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Fox-Übernahme durch Disney abgeschlossen: Die Simpsons, Deadpool & Co. wechseln den Besitzer

Es ist vollbracht! Die 71 Milliarden US-Dollar Übernahme von 21st Century Fox durch Disney ist vollzogen und Micky Maus bekommt viele neue Freunde. Beliebte Film- & Serien-Franchises wechseln nämlich zur Walt Disney Company. 

Die Übernahme von 21st Century Fox durch die Walt Disney Company wurde bereits Ende 2017 abgesegnet. Damit erweitert das US-Unternehmen sein Produkt-Portfolio um interessante Franchises und Dienste um dem Kunden noch mehr qualitativ hochwertige Entertainment-Optionen bieten zu können. „Deadpool“, „Alien“, „Avatar“, „X-Men“, „Ice Age“ oder „Independence“ Day sind nur einige der „Marken“ die zukünftig von Disney vertrieben werden. Auch TV-Serien wie „Die Simpsons“, „Family Guy“, „American Horror Story“, „Atlanta“ oder „Akte X“ werden jetzt von Goofy und Co. verwaltet.

Von Avatar bis X-Men

Die Anhäufung beliebter Inhalte ist natürlich gewollt und soll dem zukünftigen Streaming-Dienst „Disney+“, der noch in diesem Jahr in den USA starten wird, noch mehr Vielfalt verleihen. Kombiniert mit Blockbustern aus dem Marvel und Star Wars Franchise, könnte Disney bald zu einem der wichtigsten Filmstudios heranwachsen. Universal Pictures, Warner Bros. und co. dürfen sich auf jeden Fall schon einmal Warm anziehen. Auch die Streaming-Konkurrenz wie Prime Video oder Netflix sollte sich vorsehen. Beliebte Inhalte wie Disney-Klassiker, Pixar-Animationsfilme oder Marvel Highlights werden nämlich nach dem Start von „Disney+“ aus deren Angebot verschwinden. Zudem ist Disney nun Hauptaktionär am US-Streamingdienst HULU mit 60 Prozent – sozusagen doppelte Konkurrenz!

Todesstoß für HDR10+?

Das Filmstudio 20th Century Fox ist der einzige Anbieter, der 4K UHD Blu-rays mit dynamischen HDR10+ auf den Markt gebracht hat. Da Disney bereits in der Vergangenheit sich vom dynamischen HDR-Format Dolby Vision losgesagt hat, wäre ein ähnlicher Schritt auch für neue Veröffentlichungen aus dem Fox-Portfolio denkbar. Ohne Unterstützung eines Filmstudios ist HDR10+ so gut wie gestorben.

Netflix: Frische Inhalte für den April 2019 bestätigt

Für den Streaming-Anbieter Netflix steht die Zeit niemals still. So hat man schon jetzt die Neuzugänge für den April 2019 bestätigt. Mit von der Partie ist unter anderem der zweite Teil der ersten Staffel zu „Chilling Adventures of Sabrina“.

Außerdem holt Netflix auch erneut einige Anime-Serien ins Boot. Dass der Streaming-Anbieter in diesem Bereich sein Engagement ausbauen will, hatten wir ja erst kürzlich aufgegriffen. Auch in 4K stoßen natürlich Inhalte hinzu. Wir haben eine Zusammenfassung der Inhalte in Ultra HD bei Netflix auch an dieser Stelle veröffentlicht. So hievt Netflix etwa den Anime „Ultraman“ in sein Angebot.

Für Fans von Dokumentationen hält man ab dem 5. April „Unser Planet“ bereit. Auch wer lieber Blockbuster ansieht, wird gut versorgt. Da nennt Netflix beispielsweise das Kriegsdrama „Herz aus Stahl“ mit Brad Pitt oder die Komödie „The World’s End“ mit Simon Pegg. Im Grunde sollte also erneut für jeden Geschmack etwas dabei sein. Es folgen die Listen zu den neuen Inhalten bei Netflix im April 2019.

Neue Serien im April 2019 bei Netflix

  • Chambers – ab April 2019
  • Ultraman – 01.04.2019
  • Gotham: Staffel 4 – 01.04.2019
  • Pokémon – Die TV-Serie: Sonne und Mond Staffel 2 – 01.04.2019
  • Chilling Adventures of Sabrina: Staffel 1 Teil 2 – 05.04.2019
  • Quicksand – Im Traum kannst du nicht lügen – 05.04.2019
  • Tijuana – 05.04.2019
  • Das Römische Reich: Caligula: Der wahnsinnige Kaiser – 05.04.2019
  • Spirit – wild und frei: Staffel 8 – 05.04.2019 (nur in der Schweiz)
  • Persona – 05.04.2019
  • Trolls – Die Party geht weiter!: Staffel 6 – 09.04.2019 (nur in der Schweiz)
  • Du gegen die Wildnis – 10.04.2019
  • Black Summer – 11.04.2019
  • Ein besonderes Leben – 12.04.2019
  • Huge in France – 12.04.2019
  • Der kleine Bheem: einfach stark – 12.04.2019
  • Phineas and Ferb: Staffel 3 – 13.04.2019
  • Phineas and Ferb: Staffel 4 – 13.04.2019
  • Jane The Virgin: Staffel 4 – 14.04.2019
  • Nick für ungut – 15.04.2019
  • Die Supermonster: Tierisch gute Freunde – 16.04.2019
  • Meine allererste Liebe – 18.04.2019
  • Samantha!: Staffel 2 – 19.04.2019
  • Rilakkuma und Kaoru – 19.04.2019
  • Pinky Malinky: Teil 2 – 22.04.2019
  • Golden Boy – 22.04.2019
  • Bonding – 24.02.2019
  • The Protector: Staffel 2 – 26.04.2019
  • Yankee – 26.04.2019
  • She-Ra und die Rebellen-Prinzessinnen: Staffel 2 – 26.04.2019
  • Ingress: The Animation – 30.04.2019
  • BAKI: Teil 2 – 30.04.2019

Neue Filme im April 2019 bei Netflix

  • Aurora – ab April 2019
  • Sophies Entscheidung – 01.04.2019
  • Manta Manta – 01.04.2019
  • Herz aus Stahl – 01.04.2019
  • Zwischen den Zeilen – 01.04.2019
  • Bad Teacher – 01.04.2019
  • Braven – 01.04.2019
  • Bugsy – 01.04.2019
  • Colossal – 01.04.2019
  • Betty Anne Waters – 01.04.2019
  • Demolition – Liebe und Leben – 01.04.2019
  • Easy Rider – 01.04.2019
  • Eddie the Eagle – Alles ist möglich – 01.04.2019
  • Kung Fu Hustle – 01.04.2019
  • Suzzanna: Buried Alive – 03.04.2019
  • Die Kunst zu gewinnen – Moneyball – 04.04.2019
  • Der Exorzismus von Emily Rose – 04.04.2019
  • Die Schlümpfe – 04.04.2019
  • Total Recall – 04.04.2019
  • Das Schwergewicht – 05.04.2019
  • Unicorn Store – 05.04.2019
  • Die Hexe und der Zauberer – 09.04.2019
  • The Perfect Date – 12.04.2019
  • A Land Imagined – 12.04.2019
  • Wen würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen? – 12.04.2019
  • King Arthur: Legend of the Sword – 15.04.2019
  • Kick-Ass 2 – 15.04.2019
  • Bridget Jones: Schokolade zum Frühstück – 17.04.2019
  • The World’s End – 17.04.2019
  • Alles eine Frage der Zeit – 17.04.2019
  • American Gangster – 17.04.2019
  • Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns – 17.04.2019
  • Dr. Seuss‘ Der Lorax – 17.04.2019
  • Hulk – 17.04.2019
  • Kopfüber in die Nacht – 17.04.2019
  • King Kong – 17.04.2019
  • Oblivion – 17.04.2019
  • Per im Glück – 19.04.2019
  • Music Teacher – 19.04.2019
  • Someone Great – 19.04.2019
  • Daddy ohne Plan – 23.04.2019
  • Die Unfassbaren 2 25.04.2019

Neue Comedy im April 2019 bei Netflix

  • Kevin Hart: Irresponsible – 02.04.2019
  • Ricardo Quevedo: Einer ist immer verbittert – 03.04.2019
  • Liss Pereira: Flüssigkeiten zurückhalten – 10.04.2019
  • Francesco De Carlo: Dinge dieser Welt – 12.04.2019
  • I Think You Should Leave with Tim Robinson – 23.0.4.2019

Dokumentationen im April 2019 bei Netflix

  • Unser Planet – 05.04.2019
  • Brené Brown: The Call to Courage – 19.04.2019
  • Grass is Greener – 20.04.2019
  • Street Food: Asien – 26.04.2019
  • ReMastered: Devil at the Crossroads – 26.04.2019
  • Whindersson Nunes: Adult – 29.04.2019
  • Anthony Jeselnik: Fire in the Maternity Ward – 30.04.2019

Stadia: Googles Game-Streaming-Service ist so stark wie PS4 Pro und Xbox One X zusammen

Google präsentiert seinen eigenen Game-Streaming-Service Stadia auf der GDC (Game Developers Conference). Stadia kann auf allen Displays genutzt werden und ermöglicht flüssiges 4K/60p Gaming mit HDR!

„Die Zukunft des Gamings ist keine Box“ – Eine Kampfansage an die Gaming-Größen Sony, Microsoft und Nintendo die bislang noch auf Konsolen-Hardware setzen. Die Ankündigung des Stadia Streaming-Services könnte die Welt der interaktiven Unterhaltung wie wir sie kennen verändern. PC, Xbox, Playstation, Switch, Smartphone – das ist der Kosmos in dem sich der Gamer von heute bewegt. Mit dem Start von Stadia in 2019 kann man die Aufzählung um „Display“ erweitern. Der Streaming-Service funktioniert nämlich auf fast allen Bildschirmen, sprich Fernseher über Tablets, Smartphones, Laptops usw.

Stadia: Flüssiges 4K/60p HDR Gaming

Stadia bietet zum Start flüssiges 4K/60p Gaming. In Zukunft ist 8K-Gaming und bis zu 120fps möglich
Google verspricht flüssiges 4K/60p Gaming mit HDR. In Zukunft ist 8K-Gaming und bis zu 120fps möglich

Der Technik-Gigant hat sich für den Aufbau seines neuen Unternehmenszweigs Phil Harrison mit ins Boot geholt, der bereits bei Sony und Microsoft in führenden Positionen gearbeitet hat. Harrison präsentierte auch Stadia auf der GDC Keynote (Video am Ende des Beitrages). Eine große Aufgabe die Vision, Idee und die Technik hinter Googles Game-Streaming-Service der Welt präsentieren zu dürfen. Man stelle sich vor, flüssiges 4K/60fps Gaming mit HDR mit minimalem Input-Lag auf einem UHD Fernseher oder 1080p/60fps auf einem Smartphone oder Tablet. Alles ohne zusätzliche Hardware! Um dies realisieren zu können reicht laus Aussage von Google bereits eine 25 Mbit/s Internetverbindung aus. In Zukunft möchte man über die gleiche Verbindung sogar 8K Inhalte bereitstellen.

Stärker als jede Konsole

Stadia hat eine errechnete Grafikpower von 10.7 teraflops und ist damit theoretisch stärker als die PS4 Pro und Xbox One X zusammen.
Googles Game-Streaming-Service hat eine errechnete Grafikpower von 10.7 teraflops und ist damit theoretisch stärker als die PS4 Pro und Xbox One X zusammen.

Die Technik steht in den weltweit über 7.200 Rechenzentren von Google. Die Rechner rednern die Spieleinhalte in Echtzeit und schicken diese über die Internetverbindung mit minimaler Verzögerung zum Nutzer. Die Möglichkeit stabile 4K/60p Game-Streams darzustellen zeigt, dass die Gaming-Hardware sehr leistungsstark ist. Eine Grafikpower von 10.7 Teraflops lässt die PS4 Pro (4.2 tflops) und Xbox One X (6.0 tflops) alt aussehen.

Der Nutzer kann sich nicht nur aussuchen, auf welchem Display er den Stadia Service nutzen möchte, man kann sich auch frei zwischen Controller bzw. Tastatur & Maus entscheiden. So kann man Siele wie „Assassins Creed: Odyssey“ oder „Doom: Eternal“ nach persönlichen Vorlieben steuern.

Ein Google Mitarbeiter wechselt im laufenden Spiel (Assassins Creed: Odyssee) zwischen mehreren Geräten
Ein Google Mitarbeiter wechselt im laufenden Spiel (Assassins Creed: Odyssee) zwischen mehreren Geräten

Die Plattform bietet dem Nutzer absolute Entscheidungsfreiheit. Man kann zwischen verschiedenen Displays und Spiele Setups wechseln und das innerhalb weniger Sekunden. In einer Live-Demonstration wurde ein laufendes Spiel von „Assassins Creed: Odyssey“ im fliegenden Wechsel auf einem Laptop, Smartphone, PC, Tablet und zum Schluss auf einem 4K OLED von LG Electronics gestreamt.

Der Stadia Controller ist die einzige optionale Hardware die Google angekündigt hat
Der Stadia Controller ist die einzige optionale Hardware die Google angekündigt hat

Stadia Controller mit Youtube-Button

Google möchte Spiele-Entwicklern und Gamern nichts aufzwingen. Das Unternehmen lies es sich aber nicht nehmen einen optionalen Controller anzukündigen. Der Stadia Controller hat ein ganz normales Button-Setup wie man es von einem Playstation oder Xbox-Controller her kennt. Es gibt jedoch zwei zusätzliche Tasten für den Google Assistant (Überraschung) sowie einen Capture-Button, mit dem der Stream direkt auf Youtube geteilt werden kann.

"Doom: Eternal" ist einer der ersten großen neuen Spiele die auf der Stadia-Plattform angeboten werden.
„Doom: Eternal“ ist einer der ersten großen neuen Spiele die auf der Stadia-Plattform angeboten werden.

Multiplayer ohne Cheating und Hacking

Man spielt am liebsten mit- und gegeneinander im Multiplayer. Auch hier bringt die ausgelagerte Hardware einen Vorteil. Die Berechnung der physischen Effekte erfolgt in der Google Cloud und somit sind z.B. riesige, zerstörbare Welten mit Hunderten von Spielern keine Zukunftsvision mehr. Entsprechender Demo-Content wurde auf der Keynote gezeigt. Ein weiterer großer Vorteil einer ausgelagerten Hardware ist, dass es theoretisch unmöglich ist das Spiel durch Cheats oder Hacks zu verändern um sich einen Vorteil zu verschaffen. Somit erhalten alle Spieler die selben Chancen.

Riesige zerstörbare Welten mit Hunderten von Spielern sind endlich möglich
Riesige zerstörbare Welten mit Hunderten von Spielern sind endlich möglich

Die Zukunft des Gamings

Google Stadia unternimmt einen ersten, großen Schritt in Richtung Zukunft. Spiele-Hersteller sowie Gamer können von der offenen Plattform profitieren. Google wird scheinbar als erstes Unternehmen dem Trend gerecht. Auch Microsofts xcloud und Playstation Now gehen in diese Richung und vielleicht wird die nächste Konsolen-Generation wirklich die letzte. Stadia soll noch in diesem Jahr in den USA, Kanada, Großbritannien und Europa starten! Wer mehr Informationen zu Stadia erhalten möchte, der kann sich zum kostenlosen Newsletter auf der Webseite von Google anmelden.

Google Stadia Keynote + Trailer:

 

Bohemian Rhapsody 4K Blu-ray im Test – Killer Queen!

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Bohemian Rhapsody konnte bei den Academy Awards vier Oscars abräumen, unter anderem für den besten Ton! Wie schlägt sich das Queen Biopic „Bohemian Rhapsody“ auf 4K Blu-ray?

Inhalt (85%)

Mehr als 200 Mio. verkaufte Alben, über 700 Konzerte und elf Welttourneen – Queen sind ein globales Phänomen. Und nur wenige Bands hätten eine ähnlich gute Filmvorlage geboten wie die 1970 von „Smile“ in „Queen“ umbenannte Formation um Roger Taylor, Brian May, Freddie Mercury und (kurze Zeit später) John Deacon. Stets geplant war, dass der Film sich dabei auf die Geschichte von Sänger Freddie Mercury fokussieren sollte. Aber dass Bohemian Rhapsody letztlich der gigantische Erfolg wurde, der nun auch bei den Oscars entsprechend ausgezeichnet wurde, ist nicht mal selbstverständlich. Denn immerhin verließ Regisseur Bryan Singer das Projekt abrupt zwei Wochen vor Drehschluss. Der zuerst als Regisseur vorgesehene Dexter Fletcher übernahm und führte die losen Enden zusammen.

Wie wir heute wissen: Erfolgreich. Denn mit einem weltweiten Kino-Einspiel von 861 Mio. Dollar hält Bohemian Rhapsody den Rekord für die erfolgreichste Biographie aller Zeiten. Bevor jetzt die Floskel „und das zu Recht“ kommt, ein kurzer Blick auf mögliche Kritik. Denn wer sich mit der Historie der Band auskennt, der weiß um die Verbiegungen, die das Skript des Films zum Teil vornahm. So wird die Bandgründung vereinfacht dargestellt. Die Aspekte aus der Zeit, in der Mercury seinen Sanges-Vorgänger Staffel aus dem Ealing College of Art bereits kannte, bleiben außen vor. John Deacon war natürlich nicht der erste Bassist der Band und Mercury war auch nicht das erste Mitglied, das ein Solo-Album veröffentlichte. Zudem war das für die Band seinerzeit kein Problem, wie es der Film nahelegt. Am Wichtigsten aber: Der Film porträtiert Live Aid als Wiedervereinigung der Band nach einer vorherigen Auflösung. Das war aber nie der Fall. Vielmehr befand man sich noch kurz vor dem gigantischen Benefiz-Konzert selbst auf Tour und hatte auch keine Vorbehalte, die Einladung von Bob Geldof anzunehmen. Auch in Bezug auf Mercury selbst hält man sich nicht immer korrekt an Zeiten und Fakten. So traf der Sänger Jim Hutton nicht als Kellner auf einer seiner Parties, sondern in einem Nachtclub. Da der Film mit dem Triumph beim Live Aid abschließt, hat man außerdem die Zeit verdichtet und Mercurys HIV-Diagnose noch mit hinein gequetscht. Diese bekam er allerdings erst nach Live Aid.

Freddy Mercury (Rami Malek) und Bandkollegen mussten hart für den Erfolg von Queen kämpfen
Freddy Mercury (Rami Malek) und Bandkollegen mussten hart für den Erfolg von Queen kämpfen

Darüber muss man als Fan also hinwegschauen können. Tut man dies aber, so kommt jetzt das angekündigte „zu Recht“. Denn Bohemian Rhapsody ist ein Musiker-Biopic voller magischer, fesselnder, dramatischer und schöner Momente geworden – mal ganz abgesehen von der grandiosen Musik. Schon in den Rollen der Band sensationell gut besetzt, dominiert Rami Malek den Film dennoch. Mit einer Performance, die seinen Oscar-Gewinn nicht nur rechtfertigt, sondern zwingend erforderlich machte. Sieht man darüber hinweg, dass man es mit dem künstlich herbeigeführten Überbiss ein wenig übertrieb, dauert es keine zwei Minuten und man glaubt tatsächlich, dem wieder auferstandenen Freddie Mercury zuzuschauen. Jede Mimik, jede Bewegung, jeder Gang und jede Pose stimmt dermaßen perfekt, dass man sich an die Zeit erinnert fühlt, da man als zehnjähriger Steppke selbst auf dem Sofa saß und Queen beim Live Aid performen sah. Die Authentizität, mit der hier bis ins kleinste Make-up- und Kostümdetail gearbeitet wurde, ist unglaublich und geht bis hin zu extra angefertigten Schuhen. Die 1:1 Replika der Bühne des Live-Aid-Konzerts wurde sogar mit alten Beleuchtungsspots ausgestattet und nicht mit modernen und heute genutzten LED-Strahlern.

Abseits all dieser Authentizität ist Bohemian Rhapsody aber auch auf der emotionalen Ebene ein toller Film geworden. Wenn man auch nur ein bisschen Fan der Queen-Musik ist, bekommt man schlicht eine Gänsehaut, sobald Freddy die Eingebung für den Titelsong hat und die Band ihn unter seiner Ägide auf gefühlt 125 Spuren einspielt. Gleichzeitig kommt der Humor nicht zu kurz. Wenn sie mit Ray (großartig: der krass geschminkte Mike Myers) darüber streiten, ob man tatsächlich dieses sechsminütige Opus als Single auskoppelt, das „sicher kein Radiosender spielen wird“, hält das gleich ein paar fetzige Einzeiler parat.
Neben den humorvollen Momenten und jenen Szenen, die von der Musik dominiert werden, spart der Film aber auch nicht jene Momente Mercurys aus, in dem er sich einsam fühlte. Dass seine Extrovertiertheit auch seine innerliche Leere überspielte, seinen Wunsch nach Zuwendung und Zweisamkeit, auch das schildert der Film etwa zur Mitte hin. Das Ende seiner Beziehung zu Mary Austen, die er dennoch immer in seinem Leben haben wollte. Die wechselnden männlichen Partner und die Suche nach Zuneigung im schnellen Sex – alles auch Ausdruck der Tatsache, dass Farrokh schon als Kind fern von den Eltern zur Schule ging und sie lange nicht sah. Zwar verschleppt das das Tempo zur Hälfte hin etwas, aber es gehört zu Mercury eben auch dazu. Und es gibt Malek auch abseits der extrovertierten Bühnenauftritte die Chance, eine Glanzleistung abzuliefern.

Bildqualität (90%)

Ausgenommen dem extra auf Archiv-Material-Look getrimmten Sequenzen, die mit einer Arriflex 35 analog aufgezeichnet wurden, nutzt Bohemian Rhapsody die Alexa SXT und die Alexa 65. Die SXT kam zu Beginn zum Einsatz, um die noch etwas rauere Zeit darzustellen, in der Queen noch nicht wirklich entdeckt worden war. Vom Moment ihrer ersten Auftritte auf der Bühne und dem Erfolg der Band an wurde dann die Alexa 65 eingesetzt. Gleichzeitig wird der Look glatter, kühler und moderner. Außerdem ist der Film die zweite UHD eines Realfilms, die mit HDR10+ ausgestattet ist.

Die Bildqualität der 4K Blu-ray von Bohemian Rhapsody ist der regulären HD Blu-ray in vielen Belangen überlegen!
Die Bildqualität der 4K Blu-ray von Bohemian Rhapsody ist der regulären HD Blu-ray in vielen Belangen überlegen!

Bohemian Rhapsody bietet HDR10+

Da HDR10+ aktuell aufgrund von technischen Limitierungen in der Post-Produktion noch keine Alternative zu Dolby Vision darstellt und auf wenige Einstellmöglichkeiten beschränkt ist, verzichten wir an dieser Stelle auf eine Bewertung.

Ausgehend von den 3.4K und 6.5K des digitalen Quellmaterials war leider nicht herauszubekommen, ob davon ein 2K- oder 4K-DI erstellt wurde. Unabhängig davon ist die Auflösung in Close-ups aber fantastisch und noch einmal besser als über die schon gute Blu-ray. Wunderbar gelingt die Kontrastgebung, die über die gesamte Laufzeit ein dynamisches Format gar nicht vermissen lässt. HDR10 leistet hier bereits hervorragende Arbeit. Die UHD zeichnet in dunklen Szenen gut durch, ohne je zu versumpfen oder Schwarz ins Clipping zu bringen. Gleichzeitig sind die Strahler über der Bühne schön hell und Reflexionen auf Freddys Klamotten kommen eindrucksvoll rüber. Ebenfalls auffällig: Das noch mal deutlich wärmere Color-Grading. Liefert die UHD zu Beginn noch einmal stärkere Rot- und Brauntöne, kann sie später mit gesunden Gesichtsfarben punkten, wo die BD arg kalkweiße Haut präsentiert.

Tonqualität (90%)

Da wir uns in einem Film von Anbieter 20th Century Fox befinden, gibt’s für die deutsche Synchro (wie immer) nur reguläres dts. Die macht es aber deutlich besser als die Dolby-Digital-Varianten von Paramount oder Warner. Beeindruckend, wie griffig und druckvoll der Subwoofer dem Bass und der Bass-Drum in jedem Song unter die Arme greift. Die zügig gespielten Schläge auf den Ride-Becken kommen dazu fein und detailreich ans Ohr. Der englische dts-HD-MA-Sound macht das nur einen Hauch besser. Fangesänge sind noch etwas feiner und klarer, aber im Tiefbass-Bereich liegen beide Fassungen absolut auf einem Niveau. Wenn Bohemian Rhapsody erstmals live gespielt wird, kommt die Bass-Drum so fett ins Heimkino, dass man kaum mehr merkt, es mit einer komprimierten Tonspur zu tun zu haben. Das Gleiche gilt für das Getrampel der Fans bei We Will Rock You – viel mehr Druck geht nicht.

Bohemian Rhapsody mit englischem Dolby Atmos

Die UHD von Bohemian Rhapsody erfährt für den O-Ton ein Upgrade auf Dolby Atmos, während die dt. Fassung weiterhin in dts kodiert ist. Wer jetzt denkt, was ein Musik-Biopic mit 3D-Sound anfangen soll, der unterschätzt die Atmosphäre, die man über die Heights erzeugen kann. Schon Mays Gitarrenversion der 20th Century Fox Titelmelodie erklingt zusätzlich von oben. Auch das Stimm-Wirrwarr der zum Stadion pilgernden Zuschauer ergänzt das Geschehen und die Düsen des Flugzeugs hört man ebenfalls über sich, wenn die Kamera unter dem Flügel steht. Die enge Club-Atmosphäre beim ersten gemeinsamen Auftritt lässt das Klatschen und auch die Jubelrufe von oben erklingen und zusätzlicher Hall bei Ramis Zurechtrücken des Mikrofons erweitert das Geschehen auf innovative Art und Weise. Beinahe jeder Auftritt wird so durch die Höhenspuren unterstützt.

Der Originalton in Dolby Atmos liefert in manchen Szenen etwas mehr Druck und ein paar nette Effekte. Der gute deutsche DTS-Mix tröstet einen über den fehlenden 3D-Sound hinweg
Der Originalton in Dolby Atmos liefert in manchen Szenen etwas mehr Druck und ein paar nette Effekte. Der gute deutsche DTS-Mix tröstet einen über den fehlenden 3D-Sound hinweg

Und es gibt auch „echte“ 3D-Sounds wie bspw. das rumpelig-klapprige Fahrgeräusch des Tourbusses „durch“ die Kamera oder das Flugzeug kurz darauf. Besonders witzig geraten die zahlreichen „Galileos“ bei den Aufnahmen zum Titelsong, die frei in der Luft schwebend aus den vier Atmos-Speakern abwechselnd kommen. Streiten darf man natürlich den Regen während des Konflikts zwischen Freddie und Mary (ab 92’30). Aber das hatten wir ja schon oft, dass man Regen eigentlich nicht fallen hört – es sei denn, man steht unter einem Dach, auf das es prasselt. Korrekt und schön atmosphärisch ist hingegen wieder die Kulisse beim Live-Aid-Konzert, die für echte Live-Atmosphäre sorgt.

  • Deutsch: DTS Digital 5.1 (90%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (90%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (50%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (75%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (70%)

Im Bonusmaterial von Bohemian Rhapsody warten insgesamt drei Featurettes sowie die komplette, ungekürzte Live-Aid-Performance. In „Wie aus Rami Malek Freddie wird“ erfahren wir zum einen noch mehr über Mercury und seinen Migrations-Hintergrund, aber eben auch, wie es dazu kam, das Malek die Rolle angeboten wurde. „Der Look und Sound von Queen“ läuft etwas über 20 Minuten und integriert stärker auch die Aussagen von Brian May und Roger Taylor. Beide waren in der Produktionsphase stark beteiligt – im Gegensatz zu John Deacon, der sich praktisch komplett aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat. „Live Aid“ nimmt sich dann 20 Minuten Zeit, darzustellen, wie man das gigantische Musikereignis in einer Mischung aus echter Bühne, praktisch identischer Beleuchtung und CGI zum Leben erweckte. Wie unglaublich nahe man dabei am Original-Aufbau blieb. Die komplette Live Aid Performance beschließt dann das Bonusmaterial.

Gesamtbewertung Bohemian Rhapsody (88%)

Wenn ein erklärter Radio-Ga-Ga-Hasser wie der Verfasser dieser Zeilen bei genau diesem Song während der Live-Aid-Performance von Rami Malek eine emotionale Gänsehaut bekommt, dann hat ein Film etwas verdammt richtig gemacht. Die Kombination aus den Erinnerungen an das damalige Konzert mit der Energie, die Bohemian Rhapsody ausstrahlt, führt zu einem zweistündigen Film-Highlight, das man gesehen haben muss. Die UHD liefert dazu das eindrucksvollere Bild mit mehr Kontrast und deutlich mehr Farbdifferenzierung. Außerdem liefert nur diese den sehr atmosphärischen Atmos-Sound in Englisch.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 14. März 2019 Review am: 12. März 2019
Erscheinungsjahr Film: 2018 Laufzeit: 134 Minuten
Filmstudio: 20th Century Fox FSK: ab 6 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Französisch, Italienisch,
Spanisch, Niederländisch
Bildformat:
2.39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR10 & HDR10+ Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

Bohemian Rhapsody Trailer:

HIGH VIEW versorgt UHD1 mit noch mehr Dokus, Reisen und Musik in 4K

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HIGH VIEW hat angekündigt ihre Bemühungen in UHD-Formate zu erweitern. Auf dem Sender UHD1 by HD+ gibt es bald noch mehr 4K Dokus, Reisen und Musik zu sehen. 

Wer zufällig am 18. März 2019 zur Prime-Time zu UHD1 by HD+ geschalten hat, der konnte bereits die Dokumentation „Costa Rica – Natur unter dem Regenbogen“ bewundern. Der Beitrag stammt vom Pay TV-Sender „PLANET“ der Teil des HIGH VIEW Netzwerkes ist. Man konnte etwas dem Grau des März entfliehen und sich über das tropische Klima und die außergewöhnliche Artenvielfalt von Costa Rica entführen lassen. Man muss sich nicht ärgern, hat man das Event verpasst, denn es werden noch viele weitere Folgen. Die bekannten DELUXE MUSIC Sessions (DLXM Session) brachte HD+ Abonnenten bereits musikalische Highlights wie Wyclef Jean, Revolverheld oder Olly Murs näher. Das Konzept soll laut HIGH VIEW auch in Zukunft beibehalten werden.

Dokus aus dem WAIDWERK VOD-Angebot

Zudem werden ausgewählte Inhalte aus dem WAIDWERK VOD-Angebot über den 4K-Sender UHD1 gezeigt. Am 8. April 2019 um 20:15 Uhr gibt es z.B. die Dokumentation „River Jaws – Riesenfische in unseren Flüssen“ in bester Bildqualität zu sehen. In der Hauptrolle: Der Wels. Der größte Süßwasserfisch Europas kann bis zu drei Meter lang werden und bringt bis zu 150kg auf die Fischwaage. Sicherlich nicht nur für Fischer eine interessante Doku.

Besitzer eines 4K Fernsehers mit HD+ Abonnement bekommen in absehbarer Zeit noch mehr Programm-Abwechlung auf UHD1 geboten. Die Entwicklung ist laut Alexander Trauttmannsdorff, Geschäftsführer von HIGH VIEW nachvollziehbar: „Die technische Entwicklung schreitet schnell voran. Schon heute gibt es über zehn Millionen UHD-TV-Geräte im Markt. Durch die Kooperation mit UHD1 haben wir den idealen Partner an der Seite, um den Zuschauern von PLANET, WAIDWERK und DELUXE MUSIC künftig noch mehr Inhalte in bester, hochauflösender Bildqualität zeigen zu können“.

„Formate in bester UHD Qualität“

Auch Georges Agnes, Geschäftsführer Operations und Produktentwicklung der HD Plus GmbH freut sich über zusätzliche UHD-Inhalte: „Immer öfter produzieren immer mehr Sender ihre Formate in bester UHD-Qualität. Die erste Wahl bei der Ausstrahlung ist aktuell UHD1. Denn bei uns finden die Sender eine hervorragende Infrastruktur, um ihre UHD-Produktionen in bester Qualität zu testen. Gleichzeitig können Zuschauer auf ihrem UHD-TV mit HD+ aus einem stets wachsenden Angebot an UHD-Formaten wählen. Das ist auch gut so, denn die Zuschauer schätzen die Entwicklung und fordern die bessere Bildqualität vermehrt ein.“

Wer UHD1 by HD+ empfangen möchte, benötigt neben einem 4K Fernseher mit Sat-Empfang (integrierter oder externer DVB-S2 Tuner) noch ein HD+ Modul und eine aktivierte Smart-Card. Viele neue TV-Geräte aus 2019 können das HD+ Angebot direkt am Fernseher freischalten. Der Kauf und installation eines CI+ Moduls samt Smart-Card fällt somit weg. Aktuell haben Samsung und Panasonic eine solche Funktion vorgestellt.

Die Empfangsparameter von UHD1:

  • Satellit: ASTRA 19,2° Ost
  • Transponder: 1.035
  • Frequenz: 10.994 MHz (Horizontal)
  • Modulation: DVB-S2, 8PSK
  • Symbolrate: 22.000 Ms/s
  • FEC 5/6

Netflix hält sich raus aus Apples Streaming-Plänen

Apple wird am 25. März 2019 seinen eigenen Streaming-Dienst mit vielen exklusiven Inhalten vorstellen. Nun hat sich dazu auch die Konkurrenz von Netflix zu Wort gemeldet. CEO Reed Hastings lobt Apple zwar als großartiges Unternehmen, wolle sich aber aus den weiteren Plänen des Herstellers aus Cupertino raushalten.

So will Apple offenbar, ähnlich wie Amazon mit seinen Amazon Prime Video Channels, die Möglichkeit geben aus einem Hub heraus andere, kostenpflichtige Angebote zu abonnieren. Auf diese Weise ermöglicht Amazon beispielsweise das Abonnieren von einzelnen Kanälen wie dem jüngst hinzu gestoßenen Comedy Central+. Netflix bzw. CEO Hastings bestätigt aber, dass der man mit Apple nicht in dieser Weise zusammenarbeiten wolle.

Apple ist eine großartige Firma. Wir wollen aber, dass die Nutzer unsere Inhalte über unsere eigenen Dienste konsumieren„, erklärt Hastings. Netflix ist dabei immer noch ein Partner von Apple, denn man bietet ja schließlich seine offiziellen Apps für Smartphones und Tablets mit iOS sowie für den Apple TV bzw. Apple TV 4K an. Schon an Apples TV-App hatte sich Netflix aber nicht beteiligt. Deswegen überrascht nicht, dass der Streaming-Anbieter auch kein Teil des Abonnement-Hubs von Apple sein möchte.

Angesprochen auf die mögliche Gefahr, die von Apples Streaming-Angebot ausgehen könne, erwähnte der Netflix-CEO, dass Wettbewerb auch ein Antrieb sei und die Zuschauer von jenem Ansporn profitieren würden. Netflix dürfte zudem den Vorteil haben, dass man schon lange am Markt aktiv ist. So müssen sich Konkurrenten wie Apple aber auch beispielsweise Disney mit Disney+ erst einmal diese loyale Kundenbasis erarbeiten.

Netflix setzt auf weitere, interaktive Serien

Der Netflix-CEO hat im gleichen Atemzug auch betont, dass man im Gegensatz zu Apple kein Technik-Unternehmen sei. Man sehe sich selbst eher wie Filmstudios wie Disney, da es Netflix in erster Linie um Inhalte gehe. Technik sei nur ein Mittel zum Zweck, um den Content auszuliefern. An diesem Punkt hat Netflix aber auch ein bestimmtes As im Ärmel: Man will in den nächsten Monaten mehr interaktive Inhalte wie etwa die Episode „Bandersnatch“ der Serie „Black Mirror“ produzieren. Offenbar kam das Experiment sehr gut an.

So wolle man in den nächsten ein bis zwei Jahren deutlich mehr derartiger interaktiver Serienepisoden, in denen die Zuschauer Entscheidungen über den Verlauf der Handlung treffen können, veröffentlichen. Man könne sich aber auch völlig andere Genres vorstellen, es müsse nicht so düster zugehen wie in „Bandersnatch“. Etwa wirft man auch Komödien oder romantische Filme ein. Etwa sei eine Dating-Serie möglich, in welcher der Zuschauer über das Liebesglück des Protagonisten mitentscheidet. Man darf also gespannt sein, wie es in diesem Bezug bei Netflix weitergeht!

‚ATARI VCS‘ 4K Konsole mit AMD Ryzen Prozessor verzögert sich erneut

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Bereits sein 2017 warten Retro-Fans und Technik-Nerds auf die neue „ATARI VCS“ Konsole. Die Auslieferung verzögert sich laut ATARI bis Ende 2019, dafür ist die 4K Konsole mit dem neuen AMD Ryzen Prozessor ausgestattet. 

Die Geschichte der „ATARI VCS“ entwickelt sich zur Never-Ending-Story. Nach mehreren Verzögerungen und einer Finanzierungs-Kampagne auf Indiegogo sollte die Konsole bereits Mitte dieses Jahres an Unterstützer ausgeliefert werden. Jetzt folgt die ernüchternde Nachricht, dass sich die Auslieferung auf Ende 2019 verschiebt. ATARI möchte seinen Kunden die bestmögliche Nutzererfahrung bieten und arbeitet deshalb eng mit seinen Hardware- und Software-Partnern zusammen. Das ATARI auf die neue 14nm AMD Prozessorstruktur RYZEN mit einer High-Performance Radeon Vega Grafikeinheit umschwenkt ist sicherlich einer der Hauptgründe für die Verzögerung.

ATARI VCS mit 4K/HDR Streaming

Die ATARI VCS wird dadurch nicht nur schneller, die Prozessoren werden unter Last auch nicht so heiß und sind zudem effizienter. Die Kühlung und das Netzteil der Konsole fällt dadurch kleiner aus, wodurch die Ingenieure mehr Platz im Gehäuse für andere Komponenten erhalten. Der Prozessor hat euch eine integrierte Ethernet-Schnittstelle, native 4K/HDR Wiedergabe mit HDCP 2.2 und einen sicheren Frame-Buffer, damit auch kopiergeschützte Streams (z.B. Netflix) über die Konsole abgerufen werden können.

Über 100 ATARI Klassiker + neue Spiele

Auf dem Ingiegogo-Profil der Konsole wird viel versprochen. Über 100 klassische Games werden auf der ATARI VCS vorinstalliert sein und auch neue Spiele sollen auf der Plattform laufen. Namhafte Gaming-Studios lassen sich in der Auflistung der bestätigten Partner leider noch nicht ausmachen. Spielehits wie Overwatch, Fortnite oder PUBG wird man auf der ATARI VCS sicherlich nicht zu spielen bekommen.

Die Collectors Edition der Atari VCS kommt mit Holzoptik an der Front
Die Collectors Edition der Atari VCS zeichnet sich durch eine Front in Holz-Optik aus

Das ganze Projekt erinnert doch stark an die OUYA-Konsole, eine unabhängige Android-basierte Gaming-Plattform, die Spiele von Indie-Entwicklern und großen Spiele-Studios unterstützen soll. Am Ende fehlte es jedoch an „Rückenwind“ aus der Community und den Entwicklern. Die OUYA konnte ihrem Hype nicht gerecht werden. Ob es ATARIs neue Konsole besser macht kann eigentlich nur die Zeit zeigen!

Tanz der Teufel 2 – 4K Blu-ray Test: Einfach nur „Groovy“!

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Die 4K Blu-ray Ankündigung zu „Tanz der Teufel 2“ hat sicherlich viele überrascht. Unser Test / Review zeigt, ob sich der B-Movie-Klassiker mit moderner Technik kombinieren lässt.

Inhalt (85%)

32 Jahre war Sam Raimis zweiter Langfilm Tanz der Teufel beschlagnahmt. 32 Jahre, in denen der Kult um den mit innovativen Kamerafahrten und grandiosen praktischen Masken ausgestatteten Horrorfilm gedeihen konnte. Dabei ist Raimis Film aus heutiger Sicht weitgehend harmlos. Sonderlich viel Blut gibt’s nicht zu sehen und die Dämonen sind derart überzeichnet dargestellt und maskiert, dass jeder halbwegs filmaffine Teenager das Gezeigte als Fantasie von der Realität differenzieren kann. Raimis eigens inszenierte Fortsetzung Tanz der Teufel 2 – Jetzt wird noch mehr getanzt erschien sechs Jahre nach dem Original und klotzte mit einem zehnmal höheren Budget. Satte 3,6 Mio. Dollar, die in eine Anhäufung von Spezialeffekten und großartigen Masken investiert wurden. Und selten genug feierte das internationale Publikum sowie sogar die Kritiker den Nachfolger genauso wie das Original – trotz mickriger Story. Da Raimi allerdings den Ton massiv änderte und vom rein ernsthaften Horror zu einer mit absurden Situationen angereicherten Horror-Komödie wechselte, hatte es Tanz der Teufel 2 sogar hierzulande einfacher. So wurde zwar sogar die Kinofassung seinerzeit noch um knapp eine Minute gekürzt und auch die späteren VHS-Veröffentlichungen kamen nicht ohne Schnitte davon. Doch schon die erste DVD-Version ließ in erstmals ungekürzt erhältlich werden. Seit 2016 ist er dann sogar ohne Schnitte nach einer Neubewertung ab 16 Jahren freigegeben.

Sieht nicht sehr einladend aus. Die Hütte aus "Tanz der Teufel 2" / Bildquelle: blu-ray-rezensionen.net
Sieht nicht sehr einladend aus. Die Hütte aus „Tanz der Teufel 2“ / Bildquelle: blu-ray-rezensionen.net

Der Tenor von Tanz der Teufel 2 ist so locker und spaßig, dass man heute wesentlich Härteres in Vorabendserien zu Gesicht bekommt – so eine Folge Bones hat da sicherlich gruseligere Einstellungen. Außerdem mauserte sich Darsteller Bruce Campbell spätestens hier zu dem Kultstar des Genres. Eine Beliebtheit, die bis heute ungebrochen ist. Vielleicht gibt das komplette Filmbusiness niemand anderen her, der so augenzwinkernd und selbstironisch unterwegs ist. Skandale um ihn blieben stets aus und wenn man ihn in Interviews erlebt, weiß man, dass sein sarkastischer Humor tatsächlich echt ist. Wenn er in Tanz der Teufel 2 mit seiner eigenen Hand kämpft, legt das die Grundlage für die legendäre Szene des Nachfolgers, in der er von zahlreichen Miniatur-Ausgaben seiner selbst angegriffen wird. Trotz dieser komödiantischen Nummern schafft es Raimi in seinem erst vierten abendfüllenden Film, den Mix aus Horror und Comedy zu einem harmonischen Ganzen zusammen zu fügen. Nicht wenige Fans halten den zweiten Teil sogar für besser als das Original. Das liegt wiederum auch daran, dass Raimi nicht der Macht des höheren Budgets verfiel, sondern bei zwar höherwertigen Masken und Effekten nach wie vor auf dieses vom B-Movie bekannte Maß an Amateurhaftigkeit und Rohheit setzte. Dazu gesellen sich die immer noch grandiosen Kamerafahrten von Peter Deming (der die Arbeit hinter der Kamera von Tim Philo übernahm).

Was soll schon passieren in einer einsamen Hütte mitten im Wald? / Bildquelle: blu-ray-rezensionen.net
Was soll schon passieren in einer einsamen Hütte mitten im Wald? / Bildquelle: blu-ray-rezensionen.net

Erwähnt werden soll hier aber auch mal einer, der oft nur im Hintergrund agiert, dort aber stets sensationell ist: Sams Bruder Ted. Die beiden Geschwister arbeiteten bis hin zu allen drei Spider-Man-Filmen immer zusammen. Schon in Tanz der Teufel hatte Ted eine winzige Rolle und in der Fortsetzung darf er die besessene Henrietta spielen – mit großartigem Make-up und im Ganzkörper-Latex-Kostüm kaum zu erkennen. Anekdoten vom Set erzählen sich, dass Raimi darin dermaßen schwitzte, dass Greg Nicotero (der spätere Walking-Dead-Spezialeffekte-Guru) nach Drehschluss den Schweiß in große Pappbecher aus dem Kostüm wringen musste. Ted Raimi jedenfalls ist einer, der in Genrekreisen ebenfalls Kultstatus hat und gerade aufgrund seiner teils skurrilen Nebenfiguren geliebt wird. Bei aller Maskerade, Komödie, dem effektiven Grusel und den tollen Darstellern ist das Schöne an Evil Dead 2 aber auch noch etwas Anderes: Denn man verzeiht ihm aufgrund seines Charmes und seines Kultstatus auch die groben Logik-Schnitzer. Denn wenn er als Sequel angelegt ist, warum ist dann die im Original zerstörte Hütte noch intakt? Und warum liegt das Necronomicon nicht in Asche aufgelöst, sondern quicklebendig herum? Fragen, die letztlich nebensächlich sind und nur zeigen, dass schlechter Geschmack wirklich Spaß machen kann. Schlechter Geschmack, der fünf Jahre später im temporeichsten und rasantesten Teil der Trilogie gipfelte: Armee der Finsternis.

Bildqualität (80%)

Schon die Blu-ray, die dem 2-Disk-Set beiliegt, nutzt das neue 4K-Master und schlägt die bisherige BD des Films um Längen. Sie ist nicht mehr wachsartig weich gefiltert, sondern zeigt das original Korn auf eine Art und Weise. Die Detailtiefe und Kontrastgebung sind wirklich beeindruckend viel besser geworden. Die UHD, die dann auf einem echten 4K-Scan basiert, kann zwar auch nicht verschweigen, dass nicht alle Aufnahmen durchweg scharf sind (auch bedingt durch viele Matte Paintings), doch gegenüber der bereits guten (neuen) Blu-ray zeigen sich Gesichter und Hautfarben nochmals wärmer und natürlicher. Farben wie bspw. Blutschmierer kommen prägnanter rüber. Das liegt zum einen natürlich auch am erweiterten Farbraum im Rahmen von Rec.2020, aber auch an der höheren Bilddynamik, die zusätzlich zu HDR10 auch in Dolby Vision vorliegt. DV entfernt in vielen helleren Einstellungen noch mal einen leichten Grauschleier, den HDR10 nicht immer perfekt beseitigt. Beiden dynamischen Varianten gleich: Die finalen Szenen, die schon im Setting von „Armee der Finsternis“ stattfinden, fallen in Sachen Auflösung und Kontrastierung ab.

Die 4K Blu-ray bringt etwas mehr Plastizität, man sieht jedoch, dass das Makeup von Bruce Campell nicht für den UHD-Standard ausgelegt ist / Bildquelle: blu-ray-rezensionen.net
Die 4K Blu-ray bringt etwas mehr Plastizität, man sieht jedoch, dass das Makeup von Bruce Campell nicht für den UHD-Standard ausgelegt ist / Bildquelle: blu-ray-rezensionen.net

Tonqualität (50%)

Beim Ton von Tanz der Teufel 2 bleiben (neue) Blu-ray und UHD bei den bisherigen Fassungen – also dts-HD-Master 2.0 (Mono) fürs Deutsche und dts-HD-Master 5.1 fürs Original. Leider ist die deutsche Version arg krachig geraten. Mit extremer Lautstärke dringen die dämonischen Szenen ans Ohr und die Synchron-Dialoge tönen topfig, belegt und wie in einen Eimer gesprochen. Dafür sind die Actionszenen beinahe hysterisch überhöht und es mangelt ihnen ebenso an hochfrequenten wie an Tiefbasse-Anteilen. Im Prinzip gelangen nur mittlere Frequenzen ans Ohr und natürlich gibt’s prinzipbedingt (Mono-Ton) keine Soundeffekte. Beim englischen 5.1-Sound kann man zwar auch nicht von einem Wunderwerk der Akustik sprechen. Doch immerhin klingen Dialoge hier deutlich sauberer und wesentlich harmonischer ins Gesamtgeschehen eingebettet. Außerdem ist das Ganze auch nicht so dumpf und belegt – selbst wenn die Stimmen hier und da komprimiert klingen. Die Action-Sequenzen sind zudem nicht ganz so aufgeregt, auch wenn Höhen-Anteile hier ebenfalls fehlen. Hier und da huschen aber sogar mal ein paar Signale auf die Rears – beispielsweise Windgeräusche. Dem mittlerweile recht guten Bild hinkt der Sound aber dennoch hinterher.

Den schlechten Mono-Sound muss man dem Klassiker einfach verzeihen, sonst bekommt man graue Haare / Bildquelle: blu-ray-rezensionen.net
Den schlechten Mono-Sound muss man dem Klassiker einfach verzeihen, sonst bekommt man graue Haare / Bildquelle: blu-ray-rezensionen.net
  • Deutsch: DTS-HD MA Mono (50%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: DTS-HD MA 5.1 (60%) 2D-Betrachtung (Quantität)

Bonus (70%)

Überraschung beim Bonusmaterial. Während normalerweise die 4K-Scheibe ohne Extras auskommen muss und die beigepackte Blu-ray den Bonus enthält, wartet die Ultra-HD von Tanz der Teufel 2 nicht nur mit dem Audiokommentar von Sam Raimi, Scott Spiegel, Bruce Campbell und Greg Nicotero auf, sondern enthält das komplett neue 52-minütige Feature: „Bloody and Groovy Baby – Tribute to Sam Raimi“. In diesem von Christophe Goffette und Frédéric Leconte gedrehtem Film kommen zahlreiche berühmte Filmemacher wie Guillermo del Toro, Roger Corman, Jan Kounen, Edgar Wright, Xavier Gens oder Marcus Nispel zu Wort. Allesamt reflektieren sie über ihre persönliche Sichtung der Evil-Dead-Teile und darüber, was Raimi mit seinen beiden Filmen für einen Einfluss aufs Genre ausübte. Der Audiokommentar zeigt durchweg, wie viel Spaß die Macher beim Dreh hatten und hält zahlreiche irrwitzige Anekdoten bereit.

Gesamtbewertung Tanz der Teufel 2 (72%)

Tanz der Teufel 2 ist auch heute noch ein großer Spaß für Genre-Fans und wird zu Recht kultisch verehrt. Die UHD mit einem nativen 4K-remasterten Bild glänzt mit der bisher bestmöglichen Bildqualität – kein Vergleich zur bisherigen Blu-ray. Trotzdem der Ton qualitativ etwas hinterherhinkt, gehört diese Scheibe in jede gute Genre-Sammlung.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 14. Februar 2019 Review am: 28. Februar 2019
Erscheinungsjahr Film: 1987 Laufzeit: 84 Minuten
Filmstudio: StudioCanal FSK: ab 16 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Französisch, Spanisch
Bildformat:
1.77:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch DTS-HD MA Mono
Englisch DTS-HD MA 5.1
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

Tanz der Teufel 2 Trailer:

Apple im Streaming-Wahn: Neue Informationen zum kommenden Dienst

Apple wird am 25. März 2019 seinen eigenen Videostreaming-Dienst offiziell enthüllen. CEO Tim Cook wird entsprechend im Steve Jobs Theater in Cupertino vor geladenen Gästen aus Hollywood eine Präsentation abhalten. Nun sind schon vorab weitere Informationen zu dem Repertoire der Plattform durchgesickert.

Apple will in Zukunft stärker auf Dienstleistungen wie Apple Music, iTunes aber auch den kommenden Dienst für Videostreaming setzen. Der Grund liegt darin, dass die Verkaufszahlen der iPhone eher stagnieren und der Markt zunehmend gesättigt ist. Deswegen will man die Umsätze durch Dienstleistungen ausbauen. Da kommt ein eigener Streaming-Dienst als Konkurrenz zu Amazon Prime Video und Netflix natürlich gerade recht.

Doch auch der Markt für Streaming ist heiß umkämpft: Neben Apple plant ja etwa Disney mit Disney+ eine eigene Lösung. Comcast hegt ganz ähnliche Gedanken. Apple soll zudem aktuell gleichermaßen für Euphorie aber auch Skepsis sorgen. So kommuniziere das Technik-Unternehmen völlig anders, als man es in Hollywood gewohnt sei. Dort wird normalerweise viel hinter verschlossenen Türen kommuniziert, rege geplaudert und immer wieder der Dialog gesucht. Apple hingegen übe sich mehr in Geheimhaltung und teile etwa selbst den verantwortlichen Serienmachern bisher gar nicht mit, wann ihre Projekte sozusagen auf Sendung gehen sollen. Das habe für etwas Unmut gesorgt.

Außerdem sei Apple stark involviert, was die Darstellung der hauseigenen Produkte innerhalb der jeweiligen Formate betreffe. Komme also etwa ein iPhone vor, wolle das Unternehmen genau wissen wie das Smartphone im Rahmen der Serie eingesetzt werde. Zusätzlich will man nur eine positive, gesellschaftlich eher neutral positionierte Atmosphäre in seinen Inhalten zeigen. Düstere Antihelden wird es also bei Apples Streaming-Angebot etwa nicht geben. Hier gab es dann sogar eine Auseinandersetzung zwischen dem Regisseur M. Night Shyamalan („The Sixth Sense“) und Apple. Stein des Anstoßes waren Kruzifixe, die in dem Thriller von Shyamalan zu sehen sind.

Apple vereint viele große Partner aus Hollywood

Als weitere Partner hat Apple unter anderem vor und hinter der Kamera Reese Witherspoon, Jennifer Aniston, Brie Larson, Jason Momoa, Octavia Spencer, J.J. Abrams, M. Night Shyamalan und Steven Spielberg versammelt. Fünf Originalserien sind bereits abgedreht, sechs weitere befinden sich noch in Produktion. 2020 möchte man die Anzahl der Eigenproduktionen für den Streaming-Dienst noch stark erhöhen, wenn alles gut anläuft.

Kinder will man offenbar auch mir Specials zu den „Peanuts“ erfreuen, während Erwachsene sich auch auf Filme freuen können, die sich der Hersteller aus Cupertino beim Sundance Film Festival sicherte. Auf der Liste der Eigenproduktionen stehen aktuell wiederum:

  • Namenloses Projekt von Reese Witherspoon und Jennifer Aniston
  • „Amazing Stories“ – Reboot von Steven Spielberg
  • „Are You Sleeping?“ – Mystery-Format mit Octavia Spencer
  • „For All Mankind“ Science-Fiction-Serie von Ronald D. Moore
  • „See“ mit Jason Momoa
  • Namenloser Thriller von M. Night Shyamalan
  • „Little America“ – Anthologie-Serie, geschrieben von Kumail Nanjiani und Emily V. Gordon
  • Namenlose Comedy-Serie von Rob McElhenney und Charlie Day
  • Central Park“ – ein animiertes Musical des Schöpfers von „Bob’s Burgers”, Loren Bouchard
  • „Home“ – Dokumentar-Serie von Matt Tyrnauer
  • „Dickinson“ – Comedy Serie um Emily Dickinson

Ob die Pläne von Apple aufgehen, muss die Zeit zeigen. Mit Amazon Prime Video, Netflix und all den anderen Neuankömmlingen wie Disney+ zu konkurrieren, wird kein leichtes Unterfangen – selbst für Apple nicht.

OLED934: iF Design Award enthüllt neuen Philips 4K OLED TV

TP Vision hat wohl noch weitere OLED Fernseher für 2019 in Planung. Erste Abbildungen sowie eine knappe Beschreibung des Philips OLED934 taucht auf der Webseite des iF Design Awards auf!

Es ist sicherlich kein Geheimnis, dass Philips (TP Vision) noch ein paar OLED-Highlights für den Herbst 2019 geplant hat. Wir hatten euch bereits einen groben Überblick über die noch nicht angekündigten Modelle gegeben. Konkretere Angaben gibt es jetzt auf der Webseite des iF Design Awards, auf der der neue 4K OLED Fernseher mit der Seriennummer 934 erstmals in Bild und Text vorgestellt wird. Das Design-Team von TP Vision hat auch merklich ins Zeug gelegt, um die OLED934 Premium-Serie auffällig zu präsentieren. Ein ultraschlanker Rahmen fasst das OLED Display ein. An der rechten, unteren Ecke wird das Philips-Logo dezent präsentiert. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich)

Auch die Rückseite des Philips OLED934 kann sich sehen lassen
Auch die Rückseite des Philips OLED934 kann sich sehen lassen

Bower & Wilkins Soundbar

Das Display scheint zu schweben. Der Grund dafür ist ein Standfuß der zum größten Teil aus einem „Engineered Sound Bar“ von Bower & Wilkins besteht. Der minimalistische Standfuß besteht laut Jury des iF Awards aus Premium-Materialien. Auf den Abbildungen scheint es fast so, als wäre der Soundbar in einem Chrom-Chassis eingefasst. Um den Klang bestmöglichst transportieren zu können, ohne die Lautsprecher visuell sichtbar zu machen, setzt TP Vision beim OLED934 wieder auf Akustik-Stoff des dänischen Textilunternehmens Kvadrat.

Die iF Jury weiter: „Die Herausforderung bestand darin, Top-of-the-Range-Technologien in einem Design zu vereinen, dass ultimative Leistung vermittelt und gleichzeitig in moderne Einrichtungen passt. Der maßgeschneiderte Kvadrat-Aktustik-Stoff schafft eine klare Verbindung zu modernen Möbeltrends.“

Dolby Vision & Ambilight

Mit „Top-of-the-Range-Techologien“ ist sicherlich das 4K OLED-Panel, Philips Ambilight sowie die Unterstützung für dynamische HDR-Inhalte HDR10+ und Dolby Vision gemeint. Auch die neue Android TV 8.0 Oberfläche dürfte sich gut mit dem hochwertig verarbeiteten OLED934 vertragen.

Wann genau der 4K OLED in den Handel kommt ist leider noch nicht kommuniziert. Auf der iF Design Award Webseite wird auch nur 2019 als Starttermin kommuniziert. Wir denken, dass die Modelle im September/Oktober dieses Jahres in 55 und 65 Zoll ausgeliefert werden.

Preisvergleich OLED934: