An der PlayStation 5 gibt es für manche Titel kostenlose Next-Gen-Upgrades, wenn die Spieler bereits die PS4-Version besitzen. Ausgeklammert sind via PlayStation Plus erhaltene Titel. Das sorgt derzeit für Zündstoff in Gaming-Communities.
Zunächst muss man vorausschicken, dass Sony von sich aus wohl keine kostenlosen Next-Gen-Upgrades an der PlayStation 5 eingeführt hätte, wenn Microsoft nicht mit Smart Delivery Druck aufgebaut hätte. Denn an der PS5 ist das Procedere wesentlich umständlicher und wirkt wie mit der heißen Nadel gestrickt bzw. kann sogar von Titel zu Titel variieren. Spielstände müssen teilweise zusätzlich separat importiert werden und es passiert unter Umständen leicht, dass man versehentlich die PS4- statt der PS5-Version herunterlädt – oder sogar beide parallel installiert.
All dies ist an den Xbox Series X|S deutlich besser gelöst, da einfach automatisch die korrekte Version bezogen wird. Erscheint ein Next-Gen-Upgrade nachträglich für einen Titel, wird es ebenfalls ohne Zutun des Spielers von alleine installiert. Labels und Filteroptionen trennen dabei Xbox-One- und Xbox-Series-X|S-Spiele sauber. Hier kann man also nichts falsch machen. Doch Sony erntet aktuell für einen anderen Aspekt des Upgrade-Programms Kritik: die Zwei-Klassen-Gesellschaft.
Den Anfang machte „Final Fantasy VII Remake: Integrade“. Wer das Spiel an der PS4 bereits gekauft hatte, erhielt auch ein kostenloses Next-Gen-Upgrade. Ausgenommen bleibt allerdings die Version des Spiels, die via PlayStation Plus im Rahmen der monatlichen Titel verteilt wurde. Dies blieb kein Einzelfall. Auch „GreedFall“ war Teil der monatlichen PS-Plus-Spiele. Ein Next-Gen-Upgrade erreichte letzte Woche Bestandskunden, die das Spiel bereits besitzen – ausgenommen bleibt erneut die Variante bei PlayStation Plus. Viele Spieler machen nun ihrem Ärger in den gewohnten Gaming-Communities bzw. bei Reddit Luft.
Auch wenn sich der Ärger nun auf Sony konzentriert, ist natürlich die Frage, ob wirklich alleine beim Unternehmen die Schuld liegt. So ist sehr gut möglich, dass die PS5-Upgrades neue Verhandlungen mit den jeweiligen Publishern der Spiele bedürft hätten. Eventuell liegt es also an beiden Seiten, dass da nichts zustande gekommen ist. Sony könnte sich da aber natürlich für die Spieler einsetzen, scheint aber anzunehmen, dass sich dies nicht ausreichend lohnen würde, gemessen am möglichen finanziellen Mehraufwand.
Doch sei es wie es ist, Gamer, welche „Final Fantasy VII Remake“ oder „GreedFall“ via PS Plus mitgenommen haben, fühlen sich wie Spieler zweiter Klasse behandelt. Das ist für das Image der PlayStation-Marke schlichtweg ungünstig. Hier wäre es schön, wenn Sony zu der Kundenfreundlichkeit zurückfinden würde, die noch den Launch der PlayStation 4 geprägt hatte.
Disney führt seinen Kurs in Richtung Streaming konsequent fort. Dem fällt in Deutschland der TV-Sender Fox zum Opfer.
Disney hatte erst kürzlich bestätigt, dass man weltweit über 100 TV-Sender einstellen werde. Die Gründe sind eindeutig: Das Unternehmen ist der Auffassung, dass die jeweiligen Inhalte bei seinem eigenen Streaming-Angebot Disney+ besser aufgehoben seien. Dem fällt nun in Deutschland ein besonders prominentes Angebot zum Opfer: Disney stellt hierzulande den TV-Sender Fox ein, der das Angebot des Pay-TV-Anbieters Sky aufpeppte.
Fox wird in Deutschland zum 30. September 2021 dichtgemacht. Dort liefen auch beliebte Serien wie die Zombie-Soap-Opera „The Walking Dead“. Schon vor einem Jahr schloss Disney in Deutschland auch Disney XD sowie Disney Cinemagic. Man dünnt das Angebot also schon seit einer Weile zugunsten von Disney+ aus. Nicht betroffen sein werde das Free-TV: Dort sollen Serien wie „Die Simpsons“, „Family Guy“ oder eben das erwähnte „The Walking Dead“ weiterhin laufen.
Es heißt, dass Disney sich auch weiter von der Marke Fox verabschieden musste. Da benannte man ja schon einige Marken um und findet wohl an dem TV-Sender keinen rechten Gefallen mehr. In Italien und Großbritannien hatte man die Sender Fox, Fox Crime und Fox Life bereits geschlossen. Nun kommt Deutschland also an die Reihe.
Sky Deutschland dürfte nicht begeistert sein
Für Sky Deutschland, die ohnehin um Inhalte bangen müssen und im Vergleich mit den Streaming-Anbietern wie Disney+, Netflix und Amazon Prime Video höhere Preise ausrufen und vor allem durch das Sportangebot ihre Existenz absichern, ist der Wegfall von Fox ein merklicher Schlag. Damit gehen einige Inhalte verloren, die das Pay-TV-Angebot noch für einige Serien-Fans interessant gemacht hatten. Vielleicht werden jene nun auch stärker auf Disney+ blicken – was sich der Konzern sicherlich auch genau so erhofft.
Monster Hunter mit Milla Jovovich erscheint, voraussichtlich im Herbst 2021, auf 4K Blu-ray und Blu-ray. Die Ultra HD-Version beinhaltet zudem die 3D Blu-ray!
Wann genau der Film als digitaler und physischer Heimkino-Release veröffentlicht wird, steht noch in den Sternen. Jpc, Amazon und Co. listen den Titel noch mit einem vorläufigen Verkaufsdatum 31. Dezember 2021. Nachdem der Film am 1. Juli 2021 in den deutschen Kinos gestartet war, könnte die HD, 3D und 4K Blu-ray bereits ab September in den Händlerregalen stehen. Constantin Film wird sich den Titel aber vielleicht auch für das umsatzstärkere vierte Quartal aufheben. Ein Release im Oktober/November wäre nicht auszuschließen.
Über den Inhalt der deutschen 4K Blu-ray ist leider noch nicht viel bekannt. Anhand der englischen Version dürfen Fans bereits mit einer Dolby Atmos-Abmischung des Originaltons rechnen. Hoffentlich macht sich Constantin Film auch die Mühe und liefert uns deutschen 3D-Ton in unsere Heimkinos. Einige Medien melden bereits einen deutschen DTS-HD MA 7.1 Soundmix, man sollte jedoch noch auf die offizielle Bestätigung von Constantin warten. Visuell dürfte Monster Hunter nicht enttäuschen. Gedreht wurde mit ARRI-Kameras in 4.5K-Auflösung. Das Filmmaterial sowie CGI sollen dann in ein 4K Kinomaster (DI – Digital Intermediate) überführt worden sein.
Inhaltlich versucht man sich nah an der Videospiel-Vorgabe von Capcom zu halten – jedoch mit einem kleinen Military-Twist. Leutnant Artemis (Milla Jovovich) wird mit seinen loyalen Soldaten in eine neue Welt geschickt. Diese wird von riesigen Ungeheuern / Monstern bevölkert, deren unglaubliche Kräfte sich nur mit enormer Waffengewalt bezwingen lassen.
Sky Deutschland hate Neuzugänge für Film- und Serienfans zu verkünden. Unter anderem zeigt man bald „Friends: The Reunion“ mit deutscher Vertonung.
So wird Sky Deutschkand „Friends: The Reunion“ ab 17. August 2021 auf Sky One zeigen – sowohl in der Originalfassung als auch mit deutscher Synchronisation und Voice Over. Auch über das Sky Ticket wird man das Special zur Sitcom aus den 1990er-Jahren zum Abruf kredenzen. Dabei haben sich die Darsteller Jennifer Aniston, Courteney Cox, Lisa Kudrow, Matt LeBlanc, Matthew Perry und David Schwimmer erstmals nach dem Serienende wieder für ein längeres Special zusammengefunden.
Man traf sich dafür auf der Stage 24, auf dem Gelände der Warner-Bros.-Studios in Burbank, wo anno dazumal auch die Serie gedreht worden ist. Es sind auch zahlreiche Gäste mit von der Partie: David Beckham, Justin Bieber, BTS, James Corden, Cindy Crawford, Cara Delevingne, Lady Gaga, Elliot Gould, Kit Harington, Larry Hankin, Mindy Kaling, Thomas Lennon, Christina Pickles, Tom Selleck, James Michael Tyler, Maggie Wheeler, Reese Witherspoon und Malala Yousafzai.
100 Minuten geht das Special, das für Fans der Comedy-Serie sicherlich sehenswert sein dürfte. Allerdings hat Sky sogar noch etwas mehr in petto.
„Chaos Walking“ ab 15. Juli bei Sky
Der Science-Fiction-Film „Chaos Walking“ mit Tom Holland („Spider-Man: Far From Home“) und Daisy Ridley („Star Wars: Der Aufstieg Sykwalkers“) startet bereits am 15. Juli 2021 bei Sky – auch hier wird der Film zusätzlich auch über das Sky Ticket als Stream angeboten. Jedoch entpuppte sich dieser Streifen im Kino als Flop und erntete unterdurchschnittliche Kritiken. Dürfte also wohl nur für Fans etwas sein.
Der Film ist eine Verfilmung der gleichnamigen Romanreihe von Patrick Ness. Via Sky Q kann der Film auch in Ultra HD mit HDR abgerufen werden. Vielleicht möchte der ein oder andere Leser da ja einen Blick riskieren.
Quizfrage: Wenn eine Filmreihe vom Erschaffer eigentlich auf eine Trilogie festgelegt wurde, warum gibt’s dann noch einen vierten Teil? Das dürften sich 2008 so einige Indy-Fans gefragt haben. Drei Jahre und fünf Jahre lagen jeweils zwischen den ersten drei Filmen. Nun ließ man ganze 19! Jahre verstreichen, bevor man noch einmal ins Universum des Archäologen und Abenteuer eintauchte. Immerhin gab es durchaus einen Deal mit Paramount, der über fünf Indiana-Jones-Filme reichen sollte, was Lucas allerdings nach Der letzte Kreuzzug zu den Akten legen wollte, da er prinzipiell nicht wusste, wie man dort noch weitermachen solle.
Ein Grund, warum er sich stattdessen lieber in die Produktion der TV-Serie rund um den jungen Indiana Jones stürzte. Doch auch in dieser gab’s eine Episode, in der Harrison Ford einen Gastauftritt hatte. Und da kam ihm auch die Idee, die Story gut 20 Jahre nach den Ereignissen des dritten Teils zu verorten. Da wir dann in den 50ern sind, kam relativ früh die Idee, Aliens zum Thema zu machen. Doch über die Jahre der Entwicklung in den 90ern kamen Independence Day, kamen die Star-Wars-Prequels und äußerten Harrison Ford ebenso wie Steven Spielberg Bedenken der Alien-Idee gegenüber. Einige Drehbuchansätze wurden entworfen und verworfen. Autoren kamen und gingen.
Junger wilder im Team: Marions Sohnemann Mutt
Zu Beginn der 2000er Jahre nahm das Projekt allerdings wieder an Fahrt auf. Auch, weil Steven Spielberg nach einigen, thematisch sehr ernsten Filmen, mal wieder Lust auf etwas Lockeres und Unbeschwertes hatte. Aliens kamen allerdings dennoch im Skript vor, das letztlich von David Koepp finalisiert und umgesetzt wurde. Naheliegend war natürlich, dass der Zeitraum, in dem der Film spielt, vom Kalten Krieg beeinflusst sein würde. Und so kam es dann auch. Um die körperlich anstrengende Arbeit am Film zu managen, absolvierte Harrison Ford ein ausgedehntes Fitness- und Peitschentraining, das es dem damals immerhin schon 64-jährigen Akteur möglich machte, mehr Stunts als je zuvor zu absolvieren.
Ford war es auch, der unbedingt wollte, dass man im Skript zu Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels Anspielungen auf sein Alter machen sollte. Der Schauspieler hielt es für albern, immer noch auf jung und jugendlich zu machen, wenn mittlerweile doch 20 Jahre vergangen waren. Und das ist genau ein Pluspunkt des vierten Teils. Wenn sich Indy immer mal wieder seiner müden Knochen erwehren muss, um seinen Häschern zu entkommen oder ihnen auf den Fersen zu bleiben, gibt’s immer mal wieder nette und selbstironische Sprüche. Man merkt Ford an, dass er durchaus wieder Spaß hatte, nach fast 20 Jahren noch einmal in die Rolle zu schlüpfen.
Cate Blanchett hatte ungeheuren Spaß an ihrer fiesen Rolle
Wem man ebenfalls den Spaß ansieht, ist Cate Blanchett. Als Gegenspielerin Irina Spalko kommt sie ihrem Wunsch nach, endlich mal eine Antagonistin zu spielen und hat an ihrer spröde-kühlen Ausstrahlung sichtlich Freude. Wenn sie Harrison Ford ihren Säbel an den Hals drückt, schafft sie es außerdem, wirklich bedrohlich zu wirken. Shia LaBeouf als Marion Ravenwoods Sohnemann Mutt gibt in Lederjacke und mit Schmalztolle einen angemessenen Halbstarken ab, den allerdings viele Zuschauer seinerzeit nervig empfanden. Man spürt hier durchaus etwas, dass sich LaBeouf im Folgenden gerne mal als ziemlich schwierig zu händelnder Darsteller entpuppte.
Dass Königreich des Kristallschädels am Ende bei Teilen der Kritik nicht so gut wegkam, lag aber nicht zwingend an LaBeouf, sondern an einer Eigenschaft, welche die Film- und Kritikerwelt damals etwas spaltete. Denn während die einen feierten, dass Indy auch 2008 noch herrlich oldschool blieb und zumeist auf digitale Tricksereien verzichtete, warfen ihm die anderen genau das vor: Er sei aus der Zeit gefallen und irgendwie ein anachronistischer Held. Außerdem waren einige nicht mit dem etwas müden Drehbuch zufrieden, dass im Prinzip nichts Neuers lieferte. Ob der kommende fünfte Teil hier wieder etwas origineller wird? Ob Harrison Ford auch mit Ende 70 noch wirklich als Actionstar durchgehen kann? All das können wir (vermutlich) im Sommer 2022 begutachten. Und das dann höchstwahrscheinlich sogar wieder in den echten Kinos.
Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels wurde trotz seines recht jungen Alters und der damaligen Verfügbarkeit von digitalen Geräten mit analogen Kameras gedreht, um innerhalb der Serie einen konsistenten Look zu erhalten und dem Szenario der 50er Jahre zu entsprechen. Zum Einsatz kamen die Arriflex 235 und 435 sowie die Panavision Panaflex Millennium XL. Ausgehend von diesem 35-mm-Material wurde (wie bei den anderen Titeln auch) ein neuer 4K-Scan angefertigt und mit HDR10 sowie Dolby Vision inkl. erweitertem Farbraum gemastert. Spielberg selbst gab im Anschluss seinen Segen zum Ergebnis.
In der Praxis liefert die UHD-Blu-ray noch erdigere und gegenüber der BD natürlicher wirkende Hauttöne. Auch helle Bereiche werden besser dargestellt und neigen nicht so zum Überstrahlen. Die Durchzeichnung von Details hinter diesen hellen Hintergründen ist besser. So ist Cate Blanchetts Gesicht bei 8’20 wunderbar gleichmäßig ausgeleuchtet und dabei knackscharf. Denn Schärfe, also das, was die Blu-ray schon gut konnte, macht die 4K-Scheibe noch den entscheidenden Tick besser. Sie ist noch knackiger und plastischer und bekommt praktisch in keiner Belichtungssituation mal ein Problem.
Die 4K UHD-BD zeichnet in jeder Situation des Films besser durch
Denn nicht nur zeichnet sie in hellen Bildbereichen besser durch, sorgt sie in dunkleren Bildanteilen doch ebenfalls für eine bessere Darstellung von Schattierungen. Was erneut beeindruckt, ist der Umgang mit (Explosions)Feuer. Was über die Blu-ray ein undefinierter hellgelber und überstrahlender Effekt ist, bekommt über die UHD-BD eine kräftig orangefarbene Note mit Unmengen an Details innerhalb der Flammen. Details, die von der BD komplett verschwiegen werden.
Die Körnung des analogen Materials kommt übrigens durchweg natürlich rüber und wirkt im vierten Teil auch nur minimalst gefiltert (wenn überhaupt). Vom reinen Bildeindruck im bewegten Bild macht die UHD-BD von Königreich des Kristallschädels tatsächlich durchweg von allen vier Filmen die beste Figur. Dolby Vision hellt in Teilbereichen noch etwas stärker auf und wirkt in einigen Szenen etwas dynamischer. Die Differenz zu HDR10 bleibt aber oft unauffällig.
Auch der dritte Teil bekommt für die 4K UHD-Blu-ray fürs Deutsche erstmalig einen unkomprimierten True-HD-Ton, während der O-Ton Dolby Atmos liefert. Gegenüber der alten Blu-ray, deren Dolby-Digital-Sound selbst heute noch mustergültig ist (im Rahmen ihrer Möglichkeiten), hat es die True-HD-Spur hier (im Gegensatz zu den anderen Teilen) schwerer, sich abzusetzen. Sie tut’s aber, indem sie noch ein bisschen mehr Druck liefert, noch klarer und präsenter klingt – beispielsweise während des Sirrens des Schießpulvers, das dem Magnet zuströmt. Man darf sich also freuen, dass sich die True-HD-Version der Synchro dem tollen O-Ton qualitativ absolut nähert. Zumal die Dialoge hier wirklich klasse klingen.
Die englische Atmos-Version kann auf der regulären Ebene noch ein bisschen vehementer zupacken und kitzelt den Tiefbass noch ein kleines Quäntchen mehr als die englische DTS-HD-Master-Fassung der Blu-ray. Wenn Harrison Ford im bleiummantelten Kühlschrank über dem Auto vorbeisaust, wird das außerdem noch luftiger und räumlicher dargestellt. Die Atmos-Version ist also bereits auf herkömmlichen 5.1-Systemen ein Gewinn.
Ja, es wumst bisweilen gewaltig, im vierten Teil
In puncto 3D-Räumlichkeit tut Königreich des Kristallschädels zunächst ein bisschen zu viel. Beziehungsweise werden 3D-Sound gesetzt, die aus optischer Perspektive nur wenig Sinn machen. Das sind die Schüsse am Zaun nach etwas über drei Minuten, die nicht wirklich oberhalb der Kamera stattfinden und das ist auch Presleys Hound Dog, der während der Autorennszene zu Beginn nicht zwingend von oben kommen müsste. Was indes gut gelungen ist, sind die Sounds, die Irinas Säbel oder Indys Peitsche über die Höhenspeaker von sich geben. Auch die Knallereien in der Halle sind authentisch. Dort hallt es immerhin von allen Wänden und Decken. Startet dann der Raketenantrieb und rast das Vehikel über die Kamera hinweg, wird’s richtig gewaltig. Und natürlich wird auch die Atomexplosion von 3D-Sounds begleitet.
Gehen Indy und Mutt dann auf Höhlenforschung, weht der Wind gruselig aus der Höhe und der Donner des Gewitters gesellt sich hinzu. Gibt’s dann die ersten Mechanismen im Inneren der Höhle, wird das mit wunderbaren 3D-Sounds begleitet und erhält zudem noch mächtig Bass. Ziemlich heftig walzt dann die Baumfällmaschine nach 72’26 durchs Heimkino und auch die anschließende Kampfszene mit diversen Fahrzeugen und wuchtigen Geschossen gerät sehr effektvoll – selbst wenn auch hier nicht alle 3D-Sounds zwingend auf die obere Etage gehören würden. Um auch mal mit Tiergeräuschen zu kontern, nutzt der Film dann die Höhenspeaker ausgiebig, wenn die Äffchen durch den Dschungel turnen (ab 81’30). Wirklich nicht authentisch ist aber das Gekreuch der Ameisen ab der 86. Minute. Denn die laufen nun wirklich weit unterhalb der Kamera auf dem Boden und haben an der Decke nichts zu suchen.
Das Bonusmaterial der vier Indiana-Jones-Filme liegt auf den Blu-rays des Sets vor, die uns zu Rezensionszwecken leider nicht zur Verfügung standen.
Gesamtbewertung Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (83%)
Bei den Indiana-Jones-Filmen scheinen die ungeraden die beliebten und die geraden die weniger beliebten Teile zu sein. Dabei hat auch Das Königreich des Kristallschädels die typischen Indy-Momente und durchweg gut aufgelegte Stars. Die Actionszenen sind gerade aufgrund ihrer altmodischen Inszenierung klasse anzusehen und die UHD-Blu-ray gibt das Bild nun noch kontrastreicher und schärfer wieder. Dazu kann der englische Atmos-Sound wirklich tolle Akzente setzen und die deutsche True-HD-Fassung ist wirklich besser als die alte DD-Variante. Ein lohnenswertes Upgrade gegenüber der Blu-ray.
Wie bereits im Review zum zweiten Teil, Tempel des Todes, erwähnt, hatte George Lucas (ohne wirklich genug Story zu haben) die Indiana-Jones-Filme als Trilogie angelegt. Und mit Indiana Jones und der letzte Kreuzzug wurde diese angedachte Trilogie 1989 vollendet. Weitere fünf Jahre ließ man sich also Zeit, um den dritten Teil zu inszenieren. Das auch deshalb, weil man einige Drehbuchentwürfe, die zwischenzeitlich vorgelegt wurden, wieder verwarf. Vor allem Spielberg war es daran gelegen, nach dem vom Publikum und der Kritik eher durchwachsen aufgenommenen zweiten Teil, den düsteren Ton im letzten Film zu revidieren. Dem Regisseur schwebte vor, das Ganze wieder etwas näher an Jäger des verlorenen Schatzes anzulegen, den er für den gelungeneren Film hielt. Und so war es letztlich seine Idee, eine Vater-Sohn-Geschichte zu entwickeln.
Und diese Idee war letztlich Gold wert. Vor allem auch deshalb, weil man niemand geringeren als Sean Connery für die Rolle gewinnen konnte. Jetzt kann man sich auch heute noch prächtig darüber amüsieren, dass die beiden Schauspieler gerade einmal 12 Jahre auseinanderliegen, was die Vaterrolle von Henry Jones zumindest im zweifelhaften Licht erscheinen ließe. Aber Spaß beiseite: Wer sich darüber aufregt, dass man hier keinen älteren Darsteller genommen hat, ums passender zu machen, der hat sonst vermutlich auch nichts anderes zu tun.
River Phoenix (Gott hab ihn selig) als junger Indiana Jones
Zumal die Chemie zwischen Ford und Connery einfach perfekt ist. Wie sich die beiden seinerzeit als absolute Superstars im Filmgeschäft befindlichen Schauspieler gegenseitig necken und anzicken, ist einfach herrlich. Man lehnt sich nicht allzu weit aus dem Fenster, wenn man ihr Team aus Henry und Indiana Jones als das perfekte Leinwandpaar der 80er Jahre beschreibt. Egal, ob im Motorrad im Jagdflugzeug oder in/auf/um einen Panzer herum – viel mehr Spaß kann man in einem Action-/Abenteuerfilm eigentlich gar nicht haben.
Und Spielberg merkt man deutlich an, dass er das Düstere von Tempel des Todes wieder egalisieren wollte. Auch dazu trägt bei, dass er sich hier auf eine Vater-Sohn-Geschichte konzentrierte, da er so gar nicht Gefahr lief, eine kreischende Frauenfigur für Gags einzusetzen. Umso erstaunlicher, dass in all dem beeindruckenden Actiongetöse die Emotionen nicht zu kurz kommen. Respekt deshalb auch dafür, dass sich das Thema der Entfremdung zwischen Henry und Indy auf bewegende Weise auflöst. Immerhin muss Henry irgendwann einsehen, dass er sich mehr um den Heiligen Gral gekümmert hat als um seinen eigenen Sohn.
Das perfekte Vater-Sohn-Gespann
Um aber noch mal auf die Actionszenen zurückzukommen, so muss man hier erwähnen, dass Indiana Jones und der letzte Kreuzzug als einer der ersten Filme mit digitalem Compositing glänzte. Entsprechend wurden auf Film vor Bluescreen aufgenommene Elemente eingescannt und im Nachgang mit digitaler Bildbearbeitung zusammengefügt. Das war ein wichtiger Schritt weg von den altmodischen und mittlerweile wenig überzeugenden Rückprojektionen oder der Doppelbelichtung – selbst wenn es hier „nur“ um den Shot ging, in dem Donovan in Sekundenschnelle alterte. Dennoch bereiteten die Trickspezialisten von ILM hier schon mal langsam vor, was sie wenige Jahre später mit Terminator 2 auf die Spitze trieben.
Doch der gelungene Mix aus praktischen Effekten und dem Einzug digitaler Technik ist nicht alles. Denn schon alleine die Herstellung des Panzers ist ein Kapitel für sich. Statt auf eine Leih-Modell zu setzen, konstruierte man das Ding nach dem Muster eines Mark VIII aus dem Ersten Weltkrieg und modifizierter hier und da etwas. Während der Dreharbeiten musste man dann geschickt kaschieren, dass der Panzer deutlich langsamer unterwegs war als Indy auf dem Pferderücken, auf dass die Szenen dynamisch genug werden. Da steckt schon eine Menge Planung und Aufwand hinter. Dass man erneut zu Schauplätzen auf der ganzen Welt reiste, tut sein Übriges zum Gelingen des Films bei und am Ende stand ein finanziell großer Erfolg mit einem weltweiten Einspiel von fast 480 Mio. Dollar.
Auch 1989 wurden noch keine Digitalkameras bei Kinofilmen eingesetzt und so ist Der letzte Kreuzzug ebenfalls noch analog gefilmt. Zwar gab es 70-mm-Blow-up-Abzüge, aber das Original-Aufnahmeformat war natürlich ebenfalls 35-mm-Film. Für die gesamte Quadrilogie gilt, dass für die Blu-ray seinerzeit schon ein neues Master angefertigt wurde, doch für die UHD-Blu-rays, die nun im Paket erscheinen, man noch mal zurück an die Original-Negative ging. Diese wurden in 4K gescannt und im Anschluss noch mal durch eine Postproduktion mit visuellen Effekten gejagt, um gewisse technische Unzulänglichkeiten auszubügeln, die über das 4K-Master nun möglicherweise noch stärker ins Auge gefallen wären.
Die Bildarbeiten wurden im Prozess von Steven Spielberg selbst abgenommen. Auf die UHD-Blu-ray kam das Ganze dann mit einem erweiterten Farbraum im Rahmen von Rec.2020 sowie mit den dynamischen Kontrastformaten HDR10 und Dolby Vision. Um kurz vorweg auf die digitale Nachbearbeitung einzugehen, so wurde diese zum Beispiel genutzt, um die harten schwarzen Kanten zu eliminieren, die teils bei den einkopierten Trickeffekten/Doppelbelichtungen/Rückprojektionen zu sehen waren – beispielsweise, wenn Papa und Sohn Jones vor dem brennenden Flugzeug im Tunnel davonfahren (79’33). Die UHD-BD gibt diese Szenen nun homogener wieder und sieht weniger nach Trickeffekt aus.
Die UHD-BD zeichnet in dunklen Szenen sehr gut durch und liefert kräftige Spitzlichter
Ebenfalls vorab: Auch beim dritten Teil kam hier und da ein leichter Rauschfilter zum Einsatz. Die Körnung wirkt insgesamt etwas weniger auffällig ausgeprägt. Dennoch fand man eine gute Balance zwischen Filterung und Detaildarstellung. So erkennt man die Aufschrift auf dem Flugzeug nach 24’51 besser, obwohl die Körnung im Himmel gegenüber der BD etwas gemindert wurde. Auf der Habenseite steht ein wesentlich strahlenderes Bild, das mit einer hohen durchschnittlichen Bildluminanz kommt und gerade die Szenen in Venedig bei Sonnenlicht viel brillanter und kräftiger darstellt.
Auch die Detailtiefe bei Totalen ist deutlich besser. So erkennt man auf Gebäuden in der Entfernung noch Ziegelwerk, wo die Blu-ray verschwimmt; man nimmt noch Details und Struktur wahr, die von der BD schlicht nicht offenbart werden. Auch Close-ups liefern noch ein Quäntchen mehr an Details. So ist Connerys Tweed-Jacke so fein aufgelöst, dass die abstehenden Stoffhärchen äußerst plastisch wirken. Insgesamt ist die UHD-Blu-ray die bessere Wahl – selbst wenn die damalige Blu-ray schon recht gut war und bei der 4K-Scheibe mit einem (sehr) dezenten Rauschfilter gearbeitet wurde. Dolby Vision unterscheidet sich von HDR10 insofern, als dass es in einigen Einstellungen noch etwas mehr leuchtet und Spitzlichter prägnanter setzen kann.
Auch der dritte Teil bekommt für die 4K UHD-Blu-ray fürs Deutsche erstmalig einen unkomprimierten True-HD-Ton, während der O-Ton Dolby Atmos liefert. Und auch hier ist die True-HD-Fassung der DD-Variante der alten Blu-ray deutlich überlegen. Allerdings kommt sie nicht mit exakt der gleichen Geräuschkulisse wie der englische Atmos-Sound. So ist das typische Zuggeräusch nach 8’50 zwar wesentlich räumlicher und stärker als über die Blu-ray, auf der es praktisch kaum stattfindet, aber es klingt nach anderen Sounds, wenn man es mit der englischen Atmos-Variante vergleicht. Dort sind die SchSch-Geräusche noch mal etwas prägnanter. Dennoch ist auch hier der True-HD-Sound in Summe viel räumlicher, luftiger und dynamischer.
Nur die falsche Tonhöhe bei Pampel, die gibt’s immer noch. Und ebenso lang wie der wahrnehmbare Stimmenunterschied ist auch schon die Diskussion ob dessen Ursache. Während die offizielle Erklärung stets war, dass Pampel seine Synchro von allen anderen getrennt gemacht hätte, während er eine leichte Erkältung hatte, gibt es immer wieder auch Stimmen, die sich sicher sind, dass hier unterschiedliche Tonhöhen aufgrund von technischen Fahrlässigkeiten zu hören sind.
Beim Sound schlägt die True-HD-Tonspur die alte DD-Variante in den Actionszenen deutlich
Der englische Originalton kommt auf der regulären Ebene dem DTS-HD Master recht nahe. Hier und da kann die DTS-HD-MA-Fassung ein klein wenig mehr Druck freisetzen, aber das ist nur im direkten A/B-Vergleich hör-/erfahrbar. Ansonsten schlägt sich auch die Atmos-Fassung auf der regulären Ebene im Angesicht des Filmalters wirklich beachtlich. Wir können also direkt auf die Ergänzung der Soundebene der Heights schauen. Wir hören von Beginn an John Williams‘ Score ergänzend aus den Heights. Außerdem gibt es direkt zu Anfang einige Vogelgeräusche, während wir den Pfadfindern auf dem Weg durch den Canyon zusehen. Recht authentisch hallt dann die Stimme des Gruppenleiters von oben wider und auch in der Höhle gibt es passende Hallgeräusche, was aus raumakustischer Sicht absolut Sinn ergibt.
Klasse sind Pferd- und Autogeräusche nach 5’30, wenn beides oberhalb und von hinter der Kamera heranrauscht. Nicht ganz so viel Sinn macht das Nashorn-Geräusch, wenn man es hört, obwohl die Kamera oben AUF dem Zug ist. Absolut Sinn macht das Wetter und die Gischt nach 12 Minuten, was gut zwei Minuten lang für eine beeindruckende 3D-Soundsequenz sorgt. Während der Exkursion in der Höhle zum ersten Tempelritter quietschen dann immer wieder Ratten aus allen Speakern und auch die Explosion kommt akustisch dreidimensional. Die anschließende Bootsverfolgung endet mit einem ziemlich beeindruckenden Schiffsschrauben-Akzent, der durchaus brachial von den Heights wiedergegeben wird. Indys Peitsche wird bei praktisch jedem Einsatz zudem mit 3D-Sounds belegt und das Gewitter nach 47 Minuten ist ebenfalls ein toller Höhen-Effekt. Von allen drei (bisherigen) Filmen liefert Der letzte Kreuzzug damit durchweg die beeindruckendste 3D-Sound-Vorstellung.
Das Bonusmaterial der vier Indiana-Jones-Filme liegt auf den Blu-rays des Sets vor, die uns zu Rezensionszwecken leider nicht zur Verfügung standen.
Gesamtbewertung Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (87%)
Indiana Jones und der letzte Kreuzzug ist vielleicht der beste Teil der Filmreihe. Er besinnt sich mehr auf die Wurzeln, die er mit dem ersten Film schlug, nimmt die Düsternis weg und hat mit dem Gespann aus Ford und Connery eines der besten Leinwandpaare der Filmgeschichte. Satte Action und humorige Vater-Sohn-Geschichte gepaart mit fiesen Bösewichten – mehr kann man eigentlich nicht wollen.
Die 4K UHD-Blu-ray bietet den Film nun (trotz leichter Filterung) in seiner bisher bestmöglichen Qualität. Und der englische Atmos-Sound macht wirklich Laune. Im Gegensatz zur alten Blu-ray ist die deutsche True-HD-Fassung außerdem eine kleine Offenbarung.
Saturn gewährt bis Montag dem 5. Juli 2021 satte 30 Prozent Wiedereröffnungsrabatt auf alle vorrätigen Entertainment-Produte, sprich: CD, DVD, Blu-ray, 4K Blu-ray und Vinyl!
Wer jetzt denkt, hierbei handelt es sich um eine halbherzige Aktion, der sollte sich eines Besseren belehren lassen. Mit einem Taschenrechner bewaffnet lohnt sich die Aktion auf jeden Fall. Z.B. die Indiana Jones 4-Movie-Collection (Steelbook) kostet statt 139.99 Euro nur noch 97,99 Euro uns ist damit weitaus günstiger als bei den Mitbewerbern. Auch die reguläre Amaray-Variante der Indy-Filme ist mit 58,09 Euro nirgends günstiger zu finden. Ihr sehr, vor allem bei hochpreisigen Titeln, wie z.B. die „Der Herr der Ringe Trilogie“ auf 4K Blu-ray macht die Rabatt-Aktion richtig etwas her. Die Trilogie kostet nach Abzug nur noch 37,09 Euro. Aber auch einzelne Filme, egal ob auf DVD, Blu-ray, 3D Blu-ray oder 4K Blu-ray sind bei Saturn derzeit meist sehr günstig, bzw. am günstigsten zu bekommen.
Man sollte erwähnen, dass der Rabatt erst an der Kasse abgezogen wird. Also einfach den Preis x 0.7 rechnen (oder geteilt durch 100 x 70) und schon könnt ihr abschätzen, ob sich ein Kauf lohnt. Ich habe für mich persönlich bereits ein paar mal zugeschlagen. Zudem auch ein paar Preise für unseren diesjährigen Adventskalender gesichert 😉
Ich empfehle euch auch einen Abstecher in die Vinyl-Abteilung! Ergibt natürlich nur Sinn, wenn ihr auch eine Möglichkeit besitzt, die Schallplatten wiederzugeben. Aber auch hier lohnen sich die 30 Prozent Rabatt auf lieferbare Vinyl-Scheiben. Je nach Titel und Lieferumfang kommt noch eine kleine Versandpauschale dazu (oft auch ohne Versandkosten), aber diese lässt sich bei diesen Vorteils-Angeboten locker wegstecken!
Für Fans des bestmöglichen Tons gibt es dagegen sowieso nichts Besseres als eine CD (obwohl schon einige Streamingdienste wirklich hochwertige Audiostreams liefern). Doch auch hier gilt die alte Regel, was im Regal steht, kann mir niemand mehr nehmen. Somit werden auch hier ein paar Musikfans zuschnappen, da sind wir uns sicher!
Das Sky Ticket erreicht nun noch mehr Geräte. So deckt der Pay-TV-Anbieter jetzt weitere Devices der Marke Fire TV ab.
Konkret erscheint die App, mit der ihr Inhalte von Sky auch via Streaming abrufen könnt, nun für die Grundig Smart Fire TVs und Fire-TV-Soundbars von Nebula und TCL. Zuvor war die App für das Sky Ticket bereits auf den Amazon Fire TV Stick (2. und 3. Generation), Fire TV Stick Lite und Fire TV Stick 4K im März 2021 sowie den Fire TV Cube und ok. Smart Fire TVs Mitte Mai 2021 gestartet. Allerdings gibt es natürlich dennoch viele Kritikpunkte an der Anwendung.
So spielt Sky da nicht auf der Höhe er Zeit und bietet in der App weder 4K-Streams noch HDR an. Was den Ton betrifft, so lässt man sich zu Dolby Atmos ebenfalls nicht hinreißen. Die Vermutung liegt nahe, dass Sky für seine Streaming-Option bewusst die besten Qualitätsstufen außen vor lässt, da man die Kunden lieber zu einem Abonnement bzw. den hauseigenen Sky-Q-Receivern locken möchte.
Aktuell bietet Sky Deutschland die Option für UHD gratis an.
Da läuft ja beispielsweise aktuell auch eine Aktion, bei der es die sonst kostenpflichtige UHD-Option bei den passenden, neu gebuchten Paketen für ein Jahr lang kostenlos gibt. Hier ist also klar, wo die Schwerpunkte von Sky Deutschland liegen.
Sky verzahnt sich auch mit Amazon Alexa
Mit Amazon Alexa gelangt man auf Fire-TV-Geräten ebenfalls zur Sky-Ticket-App. Wer einen Fire TV Cube besitzt oder seinen Fire TV mit einem Echo-Gerät gekoppelt hat, sagt einfach Alexa, öffne Sky Ticket. Alle anderen drücken vor dem Befehl zunächst die Sprechtaste der im Lieferumfang enthaltenen Alexa-Sprachfernbedienung.
Fire TV Kunden, die noch keine Sky Tickets nutzen, können sich unter skyticket.de/amazon anmelden und das Entertainment Ticket, Entertainment & Cinema Ticket, Sport Ticket oder Supersport Ticket sichern, sollte da Interesse bestehen.
Saturn feiert die „Wiedereröffnung“ seiner Filialen mit 15 Prozent auf LG TV-Geräte. Darunter UHD, NanoCell oder OLED-Fernseher, wie z.B. das Bestpreis-Angebot 65″ 4K OLED CX für nur 1.512,15 Euro.
15 Prozent hören sich nach nicht viel an. Jedoch scheint Saturn vor der Aktion nicht viel an der Preisschraube gedreht zu haben. Das Beispiel des 65 Zoll 4K OLED TV der CX-Serie (2021) zeigt, dass Saturn hier mit dem ein oder anderen Bestpreis-Angebot lockt. Doch nicht nur im High-End-Segment, auch wer auf der Suche nach einem Zeit-TV, oder einem Einsteiger-Gerät mit 4K Auflösung und HDR sucht kann fündig werden. Die UP7500 Serie in 43 und 55 Zoll gibt es z.B. für günstige 284,75 bzw. 398,65 Euro. Der Direktrabatt wird übrigens erst an der Kasse abgezogen. Von den im Shop angegebenen Preisen gehen also immer noch 15 Prozent ab.
Wir haben euch ein paar Aktions-TVs aufgelistet mit einer kleinen Preis-Einschätzung (im Tagesvergleich auf idealo.de).
Ein neuer Filmpreis steht an: Die Critics Choice Association (CCA) will die World Movie Awards aufbauen. 2022 werden die Auszeichnungen das erste Mal verliehen.
Gerade in Hollywood sind die Themen Inklusivität und Diversität derzeit in aller Munde. Deswegen werden beispielsweise sogar die Kriterien der Academy Awards angepasst. Die Auszeichnung als „Bester Film“, wird auch Diversität bei der Produktion mit berücksichtigen. Die Critics Choice Association wiederum ist eine Organisation, die Journalisten bzw. Filmkritiker vereinigt. Bisher machte man es internationalen Schreiberlingen aber im Grunde unmöglich, beizutreten. Das ändert sich.
Indem man sich für Kritiker aus weiteren Ländern öffnet, will man auch den Bezug zu internationalen Filmen erhöhen. Und da kommen eben die neuen World Movie Awards ins Spiel. Sie sollen ab 2022 Filme aus aller Welt prämieren. Die Verantwortung soll eine neue, internationale Abteilung der CCA tragen, bei der man dann eben die notwendige Expertise verorten möchte. Die Auszeichnung soll ausschließlich an nicht-englischsprachige Filme gehen.
Ganz ohne Anlass erfolgt dieser Schritt der CCA nicht: Filmstudios und Agenturen drohten in der Vergangenheit mit einem Boykott, weil die CCA sich auf Kritiker aus den USA beschränkte und sich weder Diversität noch Inklusion widmete. Internationale Journalisten hatten gar Klagen angestrebt, da ihnen die Aufnahme nur wegen ihrer Herkunft verweigert wurde. Sprecher der Organisation haben erklärt, dass man dabei nun mit den neuen Mitgliedern und den World Movie Awards auch dem wachsenden Einfluss der Streaming-Anbieter gerecht werden solle.
Viele Filme starten mittlerweile weltweit zeitgleich
So sei es mittlerweile an der Tagesordnung, dass Streaming-Anbieter wie Amazon Prime Video, Disney+, Netflix und Apple TV+ internationale Produktionen in der ganzen Welt zeitgleich ins Angebot nehmen. Das erhöht die Reichweite von Produktionen, die nicht in englischer Sprache gedreht worden sind. Es gebe also laut der CCA mittlerweile ein extrem reichhaltiges Angebot an hochwertigen Filmen, das man mit den World Movie Awards entsprechend würdigen wolle.