Ab dem 31. August 2022 können PlayStation-Kunden ihre digital „erworbenen“ Filme von StudioCanal nicht mehr abrufen. Diese werden einfach aus der Video-Bibliothek entfernt.
Womöglich handelt es sich um den ersten Fall, in dem Nutzer ihre digitalen Filmkäufe verlieren. Sony Interactive Entertainment wird die Lizenzvereinbarung mit dem Inhaltsanbieter StudioCanal nicht mehr verlängern, weshalb betroffene Filme nur noch bis zum 30. August 2022 über die Video-Bibliothek im PlayStation Store abgerufen werden können. Der Filmkatalog, der bald nicht mehr zur Verfügung steht, umfasst weit über 100 Titel, darunter auch Apocalypse Now, Django, Logan Lucky, Padddington, die SAW-Filme usw. Die komplette Liste kann in diesem Informations-Post auf playstation.com eingesehen werden.
PlayStation Videostore seit fast einem Jahr geschlossen
Der 31. August 2022 ist nicht ein zufälliges Datum, welches in den Lizenzvereinbarungen mit StudioCanal auftaucht. Denn genau ein Jahr zuvor, am 31. August 2021, wurde der digitale Verkauf von Filmen und Serien über den PlayStation Store gestoppt. Damals hieß es noch, Nutzer könnten die Filme und Serien weiterhin abrufen, sofern Sony eine passende App anbietet. Sony begründete damals das Vorgehen mit der zunehmenden Streaming-Konkurrenz durch Netflix, Disney+, Prime Video und Co. Zudem seien die Verkäufe über den PlayStation Store überschaubar gewesen.
Gekaufte Filme konnten auch über die PlayStation Video App (Android und iOS) abgerufen werden
Digital ist und bleibt trotzdem der Trend
Für Betroffene sicherlich sehr unschön, doch das Gefühl, welches Sonys Entscheidung hinterlässt, dürfte fast noch schlimmer sein. Die alte Frage, ob man digitale Filme und Serien wirklich kaufen kann, oder ob hier nur ein Nutzungsrecht eingeräumt wird, schießt uns sofort wieder in den Kopf. Im Beispiel des PlayStation Store handelt es sich sicherlich um ein Ereignis, mit überschaubaren Schaden. Wir denken auch nicht, dass durch solche Nachrichten der Verkauf von physischen Medien wie CDs, DVDs, Blu-rays und Ultra HD Blu-rays zunehmen könnte. Soweit wir informiert sind, handelt es sich auch bislang um den ersten Fall, in dem eine noch bestehende, digitale Plattform, „gekaufte“ Filme seinen Kunden nicht mehr zur Verfügung stellt.
Digitale Videokäufe bleiben sicher
Wir vermuten, dass Filme und Serien, die über große digitale Marktplätze wie Prime Video, iTunes und Co. erworben wurden, von solchen Entscheidungen verschont bleiben dürften. In der Vergangenheit ist es immer wieder passiert, das einzelne Titel aus der Filmbibliothek verschwinden, nur um dann in einer aktualisierten Form (oft mit audiovisuellem Upgrade) wieder aufzutauchen. Wir wissen leider nicht, ob Sony seinen Kunden das Geld zurückerstattet oder ein Kompensations-Angebot vorschlägt. Bei den rechtlichen Hinweisen bedankt sich Sony lediglich für die „fortlaufende Unterstützung“ des PlayStation Store.
Vielen Dank an Nutzer Schmuser Kadser für den Hinweis.
Laut einem Bericht von Bloomberg arbeitet Apple bereits an einer neuen Apple TV-Hardware, die mit einem A14-Prozessor ausgestattet werden soll.
Auf der WWDC 2022 (Worldwide Developers Conference) von Apple, wurde der Apple TV- und HomePod-Plattform keine große Aufmerksamkeit geschenkt. Das liegt vielleicht auch daran, dass hinter den Kulissen bereits mit Hochdruck an neuer Hardware gearbeitet wird. Wenn man dem Bericht des meist sehr gut informierten Portal „Bloomberg“ Glauben schenken darf, wird unter dem Codenamen J255 bereits die dritte Generation des Apple TV 4K entwickelt.
Apple TV 4K (3. Generation) in 2022?
Die größte Neuerung betrifft wohl den Prozessor. Das Modell soll mit einem A14-Chipsatz und einem RAM-Upgrade auf insgesamt 4 GB ausgestattet werden. Erst im vergangenen Jahr hatte Apple einen neuen Apple TV 4K angekündigt (2021), welches jedoch noch auf den A12-Chipsatz aufbaut. Mit diesem Hardware-Upgrade könnten viele neue Features in tvOS 16 und darüber hinaus realisiert werden. Am wichtigsten ist jedoch die Unterstützung der neuen Metal 3 API, mit der sich die Gaming-Fähigkeiten des kleinen Streaming-Players sicherlich deutlich verbessern lassen. Unterstützung findet Metal 3 nämlich erst ab dem A13-Chipsatz, was womöglich auch der Grund für das kurzfristige Upgrade ist. Für Käufer des Apple TV 4K aus 2021 wäre es sicherlich frustrierend, wenn bereits im nächsten Jahr eine neue Apple TV-Hardware auf den Markt gebracht wird. In der Regel hatte sich das Unternehmen aus Cupertino mindestens 2 Jahre Zeit für neue Hardware gelassen.
Erst im letzten Jahr erschienen: Der Apple TV 4K (Gen 2) mit Aluminium-Fernbedienung (Klickrad)
Neuer HomePod mit S8-Chip satz
Parallel dazu arbeitet Apple an einem neuen HomePod Smart-Speaker im „Vollformat“. Unter dem Codenamen B620 soll ein weiterer, großer Lautsprecher mit S8-Chipsatz entstehen. Dieser soll den HomePod und HomePod Mini in puncto Audioqualität und Funktionalität übertreffen. Ein verbessertes Display auf der Oberseite des „HomePod 2“ soll Multitouch-Befehle verarbeiten können. Im Gegensatz zum Apple TV 4K (3. Generation), bei dem mit einer Ankündigung / Verkaufsstart bis Ende des Jahres gerechnet wird, soll der neue HomePod erst 2023 auf den Markt kommen.
Samsung hat das deutsche OLED-Startup Cynora GmbH für 300 Millionen $US übernommen. Der koreanische Elektronikhersteller hatte jedoch nur Augen für die OLED-Technologien, nicht für die Belegschaft.
So kann es auch gehen. Da steckt man viel Zeit und finanzielle Mittel in seine Arbeit und die Früchte erntet ein anderer. So sieht es zumindest auf den ersten Blick aus. Das deutsche Technologie-Startup Cynora GmbH hatte sich mit der Entwicklung von OLED-Materialien beschäftigt. Vorrangig wollte man die Effizienz und Lebensdauer von blauen OLED-Emittern verbessern. Auf Basis der TADF-Technologie (Thermisch aktivierte verzögerte Fluoreszenz) konnte Cynora die Effizienz der blauen Emitter bereits um rund 15 Prozent optimieren. Dadurch wären Displays mit höheren Auflösungen möglich, bei gleichbleibender Helligkeit. Die Akkuleistung von Smatphones und Tablets, bzw. die Leistungsaufnahme von Laptops, TV-Geräten usw. könnte sich mit dem neuen blauen Emitter-Material ebenfalls optimieren lassen.
Eine Platine mit dem von Cynroa entwickelten cyBlueBooster OLED-Material || Bild Cynora GmbH
Das Unternehmen hatte bereits 2017 Schlagzeilen gemacht, nachdem LG und Samsung in das OLED-Unternehmen aus Bruchsal (Süddeutschland) investiert hatten. Damals sah die Zukunft des Unternehmens noch ausgezeichnet aus. Der Traum vom „Unicorn“, einem Unternehmen, welches nach Börsenstart gleich eine Milliarde $US an Marktkapitalisierung einbringt, war damals noch in aller Munde. Jetzt sieht die Realität ganz anders aus. Samsung übernimmt das geistige Eigentum des Unternehmens, also die Patente, welche in Laufe der Entwicklungen eingereicht wurden, jedoch nicht deren Entwickler und Ingenieure.
Samsung sichert sich OLED-Patente
Liest sich im ersten Moment so, als hätte sich Samsung hier nur als „Heuschrecke“ auf das Unternehmen gestürzt. Doch am Ende hat Samsung vielleicht nur das gerettet, was noch zu retten war. Das Unternehmen soll bereits seit längerer Zeit Zahlungsschwierigkeiten gehabt haben. Und der Verkauf war letztlich die einzige vertretbare Lösung, um Investoren und Unterstützern des Unternehmens einen Teil ihrer finanziellen Zuwendungen zurückzahlen zu können.
Samsung sowie die Belegschaft von Cynora haben sich bislang nicht zur Übergabe geäußert. Es sollen sich jedoch Mitarbeiter anonym an Bloomberg gewandt haben, womöglich auch, weil sie mit der Entscheidung der Geschäftsführung nicht ganz einverstanden waren. Die Webseite von Cynora ist derzeit noch online, könnte laut Insidern jedoch in den nächsten Wochen verschwinden.
Sony hat mit INZONE eine neue Marke ins Leben gerufen und richtet sich damit an die PC-Gaming-Community. Sony debütiert zwei Gaming-Monitore (M9, M3) und drei Headsets (H9, H7, H3).
Die Bemühungen von Sony im Gaming-Segment, haben sich in den letzten Jahren doch sehr auf die hauseigene PlayStation-Plattform konzentriert. Das möchten wir dem japanischen Elektronikhersteller auch gar nicht verübeln. Das Potenzial, welches sich hinter der PC-Gaming-Community verbirgt, lies Sony nahezu unangetastet – bis jetzt. Mit der neuen Marke INZONE möchte man sich einen Namen im Business machen und startet mit zwei Gaming-Monitoren und drei Headsets.
Gaming Monitor INZONE M9 mit 4K/144Hz
Der INZONE M9 4K-Gaming-Monitor mit 144Hz (Bild: Sony)
Der M9 (SDM-U27M90) bietet seinen Nutzern ein IPS-LCD-Display in 27 Zoll mit 4K-Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel) welches HDR600 zertifiziert ist. Dabei liefert das Full-Array-Local-Dimming (Direkt LED) eine maximale Helligkeit von 600 cd/m² im HDR-Modus (HDR10 / HLG) und typische 400 cd/m². Die Abdeckung des DCI-P3-Farbraums beträgt stolze 95%. Die maximale Bildwiederholungsrate liegt bei 144Hz und die GtG-Reaktionszeit (Grau zu Grau) liegt bei 1ms.
Beim Design der INZONE Gaming-Montore, hat man sich doch etwas von der PS5 inspirieren lassen (Bild: Sony)
Wie es sich für ein Gaming-Setup gehört, wird auch VRR (Variable Refresh Rate) unterstützt, mit Adaptive Sync (VESA Displayport) und NVIDIA G-Sync (HDMI 2.1). Für die Verbindung mit den Gaming-Monitoren steht ein Displayport– (4K mit 24Hz – 144Hz) und ein HDMI 2.1-Anschluss (4K mit 24Hz – 120Hz) bereit. ALLM (Auto Low Latency Mode ist ebenfalls mit an Bord). Zwei 2 Watt-Lautsprecher verarbeiten akustische Signale der Gaming-PCs.
Gaming Monitor INZONE M3 mit 240Hz
Beim M3 handelt es sich um einen Full-HD Gaming-Monitor mit 27 Zoll, IPS-LCD-Display und Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080). Das Display wird mittels Edge-LED-Backlight auf maximal 400 cd/m² gebracht, was die HDR400-Zertifizierung bestätigt. Im Gegensatz zum M9 erhöht sich die maximale Bildrate auf 240Hz, welche über den Displayport oder den HDMI 2.1-Anschluss eingefordert werden kann. VRR (Vesa DP / NVIDIA G-Sync) und ALLM sowie die Verarbeitung von HDR-Inhalten (HDR10 / HLG) sind ebenfalls mit dabei. Die Farbabdedckung ist mit 99% sRGB etwas schwächer, als beim M9 (95% DCI-P3).
Der M3 hat das gleiche Design wie der M9, jedoch sind die Anschlüsse anders angeordnet und es gibt kein Licht-Feature auf der Rückseite
Als Gamer muss man sich also entscheiden zwischen pfeilschnellen Bildwiederholungsraten des M3 (240Hz) oder eine Kombination aus High Frame Rate (120/144Hz) und der vierfachen Full-HD-Auflösung des M9. Wie man sich auch entscheidet, an beiden Geräten können Nutzer spezielle Bildmodi für unterschiedliche Genres abrufen, z.B. Standard, Ego-Shooter, Game 1, Game 2 usw. Ein Gaming-Assistent liefert Crosshair-Funktionen, einen Timer oder blendet die Bildrate ein. Beide Geräte unterstützen übrigens auch die PS5-Features „Tone Mapping mit HDR-Automatik“ und „Automatischer Genre-Bildmodus“ zum Einsatz. Wer also den INZONE M9 oder M3 Gaming-Monitor mit seiner PS5 verbindet, soll laut Sony von diesen Features profitieren.
INZONE Gaming-Headsets mit 360 Spatial Sound
Von links nach rechts, das INZONE H9, H7 und H3 Gaming-Headset für PC || Bild: Sony
Bei den Gaming-Headsets liefert uns Sony gleich drei Varianten, wobei die INZONE H9 und INZONE H7 im Premium-Segment angesiedelt sind, während der INZONE H3 mit einem attraktiven Einstiegspreis lockt. Alle drei Modelle setzen auf Sonys 360 Spatial Sound für Gaming, welches eine bestmögliche, akustische Verortung im Spiel ermöglichen soll. Zudem sind die Geräte dank Kopfbügel und bequemen Ohrpolstern auf stundenlagen Tragekomfort ausgelegt.
Sony INZONE H9 Gaming-Headset
1 von 6
Der INZONE H9 Kopfhörer soll 299 Euro kosten, ist drahtlos und besitzt eine maximale Akkulaufzeit von 32 Stunden. Im Gegensatz zu den anderen Modellen soll hier auch noch ein Modus zur Geräuschminimierung sowie ein Modus für Umgebungsgeräusche zum Einsatz kommen. Hier kommt das Noise-Cancelling-Feature zum Einsatz, das Sony auch bei seinen beliebten 1000X-Musik-Kopfhörern nutzt. Dem INZONE H7 (229 Euro) fehlt dieses Feature, dafür erhöht sich die Akkulaufzeit auf maximal 40 Stunden. Beide Modelle sind nach einem Ladevorgang von 10 Minuten wieder für eine Stunde einsatzbereit.
Zuletzt der INZONE H3. Das Modell kostet lediglich 99 Euro und ist kabelgebunden. Ansonsten darf man beim H3 auf die gleiche Akustik wie bei den drahtlosen Varianten vertrauen. Alle Modelle sind übrigens mit einem flexiblen, klappbaren Galgenmikrofon mit Stummschaltfunktion ausgestattet. Denn ohne Kommunikation wird es schwer, den Sieg zu erringen.
Zuletzt aktualisiert am 24. August 2026 um 18:21 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Sony bringt den INZONE M9 4K-Gaming-Monitor noch im Sommer 2022 für 1.099 Euro in den Handel. Der Verkaufsstart der Full-HD-Variante INZONE M3 mit 240Hz ist derzeit noch offen. Preis und Lieferzeitpunkt werden in den nächsten Wochen kommuniziert.
Die Gaming-Headsets INZONE H9 (299 Euro), INZONE H7 (229 Euro) und INZONE H3 (99 Euro) sollen alle bereits im Juli 2022 über Sony Vertragshändler bestellt werden können. Details zur bereits angekündigten und zukünftigen PC-Gaming-Hardware der Marke INZONE findest du auf der Webseite von Sony.
Technische Spezifikationen:
INZONE M9
INZONE M3
Modellname
SDM-U27M90
SDM-F27M30
Panel
IPS-LCD
IPS-LCD
Auflösung
3.840 x 2.160 (4K)
1.920 x 1.080 (Full-HD)
Bildwiederholungsrate
24-144Hz
24-240Hz
Backlight
FALD (96 Zonen)
Edge LED
Reaktionszeit
1ms (GtG)
1ms (GtG)
Kontrastverhältnis
1000:1
1000:1
Helligkeit
400 nits typisch
600 nits maximal
400 nits typisch
400 nits maximal
DisplayHDR
DisplayHDR 600
DisplayHDR 400
HDR
HDR10 / HLG
HDR10 / HLG
VRR
HDMI VRR / Nvidia
G-Sync
HDMI VRR / Nvidia
G-Sync
ALLM
✓
✓
Farbtiefe
10-bit
10-bit
Farbraum
95% DCI-P3
99$ sRGB
PS5-Features
Auto Genre Picture Mode
Auto HDR Tone Mapping
Auto Genre Picture Mode
Auto HDR Tone Mapping
Anti-Glare
✓
✓
Lichteffekte
✓
HDMI
2x 2.1
2x 2.1
HDMI CEC
✓
✓
Displayport
1x 1.4
1x 1.4
USB
1x Type-C
1x Type-B (upstream)
3x Type A (downstream)
1x Type-C
1x Type-B (upstream)
3x Type A (downstream)
Kopfhörer
1x 3.5mm
1x 3.5mm
Features
Gaming-Bilmodi, Crosshair,
FPS-Counter
Gaming-Bilmodi, Crosshair,
FPS-Counter
INZONE M9: 4K/144 Hz-Gaming-Monitor, 27 Zoll
Der INZONE M9 bietet 4K-Auflösung, hohen Kontrast dank Full Array Local Dimming mit DisplayHDR-600-Zertifizierung und deckt mehr als 95% des DCI-P3-Farbraums ab. So ermöglicht dieser Monitor herausragende Helligkeit, satte Schwarztöne und eine präzise Farbwiedergabe.
Bis zu 144 Hz Bildwiederholrate, IPS, 1 ms GtG (Gray-to-Gray)-Reaktionszeit mit VRR (Variable Refresh Rate)-Technologien wie NVIDIA G-SYNC Compatible und VRR im HDMI 2.1 Standard.
INZONE M3: Full HD/240 Hz-Gaming-Monitor, 27 Zoll
Bis zu 240 Hz Bildwiederholrate, IPS, 1 ms GtG (Gray-to-Gray)-Reaktionszeit mit VRR (Variable Refresh Rate)-Technologien wie NVIDIA G-SYNC Compatible7 und VRR im HDMI 2.1 Standard.
Mit DisplayHDR-400-Zertifizierung8, 99% sRGB-Farbraumabdeckung und Unterstützung von 1,07 Milliarden Farben bietet der Monitor ein lebendiges Spielerlebnis mit satten Farben.
INZONE H9 – kabelloses Gaming Headset mit Noise Cancelling:
Genaue Erkennung des Gegenspieler/-innen dank 360 Spatial Sound für Gaming und hochmoderner Technologie zur Optimierung der Akustik; Kopfbügel und Ohrpolster auf stundenlangen Tragekomfort ausgelegt; Geräuschminimierung und Modus für Umgebungsgeräusche. 32 Stunden Akkulaufzeit9 und bis zu eine Stunde Spielzeit nach 10-minütiger Schnellladung.
INZONE H7 – kabelloses Gaming-Headset:
Präzise Zielerfassung dank 360 Spatial Sound für Gaming und hochmoderner Technologie zur Optimierung der Akustik; Kopfbügel und Ohrpolster auf stundenlangen Tragekomfort ausgelegt. 40 Stunden Akkulaufzeit10 und bis zu eine Stunde Spielzeit nach 10-minütiger Schnellladung.
INZONE H3 – kabelgebundenes Gaming-Headset:
Präzise Zielerfassung dank 360 Spatial Sound für Gaming und hochmoderner Technologie zur Optimierung der Akustik; Kopfbügel und Ohrpolster auf stundenlangen Tragekomfort ausgelegt.
Sony versucht wohl, seine neuen Produkte vorrangig in der Profi-Szene zu etablieren. Schließlich ist das Unternehmen schon länger Sponsor beliebter E-Sports-Events und wird seine Bemühungen auch auf der Evolution Championship Series (Evo) 2022 und 2023, PGL DOTA2 Arlington Major 2022 und der VALORANT Champions Tour fortführen. Über diese beliebten Events dürfte es ein Leichtes sein, die Fans einzelner Spieler oder Clubs zu erreichen.
Prime Video zeigt ab dem 5. August den Drama/Thriller „Dreizehn Leben“. Wir fragen uns, braucht es überhaupt einen Film über eine wahre Begebenheit, wenn über diese bereits eine erstklassige Dokumentation existiert?
Prime Video hat bei dieser Produktion in die Vollen gegriffen. Regisseur und Produzent Ron Howard (Solo: A Star Wars Story) konnte den Drama-Thriller „Dreizehn Leben“ mit Schauspielgrößen wie Viggo Mortensen, Colin Farrell, Joel Edgerton, Tom Bateman oder Paul Gleeson verwirklichen. Die Geschichte erzählt von den weltweiten Anstrengungen, eine thailändische Fußballmannschaft, die in einer Höhe von Wassermassen eingeschlossen waren, zu befreien. Die Zeit wird knapp, denn die Höhle droht komplett mit Wasser vollzulaufen. Zudem wird die Luft zum Atmen knapp. Zwölf Jungen und ihr Trainer können sich jetzt nur noch auf das Können professioneller Höhlentaucher und der über 10.000 freiwilligen Helfer verlassen.
„Dreizehn Leben“ auf Prime Video
Der Film ist sicherlich spannend, beruht dieser doch auf einer wahren Begebenheit. Jedoch stellen wir uns die Frage, muss man einen Film über ein echtes Ereignis drehen, wenn es zu diesem bereits eine erstklassige Dokumentation gibt? Was könnte echter sein, als die Aufnahmen, die während der Rettungsaktion entstanden sind?
National Geographics hat das Thema nämlich bereits in „The Rescue“ – in unseren Augen – perfekt aufgearbeitet und liefert wirklich Gänsehaut pur. In 1 Stunde 47 Minuten kann man gefühlt nicht mehr Spannung verpacken, denn am Ende geht/ging es ja wirklich um das Leben von 13 Menschen. „The Rescue“ ist immer noch in der Mediathek auf Disney+ zu finden.
The Rescue von National Geographics
Was denkt ihr? Reicht die Dokumentationen vollkommen oder hat das Thema einfach einen Film mit Hollywood-Bombast verdient? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare!
Die Teamleitung, welches sich für das Video-Processing der Vodafone GigaTV-Box verantwortlich zeigt, präsentiert die Juli-Highlights mit „Ambulance“, „Matrix: Resurrections“ uvm.
Vodafone schlägt einen etwas anderen Weg ein, um GigaTV-Kunden über die TV- und Serien-Highlights im Juli 2022 zu informieren. Der Teamleiter im Bereich „Video-Processing“, Guido Kneuper, wurde kurzerhand für ein kleines Interview „gebucht“ und präsentiert so aus erster Hand, was im Juli besonders sehenswert ist. Da er sich stetig im regen Austausch mit dem Content-Team von GigaTV befindet, weiß er ganz genau, was im Bereich Serien und Film alles so geboten wird. Schließlich verarbeitet er und sein Team unter anderem die Metadaten für den EPG (Electronic Program Guide), damit Nutzer auch im laufenden Programm nichts verpassen.
Die Täuschung, Matrix 4 und Ambulance
Im Juli 2022 empfiehlt Guido Kneuper unter anderem das Kriegsdrama „Die Täuschung“, nach dem gleichnamigen Buch von Ben Macintyre, den bereits vierten Ableger „Matrix: Resurrections“ (Ab 7. Juli – Hier geht es zu unserem Test), welcher von Kinofans wirklich komplett unterschiedlich aufgenommen wurde. Bildgewaltiges Action-Kino von Michael Bay liefert Vodafone mit mit „Ambulance“. Dieser kann schon seit Juni auf GigaTV abgerufen werden, sollte jedoch im Sommermonat Juli noch immer einen Platz in den Top 10 der Zuschauer sichern können.
Liefert seinen Kunden wieder beste Unterhaltung: GigaTV von Vodafone
5. Staffel „The Magicians“ und Sky ONE
Kneuper hat aber auch noch Serien und Feature-Highlights aus der TV-Mediathek. Die Myster-Serie „The Magicians“ liefert uns die 5. Staffel in der deutschen Erstausstrahlung. Wenn dann noch Zeit ist, sollte man sich einmal die Mediathek von Sky One HD etwas genauer ansehen. Hier lockt Original-Content wie z.B. „Der Pass“, „Das Boot“ oder „Babylon Berlin“. Diese wurde ja bereits seit mehreren Wochen für die GigaTV-Plattform angekündigt, geht aber erst im Juli 2022 als TV-Sender live. Doch damit nicht genug. Vodafone wird Anfang Juli noch mehr Details zum laufenden Programm veröffentlichen. Für den ein oder anderen Nachmittag, an dem man der Sonne entfliehen möchte, ist auf jeden Fall für Unterhaltung gesorgt.
Wir testen Matrix 4: Resurrections auf 4K Ultra HD Blu-ray! Kann das Film-Franchise wiederbelebt werden oder hätte man Neo und Trinity einfach in Ruhe lassen sollen?
Inhalt (40%)
Vermutlich kein Film der letzten Jahre oder gar des letzten Jahrzehnts wurde mit so viel Skepsis erwartet wie der vierte Teil aus dem Matrix-Universum. Waren doch die meisten Fans des Originals schon nach dessen Fortsetzung und spätestens dem dritten Teil schwer enttäuscht, weil die beiden Geschwister Wachowski das so klug erdachte Philosophie-Thema zunehmend in eher sinnlosen Actionszenen ertränkten. Was also sollte ein Neuaufguss 19 nach dem letzten Teil bringen? Was sollte Lana Wachowski, die dieses Mal ohne ihre Schwester Lilly dirigierte und das Drehbuch (mit)verfasste, plötzlich an neuen Ideen haben?
Während die positivsten Annahmen darauf hofften, dass ein vierter Teil die schwachen Vorgänger vergessen lassen und die Brücke zum ersten Teil schlagen könnte, unkten die Skeptiker, dass man ein Franchise nicht wieder beleben könne, wenn es künstlerisch mal derart vor die Wand gefahren wurde. Ohnehin ist es erstaunlich, dass man zumindest eine der Wachowskis wieder überzeugen konnte, nachdem Lana und Lilly jahrelang jede Möglichkeit einer Fortsetzung ausgeschlossen hatten. Dann jedoch starben kurz nacheinander Ron und Lynne, die Eltern von Lana und Lilly sowie ein enger Freund von Lana. Mit dieser Trauer und dem Verlust konfrontiert, entwickelte Lana die Story zum vierten Teil. So sagte sie, dass sie zwar ihre Eltern und den Freund nicht zurückbringen könne, wohl aber diese zwei Filmfiguren: Neo und Trinity.
Thomas weiß nichts mehr von seinem Neo-Dasein
Die Produktion selbst zog sich hin, nachdem zwar Ende 2019 begonnen wurde, aber ab März 2020 die Covid-19-Pandemie für Verschiebungen sorgte. Gedreht wurde Matrix: Resurrections übrigens (wie bereits bei einigen Wachowski-Filmen zuvor) größtenteils in den Potsdamer Babelsberg Studios. Was final dabei herauskam, konnte sich Warner vermutlich aber auch nicht über den parallelen HBO-Start schönreden. Denn bei einem Budget von knapp unter 200 Mio. Dollar spielte der Film nur knapp 160 Mio. Dollar ein – ein finanzielles Desaster, wenn man Marketing-Kosten und Abgaben an die Kinos einberechnet.
Aber ist es auch ein künstlerisches Desaster? Hatten die Skeptiker recht? Die Kritiken waren äußerst gemischt. Die einen lobten den frischen gesellschaftspolitischen Ansatz sowie die Liebe zu den Figuren, während die anderen gar nicht wussten, an welcher Stelle sie anfangen sollten, um auszudrücken, wie schlecht sie ihn fanden. Und wenn man ehrlich ist, reiht man sich eher bei Letzteren ein. Ja, man merkt Lana die Liebe zu ihren Figuren (vor allem zu Neo und Trinity) an. Denn, und da setzt schon der größte Kritikpunkt an: Es geht praktisch nur um die beiden. Um die Zusammenführung des Liebespaares aus den ersten drei Filmen. Matrix: Resurrections ist so erschreckend inhaltsleer, dass man sich fragt, wie man das Ganze auf zweieinhalb Stunden auswalzen konnte. Es gibt nicht mal ein echtes Bedrohungsszenario. Nichts, gegen das Neo & Co. kämpfen müssten. Unbeholfen zimmerte man deshalb einen Quasi-Disput zwischen Neo und Niobe ins Drehbuch, um überhaupt mal eine dramatische Zuspitzung zu haben. Selbst die Maschinen desertierten mittlerweile (teilweise) zu den Menschen, was auch noch für ein unglückliches Men-in-Black-Zitat sorgt. Bedrohung geht von diesen mechanischen Kreaturen jedenfalls nicht mehr aus.
Der Psychiater hilft Thomas mit klugen Ratschlägen
Was bleibt, ist ein in vielen Kritiken lobend erwähnter Hang zum Selbstreferenziellen – und das gleich in doppelter Form. Denn zum einen reflektiert der vierte Teil praktisch die ersten drei Filme und zum anderen spiegelt er die widrigen Umstände, unter denen ein vierter Film überhaupt entstand. Selbst Warner Bros. als Studio wird genannt und auch, dass sich diese so lange um ein Sequel bemüht hatten, die Macher es aber immer wieder ablehnten. Die Entstehungsgeschichte von Resurrections wird im Auge eines anvisierten vierten Videospiels praktisch nacherzählt. Das ist zwar nett gemeinter Fanservice, hat aber mit der ursprünglichen Matrix-Philosophie so viel gemein wie Steven Seagal mit Schauspielkunst.
Wenn dann doch wenigstens die Actionszenen so innovativ wären wie damals. Doch 22 Jahre nach der Bullet-Time kann Matrix: Resurrections in diesem Bezug genau NICHTS hinzufügen. Auch diese Zeitverzögerungs-Szenen sind mittlerweile Standard und wurden schon in zu vielen Filmen bemüht. Hinzu kommt, dass die Kampfszenen nicht mal ansatzweise an die Größe aus Teil I oder Teil II heranreichen und dazu noch viel zu hektisch geschnitten sind.
Wiedersehen mit einer alten Freundin
Stolz war man darauf, dass man viele der ursprünglichen Cast-Mitglieder wieder verpflichten konnte – und dann verschenkt man sie derart wie im Falle des Merowingers, dessen Auftritt an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten ist. Apropos verschenkt: Die wichtigste Frage, die der vierte Teil berührt, ist jene, ob der Mensch überhaupt aus der Matrix herausgehen und ein Leben in unterirdischen Höhlen mit künstlichem Himmel leben möchte; ob also der schöne Schein „zugunsten“ eines Lebens unter eher rudimentären Umständen und der ständigen Gefahr, von den Maschinen entdeckt zu werden, verlassen werden will. Genau einmal stellt der Film diesen Konflikt dar und verlässt ihn viel zu schnell wieder.
Genau DIESE philosophische Diskussion hätte man aber viel intensiver führen können; hätte man beispielsweise auch Neo mal andenken lassen können. Verschenkt. Wie so vieles in Matrix: Resurrections. Zumal der Plan der Befreiung von Trinity dann auch dermaßen hanebüchen und konstruiert wirkt, dass man sich fragt, ob das wirklich noch die gleiche Wachowski ist, die den ersten Teil (mit)ersonnen hatte. Was bleibt ist ein überlanger, sich selbst viel zu sehr liebender Film, der über die eigenen Innovationen des ersten Teils stolpert und inhaltlich einfach unglaublich langweilig und beliebig ist. Ja, es ist schön, Keanu Reeves und Carrie-Anne Moss in ihren Rollen wiederzusehen. Aber das alleine reicht halt nicht. Und wenn man denkt, es kann nicht mehr schlimmer kommen, gibt’s noch die unlustigste Post-Credit-Szene aller Zeiten. Bitte, Warner Bros., nicht noch so ein Ding. Lasst das Franchise in Ruhe.
Matrix Resurrections wurde mit drei unterschiedlichen RED-Kameras aufgenommen, der Komodo, Monstro und der Ranger. Die Ausgangsauflösungen lagen demnach in 6K und 8K vor, was für das Digital Intermediate auf 4K heruntergerechnet wurde. Entsprechend haben wir es mit einer nativen 4K-Scheibe zu tun, die im Nachgang noch mit HDR10 und Dolby Vision versorgt wurde. Die REDs sind bekannt für ihren eher digitalen und glatteren Look, was man der UHD Blu-ray von Resurrections durchaus ansieht.
Als analog kann man das Bild nicht bezeichnen. Selbst in den vielen dunklen Szenen bleibt alles sehr clean und rauscharm. Apropos dunkel: Die nächtlichen und düsteren Szenen erscheinen gegenüber der BD etwas aufgehellt(er). Das sorgt für mehr Durchzeichnung, aber auch für einen leichten Brauneinschlag im Bereich unter 10% Helligkeit. Apropos farblicher Einschlag. Wie die Blu-ray auch, weist die UHD-BD in den kühleren Szenen eine ganz leichte Blautendenz im Schwarz auf. Gut zu sehen, wenn Neo vor dem Spiegel steht und sich sein Bart leicht bläulich zeigt (23’00). Das ist allerdings sichtbar als Stilmittel zu sehen.
Die 4K-Scheibe hat ein kontrastreicheres und kräftigeres Bild
In Abgrenzung zur Blu-ray darf gesagt werden, dass die UHD-BD ihr Full-HD-Pendant in allen Belangen übertrifft. Vor allem die Auflösung ist sichtbar besser. Die Anzugjacke bei 54’34 ist ohne jedes Encoding-Problem und zeigt die feinen Linien klar definiert. Auch der Ledersessel, auf dem Morpheus sitzt, hat eine griffigere Textur. Und wenn wir noch ein Kapitel weitergehen, sind die Gitter über den Lichtern in der Mitte bei 63’01 klarer zu erkennen. Die Definition der roten Lichtquellen rechts oben sowie die Spitzlichter und die Details auf dem Monitor an der rechten Seite schlagen in der Szene die Blu-ray deutlich. Müßig zu sagen, dass die Banding-Schwierigkeiten im Schein der Taschenlampen zu Beginn kein Thema mehr sind. Dolby Vision arbeitet in den vielen dunklen Szenen die Kontraste noch etwas harmonischer heraus. Aber auch HDR10 macht hier schon einen guten Job.
Es geschehen noch kleinere Wunder. Nachdem die deutsche Atmos-Fassung auf der amerikanischen UHD Blu-ray extrem fehlerbehaftet war (es fehlten komplett die Signale für die hinteren Heights, teils wurden Effekte falsch gesetzt, teils fehlten Geräusche komplett auf allen Speakern), konnte durch die spätere Veröffentlichung der Blu-ray und UHD Blu-ray hierzulande noch eingegriffen werden. Das Feedback, das von dieser Stelle an Warner gesendet wurde, fruchtete. Danke an die deutsche Presseagentur und die zuständige Stelle bei Warner, die hier offene Ohren hatten und dafür sorgten, dass das Problem behoben wurde. Denn es IST behoben.
Kurz vorab noch eine kleine Zusammenfassung einiger Fehler, welche die US-Disk auf der enthaltenen deutschen Tonfassung hatte:
Der Helikopter zu Beginn war nur über die vorderen Heights zu hören und wanderte nicht im Raum.
Die Vertonung des Spratzeln an der Leuchtreklame war falsch.
Wusch-Sounds bei Saltoschlägen der Filmfiguren fehlten.
Die Explosion bei 33’30 wies nicht diese typischen Matrix-Dimensionsverzerrungsgeräusche auf
Zuggeräusche von oben, obwohl der Zug UNTERHALB der Kamera fuhr (43’20).
Der Maschine bei 78’30 fehlte das Spratzeln etc.
Der Sound wurde für die deutsche Veröffentlichung glücklicherweise korrigiert
All das ist jetzt behoben und der deutsche Ton ist dem englischen absolut ebenbürtig. Geräuscheffekte, Tiefbasseinsatz, 3D-Sound-Nutzung – all das ist jetzt analog zum Originalton in toller Qualität und Dynamik vorzufinden. Wir dürfen uns also freuen über unglaubliche viele Helikoptergeräusche, die über die Heights wandern, als könne man die Hubschrauber vom Himmel picken. Wir freuen uns über coole Wuschsounds in den Kampfkunsteinlagen und über das geniale Spratzeln in der extrem dynamischen Explosion bei 33’30. Der Bass packt kräftig zu und die Dynamik ist wirklich gut. Könnte der LFE noch ein wenig heftiger agieren? Vielleicht. Vielleicht ist das hier kein neuer Godzilla vs. Kong, aber dafür gibt es eine absolut hervorragende Ortung der sehr fein differenzierbaren und äußerst innovativen Geräuscheffekte.
Gerade die höherfrequenten Sounds (Klirren, Klimpern, metallenes Klicken) sind fantastisch vertont und klingen wirklich prickelnd. Auch der Zug bei 43’20 klingt nun echt und wird nicht über die Heights wiedergegeben. Die Rakete bei 48’40 ist nun zu hören und auch der Choralgesang bei 53’40 kommen logisch nachvollziehbar aus den Heights. Klasse auch, dass die Maschine bei 78’30 jetzt das elektronische Summen in Verbindung mit dem fetten Spratzeln liefert. Ebenso klasse, dass griffige Geräusch der herunterfallenden Patronenhülsen nach gut 128 Minuten. Vielleicht fehlt am Ende noch ein wenig mehr Bums, aber insgesamt kann man sich diese Tonspur wirklich gut anhören.
Im Bonusmaterial von Matrix: Resurrections befinden sich insgesamt sieben Featurettes, von denen das letzte noch mal in mehrere Teile aufgesplittet ist und eine Gesamtlaufzeit von gut 50 Minuten hat. In „Niemand kann erfahren …“ versuchen die Darsteller, die Matrix zu erklären – mehr oder weniger erfolgreich. „Die Matrix wiedererwecken“ ist eine Rekapitulation über die Entstehung des vierten Teils und zeigt, wie engagiert und froh Reeves und Moss über die neuerliche Beteiligung sind. Lana Wachowski erzählt außerdem auf sehr persönliche und bewegende Weise, wie ihr Leben als Transgender-Person, bzw. die Schwierigkeiten als solche in der Gesellschaft sie immer wieder in eine Flucht in ihre Fantasie zwang. „Neo x Trinity“ lässt Reeves und Moss noch mal an die Zeit des ersten Teils zurückerinnern und „“ führt die neuen Charaktere etwas ein. „Matrix 4 Life“ lässt ein wenig Nostalgie aufkommen, wenn die Familie wieder zusammenkommt. „Ich kann immer noch Kung-Fu“ vermittelt die Begeisterung an und während der Fightszenen und im neunteiligen Featurette werden einzelne Filmelemente analysiert – bspw. der waghalsige Sprung von Reeves und Moss von einem Hochhaus.
Gesamtbewertung Matrix: Resurrections (73%)
Für Lana Wachowski mag Matrix: Resurrections so etwas wie die gewünschte Therapie von ihren zweifelsohne schweren Verlusten gewesen sein. Für den Zuschauer reicht dieser Hintergrund aber nicht aus, um den Film gut zu finden. Dafür ist die Story zu belanglos, die Action zu gewöhnlich und der selbstreferenzielle Bezug irgendwann zu anstrengend. Man muss es einfach so sagen: Der vierte Matrix-Film fügt dem Universum rein gar nichts hinzu und ist schlicht unnötig gewesen.
Unnötig waren die Probleme des dt. Atmos-Sound der US-Disk, die nun glücklicherweise komplett behoben wurden. Die deutsche Fassung ist nun ebenso gut wie die englische und kann mit tollen Geräuscheffekten auf allen Ebenen, einer sehr guten Differenzierung und sehr guter Dynamik punkten. Das Bild der UHD Blu-ray ist zudem hervorragend und deutlich besser als die Blu-ray.
Die Roku-Familie heißt die Discovery+ TV-App willkommen. Das Streaming-Portal versorgt Fans mit Inhalte aus den Rubriken Lifestyle, True Crime, Abenteuer, Wissenschaft uvm.
Ab heute kann die discovery+ App auf den Roku Streaming Geräten installiert werden. Über das Entertainment-Portal erhaltet ihr Zugriff auf beliebte Formate von Warner Bros. Discovery, unter anderem auch auf die neue Show „Katzenberger @Work“ mit Daniela Katzenberger – also wenn das kein Grund für ein Abo ist. Neben allerlei „trashy“ Formaten liefert uns die Plattform auch Zugriff auf spannende Unterhaltung, wie z.B. die beliebten Reality-TV-Serien „Fang des Lebens“, „Goldrausch“, „Steel Buddies“, „Asphalt Cowboys“ uvm., welche man unter anderem von DMAX kennt.
True Crime, Abenteuer, Live-Sport uvm.
Discovery+ bietet auch viele exklusive Formate || Bild: Discovery
Dazu gesellen sich Serien aus den Bereichen Wohnen und Essen, True Crime, Paranormales, Wissenschaft, Technik und Umwelt. Es gibt sogar Live-Sport, unter anderem die Tour de France, die Fußball-Bundesliga der Frauen, Ski Alpin, Handball, Tennis und eine Vielzahl an Dokumentationen. Und wer es ermüdend findet, sich immer neue Inhalte über die Discovery+ Streaming-App auswählen zu müssen, kann einfach die linearen TV-Sender DMAX, TCL, Home & Garden TV, TELE 5, Eurosport 1 und Eurosport 2 abrufen. Alles enthalten in der App!
Discovery+ mit und ohne Werbung
Live-Sport ist bei Discovery+ auch dabei, unter anderem die Tour de France, Ski Alpin, Handball, Tennis uvm. || Bild: Discovery+
Die Discovery+ App ist natürlich kostenlos, deren Nutzung setzt jedoch ein aktives Abonnement voraus. Dieses ist für 5.99 Euro im Monat verhältnismäßig günstig. Es gibt sogar eine werbeunterstützte Variante für nur 3.99 Euro im Monat. Hier kann, wie der Name schon sagt, Werbung in Live-Streams und On-Demand-Inhalten eingeblendet werden. Beide Versionen sind auch als Jahres-Abonnement zum Vorteilspreis von 39.99 Euro (werbeunterstützt) oder 59.99 Euro (werbefrei) erhältlich. Über die Roku Streaming-Player, können jedoch nur die Monats-Abos abgeschlossen werden.
Erhältlich für alle Roku Streaming-Player
Verfügbar ist Discovery+ auf allen, bereits in Deutschland erschienenen Streamingplayern von Roku, darunter den kompakten 🔗 Roku Streaming Stick 4K (UVP 59,99 EUR), den Express Modellen 🔗 Roku Express und 🔗Roku Express 4K, die einen regulären TV schon ab 29,99 EUR smart machen, und der 🔗Roku Streambar (UVP 149,99 EUR), welche Streaming-Player und Soundbar verbindet.
Samsung hat diese Woche die Monitore der Reihe ViewFinity S8 vorgestellt. Sie lösen mit 4K auf und unterstützen auch HDR. Zielgruppe sind vor allem Kreative.
Laut Samsung handele es sich um die weltweit ersten Monitore ihrer Art, die UL-zertifiziert für ihre matten und blendungsfreien Displays seien. Es sollen also Spiegelungen und Reflexionen minimiert werden. Die Samsung ViewFinity S8 (Modell: S80PB) erscheinen mit Diagonalen von 27 und 32 Zoll. Sie lösen jeweils mit 3.840 x 2.160 Pixeln (UHD) auf und decken den DCI-P3-Farbraum zu 98 % ab.
Dabei ist der ViewFinity S8 mit 32 Zoll von der VESA für DisplayHDR 600 zertifiziert. Beim Monitor mit 27 Zoll ist es immerhin noch DisplayHDR 400. Beide Varianten nutzen IPS-Panels und sind Pantone-validiert. Das heißt, sie können über 2.000 Farben akkurat darstellen. Das gilt auch für 110 Hauttöne, die Bestandteil des Pantone SkinTone Guides sind. Über die Monitore können via USB-C auch externe Geräte mit bis zu 90 Watt aufgeladen werden.
Die Samsung ViewFinity S8 erscheinen mit 27 und 32 Zoll Diagonale.
Laut Samsung ergänzen die neuen ViewFinity S8 bereits veröffentlichte Modelle aus dem Jahr 2022 wie die S61B und 2021er-Modelle wie die S95UA, S80UA, S80A, S70A, S65UA, S60UA und S60A. Die neuen ViewFinity S8 (S80PB) sollen an Ende Juni 2022 im internationalen Handel zu finden sein. Konkrete Preise für den deutschen Markt nannte Samsung allerdings leider noch nicht.
Technische Daten des Samsung ViewFinity 8
Model
S80PB
Display
Screen Size
32”, 27’’
Resolution
3,840 x 2,160 (UHD)
Panel type
IPS
Color Gamut (DCI Coverage)
DCI-P3 98 %
HDR
32’’ – HDR600, 27’’ – HDR400
Peak Brightness (Typical)
32’’ – 600 cd/㎡, 27’’ – 400 cd/㎡
Response Time
5 ms (GtG)
Contrast Ratio
1.000:1 (Typ.)
Viewing Angle
178° (Horizontal) / 178° (Vertical)
Color Support (16.7M/1B)
Max 1.07B
Features
Intelligent Eye care
Adaptive Picture / Eye Saver Mode / Flicker Free
Picture-In-Picture
Yes
Picture-By-Picture
Yes
Stand Type
HAS (Height Adjustable Stand)
Tilt / Swivel / Pivot
Yes
Wall Mount
100×100
Interface
Connectivity
1 Display Port / 1 HDMI / 1 USB-C / USB Hub 3.0 (3 Dn)
Disney+ erfüllt Superhelden-Fans einen Wunsch: So halten im Juli beim Streaming-Anbieter zahlreiche „Spider-Man“-Filme Einzug. Außerdem gibt es exklusive Neuankündigungen.
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Disney+ hatte ja bereits seine Neuzugänge für den Juli 2022 vorgestellt. Doch nun reicht man gleich noch ein paar der spannendsten Titel nach. Demnach halten auch noch am 1. Juli 2022 die Sony-Produktionen „Venom“, „The Amazing Spider-Man“ sowie „The Amazing Spider-Man 2“ Einzug. Auf weiteren Stoff müssen die Fans des Netzwschwingers glücklicherweise gar nicht lange warten.
Denn schon ab dem 8. Juli 2022 stoßen auch noch „Spider-Man“, „Spider-Man 2“ und auch „Spider-Man 3“ hinzu. Damit nicht genug: Auch „Spider-Man: Homecoming“ wird ab jenem Datum bei Disney+ zu finden sein. Dieser Film gehört ja auch offiziell zum Marvel Cinematic Universe (MCU). Fans von Animationsfilmen dürften begrüßen, dass ab dem selben Datum noch „Spider-Man: A New Universe“ (Originaltitel: „Spider-Man: Into the Spider-Verse“) hinzustößt.
Komplett ist das Angebot bei Disney+ aber freilich dadurch noch nicht: Es fehlen weiterhin „Spider-Man: Far From Home“ sowie die jüngste Fortsetzung „Spider-Man: No Way Home“. Letzterer startet im September aber erst einmal in einer erweiterten Schnittfassung erneut im Kino.
Disney kündigt weitere Exklusivtitel für 2022 und 2023 an
Disney hat zudem weitere Neuheiten für den nächsten Monate bzw. die Jahre 2022 und 2023 in Aussicht gestellt. Exemplarisch nennen wir einmal den Psycho-Thriller „The Patient“ mit Steve Carell und Domhnall Gleeson. Aber auch die Animationsserie für Erwachsene „Solar Opposties“ wird mit einer neuen Staffel bedacht. Wer es mehr auf Horror abgesehen hat, kann die zweite Staffel der Anthologie-Serie „American Horror Stories“ genießen.
Letzten Endes ist da einiges in Produktion, die Startzeitpunkte der unten genannten Titel werden in den Jahren 2022 und 2023 liegen. Man sieht, dass Disney+ also seine Abonnenten regelmäßig mit neuen Titeln beglücken will. Zumal man da ja auch noch neue Marvel- und Star-War-Serien wie „She-Hulk“ und „Ahsoka“ in der Mache hat.