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Nvidia Shield TV: Wie geht es mit den Streaming-Playern weiter?

Nvidia hatte bereits mitgeteilt, dass es kein Android 10 für die Shield TV geben wird. Doch ein wenig bleibt die Frage offen, wie die Zukunft der Modellreihe aussehen könnte.

So hat Nvidia in den offiziellen Foren zur Shield TV mitgeteilt, dass man Android 10 für seine Geräte überspringen werde. Laut Nvidia sei der Aufwand zu hoch und die Anzahl der Neuerungen zu gering, um die Entwicklung zu rechtfertigen. Daher laufen die Nvidia Shield TV immer noch mit Android 9, das bereits aus dem Jahr 2018 stammt. Gleichzeitig stellte man klar, dass die Weiterentwicklung der Software immer noch gegeben sei.

Zuletzt führte das eher zu Kritik: Auch die Nvidia Shield TV erhielten den neuen Launcher von Google, der bei vielen Nutzern mehr schlecht als recht ankommt. So stehen hier die personalisierten Empfehlungen, man könnte auch sagen Werbung, deutlicher im Vordergrund. Viele Anwender finden, dass das neue UI überladen und benutzerunfreundlich ist. Das wird besonders deutlich, wenn man beispielsweise mit der aufgeräumten Oberfläche eines Apple TV 4K vergleicht.

Nvidia Shield TV Pro 2019
Die Nvidia Shield TV Pro 2019 ist immer noch das Flaggschiff von Nvidia

Normalerweise hatte Nvidia den Rhythmus, alle zwei Jahre eine neue Shield-Generation zu veröffentlichen. So erscheinen jeweils 2015, 2017 und 2019 neue Nvidia Shield TV. Doch für 2021 sieht es bisher noch nicht nach neuen Modellen aus. Das könnte natürlich an der Corona-Krise liegen, welche es auch Nvidia erschweren dürfte, ausreichend Chips zu erhalten. Zumal man ja schon bei Veröffentlichung der Nvidia Shield TV Pro (2019) lange Zeit Lieferprobleme hatte.

Wie sehen Nvidias Multimedia-Pläne aus?

Die Nvidia Shield TV sind zudem überfällig für durchschlagende Neuerungen: An der Hardware hat sich seit der ersten Generation aus dem Jahr 2015 kaum etwas getan. Mittlerweile liegt Apple da mit dem Apple TV 4K auch in Sachen Features vorne, etwa was das korrekte Umschalten der Framerates betrifft. Zumal Nvidia sich auch noch nicht zu Android 11 oder gar Android 12 für seine Shield-Geräte geäußert hat.

Wir sind nun gespannt, was Nvidia so für die Shield TV plant. Viele Anwender greifen mittlerweile zu günstigen Alternativen wie den Amazon Fire TV oder beschränken sich auf die TV-eigenen Apps. Wie beurteilt ihr die Zukunft der Streaming-Player von Nvidia?

Sony: knickt ein: PS5-Upgrades für PS4-Spiele (Exklusives) sind gesichert!

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Sony gibt dem Druck der Community nach und wird für AAA-Titel wie „Horizon: Forbidden West“ PS5-Upgrades für die PS4-Versionen anbieten. Ein kleiner-großer Sieg für PlayStation-Fans.

Wir hatten bereits darüber berichtet, das Sony Interactive Entertainment beim AAA-Titel „Horizon: Forbidden West“ kein PS5-Upgrade für die PS4-Version vorgesehen hat. Keine sehr kundenfreundliche Praxis. Nutzer, die keine PlayStation 5 Konsole erhaschen konnten (Konsolen könnten noch bis 2023 knapp bleiben) müssten somit doppelt zahlen, sollten sie „Horizon: Forbidden West“ bereits zum Release auf der PS4 und später in auf der PS5 spielen wollen. Dieser Versuch doppelt abzukassieren wurde von der Community mit einem Shitstorm bestraft, auf den sich Sony gezwungen, sah zu reagieren.

Kostenloses PS5-Upgrade für „Horizon 2“

In einem Update zum Artikel über die Vorbesteller-Details von „Horizon: Forbidden West“, gibt Sony bekannt, dass Besitzer der digitalen oder physischen Version für die PlayStation 4 auch eine Upgrade-Option auf die PS5-Variante in Aussicht gestellt wird. Dieses wird im Fall des AAA-Titels von Guerilla Games sogar kostenlos sein. Dabei handelt es sich jedoch nicht um die neue Regel, sondern eher um einen Sonderfall, um die Gemüter zu beruhigen. Dabei gilt noch zu beachten, dass Nutzer der PS4-Version auf Disc das Upgrade nicht an einer PlayStation 5 Digital Edition (ohne Laufwerk) vollziehen können.

Zukünftige PS5-Upgrades kosten 10 Euro

Für weitere exklusive First-Party-Spiele, die Cross-Gen – also für PlayStation 4 und 5 angeboten werden – stellt Sony ebenfalls PS5-Upgrades in Aussicht, jedoch nur gegen Zahlung von 10 $US/10 Euro. Im Blogpost wurden unter anderem Gran Turismo 7 oder das neue God of War (Ragnarok) als Beispiele für die Upgrade-Fähigkeit genannt.

Experiment missglückt

Sony kann das Desaster der letzten Tage wohl als „misslungenes Experiment“ zu den Akten legen. Bereits zur Ankündigung der PS5-Plattform wurden Upgrades für exklusive First-Party-Titel (Cross-Gen) in Aussicht gestellt. Sony wollte womöglich nur austesten, ob sich Gamer mit einer Doppel-Investition für Spiele abfinden würden. Mitbewerber Microsoft handhabt die Nex-Gen-Upgrades übrigens seit Start der neuen Konsolen-Generation vorbildlich. Via Smart Delivery wird dem Nutzer immer die beste Version des Spiels ausgeliefert. Sobald die Spiele auf eine Xbox Series X/S installiert werden, kann man sich somit sicher sein, die bestmögliche Variante vorzufinden.

PlayStation 5 & Xbox Series X: Lieferengpässe wohl bis Anfang 2023

Die PlayStation 5 und Xbox Series X könnten noch bis Anfang 2023 weitgehend vergriffen bleiben. Das hat der Zulieferer Toshiba nun offiziell bestätigt.

So bestätigte die Führung Toshibas gegenüber Investoren und Medienvertretern, dass man Probleme habe, ausreichend Power-Chips zu liefern. Eigentlich sind die Leistungshalbleiter eine relativ einfach produzierbare Komponente. Doch die Ausfälle der Corona-Krise gekoppelt mit einer enorm gestiegenen Nachfrage und Knappheit bei den notwendigen Materialien setzten Toshiba unter Druck. Laut Sprechern des Unternehmens sei man mit Langzeitverpflichtungen überhäuft und müsse bereits harte Prioritäten setzen.

Das bedeutet, dass Toshiba zunächst bevorzugt jene Partner beliefert, die sonst ohne die Power-Chips komplett die Produktion lahmlegen müssten. Auch die Autoindustrie versucht man in den Fokus zu nehmen. Die größten Forderungen kämen derzeit aber von den Konsolenherstellern. Täglich kommuniziere man mit jenen. Ein bestimmtes Unternehmen, das man nicht konkret nennen möchte, bot bereits an sein Board-Design anzupassen, damit zumindest weniger Komponenten notwendig seien.

Die Xbox Series X liefert massive Leistung.
Die Xbox Series X wird weiter schwer zu bekommen sein.

Problem für die Konsolenhersteller: Sie können die Designs ihrer Geräte nicht einfach ändern und sind ebenfalls auf die Power-Chips von Toshiba angewiesen. Würden sie auf einen anderen Zulieferer ausweichen, müssten die Konsolen erneut zertifiziert werden und etwa Sicherheitstests durchlaufen, weil es sich hier um Komponenten für die Strom- bzw. Spannungsversorgung dreht. Laut Toshiba wisse man, dass man derzeit seine Partner nicht voll zufriedenstellen könne und bedauere die Lage enorm.

Toshiba investiert massiv in den Ausbau der Fertigung

Toshiba will nun bis März 2024 ca. 545 Mio. US-Dollar in die Erhöhung des Outputs von Leistungshalbleitern investieren. Man glaubt, dass sich dies langfristig tragen werde. Denn auch nachdem man die Ausfälle der Pandemie aufgeholt habe, werde die Nachfrage nach Ansicht des Unternehmens enorm bleiben. Aktuell sehe es aber eben so aus, dass man wohl bis Ende 2022 mit Lieferengpässen zu tun haben werde. In einigen Fällen, zu denen vermutlich wohl auch die PlayStation 5 und Xbox Series X zählen, werde es bis Anfang 2023 dauern, bis sich die Lage beruhige.

Die Sony PlayStation 5 ist zwar nicht schön, aber dafür selten
Die Sony PlayStation 5 bleibt vorerst rar.

Betroffen sind davon nicht nur die Konsolen und die bereits genannte Autoindustrie, sondern etwa auch Hersteller von Unterhaltungselektronik und industriellen Maschinen. Das Resultat ist, dass es wohl auch 2022 schwierig bleiben wird, eine PS5 oder Xbox Series X zu ergattern. Das hatte sich in der Vergangenheit ja leider schon abgezeichnet.

PlayStation Plus & Xbox Games with Gold im September 2021: Das sind die Gratis-Spiele

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Sowohl Microsoft als auch Sony haben ihre Gratis-Spiele für September 2021 bestätigt. Wie in den vergangenen Monaten kann Sony dabei deutlich stärker punkten.

So liefert Sony den Besitzern der PlayStation 4 und PlayStation 5 ein recht interessantes Line-up. Ab dem 7. September 2021, also dem nächsten Dienstag, stehen via PS Plus für Abonnenten die Titel „Overcooked: All You Can Eat!“ (PS5), „Hitman 2“ (PS4) und schließlich „Predator: Hunting Grounds“ (PS4) zur Verfügung.

Die beiden Spiele für die PlayStation 4 sind dank Abwärtskompatibilität natürlich auch an der neueren PS5 spielbar. Wir sehen da insbesondere „Hitman 2“ als Highlight an, denn das taktische Attentäter-Spiel macht sehr viel Laune. Damit könnt ihr euch also direkt auf den Nachfolger einstimmen, der ja auch bereits im Handel verfügbar ist. Zeit habt ihr bis 4. Oktober 2021, um die neuen PS-Plus-Titel mitzunehmen.

Wichtig: Wollt ihr noch die Spiele aus dem August 2021 mitnehmen, dann fügt sie vor dem nächsten Dienstag eurer Sammlung hinzu. Ihr könnt sie dann auch noch später herunterladen und spielen – Voraussetzung bleibt freilich ein aktives Abonnement bei PlayStation Plus.

Xbox Games with Gold: Microsoft konzentriert sich auf den Game Pass

Microsoft liefert bei den Xbox Games with Gold wieder eher B-Ware ab, was wohl daran liegen dürfte, dass man sich da lieber auf den Xbox Game Pass fokussiert. Der erhält ja regelmäßig hochkarätige Neuzugänge. So kredenzt man Abonnenten im Rahmen der Games with Gold ab dem 1. September 2021 „Warhammer Chaosbane“ für die Xbox One und natürlich die Xbox Series X|S. Am selben Datum hagelt es auch noch „Zone of Enders HD Collection“ für die Xbox 360, Xbox One und Xbox Series X|S.

Am 16. September 2021 folgen die beiden Titel „Mulaka“ für die Xbox One / Xbox Series X|S und „Samurai Showdown II“, das für die Xbox 360, Xbox One und Xbox Series X|S strammsteht. Wir wünschen viel Spaß beim Zocken!

„Horizon Forbidden West“ Collectors Edition für PS4/PS5 ohne Disc! (Update)

Sony meint es nicht gut mit PS4-Besitzern: Für „Horizon Forbidden West“ wird es keine klare Upgrade-Möglichkeit zur PS5-Version geben.

Update (05.09.2021): Sony ist zurückgerudert. Nach der massiven Kritik durch die Community teilte der Chef der PlayStation-Sparte, Jim Ryan, mit, dass es ein kostenloses Next-Gen-Upgrade für „Horizon Forbidden West“ geben werde. Für zukünftige Titel wie etwa „Gran Turismo 7“ werden dann allerdings jeweils 10 Euro „Wechselgebühr“ anfallen. Damit ist „Horizon Forbidden West“ also offenbar das letzte Game, bei dem Sony den Umstieg von der PS4- zur PS5-Version für die Nutzer kostenfrei hält.

Originalbeitrag: So müssen sich Käufer der Standardversion entscheiden: Entweder sie erwerben die PS4- oder aber die PS5-Version. Das betrifft sowohl die Disc- als auch die rein digitale Variante von „Horizon Forbidden West“. Nur wer digital die Digital Deluxe Version erwirbt, erhält zeitgleich sowohl das Spiel für die PlayStation 4 als auch die PlayStation 5. Auch ein Transfer der Spielstände wird dann gegeben sein. „Horizon Forbidden West“ erscheint dabei am 18. Februar 2021.

Horizon Forbidden West Collectors Edition ohne Disc!

Wer im Handel eine physische Version kaufen möchte und sich absichern möchte, muss zur teuren Collector’s Edition für 229 Euro oder aber der Regalla Edition greifen, welche mit rund 330 Euro zu Buche schlägt. Letztere ist allerdings bei den meisten Händlern schon jetzt vergriffen. Hier gibt es aber einen anderen Wermutstropfen: Den beiden Sammlereditionen liegt keinerlei Disc bei! Stattdessen gibt es nur ein leeres Steelbook und einen Code für die digitale Version von „Horizon Forbidden West“.

Verständlich ist das Weglassen der Disc nur, wenn man bedenkt, dass Sony da wohl die Besitzer der PlayStation 5 Digital Edition nicht im Regen stehen lassen wollte. So können jene die physische Sammleredition kaufen und die Dreingaben mitnehmen, „Horizon Forbidden West“ aber dennoch spielen. Wer keine eine Scheibe ins Regal stellt, wird aber sicherlich enttäuscht sein.

Sonys Update-Strategie entpuppt sich als kundenfeindlich

Am Ende tritt Sony hier in ein ähnliches Fettnäpfchen wie schon mit „Ghost of Tsushima: Director’s Cut“. Auch bei letzterem Spiel müssen PS4-Bestandskunden zum einen zusätzlich für das Upgrade auf den Director’s Cut zahlen und zum anderen auch das Upgrade auf die PS5-Version blechen.

"Horizon Forbidden West" bietet in der Retail-Sammleredition leider keine Disc!
„Horizon Forbidden West“ bietet in der Retail-Sammleredition leider keine Disc!

Hier kann man dann nur sagen, dass die Konkurrenz es kundenfreundlicher und transparenter handhabt: An den Xbox Series X|S sind Next-Gen-Upgrades grundsätzlich kostenlos und können dank Smart Delivery automatisch bezogen werden. Schade, dass Sony hier bei einem echten PS5-Zugpferd die Chance verpasst, positiven Eindruck bei der Community zu hinterlassen. Denn viele Gamer werden gar keine andere Wahl haben, als „Horizon Forbidden West“ zunächst an der PS4 zu starten. Denn die PS5 ist immer noch ein rares Gut.

VESA DisplayHDR True Black 600: Neuer Standard für OLEDs

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Die VESA führt mit DisplayHDR True Black 600 eine neue Stufe für seine HDR-Zertifizierung ein. Die ersten Produkte wurden bereits von Asus angekündigt.

Während das „normale“ DisplayHDR LCD-Monitore und -Notebooks zertifiziert, zielt DisplayHDR True Black auf OLED- und Micro-LED-Displays ab. Vor allem OLED sind da natürlich aktuell relevant. So berücksichtigt der True-Black-Ableger, dass OLED-Bildschirme geringere Spitzenhelligkeiten erreichen, dafür aber eben perfektes Schwarz und ideale Kontraste zeigen. Mit DisplayHDR True Black 600 gibt es nun eine neue Spitzenstufe für Flaggschiffe.

Die neue Stufe setzt eine um 20 % erhöhte Leuchtkraft voraus, wenn man mit DisplayHDR True Black 500 vergleicht. Erste Produkte mit der Zertifizierung werden heute von Asus vorgestellt: die Asus Vivobook Pro 14, Vivobook Pro 14X und Vivobook 15. Dabei handelt es sich, ihr erahnt es anhand der Namen, um drei Notebooks mit OLED-Displays. Weitere Laptops und Monitore mit DisplayHDR True Black 600 folgen sicherlich schon bald.

Das VESA DisplayHDR-Logo soll für mehr Kundentransparenz beim Monitor-Kauf sorgen!
Das VESA DisplayHDR-Logo soll für mehr Kundentransparenz beim Monitor-Kauf sorgen!

Zu erwähnen ist, dass DisplayHDR kein eigener HDR-Standard wie etwa HDR10, HDR10+ oder auch Dolby Vision ist. Vielmehr zertifiziert die VESA Monitore und Laptops nach bestimmten Kriterien. DisplayHDR soll also für mehr Transparenz bei den Kunden sorgen. Sie können anhand der Zertifizierungsstufe abschätzen, welche HDR-Qualität sie von ihrem Gerät erwarten dürfen.

HDR: Im PC-Bereich herrscht noch Wildwuchs

So herrscht da im PC-Markt noch Wildwuchs und HDR hat sich noch nicht derart durchgesetzt, wie im TV-Segment. Das liegt auch daran, dass für Monitore generell andere Anforderungen gelten, als für Fernseher. Schließlich werden Monitore generell auch bzw. vor allem zum Arbeiten verwendet. Ob die VESA da bisher mit DisplayHDR auf Erfolgskurs ist oder nur ein weiteres Marketing-Logo eingeführt wurde, bleibt natürlich euch überlassen.

TV Shootout 2021 für 4K / 8K Fernseher und UST-Projektoren angekündigt

2021 kehrt das beliebte „TV-Shootout“-Event von Value Electronics zurück! In diesem Jahr kämpfen die besten 4K & 8K Fernseher sowie erstmals vier UST-Projektoren (Ultra-Short-Throw) um den ersten Platz.

„TV-Shootout“ hört sich irgendwie nach Wilder Westen an, in Wirklichkeit handelt es sich jedoch um ein bis ins Detail geplantes Test-Event, bei dem die scheinbar besten TV-Geräte der aktuellen Generation gegeneinander antreten. In 2020 mussten wir aufgrund des bösen C-Wortes auf ein solches Event verzichten. Die aktuellen Entwicklungen machen es jedoch möglich, dass sich eine kleine Gruppe von Experten (viele von ihnen kommen aus der Post-Produktion von Videos und Filmen), treffen und in gewohnter Manier die Geräte miteinander vergleichen.

Erstes UST-Projektor-Shootout

In diesem Jahr werden neben TV-Geräten mit 4K und 8K Auflösung (beide in ihren eigenen Kategorien) erstmals auch Ultra Short Throw (UST) Projektoren in das Shootout integriert. den UST-Geräten wird der zweite Tag des Shootouts gewidmet, da der Umbau und die Kalibrierung der Projektoren doch einige Zeit in Anspruch nimmt. Wir begrüßen dieses zusätzliche Segment sehr, bieten UST-Projektoren doch eine attraktive und mittlerweile erschwingliche Alternative zu großflächigen TV-Geräten.

Wie üblich werden alle Geräte professionell kalibriert bevor diese in Kategorien wie Kontrast, Farbdarstellung, Bewegtbild-Details usw. bewertet werden. Die teilnehmenden US-Modelle geben im Groben auch das wieder, was in Europa die Speerspitze der 4K/8K Fernseher und UST-Projektoren bildet:

4K Fernseher im 2021 TV Shootout:

  • LG’s G1 Gallery Series 4K OLED TV (Unser Test)
  • Samsung’s QN90A 4K NEO QLED LCD/MiniLED TV (Unser Test)
  • Sony’s XR-A90J 4K Master Series OLED TV
  • Hisense’s 75U9DG 4K Dual Cell LCD/LED TV

8K Fernseher im 2021 TV Shootout:

  • LG’s ZX Signature Series 8K OLED TV
  • Samsung’s QN900A NEO QLED 8K LCD/MiniLED TV
  • Sony’s XR-Z9J Master Series 8K LCD/LED TV

UST Projektoren im 2021 UST Shootout:

  • LG HU85LA UST Laser Projector
  • Samsung LSP9 The Premiere UST Laser Projector (Unser Test)
  • Hisense’s L9G Series UST Laser Projector
  • Epson’s EpiqVision Ultra LS500 UST Laser Projector

Einige der Modelle haben wir auch bereits selbst getestet, wie z.B. den LG G1 OLED TV oder den QN95A (baugleiches Display mit dem QN90A) oder den Kurzdistanz-Projektor „The Pemiere“ von Samsung. Wir sind gespannt, ob wie in den letzten Jahren die OLED-Fernseher die LCD-Konkurrenz wieder weit hinter sich lässt, oder ob neue Entwicklungen wie das MiniLED-Backlight von Samsung NEO QLED TVs endlich mit den Referenz-Geräten mithalten kann. Wer das 2021 TV Shootout live verfolgen (oder die Wiederholung streamen möchte), sollte sich am 12. September (ab 9AM EST) oder am 13. September (10 AM EST)  auf dem Youtube-Kanal von Sparechange einfinden.

Mad Max Klassiker (Teil 1-3) erscheinen im November auf 4K Blu-ray (Vergleichsvideo)

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Warner bringt die ersten drei Teile der „Mad Max“-Saga als restaurierte Fassung auf 4K Blu-ray in den Handel. Mad Max Teil 1-3 erscheinen einzeln am 25. November 2021 als UHD Blu-ray.

Mel Gibson feierte seine ersten Erfolge auf der Leinwand mit der Mad Max-Trilogie. Die Filme mit dem postapocalyptischen Szenario wurden mit einem relativ knappen Budget gedreht und die ersten Filme waren auch lange Zeit eher lokal in Australien beliebt. Jedoch konnten sich die USA nicht vor der Mad Max-Mania schützen und so brachte George Miller 1985 den dritten und wohl am wenigsten geliebten Teil in die Kinos… mit prominenter Unterstützung von Tina Turner. Wie dem auch sei, Warner hatte Mad Max I bereits vor mehreren Jahren (2016) auf 4K Blu-ray angekündigt aber nie in Deutschland ausgeliefert. Jetzt wissen wir, dass man sich der kompletten Trilogie angenommen hat. Die Filme können bereits auf jpc.de vorbestellt werden.

Über die Ausstattung ist derzeit noch nicht viel bekannt. Warner ist jedoch dafür bekannt, seine Neuheiten sowie die restaurierten Klassiker in bestmöglicher Qualität an seine Fans auszuliefern. Von der US-Variante des ersten Teils wissen wir, dass das ein nativer 4K Scan mit HDR10 und Dolby Vision vorliegt. Das Bildverhältnis beträgt 2.34:1, die Durchschnittliche Bitrate soll 79,5 Mbit/s recht hoch sein. Bei der Audio-Front werden wir uns überraschen lassen müssen. Jedoch sollte man nicht auf Dolby Atmos, DTS:X oder Ähnliches spekulieren. Die US-Fassung beinhaltet z.B. einen Soundmix als DTS-HD Master Audio 2.0 Mono und DTS-HD Master Audio 5.1. Stellt euch also maximal auf einen Surround-Mix ein.

Vergleichsvideo Mad Max DVD, Blu-ray & 4K Blu-ray

Wir haben ein Vergleichsvideo zwischen DVD (2002), Blu-ray (2010) und der 4K Blu-ray (2020 US) von „Mad Max“ gefunden. In diesem kann man bereits erahnen, dass sich die restaurierte Fassung lohnen dürfte. Aber ACHTUNG! Das Vergleichsmaterial basiert auf Screen Captures der Webseite caps-a-holic.com. Bedeutet: Es liefert einen hochauflösenden Vergleich (sogar in 4K), jedoch lediglich in SDR-Qualität (ohne erweiterten Dynamikumfang) und mit verminderter Bitrate durch die YouTube-Komprimierung.

Amazon soll an einem eigenen Smart TV arbeiten

Amazon soll laut aktuellen Meldungen an einem eigenen Smart TV arbeiten. Das finale Produkt könnte schon im Oktober 2021 in den USA erscheinen.

Amazon bietet in Indien bereits seit 2020 eigene Fernsehgeräte an. Nun will man jedoch auch in einem westlichen Markt, eben den Vereinigten Staaten, durchstarten. Über zwei Jahre soll Amazon den Launch eigener Smart TVs vorbereitet haben. Zuvor kooperierte man da immerhin bereits mit Partnern: Toshiba bietet etwa Fernseher mit dem „Fire TV“-Branding an. Doch da steht eben immer noch die Marke Toshiba im Vordergrund.

Welche technischen Daten der Fernseher von Amazon aufweisen soll, ist noch offen. Mit der Veröffentlichung würde Amazon dann selbst direkt mit Herstellern wie LG, Samsung und Sony konkurrieren, die auch im Angebot des Online-Händlers zu finden sind. Der Amazon TV soll natürlich Alexa in den Vordergrund rücken. Für die Entwicklung und Herstellung soll im Hintergrund übrigens TCL verantwortlich sein, die ihre Marke aber nicht öffentlich für die Fernseher nutzen werden.

Man rechnet damit, dass Amazon Fernseher mit 55, 65 und 75 Zoll Diagonale auf den Markt bringen wird. Die Auflösung wird freilich bei 4K liegen, welche HDR-Standards an Bord sein werden, ist offen. Als Betriebssystem wird sicherlich Fire OS herhalten, das ja auf Android basiert. Zu vermuten ist, dass Amazon mit seinen kommenden 4K-TVs sicherlich die Einstiegs- bzw. untere Mittelklasse anvisieren wird.

Amazon TV: Kommen sie auch nach Europa?

Ob die neuen Amazon TV auch nach Europa bzw. Deutschland kommen, ist aktuell vollkommen offen. So hat Amazon ja offiziell nicht einmal die Pläne für die USA offiziell bestätigt. Der Online-Riese wird die Fernseher sicherlich mit geringen Margen vertreiben und sie als Möglichkeit verwenden, um neue Kunden in den Prime-Kosmos zu ziehen. Könntet ihr euch den Kauf eines Amazon-TVs vorstellen?

OLED-Schnäppchen bei Media Markt und Saturn ab 999 Euro!

Wir stellen euch ein paar 4K-OLED-Schnäppchen vor, die Media Markt und Saturn in Rahmen ihrer aktuellen Promotions für euch bereithalten. Neue 2021 4K OLED Fernseher ab 999 Euro!

Update: Der Linkt des auf 999 Euro reduzierten LG A1 4K OLED TV wurde korrigiert (verwies davor auf den C1)

LG C1 4K OLED TV mit 55 Zoll für 1.227 Euro

Zur C-Serie von LG müssen wir hoffentlich nicht viele Worte verlieren. Oder doch? Ok aber ganz kurz. Die C-Serie ist seit Jahren die beliebteste OLED-Serie bei LG und das setzt sich auch in 2021 mit den C1-Modellen fort. Dieses Gerät mit 55 Zoll besitzt alles was das Film-, Serien- und Gamer-Herz höher schlagen lässt. Ein 4K OLED Display mit 120Hz, HDMI 2.1 an allen Anschlüssen inkl. Support für VRR, ALLM und eARC (an nur einem HDMI-Anschluss), HDR10, HLG, Dolby Vision, Dolby Vision IQ, der Alpha Prozessor 9 der 4. Generation, Twin Triple Tuner uvm. (Hier geht es zum Angebot)

LG A1 4K OLED TV mit 55 Zoll für 999 Euro

 

Den LG 4K OLED TV der A1-Serie mit 55 Zoll (OLED55A19LA) gibt es derzeit für 999 Euro (1.149 Euro + 150 Euro Direktabzug). Das Modell richtet sich an Nutzer, die gerne Filme, Serien und TV schauen, sich aber nicht in bei den „High-End Gamern“ einordnen. Denn das Modell besitzt kein 120Hz-Display, sondern bietet „nur“ eine Bildwiederholungsrate von 60Hz. Das reicht aber locker aus um Spiele auf der Xbox Series X/S, PlayStation 5 oder Nintendo Switch in einer sehr guten Qualität (4K@60Hz wird ja unterstützt) zu spielen. Lediglich die HFR-Bildmodi mit 120Hz können nicht wiedergegeben werden. Ansonsten unterstützt das Modell alle wichtigen HDR-Standards (HDR10, HLG, Dolby Vision & Dolby Vision IQ), hat einen Triple Tuner verbaut (DVB-T2 HD/C/S2) und bietet eine intuitive und einfache Bedienung dank webOS 6.0 Betriebssystem. (Hier geht es zum Angebot)

Referenz-OLED G1 mit Evo-Display und 65 Zoll für 2.249 Euro

Der Letzte im Bunde ist der G1 Gallery OLED TV aus 2021 mit dem neuen EVO-Display. In unserem Test hat sich das Modell als bislang bester 4K OLED herausgestellt, den wir jemals getestet haben. Ein ansprechendes, falches Design das vor allem bei einer Wandinstallation optimal zur Geltung kommt, trifft auf die neuste OLED-Generation mit 4K@120Hz, HDMI 2.1, VRR usw. Auch bei diesem Modell könnt ihr bequem den Direktabzug von 300 Euro (bei Geräte über 1.999 Euro) direkt an der Kasse abgreifen. (Hier geht es zum Angebot)