Im Home Electronics Market Index (HEMIX) konnten die Marktforscher der gfu ermitteln, dass im ersten Quartal 2022 Grund zur Freude für die Hersteller bestand. Unterhaltungselektronik wurde hervorragend verkauft.
Insgesamt gab es im Markt für Home Electronics im ersten Quartal 2022 ein Plus von 7,5 Prozent – vergleichen mit dem gleichen Zeitraum im Vorjahr. In diesen Markt rechnet man bei der verantwortlichen gfu aber nicht nur Unterhaltungselektronik, sondern etwa auch Telekommunikations-Produkte und Elektrogroßgeräte ein. So wurde in den Monaten Januar bis März 2022 ein Gesamt-Umsatzvolumen von knapp zwölf Milliarden Euro erzielt.
Der konkrete Bereich der Consumer Electronics, der eben auch Fernsehgeräte, Soundbars und Co. umfasst, kam auf einen Umsatz von 7,5 Mrd. Euro und ein Plus von 6,2 %. Blickt man konkret auf TVs, dann wurde ein Umsatz von 900 Mio. Euro verbucht, was gegenüber dem 1. Quartal 2021 einem Plus von 2,9 % entspricht. Die verkaufte Stückzahl allerdings sank um 10,3 Prozent auf knapp 1,3 Millionen TV-Geräte. Warum man dann dennoch die Umsätze steigerte?
Die PlayStation 5 (vor allem die freilaufende Öko-Variante wie hier abgebildet) ist immer noch Mangelware
Die Antwort liegt nahe: Der Durchschnittspreis aller verkauften TV-Geräte stieg um 14,7 Prozent an – auf 702 Euro. Dies bestätigt die Tendenz hin zu Premium-Geräten. Das Home-Audio-Segment verzeichnete einen Umsatzzuwachs von 8,6 Prozent auf 236 Millionen Euro. Dieses Wachstum stammt vor allem von den Produktgruppen Audio-Home-Systems und Lautsprecher-Boxen. Mit einem Umsatz von 373 Millionen Euro (+23,9 Prozent) verzeichnete die Produktsparte Audio-/Video-Zubehör ebenfalls wieder einen Umsatzanstieg. Einen großen Umsatzrückgang mussten hingegen die Spielekonsolen mit einem Minus von 30 Prozent auf 109 Millionen Euro verzeichnen.
Hohe Nachfrage, aber sinkender Umsatz bei den Spielekonsolen
Wie das angehen kann? Nun, die Nachfrage nach PlayStation 5 und Xbox Series X bleibt ungebrochen, doch die Lieferengpässe haben sich eher verschlimmert. Daraus dürfte der Umsatzrückgang resultieren: Es kommen schlichtweg nicht ausreichend Konsolen in den Handel. Bis sich dies ändert, könnten wir im Übrigen das Jahr 2024 haben. Zumindest lauten so die jüngsten Voraussagen einiger Branchenvertreter.
Google hat im Rahmen seines Entwickler-Events I/O Neuerungen für Android TV und Google TV vorgestellt. Entwickler können die erste Beta bereits ausprobieren und sich mit den Funktionen vertraut machen.
Google will mit Android TV 13, das auch die Basis für Google TV sein wird, die Performance und Stabilität verbessern. Hinter den Kulissen kommen neue APIs zum Einsatz. In Sachen Barrierefreiheit soll beispielsweise die InputDevice API ermöglichen, dass Entwickler in Apps und Spielen unterschiedliche Tastatur-Layouts unterstützen können. Eine neue, systemweite Option soll zudem Audiobeschreibungen zu bzw. in allen Apps ausgeben.
Überarbeitet hat Google auch die Bild-im-Bild-Unterstützung. Das soll etwa Videotelefonate in diesem Modus erlauben, während andere Inhalte noch zu sehen sind, aber nicht überlagert werden. So werden die Fenstergrößen einfach anpassbar sein. Zudem soll ein neuer AudioManager erkennen, welche Wiedergabemodi zur Verfügung stehen und die Weiterverarbeitung und Ausgabe erleichtern.
Der Nvidia Shield TV Streaming-Player ist eines der beliebtesten Geräte mit Android TV.
Obendrein kann die MediaSession API auf unterschiedliche HDMI-Zustände reagieren und dann z. B. Inhalte pausieren, um Strom zu sparen. Android TV 13 erreicht als Preview als Erstes den ADT-3, ein Gerät speziell für Entwickler. Wann Google das neue Betriebssystem dann breit für zur Verfügung stellt, steht noch in den Sternen. Vermutlich wird es irgendwann im Herbst so weit sein.
Android TV 13 geht im Jahresverlauf in die Verteilung
Zu bedenken ist, dass es dann von den jeweiligen TV- und Mediaplayer-Herstellern abhängt, ob und wann genau Android TV spezifische Geräte in der Praxis erreicht. Sicherlich wird Google da im weiteren Verlauf des Jahres 2022 noch genauer auf die Verbesserungen eingehen.
Google TV ist im Übrigen kein eigenes Betriebssystem, sondern nur ein spezieller Launcher für Android TV. Insofern werden alle Anpassungen von Android TV 13 auch für Google TV greifen.
Den Fantasy-Klassiker „Red Sonja“ mit Brigitte Nielsen und Arnold Schwarzenegger gibt es ab sofort als restaurierte 4K-Fassung auf Ultra HD Blu-ray im limitierten Steelbook.
Manche Klassiker ziehen einfach an einem vorbei. 1985 war ich auch gerade einmal ein Jahr alt und so sei es mir verziehen, wenn dieser Film nicht meine damalige Aufmerksamkeit für sich beanspruchen konnte. Selbst in den Jahren danach, ist mir „Red Sonja“ nie begegnet, weder über die klassischen Medien, noch über Internet und Streaming. Aber wenn sich Studiocanal für ein 4K Remaster entscheidet, muss der Film ja etwas besitzen – im schlimmsten Fall pure Hollywood-Nostalgie.
Studiocanal hat auch einen Trailer der restaurierten Fassung auf Youtube veröffentlicht (leider nur in 1080p SDR). Das ganze wirkt auf jemand, der Red Sonja überhaupt nicht kennt wie ein Versuch einen weiblichen „Conan“ zu etablieren, was anscheinend nicht so ganz geklappt hat. Dabei war die Besetzung für damalige Verhältnisse erstklassig. Brigitte Nielsen war bis dato der Filmwelt komplett unbekannt, konnte jedoch bereits auf dem Laufsteg als Modell für Giorgio Armani, Gianni Versace usw. glänzen. Arnold Schwarzenegger kannte man bereits als Conan der Zerstörer und als Terminator. Die Titelmelodie stammt von keinem geringeren als von Ennio Morricone (Zwei glorreiche Halunken, Die Unbestechlichen).
Die Ausstattung ist für einen so alten Film doch recht ansehnlich. Studiocanal ist auch für hochwertige 4K Restaurationen bekannt. Das analoge Filmmaterial wurde erneut gescannt, korrigiert und liegt nun in „nativem 4K“ mit HDR10 und Dolby Vision vor. Der englische Originalton wird in DTS-HD Master Audio 5.1 ausgeliefert, die deutsche Synchronfassung in DTS-HD Master Audio 2.0 bzw. Mono. Die das limitierte 4K Blu-ray Steelbook erscheint voraussichtlich am 21. Juli 2022.
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Sonos hat seine neue Einstiegs-Soundbar, die Ray, offiziell vorgestellt. In Deutschland kostet der Multiroom-Klangriegel 299 Euro.
Es gab vorab ja schon einige Leaks zu diesem Modell: Der Name war bereits durchgesickert und auch das Design sowie das Fehlen eines HDMI-Anschlusses bewahrheiten sich tatsächlich. Ebenfalls hat der Hersteller die Unterstützung für Dolby Atmos gestrichen. Dafür gibt es Modi zur Hervorhebung von Dialogen und auch einen Nachtmodus mit reduzierter Dynamik.
Da sich die Sonos Ray in Multiroom-Aufbauten von Sonos integrieren lässt, kann die Ray mit der Hilfe anderer Sonos-Lautsprecher kabellos zu einem Surround-System mit Rear-Lautsprechern und Subwoofer aufgemöbelt werden. Vorherige Gerüchte sagten der Ray nach, selbst als Rear-Speaker für die Arc oder die Beam dienen zu können – bei vertikaler Aufhängung. Dazu hat sich Sonos wider Erwarten leider nicht geäußert.
Der Sonos Ray fehlt tatsächlich ein HDMI-Anschluss.
Beibehalten hat man für die Sonos Ray auch Apple AirPlay 2 und Google Chromecast built-in. Mikrofone bietet die Soundbar nicht, sodass externe Smart Speaker für die Sprachsteuerung notwendig sind. Wer die Soundbar per Kabel anschließen möchte, kann immerhin auf Optical zurückgreifen. Die Bedienung der Soundbar ist über die offizielle App sowie Touch-Bedienfelder auf der Oberseite möglich.
Sonos Ray: Verfügbar ab 7. Juni 2022
Im Handel erscheint die Sonos Ray offiziell ab dem 7. Juni 2022 zum Preis von 299 Euro. Es gibt den Klangriegel in den beiden Farben Schwarz und Weiß. Trueplay unterstützt die Sonos Ray im Übrigen ebenfalls. Da ist aber weiterhin ein Gerät mit Apple iOS notwendig, um diese Abstimmung auf eure individuellen Räumlichkeiten vorzunehmen.
Das Lautsprecher-Angebot von Sonos wächst.
Die Sonos Ray lohnt sich sicherlich vor allem für diejenigen, die bereits andere Lautsprecher von Sonos besitzen und nun mit einer günstigen Soundbar den TV-Sound leicht aufpeppen wollen.
Panasonic hat sein 2022 OLED-Line-Up vorgestellt. Die neuen 4K OLED Fernseher der LZW2004, LZW1004 und LZW984 Serie bringen viele neue Features mit sich und sind in 42 bis 77 Zoll erhältlich.
Panasonic hat im Rahmen eines Online-Presseevents die neuen 4K OLED Fernseher für das Produktjahr 2022 vorgestellt. Nach Deutschland kommen insgesamt drei Modellreihen, der LZW2004 (bereits zur CES 2022 angeteasert), der LZW1004 und der LZW984. Für den europäischen Markt gibt es noch zusätzlich die LZ1500-Serie, die es womöglich über Umwege auch in den deutschen Handel schafft. Wie bereits berichtet, werden alle 2022 OLED Fernseher mit den verbesserten OLED.EX-Panels, die auf Deuterium-Materialsetzen, ausgestattet. Das bedeutet jedoch nicht, dass es zwischen den Serien keine Unterschiede bei der Bildqualität gibt. Es sollten jedoch alle Serien von der verbesserten Langlebigkeit der OLED-Pixel profitieren. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich der Panasonic OLED Ex TVs)
LZW2004 Master OLED Pro mit Dolby Atmos Soundsystem
Die LZW2004-Serie mit Mater OLED Pro Display (OLED.EX) in 55, 65 und 77 Zoll bilden die diesjährige Speerspitze des Panasonic TV-Line-Ups
Die beste Bilddarstellung liefert euch der LZW2004 mit seinem Master OLED Pro-Panel. Das Modell ist wieder in 55, 65 und endlich wieder in 77 Zoll erhältlich. Es gibt in diesem Jahr somit einen 77 Zoll 4K OLED mit HDMI 2.1-Schnittstelle von Panasonic. Das Panel soll die Maximalhelligkeit über alle Farben hinweg, auf rund 30 Prozent steigern. Bei Blautönen verbessert sich der Wert in den Mitten zum Teil sogar um bis zu 40 Prozent. Panasonic lieferte während der Präsentation auch einen Beweis mittels zwei Radiospektometern, dem LZW2004 und dessen Vorgänger, dem JZW2004. Dieser Helligkeitsgewinn wird unter anderem durch Panasonics „Hitzemanagement“ ermöglicht, sprich mit einem Kühlkörper, der die Hitze schneller vom Display ableitet. Der LZW2004 ist auch der einzige OLED, der mit einer vollwertigen Dolby Atmos Soundanlage ausgestattet ist. Seitliche und nach oben gerichtete Lautsprecher komplementieren die klangstarke, nach vorne gerichtete Soundleiste.
LZW1004 Mid-Range OLED mit 20% mehr Helligkeit
Der LZW1004 setzt auf die Vorteile des OLED.Ex-Panels, spart dagegen bei der Audio-Ausstattung
Der LZW1004 (erhältlich in 55 und 65 Zoll), besitzt ebenfalls ein OLED.Ex-Panel, der Helligkeitsgewinn des „Master OLED“-Panels wird jedoch nicht deutlich beziffert. Wir gehen von einer Helligkeitssteigerung von rund 20 Prozent aus, wie es auch die LG C2 OLED Fernseher ausweisen. Der LZW1004 unterscheidet sich zum LZW2004 in der angesprochenen Spitzenhelligkeit, der Audio-Ausstattung und der Auswahl der Zollgrößen. Der LZW1004 besitzt Down-Firing-Lautsprecher sowie einen aktiven Subwoofer. Das Modell ist wohl die erste Wahl für diejenigen, die bereits eine leistungsstarke, externe Soundlösung besitzen.
LZW984 4K OLED Einstieg
Der OLED-Einstieg LZW984 von Panasonic ist in 42, 48, 55 und 65 Zoll erhältlich
Zuletzt wurde noch der LZW984 in Modellgrößen mit 65, 55, 48 und neu, 42 Zoll angekündigt. Somit liefert uns Panasonic über die drei OLED-Serien verteilt zwei neue Größen, 42 und 77 Zoll. Zu diesem Modell fehlen uns leider noch ein paar Angaben. Ebenfalls mit einem OLED.Ex-Panel ausgestattet, lieferte Panasonic bei der Präsentation keine Details zur Verbesserung der Helligkeit. Klar dürfte jedoch sein, dass etwaige Helligkeitsvorteile bei der 42- und 48-Zoll-Variante nicht zutrage kommen. Wir versuchen noch ein paar zusätzliche Informationen zu beschaffen.
HDMI 2.1 für 4K@120Hz-Gaming inkl. VRR
Panasonic hat sich bei den diesjährigen 4K OLED Fernsehern die Zielgruppe der Gamer noch mehr in den Fokus gerückt. Der japanische TV-Hersteller hat schon immer in der ersten Liga mitgespielt, wenn es um die originalgetreue Darstellung von Filmen und Serien geht. Die Gamer hatte man gefühlt etwas aus dem Blickfeld verloren. Das ändert sich auf jeden Fall mit dem LZW2004, LZW1004 und LZW984.
Alle drei Serien unterstützen HDMI 2.1-Features (je zwei Anschlüsse) und unterstützen ALLM (Auto Low Latency Mode), HFR 120Hz (High Frame Rate) und VRR (Variable Refresh Rate). Das System ist optimal auf die neue Konsolengeneration vorbereitet und kann 4K@120Hz Videosignale inkl. VRR und HDR10 wiedergeben. 4K Dolby Vision Gaming (Xbox Series X) ist ebenfalls möglich, jedoch auf 60Hz beschränkt – aber immerhin. Variable Refresh Rate wird nicht nur via HDMI-VRR, sondern auch mit AMD FreeSync Premium unterstützt.
Simulation des Game Control Mode für die 2022 OLED und LCD-Fernseher (mit 120Hz) von Panasonic
Ganz neu ist auch der Game Control Mode. Dieser kann über eine Taste auf der Fernbedienung aufgerufen werden und gewährt dem Gamer ein intuitives Menü, mit dem er seine visuelle Spielerfahrung anpassen/optimieren kann. Laut vorläufiger Grafik soll das Overlay-Menü auch detaillierte Informationen zum verarbeiteten Bildsignal liefern, also zu Auflösung, Bildwiederholungsrate, VRR, HDR, maximale und durchschnittliche Helligkeit usw. Das Sammelsurium an Gaming-Features nennt Panasonic übrigens Game Mode Extreme.
Multi-HDR, Filmmaker Mode und Netflix Adaptive Calibrated Mode (Neu)
Weiter dürfen sich Käufer eines 2022 OLED Fernsehers von Panasonic über das Who-is-who der Standards freuen. HDR10, HDR10+ Adaptive, Dolby Vision IQ, HLG und das HLG Photo-Format (unterstützt von Panasonic Kameras), können in verschiedensten Auflösungen und Bildwiederholungsraten dargestellt werden. Bildmodi, die die kreative Vision der Filmemacher optimal transportieren, sind ebenfalls mit an Bord. Der Filmmaker Mode wird dabei um den neuen Netflix Adaptive Calibrated Modus erweitert. Das System ist natürlich Calman Ready und somit bereit für eine professionelle Kalibrierung. Zuletzt wäre noch der neue AV1-Codec zu erwähnen. Für die visuelle Umsetzung der unterschiedlichsten Videosignale ist der fortschrittliche HCX Pro AI Bildprozessor verantwortlich. Dessen Auto AI Mode verbessert Bildinhalte, indem der Algorithmus erkennt, welcher Content gerade dargestellt wird und optimiert diesen in Abhängigkeit zur Helligkeit und Farbtemperatur des Umgebungslichts. So Details, Farben und Kontrast in jeder Wohnsituation erhalten.
Der HCX Pro AI Prozessor sorgt für eine optimale Darstellung aller Videosignale und passt diese dynamisch an die Umgebungshelligkeit/Farbtemperatur an.
My Home Screen 7.0 + Penta-Tuner
Gesteuert werden die High-End-Fernseher über die My Home Screen 7.0 Nutzeroberfläche. Die hauseigene TV-Plattform bietet Zugriff auf alle namhaften Streaminganbieter, von denen unter anderem Netflix, Prime Video oder Disney+ bereits ab Werk vorinstalliert sind (Abonnement wird benötigt). Der Penta-Tuner (griechisch „Fünf“) ermöglicht den Empfang über die klassischen TV-Verteilerkanäle Satellit, Antenne und Kabel, über TV>IP sowie über frei empfangbares IPTV. Die Fernseher können dabei nicht nur Fernsehsignale über den TV>IP Tuner in das Heimnetzwerk einspeisen (Server), sondern auch abrufen (Client). Ebenfalls erwähnenswert: In Zusammenarbeit mit dem Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V., wurde die Barrierefreiheit des Betriebssystems für diejenigen zu verbessern, die erblindet sind, oder nur einen Bruchteil ihrer Sehstärke nutzen können.
Panasonic 2022 OLED TV: Preis und Termin
Leider konnte uns Panasonic noch nicht die wichtigsten Informationen bereitstellen. Wir wissen somit noch nicht, wie viel die Panasonic OLED Fernseher der LZW2004, LZW1004 und LZW984-Serie kosten, noch wann genau diese im Handel aufschlagen werden. Diese Verzögerung hat sicherlich mit der Verfügbarkeit der OLED.Ex-Panels zu tun. Bedeutet auch, dass wir uns wohl noch ein paar Wochen gedulden müssen, bis die High-End-Fernseher von Panasonic in den Handel kommen.
Zuletzt aktualisiert am 22. Oktober 2026 um 18:13 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 22. Oktober 2026 um 18:13 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 22. Oktober 2026 um 18:13 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Kompakte Übersicht des 2022 TV-Line-Ups von Panasonic mit OLED und LCD Fernsehern
Sky hat bestätigt, dass man alle 32 „Tipico Topspiele der Woche“ der Saison 2022/23 live und exklusiv mit immersivem Klang in Dolby Atmos übertragen wird.
Dies kann man durch eine enge Partnerschaft zwischen Sky Deutschland und Dolby sowie direkter Unterstützung der DFL erreichen. Allerdings hat die Sache auch einen Haken: Wollt ihr Dolby Atmos für die Liveübertragungen beanspruchen, benötigt ihr einen Sky Q Receiver. Laut dem Pay-TV-Anbieter wolle man Dolby Atmos perspektivisch aber auch für seine eigenen TVs der Reihe Sky Glass freischalten. Wann das der Fall sein wird, konnte man aber noch nicht verraten.
Dolby Atmos werde laut Sky Deutschland für noch intensivere Live-Atmosphäre zu Hause sorgen. Damit sei Sky laut eigenen Angaben der erste Sender in Deutschland, der bei einer Live-Sport-Übertragung Dolby Atmos einsetzt. Die technische Erstellung des Tonsignals übernimmt die DFL-Gruppe im Zuge der Medienproduktion aller Spiele. Damit will man die Stimmung aus den Stadien direkt ins Wohnzimmer transportieren.
Dolby Atmos ist natürlich für Filme, Serien aber auch Musik schon als Standard bekannt. Für Live-Übertragungen wird es aber bisher kaum genutzt. Dabei sehen wir durchaus für Sportereignisse viel Potenzial, wenn denn dann die Höhenkanäle wirklich effizient ausgenutzt werden. Neben einem Sky Q Receiver muss bei euch aber natürlich auch ein Dolby-Atmos-fähiges Endgerät vorhanden sein – etwa eine passende Soundbar oder ein kompatibles Lautsprechersystem mit AVR.
Sky prescht bei Dolby Atmos für Sportübertragungen voran
Spannend ist, dass Sky bei Dolby Atmos so voranstürmt. Sonst ist der Pay-TV-Anbieter technisch eher für Gemächlichkeit bekannt. Bis man etwa 4K-Auflösung und HDR eingebunden hat, dauerte es relativ lange. Zumal dies nicht einheitlich geschieht, die Nutzer des Sky Tickets leider ganz genau wissen. Vielleicht macht sich hier jedoch der Konkurrenzdruck durch DAZN bemerkbar.
Panasonics hat im Rahmen der Vorstellung ihres 2022 OLED-TV-Line-Ups bestätigt, dass bei allen Modellen das neue OLED.Ex-Panel zum Einsatz kommt!
Der Einsatz der neuen OLED.Ex-Bildschirmtechnologie mit Deuterium ist womöglich auch der Grund, wieso Panasonic das diesjährige TV-Line-Up erst im Mai 2022 vorgestellt hat. Die verbesserten OLED-Displays werden nämlich von LG Display produziert und sollen erst ab dem 2. Quartal 2022 in Endprodukten zum Einsatz kommen. Entsprechend erfreulich ist die Ankündigung, dass Panasonic alle 2022 OLED-Fernseher mit der neusten Technik ausstattet.
Drei 4K-OLED-Modellreihen für Deutschland
Die LZW2004-Serie mit Mater OLED Pro Display (OLED.EX) in 55, 65 und 77 Zoll bilden die diesjährige Speerspitze des Panasonic TV-Line-Ups
Im Rahmen des Events wurden die LZ2000, LZ1500, LZ1000 und LZ980 Modellreihen für den europäischen Markt angekündigt. In Deutschland erscheinen jedoch nur drei Serien, LZW2004, LZW1004 und LZW984 mit Displaydiagonalen von 42 bis 77 Zoll. Diese Master OLED-Konfigurationen sollen eine bis zu 30% höhere Spitzenhelligkeit erreichen, bei der Wiedergabe der Blautöne konnte die maximale Helligkeit sogar um bis zu 40% verbessert werden (LZW2004). Dabei lässt Panasonic natürlich nicht die präzise Darstellung des Farbvolumens aus den Augen, welches sich durch die OLED.Ex-Technologie erweitert.
OLED.Ex-Vorteile ab 55 Zoll Diagonale
Im Vergleich zu den OLED.Ex-Fernseher der Mitbewerber kann man sich vom Panasonics Ingenieurs-Team aus Japan etwas mehr im puncto Bildperformance erhoffen. Einzige Ausnahme bilden die 2022 4K OLED Fernseher mit 42 und 48 Zoll Bildschirmdiagonale. Diese werden wohl nicht von der Helligkeitssteigerung profitieren. Wieso die Displays trotzdem als OLED.Ex vermarktet werden, ist uns immer noch ein Rätsel. Das betrifft jedoch nicht nur Panasonic, sondern auch die neuen Modelle von LG, Philips und Co.
Wir werden euch die 4K OLED-Modellreihen LZW2004, LZW1004 und LZW984 in separaten Beiträgen ausführlichst vorstellen und gehen auch auf die allgemeinen Verbesserungen und Features des diesjährigen TV-Line-Ups ein. Stay tuned!
Warner veröffentlicht einen der größten DC-Erfolge „The Dark Knight“ als limitiertes 4K Blu-ray Steelbook. Die Disc soll am 7. Juni 2022 ausgeliefert werden.
Inhaltlich ändert sich wohl nichts im Vergleich zu den bereits erhältlichen 4K-Varianten von „The Dark Knight“. Bedeutet, man erhält ein 4K Master mit HDR10 und DTS-HD MA 5.1 Surround-Sound (Deutsch und Englisch) geboten. Diese Version hat anscheinend auch nichts mit den auf amazon.co.uk aufgetauchten Collectors Edition der Batman-Filme gemein. Einziger Unterschied zum regulären 4K Blu-ray Keep-Case, das 4K Steelbook ist mit drei Discs ausgestattet, also 4K UHD + Blu-ray + Bonus Blu-ray. Diese Kombination konnte sonst nur mit dem Kauf der Christopher Nolan Collection ergattern.
Ursprünglich sollte das limitierte 4K Steelbook relativ nah am Verkaufstag von „The Batman“ (2022) veröffentlicht werden. Der Release wurde jedoch kurzerhand um mehrere Wochen nach hinten verlegt. Ob Produktionsprobleme oder wirtschaftliche Beweggründe dahinterstecken, kann Fans eigentlich egal sein. Denn das gestreckte Releasefenster sorgt für etwas Entspannung für unseren Geldbeutel. Der jüngste DC-Film erscheint nämlich bereits am 2. Juni 2022. Die regulären 4K Blu-rays sind noch vorbestellbar, die limitierten Steelbook-Varianten sind leider überall vergriffen:
Harman Kardon veröffentlicht eine neue Soundbar: Die Citation MultiBeam 1100 unterstützt auch 3D-Sound über Dolby Atmos und DTS:X.
Laut dem Hersteller kommt der neue Klangriegel auf 11 integrierte Treiber. Auch Unterstützung für Apple AirPlay 2, Amazon Alexa, den Google Assistant und Chromecast built-in gibt es da zu vermelden. HDMI eARC darf da bei einem aktuellen Soundbar-Modell zum Preis von knapp unter 1.000 Euro natürlich ebenfalls nicht fehlen.
Die Citation MultiBeam 1100 unterstützt PureVoice. Durch die Technologie werden dann Dialoge über den Center-Treiber stärker hervorgehoben. Es ist auch möglich, die neue Soundbar mit weiteren Citation-Lautsprechern, wie den Sub oder Sub S, zu koppeln, um am Ende maximal ein 5.1.2-System aufzubauen. Zu haben ist die Soundbar in den beiden Farbvarianten Winter Gray sowie Classic Black. Für die Vorderseite setzt man auf einen Stoffüberzug von Kvadrat.
Die Harman Kardon Citation MultiBeam 1100 kostet 999 Euro.
Leaks zur Harman Kardon Citation MultiBeam 1100 hatte es schon Mitte April 2022 gegeben. Auch bei einigen Händlern tauchte die Soundbar vorab schon auf. Nun ist sie aber endlich im Handel offiziell erhältlich. Auch eine automatische Raumakustik-Korrektur bzw. Kalibrierung beherrscht die Soundbar.
Harman Kardon Citation MultiBeam 1100: Ab Ende Mai 2022 im Handel
Im Handel werdet ihr die Harman Kardon Citation MultiBeam 1100 ab Ende Mai 2022 vorfinden. Die Soundbar erreicht insgesamt eine Leistung von 630 Watt und deckt den Frequenzbereich von 52 Hz bis 20 kHz ab. Mobile Endgeräte könnt ihr natürlich auch kabellos via Bluetooth verbinden.
Harman Kardon gehört mittlerweile zu Samsung und optimiert auch die hauseigenen Soundbars der Südkoreaner. Das Modell der eigenen Marke konkurriert also auch mit Samsungs Flaggschiffen. Welcher Anbieter würde da für euch eher das Rennen machen?
LG Display debütiert seinen 97 Zoll OLED.EX-Fernseher auf der SID 2022. Eine erhöhte Helligkeit und verbesserte Lebensdauer des Displays sind die Highlights des OLED.EX-Panels.
Er ist schwer zu übersehen und womöglich der Star der diesjährigen SID 2022 (Society for Information Display). Das neue 97 Zoll OLED.EX-TV-Panel von LG Display ist auf den ersten Blick ein normaler OLED. Jedoch setzt das Display auf das Material Deuterium, eine stabilere, hitze- und strombeständigere Form von Wasserstoff. Angeblich ist Deuterium im Vergleich mit den bislang verwendeten Standardelementen bis zu sechsmal „besser“. Die optimierten Eigenschaften des Elements nutzt LG Display, um die maximale Helligkeit seiner OLED-Displays um bis zu 30 Prozent zu erhöhen, ohne die großartige Farb- und Kontrastdarstellung zu gefährden. Parallel soll sich die Lebenszeit der OLED-Pixel durch die stabilere Verbindung nochmals verbessern.
Die engagierten Hostessen zeigten sich beeindruckt vom 97 Zoll OLED.EX Fernseher || Bild: LG Display
OLED.EX-Displays kommen im 2. Quartal 2022
Das 97-Zoll OLED-Display ist das Erste seiner Art und präsentiert die Vorteile der neuen Materialzusammensetzung angeblich perfekt. Mit der OLED.EX-Paneltechnologie ist es den Ingenieuren z.B. gelungen, den Displayrahmen nochmals um 30% zu verschlanken. Es fehlen noch viele Informationen und vor allem objektive Messwerte, um die finale Qualität der neuen OLED-Displays bewerten zu können. Diese sollen bereits im zweiten Quartal 2022 (also in den nächsten Tagen/Wochen) erstmals in TV-Geräten wie der C2-Serie verbaut werden. Wann genau die neuen Panels in Umlauf geraten, ist bleibt bis zur finalen Bestätigung sicherlich ein Ratespiel.
Biegsame OLED-Gaming-Monitore
Auf Wunsch kann der 42 Zoll OLED-Monitor gebogen werden. Das curved-Modell besitzt eine maximale Krümmung von 1000R || Bild: LG Display
Der 97-Zöller war jedoch nicht die einzige Innovation, die LG Display auf der SID 2022 vorgestellt hat. Ein flexibler, biegsamer 42 Zoll OLED-Monitor mit 4K-Auflösung und einer maximalen Krümmung von 1000R, soll es primär Gamern ermöglichen, noch besser in das Spielerlebnis einzutauchen. Für mobile Anwendungen wurde ein um 360 Grad faltbares 8-Zoll-OLED-Display vorgestellt. Diese soll sich 200.000 Mal falten lassen, ohne Beschädigungen davonzutragen. Sofern das Display einen Abnehmer findet, wird dieses sicherlich in einem Smartphone zum Einsatz kommen.
Das flexible 8-Zoll-OLED-Display kann bis zu 200.000 gefaltet werden
Weiter hatte LG Display einen faltbaren 17-Zoll-OLED-Laptop und eine neue Touchscreen-Technologie für transparente Displays ausgestellt. Ein durchsichtiges, in einem Regal eingefasstes 55 Zoll OLED-Displays, sowie ein 34 Zoll P-OLED-Display mit einer Krümmung von 800R machten ebenfalls von sich reden. Es ist sicherlich kein Zufall, dass der P-OLED-Monitor wohl die gleichen Maße wie die ersten QD-OLED-Monitore besitzt ;). Zu erwähnen wäre noch, dass die hier gezeigten und angesprochenen Displays unterschiedliche Entwicklungsstadien haben. Während die OLED.EX-Panels zeitnah in den Handel gelangen sollen, könnten es für die anderen Innovationen noch etwas dauern, bis diese in einem Endkundenprodukt zum Einsatz kommen.