bei den Oscars die Auszeichnung für den besten Song sichern. Unser Test der 4K Blu-ray zeigt, in welchen Kategorien der Film mit Lady Gaga und Bradley Cooper punkten kann!

Inhalt (90%)

Bereits viermal wurde die Geschichte von „A Star is Born“ verfilmt (nimmt man die Bollywood-Variante „Aashiqui 2“ hinzu. Zuletzt sah man die Geschichte über einen schwer angeschlagenen Musiker, der eine junge Nachwuchskünstlerin protegiert 1976 – und zwar mit der großartigen Barbra Streisand und Kris Kristofferson in den Hauptrollen. Somit kümmert sich nun schon der fünfte Film um die praktisch gleiche Story. Warum das aber auch im vierten Aufguss noch seinen Reiz hat? Nun, die Antwort ist relativ schnell gegeben: Bradley Cooper und Lady Gaga. Der Verfasser dieser Zeilen muss gestehen, weder die Musik noch die Kunstfigur Lady Gaga an sich zu mögen. Doch wenn man die beiden zusammen agieren und vor allem singen sieht und hört, dann wird sogar der größte Lady-Gaga-Skeptiker zum Fan. Dass die erfolgreiche Popsängerin es gleichzeitig schafft, nicht als ihre eigene Kunstfigur im Film zu wirken und über die stilistisch andere Musik zu beeindrucken, dennoch aber autobiografische Züge zu integrieren (Stichwort: Nase) – das verdient Respekt.

Natürlich darf bei einem Musikfilm wie "A Star Is Born" eine gewisse Menge an Gefühl nicht fehlen (Im Bild: Ally verkörpert von Lady Gaga)
Natürlich darf bei einem Musikfilm wie „A Star Is Born“ eine gewisse Menge an Gefühl nicht fehlen (Im Bild: Ally verkörpert von Lady Gaga)

Ebenso viel Respekt wie die Tatsache, dass Cooper ganze 18 Monate Gesangsunterricht nahm, um auf der Bühne live singen UND mit Lady Gaga Schritt halten zu können. Gleichzeitig komponierte er die Songs gemeinsam mit der Künstlerin, womit wir schon bei Respekt #3 sind. Die Geschichte rund um eine junge Frau, die ihr Licht unter den Scheffel stellt, obwohl sie für die große Showbühne bestimmt ist, funktioniert für sich schon prächtig. Gleichzeitig ist es eine Story, die von der bitteren Entwicklung einer Liebe erzählt, die nie unter einem guten Stern zu stehen scheint. Und obendrauf ist A Star is Born auch noch entlarvender Blick hinter die Kulissen von Musik- und Showbiz – inklusiver aller Gefahren, Exzesse und Niederungen. Cooper beweist nach Silver Linings erneut, dass er viel mehr kann als den verkaterten Hangover-Kumpel zu geben. Seinem Vorgänger Kristofferson steht er darstellerisch jedenfalls in nichts nach. Und das gilt nicht nur für den tollen Job, den er beim Gesang abliefert, sondern auch für die emotionale Achterbahnfahrt zwischen Romantik, Erfolg auf der Bühne und totalem Breakdown im Suff.

Jack (Bradley Cooper) spielt vor "ausverkauftem Haus"
Jack (Bradley Cooper) spielt vor „ausverkauftem Haus“

Lady Gaga tut es ihm gleich. Während sie mit dem Gesang vermutlich weniger Schwierigkeiten gehabt haben dürfte, muss sie erstmals in einem Langfilm überzeugen. Dass sie das gleich so gut hinbekam, dass man sie ebenfalls mit einer Oscar-Nominierung bedachte, mag überraschen. Doch gerade weil sie bei den Dreharbeiten im Prinzip ihr populäres Alter Ego ablegte und durch eine erfrischende Natürlichkeit ersetzte, überzeugt sie. Vor allem übrigens in den ungeschminkten Szenen, in denen man sieht, wie hübsch die Dame unter der zugemörtelten Kunstfigur eigentlich ist. Die Tatsache, dass Cooper auch noch ein bisschen Glück hatte, begünstigt zudem die Authentizität seines Films. Denn man durfte die Pausen der beiden Wochenenden nutzen, an denen das Coachella-Festival in Kalifornien stattfindet, um die dortigen Bühnenaufbauten zu nutzen. Es ist nicht nur einmal, dass man sich wünscht, noch mehr Songs zu hören. Oder einfach jenen, die man zu hören bekommt, komplett lauschen zu dürfen. Echte Stadion-Atmosphäre, echtes Live-Feeling kommt hier auf und zeigt, dass man solche Szenen ebenso wenig faken kann wie Fußballspiele im Film.

Bildqualität (85%)

A Star is Born wurde mit Arri-Alexa-Mini-Kameras gedreht, die am Ausgang zwischen 2.8K und 3.4K lieferten. Von dieser Auflösung wurde allerdings nur ein 2K-Digital-Intermediate angefertigt, das als Basis für die UHD herhielt. Demnach musste hier wieder hochskaliert werden. Neben dem Upscale auf 4K liefert die UHD noch einen im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum sowie die höhere Bilddynamik HDR – und zwar in HDR10 und Dolby Vision. Grundsätzlich erreichen beide erweiterten Kontrastformate zwar nicht, dass die in dunklen Szenen arg flauen Kontraste plötzlich perfekt sind, aber in den helleren Momenten und gut ausgeleuchteten Sequenzen ist die UHD der Blu-ray deutlich überlegen. Gerade die extrem hellen Bilder des Supermarkts zu Beginn von Kapitel drei werden durch HDR10 und Dolby Vision wesentlich angenehmer, kontrastreicher und farbintensiver.

Die 4K Blu-ray von "A Star Is Born" liefert einen deutlichen Mehrwert gegenüber der HD Blu-ray
Die 4K Blu-ray von „A Star Is Born“ liefert einen deutlichen Mehrwert gegenüber der HD Blu-ray

Apropos Farben: Die prächtigen Make-ups der Drag Queens in Kapitel zwei gelangen über die UHD in beiden dynamischen Kontrastformaten strahlender zum Zuschauer. Es gibt Spitzlichter und Reflexionen, die man auf der Blu-ray überhaupt nicht sieht. Gleichzeitig sind neutrale und weiße Oberflächen sichtbar weniger grüngefärbt und einfach natürlich. Die Auflösung – und jetzt wird’s interessant – ist in Close-ups durchweg besser als bei der Blu-ray. Sichtbar besser. Und das, obwohl wir hier „nur“ ein 2K-DI haben.

Das Resultat ist eine UHD, die für sich genommen aufgrund der starken Stilisierung vieler Einstellungen zwar nicht glatt, clean und poppig-digital ist, aber gegenüber der Blu-ray in allen Belangen hochwertiger und stimmiger ist.

Tonqualität (80%)

Es wurde viel gesagt und kritisiert an den deutschen Tonspuren der UHDs in letzter Zeit. Leider gehört A Star is Born nach MEG und The Nun nun schon zu einem Trio an Ultra-HDs von Anbieter Warner, die akustisch den Schritt zurück machten. Nachdem Warner lange Zeit fast durchgängig Dolby Atmos für die Synchronfassung lieferte, gab’s für besagte Titel und auch für diesen Film nur noch Dolby Digital. Allerdings muss man sagen, dass die DD-Spur die Stadion-Atmosphäre erstaunlich kräftig ins Heimkino drückt. Der erste Song wird von einer wuchtigen Bassdrum unterstützt, die vielleicht noch etwas mehr Direktheit hätte haben können. Auch die Räumlichkeit gelingt sehr gut, sodass man sich mitten in den Zuschauern wähnt. Allerdings reicht es dann doch nicht an die Qualität des englischen Sounds heran. Sowohl die vorhandene dts-HD-Master-Spur als auch die Atmos-Fassung sind in Sachen Dynamik, Gewalt und Differenzierung in den Musikstücken der Synchronspur voraus. Die Bassdrum kickt nun richtig in die Magengrube, Gitarren schälen sich besser aus dem Geschehen heraus und die Stimme steht präsenter in der Mitte. Wie gesagt: Die deutsche Version klingt räumlich und ist weit entfernt von den komprimierten Tonspuren des Anbieters Disney, aber der englische Ton ist einfach besser.

Der deutsche Ton ist sehr gut gelungen, die englische Originalfassung mit Dolby Atmos gefällt uns jedoch etwas besser
Der deutsche Ton ist sehr gut gelungen, die englische Originalfassung mit Dolby Atmos gefällt uns jedoch etwas besser

Wenn wir uns isoliert nun noch die 3D-Soundebene der Atmosversion anhören, wird diese vor allem während der Songs von Beginn an genutzt, um eine zusätzliche Atmosphäre zu bewirken. Die Stimme von Cooper im ersten Titel gelangt rundum zum Zuschauer, was die Stadion-Atmosphäre noch verstärkt. Und das gelingt durchaus differenziert. Denn während der Hall der Stimme im Stadion sehr offen erklingt, ist er im Nachtclub kurz darauf eng, begrenzt und „spelunkig“. Auf echte 3D-Sounds wartet man natürlich vergebens, da schlicht keinerlei Anlass dazu besteht. Die Heights werden also bis zum Ende ausschließlich dazu genutzt, die Musikstücke/Songs rundum räumlicher darzustellen.

  • Deutsch: DTS-HD MA Mono (50%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: DTS-HD MA 5.1 (60%) 2D-Betrachtung

Bonus (60%)

Im Bonusmaterial von A Star is Born, das auf der Blu-ray zu finden ist, gibt’s zunächst das halbstündige Making of, das sämtliche wichtige Beteiligten zu Wort kommen lässt. Größtenteils findet man sich in entspannter Atmosphäre auf einem großen Sofa in einem lichtdurchfluteten Raum wieder und spricht sowohl über die Besetzung mit Lady Gaga und das „Musikwerden“ von Regisseur Bradley Cooper. Die „entfallenen Songs“ sind praktisch Jam-Sessions von drei Stücken, die im Proberaum entstanden. Oben drauf gibt es noch vier Musikvideos der Stücke aus dem Film und elf „musikalische Momente“, die dem selbst Film entnommen wurden.

Gesamtbewertung A Star Is Born (85%)

A Star is Born ist ein brillant gespieltes Drama mit einem unglaublich gut harmonierenden Hauptdarsteller-Duo. Wenn man auch nur annähernd auf Musikfilme steht, dann ist Bradleys Regie-Debüt Pflicht. Die UHD liefert dazu die bildtechnisch sichtbar bessere Variante und mit dem englischen Atmos-Sound auch echte Stadion-Atmosphäre. Während der Dialogszenen kann man dann auch unbedenklich wieder auf die deutsche Spur rüberschalten, denn in den leisen Momenten klingt die hiesige DD-Fassung nicht wesentlich schwächer.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 21. Februar 2019 Review am: 28. Februar 2019
Erscheinungsjahr Film: 2018 Laufzeit: 135 Minuten
Filmstudio: Warner Home Video FSK: ab 12 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Spanisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch,
Finnisch, Griechisch
Bildformat:
2.35:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

A Star Is Born Trailer:

Halloween (2018) 4K Blu-ray im Test: Gelungenes Sequel mit DTS:X Sound

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Universal veröffentlicht das Halloween Sequel auf 4K Blu-ray und lässt Michael Myers wieder Angst und Schrecken verbreiten. Unser Test verrät euch, wie sich die UHD-Variante von Halloween in puncto Bild & Ton schlägt!

Inhalt (80%)

Vierzig Jahre ist es her, dass John Carpenter mit seinem dritten abendfüllenden Film das Horrorgenre um eine Ikone bereicherte. Noch bevor Jason Voorhees die Gegend um den Crystal Lake unsicher machte oder Freddy Krueger den Kids in „Mörderischen Träumen“ erschien, definierte Michael „Mike“ Myers die Regeln und Motive des Slashers. Alles, was nach ihm folgte, bediente sich der gleichen Klischees – mal mehr und mal weniger erfolgreich. Bereits zum zwanzigsten Jubiläum (was auch schon wieder zwei Jahrzehnte her ist) dachte man im damals offiziell siebten Film (zählt man den thematisch vollkommen anders gelagerten dritten Teil mit), dass man Michael offiziell zu Grabe tragen und Laurie davonkommen lassen würde. Doch nach einer weiteren Fortsetzung sowie den beiden Remakes von Rob Zombie war wieder einmal bewiesen: Tot ist er noch lange nicht.

Erstmalig seit Halloween III von 1982 taucht nun John Carpenter höchstselbst auf und produzierte (neben anderen) den 2018er Aufguss des Franchise. Regisseur David Gordon Green ignoriert allerdings sämtliche zehn Filme davor und knüpft direkt (okay, 40 Jahre später) an die Geschehnisse des Originals an. Was den Film so interessant macht, ist genau dieser lange Zeitraum. Was ist mit Myers in vier Jahrzehnten geschehen? Wie geht es Laurie? Was ist aus ihr geworden und wie ging sie mit den Ereignissen aus dem ersten Teil um?

Laurie Strode (Jamie Lee Curtis) hatte 40 Jahre Zeit um sich auf das Böse vorzubereiten
Laurie Strode (Jamie Lee Curtis) hatte 40 Jahre Zeit um sich auf das Böse vorzubereiten

Halloween macht es sich mit der Antwort auf diese Fragen nicht leicht – ganz im Gegenteil. Denn wo andere Genrefilme nur zum x-ten Mal Stereotypen abarbeiten, muss man sich als Zuschauer bald die gleiche Frage stellen, die auch das Podcast-Pärchen zu Beginn aufwirft: „Hat ein Monster ein anderes erschaffen?“. Es ist nicht leicht zu sehen, wie heftig das Trauma Laurie getroffen hat und wie sozial inkompatibel sie dadurch wurde. Im Prinzip war sie genau wie Michael 40 Jahre lang hinter Gittern. Eingesperrt durch eine selbst auferlegte Paranoia, die sie nur noch selten vor die Tür gehen lässt und die ihre Familie praktisch vollkommen entzweit hat. Die 2018er Fortsetzung von Halloween ist vor allem auch ein Film über die Effekte von Gewalt und wie ein Trauma das Leben der Opfer und ihrer Angehörigen beeinflusst. Erstaunlich, wie gut Halloween dieser Spagat aus Familien-Drama und Horrofilm gelingt und er gleichzeitig im behutsam sich entwickelnden Tempo eine sich steigernde Spannung, sich aufbauendes Unbehagen einfließen lässt.

Laurie bangt nicht nur um ihr eigenes Leben, sondern auch um das ihrer Tochter Karen (Judy Greer)
Laurie bangt nicht nur um ihr eigenes Leben, sondern auch um das ihrer Tochter Karen (Judy Greer)

Dabei ist unstrittig, dass Michael immer noch das Monster ist, das Dr. Loomis dereinst gerne exekutiert hätte. Wenn er nach dem Unfall des Transporters seine ersten Opfer findet, macht er mitnichten Halt davor, auch Tabus des Genres zu brechen. Was ihn dabei gleichzeitig noch gruseliger werden lässt, ist sein Äußeres. Zwar vermeidet die Kamera ganz bewusst, sein Gesicht zu zeigen, doch auch an Myers sind die 40 Jahre nicht spurlos vorbei gegangen. Unglaublich geschickt inszenieren Regisseur und Kameramann diese Szenen, sodass mitnichten Schrecken verloren geht, sondern eher noch zunimmt. Gleichzeitig sind es seine Taten, die ihn noch gewissenloser machen. War er in den vorherigen Teilen (und im Original) ein moralisch auftretender Boogeyman, der sich um die frühreifen Teenager und ihre sexuellen Freizügigkeiten „kümmerte“, sind ihm seine Opfer hier nun höchst egal. Er macht keinen Unterschied mehr, wem er das Licht auspustet. Er wird zu einem unberechenbaren Killer, dem jeder zum Opfer fallen könnte.

Und die Szenen schlagen mit Wucht zu. Obwohl die Gewalt nie überdrastisch wird, fühlt man sich schon nach dem Mord an der Tankstelle wie gebeutelt. Ganz zu schweigen vom knapp viertelstündigen Finale, das atmosphärisch unglaublich dicht ist und eine dauerhafte Spannung liefert. Nicht erst hier wird klar, dass der eigentlich genrefremde David Gordon Green das bisher beste Sequel des Originals abgeliefert hat – auch weil er unglaubliche viele augenzwinkernde Reminiszenzen integriert. Vom Vorspann, der so auch von Carpenters erstem Halloween stammen könnte, über die unscharfen weißen Schriften bis zum legendären Bettlaken. Und natürlich schwebt über allem dieses geniale 5/4-Takt-Titelthema, das Carpenter hier mit Sohnemann Cody und einem weiteren Mitstreiter zeitgemäß modernisierte, ohne es zu verraten – großartig!

Bildqualität (70%)

Halloween ist der erste Film der Reihe, der vollständig digital aufgenommen wurde. Auch die beiden letzten Filme von Rob Zombie waren noch analog gefilmt worden. Für den 2018er kam nun eine Arri Alexa Mini sowie eine Arri Alexa SXT zum Einsatz. An deren Ausgang lagen 2.8K an. Daraus wurde für die Kinodarstellung ein 2K-DI angefertigt, welches auch die Basis für diese 4K Blu-ray sein dürfte. Was jedoch gesichert ist, ist die Integration eines erweiterten Farbraums sowie jene von HDR10, dem statischen Konstrast-Steigerungs-Format.

"Du hast dich ja gar nicht verändert!". Die regungslose Maske von Michael Myers sorgt auch 40 Jahre später für Panik
„Du hast dich ja gar nicht verändert!“. Die regungslose Maske von Michael Myers sorgt auch 40 Jahre später für Panik

Im laufenden Bild gibt’s zunächst mal eine Überraschung. Denn die Tatsache, dass der Film zu 75% in der Dunkelheit (oder in dunklen Innenräumen) spielt, sollte eigentlich dafür sorgen, dass HDR10 hier für mehr Kontrast und satteres Schwarz sorgt. Das Gegenteil ist aber der Fall. Während die BD schon nicht sonderlich knackig im Schwarz ist, hellt die UHD die dunklen Bereiche auf. Die Folge ist ein schleierartiger Effekt, der vermeintlich mehr Durchzeichnung bringen soll, am Ende aber das unglücklichere Bild abgibt. Dafür punkten die Tageslichtszenen mit deutlich mehr Kontrast und vor allem wesentlich differenzierteren Farben. Der Herbst sieht über die UHD wesentlich herbstlicher aus und zeigt mehr Nuancen auf Bäumen, Blättern und Rasen. Dazu werden Hauttöne wärmer und angenehmer wiedergegeben – es sei denn, man sitzt bei wenig Licht in einem Restaurant. Dann übertreibt es die Ultra HD mit zu satten Rottönen.

Bei der Auflösung muss man Unterschiede suchen. Die Tatsache, dass der Film teils bewusst mit etwas Unschärfe belegt wurde und auch die hinzugefügte Körnung nicht gerade der Schärfe zuträglich ist, lässt Differenzen zwischen BD und UHD kaum ausmachen.

Tonqualität (75%)

Ausdrückliches Lob an Anbieter Universal Pictures. Denn schon die Blu-ray kommt mit dts:X-Sound für Deutsch und Englisch. Vorbildhaft ist der Sound aber auch an sich. Denn schon der Basslauf der Titelmelodie kitzelt den Sub ein bisschen und die Übungsschüsse, die Laurie abgibt, kommen furztrocken und wuchtig rüber. Es gibt zwar insgesamt nur wenig Action-Momente, dafür sitzen aber die Schock-Szenen umso tiefer. Gerade wenn es kurz zuvor richtig ruhig war und plötzlich Sound einsetzt. Das Finale in Lauries Festung nimmt dann sämtliche Speaker in Beschlag. Außerdem gibt es dort teils perfekte Übergänge von der regulären auf die Höhen-Ebene. Insbesondere der bewegliche Küchenschrank sei hier erwähnt, der in einer bestimmten Situation auf der Front anfängt, an die Rears und dann auf die Heights weitergegeben wird.

Die DTS:X Tonspur schafft es eine beklemmende Atmosphäre zu schaffen. Übrigens wissen wir jetzt auch, wieso Frauen immer zu zweit auf die Toilette gehen - zum Schutz vor Michael Myers
Die DTS:X Tonspur schafft es eine beklemmende Atmosphäre zu schaffen. Übrigens wissen wir jetzt auch, wieso Frauen immer zu zweit auf die Toilette gehen – zum Schutz vor Michael Myers

Schauen wir uns die Integration der Höhen-Ebene an grundsätzlich an, so nutzt Halloween die Heights erstmalig, wenn nach sechseinhalb Minuten die Sirene im Gefängnis losgeht. Kurze Geräusche gibt es durch Vögel nach etwas über 16 Minuten und kurz durch ein sich ankündigendes Gewitter. Was allerdings fehlt, sind hier und da echte Soundeffekte. Beispielsweise während des Kampfes auf der Toilette nach 39 Minuten. Zwar hört man hier auch ein wenig die dramatische Musik aus der oberen Etage, doch die gewaltvoll zuschlagenden Türen hätte man auch etwas nach oben legen können, da sich die Kamera bisweilen auf einer Ebene mit der zusammen gesunkenen Dana befindet.

Dann, endlich zeigt sich der zweite richtige 3D-Toneffekt, wenn Laurie das Schott zu ihrem Keller-Geheimraum öffnet und dieses über den Boden kratzt. Da die Kamera sich darunter befindet, ist das hier korrekt verortet und ziemlich unheimlich. Neben ein paar kleineren Soundeffekten, ist es immer wieder dieser Keller-Verschluss, der für zahlreiche 3D-Tonsignale sorgt. Und während der Film gut 80 Minuten lang kaum visuellen Anlass bietet, zahlreiche Sounds von oben abzuliefern, ist das Finale in Lauries Haus dann angefüllt damit.

  • Deutsch: DTS:X (80%) 2D-Betrachtung
  • Deutsch: DTS:X (60%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Deutsch: DTS:X (80%) 3D-Betrachtung (Qualität)
  • Englisch: DTS:X (80%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: DTS:X (60%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: DTS:X (80%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (50%)

Im Bonusmaterial von Halloween finden sich insgesamt sieben unveröffentlichte und erweiterte Szenen. Dazu gesellt sich das Making-of „Zurück in Haddonfield“, das in gut sechs Minuten den Spirit am Set und den Bezug der Darsteller zur Story wiedergibt. Als nächstes erfährt man in „Die Original-Scream-Queen“ mehr über Jamie Lee Curtis und ihre Beteiligung am Original sowie an diesem Sequel. „Der Klang der Angst“ kümmert sich dann um den Score, den Carpenter mit Sohn und einem dritten Musiker gemeinsam einspielte. „Die Reise der Maske“ wiederum zeigt die Arbeit an der (leicht) modifizierten Maske und „Das Vermächtnis von Halloween“ ist eine lockeres Sit-in mit Carpenter, Curtis, Blum und Green.

Es ist bloß ein kleines Gespenst, was soll da schon passieren?
Es ist bloß ein kleines Gespenst, was soll da schon passieren?

Gesamtbewertung Halloween 2018 (75%)

Halloween im Jahre 2018 liefert das mit Abstand beste Sequel der Reihe ab. Mit einer ebenso fesselnden wie tiefgründigen Background-Story, einer hervorragend aufgelegten Hauptdarstellerin und angemessen rohen Gewalteinlagen beeindruckt Regisseur Green über die volle Laufzeit bis hin zum ultraspannenden Finale. Während das Bild der UHD etwas unter dem schwachen Schwarzwert leidet, gefällt der Sound mit lebhafter Atmosphäre und tollen 3D-Effekten im Finale.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 28. Februar 2019 Review am: 26. Februar 2019
Erscheinungsjahr Film: 2018 Laufzeit: 106 Minuten
Filmstudio: Universal Pictures FSK: ab 16 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch,
Italienisch, Türkisch
Bildformat:
2.39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch DTS:X
Englisch DTS:X
High Dynamic Range:
HDR10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

Halloween (2018) Trailer:

Panasonic nennt Preise für die neuen GXW904 UHD-Fernseher

Panasonic kommuniziert die Preise & Termine für die High-End LCD-Modellreihe GXW904. Die 4K Fernseher werden ab 899 Euro im März/April 2019 in den Handel kommen! 

Endlich nennt der japanische TV-Hersteller erste Preise für sein neues TV-Lineup aus 2019. Die 4K Fernseher der GXW904-Serie sind die Speerspitze in Panasonics diesjährigen LCD-Lineup. Die Geräte sind in Größen von 43 bis 65 Zoll erhältlich und unterstützen alle relevanten HDR-Standards (HDR10, HLG, HDR10+, Dolby Vision). Leider verzichtet Panasonic wie auch im letzten Jahr auf ein direktes LED-Backlight, weshalb sich die Kontraste und Schwarzwerte der GXW904 Serie nicht mit der Konkurrenz von LG oder Samsung messen können. Dafür sind die Modelle recht günstig, vergleicht man die Ausstattung der Modelle mit den Mitbewerbern. Die 43 Zoll Version mit HCX Processor gibt es bereits ab 899 Euro (UVP). Die größte Version mit 65 Zoll schläft mit 1.699 Euro zu Buche. Das beste Preis/Zoll-Verhältnis liefert übrigens die 49 Zoll Variante mit einem Preis von 999 Euro (20,38 € pro Zoll). (Hier geht es direkt zum Preisvergleich)

Die GXW904 4K LCD TVs sind ab März/April 2019 ab 899 Euro im Handel erhältlich!
Die GXW904 4K LCD TVs sind ab März/April 2019 ab 899 Euro im Handel erhältlich!

GXW904 Serie mit Twin-Quattro-Tuner & Dolby Atmos

Neben der breiten HDR-Unterstützung darf man sich bei den GXW904-Modellen über einen Twin-Quattro-Tuner und Verarbeitung von Dolby Atmos 3D-Sound freuen. Die TV-Modelle können beide über die Sprachassistenten Google Assistant und Amazon Alexa angesteuert werden. Von einer vollwertigen Integration hat Panasonic jedoch abgesehen. Die GXW904 4K Fernseher unterstützten auch die HbbTV Operator App (wie auch die GZW2004, GZW1004, GZW954 , GXW804 und GXW945 Serien) mit den neuen Komfort-Features von HD+. Der Nutzer kann sein hochauflösendes HD+ Erlebnis direkt am TV aktivieren und bekommt nicht nur Zugriff auf den 4K-Sender UHD1, sondern kann auch den neuen TV-Guide, die Mediatheken sowie die Neutstart-Funktion nutzen!

Alle verfügbaren Modelle, Preise und Termine könnt ihr nachfolgender Tabelle entnehmen. Wir habe euch auch am Ende des Beitrages ein Video von der Panasonic Convention 2019 angehängt.

Modell Größe Preis (UVP) Termin
TX-43GXW904 43 Zoll 899 € April 19
TX-49GXW904 49 Zoll 999 € März 19
TX-55GXW904 55 Zoll 1.199 € März 19
TX-65GXW904 65 Zoll 1.699 € März 19

Preisvergleich GXW904 4K HDR LCD TVs:

GXW904 4K-LCD-TV im Video: