Wer möchte, kann über die offizielle App namens „Wireless Display“ in Zukunft auch PC-Spiele an einer Xbox One zocken. Das Programm steht bereits über den Microsoft Store zum Herunterladen bereit.
Die App für Wireless Display wurde bereits vor einiger Zeit veröffentlicht, funktioniert aber erst jetzt auch im Verbund mit den Spielekonsolen der Reihe Xbox One. Im Wesentlichen reicht ihr also eure PC-Games als Stream an die Xbox One weiter und könnt sie dann an der Konsole mit einem Gamepad zocken. Worin der Sinn liegen soll? Das kann von Vorteil sein, falls ihr etwa einen leistungsstarken Gaming-PC besitzt, jenen aber nicht direkt an den Fernseher in einem anderen Zimmer anschließen könnt / wollt.
Um Wireless Display nutzen zu können, benötigt ihr natürlich die App und eine Xbox One sowie einen PC mit dem Betriebssystem Windows 10 ab der Build-Version 18288.0 oder aktueller. Dann ist es z. B. möglich über Steam oder den Microsoft Store erworbene PC-Spiele an die Xbox One zu streamen. Als Basis dient im Hintergrund offenbar die Miracast-Technologie.
Das Streamen von DRM-geschützten Inhalten funktioniere laut Microsoft ausdrücklich nicht. Es ist also beispielsweise nicht möglich einen Netflix-Stream von einem Windows-PC an die Xbox zu übertragen. Auf so eine Idee dürften aber ohnehin nur wenige Anwender kommen, da es eine offizielle App für Netflix ohnehin direkt für die Spielekonsolen gibt. Microsoft ist dabei nicht der einzige Hersteller, der derartige Konzepte verfolgt. Steam Link von Valve funktioniert beispielsweise ganz ähnlich. Allerdings gibt es Steam Link aktuell nicht für die Xbox One.
Wireless Display ist eine kostenlose App
Die App für Wireless Display ist kostenlos und kann sowohl an PC als auch Konsole über den Microsoft Store heruntergeladen werden. Zu finden ist die Anwendung direkt unter diesem Link. Zur Verfügung steht Wireless Display außerdem auch für den Microsoft Surface Hub. Es ist nicht nur das Zocken auf diese Weise möglich: Auch etwa Fotos und Videos lassen sich auf diese Weise an die Spielekonsole zur Darstellung am Fernseher weiterreichen.
Ebenfalls funktioniert Wireless Display beispielsweise auch in Kombination mit Microsoft Edge, falls ihr Websites vom PC an die Konsole streamen möchtet. Viel Spaß beim Ausprobieren!
Alle Jahre wieder werden die iF Design Awards verliehen. LG Electronics freut sich vor allem über einen iF Gold Award für seinen neuen E9 4K OLED TV in der Kategorie „herausragendes Design“.
Die schlanken OLED Displays erlauben den TV-Herstellern unterschiedlichste Designs zu realisieren. So verwundert es nicht, dass immer wieder OLED Fernseher mit Awards ausgezeichnet werden, die die Ästhetik der Geräte bewerten. LG Electronics 2019-Modell E9 darf sich jetzt über einen begehrten iF Gold Award freuen. Die Auszeichnungen wurde am 16. März im Rahmen einer großen Gala in München verliehen. Das es sich bei den iF Design Awards um eine renommierte Auszeichnung handelt zeigen allein die eingereichte Beiträge. Aus über 6.000 Produkten bekamen gerade einmal 66 Stück einen iF Gold Awards verliehen.
Auch der aufrollbare R9 OLED TV von LG erhielt einen Award von der iF Jury
LG OLED-Modelle 2019 räumen ab
Wer mit Gold prämiert wird, zählt laut Ansicht der Jury wirklich zum „Best Of The Best“ in der jeweiligen Kategorie. Es gibt jedoch weitaus mehr Produkte die ein interessantes und innovatives Design bieten. In diese Kategorie fallen auch viele Innovationen, die vielleicht noch gar nicht im Handel erhältlich sind. Für diese Geräte gibt es dann die regulären „iF Design Awards“. Von diesen Auszeichnungen konnte sich LG Electronics gleich 14 Stück sichern, unter anderem für seinen ausrollbaren R9 OLED, den SIGNATURE 8K OLED TV sowie für den Nachfolger des beliebten C-Modells (C9). Doch damit nicht genug. Aus dem Bereich Unterhaltungselektronik wurde auch der UltraWide 32:9 Monitor (49WL95C), der Dolby Atmos Soundbar SL9YG sowie der 4K Laser Projektor HU85L prämiert.
Von OLED bis Bierbrau-Automat
Auch innovative Haushalts-Geräte bekamen eine Auszeichnung. Von der SIGNATURE KITCHEN SUITE (Induktionskochfeld, Dampfgarer, Kaffeemaschine), über dem LG Bottom Freezer bis hin zum Bierbrau-Automaten „LG HomeBrew UX“. Eine komplette Liste aller mit einem Design ausgezeichneten Produkte und Hersteller liegt uns aktuell leider noch nicht vor. Wir sind gespannt, ob sich auch die Mitbewerber von LG Electronics einige Awards sichern konnten.
Der Titel „Predator Upgrade“ verspricht eine Verbesserung des Predator-Franchises. Ob dies gelingt und wie sich die 4K Blu-ray schlägt liest ihr in unserem Test / Review.
Inhalt (65%)
Shane Black ist kein unbeschriebenes Blatt, wenn es um das Predator-Franchise geht: Als Produzent Joel Silver 1987 Predator auf den Weg brachte, bot man Black an, ein paar Zeilen zum Skript hinzuzufügen, die das Geschehen etwas mit Witz auflockerten sollten – immerhin hatte er kurz zuvor das humorvolle Drehbuch zu Lethal Weapon verfasst. Black lehnte dankend ab, da er nicht fand, dass der Film Humor benötige. Doch man blieb hartnäckig und lud ihn ein, zumindest als Darsteller mit zu machen. Zum „Dank“ für seine Absage als Co-Autor fiel Blacks Figur Hawkins (der mit den nervtötenden Pussy-Gags) dem Predator als Erster zum Opfer. Nun, 30 Jahre später, schließt sich der Kreis und der versierte Filmemacher darf noch mal ran, ans Franchise. Zeitlich spielt er mit Predator – Upgrade zwar in der Gegenwart, sortiert sich aber dennoch zwischen Predator II und Predators ein. Erkennbar ist das vor allem aufgrund der zahlreichen Querverweise auf den zweiten Teil.
Wie intelligent kann es sein einen scheinbar toten Predator untersuchen zu wollen?
Black versucht sich außerdem daran, wieder die Atmosphäre des Originals einzufangen. Dazu verlegte er die Hauptschauplätze der Kämpfe zwischen Menschen und Predatoren wieder von der Stadt in ein Waldgebiet und macht erneut ausgiebig Nutzen von der Infrarot-Sicht der Jäger. Und er tat das, was er damals verweigerte: Humor integrieren. Es scheint, als hätte er seine Meinung geändert, denn in der Figur Coyles und dem unter Tourette leidenden Baxley wechseln sich Zoten und Running Gags ab. Allerdings muss man nicht jeden Witz mögen, wirken sie doch zeitweise so aus der Zeit gefallen wie die Outlaw-Typen selbst.
Wesentlich zeitgemäßer ist der Blutzoll, der sich der härteren Gangart bedient. Befürchteten Fans der ersten beiden Teile eine Verweichlichung der Gewalttaten, darf Entwarnung geben werden. Der Splatterfaktor ist für einen SciFi-Actioner erstaunlich hoch. Gerade die praktischen Masken überzeugen dabei auch. Leider gilt das nicht für (alle) CGI-Szenen. Ziemlich glücklich gelang dazu die Wahl von Brian Prince, der den Predator spielt. Der 2,07 Meter große Kerl ist nicht nur physisch entsprechend gebaut, sondern aufgrund seiner Leidenschaft für Parkour-Sport auch in Sachen Bewegungsabläufe perfekt trainiert. Ebenfalls nicht billig ist die Action, die Shane Black angemessen rasant und ausgefeilt inszenierte. Allerdings täuscht das nicht über das unschlüssige Drehbuch hinweg. Immer wieder hat man das Gefühl, Predator – Upgrade könne sich nicht so recht entschließen, was er eigentlich möchte. Oft wirken die Sequenzen abgehackt und zusammenhanglos – ganz zu schweigen vom teils unangebrachten Humor des Predatoren (Stichwort: Schwarzenegger-Thumbs-up-Geste). In solchen Szenen ist der Film kurz davor, seiner brutalen Hauptfigur jeglichen Schrecken zu nehmen.
Predator – Upgrade wurde mit den beiden Arri-Kameras Alexa XT und Alexa Mini aufgezeichnet. Diese liefern am Ausgang 3.4K. Für das Digital Intermediate wurde hier allerdings auf 2K herunter gerechnet und für die UHD entsprechend wieder hochskaliert. Davon ab hat man der Scheibe natürlich einen im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum spendiert und mit HDR10 die statische Standard-Variante des höheren Kontrastumfangs implementiert.
Vor allem in den dunklen Szenen übertrifft die Bildqualität der 4K Blu-ray die reguläre HD Blu-ray
In Sachen Schärfe und vor allem Kontrast kann die UHD gegenüber der BD trotz „nur“ 2K DI tatsächlich fast in jeder Szene zulegen. Allerdings zeigt sie in einigen Szenen stärker sichtbare Unruhen. So setzt es beispielsweise unschönes Rauschen auf dem orangeroten Himmelshintergrund, wenn der Außerirdische in die Erdatmosphäre eindringt – ein Rauschen, das die BD an gleicher Stelle nicht zeigt. Dafür ist gerade Schwarz viel satter und weit weniger grau als über die Blu-ray. Exemplarisch wunderbar zu sehen in der Eröffnungssequenz. Dort ist das All wirklich pechschwarz und wunderbar tief.
Auch Close-ups profitieren von der hochgerechneten 4K-Scheibe, was wieder einmal zeigt, dass ein 2K-DI kein Makel sein muss, wenn es gut umgesetzt wurde. Gerade in den Laborszenen kommt die gute Auflösung zur Geltung. Die teils sehr hell ausgeleuchteten Räume offenbaren eine hohe Detailtiefe sowie gleißend helle Arbeitskittel ohne jedoch je zu überstrahlen. Auch die wässrig-spiegelnde Oberfläche der Predator-Haut wirkt wunderbar plastisch über die UHD. Ebenfalls besser sind auch die Spitzlichter – und davon gibt’s eine Menge. Da der Film zu weiten Teilen im Dunkeln spielt, sieht man das Weiße in den Augen oder die hellen Zähne der afroamerikanischen Darsteller extrem prägnant hervorblitzen.
Wie üblich hat 20th Century Fox seinem Titel „nur“ eine dts-Spur für die deutsche Fassung beschert, während der O-Ton der Blu-ray in verlustfreiem dts-HD-Master daherkommt. Das ist zwar grundsätzlich ärgerlich, weil man dem deutschen Zuhörer damit dauerhaft nur komprimierten Sound zur Verfügung stellt. Doch grämen muss man sich deshalb nicht, weil Fox für reguläres dts beständig sehr hohe Qualität abliefert. Schon der Beginn von Predator – Upgrade zeigt, dass gut ausgenutztes dts auf hohem Niveau spielen kann. So erklingen die Szenen im All mit den beiden kämpfenden Gleitern äußerst effektvoll und reizen zudem den Subwoofer bis an seine Grenzen. Direkt danach wechselt die Szenerie in den Urwald und man hört die Tiere mit sensationeller Direktionalität aus allen Speakern.
Taucht dann der zweite Predator im All wieder auf und dringt durch den Spalt, setzt es wieder ordentlich Dynamik und während des Kampfes im Laboratorium bekommen auch die Surrounds wieder gut zu tun. Stets herausragend und nach wie vor genial sind die klackernden Geräusche, die der Predator beständig von sich gibt. Und wenn dann der ausgewachsene Hybrid-Predator auftritt, gibt’s akustisch eh kein Halten mehr. Die UHD erhält für den englischen Sound ein Upgrade und punktet nun mit Dolby Atmos.
Wer sich den Originalton von Predator Upgrade mit Dolby Atmos zu Gemüte führt, wird positiv überrascht
Von Beginn an spielt hierbei die Filmmusik von oben etwas mit, was für ein etwas räumlicheres Rundumerlebnis sorgt. Erste echte 3D-Soundeffekte gibt’s allerdings auch schon früh – beispielsweise, wenn das Raumschiff nach knapp einer Minute gleich mehrfach über die Kamera hinwegrauscht. Und wenn nach ziemlich genau sechs Minuten zum ersten Mal das knatternde Kehlengeräusch des Predatoren von oben hört, zuckt man unwillkürlich zusammen. Wenn dann nach 19’05 aber der Donner des nahenden Gewitters erklingt, sind die Heights hörbar präsent. Im Labor gibt es dann einen ziemlich unangenehmen 3D-Soundeffekt, wenn Casey und der Kollege durch die Ultraschalldusche entkeimt werden. Und beim „Level-2-Alert“ sitzt man dann nach einer kurzen akustischen Entspannungsphase wieder aufrecht im Heimkino-Sessel. Brachial wird’s wenn nach etwas über einer halben Stunde weitere Gleiter am Himmel auftauchen und über Casey hinweg fliegen. Auch die schweren Tritte des Predator kommen prägnant von oben, was ein besonders cooler Soundeffekt ist. Im Finale bekommt dann der Wald wieder ein geniales Eigenleben, wenn man die Baumwipfel von oben hört, während der Jäger sich an ihnen entlang bewegt.
Im Bonusmaterial von Predator – Upgrade finden sich drei entfernte Szenen. Außerdem gesellt sich eine verpatzte Szene mit Nettles hinzu. Daran schließen sich vier Featurettes an. Im ersten geht’s hinter die Kulissen mit Regisseur Shane Black. Black erzählt, wie er seinerzeit zum Original-Predator kam. „Die Evolution des Predators“ schildert als Hauptfeature die Entwicklung, die der außerirdische Jäger über die Jahre gemacht hat und die man für den jüngsten Teil vornahm. „Das Einsatzteam“ kümmert sich hingegen um die menschlichen Hauptdarsteller. Darum, welche Typen da aufeinander treffen und um die Entwicklung der Kameradschaft innerhalb der Gruppe. „Ein Rückblick auf die Predator-Filme“ fasst abschließend in jeweils drei Minuten noch mal die entscheidenden Momente der drei Vorgänger-Filme zusammen.
Kurzweilige Action und eine gute Bildpräsentation können nicht darüber hinwegtrösten, dass diesem Predator-Film irgendetwas fehlt
Gesamtbewertung Predator – Upgrade (80%)
Predator – Upgrade ist blutig, rasant und hat irgendwie alles, was auch Teil I und II ausmachte – dennoch fehlt irgendwas. Regisseur Black kennt sich zwar mit dem Franchise aus, dennoch schafft er es nur bedingt, den Film zu einem homogenen Ganzen werden zu lassen. Und am Ende kommt ihm in die Quere, was er für das Original als Co-Autor noch ablehnte: Der teils unpassende Humor.
Technisch gesehen hat die UHD trotz leichter Rauschmuster auf helleren Bereichen das plastischere Bild mit besserer Detailauflösung und den kräftigeren Farben. Außerdem lohnt sich der englische Dolby-Atmos-Track, der mit zahlreichen direktionalen Soundeffekten und bisweilen fantastischem Sound-Design den Schrecken der außerirdischen Jäger intensiviert.
Die Fans wurden unverhofft erhört: Disney knickt ein. Nachdem man den Regisseur James Gunn wegen umstrittener Tweets vom Projekt „Guardians of the Galaxy 3“ abgezogen hatte, darf er nun doch wieder auf dem Regiestuhl Platz nehmen.
Wir erinnern uns: Mitte 2018 hatte Disney bzw. Marvel Gunn gefeuert. Stein des Anstoßes waren mehrere Jahre alte Tweets, in denen der Regisseur provokante Witze über beispielsweise Kindesmissbrauch riss. Die Entscheidung war schnell umstritten, denn sowohl Darsteller wie Dave Bautista (Drax der Zerstörer) als auch die Fans der Filme zu „Guardians of the Galaxy“ empfanden die Entscheidung von Disney bzw. Marvel als übertrieben.
Nun scheint man auch beim Studio umgedacht zu haben. Denn der Regisseur zu „Guardians of the Galaxy 3“ ist niemand anderer als James Gunn. Aus kreativer und wirtschaftlicher Hinsicht dürfte dies der richtige Weg sein: Gunn prägte den Stil der bisherigen beiden Filme, die sowohl bei Kritikern als auch beim Publikum sehr gut ankamen und zusammen mehr als 1,6 Mrd. US-Dollar einspielten.
Der Vorsitzende der Walt Disney Studios, Alan Horn, soll offenbar von Gunns Entschuldigung und Selbstreflexion beeindruckt gewesen sein. Mehrfach traf sich Horn nach der Entlassung mit Gunn. Auch die Unterstützung der Fans und Schauspieler soll Horn am Ende umgestimmt haben. Neben Bautista setzten sich auch Chris Pratt und Zoe Saldana für eine Rückkehr von Gunn ein.
Regisseur James Gunn dankt bei Twitter den Fans
Einen neuen Regisseur für „Guardians of the Galaxy 3“ gab es bisher noch nicht. Am Ende war die ganze Angelegenheit also viel Rummel um nichts bzw. vermutlich sogar gute Publicity für den anstehenden Film. Gunn hat sich wiederum bei Twitter bei den Fans bedankt. Er sehe das ganze als Ansporn sich weiter zu entwickeln und den an ihn gerichteten Ansprüchen gerecht zu werden.
Spannenderweise arbeitet Gunn nun auch für die Konkurrenz: Denn für Warner Bros. bzw. DC wird er bei „Suicide Squad 2“ Regie führen. Offenbar hat man damit bei Marvel aber kein Problem, denn nun ist er dann eben für beide Seiten tätig.
Samsung ist ganz vorne mit dabei, wenn es um 8K-Fernseher geht. Letztes Jahr veröffentlichte man die QLED Q900R und 2019 sind die Q950R mit HDMI 2.1 am Start. Nun setzt man sich auch für nativen 8K-Content ein. Deswegen hat man mit den Künstlern Culcha Candela das erste deutschsprachige Musikvideo in 8K vorgestellt.
Ob man die Musik von Culcha Candela mag, ist natürlich Geschmackssache. Ihr erfolgreichstes Lied war bisher „Hamma!“ aus dem Jahr 2007. Die Kooperation mit Samsung ist natürlich in erster Linie technisch und weniger musikalisch interessant. So liegt das Video zur neuen Single „No Tengo Problema“ eben nativ in 8K vor. Regie führte Manuel Cortez.
Gezeigt wurde das Video das erste Mal im Rahmen der Samsung Roadshow am 7. März in Köln. Um den Clip in 8K zu konsumieren, ist natürlich auch ein entsprechender Fernseher die Voraussetzung. Viel Auswahl gibt es da aktuell noch nicht. Primär sind das die QLED Q900 und Q950R sowie auch OLED-Varianten von LG. Doch der Markt entwickelt sich, denn auch Hersteller wie Sony oder TCL haben bereits 8K-TVs vorgestellt.
Culcha Candela erstrahlen in 8K
Dass Samsung ein derartiges Musikvideo mitproduziert hat, geschieht natürlich nicht einfach aus Jux und Dollerei. Vielmehr will man aufzeigen, was mit 8K möglich ist und so natürlich mehr oder minder indirekt seine eigenen TVs empfehlen. Denn das Problem mit den aktuellen 8K-Modellen ist natürlich, dass ihr Sinn in der Praxis noch relativ beschränkt bleibt. Das liegt schlichtweg daran, dass es kaum 8K-Material gibt, mit dem man die TVs wirklich ausnutzen könnte.
Knallbuntes Musikvideo soll die Vorzüge von 8K und HDR betonen
Das farblich überdrehte Video zu „No Tengo Problema“ von Culcha Candela eignete sich auch aufgrund der quietschbunten Farbgebung besonders, um 8K und HDR auf einen Schlag in Szene zu setzen. Produziert wurde das Video Ende Februar in den Havelstudios in Berlin-Spandau. Für die Aufnahmen griff man auf ein Red Monstro mit 8K zurück. Bei der Post Production arbeitete man mit HDR -Grading und natürlich dem erweiterten Farbraum, um das Beste aus dem Material herauszuholen.
Das Design des Q950R gleicht dem des Vorgänger Q900R
Laut Samsung begutachtete man das Material dann auch immer wieder an einem Samsung Q900R, um die einzelnen Produktionsschritte in 8K zu verfolgen und zu kontrollieren. „Die Möglichkeiten von 8K sind enorm. Erstmals alle Nuancen, die wir uns im Storyboard überlegt haben, auch im fertigen Video in einem solch hohen Detailgrad zeigen zu können, ist eine tolle Erfahrung„, sagt dazu der Regisseur Manuel Cortez. Da könnte in Zukunft also noch mehr folgen.
Die Amazon Prime Video Channels erhalten regelmäßig neuen Zuwachs. Als jüngsten Neuankömmling kann man nun Comedy Central+ vermelden. Im Angebot des Kanals findet sich unter anderem „The Daily Show“ mit Trevor Noah wieder.
Dabei sind die Amazon Prime Video Channels ein zusätzliches Angebot, das abgekoppelt vom Streaming-Dienst Prime Video existiert. So lassen sich über die Channels einzelne Pay-TV-Sender buchen. Gegen eine monatliche Gebühr pro Sender erhalten Interessierte Zugriff auf den entsprechenden Content. In Deutschland und Österreich ist Comedy Central+ nun der neueste Ankömmling.
Zum Repertoire des auf Comedy spezialisierten Senders zählen auch Originalserien wie „Broad City“, „Corporate“, „Another Period“, „Detroiters“, Workaholics“, „The President Show“ oder „Inside Amy Schumer“. Zusätzlich könnt ihr dort etwa die dritte Staffel der Serie „Teachers“ finden – noch vor der Ausstrahlung im linearen deutschsprachigen TV. Zum weiteren Angebot zählen auch Roasts rund um Donald Trump, Charlie Sheen oder z. B. den kanadischen Popstar Justin Bieber.
Das eingangs erwähnte „The Daily Show“ mit Trevor Noah ist dabei das Zugpferd des Pay-TV-Kanals, denn diese Sendung bleibt exklusiv für den Channel. Neue Episoden jener satirischen News-Sendung findet ihr bei Comedy Central+ jeweils nur einen Tag nach der Ausstrahlung im amerikanischen Fernsehen. Allerdings handelt es sich hier um englischsprachige Inhalte. Der englischen Sprache solltet ihr also mächtig sein.
Comedy Central+ ist ab sofort buchbar
Buchen könnt ihr Comedy Central+ schon jetzt. Der Preis beträgt 2,99 Euro pro Monat. Kündigen könnt ihr monatlich. Zuletzt war zuvor der türkischsprachige Sender BluTV zu den Amazon Prime Video Channels hinzugestoßen. Mit Comedy Central+ visiert man nun wieder eine noch etwas breitere Zielgruppe an. Man erwähnt dabei auch Formate mit amerikanischen Schauspielern und Comedians wie der bereits erwähnten Amy Schumer aber auch Donald Glover, Kumail Nanjiani, Felix Lobrecht, Abdelkarim, Ingmar Stadelmann und vielen weiteren.
Comedy Central+ will mit US-Comedy deutsche Fans locken
Wer also US-Comedy mag und firm in der englischen Sprache ist, kann sich Comedy Central+ ja eventuell einmal anschauen. Das Angebot der Amazon Prime Video Channels wird dadurch nun jedenfalls noch eine Ecke breiter.
Sky Deutschland hat für sein Angebot Sky Q umfangreiche Neuerungen angekündigt. Durch ein üppiges Update halten etwa direkt die Apps für sowohl YouTube als auch den öffentlich-rechtlichen Sender Arte Einzug. Zudem gibt es ab sofort einen speziellen Kids Mode für mehr Familienfreundlichkeit.
Die neuen Apps für YouTube und Arte sind ab sofort für Nutzer von Sky Q mit von der Partie. Via YouTube lassen sich über Sky Q auch Inhalte in Ultra HD abrufen. Die App für den TV-Sender Arte wiederum bietet kostenlosen Zugriff auf die Inhalte des deutsch-französischen Kultursenders in HD. Dabei steht sowohl eine Mediathek zur Verfügung, die Sendungen bis zu 90 Tage nach der Ausstrahlung speichert, als auch ein Livestream.
Der neue Kids Mode wiederum ermöglicht es Eltern, eine spezielle Oberfläche für ihre Kinder einzurichten. Über die Jugendschutz-PIN lässt sich der Wechsel zur Standard-UI verhindern. Bei aktiviertem Kids-Mode können die Kinder laut Sky Deutschland ausschließlich auf lineare Sender, On-Demand-Inhalte und Aufnahmen aus der Kids Sektion zugreifen. Auch nach dem Ausschalten der Sky Q Box bleibt jener Modus aktiv. Nur eine erneute PIN-Eingabe erlaubt den Wechsel zurück in den Standard-Modus. Eine gute Möglichkeit für Eltern ihren Kindern risikolos die Nutzung von Sky Q zu ermöglichen.
Als weitere größere Neuerung bewirbt Sky den Stromsparmodus Eco Plus. Er ist im Energiesparmenü auswählbar. Fünf Minuten nach dem Ausschalten leitet die Sky Q Box dann in den Deep Standbymodus über. Abhängig von der Nutzung lasse sich laut Sky der Stromverbrauch mit Eco Plus auf bis zu 0,5 Watt reduzieren. Für Updates wird das Gerät nachts für eine Stunde aufgeweckt und danach direkt wieder in den Deep Standbymodus versetzt. Programmierte Aufnahmen werden auch weiterhin durchgeführt.
Sky und Netflix Programme bequemer finden
Last but not least lassen sich Sendungen bei Sky bzw. Inhalte bei Netflix nach dem neuen Update bequemer finden. Zudem werden zu vielen auf Abruf verfügbaren Inhalten werden künftig Trailer angeboten, die über die Funktion „Trailer ansehen“ abgerufen werden können. Im Bereich Filme>Empfehlungen erhalten Kunden künftig zudem mehr persönliche Vorschläge. Jene sollen auf den bereits angesehenen Filmen basieren. Kennen Nutzer von Netflix bereits, denn es läuft nach dem Muster „Weil Du ‚Harry Potter‘ angesehen hast…“.
Sky Q verbessert das Finden relevanter Inhalte
Kunden mit Entertainment Plus Paket respektive Netflix-Account finden in den Kategorien Film und Serien nun auch persönliche Empfehlungen aus dem Netflix-Programm. Insgesamt sind das sicherlich begrüßenswerte Optimierungen, die Nutzer von Sky Q bestimmt willkommen heißen.
Der Anbieter Rakuten TV breitet sich auch in Deutschland aus. Etwa unterhält man Partnerschaften mit Herstellern wie Hisense, LG, Samsung und Philips, um die hauseigenen Apps auf deren TV-Geräten vorinstalliert zu halten. Mittlerweile plant man die Expansion und zudem auch das Anbieten von Content in 8K.
Rakuten TV nennt auch schon einen Zeitpunkt für seine 8K-Inhalte: Ab Ende 2019 soll es aller Voraussicht nach damit losgehen. Zudem will Rakuten TV in mehr Ländern verfügbar sein. Derzeit kommt man auf rund 10 Länder, darunter auch Deutschland. Diese Anzahl will man stark erhöhen und sich um 30 weitere Regionen erweitern – so dass Rakuten TV dann in 40 Staaten anbieten sollte.
Im Rahmen seiner Partnerschaften mit Samsung und Co. will man zudem eine dedizierte Taste für Rakuten TV auf den Fernbedienungen hinzufügen. Das soll bei einigen Herstellern und Modellen ab Sommer 2019 der Fall sein. Da dürfte sicherlich gutes Geld geflossen sein. Die spezielle Taste soll dann direkt zum VOD-Dienst von Rakuten TV führen. In seinem Angebot hält Rakuten TV Filme zum Leihen oder auch zum Kaufen bereit, ähnlich wie etwa auch Amazon.
Rakuten TV nimmt zudem für sich den größten Katalog an Titeln mit 4K Ultra HD sowie HDR10 bzw. Dolby Vision und Dolby Atmos im Angebot zu haben.Dabei stockt man auch noch auf HDR10+ auf. Diese Technik soll bei Rakuten TV soll noch in der ersten Jahreshälfte für erste Fernsehgeräte von Samsung zur Verfügung stehen.
Auch Amazon plant 8K-Streaming
Neben Rakuten TV plant im Übrigen auch Amazon bereits für Prime Video ein 8K-Angebot. Samsung wies auf seinem Stand auf der CES 2019 bereits auf derartige Pläne hin, ohne aber weiter ins Detail zu gehen. Durch die Expansion von Rakuten TV, die nun auch in Skandinavien sowie weiteren Ländern in Zentral- und Osteuropa vertreten sind, erweitert sich ebenfalls die Grundlage für ein 8K-Ökosystem. Denn aktuell ist es noch schwer entsprechende Fernseher wie die Samsung QLED Q900 bzw. die neuen Q950 mit nativem 8K-Content zu befeuern.
Vielleicht ist es der Plan von Rakuten TV, im Zuge der Umstellung auf 8K innerhalb der Industrie an eine Pionierposition zu gelangen und so Platzhirschen wie Amazon Marktanteile abzuluchsen. Auf eine aggressivere Strategie deutet ja auch ein dedizierter Button auf den Fernbedienungen der Hersteller hin.
Der Action-Klassiker „Cliffhanger“ mit Silvester Stallone in der Hauptrolle, erscheint als 25th Anniversary Edition auf 4K UHD Blu-ray. Die ungeschnittene Fassung erscheint am 08. November 2018.
Update 14-03-2019: Studiocanal „ruft“ die Cliffhanger 4K Blu-ray zurück, da sich wohl ein Mangel bei der Audiowiedergabe eingeschlichen hat. Wer sich den Film erst noch kaufen möchte, sollte auf das Cover mit einem roten Studiocanal-Logo achten! Wer den Titel bereits gekauft hat und diesen ersetzt haben möchte, schickt diesen einfach direkt an „STUDIOCANAL GmbH“, Neue Promenade 4, 10178 Berlin. Bitte nicht die Rücksende-Adresse vergessen!
Originalbeitrag: Studiocanal bringt die Jubiläums-Edition zum 25-Jährigen nach Deutschland. Es war lange nicht klar, ob der Action-Kracher auch hierzulande neu aufgelegt wird. Der Film erscheint zum gleichen Termin wie die remastered Rambo-Filme, die es als einzelne 4K Blu-rays sowie als limitierte Steelbook-Trilogie zu kaufen gibt. Sollte Studiocanal der Stallone-Linie treu bleiben, dürfen wir uns ebenfalls um ein vollwertiges 4K Remaster vom Negativ-Material mit Fehler- und Farbkorrektur sowie erweitertem Dynamikumfang (HDR) freuen. Bislang sind aber noch keine technischen Details zu „Cliffhanger“ kommuniziert worden. Der Titel kann bereits vorbestellt werden. Ihr findet ihn, neben anderen sehenswerten Filmen, natürlich in unserer 4K Blu-ray Übersicht.
Warner Home Video plant ein Remaster des Stepen King Klassikers „Shining“ auf 4K Blu-ray. Die Filmumsetzung von Stanley Kubrick zählt zu einen der besten Psycho-Horrorfilme aller Zeiten.
Update I: Die 4K Blu-ray zu „Shining“ ist so gut wie sicher. Jetzt ist das US-Cover sowie zusätzliche Informationen veröffentlicht worden. Es handelt sich dabei um die audiovisuell überarbeitete Version des 143 Minuten langen Original-Cuts. Der Releasetermin Anfang Oktober ist ebenfalls so gut wie sicher! Während des Remastering-Prozesses arbeiteten Steven Spielberg sowie Stanley Kubricks ehemaliger Assistent Leon Vitali eng mit den Warner Bros. Studios zusammen! Für uns ein Pflichtkauf!
Originalbeitrag: „Der Wahnsinn“ lässt aber noch etwas auf sich warten. Die vorläufige Listung bei Warner hat den 02. Oktober 2019 als Veröffentlichungsdatum. Es ist nicht verwunderlich, dass sich Warner weiter an seinen Katalogtiteln bedient. Die jüngsten 4K Veröffentlichungen wie „2001: Odyssee im Weltraum„, „Blade Runner – The Final Cut“ oder die Batman-Filme von Christopher Nolan haben bewiesen, dass das Filmstudio mit alten Filmmaterial umzugehen weiß! Leider gibt es noch zusätzlichen Informationen. Der Remaster-Prozess dürfte mit so viel Vorlauf noch im vollem Gange sein. Wir hoffen das die 4K Blu-ray dem Titel gerecht wird und ein hochwertiger Scan der Negative und eine Überarbeitung der Tonspuren angefertigt wird.
4K Blu-ray US-Cover zu „Shining“
Darüber handelt „Shining“
„Shining“ erzählt die Geschicht vom Schriftsteller Jack, der über die Wintermonate auf ein verlassenes Hotel aufpasst um sich etwas Geld dazu zu verdienen. Es könnte ein schöner Urlaub für Jack, seine Frau Wendy und Sohn Danny werden und der ehemalige Lehrer hätte endlich genug Zeit sich seinem Roman zu widmen, den er schon lange im Kopf hat. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Das Hotel scheint zu leben und Jack verfällt dem Wahnsinn. Die ersten Anzeichen hätte die Torrance Familie nicht ignorieren sollen und so kämpfen Wendy und ihr Sohn ums Überleben!
4K Blu-ray im Oktober
Nachdem das 4K Remaster zu „2001: Odyssee im Weltraum“ schon sehr gut war, glauben wir, dass der Kubrick-Film von 1980 ebenfalls gutes Quellmaterial für hochauflösende Neuauflage bereithält. Sobald der Titel offiziell angekündigt wird, werden wir natürlich darüber berichten. Dann findet ihr diesen natürlich auch in unserer 4K Blu-ray Komplettliste wieder.