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Apple HomePod: Vierfach-Aufbau könnte das Heimkino bereichern

Apple könnte Heimkino-Freunden bald eine neue Option bescheren, um die Audio-Fähigkeiten zu erweitern. So legt ein Patent aus Dänemark offen, dass ein Aufbau mit gleich vier Smart Speakern der Reihe Apple HomePod Unterstützung finden könnte.

Apple selbst hat das Patent offiziell in Dänemark eingereicht. Es beschreibt, wie Anwender vier HomePod-Lautsprecher verwenden könnten, um ein Setup mit Surround-Sound zu generieren. So gibt es schon jetzt viele Smart Speaker, die einen Stereo-Aufbau ermöglichen, wenn man das gleiche Modell zweimal besitzt und über die jeweilige, offizielle App vernetzt. Ein von Apple beschriebener Vierfach-Aufbau ist aber deutlich ungewöhnlicher und technisch nochmals eine Ecke komplexer.

Nun dürfte es nicht so viele Kunden geben, die gleich vier Apple HomePod besitzen. Wer aber in seinem Haus mehrere der smarten Lautsprecher aufgestellt hat, würde eben die Möglichkeit erhalten sie für einen Film- und / oder Serienabend im Wohnzimmer zu einem 4.0-Aufbau zusammenzustellen. Das wäre natürlich für treue Kunden des Unternehmens eine feine Sache. Und diese Möglichkeit dürfte auch diejenigen unter den loyalen Apple-Anhängern freuen, die auch den geplanten Streaming-Dienst des Unternehmens aus Cupertino abonnieren wollen.

Apple HomePod Heimkino
Apple HomePod könnte eventuell das Heimkino bereichern

Ebenfalls eine spannende Funktion, die im Patent beschrieben ist: Wer mehrere Apple HomePod zu Hause aufgestellt hat, soll von einem Lautsprecher zu einem anderen Nachrichten übermitteln können. Dafür erkennen die Speaker mit KI-Unterstützung welcher Anwender sich jeweils in welchem Zimmer befindet, damit die Sprachnachricht auch richtig zugestellt wird – Walkie Talkie lässt grüßen.

Apple kommentiert die neuen Patente offiziell bisher nicht

Ob Apple am Ende aber wirklich zu den neuen Patenten auch in der Praxis Entwicklungen folgen lässt, ist freilich offen. Oft registrieren sich Firmen wie Apple derartige Patente sozusagen für den Fall des Falles. Teilweise liegen die Patente aber dann herum, ohne dass jemals wirklich ein Produkt bzw. ein entsprechendes Feature folgt. Spannend ist aber auch, wie Apple erkennen möchte, welcher Nutzer jeweils welchen HomePod verwendet, um die erwähnten Nachrichten zu übermitteln. Unter anderem beschreibt man im Patent die Messung der Atemfrequenz, die Schritte und die Bewegungen eines Nutzers. Das könnte bei Datenschützern die Alarmsirenen schrillen lassen.

Apple HomePod Quad
Apple HomePod: Quad-Aufbau mit App-Steuerung wird im Patent beschrieben

Auch könnten die HomePod ein Feature erhalten, dass es ihnen ermöglicht die iPhone von Besuchern zu erkennen – dann könnten sie beim Eintreffen der Gäste direkt die passende Musik spielen, ohne dass der Besitzer manuell eingreifen müsste. Erwähnt sei aber zum Schluss: Die Patente hatte Apple bereits im zweiten Quartal 2017 in Dänemark beantragt. Erst am 17. Januar 2019 wurden sie dann aber veröffentlicht. Wann und ob eben nun wirklich entsprechende Techniken eingeführt werden, steht in den Sternen.

Erste Fernseher mit DTS:X sind dank Lösung von MediaTek möglich

Es gibt bereits einige Fernseher, die ab Werk Unterstützung für Dolby Atmos mitbringen. Nun hat der taiwanesische Chiphersteller MediaTek eine Lösung vorgestellt, welche direkt über Fernsehgeräte auch das konkurrierende Format DTS:X implementiert.

Für die Entwicklung der entsprechenden Chipsets hat MediaTek direkt mit der Xperi Corporation, dem Mutterkonzern von DTS, kooperiert. Den meisten Lesern ist MediaTek wohl dadurch bekannt, dass das Unternehmen die Chips vieler Amazon Fire TV geliefert hat. Aber auch in diversen Smartphones, oft im Einstiegssegment oder der unteren Mittelklasse, ist MediaTek stark vertreten.

In ersten Fernsehgeräten wird man die neue Lösung von MediaTek laut Pressemitteilung ab der zweiten Jahreshälfte 2019 erblicken. Das SoC (System-on-Chip) ist damit auch für IMAX Enhanced fit. Die Initiative setzt auf eine noch nicht näher spezifizierte Abwandlung von DTS:X für die Audiowiedergabe. Sowohl bei MediaTek als auch bei DTS bzw. Xperi gibt man sich folgerichtig jetzt euphorisch.

„Wir freuen uns mit MediaTek arbeiten zu können, um die erste Lösung für DTS:X für TVs bei den neuen 4K UHS SoC-Chipsets anzubieten„, erklärt die General-Managerin für Home Audio bei Xperia, Joanna Skrdlant. Laut der Sprecherin sei eine nahtlose Premium-Erfahrung an entsprechenden Fernsehgeräten das produktive Ergebnis der gemeinsamen Bemühungen.

Ankündigung der ersten Partner steht noch aus

„Nach DTS Virtual:X sind wir erfreut nochmals mit Xperia zu arbeiten und nun DTS:X als Technologie in die neuen MediaTek TV-SoCs zu integrieren„, ergänzt der Corporate Vice President und Kopf der Smart-Home-Geschäftssparte bei MediaTek, Mike Chang. Die neuen Prozessoren von MediaTek sollen laut Chang aber nicht nur mit der DTS:X-Unterstützung punkten, sondern an TVs auch generell die Bildqualität vorantreiben.

DTS:X
DTS:X bald auch direkt an TVs

Fernseher, welche die Chipsets von MediaTek nutzen werden, werden dann DTS:X und DTS über via HDMI oder USB angeschlossene Geräte und über Streaming-Dienste unterstützen. So ist ein Transcoder für DTS:X an Bord, der z. B. den DTS-Core via S/PDIF und ARC (Audio Return Channel) ausgeben kann. Alternativ ist das verlustfreie DTS:X via Bitstream und Enhanced Audio Return Channel (eARC) als Weiterleitung an angeschlossene, kompatible AV-Receiver oder DTS-Home-Entertainment-Systeme möglich.

Offen ist noch, welche Partner DTS und MediaTek eventuell schon für die neuen Chipsets mit DTS:X gewonnen haben. Das wird man aber in den folgenden Monaten sicherlich noch aus konkreten Produktankündigungen herauslesen.

Petition gestartet: Sony & LG sollen AirPlay 2 für ältere TVs bereitstellen

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Besitzer „älterer“ TV-Modelle von LG und Sony versuchen über Petitionen an die neuen Apple AirPlay 2 und HomeKit-Features zu gelangen. Werden die Hersteller darauf reagieren?

TV-Hersteller verbauen in ihren neuen TV-Geräten meist neue und optimierte Hardware, um eine klare Abgrenzung zu den Vorjahres-Modellen zu schaffen. Es werden auch gerne Software-basierte Features eingeführt, um dem Kunden einen zusätzlichen Anreiz zu geben, sich für den neusten (und meist auch teureren) Fernseher zu entscheiden. Wer sich erst kürzlich für ein Vorjahres-Modell entschieden hat, kann es oft nicht nachvollziehen, wieso bestimmte Features nur für die neusten Geräte zur Verfügung stehen. Als Kunde verschafft man sich dann gerne einmal mit einer Petition den benötigten öffentlichen Rückhalt. Im aktuellen Fall fordern Besitzer älterer 4K TVs von LG & Sony aus den Jahren 2016 bis 2018 die Integration von Apple AirPlay 2 und Homekit (Sony Petition / LG Petition).

Erfolgschancen eher gering?

Doch wie hoch stehen die Erfolgschancen für so eine „Forderung“? Mit der Petition und dem Sammeln unzähliger Unterschriften, erreicht man eigentlich überhaupt nichts. Bleibt die Petition vom Hersteller unbeachtet, wird sich auch nichts ändern. Der mediale Druck der sich hinter so einer Petition aufbauen kann (z.B. durch Beiträge wie diesem) „zwingt“ Hersteller oft sich mit dem Thema auseinanderzusetzen oder sich zumindest in einem Statement an die Unterzeichner zu wenden. Die Geschichte zeigt, dass solche Petitionen durchaus Erfolg haben können. So hat sich LG aufgrund einer Petition dem HDR-Gaming-Modus der 2016er OLED TVs angenommen, da dieser einen viel zu hohen Input-Lag aufwies.

Samsung stattet seine 2018/2019 Smart TVs mit Apple iTunes und AirPlay 2 aus!
Samsung stattet seine 2018/2019 Smart TVs mit Apple iTunes und AirPlay 2 aus!

Auch ältere Modelle sind AirPlay 2-kompatibel

Das kabellose Übertragungsprotokoll AirPlay 2 sowie die Smart-Home-Plattform HomeKit stehen bislang nur ausgewählten TV-Geräten aus dem 2019-Lineup von Sony und LG. Samsung hingegen, hat AirPlay 2 bereits für alle 2019/2018 Modelle angekündigt (Alle unterstützten Modelle findest du hier). Der US-Hersteller Vizio, stattet sogar Modelle aus 2017 mit AirPlay 2 und HomeKit aus. Das Feature scheint also keine bestimmte Performance vorauszusetzen. Wir werden sehen, ob LG und Sony auf die Petitionen eingehen und/oder mit welcher Begründung nur die High-End-Modelle mit den Apple-Features ausgestattet werden.

Sport-Streaming-Dienst DAZN zeigt erstmals Werbung

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Nicht nur der Fußball, auch der Rubel muss rollen. DAZN informierte seine Nutzer via Twitter, dass der Sport-Streaming-Dienst am Wochenende erstmals Werbung in seinem Programm zulassen wird. 

Es war zu schön um wahr zu sein. DAZN ist ab diesem Wochenende nicht mehr werbefrei. Wie der Streaming-Dienst via Twitter mitteilte, arbeitet das Unternehmen ab sofort mit ausgewählten Werbepartnern zusammen. „Die Koops sind ein Weg, wie wir weiterhin in die besten Inhalte und innovative Technologien investieren können & EUCH auch in Zukunft den besten Sport zu einem günstigen Preis zu bieten.“. Die Erklärung ist natürlich mehr als vage und am Ende geht es wohl eher darum, Gewinn aus dem Modell zu schlagen. Ob mit der Werbung wirklich neue und bestehende Inhalte finanziert werden, darf bezweifelt werden. Womöglich sind die Werbeblöcke Voraussetzung um bestimmte Lizenzen günstiger oder überhaupt zu erhalten.

DAZN überträgt US-auch Sportarten, unter anderem den Super Bowl LIII Live (Patriots vs. Rams) Bildquelle: therams.com
DAZN überträgt US-auch Sportarten, unter anderem den Super Bowl LIII Live (Patriots vs. Rams) Bildquelle: therams.com

Werbetests zum Wochenende

In einem ersten Feedback gab DAZN gegenüber dem Newsportal Horizont bekannt, dass es sich nicht um Unterbrecherwerbung im Live-Programm handelt. Das ist schon einmal eine gute Nachricht. Zum „Start“ soll es sich erst einmal um kurze Clips „hinter dem Content“ handeln. Damit geht DAZN ein wichtiger USP (Universal Selling Point), die Werbefreiheit, flöten. Auf der anderen Seite muss man DAZN zugestehen, dass das Programm in den letzten Monaten und Jahren sukzessive mit hochwertigen Inhalten angereichert und erweitert wurde. Für 9.99 Euro im Monat und monatlich kündbar, kann man sicherlich ein paar Sekunden Werbung verkraften.

Wir werden ab heute mit ausgewählten Werbepartnern zusammenarbeiten. Die Koops sind ein Weg, wie wir weiterhin in die besten Inhalte und innovative Technologien investieren können & EUCH auch in Zukunft den besten Sport zu einem günstigen Preis zu bieten.

— DAZN DE (@DAZN_DE) January 18, 2019

Die Frage die wir uns stellen ist eher, wo führt das ganze hin. Sollten sich diese ersten Tests als „profitabel“ erweisen, dann wird DAZN den Bereich Werbung sicherlich weiter ausbauen. Ob es dann bei kleinen Werbeblöcken bleibt, wagen wir zu bezweifeln. Eine Einblendung von Werbung in den Live-Blöcken, wird aber sicherlich auf lange Zeit nicht erfolgen. Ein oder mehrere Spots bei jedem Wechsel des Streams, ähnlich wie es Sky mit seinem On-Demand-Angebot handhabt, ist da eher wahrscheinlich.

NEU: BenQ W2700 CinePrime 4K Heimkino-Projektor mit HDR PRO

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Einige Tage nach der CES 2019 in Las Vegas, stellt BenQ seinen neuen W2700 CinePrime 4K Heimkino-Projektor vor. BenQ rühmt sich damit, dass der W2700 als erster 4K-DLP-Projektor bis zu 94% des DCI-P3 Farbraums abdeckt.

Der W2700 ist der neuste Zugang in BenQs CinePrime-Lineup. Die CinePrime-Projektoren stellen einen perfekten Kompromiss aus den günstigen CineHome-Geräten und den High-End-Modellen der CinePro-Serie (X1200H, W11000 und X12000) dar. Beim W2700 handelt es sich auch um das erste CinePrime-Modell mit 4K UHD Auflösung. Der DLP-Projektor nutzt eine überarbeitete Version des DMD Chip von Texas Instruments, der mittels Pixel-Shifting eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten erreicht. Die native Auflösung beträgt somit „nur“ 1.920 x 1.080 (Full-HD). Ein Verbesserung der Detaildarstellung ist dennoch zu beobachten, vor allem, da der Projektor 4K/60p Videosignale nativ verarbeitet. Für eine präzise Detaildarstellung ohne Bildartefakte sorgt ein Objektiv aus 10 Präzisionslinsen, untergebracht in 8 Gruppen. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich)

Helligkeit & Bildkorrektur

Der DLP-Projektor greift für die Farbdarstellung auf ein RGB-Farbrad zurück
Der DLP-Projektor greift für die Farbdarstellung auf ein RGB-Farbrad zurück

Der W2700 ermöglicht dem Anwender eine maximale Bilddiagonale von 120 Zoll aus einer Entfernung von 3-4 Meter. Mit dem 1.3-fach Zoom und der vertikalen Linsenverschiebung um 10% kann das Bild perfekt auf die heimische Leinwand eingestellt werden. Auch eine Trapezkorrektur (Keystone-Korrektur) steht zur optimalen Ausrichtung des Bildes bereit.

Der BenQ stützt sich nicht nur auf seine Auflösung, sondern kann auch in anderen Bereichen des Ultra HD Standards punkten! Als Lichtquelle dient eine 245 Watt Lampe die eine Laufzeit von bis zu 4.000 Stunden (15.000 SmartEco-Modus) erreichen soll. Die Helligkeit wird mit 2.000 ANSI Lumen angegeben, bewegt sich also im tageslichttauglichen Bereich. Das Kontrastverhältnis wird mit 30.000:1 angegeben, jedoch als Full-On/Full-Off (FOFO) Wert. Dieser ist leider nicht sehr aussagekräftig, was den nativen Kontrast anbelangt. Dank einer aktiven Blende, die die Lichtleistung beeinflussen kann, sollte der W2700 einen guten Schwarzwert und Kontrast abliefern.

BenQ W2700 unterstützt DCI-P3 Farbraum

Bis zu 94% des DCI-P3 Farbraums kann vom BenQ W2700 dargestellt werden
Bis zu 94% des DCI-P3 Farbraums kann vom BenQ W2700 dargestellt werden

Stolz ist BenQ vor allem auf die Farbdarstellung des W2700. Als Basis dienen die hochwertigen Glaslinsen mit niedriger Dispersion (Zerstreuung), die Farben und Details „punktgenau“ auf die Leinwand projizieren. Die CinematicColor-Technologie soll eine „echte Konkurrenz für Kinos“ liefern. Der durch die Filmindustrie spezifizierte DCI-P3 Farbraum wird vom W2700 zu 94% unterstützt. So bewegt sich der Projektor nah an der Farbdarstellung, die der Vorstellung der Regisseure entspricht. Diese Farbpräzision erreicht man aber nicht nach einer langwierigen Kalibrierung, sondern bereits „Out-of-the-Box“. Mit einer speziellen Software werden die BenQ W2700 Geräte vor der Auslieferung geprüft und eingestellt. Dabei werden D65-Farbtemperatur, der Gammawert, der Schwarzpegel und Weißpegel, Neutralgrau, der RGBCMY-Farbton sowie Farbton, Sättigung, Helligkeit und Ausgabe von verschiedenen Schnittstellen auf Basis von ITU-R DCI-P3/Rec. 709 genau eingestellt. Dem Projektor soll sogar ein Kalibrierungs-Protokoll beiliegen, dass eine präzise Farbdarstellung von Delta E ≤ 3 beweist. Wer selbst das Maximum aus dem W2700 holen möchte, der kann die Bilddarstellung dank ISF-Kalibrierungsmodus optimal auf Tag und Nacht optimieren.

„HDR PRO“ und 3D

Dank HDR PRO (HDR10 & HLG) erlaubt der BenQ W2700 eine detailreiche, natürliche Bilddarstellung
Dank HDR PRO (HDR10 & HLG) erlaubt der BenQ W2700 eine detailreiche, natürliche Bilddarstellung

Der letzte und womöglich wichtigste Feature des BenQ W2700 nennt sich HDR PRO. Dahinter verbirgt sich ganz einfach die Verarbeitung und Darstellung von HDR10 und HLG (Hybrid-Log Gamma) Videosignalen. Inhalte mit erweitertem Dynamikumfang können so noch kontrastreicher und detaillierter dargestellt werden. Man muss aber immer wieder daran erinnern, dass die HDR-Standards auf Displays, also vor allem 4K Fernseher ausgelegt sind. Ein HDR-Standard, der allein für Projektoren angewendet werden kann, gibt es bislang nicht. Zuletzt sollte noch die Wiedergabe von 3D-Filmen erwähnt sein. Kompatible 3D-Brillen (aktiv) können optional erworben werden.

Audio & Anschlüsse

Zuletzt werfen wir noch einen Blick auf die Audio-Ausstattung und die Anschlüsse. Der Klang der integrierten 2×5 Watt Lautsprecher, soll dank „Cinema Master Audio+ 2“ einen „exzellenten, stereophonen Klang“ erzeugen. Wir meinen jedoch, wer sich so einen Projektor im gehobenen Preissegment anschafft, der sollte mindestens ein annehmbares Stereo-Setup oder eine Soundbar für die Audiowiedergabe parat haben. Am besten natürlich eine Surround- oder 3D-Soundanlage. Bei den Anschlüssen gibt es eigentlich wenig zu meckern. Zwei HDMI 2.0 (HDCP 2.2) Anschlüsse unterstützen 4K/HDR-Signale mit vollen 18 Gbps, während ein USB-Typ-A Anschluss die Wiedergabe von Filmen, Bildern und Musik über den integrierten Mediaplayer ermöglicht. Ein Mini-USB-Anschluss wird für die Firmware-Updates bereitgestellt. Zusätzlich haben wir noch einen Audioausgang (3.5 mm Klinkenstecker) und zwei IR-Empfänger an der Front und Oberseite für die Fernbedienung.

Preisvergleich BenQ W2700:

Preis & Termin

Der BenQ W2700 CinePrime 4K/HDR-Projektor, soll ab Mitte Februar 2019 in den Handel kommen. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 1.890 Euro!

Sky Q Receiver unterstützt HLG-HDR – Wann folgt HDR10?

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Das Fernsehen, speziell das Pay-TV, muss aufpassen nicht ins Hintertreffen zu geraten. So wächst die Konkurrenz durch Streaming-Anbieter. Sowohl technisch als auch inhaltlich müssen TV-Sender dabei im Grunde immer mehr auffahren, um die Zuschauer bei der Stange zu halten. Das eröffnet die Frage: Wann wird Sky endlich an seinen Sky Q Receivern HDR10 unterstützen?

Jene Frage gewinnt an Brisanz, wenn man bedenkt, dass Sky-Abonnenten mittlerweile auch zusätzlich Netflix dazu buchen und über eine Abrechnung bezahlen können. Netflix bietet wiederum Content mit HDR10 und teilweise auch Dolby Vision – beide funktioniert aktuell nicht über den Sky Q Receiver. Abhilfe seitens des Pay-TV-Anbieters täte also dringend not. Einen klaren Zeitplan für kommende Updates, die HDR-Unterstützung nachliefern könnten, gibt es aktuell aber nicht.

Immerhin ist es möglich die HDR-Variante HLG (Hybrid Log-Gamma) über den Sky Q Receiver zu verwenden. Jene kommt für TV-Sendungen zum Einsatz – nicht aber bei Streaming-Anbietern und beispielsweise auch nicht bei Ultra HD Blu-rays. Wir beschreiben kurz, wie es möglich ist, HLG am Sky Q Receiver zu verwenden. Denn dafür ist das Setzen einiger Einstellungen notwendig.

Wie aktiviere ich „HDR“ auf dem Sky Q Receiver?

Eine offizielle Unterstützung von HDR10 steht bislang noch für die Sky Q Receiver aus – zum Ärger vieler Sky-Abonnenten. Wer immerhin TV-Programme mit HLG-HDR im Videostream wiedergeben möchte, der muss darauf achten folgende Einstellungen zu aktivieren. So drücken wir die Home-Taste auf der Sky Fernbedienung. Anschließend scrollen wir durch das Menü nach unten zu Einstellungen. Von dort aus hangeln wir uns weiter zu „Einrichten“ und danach zu „Bild und Ton„. Das war im Grunde schon die halbe Miete.

HLG-HDR funktioniert an den Sky Q Receivern

Dort können wir nun in den Optionen sowohl die Auflösung als auch die Farbtiefe einstellen. Hier sollte jetzt 2160p mit 10-bit ausgewählt werden. Zudem sollte der HDMI-Eingang des Fernsehers auch für „Deep Color“ freigeschalten sein. Hier ist zu beachten: Es gibt auch TVs mit älteren HDMI-Eingängen, die kein HDR unterstützen, da sie nicht die vollen 18 Gbps Bandbreite ermöglichen. Weitere Infos hierzu findet ihr aber in den Bedienungsanleitungen der Hersteller. In der Regel sollte dies bei neueren 4K-TVs aber kein Problem darstellen.

Et voila, mit den gesetzten Einstellungen lässt sich bereits HLG HDR über die Sky Q Receiver verwenden. Das klingt einfach – und das ist es auch. Dennoch haben wir des Öfteren Anfragen von Lesern erhalten, welche versehentlich die falschen Einstellungen setzten und deswegen auf HLG verzichten mussten. Eventuell hilft dieser kleine Hinweis also ja einigen unter euch weiter.

„James Bond 007: Casino Royale“ auf iTunes in 4K verfügbar

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„James Bond 007: Casino Royale“ ist ab sofort in 4K UHD Qualität auf iTunes verfügbar. Der Film gilt als Blu-ray-Referenz und kann jetzt als digitale 4K-Version für 11.99 Euro gekauft werden.

Die Blu-ray zu „James Bond 007: Casino Royale“ wird gerne mal aus dem Regal der Filmsammlung genommen. Nicht nur um sich die beeindruckende visuelle Präsentation inkl. spannender Story einzuverleiben, sondern oft auch um einen neuen Fernseher, Projektor oder Monitor auszutesten. Das Mastering ist sehr gut gelungen und der Film strotzt geradezu vor Details. Es gibt unzählige Passagen um Kontrast, Farbdarstellung oder Hauttöne zu testen. Das macht die jüngste digitale 4K-Veröffentlichung über den iTunes Store ja gerade so spannend. Leider bietet der Film, wie auch alle bisher veröffentlichten James Bond-Klassiker, keinen erweiterten Dynamikumfang (HDR). Die Audio-Ausstattung lässt ebenfalls zu wünschen übrig. „Casino Royale“ kommt leider nicht über einen Dolby Digital 5.1 Soundmix hinaus.

Alle James Bond Filme in 4K

Wer sich den Film in 4K kaufen möchte muss 11.99 Euro auf den digitalen Ladentisch legen. Leider gibt es keine Möglichkeit den Titel zu leihen. Wer nicht auf die „neueren“ James Bond steht, dem freut es vielleicht zu hören, dass iTunes mittlerweile alle jemals erschienenen James Bond-Filme in 4K Qualität anbietet, auch die ersten „James Bond 007 jagt Dr. No“, „James Bond 007 – Liebesgrüße aus Moskau“ oder „James Bond 007 – Goldfinger“. Eine komplette Auflistung aller Bond-Filme findest du in diesem Beitrag.

Apple TV 4K oder iTunes-App

Für die Wiedergabe mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten wird ein Apple TV 4K benötigt. In diesem Jahr werden zudem erste 4K Fernseher direkt mit der „iTunes Filme & Serien“-App ausgestattet. Samsung hat als erster Hersteller die Integration der iTunes Videoplattform bekanntgegeben. Wer sich schon einmal mit ein paar digitalen UHD-Titeln eindecken möchte, der findet alle bisher veröffentlichten 4K Filme (zum großen Teil mit HDR und Dolby Vision) in unserer Komplettübersicht.

„3 für 50 Euro auf 4K Blu-rays“ – 200 Titel in der Auswahl!

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Saturn.de startet kurzerhand eine „3-für-50€“-Aktion auf 4K UHD Blu-rays. Man kann sich aus 200 Titeln drei Filme aussuchen und zahlt pro Film gerade einmal 16.66 Euro!

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Die Aktion ist gültig bis zum 21. Januar (Montag) 9:00 Uhr!

Lineares Fernsehen bringt Jugendliche nur noch zum Abschalten

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Das lineare Fernsehen gerät in Deutschland in die Krise: 2018 schauten Menschen unter 50 Jahren hierzulande so wenig TV wie seit Jahrzehnten nicht. Speziell Jugendliche schalten mittlerweile lieber ab als an. Hier zeigt sich offenbar auch die Abwanderung hin zu den benutzerfreundlicheren Streaming-Angeboten.

Lediglich bei den Nutzern über 50 Jahren ist die TV-Nutzung weitgehend identisch zu den Vorjahren geblieben. Im Durchschnitt schauten die Deutschen 2018 täglich 217 Minuten fern. Das sind zwar nur vier Minuten weniger als im Rekordjahr 2017, doch die Zusammensetzung über die Generationen sollte TV-Macher alarmieren. Denn bei den 14- 49-jährigen sank der Wert auf 153 Minuten am Tag. Das entspricht dem niedrigsten Wert seit über 20 Jahren.

Seit 2011 ging der TV-Konsum in der genannten Altersgruppe von Jahr zu Jahr weiter runter. Für Stabilisierung sorgen also nur die über 50-jährigen mit 315 Minuten pro Tag. Bei den 14- bis 29-jährigen hingegen schwindet das Interesse am linearen Fernsehen zusehends. Hier erreichte man 2018 den niedrigsten Wert seit Messung der Sehbeteiligungsdaten: 94 Minuten pro Tag. 2010 waren es beispielsweise in dieser Altersgruppe noch 142 Minuten pro Tag.

Die Gründe für die Schwierigkeiten sind deutlich: Die Medienlandschaft wird immer vielfältiger. Gerade jüngere Anwender wünschen sich zeitliche und räumliche Unabhängigkeit. Sie fühlen sich daher von nicht-linearen Streaming-Angeboten über etwa Amazon Prime Video und Netflix angesprochen. Dazu kommen auch kostenlose Angebote wie YouTube, welche ebenfalls Nutzungszeit beanspruchen, die dann vom TV abgezwackt wird. Laut Erhebungen des ProSiebenSat.1-Vermarkters SevenOne Media schauen die 14 – 29-jährigen täglich bereits ca. 55 Minuten Online-Videos.

Das lineare Fernsehen macht immer mehr dem Streaming Platz

Es scheint absehbar, dass gerade bei der jüngeren Zielgruppe langfristig das Streaming das Fernsehen als wichtigste Anlaufstelle für Videoinhalte ablösen dürfte. Diese Entwicklung ist logisch. Denn für den Zuschauer ist es am Ende einerlei, ob er seine Lieblingsserie im linearen Fernsehen oder über einen Streaming-Anbieter konsumiert. Entscheidend ist die Benutzerfreundlichkeit. Und da sind die Streaming-Anbieter aufgrund der ausgereiften Apps und der räumlichen und zeitlichen Flexibilität aktuell überlegen.

TV Now
TV Now ist das neue Streaming-Angebot der Mediengruppe RTL

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk dürfte sich um die Zahlen wenig kümmern, denn das Programm der Sender richtet sich wenig nach den Bedürfnissen jüngerer Zielgruppen und die Finanzierung ist so oder so gesichert. Für die Privatsender verheißen die Ergebnisse eine bitterere Pille, weil das Fernsehen damit als Werbeplattform unattraktiver wird. Speziell jüngere Zuschauer sind für Werbetreibende die attraktivste Zielgruppe, so dass die sinkende Sehbeteiligung eine schlechte Nachricht für die Free-TV-Sender darstellt. Kein Wunder also, dass etwa auch RTL und Co. immer stärker mit Mediatheken, Apps und Web-Angeboten locken wollen.

Sky im Januar 2019: Veränderungen bei den gleichzeitig nutzbaren Geräten

Sky passt laufend allerlei Dinge an. Im November etwa strich man viele SD-Sender und ersetzte sie stattdessen durch die HD-Pendants. Jetzt kommt es zu einer umstritteneren Anpassung, denn Sky Deutschland verändert die Bedingungen für die bei Sky Go und Sky Q parallel nutzbaren Geräte.

Wie bereits erwähnt, optimiert Sky natürlich laufend sein Angebot: Sei es die App für das Smart Ticket, Strategiewechsel bei den Inhalten oder aber die Einführung neuer Angebots- und Preisstrukturen für Sky Q. Nun hat man sich gedacht, dass man die Verwaltung der gleichzeitig nutzbaren Geräte für Streams mal anpasst. Die neuen Bedingungen gelten bereits seit dem 15. Januar 2019, dürften aber dem ein oder anderen noch nicht aufgefallen sein.

Ein deutlicher Nachteil: Die Apple TV bzw. Apple TV 4K vermerkt Sky Q nun als eigenständige Geräte in seiner Geräteverwaltung. Zuvor war dies nicht der Fall. Geändert hat sich auch: Wer Kunde bei Sky ist, kann das Programm nun auf einem Sky Q Receiver, einem Receiver mit Zweitkarte und drei zusätzlichen Geräten via App parallel nutzen. Vier Geräte sind für die App registrierbar, aber eben nur drei gleichzeitig verwendbar. Einmal im Monat lassen sich Geräte aus der Liste entfernen und so entsprechend auch neue hinzufügen.

Zuvor sah es etwas anders aus: Es ließen sich zwar vier Geräte in die Liste hieven, aber nur jeweils zwei für Streams über Sky Q oder über Sky Go parallel verwenden. Jetzt könnt ihr über drei Geräte Sky Go nutzen, statt wie bisher nur über zwei. Oder eben ihr nutzt an drei Geräten Sky Q, statt wie bisher nur über zwei. Kombinationen sind freilich auch möglich. Das bedeutet ihr könnt etwa auch an zwei Geräten die App für Sky Go verwenden und an einem Sky Q, so als Beispiel. Hier ist also sogar ein Vorteil für einige Nutzer erkennbar.

Sky eröffnet ein Für und Wider für seine Kunden

Doch wo Licht ist, ist bekanntermaßen auch Schatten: Die Möglichkeit über den Browser Sky-Content zu konsumieren fällt in diesen Szenarien nämlich komplett weg. Die Nutzung der App ist zur Pflicht geworden. Außerdem rechnet an nun eben den Apple TV / Apple TV 4K in der Geräteliste ein. Dafür sind eben potentiell in einigen Szenarien mehr Streams bzw. Geräte parallel abrufbar.

Je nach Nutzungsgewohnheiten dürfte sich also unterscheiden, ob man die Anpassungen durch Sky als Vor- oder Nachteil einstuft. Aktuell erntet der Pay-TV-Anbieter häufig für seine Veränderungen Kritik. Auch die neue Maßnahme dürfte sicher von Abonnenten kontrovers aufgenommen werden.