QD-OLEDs mit 8K-Auflösung rücken näher

Das Unternehmen Kateeva hat neue Herstellungs-Tools entwickelt, die QD-OLED-Displays mit 8K ermöglichen. Samsung Display könnte bereits zugeschlagen haben.

Kateeva ist ein US-Unternehmen, mit dem man als Privatkunde eher nicht in Berührung kommt. Allerdings beliefert der Hersteller eben Geschäftskunden mit der notwendigen Ausrüstung. Laut einer mittlerweile wieder entfernten Pressemeldung von Kateeva habe man nun entsprechende Tools parat, um die Fertigung von QD-OLED-Bildschirmen mit 8K-Auflösung zu ermöglichen. Einen wichtigen Kunden habe man schon an Land gezogen.

Sichert sich Samsung die neuen QD-OLED Herstellungs-Tools?

Dabei könnte es sich eben um Samsung Display handeln. Allerdings setzte das Tochterunternehmen von Samsung Electronics zuvor auf Ausrüstung von Semes, einer weiteren Tochter des Mutterkonzerns. Doch es hatte in der Vergangenheit schon Gerüchte gegeben, laut denen Samsung neue QD-OLEDs wieder mit Kateeva-Equipment herstellen könnte. Jedenfalls kommen sie im Grunde als einziger Kunde infrage.

Schön den S95B OLED TV endlich einmal live gesehen zu haben!
Schön den S95B OLED TV endlich einmal live gesehen zu haben!

Bisher hat Samsung Electronics im Übrigen nur einen QD-OLED-TV veröffentlicht: den S95B. Dieses Modell gibt es in den Diagonalen 55 und 65 Zoll. Außerdem hat man aber auch noch, wie Dells Marke Alienware, einen entsprechenden QD-OLED-Gaming-Monitor im Repertoire. Für 2023 sollen auch weitere Partner wie Philips und MSI an entsprechenden Bildschirmen basteln.

8K-Fernseher mit QD-OLED oder neue Monitor-Größen?

Auch wenn es wahrscheinlich ist, dass Samsung Display sich die entsprechende Ausrüstung von Kateeva gesichert hat, wissen wir nicht, ob der Hersteller am Ende wirklich 8K-Panels auf QD-OLED-Basis fertigen wird. Denn das hängt natürlich von weiteren, notwendigen Investitionen und auch dem Interesse der Partner ab. Da heißt es also abwarten. Aktuell entwickelt sich 8K zu einem Nischenmarkt, sodass es wohl nur wenige Ungeduldige geben wird. Wir spekulieren eher darauf, dass die Produktions-Tools mit erhöhter Pixeldichte dazu dienen, kleinere Displays mit hoher Auflösung für 4K Fernseher und Monitore im Gaming- und Office-Segment zu produzieren. Diese lassen sich am Markt sicherlich besser absetzen.

QuelleKateeva
André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

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6 Kommentare
  1. So als Rollbare version in breiten von 2m oder 2,4m währe nicht schlecht.
    Einfach knopf drück, und die Motorleinwand fährt runter, in diesem Fall Motorleinwand OLED ohne Beamer halt.

  2. Unter 75 Zoll macht 8K UHD ja nicht mal Sinn und das scheinen Kunden auch größtenteils verstanden zu haben, so wie die 8K UHD TVs von Samsung teilweise bei Amazon verschleudert werden.

      • „Brauchen“ ist hier mit Sicherheit subjektiv gemeint. Streng genommen braucht niemand einen Fernseher. Aber drauf verzichten wollen auch wenige.
        Ich frage mich aber auch, wem ein 8K-TV wirklich etwas bringt, QD-OLED oder nicht. Vielleicht Immersinsfans, die wirklich nichts außer dem Bild sehen wollen. Ich kannte mal jemanden, der das selbst bei SD-Röhrenfernsehern gemacht hat und fast mit dem Kopf am Bildschirm klebte. AUGENKREBS!!!

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