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TEST: Spider-Man: No Way Home auf 4K Blu-ray – Klebriger Fanservice

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Inhalt (90%)

Da geht ein Film nach dem anderen den Covid-19-Bach hinunter und bleibt (teils massiv) hinter den Erwartungen zurück. Da schmieren selbst die erfolgsverwöhnten Marvel-Studios mit Black Widow, Shang-Chi und Eternals überraschend deutlich ab – und dann kommt Spider-Man: No Way Home. Als hätte es nie eine weltweite Pandemie gegeben, startete er mit 253 Mio. Dollar Einspiel am ersten Wochenende und hielt sich überragend. So überragend, dass er der mittlerweile erst dritte Film ist, der in den USA die Schallmauer von 800 Mio. Dollar durchbrechen konnte. Weltweit stehen gar 1.8 Mrd. Dollar auf dem Konto – und das ohne einen Release in China. Respekt.

Dass es No Way Home überhaupt gab, ist indes (auch) den Fans zu verdanken. Denn als Kooperation zwischen Sony Pictures und Marvel Studios hat Spider-Man einen gewissen Sonderstatus. Die Verhandlungen über eine neuerliche gemeinsame Arbeit an einem dritten Film begannen zwar recht zügig nach Spider-Man: Far From Home, endeten jedoch in Uneinigkeit über Vertragsangelegenheiten. Sony hätte deshalb alleine weitergemacht und die Figur zum Mittelpunkt in Sony’s Spider-Man Universe gemacht. Weder Sony, noch Disney, noch Marvel hatten jedoch mit dem Fanprotest und Tom Hollands Engagement gerechnet. In Summe brachten diese zwei Faktoren die Studios wieder an einen gemeinsamen Tisch und führten zu einem neuen Deal. Das dürfte für eine große Vorfreude der weltweiten Fans gesorgt haben, die sich aber noch steigern ließ. Denn als durchsickerte, dass man Dr. Strange integrieren und ein Multiversum öffnen würde, wurden die Spekulationen immer wilder. Keiner konnte jedoch ahnen, dass die versammelten Mutmaßungen letztlich in die Tat umgesetzt wurden.

MJ hasst es

Und zwar mehr als gedacht. Denn neben den frühzeitig ins Spiel gebrachten Gegenspielern aus den Spider-Man-Filmen mit Tobey Maguire und Andrew Garfield wollten Fans gewisse Informationen gehört haben, dass auch Garfield und Maguire erneut in ihren Rollen zu sehen sein würden. Der im November 2021 veröffentlichte brasilianische Trailer heizte die Spekulationen erneut an, als man vermutete, dort sei einer der anderen Spideys herausretuschiert worden. Die Gerüchteküche sollte Recht behalten. Denn Spider-Man: No Way Home dürfte als Comicfilm mit dem größtmöglichen Fanservice in die Geschichte eingehen. Stellte sich lediglich die Frage, ob auch der erneut von Jon Watts inszenierte dritte Spider-Man mit Tom Holland mehr kann, als nur Fanservice.

Jon Watts lässt die Geschehnisse von No Way Home zunächst direkt an den Vorgänger anschließen und beginnt mit einem famosen Tempo. Die Flucht Peters und MJs vor dem Zugriff der gierigen Reporter und der Bevölkerung wirkt fast wie eine eigene Actionkampf-Szene. Selbst das Chaos in Tante Mays Wohnung wird noch äußerst rasant inszeniert, da die Kamera ständig in Bewegung und dabei flüssig im Ablauf ist. Und weil Tom Holland sich mittlerweile richtig gut in seine Rolle eingegroovt hat, geht’s dem Zuschauer ähnlich: Er fühlt sich wohl. Er sieht alte Bekannte und geschätzte (Film)Freunde. Die Chemie zwischen Holland, Zendaya, Jon Favreau und Tomei wird mit jedem Film besser und eigentlich möchte man gar nicht mehr, dass das aufhört. Erstaunlich genug, dass Sony und Marvel es geschafft haben, in der Kürze von 20 Jahren insgesamt acht Spider-Man-Filme mit drei unterschiedlichen Hauptdarstellern und Storylines zu realisieren, die allesamt vorzüglich funktionieren und unterhalten. Und das auch zusammen tun. Aber dazu gleich mehr.

Ein alter Bekannter taucht auf

Hier und da übertreibt es No Way Home bisweilen etwas mit dem albernen Humor. Es ist schwer anzunehmen, dass ausgerechnet der eher konservative und skeptische Dr. Strange so mir nichts, dir nichts den Zauber des Vergessens anwendet und ihn dann auch noch sechsmal abändert, weil der sprunghafte Peter ständig dazwischenfährt. Das entzaubert Strange in diesem Moment ein kleines bisschen. Glücklicherweise findet er danach zu seinen brummeligen Ton zurück und irgendwie musste man die Multiversum-Geschichte ja in Gang bringen. Und sobald Strange wieder der grantelige Zauberer sein darf, ist er in seinem Element. Die Szenen, in denen er und Peter sich um die Box kabbeln, sind nicht nur tricktechnisch allererste Sahne, sondern schlicht die besten Actionszenen des Films. Und Cumberbatch zeigt mehrfach, dass er die interessanteste, außergewöhnlichste und vielleicht coolste Figur des MCU spielen darf – die Vorfreude auf Doctor Strange 2 steigt.

Apropos Freude: Es gibt schon ein paar echt gute Gags, die mehr als nur zum Schmunzeln anregen. Wenn MJ voller Misstrauen dem Peter Parker aus dem Multiversum begegnet und ihn mit Brot beschmeißt, beweisen sowohl Zendaya als auch Garfield großartiges komödiantisches Talent. Und dennoch hat der Film seine stärksten Momente, wenn das Spider-Man-Trio unter Schmerzen feststellt, dass von einem bestimmten Moment jeder der drei seine Unschuld auf seine Art und Weise verloren hat. Das Thema „aus großer Kraft folgt große Verantwortung“ wird erneut aufgenommen und die Ereignisse sorgen rund zehn Minuten für einen dicken Kloß im Hals. Als humoristischen Gegenpart gibt’s dann Rückenbeschwerden und Psychosomatiken unter Spinnen-Helden, was wirklich witzig ist. Die Vereinigung der drei Spider-Man-Charaktere ist, ohne Übertreibung, der ganz große Griff. Fanservice? Ja, sicher. Aber eben auch wirklich emotionales Blockbuster-Kino. Und, ganz ehrlich: Es wird schwer, in einem möglichen vierten Teil oder einer neuen Trilogie mit (oder ohne) Holland nur noch einen Spider-Man bewundern zu dürfen.

Bildqualität (80%)

Spider-Man: No Way Home wurde digital aufgenommen. Zum Einsatz kamen die ARRI Alexa LF sowie die Mini LF, die beide fürs IMAX-Format zertifiziert sind. Für die Heimkino-Auswertung verzichtete man jedoch auf Formatwechsel und bleibt im Breitbildformat von 2,39:1. Die UHD Blu-ray basiert leider nicht auf einem 4K DI – trotz der 4.5K-Basisauflösung. Das Digital Intermediate wurde auf 2K gesetzt und für die UHD-BD wurde wieder hochskaliert. Obendrauf gab’s immerhin HDR10 und Dolby Vision als Kontrastdynamik-Formate – natürlich im Verbund mit einem im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum. Und Letzterer kommt immer dann wirklich klasse zur Geltung, wenn der rote Spider-Man-Anzug bei Tageslicht zu sehen ist. Das ist schon deutlich satter Rot im Vergleich zur Blu-ray. Auch andere Farben profitieren, wenngleich der Film gerade im späteren Verlauf viel Zeit bei Dunkelheit verbringt und die UHD-BD insgesamt noch dunkler erscheint. Hauttöne gelingen etwas neutraler und braunbetonter, bzw. etwas vom Gelbanteil befreit.

Die UHD-BD lässt Spideys rotes Kostüm kraftvoller wirken

Dezente Überstrahlungen der Blu-ray vermeidet die UHD-BD und zeigt bspw. das Muster im Fenster der Tür bei 37’21 deutlicher. Spitzlichter hätten allerdings noch kräftiger ausfallen dürfen, da sich die HDR-Scheibe hier nur bedingt von der SDR-Disk absetzen kann. Dolby Vision ist in Farben und Kontrasten noch mal etwas kräftiger, ohne sich entscheidende Vorteile gegenüber HDR10 herauszuarbeiten. Bei der Auflösung lässt sich aufgrund des 2K-DI zwar nicht sagen, dass hier Welten zwischen BD und UHD-BD liegen, aber bedingt durch das bessere Encoding und die scheinbar etwas geringere Filterung, werden Feinheiten in Totalen wie bei 2’23 deutlicher gezeigt. Teilweise offenbart hier nur die UHD-BD mehrere Stahlseile, die über die BD zu einem Ganzen verschmelzen. Insgesamt das bessere, aber auch etwas dunklere Bild.

Tonqualität (75%)

Spider-Man: No Way Home bietet DTS-HD-Master fürs Deutsche. Erst einmal gute Voraussetzungen für ein schönes und dynamisches Soundvergnügen. Und eine erste Kostprobe gibt es nach 2’40, wenn die U-Bahn knapp an Peter und MJ vorbeirauscht. Das donnert schon mal ganz gut. Klasse auch der Sound der schweren Türen des Anwesens von Steven Strange sowie die leicht verhallte Atmosphäre im Inneren. Wenn der Zauber dann eskaliert, bekommt das Heimkino die volle Breitseite an Surroundeffekten und Tiefbass. Auch wenn es durchaus noch etwas kräftiger zupacken dürfte. Was wiederum nicht bedeutet, dass es hier nicht zackig zugeht. Wenn Octavius erstmalig auftritt und seine Metallarme den Asphalt umgraben, ist das satt anzuhören. Dazu wirbelt Peters Stimme im Zweikampf über sämtliche Speaker und wenn Osborns erste Granaten explodieren, gibt’s noch ein bisschen mehr Bass.

Richtig fetzig wird’s dann, wenn Electro seine Energieblitze schickt, die wirklich dynamisch einschlagen und eine Menge Tiefenbass erzeugen. Allerdings hätte gerade den großen Auseinandersetzungen zwischen den Spideys und ihren Widersachern mehr Differenzierung gutgetan. Denn während der Actionszenen fehlt es dann doch deutlich an Differenzierung. Die Surroundkulisse ist wunderbar präsent und Tiefenbass gibt’s auch. Aber im Frequenzbereich oberhalb der ganz tiefen Frequenzen bleibt es zu breiig und unklar.

Auch die Attacken vom Green Goblin hätten etwas mehr Dynamik vertragen

Typisch für Sony-Outputs: Der deutsche Ton bleibt bei DTS HD-Master, während es fürs Englische ein Upgrade auf Dolby Atmos gibt. Spannend ist nun, ob die Atmos-Kulisse etwas mehr Differenzierung bietet als die DTS-HD-MA-Version der Blu-ray. Nun, zumindest hat sie etwas mehr Dynamik und auch Geräusche, die über die reguläre DTS-HD-Master-Fassung nicht in dieser Weise vorhanden sind. So rotieren beispielsweise die magischen Kreise von Strange bei 24’40 hörbar vehementer und nehmen den Zuschauer viel mehr in die Mitte als über die reguläre DTS-HD-MA-Kulisse. Während des finalen Kampfes der drei Spider-Men mit ihren Widersachern klingt das Geschehen durchaus etwas präsenter und auch homogener. Es wirkt nicht mehr ganz so undifferenziert. Entsprechend ist für O-Ton-Hörer die Atmos-Version auf der regulären Ebene die bessere Wahl. Wie sieht es mit der Höhen-Ebene aus?

Nun, die bekommt direkt mal das klasse Organ von J.K. Simmons als Daily-Bugle-Chef. Außerdem gesellen sich Windgeräusche hinzu und hier und da auch das Abfeuern des Spinnenfadens. Die U-Bahn hätte man allerdings deutlicher nach oben mixen dürfen – immerhin fährt sie mitten durch die Kamera hindurch. Erstmalig richtig aktiv werden die Höhen-Speaker dann erwartbar während der ausgedehnten Beschwörungsformeln von Dr. Strange, um die Erinnerungen an Peter zu löschen. Der oben angesprochene Moment, in dem die magischen Kreise rotieren, wird hier ebenfalls sehr dynamisch von oben wiedergegeben – was wiederum zeigt, dass man diese Sounds nicht gleichermaßen gut in die DTS-HD-Masterspur runterskaliert hat. Die nächsten Töne geben die Höhenkanäle von sich, wenn die Helis bei Minute 27 über dem verstopften Highway kreisen. Das tun sie auch später während es Kampfes mit Octavius noch weiter.

Die englische Atmos-Spur ist detaillierter und in der Dynamik ausgewogener

Wenn Max Dillon dann so richtig losfeuert, bekommen die Höhen-Speaker richtig gut und auch richtig dynamisch zu tun. Das klingt auch in der vollen Soundumgebung im 5.1.4-Setup viel kräftiger als im regulären 5.1-DTS-HD-Master. Wenn Spider-Man und Strange sich durch die geometrischen Verwerfungen fighten, setzt es zahlreiche, teils sehr fetzige 3D-Sounds – sicherlich eine der aktivsten Szenen in Sachen Höhen-Effekte. Auch die Spider-Vision bekommt natürlich 3D-Sounds und im finalen Kampf ist es dann selten mal still von oben. Zwischen Elektros Blitzgeräuschen, dem gegenwärtigen Score, und unter Spannung sich kräuselnder Stahlseile und Sandmans Stimme bleibt kaum noch Platz für Leerlauf. Hier und da hätten die Sounds noch etwas direktionaler und präziser sein dürfen, aber in ihrer Fülle überzeugen sie. Richtig fetzig sind dann noch mal die Risse im Multiversum, die sich nach knapp 116 Minuten offenbaren.

  • Deutsch: DTS HD-MASTER (75%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (80%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (70%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (80%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (70%)

Das Bonusmaterial, das direkt nach dem Ende der Blu-ray von selbst zu laufen beginnt, startet mit den Outtakes, geht mit dem Featurette über die Action-Choreografie weiter, die eine ganze Menge Wire-Work zeigt. In „Spider-Journey“ wird noch einmal aufgearbeitet, welche Reise Tom Holland in seinen sieben Jahren als Spider-Man durchgemacht hat. Im nächsten Featurette treffen wir dann noch mal auf alle drei Spider-Man-Darsteller und bekommen ein paar wirklich bewegende Eindrücke – ebenso wie witzige Anekdoten über die krassen Geheimhaltungsmaßnahmen. In „Graduating“ geht’s dann um die Nebenfiguren MJ, Ned und Flash. Ein weiteres Featurette kümmert sich dann um Doctor Strange und das nächste um Regisseur Jon Watts. „Easter-Egg-Hunt“ offenbart einige der Querverweise der verschiedenen Spider-Man-Filme. Noch ein Featurette kümmert sich um die altbekannten Antagonisten und „A Meeting“ führt die drei Spider-Man-Darsteller in einem gemeinsamen Interview zusammen. Das Gleiche gibt’s dann noch mal mit den drei Haupt-Bösewichtern. Ein paar Daily-Bugle-Trailer, ein Lügendetektor-Test mit Holland und Batalon sowie ein paar kürzere Snippets beschließen das Material.

Gesamtbewertung Spider-Man: No Way Home  (82%)

Spider-Man: No Way Home beschließt die erste Trilogie mit Tom Holland in der Hauptrolle des Titelhelden. Und das mit einem fulminanten Film, der über seine komplette Laufzeit hinweg blendend unterhält. Man kann ihm Fanservice unterstellen, aber das in einem Maße, dass selbst die Antagonisten mehr Tiefe und Glaubwürdigkeit bekommen als in den jeweiligen Erstlingsfilmen, in denen sie Tobey Maguire oder Andrew Garfield gegenüberstanden. Das ist nicht einfach ein „Best-of“ von acht Filmen, sondern eine Erweiterung des Spidey-Universums, das kaum Wünsche offen lässt – inkl. einem konsequenten Ende.

Ach ja: Und schon wieder schafft ein Spider-Man-Film, was einem George Lucas nicht gelang: Das Erzählen einer Love-Story, die zu Herzen geht, wenn schwierige Entscheidungen getroffen werden (müssen). Der DTS-HD-Master-Sound ist dynamisch, sehr effekt- und druckvoll. Die englische Atmos-Fassung macht es etwas besser und liefert zahlreiche 3D-Sounds. Das Bild der UHD-BD ist jenem der Blu-ray überlegen, wenngleich nicht meilenweit.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 12. April 2022 Review am: 04. Juni 2022
Erscheinungsjahr Film: 2021 Laufzeit: 148 Minuten
Filmstudio: Sony Pictures FSK: ab 12 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2.39:1 / 16:9 Tonspur:
DTS HD-MASTER 5.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots: © 2021 COLUMBIA PICTURES INDUSTRIES, INC. AND MARVEL CHARACTERS, INC. ALL RIGHTS RESERVED. MARVEL AND ALL RELATED CHARACTER NAMES: © & ™ 2022 MARVEL.)

Spider-Man: No Way Home Trailer:

Top 10: Die beliebtesten Filme und Serien der Woche auf Prime Video (+ Neuheiten)

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Amazon Prime Video gibt seine Film- und Serien-Highlights der Woche bekannt! Diese 10 Formate kommen bei den Zuschauern so richtig gut an + Details und First Looks zu neuen Prime Produktionen.

Man möchte meinen, in den Top10 auf Prime Video findet man nur Hollywood-Blockbuster und absolute Serien-Größen wieder. Doch weit gefehlt. Die Prime-Community hält sich lieber brav an die kostenlosen Inhalte. So finden auch einige Klassiker ihren Weg in die Bestenlisten, zumindest bei den Filmen. „Leathal Weapon 1 und 2″ sind z.b. hoch im Kurs. Während die DC-Comic-Verfilmung „Wonder Woman 1984″ wohl seit mehreren Wochen sich den ersten Platz sichert. „Verführung – Spiel mit dem Feuer“ ist auf dem 2. Platz. Habe von dem Film und den Schauspielern noch nie etwas gehört. „Thunderbird“ und „Der Anruf“ sind mir ebenfalls gänzlich unbekannt. Gut, dass Amazon uns so einen Insight liefert, so entdeckt man vielleicht den ein oder anderen Film, der einen begeistert.

Top 10 Filme auf Prime Video (Deutschland)

*Ein Klick auf das Cover oder den Titel bringt euch direkt zum entsprechenden Angebot auf Prime Video.

Bei den Serien überrascht es derweil nicht, dass vor allem die Prime Eigenproduktionen in der Gunst der Zuschauer sehr hoch liegen. Die neue Staffel von „The Boys“ katapultiert die Serie an die Spitze und die mittlerweile 3. Staffel von „LOL – Last one Laughing“ gleich dahinter. LOL als Format funktioniert meiner Meinung nach sehr gut, die 3. Staffel bekommt durch den plötzlichen Tod von Mirco Nontschew neben der Comedy noch eine zusätzliche emotionale Note verpasst. Die neue Serie „Night Sky“ oder die zweite Staffel zu „EVIL“ verhelfen den Formaten zu einer soliden Platzierung in den Top 10. Als einziger „fremder“ Titel schafft es „The Big Bang Theory“ auf den 10 Platz. Das Format ist aber auch einfach nicht totzukriegen.

Top 10 Serien auf Prime Video (Deutschland)

*Ein Klick auf das Cover oder den Titel bringt euch direkt zum entsprechenden Angebot auf Prime Video.

Paper Girls ab 29. Juli auf Prime Video
Paper Girls ab 29. Juli auf Prime Video (Bild: Amazon Prime Video)

Dann gibt es noch ein paar Neuheiten, zu denen uns Prime Video erste oder ausführliche Details nennt. „Paper Girls“ (Start: 29. Juli)  schleudert vier Zeitungsmädchen in die Zukunft, wo sie zwischen verfeindeten Zeitreisenden ins Kreuzfeuer geraten. Klingt kompliziert, die ersten Bilder versprühen einen Charme wie die Netflix-Serie „Stranger Things“.

My Policeman mit Harry Styles in der Hauptrolle
My Policeman mit Harry Styles in der Hauptrolle || Bild: Amazon Prime Video

Der Prime-Orignalfilm „My Policeman“ erscheint am 4. November und erzählt von der „anmutigen Geschichte über verbotene Liebe und sich verändernde, gesellschaftlichen Konventionen“. Mal sehen wie sich der Film mit Polizist Tom (Harry Styles), Lehrerin Marion (Emma Corrin) und Museumskurrator Patrick (David Dawson) schlägt.

The Flight Attendant - Staffel 2 mit Kaley Couco (The Big Bang Theory) wurde bestätigt
The Flight Attendant – Staffel 2 mit Kaley Couco (The Big Bang Theory) wurde bestätigt

Die zweite Staffel von „The Flight Attendant“ startet am 29. Juli 2022. Im Comedy-Thriller ist Kaley Couco als Flugbereiterin Cassie Bowden zu sehen. Das Format kam bei den Zuschauern wohl so gut an, dass die Fortsetzung der Serie wohl ein No-Brainer war.

Reality-TV mit Cringe-Faktor darf auch nicht fehlen! The One That Got Away wird von Sängerin Betty Who moderiert und folgt Singles auf der Suche nach ihren Seelenverwandten. Dabei konzentriert man sich wohl auf Bekanntschaften und Beziehungen aus der Vergangenheit. Drama vorprogrammiert.

Zuletzt hätten wir noch die 2. Staffel von „The Summer I Turned Pretty“ welche am 17. Juni 2022 startet. Die Young-Adult-Serie erzählt ein Mehr-Generationen-Drama um eine Dreiecksbeziehung zwischen einem Mädchen und zwei Brüdern.

Windows 11: Korrekte HDR-Einstellungen und „Auto-HDR-Modus“ für Games

Windows 11 unterstützt nicht nur HDR (High Dynamic Range), sondern bietet auch viel mehr Einstellungsmöglichkeiten um die SDR und HDR-Darstellung bei Videos, Spielen oder dem Desktop zu verbessern. 

Mit dem Start von Windows 11 kommen immer mehr Details zum neuen Betriebssystem ans Licht, unter anderem zu den HDR-Features und erweiterten Einstellungsmöglichkeiten für High Dynamic Range. Um eine HDR-Wiedergabe unter Windows 11 nutzen zu können, benötigt ihr entsprechende PC-Hardware (die Grafikkarte muss HDR 10-bit ausgeben können) sowie einen kompatiblen Monitor oder Fernseher, den ihr als Desktop nutzt. Der HDR-Modus wird in den Bildeinstellungen (Rechtsklick auf den Desktop) über einen einfachen An/Aus-Schalter aktiviert, genau wie bei Windows 10.

Windows 11: HDR-Desktop sieht endlich gut aus!

Wer HDR unter Windows 11 aktiviert, erkennt sofort, dass die Implementierung auf der Desktop-Ebene viel besser funktioniert. Es gibt keine merklichen Verschiebungen bei der Maximalhelligkeit oder der Farbwiedergabe. Alles sieht optimal aus. Der Grund, wieso die Darstellung unter Windows 10 in HDR auf dem Desktop etwas befremdlich wirkte, ist, dass das System ein SDR-Signal in einen HDR-Container gepackt und wiedergegeben hat. Dies ist unter Windows 11 anscheinend nicht mehr der Fall. Hier hat Microsoft also ganze Arbeit geleistet.

„Auto HDR-Modus“ für Games

Zudem bietet das System dem Nutzer noch viel mehr Einstellungsmöglichkeiten um die Bilddarstellung in SDR und HDR zu verbessern. So können die Einstellungen für verschiedene mit dem Windows-PC verbundenen Displays separat eingestellt und abgespeichert werden. Ein „Auto-HDR Modus“ optimiert darüber hinaus die Wiedergabe von Spielen die nur in SDR wiedergegeben werden. Ein HDR-Upscaling sozusagen, ähnlich wie es bei der Xbox Series X, 4K Blu-ray-Playern oder diversen 4K Projektoren zum Einsatz kommt.

SDR und HDR-Darstellung optimieren

Hier könnt ihr die maximale Helligkeit für SDR und HDR-Wiedergabe optimieren/angleichen
Hier könnt ihr die maximale Helligkeit für SDR und HDR-Wiedergabe optimieren/angleichen

HDR-Videos, egal ob über einen Browser oder einen Mediaplayer wiedergegeben, können wahlweise mit erweitertem Dynamikumfang oder in SDR dargestellt werden. Für diese Einstellung gibt es ebenfalls einen einfachen Schieberegler. Die Wiedergabe von Videos wird somit von der Darstellung des Desktops, Programmen und Spielen entkoppelt, was nicht unpraktisch ist. Eine weitere Addition innerhalb der HDR-Einstellungen bringen die Schieberegler für Content-Helligkeit mit sich. Nutzern ist es möglich die maximale Helligkeit für SDR und HDR-Darstellungen mittels Vorschaubildern zu optimieren. So sollen keine Details in den dunklen Bildbereichen und Spitzenlichtern verloren gehen. Ist die HDR-Ausgabe nicht aktiviert, werden auch keine Vorschaubilder und Schieberegler angezeigt. So wird verhindert, dass Fehleinstellungen die spätere HDR-Darstellung negativ beeinflussen.

Fazit

Es dürfte vielen bekannt sein, dass der PC eine der beliebtesten Gaming-Plattformen darstellt. Aber nicht nur das, auch Filme und Serien werden bereits über kompatible Monitore und Fernseher wiedergegeben. Wir begrüßen die ausgeweiteten HDR-Einstellungen sehr und sind auch extrem auf den „Auto-HDR-Modus“ gespannt, der Spielen, die eigentlich keine HDR-Funktion besitzen, einen ganz neuen Look verpassen. Als Letztes wäre noch die HDR-Integration auf der Desktop-Oberfläche zu erwähnen. Diese eignet sich vielleicht nicht für alle Inhalte und Programme, wird aber endlich sauber innerhalb eines HDR10-Containers ausgeliefert. Allein diese Features machen Windows 11 für uns zu einem erstrebenswerten Upgrade!

ARD und ZDF führen erfolgreich Tonspur für „Klare Sprache“ ein

Die ARD, das ZDF und weitere öffentlich-rechtliche Sender haben „Klare Sprache“ eingeführt. Laut den Verantwortlichen komme die alternative Tonspur gut an.

Vorsicht Verwechslungsgefahr: „Klare Sprache“ hat nichts mit „Leichte Sprache“ oder „Einfache Sprache zu tun. Die beiden zuletzt genannten Begriffe bezeichnen möglichst simpel und unmissverständliche Sprache. Beispielsweise bieten manche Behörden ihre Websites oder Formulare auch in jenen Formaten an. Adressaten sind da Nicht-Muttersprachler oder auch Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen.

„Klare Sprache“ hat damit jedoch nichts gemeinsam. Vielmehr übertragen ARD und ZDF seit dem 1. Juni eine alternative, sprachoptimierte Tonspur mit verbesserter Sprachverständlichkeit. Dies ist ein optionales Angebot zur Standard-Stereo-Tonspur. Durch die spezielle, technische Aufbereitungen werden Hintergrundgeräusche und Musik leiser abgemischt, während Dialoge hervorgehoben werden.

„Klare Sprache“ ist bundesweit im Programm Das Erste sowie in den regionalen Fernsehprogrammen des Westdeutschen Rundfunk (WDR), des Norddeutschen Rundfunk (NDR) und des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) verfügbar. Zum 1. September kommen weitere Dritte Programme der ARD hinzu. Die Einführung von „Klare Sprache“ in den Gemeinschaftsprogrammen sowie in den kooperierten Programmen im Herbst 2022 wird geprüft.

Für 4K/UHD-Sender sehen ARD und ZDF keinen Bedarf
„Klare Sprache“ bedient die Zielgruppe der ARD

Laut den Verantwortlichen habe man bisher viele positive Rückmeldungen erhalten. Das ist natürlich naheliegend: Der Altersschnitt der Zuschauer des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist hoch und bei älteren Menschen gibt es deutlich mehr Hörschäden als bei jüngeren Zuschauern bzw. Zuhörern. Somit passt die „Klare Sprache“ gut zur Zielgruppe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, was wir hier wirklich positiv meinen.

„Klare Sprache“ lässt sich leicht aktivieren

Die Zuschauer können „Klare Sprache“ über die Fernbedienung ihres Fernsehgerätes im Audiomenü auswählen. Die gewünschte Audiospur kann darüber hinaus auch über die Einstellungen in der HbbTV-Startleiste der ARD aktiviert werden. Das Signal mit der zusätzlichen Tonspur für „Klare Sprache“ wird in den HD-Programmen über Satellit und teilweise über DVB-T2 HD ausgestrahlt.

Das Erste sowie die Fernsehprogramme des WDR, NDR und rbb bieten die sprachoptimierte Tonspur ebenfalls im Web-Livestream an. Für alle Zuschauer, die über Kabel oder IP-Plattformanbieter fernsehen, kann das Angebot – je nach Entscheidung des jeweiligen Anbieters – verfügbar gemacht werden. Einige Kabelnetzbetreiber senden die Tonspur „Klare Sprache“, sodass teilweise auch Kabelkunden das Angebot nutzen können.

Auro Technologies meldet Insolvenz an: Wie geht es mit Auro-3D weiter?

Auro Technologies aus Belgien hat „vorsorglich“ Insolvenz angemeldet. Wie geht es weiter mit dem Soundformat Auro-3D, welches eigentlich als Konkurrenzformat zu Dolby Atmos und DTS:X durchstarten sollte?

Auro-3D haben viele sicherlich schon einmal „gehört“. Entweder mit einem eigens dafür optimierten Lautsprecher-Setup, oder schriftlich als Features aufgeführt, z.B. für einen AV-Receiver. Wie dem auch sei, das Audioformat hat in den letzten Jahren gegen die etablierten Konkurrenzformate von Dolby und DTS einfach keinen Boden gutmachen können und so kam, was kommen musste. Gründer und Vorstandsvorsitzender von Auro Technologies, Wilfried van Baelen, musste für sein Unternehmen Insolvenz anmelden. Verhandlungen mit Kaufinteressenten verliefen wohl nicht so gut, weshalb man sich letztlich auch für diesen Schritt entschied.

Aus dieser Asche soll nun der „Phoenix“ (Auro-3D) wieder aufsteigen, so gibt es van Baelen jedenfalls gegenüber dem Magazin c’t an. Man sieht in diesem Umstand Chancen, aber auch Herausforderungen, um das Unternehmen neu zu strukturieren. Fest steht, die Audiotechnologie und die Mitarbeiter des Unternehmens sollen als ganzes erhalten bleiben. Einen Verkauf einzelner Segmente, z.B. nur Auro-3D, kann sich van Baelen nicht vorstellen.

Auro-3D fehlt der „Content für die Massen“

Auro 3D Simulation
Auro-3D funktioniert im Prinzip wie andere 3D Soundformate, nur Kanal- statt Objekt-basiert.

Realistisch gesehen fehlt es Auro-3D eigentlich an allem. Es gibt zu wenig unterstützte Geräte (AV-Receiver, Soundbars, Audiosysteme usw.) und viele Hersteller möchten auch keine Lizenzgebühren für Auro-3D ausgeben, wenn es vom Kunden sowieso in den wenigsten Fällen genutzt wird. Zudem stehen viel zu wenig Inhalte mit einer Abmischung in Auro-3D zur Verfügung. Blockbuster-Titel setzten seit Jahren auf Dolby Atmos und DTS:X, wenn es um die Umsetzung mit immersiven 3D-Sound gibt.

Laut Vorstandsvorsitzenden von Auro Technologies, soll die Corona-Pandemie, der bis heute bestehende Chipmangel und ins Stocken geratene Entwicklungen Richtung Soundbars und AV-Receiver, für die Probleme verantwortlich sein. Klingt für den ein oder anderen Nutzer vielleicht eher wie Ausflüchte. Auro-3D zeigt sich vielleicht durch seinen Kanal-basierten Ansatz (bei Dolby Atmos und DTS:X werden Soundobjekte im dreidimensionalen Raum platziert) auch nicht sonderlich flexibel, wenn es um die Gestaltung eines Heimkinos geht. Da hilft auch der zusätzliche „Voice of God“-Lautsprecher direkt über den Zuschauern nichts.

Auromatic Upmixer

Der kreisbasierte Aufbau eines Auro 3D-Setup mit unterschiedlicher Kanal-Anzahl
Der kreisbasierte Aufbau eines Auro 3D-Setup mit unterschiedlicher Kanal-Anzahl

Eine Audiotechnologie, die über die letzten Jahre immer wieder nur sporadisch in Erscheinung getreten ist, verspricht am Ende einfach keinen Erfolg. Echtes Potenzial hatte laut unserer Auffassung der Auromatic Upmixer. Dieser lieferte zum Teil großartige Ergebnisse und lieferte überzeugende Höheneffekte, selbst wenn nur ein Surround-Sound-Format als Quelle vorlag. Wir werden sehen, wie es mit Auro-3D weitergeht. Aber ohne Unterstützung im Bereich Content kann das ja fast nichts werden.

HEAT mit Robert De Niro und Al Pacino erscheit endlich auf Ultra HD Blu-ray!

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Disney hat nach unzähligen Verschiebungen die Ultra HD Blu-ray von HEAT endlich für den deutschen Markt bestätigt. Der Klassiker erscheint am 18. August 2022 als 4K Amaray/Keep-Case.

HEAT war bereits mehrere Monate vorbestellbar, bis Onlinehändler den Titel wieder aus ihrem Sortiment genommen haben. Nun ist es aber wirklich soweit, wie Disney über ihre Content-Webseite kommunizieren. Am 18. August 2022 erscheint die restaurierte Fassung mit 4K Scan, HDR10, DTS Digital 5.1 (Englisch DTS-HD MA 5.1) in der Directors Definitive Edition (170 Minuten). Wie so oft fehlt auf der Disc Dolby Vision HDR, was wir von Veröffentlichungen von Disney bereits gewohnt sind. Ebenso ist die deutsche Synchronisierung erneut benachteiligt gegenüber dem englischen Originalton. Wir freuen uns trotzdem auf HEAT!

Doctor Strange and the Multiverse of Madness jetzt als limitiertes UHD Blu-ray Steelbook vorbestellbar!

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Disney veröffentlicht den Marvel-Blockbuster „Doctor Strange and the Multiverse of Madness“ im limitierten UHD Blu-ray Steelbook!

Mit dem zweiten Doctor Strange-Film setzt sich die Erfolgsstory von Marvel fort. Der Titel konnte mit einem großartigen Kinostart aufwarten und steuert derzeit auf ein Einspielergebnis von rund 1 Milliarde US-Dollar hin. Diese könnte der Film auch erreichen, da „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ in einigen Ländern erst am 5./6. Juni 2022 in den Kino gestartet ist. Doch viel Zeit bleibt dem Film mit Benedict Cumberbatch in der Hauptrolle nicht mehr. Disney hat nämlich bereits den Zeitpunkt der digitalen und physischen Zweitverwertung bekannt gegeben. Sehr zu unserer Freude erscheint Doctor Strange 2 auch als limitierte 4K Ultra HD Blu-ray. In der ersten Charge sogar in einem schicken Steelbook.

Doctor Strange 2 bereits ab 22. Juni auf Disney+

Leider werden die Disc-Käufer wieder benachteiligt, zumindest wenn es um den Zeitpunkt der Veröffentlichung geht. Noch bis zum 28. Juli 2022 müssen wir uns gedulden. Im Vergleich dazu soll der Film bereits ab dem 22. Juni 2022 auf dem Streamingdienst Disney+ zu sehen sein. Da wird es schwer zu widerstehen, sollte man sich für die Disc entscheiden. Zudem wird der Film auf Disney+ sicherlich wieder in 4K Auflösung mit HDR10 und Dolby Vision angeboten. Dolby Vision wird von Disney+ leider nicht auf der 4K Blu-ray unterstützt. Dafür erhält man auf der Disc ggf. eine bessere, deutsche Sprachausgabe, denn diese liegt in Dolby Digital 7.1 Plus ab, was sich etwas besser anhören dürfte, als der Dolby Digital 5.1 Surround-Sound der Streamingplattform.

Disney liefert keine optimale Version

Am Ende ist es einfach nur schade, dass Disney es nicht schafft, seinen Fans EINE bestmögliche Variante auszuliefern. Egal, ob digital oder auf Disc, es müssen immer Abstriche gemacht werden. Das 4K UHD Blu-ray Steelbook sowie viele weitere Filme in diesem Format findet ihr auch in unserer schicken Komplettliste! Dort gibt es eigentlich immer wieder etwas Neues zu entdecken, wie z.B. die neuen Iron Man Mondo Steelbooks.

Netflix könnte eventuell Roku übernehmen

Netflix könnte Interesse an einem Kauf von Roku haben. Dabei sind die Streamig-Player des Herstellers aber keinesfalls der ausschlaggebende Grund.

Bekanntermaßen bietet Roku ja seit 2021 auch in Deutschland seine Streaming-Hardware an. Auf den ersten Blick könnte man meinen, das wäre eine interessante Möglichkeit für Netflix sein Repertoire zu erweitern. Doch der Streaming-Anbieter war noch nie an eigenen Gerätschaften ernsthaft interessiert. Vielmehr soll das Interesse an Roku durch einen ganz anderen Faktor bedingt werden: Rokus Erfahrungen mit Werbung und der guten Vernetzung mit entsprechenden Partnern.

So verdient Roku viel Geld mit der Einbindung von Werbung und sieht darin auch seine Zukunft, auch wenn es Nutzer in der Vergangenheit bereits vor den Kopf stieß. Wie passt das zu Netflix? Letztere wollen selbst einen werbefinanzierten Tarif einführen, möglicherweise noch vor Ende 2022. Hier könnte man dann also bei einer Übernahme direkt Rokus Netzwerke und Kompetenzen anzapfen.

Netflix kämpft mit sinkenden Abonnentenzahlen, was den Aktienwert des Unternehmens zeitweise um mehr als 30 % einbrechen ließ. Doch Roku traf es noch schwerer: Seit Mitte 2021 ist der Aktienwert von Roku um satte 80 % gefallen. Genau das macht das Unternehmen eben zu einem interessanten Übernahmeziel, da sich aktuell möglicherweise ein guter Deal erarbeiten ließe.

Übernimmt Netflix wirklich Roku?

Es spricht also einiges für einen Deal zwischen Netflix und Roku. Beide Unternehmen enthalten sich jedoch zu den Gerüchten eines Kommentars. Doch es spricht auch einiges dagegen: So steht Netflix seitens der Aktionäre und Investoren unter Druck. Eine kostspielige Übernahme könnte Widerstand auslösen. Auch ist möglich, dass die Kartellwächter gegen so ein Abkommen Einwände hätten.

Alle Details zu den Roku Streaming Playern 2021
Rokus Streaming Player sind für Netflix eher uninteressant.

Dazu kommt eben, dass unsicher ist, was Netflix mit Rokus Hardware-Sparte anfangen könnte. Jene wäre aus Netflix Sicht wohl eher lästig und könnte sogar geschlossen werden. Aktuell heißt es also: Abwarten, wie sich die Lage entwickelt.

Ohne Konsole auf Samsung Smart-TVs zocken – mit der Xbox-App und xCloud Gaming

Samsung will am 30. Juni 2022 seinen Gaming Hub für ausgewählte Smart-TVs verteilen. Mit von der Partie wird langfristig auch die Xbox-App von Microsoft sein.

Eigentlich sollte der neue Gaming-Hub direkt mit den neuen TVs des Jahres 2022 ins Rennen geschickt werden. Doch dann musste Samsung Interessierte vertrösten und auf ein Update verweisen. Nun soll es am 30. Juni 2022 so weit sein. Laut Samsung werde der neue Gaming-Hub dann die Neo QLED 4K/8K, die QLED und auch die Smart-Monitor-Serie des Unternehmens erreichen.

Ohne Konsole am Samsung Smart TV zocken

Was soll die Funktion bieten? Der Gaming-Hub ist eine dedizierte Oberfläche für Spieler. Dort sind Kaufoptionen für unterschiedliche Titel zu finden, aber auch Apps für die Cloud-Gaming-Angebote von Nvidia GeForce Now und Google Stadia. Zudem stößt ein weiterer, prominenter Anbieter hinzu: Microsoft bzw. dessen Xbox-Marke. Dadurch soll über die Xbox-App an den Smart-TVs und Smart-Monitoren mit dem Gaming Hub Zugriff auf den Xbox Game Pass Ultimate bestehen.

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Samsung will Gamer für seine Fernseher begeistern.

Im Klartext heißt das, dass ihr tatsächlich an den genannten Samsung-TVs des Jahres 2022 über den Gaming-Hub zur Xbox-App gelangt und darüber das Cloud-Gaming-Angebot von Microsoft nutzen könnt. Voraussetzung bleibt freilich ein kostenpflichtiges Abonnement des Xbox Game Pass Ultimate. Dadurch habt ihr dann Zugriff auf Titel wie „Halo Infinite“, „Forza Horizon 5“, „Sea of Thieves“ und viele mehr.

Xbox Cloud-Gaming benötigt ein technisches Upgrade

Leider solltet ihr aber keine Qualität wie an der Xbox Series X erwarten. Aktuell sieht es so aus, dass das Cloud-Gaming über den Xbox Game Pass Ultimate auf 1080p bei 60 fps limitiert ist. Da sind die Konkurrenten von Google Stadia und Nvidia GeForce Now also etwas weiter. Enttäuschenderweise schweigt Samsung auch zum konkreten Termin, an welchem die Xbox-App den Gaming-Hub erreichen soll.

Samsung Display produziert keine LCD-Panels mehr.
Samsung erklärt noch nicht, wann die Xbox-App den Gaming Hub erreichen wird.

Ob die Anwendung und damit das Cloud-Gaming also direkt ab dem 30. Juni 2022, dem Start des Gaming Hubs, stramm steht oder später folgt, ist bedauerlicherweise offen. Warten wir es also einmal ab.

S95B QD-OLED TV 55'65'
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Jurassic World: Ein neues Zeitalter + Trilogie jetzt als 4K UHD Blu-ray vorbestellbar!

„Jurassic World: Ein neues Zeitalter“ kann ab sofort als 4K UHD Blu-ray im Steelbook oder Keep-Case vorbestellt werden. Auch eine 4K-Trilogie mit allen drei Filmen ist geplant.

Dinosaurier im Winter? Ergibt irgendwie keinen Sinn. Deshalb startet auch der dritte Teil der Jurassic World-Saga – Jurassic World: Ein neues Zeitalter“ wieder als Sommerkino-Hit. Ab heute (9. Juni 2022) kann man den Blockbuster im Lichtspielhaus genießen und für das Heimkino vorbestellen. Universal Pictures geht beim Finale der zweiten Jurassic-Trilogie in die Vollen und veröffentlicht den Film am 25. August 2022 auf 4K Ultra HD Blu-ray als Amaray/Keep-Case und als Steelbook. Zusätzlich wird der Film innerhalb eines Trilogie-Bundles auf 4K UHD Blu-ray und HD Blu-ray erscheinen. Digital soll „Jurassic World 3“ bereits ab 10. August 2022 zur Leihe und Kauf angeboten werden.

Jurassic World 3 mit DTS:X 3D-Sound

Bislang konnten wir leider nur die normale 4K Blu-ray und die Trilogie in den namhaften Online-Shops erspähen. Von der Steelbook-Variante fehlt noch jede Spur. Zur Disc-Ausstattung von „Jurassic World: Ein neues Zeitalter“ fehlen ebenfalls noch ein paar Details. Es ist bereits bekannt, dass der Film in der deutschen und englischen Tonspur das DTS:X 3D-Soundformat unterstützt. Ein Blick zum Vorgänger „Jurassic World: Das gefallene Königreich“ in unserer 4K Blu-ray Komplettliste gibt uns jedoch die Hoffnung, dass auch der neue Blockbuster mit HDR10 sowie Dolby Vision HDR aufwarten kann. Der Widescreen-Videostream wird sicherlich im 2.35:1, 2.39:1 oder 2.40:1 Bildverhältnis ausgegeben.

Etwas schade, dass die zweite Jurassic-Trilogie bereits ihr Ende findet. Aber wer weiß, vielleicht bekommen wir Chris Pratt, Bryce Dallas Howard, Laura Dern und Jeff Goldblum eines Tages in weiteren Dinosaurier-Abenteuern zu sehen. Nach den großen Erfolgen der Jurassic-World-Reihe wird sich Universal sicherlich bereits etwas Neues für die Marke ausgedacht haben.

Dinosaurier-Tipp:

Übrigens, wer sich über die Hollywood-Vermarktung hinweg für Dinosaurier interessiert, dem empfehle ich die Dokumentation „Ein Planet vor unserer Zeit“ auf Apple TV+. Kommentiert von Sir David Attenborough. Wirklich ein Meisterwerk, welches euch bekannter BBC-Qualität auf eine Reise in die Vergangenheit mitnimmt.