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9104: 4K IPS TV mit Nano Color eröffnet Philips TV-Lineup 2019

Philips (TP Vision) stellt mit dem 9104 4K IPS TV mit Nano Color das erste Modell aus dem TV-Lineup 2019 vor. Der 4K-Auftakt wurde in Zusammenarbeit mit Georg Jensen designed und soll im Frühjahr 2019 auf den Markt kommen. 

Philips möchte seinen Nutzern einen „Blick in die Zukunft“ gewähren. Welche Veranstaltung wäre da passender als die Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin? Philips und Georg Jensen haben beide ein ähnliches Verständnis was Design, Qualität und Materialien angeht. Kurzerhand hat man sich entschieden, einen besonderes TV-Gerät zu designen. Die Standfüße und die untere Bildschirmleiste sind verchromt. Chrom findet sich auch bei der Stick-Fernbedienung wieder. Das Display hat einen dünnen Rahmen der nochmals von einer Glaskante eingerahmt wird. So kann das 3-seitige Ambilight ganz nah am Bild wirken.

Blickwinkelstabil dank IPS-Panel

Der 9104 (Die Nummer 4 am Ende der Produktbezeichnung steht für das Jahr 2019) setzt auf ein IPS Panel mit Nano Color Technologie, die aus der Feder von LG Display stammt. Man hat also nicht nur Wert auf ein schönes Design gelegt, sondern will dem Kunden auch eine gute Bildqualität bieten. Der Blickwinkel und Farbwiedergabe beim 9104 hat uns schon ganz gut gefallen, Schwächen werden sich beim Schwarzwert zeigen. Leider kommt bei diesem Modell nur ein Edge-LED-Backlight zum Einsatz. Dafür dürfen sich Nutzer auf Hochkontrastbilder mit HDR10, HLG und HDR10+ (dynamische Metadaten) freuen.

Heißes Eisen: Der 9104 macht einen guten Eindruck. Das Gesamtpaket stimmt auf jeden Fall.
Heißes Eisen: Der 9104 macht einen guten Eindruck. Das Gesamtpaket stimmt auf jeden Fall.

Philips 9104 mit „Perfect Natural Reality“

Noch zu erwähnen wäre die erweiterte Version des P5 Prozessors, die im 9104 und bereits in den neuen OLED-TVs 903 und 803 verbaut ist. Es handelt sich hier um eine Kombination aus erweiterter Hardware und angepasster Software. Wer aber jetzt befürchtet, die erst im diesem Jahr gestarteten Geräte mit P5 Prozessor wären schon wieder veraltet, der kann beruhigt werden. Der „P5.1“ Bildprozessor erweitert die Geräte nur um eine Technologie.

Diese nennt sich „Perfect Natural Reality“ und lässt sich am besten als SDR zu HDR-Upscaler bezeichnen. Standard Dynamic Range (SDR) Inhalte, wie sie oft im TV, bei Streaminganbietern oder auf DVD & Blu-ray vorkommen, werden dadurch auf ein realistischeres Farb- und Kontrastniveau gehoben. Die Ergebnisse können sich auf jeden Fall sehen lassen und wir sind gespannt, wie Kunden das neue Feature aufnehmen werden.

Chrom findet sich bei den Standfüßen, der Bildschirmleiste und der Fernbedienung wieder. Sieht edel aus, lässt sich aber schwer fotografieren =)
Chrom findet sich bei den Standfüßen, der Bildschirmleiste und der Fernbedienung wieder. Sieht edel aus, lässt sich aber schwer fotografieren =)

Satter Sound & Android 8 Oreo

Auch der Klang muss stimmen. Deshalb verbaut TP Vision ein 50-Watt-Soundsystem mit den Triple-Ring-Bass-Treibern auf der Rückseite sowie zwei passiven Radiatoren die für die tiefen Tonlagen verantwortlich sind. Zusätzlich verbaut Philips zwei nach unten gerichtete (Downfiring) Mittel-Hochton-Treiber um klare Dialoge und Effekte wiedergeben zu können.

Die neuste Android TV Version 8.0 (Oreo) schließt dann die Ausstattung ab. Die Geräte werden im neuen Jahr mit der neusten Nutzeroberfläche ausgeliefert. Wer sich fragt, wann die aktuellen Geräte mit Version 8.0 ausgestattet werden? Philips hofft noch in diesem Jahr, angepeilt ist vorerst November 2018.

Preis & Verfügbarkeit 9104:

Die 9104 Modelle erscheinen mit 55 Zoll (140 cm) und 65 Zoll (165 cm). Über Preise sowie einen genauen Termin für den Marktstart wollte sich Philips noch nicht äußern. „Frühjahr 2019“ ist aber bereits kommuniziert, was wir als April 2019 deuten möchten.

Philips 9104 im Video:

Epson bringt neue UHD-Projektoren EH-TW7400 und EH-TW9400 mit auf die IFA

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Epson bringt zwei neue Projektoren mit 4K-Enhancement-Technologie auf den Markt. Das „Upgrade“ der Vorgänger heißt EH-TW7400 und EH-TW9400 und dürfte Fans der Marke nicht unbedingt froh stimmen. 

Update 03-09-2018: Es gibt ein paar zusätzliche Informationen zu Epsons neuen „4K Projektoren“. Im großen und ganzen wurden unsere Angaben im Originalbeitrag bestätigt. Was uns entgangen ist, ist die Option die Projektoren mit der CalMAN Kalibrierungssoftware optimal einzustellen. Die Schnittstelle dafür wurde nun geschaffen. Zudem wird es neben dem EH-TW9400 auch den EH-TW9400W mit Wireless-Sensor geben. Mit der erweiterten Version lassen sich sogar 4K/24p Inhalte mit 10bit HDR und 4:4:4 Farbunterabtastung übertragen. Bei der Verfügbarkeit gibt es widersprüchliche Angaben. Anscheinend kommen die TW9400 & TW9400W Geräte erst im Frühjahr (Januar/Februar 2018).

Originalbeitrag: Sony hat wie jedes Jahr seine neuen 4K Projektoren vorgestellt. Auch JVC bringt in diesem Jahr noch drei „bezahlbare“ native 4K Projektoren auf den Markt. Doch Epson scheint sich davon nicht beeindrucken zu lassen und bringt mit dem EH-TW7400 und EH-TW9400 zwei neue „Pixelschubser“ in den Handel. Als Basis dienen die Modelle aus 2016 EH-TW7300 und EH-TW9300. Große Verbesserungen oder gar native 4K Wiedergabe gibt es leider nicht. Die Modelle nutzen immer noch einen Full-HD-Chipsatz, der mittels Shifting eine Bilddarstellung mit 3.840 x 2.160 Bildpunkte ermöglicht.

Mehr Licht – mehr Kontrast

Epson kündigt drei neue Geräte in seiner Pressemitteilung an, beim dritten Gerät handelt es sich aber eigentlich nur um eine zusätzliche Farbvariante des EH-TW9400 (in weiß und schwarz erhältlich). Es gibt eigentlich nur zwei Verbesserungen bei den neuen Geräten. Zum einen wurde die Mechanik der Linse verbessert bzw. die Steuerung angepasst. Daraus resultieren bessere Werte für die Licht- und Farbhelligkeit, sowie das Kontrastverhältnis. Der EH-TW7400 arbeitet jetzt mit 2.400 Lumen (+100 Lumen zum Vorgänger) und einem Kontrast von 200.000:1 (+40.000 zum Vorgänger).

Verfeinerte Lens-Memory-Funktion

Der EH-TW9400 bekommt ebenfalls 100 Lumen mehr und „leuchtet“ jetzt mit maximal 2.600 Lumen. Das Kontrastverhältnis verbessert sich von 1.000.000:1 auf 1.200.000:1. Die überarbeitete Mechanik erlaubt auch eine etwas feinere Kalibrierung. So kann der Projektor für verschiedene Bildformate optimal eingestellt werden. Das freut vor allem Kunden, die mit einer Maskierung arbeiten. Wie gehabt verfügen die Geräte über einen Fokus von maximal 2.1x und einen Lensshift von +/- 96% vertikal und +/- 47% horizontal. Mehrere Bildformate können automatisch über die Memory-Funktion abgerufen werden.

18 Gbps HDMI 2.0 (mit HDCP 2.2)

Die zweite Neuerung betrifft die Anschlüsse. Der HDMI 2.0 Eingang mit HDCP 2.2 nutzt endlich die volle Bandbreite von 18 Gbps und eliminiert damit Probleme bei Zuspielungen wie 4K/HDR Material von Netflix. HDR und HLG (Hybrid-Log Gamma) werden vom EH-TW9400 unterstützt, der EH-TW7400 kann leider nur HDR10 wiedergeben.

Preis & Verfügbarkeit

Der EH-TW7400 soll bereits ab September 2018 über den Fachhandel bezogen werden können. Der EH-TW9400 lässt sich noch Zeit bis November. Preise für die Geräte stehen leider noch nicht fest, werden sich aber sicherlich auf Niveau der Vorgänger bewegen.

Die Verbesserungen an den neuen Geräten sind sinnvoll, sind in unseren Augen aber nicht mehr als ein „Mini-Upgrade“ des Vorgängers. Epson hat noch das Glück, dass die Preise der Mitbewerber für ihre nativen 4K Projektoren so hoch sind. Sonst würden die neuen EH-TW7400 und EH-TW9400 sicherlich in den Lagerhallen verstauben.

DJI: Neue Drohnen Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom mit 4K Video

DJI ist aktuell Marktführer im Bereich der unbemannten Luftfahrzeuge. Diese Woche hat das Unternehmen gleich zwei neue Drohnen vorgestellt. Es handelt sich um die Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom, welche beide Videos in 4K aufnehmen können.

Sowohl die DJI Mavic 2 Pro als auch die Mavic 2 Zoom sind zusammenfaltbar. Das soll den Transport freilich erleichtern. Für die optischen Hauptkomponenten hat sich DJI Hasselblad als Zulieferer auserkoren. Auch die Preise sind bereits bekannt. So kostet die neue DJI Mavic 2 Pro 1.450 Euro. Für die Mavic 2 Zoom sollen Käufer wiederum 1.250 Euro hinblättern.

Auch das entsprechende Zubehör hat DJI bereits im Repertoire. Dazu zählen logischerweise Ersatzakkus, Transporttaschen oder auch FPV-Videobrillen. Wer eine solche Brille wünscht, kann die DJI Mavic 2 Zoom auch direkt im Set mit einem derartigen Exemplar für 1.748 Euro erwerben.

Für 4K-Fans ist sicherlich spannend, dass die beiden neuen Drohnen 4K-Video mit bis zu 30 fps aufzeichnen können. Als maximale Bitrate nennt DJI 100 Mbps. Nur die Mavic 2 Zoom bietet einen zweifachen optischen Zoom. Dafür bleibt sie bei 12 Megapixeln stehen, während die Mavic 2 Pro 20 Megapixel bietet. Auch das Sichtfeld weicht ab und beträgt bei der Mavic 2 Zoom 83°, während es bei der Mavic 2 Pro bei 77° liegt.

Erste Videos der Mavic 2 Pro und Zoom sind bereits verfügbar

Dabei hat DJI selbst erste Beispielvideos auf seiner offiziellen Website veröffentlicht. Auch der bekannte YouTuber Casey Neistat, welcher seine Vlogs regelmäßig durch mit Drohnen erstellte Timelapse-Clips aufpeppt, konnte sich schon den beiden neuen Modellen widmen. In einem kleinen Erfahrungsbericht spricht er dann auch über die DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom.

Die Drohnen können mit bis zu 72 km/h durch die Lüfte sausen und binden einen 360°-Kollisionsschutz ein. Beide Drohnen wiegen etwas mehr als 900 Gramm. Unterschiede gibt es z. B. noch bei den ISO-Werten. So kommt die Mavic 2 Zoom für Videos auf einen ISO-Bereich von 100-3200, während die Mavic 2 Pro bei 100 bis 6400 steht. Alle technischen Daten sind in der unten verlinkten Quelle detailliert abrufbar.

JVC stellt erste D-ILA-Projektoren mit nativer 4K Auflösung vor (DLA-N5, DLA-N7, DLA-NX9)

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Endlich ist es soweit. JVC stellt seine ersten D-ILA Projektoren mit nativer 4K Auflösung vor! Die Modelle DLA-N5, DLA-N7 und DLA-NX9 sind ab November 2018 erhältlich und machen mit Preisen ab 5.999 Euro auch Platzhirsch Sony Konkurrenz.

JVC hat auf der IFA 2018 in Berlin seine neue Projektoren-Generation vorgestellt. Die Geräte wurden von Grund auf neu Konzipiert und besitzen neben einem neuen D-ILA-Panel auch eine neues Zoomobjektiv, ein neues Chassis uvm. Erstmals verarbeiten die D-ILA Projektoren nicht nur 4K Signalquellen, sondern können diese auch in nativer 4K Qualität darstellen. Die Auflösung beträgt demnach 4.096 x 2.160 Bildpunkte. Blicken wir doch noch etwas weiter auf die Gemeinsamkeiten der neuen D-ILA Projektoren:

Clear Motion Drive mit 4K/60p 4:4:4

Neben einer hohen Auflösung, bieten die Geräte auch eine sehr gute Farbwiedergabe und decken sogar 100% des DCI-P3 Farbraumes ab (nur DLA-N7 und DLA-NX9). Die Lichthelligkeit variiert je nach Modell und beträgt zwischen 1.800 und 2.000 Lumen. Das neue Ganzglas Zoomobjektiv mit Aluminiumkorpus hat einen Durchmesser von 65mm (100mm beim DLA-NX9) und erlaubt Bildkorrekturen durch vertikales (+/- 100%) und horizontales (+/- 43%) Shifting.

Alle Highlight-Features des DLA-N5, DLA-N7 und DLA-NX9 kompakt zusammengefasst
Alle Highlight-Features des DLA-N5, DLA-N7 und DLA-NX9 kompakt zusammengefasst

Es lassen sich im Installationsmodus bis zu 10 Positionen des Objektivs speichern. Ideal für Heimkino-Anwender, die auch mit Maskierungen arbeiten. Ein großer Schritt Richtung Bildqualität soll die optimierte Clear Motion Drive Technologie bieten. Die Zwischenbildberechnung erhält den Bildfluss, verringert Unschärfen und wirk auch bei voller 4K Auflösung mit 60 Vollbildern pro Sekunde mit 4:4:4 Farbunterabtastung.

Autokalibrierung für DLA-N5, DLA-N7, DLA-NX9

Eine integrierte Tone-Mapping-Funktion passt Videosignale mit HDR10 und HLG-Metadaten an und optimiert so die Darstellung für den erweiterten Dynamikbereich. Für den Nutzer ist dies eine Erleichterung, muss man nicht immer zwischen Profilen für die SDR & HDR hin und her springen oder gar manuell die Einstellungen ändern.

Die DLA-N5, DLA-N7 und DLA-NX9 sind natürlich auch mit Autokalibrierungsfunktionen ausgestattet um eine optimale Bildqualität ab der ersten Betriebsstunde zu garantieren. Entsprechendes Equipment und Software, wie es viele professionelle Kalibrierer besitzen, wird jedoch vorausgesetzt.

DLA-NX9 mit 8K E-Shift

Das Top-Modell DLA-NX9 ist uns dann doch noch 1-2 Zeilen mehr wert. Das Zoomobjektiv mit 100mm Durchmesser besteht insgesamt aus 18 Elementen, darunter bereits 16 Linsen. Eine klare Darstellung der nativen 4K Inhalte ist damit sicher. JVC setzt im DLA-NX9 sogar seine E-Shift-Technologie ein. Diese verschiebt die Bildpunkte um 0.5 und erlaubt so eine Darstellung von 8.182 x 4.320 Bildpunkten! Wie das aussehen kann, davon werden wir uns noch live überzeugen. Mit einer maximalen Helligkeit von 2.200 Lumen, 100 Prozent DCI-P3 Farbraum und optimierter HDR-Darstellung, hat der 4K Projektor sich sogar das „THX 4K Display“-Zertifikat verdient.

Preise & Verfügbarkeit

Die neuen 4K-Heimkinoprojektoren von JVC sollen Ende Oktober/ Anfang November 2018 in den deutschen Handel kommen. Der DLA-N5 soll 5.999 Euro kosten, der DLA-N7 ganze 7.999 Euro und der 8K-E-Shift-Projektor DLA-NX9 schlägt mit 17.999 Euro zu Buche.

Modell DLA-N5 DLA-N7 DLA-NX9
Verfügbarkeit November 2018
Preis (UVP) 5.999 € 7.999 € 17.999 €
Lichtleistung 1.800 1.900 2.200
Kontrast nativ 40.000:1 80.000:1 100.000:1
Kontrast dynamsich 400.000:1 800.000:1 1.000.000:1
Farbraum DCI-P3 < 100% 100% 100%
8K E-Shift nein nein ja

DLA-NX9 im Video:

DLA-NX5 & DLA-NX7 im Video:

Sony kommuniziert Preise und Verfügbarkeit seiner „Master Series“ TVs

Erst kürzlich hat Sony sein TV-Lineup 2018/2019 um zwei weiter Produktserien erweitert. Jetzt kommuniziert Sony erstmals Preis und Verfügbarkeit der „Master Series“ der AF9 (OLED) und ZF9 (LCD) Premium TVs.

Basis für die neuen TV-Modelle von Sony ist der X1 Ultimate Prozessor. Die zusätzliche Rechenpower soll dem LCD-Display mit direktem LED-Backlight und dem OLED-TV genug „Drive“ verleihen, um sich vom Rest des aktuellen TV-Lineups abzugrenzen. Die Qualität des Produkts werden erst ausführliche Tests bewerten können. Für unentschlossene Kunden ist der Preis und die Verfügbarkeit erst mal viel wichtiger. Die Gute Nachricht: Die neuen TV-Serien AF9 (OLED) und ZF9 (LCD) werden ab Oktober 2018 in den deutschen Handel kommen.

Erhältlich ab 2.999 Euro (UVP)

Die Preisempfehlungen fallen leider etwas höher aus, ist man von Sony aber bereits gewohnt. Der neue OLED TV mit Pixel Contrast Booster wird in der 55 Zoll-Variante 2.999 Euro kosten, als 65-Zöller stolze 3.999 Euro. Die LCD-Variante ZF9 hat mit 65-Zoll den gleichen UVP wie das 55-Zoll-Modell – sprich 2.999 Euro. Das 75-Zoll Modell des ZF9 ist mit 4.999 Euro der teuerste 4K Fernseher innerhalb der „Master Series“.

Der neue Sony AF9 OLED TV gehört zur "Master Series" und nutzt die Rechenpower des X1 Ultimate Prozessores
Der neue Sony AF9 OLED TV gehört zur „Master Series“ und nutzt die Rechenpower des X1 Ultimate Prozessores

Netflix Calibrated Modus & CalMAN Kalibrierung

Die technischen Neuerungen der Master Series UHD-TVs haben wir euch in unseren Hands-On Berichten zum AF9 und ZF9 bereits ausführlich erklärt. Auf zwei Features sind wir zwar gesondert, aber nicht speziell in den Berichten eingegangen. Die „Master Series“ verfügt z.B. über einen speziellen „Netflix Calibrated Modus“. Die Filme & Serien werden in diesem Modus vom Zuschauer so wahrgenommen, wie sie vom Produzenten vorgesehen sind.

Damit nicht nur Netflix-Inhalte von den „Master Series“-TVs perfekt in Szene gesetzt werden, ermöglichen die neuen TV-Geräte auch das Zusammenspiel mit der Kalibrierungssoftware CalMAN von Portrait Displays. Professionelle Kalibrierer können die Bilddarstellung der Geräte so mit weniger Aufwand perfekt auf die Inhalte und die Umgebung anpassen.

  • Bravia OLED KD-65AF9 – 65 Zoll – 3.999 Euro
  • Bravia OLED KD-55AF9 – 55 Zoll – 2.999 Euro
  • Bravia LCD KD-75ZF9 – 75 Zoll – 4.999 Euro
  • Bravia LCD KD-65ZF9 – 65 Zoll – 2.999 Euro

Preis und Verfügbarkeit

4K-Doku „Framing India“ am 31. August auf UHD1 by HD+

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Am 31. August gibt es im Fernsehen ein neues Highlight für 4K-Fans. So läuft auf dem Sender UHD1 by HD+ die Dokumentation „Framing India“ in Ultra HD. Bei dem bildgewaltigen Material dürfte sich das Einschalten durchaus lohnen.

„Framing India“ geht dabei auf UHD1 by HD+ in die deutsche Erstausstrahlung – exklusiv für die Kunden von HD+. Ganz konkret können Interessierte am Freitag, also den 31. August 2018, um 22 Uhr reinschauen. Inhaltlich dreht sich die Dokumentation um die Reise des Fotografen Kai Stuht. Letzterer knipst normalerweise Stars wie Paris Hilton oder Bands wie Linkin Park. In der Dokumentation hat er sich allerdings auf den Weg nach Indien und Nepal gemacht.

Der Fotograf wollte an den Orten laut eigenen Aussagen seine eigene Spiritualität erleben und auch in Bildern festhalten. Dabei ging es Stuht aber nicht nur um sein eigenes Ego, sondern auch darum das Charisma und die Spiritualität anderer Menschen festzuhalten. Und darum dreht sich dann eben „Framing India“. Dabei führt der Trip von Kerala nach Dehli. In Allahabad hat Stuht zudem 20.000 gläubige Hindus getroffen und sie bei ihrem rituellen Bad im Ganges begleitet.

Über Varanasi reiste der Fotograf zudem nach Katmandu. In der Hauptstadt Nepals nahm er am bunten Holifest teil, das Dämonen vertreiben soll. In den Bergen besuchten Stuht und sein Team zudem eine buddhistische Kultstätte. Dabei habe sich das entstandene, teilweise malerische Filmmaterial bestens für eine Weiterverarbeitung und Ausstrahlung in Ultra HD angeboten.

„Framing India“: Aufgezeichnet mit einer Panasonic Lumix GH5

Aufgezeichnet wurde die Dokumentation mit einer Panasonic Lumix GH5. Diese Kamera ist auch für Privatkunden noch im erschwinglichen Bereich und kostet aktuell ca. 1.700 Euro. Somit zeigt „Framing India“ auch, dass heute 4K-Aufnahmen von sehr guter Qualität auch für den Normalsterblichen nicht mehr unmöglich sind.

Wer „Framing India“ nun im Fernsehen in Ultra HD genießen möchte, benötigt neben einem kompatiblen Fernseher und der Möglichkeit via Satellit zu empfangen auch einen HD+ TVkey, ein HD+ Modul oder einen HD+ UHD-Receiver mit einer aktiven HD+ Karte.

Sendetermine von „Framing India“:

  • Erstausstrahlung am Freitag, den 31. August 2018 um 22:00 Uhr
  • Wiederholung am Dienstag, den 4. September um 22:00 Uhr

Die Empfangsparameter von UHD1 by HD+:

  • Zuschauer mit einem HD+ UHD-Receiver oder HD+ TVkey finden UHD1 by HD+ auf Kanalplatz 1401.
  • Frequenz: 10.994 MHz (Horizontal)
  • Modulation: DVB-S2, 8PSK
  • Symbolrate: 22.000 Ms/s
  • FEC 5/6

Sony: Neue 4K HDR Projektoren VW270ES, VW570ES & VW870ES auf der IFA 2018

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Sony präsentiert auf der IFA 2018 sein neues 4K HDR Projektoren Lineup 2018/2019. Alle Informationen zum VPL-VW270ES, VPL-VW570ES und VPL-VW870ES findest du hier!

Alle Jahre wieder präsentiert Sony seine neuen 4K Heimkinoprojektoren auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin. In diesem Jahr gibt es eine etwas klarere Abgrenzung zwischen den Modellen. Den Anfang macht der VPL-VW270ES, der den VPL-VW260ES aus dem letzten Jahr beerbt. Als zweites Modell listet Sony den VPL-VW570ES, der den VPL-VW550ES aus 2016 ersetzt. Der VPL-VW870ES bildet die Speerspitze des 4K Projektoren-Lineups 2018/2019, ist mit seiner Ausstattung aber etwas über dem Top-Modell VPL-VW760ES aus 2017 anzusetzen.

HDMI mit 18Gbps und 4K MotionFlow

Alle Modelle profitieren von zwei deutlichen Verbesserungen. Die HDMI-Eingänge unterstützen endlich die volle Bandbreite von 18 Gbps und haben somit kein Problem mehr mit 4K/HDR-Inhalten bei 60 Vollbildern pro Sekunde (HDR10 & HLG). Die zweite Verbesserung betrifft die Motionflow-Zwischenbildberechnung, die erstmals bei voller 4K Auflösung eingesetzt werden kann. Bei schnellen actionreichen Szenen werden mehr Details erhalten und negative Bildeffekte wie Schlieren und Bildruckeln lassen sich verhindern. Das Gehäuse des VW270ES und VW570ES sind übrigens etwas gewachsen (ca. 1cm in der Höhe). Womöglich um mehr „Raum“ für die Kühlung zu schaffen.

Bis auf die Ringfarbe an der Linse sind die Sony VPL-VW270ES und VPL-VW570ES kaum zu unterscheiden
Bis auf die Ringfarbe an der Linse sind die Sony VPL-VW270ES und VPL-VW570ES kaum zu unterscheiden

Laser-Licht bis 2.200 Lumen

Die Modelle unterscheiden sich untereinander in verschiedenen Punkten. Zuerst wäre die Lichtquelle und Lichtleistung zu erwähnen. Der VW270ES und VW570ES haben eine Quecksilber-Lampe mit 225 Watt (1.500 Lumen) und 280 Watt (1.800 Lumen) Leistung verbaut. Der VPL-VW870ES setzt dagegen auf eine Hybrid-Laser-Lichtquelle, erreicht 2.200 Lumen und soll einen weitaus präziseren Kontrast und Farbgenauigkeit darstellen können. Auch die Leistungsdauer erhöht sich erheblich. Während bei den „Lampen-Projektoren“ eine Betriebsdauer von 5.000 bis 6.000 Stunden garantiert wird, sind es beim VW870ES ganze 20.000+ Stunden.

Lens-Memory und ARC-F-Linse

Zwischen dem VW270ES und VW570ES gibt es neben der Lichtleistung eigentlich nur noch ein Unterschied, die Lens-Memory-Funktion (im VPL-VW570ES). Das Flaggschiff-Modell VPL-VW870ES kann zudem mit einer ARC-F-Linse (All RAnge Crisp Fokus) und einer digitalen Fokus-Optimierung aufwarten. Die Ausrichtung über die motorisierte Zoom-Linse und den Lens-Shift-Funktionen sollte somit wie von „Zauberhand“ vonstatten gehen.

Preis & Verfügbarkeit

Die Preise und Verfügbarkeit der Modelle wurden leider noch nicht kommuniziert.Meist sind die neuen 4K HDR Projektoren nach der IFA im September/Oktober verfügbar. Eine „große Überraschung“ bei den Preisen erwarten wird nicht. Sony verkauft seinen 4K-Einstieg VPL-VW270ES wieder für 4.999 Euro. Der VPL-VW570ES wird 7.999 Euro kosten, das Top-Modell mit Laser-Lichtquelle VW870ES stolze 24.999 Euro.

Feature-Übersicht:

Feature VW270ES VW570ES VW870ES
Verfügbarkeit September/Oktober 2018
Preis 4.999 € 7.999 € 24.999 €
4K SXRD (4096p) Ja Ja Ja
HDR (HDR10/HLG) Ja Ja Ja
Lichquelle Lampe Lampe Laser
Helligkeit (Lumen) 1.500 1.800 2.200
Dyn. Kontrast ??? 350.000:1 ???
Super-Resolution Ja Ja Ja
Triluminos Color Ja Ja Ja
4K MotionFlow Ja Ja Ja
3D-Kompatibel Ja Ja Ja
ARC-F Linse Nein Nein Ja
Digitale Fokus Optimierung Nein Nein Ja
Motorisierte Zoom-Linse Ja Ja Ja
Lens Memory Nein Ja Ja
Lens Shift Ja (85%v / 31%h) Ja (85%v / 31%v) Ja (80%v / 31%v)
Lampe (Betriebsstunden) 225W (5.000) 280W (6.000) (20.000)

 

Q900: Samsungs 8K QLED strahlt mit 4.000 nits und HDR10+

Q900 ist der Name von Samsungs ersten 8K QLED TV. Der Q900 soll dank Full Array Elite Local Dimming, einer maximalen Helligkeit von 4.000 nits und HDR10+ die Konkurrenz „überstrahlen“.

Samsung hat bereits umfängliche Informationen zum neuen Flaggschiff-TV veröffentlicht. In den USA wird der Q900 QLED 8K TV ab Oktober 2018 in 85 Zoll erhältlich sein. In Deutschland sind die Q900 Modelle ab Oktober in den Größen 65-, 75-und 85 Zoll ab 4.999 Euro erhältlich. Die Modellnummern GQ65Q900, GQ75Q900 und GQ85Q900 wurden bereits bestätigt.

8K Display mit 4.000 nits

Die englischsprachige Pressemitteilung ist bereits gespickt mit technischen Details zum Q900. So löst das 8K-Display mit 16-facher Full-HD Auflösung auf und erreicht eine Spitzenhelligkeit von bis zu 4.000 nits. Bislang lag der „Rekord“ für im Handel erhältliche TV-Geräte bei um die 2.000 nits, aufgestellt von Samsungs 2018 QLED-TVs und den Sonys ZD9. Der Wert von 4.000 nits ist übrigens kein Zufall. Diese „Grenze“ wird von vielen Hollywood-Studios als Maximalwert für Filmproduktionen gesetzt.

Die Verdoppelung der Leuchtkraft wird durch Samsungs Full Array Elite Local Dimming ermöglicht. Das direkte LED-Backlight kommt bereits in den Q9FN-Modellen zum Einsatz, soll aber über noch mehr aktive Dimming-Zonen verfügen (Q9FN hatte 480). Quantum Dot Materialien ermöglichen eine natürliche Farbwiedergabe, wodurch der Q900 über 100% des DCI-P3 Farbvolumens darstellen kann. Lt. Aussage des koreanischen TV-Herstellers sind das beste Voraussetzungen um die HDR10+ Technologie (dynamisches HDR) in Szene zu setzen. Der Q900 ist im Übrigen bereits HDR10+-zertifiziert.

Samsung USA hat den Q900FN 8K QLED TV noch vor der offiziellen Pressekonferenz enthüllt
Samsung USA hat den Q900FN 8K QLED TV noch vor der offiziellen Pressekonferenz enthüllt

8K Quantum Prozessor

Da Inhalte mit 7.680 x 4.320 Bildpunkten noch sehr rar sind, nutzt der Samsung Q900 den neuen 8K Quantum Bildprozessor um niedriger aufgelöste Inhalte auf 8K-Niveau anzuheben. Dabei ist es egal, ob die Bildquelle über USB, den integrierten Tuner, einen Streaming-Player oder über HDMI zum Q900 gelangt. Selbst Inhalte die von mobilen Geräten die via Screen Mirroring an den TV gesendet werden sollen sich damit verbessern lassen. Um eine detailreiche und naturgetreue Bildwiedergabe zu ermöglichen, arbeitet der Prozessor mit künstlicher Intelligenz (AI). Objekte, Formen und Muster werden erkannt, verglichen und über gelernte Algorithmen hochskaliert.

Jongsuk Chu, Senior Vice President für Visual Display Business bei Samsung: „Bei Samsung haben wir im Laufe der Jahre unermüdlich daran gearbeitet, die Branche voranzutreiben, wenn es um erstklassige Bildqualität geht und die Einführung des Q900 mit 8K AI Upscaling ist ein integraler Bestandteil wenn wir in die Zukunft der Displays blicken. Wir freuen uns sehr den Q900 den Verbrauchern vorstellen zu können und sind zuversichtlich, dass sie nichts weniger als brillante Farben, Details und Klang von unseren 8K-fähigen Modellen erfahren werden.“

Wir sind gespannt auf die Bildqualität des 8K Displays mit 4.000 nits
Wir sind gespannt auf die Bildqualität des 8K Displays mit 4.000 nits

One Invisible Cable + One Connect Box

Der Q900 hält lt. Samsung noch eine Fülle von neuen Funktionen bereit um den Verbraucher das beste TV-Erlebnis zu bieten. Der TV erkennt z.B. automatisch angeschlossene Geräte wie Soundbars, Streaming-Player oder Spielekonsolen und passt die Bild- und Audiowiedergabe automatisch für eine optimale Wiedergabe an. Gesteuert werden können die Geräte alle mit der im Lieferumfang befindlichen One Remote. Auch der Ambient Mode, der erstmals in den 2018 QLED TVs Einzug gehalten hat, kann vom Q900 in Szene gesetzt werden. Was etwas verblüfft, ist der Einsatz der One Invisible Connection. Somit befinden sich die Anschlüsse wohl nicht am TV-Gerät, sondern an einer One Connect Box, die über ein Kabel mit fünf oder 15 Meter angeschlossen werden kann. Damit wäre die Theorie über einen HDMI 2.1 Anschluss leider dahin. Außer Samsung hat noch eine „Schnittstelle der Zukunft“ am Fernseher selbst „versteckt“.

Samsung QLED 8K TV im Überblick (alle Preise UVP inkl. MwSt.):

  • GQ65Q900 – 65 Zoll – 4.999 €
  • GQ75Q900 – 75 Zoll – 6.999 €
  • GQ85Q900 – 85 Zoll – 14.999 €

Alle Modelle sind ab Oktober 2018 auf dem deutschen Markt erhältlich. 

Samsung Q900 im Video:

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Panasonic bietet Profi-Kalibrierungservice für seine 2018 OLED-TVs an

Panasonic hat im Rahmen der IFA 2018 den Start seiner Profi-Kalibrierungservice für seine 4K OLED-Fernseher angekündigt. Zum Start soll die Dienstleistung 349,- Euro kosten, danach 399 Euro. 

DingDong! Nein diesmal ist es nicht der Postbote sondern ein ISF-Zertifizierter Kalibrierer der sich gerne einmal den neuen OLED-TV unter die Lupe bzw. unter das Spektralfotometer nehmen möchte. Panasonic wagt einen Vorstoß in Richtung Bildqualität und setzt da an, wo in der Regel noch viel Potential vorhanden ist: Bei der Bildkalibrierung. Vor allem macht es Sinn, die Kalibrierung nicht in einer Fabrikhalle oder im Fachmarkt durchführen zu lassen, sondern in der Wohnumgebung, in der der OLED TV zum Einsatz kommt.

Wer sich einen OLED-TV aus 2018 gekauft hat (egal bei welchem Händler), kann sich diese Dienstleistung auf der Webseite von Panasonic buchen. Aktuell wird der Service nur in Deutschland angeboten. Wichtig ist hier in erster Linie eine gute Kommunikation damit man auch einen Termin ausmachen kann, an dem Kalibrierer und Kunde Zeit haben. Bedeutet: Persönliche Daten sowie die Telefonnummer unter der man erreicht werden kann, sollten immer vollständig angegeben werden.

Bildkalibrierung nach Vorgaben der ISF

Ist es dann soweit wird der OLED anhand der Vorgaben der ISF (Imaging Science Foundation) perfekt eingestellt. Der Farbraum sowie Gamma-, und Helligkeitsverläufe werden dann auf die Umgebungsbeleuchtung (z.B. auf natürliches Tageslicht von 6.500 Kelvin) kalibriert. Der Kunde soll am Ende eine möglichst naturgetreue Bildwiedergabe erhalten. Einige Nutzer werden sicher überrascht sein, wie weit die voreingestellten Bildmodi der TV-Geräte von den Vorstellungen der Filmemacher abweichen.

Bislang bietet Panasonic seinen Kalibrierungs-Service nur für seine OLED-TVs aus 2018 an.

Die Liste der Leistungen die man zum Vorzugspreis von 349,- Euro (später 399 Euro) erhält ist lang. Der Fernseher wird mit der Kalibrierungssoftware CalMAN von Portrait Displays optimiert. Dabei hilft auch das AutoCal-Feature, welches Messungen und Anpassungen zum Teil automatisch übernimmt. Wer denkt, nach ein paar Minuten ist der „Spuk“ vorbei, der täuscht sich. Die Bildwiedergabe wird für den Standard Dynamik Bereich (SDR) und erweiterten Dynamic Bereich (HDR) optimiert. Darunter fallen unter anderem SDR für SD, HD und 4K-Inhalte, Kalibrierungen im 2-Punkte und 10-Punkte Messverfahren, Messung und Anpassung der Bildwerte im HDR-Modus in HD und 4K-Qualität usw.

Sind 400 Euro zu teuer?

Die Komplette liste kann auf der Service-Seite von Panasonic eingesehen werden. Am Ende bekommt man auch die Messungen der Bildwerte, ein Kalibrierungs-Protokoll und ein Zertifikat überreicht. Jetzt darf man noch die Frage stellen: Aber sind 350-400 Euro nicht etwas viel für so eine Dienstleistung?

Wenn der OLED-TV gut kalibriert wurde ist es das Geld allemal wert. Professionelle Dienstleister verlangen in der Regel ähnlich hohe Beträge, je nachdem wie umfangreich die Kalibrierung ist. Sollte die Qualität am Ende natürlich nicht stimmen, dann sollte man sich aber auf jeden Fall mit Panasonic in Verbindung setzen. Der japanische Hersteller wird in diesem Fall sicherlich auch mit externen Unternehmen zusammen arbeiten und Schwarze Schafe gibt es leider überall.

Unterstützte Modelle:

  • TX-77EZW1004
  • TX-65EZW1004
  • TX-65FZW954
  • TX-55FZW954
  • TX-65FZW835
  • TX-55FZW835
  • TX-65FZW804
  • TX-55FZW804
  • TX-65EZW954
  • TX-55EZW954
  • TX-65CZW954

HDR10+ Update für Panasonics 2018 UHD TVs ist verfügbar

Panasonic hat offiziell das HDR10+ Update für sein 2018 UHD-TV-Lineup bestätigt. Mit der aktuellsten Firmware sind ein „Großteil“ der 2018 TV-Geräte bereit für das dynamische HDR-Format. 

Lt. offizieller Aussage von Toshiharu Tsutsui sind noch nicht alle Modelle aus 2018 für HDR10+ vorbereitet worden. Das Update steht bislang für die FXW604-Serie und allen darüber angesiedelten 4K TVs zur Verfügung. Das schließt auch die Premium OLED-TVs der FZW804 und FZW954 Serie mit ein. Anscheinend sind lediglich die EZW1004 OLED aus 2017, die in das diesjährige TV-Lineup überführt wurden noch ohne Update. Es wird sich aber nur um Tage/Wochen handeln. Bis die Geräte „nachgerüstet“ werden.

Anscheinend handelt es sich dabei um die Firmware-Version 3.061, die bereits über die automatische Update-Funktion der TV-Geräte heruntergeladen werden kann. Im Changelog ist das HDR10+ Feature aber nicht aufgelistet. Es wurde angeblich nur die „Systemstabilität verbessert“. Es ist für viele Nutzer sicherlich auch schwer herauszufinden, ob der TV die dynamischen Metadaten auch wirklich verarbeitet. Anscheinend gibt es keine Overlay-Einblendung und kompatible Inhalte sind ebenfalls noch rar.

Das offizielle HDR10+ Logo sowie alle bisherigen Partner der "Allianz"
Das offizielle HDR10+ Logo sowie alle bisherigen Partner der „Allianz“. Auf der Abbildung fehlt noch Philips (TP Vision)

Auf Amazon Prime Video sollen alle HDR-Inhalte auch in HDR10+ vorliegen. Eine Auszeichnung oder Hinweis fehlt aber leider. So kann man nur mutmaßen, ob sich die Darstellung verbessert hat. Es hilft auch nicht viel, dass sich bereits erste 4K Blu-ray Player mit HDR10+-Unterstützung im Umlauf befinden. Kompatible Discs wird es wohl nur von 20th Century Fox geben und selbst hierfür gibt es noch keine konkreten Ankündigungen.

Update für 2017 UHD-TVs folgt

Panasonic hat im übrigen auch ein Update für die 2017er TV-Modelle in Aussicht gestellt. Leider hat sich das Unternehmen noch nicht dazu hinreißen lassen, einen Termin für das Update zu nennen. Wie wir die Service-Politik von Panasonic einschätzen, sind aber bereits Ingenieure damit beschäftigt eine Software-Lösung für die 4K Fernseher aus dem letzten Jahr zur Verfügung zu stellen.

Die neuen Panasonic FZW954 & FZW804 OLED Fernseher unterstützen das dynamische HDR10+ Format ab Werk!
Der FZW954 sowie der „kleine Bruder“ FZW804 sollen ab sofort die Vorteile des dynamischen HDR10+ ausspielen können.

Noch eine gute Nachricht für die FZW704 Modellreihe und alle 2018er TVs darüber. Die Geräte haben die offizielle HDR10+-Zertifizierung erhalten. Die Geräte wurden somit in einem externen Testcenter geprüft und erfüllen definierten Standards der HDR10+ Allianz.

HDR10+ optimiert Bild für Bild

HDR10+ (Plus) basiert auf dem HDR10-Standard, erweitert diesen mit dynamischen Metadaten für einzelne Bilder oder Szenen. High Dynamic Range Content soll damit weitaus besser dargestellt werden. So steuern die Metadaten z.B. die maximale Helligkeit und „begrenzen“ damit die Luminanz, in der Farben wirken können. Es leuchtet natürlich ein, dass man für eine dunkle Szene eine geringere maximale Helligkeit benötigt. Dafür kann der TV besser dunklere Farbnuancen durchzeichnen. Und so wir Bild-für-Bild optimiert und kommt dem natürlichen sehen doch etwas näher.