Der kostenlose Streamingservice Pluto TV lässt das Jahr 2021 mit allerlei Film- und Weihnachtsklassikern ausklingen. Die Auswahl könnte dabei nicht breiter sein. Zwischen „Die Schneekönigin“ bis „Sin City“ ist alles vertreten.
Das laufende Jahr neigt sich dem Ende zu und so ist es so langsam an der Zeit Lebewohl zu sagen. Die aktuellen Entwicklungen sowie das Wetter zwingen uns förmlich einen gemütlichen Filmabend auf der Couch zu verbringen und Pluto TV liefert euch dafür die Entertainment-Auswahl zum Nulltarif. Der Streamingdienst bietet Zuschauer*innen genug Abwechslung mit Weihnachtsfilmen zum Nikolaus oder Märchen-Klassiker zu Weihnachten. Dazwischen gibt es Action-Klassiker, Dokumentationen und zum Abschluss des Jahres die beste Tanzmusik zu Silvester. Freut euch auf folgende Tages- und Wochen-Specials:
Neue Sender ab dem 13. Dezember:
Wahre Geschichten aus dem Leben eines Mörders oder reale Einblicke in ein Gerichtssaal sorgen immer für kalte Schauer und feuchte Handflächen. Die Nervenkitzel-Suchenden unter euch finden ihr Zuhause künftig bei Pluto TV True Crime. Doch was ist wirklich geschehen und was ist ausgedacht? Dieser Frage verschreibt sich der Sender Pluto TV Mystery und entwirrt die verschwommenen Grenzen zwischen Realität und Mythos. Wer doch lieber herzlich über eine Komödie lachen oder bei einer Romanze dahinschmelzen möchte, findet definitiv den passenden Film auf MOVIEDOME.
Pluto TV Tages-Specials:
2. Dezember: Tag der Modelleisenbahn: Alle Hobby-Modelleisenbahner aufgepasst: Dieser Tag gehört euch! Und wer mit Modelleisenbahnen nur auf Weihnachtsmärkten in Berührung kommt, kann heute sein Wissen ausbauen. N24 Doku zeigt den ganzen Tag alles Wissenswerte über Züge.
4. Dezember: Winter is coming! Nein, hier kommen keine bösen Kreaturen aus dem Norden. Pluto TV läutet nur den ganzen Tag die kälteste Zeit des Jahres auf Pluto TV Nature, Pluto TV Animals und Pluto TV Inside ein. Beeindruckende Dokumentationen über die Polarkreise oder die Antarktis erwarten euch. Außerdem zeigt Pluto TV Sci-Fi ab 20:15 Uhr Iceman – Der Krieger aus dem Eis.
6. Dezember: Nikolaus: Habt ihr bereits eure geputzten Stiefel vor die Tür gestellt? Wenn nicht, keine Panik. Der Pluto-TV-Nikolaus versetzt euch auch mit dreckigen Schuhen den ganzen Tag auf Pluto TV Christmas und Pluto TV Mistletoe in eine besinnliche Stimmung mit verschiedenen Weihnachtsfilmen.
20. bis 26. Dezember: Fröhliche Weihnachten! Pluto TV hat für die Tage vor und an Weihnachten besonders schöne Geschenke für euch unter dem Tannenbaum platziert. Pluto TV Christmas und Pluto TV Mistletoe zeigen ab 20:15 Uhr verschiedene Weihnachtsfilme wie Weihnachtsmann aus Leidenschaft und Mistelzweige küsst man nicht. Zum Training der Lachmuskeln laufen rund um die Uhr auf Pluto TV Sitcoms alle Weihnachtsfolgen von Happily Divorced, The Exes und Episodes. Außerdem unterhält euch Pluto TV Food nicht nur bei den Vorbereitungen des Festtagsessens, sondern sorgt auch für Inspirationen.
21. Dezember: Der dunkelste Tag des Jahres: Die dunklen Stunden der Wintersonnenwende werden bei Pluto TV Thrillers nervenaufreibend. Ab 22:00 Uhr wird euer Herz bei den Filmen Return ft he Living Dead III, Frankenstein und Altar – Das Portal zur Hölle schneller schlagen.
24. bis 26. Dezember: Märchenhafte Weihnachten: Zu Weihnachten gehören Märchen, das weiß jedes Kind. Deshalb zeigt euch Pluto TV Movies tagsüber an den drei Weihnachtsfeiertagen die schönsten Erzählungen für eine besinnliche Stimmung. Natürlich dürfen dabei Der Nussknacker, Die Schneekönigin oder Wenn Träume fliegen lernen nicht fehlen. Pluto TV stellt alles für entspannte Sofatage mit der gesamten Familie bereit. Ihr müsst nur einschalten!
31. Dezember: Tanz ins neue Jahr: Zu viel gegessen über die Feiertage und für 2022 bereits den Vorsatz mit mehr Sport gefasst? Warum dann nicht gleich heute anfangen! Clubbing TV und Live in Concert verwandeln eure Wohnzimmer den ganzen Tag zum Dancefloor. Dem Tanz ins neue Jahr steht nichts mehr im Weg. Wer allerdings lieber gemütlich vor dem Fernseher lümmeln möchte, für den hat Pluto TV Thrillersab 18:30 Uhr die spannendsten Katastrophenfilme parat.
Pluto TV Wochen-Specials
Jeden Samstag: Millennial Night bei Pluto TV Movies Gezeigt werden folgende Filme und Specials ab 20:15 Uhr:
04.12.: Ritter Jamal – Eine schwarze Komödie, Black Sheep
11.12.: Joe Jedermann, Hot Rod – Mit Vollgas durch die Hölle
18.12.: Zum Glück geküsst, Leben oder so ähnlich
25.12.: The Girl Next Door, Guess Who – Meine Tochter kriegst du nicht!
Jeden Sonntag: Advent-Action-Night bei Pluto TV Movies Gezeigt werden folgende Filme und Specials ab 22:00 Uhr:
05.12.: Turbulence II: Fear of Flying, Into the Sun
Sonos rollt heute ein Update für seine S2-App aus, das unter anderem die Dekodierung des DTS Surround Sound-Formats für einige Geräte ermöglicht. Dieses willkommene Feature dürfte Nutzern helfen, noch mehr aus Filmen, Musik und Games herauszuholen.
Die Sonos Arc, beide Generationen der Beam-Soundbar, die Playbar und Playbase sowie der Sonos Amp erhalten alle DTS-Unterstützung. Sobald die Lautsprecher ein Audiosignal in DTS Digital Surround Sound empfangen, wird auf dem „Wiedergabebildschirm“ der Sonos-App ein DTS-Symbol angezeigt. „Aktuelle Wiedergabe“ der Sonos-App ein Symbol angezeigt. An der gleichen Stelle wird auch der Hinweis eingeblendet, wenn Dolby Atmos abgespielt wird.
Die Sonos S2-App zeigt an, sobald DTS Digital (Hier DTS Surrround Sound 5.1) wiedergegeben wird || Bild: Reddit
DTS-Sound auf Sonos ist auf 5.1 beschränkt
DTS Digital ermöglicht leider keine Wiedergabe des 3D-Soundformates DTS:X. Die Verarbeitung von immersiven, objektbasierten Audioformaten wie Dolby Atmos funktioniert derzeit nur auf den Sonos ARC und Sonos Beam (2. Generation) Soundbars. DTS unterstützt 5.1-Kanal-Audio, jedoch kein 7.1-Kanal-Setup oder Decken-Lautsprecher. Ob Sonos in absehbarer Zukunft auch DTS:X für seine Sound-Lösungen freischaltet, steht derzeit noch in den Sternen. Da die Systeme eh zum Großteil auf die Wiedergabe von Surround-Formaten optimiert wurden, würde eine DTS:X-Unterstütztung leider wenig Sinn ergeben. Eine breitere Unterstützung für Surround-Sound-Standards dürfte jedoch bereits mehrere Nutzer zufriedenstellen.
Stromsparmodus für Sonos Move und Roam
Die mobilen Lautsprecher von Sonos (links Roam, rechts Move), halten dank Stromsparmodus noch länger durch
Darüber hinaus fügt das S2-Update eine Energiespareinstellung für die Roam- und Move-Geräte hinzu. Wird diese aktiviert, schalten sich die Lautsprecher nach 30 Minuten Inaktivität vollständig aus. Man spart damit deutlich Akkulaufzeit im Gegensatz zum Standby-Modus, dafür müssen die Lautsprecher über den physischen Netzschalter eingeschaltet werden. Mit dem Stromsparmodus soll sich die Akkulaufzeit laut Sonos beim Move um bis zu 30 Tage, beim Roam sogar auf bis zu 70 Tage steigern lassen.
Amazon Music Ultra HD und Dolby Atmos Music kommen „bald“
Der „Aktuelle Wiedergabe“-Tab der iOS-App wird zudem um Equalizer-Einstellungen erweitert. Man muss nur auf den Lautstärkeregler tippen, um auf die Einstellungen auf der rechten Seite des Bildschirms zuzugreifen. Besitzer eines Android-Smartphones bekommen die Funktion in den nächsten Monaten nachgeliefert. Als kleinen Ausblick in die Zukunft hat Sonos die Unterstützung für Amazon Music Ultra HD und Dolby Atmos Music für seine Sonos-Lautsprecher angekündigt. Das immersive Musikerlebnis soll „bald“ bereitstehen!
Die App der Formel 1, F1 TV, erreicht aktuell Android TV, Google TV un die Amazon Fire TV. Auch in Deutschland ist die Streaming-Anwendung verfügbar.
Dazu aber vorab ein kleiner Hinweis: Auch Sky streamt natürlich die Formel 1 und offeriert via Sky Q sogar die Rennen in 4K mit HDR. Die F1 TV App kommt derzeit nur auf 1080p, dafür bietet man aber bis zu 50 fps. Leider kommt die App im Play Store bzw. Apple App Store derzeit nicht sonderlich gut weg. Offenbar gibt es da immer wieder Bugs, z. B. auch bei den Spracheinstellungen.
Nun erreicht F1 TV jedenfalls Android TV, Google TV und die Amazon Fire TV. Wir haben die Verfügbarkeit vorab geprüft und konnten die Anwendung an einer Nvidia Shield TV bereits aufstöbern. Aber auch an Fernsehern von Philips, Sony und TCL, die mit Android TV bzw. Google TV arbeiten, solltet ihr inzwischen beispielsweise in den Genuss kommen. Apple TVs wurden mit der Anwendung der Formel 1 bereits zuvor versorgt.
Formel 1: F1 TV als neues Streaming-Angebot
Die App F1 TV liefert Live-Streaming aller Rennen der F1, F2, F3 und des Porsche Supercup sowie Dokumentationen, Aufzeichnungen historischer Rennen und anderweitige Zusatzinhalte und Hintergrundinformationen. Da will man Fans des Rennsports also ein umfangreiches Gesamtpaket kredenzen.
F1 TV: 4K und HDR fehlen aktuell noch
Wann 4K und HDR in der App nachgereicht werden, ist aktuell offen. Kostenlos ist das Angebot zudem natürlich nicht. Vielmehr zahlt ihr für das Live-Streaming via F1 TV Pro 110 Euro im Jahr oder 14 Euro pro Monat. Das funktioniert aber aus Deutschland heraus derzeit nur via VPN, weil Sky mit der Formel 1 einen Exklusivdeal hat.
In einigen Regionen gibt es dann z. B. auch Zugriff auf die Kameras der Fahrer. Ca. 1.600 Stunden historischer Rennen sollen zudem auf lange Sicht unterhalten. Im aktuellen Streaming-Gewimmel mit mehr und mehr Anbietern sollte aber natürlich jeder für sich genau abwägen, ob sich ein Abonnement von F1 TV Pro wirklich auszahlt.
Apple Music findet sich ab sofort für Smart TVs von LG im Content Store. Allerdings hat die Sache aktuell noch einen Haken.
So konnten wir die App für Apples Musikstreaming-Angebot an unseren TV-Modellen aus den Jahren 2019 und 2020 (C9 / CX) bereits aufstöbern. Allerdings erhielten wir beim Versuch die Anwendung aufzurufen bzw. zu installieren eine Fehlermeldung. Es gäbe ein Serverproblem, heißt es. Vielleicht haben unsere Leser an dieser Stelle aber mehr Glück?
Apple und LG scheinen sich aktuell mehr und mehr anzunähern. Die App für Apple TV gibt es ja ohnehin bereits für viele Smart-TV-Generationen der Südkoreaner. Zusätzlich kredenzt man aktuell ein Angebot, bei dem Besitzer von LG-Fernsehern Apple TV+ für drei Monate kostenlos nutzen können. Das Angebot gilt nicht nur für Käufer neuer TVs, sondern auch für Besitzer von Geräten. Allerdings darf kein aktives Abonnement von Apple TV+ bestehen.
Besitzer von LG-Smart-TVs erhalten drei Monate Apple TV+.
Apple Music ist dabei also nur das neueste Puzzleteil in der Kooperation von Apple und LG. Für LGs TV-Geräte mit webOS gibt es natürlich auch andere Musikstreaming-Apps wie beispielsweise Spotify. Ob es so viel Sinn ergibt, Musikstreaming über einen Fernseher aufzurufen, ist wiederum eine Abwägung, dir wir direkt unseren Lesern überlassen wollen.
LG Smart TVs: Auch waipu.tv steht stramm
Heute hat LG dann auch noch einmal daran erinnert, dass es mittlerweile waipu.tv als App für seine Smart TVs im Content Store gibt. Sie steht für Geräte ab dem Modelljahr 2018 zur Verfügung. Darüber könnt ihr dann lineare Fernsehsender streamen und auch die Mediathek des Angebots abrufen. Somit wächst die Vielfalt der Apps für webOS weiterhin merklich. Uns bleibt da wohl nur noch übrig, allen Besitzern entsprechender TV-Geräte viel Spaß beim Streaming zu wünschen!
Laut IMDB-Rating* ist „Die Verurteilten“ der beliebteste Film aller Zeiten. Da ist eine umfassende 4K Restauration doch mehr als gerechtfertigt! Wir testen für euch die 4K Blu-ray von „Die Verurteilten“!
Inhalt (100%)
1982 hatte Stephen King eine Novellensammlung unter dem Titel Frühling, Sommer, Herbst und Tod veröffentlicht, die weitgehend ohne die üblichen Horror-/Schauerthemen auskam. Die erste Geschichte, Frühlingserwachen: Pin-up, bot die Vorlage für Die Verurteilten. 12 Jahre später machte Frank Darabont nach einem eigenen Drehbuch daraus einen Spielfilm von epischem Ausmaß. Schon etwas früher waren Darabont und King miteinander verbunden, was im direkten Deal über die Drehbuchrechte für Die Verurteilten gipfelte und 1999 mit The Green Mile und 2007 mit Der Nebel weiter ging.
Eine höchst erfolgreiche Verbindung, die The Shawshank Redemption, wie der Film im Original heißt, seit 2008 den ersten Platz der Internet Movie Database gesichert hat. Mit einer Wertung von 9.3 (manchmal auch 9.2) liegt er noch vor Coppolas beiden ersten Paten (9.1 und 9.0) und Nolans The Dark Knight (9.0), was nach wie vor überhaupt die einzigen vier Filme mit einer Neun vor dem Komma sind.
Erstaunlich genug, dass die erste Kinoauswertung dem Film nicht mal sein Budget einspielte. Gerade einmal 16 Mio. Dollar konnte man erwirtschaften, was dem Budget von 25 Mio. Dollar ziemlich defizitär gegenüber stand. Allerdings entwickelte Die Verurteilten sein Potenzial im Heimkinobereich und konnte auch über eine neuerliche Kinoauswertung zu einem späteren Zeitpunkt zusätzliche Umsätze erzielen. Ein bisschen stand ihm wohl auch Forrest Gump im Weg, der parallel in den Kinos lief und Darabonts Film auch noch vier Oscars bei den damaligen Academy Awards abluchste. Ganze sieben Nominierungen führten zu genau KEINEM Gewinn. Aber die Fans ließen sich davon nicht korrumpieren. Bis heute erfreut sich Die Verurteilten eines Status, gegen den selbst ein Forrest Gump nicht ankommt. Witzigerweise war Tom Hanks auch für The Shawshank Redemption als Hauptdarsteller im Gespräch. Doch Darabont war von Robbins’ Arbeit in Jacob’s Ladderangetan und als Morgan Freeman (der als erster gecastet wurde) sich für Tim stark machte, hatte dieser die Rolle.
Andy hat sich in seiner Rolle als Finanzexperte im Knast ganz gut eingerichtet
Eine gute Wahl, wie sich herausstellte. Denn die Chemie zwischen Freeman und Robbins ist sensationell. Sie bildet die Basis für zweieinhalb Stunden perfekte Unterhaltung ohne jede gefühlte Länge. Sie wird im Film getragen von gegenseitigem Respekt und einer tiefgreifenden Freundschaft unter den schwersten Bedingungen. Dort, wo der Mensch von der Außenwelt isoliert auf seinen Lebenserhaltungstrieb zurückgeworfen und von Gefängnisaufsehern drangsaliert wird, sind die Voraussetzungen nicht die besten, um echte Bindungen einzugehen. Die Verurteilten ist trotz der Hintergrundgeschichte um Schuld/Unschuld und Erlösung vor allem ein Film über Freundschaft.
Neben der Freundschaft ist Freiheit ein zweites großes Motiv der Geschichte. Was zunächst widersprüchlich klingt, macht im Verlauf des Films durchaus Sinn. Denn sich Freiheiten zu bewahren oder zu erträumen, ist ein ganz zentrales Thema in Die Verurteilten. Andy spricht immer wieder von diesem Ort in Mexiko, wo er gerne hingehen würde, wo er sich hinträumt. Immer wieder nimmt er sich außerdem Freiheiten innerhalb des Gefängnisses. Zwar führen diese stets zur Isolationshaft, aber das vermittelte Gefühl ist klar und deutlich. Und natürlich stellt auch die Verbindung zwischen Andy und Red eine Freiheit dar – zumal es keine ist, die Autoverfolgungen oder das Buhlen um irgendeine Frau beinhaltet. Entsprechend ungewöhnlich war es seinerzeit, eine Männerfreundschaft zu erzählen, die schlicht das ist, was sie ist: Eine Freundschaft.
Red und Andy entwickeln eine intensive Freundschaft
Dass der Film aber nicht nur auf erzählerischer und darstellerischer Ebene funktioniert, dafür zeichnet der große Roger Deakins verantwortlich. Tim Robbins hatte den Kameramann ins Spiel gebracht, nachdem er von dessen Arbeit für die Coen-Filme Barton Fink und The Hudsucker Proxy begeistert gewesen war. Und Deakins lieferte ab. Glücklicherweise setzte er sich auch gegen seinen Regisseur durch und bevorzugte es, das Innere des Gefängnisses zu filmen. Darabont hatte vorgehabt, den Schauplatz so oft wie möglich auch von außen zu zeigen.
Doch Deakins befand, dass die Konzentration auf das Innere mehr Klaustrophobie erzeuge und nur wenige Weitwinkel-Totale des Bauwerks diese Enge dann unterstreichen würden. Eine richtige Entscheidung, wie uns die letzten 27 Jahre gelehrt haben, in denen der Film zu dem geworden ist, für das ihn die allermeisten halten: Ein Meisterwerk!
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Bildqualität (85%)
Kameramann Roger Deakins filmte 1994 vornehmlich mit der Arriflex 35 – also auf analogem 35-mm-Material. Bereits vor einigen Jahren wurde von dem Material ein 4K-Scan angefertigt, der angeblich auch schon bei der alten Blu-ray als Grundlage diente. Ob nun ein wirklich neuer Scan vorgenommen wurde, sei dahingestellt. Fakt ist, dass Warner eine neue Postproduktion vornahm und diese auch Roger Deakins zur Durchsicht gab. Es gibt demnach ein komplett neues Color Grading, das sich viel stärker am ursprünglich gewünschten, kühleren Look entlang hangelt. War die alte Blu-ray sehr erdig und braun, ist die neue gräulicher und neutraler.
Das neue Grading ist kühler als jenes der bisherigen Blu-ray
Die UHD Blu-ray macht dazu per HDR10 und erweitertem Farbraum eine wirklich gute Figur. Und sie sieht auch noch besser aus als die neue Blu-ray. Vor allem in puncto Kontrastdynamik und Helligkeit kann sie diese Blu-ray distanzieren. Die Außenaufnahmen kommen noch mal knalliger und kräftiger, die Hauttöne sind gleichzeitig etwas neutraler, gleichzeitig aber in sich auch noch lebhafter. Hervorragend gelingt auch der Spagat zwischen hellen Bereichen, die nie überstrahlen und dunklen Bildanteilen, die knackig und satt erscheinen.
Die Farbgebung wirkt über weite Strecken etwas harmonischer kühl, nicht ganz so bläulich wie über die neue Blu-ray. Hervorragend ist das Encoding, das keinerlei Bildunruhen auf Hintergründen zeigt und die ursprüngliche Filmkörnung sehr fein reproduziert. Zwar kann man aufgrund der bereits hervorragenden Auflösung der Blu-ray keinen großen Detailschärfe-Vorteil bei der 4k-Scheibe ausmachen, aber Oberflächen wirken noch ein wenig plastischer. Insgesamt liegt die Blu-ray zwar schon auf sehr gutem Niveau, die UHD BD kann’s aber in allen Bereichen noch einen Hauch besser.
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Tonqualität (65%)
Während Die Verurteilten ursprünglich auf der Blu-ray von EuroVideo mit einem 5.1-DTS-HD-Master-Ton ausgestattet war, ging Warner mit dem 2019er Release auf Dolby Digital 2.0 zurück. Leider ist dieser nur leidlich dynamisch. Gerade dann, wenn es laut(er) wird, komprimieren die Stimmen, die zwischendurch ans Gehör gelangen, teils hörbar (Sadler bei 10’59) und werden dünner als noch zuvor, wenn bspw. Red als Erzähler agiert. Auch Clancy Browns Synchro klingt hier wirklich nicht sonderlich voluminös (10’43).
Dafür ist die Räumlichkeit für eine Stereo-Tonspur sehr gut. Wenn die Gefangenen nach 17 Minuten in ihren Zellen dafür sorgen, dass die Frischlinge Schiss bekommen, hallen die Stimmen überraschend räumlich wider – und das nicht nur über die Links-Rechts-Stereo-Trennung, sondern (bei möglichst idealen Räumlichkeiten) auch aus dem rückwärtigen Raum.
Wird ihm die Flucht gelingen?
Wechselt man auf den hier nach wie vor enthaltenen 5.1-Sound der englischen Fassung, so wird dieser aber in der Tat noch mal richtig räumlich. Klasse bspw. die Atmosphäre, wenn die große Menge sich zum Essen einfindet oder die Gefangenen unter der Dusche stehen. Wechselt man dann aufs Deutsche zurück, wird deutlich, wie gedrungen der Ton dann doch klingt. Immerhin sind die Dialoge halbwegs klar, auch wenn sie ziemlich dünn sind. Die neue Blu-ray und UHD-BD enthalten exakt diesen DD-2.0-Sound, also keinerlei Veränderungen. Der englische 5.1-DTS-HD-Master hingegen ist zum einen etwas lauter eingepegelt (rund 5 dB in gewissen Spitzen wie dem Durchbruch der Mauer bei 76’35) und wirkt subjektiv (auch nach Lautstärke-Korrektur) insgesamt noch etwas dynamischer. Hier sitzt man als Fan des O-Tons in der ersten Reihe.
Deutsch: Dolby Digital 2.0 (65%)
Englisch: DTS HD-Master 5.1 (85%)
Bonus (60%)
Die UHD Blu-ray enthält einzig den Audiokommentar von Darabont, der leider nicht untertitelt vorliegt. Im Bonusmaterial der beiliegenden Blu-ray finden sich dann noch drei Featurettes. Beginnend mit dem etwas älteren “Die Hoffnung stirbt nie”, das einen 31-minütigen Rückblick auf den Film bietet, geht’s weiter mit “10 Jahre Die Verurteilten“, das (wie der Name es sagt) ebenfalls schon 15 Jahre alt ist. Die Dokumentation rollt ein bisschen auf, wie es zu dem (späten) Ruhm des Films kam und was die Fans heute zu ihm sagen. Der abschließende Sharktank-Redemption-Kurzfilm läuft gut 25 Minuten. Inspiriert vom Gefängnisfilm inszenierte Natalie Van Doren Szenen aus dem Leben eines Büroarbeiters und zeigt: Das Leben in einem eng strukturierten, unbefriedigenden Job ist nicht viel anders als eines im Gefängnis.
Gesamtbewertung Die Verurteilten (85%)
Die Verurteilten ist ein absoluter Klassiker. Und ein Film, der völlig zu Recht ganz oben auf der Lieblingsliste von über 2,5 Mio. imdb-Nutzern steht. Tim Robbins und Morgan Freeman sind grandios, die Kamera ist fantastisch, die Regie sensibel und selten gingen zweieinhalb Stunden dermaßen schnell vorbei. Umso schöner, dass der Film nun in seiner visuell besten Form vorliegt, die jeder Fan des Films haben muss. Auch wenn das Steelbook derzeit bereits ausverkauft ist und man auf das Keep Case (das kommen wird) noch ein paar Monate warten muss.
John Carpenter zeigt in „The Thing“ (Das Ding), wie man mit minimalen Mitteln eine beklemmende Atmosphäre erschafft und den Zuschauer in Dauerspannung versetzt. Unser Test der 4K Blu-ray zeigt, dass das Setup immer noch funktioniert!
Inhalt (90%)
Irgendwann im Herbst 1988: Ein 37cm-Röhren-TV, ein VHS-Rekorder und ein (erwachsener) Bekannter, der schon nach zehn Minuten einschlief. Exakt das ist die Ausgangssituation, in der ich mich als 13-jähriger damals befand. In Sachen Altersfreigabe vollkommen ungeeignet und in puncto Filmgenuss bis dato eher von Taran und der Zauberkessel vergruselt worden, offenbarte sich mir in den folgenden 110 Minuten ein Erlebnis, das ich bis heute nicht vergessen habe. Während wir heutzutage scheinbar nicht mal mehr in Filme eintauchen können, die gigantischen Bombast auf drei Meter Bildbreite mit zehn Lautsprechern präsentieren, reichte dieses minimale, technisch aus heutiger Sicht vollkommen antiquierte Setup aus, um eine Atmosphäre und Spannung zu erzeugen, die ich bis heute nur selten wieder erlebt habe – wenn überhaupt.
Vielleicht war aber genau diese Ausgangssituation ideal. Denn ohne zu wissen, was die internationale Kritik sechs Jahre zuvor über Carpenters Folgewerk zu Die Klapperschlange gesagt und geschrieben hatte, war ich komplett unvoreingenommen. Und ich hätte ehrlich gesagt auch milde gelächelt, wenn ich gewusst hätte, dass das Lexikon des internationalen Films geschrieben hatte: „… doch angesichts der damit produzierten Ekelszenen, Blutorgien und Leichensezierereien mag man solche Trickkunst kaum würdigen. Carpenter begnügt sich mit der Sensation. Innere Spannung und ironische Brechungen kommen zu kurz.“
Was ist in der norwegischen Station passiert?
Tja, manchmal liegen sie halt doch falsch, die Herren Kritiker. Bei Carpenter war es gleich mehrfach so und im Falle von Das Ding aus einer anderen Welt strafte sie das spätere Publikum auch Lügen. Einer aus diesem Publikum war übrigens Quentin Tarantino und seine Emotionen mit The Thing dürften sich mit vielen Zuschauern decken:
„The Thing was probably the one movie of all the individual films that I’ve seen that influenced [Reservoir] Dogs the most, because in some ways it’s the same idea. You have a bunch of guys trapped in a situation that they can’t get out of, in a very claustrophobic situation where nobody can trust anybody. It scared the living hell out of me. The thing about it is, the tension and the anxiety and the claustrophobia and the fear and the distrust that was running around those men came straight out into the movie theatre.“
Und wenn Tarantino das sagt, kann’s so falsch vielleicht ja nicht sein. Zwar war die Verfilmung der Erzählung „Who Goes There“ von John W. Campbell jr. auch im Kino kein Erfolg, aber Im Nachgang umso mehr. The Thing dürfte in den 80ern einer der am häufigsten ausgeliehen Filme in den Videotheken gewesen sein. Und das vollkommen zu Recht. Denn der vom Lexikon monierte „Spannungsmangel“ kann nur beanstandet werden, wenn man sich offenbar einzig auf die Splatter-Effekte konzentriert. Natürlich verfehlten auch diese ihre Wirkung nicht. Immerhin handelt es sich bei den Masken und Prothesen von Rob Bottin um die extrovertiertesten, die das Kino bis dato (und eigentlich auch danach) gesehen hatte.
Nein! Bitte nicht! Nicht tun!!
Wer natürlich nur im Blick hat, dass die erste Verfilmung des Stoffes von 1951 mit einem Schattenwesen und weitgehend ohne Gewalt realisiert wurde, vermisst vielleicht die subtile Art. Denn subtil war Carpenter sicher nicht. Seinem Film aber Spannungsmangel vorzuwerfen, ist fast zynisch. Denn schon die grundsätzliche Situation in der beengten Station, von der es keine Flucht gibt, sorgt für Thrill. Dass dann das große Misstrauen ausbricht, sorgt gar für nervenzerrende Momente. Als MacReady gegen Ende die teils gefesselten Kollegen testet, hätte man das kaum packender gestalten können. Alleine diese Sequenz gehört zu den spannendsten Momenten des 80er-Jahre-Kinos. Dazu dann die Suspense, die davon ausgeht, dass der Zuschauer immer etwas früher ahnt, aus wem es als nächstes ausbricht – und schon hat man jeden Kritiker von damals auf den Boden der Tatsachen geholt.
Ein weiterer Vorwurf war die angeblich mangelnde Charaktertiefe. Mangelnd? Das muss man dann mal ins Verhältnis mit einem der aktuelleren Blockbuster setzen. Gegen heutige Produktionen liefert Das Ding aus einer anderen Welt geradezu philosophisch tiefgründige Charaktere. Und alle sind während des Films und bleiben auch danach noch greifbar und im Gedächtnis. Auch, weil sie individuell und stark besetzt sind. Und das nicht nur in Carpenters damaligem Lieblingsdarsteller Kurt Russell. Das komplette Ensemble agiert glaubwürdig und selbst in ihren Verwandlungen kann man sie noch wiedererkennen – ein Verdienst der genialen Masken von Bottin. Um dann doch noch darauf zu sprechen zu kommen: Was er hier in einer Vielzahl an Körperverwandlungs-/Bodyhorror-Szenen realisierte, sucht noch heute seinesgleichen. Ob es die eingefrorenen und schon mutierten Leichen auf der norwegischen Basis sind oder die Live-Action-Verwandlungen in der US-Station im späteren Verlauf. Mehr Kreativität sah man zuvor nie und auch später eher selten. Und wenn man heute Szenen wie den Reanimationsversuch anschaut, der zum Einbrechen des Oberkörpers von Vance führt, ist das immer noch ein äußerst wirkungsvoller, ja schockierender Effekt.
Wie oben erwähnt, wurde von The Thing im Jahre 2017 bereits ein 4K Scan angefertigt, der auch als Vorlage für die Turbine Blu-ray genommen wurde. Universal dürfte gut daran getan haben, sich ebenfalls diesen Scan zu schnappen, um darauf basierend ein neues Grading mit HDR10 und erweitertem Farbraum zu erstellen. Ausgehend vom auf 35-mm-Filmmaterial gedrehten Carpenter-Horror hat man nun die Körnung absolut authentisch restauriert. Nahezu jeder Schmutzpartikel und Störstreifen gehört der Geschichte an und das Bild sah nie echter und griffiger aus als jetzt. Und das gilt auch in Abgrenzung zur Turbine-Blu-ray.
Zwar war diese der alten Blu-ray bereits um Längen überlegen, doch gegenüber der zusätzlichen Auflösung und vor allem der Bilddynamik hat die Turbine-Scheibe hier das Nachsehen. Denn die UHD-BD von Das Ding ist vor allem eins: Wirklich kontrastark. Und das ohne Übertreibung oder zu brutales HDR. Wer sich aber mal den weißen Schnee rund um die Station bei Tageslicht anschaut, der will nie wieder in die gräulich-schmuddelige Masse zurück die von der alten Blu-ray präsentiert wurde. Die Schneeflächen strahlen im Gegensatz zur alten Blu-ray und wirken richtig gleißend, ohne zu überkontrastieren. Dazu ist auch die Durchzeichnung im Dunklen besser. Denn wo man zuvor kaum etwas auf Schattenbereichen erkennen konnte, ist nun noch Detailzeichnung vorhanden. Gerade die Innenraumszenen profitieren maßgeblich vom HDR-Grading.
Die 4K UHD Blu-ray lässt das Weiß der verschneiten Landschaft in ganz neuem Licht erstrahlen
Während die generelle Farbgebung in den Außenszenen kühler ist (was explizit so von Carpenter und Kameramann Dean Cundey freigegeben wurde) als über die seltsam warm gestimmte, alte Blu-ray und Innenraum-Sequenzen eine authentische Wärme haben, ist die Universal-UHD-BD gerade in Innenräumen kontraststärker als die teils etwas zu hell abgestimmte Turbine-BD.
Die Fein- und Tiefen-Auflösung setzt sich dann wiederum Galaxien von der alten Blu-ray ab, kann aber auch die Turbine-Full-HD-BD noch in die Schranken verweisen. Wenn man beispielsweise bei 38’03 auf der Plakette im Hubschrauber noch Wörter und Zahlen lesen kann, wo die alte Blu-ray nur undefinierten Matsch abbildete, dann kann man sich sicher sein, die bisher bestmögliche Bildqualität für Carpenters The Thing zu bekommen. Zumal die Farbintensität und -differenzierung der Blut- und Bodytransforming-Effekte wirklich klasse geworden ist. Da machen die gruseligen Maskeneffekte gleich doppelt so viel Spaß. Von vorne bis hinten eine wirklich überzeugende 4K-Umsetzung.
Für die UHD Blu-ray hat Universal sowohl fürs Englische als auch fürs Deutsche einen DTS:X-Mix angefertigt. Also auf dem Papier die alte DTS-Fassung der alten Blu-ray upgegradet. Schade nur, dass auch die alten Fehler wieder mit an Bord sind. So ist auch die DTS:X-Synchro teilweise asynchron und es fehlen wieder die zwei Sätze, die Turbine für die 2019er Blu-ray eingefügt hatte. Man sieht also: Die Turbine-Tonspur wurde von Universal nicht angefragt/übernommen.
Es wurde aus der alten Universal-Fassung ein neuer Mix erstellt, der immerhin nicht unter den Phasing-/Phasenverschiebungseffekten des Turbine-5.1-Mixes leidet. Und der insgesamt auch räumlicher klingt als die alte DTS-Fassung. Wirklich dynamisch oder kräftig wird er deshalb aber noch nicht. Gegenüber der alten DTS-Mischung hat er zwar etwas mehr Präsenz und ist auch etwas lauter eingepegelt, aber die Konzentration wurde offenbar auf eine höhere Räumlichkeit gelegt, was man gut wahrnehmen kann, wenn man sich die Geräuscheffekte auf den Rearspeakern im Vergleich zur alten DTS-Version anhört.
Der DTS:X-Sound ist räumlich, hat aber ein paar kleinere Probleme mit der Synchronität
Wechselt man auf die englische DTS:X-Fassung, so klingen deren Geräusche noch einmal etwas authentischer und präziser. Wird Glas zerbrochen, ist das klanglich sauberer und besser aufgelöst. Rennt Windows den Flur entlang, klingen seine Schritte fester und “echter”. Beide DTS:X-Spuren bieten hier und da etwas Basseinsatz, wenn die Musik mehr Drama macht oder auch der Hubschrauber in der Nähe der Kamera landet. Wenden wir uns der Höhen-Ebene zu, die bei einer DTS:X-Spur mit einbezogen wurde.
Schon die Geräuscheffekte während der Titeleinblendung werden mit Höhen-Effekten belegt und natürlich auch der Helikopter zu Beginn. Und das klingt gar nicht mal so übel, wenn man bedenkt, dass es sich um einen Upmix handeln (müsste). Zum Teil ist es schon fast etwas zu viel, was da von den Heights passiert. Nicht jeder Soundeffekt (bspw. splitterndes Glas auf der Kameraebene oder Schüsse, die ebenfalls auf Höhe der Kamera passieren) ist korrekt gesetzt, was einen simplen Upmix nur noch wahrscheinlicher macht, da es ein wenig den Anschein macht, als wäre eine große Menge der regulären Surroundeffekte nach oben gewandert.
Das Bonusmaterial war vor zwei Jahren natürlich eine Bank, bei der Special Edition von Turbine. Für die UHD Blu-ray gibt’s jetzt das (schon ziemlich betagte, aber dennoch spannende) 83-minütige Featurette: “John Carpenters The Thing: Der Terror nimmt Gestalt an” sowie verpatzte Szenen, den Original Trailer und den Filmkommentar mit Carpenter und Russell.
Gesamtbewertung The Thing (82%)
John Carpenters The Thing – Das Ding aus einer anderen Welt ist nach wie vor ein absolut packender Horrorschocker, der nicht nur von seinen genialen Masken lebt, sondern die Figuren allesamt ausreichend vorstellt und vertieft. Aus heutiger Sicht kann man ihn nur als Klassiker bezeichnen – selbst wenn das vor vierzig Jahren kaum einer ahnen konnte oder wollte.
Die 4K UHD Blu-ray zeigt den Film nun in bisher ungesehener Qualität. Sowohl die Restaurierung des ursprünglichen Filmkorns als auch die Schärfe, Farbgebung und Kontrastierung sind hervorragend gelungen. Gleiches kann man auch für die Räumlichkeit der beiden DTS:X-Tonspuren sagen. Leider nur mit der bereits bekannten Asynchronität einiger Stellen beim deutschen Ton sowie zweier fehlender Sätze.
Es gibt sie wirklich! Disney veröffentlicht in den USA die „Marvel The Infinity Saga Collection“ mit allen 23 Filmen auf 4K UHD Blu-ray. Die Gesamtedition erscheint am 15. November und kostet 550 US-Dollar.
Update: Die Infinity Saga 4K Blu-ray Collection ist auf amazon.co.uk gerade gut verfügbar. Wer sich die Filme am liebsten im Originalton sichern möchte oder noch ein Geschenk für Weihnachten braucht, vielleicht die Chance:
Die Handelskette BestBuy hat sich die exklusive Gesamtkolletion aus dem Marvel Cinematic Universe (MCU) gesichert. Für 549.99 US-Dollar erhält der Kunde alle Filme der Phasen 1-3 der Infinity Saga auf 4K Blu-ray + HD Blu-ray. Somit werden je Film um die 24 $ fällig. Sammler werden hier auf jeden Fall zugreifen, da die Collectors Edition limitiert und durchnummeriert ist. Somit besteht nicht die Gefahr, dass Disney bei einer hohen Nachfrage eine weitere Charge produzieren lässt.
Gesamtedition im enttäuschenden Design
Wie es sich für eine Gesamtedition gehört, kommt „The Infinity Saga Collection“ in einer auffälligen Verpackung daher. Der Deckel der Box trägt die Aufschrift „The Infinity Saga“ sowie die Unterschriften der Produzenten und Regisseure (aufgedruckt). Der Box liegt auch eine exklusive Lithografie von Matt Ferguson, sowie ein „persönlicher“ Brief von Kevin Feige bei. 23 individuell gepackte 4K & Blu-ray Cases werden um eine zusätzliche, exklusive Bonus-Disc erweitert. Auf dieser befindet sich zwei Stunden noch nie zuvor gesehenes Zusatzmaterial, Extended Scenes uvm. Diesen Content gibt es nicht einmal online.
Ich persönlich muss sagen, dass ich etwas enttäuscht bin vom Design. Für eine der größten und erfolgreichsten Filmerzählungen der Welt hätte ich mir etwas Auffälligeres gewünscht. Vor allem die Cases der einzelnen Filme sind recht lieblos gestaltet. In Photoshop ist dieses Design in kürzester Zeit umgesetzt.
Kommt die MCU Collection nach Deutschland?
Die Chancen auf eine „The Infinity Saga Collection“ Gesamtedition in Deutschland sind eher gering. Das liegt nicht daran, dass Disney keine Lust an dem zusätzlichen Umsatz hätte, sondern, dass die Rechtesituation in Deutschland eine andere ist. Die Iron Man Filme werden hierzulande z.B. von Concorde vertrieben. Die Spider-Man-Filme dagegen von Sony. Der „Rest“ kommt nach der Übernahme von Marvel von Disney.
Sollen wir der Collection der US-Kollegen nachtrauern oder uns lieber die einzelnen Filme auf UHD Blu-ray kaufen?
LG schenkt Besitzern eines Smart-TVs aus dem eigenen Hause drei Monate Apple TV+. Das betrifft sowohl Neu- als auch Bestandskunden.
Update: Nach Startschwierigkeiten sollte das Angebot für drei Monate Apple TV+ gratis für Besitzer eines der Aktionsgeräte bereitstehen! Hat es geklappt, oder solltet ihr weiterhin Probleme haben, das Angebot einzulösen, schreibt uns gerne einen Kommentar!
Originalbeitrag: Die Aktion von LG startet am 15. November 2021 und läuft bis inklusive 13. Februar 2022. Sie gilt für alle kompatiblen Fernsehgeräte ab 2016. Dabei schließt man sowohl LCDs als auch OLEDs ein und unterscheidet auch nicht zwischen 4K- und 8K-Modellen. Das heißt, dass auch Bestandskunden mit älteren TV-Modellen die Chance haben, sich drei Monate Apple TV+ gratis zu sichern.
Im Streaming-Angebot von Apple sind Originalserien wie „Ted Lasso“, „Mythic Quest“ oder auch „Foundation“ enthalten. Zudem bietet man eine Mischung aus Blockbuster-Filmen wie „Greyhound“ und Streifen mit Indie-Charme wie „On the Rocks“ oder „Coda“. In Anspruch nehmen könnt ihr die Aktion über einen Werbebanner im LG Content Store bzw. im Homescreen der jeweiligen Fernsehgeräte.
Leider gibt es auch einen Haken: Im Gegensatz zur PS5-Promotion, bei der auch aktive Abonnenten von Apple TV+ einige Monate zusätzlich mitnehmen konnte, bleiben jene nun außen vor. Wer also bereits Apple TV+ abonniert hat, kann sein Abonnement über die Aktion leider nicht verlängern.
Apple TV+: Werdet ihr hereinschnuppern?
Auch ist die Aktion auf eine Beanspruchung pro Apple ID bzw. Fernsehgerät begrenzt. Ihr könnt also kein Hopping zwischen den Konten betreiben, damit mal eben euer Kumpel an eurem Fernsehgerät für seine Apple ID auch drei Monate Apple TV+ mitnimmt. Obacht ebenfalls: Nach Ende der Trial mündet das Abonnement in einem kostenpflichtigen Tarif. Denkt also daran rechtzeitig zu kündigen.
Die Aktion läuft ab 15. November 2021 und sollte für euch im LG Content Store ab diesem Datum eingeblendet werden. Andernfalls überprüft auch, ob euch in der Apple TV App womöglich die Promotion vorgeschlagen wird. Eine Apple ID wird zur Beanspruchung ebenfalls benötigt. Wir wünschen viel Spaß beim Streaming!
Sky Go steht ab sofort als App auch für die Fire-Tablets von Amazon zur Verfügung. Der Download ist über den App Store des Händlers möglich.
Via Sky Go können Abonnenten von Sky Q ihre Inhalte auch unterwegs abrufen – sowohl live als auch auf Abruf. Über 100 Sender stehen über die Anwendung zur Verfügung. Nun deckt Sky hier quasi alle großen App Stores ab. Denn Sky Go (hier der Download) gibt es natürlich auch schon via Google Play für Android, über den Apple App Store und sogar über die Huawei AppGallery. Mit dem Amazon App Store setzt man sozusagen das letzte Puzzleteil ein.
Sport, Filme, Serien, Dokumentationen und Kinderprogramm live und jederzeit auf Abruf stehen damit nun an den Fire-Tablets via Sky Go stramm. Auf einem anderen Gerät begonnene On-Demand-Inhalte können mit Sky Go auch direkt fortgesetzt werden. Zudem können Nutzer ihre Lieblingsinhalte herunterladen und auch offline ansehen. Sky Go ist Bestandteil von Sky Q und für jene ohne Mehrkosten nutzbar. Sky Go kann an bis zu drei Geräten parallel genutzt werden.
Der Sky Glass Streaming TV (4K QLED) ist wirklich eine Überraschung
Alle Sky-Q-Kunden, die Sky auf mehreren Geräten parallel nutzen möchten, können entweder die Option Sky Go Plus (zwei zusätzliche Streams für Sky Go) oder die Option Multiscreen (zwei zusätzliche Streams und Sky auf weiteren Geräten mit Sky Q App, Sky Q Mini und Sky Go) hinzubuchen. Sky bietet übrigens mittlerweile mit Sky Glass sogar einen eigenen Fernseher an. Der erscheint aber erst später in Deutschland.
Sky stemmt sich gegen die wachsende Streaming-Konkurrenz
Für den Pay-TV-Anbieter Sky weht ein immer rauerer Wind: Streaming-Anbieter wie Amazon Prime Video, Disney+, Netflix und Co. sind eine direkte Konkurrenz und technisch teilweise weiter fortgeschritten. So setzt sich die Meinung durch, dass ein Sky-Abonnement im Wesentlichen nur noch für Sportfans wirklich lohnt. Und auch da gibt es wachsende Konkurrenz wie DAZN.
Der Xbox-Chef hat klargestellt, dass der Game Pass bereits finanziell tragfähig sei. Microsoft verbrenne also kein Geld mit der Spiele-Flatrate.
Phil Spencer, der Leiter der Xbox-Sparte bei Microsoft, antwortete damit auf die weit verbreitete Meinung, dass Microsoft den Xbox Game Pass als reines Lockangebot nutze und damit herbe Verluste in Kauf nehme, um im Konsolenmarkt zu Sony aufzuschließen. Laut Spencer sei das jedoch nicht die Realität: Der Xbox Game Pass trage sich finanziell bereits. Es sei falsch, dass Microsoft dort Geld hereinbuttere ohne Gewinne zu machen.
Laut Spencer sei die Spiele-Flatrate ohnehin nur ein Puzzleteil der Xbox-Strategie. Man verzeichne auch in anderen Bereichen Wachstum und stärke die Marke derzeit erfolgreich. So kommt Microsoft aktuell für seinen Xbox Game Pass auf rund 18 Mio. Abonnenten. Allerdings verfehlte man im letzten Fiskaljahr, das im Juni 2021 endete, seine Wachstumsziele.
Microsoft hatte ein Wachstum von 47,79 % anvisiert, kam am Ende für den Xbox Game Pass aber „nur“ auf 37,48 %. Das heißt wohl, dass die Redmonder da noch viel Luft nach oben sehen. Und auch für Spieler ist der Xbox Game Pass aktuell ein gutes Angebot. Beispielsweise starten alle First-Party-Spiele der Redmonder, auch das kommende „Halo Infinite“ direkt zum Launch auch in der Spiele-Flatrate.
Sony hat noch keinen Konter auf den Xbox Game Pass
Die Japaner von Sony deuteten zwar in der Vergangenheit einen Konter auf den Xbox Game Pass an, legten aber bisher nichts vor. Allerdings betreibt Sony mit PlayStation Now ebenfalls ein Cloud-Gaming-Angebot. Wirklich nach vorne treiben, wollten die Japaner dieses aber in der jüngsten Vergangenheit noch nicht. Allerdings liegt Sony aktuell in den Verkaufszahlen der PlayStation 5 vor Xbox Series X und Series S. Da konnte man sicherlich von seinem Vorsprung aus der letzten Konsolengeneration profitieren und seine Bestandskunden halten.