Sky Deutschland und DAZN fielen zuletzt durch Preiserhöhungen auf. Ein Kombi-Paket zum vergünstigten Preis soll nun wieder Kunden anlocken.
Insbesondere DAZN langte ordentlich hin: Der Sport-Streaming-Anbieter verdoppelte einige Preise nahezu. Das dürfte einigen Abonnenten sicherlich zu viel des Guten gewesen sein. Sky wiederum verlor in der Vergangenheit viele Übertragungsrechte an Konkurrenten – wie eben DAZN. Wer sich also als Fußballfan versteht und möglichst viele Partien verfolgen will, kommt um mehrere Abonnements gar nicht drumherum.
Etwas günstiger wird das im Falle von DAZN und Sky nun durch das „Sky Bundesliga Paket“, das sich in Kombination mit einem Jahresabonnement von DAZN zu einem reduzieren Preis buchen lässt. Für 12 Monate Laufzeit zahlen geneigte Zuschauer dann insgesamt für beide Angebote zusammen 38,99 Euro. Das Kombi-Angebot beinhaltet konkret das Sky Bundesliga-Paket (inkl. Sky Entertainment) und das DAZN-Komplettangebot mit App und linearen Kanälen für Satellit und Kabel in einem Jahresabonnement.
Aus dem Sky Ticket ist WOW geworden – auch dort gibt es den neuen Sender
Leider ist dieses Angebot zeitlich befristet und kann nur bis 30. September 2022 gebucht werden. Außerdem steht es nur Neukunden offen. Das Sky-Bundesliga-Paket umfasst alle Bundesligaspiele an Samstagen inklusive der Original Sky Konferenz und dem tipico Topspiel der Woche. Enthalten sind auch alle Spiele der 2. Bundesliga. Auf DAZN können Fans beispielsweise den Freitag- und Sonntagsspielen der Bundesliga sowie der UEFA Champions League inklusive Konferenz und der UEFA Women’s Champions League folgen.
Sky ruft neuen Sender Sky Showcase ins Leben
Ergänzend hat Sky obendrein noch den Start des neuen 24-Stunden-Senders Sky Showcase bestätigt. Da hatten wir ja schon darüber berichtet, dass der Pay-TV-Anbieter zahlreiche neue Kanäle etabliert. Sky Showcase startet am 4. August 2022 und wird Inhalte aus der ganzen Entertainment-Welt von Sky auf dem Sendeplatz 100 bündeln. Dort will man quasi Appetit auf das ganze Programm machen.
Der Sender ist im Entertainment-Paket auf Sky Q enthalten oder mit WOW Serien bzw. WOW Filme & Serien nutzbar. Sinn und Zweck des Ganzen ist es, dort Highlights zu bündeln. Dazu wird etwa auch „House of the Dragon“, das Prequel zu „Game of Thrones“ zählen.
Amazon hat im Rahmen des Prime Day die beliebten 4K Streaming-Player Nvidia Shield TV sowie den Nvidia Shield TV Pro im Preis gesenkt. Die Heimkino-Alleskönner können aktuell ab 119.99 Euro erworben werden.
Wer lediglich einen Streaming-Player mit 4K und HDR sucht, der einfach via HDMI angeschlossen wird und nur die beliebten Streaming-Plattformen wie Netflix, Prime Video, Disney+, Apple TV+ usw. wiedergeben soll, der sollte die Angebote zu Amazons Fire TV-Geräten genauer ansehen:
Der Samsung The Freestyle ist in unserem Testlabor angekommen! Wir haben den kompakten, smarten LED-Beamer für euch getestet und sind positiv überrascht!
Bereits beim „The Premiere“ Laser-Heimkinoprojektor von Samsung dachten wir uns: „Kann Samsung überhaupt Projektoren?“. Ein umfänglicher Test belehrte uns eines Besseren. Angestachelt von diesem Erfolg, wagt sich der koreanische Elektronikhersteller jetzt in das Marktsegment der kompakten und mobilen Lifestyle-Beamer. Mit dem „The Freestyle“ ist man nicht mehr zwangsweise an einen Platz gebunden und kann den Projektor innerhalb der Wohnung an verschiedenen Orten schnell und unkompliziert einsetzen. Doch nicht nur das. Die kompakten Maße und das durchdachte Standfuß-Design machen den „The Freestyle“ auch zum perfekten Entertainment-Begleiter für unterwegs. Doch fangen wir erst einmal damit an, was uns der Projektor auf dem Papier alles bietet.
Spezifikationen des The Freestyle LED-Beamers
Beim The FreeStyle handelt es sich um einen kompakten DLP-Projektor mit Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080) und Unterstützung für HDR (HDR10 & HLG). Eine LED-Lichtquelle liefert eine maximale Farbhelligkeit von 550 cd/m² und verspricht eine minimale Lebensdauer von 20.000 Betriebsstunden. Bedeutet, ihr könntet den The Freestyle über 10 Jahre hinweg jeden Tag bis zu 5 Stunden nutzen, ohne, dass sich die Lichtleistung verschlechtert. Die Bilddiagonale wird über den Abstand zwischen Leinwand und Projektor bestimmt und kann zwischen 30 (76,2 cm) und 100 Zoll (2.54 Meter) betragen (Projektionsverhältnis 1.2:1). Als Allround-System verfügt der The Freestyle über eine 360° Klanglösung mit einem 2-Kanal-Lautsprecher mit 5 Watt Leistung. Als Betriebssystem hat man sich für Tizen OS entschieden, welches auch auf Samsungs TV-Geräten zum Einsatz kommt. Der Projektor misst gerade einmal 102 x 172 x 95 mm und wiegt nur 800 Gramm.
Lieferumfang, Inbetriebnahme und Bedienung
Lieferumfang des The Freestyle Projektors von Samsung
Bereits die Verpackung, stimmt uns darauf ein, was uns erwartet. In einem Karton dieser Größe würden wir vieles, aber kein komplettes Projektoren-Setup vermuten. Wie auch bei den TV-Geräten, Soundbars und anderen Endgeräten für Kunden, verzichtet Samsung mittlerweile auf einen mehrfarbigen Druck auf dem Karton. Der beige-braune Karton mit minimalem, weißem Schriftzug zeigt, Samsung denkt auch ökologisch. Im Karton enthalten ist der kompakte Full-HD-LED-Projektor, die dazugehörige Fernbedienung, ein USB-Anschlusskabel samt Adapter, ein kleiner Kabelführungs-Clip und eine Abdeckung für das Objektiv aus durchsichtigem, mattem Plastik. Eine kleine Dokumentation und Schnellstart-Bedienungsanleitung gibt es auch noch.
Für unseren Geschmack hätte noch ein HDMI zu Mini-HDMI-Adapter in den Lieferumfang gepasst. Diesen müsst ihr euch leider selbst kaufen, solltet ihr externe Geräte wie einen 4K Blu-ray-Player, Spielekonsole oder PC mit dem Gerät verbinden wollen. Aber halb so schlimm. Die Anleitung für den Schnellstart besteht aus einer kleinen Seite und zeigt uns auch wirklich alles, was wir zur Inbetriebnahme des The Freestyle wissen müssen. USB-Kabel an den Beamer anschließen, Stromadapter in die Steckdose und mit einem Klick auf die An/Aus-Taste der Fernbedienung fährt das Gerät hoch. Man sollte nur darauf achten, dass der Beamer auf einem gerade Untergrund aufgebaut wird und der vertikale Versatz des Bildes nicht zu extrem ist.
Große App-Auswahl ohne Lücken
Die Erstinstallation ist gewohnt einfach und führt den Nutzer Schritt für Schritt durch die Einrichtung des Geräts. Wir verbinden uns mit dem WLAN, installieren zusätzliche Apps (die meisten Streaming-Apps wie Netflix, Prime Video, Disney+, Apple TV+, WOW usw. sind eh bereits vorinstalliert) und müssen hier und da natürlich noch den AGBs zustimmen. Der ganze Prozess lässt sich vereinfachen, wenn man die SmartThings-App nutzt und das Gerät mittels angezeigten QR-Code fast komplett automatisch einrichten lässt. Nach weniger als 5 Minuten war das Gerät einsatzbereit.
Das Bild passt sich komplett automatisch an die Projektionsfläche an. Ganz egal, ob es sich um eine Hauswand, eine Beamer-Leinwand oder ein gespanntes Bettlanken handelt. Hauptsache, der The Freestyle kann mit einer ebenen Fläche arbeiten. Der Projektor verfügt nicht über einen Zoom, dafür über eine automatische vertikale und horizontale Keystone-Korrektur sowie über einen Autofokus, der Bild und Schrift scharf stellt. Wie schon erwähnt, verändern wir die Bildgröße mit der Entfernung zur Leinwand. Aus einer Entfernung von 0.8 Metern erhalten wir 30 Zoll in der Diagonalen, aus 2.7 Metern Entfernung erwartet uns schickes Heimkino mit 100 Zoll (2.54 Meter) Diagonale. Wenn ihr die Position des Projektors verändert, z.B. den Raum wechselt, stellt sich das System automatisch auf die neue Projektionsfläche ein und das innerhalb wenigen Sekunden. Samsung liefert auch hier seinen Kunden ein unkompliziertes „Plug & Play“-Erlebnis.
Einfach schick: The Freestyle All-in-One-Projektor von Samsung
Die Bedienung der Tizen OS-Menüoberfläche funktioniert gewohnt intuitiv und zum größten Teil ohne Probleme. Nach der ersten Installation, als noch Firmware- und App-Updates installiert wurden, stockte die Bedienung immer mal etwas. Wir hatten jedoch das Gefühl, nach abgeschlossenen Aktualisierungen, funktionierte das System noch besser als zu Beginn. Selten reagiert die Fernbedienung etwas bockig. Das fällt dann eher auf, wenn man seine Login-Daten in eine Streaming-App eingibt. Man verzeiht es „dem Kleinen“ aber schnell, wenn dieser mal einen Tastendruck nicht erkennt. Es hilft auch sicherlich, den internen Akku der Fernbedienung via USB-C komplett aufzuladen, damit die Remote bestmöglich ihren Dienst verrichten kann.
Die Fernbedienung des The Freestyle hat einen integrieten Akku (Aufladen via USB-C) und reagiert manchmal etwas träge
Der Vollbild-Startbildschirm von Tizen OS kann zum Teil an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. So sortierten wir uns z.B. unsere Apps neu und werfen ungenutzte Programme einfach raus. Sieht einfach aufgeräumter aus. Komfort-Features wie eine aktive Content-Vorschau, Channels, die Inhalte der Streaming-Apps anzeigen und einen Bereich für „Sponsored Content“ gibt es auch. Das Quick-Menü, welches am unteren Bildschirmrand angezeigt wird, gewährt und Zugriff auf die wichtigsten Einstellungen. Das komplette Einstellungsmenü ist immer noch gleich aufgebaut. So finden sich Samsungs-Fans gleich zurecht.
Alles in allem ist auf eine super einfache Bedienung und Einrichtung ausgelegt. Man wird vom System nicht im Stich gelassen, damit nicht nur Technik-Buffs, sondern auch Elektronik-Einsteiger schnell ihre audiovisuelle Freude mit dem Full-HD-HDR-Projektor haben können!
Key-Feature: Mobilität
Der Samsung The Freestyle ist jetzt nicht unbedingt darauf ausgelegt, in einem professionellen Heimkino seine Dienste zu verrichten oder als Dauer-Ersatz für ein TV-Gerät zu dienen (wobei wir uns Letzteres noch besser vorstellen könnten). Das Konzept des Beamers schreit förmlich: „Ich will raus!“. Bevor wir mit dem Gerät jedoch die große weite Welt erkunden und sicherlich für staunende Gesichter sorgen, müssen wir uns um die mobile Stromversorgung kümmern. Das System hat leider keinen integrierten Akku und kann ab Werk nur über eine Steckdose oder einen USB-C-Anschluss (mindestens 50 Watt) mit Strom versorgt werden. Samsung hat bereits einen Akku-Stand als Zubehör in Planung, dieser war zum Zeitpunkt des Tests jedoch noch nicht erhältlich. Wir haben uns einfach mit einer Powerbank mit USB-C-Anschluss beholfen. Diese muss mindestens 50 Watt liefern und schon könnt ihr das Gerät überall einsetzen. Man kann ca. rechnen, dass man mit 10.000 mAh den The Freestyle eine Stunde nutzen kann. Mit unserer Powerbank mit 25.000 mAh schaffen wir also ganz locker einen Film oder 7 Folgen unserer Lieblingsserie.
Im optionalen Case lässt sich der Beamer samt Objektivdeckel sicher transportieren (IP55)
Um das Gerät unbeschadet von A nach B transportieren zu können, gibt es zum einen den im Lieferumfang befindlichen Objektivdeckel und das optionale Freestyle-Case, welches derzeit nur in Grün erhältlich ist. Dieses ist leicht, kompakt und bietet Schutz vor Staub und Wasser, was die IP55-Zertifizierung bestätigt. Das Case ist unserer Auffassung nach ein Must-have, wenn man sich den Projektor anschafft. Kostet derzeit auch nur um die 50 Euro. Powerbank, USB-Kabel und Fernbedienung verstaut ihr einfach im Rucksack, Handtasche oder Brustbeutel.
Bildqualität des The Freestyle
Auf dem Papier bringt der Projektor im HDR-Bildmodus 550 Lumen an Helligkeit. Diese werden aber sicherlich nicht im vollen Umfang von der Leinwand oder Projektionsfläche zurückgeworfen. Wir haben Werte von bis zu 300 cd/m² gemessen, welche von einer normalen Projektor-Leinwand zurückgeworfen wurden. Eine Hauswand reduziert diesen Wert auf um die 230 cd/m². Hier kommt es sicher auch auf die Oberflächenbeschaffenheit an. Bei Tageslicht oder bei zu viel künstlichem Licht kann man eine kontrastreiche Bilddarstellung leider vergessen. Dafür liefert das Gerät zu wenig Helligkeit. Übrigens, auch große Heimkino-Projektoren, schaffen meist keine gute Bilddarstellung bei Tageslicht. Eine Verdunkelung des Raums ist somit Voraussetzung für den optimalen Film- und Seriengenuss.
Bei Anspruchsvollen Filmszenen, wie hier bei Doctor Strange: Multiverse of Madness, können Details in den Farbspitzen auch mal etwas untergehen
Sobald die Nacht anbricht, kann man sich mit dem „The Freestyle“ jedoch frei bewegen. Auf jeder (scheinbar) glatten Oberfläche lässt sich ein Bild mit 30-100 Zoll werfen. Der Schwarzwert des Projektors lässt sich leider nicht wirklich optimieren, dafür fehlt es dem Gerät einfach an der entsprechenden Hardware. Bedeutet, ihr bekommt eher ein Grau als ein richtiges Schwarz geliefert. Im Kontrast mit der hervorragenden Farbdarstellung fällt dieser Nachteil nicht zu sehr ins Gewicht. Bereits ab Werk, liefert uns das Gerät im Standard und Filmmodus sehr gute Bildeinstellungen. Wer auch bei einem Lifestyle-Gerät wie dem The Freestyle das Maximum herausholen möchte, der kann sich noch an den umfänglichen Bildeinstellungs-Möglichkeiten samt 10-Punkt Weißabgleich austoben.
Der The Freestyle kann im Ambient Mode auch einfach nur als visuelles Accessoire im Raum wirken
Wir empfehlen immer, solltet ihr die Projektionsfläche wechseln und diese eine etwas andere Farbgebung besitzen, nutzt die intelligente Kalibrierung (mit kompatiblem Smartphone) um die Farbdarstellung an die Hintergrundfarbe anzupassen. Wir hatten übrigens den Eindruck, dass der Projektor mit HDR-Material (HDR10 oder HLG) weitaus besser zurechtkommt, als mit SDR (Standard Dynamic Range) Videomaterial. Da ist es doch gut, dass HDR mittlerweile fast zum Standard in der Streaming-Welt gehört. Denn die erhöhte Farbhelligkeit bei HDR liefert uns einen viel besseren Kontrast und Dynamikeindruck.
Die Wiedergabe von Inhalten mit unterschiedlicher Bildwiederholungsrate ist für den kompakten Beamer scheinbar kein Problem. Der Bildprozessor liefert uns bei Gaming mit 60p sowie bei 24p-Filmen eine optimale Darstellung ohne Bildstottern. Von den Bildverbesserungs-Algorithmen haben wir uns etwas distanziert, da wir mit den vorgegebenen Einstellungen sehr zufrieden waren. Lediglich den Bildschärfe-Einstellungen haben wir etwas mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Hier aber auch mit moderaten Werten, z.B. Judder-Minderung: 3.
Mit dem The Freestyle HDR-Projektor einfach Filme und Serien an die Decke projizieren und im Liegen genießen!
Die Bildschärfe des The Freestyle erscheint uns auf den ersten Blick etwas durchschnittlich. Das liegt zum einen sicherlich daran, dass man mittlerweile doch 4K UHD Auflösung gewöhnt ist, zum anderen an der Trapezkorrektur, die in den meisten Einsatz-Szenarien zum Einsatz kommt. Lediglich wenn man den Beamer in einem 90°-Winkel zur Leinwand ausrichtet, sollte das Bild ohne Korrektur dargestellt werden können (z.B. auch wenn man gerade nach oben an die Decke projiziert). Bei Bewegtbildern fällt die etwas geringere Bildschärfe im Vergleich mit mobilen Projektoren der Mitbewerber definitiv weniger auf. Man muss dem Freestyle jedoch hoch anrechnen, dass die Trapezkorrektur über die gesamte Bildfläche eine einheitliche Bilddarstellung abliefert. Keine Unschärfen an den Rändern, Ghosting oder flimmernde Kanten. Daumen hoch!
Gaming
Wie cool ist es, in unter einer Minute ein 100 Zoll-Bild an die Wand werfen zu können? Wir verraten es euch: sehr cool! Auf der Veranda, im Keller, der Garage, oder in einer Hütte in den Alpen – Zocken ist mit dem The Freestyle ein kleines/großes Highlight. Voraussetzung? Ihr kauft euch einen HDMI zu Mini-HDMI-Adapter und ihr habt natürlich eure Spielekonsole dabei. Diese wird in der Regel Strom benötigen, was den Einsatz dann doch etwas einschränkt. Denn beim Zelten in der Wildnis würde man dann doch eine ganz schön große Power-Station benötigen. In unseren Augen sollte man es beim Gaming auf dem „The Freestyle“ eher casual halten. Verbindet euer Smartphone via Screen Mirroring, einen Apple TV 4K oder eine Nintendo Switch. Eine PS5, PC oder Xbox Series X mit dem Projektor verbinden? Ergibt irgendwie nicht so viel Sinn, da sich hier die Welten „Lifestyle“ und „High End / Next Generation dann doch etwas beißen.
Gaming, z.B. mit der Nintendo Switch Konsole, passt irgendwie perfekt zum The Freestyle
Auch der von uns gemessene Input-Lag sagt uns ganz klar, hier ist eine Runde Mario Kart angesagt. Der Input-Lag wurde im Gaming-Modus mit 43ms gemessen. Ein absolut spielbarer Wert. Von den anderen Bildmodi muss man beim Gaming jedoch Abstand halten. Hier steigt der Input-Lag auf über 100ms und die Eingabeverzögerung macht sich bemerkbar.
Der Sound
Würde man euch eine große Dose Pfirsiche in die Hand drücken und sagen, da kommt der optimale Heimkino-Sound raus, würdet ihr die Person für verrückt erklären. Genau so ist es auch beim „The Freestyle“. Wie soll ein so kleines Gerät einen Klang abliefern, wie wir ihn von einer Surround-Sound-Anlage oder Soundbar erwarten?
Selbst wenn sich die Audio-Spezifikationen nicht sehr beeindruckend lesen, ist es doch verblüffend, was für ein Klang aus dem „Kleinen“ kommt. Mitten und Höhen werden detailliert dargestellt, der Bass fehlt leider. Aber das ist auch gar nicht schlimm, denn wer einen besseren Sound möchte, kann einfach eine Bluetooth-Box, Kopfhörer oder Soundbar mit dem The Freestyle verbinden. Sehr cool: dank „Dual Audio Support“ könnt ihr zwei Lautsprecher oder zwei Kopfhörer via Bluetooth mit dem Projektor verbinden. Der Einsatz eines Kopfhörers ist unserer Auffassung nach auch die beste Option, sofern man allein oder mit zwei Personen das kleine Entertainment-Wunder nutzt.
Und für den alltäglichen Gebrauch, ein paar Folgen der Lieblingsserie oder eine Runde Gaming reicht der integrierte 5 Watt-Lautsprecher mit „360° Klang“ locker aus!
Testfazit Samsung The Freestyle SP-LSP3:
Mit „The Freestyle“ lässt sich Samsung jetzt auch im Projektoren-Segment mit einem Lifestyle-Produkt blicken. Das Modell richtet sich ganz klar an diejenigen, die auf unkomplizierten, flexiblen Spaß aus sind. Sobald es dunkel wird, oder der Raum entsprechend von Lichtquellen geschützt wird, geht es schon los. Der LED-Projektor ist in wenigen Sekunden bereit und liefert uns audiovisuelle Unterhaltung auf 30-100 Zoll. Durch das Standfuß-Konzept, ist eine Projektion auf fast allen glatten Flächen möglich. Egal, ob Leinwand, Hauswand, die Decke des Wohnzimmers oder die Seite eures Camper-Vans. Eine „Unterhaltungsfläche“ sollte sich so ziemlich überall finden.
Heimkino-Profis werden aufgrund der schwachen Lichtleistung ganz klar am The Freestyle vorbeilaufen. Dagegen kann sich die Farbdarstellung bei so einem kompakten Gerät wirklich sehen lassen. Selbst die integrierte 360° Audiolösung liefert uns einen ungeahnt, guten Sound. Wer die akustischen Schwächen in den niedrigen Klangfrequenzen nicht verkraftet, verbindet einfach einen externen Lautsprecher oder Soundbar via Bluetooth mit dem Projektor. Wir sind mit „The Freestyle“ maximal flexibel und ein Film, Serie oder eine Runde Zocken auf dem Full-HD-HDR-Projektor ist fast überall möglich.
Schade, dass das Gerät nicht über einen integrierten Akku verfügt. Dafür kann man sich mit einem Akku-Pack von Samsung oder einer kompatiblen Powerbank behelfen. Audiovisuelle Inhalte lassen sich z.B. ganz einfach über das Smartphone an den Projektor übertragen (z.B. heruntergeladene Inhalte), oder man verbindet sich via WLAN und nutzt die große Auswahl an Streaming-Apps, die auf Tizen OS angeboten werden. Viel Spaß hatten wir in Verbindung mit der Nintendo Switch Konsole. Die Geräte ergänzen sich perfekt, weil beide im Bereich „Nicht High-End, dafür hoher Spaßfaktor“ angesiedelt sind.
Mit den fallenden Preisen für „The Freestyle“ und der Erweiterbarkeit mit Zubehör, wie dem Case, möchten wir euch den Lifestyle-Projektor mit Full-HD-Auflösung, HDR-Wiedergabe und integrierten 360° Sound auf jeden Fall ans Herz legen! Der perfekte Begleiter für unterwegs und ein Gewinn für den flexiblen Spaß!
Pro + Kompakte Maße + Flexible Einsatzmöglichkeiten + Langlebige LED-Lichtquelle + Integriertes 360° Soundsystem + Erstinstallation und Bedienung sehr einfach (Tizen OS) + Intelligente Kalibrierung (Bildoptimierung in Abhängigkeit der Wandfarbe) + Präzise Bildausrichtung (Trapez & Zoom) + Drahtlose Verbindungsmöglichkeiten + USB-C + Mini-HDMI + Sprachassistent via Near-Field-Mikrofon + Hoher Spaßfaktor
Contra –Schwache Lichtleistung –Schlechter Schwarzwert –Kein integrierter Akku (optimal Akku Base oder Powerbank) – Menüführung manchmal zäh
Zuletzt aktualisiert am 22. Oktober 2026 um 19:09 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Western Digital hat sich mit Sony zusammengetan. Dadurch erscheint nun die erste, offiziell lizenzierte Erweiterungs-SSD für die PlayStation 5.
Klar, zur PS5 kompatible M.2-SSDs gibt es bereits zahlreich – auch von Western Digital. Das neue Modell hebt sich also nur dadurch ab, dass es eben offiziell zertifiziert worden ist. Im Wesentlichen ist das eine reine Marketing-Geschichte, denn im Alltag zieht ihr keine Vorteile daraus. Preislich kommt ihr dabei folgendermaßen weg: Mit 1 TByte kostet die PS5-SSD von Western Digital im Online-Shop des Herstellers 207,99 Euro. Wer auf 2 TByte Kapazität aufstockt, zahlt dann 314,99 Euro.
Western Digital gibt für das sequenzielle Lesen eine Geschwindigkeit von 7000 MB/s an. Beim Schreiben sind es dann 5100 MB/s. Als Maße sind wiederum 80 x 23,4 x 8,8 mm hinterlegt. Es verbirgt sich hinter der neuen NVMe-M.2-SSD für die PlayStation 5 konkret die Western Digital WD Black SN850. Western Digital will dieses Modell speziell für die PS5 optimiert haben. Wir gehen aber eben von meinen technischen Mehrwerten gegenüber anderen Varianten aus.
Wie gehabt, installiert ihr die SSD in den Port für die Speichererweiterung der Konsole. Dafür sind nur wenige Handgriffe nötig, die im obigen Video beschrieben werden. Wichtig ist, dass auf der zusätzlichen SSD ein Heatsink zur Kühlung angebracht ist. Im Falle das WD-Modells ist das natürlich ab Werk der Fall. Ihr könnt dann direkt vom SSD-Laufwerk aus sowohl PS4- als auch PS5-Spiele starten und zocken.
Western Digital WD Black SN850 ist ab sofort für die PS5 zu haben
Lohnt sich die spezielle PS5-SSD nun? Wir haben selbst in der Redaktion eine WD Black SN850 in der Playstation 5 im Einsatz und sind sehr angetan von der Benutzererfahrung. Allerdings haben wir bereits Mitte 2021 die reguläre Version gekauft und ein günstiges Heatsink montiert. Das kann hier im Vergleich gut und gerne 50 Euro sparen. Wer auf Nummer sichergehen möchte, kann aber natürlich auch zur neuen Version mit offizieller Lizenzierung greifen.
Apple hat das öffentliche tvOS 16 Beta-Update freigegeben. Teilnehmen des Beta-Programms, können sich die Vorab-Software jetzt auf ihrem Apple TV Streaming-Player installieren!
tvOS 16 für den Apple TV HD und Apple TV 4K die Beta-Software für das große tvOS16 Update live gestellt. Wer möchte, kann sich die Vorab-Version jetzt auf seinen Apple Streaming-Player installieren. Zum WWDC hatte Apple nicht viele Worte zur Apple TV-Hardware oder dem neuen tvOS 16 verloren. Womöglich, weil die Ankündigung einer neuen Hardware-Version kurz bevorsteht. So mussten sich Online-Publikationen die großen, neuen Key-Features zum Teil mühsam „ergoogeln“. Mittlerweile ist aber ziemlich klar, was die neue Software-Version mit sich bringt:
Erweiterter Spielcontroller-Support
Viele zusätzliche Bluetooth- und USB-Gamecontroller werden vom Gamecontroller-Framework unter macOS 13, iOS 16 und tvOS 16 und höher unterstützt.
Geräteübergreifende Konnektivität
Integrieren Sie Ihre tvOS-App in Ihre iOS-, iPadOS- oder watchOS-App, um neue Erfahrungen auf Apple TV freizuschalten. Beispielsweise können Sie personalisierte Workouts auf Apple TV basierend auf Bewegungssensordaten von Apple Watch anbieten, Echtzeitinformationen auf dem iPhone anzeigen, während Medien in Ihrer App auf Apple TV abgespielt werden, oder mehr Bildschirme für das Gameplay einbeziehen.
Multiuser-Unterstützung Erleichtern Sie es den Menschen, Ihre Apple TV App mit verbesserter Systemintegration für Benutzerprofile zu genießen. Da die Anmeldeinformationen in einem gemeinsamen Schlüsselbund gespeichert sind, müssen sich Benutzer nicht jedes Mal anmelden und ihr Profil auswählen, wenn sie Ihre App starten.
Verbesserter Multiuser-Support für mehrere Familienmitglieder
Matter (IoT) Unterstützung Matter ist ein neuer Smart-Home-Konnektivitätsstandard, der es kompatiblem Zubehör ermöglicht, nahtlos und plattformübergreifend zusammenzuarbeiten. Matter ermöglicht es Ihnen, aus noch mehr kompatiblem Smart-Home-Zubehör zu wählen und es mit der Home-App und Siri auf Apple-Geräten zu steuern. Soll später im Jahr via Update nachgereicht werden. Für Matter-Zubehör ist ein Apple TV oder HomePod erforderlich, der als Home Hub ausgeführt wird.
PassKeys Passkeys wurden entwickelt, um Passwörter zu ersetzen, und verwenden Touch ID oder Face ID zur biometrischen Überprüfung und iCloud Keychain zur Synchronisierung zwischen iPhone, iPad, Mac und Apple TV mit End-to-End-Verschlüsselung.
Wiedergabegeschwindigkeit Eine neue optionale Funktion für Entwickler, die den nativen Videoplayer von Apple in tvOS 16 verwenden, besteht darin, Wiedergabegeschwindigkeitsoptionen von 0,5×, 1,0×, 1,25×, 1,5× und 2,0× oder benutzerdefinierte Geschwindigkeiten anzubieten
SwiftUI für tvOS
Passen Sie die Benutzeroberfläche Ihrer App an und bieten Sie mit SwiftUI noch mehr Funktionen. Erstellen Sie benutzerdefinierte Schaltflächenstile und -effekte, die Ihr Design betonen, nutzen Sie die Vorteile von Standardgesten wie Tippen und Berühren, und verleihen Sie den Interaktionen mit den Focus-APIs Konsistenz.
ML-Framework erstellen
Create ML ist jetzt als Swift-Framework für tvOS zusammen mit iOS, iPadOS und macOS verfügbar. Zusätzlich zu den aufgabenspezifischen Trainings-APIs, die für viele gängige Modelltypen verfügbar sind, können Sie jetzt Ihre eigenen benutzerdefinierten Modell- und Trainingspipelines definieren, indem Sie eine Vielzahl von ML-Bausteinen mit dem neuen Framework „ML-Komponenten erstellen“ kombinieren.
Wer möchte, kann am Public-Beta-Programm von Apple teilnehmen und erhält somit die Möglichkeit, die Vorab-Updates auf dem Apple TV zu installieren. Es handelt sich hierbei jedoch noch nicht um ein finales Update. Bedeutet, neue Features funktionieren vielleicht noch nicht korrekt, zudem können Fehler die Nutzung des Apple TV einschränken. Ein Downgrade von einer Beta-Firmware auf eine vorhergehende Vollversion ist nicht mehr möglich. Bedeutet, sollten Probleme auftreten, müsst ihr auf die nächste Beta-Software, oder das finale Update warten.
Apple TV: Meldet euch unter Einstellungen > Accounts > Apple ID und meldet euch mit mindestens einer Account-Option an (iCloud, iTunes, App Store, Game Center) mit der gleichen Apple ID, mit der ihr euch am Beta Programm angemeldet habt.
Unter Einstellungen > System > Software Updates könnt ihr die Option „Beta Updates“ aktivieren
Geht danach zu Einstellungen > System > Software Updates und klickt auf „Software aktualisieren“
Der neueste Blockbuster von Disney und Marvel, „Thor: Love and Thunder“, räumt in den Kinos bereits ab. Über 303,2 Mio. US-Dollar konnte der Film zur Eröffnung einspielen.
Allein 144 Mio. US-Dollar kamen in den Vereinigten Staaten zusammen. Laut Disney sicherte sich „Thor: Love and Thunder“ damit in fast allen Ländern, in welchen der Film bisher gestartet ist, den ersten Platz in den Kinocharts. Zumal der Streifen in einigen Regionen, beispielsweise Frankreich, erst noch anlaufen muss. Ob das Abenteuer des Donnergotts wiederum in China starten kann, ist derzeit höchst ungewiss.
So liefen die letzten Marvel-Filme alle nicht in China, da es Diskussionen um die Inhalte gegeben hatte. In China gibt es sehr strenge Richtlinien – auch die Darstellung homosexueller Beziehungen ist etwa in Kinofilmen untersagt. Gerade in der Pandemie konnte Marvel dabei punkten und sicherte sich die meisten Platzierungen in den Top 10 der in der Corona-Krise erfolgreichsten Filme.
Für „Thor: Love and Thunder“ kehrte nicht nur Chris Hemsworth in die Hauptrolle zurück, Natalie Portman spielt ebenfalls wieder eine Rolle. Die Regie übernimmt, wie beim direkten Vorgänger „Thor: Tag der Entscheidung“,Taika Waititi. Neu mit an Bord sind als Darsteller unter anderem Christian Bale und Russel Crowe.
Marvel ist weiterhin nicht zu bremsen
Offenbar ist beim Publikum nach all den Jahren immer noch keine Ermüdung in Sachen Superhelden-Filmen aufgetreten, denn die Adaptionen der Comics dominieren im Kino ungebremst. Bei den Kritikern sieht es schon etwas anders aus. So bemängelten viele Rezensionen an „Thor: Love and Thunder“ den überbordenden Humor, der oftmals nicht richtig zünde. Auch die Beziehung zwischen Thor und Jane Foster traf auf ein sehr geteiltes Echo.
Wer Interesse an „Thor: Love and Thunder“ hat, kann sich im Kino selbst von den Qualitäten des Films überzeugen. Angesichts der Tatsache, dass „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ recht fix nach dem Kinostart zu Disney+ wanderte, kann man dies allerdings auch vom neuen Marvel-Blockbuster erwarten.
Media Markt, Saturn, Expert und viele weitere Online-Händler versuchen mit Konter-Angeboten dem Mitbewerber Amazon während dem Prime Day die Kunden streitig zu machen. Mit diesen Schnäppchen könnte das auch gelingen:
Mediamarkt.dekontert den Prime Day mit seinen Hammer-Preisen! Bis zum 13. Jui 2022 könnt ihr in fast allen Produktkategorien sparen. Reduzierte Laptops wie das Chromebook mit 15,6 Zoll für 249 Euro, der Philips 55 Zoll OLED TV für 899 Euro, ein 75 Zoll Philips Heimkino-TV für nur 999 Euro, Kühlschränke, Spülmaschinen uvm. Reinschauen lohnt sich:
Saturn.de hat dagegen die „Vergleichen zwecklos“-Aktion ins Leben gerufen. Eine ganz schön forsche Aussage, wenn man bedenkt, dass Amazon doch ganz schön Gas gibt beim Prime Day. Ganz ohne Vergleich würden wir jetzt nicht zu einem der unzähligen Schnäppchen greifen. Auf den ersten Blick, gibt es aber viele Highlights, z.B. einen 55 Zoll QN90A NEO QLED für 999 Euro, ein Lenovo Tab für schlanke 99 Euro, die LG DSN4 Soundbar für 119 Euro uvm.:
Expertfeiert bereits seit einigen Tagen seine Summer Deals und ist somit bestens gerüstet, für Amazons Preis-Angriffe. Auch hier finden wir viele gut Angebote aus dem Bereich Laptop/PC, Soundbars, Smartphones, TV-Geräte, Kaffeemaschinen uvm. Zudem feiert Expert sein 60-jähriges Jubiläum. Beim Jubi-Glücksrad kann man Preise gewinnen, darunter der Hauptpreis: 60.000 Euro!
Computeruniverse liefert in seinem Technik-Outlet eigentlich das ganze Jahr attraktive Angebote! Reduzierte Grafikkarten, Kaffeevollautomaten, Notebooks, Tables, Kameras, Monitore usw. Aktuell gibt es nochmals 10% Extra-Rabatt auf alle B-Ware-Artikel. Also Geräte, die minimale visuelle Mängel aufweisen, vielleicht ist das Gerät sogar nur einmal ausgepackt gewesen. Hier gehts zu der Auswahl:
Habt ihr gute Konter-Angebote entdeckt? Große Aktionen oder nur einzelne Schnäppchen? Lasst es uns wissen und teilt eure Entdeckungen im Kommentarfeld mit der Community?
Wir möchten euch natürlich nicht die Prime Angebote vorenthalten. Diese findet ihr in unserem Special oder direkt unter diesem Link:
Netflix Kunden waren nie unzufriedener mit dem Streamingdienst. Die Stimmung schlägt langsam um, was definitiv auch an der attraktiven Konkurrenz Disney+, Peacock, Apple TV+ oder HBO Max liegt.
Früher war Netflix das beste Unternehmen. Als Vorreiter im Streaming-Markt konnte sich das Unternehmen über viele Jahre entwickeln, wie es wollte. Seit der ersten Rückgang der Abonnentenzahlen hat es den Anschein, als hätte Netflix nur seinen Aktienkurs in die Höhe treiben wollen. Nachdem Netflix innerhalb kürzester Zeit über 60% der Marktkapitalisierung an der Börse verloren hat, sollte man meinen, dass der Streamingdienst beginnt das zu pflegen, was den einstigen Erfolg bescherte: die Kunden.
Netflix-Abonnenten werden unzufriedener
Laut einer Umfrage von Whip Media, sind die Abonnenten so unzufrieden wie noch nie mit Netflix. Die durchschnittliche Zufriedenheit sank innerhalb eines Jahres von 90 Prozent auf 80 Prozent! Damit liegt Netflix derzeit hinter HBO Max (94%), Disney+ (88%) und Hulu (87%). Während die Nutzer den originalen Content noch sehr schätzen, schwächelt Netflix laut umfrage bei der Qualität der Serien und Filme, die von Dritten über die Plattform angeboten werden. Kein Wunder, behalten die meisten Studios ihre beliebten Film- und Serienlizenzen lieber bei sich und verwerten diese über ihre eigene Streamingplattformen. Übrigens, der Hauptgrund für ein beendetes Abonnement bei Netflix war der zu hohe Preis! Knapp dahinter der Eindruck der Abonnenten, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht stimmt.
Kundenzufriedenheit der Streamingdienst-Abonnenten im Juni 2022
Zu höher Preis als Hauptkündigungsgrund
Wir vergleichen: Netflix verlangt für sein Basis-Abonnement 7.99 Euro. Für das Premium-Abo mit 4K/HDR-Streaming muss man satte 17,99 Euro im Monat. Bei Disney+ bekommt man die beste Bild- und Tonqualität bereits für 7,50 Euro im Monat (beim Abschluss eines Jahresabonnements für 89.99 Euro). Prime Video, welches in einem Prime-Abonnement (kostenlose Premium-Lieferung, kostenlos Amazon Music uvm.) enthalten ist, kostet derzeit 7.99 Euro im Monat. Der günstigste Anbieter ist derzeit Apple TV+ mit nur 4.99 Euro im Monat. Die Auswahl an Filmen und Serien ist aber immer noch überschaubar im Vergleich mit der Konkurrenz. Dafür ist die Audio- und Bildqualität wirklich beispielhaft!
Wie schlagen sich andere Streamingdienste?
Wie schlagen sich eigentlich anderen Streamingdienste bei der Kundenzufriedenheit? Knapp hinter Netflix der noch recht junge Streamingdienst Paramount+ der jedoch eine leichte Verbesserung auf 79 Prozent verbuchen konnte. Den größten Sprung machte übrigens Apple TV+ von 61 auf 76 Prozent Kundenzufriedenheit (2021 vs 2022). Das liegt womöglich daran, dass die Auswahl an rein exklusiven Filmen und Serien so langsam ein besseres Angebot formt. Audiovisuell kann man Apple TV+ derzeit nichts vormachen. Der Streamingdienst liefert einen hervorragenden Videostream ab!
Apple setzt auf 100% exklusiven Content und konnte bereits mit eignen Filmen und Serien für Aufsehen sorgen
Die Kundenzufriedenheit bei Amazon Prime Video, mit ihrem gemischten Programm aus kostenlosen und kostenpflichtigen Inhalten, sank 2022 auf 72 Prozent (2021: 75%), dahinter finden wir noch Discovery+ mit 72% und Peacock mit 68% (ebenfalls verbessert von 62%). Wie es aussieht, optimieren die Mitbewerber von Netflix weiter, während man von Netflix nicht sehr viel Gutes zu hören bekommt. Derzeit ist das Unternehmen wohl eher im Panik-Modus unterwegs und versucht, die Abonnentenzahlen sowie den Aktienkurs zu stabilisieren bzw. zu verbessern. So plant der Streamingdienst ein günstiges, werbefinanziertes Abo und möchte sich auch noch einmal den Account-Sharern zuwenden.
Spannend wird es am 17. Juli 2022. An diesem Tag stellt das Unternehmen seine Quartalszahlen für das Q2 2022 vor (April – Juni). Sollte es in diesem Zeitraum zu einem weiteren Abonnentenschwund gekommen sein, wären damit nicht nur die Umfragewerte des Analyseunternehmens Whip Media bestätigt, auch an der Börse könnte es nochmals rund gehen für Netflix.
Netflix hat sich mit Sennheiser zusammengetan, um Spatial Audio nun an allen Geräten anzubieten. So will man auch außerhalb des Apple-Kosmos eine verbesserte Audiowiedergabe erzielen.
Zuvor stand Spatial Audio via Netflix nur via Apple Spacial Audio für die Apple TV, iPhones und iPads zur Verfügung, wie Netflix auch hier auf seiner Support-Website beschreibt. Mittlerweile beschreibt man aber genau unter jenem Link auch, wie eine verbesserte Stereo-Audio-Wiedergabe über Sennheiser Ambeo an allen Geräten realisiert werden kann.
Netflix nutzt also als Basis für die Umwandlung von Stereo zu Spatial Audio Sennheisers Ambeo-Technologien für 3D-Audio als Basis. Diese Techniken kommen etwa auch für die gleichnamige Soundbar, die Sennheiser Ambeo, zum Einsatz. Spatial Audio greift dann geräteübergreifend, also neben Smartphones und Tablets auch an Fernsehgeräten, wenn eine Stereo-Tonspur verwendet wird. Spezielle Voraussetzungen gibt es ansonsten nicht.
Zu beachten: Das ganze Procedere funktioniert nur bei kompatiblen Inhalten, die für Spatial Audio optimiert sind. Aktuell sind das im Falle von Netflix dann eben nur einige Eigenproduktionen. Es dürfen auch nicht die „echte“ Surround-Spur oder Dolby Atmos ausgewählt sein. Letzten Endes will Netflix so einen Ersatz für Surround-Sound integrieren, der den Klang an Geräten aufwertet, sie sonst mit Stereo auskommen müssten.
Netflix Spatial Audio erfordert keine Heimkino-Ausrüstung
Die neue Funktion ist also primär für diejenigen interessant, welche z. B. den Klang von Netflix über Kopfhörer oder die integrierten TV-Lautsprecher wiedergeben. Aber auch bei Einstiegs-Soundbars könnte Spatial Audio durchaus für Mehrwerte sorgen. Wenn keine Surround-Sound-Lautsprecher im Einsatz sind, wird 3D-Audio bei der Wiedergabe eines kompatiblen Titels mit Stereo-Audio automatisch aktiviert.
Viele Kopfhörer-Anbieter werben bereits für Spatial Audio.
Wenn ihr über Surround-Sound-Lautsprecher verfügt, empfiehlt es sich, Serien und Filme in 5.1-Surround-Sound oder Dolby Atmos wiederzugeben. Zu beachten: Bei einigen Fernsehern ist standardmäßig eine 5.1-Audioausgabe eingestellt, wodurch 3D-Audio deaktiviert wird. Da solltet ihr also selbst mal in den Einstellungen wühlen und gegebenenfalls manuell nachhelfen.
Amazon reduziert mehrere Echo-Produkte und den Fire TV Cube (4K/HDR-fähig) um Kunden auf die bevorstehenden Prime Day-Angebote einzustimmen:
Wir hätten erwartet, dass Amazon eigentlich in die Vollen geht, was die Vorab-Angebote anbelangt. Es ist schon fast traurig, dass bei den Fire TV-Geräten nur der Fire TV Cube mit integriertem Alexa Sprachassistent (Lautsprecher und Near-Field-Mikrofone integriert) im Preis reduziert wurde. Mal sehen, ob zum Start des Prime Day auch weitere Fire TV-Modelle, vor allem die beliebten Stick-Varianten, im Preis gesenkt werden:
Erfreulicher ist dagegen die Auswahl bei den Echo-Modellen. Neben den kompakten Echo Dot (3. und 4. Generation) und den vollwertigen smarten Echo-Lautsprechern (3. und 4. Generation) gibt es auch noch den Echo Show 5 und Echo Show 8 zu günstigen Preisen:
Weitere Vorteilsangebote könnt ihr euch bereits jetzt sichern! Wer die Schnäppchen zum Prime Day nicht verpassen möchte, sollte sich auf jeden Fall ein Prime Abonnement sichern. Dieses könnt ihr übrigens 30 Tage kostenlos und unverbindlich testen!