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Krieg gegen den Soap-Effekt: Christopher Nolan zieht ins Feld

An aktuellen 4K-Fernsehgeräten erreicht man durch die Auflösung sowie HDR eine bisher ungeahnte Bildqualität. Allerdings wird jene ab Werk oft durch zahlreiche Bild-Verschlimmbesserer getrübt. Die beiden Regisseure Christopher Nolan und Paul Thomas Anderson haben davon nun die Schnauze voll.

Die beiden Star-Regisseure sind freilich nicht die ersten, welche sich etwa gegen den Soap-Effekt aussprechen. Ende 2017 äußerten Regisseure wie Rian Johnson („Star Wars: The Last Jedi“) und James Gunn („Guardians of the Galaxy Vol.2“) eine ähnliche Meinung. Christopher Nolan („The Dark Knight“) und Paul Thomas Anderson („Magnolia“) engagieren sich aber nun noch deutlicher für ein Umdenken der TV-Hersteller.

Sie wünschen sich eine Art „Referenz-Modus“, welcher alle Bild-Verschlimmbesserer deaktiviert und möglichst nahe an die Intention der Filmemacher rückt. Das klingt, als sollten beide etwa den neuen Modus IMAX Enhanced befürworten. Vor allem kritisieren sie die Zwischenbildberechnung, die an Fernsehern den sogenannten Seifenoper-Effekt auslöst. In einem Brief an die Mitglieder der Directors Guild of America rufen Nolan und Anderson nun ihre Kollegen auf den Dialog mit den Herstellern zu suchen.

Zudem fügt man eine Umfrage für Regisseure bei. Die Ergebnisse sollen ebenfalls als Unterstützung der Argumente gegenüber den Herstellern dienen. Etwa wünschen sich Nolan und Co., dass die Bild-Verschlimmbesserer leichter abschaltbar sein sollten. Die Einstellungen sollen nicht „tief in den Menüs begraben“ werden, sondern direkt über die Fernbedienung deaktivierbar sein.

TV-Hersteller zeigten sich in der Vergangenheit unbeeindruckt

Sony hat dieses Jahr etwa einen speziellen Modus namens „Netflix Calibrated“ für seine High-End-4K-TVs eingeführt, der einen ähnlichen Zweck erfüllt. Auch jener Modus schaltet die künstlichen Optimierungen ab. Nolan, Anderson und andere wünschen sich aber mit weiteren Regisseuren im Hintergrund quasi einen Standard für alle TV-Hersteller. Im Idealfall würden alle Anbieter, egal ob nun LG, Samsung oder Sony, einen leicht aktivierbaren Referenz-Modus integrieren. Dass sich Nolan dafür engagiert, verwundert nicht: Der Regisseur ist dafür bekannt, besonders auf technische Qualität im Heimkino zu achten. Außerdem ist er beispielsweise ein Verfechter des analogen Filmens.

Bisher zeigten sich die TV-Hersteller von derartigen Bemühungen allerdings meist unbeeindruckt. So ist ein Kritikpunkt der Regisseure, dass etwa die Zwischenbildberechnung meistens schon ab Werk zugeschaltet sei. Sie sollte ihrer Ansicht nach aber ab Werk deaktiviert sein. Trotzdem nutzen die TV-Hersteller jene Modi sehr ausgiebig. Ein Grund ist auch, dass Fernseher mit grellen Bildmodi und allerlei künstlichen Anpassungen Laien im Geschäft oft am stärksten beeindrucken.

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UDP-LX800: Pioneer kündigt Referenz-Player für 2.299 Euro an

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Der UDP-LX800 soll Pioneer zur Referenz-Krone verhelfen. Der ambitionierte „Reference Universal Disc Player“ überzeugt mit bestmöglicher Ausstattung, ist mit einem Preis von 2.299 Euro jedoch nur etwas für absolute Heimkino-Enthusiasten.

Die Ankündigung des UDP-LX800 kommt nicht ganz unerwartet. Als der „kleine Bruder“ UDP-LX500 über die offiziellen Pioneer-Webseite enthüllt wurde, konnte man das Referenz-Modell bereits im Hintergrund der Enthüllungs-Grafik erahnen. Überraschend dagegen ist der Preis. Mit 2.299 Eur ist der das universelle Abspielgerät gut doppelt so teuer wie der UDP-LX500. Die Frage die sich nun alle stellen: Ist der „Reference Universal Disc Player“ so viel Wert wie 4 Wochen Strandurlaub mit Vollpension?

Pioneer möchte alle physischen Datenträger von der CD über die SACD, DVD, Blu-ray bis hin zur 4K UHD Blu-ray, bestmöglich unterstützen. Der Kunde darf eine zuverlässige Wiedergabe und Audio- und Bildwiedergabe auf höchstem Niveau erwarten. 4K UHD Inhalte mit 60 Vollbildern pro Sekunde, HDR10, Dolby Vision, Dolby Atmos und DTS:X sind Aufgaben, die sich der UDP-LX800 gerne stellt. Verlustfreie Musikstücke nimmt sich der Reference-Player ebenso gerne an.

UDP-LX800 – 14kg Baukunst

Auf dieser Grafik lassen sich die separierten Bausektionen des UDP-LX800 gut ausmachen
Auf dieser Grafik lassen sich die separierten Bausektionen des UDP-LX800 gut ausmachen

Um eine kompromisslose Wiedergabe der neusten Standards zu gewährleisten, muss der UDP-LX800 diese nicht nur unterstützen, sondern auch ohne äußere und innere Störungen wiedergeben können. Der japanische Elektronikhersteller hat dafür die analogen und digitalen Baugruppen alle nochmals in Frage gestellt und optimiert.

Alle Komponenten, vom Laufwerk über die Netzteile bis hin zur Audio-Platine, sind in eigenen abgeschirmten Kammern untergebracht. Das dickwandige mit aufwendigen Prägungen versehene Blech, soll Vibrationen und Schwingungen praktisch eliminieren. Der Deckel des Laufwerks hat die klassische Pioneer-Bienenwabenstruktur und die Schublade schluckt mit ihrer Spezialbeschichtung unerwünschten Schall, der somit nicht in den Raum abgegeben wird. Bei Drehzahlen von bis zu 5.000 U/min bei der Wiedergabe von 4K UHD Discs, ist diese Beschichtung unabdingbar – sagt Pioneer.

Das Gehäuse ist ebenfalls extrem dick und kommt ganz ohne Kühlschlitze aus. So ist der UDP-LX800 nicht nur vor Staub geschützt, sondern ist auch schalldicht. Die Alu-Seitenwände halten das Chassis in Position und werden von einem Deckel aus Stahlblech und einem doppelten 1.3 mm + 3 mm Stahlboden mit Entkoppelungsfüßen komplettiert. So erklärt sich auch das Gesamtgewicht von knapp 14 kg.

Die Anschlüsse des UDP-LX800 sind für Digital- (2x HDMI, optisch Toslink) sowie Analog-Fans (vergoldete Cinch oder XLR-Anschlüsse) vollkommen ausreichend
Die Anschlüsse des UDP-LX800 sind für Digital- (2x HDMI, optisch Toslink) sowie Analog-Fans (vergoldete Cinch oder XLR-Anschlüsse) vollkommen ausreichend

Traumhafte Audio-Sektion

Fans des analogen Klangs werden mit dem UDP-LX800 bestens bedient. Eine eigene Audioplatine ist mit zwei High-End D/A-Wandlerchips von ESS – dem ES9026PRO – bestückt. Die Rechenpower dieser Chipsätze könnte eigentlich den Klang für acht Audiokanäle berechnen und optimieren. Für die Analoge-Audiosektion werden die Fähigkeiten der Chipsätze in Doppelmono-Konfiguration auf je einen Stereokanal konzentriert. So bekommt man analogen Stereo-Sound für Musikstücke oder Filme bestmöglich präsentiert. Lautsprecher lassen sich nicht nur über die hartvergoldeten Cinch-Buchsen anschließen, sondern auch über die symmetrischen XLR-Anschlüsse. So freuen sich auch feinste Verstärker über die optimal ausgegebenen Signale.

Das Design des UDP-LX800 ist nicht allzu spektakulär. Beim Referenz-Player kommt es jedoch auf die "inneren Werte" an
Das Design des UDP-LX800 ist nicht allzu spektakulär. Beim Referenz-Player kommt es jedoch auf die „inneren Werte“ an

Aber auch im HDMI-Betrieb soll der UDP-LX800 glänzen können. Die PQLS-Technologie ermöglicht im Zusammenspiel mit kompatiblen Pioneer-Receivern einen absolut stabilen Audio-Datentakt. So soll Signalstörungen vermieden und eine optimale Performance für Surround-Formate gewährleistet werden. Auch 3D-Soundformate wie Dolby Atmos und DTS:X profitieren von dieser Technik. Die beste Performance kann natürlich nur erreicht werden, wenn die HDMI-Schnittstellen die vollen 18 Gbps Bandbreite unterstützten (Ein Haupteingang für Audio/Video + ein Sub-HDMI für Audio) Beim UDP-LX800 ist dies der Fall. Die Digital-Hauptplatine wurde komplett neu gelayoutet und für optimales Routing auf sechslagigem Material in modernster IVH-Technik realisiert. Für weiteres Feintuning können der zweite, als Audio-only-Ausgang konfigurierbare HDMI-Port und ein Masseausgleich über die eigens dafür installierte Zero-Signal-Buchse herangezogen werden.

Im HDMI-Betrieb lassen sich im „Transport Mode“ die analogen Netzteile ausschalten. Umgekehrt optimiert der „Direct-Modus“ den Betrieb der analogen Ausgänge, indem die HDMI-Baugruppen deaktiviert werden.

Preis & Termin

Wer genug gespart hat, der kann den UDP-LX800 ab Oktober 2018 zur unverbindlichen Preisempfehlung von 2.299 Euro im qualifizierten Fachhandel erwerben. Wer eine referenzträchtige Audio- und Bildwiedergabe für kleineres Geld sucht, der sollte sich einmal über den UDP-LX500, Panasonic DP-UB9004, Panasonic DP-UB824 oder Oppo UDP-203 informieren.

Amazon Echo Show: Schickes Re-Design mit 10 Zoll Display

Amazon hat seine neuen Echo Show der zweiten Generation vorgestellt. Das eher unglückliche Design der ersten Modelle hat man komplett umgekrempelt. Des weiteren hagelt es viele, technische Verbesserungen. Dennoch ist der Preis der Lautsprecher mit Touchscreen identisch geblieben.

So kosten auch die neuen Amazon Echo Show des Jahres 2018 zum Launch 229,99 Euro. Verfügbar sind die Geräte ab dem 11. Oktober 2018. Dabei legt Amazon sogar als Dreingabe zunächst noch eine Philips Hue bei – ohne einen Aufpreis zu berechnen. Wer gleich zwei Exemplare bestellt, erhält zudem einen Rabatt von 100 Euro. Tut man sich also etwa mit einem Freund zusammen, zahlt jeder für einen Amazon Echo Show aktuell effektiv nur 179,99 Euro!

Die zweite Generation der Echo Show nutzt einen deutlich größeren Bildschirm mit 10 Zoll Diagonale und HD-Auflösung. Das neue Design mit Stoffbezug hat die Lautsprecher mit Dolby-Zertifizierung an die Seiten verlagert. Insgesamt ähnelt die Optik daher nun mehr einem Tablet. Geblieben ist neben der Touchscreen-Bedienung auch die Möglichkeit zur Sprachsteuerung via Alexa. Dafür ist ein 8-Mikrofon-Array integriert.

Der neue Amazon Echo Show bietet einen größeren Screen mit HD-Auflösung

Neu ist außerdem, dass die Amazon Echo Show auf Sprach- und Videotelefonie via Skype setzen. Hier zahlt sich Amazons Partnerschaft mit Microsoft aus. Außerdem hält YouTube erneut an den Smart Speakern Einzug. Allerdings muss man, ähnlich wie an den Fire TV bzw. Fire TV Stick, den Umweg über die Browser Mozilla Firefox bzw. Silk nehmen. Für das Smart Home ist die Zigbee-Unterstützung ein neuer Mehrwert.

Amazon Echo Show soll als zentrale Anlaufstelle im Smart Home dienen

Der neue Amazon Echo Show der zweiten Generation misst 246 x 174 x 107 mm und wiegt etwa 1,75 kg. Für die erwähnten Skype-Videochats ist eine Frontkamera mit 5 Megapixeln an Bord. Verbindungen zu drahtlosen Netzwerken nimmt das Produkt über Wi-Fi 802.11 ac auf. Auch Bluetooth ist natürlich mit A2DP an Bord. Für den Sound verbaut Amazon duale 50-mm-Neodymium-Stereotreiber und passive Bassradiatoren. Als Herzstück dient ein Intel Atom x5-Z8350.

Amazon Echo Show 2018
Amazon Echo Show 2018 erneut mit Alexa-Sprachsteuerung

Im Lieferumfang der Amazon Echo Show der zweiten Generation sind neben dem Smart Speaker selbst auch ein Netzteil mit 1,8 m langem Kabel und eine Kurzanleitung enthalten. Wer Interessen an dem Produkt hat, kann es bereits jetzt bei Amazon.de für die erwähnten 229,99 Euro vorbestellen. Die Auslieferung erfolgt aber erst ab dem 11. Oktober 2018. Es besteht die Wahl zwischen einer weißen und einer schwarzen Variante.

Echo Dot der 3. Generation (2018) hört und klingt besser

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Alles Neu! Erreicht Amazon mit der 3. Generation des „Echo Dot“ Smart-Speakers die Perfektion? Ein besserer Klang und optimierte Mikrofone sollen für mehr Freude beim Kunden sorgen. 

Die kleinste und einfachste Möglichkeit sich den Alexa Sprachassistenten ins eigene Heim zu holen heißt „Echo Dot“ und wurde von Amazon bereits zum dritten mal überarbeitet. Das eigenständige Echo-System misst gerade einmal 99 mm im Durchmesser und 43 mm in der Höhe, ist aber prall gefüllt mit Technik. Sehr stolz ist Amazon auf das akustische Upgrade mit einem 41-mm Lautsprecher (Vorgänger hatte nur einen 28 mm Treiber). Im Bass wird das Gerät aber weiterhin etwas schwächeln. Dafür versteht einen der Echo Dot jetzt besser. Vier optimierte Mikrofone sollen Sprachbefehle bei Hintergrundgeräuschen oder weiter Entfernung noch besser interpretieren können.

Die komplette Alexa Welt mit Echo Dot

Mit dem kleinen intelligenten Lautsprecher lässt sich bereits die volle Bandbreite der Alexa-Befehlskette nutzen. Musik steuern, nach dem Wetter fragen, Nachrichten abrufen, Informationen einholen oder kompatible Geräte von Drittherstellern steuern – alles kein Problem mit dem Echo Dot. Wer möchte kann andere Nutzer, die über ein Echo Gerät verfügen, anrufen (Update via Skype bald verfügbar). Die Installation ist eigentlich so einfach, dass man sie fast nicht erwähnen braucht. Den Echo Dot am Netzteil anschließen, Gerät über die Alexa App (iOS und Android) finden, verbinden – fertig!

Der Echo dot (3. Gen) aus 2018 mit angepassten Design fühlt sich nicht mehr wie ein "Fremdkörper" im Zuhause an.
Der Echo dot (3. Gen) aus 2018 mit angepassten Design fühlt sich nicht mehr wie ein „Fremdkörper“ im Zuhause an.

Auch das Design bekommt ein Upgrade und fügt sich mit der Stoff-Ummantelung in das neue Echo-Lineup ein. Der Echo Dot (3. Generation) kann einzeln für 59.99 Euro vorbestellt werden. Die Auslieferung erfolgt am 11. Oktober 2018. Der Kunde muss sich zwischen drei Farbvarianten – Anthrazit, Hellgrau und Sandstein – entscheiden. Es gibt bereits mehrere Vorteils-Bundles mit kompatiblen Smart-Home-Geräten.

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Vorteils-Bundles mit smarten Endgeräten wie den Philips Hue Lampen oder dem neuen Amazon Smart Plug gibt es HIER!

NEU: Echo Plus (2. Generation) mit verbessertem Klang und Temperatursensor

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Amazon hat die 2. Generation seines „Echo Plus“ Smart-Speakers vorgestellt. Das neue Modell ist kompakter, soll besser klingen und kann sogar mit neuen Features wie einem Temperatursensor aufwarten. 

Amazon verpasst seinem Premium-Smart-Speaker „Echo Plus“ ein großes Update. Die Verbesserungen beginnen bereits beim Design. Die 2. Generation ist mit 99 mm Durchmesser etwas „dicker“ geworden, mit einer Höhe von gerade einmal 148 mm verliert das Gerät jedoch insgesamt an Volumen und Gewicht. Der matte Aluminium-Look weicht einem hellgrauen Stoff und wirkt dadurch viel „gemütlicher„. Obwohl das Gerät im Vergleich zum Vorgänger etwas „abgenommen“ hat, weiß Amazon den Platz maximal zu nutzen. Ein neuer 20 mm Hochton Lautsprecher und ein 76 mm-Neodymium-Woofer sollen einen noch satteren 360-Grad-Klang abliefern.

Lautstärken-Regler am Echo Plus (2. Gen)

Also uns würde bereits das Design und der verbesserte Klang ausreichen um zum neuen Modell des Echo Plus zu greifen. Amazon hat aber noch weitere kleine Verbesserungen im kompakten Gehäuse untergebracht. An der Oberseite gibt es jetzt nicht nur eine Aktions-und Mikrofon-aus-Taste, sondern auch Regler für die Lautstärke. So können Nutzer zukünftig die Klangintensität genau einstellen und müssen diese nicht mit dem Sprachassistenten regeln.

Alle technischen Komponenten des Echo Plus 2018 (2. Generation)
Alle technischen Komponenten des Echo Plus 2018 (2. Generation)

Temperatursensor inside

Neu ist auch der Temperatursensor. Über den Sensor lässt sich die Umgebungstemperatur exakt regeln. Kompatible Smart-Home-Systeme mit Heizung werden so gesteuert bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. Vielleicht lässt sich der Echo Plus der 2. Generation auch als Warnmelder einsetzen, dass er Alarm schlägt sobald die Temperatur über einen gewissen Punkt steigt (z.B. bei einem Brand).

Das der Echo Plus (2. Gen) über mehrere integrierte Mikrofone verfügt, solle eigentlich jedem klar sein. Darüber lassen sich Musik abspielen und steuern, Fragen stellen und Anrufe tätigen. Kompatible Smart-Geräte lassen sich über den integrierten Zigbee Smart Home-Hub natürlich mit den vorgegebenen Befehlen steuern.

Preis & Termin

Der Echo Plus der 2. Generation kann ab sofort vorbestellt werden und wird ab dem 11. Oktober 2018 ausgeliefert. Der Preis beträgt 149.99 Euro. Zum gleichen Preis gibt es bereits ein Bundle bestehend aus einem Echo Plus (2. Gen) und einer Philips Hue White Lampe. Der Verbraucher kann zwischen drei Farben Hellgrau, Sandstein und Anthrazit wählen. Der Vorgänger ist dagegen bereits ab 114.99 Euro erhältlich.

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Kommt Nintendo 64 Retro-Konsole (N64) noch vor Weihnachten?

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Erscheint mit dem „Nintendo 64 Classic“ (N64) eine weitere Retro-Konsole rechtzeitig zum Weihnachtsfest? Eine neue Registrierung im europäischen Amt für geistiges Eigentum (EUIPO) deutet klar Richtung „N64 Classic“.

Nintendo hat ein neues Warenzeichen für Europa eintragen lassen. Dabei handelt es sich visuelles Trademark ohne Text. Die Grafik im Beitragsbild lässt keine Zweifel offen, dass Nintendo sich wieder einmal an seinem Hard- und Softwarearchiv bedient. Die Abbildung zeigt ganz klar den N64 Controller mit dem D-Pad auf der linken Seite und dem einzelnen Analog-Stick in der Mitte. Fans spekulieren bereits seit längerer Zeit auf eine „N64 Classic Retro-Konsole“ oder „Nintendo Classic Mini: N64“. Nach den großen Erfolgen der Mini-Versionen des NES und SNES, wäre dieser Schritt aus rein wirtschaftlicher Sicht mehr als nachvollziehbar.

Markeneintrag bestätigt

Der Antrag ist jedoch nicht ganz neu. Der erste Antrag ging bereits im Juli 2017 bei der EUPIO ein. Die Eintragung wurde dann jedoch im August 2017 abgelehnt. Der Schriftverkehr für die Begründung kann sogar hier eingesehen werden. Etwas mehr Korrespondenz mit dem europäischen Amt und ein paar Monate später ist es nun endlich soweit. Nintendo hat sein registriertes Markenzeigen und damit vielleicht das letzte Puzzleteil für einen Retro-Release. 

Mockups der "Nintendo Mini Classic: N64" gibt es im Internet in Hülle und Fülle || Bildquelle: press-start.com.au
Mockups der „Nintendo Mini Classic: N64“ gibt es im Internet in Hülle und Fülle || Bildquelle: press-start.com.au

Erst kürzlich hat Mitbewerber Sony die „Playstation Classic“ mit 20 vorinstallierten Spielen angekündigt. Sollte Nintendo wirklich den „Nintendo 64 Classic“ im Dezember 2018 in den Handel bringen, käme es zum Konsolen-Duell wie damals vor über 20 Jahren. Die PS1 wurde 1995 in Europa veröffentlicht, die Nintendo 64 Konsole folgte in 1997. Die Playstation konnte jedoch mit dem zeitlichen Vorsprung, einem stärkeren Lineup und dem Fokus auf Hardcore-Gamer den Mitbewerber hinter sich lassen.

Von Pokemon bis Goldeneye

Wir wären mehr als begeistert von einer Nintendo 64 Classic. Es bleibt natürlich die Frage offen, wie viel und welche Spiele ihren Weg auf die Spielekonsole finden. Zu den populärsten Titeln zählen „Super Mario Kart 64“, „Super Smash Bros“, „The Legend of Zelda: Ocarina of Time“, „The Legend of Zelda: Majora’s Mask“, „Super Mario 64“, „Paper Mario“, „James Bond 007 – Goldeneye“, „Perfect Dark“, „Pokemon Stadium“ und „Mario Party“. Eine Top-Auswahl mit 20 oder 30 Titeln wäre für Nintendo sicherlich ein leichtes.

Wir können nur die Daumen drücken und hoffen euch bald die offizielle Ankündigung als Beitrag verfassen zu dürfen!

Amazon „Fire TV Recast“ ist Digitalreceiver, Videorekorder und Netzwerk-Streamer in einem!

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Der „Fire TV Recast“ vereint Videorekorder, TV-Empfänger und Netzwerk-Streamer in einer schwarzen Box. Auf den ersten Blick ist der Amazon „Fire TV Recast“ eine Fehlkonstruktion – oder vielleicht doch die Zukunft?

Die schwarze Box mit dem Namen „Fire TV Recast“ ist im großen und ganzen ein digitaler Antennen-Receiver, mit vielen interessanten Features für TV-Junkies. Er besitzt nur keinen Anschluss damit man die Programme direkt auf einem Fernseher genießen kann. Die Box empfängt seine TV-Inhalte nur über die mitgelieferte digitale Antenne. Eine Version mit Satelliten- oder Kabelanschluss gibt es nicht (noch nicht).

Das lineare TV-Programm oder aufgezeichnete Inhalte können über das Heimnetzwerk an kompatible Geräte wie dem Echo Show, die Fire Tablets, alle Fire TV-Geräte sowie Smartphones und Tablets mit iOS und Android gestreamt werden. So landet das TV-Signal über einen „Umweg“ dann doch auf dem Fernseher – leider nur in HD-Qualität.

Fire TV Recast mit der im Lieferumfang enthaltenen Antenne
Fire TV Recast mit der im Lieferumfang enthaltenen Antenne

Begründet der „Fire TV Recast“ eine neue TV-Ära?

Es gibt zwei verschiedene Varianten. Eine mit zwei Tunern (parallele Aufnahme von zwei Programmen) und 500 GB Festplatte, sowie eine Version mit vier Tunern und 1 TB Festplatte. Das sich der „Fire TV Recast“ nicht direkt mit einem Fernseher verbinden lässt ist im ersten Gedanken schwachsinnig, dafür kann das Gerät da aufgestellt werden, wo der beste Antennen-Empfang zu erwarten ist. Via Ethernet oder WLAN kann das TV-Programm oder aufgezeichnete Videostreams im ganzen Haus verteilt werden. Das alles klingt nach einem neuen Nutzerszenario. Bewegt sich der Verbraucher in Zukunft noch mehr im Haus, da er sich nicht durch den Receiver an den Fernseher fesseln lassen möchte?

Man hätte sich von so einer großen schwarzen Box sicherlich mehr Anschlüsse erwartet
Man hätte sich von so einer großen schwarzen Box sicherlich mehr Anschlüsse erwartet

Zukunftsmusik?

In den USA ist der Fernsehmarkt noch weitaus undurchsichtiger und zerstreuter als in europäischen Ländern. Viele Verbraucher können aufgrund der weiten Distanzen ihr TV-Programm nur über Antenne empfangen. Für Technikbegeisterte hält das Gerät nicht viel bereit. Stellen wir uns doch einmal vor, dass Amazon in naher Zukunft einen „Fire TV Recast“ mit Satelliten- oder Kabeltuner auf den Markt bringt. Vielleicht sogar mit HDMI-Anschluss und CI+ Slot und natürlich mit Unterstützung für 4K & HDR (HLG). Kombiniert mit Alexa Sprachsteuerung (wird vom aktuellen Gerät unterstützt), diversen Streaming-Apps und Mediatheken, könnte sich das Gerät zur wahren Entertainment-Zentrale entwickeln.

Preis & Verfügbarkeit

Ob und wann der „Fire TV Recast“ nach Deutschland kommt, ist noch nicht bekannt. Sollte der Feldversuch in den USA erfolgreich sein, dann wird Amazon sicherlich den Schritt über den großen Teich wagen. In den USA wird die 2-Tuner/500 GB-Variante für 230 $US gelistet. Die 4-Tuner/1TB-Variante kostet mit 280 $US gerade einmal 50 $US mehr.

Amazon kündigt „Echo Sub“-Subwoofer und „Echo Link Amp“-Verstärker an

Aufgehorcht! Amazon bringt einen eigenen Subwoofer „Echo Sub“ sowie Stereo-Verstärker „Echo Link Amp“ und „Echo Link“ auf den Markt. Der Internetriese möchte damit seine Präsenz im Zuhause seiner Kunden ausweiten. 

Der „Echo Sub“ ist ein Down-Firing-Subwoofer mit einem Durchmesser von 6 Zoll (15 cm) und einer Nennleistung von 100 Watt. Das Gerät kann sich mit einem Echo oder Echo Plus (separat erhältlich) verbunden werden um dem Verbraucher einen kraftvollen Klang zu vermitteln. Erstmals können auch zwei Echo-Gerät in ein Stereo-Setup aufgenommen werden und simulieren so einen linken und rechten Lautsprecher. Kombiniert mit dem „Echo Sub“ ergibt sich somit ein 2.1-Setup. Die Erstinstallation soll lt. Amazon extrem einfach von der Hand gehen: Anstecken, Alexa App öffnen und kabellos mit dem „Echo Sub“ verbinden – fertig.

„Echo Sub“ für 129.99 Euro

Das Design des kompakten „Echo Sub“ fügt sich nahtlos in die Familie der „smarten Mitbewohner“ ein. Das Gerät ist mit einem Akustikstoff überzogen, der farblich sicherlich mit den neuen und bereits erhältlichen Lautsprechern harmoniert. Der „Echo Sub“ Subwoofer ist ab dem 11. Oktober 2018 erhältlich und kann bereits für 129.99 Euro vorbestellt werden. Amazon bietet auch unzählige Vorteils-Bundles bestehend aus Subwoofer und Echo-Lautsprechern an.

„Echo Link“ und „Echo Link Amp“ Verstärker

Amazon zeigt mit den "Echo Link" und "Echo Link Amp"-Verstärkern noch mehr Präsenz in den eigenen vier Wänden
Amazon zeigt mit den „Echo Link“ und „Echo Link Amp“-Verstärkern noch mehr Präsenz in den eigenen vier Wänden

Parallel zum Subwoofer hat Amazon auch zwei Stereo-Verstärker „Echo Link Amp“ und „Echo Link“ angekündigt. Der „Link“ lässt sich einfach mit einem vorhandenen AV-Receiver oder Vorstufe verbinden. Der „Link Amp“ hat eine integrierte 60 Watt Stereo-Endstufe und kann sich mit Echo-Geräten verbinden um über diese Musik- und Audioinhalte wiederzugeben. Beide Modelle können über auch Ethernet (LAN), WiFi, Coaxial-Aux und optisch-digitale (Toslink) Anschlüsse mit Signalquellen verbunden werden. Ausführliche Informationen zu den Geräten werden erst im Winter 2018 erwartet. Amazon plant einen Marktstart im Frühjahr 2019. Preislich werden sich die Modelle wohl zwischen 199 Euro (Echo Link) und 299 Euro (Echo Link Amp) bewegen.

2018 Evolution Kit mit One Connect Box für Samsung 4K-TVs aus 2013-2015

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Samsung gibt nach und präsentiert das 2018 Evolution Kit SEK-4500U inkl. One Connect Box und One Remote! Damit lassen sich Full-HD und 4K Fernseher aus den Jahren 2013-2015 auf die neue Tizen-Plattform upgraden!

Update 08-01-2018: Das Evolution Kit SEK-4500 kann ab sofort auf Samsung.com geordert werden. Das Kontingent ist jedoch stark begrenzt: Mehr Infos

Originalbeitrag: Was für eine Überraschung. Samsung gibt den unzähligen Kundenbeschwerden nach und bringt mit dem SEK-4500U nach zwei Jahren Abstinenz ein neues Evolution Kit mit One Connect Box für ältere TV-Modelle aus den Jahren 2013 bis 2015 auf den Markt. Unterstützt werden neben Samsung ersten 4K TVs der S9 und F9090 Modellreihe auch die Geräte aus den Folgejahren 2014 (HU-Serie) und 2015 (JS-Serie). Selbst die nicht so weit verbreiteten 4K Fernseher im 21:9 Format S9W und S9B (biegsames Display wurde nicht in Deutschland verkauft) hat Samsung nicht vergessen und lässt diese vom 2018 Evolution-Kit profitieren.

2018 Smart Hub & Smart Things

Der Feature-Umfang des 2018 Evolution Kit ist noch nicht ganz klar. Auf jeden Fall werden die TV-Geräte (komplette Liste am Ende des Beitrages) mit dem neusten „2018 Smart Hub“ sprich der Tizen OS Menüoberfläche ausgestattet. Auch die Smart Things-Plattform, womit sich Geräte von Samsung und Drittherstellern verbinden lassen, wird unterstützt. Im Lieferumfang ist die One Connect Box mit allen Anschlüssen, sowie die One Remote in Schwarz enthalten. Im Inneren arbeitet übrigens ein performance-starker Quad-Core-Prozessor!

Diese Grafik bestätigt den Satellitenanschluss (Twin-TuneR), USB, HDMI (womöglich vier) und Ethernet. Wlan wird ebenfalls mit an Bord sein
Diese Grafik bestätigt den Satellitenanschluss (Twin-TuneR), USB, HDMI (womöglich vier) und Ethernet. Wlan wird ebenfalls mit an Bord sein

Von der spanischen Samsung-Webseite, auf der das Evolution Kit SEK-4500 bereits gelistet ist, lassen sich noch folgende Features ableiten: Twin-Tuner und Screen Mirroring (Smartphone/Tablet-Inhalte auf dem TV anzeigen). Auf der dänischen Samsung-Webseite werden wird auch das „Auto Connect“-Feature angesprochen. Kompatible Geräte wie Spielekonsolen, Blu-ray-Player oder AV-Receiver lassen sich dann mittels der One Remote steuern. Mit dem Paket soll auch sichergestellt sein, dass man Streamingdienste wie Amazon Prime Video, Netflix, Youtube & Co. auch weiterhin nutzen kann.

Man darf sich aber vom Evolution Kit 2018 keine Wunder erwarten. Features wie HDR, HDR10+ und 4K/60p stehen nur dann zur Verfügung, wenn die technischen Komponenten des Fernsehers (Display, HDMI-Anschlüsse etc.) dies auch hergeben.

Evolution Kit 2018 – unterstützte Geräte:

Full HD:
ES8090 ES7090 ES8090 H8090
4K Fernseher:
S9 (2013) F9090 (2013) S9W (2015) S9B (2015)
HU9090 (2015) HU8590 (2014) HU7590 (2014) HU7200 (2014)
HU7090 (2014) JS9090 (2015) JS9590 (2015)

Verfügbarkeit und Preis

Leider gibt es noch keinen konkreten Termin wann das 2018 Evolution Kit in den Handel kommen soll. Die Aussage „bald“ ist noch recht vage, lässt aber auf einen Release vor dem Weihnachtsfest 2018 hoffen. Der Preis soll bei 299 Euro (UVP) liegen.