Die Sony PlayStation 5 gibt es schon als Digital Edition. Eine derartige Version sei angeblich jetzt auch von der Xbox Series X geplant.
So bietet Microsoft ja bereits mit der Xbox Series S eine Konsole an, der das optische Laufwerk des großen Bruders fehlt. Zusätzlich ist aber auch die Leistung jener Konsole deutlich geringer. Das spiegelt sich aber auch im Verkaufspreis wider. Mit einer Xbox Series X als Digital Edition könnte man nun die Gamer versorgen, welche die potentere Xbox-Konsole bevorzugen, aber gerne auf Disc-Unterstützung verzichten mögen.
In diesem Atemzug wäre es da natürlich auch möglich, dass Microsoft direkt auch das Design der Konsole generalüberholt. Denkbar wäre der Verbau von mehr Speicherplatz – vielleicht 2 TByte. Obendrein könnte man das Gehäuse verkleinern und eine Art Slim-Variante präsentieren. Aktuell sind das aber nur Spekulationen.
Die neue Xbox Series S in Carbon Black.
Am 10. September 2023 schickt Microsoft dem zunächst eine neue Variante der Xbox Serie S voraus – in der Farbe Carbon Black und mit 1 TByte. Kosten soll jenes Modell 349 Euro. Wir können das Streichen des Disc-Laufwerks aus Kundensicht aber nur ablehnen.
Xbox: Spiele auf Disc sorgen für mehr Preisdruck
Denn solange Games auch auf Disc erscheinen, gibt es deutlich mehr Preisdruck. Da die Einzelhändler miteinander konkurrieren, liefern sie sich oft einen gewissen Preiskampf. In aller Regel bekommt man daher gerade Triple-A-Spiele im Handel deutlich günstige als in den digitalen Stores von Sony und Microsoft. Dazu gesellt sich der Markt für gebrauchte Spiele.
Wir würden es daher bedauern, sollten die Spiele auf Disc irgendwann komplett entfallen. Klar ist aber, dass sich der Markt in diese Richtung bewegt. Im PC-Segment ist diese Praxis längst Standard. Da dort mehrere Marktplätze wie Steam, der Epic Games Store oder GOG.com miteinander konkurrieren, gibt es aber andere Verhältnisse als bei den Konsolen.
In rund einem Monat startet mit der IFA 2023 eine der bedeutensten Technik-Messen der Welt. Grund genug für uns einen weiten Rückblick zu wagen. Was war vor 10 Jahren auf der IFA so angesagt?
Unser allererster IFA-Besuch war einfach mega aufregend! Schon Monate zuvor hatten wir über die neuesten Technik-Trends und Entwicklungen berichtet, aber jetzt hatten wir endlich die Chance, all das selbst zu testen und hautnah zu erleben. Hach, was für ein Spektakel! In diesem aufregenden Rückblick aus dem Jahr 2013 möchten wir euch in die Welt der OOOHs und AAAHs der Messe entführen. Für Kunden und Hersteller war dieses Jahr ein wahrer Meilenstein, denn der Ultra HD Standard gewann langsam aber sicher an Fahrt. Wir fühlten uns wie in einem Technik-Wunderland, in dem sich die TV-Geräte scheinbar neu erfunden hatten!
Aber Moment mal, das war noch nicht alles! Für die Hersteller war es anscheinend besonders wichtig, sich selbst mit Titeln und Awards zu überhäufen. Wir staunten nicht schlecht, als wir den „größten LCD TV der Welt“ bewunderten oder uns vor dem „ersten gebogenen OLED TV der Welt“ verneigten. Da konnte man sich doch nur wie ein Kind im Süßigkeitenladen fühlen! Und jetzt, schnappt euch die Lesebrille und lasst euch von den technischen Wundern und verrückten Innovationen verzaubern, die wir euch in diesem „kompakten“ Rückblick präsentieren. Viel Spaß beim Staunen, Schmunzeln und Erinnern!
Panasonics UHD Tablet & OLED Debüt
Das 20 Zoll 4K Tablet von Panasonic war ein Novum. Leider war das Gerät aufgrund der Größe und Gewichts doch etwas unpraktisch
Wisst ihr noch, damals in 2013, als die Tablet-Welt kopfstehen sollte? Panasonic und Intel hatten ein Ass im Ärmel und zauberten das erste 4K Tablet „UT-MB5“ aus dem Hut! Tablets waren schon der Knaller, aber eine Weiterentwicklung in Richtung Ultra HD? Na klar, das war der nächste logische Schritt! Dieses High-Tech Wunderding hatte ein 20 Zoll IPS Panel mit stolzen 3.840 x 2.560 Bildpunkten, verteilt auf 230ppi – und das alles in einem schicken 15:10 Format. Oh la la, das bedeutete ein gestochen scharfes und blickwinkelstabiles Bild! Da konnte man schon mal vor Staunen die Kinnlade runterklappen!
Und als wäre das noch nicht genug, lief das Gerät auch noch mit Windows 8.1! Ja, damals war das der heiße Scheiß! Aber hey, in 4K-Auflösung? Wow! Allerdings gab’s auch ein paar Herausforderungen, die zu meistern waren – die Skalierung von kleineren Objekten und Schaltflächen stellte uns vor eine knifflige Aufgabe. Aber hey, mittlerweile können sich nur noch die wenigsten an diese Hürden erinnern und Skalierungen auf Windows stellen heute sicherlich keine Probleme mehr dar.
Die Anschlüsse waren an der Seite des Tablets angebracht. Die Carbon Optik auf der Rückseite verlieh dem Tablet einen futuristischen Look
Im inneren schlummerte zudem eine Nvidia Geforce 545M, 4/8 GB DDR3 Ram und eine SSD Festplatte mit 128 oder 256 GB. Mittels USB 3.0 Port, SDXC Kartenleser, Wifi, Bluetooth 4.0 und einer Frontkamera war das Gerät bereit die Arbeitsaufgaben der Zukunft zu lösen. Das Gerät war aber einfach zu unpraktisch was Größe und Gewicht angeht und so gab es danach keine vergleichbaren Geräte mehr zu sehen. Arbeitstiere blieben dann doch leiber bei den kleineren Tablet-Varianten oder platzsparenden Ultrabooks.
Panasonics 4K & OLED Fernseher
Am Halleneingang wurde eindrucksvoll der erste 4K Fernseher von Panasonic präsentiert
Oh, das waren noch Zeiten, als Panasonic seinen grandiosen 4K TV TX-L65WT600 auf die Bühne brachte! Mit stolzen 65 Zoll (165 cm) war er ein wahres Prachtstück und ließ die Herzen der Technikliebhaber höher schlagen. Was den TX-L65WT600 so besonders machte, war, dass Panasonic mal wieder mit einzigartigen Features die Konkurrenz hinter sich ließ. Dieses Schätzchen hatte nämlich als einer der wenigen TV-Modelle einen Displayport – ein echtes Highlight! Dadurch wurden geringe Latenzzeiten ermöglicht, was vor allem PC-Gamer in Verzückung versetzte. Denn wer liebt es nicht, seine Spiele ohne lästiges Ruckeln und Verzögerungen zu genießen?
Aber das war noch längst nicht alles! Panasonic dachte auch an die Streaming-Fans und integrierte einen Web-Player in den TX-L65WT600. Damit konnte man 4K-Inhalte direkt über das Internet streamen – ein wahrer Genuss für die Augen! Kein lästiges Warten mehr, einfach zurücklehnen und das gestochen scharfe Bild in voller Pracht genießen.
Der Displayport lieferte einen geringen Input-Lag, was Gamern bei Spielen wie Rennsimulationen zugute kam!
Die weitere Ausstattung des TX-L65WT600 war auch nicht zu verachten. Ein Twin-Triple-HD-Tuner (noch nicht UHD-fähig) und eine 2.000hz Zwischenbildberechnung lieferten ein detailreiches Bild, bei TV-Übertragungen und über HDMI/Displayport zugespielten Inhalten. Natürlich gab es am Stand von Panasonic auch einen Blick in die Zukunft. Damals waren die großen TV-Hersteller noch alle mit dabei im „OLED-Rennen“. Jeder hatte versucht seine OLED-Displays bestmöglich zu präsentieren – so auch Panasonic. Die Industrie wusste jedoch von den hohen Ausfallraten und den extrem hohen Produktionskosten (Aufgrund eines hohen Ausschusses). Am Ende setzte nur LG Electronics weiter auf OLED. OLED Fernseher von Panasonic gab es erste Jahre später mit Displays von LG.
4K OLED Prototypen aus der eigenen Produktion von Panasonic
Samsung hat den größten – Ultra HD TV
Der 110 Zoll 4K Fernseher von Samsung (S9) war ein echter Riese
Auf der IFA und CES lässt man gerne einmal die Muskeln spielen. 2013 und in den Jahren danach konnte man die Rivalität zwischen Samsung und LG förmlich schmecken. Es ging immer darum den Mitbewerber zu übertrumpfen und die Publicity auf sich zu lenken. Das gelang Samsung mit seinem 110 Zoll 4K Fernseher der S9-Serie ganz gut. Das Display war in einem Rahmen untergebracht und lies sich auch neigen. Das „Tafel-Design“ konnte man auch bei den 85 und 98 Zoll-Varianten wiederfinden.
Ein Ausflug ins OLED-Geschäft
Samsung brachte mit dem S9C einen curved Full-HD OLED auf den Markt, wohl aber nur in homöopathischen Stückzahlen
Auch Samsung entwickelte und forschte ebenfalls im Bereich der OLED-Technologie. Die eigene Display-Produktion brachte ein gebogenes 55 Zoll Full-HD Display hervor, welches im S9C verbaut wurde. Es gab auch Vorbestellungen für den „TV der Zukunft“. Leider konnte Samsung der Nachfrage nicht ganz nachkommen. Der Grund lag wohl, wie bei vielen anderen Hersteller, bei den hohen Ausfallraten in der Produktion. Das von 10 Displays 8-9 Stück Fehler aufwiesen, war wohl keine Seltenheit. Das war auch der Grund, wieso Samsung nach diesem Feldversuch vorerst aus dem OLED-TV-Geschäft ausstieg und sich weiter auf LCD konzentrierte.
Die Geburt der One Connect Box
Das Evolution Kit von Samsung mit der One Connect Box sollte Käufer über Jahre hinweg mit zukünftigen Standards und Features versorgen
Ein Rückblick in das Jahr 2013 zeigt uns ein bahnbrechendes Highlight der Samsung Präsentation – das Evolution Kit! Dieses kleine Wunderwerk wurde speziell für UHD-Fernseher aus der One Connect Box entwickelt und beeindruckte mit seiner cleveren Auslagerung der Anschlüsse und Prozessoren in eine externe Box. Nicht nur kundenfreundlich, sondern auch äußerst praktisch gestaltete sich die Verbindung mit externen Geräten auf einmal ganz simpel.
Samsung versprach den Kunden mit diesem Evolution Kit, ihre UHD-Fernseher auf den neuesten Stand zu halten, zumindest soweit es von der Display-Hardware unterstützt wurde. Doch nach dem SEK-3500 Evolution Kit war leider erstmal Schluss, und es gab lange Zeit keine Möglichkeit, ältere TV-Geräte auf den neuesten Stand zu bringen. Erst im Herbst 2018, anscheinend nach einem Rechtsstreit in den USA, folgte das SEK-4500 Evolution Kit, welches den alten Modellen den aktuellen SmartHub, SmartThings und aktuelle Apps brachte. Ein wahrer Lichtblick für alle Besitzer älterer Modelle!
Doch für Samsung erwies sich dieses Geschäftsmodell nicht immer als optimal. Kunden freuten sich über die Möglichkeit, für kleines Geld die neuesten Features zu erhalten, anstatt sich gleich einen komplett neuen Fernseher anschaffen zu müssen. Das führte allerdings dazu, dass es für das Unternehmen nicht immer das gewinnbringendste Unterfangen war. Dennoch bewies Samsung Weitblick, denn zumindest blieb die Option bestehen, Fehler oder versprochene Features in Zukunft nachzureichen. Ein aktuelles Beispiel dafür zeigt sich in der Q900 8K TV Serie, bei der Samsung seinen Kunden auch weiterhin Qualität und Innovation bieten möchte.
Insgesamt bleibt das Evolution Kit eine spannende Episode in der Geschichte von Samsung, in der die Firma sich stetig bemüht, ihren Kunden die bestmögliche Technologieerfahrung zu bieten. Wir dürfen gespannt sein, welche Zukunftsentwicklungen uns in der Welt der Fernseher und Unterhaltungselektronik noch erwarten!
LG präsentiert sich als OLED-Vorreiter
LG kann auch „Groß“ – Der gebogene 77 Zoll 4K OLED war damals ein echter Hingucker
Bereits auf der IFA 2013 konnte man ganz genau erkennen, dass LG Electronics der Konkurrenz im OLED-Segment weit voraus war. Die Geräte sahen einfach „fertig“ aus und hatten weniger den Anschein, als würde es sich um einen Prototypen handeln. Auch die Auswahl der Größen und Funktionen überschattete die Mitbewerber. Das WOW der Messe war sicherlich der erste 77 Zoll 4K OLED TV mit einem gebogenen/curved Display. Die Abbildungen waren kontrast- und detailreich und auch die Farbdarstellung war überzeugend. Viele sahen in OLED DIE TV-Technologie der Zukunft, was sich in den Tests der darauf folgenden Jahre mehrmals bestätigen sollte. Die selbstleuchtenden Pixel hatten der LCD-Technik einiges voraus.
Curved 3D OLED TV von LG
Die 3D Darstellung auf den gebogenen 4K OLED TVs war großartig!
Wir können uns noch gut daran erinnern, als wir das erste mal eine 3D-Sequenz auf einem OLED TV bestaunen durften. Durch die schnellen Reaktionszeiten der OLED-Pixel, traten keine Ghosting-Effekte auf und dem Zuschauer bot sich eine bis dato unterreichte Qualität bei der 3D-Darstellung. Zudem setzte LG Electronics als einzige auf die passive Polifilter-Technik. Das halbierte die maximale Auflösung von 3D-filmen auf 1.920 x 1.080 Bildpunkte, was jedoch kein Problem war, da die 3D Blu-ray eh keine höhere Auflösung bot. Wir haben selbst noch einen 3D OLED TV der C6 Serie (2016) bei uns in der Redaktion stehen, der auch immer wieder für den ein oder anderen 3D-Streifen zum Einsatz kommt.
4K Fernsehübertragungen via Antenne
LG hatte seine Geräte bereits mit einem HEVC-Decoder ausgestattet – Voraussetzung für TV-Übertragungen in Ultra HD
Heute schalten wir durch die 4K-Kanäle als wären sie schon immer da gewesen. 2013 steckte die Übertragungstechnologie für UHD noch in den Kinderschuhen. LG Electronics präsentierte seine TV-Geräte bereits mit integriertem HEVC-Dekoder, der Voraussetzung für das hochauflösende TV-Programm der Zukunft. LG ging jedoch davon aus, dass die Fernsehübertragungen über den DVB-T2 HD Standard, also via Antenne in die Haushalte gelangt. Die Verteilung von 4K-Signalen wird heute hauptsächlich über Satellit realisiert. Der DVB-T2 Standard wäre theoretisch in der Lage, UHD-Signale zu verarbeiten, die Sendeanstalten haben sich bislang aber auf die 720p und 1080p Auflösung versteift.
Sony setzt auf Streaming
Sonys KD-84X9005 war nicht nur ein Hingucker, sondern auch ein Hinhörer
Beginnen wir mit den damaligen Highlights auf dem Sony Stand. Die 84 Zoll Variante KD-84×9005 war in vieler Hinsicht etwas Besonderes. Die reine Größe und das farbenfrohe Triluminos Display waren auf jeden Fall beeindrucken. Die Performance wurde nur durch EDGE LED Backlight getrübt, dass im Vergleich zu direkter LED-Hintergrundbeleuchtung natürlich keine so kräftigen Kontraste und dunkle Schwarzwerte hervorbrachte. Nicht umsonst war das gewählte Demomaterial sehr hell und bunt. Kontrovers wurden immer die seitlich angebrachten Lautsprecher diskutiert. „Der Fernseher hat Ohren“ konnte man des Öfteren lesen. Ob die Lautsprecher gefallen, ist natürlich Geschmackssache. Auf jeden Fall machen die nach vorne gewandten Treiber mehr Sinn, als die oft gewählte Down-Firing Variante.
Weltweit erster 4K-Streaming-Player
Sony präsentierte mit dem FMP-X1 den ersten 4K Streaming Player der Welt
Sony spiele bei der Einführung der Blu-ray (und dem Sieg über die HD-DVD) eine entscheidende Rolle. Die Playstation 3 mit ihrem integriertem Blu-ray-Laufwerk hat das Format nach Vorne gebracht. Umso verwunderlicher war es, dass Sony beim Ultra HD Format einen anderen Weg gehen wollte. Auch wenn die 4K Blu-ray noch nicht auf den Weg gebracht wurde, so hat es sich doch früh herauskristalisiert, dass dem Unternehmen der digitale Vertrieb über das Internet weitaus lieber ist. Mit dem FMP-X1 4K Streaming Player wollte Sony dem Kunden Filme in native 4K Qualität ins eigene Zuhause bringen. Die Auswahl beschränkte sich dabei auf das Filmangebot von Sony Pictures. Heute wissen wir, dass das Unternehmen keinen großen Erfolg mit seinem Video Unlimited 4K Service hatte. Der Dienst wurde bereits eingestellt. Den „Vertrieb“ von Sonys digitalem 4K Portfolio haben mitterweile große Player wie Amazon Prime Video oder Apple iTunes übernommen.
Sonys 4K Streaming Plattform Video Unlimited 4K wurde bereits eingestellt
„Weltweit erster und größter OLED TV“
Wie üblich gab es auf dem Sony-Stand auf der IFA 2013 auch noch etwas Zukunftsmusik zu bestaunen. Erwähnenswert wäre noch der „Weltweit erste und größte 4K OLED TV“. Das Modell mit 56 Zoll hat eine Auflösung von 3.860 x 2.160 Bildpunkten, also reguläres Ultra HD. Aber wartet einmal – hatte LG nicht bereits einen 77 Zoll 4K OLED präsentiert? Bei den „Awards“ die sich die Hersteller selbst gaben, musste man immer ganz genau zwischen den Zeilen lesen. Es könnte nämlich gut sein, dass es sich hier wirklich um den ERSTEN OLED TV handelte. Den Prototyp hat Sony aber dann sicherlich schon 1-2 Jahre auf den Messen präsentiert.
Alle Hersteller waren groß darin sich eigene „Awards“ zu verleihen, auch wenn es im Fall dieses „weltweit erstem und größtem 4K OLED TV“ nicht zutrifft
Wo Sony präsentiert ist die Spieleplattform Playstation nicht weit. Schon früh promotete Sony die Symbiose zwischen TV-Geräten und Spielekonsole. Selbst der Playstation 3 lies sich ein Nutzungsszenario für die 4K Fernseher entlocken. So gab es auf der IFA 2013 einen 4K Art Gallery Modus zu bestaunen. Die detailreichen Gemälde wurden als Standbild gezeigt. Aufgrund der Limitierung der HDMI-Schnittstelle, waren bewegte Bilder in 4K noch nicht möglich.
Playstation 3 im 4K Art Gallery Modus
Philips holt sich beliebte EISA Awards
Schon damals holte sich Philips (TP Vision) jählich seine EISA-Awards ab. Hier mit dem 65PFL9708
Alle Augen sind auf Philips gerichtet. Zumindest die der Fans. Denn erst in den Jahren zuvor, hatte Philips die TV-Sparte ausgegliedert und zum größten Teil in einem Joint Venture an TP-Vision (70%) übergeben. Was bleibt von der Ingenieurskunst und Qualität von Philips erhalten? Das war die Frage, die alle beschäftigt hat. Für die Jury der EISA waren die TV-Geräte wohl immer noch gut genug, damit sie sich den Preis für den Besten Ultra HD TV 2013-2014 sichern konnten. Der Philips 65PFL9708 nahm den begehrten Preis mit nach Hause.
Sehr cool fanden wir damals den Philips DesignLine TV (55PDL8908s)
Innovation und Design wurden bei Philips (TP Vision) von Anfang an groß geschrieben. So versuchte das Unternehmen immer neue Konzepte und Designs für seine Fernseher zu erforschen. Der Philips Designline TV ist ein „ultraflacher“ LCD-LED-TV, dessen Bild mit der darunter angebrachten Glasplatte „verschmilzt“. Die Glasplatte dient dabei auch als Standfuß, der TV wird nämlich einfach an die Wand gelehnt. Das dreiseitige Ambilight setzt das Modell gewohnt eindrucksvoll in Szene. Es sollte jedoch bei diesem einmaligen „Feldversuch“ bleiben.
Fußball in Ultra HD
Viele Pixel verlangten nach neuen TV-Konzepten – oder doch nicht?
Soll der Ultra HD Standard ein Erfolg werden, musste man auch die beliebtesten Formate in für UHD startklar machen. Das Techwatch Forum beschäftigte sich 2013 mit der Frage, was mit den ganzen neuen Pixeln realisiert werden kann? Die vierfache Full-HD Auflösung gibt den Sendeanstalten viele neue Möglichkeiten. So beschäftigte sich unter anderem Pay-TV-Anbieter Sky wie man die Bundesliga in Zukunft präsentieren könnte. Ein Konzept sah z.B. die Kombination des normalen Live-Feeds plus Gesamtüberblick über das Spielfeld sowie eine „Emotional Cam“ vor. Letztere sollte z.B. die Fußballfans einfangen. Am Ende hat die die reguläre, moderierte Live-Übertragung durchgesetzt. Da man sich eh nur auf ein Bild konzentrieren könnte, wäre so eine Splitscreen-Variante auch sicherlich nicht gut angekommen.
Aufgenommene Live Musik auf einem 4K Fernseher von Sony
Das Techwatch Forum hatte auch für Live-Konzerte ein „Multi-View-Konzept“ erstellt. Alle Bandmitglieder wären so zu jeder Zeit sichtbar. Auch dieses Konzept konnte sich nicht durchsetzen. Auch im Bereich Musik setzten sich klassische Schnitt- und Kamerawechsel durch. Der Zuschauer kann diesen viel besser folgen und bekommt die Inhalte spannend inszeniert.
Eutelsat UHD Übertragung via Satellit
Wenn wir schon bei Zukunftsmusik sind, dann dürfen wir nicht die erste UHD-Satellitenübertragung von Eutelsat auf der IFA 2013 vergessen. Das Transpondersignal wurde live übertragen und mit einer Prototypen-Set-Top-Box empfangen. Die Weitergabe an einen 4K Fernseher via HDMI war da natürlich ein Leichtes.
Der letzte große Auftritt von Toshiba
Der Stand von Toshiba auf der IFA 2013 war eindrucksvoll gestaltet
Die IFA 2013 war das letzte Jahr in dem Toshiba die TV-Sparte unter eigener Führung vorgestellt hat. Im Jahr darauf hat sich der Traditionshersteller vom TV-Geschäft getrennt. Toshiba war einige Zeit von der Bildfläche verschwunden. Erst 2016 wird sich Vetel der Marke annehmen und unter dem bekannten Brand seine TV-Geräte verkaufen. Dabei hat 2013 alles noch so klasse ausgesehen.
Toshiba präsentierte mit der M9/L9 Serie UHD Fernseher inkl. 3D Wiedergabe
Natürlich präsentierte auch Toshiba seine eigenen 4K Fernseher auf der Messe. Die M9/L9 Serie setzte auf ein 4K UHD Display und ermöglichte sogar die Wiedergabe von 3D Filmen (aktiver Shutter Brille). Zudem versuchte das Unternehmen so viele Unternehmen wie möglich in seine Smart TV Oberfläche einzubinden. Intelligent, also Smart, waren damals nämlich die wenigsten Fernseher. Viele stellen lediglich die audiovisuellen Inhalte dar, die über die Anschlüsse am TV ankamen. Toshiba schien hier bereits einen Schritt weiter zu sein.
Der Blu-ray Player BDX6400KE mit 4K Upscaling schaffte es leider nicht mehr in den Handel
Fast schon spannender als die TV-Geräte war der Blu-ray Player BDX6400KE mit 4K Upscaling. Damals gab es einfach noch keine UHD-Discs und so lagen die meisten Inhalte nicht in nativer 4K Auflösung vor. Der Player versprach 4K UHD Upscaling von Blu-rays mit einem entsprechenden Qualitätsgewinn. Das war damals eine große Sache und versetzte auch uns in Aufregung. Leider hat es das Modell nicht mehr in den Handel geschafft, nachdem Toshiba seine TV/Player Sparte im Jahr darauf eingestampft hat.
Seiki drückt die Preise!
Seiki präsentierte ein breites 4K Lineup auf der IFA 2013
Seiki wer? Keine Angst, ihr habt nichts verpasst! 2012 bis 2014 war Seiki in der 4K Welt in aller Munde (und in vielen Blogs). Seiki ist eine Tochtergesellschaft der chinesischen Tsinghua Tongfang Company. Das besondere an den TV-Geräten von Seiki war eigentlich nur einer – der Preis. Das Unternehmen unterbot mit seinen TV-Geräten die Preise der großen Hersteller. Nicht nur in den USA, auch in europäischen Ländern. Fast monatlich stellt Seiki neue „Tiefpreis-Rekorde“ auf. Im Juni 2013 gab es z.B. erstmals einen 50 Zoll 4K TV für unter 1.000 US-Dollar. Der Renner war jedoch der 39 Zoll 4K TV, den es via Import für um die 300 US-Dollar gab.
Die 4K Fernseher von Seiki waren in puncto Preis/Leistung ungeschlagen
In den darauffolgenden Jahren wird Seiki noch mit einigen TV-Anküdigungen, 4K UHD Monitoren und sogar einem 4K UHD Upscaling HDMI-Kabel in Erscheinung treten. Jetzt kennen nur noch die wenigsten den Brand aus China. Verkauft werden die Fernseher meist unter anderen Markenbezeichnungen z.B. Orion im Einzelhandel. Schlagzeilen machte das Unternehmen in den letzten Jahren keine mehr.
Die Autoren- und Schauspieler-Streiks fordern auch bei den Streaming-Anbietern ihren Tribut. So muss etwa Netflix sechs Filme auf das Jahr 2024 verschieben.
Damit ist man in guter Gesellschaft: Auch Studios wie Disney hatten bereits zahlreiche Titel verschieben müssen, weil etwa die Dreharbeiten auf Eis liegen oder gar nicht erst begonnen werden konnten. Warner soll derzeit zudem abwägen, etwa „Dune: Part Two“ auf 2024 zu verschieben. Hier könnte mit Pech bald eine offizielle Mitteilung eintrudeln.
Doch zurück zu Netflix, denn dort ist man bereits einen Schritt weiter. Sechs Filme, die eigentlich für 2023 angekündigt worden waren, sollen nun erst 2024 anlaufen. Offiziell nennt man dafür zwar keine konkreteren Gründe, es ist aber stark anzunehmen, dass dies mit den Streiks der Autoren und eben der Schauspieler zusammenhängen dürfte.
Es ist auch möglich, dass Netflix einige der Produktionen auf 2024 verlegt, weil man damit rechnet, dass es ansonsten im nächsten Jahr zu einer Flaute kommen könnte. So werden sich die Streiks erst einige Monate in mangelndem Nachschub zeigen. Da ergibt es Sinn, rechtzeitig die Roadmap etwas aufzulockern und die bereits (fast) fertiggestellten Titel großzügiger zu verteilen.
Diese Filme hat Netflix auf 2024 verschoben
Zum einen verschiebt Netflix den Film „Players“, eine romantische Komödie mit Tom Ellis („Lucifer“). Dieser Film sollte eigentlich im Herbst 2023 anlaufen. Auch eine weitere Rom-Com dieser Art, nämlich „A Family Affair“, startet statt im November 2023 jetzt erst im nächsten Jahr. Hier zählen Nicole Kidman und Zac Efron zu den Darstellern. Recht kurzfristig wirkt die Verschiebung von „Lift“ mit Kevin Hart. Eigentlich sollte dieser Film nämlich in diesem Monat bei Netflix starten. Jetzt hat es die Action-Komödie auf den 12. Januar 2024 verschlagen.
„Spaceman“ mit Adam Sandler wird ebenfalls erst 2024 anlaufen. Hier verkörpert der Darsteller den ersten Astronauten der Tschechischen Republik. Auch „Shirley“ erzählt wiederum die Geschichte der ersten schwarzen Kongressabgeordneten der USA – Shirley Chisholm. Hier munkelt man, Testscreenings seien schlecht gelaufen, weswegen man nacharbeitet.
Fehlt noch „Damsel“, der mit Millie Bobby Brown aus „Stranger Things“ besetzt ist. Eigentlich sollte er am 13. Oktober 2023 starten. Nun wird noch nach einem neuen Starttermin im nächsten Jahr gesucht.
Mittlerweile ist das neue Blu-ray-Set „Star Trek: The Picard Legacy“ als limitierte Edition vorbestellbar. Es enthält satte 54 Discs.
Erscheinen wird diese Veröffentlichung in Deutschland am 16. November 2023. Enthalten sind neben allen sieben Staffeln der klassischen Serie „Star Trek: The Next Generation“ auch die vier passenden Kinofilme um dieselbe Crew. Obendrein finden sich in diesem Set auch alle drei Staffeln der Serie „Star Trek: Picard“. Zumindest bei den ersten beiden Staffeln, kann man sich da natürlich darüber streiten, ob das wirklich ein Mehrwert oder eher ein Grund zum Verzichten ist.
Das Set ist individuell nummeriert, um die Limitierung zu unterstreichen. Offen ist allerdings, wie viele Exemplare hergestellt werden. Es sind auch noch einige physische Boni mit von der Partie. So liegt eine exklusive Ausgabe von „The Wisdom of Picard“ mit Kunstwerken und Zitaten bei. Dazu gibt es ein Kartenspiel, einen Magnetbogen mit den Abzeichen von Picard sowie mehrere Getränkeuntersetzer.
„Star Trek: Picard“ ist keine UHD Blu-ray vergönnt.
Das klingt für uns ehrlich gesagt eher nach recht günstig herzustellendem „Klimbim“. So kann man hinterfragen, ob der durch Paramount ausgerufene Preis von 259,99 Euro hier wirklich angemessen ist. Echte 4K-Fans werden wohl ohnehin eher abwinken. Denn schließlich gibt es die vier Filme „Star Trek: Treffen der Generationen“, „Star Trek: Der erste Kontakt“, „Star Trek: Der Aufstand“ sowie „Star Trek: Nemesis“ auch als Ultra HD Blu-rays. Die 4K-Versionen sind aber nicht im Set enthalten.
„Star Trek: Picard“ erhält keine 4K-Umsetzung
Wir fühlen uns hier eher schmerzlich daran erinnert, dass es Staffel 3 der Serie „Star Trek: Picard“ leider nicht in einer 4K-Fassung gibt. Die hätte zwar aufgrund des Ausgangsmaterials ein Upscale sein müssen, hätte aber dennoch mit verbesserter Kompression, erweitertem Farbraum und HDR10 / Dolby Vision punkten können. Wäre so eine Version enthalten gewesen, hätten wir über den Kauf des Sets sehr gerne nachgedacht.
Physische Medien befinden sich auf dem absteigenden Ast. Doch verbliebene Fans vergrault man in diesem Jahr ganz besonders mit immer lustloseren Veröffentlichungen.
So machen die Kollegen von The Digital Bits in einem langen Artikel auf die Misere aufmerksam. Dabei bezieht man sich zwar insbesondere auf Warner Bros. könnte aber auch vielen anderen Vertrieben Vorwürfe machen. Etwa greift man als Negativbeispiele die Veröffentlichungen von „Rocky“ sowie „Superman“ heraus, die in diesem Jahr für Frustration bei Disc-Liebhaber gesorgt haben.
Beide Sets kranken an technischen Problemen, die sich vor allem auf fehlerhafte Tonspuren beziehen, die im Falle von „Rocky“ teilweise in komplett falschen Tonhöhen vorliegen. Doch auch andere Veröffentlichungen haben sich schon als obskur erwiesen und wurden nie korrigiert: 2022 etwa veröffentlichte Sony ein limitiertes „Ghostbusters“-Set, bei dem die Stereo-Tonspur die Kanäle vertauscht hat. Dieser eklatante Patzer wurde nie korrigiert.
Das UHD-Set zu „Rocky“ ist ein besonders problematischer Fall.
In den USA kommt hingegen z. B. „Der Exorzist“ erstmals in 4K heraus, lagert die Bonusmaterialien aber auf die digitale Kopie aus. In Europa hat man da noch Glück, weil digitale Kopien bei uns nie recht Fahrt aufnehmen konnten – die Extra bleiben auf den Discs. Doch die Sorge wächst, wohin die Reise gehen könnte: Discs, die ohnehin immer mehr nur noch von Sammlern gekauft werden, transformieren sich zu ungeliebten Stiefkindern der Industrie.
Sinkende Disc-Verkaufszahlen: Das Henne-Ei-Problem
Im Ergebnis entsteht ein Henne-Ei-Problem: Sammler werden vorsichtiger mit ihren Käufen, da sie mangelnde Qualitätskontrollen fürchten. Die Studios wenden wiederum immer weniger Aufwand für Veröffentlichungen auf, weil sie mit dem Finger auf sinkende Umsätze zeigen. Vorbei sind beispielsweise auch die Zeiten, in denen Studios für Katalogtitel noch neue Extras produziert haben. Mittlerweile kann man eher froh sein, wenn de Bonusmaterialien vorherige Auflagen nicht gestrichen werden.
Ein anderer Fall wäre Disney. Bei diesem Studio wird besonders deutlich, dass man die Kunden gerne weg von den Discs drängen mächte. Beispielsweise behält man die IMAX-Enhanced-Fassungen seiner Marvel-Filme in der Regel Disney+ vor. Exklusive Boni packt man ebenfalls gerne dorthin. In Australien hat man den Vertrieb von Discs dann auch schon aufgegeben. Dolby Vision auf Ultra HD Blu-rays? Auch dazu sagt Disney „Nein, danke.“ Die Verwendung von 100-GByte-Discs für anspruchsvolleres Material? Auch das umgeht Disney wo es nur möglich ist.
Im Ergebnis reift bei vielen Kunden die Erkenntnis: Die Ultra HD Blu-ray ist ein Produkt zum Premium-Preis, aber oftmals ohne Premium-Qualität. Als einzige Retter kann man aktuell kleinere Vertriebe wie Turbine, Kino Lorber oder Arrow Video nennen. Doch das Abrutschen der Discs in eine Nische am Markt wird von den größeren Studios leider aktuell arg beschleunigt.
Rakuten TV hat eine App für die PlayStation 5 veröffentlicht. Über die Anwendung könnt ihr Filme leigen und FAST-Kanäle nutzen.
Los geht es in 16 europäischen Ländern, darunter auch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Einerseits bietet euch die App dabei eben einen Store an, über den ihr sowohl aktuelle als auch ältere Filme kaufen oder auf Wunsch ausleihen könnt. Ein kleiner Teil des Angebots kann auch ohne einen Obolus abgerufen werden – dann müsst ihr jedoch mit Werbeeinblendungen leben.
Dazu gesellen sich zahlreiche Kanäle, die dem FAST-Bereich (Free Ad-Supported Streaming Television) zuzurechnen sind. Das ist also eben vergleichbar mit Pluto TV. Hier seht ihr ein lineares Programm, je nach Sender zu unterschiedlichen Genres, Themen oder anderweitigen Kategorien und zahlt zwar kein Geld, investiert dafür aber Zeit und Aufmerksamkeit, da ebenfalls Werbung zum Programm gehört.
Rakuten TV bietet euch ein recht gemischtes Programm an.
Rakuten TV deckt dabei ein recht vielseitiges Programm ab und zeigt auf seinen Channels nicht nur Filme und Serien, sondern auch Nachrichten, Sport, Dokumentationen und mehr. Allerdings solltet ihr euch vielleicht genauer überlegen, ob ihr die App wirklich an der PlayStation 5 verwenden wollt.
Rakuten TV an der Konsole: Wirklich ein Segen?
So sind aktuelle Spielekonsolen wie die PlayStation 5 auch im Multimedia-Betrieb deftige Stromfresser, wenn man das mit Mediaplayern wie den Amazon Fire TV Sticks oder auch selbst einem Apple TV 4K vergleicht. Entsprechend raten wir davon ab, Videostreaming an einer Spielekonsole zu verwenden. Zumal die PlayStation 5 beispielsweise auch kein Dolby Vision oder HDR10+ für die Videowiedergabe beherrscht.
Auch 3D-Sound für Soundbars und Heimkino-Systeme ist aktuell nur in der Beta verfügbar. Insofern ist die Konsole in keinster Weise als Streaming-Player prädestiniert und sollte lieber ihren Platz als Gaming-Plattform behalten.
LG hat die Preise für den fast kabellosen OLED-TV Signature OLED M kommuniziert. Dank der Zero Connect-Box konnte man alle Anschlüsse auslagern.
Warum wir dann in der Überschrift von einem fast kabellosen Fernseher sprechen? Nun, das Marketing der Südkoreaner nimmt es da nicht ganz so genau. Denn ein Stromkabel benötigt der TV dann doch noch. Immerhin konnte man aber die Schnittstellen in besagte Zero Connect-Box, also etwa HDMI 2.1, USB, RF, LAN und Bluetooth, auslagern. Nach dem großen Auftakt auf der CES 2023 in Las Vegas, fragen sich viele natürlich, was veranschlagt LG für dieses technische Meisterwerk? Wir haben für euch die Antwort!
In Deutschland sollen die LG Signature OLED M im vierten Quartal 2023 auf den Markt kommen. In Südkorea geht es früher los. Preise für Deutschland fehlen zwar noch, aber in Großbritannien etwa kostet der LG OLED 97M3 mit 97 Zoll Diagonale umgerechnet satte 32.536 Euro. Es sind auch Versionen mit 83 und 77 Zoll für jeweils 9.296 bzw. 6.972 Euro geplant. Ob einem das „kabellose“ Design das wirklich wert ist, muss natürlich jeder Kunde für sich selbst entscheiden.
OLED M Anschlussbox mit 10 Meter Reichweite
Die Box wird kabellos mit dem LG Signature OLED M verbunden. Sie kann maximal 10 Meter entfernt stehen. Die maximale Distanz hängt aber von der jeweiligen Umgebung ab. Auch muss eine Antenne der Box direkt auf den Screen ausgerichtet werden. Die von LG entwickelte drahtlose AV-Übertragungslösung kann große Datenmengen mit bis zu dreifacher Geschwindigkeit im Vergleich zum bestehenden Wi-Fi-6E-Standard übertragen. Auch mit Dolby Atmos und Dolby Vision funktioniert dies.
Die LG Signature OLED M sind sehr teuer.
LG Signature OLED M: Die Bildqualität bleibt wie gehabt
Was die Bildqualität betrifft, so solltet ihr keine neuen Maßstäbe erwarten. So nutzt nach ersten Angaben nur die Version mit 77 Zoll ein Panel mit Mikro-Linsen, also wie beim G3. Die größeren Pendants müssen ohne jene Technik auskommen, sollten in Sachen Bildqualität also eher auf dem Niveau eines C3 liegen. Allerdings nutzen alle drei Modelle ein Gallery Design, sind also für die Wandaufhängung prädestiniert. 4K mit 120 Hz beherrschen die TVs im Übrigen natürlich ebenfalls.
LG Electronics behebt das Auto-Dimming-Problem seiner 2022 OLED Fernseher der C2 und G2-Serie, mittels Firmware-Update. Erst im März dieses Jahres, wurde das Problem für aktuelle Modelle behoben.
Update: Auch Geräte aus 2021 haben eine neue Firmware erhalten (z.B. 03.34.96 für den LG C1 OLED TV). Mit dieser Software wird das Auto-Dimming-Problem bzw. das ASBL-Problem leider nicht behoben.
Originalbeitrag: Die neue Firmware mit der Versionsnummer 03.33.65 sollte ab sofort für alle 2022 OLED Fernseher der C2 und G2 zum Download bereitstehen. Viele werden die neue Software über die automatische Update-Funktion der TV-Geräte (sofern aktiviert) erhalten. Das Update behebt das sogenannte Auto-Dimming-Problem in dunklen Szenen. Bei dieser Problematik werden Bewegtbilder, mit einer sehr niedrigen Helligkeit, nach einer festen Zeitspanne noch weiter abgedunkelt, was den Content dadurch „ungenießbar“ macht. Ein populäres Beispiel, bei dem dieser Fehler auftritt, ist die Strandszene von House of Dragons.
Hintergrund des Auto-Dimming-Problems
Dunkle Szenen mit wenig Bewegung, wie hier bei Dune, bereiteten LGs OLED TVs Probleme || Bild: Warner Bros.
Auto-Dimming ist eine Funktion, die in modernen OLED-TVs als Schutzmechanismus gegen Einbrennen von statischen Elementen auf dem Bildschirm dient. Diese Funktion ist essenziell, da sie dazu beiträgt, dass OLED-Panels auch bei langfristiger Nutzung ihre Bildqualität beibehalten. Allerdings gab es in der Vergangenheit ein Problem mit einem übermäßig aggressiven Algorithmus (Auto Static Brightness Limiter, oder ASBL), der dunkle Szenen mit minimaler Bewegung auf OLED-TVs von LG und anderen Herstellern fälschlicherweise abgedunkelt hat. Auch jüngere Filmtitel wie „Dune“, „The Batman“ oder „Blade Runner 2049“ waren z.B. hiervon betroffen.
Die Lösung für 2023 Modelle und die aktuelle Erweiterung für 2022 Modelle
Bereits im März 2023 veröffentlichte LG ein Firmware-Update für seine 2023 OLED-Modelle C3 und G3, das erfolgreich das Auto-Dimming-Problem in dunklen Szenen behob. Dieses Update wurde mit Begeisterung aufgenommen und sorgte für ein deutlich verbessertes Seherlebnis. Mit dem positiven Kundenfeedback im Rücken wurde der gleiche ASBL-Fix auch für die 2022-Modelle C2 und G2 ausgearbeitet. Ab sofort steht das Firmware-Update (Version 03.33.65) weltweit zum kostenlosen Download/Installation bereit.
Update für das CS-Modell und Zukunftsaussichten
Besitzer eines LG OLED TVs der CS-Serie, hoffen ebenfalls auf einen Auto-Dimming-Fix || Bild: LG
Das neue Firmware-Update (Version 03.33.65) ist nicht nur für die C2 und G2 Modelle verfügbar, sondern auch für das CS „Hybrid“ Modell (C2 mit C1-Design). Allerdings ist derzeit unklar, ob der ASBL-Fix auch auf dem CS-Modell funktioniert. LG hat diesbezüglich noch keine Stellungnahme abgegeben und wir warten gespannt auf weitere Informationen. Was das B2-Modell betrifft, so steht die Firmware (Version 03.33.65) derzeit nicht zur Verfügung. Das liegt womöglich daran, dass dieses auf einem anderen Bildprozessor aufbaut (Alpha 7 statt Alpha 9).
Mit dem neuen Firmware-Update (Version 03.33.65) für seine 2022 OLED-Fernsehmodelle C2 und G2 hat LG Electronics ein wichtiges Problem erfolgreich behoben und die Seherfahrung für seine Kunden deutlich verbessert.
Zuletzt aktualisiert am 21. Oktober 2026 um 00:10 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Es gibt gute Neuigkeiten aus der Film- und Fernsehbranche. Laut einem Bericht von Deadline möchten sich Vertreter der Drehbuchautoren und die Filmstudios wieder an einen Verhandlungstisch setzen!
Nach fast 100 Tagen Streik, haben sich die Writers Guild of America (WGA) und die Alliance of Motion Picture and Television Producers (AMPTP) dazu entschlossen, ihre Verhandlungen wieder aufzunehmen. Seit etwa 100 Tagen befinden sich die Autoren im Streik, für viele eine extrem lange Zeit, um ohne eine Einkommensquelle auszukommen. Die anhaltenden Streiks, einschließlich des Schauspielerstreiks, haben die Branche zum Stillstand gebracht. Dennoch scheint der Drang der Autoren nach besserer Bezahlung und Arbeitsbedingungen ungebrochen zu sein. Tag für Tag versammeln sich viele von ihnen in Hollywood und trotzen der sengenden Hitze in Los Angeles, um vor den großen Studios Streikposten zu bilden.
Big Player wie Apple und Amazon zeigen sich unbeeindruckt
Big Player wie Amazon zeigen sich derzeit unbeeindruckt vom Streik. Liegt wohl daran, dass Filme nicht das Hauptgeschäft des Internetrießen darstellt.
Die AMPTP blieb nach dem Ende der Verhandlungen mit den Autoren vor einigen Monaten eher ruhig. Gerüchten zufolge hat die Allianz, die Produzenten wie Disney, Netflix, Warner Bros und Amazon vertritt, mit internen Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Prioritäten zu kämpfen haben. Technologiebasierte Unternehmen wie Apple, Amazon und Netflix agieren schließlich anders als traditionelle Medienunternehmen wie Paramount, Warner Bros und Disney. Daher könnten sie bestimmten Aspekten eines neuen Abkommens einen höheren Stellenwert beimessen als anderen.
Auch KI ist Teil der Verhandlungen
Die WGA sieht ihre Arbeitsplätze auch durch KI gefährdet
Die Verhandlungen mit den Autoren sind an verschiedenen zentralen Themen gescheitert, darunter Grundgehalt, Rücklagen, die Nutzung von sogenannten „Mini-Räumen“ anstelle von vollwertigen „Writers‘ Rooms“, Transparenz bei Daten und Zuschauerquoten sowie die zukünftige Verwendung von künstlicher Intelligenz. Die Tatsache, dass beide Parteien bald wieder am Verhandlungstisch sitzen werden, könnte darauf hindeuten, dass die AMPTP möglicherweise endlich zu Zugeständnissen bereit ist. Auf der anderen Seite wird die WGA sicherlich auch nicht an allen Fronten das erreichen, was sie sich wünscht. Es ist auf jeden Fall klar, dass beiden Parteien die Zeit davonläuft. Denn das Überleben der Autoren und Filmstudios ist untrennbar miteinander verknüpft. Und je mehr Zeit vergeht, desto größer könnte sich der letztendliche Schaden herausstellen.
Ausblick
Die Neuauflage der Verhandlungen zwischen der Writers Guild of America und der Alliance of Motion Picture and Television Producers ist ein gutes Zeichen für die Wiederbelebung der Film- und Fernsehindustrie nach langen Streikzeiten. Die zentralen Streitpunkte sind jedoch komplex und könnten zu weiteren Herausforderungen führen. Es bleibt abzuwarten, wie die Parteien letztlich zu einer Einigung gelangen und die Zukunft der Branche gestalten werden.
Die Ultima 20 Surround von Teufel ist ein beeindruckendes 5.1 Soundsystem, das derzeit zu einem attraktiven Preis von nur 599,99 Euro angeboten wird. Als kleine Schwester der Ultima 40 Surround erweist sich dieses Set als ebenso leistungsfähig und eignet sich besonders gut für Räume bis zu 30 Quadratmetern.
Dank seiner kompakten Bauweise lässt es sich problemlos ins Regal oder an der Wand platzieren und fügt sich unauffällig in jede Umgebung ein. Die Vorzüge dieses Spitzenklasse-Heimkino-Sets sind vielfältig. Die kompakten Ultima 20 HiFi-Regallautsprecher bieten ein erstklassiges Klangerlebnis sowohl beim Heimkino, der Musikwiedergabe als auch beim Gaming. Mit ihrer räumlichen Darstellung und präziser Ortung aller Schallereignisse taucht man förmlich in den Sound ein. Die bewährten 2-Wege-Regallautsprecher Ultima 20 kommen als Front- und Rear-Lautsprecher zum Einsatz. Der große 25-mm-Hochtöner mit Phase-Plug und Waveguide sorgt dabei für eine detaillierte Audiowiedergabe.
Teufel T 8 als Front- oder Downfiring-Subwoofer
Flexibel einsetzbar: Der T 8 Subwoofer von Teufel || Bild: Teufel
Der T 8 Subwoofer ist ein absolutes Highlight des Sets. Er kann wahlweise als Frontfire- oder Downfire-Subwoofer verwendet werden und bietet eine Leistung von 100 Watt. Sein Class-D-Verstärker arbeitet äußerst effizient und rauscharm, wodurch er mit klassischen Verstärkern, die eine Leistung von 250 Watt haben, locker mithalten kann. Mit einem Tieftöner von 200 mm Durchmesser und umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten, einschließlich automatischem Ein- und Ausschalten, liefert der Subwoofer ein tiefes, kraftvolles Bassfundament.
Center Speaker für hohe Sprachverständlichkeit
Der Center-Speaker des Teufel Ultima 20 Surround 5.1-Sets ist ein weiteres Highlight || Bild: Teufel
Besonders beeindruckend ist der Center-Lautsprecher der Ultima 20 Surround, der mit zwei großen Mitteltönern in D’Appolito-Anordnung ausgestattet ist. Dadurch gewährleistet er druckvollen und verzerrungsfreien Sound sowie eine hervorragende Sprachverständlichkeit bei Filmen und Games, selbst bei niedrigen Lautstärken. Der Center-Lautsprecher ist exakt auf die Ultima 40 oder 20 abgestimmt und kann problemlos an der Wand montiert oder auf einem Standfuß platziert werden.
Die Ultima 20 Surround erweist sich als vielseitig einsetzbar. Als vollwertiger Regallautsprecher oder Rear-Speaker macht sie keine Kompromisse und liefert sowohl optisch als auch klanglich eine erstklassige Leistung, die exakt auf ihre größere Schwester abgestimmt ist. Die saubere Verarbeitung aus dickwandigem MDF-Material mit Verstrebungen im Inneren verspricht nicht nur ein zeitloses Design, sondern auch eine lange Haltbarkeit.
Die Ultima Serie von Teufel steht seit Jahren für ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, und die Ultima 20 Surround bildet da keine Ausnahme. Mit Technologien aus der Oberklasse bietet sie ein ausgewogenes Klangerlebnis, das sich für verschiedene Musikgenres, Filme, Games und TV-Sound eignet. Fachjournalisten und Kunden sind gleichermaßen begeistert von diesem Soundsystem und loben immer wieder seine außergewöhnliche Leistung.
Übrigens, alles, was ihr braucht, um dieses Set optimal einsetzen zu können, ist ein AV-Receiver!