Sonys Streaming-Dienst Bravia Core führt noch 2023 Unterstützung für Dolby Atmos ein. Das Angebot steht aber nur auf ausgewählten Geräten von Sony zur Verfügung.
So hatten die Japaner ihren Streaming-Dienst Bravia Core vor einigen Jahren als exklusiven Mehrwert für die Fernsehgeräte der Reihe Bravia XR eingeführt. Mittlerweile könnt ihr das Angebot aber auch an einigen Smartphones von Sony beanspruchen. Das Besondere an der Plattform: Dort gibt es einige Filme exklusiv in IMAX Enhanced mit erweitertem Bildformat – etwa „Spider-Man: No Way Home“. Außerdem überbietet man die Konkurrenz in Sachen Bildqualität.
So nutzt Bravia Core bis zu 80 Mbps als Bitrate, was dann schon auf dem Niveau einer Ultra HD Blu-ray spielen kann. Die entsprechende App ist natürlich auch auf den neuen Sony-Fernsehgeräten des Jahres 2023, den A95L, A80L, X95L, X90L, X85L, X80L und X75WL, vorinstalliert. Neu ist, dass Sony eben nun für den Ton auch endlich Dolby Atmos einbindet. Dabei nennt man auch schon Titel, die im Jahresverlauf in den Genuss kommen.
Sony Bravia Core ermöglicht nun auch das Kaufen und Leihen von Filmen.
Konkreter sind das die Titel „Venom: Let There Be Carnage“, „Uncharted“, „Spider-Man: No Way Home“, „Spider-Man: Into the Spider-Verse“, „Jumanji: The Next Level“, „Bloodshot“, „The Equalizer 2“, „Ghostbusters: Afterlife“, „Morbius“, „Smurfs: The Lost Village“ und „Cinderella“. Damit ergänzt man die Option IMAX Enhanced, welche auf DTS für den Ton setzt.
Bravia Core: Kein breiter Launch vorgesehen
Um Bravie Core in bester Qualität mit 80 Mbps zu nutzen, benötigt ihr natürlich eine entsprechend schnelle Internetverbindung – mit mindestens 115 Mbps. Problematisch: Der LAN-Port an den Fernsehgeräten ist aber bei veralteten 100 Mbps stehengeblieben. Daher müsst ihr zu Wi-Fi greifen.
Zusätzlich hat Sony auch einige Titel genannt, die im Jahresverlauf bzw. 2024 nach dem Kinostart noch zu Bravia Core stoßen werden. Das sind etwa „Spider-Man: Across the Spider-Verse“, „Gran Turismo“, „The Equalizer 3“, „Spider-Man: Beyond the Spider-Verse“, „Garfield“, „Kraven: The Hunter“, „Hotel Transylvania: Transformania“, „Garfield“ und „The Karate Kid“.
Nvidia hat die Funktion RTX Video Super Resolution aktiviert. Damit können Besitzer entsprechender Grafikkarten von verbessertem Video-Upscaling profitieren.
Grob vergleichbar ist das Ganze mit der Technologie DLSS (Deep Learning Super Sampling), welche Nvidia bereits für Spiele einsetzt. Auch in diesem Fall benötigt ihr im Übrigen eine Grafikkarte des Unternehmens – entweder aus der Serie der GeForce RTX 30 oder aber der aktuellen GeForce RTX 40. Außerdem hat das verbesserte Upscaling so seinen Preis.
Um es zu verwenden, solltet ihr die neuesten Game-Ready-Treiber (531.18) verwenden. Anschließend funktioniert RTX Video Super Resolution in den Browsern Microsoft Edge und Chrome. Es greift dann übergreifend bei Videos, also z. B. auf Plattformen wie YouTube oder auch Twitch oder gar bei Netflix. Erhöht wird nicht nur die Schärfe, auch Artefakte soll das Feature eindämmen. Als Standard ist RTX Video Super Resolution jedoch deaktiviert. Ihr müsst die Funktion über die Treibereinstellungen erst anknipsen.
Vier Qualitätsstufen bietet man euch dann an. Sie erstrecken sich von 1 (niedrigste Qualität) bis 4 (höchste Qualität). Je nach eurer Auswahl greift man dann auf unterschiedlich komplexe, neuronale Netzwerke zurück, die über die Tensor-Kerne der Grafikkarten beschleunigt werden.
Nvidia RTX Video Super Resolution greift nicht bei 4K
Die Technik springt dann bei Videoinhalten ein, die minimal mit 360p und maximal mit 1440p auflösen. Ihr könnt also etwa nicht 4K zu 8K hochrechnen. Die Kollegen von Computerbase haben die Funktion schon ausführlich getestet und kommen zu einem gemischten Fazit. So seien die Ergebnisse nicht mit DLSS vergleichbar und eher ein kleiner Sprung. Es sei immer vorzuziehen eine höhere, native Auflösung auszuwählen, wenn das möglich sei. Zumal der Stromverbrauch deftig nach oben schnelle und die GPUs teilweise durch RTX Video Super Resolution maximal ausgelastet werden.
RTX Video Super Resolution ist insbesondere an Notebooks derzeit problematisch.
Somit kann man die Verwendung von Nvidia RTX Video Super Resolution an Notebooks wohl nicht gerade empfehlen, da die Akkulaufzeit zu stark leidet. Solltet ihr eine entsprechende Grafikkarte nutzen, verschafft euch aber gerne selbst einen Eindruck.
Sony setzt auch 2023 wieder auf die QD-OLED-Technologie für seine Flaggschiff-Modellreihe. Alle Details zum Sony Bravia A95L 4K QD-OLED Fernseher findest du hier!
Sony hat mit etwas Verzögerung sein TV-Line-up 2023 vorgestellt. Eigentlich nutzt der japanische Elektronikhersteller immer die CES im Frühjahr als Auftakt für seine neuen Fernseher, diesmal ließ man sich jedoch etwas mehr Zeit. Auch in diesem Jahr setzt Sony auf die QD-OLED-Technologie und stellt mit dem A95L die mittlerweile zweite TV-mit selbstleuchtenden QD-OLED Pixeln vor. Das Modell wird in 55, 65 und neu 77 Zoll erhältlich sein. Preise und konkrete Liefertermine gab Sony leider noch nicht bekannt.
QD-OLED mit 200% Spitzenhelligkeit
Der Sony A95L ist in 55, 65 und neu 77 Zoll erhältlich
Eine von Sonys Aussagen, die uns aufhorchen lässt, ist eine Verdoppelung der Spitzenhelligkeit beim neuen QD-OLED-TV. Beim Vorjahresmodell wurden im kalibrierten Zustand zwischen 950 und 960 nits auf einem extrem kleinen Fenster von 2% bestätigt. Somit müsste der A95L eigentlich locker die 1.800 nits knacken. Sony hat diese Behauptung aufgestellt, jedoch keine genaueren Details genannt, in welcher Region sich das neue Modell in puncto Spitzenhelligkeit bewegt. Nur soviel, laut Hersteller wird das Gerät mit der erhöhten Luminanz auch ein größeres Farbvolumen abdecken können.
Der Sony A95L ist für einen OLED-TV jetzt nicht vollschlank. Die wärmeableitende Schicht, verlangt etwas Platz, lässt den A95L jedoch zu Höchstformen auflaufen
Sony hat diese Verbesserung zum einen dem neuen Panel von Samsung Display zu verdanken, welches bereits ein helleres OLED-Material einsetzt. Dazu kommt eine wärmeleitende Schicht auf der Rückseite des Displays, die durch eine thermale Analyse des Prozessors bestmöglich angesteuert wird. Das höchste Gebot der Technik ist und bleibt jedoch, dass der Bildschirm keinen Schaden nimmt. Die Marketing-Bezeichnungen von Sony für dieses Zusammenspiel von Display und Prozessor nennen sich XR OLED Contrast Pro und XR Triluminous Max.
Neu: XR Clear Image
Der Sony A95L gehört 2023 sicherlich wieder zu den Top-Fernsehern
Bei der Bildverarbeitung von unterschiedlichen Videosignalen wird in Zukunft die neue XR Clear Image-Technologie die visuelle Darstellung verbessern. Diese Technologie steht nicht nur dem A95L zur Verfügung, sondern allen Bravia XR-Modellen aus 2023. XR Clear Image lernt die Charakteristiken einer Signalquelle durch eine tiefe Analyse (Auflösung, Encoding-Parameter, Bitrate) zu verstehen, wodurch die „Adaptive Noise Reduction“ und „Adaptive Super Resolution“ eingreifen – wenn gefordert. Die Technik soll sogar in der Lage sein, hochskaliere Inhalte von externen Quellen zu erkennen (z.B. DVD in einem 4K Blu-ray Player), um die Algorithmen bestmöglich „auszurichten“.
A95L debütiert Pentonic 1000 Prozessor
Und wenn wir schon beim Thema Prozessor sind, der Sony A95L ist der erste (und einzige) Fernseher von Sony, der mit dem neuen Pentonic 1000 Prozessor von MediaTek ausgestattet wird. Der QD-OLED Fernseher darf somit auf jeden Fall als Speerspitze im 2023 Line-up gesehen werden. Welche genauen Vorteile der neue Bildprozessor (offiziell Bravia XR Cognitive Processor) mit sich bringt, werden wir wohl erst mit den ersten Testberichten erfahren. Zwei Neuerungen sind jedoch bereits bekannt. So kann der A95L als erster Sony TV auch Dolby Vision Gaming verarbeiten, welches derzeit nur von der Xbox Series X/S unterstützt wird. Sony wäre jedoch nicht Sony, wenn man nicht im gleichen Zuge die PS5-Features „Auto HDR Tone Mapping“ und „Auto Genre Picture Mode“ erwähnen würde. Diese Features machen alle XR-Fernseher „Perfekt für PS5“.
Neues Multi View für Sony A95L
Sonys Multi View-Feature steht dem A95L exklusiv zur Verfügung
Zudem unterstützt der Sony A95L das neue Multi-View-Feature, mit dem sich zwei Signalquellen parallel auf dem Display anzeigen lassen. Dabei kann der Nutzer frei zwischen Apps und den Input-Varianten (Anschlüsse, Screen-Mirroring etc.) wählen. Der Audiomix der beiden Signale lässt sich ebenfalls manuell einstellen. So lässt sich z.B. ein Videospiel mit 100% Lautstärke genießen, während man im zweiten Fenster ein Fußballspiel mit nur 30% Lautstärke parallel verfolgt. Wie erwähnt, wird dieses Feature innerhalb des Sony Line-Ups lediglich dem A95L zur Verfügung stehen.
Sony stattet seine Top-Modelle jetzt ebenfalls mit einem praktischen Game-Menü aus
Beim Thema Gaming müssen wir noch das neue Game-Menü von Sony erwähnen, welches erstmalig mit den 2023-Modellen eingeführt wird. Der Nutzer kann das Game-Menü mit einem Tastendruck aufrufen und findet alle wichtigen Einstellungen für die Bild- und Tonwiedergabe auf einer übersichtlichen Oberfläche wieder. So kann man schnell die Einstellungen für VRR, den Black Equalizer (Schwarzwert), die Motion Blur Reduction korrigieren, oder ein Fadenkreuz einblenden, obwohl dieses im Spiel gar nicht vorgesehen ist. Nach einem Firmware-Update lässt sich zudem die Bildschirmgröße des Spiels zwischen 100% und 30% korrigieren. Das soll den maximalen Fokus bei anspruchsvollen Gaming-Partien ermöglichen.
„Nur“ zwei HDMI 2.1-Anschlüsse
Der neue Prozessor ermöglicht auch weiterhin die Verarbeitung von 4K-Videosignalen mit 120Hz, HDR10, Dolby Vision, VRR (Variable Refresh Rate) und ALLM (Auto Low Latency Mode). Leider gibt es mit dem Pentonic 1000 weiterhin nur zwei vollwertige HDMI 2.1-Anschlüsse, von denen einer eARC (enhanced Audio Return Channel) unterstützt. Etwas enttäuschend, vor allem für diejenigen, die z.B. einen PC und eine PS5 besitzen, den Ton jedoch über eARC an eine kompatible Soundanlage übertragen wollen. Da hilft am Ende wohl nur ein HDMI 2.1-Switch, um alle Geräte nutzen zu können, ohne HDMI-Kabel umstecken zu müssen.
Acoustic Surface Audio+
Mit Acoustic Surface Audio+ kommt der Sound direkt aus dem Display des Sony A95L
Gehen wir über zur Audioverarbeitung: Wie alle OLED-Fernseher von Sony, liefert auch der A95L mit dem Acoustic Surface Audio+-Feature ein großartiges Alleinstellungsmerkmal. Das Display wird mittels Aktuatoren in Schwingung versetzt, wodurch dieses Schallwellen emittiert. Der Sound kommt also direkt aus dem Display und liefert mit zwei zusätzlichen Subwoofern auf der Rückseite einen überzeugenden 2.2-Sound. Sony hat die TV-Division mit der Abteilung Home Audio & Visual zusammengelegt, wodurch in naher Zukunft noch weitere Verbesserungen für den Nutzer zu erwarten sind. Eine der ersten Features, die aus dieser Symbiose entstanden, ist „Acoustic Centre Sync“. Der Sound des Fernsehers lässt sich so mit kompatiblen Soundbars von Sony (HT-A9, HT-A7000, HT-A5000 und HT-A3000) kombinieren, um ein noch volleres Klangerlebnis zu bieten.
Google TV und Bravia Core
Der Sony A95L nutzt Google TV als Menüoberfläche
Die Google TV-Nutzeroberfläche bleibt weitestgehend unverändert, wird aber um die aufgezählten neuen Features und Gimmicks erweitert. Sony hielt in der Präsentation nochmal die Flagge für die Bravia Cam nach oben, eine optionale Kamera, die im Lieferumfang des A95L bereits enthalten ist. Das Gerät erlaubt nicht nur Videotelefonie, sondern richtet auch die Soundwiedergabe optimal auf die Sitzposition des Zuschauers aus, dimmt das Licht, wenn man kurz den Raum verlässt, oder warnt davor, sollten Kleinkinder dem Fernseher zu nahe kommen. Nette Features, ob man diese wirklich komplett ausschöpft, ist jedoch dem Nutzer überlassen. Wer eine Privatsphäre genießen möchte, kann diese ganz einfach abnehmen oder die Privacy Control (physische Linsenabdeckung + Deaktivierung des Mikrofons) aktivieren.
Der A95L QD-OLED-TV von Sony wird inkl. Bravia Cam (abnehmbar) ausgeliefert
Gesteuert wird mit der Premium Fernbedienung mit Hintergrundbeleuchtung und Finder-Funktion. Letztere kann über einen Sprachbefehl an den Google Assistant aktiviert werden, wodurch ein Signalton von der Fernbedienung ausgegeben wird. Nicht nur auf der Premium-Remote, auch für die anderen Varianten gibt es zudem zwei neue Funktionsknöpfe, einmal für YouTube und einmal für den Anime-Streamingservice Crunchyroll. Bei den Schnellauswahl-Tasten findet man zudem einen Button für das Sony-Streamingportal „Bravia Core“ wieder.
Der Sony A95L wird mit der Premium-Fernbedienung (links) mit Hintergrundbeleuchtung ausgeliefert
Dieses kann im Beispiel eines Kaufs des neuen A95L ganze 24 Monate kostenlos genutzt werden. In diesem Zeitraum stehen einem eine Vielzahl von Inhalten zur Verfügung. Bestimmte Filme lassen sich mit sogenannten Movie Credits freischalten, von denen 10 Stück zur Verfügung stehen. Bravia Core soll mit Bitraten von bis zu 80 Mbit/s mit der Qualität einer 4K Blu-ray gleichziehen und bietet seit Anfang dieses Jahres sogar Dolby Atmos 3D-Sound an! Zudem Filme im IMAX-Format mit IMAX Enhanced-Sound (DTS). In den Bildeinstellungen gibt es sogar einen „Bravia Core Calibrated Mode“, für ein optimales Bilderlebnis. Etwas komisch ist jedoch, dass man für die beste Qualität um die 115 Mbit/s benötigt, was nur via WiFi 6 oder einem USB-LAN-Dongle erreicht wird. Der Ethernet / LAN-Anschluss des Sony A95L liefert weiterhin nur 100 Mbit/s.
Neues Standfüße – perfektes Design
Die Standfüße werden seitlich angebracht und können sogar das Display anheben für eine einfache Soundbar-Installation (Sony A95L)
Zuletzt möchten wir uns noch kurz das Design des Sony A95L näher anschauen. Das TV-Modell ist insgesamt schlanker geworden und der klobige „Dual-Stand“ aus dem Vorjahr ist Geschichte. Der QD-OLED TV wird jetzt mit Slate-Standfuss (Aluminium) ausgeliefert, in der Farbvariante „Dark-Silver“. Die Standfüße können ganz am Rand des Fernsehers installiert werden, wodurch sich diese nicht im Display spiegeln können. Ebenso gibt es eine erhöhte Aufstellungsvariante, um die einfache Installation einer Soundbar unter dem Fernseher zu ermöglichen. Die 77-Zoll-Variante ist zudem mit einer „Center Stand Position“ ausgestattet, damit das Gerät auch auf kleineren TV-Möbeln Platz findet.
Zuletzt aktualisiert am 20. August 2026 um 12:46 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Unterschied A95L (2023) vs. A95K (2022)
Die Sony Bravia XR Top-Modelle 2023: X90L, X95L, A95L und A80L
Was sticht beim A95L hervor und was hat der TV, was der A95K aus 2022 nicht hat? Da hätten wir das optimierte Design mit der, in unseren Augen, besseren Standfuß-Lösung. Das Gerät ist mit dem kraftvollen Pentonic 1000-Prozessor ausgestattet, welcher Dolby Vision Gaming (4K@120Hz) und Multi View ermöglicht. Die XR Clear Image-Technologie soll zudem eine Verbesserung der Bildqualität mit sich bringen, sofern keine nativen 4K-Videosignale mit hoher Bitrate abgespielt werden. Last but not least muss die erhöhte Spitzenhelligkeit des Displays erwähnt werden (angeblich 200% gegenüber dem Vorjahresmodell) und die neue 77 Zoll-Variante, die die beliebten 55 und 65-Zöller begleitet. Alles in allem ein gutes Update und der Sony A95L wird in diesem Jahr sicherlich wieder in vielen Bestenlisten auftauchen.
LG Display teilt gegen die QD-OLEDs aus: Die neue Technologie von Samsung Display sei besonders anfällig für Burn-in.
Verkehrte Welt: 2019 war es noch Samsung als Hersteller, der seine eigenen QLED-LCDs anpries und sich über die Einbrenngefahr an OLEDs von LG amüsierte. Jetzt läuft es umgekehrt: LG Display kritisiert Samsung Electronics für seine Fernsehgeräte bzw. Samsung Display für seine QD-OLED-Panels. Es sei festzustellen, dass diese im direkten Vergleich zu LG Displays WOLED-Panels wesentlich anfälliger für Burn-in seien.
Dabei bezieht man sich unter anderem auf Burn-in-Langzeittests von Rtings. Diese haben gezeigt, dass an den LG C2 und G2 kein Einbrennen auftrete. Wiederum sei dies aber an einem Sony Bravia XR A95K sowie noch stärker an einem Samsung S95B, beide mt QD-OLED-Panels ausgestattet, durchaus zu beobachten. Pikant: Anno dazumal zeigte Samsung selbst noch mit dem Finger auf die Tests von Rtings, als es um Burn- in an OLED-TVs ging.
Samsung gab bereits Preise und Termine für 2023 OLED Fernseher bekannt (S90C & S95)
Technisch begründet LG Display seine aktuelle Kritik an den QD-OLEDs damit, dass diese ein reines RGB-Layout für die Pixel nutzen. Das belaste die einzelnen Subpixel stärker als bei den WOLED-TVs, die zusätzlich einen weißen Pixel verwenden. Auch das ist pikant, denn genau diese Struktur kritisierte Samsung in der Vergangenheit offen und stellte „echte“ RGB-Pixel als überlegen hin.
OLED vs. QD-OLED – Bisher kein klares Ergebnis
Geantwortet hat Samsung Electronics bzw. Samsung Display auf die Kritik von LG Display noch nicht, die kurzfristig in einer Präsentation ausgewählten Medienvertretern unterbreitet worden ist. Zu vermuten ist, dass Samsung auf die zweite Generation seiner QD-OLED-TVs, die S90C und S95C, verweisen würde. Die sollen besser mit der Abwärme umgehen und neue Materialien einsetzen, um das Burn-in-Risiko zu minimieren.
Die LG OLED C3 könnten wieder sehr beliebt werden.
Am Ende des Tages ist dieses Tauziehen aus Kundensicht natürlich spannend zu beobachten. Auch zeigt es aber auf, dass sich das Verhältnis der Erzrivalen aus Südkorea wohl in absehbarer Zeit nicht bessern wird.
Amazon hat bekannt gegeben, welche Filme, Serien und mehr ihr im März 2023 bei Prime Video vorfindet. Wir wünschen natürlich viel Spaß beim Streaming!
Unter den Filmen ist etwa mit „Die Unendliche Geschichte“ von Wolfgang Petersen ein Klassiker, den sich vermutlich auch mancher Leser noch einmal ansehen möchte. Wo wir beim Lesen sind: Da empfehlen wir natürlich auch die deutlich komplexere Buchvorlage von Michael Ende sehr gerne. Aber auch Tim Burtons „Mars Attacks“ ist eventuell mit seinem gewollten B-Movie-Charme nochmals einen Blick wert.
Unter den Serien fällt etwa die 8. Staffel der Superhelden-Serie „The Flash“ auf. In diesem Jahr startet ja Season 9, mit welcher die Serie und nach aktuellem Stand auch das Arrowverse dann wohl enden wird. Ansonsten könnt ihr ja selbst einen Blick in das Angebot werfen und entscheiden, welche Filme und Serien für euch besonders einen Blick wert sein könnten.
Etwa fanden wir auch John Carpenters „In the Mouth of Madness“ alias „Die Mächte des Wahnsinns“ sehr unterhaltsam. Wer sich für H. P. Lovecraft begeistert, wird in diesem Horror-Film mit einer guten Dosis schwarzem Humor sicherlich einige Stärken entdecken.
Prime Video muss sich gegen die Konkurrenz behaupten
Freilich wird auch für Amazon Prime Video die Luft dünner: Immer mehr Streaming-Anbieter sind mittlerweile auf dem Markt vertreten. Dazu kommt die hohe Inflation, die dazu geführt hat, dass mehr und mehr Menschen ihr Geld zusammenhalten wollen. Allerdings bekommt ihr als Prime-Kunden natürlich noch weitere Mehrwerte geboten. Dazu zählen etwa der kostenlose Premium-Versand für viele Artikel, monatliche, kostenlose Spiele über Prime Gaming und auch der Zukunft auf Amazon Music.
Am Ende muss aber jeder für sich abwägen, welche Abonnements sich lohnen. Wir wünschen jedenfalls auch im März 2023 viel Spaß beim Streaming mit den neuen Filmen und Serien bei Amazon Prime Video!
Neue Filme im März 2023 bei Prime Video
Every Breath You Take – Verfügbar ab 01.03.2023
Banshee – Verfügbar ab 01.03.2023
Federico Chiesa Back on Track – Verfügbar ab 01.03.2023
Die Unendliche Geschichte – Verfügbar ab 02.03.2023
Freaky – Verfügbar ab 04.03.2023
Fur: An Imaginary Portrait of Diane Arbus – Verfügbar ab 05.03.2023
In The Mouth Of Madness – Verfügbar ab 06.03.2023
The Wild Bunch – The Original Director’s Cut – Verfügbar ab 07.03.2023
Alle für Ella – Verfügbar ab 08.03.2023
Tickets – Verfügbar ab 10.03.2023
The Adventures of Pluto Nash – Verfügbar ab 10.03.2023
Nobody – Verfügbar ab 11.03.2023
The Perfect Storm – Verfügbar ab 11.03.2023
Mars Attacks! – Exklusiv verfügbar ab 12.03.2023
Good Luck To You, Leo Grande – Verfügbar ab 14.03.2023
Love Machine 2 – Verfügbar ab 15.03.2023
True Crime – Verfügbar ab 15.03.2023
Drachenreiter – Verfgübar ab 16.03.2023
Promising Young Woman – Verfügbar ab 18.03.2023
Set It Off – Verfügbar ab 19.03.2023
Ransom (1996) – Verfügbar ab 20.03.2023
Monsieur Claude und sein großes Fest – Verfügbar ab 21.03.2023
The Enforcer – Verfügbar ab 22.03.2023
Head Full of Honey – Verfügbar ab 23.03.2023
Dave Hughes: Ridiculous – Verfügbar ab 24.03.2023
Reggie – Verfügbar ab 24.03.2023
The Forever Purge – Verfügbar ab 25.03.2023
Into The Arms of Strangers: Stories Of The Kindertransport – Verfügbar ab 25.03.2023
Into The Wild – Verfügbar ab 26.03.2023
Dune – Verfügbar ab 26.03.2023
Selfish – Verfügbar ab 27.03.2023
Fearless (1993) – Verfügbar ab 29.03.2023
Neue Serien:
The Flash S8 – Verfügbar ab 01.03.2023
Luden: Könige der Reeperbahn S1 – Verfügbar ab 03.03.2023
Daisy Jones & The Six S1 – Verfügbar ab 03.03.2023
LG hat die Preise für seine neuen OLED-TVs, QNED mit Mini LED und UHD-LCDs bestätigt. Auch die Erscheinungszeiträume sind jetzt bekannt.
So könnt ihr bei vielen der neuen Modelle schon im März 2023 zuschlagen. Dabei dient als Betriebssystem der neuen TVs mittlerweile webOS23. Das bietet euch mehr Personalisierungsoptionen, setzt jedoch auch verstärkt auf „Empfehlungen“ (=Werbung). Hervorzuheben ist zudem die G3-Serie der OLEDs, welche mittlerweile auf Mikro-Linsen setzt und daher eine um 70 % gesteigerte Leuchtkraft erreicht.
Neben einem 83-Zoll-Modell bietet die G3-Serie 77-, 65- und 55-Zoll-Optionen. Die Modelle der G3-OLED-Reihe kosten zwischen 2.799 € UVP (55 Zoll) und 8.699 € UVP (83 Zoll). Die C3-Serie von LG bietet mit insgesamt sechs Bildschirmgrößen die größte Auswahl der OLED-Modellreihen. 83, 77, 65, 55, 48 und 42 Zoll stehen für Preise zwischen 1.699 € UVP (42 Zoll) und 7.299 € UVP (83 Zoll) zur Verfügung.
Die LG OLED C3 könnten wieder sehr beliebt werden.
Das OLED-TV-Angebot 2023 wird durch die B3-Serie in drei Bildschirmgrößen (77, 65 und 55 Zoll) ergänzt. Die Preise bewegen sich bei der OLED B3-Familie zwischen 1.899 € UVP (55 Zoll) und 4.499 € UVP (77 Zoll). Dann wären da aber noch die 8K-OLED-TVs der Z3-Familie, die mit Bildschirmdiagonalen von 88 und 77 Zoll zu einem Preis von 29.999 € UVP respektive 14.999 € UVP angeboten werden – trotz neuer Energieeffizienz-Vorgaben in der EU. Die Einführung des auf der CES 2023 vorgestellten 97 Zoll LG Signature OLED TV M3 mit Zero Connect ist im zweiten Halbjahr 2023 geplant. Preise und Termine werden zu einem späteren Zeitpunkt genannt.
LG wirbt mit QMS VRR
Ein Alleinstellungsmerkmal der neuen LG OLED: Es handelt sich um die ersten TVs, die QMS VRR unterstützen. Dadurch kann beim dynamischen Umschalten der Bildrate ein schwarzer Bildschirm vermieden werden. Bisher ist aber sonst nur der Apple TV 4K der 3. Generation für dieses Feature gerüstet. Neben seinen OLED-Fernsehern hat LG neue QNED-Fernseher (43 bis 86 Zoll) in sein TV-Line-up aufgenommen. Das sind LCDs mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen. Die neue Generation setzt auf schlankere Gehäuse und steigert den Kontrast laut LG um das 64-fache.
Der LG G3 ist unter den neuen OLED-TVs mit seinem Gallery Design der Hingucker.
Dazu gesellen sich aber auch noch neue UHD-TVs, also LCDs ohne Mini LED, mit Diagonalen von bis zu 86 Zoll. Ganz neu ist auf allen TVs mit webOS23 die HD+-TV-App vorinstalliert. Die Nutzung der App kann 6 Monate kostenlos und ohne Registrierung getestet werden. Damit könnt ihr dann viele Privatsender in HD beanspruchen.
Unten findet ihr in den Tabellen alle weiteren Angaben zu den Verfügbarkeiten und Preisen der neuen TVs von LG! Plant ihr den Kauf eines neuen Modells? Oder wartet ihr vielmehr jetzt auf Deals zu den Vorgängermodellen aus dem Jahr 2022?
In Deutschland besteht der Rundfunkbeitrag aktuell als Haushaltsabgabe. Doch in Österreich ist die Bevölkerung gegen eine solche Umstellung.
Wobei auch die Deutschen größtenteils sicherlich nicht begeistert von der Haushaltsabgabe gewesen sind, als sie vor rund 10 Jahren eingeführt worden ist. Zuvor zahlte man den Rundfunkbeitrag nur dann, wenn man auch explizit Empfangsgeräte besessen hat. Mittlerweile wird jeder zur Kasse gebeten, egal ob er entsprechende Geräte vorhält, oder nicht. Ausnahmen gibt es wenige – z. B. müssen Empfänger von ALG II oder BAföG nicht zahlen.
Auch in Österreich droht nun eine Haushaltsabgabe, da das aktuelle Beitragsmodell dort für verfassungswidrig erklärt worden ist. Rückhalt in der Bevölkerung gibt es dafür jedoch nicht. Laut einer Umfrage unterstützt nur ein Drittel der Österreicher eine Haushaltsabgabe. Betrachtet man speziell jüngere Menschen, dann schwindet die Unterstützung noch stärker. Nur: In Deutschland hat der mangelnde Rückhalt für den ÖR, der aus Umfragen auch hierzulande immer wieder deutlich hervortritt, Politik und Verantwortliche ebenfalls nicht zu Reformen gebracht, die breite Zustimmung fänden.
Derzeit plant die österreichische Regierungskoalition aus rechtskonservativer ÖVP und Grünen für 2024 eine Haushaltsabgabe wie in Deutschland. 63 % der Befragten einer Umfrage der Tageszeiten Der Standard lehnen dabei sogar generell den Rundfunkbeitrag ungeachtet der Form ab. Dabei zieht sich die Ablehnung quer durch die politischen Lager. Lediglich der recht kleine Anteil der Grünwähler befürwortet knapp die Rundfunkgebühren an sich. Von den Befragten sind insgesamt nur 30 % klar für einen Rundfunkbeitrag – ein Drittel der Männer, aber nur ein Viertel der Frauen.
Der Rundfunkbeitrag ist in Deutschland regelmäßig angestiegen.
Fragt man konkret nach der Zustimmung zur Haushaltsabgabe, dann sind nur 31 % dafür. 51 % empfinden eine Finanzierung aus dem Bundesbudget als besser. Die restlichen Befragten machen entweder keine Angaben oder wollen das alte Modell grundsätzlich erhalten und Streaming-Geräte hinzunehmen.
Rundfunkgebührenreform in Österreich: Streaming als Anstoß
Letztere lösten in Österreich das Urteil aus, welches das aktuelle Modell verfassungswidrig sei. Denn etwa zahlen Haushalte und Unternehmen mit Internetzugängen dort nicht, obwohl sie eben per Stream große Teile des Angebots nutzen können – auch ohne Radio oder Fernseher. Daher muss das Modell ab 2024 modernisiert werden.
Eine zweite Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Unique bestätigt die Ablehnung der Österreicher: 58 % der befragten Österreicher lehnen dort die Haushaltsabgabe ab. Blickt man auf Jugendliche, unterstützen sogar nur 11 % dieses Beitragsmodell. Wir vermuten, in Deutschland ist die Unterstützung des Beitragsmodells auch nicht breiter. Erst recht, nachdem Skandale wie der um die ehemalige rbb-Chefin Patricia Schlesinger für Aufsehen gesorgt haben.
In den vergangenen Tagen wurden mehrere 4K UHD Blu-ray Steelbooks für den Monat April 2023 angekündigt. Die limitierten Editionen sind ab sofort vorbestellbar – solange der Vorrat reicht.
Zu den 4K Steelbook-Neuankömmlingen zählen unter anderem Erstveröffentlichungen von Klassikern wie „Flashdance“, „…denn sie wissen nicht was sie tun“, „Der Unbeugsame“ oder die „Superman 5-Film-Collection“. Dazu gesellen sich Wiederveröffentlichungen mit neuen Steelbook-Designs (z.B. japanische Cover) von Filmen wie „Ready Player One“, „Rampage: Big Meets Bigger“ oder „G.I. Joe – Die Abrechnung“. Nachfolgend findet ihr die ersten Shop-Listungen der oben aufgezählten Titel, die auch bereits bestellt werden können:
Eine neue Woche, eine neue Entertainment-Aktion auf Amazon. Wählt drei Filme aus 180 Aktionstitel auf 4K UHD Blu-ray und zahlt an der Kasse nur 50 Euro! Jetzt kaufen und sparen!
Amazon liefert innerhalb seiner Aktion ein breites Angebot an 4K UHD Blu-rays an. 180 Aktionstitel (genau genommen 181) laden zum Stöbern ein. Habt ihr drei Filme entdeckt, die euch gefallen (oder gerne auch mehr, die Auswahl muss nur durch Drei teilbar sein), legt ihr diese in den Warenkorb und an der Kasse wird automatisch auf 50 Euro abgerundet. Somit zahlt ihr für jede 4K Blu-ray nur 16.66 Euro!
Von Blockbuster bis Filmklassiker
Die Auswahl besteht aus Filmklassikern, Youngtimern und aktuelleren Veröffentlichungen aus dem vergangenen Jahr. Zu den Highlights zählt sicherlich die Neuverfilmung von „Dune“, der vierte Teil der Matrix-Saga „Matrix: Resurrections“ oder der Antikriegsfilm „1917“. Nicht zu vernachlässigen sind natürlich Klassiker wie „Shining“ und „Uhrwerk Orange“ vom Großmeister Stanley Kubrick, John Carpenters „Die Klapperschlange“ oder „Der Prinz aus Zamunda“. Das wären jetzt zumindest Titel, die wir uns definitiv in unsere Sammlung holen würden, sofern wir diese noch nicht hätten.
Drei James Bond Steelbooks (Daniel Craig)
Diese Steelbook-Combo an James Bond-Filmen mit Daniel Craig könnt ihr euch für 50 Euro sichern!
Einen Schnäppchen Tipp müssen wir euch dann aber noch unterbreiten. In der Aufstellung gibt es nämlich drei James Bond 007-Filme mit Daniel Craig in der Hauptrolle im schicken 4K UHD Blu-ray Steelbook zu erstehen. Wer „James Bond: Casino Royale“, „James Bond – Spectre“ und „James Bond: Skyfall“ noch nicht in seiner Sammlung hat, sollte bei dieser Dreier-Combo für 50 Euro zugreifen!
Mehr Filme auf 4K UHD Blu-ray findest du in unserem Komplettlisten-Special! Ihr wollt unkompliziert über neue und günstige Filme auf UHD-Disc informiert werden? Wie wäre es dann mit unserem kostenlosen Newsletter (Liste: 4K Blu-rays). Zuletzt findet ihr nachfolgend noch die aktuellsten Beiträge zum Thema „4K UHD Blu-ray“:
Der Dreamworks-Film „Der gestiefelte Kater: Der letzte Wunsch“ erscheint in Deutschland nicht auf UHD Blu-ray. Doch auch in den USA gibt es Ärger um die Disc.
In Deutschland sieht es folgendermaßen: Der CGI-Animationsfilm kommt am 8. März 2023 auf DVD und Blu-ray im Vertrieb von Universal Pictures auf den Markt. Eine 4K Ultra HD Blu-ray wird es bei uns leider nicht geben. Doch mancher Sammler vernimmt einen Hoffnungsschimmer: Denn in den USA ist der Film unter dem Titel „Puss in Boots: The Last Wish“ bereits auf 4K Ultra HD Blu-ray erhältlich.
4K Blu-ray mit „Minimal-Ausstattung“
Aber leider gibt es selbst bei jener Fassung einen Wermutstropfen. So hat sich der Vertrieb entschieden, für die Disc lediglich das statische HDR10 zu verwenden. Dies verärgert in einschlägigen Communities bereits Fans des Spin-offs der „Shrek“-Reihe. So gibt es nämlich bei VoD-Plattformen wie Apple iTunes durchaus eine 4K-Fassung mit Dolby Vision – übrigens auch in Deutschland.
In unseren Breitengraden ist damit die digitale 4K-Version wohl qualitativ sogar die beste Wahl. Zumal sie schon seit der letzten Woche zum Kauf erhältlich ist. Die Import-Disc aus den USA kann natürlich auch von ihrer erhöhten Bitrate profitieren, dennoch ist es zu bedauern, dass man Dolby Vision außen vor gelassen hat.
Discs haben für Studios nur noch einen geringen Stellenwert
Leider beobachten wir derlei Vorfälle immer häufiger. Man denke nur an die Marvel-Filme. Zwar sind jene auf 4K UHD Blu-ray erhältlich, aber verzichten ebenfalls auf Dolby Vision. Bei Disney+ hingegen sind sie nicht nur mit dem dynamischen HDR-Format vorzufinden, sondern obendrein zertifiziert für IMAX Enhanced und damit im erweiterten Bildformat. Die Zeiten, in denen man uneingeschränkt die Discs als beste Fassungen empfehlen konnte, sind damit in vielen Fällen bedauerlicherweise vorbei.
Wenigstens gibt es ab und an doch noch Veröffentlichungen, die uns positiv überraschen – enttäuschenderweise ebenfalls oft nur im Ausland – wie „Star Trek: Strange New Worlds“. Allerdings wird die Luft für Disc-Fans sicherlich immer dünner.