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In the Line of Fire auf 4K Blu-ray im Test: Dynamischer geht’s nicht mehr!

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Inhalt (90%)

Wolfgang Petersen hatte mit Das Boot gezeigt, dass er nach bereits großartigen TV-Filmen auch fürs Kino packend inszenieren konnte. Bis heute gilt sein U-Boot-Film als die Mutter des submarinen Genres. In der Folge streckte er seine Fühler immer mehr ins internationale Geschäft aus. Bereits in Die unendliche Geschichte engagierte er Hauptdarsteller aus dem Ausland und in Geliebter Feind war dann bereits eine deutsch-amerikanische Koproduktion. Nachdem der Regisseur dann 1986 in die USA zog, dauerte es zwar fünf Jahre, bis er mit Der Tod im Spiegel ein erstes Engagement bekam, das jedoch beeindruckte keinen Geringeren als Clint Eastwood, was noch eine Rolle für In the Line of Fire spielen sollte.

Der Film über den potenziellen Präsidentschaftsattentäter basiert auf einer Idee von Produzent Jeff Apple. Seitdem er als Kind das Attentat auf Kennedy miterlebt hatte, wollte er eine Story um einen Secret-Service-Agenten schreiben. Als er dann Anfang der 90er noch einmal Aufnahmen des Kennedy-Attentats gesehen hatte, nahm er sich der Sache noch mal an und mit Autor Jeff Maguire kam dann auch ein professioneller Drehbuchschreiber an Bord. Clint Eastwood kam frühzeitig als Darsteller hinzu, hatte aber nach Erbarmungslos keine große Lust, erneut Regie zu führen. Und hier kommt wiederum Wolfgang Petersen und Eastwoods Respekt vor dessen Boot und Tod im Spiegel ins Spiel. Der mittlerweile 62-jährige Mime schlug nicht nur den Deutschen als Regisseur vor, sondern gleich auch noch Robert De Niro als Widersacher Mitch Leary. De Niro jedoch drehte gerade A Bronx Tale und so wurde es dann John Malkovich.

Eigentlich im Rentner-Alter durfte Clint Eastwood hier noch mal richtig sportlich werden

Möglicherweise die glücklichste Entscheidung des Films. Denn obwohl De Niro ein vorzüglicher Darsteller ist, hätte dessen damalige Prominenz den Film möglicherweise etwas überstrahlt. Malkovich, der einfach perfekt darin ist, den Allerweltstypen mit undurchsichtigem Hintergrund zu spielen, agiert perfekt als Attentäter mit wandlungsfähigem Gesicht. Immer wieder gibt es Szenen, bei denen es dem Zuschauer eiskalt den Rücken runterläuft – bspw., wenn er den beiden Waidmännern seine selbstgebastelte Pistole zeigt.

Eastwood bleibt dagegen fast ein bisschen blass, weil seine Rolle des alternden Helden, der es noch einmal allen beweisen will, nicht so wahnsinnig viel hergibt. Zumal man sich die Lovestory mit Agentin Lilly Raines wirklich hätte sparen können. Sieht man davon aber ab, bietet Petersens Actionthriller auch heute noch eine Menge Spannung und Thrill. Gerade das Duell zwischen Secret-Service-Agent und Attentäter, das oft aus der Ferne geführt wird und von Petersen und seinem Kameramann mit perfekt gewählten Einstellungen verfolgt wird.

Der Secret-Service-Mann kommt gehörig ins Schwitzen

Übrigens basiert die Figur des Frank Horrigan auf dem Secret-Service-Agenten Clint Hill. Der damalige Leibwächter des US-Präsidenten war es, der nach den ersten Schüssen auf Kennedy auf den Kofferraum des Lincoln Continental kletterte und versuchte, weitere Schüsse abzufangen. Weiß man das, versteht man auch, warum Petersen die finale Sequenz inszeniert hat, wie er es tat. Um dabei möglichst authentisch zu bleiben, gilt In the Line of Fire als erster Film, den der Secret Service uneingeschränkt beriet und begleitete. Entsprechend echt wirken die Szenen, in denen Horrigan und seine Kollegen neben der Staatslimousine her laufen. Und erstaunlich echt sehen sogar die hier eingesetzten CGIs aus – bspw. die Air Force One. Und so lässt sich zweifelsohne sagen, dass Petersens zweite US-Produktion auch heute noch hervorragend funktioniert und spannend unterhält.

Bildqualität (95%)

Natürlich wurde In the Line of Fire 1993 analog aufgezeichnet. Zum Einsatz kam hier (neben den üblichen Panavision-Kameras) auch eine eher selten zu sehende Aaton 35-III, die durch ihre kompakte Bauweise spezielle Vorteile bot. Gedreht wurde auf 35-mm-Film und davon zog man für die 4K-Veröffentlichung nun einen komplett neuen 4K-Scan, was man (ohne auf die Auflösung zu achten) bereits am deutlich veränderten Bildausschnitt erkennt, der nun mehr Bildinhalt liefert als zuvor über die Blu-ray.

Und kaum startet man die UHD-Blu-ray, fallen einem vor Ungläubigkeit fast die Augen aus den Höhlen. Sollte das wirklich noch der gleiche Film sein? Der Film, der über die Blu-ray aussieht, als hätte man ein altes, mehrfach kopiertes VHS-Tape eingelegt? Wahnsinn. Was der 4K-Scan, die anschließende Bearbeitung sowie das integrierte HDR hier rausholen, ist phänomenal. Selten war eine Differenz zwischen BD und UHD-BD dermaßen groß. Farben sind unglaublich kräftig und die Kontrastdynamik ist famos.

Ungefähr so trüb und trist sah die alte Blu-ray aus. Die 4K-UHD-BD macht damit Schluss

Der Zugewinn an Helligkeit und Bilddynamik ist so groß, dass man seinen Augen kaum traut. Als ob die Blu-ray von einem massiven Schleier der Alterung überzogen ist, den die UHD-BD nun gelüftet hat. Und das, ohne auf hellen Oberflächen zu überstrahlen. Außerdem hat man auf eine Filterung offenbar komplett verzichtet. Die 4K-Scheibe bietet deshalb authentisches Filmkorn, das sehr fein und harmonisch wirkt, ohne je störend zu erscheinen. Wo die BD weiche Oberflächen hatte, liefert die UHD-BD noch Details. Die Ziegelwand bei 80’43 ist nun sichtbar und auf den Gesichtern der Darsteller oder ihrer Bekleidung sind Details zu erkennen, die man zuvor gar nicht vermutet hat. Für eine analoge UHD-Blu-ray eines Films von 1993 ist das mustergültig und fast nicht besser zu machen.

Tonqualität (70%)

Zunächst sei positiv erwähnt, dass Sony Pictures offenbar die jahrelange Kritik verstanden hat und immer häufiger 4K-Scheiben von bereits veröffentlichten Filmen nicht im Ton downzugraden. Lange Jahre war das stets ein Ärgernis. Für die deutsche Fassung steht nun zwar nicht mehr True-HD im Heft, sondern DTS HD-Master, aber verlustfrei sind sie beide. Gegenüber der alten True-HD-Spur ist die DTS-HD-MA-Version ein klein wenig leiser eingepegelt. Das gibt sich aber nach einer Anhöhung von 3-5 dB (je nach Gehör). Und dann klingen beide sehr identisch und vergleichbar. Immer noch etwas weniger dynamisch als die alte englische Fassung, aber eben auch nicht schlechter als die von der Blu-ray bekannte. Und das ist für Sony doch schon mal ein Fortschritt.

Und erstaunlich gut für die damalige Zeit der Blu-ray-Veröffentlichung ist der Ton noch heute. Die Räumlichkeit ist durchweg wirklich gelungen. Auch der Score klingt ausgewogen und die Stimmen sind gut eingebettet und verständlich. Während der lauteren Szenen kommt der Ton sogar ziemlich in Wallung und lässt den Tiefbass aktiv einschreiten (startendes Flugzeug).

Die Actionszenen werden über den deutschen Ton gut, über den englischen Atmos-Sound phänomenal wiedergegeben

Man darf halt nur nicht auf die englische Atmos-Fassung wechseln (oder eben doch, wenn man zu den O-Ton-Fans gehört). Denn die ist selbst gegenüber der bereits dynamischeren englischen True-HD-Version der alten Blu-ray noch einmal derart viel druckvoller und satter, dass man bald aus dem Sessel kippt. Was hier an Druck während der Bass-Drum bei 80’45 erzeugt wird, ist irre. Auch die Schüsse aus Mitch‘ Pistole liefern noch einmal mehr Informationen und viel mehr Punch. Schon auf der regulären Ebene muss man konstatieren, dass man aus einem Sounddesign der 90er kaum mehr rausholen kann, es sei denn, man würde es nach heutigen Maßstäben komplett neu abmischen.

Und es gesellt sich ja noch die Höhen-Ebene hinzu. Zwar ist In the Line of Fire kein Film, der permanent Möglichkeiten für 3D-Sounds liefert, aber nach etwas über acht Minuten hört man schon mal etwas Filmmusik sowie ein entferntes Gewittergrollen von oben. Die Durchsage des Kapitäns im Flugzeug nach knapp 32 Minuten kommt ebenfalls von oben und nach gut 54 Minuten hört man das Gewitter rund um das Flugzeug ebenfalls aus den Heights. Regen gibt’s nach 56’30 und ab Minute 58 zahlreiche auslösende Kameras. Klasse sind auch die zwei Schüsse bei 85’20, die äußerst wirkungsvoll über die Heights verhallen. Gefundenes Fressen für Soundtüftler sind dann sämtliche Durchsagen über die Lautsprecher am Flughafen, die stets von oben dargestellt werden.

  • Deutsch: DTS HD-Master (70%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (90%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (60%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (75%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (60%)

Das Bonusmaterial der 4K UHD-Blu-ray beginnt mit dem Audiokommentar von Wolfgang Petersen und geht über fünf entfallene Szenen weiter. Vier Featurettes schließen sich an, von denen „Behind the Scenes mit dem Secret Service“ am aufschlussreichsten ist.

Gesamtbewertung In the Line of Fire  (85%)

In the Line of Fire ist zwar fast 30 Jahre alt, unterhält aber auch heute noch auf voller Länge. Und jetzt haben Fans (und solche, die es werden wollen) noch mehr Anlass zur Freude. Denn die 4K-HDR-Scheibe wischt mit der alten Blu-ray den Boden auf. In jeder Beziehung ist sie besser als die alte, im direkten Vergleich fast trostlos wirkende Blu-ray.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 17. Juni 2021 Review am: 24. Juli 2021
Erscheinungsjahr Film: 1993 Laufzeit: 128 Minuten
Filmstudio: Sony Pictures FSK: ab 16 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2.39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch DTS HD MA 5.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

In the Line of Fire Trailer:

 

Acer Predator XB323K: 32-Zoll 4K Monitor mit 144Hz und HDR600 gesichtet!

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Es sind erste Informationen zum neuen Acer Predator XB323K 32 Zoll 4K Monitor mit 144Hz, HDR600 und HDMI 2.1-Schnittstelle durchgesickert. Alle bekannten Details zum Predator XB323K findest du hier!

Die Infos stammen von einem chinesischen Händler und wurden von der Webseite tftcentral.co.uk aufgefasst. Dort ist der Beitrag zum neuen 4K-Gaming-Monitor von Acer jedoch nicht mehr aufzufinden. Womöglich wurde Text und Bild auf Bitten von Acer entfernt. Es gibt jedoch unzählige Webseiten, die sich alle Details sowie Abbildungen zum Acer Predator XB323K gesichert haben. Demnach handelt es sich um einen 32 Zoll Monitor mit 4K Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel), IPS-Display und einer maximalen Bildwiederholungsrate von 144Hz.

Predator XB323K mit 2x HDMI 2.1

Frontabbildung des Acer Predator XB323K 4K Monitors
Frontabbildung des Acer Predator XB323K 4K Monitors

4K@144Hz ist nur über den Displayport realisierbar und auch nur mit einer performanten, neueren Grafikkarte. Die Darstellung mit 4K@120Hz soll sich dagegen über eine HDMI 2.1-Schnittstelle herstellen lassen. Die Reaktionszeit des IPS-Panels wird mit „echten 1ms“ angegeben, was jedoch nur einer „grau-zu-grau“-Schaltung entspricht.

700 cd/m² und 99% DCI-P3

Rückseite des Predator XB323K
Rückseite des Predator XB323K

Die verbauten Panels von AUOpticts sollen laut offiziellen Angaben einen Kontrast von 1.200:1 sowie eine maximale Helligkeit von 700 cd/m² besitzen. Der Blickwinkel ist mit 178° sehr breit und eine echte 10-bit-Verarbeitung liefert die besten Voraussetzungen für HDR-Inhalte. Das Panel soll eine 99%ige Abdeckung des DCI-P3-Farbraums besitzen und wäre somit auch für Farb-kritische Arbeiten eingesetzt werden. Und wie es sich für einen 4K-Gaming-Monitor gehört, unterstützt dieser auch VRR (Variable Refresh Rate) in form des G-Sync-Standards. Es werden folgende Anschlüsse beim Acer Predator XB323K in Aussicht gestellt:

  • 2x DisplayPort 1.4
  • 2x HDMI 2.1
  • 4x USB 3.0
  • Audio-Out (Klinke 3.5mm)

Zwei 2 Watt-Lautsprecher und ergonomische Features wie das Neigen und Schwenkden des Monitors runden das Gesamtpaket ab. Der Bildschirm lässt sich zudem in der Höhe verstellen. Leider fehlen mit dem Preis und Liefertermin die wichtigsten Angaben. Diese wird uns Acer sicherlich persönlich liefern, wenn das Modell offiziell für den europäischen Markt angekündigt wird.

Samsung The Wall: Micro-LED-Screens kommen für virtuelle Filmstudios zum Einsatz

Samsung wird seine Micro-LED-Displays der Reihe The Wall auch an Filmstudios liefern. Ein erster Kunde ist mit CJ ENM gefunden.

Wir hatten ja erst kürzlich darüber berichtet, dass The Wall (2021) nun Geschäftskunden zur Verfügung steht. Die Reihe steht für Micro-LED-Fernsehgeräte, die bis zu 1.000 Zoll Diagonale aufweisen und in unterschiedlichen Formaten und Auflösungen zu haben sind. Samsung hat nun eine recht interessante Partnerschaft bestätigt: Man wird The Wall in Custom-Formaten an die Produktionsfirma CJ ENM in Südkorea liefern. Letztere wollen mit den Displaywänden ein virtuelles Studio errichten.

Sollte euch CJ ENM nichts sagen: Der Vertrieb steckt unter anderem auch hinter dem oscarprämierten „Parasite“. Im südkoreanischen Paju baut man nun mit The Wall (2021) ein virtulles Studio auf. Der oval geformte Hauptbildschirm wird dabei auf satte 20 Meter Durchmesser kommen und 7 Meter hoch sein. Das Konzept ähnelt den Produktionstechniken, die beispielsweise auch schon für „The Mandalorian“ eingesetzt worden sind.

So verzichtet man auf einen Greenscreen und verwendet stattdessen die Micro LEDs als Hintergrund. Laut Samsung und CJ ENM habe das mehrere Vorteile. Zum einen erleichtere des das nachträgliche Compositing, denn es sei wesentlich weniger Feinschliff notwendig. Zum anderen könne man so manch aufwändigen Vor-Ort-Dreh umgehen. Da es zudem einen aufwändigen Aufbau mit mehreren vernetzten Kameras gebe, würden sich auch kreative, neue Wege öffnen.

The Wall eröffnet Filmstudios neue Möglichkeiten

Samsungs The Wall ist da aufgrund der Micro-LED-Technik, die besonders hohe Helligkeiten erlaubt, aber parallel selbstleuchtende Pixel einsetzt, gut geeignet, um solche Hintergrundflächen für Film- und Serienproduktionen zu ermöglichen. Gerade in den Zeiten der Pandemie machten deswegen viele Studios von dieser Technik Gebrauch.

Screens wie The Wall sind für virtuelle Studios nützlich.
Screens wie The Wall sind für virtuelle Studios nützlich.

Laut Samsung sei es zudem je nach Anspruch der Studioinhaber möglich The Wall in unterschiedlichen Formen und Formaten zu installieren. Da hat man also offenbar in der Filmproduktion direkt einen Kundenkreis erschlossen.

Amazon Prime Video im August 2021: Das sind die neuen Filme, Serien und mehr

Amazon hat die August-Neuheiten für Prime Video bestätigt. Im Streaming-Angebot gibt es wieder zahlreiche neue Filme, Serien und Specials zu sehen.

Bei Amazon Prime Video gibt es für euch im August 2021 natürlich wieder neues Film- und Serienfutter. So startet etwa die Serie „Cruel Summer“, welche die gleiche Geschichte aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. Außerdem sind unter den Filmen etwa die „The Dark Knight“-Trilogie von Christopher Nolan und der Blockbuster „Kong: Skull Island“.

Ab dem 17. August Sehen Prime-Mitglieder zusätzlich jeweils das Top-Spiel der UEFA Champions League am Dienstag exklusiv und live im Rahmen ihrer Mitgliedschaft und ohne zusätzlichen Aufpreis. Prime Video zeigt im Anschluss die Highlights aller anderen Begegnungen des Dienstags. Insgesamt werden 16 Begegnungen live übertragen: zwei Play-Off-Spiele, sechs Begegnungen der Gruppenphase und acht Partien der K.O.-Runde.

Einige der neuen Inhalte werden natürlich auch in 4K angeboten. Wir wünschen euch viel Spaß beim Streaming!

Neue Serien im August 2021 bei Amazon Prime Video

  • Cruel Summer – Staffel 1 – Exklusiv verfügbar ab 6. August
  • Modern Love – Staffel 2 – Exklusiv verfügbar ab 13. August
  • 9 Perfect Strangers – Staffel 1 – Exklusiv verfügbar ab 20. August
  • Kevin Can F**K Himself – Staffel 1 – Exklusiv verfügbar ab 27. August

Neue Specials

  • Borat’s American Lockdown & Debunking Borat – Exklusiv verfügbar ab 13. August
  • Borat Supplemental Reportings Retrieved From Floor Of Stable Containing Editing Machine – Exklusiv verfügbar ab 13. August

Neue Filme im August 2021 bei Amazon Prime Video

  • Infection – Verfügbar ab 1. August
  • Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses – Verfügbar ab 2. August
  • Jay And Silent Bob Reboot – Exklusiv verfügbar ab 2. August
  • Alibi.com – Verfügbar ab 3. August
  • 50 Erste Dates – Verfügbar ab 3. August
  • Das Ende – Assault on Precinct 13 – Verfügbar ab 4. August
  • Balkan Line – Exklusiv verfügbar ab 4. August
  • Alone – Du kannst nicht entkommen – Exklusiv verfügbar ab 5. August
  • Straight Outta Compton – Verfügbar ab 3. August
  • Das Haus der Krokodile – Verfügbar ab 5. August
  • Verachtung – Verfügbar ab 6. August
  • Schändung – Verfügbar ab 6. August
  • Erbarmen – Verfügbar ab 6. August
  • Erlösung – Verfügbar ab 6. August
  • Catch Me If You Can – Verfügbar ab 7. August
  • Elizabeth: Das goldene Königreich – Verfügbar ab 7. August
  • Terminator Genisys – Verfügbar ab 8. August
  • The Jacket – Verfügbar ab 9. August
  • Infamous – Exklusiv verfügbar ab 9. August
  • Men in Black – Verfügbar ab 10. August
  • Heroes – Exklusiv verfügbar ab 11. August
  • Drachenzähmen leicht gemacht 2 – Verfügbar ab 11. August
  • Wild Child – Erstklassig Zickig – Verfügbar ab 12. August
  • So ist das Leben – Life Itself – Verfügbar ab 13. August
  • EVANGELION:3.0+1.01 THRICE UPON A TIME – Exklusiv verfügbar ab 13. August
  • Batman V Superman: Dawn Of Justice – Verfügbar ab 13. August
  • The Tiger Mafia – Exklusiv verfügbar ab 14. August
  • The Invasion – Verfügbar ab 14. August
  • Tremors – Im Land der Raketenwürmer – Verfügbar ab 15. August
  • Ready Player One – Verfügbar ab 16. August
  • Shadow In The Cloud – Exklusiv verfügbar ab 16. August
  • Zum Glück geküsst – Verfügbar ab 17. August
  • Bigfoot Junior – Verfügbar ab 17. August
  • The Queen of Spain – Die Königin von Spanien – Verfügbar ab 18. August
  • Killer’s Bodyguard – Verfügbar ab 19. August
  • The Danish Girl – Verfügbar ab 20. August
  • Kong: Skull Island – Verfügbar ab 21. August
  • Godzilla – Verfügbar ab 21. August
  • Blues Brothers 2000 – Verfügbar ab 22. August
  • Wettkampf der Tiere – Daisy Quokkas großes Abenteuer – Verfügbar ab 23. August
  • 15:17 To Paris – Verfügbar ab 23. August
  • Black Christmas – Exklusiv verfügbar ab 23. August
  • Charlie und die Schokoladenfabrik – Verfügbar ab 24. August
  • Ted 2 – Verfügbar ab 25. August
  • Unsane – Ausgeliefert – Exklusiv verfügbar ab 26. August
  • Marienne & Leonard: Words Of Love – Exklusiv verfügbar ab 27. August
  • Der seltsame Fall des Benjamin Button – Verfügbar ab 30. August
  • Batman Begins – Verfügbar ab 31. August
  • The Dark Knight – Verfügbar ab 31. August
  • The Dark Knight Rises – Verfügbar ab 31. August

Samsung The Frame (2021) kommt nun auch in übergroßen 85 Zoll

Samsung bringt seine Lifestyle- TVs der Reihe The Frame (2021) nun auch mit 85 Zoll international auf den Markt. Eine Preisangabe für Deutschland fehlt allerdings noch.

Bisher gibt es The Frame mit 32, 43, 50, 55, 65 und 75 Zoll. Nun soll eben ein noch größeres TV-Modell in der Lifestyle-Serie hinzustoßen. Laut Samsung folge man damit dem Trend hin zu immer größeren Bilddiagonalen. Das sei von den Kunden ausdrücklich so gewünscht. Zur Erinnerung: The Frame sind Samsungs Fernseher, die wie Bilderrahmen wirken und im Idle-Modus Kunstwerke oder Fotos anzeigen können. Sie fungieren also quasi auch als digitale Bilderrahmen.

Technisch basieren The Frame (2021) auf den QLED-Modellen von Samsung. Diese TVs sind allerdings nicht für die Aufstellung mit einem Ständer geeignet, sondern sollten an der Wand hängen. Zunächst wird die 85-Zoll-Variante von The Frame nun in Südkorea auf den Markt kommen. Sie soll aber laut Pressemitteilung auch noch weltweit vertrieben werden. Ihr habt dabei für den Rahmen die Wahl aus unterschiedlichen Farben.

Ihr könnt The Frame mit unterschiedlichen Rahmenfarben ergattern.
Ihr könnt The Frame mit unterschiedlichen Rahmenfarben ergattern.

In Südkorea kostet The Frame (2021) mit 85 Zoll Diagonale umgerechnet in etwa 4.920 Euro. Ein stolzer Preis, wenn man bedenkt, dass es sich hier nicht um ein High-End-Modell handelt. Dafür punktet die Serie eben mit ihrem Design. Der europäische Preis wird mit Sicherheit etwas abweichen, leider liegen uns dazu aber aktuell noch keine Informationen vor. Auch fehlt noch ein Erscheinungszeitraum.

Samsung will das Wohnzimmer verschönern

Mit The Frame hat Samsung es sich zum Ziel gesetzt, das „schwarze Loch“ im Wohnzimmer zu beseitigen, das ein normaler TV unweigerlich darstellt. So will man hier mit schickem Design dafür sorgen, dass die Fernsehgeräte das Wohnzimmer nicht mehr so stark dominieren. Offenbar kommt das bei den Kunden bisher gut an, denn jedes Jahr erweitert man die TV-Reihe.

American Psycho auf 4K Blu-ray im Test: Endlich ein würdiges Bild.

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Inhalt (80%)

Allzu häufig kommt es nicht vor, dass ein Roman in Deutschland von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien auf den Index genommen wird – jedenfalls nicht, wenn es sich nicht um Untergrund-Schund aus den Niederungen der Gewaltfantasien oder aber um politisch extreme Inhalte handelt. Bret Easton Ellis schaffte es mit American Psycho jedoch, obwohl er weder Schmuddelautor, noch in der politisch Extremen zu finden war. Vier Jahre nach dem offiziellen Release seines Buchs indizierte die BPjM American Psycho und zwischen 1995 und 2001 blieb es dabei. Erst im Februar 2001 wurde die Indizierung aufgehoben, nachdem der Verlag, Kiepenheuer & Witsch, dagegen geklagt hatte. Erstaunlicherweise also sogar nach dem Kinostart der Verfilmung, die im September 2000 in die Lichtspielhäuser kam.

Der Grund für die Indizierung: Es sei „Menschenverachtend. Geeignet, Kinder und Jugendliche sozial, ethisch zu desorientieren. Anleitung zur Folterung von Frauen.“
Ganz Unrecht hat die Bundesprüfstelle damit nicht. Allerdings muss man natürlich auch immer den Kontext mit einbeziehen. Dem Film blieb das Schicksal des Verbots im Übrigen erspart. Freigegeben ab 16 Jahren löste aber auch er durchaus eine gewisse Kontroverse aus. Zwar spart sich die kanadische Regisseurin Mary Harron die übelsten Gewaltexzesse, bzw. lässt sie meist Off-Camera passieren, doch ihre Hauptfigur ist im Film nicht minder kaltblütig und emotionslos.

Patrick legt viel Wert auf sein Äußeres

Christian Bale spielt den Patrick Bateman in der Verfilmung – und er tut es mit eiskalter Präzision. Man muss nicht unbedingt so weit gehen, Bale zu attestieren, dass seine Weltkarriere auf der Darstellung des Börsen-Yuppies fußt (immerhin hatte er zuvor schon bemerkenswerte Rollen), aber in American Psycho manifestiert sich, mit welcher Inbrunst er seine Figuren zum Leben erweckt. Man hat eigentlich nie das Gefühl, dass hier nur ein Schauspieler agiert. Bale könnte in seiner Erweckung der Figur tatsächlich als narzisstischer Serienmörder durchgehen. Man nimmt ihm jede Sekunde, jede Zeile und jede Geste ab. Nicht auszudenken, wenn tatsächlich (wie vom Studio eigentlich geplant) Leonardo DiCaprio die Titelfigur gespielt hätte. Nichts gegen DiCaprio. Aber anno 2000 hätte man dem doch noch sehr jungenhaften Schauspieler eine derartige Rolle sicherlich nicht so abgenommen wie dem kernigeren Bale.

Davon ab ist die Verfilmung des Romans vielleicht noch etwas mehr Satire als das Buch. Vielleicht hat den Film dies auch davor gerettet, geschnitten und/oder indiziert zu werden. Tatsächlich gelingt es Harron hervorragend, auf der einen Seite für eine gewisse übertriebene – und damit absurd-witzige – Stimmung zu sorgen, während einem auf der anderen Seite das Lachen schnell mal im Hals steckenbleiben kann. Wie das Buch auch seziert der Film genüsslich den Turbokapitalismus und entlarvt ihn als Blase, in der man zwar reich, aber im gleichen Maße auch emotional gleichgültig und im Inneren vollkommen leer werden kann. Der Film überträgt das nicht nur durch Bales hervorragendes Spiel auf den Zuschauer, sondern auch durch sein Design. Kühl, sachlich-modern und mit aktuellster Technik versehen ist Batemans Appartement. Alles hat seinen Platz und selbst wenn er später zum Killer wird, sorgt er dafür, dass auch ja kein Blutspritzer auf das teure Mobiliar gelangt.

Ein Narzisst, wie er im Buche steht

Emotionen, so scheint es, hat Bateman nicht. Abseits von Minderwertigkeitskomplexen, die deutlich werden, wenn der Neid auf die schöneren Visitenkarten oder die besseren Restaurantplätze geäußert wird, scheint Patrick nichts zu empfinden. Wobei das nicht ganz stimmt. Denn in der Musik von Genesis und Phil Collins‘ Solowerken geht er dann doch auf. Aus deren Texten kann er frei rezitieren und Analysen zur Befindlichkeit der Gesellschaft ableiten. Dass er währenddessen Frauen behandelt wie Objekte, die man dirigieren kann und die zur bloßen Selbstbestätigung herhalten müssen, gab selbstredend genug Anlass für hitzige Debatten. Schon bei Veröffentlichung des Buchs meldeten sich diverse amerikanische Frauenrechtlerinnen, die sich gegen Ellis‘ Novelle stellten. Pikantes Detail: Eine der prominentesten Gegnerinnen des Buchs war Gloria Steinem – keine Geringere als Christian Bales Stiefmutter.

Und auch der Film hatte mit entsprechenden Vorbehalten bezüglich der gezeigten Gewalt – vor allem Frauen gegenüber – zu kämpfen. Natürlich ist es stets eine Gratwanderung, wenn man durch einen Film gewisse Verhaltensweisen kritisiert und sie anprangert, gleichzeitig aber visuell und erzählerisch nutzt, um sie darzustellen. Dass American Psycho aber als Gesellschaftssatire und nicht als Verherrlichung eines Psychopathen zu verstehen ist, daran sollte auch heute kein Zweifel bestehen.

Bildqualität (80%)

American Psycho wurde seinerzeit natürlich analog gefilmt. Zum Einsatz kamen damals Panavision-Kameras mit 35-mm-Filmmaterial. Davon zog man vor zwei Jahren ein neues 4K-Master, als für die US-UHD-Blu-ray von Lionsgate ein echtes Upgrade erstellt wurde. Dieses Material hat Koch Films nun lizensiert und bringt es hierzulande heraus, ohne noch einmal technisch Hand angelegt zu haben. Was nicht wirklich schlimm ist, denn das HDR-Master inklusive Dolby Vision liefert den Film in einer bis dato nicht gekannten Qualität ab. Die Blu-ray von Concorde, die zuvor existierte, kommt dagegen nicht mal ansatzweise heran.

Grundsätzlich kann und muss man der 4K-Scheibe attestieren, dass sie aus dem vorhandenen Material das Beste herausholt. Abgesehen von zwei Szenen, in denen der Himmel im Hintergrund arg körnig und grob wird (49’47, 85’10) ist die Bildruhe gut. Die Körnung bleibt in aller Regel filmisch, wirkt im Gegensatz zur neuen Blu-ray hier und da aber ganz leicht gefiltert. Wohlgemerkt GANZ LEICHT und absolut nicht zu vergleichen mit der alten Blu-ray, die oft wachsige Oberflächen hatte. Ungeübte Augen werden das nicht sehen.

Wenn Farbtupfer im Film zu sehen sind, werden diese von der 4K-Scheibe kräftig wiedergegeben

Wirklich gelungen sind Farbwiedergabe und Kontrastdynamik. Zwar gibt’s hin und wieder Szenen, in denen Details ganz leicht im Schwarz untergehen, aber Absaufen tut’s hier nicht – und schon gar nicht durchgehend. Gegenüber der neuen Blu-ray wirken Gesichter etwas neutraler, was aber im Bereich von Nuancen liegt. Nicht ganz so schön ist der Moment der elektrisierenden Körnung auf dem leicht überstrahlenden Rücken nach 39’50, den die UHD-BD ebenso wie die neue Blu-ray auch aufweist. Umso schöner, dass trotz der hier und da scheinbar etwas gefilterten Momente in den Totalen von Städten oder großen Gebäudeansammlungen die Kornstruktur feiner erhalten ist.

Während die neue BD in puncto Körnung zwar wirklich gut und authentisch ist, kann die UHD-BD hier mit der höheren Datenrate und dem effizienteren Codec auch noch feine Körnung auf uniformen Oberflächen darstellen, wo die Blu-ray Pixel nicht mehr fein differenziert und (bei genauem Hinsehen) matschig wirkt (85’00). Übrigens: Ausschließlich die Unrated-Fassung hat eine 4K-Grundlage. Die ebenfalls enthaltene R-Rated (leicht gekürzt in der Dreier-Bettszene) basiert auf einem älteren Master und ist nicht mal in puncto Bildverschmutzungen bearbeitet worden. Die Unrated hingegen enthält eben jene Szenen des Flotten Dreiers, von denen zwei Momente allerdings mit Untertiteln belegt und nicht nachsynchronisiert wurden.

Tonqualität (70%)

Beim Ton gab es seinerzeit bereits DTS HD-Master und dabei bleibt es nun auch. Das heißt konkret: Auch die neue Blu-ray hat die identischen Tonspuren wie jene von 2020. Was so schlimm nicht ist, da sie rein qualitativ für einen 20 Jahre alten Film durchaus überzeugen. Die Filmmusik (zahlreiche Hits der 80er) kommen meist räumlich und oft sogar dynamisch aus den Speakern. Die Verständlichkeit der Dialoge ist wirklich gut – selbst wenn sie insgesamt ein wenig dünn und etwas hohl klingen. Wenn Patrick dann zu seinen mörderischen Attacken ausholt und die Kettensäge das Zepter übernimmt, wird’s sogar erstaunlich laut. Natürlich fehlt es insgesamt etwas an Druck und Volumen, aber gut (an)hörbar ist der Ton dennoch.

Patrick ist stolz auf seine Anlage und mag Phil Collins – der DTS-HD-Master-Sound gibt dessen Songs dynamisch wieder
  • Deutsch: DTS HD-Master (70%)
  • Englisch: DTS HD-Master (75%)

Bonus (70%)

Das Bonusmaterial beginnt mit zwei Audiokommentaren (einer von Regisseurin Mary Harron, der andere von Drehbuchautorin Guinevere Turner). Auf der 4K-Scheibe finden sich zudem Trailer und eine Bildergalerie. Die neue Blu-ray enthält das identische Material. Hinzu kommt Disk #3, die den Film (wer’s braucht) noch mal auf DVD enthält.

Disk #4 ist dann ebenfalls eine DVD, die noch mal ein paar Extras enthält. Darunter diverse Interviews und einige Featurettes – bspw. „From Book to Screen“ oder „The 80s Downtown“ und „The Story of American Psycho“. Im Behind the Scenes geht’s dann kommentarlos zu – eher eine B’Roll. 19 Minuten an entfallenen Szenen komplettieren das Angebot. Die Extras auf der DVD sind (im Gegensatz zu den Audiokommentaren auf BD und UHD-BD) untertitelt.

Gesamtbewertung American Psycho  (76%)

American Psycho ist bis heute eine wirkungsvolle und vor allem eiskalt-präzis gespielte Gesellschaftssatire mit einem glänzenden Christian Bale in der Hauptrolle. Für viele Filmfans sicherlich nach wie vor starker Tobak – aber eben auch ein Film, mit dem sich die Auseinandersetzung lohnt. Lohnenswert ist auch die 4K UHD als bisher beste Möglichkeit, American Psycho zu sehen. Gleichsam gut ist die neue Blu-ray, die nur in puncto Encoding den Kürzeren zieht und ansonsten sehr ähnlich (gut) aussieht.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 01. Juli 2021 Review am: 24. Juli 2021
Erscheinungsjahr Film: 2000 Laufzeit: 128 Minuten
Filmstudio: Koch Films FSK: ab 16 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2.35:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch DTS HD MA 5.1
Englisch DTS HD MA 5.1
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

American Psycho Trailer:

Mit GEZ-Geldern finanziert: Kosten für WDR-Protzbau explodieren

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Da die Baukosten des WDR-Filmhauses von ursprünglich 80 Millionen auf rund 240 Millionen angestiegen sind, verweigerte die KEF die Zahlung von 69,1 Mio. Euro. Der WDR baut jedoch munter weiter.

Wasser auf die Mühlen der GEZ-Gegner. Das WDR-Filmhaus in der Kölner Innenstadt sollte von 2017 bis 2023 grundsaniert und modernisiert werden. So weit, so gut. Die geplanten Kosten von ursprünglich 80 Millionen Euro explodierten jedoch innerhalb kürzester Zeit auf rund 240 Millionen Euro. Grund für die „Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten“ (KEF) eine Zahlung von 69,1 Millionen Euro vorerst zu sperren. Ursprünglich sollte das 1974 erbaute Filmhaus nur teilsaniert werden – was definitiv weniger gekostet hätte. Doch der WDR hält weiter an seinem Protzbau im Herzen von Köln fest.

KEF setzt Zahlung aus

Die Kommission hatte bereits in ihrem Jahresbericht 2020 ihre Skepsis gegenüber dem Sanierungsvorhaben des WDR-Baus geäußert und demnach die Zahlung von 69,1 Millionen Euro gesperrt. Im Jahresbericht heißt es:“Das Verfahren hat erhebliche Transparanzdefizite“ und weiter „Die Kommission erwartet, dass der WDR, nicht zuletzt aufgrund der erheblichen Kostensteigerungen, die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens erneut prüft und dabei klärt, ob eine alternative Lösung nicht wirtschaftlicher ist.“.

Kein Bock auf günstigere Alternativen

Zum Vergleich: Der Neubau des NDR-Bürogebäudes in Hamburg belief sich auf 5.566 Euro pro Quadratmeter. Die Komplettsanierung und Modernisierung des WDR kommt auch satte 9.256 Euro pro Quadratmeter – Genau zwei Drittel mehr. Preiswerter wäre es womöglich gewesen bei den WDR-Studios in Bocklemünd zu bauen, jedoch würde man sich ja dann nicht mehr in der Innenstadt von Köln, sondern am Rand der Stadt aufhalten. Der WDR kommentierte auf Bild-Anfrage, dass das Filmhaus ein „journalistisches Herzstück“ sei und „Ein Neubau in Bocklemünd wäre daher nicht sinnvoll und auch nicht wirtschaftlicher gewesen. Es hätte zusätzliche Kosten für die Erschließung des Geländes und die technische Anbindung an die Sendezentrale in der Innenstadt gegeben.“.

Was übersetzt so viel bedeutet wie: „Uns gefällt es in der Kölner Innenstadt besser, da darf der Bau schon etwas teurer sein.“ – überspitzt gesagt. Nicht falsch verstehen, ich denke, es ist wichtig, dass wir ein öffentlich-rechtliches Angebot haben – allein schon wegen der Fußball EM, WM und den Olympischen Spielen – aber bei so einer Geldverschwendung fehlt mir komplett das Verständnis.

Sky zeigt „Godzilla vs. Kong“ in 4K Ultra HD, Dolby Atmos und Gähn-SDR

Sky erweitert mit Top-Blockbustern von Warner Bros. das Angebot auf Sky Cinema, unter anderem mit „Godzilla vs. Kong“ der in 4K Ultra HD, Dolby Atmos und „Gähn-SDR“ präsentiert wird.

Sky lockt seine Kunden mit brandaktuellen Filmhighlights. Unter anderem mit dem „Kampf der Giganten“. Der internationale Blockbuster „Godzilla vs. Kong“ treibt die Auseinandersetzung der Riesenechse und des Monsteraffens auf die Spitze. Sky zeigt den Blockbuster ab dem 29. Juli 2021 auf Sky Cinema. Wer im Besitz eines Sky Q-Pakets ist, kann den Film auch in brillanter 4K Ultra HD Qualität und Dolby Atmos 3D-Sound in englischer und deutscher Sprachausgabe genießen. Doch etwas trübt das audiovisuelle Erlebnis. Der Film wird weiterhin nur in SDR (Standard Dynamic Range) anstatt mit erweitertem Dynamikumfang (HDR) gezeigt.

Immer noch kein HDR bei Sky Q Deutschland

Nach einem Update verschwinden manchmal TV-Sender vom Sky Q Receiver!
Mehr als drei Jahre nach dem Start der Sky Q Plattform auf dem Sky Q Receiver unterstützt dieser immer noch kein HDR (High Dynamic Range) 

Eigentlich etwas traurig, da der Sky Q Receiver eigentlich HDR-fähig ist. TV-Übertragungen wie z.B Fußball-Begegnungen oder die Formel 1 werden bereits via HDR-HLG (Hybrid Log Gamma) realisiert. Doch Film- und Serienfreunde schauen weiterhin in die etwas farb- und kontrastlose Röhre. Unverständlich, wenn man bedenkt, dass Sky Q in Großbritannien bereits seit längerer Zeit HDR-Streams auch über Sky-on-Demand, Netflix oder Disney+ abgerufen werden können.

Weitere Film-Highlights auf Sky Cinema

Wie dem auch sei, wer jetzt keinen Wert auf die absolut beste visuelle Präsentation legt, der wird sich mit Godzilla vs. Kong sicherlich gut unterhalten fühlen. Darüber hinaus gesellen sich noch weitere Top-Filme von Warner auf Sky Q. Ab 30. Juli startet der zweifach oscarprämierte „Judas and the Black Messiah” bei Sky, ein Drama über die Ermordung eines Black-Panther-Anführers. Ab 12. August kommt dann der Thriller „The Little Things“ mit den Oscarpreisträgern Denzel Washington und Rami Malek, die als Cops bei der Jagd nach einem Serienkiller, gespielt von Jared Leto, helfen.

Wer die bestmögliche Variante von Godzilla vs. Kong erleben möchte, dem würde ich die 4K Blu-ray-Variante ans Herz legen:

Jim Knopf und die Wilde 13 auf 4K Blu-ray im Test: So gut wie der Vorgänger?

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Inhalt (80%)

Fast zwei Mio. Zuschauer hatte Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer vor etwas über drei Jahren in den deutschen Kinos. Damit war er nach Der Junge muss an die frische Luft die zweiterfolgreichste deutsche Produktion des Jahres. Dennis Gansels Verfilmung der berühmten Vorlage von Michael Ende wurde zwar zuweilen für seinen hohen Anteil an Spezialeffekten kritisiert, doch irgendwas ist ja immer. Und dass wir hier nicht mehr über eine Puppenspieler-Verfilmung mit Zellophanfolienwasser reden, hätte den entsprechenden Kritikern durchaus bewusst sein dürfen.

Die Zeiten ändern sich und CGI ist Bestandteil großer Produktionen. Wenn man dann eine Welt wie Lummerland, das Kaiserreich Mandala oder die Drachenwelt Kummerland erschaffen möchte, stehen den Filmen heute Mittel zur Verfügung, die man vor 20 Jahren noch altmodischer getrickst hätte. Hätte das mehr Charme gehabt? Vielleicht.

Jim möchte immer noch wissen, woher er kommt

Deshalb ist Gansels Film aber noch lange nicht schlecht. Dass eine Fortsetzung kommen würde, war trotz des nicht ganz ausreichenden Einspiels des Vorgängers relativ schnell beschlossene Sache. Ein Grund dafür war beispielsweise, dass man sich sputen musste, bevor Hauptdarsteller Solomon Gordon seiner Rolle entwachsen wäre. Gedreht wurde Jim Knopf und die Wilde 13 dann zwischen März und Mai 2019. Da die Postproduktion mit einem erneut relevanten CGI-Anteil (ein Viertel des Gesamtbudgets wurde in Computereffekte investiert) viel Zeit in Anspruch nahm, schlitterte auch dieser Film in die Covid-19-Pandemie hinein. Die Kinoauswertung im Oktober 2020 fiel dann kurz vor den erneuten Lockdown und das Einspiel blieb deshalb bei (immerhin achtbaren) 800.000 Besuchern stecken. Man darf hoffen, dass die Zweitauswertung nun den erwünscht nachhaltigen Erfolg bringt.

König Alfons der Viertevorzwölfte hätte gerne einen Leuchtturm

Was das Sequel verdient hätte. Denn er ist tatsächlich sogar der unterhaltsamere Film. Entgegen sonstiger Fortsetzungen wird nicht schlicht auf mehr Tamtam gemacht (selbst wenn auch das spektakulär stattfindet), sondern man bekommt neben einer spürbaren Figurenvertiefung auch ein paar neue Charaktere hinzu, die dem Film eine gewisse Würze verleihen. Ganz wunderbar ist beispielsweise Sonja Gerhardt als Sursulapitschi. Nicht nur, dass sie mit unhandlichen Meerjungfrauenflossen agieren musste, bleibt sie dabei total souverän und äußerst charmant. Und wenn es um Charme geht, hat Rick Kavanian natürlich auch ein Wort mitzusprechen. Oder vielmehr 12 Worte. Denn das von ihm dargestellte Piratendutzend macht einfach irre Spaß. Jeden von ihnen spielt er mit dezent eigenen Charaktereigenschaften und die jeweils etwas anders gestaltete Maske tut ihr Übriges hinzu, dass Kavanian sein Improvisationstalent und seine Wandelbarkeit unter Beweis stellen kann.

Aber auch die bekannten Darsteller haben erneut richtig Lust an ihren Rollen. Das gilt für Christoph Maria Herbst und Anne Frier genauso wie (vor allem) Uwe Ochsenknecht. Den verdienten Schauspieler hatte man schon vor zwei Jahren lange nicht mehr so entspannt und locker agieren sehen. Und dieses Mal macht er mit noch grandioserem Witz direkt dort weiter, wenn er als König Alfons die Worte nach Lust und Laune verdreht. Sein „Wir platzen ja vor Mangel“ auf die Frage nach dem Standort für einen Leuchtturm ist ein echter Brüller.

Rick Kavanian gibt’s gleich im Dutzend

Dass man in Südafrika mit zwei echten Schiffen drehen konnte, tut der Produktion übrigens sehr gut. Erneut muss sich Gansel zu keiner Zeit vorwerfen lassen, dass seine Jim-Knopf-Adaption nicht auf internationalem Niveau inszeniert wäre. Allerdings sollte erwähnt sein, dass die titelgebende „Wilde 13“ erst spät auftaucht. Gansel hält die Spannung bis zu ihrem Erscheinen geschickt hoch und lässt sich gut eine Stunde Zeit, bevor Kavanians wildes Dutzend auf der Bildfläche erscheint. Dann allerdings mit Krachwumm. Denn auch die Actionszenen müssen den internationalen Vergleich nicht scheuen.

Und eine Piratenbraut sieht gegen Jim Knopf und die Wilde 13 sogar ziemlich alt aus.
Ja, auch hier könnte man kritisieren, dass CGIs teilweise zu sehr das Feld übernehmen und ein wenig der Charme der alten Puppenkiste abhanden gekommen ist. Aber die gut aufgelegten Darsteller, das flotte Drehbuch, das tolle Produktionsdesign und die nach wie vor charmant gezeichneten Figuren machen das locker wieder wett.

Bildqualität (90%)

Wie es bei deutschen Produktionen oftmals so ist, ist über die technischen Hintergründe leider nicht viel in Erfahrung zu bringen. Beim ersten Teil half da nur der Gang über das Produktionsstudio, das ich dieses Mal allerdings nicht erreichen konnte. Schaut man ins Bonusmaterial, sieht man des Öfteren erneut eine ARRI-Alexa-Kamera. Es liegt also nahe, dass das gleiche Equipment genutzt wurde wie im ersten Teil. Ob es allerdings auf die gleiche Weise per Digital Intermediate (also „nur“ ein 2K DI) auf die 4K-Scheibe kam (wie beim Vorgänger), bleibt eine gute Frage.

Und das TROTZ der Tatsache, dass die UHD-BD bisweilen deutlich sichtbar mehr Details liefert. Denn diese scheinen vornehmlich der Tatsache zu entstammen, dass die UHD-Blu-ray nicht (oder bei weitem nicht so stark) gefiltert wurde. Jims Pullover bei 98’58 hat plötzlich Maschen und Details, wirkt endlich wie ein Strickpulli, nicht wie ein Sweater. Da die Blu-ray in dieser Szene gefiltert erscheint, kann man das MEHR an Details der UHD-BD hier nicht zwingend daran festmachen, dass hier möglicherweise nativ in 4K gemastert wurde.

Die 4K-Scheibe zeichnet in dunklen Szenen weitgehend gut durch

Aber auch ansonsten ist die UHD-Blu-ray in allen Belangen besser. Sie zeichnet im Schwarz besser durch und auch auf hellen Oberflächen. Sie liefert noch Wolken auf dem Himmel, wo die Blu-ray überreißt. Sie bietet das wesentlich kräftigere Rot auf Jims Pullover und die wärmeren Farben bei den erdigen Tönen. Außerdem zeigt sie eine herausragende Farbigkeit und Spitzhelligkeit beim Blick ins schwarze Universum. Hier zeigt sich noch ein farbiger Sternennebel, den die Blu-ray fast völlig verschweigt. Durch die dynamischere Abstimmung tritt hier und da das digitale Rauschen der Kamera etwas stärker hervor, was man aufgrund der zahlreichen positiven Aspekte aber sehr gut verschmerzen kann.

Tonqualität (80%)

Jim Knopf und die Wilde 13 liefert über die Blu-ray und die UHD-Blu-ray identische Tonspuren. Neben der Hörfilmfassung ist das eine DTS-HD-Master-Fassung sowie eine True-HD-kodierte Atmos-Spur. Beide sind für sich genommen von Beginn an sehr räumlich. Schon der Anker, der nach einer Minute geworfen wird, rasselt hübsch vom rechten Surroundspeaker. Etwas dünn wirken jedoch die Dialoge. Und man wird hin und wieder auch nicht den Eindruck los, dass der Ton eine Spur phasenverschoben und gequetscht wirkt, während das Volumen an sich okay ist.

Obschon die Dynamik vor allem bei der Filmmusik gut ist, dürfte der Tiefbass allerdings noch kräftiger zupacken. Wenn nach einer Stunde die Kanonenkugel abgefeuert werden, hätte das mehr Bums verdient gehabt. Wie gesagt: Das geht in Ordnung, hätte aber noch etwas satter sein dürfen.

Wind in den Segeln wird von 3D-Sounds begleitet

In Sachen 3D-Sounds beginnt es so wunderbar, wie es beim ersten Teil bereits so wohlwollend aufgenommen und gelobt wurde. Man hört den Wind um die Segel des Piratenschiffs säuseln und kurz darauf das Holz des vorbeiziehenden Rumpfes knarzen. Fällt der Anker von oben, hört man auch das sehr deutlich und der Regen nach drei Minuten fällt hörbar aufs Dach der Zugstation von Lukas. Ganz und gar unlogisch ist allerdings der Plumps des Postboten ins Wasser nach sechs Minuten. Denn diese Szene sieht man komplett aus der Draufsicht – die Kamera befindet sich also oberhalb vom Postbeamten, nicht unterhalb.

Passend wiederum das Quietschen der Leinen und an den Segeln ab 18’00. Und wenn es nach 21 Minuten von oben rieselt, während die Zwei den engen Schacht hinunter klettern, ist auch das akustisch toll umgesetzt. Ähnliches gilt für Unterwasseraufnahmen, deren Glucksen greifbar von oben herab zu hören ist. Wenn dann nach 29 Minuten Emma wieder auf Vordermann gebracht wird, darf sie mehrfach ihr typisches Dampflok-Geräusch über die Heights wiedergeben, was richtig Spaß macht. Geht sie dann mit Jim und Lukas in die Luft, setzt es gleich mehrfach wirklich tolle Höheneffekte, während hier auch generell richtig Dynamik entsteht.

Insgesamt fehlt es der Atmos-Spur aber an Homogenität und voluminösen Dialogen

Der Anflug von Emma bei 45’00 sowie ihr kurzes Pfeifen werden ebenfalls atmosphärisch von oben begleitet und in der Höhle kurz darauf hallen die Stimmen authentisch wider. Weil Frau Mahlzahn so groß ist und von oben spricht, kommt auch die Stimme von Judy Winter aus den Heights. Während des Aufeinandertreffens der beiden Schiffe nach einer Stunde gibt’s dann reichlich dedizierte 3D-Sounds – schwingende Schwerter, an Seilen fliegende Piraten sowie die knarzende Takelage der Holzkähne. Oft sind es aber die atmosphärischen, nicht die krachledernen Geräusche, die richtig Spaß machen. Wie beispielsweise die Fackel, die Lukas nach etwas über 72 Minuten schwenkt und deren Knistern akustisch korrekt an der Decke lang wandert. Das sich zusammen brauende Unwetter nach 86 Minuten bringt dann noch mal richtig (frischen) Wind ins Heimkino.

  • Deutsch: Dolby Atmos (75%) 2D-Betrachtung
  • Deutsch: Dolby Atmos (80%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Deutsch: Dolby Atmos (85%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (70%)

Im Bonusmaterial von Jim Knopf und die Wilde 13 wartet zunächst ein Audiokommentar, der von Produzent Becker, Dennis Gansel und Henning Baum während der Pandemie eingesprochen wurde. Entsprechend haben die Drei per Videokonferenz gearbeitet und schalten auch immer mal wieder ein paar andere der Darsteller hinzu. Dazu gibt’s ein knapp 20-minütiges Making-of, das für ein deutsches Hinter-den-Kulissen-Feature durchaus interessante Einblicke in die Produktion gibt. Unter anderem sieht man, dass die Kulisse von Lummerland nicht gerade riesig ist. Witzig, wenn man sieht, wie die Kamera aus der Luft filmt, wo die Kulisse steht. Das VFX-Featurette zeigt innerhalb von neun Minuten diverse CGI-Szenen in ihrer einzelnen Zusammensetzung. Weitere neun Minuten an entfernten Szenen schließen sich gemeinsam mit Patzern und dem Musikvideo zum Titelsong an.

Gesamtbewertung Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer 4K Blu-ray (83%)

Jim Knopf und die Wilde 13 ist eine würdige Fortsetzung des ersten Teils von 2018 und ein über weite Strecken sogar unterhaltsamerer Film geworden. Sämtliche Darsteller sind blendend aufgelegt und die Tricks sind auf internationalem Niveau. Die Blu-ray ist leider schwächer als jene von Teil I, während die UHD-BD auf dem Niveau des Vorgängers ist und ein wirklich dynamisches Bild liefert. Der Atmos-Sound ist in der 3D-Soundqualität sehr gut. Die reguläre Ebene wirkt aber beengt und mitunter etwas phaseninkorrekt.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 24. Juni 2021 Review am: 24. Juli 2021
Erscheinungsjahr Film: 2020 Laufzeit: 110 Minuten
Filmstudio: Warner Home Entertainment FSK: Ohne Altersbeschränkung
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Englisch
Bildformat:
2.39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Atmos
Deutsch DTS HD-Master
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D
Testgerät Player: Panasonic UB9004

Jim Knopf und die Wilde 13 Trailer:

JVC: Drei neue 4K-Laser-Projektoren mit HDMI 2.1 im September 2021?

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JVC plant drei neue 4K-Laser-Projektoren im September 2021 vorzustellen. Die neuen 4K-Projektoren sollen mit Blu-Escent-Laserlicht und vielleicht sogar HDMI 2.1 aufwarten können.

Update: Die 8K Projektoren wurden nun offiziell vorgestellt. Diese entsprechen zum großen Teil den vorläufigen Angaben!

Originalbeitrag: Gerüchte verdichten sich, dass JVC bereits im September 2021 eine neue Generation seiner DLA-N-Serie einführen wird. Nicht umsonst werden Vorführgeräte der Vorgänger-Modelle zu attraktiven Preisen bei diversen Händlern angeboten. Es ist gut möglich, dass die neuen Modelle im Rahmen der digitalen IFA 2021 vorgestellt werden. Dass es sich bei den Geräten mit nativer 4K Auflösung (4.096 x 2.160 Bildpunkten) nicht um Geräte für den Heimkino-Einstieg handelt, zeigt uns die Ausstattung und die angepeilten Preise (später dazu mehr). Doch welche Verbesserungen bringen die Nachfolger des DLA-N5, DLA-N7 und DLA-NX9 mit sich?

Blu-Escent-Laser statt Lampe

BLU-Escent Laserlicht-Technologie von JVC
Die BLU-Escent Laser-Lichttechnologie soll in der DLA-N-Serie Einzug halten

Eine der großen Neuerung soll der Einsatz der Blu-Escent-Technologie sein. Diese kam bislang nur in den PRO-Modellen zum Einsatz, soll im 2021-Lineup jedoch auch der DLA-N-Serie zugänglich gemacht werden. Möglich macht dies das modulare Design der N-Serie, dass neben UHP-Lampen auch die Blu-Escent Laser-Lichttechnologie aufnehmen kann. Statt weißes Licht einer UHP-Lampe kommt ein Array aus blauen Laserdioden zum Einsatz. Ein Teil des Lichts wird ungefiltert an das blaue D-ILA-Panel geleitet. Der Rest des teilreflektierten Lichts wird über einen Phosphor-Filter über Spiegel an die roten und grünen D-ILA-Panels weitergeleitet. Die Vorgänger-Modelle (2018) mit UHP-Lampe lieferten übrigens folgende, maximale Helligkeitswerte:

  • DLA-N5 – 1.900 lumen
  • DLA-N7 – 1.900 lumen
  • DLA-NX9 – 2.200 lumen

Die drei neu vorgestellten Modelle sollen den JVC DLA-Z1 und zwei Modelle der DLA-N-Serie beerben. Mit der Blu-Escent-Laserlicht-Technologie wird sich die Lichtausbeute zum Teil deutlich erhöhen lassen. Laut vorläufigen Informationen liegt die maximale Helligkeit der 4K Laserprojektoren auf folgendem Niveau:

  • Einstiegs-Modell – 2.000 lumen
  • Mittelklasse-Modell – 2.500 lumen
  • Top-Modell – 3.000 lumen

Die Werte sind natürlich mit Vorsicht zu genießen. Angeblich werden mit diesen Werten die Grenzen der Laser-Lichtquelle und der D-ILA-Chipsätze ausgereizt. Zumindest innerhalb des gewählten Gehäuses (Chassis) sollen keine höheren Helligkeitswerte möglich sein, da die internen Komponenten aufgrund der Wärmeentwicklung Schaden nehmen könnten. Egal welche Luminanzen erreicht werden, mit der Laser-Lichttechnologie soll sich die Lebensdauer auf rund 30.000 Stunden erhöhen. Bei einem täglichen Filmgenuss von 3 Stunden hält der Laser theoretisch 27 Jahre durch. Ein weiterer Vorteil? Wenn eine der Laser-Dioden ausfällt kann man weiterhin Filme, Serien und Games im Heimkino genießen. Wenn eine UHP-Lampe durchbrennt, ist erst einmal Schluss und eine nicht ganz kostengünstiger Austausch des Leuchtmittels erforderlich.

Erste 4K Projektoren mit HDMI 2.1?

Heimkino-Enthusiasten werden sich bereits mit der Neuerung der Blu-Escent-Lichtquelle zufriedengeben. Doch was bieten die neuen DLA-N-Modelle 2021 für Gamer? Es ist wohl angedacht eine HDMI 2.1-Schnittstelle zu integrieren, was die Verarbeitung von 4K@120Hz und ggf. 8K@60Hz Videosignalen ermöglicht. Gamer würden bei ausgewählten Spielen sicherlich von der vierfachen Full-HD-Auflösung und der 120 Vollbilder pro Sekunde profitieren. In Kombination mit HDR könnte sich den Gamern ein ganz neues Spielerlebnis bieten. Man sollte aber nicht vergessen, wie kompliziert die Integration einer HDMI 2.1-Schnittstelle sein kann. Es wären die ersten 4K Projektoren mit HDMI 2.1. Sollten sich Probleme bei der Darstellung oder der Chipherstellung ergeben, wird JVC sicherlich auf die bewährte HDMI 2.0-Schnittstelle zurückgreifen. In diesem Fall wäre natürlich ein optionales Hardware-Upgrade für HDMI 2.1  (zu einem späteren Zeitpunkt) wünschenswert.

Frame Adapt HDR & Theater Optimizer

Frame Adapt HDR
Die Theorie zu „Frame Adapt HDR“, funktioniert auch in der Praxis exzellent

Die Highlight-Features der DLA-N-Serie aus 2018Frame Adapt HDR“ und „Theater Optimizer“, die erst nach dem Verkaufsstart der 4K Projektoren eingeführt wurden, werden auch bei den neuen Modelle für eine verbesserte HDR-Wiedergabe sorgen. Zudem soll die Zwischenbildberechnung noch weiter verbessert worden sein. Ein Vollglas-Objektiv, ein motorisierter Zoom, Fokus und Lens-Shift sowie Unterstützung für 3D-Inhalte runden die neuen High-End-Modelle ab.

Preis & Verfügbarkeit JVC 4K Projektoren 2021

Preislich richten sich die neuen 4K Projektoren von JVC an Liebhaber des Heimkinos. Die Ausstattung und neuen Features möchten auch bezahlt werden (sowie deren Entwicklung und Herstellung). Das Anfangsmodell soll 10.000 Euro kosten und würde damit bereits 2.000 Euro über dem DLA-N7 liegen, dem derzeitigen Mittelklasse-Modell. Danach folgt ein Gerät mit 15.000 Euro und das Top-Gerät für 25.000 Euro. Der DLA-N7 könnte in Zukunft etwas preisgünstiger angeboten werden (5-6.000 Euro) und den neuen Einstieg bilden. Über den Veröffentlichungstermin können wir derzeit nur spekulieren. Jedoch sollte mit einer Ankündigung im September 2021 das neue Lineup noch in diesem Jahr erscheinen – sofern JVC nicht die Chip-Knappheit böse mitspielt.