DAZN hat einen weiteren großen Coup gelandet. Der Sport-Streamingdienst konnte sich die Übertragungsrechte für die Ultimate Fighting Championships (UFC) sichern. Im Debüt wird die Rückkehr von Conor McGregor gezeigt!
DAZN bestätigt auf Twitter, dass man in Zukunft die „Käfig-Kämpfe“ live und exklusiv übertragen wird. Den Startschuss gibt es mit UFC 229 (Die Zahl hinter dem UFC verrät, um welches Pay-Per-View Event es sich handelt – in diesem Fall Nummer 229). Der Kampf wird in der Nacht vom 06. auf den 07 Oktober übertragen und zeigt die Rückkehr vonConor McGregor,der gegen den amtierenden Champion Khabib Nurmagomedov antritt. McGregor wurde aufgrund von Inaktivität der UFC Lightweight-Titel aberkannt. Nach einer längeren Wartepause, bedingt durch ein Gerichtsverfahren zur UFC 223 Post-Fight Pressekonferenz, möchte sich der Ire seinen Titel zurückholen.
3 Jahre Exklusiv-Deal
Der exklusive Deal zwischen DAZN und der UFC läuft insgesamt drei Jahre und ist nur für die Märkte Deutschland und Österreich gültig. Mal sehen, ob der Sport-Streamingdienst die Übertragung der UFC besser im Griff hat, als seinerzeit „ran Fighting“. Die Online-Plattform der ProSiebenSat.1 Media AG schaffte es zuletzt nicht, die Live-Events sowie die Wiederholungen störungsfrei zur Verfügung zu stellen.
DAZN ist ein Streamingdienst der neben beliebten Sportevents wie der UEFA Champions League, der deutschen Fußball Bundesliga (1&2) auch viele US-Sportarten wie die NBA, NFL oder NHL überträgt. Auch Begegnungen im Tennis (Fed Cup) oder Dart (PDC) sind im Angebot enthalten. Das Unternehmen baut sein Angebot stetig aus und verfolgt dabei doch eine fast schon aggressive Investitions-Strategie. Das Abonnement kostet 9,99 Euro im Monat und ist monatlich kündbar. Natürlich gibt es auch einen Gratismonat zum Testen. Die Übertragungsqualität ist bislang auf Full-HD 1080p beschränkt.
Die Remaster der Jack Ryan Filme auf 4K Blu-ray erscheinen mit Dolby Vision HDR. Ein Leser des Newsportals Surround-sound.info lieferte den Beweis per Bild.
Eigentlich erst ab dem 27. September erhältlich, konnte sich der Leser bereits früh sein Exemplar sichern. Mit seinem Oppo UDP-203 UHD Blu-ray Player konnte somit prüfen, ob die Angaben zum erweiterten Dynamikumfang mit Dolby Vision wirklich stimmen. Universal Pictures Home Entertainment hat sich zumindest was die Bildpräsentation von „Der Anschlag“, „Das Kartell“, „Die Stunde der Patrioten“, „Jagd auf Roter Oktober“ und „Jack Ryan: Shadow Recruit“ angeht so richtig ins Zeug gelegt. Eine native 4K Abtastung des 35mm Materials (alle außer Jack Ryan: Shadow Recruit) mit HDR10 und Dolby Vision HDR sollte den Thriller-Klassikern einen ganz neuen Look verleihen.
Surround-Sound ohne 3D-Klangebene
Die Audio-Ausstattung beschränkt sich bei der deutschen Tonspur leider auf Dolby Digital 5.1. Es ist auch schwierig bei den alten Tonspuren die Effekte, Musik und Tonspuren so neu abzumischen, dass ein besseres Klangbild entsteht. Nachträglich eine zusätzliche Höhen-Ebene für Dolby Atmos und DTS:X zu definierten, ist bereits die Königsdisziplin. Wir denken, dass nur wenige Nutzer den 3D-Sound oder einen erweiterten 7.1 Surround-Sound vermissen werden. Bleibt nur hoffen, dass die deutsche Tonspur nicht unter der Komprimierung leidet. Die englischen Tonspuren liegen im hochauflösendem Dolby TrueHD 5.1 oder DTS-HD MA 7.1 (Jack Ryan: Shadow Recruit) bei.
Das Beweis-Foto: „Jagd nach Roter Oktober“ auf 4K Blu-ray mit Dolby Vision HDR || Bildquelle: surround-sound.info
Wir haben die Angaben in unserer 4K Blu-ray Übersicht entsprechend aktualisiert.
Zattoo ist eine Plattform welche lineares TV-Programm als Stream für seine Kunden anbietet. Bisher hat Zattoo die im Abonnement enthaltenen Sender und Inhalte aber bestenfalls in HD angeboten. Jetzt kündigt man an, bald auch in Ultra HD zu streamen.
Zattoo konkurriert aktuell direkt mit anderen Anbietern wie waipu.tv oder auch Magine. Da muss man natürlich Mehrwerte integrieren. Ultra HD soll entsprechend mehr Kunden zu einem Abonnement bei Zattoo locken. Je nach gebuchter Stufe lassen sich bei Zattoo aktuell die öffentlich-rechtlichen TV-Sender und auch Privatsender wie RTL, Sat.1 und Pro7 abrufen. Auch Möglichkeiten zeitversetzt zu schauen, bietet Zattoo an.
Im Bereich Ultra HD wilderte Zattoo aber bisher nicht. Das ist im Grunde auch nicht das große Wunder, schließlich bieten auch die deutschen TV-Sender unter diesem Aspekt eher wenig. Allerdings gibt es immer mehr Experimente in Richtung Ultra HD – wie jüngst etwa von Arte. Das lineare Fernsehen muss sich schließlich auch gegen eine neue Konkurrenz behaupten. Denn Streaming-Anbieter wie Amazon Prime Video und Netflix bieten bereits zahlreiche UHD-Inhalte mit HDR10 bzw. teilweise sogar Dolby Vision an.
Zattoo will nun laut eigenen Aussagen noch 2018 ebenfalls mit UHD-Inhalten nachziehen. Das ganze Sender-Portfolio kann man natürlich nicht in UHD anbieten. Da ist Zattoo ja auch von dem abhängig, was die Sender selbst offerieren. Allerdings will man noch vor Jahresende einen UHD-Sender über Zattoo anbieten. Weitere Details dazu will Zattoo zu einem späteren Zeitpunkt rausrücken.
Zattoo: UHD-Sender wird zunächst nur eingeschränkt verfügbar sein
UHD-Streaming über Zattoo wird aber einige Haken haben. So sollen nur diejenigen in den Genuss kommen, die Zattoo Ultimate abonniert haben. Außerdem will der Anbieter den UHD-Content im ersten Schritt nur für die Apple TV bzw. Apple TV 4K und Amazon Fire TV ausliefern. Spannend ist aber allgemein, dass Zattoo im gleichen Atemzug auch auf den Codec HEVC (H.265) umstellen möchte, um eine effizientere Übertragung zu ermöglichen.
Premium Abonnenten steht über die Zattoo-App auch eine Aufnahme-Funktion zur Verfügung
Wer am kommenden UHD-Angebot von Zattoo interessiert ist, sollte nun einfach ein wenig abwarten. Mehr zum Start des geplanten UHD-Senders und den enthaltenen Inhalten dürfte Zattoo wohl schon bald bekannt geben.
Denon präsentiert mit dem DHT-S316 ein ansehnliches 2.1-Soundsystem bestehend aus deinem Soundbar und einem kabellosen Subwoofer. Das schlanke Stereo-System soll ab Oktober 2018 für 279,- Euro in den handel kommen.
Mit 5.5 cm Höhe ist der Soundbar des DHT-S316 Bundles recht schlank und passt damit so ziemlich unter bzw. vor jeden Fernseher. Auf der linken und rechten Seite des Soundbars ist jeweils ein Mittelton-Chassis und ein Hochtöner verbaut. Mit einer Breite von 90 cm sind die 2-Wege-Lautsprecher auch weit genug von einander entfernt, damit sich die Schallwellen nicht schon vor dem Hörplatz kreuzen und so zu einem ungenauen Klangergebnis führen. In den tiefen Tonlagen unterstützt der kabellose Subwoofer den Soundbar. Leider liefert Denon keine genauen Angaben, in welchen Frequenzbereichen das DHT-S316 Soundsystem wirkt.
HDMI, Toslink, Aux oder Bluetooth
Verarbeitet werden Dolby Digital und DTS Signalquellen. Diese gelangen über HDMI (mit ARC und CEC) oder einen optisch-digitalen Eingang (Toslink) zum Gerät. Auch ein Aux-Eingang (Klinke 3.5mm) ist mit an Bord. Via Bluetooth können Musikstücke oder Videoton mit einem Smarpthone, Tablet oder Laptop auf das DHT-S316 Soundsystem übertragen werden. Zusätzliche kabellose Übertragungstechniken wie Apple Airplay sind leider nicht vorhanden. Dafür darf man sich über klangverbessernde Technologien freuen. Der „Denon Dialogue Enhancer“ macht genau das was der Name suggeriert. Er verstärkt und optimiert die Klangwiedergabe dahingehend, dass Dialoge besser verstanden werden können.
Neben einem HDMI (ARC/CEC) und optisch-digitalen-Port (Toslink) gibt es auch noch einen Aux-Eingang (Klinke 3.5mm). Bluetooth ist ebenfalls mit an Bord
Virtueller Surround-Sound
Etwas interessanter ist vielleicht der „Virtual-Surround-Modus“. Bei der Dekodierung von DTS- und Dolby Digital-Tonspuren von DVD, Blu-ray, 4K Blu-ray oder Fernsehen soll der Klang ein vollwertiges Surround-Sound-System simulieren. Ob dies mit vorgefertigten Klangmustern umgesetzt wird, oder der Soundbar mittels Mikrofonen den Raum „ausliest“ ist leider nicht beschrieben. Wir sind gespannt, ob das DHT-S316 mit seinem simulierten Surround-Klang überzeugen kann.
Einfache Installation
Die Installation und Ersteinrichtung des Denon DHT-S316 Soundbar + Subwoofer ist lt. Angabe des Herstellers kinderleicht. Soundbar sowie Subwoofer mit dem Netzteil verbinden, Signalquelle via HDMI verbinden – fertig. Am besten schließt man das Kabel am TV an einem HDMI-Eingang mit ARC (Audio Return Channel) an. Dann können Tonformate direkt vom TV ausgegeben und der Soundbar mittels CEC über die TV-Fernbedienung gesteuert werden. Für den Wechsel der Signalquellen und für Bluetooth gibt es zudem Funktionstasten am Gerät selbst (Oberseite des Soundbars) sowie auf der mitgelieferten Fernbedienung.
DHT-S316 Soundbar + Subwoofer
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Lieferumfang, Preis & Termin
Im Lieferumfang des DHT-S316 ist neben dem Soundbar und dem Subwoofer die dazugehörten Netzteile, eine kompakte Fernbedienung samt Batterien und ein HDMI-Kabel enthalten. Ebenfalls enthalten ist eine Montage-Schablone, mit deren Hilfe der Soundbar an der Wand befestigt werden kann. Alles zusammen gibt es ab Oktober 2018 für 279,- Euro im Fachhandel.
Preisvergleich DHT-S316:
Features DHT-S316:
Die Zwei-Wege-Soundbar und der externe, kabellose Subwoofer liefern kraftvollen, dynamischen Denon Heimkino-Sound.
Die DHT-S316 kann über die TV-Fernbedienung gesteuert werden. HDMI mit ARC (Audio Return Channel) sorgt für herausragenden, klaren Sound. Dazu ist nur eine einzige Verbindung zum TV-Gerät erforderlich.
Mit einer Höhe von lediglich 5,5 cm findet die Soundbar fast überall Platz und kann auch vor Ihrem TV-Gerät stehen, ohne dessen Sensor für die IR-Fernbedienung zu verdecken.
Bluetooth ist bereits integriert: So kann über verbundene Smartgeräte auch auf das breite Spektrum von Online-Musikquellen zugegriffen werden.
Die Dolby Digital- und DTS-Dekodierung arbeitet mit weiterentwickelten psychoakustischen Algorithmen, die eine realistische Simulation eines Multikanal-Heimkino-Surroundsystems liefern.
Der Dialogverstärker „Denon Dialogue Enhancer“ verbessert die Sprachverständlichkeit – ideal für Filme und TV-Shows mit komplexen Tonspuren.
Optischer Digital-Audioeingang zum einfachen Anschließen von Spielkonsolen, Blu-ray- oder anderen Geräten.
HDMI-Kabel für die einfache und direkte Verbindung mit TV-Geräten im Lieferumfang enthalten.
AUX-Eingang (3,5 mm) zum Anschluss analoger Geräte, die über das Soundbar-System wiedergegeben werden sollen.
Die Ergebnisse des 2018 US-TV-Shootout sind da! Insgesamt wurden vier TV-Geräte der Hersteller Sony, Samsung und LG ins Rennen geschickt. Alle Ergebnisse und Auszeichnungen findest du hier!
Update 26-09-2018: Wir haben den Artikel angepasst. Ursprünglich waren die 75 Zoll Versionen des Sony ZF9 und Samsung Q9FN kommuniziert wurden. Am Shootout waren aber nur die 65 Zoll Versionen beteiligt. Die Einzel-Ergebnisse der Experten-Jury sowie die Kombinierten Punkte von Experten und den Gast-Teilnehmern, haben wir am Ende des Beitrages hinzugefügt. Die Ergebnisse werden kontrovers in Twitter und in Foren diskutiert. Am Ergebnis lässt sich dadurch aber nicht rütteln. OLED geht wieder als Sieger hervor. Sony kann sich haarscharf vor dem LG E8 platzieren und schafft es sogar mit seinem LCD-LED-TV (ZF9) sich einige Punkte zu sichern. Samsung Q9FN ist oft weit abgeschlagen und bildet mit Abstand das Schlusslicht.
Originalbeitrag: Der Fachhändler „Value Electronics“ mit Geschäftsführer Robert Zohn lud nach Scarsdale im Bundesstaat New York (USA) ein. Ziel des Events war es, einen neuen „King of TV“ zu wählen. Die Jury bestand aus angemeldeten Gast-Teilnehmer sowie neun Branchenspezialisten. Vier TV-Geräte mussten sich dem kritischen Blick der Teilnehmer stellen. Aufgebaut und mit professionellem Kalibrierungs-Equipment eingestellt waren der LG OLED65E8 (OLED), Sony KD-65AF9 (OLED), Sony KD-65ZF9 (LCD) und Samsung 65Q9FN. Das teuerste Modell war der Sony KD-65AF9 OLED mit ca. 4.499 $US. Sonys LCD KD-ZF9 und der LGs OLED65E8 wurden beide mit 3.499 $US angegeben. Samsung stellte mit ca. 2.999 $US das günstigste Modell (75Q9FN).
Testsignale von 1080i bis 4K
Getestet wurden unterschiedliche Signalquellen, unter anderem TV-Signale in 1080i, Full-HD Blu-rays, 4K Blu-rays sowie von Image-Generatoren eingespielte Testbilder. Zum Vergleich standen zwei Referenz-Studiomonitore von Sony (BMV-X300RGB OLED) bereit. Im Forum von avnirvana.com stehen bislang nur die Ergebnisse der Fachjury bereit. Die Bewertungen in den einzelnen Kategorien sind noch nicht einsehbar. Interessant wird es zu sehen sein, wie weit die Wertungen der Gast-Teilnehmer und der Fachjury auseinander liegen, oder ob beide zum gleichen Ergebnis kommen.
Bewertung Fachjury (Von 1-10 Punkte):
Bewertung Fachjury+Publikum kombiniert:
TV-Shootout 2018 Wertung Fachjury:
Bester Heimkino TV
LG E8
262 Punkte
Sony AF9 – Gewinner
263 Punkte
Sony ZF9
258 Punkte
Samsung Q9FN
185 Punkte
Bester Wohnzimmer TV (helle Umgebung)
LG E8
250 Punkte
Sony AF9 – Gewinner
258 Punkte
Sony ZF9
243 Punkte
Samsung Q9FN
226 Punkte
King of TV (Gesamtwertung)
LG E8
845 Punkte
Sony AF9 – Gewinner
850 Punkte
Sony ZF9
832 Punkte
Samsung Q9FN
715 Punkte
Es ist sehr schwer die Ergebnisse einzuschätzen, wenn man nicht selbst am Event teilgenommen hat. Das sich die Veranstalter oder Teilnehmer nicht ausreichend Zeit genommen hätten, kann man zumindest schon einmal ausschließen. Es wurde auch ein Live-Stream zur Verfügung gestellt. Dieser war über 6 Stunden aktiv und bis auf kleinere Pausen wurde durchgehend getestet, präsentiert und verglichen. Was uns etwas verwundert ist, dass die OLED TVs in der Kategorie „Bester Wohnzimmer TV (helle Umgebung)“ besser abgeschnitten haben, als die leuchtstarken LCD-Fernseher von Sony und Samsung. Die Umgebung im Stream sieht auch ziemlich dunkel aus, kann aber auch an einer fixen manuellen Kameraeinstellung liegen. Wir warten auf jeden Fall die restlichen Ergebnisse ab und werden den Beitrag dann entsprechend erweitern.
Interessanter Konflikt: Aktuell fordert der Mobilfunk-Riese Telefónica, dass Frequenzbereiche unterhalb von 700 MHz für den neuen Standard 5G freigeräumt werden. Das könnte allerdings Einschränkungen für DVB-T2 bedeuten, was für einige TV-Besitzer immer noch essentiell ist.
So versucht sich der DVB-T2-Betreiber Media Broadcast dagegen zu stemmen, dass für den Mobilfunk das Spektrum aufgeteilt werden soll, das noch für den TV-Empfang wichtig wäre. Laut einem Sprecher des Unternehmens gehe es Telefónica und Co. ohnehin weniger um technische Aspekte und mehr um Marktmacht: „Zu einem Zeitpunkt, an dem noch nicht einmal die Frequenzen der Digitalen Dividende II genutzt werden, um LTE flächendeckend anzubieten, nach einer Digitalen Dividende III für 5G zu rufen, erscheint verfrüht. Die Mobilfunkbetreiber werden immer bestrebt sein, so viel Spektrum wie möglich zu kontrollieren, auch weil man dadurch Wettbewerb reduzieren kann.“
DVB-T2 liegt im Frequenzbereich von 470 MHz bis 690 MHz. Wiederum fordert aber eben Markus Haas, der Chef von Telefónica Deutschland, dass es zu einer weltweiten Harmonisierung der Frequenzen unterhalb von 700 MHz kommen solle. Gerade den langwelligen Bereich benötigen die Mobilfunkanbieter nach Ansicht des Managers, um die gesamte Fläche abzudecken. Nokia hegt ähnliche Gedanken. Der finnische Hersteller will jenen Bereich in Kooperation mit dem Rundfunk für lineare und nichtlineare Inhalte einspannen.
5G und Rundfunk vernetzen: Der Plan für die Zukunft?
Rundfunk und 5G LTE miteinander verknüpfen – eine bekannte Idee. So untersuchte das bayrische Forschungsprojekt IMB5 von 2014 bis 2016 intensiv derartige Konzepte. In Versuchsnetzen testete man die Potentiale mit Partnern wie dem Bayerischen Rundfunk (BR), dem Südwestrundfunk, Nokia, Kathrein Werke, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) und dem Münchner Startup Cadami
Allerdings merkt ein Sprecher von Media Broadcast auch dazu kritisch an: „Die von den TK-Ausrüstern angestoßene Diskussion ist ein alter Hut. Dass lineares Fernsehen als Broadcast über 5G – wie heute schon über LTE – technisch möglich sein wird, heißt noch lange nicht, dass es auch überzeugende Geschäftsmodelle dafür geben wird.“ DVB-T2 kostet für den Empfang der Privatsender in HD 69 Euro im Jahr. Man arbeitet mit 1080p und HEVC-Codierung.
ARD: Umstellung auf DVB-T2 ist nich gar nicht final
Wer am Ende in der Argumentation siegen wird, dürfte auch von der jeweiligen Lobbyarbeit abhängen, die oft einen größeren Einfluss haben kann, als rationale Begründungen. Klar ist, dass das DVB-T2-Netz tatsächlich noch gar nicht komplett ausgerollt wurde. Das Sendernetz von Freenet TV soll etwa erst bis Ende 2018 auf 63 Senderstandorte kommen. Auch die Umstellung der öffentlich-rechtlichen Sender ist erst im Jahr 2019 komplett abgeschlossen.
Der Bieterstreit um den Bezahlsender Sky hat ein Ende. Der US-Kabelnetzbetreiber Comcast hat das Bieterduell gegen Disney gewonnen. Für 38 Milliarden US-Dollar gehört Sky jetzt mehrheitlich zu Comcast.
Es sah fast so aus, als hätte Rupert Murdoch mit seinem Konzern 21st Century Fox die Nase im Bieterduell vorne. Da Unternehmen wurde lt. eigenen Angaben bei seinen Übernahmebemühungen von Disney unterstützt. Am Ende hatte Comcast aber den längeren Atem und die dickere Geldbörse. 38.8 Milliarden US-Dollar, umgerechnet ca. 33 Mrd. Euro lässt sich Comcast die Mehrheit der Sky-Anteile kosten. Fox besitzt bereits seit mehreren Jahren einen 39-prozentigen Anteil an Sky. Das Unternehmen hatte mehrmals versucht den kompletten Konzern zu übernehmen, scheiterte aber jedes mal – wie auch in diesem Fall.
Welche Änderungen mit den Deal einhergehen, kann noch nicht abgesehen werden. Bis die Übernahme durch alle Prüfungsinstanzen gegangen ist, werden auch noch ein paar Wochen/Monate vergehen. Änderungen in der Ausrichtung des Pay-TV-Anbieters bis hin zu Symbiosen zu bestehenden Angeboten von Comcast (z.B. mit dem Streamingportal Hulu) sind denkbar.
Brian Roberts, Chief Executive Officer von Comcast: „Dies ist ein großartiger Tag für Comcast. Sky ist ein wunderbares Unternehmen mit einer großartigen Plattform, einer großartigen Marke und einem versierten Managementteam. Mit dieser Akquisition können wir unsere Kundenbasis schnell, effizient und sinnvoll erweitern und international ausbauen.“
Amazon hat diese Woche eine ganze Armada neuer Echo-Produkte vorgestellt, welche die jeweiligen älteren Generationen ablösen. Dazu gibt es auch völlig neue Modellreihen wie die Echo Link Amp und Echo Link. An dieser Stelle fassen wir noch einmal alle Neuheiten im Überblick zusammen.
Da hat Amazon ordentlich auf den Putz gehauen: Am 20. September 2018 hat der Online-Riese eine ganze Palette neuer Echo-Geräte vorgestellt. Zunächst wäre da etwa die neue Generation des Echo Show. Zu den Highlights zählen der etwa doppelt so große Bildschirm mit 10 Zoll Diagonale und HD-Auflösung, Skype-Unterstützung für Audio- und Video-Chats sowie Zigbee für Smart-Home-Fernsteuerungen.
Amaon Echo Show: Zweite Generation mit deutlich schickerem Design
In Deutschland kostet der neue Echo Show 229,99 Euro und ist ab dem 11. Oktober in Deutschland zu haben. Zum Launch gewährt Amazon 100 Euro Rabatt, wenn man zwei Exemplare bestellt. Außerdem legt der Händler als Dreingabe jeweils eine Philips Hue ohne Aufrpreis obendrauf.
Das sind die neuen Amazon Echo Dot und Echo Plus
Klein aber fein: Die 3. Generation des intelligenten Smart Dot Lautsprechers
Neu ist aber auch der Amazon Echo Dot der dritten Generation. Auch hier gibt es Bundles mit Philips Hue oder dem neuen Amazon Smart Plug. Für sich genommen kostet der neue Echo Dot 59,99 Euro. Auch dieser Smart Speaker ist ab dem 11. Oktober 2018 zu haben. Amazon hebt besonders die akustische Aufwertung durch einen 41-mm-Lautsprecher hervor. Der Vorgänger musste mit einem 28-mm-Treiber auskommen. Vier optimierte Mikrofone sollen außerdem Sprachbefehle bei Hintergrundgeräuschen hohen Entfernungen noch besser interpretieren.
Der Echo Plus der 2. Generation ist ansehnlicher, mit verbessertem Klang und Temperatursensor
Dann haben wir da natürlich auch noch den Echo Plus der zweiten Generation. Für Deutschland sagt Amazon 149,99 Euro als Preis an. Abermals beginnt die Auslieferung hierzulande am 11. Oktober 2018 – optional auch ohne Aufpreis mit einer Philips Hue. Neu ist hier beispielsweise ein Temperatursensor für die Umgebung. Die Zigbee-Unterstützung bleibt erhalten. Klar, dass Amazon auch den Klang verbessert haben will. Des Weiteren sitzt nun an der Oberseite nicht nur eine Aktions-und Mikrofon-aus-Taste, sondern auch ein Regler für die Lautstärke.
Amazon Echo Sub, Echo Link Amp und Echo Link für die Audio-Vielfalt
Der „Echo Sub“ Subwoofer ist nur einer der wenigen neuen Echo-Geräte die Amazon angekündigt hat
Es stößt auch noch der neue Echo Sub hinzu. Hier sprechen wir über einen Subwoofer, der sich mit zwei Echo Plus sogar zu einem vollwertigen 2.1-System vernetzen lässt. 129,99 Euro beträgt der ausgerufene Preis. Auch der Sub ist ab dem 11. Oktober 2018 zu haben. Konkret handelt es sich um einen Down-Firing-Subwoofer mit einem Durchmesser von 6 Zoll (15 cm) und einer Nennleistung von 100 Watt.
Amazon zeigt mit den „Echo Link“ und „Echo Link Amp“-Verstärkern noch mehr Präsenz in den eigenen vier Wänden
Ob sich die Echo Link Amp und Echo Link zu ihren Preisen von voraussichtlich 199 und 299 Euro gut verkaufen werden, lässt sich hingegen schwer sagen. Sie sprechen wohl eher eine Nische an. So verfolgen beide das Konzept, die Echo-Lautsprecher mit traditionellen Stereoanlagen zu verbinden. Dafür integriert der Echo Link Amp getreu seinem Namen auch direkt einen Verstärker mit 60 Watt. Der Echo Link benötigt hingegen auch noch einen Receiver. Die Lautsprecher lassen sich in diesem Fall also nicht direkt ankoppeln. Beide Modelle bieten als Schnittstellen zudem Ethernet (LAN), Wi-Fi, Coaxial-Aux und optisch-digitale (Toslink). Weitere Informationen stehen noch aus. Der Marktstart erfolgt offenbar erst Anfang 2019.
Der Amazon FireTV bringt neue Optionen ins Heimkino
Der neue „Fire TV Recast“ von Amazon ist vorerst nur in den USA erhältlich
Amazon hat nicht nur seine Echo-Riege erweitert, sondern auch den neuen FireTV Recast vorgestellt. Leider erscheint dieses Produkt zunächst nur in den USA. Der FireTV Recast vereint im Wesentlichen Funktionen eines Videorekorders, TV-Empfängers und Netzwerk-Streamers. Die Box empfängt TV-Inhalte jedoch nur über die mitgelieferte digitale Antenne. Das lineare TV-Programm oder aufgezeichnete Inhalte können dann über das Heimnetzwerk an Geräte wie den Echo Show, die Fire Tablets, alle Fire TV-Geräte sowie Smartphones und Tablets mit iOS und Android gestreamt werden. So landet das TV-Signal über einen Umweg auch auf dem Fernseher – leider nur in HD-Qualität.
Amazon haut von diesem Gerät zwei Varianten raus. Eine nutzt zwei Tuner plus eine HDD mit 500 GByte. Die andere Variante bietet sogar vier Tuner und eine Festplatte mit 1 TByte. Videostreams verteilt der FireTV Recast im Haus dann über Ethernet oder Wi-Fi. Der direkte Anschluss an den TV ist aber eben nicht möglich. Vermutlich ist dieses Gesamtbild der Grund dafür, dass der Amazon FireTV Recast nur in den USA erscheint. Dort sind Preise von 230 bzw. 280 US-Dollar angekündigt.
Amazon Echo Input und Echo Auto
Amazon Echo Input: Der Dot ohne Lautspecher
Der Amazon Echo Input wiederum wird in Deutschland 39,99 Euro kosten und benötigt einen externen Lautsprecher, um seinen Dienst zu verrichten. Im Wesentlichen erfüllt er die Funktion durch seinen Status als zwischengeschaltete Schnittstelle Alexa auf andere Lautsprecher / Anlagen zu hieven. Das Konzept erinnert also an Googles Chromecast Audio.
Amazon Echo Auto soll Autos um Alexa nachrüsten
Amazon Echo Auto kann Fahrzeuge um Alexa nachrüsten. Kommt vorerst allerdings nur in die USA. Dort ist der Spaß bereits für 24,99 US-Dollar gelistet. Jener Preis gilt aber nur für eingeladene Beta-Teilnehmer. Am Ende soll das Gerät 49,99 US-Dollar kosten. Man bringt das Gadget am Armaturenbrett an und die acht Mikrofone nehmen für Alexa Sprachbefehle an. Viele Details zu den exakten Funktionsmöglichkeiten bleibt Amazon aber noch schuldig.
Amazon Mikrowelle – Kochen mit Alexa?
In den USA erscheinen noch weitere Kuriositäten wie eine AmazonBasics Mikrowelle. Letztere arbeitet mit 700 Watt und erscheint am 14 November 2018. Sie verfügt über einen dedizierten Alexa-Button. Allerdings integriert die Mikrowelle nicht selbst einen Lautsprecher und ein Mikrofon, sondern weckt einen Echo über die Taste, der dann strammstehen soll. Eine Wanduhr hat Amazon ebenfalls im Angebot.
Amazon Smart Plug mit Alexa erscheint in Deutschland
Fast schon konventionell wirkt da Amazons Smart Plug. Dieser Steckdosenaufsatz hievt Alexa an jeden Stromanschluss. Ist in Deutschland ab dem 17. Oktober für 29,99 Euro zu haben. Dadurch lassen sich dann allerlei weitere Gerätschaften, etwa Küchengeräte, mit Alexa an- und ausschalten. Dürfte sicherlich ebenfalls seine Käufer finden.
Amazon reagiert zum Teil auf die „19% MwSt geschenkt“-Aktion von MediaMarkt und Saturn und reduziert eine breite Auswahl an 4K Ultra HD Blu-rays auf unter 22 Euro. Darunter auch junge Veröffentlichungen wie „Predator“, „Red Sparrow“ oder „Tomb Raider“.
Der Marvel-Blockbuster „Avengers: Infinity War“ wird auf der Streaming-Plattform „Prime Video“ in 4K Qualität mit HDR zum Kauf angeboten. Das ist doch recht verwunderlich, bietet Disney sonst keine Filme in 4K zum Streaming an. Ein exklusiver Deal mit Amazon?
Wer auf dem Fire TV 4K oder seine integrierte Prime Video Smart TV App nach „Avengers: Infinity War“ sucht, wird in der regel nur die regulären HD-Versionen finden. In den Untiefen des Internets versteckt sich auch die4K HDR Version, die für 19.99 Euro erworben werden kann. Wir haben uns die [4K Ultra HD] Version über einen PC gekauft und fanden den Titel dann sofort in unserer Filmbibliothek auf Prime Video wieder. Der Test an einem Apple TV 4K brachte dann die Bestätigung: Der Film läuft als 4K Stream mit High Dynamic Range (HDR10).
Wie kommt Amazon an einen Disney 4K-Stream
Das ist eigentlich recht komisch, da der Rechteinhaber Disney seine Inhalte fremden Plattformen eigentlich nicht in 4K UHD Qualität zur Verfügung stellt. Es ist bekannt, dass Disney bereits an einem eigenen Streaming-Service arbeitet, der 2019 an den Start gehen soll. Das Entertainment-Imperium hat bereits verkünden lassen, alle Inhalte von den relevanten Plattformen wie Netflix, Prime Video & Co. abziehen zu wollen um diese exklusiv über „Disney Streaming“ anzubieten.
Neue 4K Titel von Universal & Universum
Es scheint sich dabei aber um einen Einzelfall zu handeln, zumindest auf Prime Video. Wir konnten auch keine weiteren Titel von Disney auf der Streaming-Plattform ausmachen. Dafür sind wir auf paar andere interessante Titel gestoßen. Unter anderem auf „Jason Bourne„, „Fast and Furious 8„, „Everest“ oder „Valerian: Die Stadt der tausend Planeten„. Die Filme stammen von Universal Pictures bzw. Universum Film. Leider können die Artikel noch nicht gekauft werden, in der Beschreibung steht nur „Dieser Titel ist leider nicht verfügbar. Aufgrund der Lizenzvereinbarungen mit dem Inhaltsanbieter kann dieser Titel derzeit nicht gekauft werden.“
Die Wiedergabe auf dem Apple TV 4K gibt uns die Bestätigung. Avengers: Infinity War wird in 4K/HDR via Prime Video abgespielt
Prime Video Komplettliste
Ist das ein Seitenhieb von Amazon in Richtung Filmstudios, die die Titel nicht zu Prime-Konditionen anbieten möchten? Oder bereitet Amazon bereits ein großes 4K-Update vor? Bislang war das Angebot auf Prime Video doch recht überschaubar. Mit den neuen Listungen haben wir uns aber nochmals unserer Übersicht (Komplettliste) angenommen, die wir in den nächsten Tagen weiter überarbeiten werden. Was wir auf jeden Fall gelernt haben ist: Die Filme sind über die Suchfunktionen auf Amazon.de und der Prime-App nur extrem schlecht auffindbar und die Auszeichnung bezogen auf High Dynamic Range (HDR) ist immer noch nicht erfolgt.
Den Blockbuster „Avengers: Infinity War“ gibt es übrigens auch physisch auf 4K Ultra HD Blu-ray mit HDR: