Eigentlich sollte bereits im Herbst 2017 der ersten 4K UHD Sender über das Kabelnetz von Unitymedia an den Start gehen. 2018 lässt sich das Unternehmen immer noch nicht dazu hinreißen, einen finalen Starttermin zu nennen.
Zur ANGA COM im Juni 2017 hörte es sich fast so an, als würde der erste 4K Sender im Kabelnetz noch im Laufe des Jahres ans Netz gehen. Jetzt wird ein endgültiger Start in 2018 forciert. Durch Analog-Abschaltungen hat Unitiymedia bereits „Platz“ für das neue hochauflösende Angebot geschaffen. Parallel wird am Ausbau des Video-on-Demand Geschäfts gearbeitet, sprich der Horizon-Plattform. Mitte Dezember hat Unitymedia die „Restart“-Funktion vorgestellt und die nächste Version der VoD-Oberfläche soll nicht mehr lange auf sich warten lassen. Doch auch hier nennt der Kabelnetzbetreiber keinen finalen Termin.
Es ist eine erste Abbildung zur 65 Zoll Version des Philips POS9002 4K OLED TVs aufgetaucht. Dank einem neuen Namensschema für die 2018 UHD-Fernseher wird das Modell aber die Modellbezeichnung 65OLED873 tragen.
Update 16-02-2018: Philips hat den 65OLED873 bereits offiziell im Januar 2018 auf dem Launch-Event in Amsterdam vorgestellt. Die technischen Komponenten sowie das Design wurden komplett von der 55 Zoll Version (55POS9002) übernommen, einzig die Bildschirmdiagonale wurde auf 65 Zoll (165 cm) vergrößert. Die unverbindliche Preisempfehlung für den 65OLED873 soll 3.499,- EUR betragen. Der 55 Zöller ist weiterhin für um die 1.799,- EUR erhältlich
Originalbeitrag: Die neue Namensgebung und die Philips OLED & UHD TV Modelle für 2018 wurden bereits vor einigen Wochen über die Webseite der WiFi Alliance geleakt. Bislang war aber noch nicht bekannt um was für ein Modell es sich beim 65OLED873 handelt. Spezialist Alex von toengel.net weiß aber natürlich wieder mehr. Hierbei soll es sich um eine 65 Zoll Variante des EISA-prämierten 55POS9002 OLED-TVs mit Ambilight. Somit ist es nicht verwunderlich, dass das Gerät das Design sowie Ausstattung des „kleinen Bruders“ übernimmt.
Mitte Januar 2018 wird Philips auf einem gesonderten Presse-Event das komplette TV-Lineup für das laufende Jahr vorgestellt. Auf der CES wird man von Philips (TP Vision) leider nichts zu sehen bekommen.
Delta präsentiert auf der CES 2018 einen „Smarten Wasserhahn“ der sich mit dem Amazon Alexa Sprachassistenten steuern lässt. Für uns wirft das die Frage auf, gerät der Sprachassistenten-Trend in 2018 endgültig außer Kontrolle?
„Alexa schalte den Wasserhahn in der Küche an“ – US-Hersteller Delta präsentiert auf der CES 2018 smarte über WiFi verbundene Küchen-Lösungen die sich auch über den Alexa Sprachassistenten steuern lassen. Auf den ersten „Klick“ dachten wir uns nur, „wer braucht so etwas“? Wer sich die Pressemitteilung einmal durchliest ist dann doch wieder positiv überrascht. Man kann den Wasserhahn über die Sprache steuern und sich so z.B. Wasser in einen Topf gießen lassen, während man diesen mit beiden Händen unter festhält. Man kann sogar eine bestimmte Menge an Wasser über den Wasserhahn „abrufen“. Auch Duschköpfe und andere Accessoires im Bad oder in der Küche sollen sich in Zukunft mit Alexa steuern lassen. Haben wir in der Vergangenheit einfach viel zu viele Handgriffe gemacht? Ist das die nächste Evolutionsstufe, sich aller „überflüssigen“ und „lästigen“ Aufgaben zu entledigen und durch einen Sprachbefehl zu ersetzen?
Sprachassistenten erobern unser Zuhause
Vor 1-2 Jahren hatten wir nie gedacht, dass sich Sprachassistenten durchsetzen würden. Wer möchte denn ein Gerät im Haus stehen haben, das kontinuierlich zuhört, Daten über einen Sammelt und diese unter Umständen an Dritte weitergibt? Ist dieser Preis für noch mehr Bequemlichkeit gerechtfertigt?
Im Bereich der Unterhaltungselektronik ist der Trend des „intelligenten“ Sprachassistenten bereits angekommen. In diesem Jahr kommen nur wenige Fernseher, Soundbars, Lautsprecher usw. ohne Amazon Alexa, Google Assistant und Co. aus. Der Griff zur Fernbedienung soll zur Ausnahme werden. Dinge die zusammengehören sollen endlich vereint werden. Z.B. das Licht dimmen sobald der auf iTunes gekaufte 4K Filme startet, oder noch schnell einen Pizza bestellen, damit dem Binge-Watching-Wochenende nichts mehr im Weg steht. Für die ein oder andere Anwendung macht es vielleicht sogar noch Sinn. Wenn man z.B. mit der Fernbedienung sich über 3 Menüs klicken muss, bis man endlich in seinen bevorzugten Bildmodus angekommen ist. „Alexa schalten in den Cinema-Modus“ ist dann doch etwas „einfacher“. Auch das Aktivieren des Online-Radios oder der „Ich komme von der Arbeit nach Hause“-Playlist ist vielleicht noch ganz ok. Bei „OK Google – reduziere die Lautstärke des Fernsehers in der Küche um 15%“ hört es aber dann doch auf.
Industrie weckt Bedürfnisse die gar keine sind?
Ich glaube, je mehr die Presse darüber berichtet und umso mehr Hersteller die Vorteile der Sprachassistenten anpreisen, umso weniger denken die Nutzer darüber nach, was man sich damit eigentlich ins Wohnzimmer, Schlafzimmer oder in die Küche stellt/installiert. Wir sehen hier auch die Gefahr, dass Bedürfnisse geweckt werden, wo eigentlich gar keine hin gehören und beobachten den Trend vielleicht wirklich etwas mit Sorge. Wir sind gespannt, wie sich der Trend um die „Sprachassistenten“ in den nächsten Jahren entwickelt. Wir würden es sicherlich begrüßen, wenn der Trend wieder zurück zu „Do-it-yourself“ geht, zumindest wenn es darum geht einen Wasserhahn in Betrieb zu nehmen.
Virtual Reality profitiert insbesondere von höheren Auflösungen: Aktuelle Lösungen wie die Oculus Rift, HTC Vive oder PlayStation VR kranken noch an einem Fliegengitter-Effekt. Dadurch nimmt man bei der Nutzung noch einzelne Pixel wahr. Deswegen hat sich beispielsweise das chinesische Startup Pimax bereits auf die Fahnen geschrieben höherwertige Modelle mit 4K und sogar 8K zu liefern. Natürlich bleibt die Zeit aber auch für die Konkurrenz nicht stehen. Deswegen hegt offenbar auch HTC ähnliche Pläne.
Update 06-01-2018: Es ist sicher, dass HTC den Nachfolger seiner VIVE VR-Brille vorstellen wird. Vive-Präsident Alving Wang Graylin gibt in seinem Tweet einen Hinweis, dass die HTC VIVE mit einer verbesserten Auflösung auf den Markt kommen wird. Mit dem Hashtag #NewYearsResolution sind nicht die guten Vorsätze für 2018 gemeint, sondern im wörtlichen Sinne eine neue Auflösung. Die Fachpresse ist sich sicher, HTC setzt bei seiner neuen Virtual Reality Brille hochauflösende 4K OLED Panels ein mit einer Auflösung von je 3.860 x 2.160 Bildpunkten. Mit einer Erhöhung der Auflösung, dürfte ein weitaus realistischeres und klareres VR-Erlebnis erzeugt werden können. Die PC-Hardware müsste aber auch entsprechend performant sein um das volle Potential der „HTC VIVE 4K“ auszukosten. Doch auch nicht so starke PC-Systeme könnten bereits von der erhöhten Pixeldichte profitieren, da das Gitterraster nicht mehr so deutlich bis gar nicht mehr zu sehen sein dürfte. Wir sind gespannt auf die HTC-Pressekonferenz am Montag dem 08. Januar 2018.
Originalmeldung: So soll der Hersteller aus Taiwan aktuellen Meldungen zufolge für 2018 ein Virtual-Reality-Headset mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten planen. Die Diagonale des OLED-Displays betrage 5,5 Zoll. HTC hat mit der Vive Focus gerade erst ein Standalone-VR-Headset präsentiert. Bei dem geplanten 4K-Modell sollte es sich aber aller Voraussicht nach um einen direkten Nachfolger für die erste Vive handeln. Jene wäre also für die Verwendung in Kombination mit einem potenten Gaming-PC konzipiert. Vorher rechnet der Urheber der Gerüchte, DigiTimes, noch mit einer Preissenkung der ersten HTC Vive.
Preis der HTC Vive mit 4K ist noch offen
Viele Frage sind allerdings noch offen. So fehlen Angaben zum genauen Veröffentlichungszeitraum des 4K-VR-Headsets. Und auch der Preis steht noch in den Sternen. Außerdem dürfte die Anpassung der Systemvoraussetzungen eine spannende Sache sein. Denn zur Nutzung einer nativen 4K-Auflösung ist natürlich, gerade bei VR-Anwendungen, ein sehr leistungsfähiger PC notwendig.
Ein Geheimnis ist es dabei nicht, dass sowohl HTC als auch Oculus VR an neuen Virtual-Reality-Lösungen basteln. Der Einsatz von 4K-Auflösungen liegt dabei nahe. So sind die Display-Auflösungen und die sichtbaren Pixel weiterhin einer der größten Kritikpunkte aktueller Modelle. Man darf gespannt sein, ob die potentielle HTC Vive 2 mit 4K hier eventuell Abhilfe schaffen könnte.
Panasonic, 20th Century Fox und Samsung nehmen die CES 2018 in Las Vegas zum Anlass um den Start des HDR10+ (Plus) Lizenzprogramms zu verkünden. Erstmals bekommt man auch das offizielle HDR10+ Logo zu sehen, mit denen Hardware-Hersteller und Content-Lieferanten ihre Produkte kennzeichnen können. Zudem gewinnt die Allianz mit Warner Bros. einen weiteren Partner!
Egal ob UHD Blu-ray Disc, 4K Player, TV-Gerät, Set-Top-Box oder Smartphone – HDR10+ kompatible Geräte werden in Zukunft deutlich mit einem eigenen Logo gekennzeichnet. Unternehmen können ab sofort ihre Metadaten über ein unabhängiges Programm lizenzieren lassen. Dafür ist aber ein geringer Mitgliedsbeitrag fällig. HDR10+ ist ein innovatives neues HDR-Format, welches wohl in direkter Konkurrenz zum bereits eingesetzten Dolby Vision Standard steht. Beide Formate nutzen dynamische Metadaten, damit Helligkeitswerte Szene für Szene, wenn nötig sogar einzelne Bilder eines Videostreams angepasst werden können. Das ermöglicht es den Filmstudios und Hardware-Produzenten dem Kunden die Vision der Filmemacher so nah wie möglich zu bringen. Kontraste, Farben und Farbverläufe können damit noch besser abgestimmt werden und erlauben in vielen Szenen noch mehr Details sowie einen natürlicheren Look.
Warner Bros. unterstützt HDR10+
Im Rahmen der Ankündigung konnte die „Allianz“, die ursprünglich nur aus Samsung, Panasonic und 20th Century Fox bestand, ein weiteres Mitglied vorstellen. Auf Seite der Content-Anbieter ist neben Fox und Amazon Prime Video nun auch Warner Bros. zu finden. Bei den Hardware-Herstellern haben sich weiterhin Samsung und Panasonic zum neuen HDR10+ Standard bekannt. Philips (TP Vision) wird womöglich Mitte Januar 2018 noch seinen „Zutritt“ erklären. Doch damit nicht genug. Insgesamt sollen bereits über 25 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen Interesse am HDR10 Plus Standard signalisiert haben.
Nur Geräte und Inhalte, die von einer unabhängigen Prüfstelle abgesegnet wurden, erhalten das offizielle HDR10+ (Plus) Logo
Prüfstelle für Geräte und Inhalte wurde eingerichtet
Das Format ist für Content-Anbieter und Hersteller vor allem interessant, weil im Gegensatz zu Dolby Vision HDR keine Stücklizenzen gezahlt werden müssen. Der Mitgliederbeitrag ist niedrig und die Produkte werden von einem unabhängigen Prüfzentrum unter die Lupe genommen. So ist auch gewährleistet, dass Hardware oder Inhalte, die den hohen Standards der HDR10+ Prüfstelle nicht genügen auch nicht mit dem offiziellen Logo versehen werden dürfen.
Bislang dürfen nur 5 Unternehmen das offizielle HDR10+ Logo nutzen. Weitere Partner sollen aber in kürze folgen
Das neue dynamische HDR-Format wird in den nächsten Wochen und Monaten noch für Gesprächsstoff sorgen. Eine „Rivalität“ zu Dolby Vision sorgt auch sicherlich für die ein oder andere hitzige Diskussion. Die Mitglieder der Allianz sind, wie sollte es natürlich anders sein, natürlich bereits Feuer und Flamme für HDR10+.
Danny Kaye, Executive Vice President bei 20th Century Fox: „HDR10+ liefert dynamische Metadaten, die jede Szene genau beschreiben, und sorgt so für eine noch nie dagewesene Bildqualität Unsere Zusammenarbeit mit Panasonic und Samsung ermöglicht es uns, neue Standards wie HDR10+ zu etablieren und damit die Visionen der Filmemacher auch über das Kino hinaus eins zu eins abzubilden.“
Toshiharu Tsutsui, Director der Panasonic TV Business Division: „Die drei führenden Unternehmen für Content und Hardware im Bereich Home Entertainment sind gleichzeitig auch die idealen Partner, um den HDR10+ Standard voranzutreiben und enorme Vorteile zu bieten – sowohl für die Verbraucher als auch die kreativen Köpfe… Dementsprechend prognostizieren wir dem neuen HDR10+ Standard einen großen Erfolg.”
Im Rahmen der CES 2018 wird es an den Messeständen sowie auf dem Samsung First Look Event Live-Präsentationen des HDR10+ Formates geben. Wir schauen uns für euch natürlich auf den Messefloor um hoffen ein paar Vergleichsvideos zwischen konventionellen HDR10 und neuen HDR10+ Inhalten machen zu können.
Wie Bloomberg berichtet, arbeitet Amazon Prime Video bereits an ihrem nächsten ganz großen Coup. Der Streaming-Anbieter plant anscheinend, bei der Rechtevergabe der Übertragungsrechte für die britische Fußball Premier-League mitzubieten. Damit wäre eine der beliebtesten Sportarten der Welt erstmals in Bild & Ton auf Amazon vertreten.
Bereits seit der Saison 2016/2017 kann man über Amazon Prime die Live-Berichterstattung der deutschen Fußball-Bundesliga verfolgen. Bislang aber nur als Audio-Stream. Die TV- und Übertragungssrechte liegen bei SKY Deutschland und DAZN. Das das nicht so bleiben muss, zeigt der Bericht des Nachrichtenportals Bloomberg. Amazon Prime Video möchte im Rechte-Poker um die Übertragungsrechte der britischen Premier League mitmischen. Dabei geht es um sieben Rechte-Pakete mit je 20 bis 32 Spielen für den Zeitraum von 2019 bis 2022. Ob Amazon anstrebt einzelne Pakete zu erwerben oder vielleicht gleich alle zusammen ist nicht bekannt. Die rechte könnten auch nur für Großbritannien oder International erworben werden. Bislang halten Sky und BT Sports die Rechte in England. Ein ähnliches Szenario wäre auch für die Übertragungsrechte der deutschen Fußball Bundesliga denkbar.
Prime Abonnement Pflicht
Amazon möchte damit seine Prime-Abonnement noch attraktiver gestalten und natürlich Kunden an seine Premium-Services bieten. Sollte z.B. die komplette Premiere-League nur noch auf Amazon Prime Video abgerufen werden können, bleibt Fans leider nichts übrig, als ein Prime Abonnement abzuschließen. Das Monopol der TV-Riesen scheint durch das aggressive Verhalten von Streaming-Anbietern wie DAZN oder Amazon Prime Video mächtig ins Wanken zu geraten. Nutzer müssen sich in den nächsten Jahren auf große Veränderungen einstellen.
Käufer eines 2018 LG OLED oder Super UHD TVs soll die bestmögliche Bildwiedergabe ermöglicht werden. Dafür integriert der koreanische Hersteller die innovativen Autokalibrierungs-Funktionen von Portait Display (SpectraCal) bereits ab Werk.
TV-Gerät auspacken, aufstellen, genießen! So sollte es eigentlich sein, doch für viele fortgeschrittene und anspruchsvolle Nutzer beginnt kurz nach der Erstinstallation erst einmal die „Odyssee“ nach der Bestmöglichen Bildeinstellung. Die Einstellungsmöglichkeiten sind von Modell zu Modell verschieden. Während High-End-Modelle von LG, Samsung, Panasonic und Co. fast perfekt kalibriert werden können, kann die Auswahl der Einstellungen bei günstigeren Modellen sehr überschaubar sein. Für den perfekten Bildgenuss geht LG in diesem Jahr den Weg, den Samsung bereits im letzten Jahr eingeschlagen hat. Mit der automatischen Kalibrierungs-Software von Portrait Displays (SpectraCal) können die neuen 2018 OLED TVs und Super UHD Fernseher perfekt (im Rahmen ihrer technischen Möglichkeiten) eingestellt werden.
Kalibrierung für SDR, HDR10 und Dolby Vision
Dabei lassen sich die Bildeinstellungen nicht nur für den normalen TV-Gebrauch (SDR) kalibrieren, sondern auch für hochauflösende 4K Inhalte mit HDR10 und Dolby Vision. Das ist ein großer Vorteil, da man bisher immer nur die Möglichkeit hatte das Bild für einen Bildmodi perfekt einzustellen. Bei LGs 2018 TV-Lineup können die Geräte jetzt für alle unterstützen HDR-Standards optimiert werden.
Dazu wird der Fernseher über eine IP-Verbindung mit der Kalibrierungs-Hardware verbunden. Der Rest läuft eigentlich wie von selbst. Man wählt das gewünschte Profil aus und die Software erledigt den Rest. Das ist natürlich sehr praktisch und erfreulich für den Kunden, die Software setzt aber teure Kalibrierungs-Hardware sowie einen PC/Laptop voraus.
Auch Super UHD TVs wie der SK9500 profitieren von der Autokalibrierungs-Software
Hoffentlich bald Branchen-Standard
Für private Anwender wird es sich wohl nicht lohnen, sich die Hardware anzuschaffen, da die Kosten einfach zu hoch sind. Es lohnt sich aber auf jeden Fall für Fachhändler, die die TV-Geräte vor der Auslieferung optimal kalibrieren können und so dem Kunden die bestmögliche Bildqualität garantieren. Es wäre schön zu sehen, wenn noch mehr TV-Hersteller der Kalibrierungs-Software von Portrait Displays (SpectraCal) Zugriff auf ihre Fernseher gewähren würden, dann nimmt die endlose Suche nach den „optimalen Bildeinstellungen“ im Internet vielleicht endlich ein Ende.
Hisense setzt bei seinem neuen 4K Fernseher-Lineup auf den Amazon Alexa Sprachassistenten. Die TV-Geräte sollen sich damit auch ohne Fernbedienung steuern lassen. Zudem können Geräte von Drittherstellern wie intelligente Lampen usw. gesteuert werden. Das 2018 TV-Lineup von Hisense wird in diesen Tagen auf der CES 2018 vorgestellt.
„Alexa, reduziere die Lautstärke“, „Alexa schalte den Fernseher an“, „Alexa dimme das Licht“. Wir nähern uns immer mehr den Zeiten, an denen der mühselige Griff zur Fernbedienung nur noch eine Option darstellt. Sprachassistenten wie Amazon Alexa und Google Assistant, gehören in der Unterhaltungselektronik-Branche mittlerweile fast zum guten Ton. TV-Geräte, Lautsprecher usw. werden mit den intelligenten Helfern ausgestattet. Hisense geht den Trend natürlich mit und hat sich für die Lösung von Amazon entschieden.
Alexa für Hisense 2018 UHD TVs
Die Befehlseingabe funktioniert auch, wenn man nicht im Besitz eines Amazon Echo Gerätes ist. Ob das komplette TV-Lineup auf den Alexa-Sprachassistenten setzt, oder ob nur ausgewählte Modelle damit ausgestattet werden, erfahren wir im Laufe der CES. Hisense hat neben seine neuen 4K Fernsehern wieder seinen 100 Zoll Laser TV mit im Gepäck. Diesen „schleppt“ das Unternehmen bereits gute 2 Jahre von Messe zu Messe. In der finalen Version, könnte der TV-Projektor-Hybrid in der 2. Jahreshälfte 2018 erscheinen.
Panasonic hat klammheimlich zum Jahresende 2017 einen neuen 4K UHD Blu-ray Player in die Märkte gebracht. Der DMP-UB314 liefert eine überzeugende Bildperformance dank HCX-Bildprozessor uns ist bereits ab 179,- EUR erhältlich!
Dafür wurde beim DMP-UB314 etwas an der Ausstattung gespart. So verfügt der 4K Player im Vergleich zum bislang günstigsten Modell DMP-UB404 nicht mehr über einen Twin-HDMI-Ausgang. Das Audio-Signal kann somit nicht separat über einen zweiten HDMI-Ausgang direkt an eine Surround-Anlage ausgespielt werden. Auch ein optischer digitaler Ausgang ist nicht mehr vorzufinden. Auf der Rückseite gibt es dafür einen USB 3.0 Anschluss für den integrierten Media-Player, sowie einen LAN-Anschluss (WiFi ebenfalls vorhanden). Wer Bild+Ton direkt über seinen 4K Fernseher wiedergeben, oder den DMP-UB314 direkt an einen AV-Receiver anschließen möchte für den ist der Player eine Empfehlung in puncto Preis/Leistung.
Bei den Video-on-Demand Features wurde aber nicht gespart. So kann man mit dem Modell auch wie gehabt Videos in 4K Qualität über Netflix oder Amazon Prime Video streamen. Über einen USB 3.0-Eingang auf der Rückseite lassen sich auch Videos, Bilder und Musik von externen Datenträgern über den internen Player wiedergeben. Bei der Wiedergabe der Discs gibt es keine Einrschränkungen. CDs, DVDs, Blu-rays, 3D Blu-rays und 4K UHD Blu-rays sind für den DMP-UB314 kein Problem. Bei HDR-Inhalten, stützt sich Panasonic auch weiterhin auf den HDR10 Standard. Dolby Vision oder gar HDR10+ sind für dieses Modell nicht geplant.
Auf der Rückseite des Panasonic DMP-UB314 findet man nur noch die wichtigsten Anschlüsse vor
Vor der unverbindlichen Preisempfehlung von 329,- Eur zeigen sich die Händler komplett unbeeindruckt. Das Gerät ist bereits jetzt bei MediaMarkt.de und Saturn.de für um die 179,- EUR zu bekommen!
Lange haben wir uns auf Christopher Nolans Kriegs-Drama „Dunkirk“ gefreut. Umso ernüchterner ist es, dass „Dunkirk“ in unserem 4K Blu-ray Test nur in zwei von drei Hauptkategorien vollends überzeugen kann. Wieso sich ein „Blick“ trotzdem lohnt lest ihr hier.
Drei Jahre nach Interstellar knüpft sich Regie-Wunderknabe Christopher Nolan erstmalig historische Ereignisse vor und schildert aus drei verschiedenen Perspektiven die Belagerung der nordfranzösischen Hafenstadt Dünkirchen durch die Deutschen sowie die spektakuläre Rettung der Alliierten Soldaten durch die Briten.Nolan nutzt all seine Erfahrung und immerhin rund 100 Mio. Dollar, um seinem Credo, möglichst alles praktisch und vor allem an Originalschauplätzen zu drehen, zu folgen. Die Aufnahmen an der Küste fanden in der an der Côte d’Opale gelegenen Hafenstadt Dünkirchen selbst statt. Für die Szenen mit den Flugzeugen nutzte man tatsächlich Museums-Flugzeuge sowie einige eines privaten Sammlers und filmte gute zwei Wochen mit ihnen. Lediglich wenn es um Zerstörung der Maschinen ging, kam auch er natürlich nicht an Trickeffekten vorbei.
Dennoch: Was man hier ausknobelte und technisch umsetzte, um ohne jeden Computereffekt praktisch die Sichtweise des Piloten nachvollziehen zu können, ist absolut atemberaubend. Denn noch eins kennt der Nolan-Fan unter den Heimkino-Freunden: Die Freude des Regisseurs an der Arbeit mit den IMAX-Kameras. In Dunkirk trieb er es auf die Spitze und ließ ganze 70% auf 70mm IMAX-Material drehen. Die restlichen 30% lieferten reguläre 65mm-Filmkameras – digital sind hier nur die wenigen CGI-Effekte. Selbst während der Luftgefechte, also in den schwierigsten aller Filmsituationen, kommen IMAX-Geräte zum Einsatz. Diese Akribie und Authentizität sieht man dem Film in jeder dieser Einstellungen an. Gelungen sind Nolan auf diese Weise wirklich grandios gefilmte Sequenzen. Mindestens ebenso wichtig wie die Bilder ist aber auch die Filmmusik, bzw. der Score. Den ließ Nolan erneut von Hans Zimmer komponieren. Weil Dunkirk sehr dialogarm ist, liefert Zimmer den nötigen Hintergrund, um die Story vorwärts zu bringen. Dabei experimentierte er mit unterschiedlichen Geräuschen wie dem Ticken einer Taschenuhr. Gerade dieses Element sorgt für eine schier atemlose Spannung. Wenn man die Soldaten auf der Mole in einer Mischung aus Angst und Hoffnung sieht und das Ticken der Uhr schneller wird, schnürt es dem Zuschauer schier die Kehle zu. Aber schon der Beginn ist akustisch wegweisend, wenn die kleine Gruppe Soldaten durch die Straßen verfolgt und nur ein unheilvoll heulender Sound unter dem Geschehen liegt. Ein Klangteppich, der dann abrupt von Gewehrschüssen durchpflügt wird.
Die britischen Soldaten sitzen am Strand von Dünkirchen in der Falle
Was gerade solchen Szenen wie jener auf der Mole ein Höchstmaß an Authentizität verleiht, ist die Tatsache, dass man bei den Soldaten an Land eben nicht auf etablierte, ältere Schauspieler setzte, sondern vornehmlich unbekannte und sehr junge Gesichter engagierte. Das gibt Dunkirk eine Unmittelbarkeit, die nicht auf prominente Darsteller reduziert wird, sondern sehr realistisch darstellt, dass die Soldaten junge Kerle aus der Nachbarschaft waren. Jeden hätte es treffen können. Unsterbliche Superhelden sucht man hier vergeblich.
Gerade Fionn Whitehead und Barry Keoghan in den Rollen von Tommy und George überzeugen. Whitehead gibt als Soldat seinen Langfilm-Einstand und wird zur Identifikationsfigur, obwohl (oder vielleicht gerade weil) er zunächst so gar nicht zum Held taugt. Wenn er sich durch einen nicht ganz fairen Coup vordrängelt, könnte man ihn als Feigling bezeichnen, merkt aber eben auch, dass er nachvollziehbar menschlich handelt, weil er schlicht Angst vor dem Tod hat. UBekannte Darsteller sieht man dann teilweise in der Führungsriege und natürlich in Person von Nolans altem Bekannten Tom Hardy, der den Piloten Farrier gibt. Dessen Antlitz sieht man allerdings erst ganz zum Schluss. Zuvor bleibt es stets hinter der Fliegermaske verborgen.
Bildqualität „Dunkirk“ (75%)
Mittlerweile weiß man um die Vorliebe Nolans, seine Filme nicht nur analog, sondern vor allem auch teilweise im IMAX-Format zu drehen. Gefilmt wurde auf 70mm-IMAX- und 65mm-Filmmaterial. Die Aufnahmen wurden dann in 4K gescannt und über ein 4K Digital Intermediate gemastert. Ebenso ungewöhnlich wie löblich: Während für die meisten Filme heutzutage die CGI-Effekte nur in 2K vorliegen, wurden hier sämtliche CGIs in 6K (6144×3072) gerendert.
Gerade in Sachen Detailschärfe und -tiefe kann die Ultra-HD an der Blu-ray dann auch noch mal vorbeiziehen. Ist die BD aufgrund der hohen Auflösung des Filmscans bereits sehr gut, hat die UHD insgesamt das etwas klarere Bild mit den feineren Strukturen. Gut zu erkennen bei den Instrumenten im Flugzeug. Aber auch in Totalen kann man den Auflösungsvorsprung wahrnehmen. Selbstverständlich ist auch die UHD machtlos gegenüber den Vibrationen, die während der Flugzeugszenen auftreten – auch hier sieht man das ganz dezente „Wackeln“ der Details und Gesichter, das wie ein Schärfeproblem wirkt, aber keins ist.
Bildgewaltig. Nolans „Handschrift“ ist klar zu erkennen
Geschmacksache ist allerdings das Mastering von HDR10 und dem im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum. War es bisher oft so, dass UHDs hier mit satteren Kontrasten, besserem Schwarz und helleren Spitzlichtern punkten konnten, so ist es bei Dunkirk beinahe anders herum. Das Bild der UHD wirkt durch die Bank etwas gräulicher, weil Schwarz nicht ganz so kräftig rüberkommt. Dazu hat man die Farben einen Hauch ins Grün eingefärbt, was vielleicht noch zur Authentizität der schmuddeligen Bilder beiträgt, aber technisch gegenüber der Blu-ray etwas schwächer aussieht. Man muss sich hier also entscheiden zwischen normgerechterer Darstellung der Blu-ray oder stärker stilisierter und damit authentischer wirkender Wiedergabe der UHD.
Tonqualität „Dunkirk“ (90%)
Beim Sound von Dunkirk herrscht Gleichstand bei der deutschen Fassung und der Originalversion. Sie liegen beide in dts-HD-Master vor. Und die liefern ab. Schon während der ersten drei Minuten verfolgt die Kamera Tommy und der Feind bleibt unsichtbar. Er schießt von hinten auf die Kamera (und damit den Protagonisten). Die Salven treffen unvermittelt ins Herz des Zuschauers, wo zuvor nur ein sanfter Soundteppich war. Läuft er dann zum Strand, wird das vom dumpfen Pumpen des Scores begleitet – nur selten sind Filmmusik, Surroundeffekte und Geschehen so eng beieinander und wirken gleichermaßen erschreckend wie überwältigend. Wenn die deutschen Bomber nach knapp sieben Minuten auf die Soldaten am Strand zufliegen und die Bomben nacheinander einschlagen, geht man wirklich unwillkürlich in Deckung. Auch die britischen Flieger sind sensationell vertont. Man sitzt praktisch drin und wenn sie zu Dritt über den Bildschirm fliegen, hat der Subwoofer richtig was zu tun. Ebenso wie nach gut 38 Minuten, wenn der Torpedo im Schiff einschlägt oder die Schrauben unter Wasser arbeiten.
Einzig schade ist, dass dieser schlicht sensationelle Tonsektor weder auf der Blu-ray noch auf der UHD einen 3D-Sound spendiert bekam. Was WÄRE hier alles möglich gewesen, da so viel von oben auf die Soldaten und das Geschehen am Strand oder im Wasser einwirkt.
Deutsch DTS-HD MA 5.1 (90%)
Englisch DTS-HD MA 5.1 (90%)
Bonus (80%)
Das Bonusmaterial liegt komplett auf der dritten Disk des Sets vor. Selbst die reguläre Blu-ray ist völlig frei von Extramaterial. Die Bonus-Scheibe gliedert sich in fünf Teile auf. Während „Die Entstehung“ und „Abschluss“ den Rahmen bieten, gehen die drei mittleren Teile „Das Land“, „Die Luft“ und „Die See“ auf eben jene Bereiche ein, die auch den Film stilistisch aufteilen. Jedes der fünf Featurettes besteht dann aus weiteren Teilbereichen, was die Gesamtlaufzeit auf gut 110 Minuten anschwellen lässt. Zu sehen bekommt man Schilderungen der Macher und Schauspieler, wie sie zu den damaligen Ereignissen stehen, was schon mal Gänsehaut bewirken kann. Aber natürlich geht man auch auf die technischen Aspekte ein. So sind die Ausführungen und Bilder über die Installation der IMAX-Kameras auf den alten Kriegsflugzeugen wirklich atemberaubend. Erst nach so einem Featurette weiß man zu schätzen, was alle Beteiligten hier geleistet haben.
Gesamtbewertung Dunkirk 4K Blu-ray (85%)
Dunkirk ist inszenatorisch genau das Meisterwerk, das man sich von Nolan erwartet hatte, wenn er sich des Themas annimmt. Er vermeidet gängige Regie-Klischees, erzählt keine Schicksale, sondern schmeißt den Zuschauer hinein in ein Kriegsszenario, das er durch einen sensationellen Soundtrack und atemberaubende Luft- und Wasseraufnahmen erfahrbar macht.
Technisch gesehen überzeugen Blu-ray und UHD mit sehr authentischem Filmlook, der zwar nicht jedermanns Geschmack ist, aber korrekt wiedergegeben wird. Der dts-HD-MA-Sound ist schlicht sensationell, wenngleich an ihm und dem Thema ein toller 3D-Sound verloren gegangen ist.