LG und Samsung tragen ihre „Rivalitäten“ auf dem Messegelände der Internationalen Funkausstellung (IFA) aus. Jüngster Schlag von LG: Der ausgestellte 173 Zoll MicroLED-TV übertrifft Samsungs „The Wall“.
Erinnert sich vielleicht jemand an die IFA vor 4-5 Jahren? Damals ging es weniger um technische Innovationen sondern eher darum, wer den „Größten“ hat. Vor allem LG und Samsung versuchen sich immer wieder zu übertrumpfen. Dafür werden die Möglichkeiten der Panelproduktion ausgereizt oder ganz ganz neue TV-Kategorien erfunden. Hauptsache man konnte „Weltweit größter…“ darunter schreiben. Auf der diesjährigen IFA war es wohl wieder soweit. Nach der Premiere von Samsungs „The Wall“ mit 146 Zoll (3.7 Meter) im Frühjahr 2018 präsentiert LG jetzt einen 173 Zoll (4.4 Meter) MicroLED TV. Ein kleiner/großer Sieg für LG. Es handelt sich beim gezeigten TV bislang um einen Prototypen. LG Electronics hat im Rahmen der IFA keine Informationen zu Preis, Verfügbarkeit oder Varianten veröffentlicht.
Größe vs. Auflösung
Samsung könnte jetzt mit der Auflösung kontern. „The Wall“ soll angeblich in 8K auflösen (7.680 x 4.320 Bildpunkte) während LGs MicroLED TV „nur“ mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten und 4K Ultra HD daher kommt. Ob dem wirklich so ist, konnten wir in beiden Fällen nicht nachprüfen. Die Unternehmen wahren immer einen großzügigen Abstand zwischen ihren Prototypen und den Fachbesuchern.
Der Größenvergleich der MicroLED TVs machst übrigens nur wenig Sinn. Die Displays bestehen in der Regel aus einzelnen Modulen, die nochmals in Kabinette zusammengefasst werden. Durch die modulare Bauweise kann das Display beliebig erweitert werden. Letztendlich beschränkt nur die Ansteuerung und die Rechenleistung des Bildprozessors die maximale Größe.
LG MicroLED TV
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Echt heiß: LGs MicroLED TV mit 173 Zoll Bildschirmdiagonale
Echt heiß: LGs MicroLED TV mit 173 Zoll Bildschirmdiagonale
LG MiroLED TV auf der IFA 2018
LG MiroLED TV auf der IFA 2018
„Muss man gesehen haben“
Die MicroLED-Displays von LG und Samsung gehören in die Kategorie „Muss man selbst gesehen haben“. Wer sich so ein Setup in Zukunft leisten kann, holt sich damit ein Stück vom Heimkino-Himmel nach Hause. Die Farben sind knackig, die Bewegtbilddarstellung schlierenfrei und der Schwarzwert perfekt. Eine Technologie wahrlich für die Zukunft. Der Markt für MicroLED-Displays ist noch recht frisch, verspricht aber satte Umsätze in den nächsten Jahren. Egal ob im Bereich Unterhaltungselektronik, Medizin oder Displaywerbung – MicroLED wird in den nächsten Jahren sicherlich eine ganz große Nummer werden.
LG kann auch 8K
Eine ganz große Nummer war übrigens auch LGs 88 Zoll 8K OLED TV. Wer in der Präsentation einen Seitenhieb an Samsung vermutet (deren Q900 8K TVs gibt es nur mit bis zu 85 Zoll), der hat wahrscheinlich recht 😉
Mit Ausblick auf den kommenden Heimkino-Release von „Mission: Impossible 6 – Fallout“, bereitet Amazon eine exklusive „Mission: Impossible – 6 Movie Collection“ auf 4K Blu-ray vor. Der Preis pro Film soll dann bei ca. 20 Euro liegen.
Leider ist noch nicht so viel über die Ausstattung der 6-Movie-Collection bekannt. Amazon listet die Box vorab für den 28. Dezember 2018. Das Datum wird sich aber bestimmt ändern, sobald Paramount (Universal Pictures) den finalen Erscheinungstermin von „Mission: Impossible 6 – Fallout“ kommuniziert. Die Gesamtspieldauer soll 793 Minuten betragen, die Anzahl der Discs ist mit 13 Stück angegeben. Jeder Film wird als Blu-ray und 4K Blu-ray beiliegen. Beim zusätzlichen Datenträger sollte es sich um eine Bonus-Disc handeln.
Teil 1-5 der „Mission: Impossible“-Reihe, wurde bereits auf 4K Blu-ray und 4K Steelbook veröffentlicht. Die Preise für die einzelnen Filme beläuft sich aktuell auf um die 24 Euro, die Steelbooks liegen bei 27-28 Euro. Mit der Collection spart man sich unter Umständen etwas Geld und bekommt vielleicht noch exklusiven Content geliefert.
Sobald es mehr Informationen zu der 6 Movie Collection gibt, werden wir den Beitrag natürlich entsprechend aktualisieren. Weitere exklusive 4K Blu-ray, Steelbooks und reguläre Veröffentlichungen findest du in unserer praktischen Übersicht!
Bose hat neue Audio-Lösungen auf der IFA 2018 vorgestellt. Die Soundbars 700 und 500 sollen den Verbrauchern einen einnehmenden Surround-Klang vermitteln und sind bereits mit zukunftssicheren Standards ausgestattet.
Bose entwickelte die Soundbar 700 um alle anderen Produkte in dieser Kategorie in den Schatten zu stellen. Neben patentierten, schlanken Schallwandlern, greift die Soundbar auf die neue PhaseGuide-Techologie von Bose zurück. Kleinste Schallwandler können den Klang in verschiedene Richtungen bündeln und sollen so ein realistisches Raumklangerlebnis schaffen. Die Informationen, wie genau die Schallwellen gebündelt werden müssen, erhält das Gerät von der ADAPTiQ-Audiokalibrierung. Diese misst den Raum sowie die darin befindlichen Gegenstände ab und korrigiert entsprechend die Soundwiedergabe. Der Soundbar 500 nutzt die gleiche Kalibrierungs-Technik, wird aber ohne PhaseGuide-Lautsprecher ausgeliefert. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich)
HDMI mit eARC
Dafür scheinen die Soundbars in puncto Konnektivität gut aufgestellt zu sein. Audiosignale finden via HDMI mit eARC (enhanced Audio Return Channel), TOSLink (optisch-digital), USB, LAN, WLAN oder Bluetooth ihren Weg auf die Lautsprecher. Unterstützt werden dabei alle gängigen Surround-Formate von Dolby und DTS. Musikstreaming via Bluetooth oder über das Heimnetzwerk ist natürlich ebenfalls möglich. Beliebte Anbieter wie Deezer, Spotify, Amazon Music oder TuneIn können über die Soundbars 700 und 500 genutzt werden.
Der Bose Soundbar 500 ist etwas kompakter als der 700er. Das Modell ist auch nur in Schwarz erhältlich. Den Soundbar 700 gibt es hingegen in Schwarz und Weiß
Alexa ab Werk & Airplay 2
Es ist natürlich klar, dass so ein Produkt nicht ohne Sprachassistenten auskommt. Ab Werk kann der Nutzer die Soundbar über Amazon Alexa steuern. Ein in die Soundbars integrierte Lichtleiste gibt dem Nutzer auch visuelles Feedback. So kann man sich sicher sein, dass Alexa auch wirklich gerade zuhört oder den Befehl verarbeitet. Weitere Sprachassistenten werden per Firmware-Update nachgereicht. Die Airplay 2-Unterstütztung ist für das Frühjahr 2019 angepeilt. Ab diesem Zeitraum können die Soundbars 700 und 500 von Apples Multiroom-Lösung profitieren.
Unterschied zwischen Soundbar 700 & 500
Es gibt logischerweise Unterschiede zwischen dem Soundbar 700 und 500. Zum einen ist die Klangleistung aufgrund des fehlenden PhaseGuide-Lautsprecher beim Soundbar 500 etwas geringer, dafür ist das Modell mit 80 x 4.4 x 10 cm und 3.18kg etwas kompakter (700 hat 98 x 5.7 x 10 und 4,76kg). Der 500er setzt auch auf eine einfachere Fernbedienung in schwarz. Diese 3 Unterschiede machen auf dem Ladentisch einen Differenz von um die 350 Euro aus.
Die Ausmaße und die Anordnung der technischen Komponenten unterscheiden sich beim Soundbar 700 & 500. Z.B. verfügt der Soundbar 500 nicht über die länglichen PhaseGuide-Techologie-Lautsprecher
Highlight-Features der Bose Soundbars:
Elegantes Design, kombiniert mit einer ambitionierten Klangwiedergabe
WLAN & Bluetooth-Verbindung
Multiroom Wiedergabe (AirPlay 2 Update im Frühjahr 2019)
Amazon Alexa Ready (Weitere Sprachassistenten per Update)
Bester Sprachempfang dank Array mit acht Mikrofonen
ADAPTiQ-Audiokalibrierung
Personalisierte Bose Music App
Optinales Bassmodul und Surround-Lautsprecher erhältlich
Universalfernbedienung im Lieferumfang enthalten (nur 700)
Preis, Verfügbarkeit & Lieferumfang
Der Bose Soundbar 700 ist ab 899,95 Euro, der Soundbar 500 ab 549,95 Euro (UVP) erhältlich. Als Lieferzeitraum gibt Bose Oktober 2018 an. Hervorzuheben wäre noch der vorbildliche Lieferumfang. Neben dem Soundbar mit Netzkabel liegt eine hochwertige Boxe Universalferbedienung mit vier AA-Batterien bei, ein HDMI-Kabel, ein Optisches Kabel, ein Reinigungstuch sowie das ADAPTiQ-Headset, dass für die Kalibrierung benötigt wird.
Beide Geräte können an der Wand montiert oder mit einem kabellosen Subwoofer (Bose Bass 700 – 799,95 Euro) oder kabellosen Rück-Lautsprecher (Bose Surround Speakers – 349,95 Euro) auf echten 5.1 Surround-Sound erweitert werden.
Es gibt erste Informationen zu Samsungs TV-Generation der Zukunft. Der koreanische TV-Hersteller möchte angeblich QLED Fernseher mit selbstleuchtenden Pixel bis 2020 zur marktreife bringen.
Die Neuheiten von der Internationalen Funkausstellung (IFA) sind erst ein paar Tage alt, da gibt es schon Neuigkeiten über die Produkte der nächsten Jahre. Laut dem koreanischen Newsportal ETNews arbeitet Samsung an neuen Technologien für sein zukünftiges TV-Lineup. Fernsehern mit einem Display aus selbstleuchtenden Quantum Dots sollen bereits ab 2020 auf den Markt kommen. Die „echten QLED TVs“ klingen vielversprechend und könnten Samsung endlich wieder Marktanteile im High-End-Segment zurückbringen.
Echte QLED TVs ab 2020?
Die neue Display-Technologie soll den LCD & OLED-Fernsehern in einigen Punkten überlegen sein. Eine höhere Helligkeit, genauer Farbdarstellung, bessere Kontrast- und Schwarzwerte usw. sind einige Vorteile, die die Technik mit sich bringen soll. Bleibt zu hoffen, dass es Samsung schafft eine Differenzierung zwischen den „echten QLED TVs“ und den bereits erhältlichen QLEDs zu schaffen. 4K Fernseher die seit 2017 unter „QLED“ vertrieben werden, setzen immer noch auf die Bauweise eines LCD-Displays. Farbfilter mit Quantum-Dot-Material werden von LED-Lichquellen angestrahlt, kombiniert mit LC- sowie weiteren Filterschichten. Dahingegend sind die für 2020 geplanten Quantum Dot Displays ähnlich aufgebaut wie ein OLED. Jeder Pixel emittiert sein eigenes Licht und Farbe und kann auch einzeln angesteuert werden.
„Samsung ist einen Schritt weiter“
Diese Informationen sind nicht irgendwie aus der Luft gegriffen, sondern gehen auf ein Interview zurück, dass Han Jong-hee auf der IFA 2018 gegeben hat. Der Video Displays Geschäftsführer bei Samsung Electronics äußerte sich darin zu TCLs Plänen, selbstleuchtende QLED TVs bis 2020 auf den Markt zu bringen: „TCL plant selbstleuchtende QLEDs nach 2020, doch Samsung Electronics ist bei der QLED Technologie einen Schritt weiter“.
Lee wurde erst kürzlich von Samsung abgeworben und forschte davor als Professor an der Seoul National University im Bereich Quantum Dot. Er selbst glaubt, dass Quantum Dot und OLED-Display die Zukunft im TV-Markt bilden. Samsung arbeitet zusätzlich noch an Micro-LED-TVs. Die Entwicklung in diesem Bereich läuft sogar besser als geplant und ein Produkt für Heimanwender soll bereits 2019 auf den Markt kommen.
„The Wall“ von Samsung ist das erste kommerziell vertriebene, großflächige microLED Display
Samsung hat seine TV-Roadmap für die nächsten 2-3 Jahre mit sehr interessanten Produkten gefüllt. Das koreanische Unternehmen möchte die Entwicklungen beschleunigen und schreckt auch nicht vor drastischen Änderungen zurück um wieder die Oberhand im Premium-Markt zu erreichen.
Microsoft hat nach dem Verstreichen der Gamescom 2018 in Köln bekannt gegeben, dass die Xbox One S und Xbox One X nun das System-Update 1810 erhalten haben. Mit inbegriffen ist Dolby Vision HDR. Leider kommen aktuell aber nur Insider in den Genuss. Zudem werden nur ausgewählte TV-Geräte unterstützt.
Angekündigt hatte Microsoft die Einführung von Dolby Vision HDR für seine Spielekonsolen schon vor einigen Monaten. Festhalten muss man leider aber auch, dass Dolby Vision HDR derzeit nur in Kombination mit dem Streaming über die Netflix-App funktioniert. Weitere Apps sollen aber ebenfalls für Dolby Vision nachgerüstet werden, verspricht Microsoft.
Düster sieht es nach dem aktuellen Stand der Dinge jedoch aus, was die Unterstützung von Dolby Vision HDR an den Xbox One S und Xbox One X in Kombination mit Ultra HD Blu-ray betrifft. Leider scheinen die Redmonder in diesem Bezug nämlich keine Pläne zu haben. Wer also lieber auf physische Datenträger mit 4K-Content setzt, schaut weiterhin an den Spielekonsolen in die Röhre, sollte es um Dolby Vision HDR gehen.
Die Xbox ONE X und X unterstützen das dynamische HDR Format Dolby Vision!
Zumindest Insider können die neue Firmware 1810 mit Dolby Vision HDR aber nun antesten. Für die Allgemeinheit will Microsoft das Update natürlich auch noch veröffentlichen. Das passiert aber erst nach der Testphase mit Insidern. Realistisch gesehen, könnte hier mit Ende September oder Anfang Oktober zu rechnen sein.
Dolby Vision HDR – die Xbox One S und Xbox One X legen los
Dolby Vision HDR ist HDR10 insofern überlegen, als das hier 12-bit und dynamische Metadaten Unterstützung finden. Als Konkurrenz ist HDR10+ zu sehen, welches vor allem von Samsung vorangetrieben wird. Aktuell schreitet die Adoption von Dolby Vision allerdings erfolgreicher voran. Beispielsweise setzt Amazon mit Prime Video, ehemals reiner Verfechter von HDR10+, mittlerweile sowohl auf Dolby Vision als auch auf HDR10+.
Wer Dolby Vision HDR an der Xbox One S bzw. Xbox One X benutzen will, benötigt aktuell auch Zugriff auf Netflix sowie natürlich einen kompatiblen TV bzw. im Falle des Falles AVR. Inhalte, die bei Netflix mit Dolby Vision zur Verfügung stehen, sind beispielsweise „Altered Carbon“, „Lost In Space“ oder auch die beliebte Serie „Stranger Things“.
Xbox One: Dolby Vision steht Insidern in den Einstellungen zur Verfügung
Insider finden die neue Option zur Aktivierung von Dolby Vision nun unter den Einstellungen für Display und Sound, dann dem Unterbereich Videoausgabe und schließlich den einzelnen Modi. Normalsterbliche müssen, wie bereits angedeutet, leider noch etwas ausharren.
Liste kompatibler TV-Geräte
Nicht jeder Dolby Vision 4K Fernseher kann das Dolby Vision-Feature auch nutzen. Microsoft hat bereits eine Liste veröffentlicht, welche TVs kompatibel sind. Die Auswahl beschränkt sich bislang auf Modelle von Sony & LG aus dem Jahr 2017/2018. Die Geräte der Firma Funai sollten für den deutschen Markt nicht relevant sein:
RTL UHD und Sky Deutschland haben sich geeinigt. Das hochauflösende Programm des Privatsenders inkl. Fußball-Länderspiele und Formel 1 kann von Sky-Kunden mit HD+ Paket empfangen werden.
Ab Dienstag (04. September 2018) wird RTL UHD für die Sky-Satellitenreceiver freigeschalten. Der Sender ist exklusiv über die Satellitenplattform HD+ empfangbar. Wer das HD+-Paket jedoch über Sky gebucht hatte, konnte nicht auf das Angebot des Privatsenders zugreifen. Der Ärger bei den Abonnenten war natürlich groß. Sky hat in den letzten Wochen mit RTL UHD verhandelt, woraus letztendlich die Vereinbarung zur Verbreitung herausgekommen ist. Somit gab es nicht wie vermutet ein technisches Problem, sondern ein lizenzrechtliches.
Formel 1 & Fußball in Ultra HD
Die Formel 1 läuft exklusiv über RTL und wird über den neuen Kanal sogar in 4K Qualität ausgestrahlt. Es gibt auch hochauflösende Fußball-Begegnungen zu sehen, darunter das Freundschaftsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Peru am 09. September, sowie das Spiel gegen Russland am 15. November 2018. Es sollen auch ausgewählte Begegnungen der UEFA Europa League über RTL UHD ausgestrahlt werden. Die Spiele werden über HD+ in 4K/HDR übertragen. Der Sky Q Receiver kann aber leider noch keine High Dynamic Range Inhalte im HLG (Hybrid-Log Gamma) Standard verarbeiten.Sky arbeitet jedoch bereits an diesem Feature.
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Neben Live-Sportevents laufen auf RTL UHD auch noch diverse Eigenproduktionen, z.B. die zweite Staffel von „Sankt Maik“ mit Daniel Donskoy in der Hauptrolle. Erst vor kurzem hat die RTL Mediengruppe bekräftigt, ihr Engagement im Segment „Ultra HD“ ausweiten zu wollen. Der Testbetrieb auf HD+ wurde dafür bereits auf 2019 erweitert.
Sony und Panasonic arbeiten im japanischen Technologiebündnis JOLED an gedruckten OLED-Display. Frisches Kapital soll die Produktion bis 2020 zum Laufen bringen. Bekommt LG Display bald Konkurrenz?
Unter JOLED fungieren namhafte japanische TV- und Displayhersteller, darunter auch Sony, Panasonic und die Japan Display Inc. Mit einer Finanzspritze von 420 Millionen US-Dollar, möchte man die über die letzten Jahre entwickelte Drucktechnik für großflächige OLED-Panels zur marktreife bringen. Die Produktionsanlagen in Ishikawa sind bereits im entstehen und sollen spätestens 2020 erste OLED-Displays produzieren.
Gedruckte Displays für Sony & Panasonic
Die Technik mit der die OLED-Materialien auf die Substrate aufgetragen werden, ähnelt im Großen und Ganzen dem Prinzip eines Tintenstrahldruckers. JOLED verspricht sich dadurch vereinfachte Produktionsprozesse und und auf kurze und lange Sicht eine kostengünstiger Produktion. Die Produktionsanlage in Ishikawa soll die weltweit erste Produktionsstätte für gedruckte OLED-Panels werden. Neben JOLED arbeitet auch die Firma Kateeva an Drucktechniken für organische Leuchtdioden, finanziert von Samsung Display.
Sonys Topseller, der A1 mit Acoustic Surface nutzt ein OLED-Panel von LG Display
Sollte das Vorhaben erfolg haben, könnten sich Sony und Panasonic auf lange Sicht von der Abhängigkeit von LG Display lösen. Alle auf den Markt befindlichen OLED-Fernseher von Sony und Panasonic nutzen ein Panel aus den Produktionsanlagen von LG. Es wird aber sicherlich nicht so einfach werden, den Vorsprung des koreanischen Marktführers aufzuholen. Letztes Jahr wurden 1.5 Millionen Panels produziert, in diesem Jahr sollen es bereits 2.8 Millionen sein (+86%). Man peilt bis zu 10 Millionen in 2021 an.
Reduzierte Preise für OLED-TVs
Das JOLED Bündnis müsste fürs erste eigentlich nur die Nachfrage der eigenen Partner, sprich Panasonic und Sony abdecken. Allein in 2018 werden die beiden Unternehmen zusammen bereits 550.000 TV-Geräte mit organischen Leuchtdioden verkauft haben. Die Zahl dürfte in den nächsten Jahren weiter steigen. Am Ende profitieren nicht nur die Unternehmen davon, sondern auch die Kunden. Die OLED-TVs von Panasonic und Sony sind noch sehr hochpreisig. Die gedruckten Displays könnten die Preise für die Endprodukte reduzieren.
Wir hatten auf der IFA 2018 die Möglichkeit mit dem Pressesprecher Andreas Stumptner über die Zukunftspläne von Sky zu sprechen. Neben von der Community verlangten Updates sind viele neue Funktionen und neue Hardware geplant.
Was viele Besitzer eines Sky Q Receivers wohl am dringendsten interessiert, ist die Problembehebung nach dem „Q-Update“. Der ehemalige „Sky+ Pro“-Receiver wurde mit einem großen Update im Mai dieses Jahres auf die Q-Plattform angehoben. Eine neue, frische Nutzeroberfläche und zusätzliche Features sollten Sky-Abonnenten glücklich stimmen. Viele Abonnenten haben jedoch mit Bildruckler, Bildaussetzer und verpixelten Videostreams kämpfen. Die Probleme scheinen sporadisch aufzutreten und sind auch nicht auf eine bestimmte Konfiguration zurückzuführen. Der Großteil der Abonnenten blieb von den „Macken“ des Q-Updates anscheinend verschont.
„Q-Bildruckler Update“
Sky ist sich dieser Problematik bewusst und arbeitet mit Hochdruck an einer Lösung. Man kann jedoch noch nicht sagen, wann ein erlösendes Update zur Verfügung gestellt wird. Die betreffenden Threads im Sky-Kundenforum werden sich also noch weiter mit Anfragen füllen. Womöglich dauert es auch etwas länger, da Sky nicht nur die Probleme mit der Bildqualität sondern auch das Thema „Stromverbrauch“ und „Always On“ mit dem Update adressieren möchte. Zudem arbeitet man an einer Lösung für den Videotext, der für viele Nutzer wohl immer noch relevant ist.
Viele Nutzer leiden seit dem Sky Q Update unter Bildfehlern (Rucker, Aussetzer, verpixelte Bilder)
High Dynamic Range & „Kids Mode“
Kommen wir doch zu den erfreulicheren Entwicklungen bei Sky. In den „Laboren“ wird bereits an der Integration eines wichtigen UHD-Bausteins gearbeitet: High Dynamic Range (HDR). Der Erweiterte Dynamikbereich soll knackigere Kontraste und eine natürlichere Farbwiedergabe ermöglichen. Das ist nicht nur für die On-Demand-Inhalte auf Sky wichtig, sondern auch für eine geplante Netflix-Integration und am Ende auch für die 4K-Übertragungen von Live-Sportevents. Offiziell gibt es noch keine Information zu HDR. Aus der Pressemitteilung aus Großbritannien lässt sich aber entnehmen, dass HDR auch in anderen Märkten zum Einsatz kommen wird. Womöglich nicht mehr in diesem Jahr, 2019 sollte es aber soweit sein.
Damit auch die „Kleinen“ ohne Sorge der Eltern zwischen den Kanälen und Inhalten der Sky-Q-Plattform bewegen könne, soll auch ein „Kids Modus“ bereitgestellt werden. Unpassende Inhalte können ausgeblendet, Funktionen wie das Buchen von On-Demand-Videos kann deaktiviert werden. Sinnvoll wäre eine Einstellung nach Alter anhand der Vorgaben der FSK (Ohne Altersbeschränkung, ab 6 Jahren, ab 12 Jahren usw.).
Mehr UHD-Inhalte und Netflix-Integration
Sky ist es ein großes Anliegen, das Angebot seiner 4K UHD Inhalte auszuweiten. Aktuell stellt der Pay-TV Anbieter immer nur ausgewählte Filme für einen gewissen Zeitraum zur Verfügung. Verbraucher können im „Pull-Verfahren“ die UHD-Inhalte auf ihrem Sky Q Receiver zwischenspeichern und wiedergeben. Das ist umständlich und in der „4K Streaming“-Ära auch nicht mehr zeitgemäß. Das neue Push-Verfahren gleicht da eher einem Streaming wie man es von Netflix, Prime Video & Co. kennt und soll mittels Update bereitgestellt werden. Ab diesem Zeitpunkt macht es dann auch mehr Sinn, das UHD-Portfolio aufzustocken. Wir hoffen, dass Sky noch in diesem Jahr nachbessern wird.
Im Zuge der „Content-Offensive“ arbeitet Sky auch an einer erweiterten Integration von Netflix. Nicht nur das, es sind auch Bundles im Gespräch. Wie weit die Kooperation geht, dass konnte uns Andreas Stumptner noch nicht verraten. Das wird auch in den Headquartern in Großbritannien verhandelt.
Überarbeitete Sky Ticket App
Mit den Sky Tickets lassen sich Inhalte wie Sport-Events, Filme und Serien einmalig „buchen“
Die Sky Ticket Oberfläche wurde bereits mit den letzten Updates aufgehübscht. Jetzt soll das „Upgrade“ auch in die TV-Geräte-Apps einfließen. Bleibt zu hoffen, dass der SkyTicket-Dienst auch nicht mehr so fehleranfällig ist. Erst kürzlich gab es wieder Ausfälle und das ist natürlich nicht der Sinn der Sache. Vor allem bei Live-Sportevents möchte man seinen Lieblingsverein auch in „Echtzeit“ anfeuern und nicht vor einem schwarzen Bildschirm sitzen.
Sky Soundbox mit 140 Watt Klangleistung
Sky Soundbox kostet für Bestandskunden 299 Euro
Es wurde auch nochmal auf den Verkaufsstart der Sky Soundbox hingewiesen. In Zusammenarbeit mit dem französischen Audiospezialisten Devialet der Lautsprecher entwickelt. Der Pay-TV-Anbieter möchte seinen Kunden eine unkomplizierte „Komplettlösung“ bieten um den Klang ihres Fernsehers aufzuwerten. Das Gerät ist auch für die Wiedergabe von Musikstücke via Bluetooth vorbereitet. Im Chassis arbeiten 6 Tieftöner, 3 Mittel-Hochtöner und liefern so eine maximale Gesamtleistung von 140 Watt im Frequenzbereich von 35Hz bis 22kHz. Ein HDMI Ein- und Ausgang erlaubt das Durchschleifen von 4K/60p Inhalten mit HDR. Bestandskunden können die Sky Soundbox für 299 Euro erwerben. Wer kein Sky-Abonnement besitzt, zahlt 599 Euro.
Bluetooth Fernbedienung und Sky Q Mini
Die neue Bluetooth-Fernbedienung wird im großen und ganzen der aktuellen Fernbedienung gleichen, wird aber um eine „Sprachassistent Taste“ erweitert. Nutzer können den Sky Q Receiver einfach per Sprache steuern und interessante Inhalte finden. Ein großer Vorteil ist jedoch die Bluetooth Verbindung. So kann der Receiver auch im HiFi-Schrank verschwinden oder hinter dem TV aufgebaut werden (ausreichende Belüftung vorausgesetzt). Die neue Fernbedienung soll bereits Ende September 2018 bei Sky bestellt werden können.
So könnte der Sky Q Mini aussehen
Auch der Sky Q Mini steht bereits in der Pipeline. Das Design und die Funktionalität wird sich wohl nah an der UK-Version bewegen. Nutzer können den Sky Q Mini in einem anderen Raum aufstellen und auf die Inhalte und Tuner des großen Sky Q Receivers zugreifen. Genaue Informationen zur maximalen Auflösung sowie der Konnektivität stehen aber noch aus.
Bislang die erste Abbildung des Sky Ticket TV Sticks
Als letzte Neuheit soll der Sky Ticket TV Stick auf den deutschen Markt kommen. Der HDMI-Stick erlaubt TV-Geräten, Projektoren und Monitore die Wiedergabe von gebuchten Sky Ticket-Inhalten. Auf dem Stick befinden sich auch zusätzliche Mediatheken-Apps.
Fazit:
Sky kommt der Erweiterung der Sky Q-Plattform und seiner Inhalte wie versprochen nach. Das sich viele Features nicht in wenigen Tagen/Wochen umsetzten lassen, dass dürfe auch vielen Nutzern klar sein. Sky agiert in so vielen Ländern, da ist eine „schnelle Umsetzung“ auf die Bedürfnisse der jeweiligen Länder wohl einfach nicht drin. Sollte Sky die Probleme mit dem Q-Receiver in den Griff bekommen und den Nutzer die neuen Features zur Verfügung stellen, sollte so langsam wieder Ruhe in das Sky-Nutzerforum einkehren.
Mehr Informationen zu Sky und die Unternehmungen von Sky Deutschland findest du in den verlinkten Unterkategorien.
Philips präsentiert seine neuen 4K Fernseher OLED903 und OLED803 nochmals ganz offiziell auf der IFA 2018. Im Rahmen der Messe wurden auch endlich die Preise und Verfügbarkeit der neuen OLED-Fernseher kommuniziert.
Mit dem OLED803 präsentiert Philips (TP Vision) den Nachfolger des äußerst erfolgreichen Philips OLED POS9003 aus 2016. Das Modell soll auch langsam den OLED873 ersetzen, da die Geräte zwei Vorteile gegenüber dem „Vorgänger“ haben. Zum einen kommt die zweite Generation der P5 „Perfect Picture Processing Engine“ zum Einsatz. Die Verbesserung beschränkt sich nur auf das neue „Perfect Natural Reality“-Feature, welches am besten als SDR zu HDR-Upscaling beschrieben werden kann. Die zweite Verbesserung ist eine neue reflexionsmindernde Beschichtung, die die Maximalhelligkeit angeblich um 10% steigert auf bis zu 1.000 nits. Wir sind gespannt ob sich dies auch bei Tests reproduzieren lassen kann. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich)
Der von der EISA prämierte „Best Buy OLED TV 2018/2019“ ist bereits erhältlich (Marktstart September 2018) und kostet 2.299 Euro für die 55 Zoll-Variante und 3.299 Euro für die 65 Zoll-Variante.
OLED903 mit Top-Sound von Bowers & Wilkins
Die OLED903 Serie ist der erste Ableger der „OLED+“-Serie. Das Plus stellt dabei keine neue Displaytechnologie dar, sondern soll für den Mehrwert stehen, die Philips seinen Kunden bietet. Der OLED903 übernimmt alle Vorteile der OLED803-Geräte und erweitert diese um ein aufgewertetes Soundsystem von Bowers & Wilkins. Wir haben uns das Gerät bereits in einem abgetrennten Demoraum anhören dürfen und waren vom“Out-of-the-Box“-Sound schon recht angetan. Die nach vorne gerichteten Lautsprecher (Soundbar unterhalb des Bildschirms) und die Unterteilung in Tweeter (Hochtöner), Mitteltöner und Subwoofer machen nicht nur Sinn, sondern auch einen guten Klang.
Sieht nicht nur gut aus, sondern hört sich auch gut an: Philips OLED903 mit Soundsystem von Bowers & Wilkins
Das Gesamtpaket hat der Jury der EISA so gut gefallen, dass der OLED903 mit dem „Home Theater TV 2018/2019“-Award ausgezeichnet wurde. Wem das Modell zusagt, der muss sich aber leider noch bis Oktober 2018 gedulden. Die Geräte sind in 55 Zoll (140cm) und 65 Zoll (165 cm) erhältlich und kosten 2.499 Euro bzw. 3.499 Euro (UVP). Verbraucher ohne Soundsystem, sollten auf jeden Fall über die Mehrinvestition von 200 Euro nachdenken, sollte man zwischen dem OLED803 und OLED903 schwanken.
HDR10+ und Android TV 8 (Oreo)
Beide Modelle unterstützen die HDR-Formate HDR10 und HLG (Hybrid-Log Gamma) und wurden bereits für das dynamische HDR10+ (Plus) vorbereitet. Die Geräte laufen mit Android TV 7.0 und sollen noch im Laufe des Jahres mit Version 8.0 Oreo ausgestattet werden. Nach dem nächsten großen Android-Update werden auch Features wie Google Assistant und Amazon Alexa integriert werden. Am meisten dürfte man sich aber über die flottere und „schlanke“ Android O Benutzeroberfläche freuen. Und haben wir bereits das 3-seitige Ambilight erwähnt? Wenn nicht, dann ist es hiermit nochmals bestätigt.
20th Century Fox feiert den Kinostart ihres Blockbusters „Predator: Upgrade“ mit hochwertigen 4K Remaster der alten Filme. Jetzt erscheint „Predator“ sowie eine „3-Movie-Collection“ als hochwertiges 4K Blu-ray Steelbook.
MediaMarkt.de listet bereits die neuen 4K Steelbooks, von einer Limitierung oder einer Exklusiven-Version liest man in der Beschreibung leider nichts. Womöglich will sich Fox eine Nachproduktion der 4K Steelbooks offen halten, sollte das Remaster gut bei der Community ankommen. Die Predator Filme erscheinen am 06. September 2018 auf 4K UHD Blu-ray. Die Steelbooks sind aber komischerweise auf den 30. September gelistet. Womöglich erscheinen diese Versionen wirklich später, oder MediaMarkt hat noch nicht den korrekten Erscheinungstermin eingetragen.
4K Remaster mit HDR
In den USA gibt es die Filme bereits als 4K Remaster und erste Rezensionen sind durchaus positiv ausgefallen. Das Bildmaterial ist aber schon etwas älter und 20th Century Fox hat vielleicht noch nicht so viel Erfahrung mit der Wiederaufbereitung in Ultra HD, wie vielleicht Warner oder Universal. Wir lassen uns aber gerne positiv überraschen. Auf Features wie Dolby Vision HDR muss man aber dennoch verzichten. Sehr schade, da die Bilder ja doch zum Teil einen hohen Kontrast haben, und Szenen oft sehr dunkel sind. Da hätten ein dynamischen HDR-Format ganz gut getan.
Kein Dolby Vision oder HDR10+
Das die Filme HDR10+ unterstützen ist ebenfalls sehr unwahrscheinlich. Fox sowie die technischen Partner Panasonic und Samsung, die Player mit HDR10+ auf den Markt gebracht haben, hätten dies sonst sicherlich als Aufhänger genutzt.