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Vorbildlich: Samsung ersetzt Plastik-Verpackungen durch nachhaltige Materialien

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Samsung Electronics wird grün. Plastikmüll durch Verpackungen sollen durch Papier, Pappe und wiederverwertbare Materialien ersetzt werden. Bereits in diesem Jahr werden erste Vorkehrungen getroffen.

Glaubt es mir oder nicht, ist habe gerade am letzten Wochenende ich zwei Styropor-Innenleben von TV-Verpackungen im gelben Sack entsorgt – oder besser gesagt Säcke. 10 Stück konnte ich mit dem weißen Polystyrol-Stoff füllen. Irgendwie frustrierend, wie viel Plastikmüll für Verpackungen bei technischen Geräten anfällt. Als ich die Styropor-Verpackung zerkleinert und in die gelben Säcke gepackt habe, wünschte ich mir eine Alternative, vielleicht aus Pappe oder aufgeschäumten Mais? Auf jeden Fall scheint Samsung meine Gedanken gelesen zu haben, anders kann ich mir nachfolgende Meldung nicht erklären.

Nachhaltige Materialen für Verpackungen

Ab der 2. Jahreshälfte 2019 werden Verpackungen für Produkte und Zubehör von Samsung durch nachhaltige Materialien wie recyceltem bio-basiertem Plastik oder Papier ersetzt. Samsung Electronics hat dafür sogar eine eigene Taskforce für überarbeitete Verpackungen ins Leben gerufen, die sich mit Design, Entwicklung, Einkauf, Marketing und der Qualitätskontrolle beschäftigt. In naher Zukunft werden Smartphones, Tablets, Wearables und Haushaltsgeräte mit neuen Verpackungen ausgeliefert.

Die Bildqualität der 2019 8K QLED TVs hat uns ganz gut gefallen.
Der Plastikmüll der bei der Verpackung eines 98 Zoll 8K TVs anfällt ist nicht zu vernachlässigen.

Verpackungen aus Zuckerrohr

Großen Plastiktüten, die zum Schutz der Oberflächen von TV-Geräte, Kühlschränke und Klimaanlagen zum Einsatz kommen, werden komplett aus Öl-freien Materialien wie Stärke oder Zuckerrohr produziert. Vom Verzehr wird aber natürlich abgeraten. Für das Papier der Bedienungsanleitungen soll in Zukunft kein Baum mehr sterben müssen. Es wird bereits mit Faser-Materialien experimentiert, die in Zusammenarbeit mit dem Forest Stewardship Council entwickelt werden. Bis man auf Papier und Pappe bei Verpackungen und Bedienungsanleitungen verzichten kann, wird es jedoch noch bis 2020 dauern.

Samsung ist kein „grüner Engel“

Wir machen uns nichts vor. Samsung ist einer der weltweit größten Hersteller von Technik und aus einer ökologischen Sichtweise gehört das koreanische Unternehmen sicherlich nicht zu den „grünen Engeln“. Es ist aber schön zu lesen, dass man sich endlich umfänglich mit dem Thema erneuerbare Rohstoffe und Energien auseinandersetzt. Können wir nur hoffen, dass auch bald die Styropor-Verpackung bei TV-Geräten ersetzt wird.

Kodi v18 Leia: Finale Version ist endlich da

Nach Monaten der Entwicklung ist es so weit: Die Multimedia-Software Kodi ist in der brandneuen Version 18.0 (Leia) erschienen. Einen offiziellen Blog-Post gibt es zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht, doch das Programm steht bereits zum Herunterladen bereit.

Der fünfte Release Candidate (RC) zu Kodi v18 Leia war Mitte Januar 2019 erschienen, so dass die Abstände zwischen den Vorabversionen sich schon immer weiter verkürzt hatten. Neue Features sind in der finalen Version dann wohl auch nicht mehr hinzugestoßen. Schon bei den insgesamt fünf Veröffentlichungskandidaten fokussierten sich die Entwickler auf Fehlerbehebungen und Leistungsverbesserungen.

Wer im Changelog stöbern möchte, findet es im offiziellen Kodi Wiki. In den einzelnen App Stores scheint es derzeit auch noch etwas zu brauchen, bis Kodi v18 Leia eintrudelt. Etwa ist im Microsoft Store noch die Version 17.6 die aktuellste, herunterladbare Variante. Selbiges gilt auch für die Android-Version im offiziellen Play Store. Wer also möglichst schnell Kodi v18 Leia in der finalen Version einspannen möchte, sollte die Software momentan am besten direkt von der Website der Entwickler herunterladen.

Kodi v18 Leia dürfte Multimedia-Freunde lange erfreuen

Auch wenn hinter den Kulissen weitere Optimierungen bzw. sogar bereits die Vorbereitungen auf Kodi v19 laufen, dürfte Kodi v18 Leia Multimedia-Freunde nun an diversen Plattformen sicherlich lange erfreuen. Zumal die Entwicklung der nächsten Version natürlich ebenfalls eine ganze Zeit lang dauern dürfte. An Kodi v18 Leia wurde beispielsweise rund zwei Jahre gebastelt. Anfang 2017 hatte die Entwicklung ihren Anfang genommen.

Auf der offiziellen Website lässt sich die brandneue, finale Version nun für verschiedene Betriebssysteme herunterladen. Mit dabei sind natürlich Microsoft Windows, Apple macOS, Android, iOS, Linux, Raspberry Pi aber etwa auch BSD und Freescale IMX6. Somit könnt ihr Kodi zur Verwaltung eurer Multimedia-Inhalte an unterschiedlichsten Plattformen verwenden. Mittlerweile ist der Download dann also auch für diejenigen empfehlenswert, welche Beta- bzw. Vorabversionen scheuen und bisher geduldig auf die finale Version gewartet haben.

waipu.tv: App für den Apple TV kommt wahrscheinlich im März 2019

Der Apple TV bzw. Apple TV 4K ist aufgrund der treuen Kundschaft des Unternehmens aus Cupertino eine beliebte Streaming-Box. Trotzdem sind einige App-Anbieter etwas langsam mit der Unterstützung. Das soll sich zumindest beim Anbieter von TV-Streaming, waipu.tv, schon bald ändern.

Letztere haben nämlich bei Twitter Neuigkeiten zu ihrer offiziellen App für den Apple TV bzw. tvOS bekannt gegeben. So fragte ein Nutzer nach, wann denn mit der Anwendung zu rechnen sei. Als Antwort erhielt er von waipu.tv, dass man sich mittlerweile in der Endphase der Entwicklung befinde. Demnach sei die App beinahe fertiggestellt. Es gelte nur noch einige Tests durchzuführen. Sobald die letzten Abstimmungen dann abgeschlossen seien, könne man die App veröffentlichen.

Wahrscheinlich werde es demnach schon im März 2019 so weit sein. Dann dürfte waipu.tv also mit seiner offiziellen App für die Apple TV an den Start gehen. Natürlich kommt diese Bestätigung zu einem interessanten Zeitpunkt. Denn vielleicht ist es kein Zufall, dass gerade heute Magine TV bekannt gegeben hat, dass man in Deutschland den Betrieb für Privatkunden einstellt. Magine TV selbst verweist nun an Zattoo, welche die Abteilung für Privatkunden übernehmen. Doch auch waipu.tv dürfte da freilich für sich eine Chance erkennen, um einen Teil des ehemaligen Kundenstammes von Magine TV aufzufangen.

waipu-tv hat noch viel Arbeit vor sich

waipu.tv hat aktuell aber noch viel Arbeit vor sich: Etwa bietet man noch keine Inhalte in Ultra HD an. Der Anbieter hat das TV-Streaming in der erhöhten Auflösung aber zumindest vage für die Zukunft in Aussicht gestellt. Je nach Paket unterscheidet sich das Programm übrigens bei waipu.tv Neben beispielsweise den öffentlich-rechtlichen Sendern sind etwa im Perfect-Paket Sender wie ProSieben HD, SixxHD, RTL, Sport1 HD, Sat.1 HD, MTV HD und CNBC enthalten.

Waipu.tv
waipu.tv will bald endlich eine App für die Apple TV nachliefern

waipu.tv ist monatlich kündbar. Es gibt die Pakete comfort und perfect, welche einen unterschiedlichen Sender-Umfang bieten und jeweils 4,99 bzw. 9,99 Euro im Monat kosten. Beide bieten auch Cloud-Speicherplatz für Aufnahmen – alle Konditionen sind hier einsehbar. Da lohnt natürlich der Vergleich mit Zattoo – Magine TV ist ja leider nun als weitere Konkurrenz herausgefallen.

LG 55 Zoll B8 OLED TV für nur 1199 Euro im „Wahnsinss Schnell Verkauf“

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LG B8 55 Zoll 4K OLED TV aus 2018 zum Bestpreis von 1.199 Euro im „Wahnsinss Schnell Verkauf“ von MediaMarkt.de! Nur solange der Vorrat reicht! 

HIER GEHT ES ZUM ANGEBOT!

MediaMarkt.de wiederholt das Bestpreis-Angebot aus der Cyber-Monday-Woche. Vereinzelt konnte man den 55 Zoll B8 OLED TV von LG Electronics für 1.199 Euro ergattern. Jetzt ist es wieder soweit, jedoch nur solange der Vorrat reicht! Der Preisradar auf idealo.de zeigt, dass das Modell aktuell nicht zu einem günstigeren Preis verfügbar ist.

Weitere aktuelle Angebote:

Verschlafen lineare TV-Sender den 4K Ultra HD-Trend?

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Laut einer aktuellen Analyse des Marktforschungsunternehmens IHS Markit, steht bis 2022 in rund 40+% aller Haushalte ein 4K Fernseher. Die Auswahl an TV-Sendern in UHD Auflösung wird diesem Trend jedoch nicht gerecht. 

Im Rahmen des Philips Audio & Video Launch-Events in Amsterdam, gab auch Paul Grey, Research Director bei IHS Markit, einen kompakten Einblick in den UHD TV Markt. Ein besonderes Augenmerk wurde natürlich auf den Westeuropäischen Markt gelegt, zu dem auch Deutschland zählt. Die Zahlen sind eigentlich sehr erfreulich, betrachtet man diese aus der Perspektive eines TV-Herstellers. Im 2. und 3. Quartal 2018, handelte es sich bei 60% der ausgelieferten TV-Geräte um ein Modell mit 4K Auflösung (3.840 x 2.160 Bildpunkte). Die Akzeptanz des neuen Videostandards ist in keiner anderen Verkaufsregion höher! Selbst China und Nordamerika liegen dahinter.

60% der ausgelieferten TV-Geräte in Westeuropa unterstützen 4K UHD Auflösung
60% der ausgelieferten TV-Geräte in Westeuropa unterstützen 4K UHD Auflösung

40% UHD-Haushalte bis 2022

Online sowie in Technik-Märkten, werden fast nur noch TV-Geräte mit vierfacher Full-HD Auflösung prominent beworben. Somit ist es nicht verwunderlich, dass bei der Neuanschaffung eines Fernsehers auch oft ein Modell mit 4K UHD gekauft wird. In 2018 waren bereits 17% aller TV-Haushalte mit einem UHD-Modell ausgestattet. In den nächsten Jahren, wird sich UHD von der Nische schnell Richtung Mainstream bewegen. Laut Prognose, wird bis 2022 in rund 40% aller Haushalte ein oder mehrere 4K Fernseher stehen. Eigentlich erfreuliche zahlen, leider nicht für TV-Sender. Denn diese haben angeblich mit einer weitaus langsameren Akzeptanz von UHD gerechnet. Das lineare Fernsehen hat es eh bereits schwer gegen neue Medien und Streaming-Portale anzukämpfen. Wenn sie jetzt noch den technischen Fortschritt verschlafen, dann könnte – im schlimmsten Fall – einigen privaten Sendern in den nächsten Jahres das Licht ausgehen.

40% der TV-Haushalte besitzen bis 2022 einen UHD-Fernseher und wollen entsprechende Inhalte sehen
40% der TV-Haushalte besitzen bis 2022 einen UHD-Fernseher und wollen entsprechende Inhalte sehen

Ob es wirklich soweit kommt, kann uns nur die Zukunft zeigen. In Westeuropa haben wir erneut einen besonderen Status. Bereits 45 lineare TV-Sender übertragen ihre Inhalte in 4K Ultra HD (zum Teil mit HDR). Allein in Deutschland zählen wir neun relevante 4K Sender. Programmtests in 4K auf UHD1 by HD+ zeigen, dass nicht nur Öffentlich-Rechtliche Sendeanstalten, sondern auch private Medienunternehmen bereits mit UHD experimentieren und produzieren. Ob die Inhalte durch den erhöhten Detailgrad besser werden, sei einmal dahingestellt.

OLED-Anteil bei TV-Umsätzen steigt

In den meisten Regionen machen OLED TVs im 55 und 65 Zoll-Segment um die 10% der Umsätze aus (ausgenommen Japan mit einem Umsatzanteil von unglaublichen 60%). Die Umsätze, die mit Fernsehern mit OLED-Display erwirtschaftet werden, liegen in Westeuropa bereits bei 30% für 65 Zoll Modelle und 21% bei 55 Zoll-Modelle. Kunden investieren also gerne etwas mehr, um sich einen OLED TV zu kaufen. Das kommt zum Teil natürlich auch daher, dass der durchschnittliche Lohn in westeuropäischen Ländern etwas höher ist. Betrachtet man jedoch nur die Stückzahlen, dann können OLED-Fernseher „nur“ 10-17% für sich beanspruchen. Mit diesen Zahlen unterstreicht Philips seine Pläne, im High-End-Segment weiterhin auf OLED-Fernseher zu setzen.

Die Anzahl an 4K UHD Fernsehern wächst stetig, aber womöglich zu langsam um dem 4K Trend gerecht zu werden
Die Anzahl an 4K UHD Fernsehern wächst stetig, aber womöglich zu langsam um dem 4K Trend gerecht zu werden

8K ist weiterhin kein Thema

Wer sich frägt, soll ich doch lieber auf 8K warten oder lieber jetzt einen 4K Fernseher kaufen, für den hat Paul Gray ebenfalls einen „Tipp“. 8K wurde in der Präsentation immer wieder erwähnt, jedoch nur als Randnotiz. Aus der Betrachtung eines TV-Senders, hat 8K überhaupt keine Relevanz – ausgenommen NHK. Die japanische Sendeanstalt ist bereits mit einem linearen 8K-Sender live gegangen. In Europa, China & Nordamerika, gibt es keinerlei Anzeichen, dass 8K Sender in naher Zukunft benötigt werden. Produktionen in 8K Qualität (um daraus z.B. 4K Inhalte zu schaffen) wird jedoch eine gewisse Relevanz eingeräumt.

Fazit:

TV-Sender weiten ihr UHD-Angebot aus, womöglich aber nicht in der gleichen Geschwindigkeit wie sich der TV-Markt entwickelt. 8K scheint in Westeuropäischen Ländern nicht relevant zu sein. Die neue „Mainstream“-Größe beträgt bereits 55 Zoll (pro Jahr wächst dieser Wert um fast genau 1 Zoll). Die steigenden Marktanteile bei OLED zeigen, dass Kunden sich den neuen TV-Standard auch gerne etwas mehr kosten lassen.

Magine TV stellt das TV-Streaming in Deutschland komplett ein

Magine ist aktuell noch einer der bekanntesten und beliebtesten Anbieter für TV-Streaming in Deutschland. Jetzt hat das Unternehmen aber bestätigt, dass man sein Angebot für Web-TV bereits ab dem 28. Februar 2019 komplett einstellt. Neuanmeldungen sind bereits ab heute nicht mehr möglich.

Als Begründung nennt der Anbieter, dass man sich mit MaginePro auf das B2B-Geschäft – also Geschäftskunden und professionelle Anwender – fokussieren wolle. Die Sparte für Privatkunden (B2C) verkauft Magine TV Deutschland stattdessen an den ehemaligen Konkurrenten Zattoo. Aktuellen Bestandskunden bietet Magine TV entsprechend auch an zu Zattoo zu wechseln.

Letztere halten dafür ein Willkommensangebot parat: Alle aktuellen Nutzer von Magine TV erhalten per E-Mail einen personalisierten Code. Jener schaltet für sie dann zwei Monate kostenloses Zattoo Premium frei. Wer Magine TV für ein ganzes Jahr abonniert hatte, soll wiederum laut dem Anbieter einen Ausgleich für den ab März 2019 nicht weiter erbrachten Service erhalten. Der Kundendienst von Magine TV bleibt noch bis zum 28. Februar 2019 über die bekannten Kanäle erreichbar. Sicherlich dürften da nun einige Detailfragen zur Schließung eintrudeln.

Magine will nun stattdessen mit MaginePro für Geschäftskunden „Video Streaming Plattformen und umfassende Video-Streaming-Lösungen für Websites und Content Provider“ kredenzen. Der Chairman von Magine, Kamal Bherwani, erklärt, dass Magine sich seit einiger Zeit mehr und mehr auf den B2B-Bereich konzentriere: „Entsprechend haben wir uns nun entschieden, nicht länger auf mehrere Geschäftsmodelle zu setzen, sondern uns auf unsere B2B-Strategie zu fokussieren. Infolgedessen verkaufen wir unser B2C-Geschäft an unseren renommierten Mitbewerber und heutigen Partner Zattoo. Wir danken allen Nutzern von Magine TV ganz herzlich für ihre Treue.

In MaginePro sieht man bei Magine die Zukunft

MaginePro soll dann also fortan bei Magine der Weg sein, den man beschreiten möchte: „MaginePro bietet die Technologie von Magine als skalierbare und kostengünstige Videointegration für Websites, die eine hochwertige Videolösung wünschen„, ergänzt Bherwani und erweitert: „Wir bieten alles, von der technischen Plattform bis hin zum vollständig verwalteten End-to-End-OTT-Service, für lineares Live-TV-Streaming sowie für Video-on-Demand-Inhalte.“

Waipu.tv
Waipu.tv konkurriert ebenfalls mit Magine TV und Zattoo

Für Privtakunden ist das kein Trost. Wer nicht zu Zattoo abwandern möchte, kann sich ansonsten noch Konkurrenten wie beispielsweise waipu.tv anschauen. Schade, dass damit ein großer Player weniger im TV-Streaming-Bereich für Wettbewerb sorgt.

DTS:X für Windows und Xbox One Konsolen ist auf dem Weg

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Wie ein Microsoft-Mitarbeiter bestätigt, wird 3D-Soundformat DTS:X in kürze für Windows-System und Xbox One Konsolen bereitgestellt. Das neue Feature soll in den nächsten Wochen ausgerollt werden.

Microsoft wird nicht müde und versorgt seine Xbox One Plattform regelmäßig mit neuen Features. Die jüngste Ankündigung betrifft wieder die Audio-Ausstattung der Xbox One Konsolen. DTS:X wird bereits seit längerer Zeit bei der Wiedergabe bei HD & 4K Blu-rays unterstützt. In Kürze werden auch Spiele das 3D-Soundformat unterstützen. Das Games von der immersiven 3D-Soundkulisse profitieren beweisen Titel wie „Assassins Creed: Origins“ oder „Shadow of the Tomb Raider“, die das Konkurrenzformat Dolby Atmos unterstützen. Es ist schön zu sehen, dass Microsoft mehrere Formate anbietet, um Entwicklern und Spielern eine Wahl zu geben.

Werden Titel wie "Assassins Creed Origins" bald mit DTS:X ausgestattet?
Werden Titel wie „Assassins Creed Origins“ bald mit DTS:X ausgestattet?

DTS:X für Windows & Xbox Insider

Man muss jedoch anmerken, dass bislang keine Spiele mit DTS:X-Unterstützung angekündigt wurden. Es könnte jedoch gut sein, dass nicht nur neue Titel das neue Soundformat unterstützen, sondern auch bestehende Titel via Firmware-Update mit DTS-Sound versorgt werden. Womöglich gibt es sogar Unterstützung für den DTS:X Headphones-Modus, der vor allem Konsolen-Gamer interessieren dürfte. Im Tweet von Steven Wilssens, seines Zeichens „Principal Program Manager Lead for Audio“ bei Microsoft, werden Windows und Xbox Insider zuerst mit DTS:X versorgt. Sollte die Testphase ohne Fehler verlaufen, wird das Feature an alle Nutzer auf den Windows und Xbox One-Plattformen verteilt.

We also have DTS coming to PC and Xbox in the coming weeks. It will be available to the PC Insider audience first and then move to Xbox. Once any issues have been ironed out, they will move to the PC and Xbox audiences that are on retail builds.

— Steven Wilssens (@steven_wilssens) January 25, 2019

Wer von der Wiedergabe von 3D-Soundformaten auf Windows PCs und Xbox One Konsolen profitieren möchte, benötigt natürlich ein kompatibles Soundsystem. Das kann aus AV-Receiver + Lautsprecher, Soundbars oder Kopfhörern bestehen. Wie es sich liest, werden wohl alle Xbox One Konsolen, von der ersten Generation über die S-Variante bis zu High-End Variante Xbox One X mit dem neuen Feature ausgestattet!

 

Pioneer VSX-934: Mehr Leistung und neue Features für besten Dolby Atmos & DTS:X-Klang

Pioneer präsentiert mit dem VSX-934 den Nachfolger des beliebten 7.2 AV-Receiver VSX-933. Das Modell unterstützt die 3D-Soundformate Dolby Atmos und DTS:X in einem 5.2.2-Setup. 

Der Pioneer VSX-934 ist ein 7.2 AV-Receiver im mittleren Preissegment. Ideal für alle, die sich erstmals mit dem Thema 3D-Sound auseinandersetzen, oder sich ein Upgrade für ihr bestehendes Surround-Setup wünschen. Wir denken, dass das neue Modell sich genauso gut verkaufen wird, wie sein Vorgänger. Das Preis/Leistungsverhältnis stimmt und mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 549 Euro, sollte der VSX-934 für viele erschwinglich sein. Alle Features des Vorgängers findet man auch im neuen Modell wieder. Pioneer hat aber auch ein paar Verbesserungen vorzuweisen, die zum Teil via Firmware-Update nachgeliefert werden. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich)

VSX-934 liefert „Virtuellen 3D-Sound“

Nach dem Auspacken und Anschließen des VSX-934 werden sich die meisten Nutzer erst einmal mit der Einmessung des AV-Receivers beschäftigen. Dank MCACC-Technologie und dem dafür benötigten Mikrofon (im Lieferumfang enthalten) können auch Laien ein gutes Klangergebnis erzielen. Surround, sowie etwaig vorhandene Höhen-Lautsprecher werden dabei automatisch eingemessen. Wer sich keine Lautsprecher für die Höhenkanäle anschaffen möchte, soll mit dem Dolby Atmos Height Virtualizer und DTS Virtual:X dennoch einen räumlichen 3D-Klang wahrnehmen können. Diese neuen Features werden jedoch erst nach einem Firmware-Update zur Verfügung stehen.

Den Pioneer VSX-934 gibt es in einer schwarzen und silbernen Ausführung
Den Pioneer VSX-934 gibt es in einer schwarzen und silbernen Ausführung

160 Watt pro Kanal + 2 HDMI Ausgänge

Laut Datenblatt verbessert sich die maximale Leistung auf bis zu 160 Watt pro Kanal (Vorgänger 135 Watt) mit Direct Energy Technologie. Audio- und Videoinhalte werden vorrangig über die HDMI 2.0 Anschlüsse an den VSX-934 geleitet. Alle Anschlüsse unterstützen 4K/60p Signale mit 4:4:4 Chroma, HDR10, HLG und Dolby Vision. Natürlich werden auch HDCP 2.2-geschützte Inhalte wiedergegeben bzw. weitergeleitet. Sechs HDMI-Eingänge stehen bereit, vier davon können frei zugewiesen werden. Pioneer spendiert dem neuen AV-Receiver einen zusätzlichen HDMI-Ausgang. Jetzt können also zwei Fernseher/Projektoren angesprochen werden.

Anschlüsse des VSX-934 mit allen wichtigen Anschlüssen. Neben 6 HDMI-Eingängen gibt es im 2019-Modell auch zwei Ausgänge
Anschlüsse des VSX-934 mit allen wichtigen Anschlüssen. Neben 6 HDMI-Eingängen gibt es im 2019-Modell auch zwei Ausgänge

Musikalische Vollausstattung

Der Pioneer VSX-934 versorgt Film & Serien-Junkies optimal. Doch auch Musikliebhaber kommen mit dem 7.2 AV-Receiver auf ihre Kosten. Das Gerät lässt sich in verschiedene Multiroom-Systeme wie FlareConnect, dts Play-Fi oder SONOS eingliedern. Neu ist auch die Unterstützung für Apple AirPlay 2. Via Wifi (2.4 & 5 GHz) oder Ethernet (LAN) können Musikinhalte über das Heimnetzwerk (z.B. Hi-Res Audio-Files) oder Musikstreaming-Dienste wiedergegeben werden. Mit Tidal, Spotify, Amazon Music und Deezer werden die beliebtesten Dienste abgedeckt. Eine dedizierte ZONE 2 steht ab sofort für die Audiowiedergabe über das Netzwerk, USB oder Bluetooth bereit. Über den ZONE B Line Out, lässt sich das Audiosignal auch an kabellose Kopfhörer übertragen.

Unterstützte Features & Standards des Pioneer VSX-934
Unterstützte Features & Standards des Pioneer VSX-934

Persönliche Presets

Selbst bei Komfort-Funktionen steht der VSX-934 seinem Vorgänger in nichts nach. Dem Nutzer stehen die kostenlose Pioneer Remote App, eine benutzerfreundliche Nutzeroberfläche, On-Screen Infos via HDMI, ein Sleep-Timer und eine einfache Fernbedienung zur Seite. Zusätzlich können ab sofort persönliche Presets festgelegt werden, z.B. für die Wiedergabe unterschiedlicher Medien. Eine Dialogverbesserung der Audiostreams, soll die Sprache klar verständlich machen. Dieses Feature ist vor allem für lineares Fernsehen interessant.

Preis & Termin VSX-934

Overall ist Pioneer mit dem VSX-934 7.2 AV-Receiver eine gute Überarbeitung des letztjährigen Verkaufsschlagers gelungen. Bereits ab März 2019 können sich interessierte Käufer das Modell im Fachhandel für 549 Euro (UVP) sichern.

PS4 und Xbox One: Sicherheitslücke macht beliebte Konsolen angreifbar

Aktuell betrifft ein Problem mit einem WiFi-Chip bzw. dessen Firmware viele Geräte und macht sie dadurch angreifbar. Betroffen sind neben Smartphones, Laptops und Tablets leider auch die beiden beliebten Spielekonsolen Microsoft Xbox One und Sony PlayStation 4. Der Exploit betrifft auch die 4K-Varianten Xbox One X und PlayStation 4 Pro.

Konkret handelt es sich um eine Sicherheitslücke, welche auf die Firmware des verbauten WiFi-Chips Avastar 88W8897 von Marvell zurückgeht. Dieser Chip kommt in etlichen Geräten zum Einsatz. Neben den bereits erwähnten Spielekonsolen steckt er etwa auch in den Microsoft Surface oder diversen Chromebooks. Auch in vielen IoT-Geräten findet man jenen Chip für drahtlose Netzwerkverbindungen.

Doch was genau ist das Problem? Das hat der Sicherheitsforscher Denis Selianin der Organisation Embedi aufgeschlüsselt. Allerdings gibt er keine detaillierte Anleitung mit allen Informationen preis, um Angreifer nicht noch zu ermutigen. Denn noch ist die Lücke eben nicht geschlossen. Selianin möchte also den potentiellen Schaden nicht noch vergrößern. Deswegen will er den Unternehmen die Chance geben die Lücke möglichst schnell durch Updates bzw. Patches zu schließen.

https://youtu.be/syWIn62M72Y

Vereinfacht gesprochen entsteht das Problem, sobald die Geräte mit dem erwähnten Marvell Avastar 88W8897 nach drahtlosen Netzwerken suchen, um sich zu verbinden. Ein Angreifer hat dann aufgrund des Fehlers die Möglichkeit schädliche Datenpakete zu übertragen und kann schädlichen Code ausführen. Da die jeweiligen Geräte in einem Intervall von fünf Minuten nach neuen Netzwerken suchen, sei die Verwundbarkeit leicht zu missbrauchen.

Die Gefahr ist besonders groß, da alles im Hintergrund abläuft

Laut dem Sicherheitsforscher sei die Bedrohung besonders eklatant, da der Nutzer selbst gar nicht aktiv sein müsse. Sein Gerät suche ja von alleine nach neuen Netzwerken und öffne sich damit eben für den besagten Angriff. Die Attacke kann unabhängig davon ausgeführt werden, ob das jeweilige Gerät gerade mit einem Netzwerk verbunden ist. Der einzige Stolperstein ist, dass der Angreifer physisch in der Nähe sein muss. Das reduziert zumindest für die beiden Spielekonsolen PS4 und Xbox One die Gefahr etwas. Denn jene nutzt man normalerweise zu Hause und nicht unterwegs. Für Besitzer von Notebooks, Smartphones und Tablets verschlimmert jenes das Problem aber.

Die gute Nachricht: Patches zur Behebung des Problems sind durch Marvell bzw. die Hersteller offenbar bereits in Arbeit. Das bedeutet auch, dass Besitzer der betroffenen Geräte, etwa der Microsoft Surface oder eben der Spielekonsolen, kommende Updates auf jeden Fall installieren sollten. Das ist so oder so immer ratsam, gilt aber aufgrund der Sicherheitslücke natürlich ganz besonders.

Durchlöchertes OLED-Display – Frische Bilder des Samsung Galaxy S10

Kurz vor dem Mobile World Congress 2019 in Barcelona, nämlich am 20. Februar 2019, wird Samsung sein neues Smartphone-Flaggschiff vorstellen. Schon jetzt kursieren aber zahlreiche Gerüchte und auch immer mehr Bilder. Sie zeigen das Samsung Galaxy S10 mit dem „durchlöcherten“ OLED-Display bereits.

Samsung bezeichnet den Bildschirm als Infinity-O-Display. Damit meinen die Südkoreaner, dass im OLED-Screen ein kleines Loch steckt. Dadurch wirkt die Kamera quasi wie direkt aus dem Display ausgestanzt. Auf einen Notch kann Samsung deswegen verzichten und deckt dennoch fast die gesamte Vorderseite mit dem Bildschirm ab.

Erscheinen soll das Samsung Galaxy S10 nach aktuellem Stand der Dinge in gleich drei Versionen: als Samsung Galaxy S10E, reguläres S10 und S10+. Bisherige Flaggschiffe hatte es nur in zwei Varianten gegeben. Neu ist die E-Version, welche nun den Einstieg markieren soll. Beispielsweise soll dieser Ableger laut den Bildern auch nur eine Dual- statt einer Triple-Cam verwenden. Ein weiterer Unterschied ist insgesamt, dass die Samsung Galaxy S10 und S10E nur eine Single-Frontkamera einspannen, während das S10 Plus eine Dual-Frontamera verwendet. Deswegen sieht die Aussparung auf dem folgenden Bild auch unterschiedlich aus.

Samsung Galaxy S10
Das Samsung Galaxy S10 verzichtet auf einen Notch

Das Samsung Galaxy S10 soll in allen Versionen noch den 3,5-mm-Port für Kopfhörer beibehalten. Auf jenen verzichten immer mehr Smartphones mittlerweile. Ansonsten stehen auch Versionen des Smartphone-Flaggschiffs mit bis zu 1 TByte Speicherplatz und bis zu 12 GByte RAM im Raum. Zudem soll es eine Auflage mit einer Rückseite aus Keramik geben, also ähnlich wie bei den Modellen der Serie Xiaomi Mi Mix.

Samsung Galaxy S10 kommt in drei verschiedenen Bildschirmgrößen

Alle Versionen des Samsung Galaxy S10 nutzen Super-AMOLED-Bildschirme. Die Diagonalen werden sich allerdings unterscheiden. Die günstige E-Version soll 5,8 Zoll anlegen, während die S10 und S10 Plus offenbar bei jeweils 6,1 bzw. 6,4 Zoll stehen. Was die Akkukapazitäten betrifft, so stehen jeweils 3.100, 3.500 bzw. 4.000 mAh im Raum. Als SoC dient in Europa der Exynos 9820, welcher in ersten Benchmarks sogar den Qualcomm Snapdragon 855 schlägt.

Samsung Galaxy S10 Boot
Samsung Galaxy S10: Die Bilder zeigen noch Prototypen

Samsung selbst enthält sich zum Galaxy S10 und seinen Ablegern aktuell noch eines Kommentares. Entsprechend sollen die Fotos dann auch noch Prototypen zeigen. Die Gerüchte zu dem Smartphone überschlagen sich aktuell allerdings. Bis zum 20. Februar 2019 dürften wir also vermutlich bereits so gut wie alle Informationen erfahren haben.