Start Blog Seite 600

TV-Preise: LCD-Segment könnte zwei bis drei Jahre an Lieferengpässen kranken

Lieferengpässe plagen die gesamte Technikindustrie. Auch im LCD-Segment ist keine Besserung in Sicht. Noch zwei bis drei Jahre könnte es eng aussehen.

Laut einem Bericht von DigiTimes, welche sich auf die Zulieferindustrie aus Taiwan berufen, dürfte es im Bereich der LCD-Industrie also noch für lange Zeit keine Linderung geben. So gebe es zu wenige Chips für die entsprechenden Fernsehgeräte, was zu einer Erhöhung der Preise führen werde. Zuletzt sanken im August 2021 zwar die Preise im Bereich der Fernsehgeräte unter 55 Zoll, doch größere Bildschirme ab 65 Zoll würden sich bereits preislich nach oben bewegen.

Ausgelöst wurden die andauernden Querelen durch die Corona-Krise. Warum sie noch zwei bis drei Jahre nachwirken könnten? Das liegt daran, dass die gesamte Zulieferkette auf höchste Effizienz getrimmt gewesen ist. Dabei gab es leider aber wenig Raum für Ausfälle. Die Pandemie brach die gesamte Kette auf und die ausgebliebenen Lieferungen wieder aufzuholen und dem steigenden Bedarf gerecht zu werden, ist eine langfristige Angelegenheit.

Anlagen wie Samsung Suzhou LCD-Produktion sollten eigentlich bereits längst verkauft sein
Anlagen wie Samsung Suzhou LCD-Produktion sollten eigentlich bereits längst verkauft sein, arbeiten aber nun weiter auf Hochtouren.

Zulieferer wie AU Optronics, Hannstar und Coretronics sollen daher bereits gegenüber Aktionären bestätigt haben, dass es zwei bis drei Jahre dauern werde, bis man zur Normalität zurückkehren und die Nachfrage decken könne. Man könne nicht ausreichend fertige Panels ohne Chips fertigen. Und der Bedarf an die Halbleiterindustrie sei enorm und wachse stetig. Zumal nicht nur TV-Hersteller Chips wünschen, auch Autohersteller, Smartphone-Anbieter und PC-Unternehmen gieren nach neuen Chips.

Die Industrie kann sich erst langfristig erholen

Zu spüren bekommt man das besonders im Bereich für Grafikkarten und Spielekonsolen: Obwohl etwa die PlayStation 5 und Xbox Series X im November 2020 erschienen sind, bleiben sie permanent ausverkauft. Wir werden die Lage natürlich weiterhin beobachten und über neue Entwicklungen berichten.

PlayStation 5: SSDs von Drittherstellern übertrumpfen Sonys Laufwerk

Dank einer Beta-Firmware lassen sich nun bei Testern eigene SSDs in die PlayStation 5 integrieren. Erste Tests zeigen, dass jene bessere Ergebnisse liefern, als Sonys eigenes Pendant.

So lassen sich mittlerweile M.2-NVMe-SSDs mit PCIe Gen 4 in die PS5 integrieren, wenn die Beta-Firmware verwendet wird. Einige Hersteller haben sogar schon kompatible Modelle genannt. Dazu zählen die Seagate FireCuda 530 und WD_Black SN850. So gibt es bestimmte Mindestanforderungen. Etwa müssen die SSDs Leseraten von mindestens 5.500 MB/s erzielen. Die Kollegen von Digital Foundry haben nun erste Tests durchgeführt – mit interessanten Ergebnissen.

Sie nutzten eine Samsung 980 Pro mit einem Heatsink, das eigentlich für ein Modell der Reihe Gigabyte Auros gedacht gewesen ist. So rät Sony nämlich auch, die SSDs ausreichend zu kühlen, um eine ausreichende Performance unter Last zu gewährleisten. Die PS5 schrieb der Samsung 980 Pro dabei direkt eine Leserate zu: ca. 6.500 MB/s was unter den Herstellerangaben liegt, aber voll ausreichen sollte. Auch wird das Laufwerk anschließend korrekt im System angezeigt und erlaubt es auch, bereits installierte Spiele dorthin zu verschieben.

Wer nun erwartet hatte, dass die SSDs von Drittherstellern eventuell nicht ganz an die Performance des internen SSDs heranreichen würden, sollte umdenken: Digital Foundry stellte in mehreren Spielen fest, dass die Samsung 980 Pro schneller laden konnte. Dies könnte daran liegen, dass die interne SSD von Sony natürlich parallel Hintergrundprozesse des Betriebssystems ausführen muss. Das zweite SSD-Laufwerk ist davon befreit.

SSDs von Drittherstellern: Definitiv eine Empfehlung

Da ab Werk nur ca. 670 GByte auf dem internen SSD der PlayStation 5 frei sind, wird es sich für viele Gamer anbieten, die Speicherkapazität zu erweitern. Die ersten Tests von Digital Foundry zeigen, dass das mit keinerlei Performanceeinbußen verbunden sein sollte. Einzige, negative Überraschung: Verschob man Spiele vom M.2-SSD eines Drittherstellers zurück auf das interne Laufwerk, brachen die Transferraten ein. Das könnte aber auch noch an der Beta-Firmware liegen.

Letzten Endes hat Sony also nun eine gute Lösung vorgelegt, um den knapp bemessenen, internen Speicherplatz der PlayStation 5 zu erweitern. Microsofts Lösung mit Speicherkarten-Dongles ist noch etwas unkomplizierter, dafür bietet Sonys Herangehensweise aber mehr Flexibilität.

Amazon reduziert unzählige 4K Blu-rays von Sony Pictures auf 11.97 Euro

2

Amazon hat unzählige 4K Blu-rays von Sony Pictures auf 11.97 Euro reduziert. Komisch, sind die UHD Discs von Sony doch meist recht teuer!

Hier geht es zur Auswahl!

Sieht fast so aus wie ein kleiner „Ausverkauf“. Unzählige 4K UHD Blu-rays von Sony Pictures Home Entertainment stehen derzeit für günstige 11.97 Euro zum Kauf. Darunter finden sich z.B. die Spider-Man-Fime (Teil 1 / Teil 2 / Teil 3), die Comic-Verfilmung „Hellboy“ im Directors Cut, der 4K@60p-Titel „Die irre Heldentour des Billy Lynn“ (Einen interessanten Beitrag zum HFR im Kino findest du hier!) oder Die 5. Welle.

Bei den Kinder- und Animationsfilmen gibt es ebenfalls eine große Auswahl, mit unter anderem „Angry Birds – Der Film“, „Die Schlümpfe“ oder „Hotel Transsilvanien 3 – Ein Monster Urlaub“. Zu meinen persönlichen Empfehlungen gehören dagegen „Die glorreichen Sieben“, „The Shallows – Gefahr aus der Tiefe“ (klasse Bild), und „Salt“ (ebenfalls klasse Bild).

Wir haben euch alle Filmtitel nachfolgend aufgelistet:

Mehr Angebote, Schnäppchen und Specials findet ihr auch in unserer Auflistung! Die reduzierten 4K Blu-rays von Sony sind übrigens Teil der Sonderangebote bei Amazon. Hier gibt es unter anderem reduzierte DVD und Blu-rays, zum Teil exklusiv bei Amazon.de

JVC Teaser-Trailer liefert Hinweise auf einen 8K-Laser-HDR-Projektor

JVC liefert in seinem jüngsten Teaser-Trailer Hinweise auf einen D-ILA-Projektor mit 8K, HDR und Laser-Lichtquelle. Werden die Geräte zur „digitalen IFA“ vorgestellt?

Update: Die 8K Projektoren wurden nun offiziell vorgestellt.

Originalbeitrag: Wir hatten euch in diesem Beitrag bereits etwas ausführlicher über die neuen JVC D-ILA Projektoren aus 2021 berichtet. Michael B. Rheders hatte über uns über seine Webseite einen umfänglichen Insight gegeben, was uns innerhalb des diesjährigen JVC-Portfolios erwarten könnte. Der gestern von JVC hochgeladene Teaser-Trailer für die 2021 D-ILA bestätigen die Aussagen von Rheders und auch unsere Vermutung, das Top-Modell könnte mit 8K-Auflösung protzen.

JVC 8K-HDR-Laser Projektor

Im 30-sekündigen Clip wird „The New Ultimate“ vorgestellt, was sich sicherlich nicht nur auf ein Produkt bezieht, sondern alle Projektor-Neuheiten für das laufende Jahr zusammenfasst. Als Highlights werden „8K“, „HDR“ und „Laser“ genannt. Dass die neuen Geräte HDR unterstützen, sollte jedem klar sein. Und das Laser-Upgrade, „Blu-Escent“ ,was von den Pro-Modellen in die reguläre D-ILA-Liga „absteigt“ wurde ja bereits von Herr Rheders angemerkt. Am Ende des Teasers erkennt man auch das bereits bei den 2018er Modellen genutzte Chassis. Das Detail um die 8K-Auflösung ist uns jedoch neu – selbst wenn wir bereits auf so ein Modell spekuliert haben.

8K - Auszug aus dem Teaser Trailer von JVC || Bild: Youtube:JVC
8K – Auszug aus dem Teaser Trailer von JVC || Bild: Youtube:JVC

8K D-ILA Projektor mit e-Shifting

Doch handelt es sich hierbei um einen nativen 8K-Projektor, oder setzt JVC wie beim derzeitigen Top-Modell DLA-NX9 auf die 8K e-shift-Technologie? Dabei werden die 0,69-Zoll D-ILA Panels mit nativer 4K Auflösung in zwei Richtungen um 0,5 Pixel verschoben, um 8.192 x 4.320 Pixel (nativ 4.096 x 2.160 Pixel) auf die Leinwand zu werfen. Vor allem bei großen Leinwänden kann dies den Bildeindruck positiv beeinflussen, lässt sich durch das Shifting das Raster der D-ILA-Chips nicht mehr ausmachen. Uns ist derzeit kein Chipsatz bekannt, der natives 8K bietet und so kompakt ist, dass er ins JVC-Chassis passt. Somit wird es sich wohl um einen „Pixelschubser“ handeln.

Wie dem auch sei, die Kombination aus „Blu Escent“ Laser-Lichtquelle mit dem 8K e-Shift Panel könnte sicherlich die Heimkino-Krone für sich beanspruchen. Dass so eine Lösung nicht preiswert wird, dürfte uns allen klar sein. Beim „Top-Modell“ wird auf einen Preis von rund 25.000 Euro spekuliert. – Vielen Dank an Leser Michael für den Tipp!

Der Premium-Support für Sonys 4K Projektoren ist mangelhaft

13

Die Qualität des Prime oder Premium Supports für Sonys 4K Heimkinoprojektoren lässt laut Händler Grobi.tv stark zu wünschen übrig. Dieser wendet sich mit einem Video an die Öffentlichkeit. 

Manche Probleme lassen sich einfach nicht mit „bitte bitte“ oder dem Aufbringen von noch mehr Geduld lösen. Und so wandte sich Patrick Schappert, Geschäftsführer von Grobi.tv mit einem seiner jüngsten Videos an die Allgemeinheit, um auf die Missstände bei Sonys Prime-Support aufmerksam zu machen. Dieser sollt Kunden, die sich für einen hochwertigen, nativen 4K Projektors des japanischen Herstellers entschieden haben, im Schadensfall eine schnelle und unkomplizierte Problemlösung bieten. Jedoch sieht die Realität wohl ganz anders aus.

Sony Prime-Support: Mangelhaft

Nach dem Video wurde das Thema auch von Nico Jurran, Journalist bei heise.de und vielen sicherlich bekannt von seiner eigenen Webseite surround-sound.info, aufgegriffen und mit weiteren Details versehen. So bestehen die Probleme bei Sonys Prime-Support wohl bereits seit über einem dreiviertel Jahr. Und das bei Produkten, die mit einem Anschaffungspreis zwischen 5.000 und 25.000 Euro nicht gerade günstig sind. Kunden, die sich für einen 4K HDR Projektor von Sony entscheiden, suchen nach „Heimkinounterhaltung auf höchstem Niveau“ und erwarten auch einen entsprechenden Support.

Kunde wartet seit Februar auf reparierten 4K Projektor

Würde sich sicherlich auch gut in unserer Redaktion machen: Der Laser-Projektor VPL-VZ1000ES im Einsatz
Würde sich sicherlich auch gut in unserer Redaktion machen: Der Laser-Projektor VPL-VZ1000ES im Einsatz

In einem konkreten Beispiel geht es um ein VPL-VZ1000EZ, ein 4K Laser-Projektor dessen gesamte Technik in einem Möbelstück (inkl. Sound-Anlage) untergebracht ist. Das Modell bietet hochwertiges Heimkino-Erlebnis, sofern dieses funktioniert. Ein Kunde hatte dieses Modell wohl mit Probleme zu Sony gesendet (bzw. abholen lassen) und wartet bereits seit Februar auf dessen Rücksendung (nach der Berichterstattung wurde das Produkt wohl endlich auf Reisen geschickt). Absolut ärgerlich, umfasst der Prime-Support doch einen „Schnellreparatur-Service“.

Keine oder langsame Abholung

Der Schnellreparatur-Service funktioniert bereits im ersten Level nicht. Wenn sich Kunden bei Sony Professional melden und eine Abholung vereinbaren, warten diese bereits Wochen bis das Gerät überhaupt abgeholt wird. Und ist dies passiert, kann Sony die Fehler oft nicht nachvollziehen, obwohl sich Kunden sowie Händler wie Grobi.tv um eine ausführliche Fehlerbeschreibung bemühen. Weiter treten Probleme bei dem überdimensionierten VPL-VZ1000ES auf. Hier stehen wohl keine passgenauen Transportboxen zur Verfügung und Sony lehnt den Versand in der ursprünglichen Versandbox ab, da es sonst zu zusätzlichen Beschädigungen am Gerät kommen kann.

„…so schnell wie möglich eine Lösung finden“

Am Ende beschweren sich die Kunden vor allem direkt beim Händler (Grobi.tv) und drohen sogar mit dem Anwalt. Dieser war in den letzten Monaten natürlich nicht untätig, jedoch wird er vom Sony Support immer vertröstet oder bekommt gar keine Reaktion auf seine Anfragen. Sony hat sich zu den Problemen bereits gegenüber heise.de geäußert und folgendes Statement abgeliefert:

„Sony ist bestrebt, die höchsten Standards für Produktqualität und Kundenservice zu bieten. Wir nehmen jeden Fall ernst und bemühen uns, so schnell wie möglich eine Lösung zu finden. Unsere Professional-Abteilung und unser Kundendienst stehen seit einiger Zeit in engem Kontakt mit dem betreffenden Handelspartner. Zu Details und Lösungen, die bereits mit dem Handelspartner besprochen wurden und werden, werden wir uns nicht äußern. In unserem Bestreben, den Support für unsere Kunden weiter zu verbessern, haben wir unseren Prime Support bereits umstrukturiert und setzen uns weiterhin für Kundenzufriedenheit und beste Servicequalität ein.“

Bleibt zu hoffen, dass Sony hier wirklich Nägel mit Köpfen macht und die Probleme, die zum langsamen und fehlerhaften Prime-Support geführt haben, erkennt und diese zeitnah behebt!

Erhöhte Rundfunkgebühren: Privatsender fordern, Reformen in den Blick zu nehmen

17

Die Rundfunkgebühren werden in Deutschland steigen. Das ruft auch die Privatsender auf den Plan, die für einen fairen Wettbewerb plädieren.

Streng genommen sollen die öffentlich-rechtlichen Sender nicht mit privatwirtschaftlichen Anbietern direkt in Konkurrenz treten, oft geschieht dies aber dennoch. Dabei sind die Programme wie ARD, ZDF, Deutschlandfunk und Co. natürlich im Vorteil: Sie müssen sich um die Finanzierung nämlich keinerlei Sorgen machen und sind nicht auf Investoren oder Werbung angewiesen. Daher plädiert der Branchenverband Vaunet nun auch für eine zügige Auftragsreform, welcher durch das Bundesverfassungsgericht ebenfalls Tür und Tor geöffnet worden sei.

Das Bundesverfassungsgericht habe nämlich in seinem Urteil eine klare Aussage zur Trennung von Auftrag und Rundfunkgesetzgebung auf der einen Seite und der Festsetzung des Rundfunkbeitrages bzw. der Finanzierung auf der anderen Seite getroffen. Und eine Auftrags- und Strukturreform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sei dringend notwendig. Es sollten Einsparpotenziale erkannt und genutzt werden. Beide Säulen, sowohl öffentlich-rechtliche als auch private Medien, stünden erst gemeinsam für ein Medienangebot, das eine demokratische, diverse und inklusive Gesellschaft fördere.

ARD & ZDF wollen ein Streaming-Netzwerk aufbauen.
ARD & ZDF wollen ein Streaming-Netzwerk aufbauen.

Man müsse daher auch die Trennschärfe für die Angebote privater und öffentlich-rechtlicher Programmanbieter wesentlich klarer gestalten. Beispielsweise sei es sowohl im Sinne der Beitragszahler als auch der privatwirtschaftlichen Anbieter, die Werbung im öffentlich-rechtlichen Angebot umfassend zu reduzieren. Der Branchenverband Vaunet stehe da aktuell bereits mit den Ländern im Dialog.

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk in Deutschland: Ein kostspieliges System

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland hat sowohl Befürworter als auch Kritiker. Einig sind sich beide Seiten aber oftmals darin, dass das aktuelle System reformierungsbedürftig ist. Insbesondere durch den üppigen Verwaltungsapparat, viele Redundanzen unter den einzelnen Sendern und die Gehälter und den Pensionen in den Führungsetagen versickert Geld, das sich im Programm besser anlegen ließe.

Born a Champion auf 4K Blu-ray im Test: Leider kein Gewinner!

3

Inhalt (75%)

Sean Patrick Flannery war nie die große Filmkarriere vergönnt. Als Co-Star von Norman Reedus agierte er in Der blutige Pfad Gottes, seiner bekanntesten Filmrolle. Gleichzeitig spielte er Mitte der 90er den jungen Indiana Jones in der gleichnamigen TV-Serie. Im neuen Jahrtausend reichte es aber oft nur zu kleineren Nebenrollen oder der Partizipation in B-Movies. Was nur wenige wissen: Flannery ist Schwarzgurtträger im Brazilian Jiu-Jitsu. Und wenn der MMA-Sport in den USA schon früher aufgetaucht wäre, hätte Flannery wohl eine Profisportlerkarriere verfolgt.

Wie wir wissen: Es kam anders. Aber wenn man schon im Filmbusiness ist, warum dann nicht einen Film auf den Weg bringen, der sich des Themas annimmt – mithin als das Hobby mit dem Job zu vereinen? Gesagt, getan. Flannery entwickelte das Drehbuch als Koautor und herausgekommen ist mit Born a Champion ein Film, der als zweistündige Liebeserklärung an den Brazilian Jiu-Jitsu gelten darf.

Mickey macht im Nahkampf keiner was vor – auch kein betrunkener Gast im Pub

Jetzt ist das aber so eine Sache mit Kampfsportfilmen: Sie wandeln irgendwo zwischen brutalem Cagefight-B-Movie im Stile sämtlicher Jean-Claude-van-Damme-Klone oder bedienen ein Arthaus-Publikum wie bei The Fighter oder The Wrestler. Nur selten schafft es mal einer, die Brücke zwischen beiden Zielgruppen zu schlagen und – wie bspw. Rocky – Kritiker UND Actionfilmfan zu begeistern. Erstaunlich genug, wenn in diesem dynamischen Spannungsumfeld noch mal etwas frischer Wind durch den Ring weht – und das passiert bei Born a Champion. Schon der Anfang, in dem die Rahmengeschichte in den Film einleitet, gerät ungewöhnlich, wenn man Mickey als zwar wehrhaften, aber umsichtigen Kämpfer porträtiert.

Springt die Story dann in der Zeit zurück, um seine Geschichte zu erzählen, erfahren wir ihn außerdem als sanftmütigen und keineswegs machohaften Mann mit romantischer Ader. Und bevor es in irgendeiner Form in puncto Martial-Arts zur Sache geht, ist man als Zuschauer ganz schön gerührt, weil die Lovestory hervorragend funktioniert. Vielleicht auch deshalb, weil der Film von Mickeys bestem Freund erzählt wird. Dieser sitzt einer Journalistin gegenüber und erzählt ihr (und damit uns) die Lebensgeschichte seines Kumpels.

Layla hat es Mickey augenblicklich angetan

Born a Champion schlägt dabei unüblich versöhnliche und warmherzige Töne an – zumindest, wenn man es im Vergleich zu anderen Kampfkunstfilmen betrachtet. Hier kommt ganz offensichtlich zum Tragen, dass Flannery sich vielmehr an oben besagtem Rocky orientiert, denn an den vordergründigen Haudrauf-Actionern. Und als Titelfigur ist er nicht nur deshalb authentisch, weil er (selbstredend) seine Fights ohne Netz, doppelten Boden und Stuntdoubles absolviert hat. Nein, auch seine Einstellung zur gesamten Thematik und zum Respekt der Kämpfer dem Gegner gegenüber wird sehr deutlich. Vor jedem Kampf wird der Sportsgeist beschworen, um sich sehr bewusst von unsportlichem Verhalten zu distanzieren.

Dass das Drehbuch dabei ein oder zwei melodramatische Haken zu viel schlägt, kann man kritisieren, weil es die Geschichte emotional unnötig aufputscht, wo ohnehin schon viel Gefühl integriert ist. Aber so richtig krumm nehmen will man es Flannery dann auch wieder nicht. Ein netter Running Gag, mit dem der Film darstellt, dass sich Mickey und Layla nie länger als ein paar Stunden Zwietracht und Streit gönnen, kontert solche Mankos mit viel Charme.

Bildqualität (75%)

Born a Champion wurde mit Sony CineAlta Venice digital bei 6K aufgenommen und im Postproduktionsprozess über ein 4K-DI transferiert. Während Roush Media für die US-Veröffentlichung das Grading vornahm, ließ der deutsche Anbieter Capelight das native 4K-Material noch einmal individuell aufbereiten und ein neues Grading erstellen. Und das punktet mit satter HDR10- und HDR10+-Dynamik. 3578 Nit Maximalhelligkeit stehen an, was man besonders gut in Momenten sieht, in denen sich Lichtquellen in den Augen spiegeln und für funkelnde Iris-Eindrücke sorgen.

Das Bild ist recht kontraststark und lässt die blutigen Szenen eindrucksvoll aussehen

Erstaunlich gut encodiert bleibt der vor dem Sonnenuntergang landende Flieger bei 16’20. Der orangerote Hintergrund wäre bei einer stärkeren Komprimierung anfällig für Banding-Artefakte gewesen, die hier aber aus bleiben. Lediglich eine ganz minimale Neigung zu Blockrauschen ist erkennbar. Während der etwas nebligen Beleuchtung des ersten Turniers sieht man ein ganz dezentes Rauschen und im Zoom bei 31’04 gibt’s unschöne Farbrauschmuster im Hintergrund. Das allerdings dürfte dem Ausgangsmaterial geschuldet sein, das hier das HDR-Grading und Encoding vor eine große Herausforderung stellt.

Die als quasi-dokumentarischen Bilder genutzten kleinformatigeren Szenen während der Interview-Momente mit Rosco sind farblich etwas intensiver und wirken etwas softer. Das dürfte allerdings gewolltes Stilmittel sein. Gut erkennbar an der Totalen bei 34’55, die bis in die Tiefe detailliert und scharf ist. Farben sind grundsätzlich sehr warm abgestimmt, was den Film auch in seiner Emotionalität unterstützt.

Tonqualität (75%)

Der Ton von Born a Champion liegt für beide Sprachen in DTS HD-Master vor. Eine 3D-Tonfassung, bspw. Dolby Atmos ist dem Film nicht vergönnt. Allerdings wäre hier ohnehin nicht viel Anlass gewesen, Höheninformationen ins Geschehen zu integrieren.

Was die Synchro angeht, so wurde diese mit bekannten und professionellen Sprechern vorgenommen und ist stets perfekt passend. Akustisch sind die Stimmen warm und angenehm eingebettet. Lediglich die Interviewmomente mit Rosco klingen etwas dumpfer. Was klar ist, da hier eine semidokumentarische Erzählweise genutzt wird, um Mickeys Geschichte zu erzählen.

Während der Fights gibt’s dynamische Sounds

Abgesehen von den Dialogen ist es vor allem die Musik, die angenehm wiedergegeben wird. Hier kommen dann auch mal alle Lautsprecher zum Einsatz und der Score legt sich räumlich auf alle Speaker. Echte Soundeffekte gibt’s freilich nur, wenn im Ring zeitweise die Action losbricht. Vor allem während der Zeitlupe-Aufnahmen kommen Punches und Tritte sehr druckvoll. Auch die Stimmen der Zuschauer und Protagonisten verteilen sich realistisch im Raum, wenn sich die Darsteller entsprechend bewegen.

  • Deutsch: DTS HD-Master 5.1 (75%)
  • Englisch: DTS HD-Master 5.1 (75%)

Bonus (10%)

Außer dem Originaltrailer und ein paar Filmtipps gibt’s im Bonusmaterial von Born a Champion nichts zu entdecken.

Gesamtbewertung Born a Champion  (75%)

Born a Champion ist kein Haudrauf-Handkanten-MMA-Film aus der B-Movie-Retorte. Vielmehr orientiert er sich an einem Rocky-Publikum und präsentiert einen fürs Alter verblüffend fitten Hauptdarsteller. Flannery ist auch der Grund dafür, dass Nicht-(zwingend)-Fans von Kampfkunstfilmen hier einen Blick riskieren dürfen. Denn die Kämpfe sind oft effizient und nicht aufs pure Drama aus. Viel rohe Gewalt gibt’s hier also nicht zu sehen. Und da die Story auch noch berührt, geht das durchaus in Ordnung. In Ordnung ist auch die 4K-UHD-Blu-ray, die vor allem mit intensivem HDR punktet und damit ein paar kleinere Mankos überspielt. Eine Blu-ray ist nicht enthalten.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 09. Juli 2021 Review am: 29. Juli 2021
Erscheinungsjahr Film: 2021 Laufzeit: 111 Minuten
Filmstudio: Capelight Pictures FSK: ab 16 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch
Bildformat:
2.39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch DTS HD-Master 5.1
Englisch DTS HD-Master 5.1
High Dynamic Range:
HDR 10
HDR 10+
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

Born a Champion Trailer:

 

Prime Deals: Ausgewählte Filme in 4K- und HD-Qualität für nur 99 Cent ausleihen!

1

Amazon reduziert ausgewählte Filme für Prime Kunden und bietet diese in 4K- oder HD-Qualität für nur 99 Cent zur Leihe an! Jetzt ausleihen und innerhalb von 30 Tagen genießen!

Hier geht es zur 99-Cent Aktion!

Wie fast jeden zweiten Freitag liefert uns Amazon innerhalb der Prime Deals ausgewählte Filme zur günstigen Leihe an. Dieses Angebot ist Prime-Mitgliedern vorenthalten. Also wer noch kein Abonnement abgeschlossen hat und doch das ein oder andere bei Amazon bestellt (kostenloser Premium-Versand für Artikel die direkt von Amazon und nicht von Drittanbietern bezogen werden), sollte einmal über eine Mitgliedschaft nachdenken.

Sieben Filme in 4K UHD Qualität

In dieser Woche hat sich Amazon fast schon selbst übertroffen. Meist werden innerhalb der 99-Cent-Aktion gerade einmal 1-2 Filme in 4K UHD Qualität angeboten – wenn überhaupt. An diesem Wochenende sind es sogar sieben Stück!

Auffällig dabei, dass viele der Titel von Sony Pictures stammen. Entweder verstehen sich Amazon und Sony gerade sehr gut, oder es gibt wieder Zoff. Denn Amazon bietet ausgewählte 4K UHD Blu-rays von Sony bereits seit mehreren Tagen für nur 11.97 Euro an! Und selbst wenn sich „die beiden“ streiten – am Ende profitiert der Kunde.

Bunte Mischung aus Komödien, Horror, Action usw.

Zurück zu den 99 Cent Prime Deals. Neben den UHD-Filmen gibt es eine bunte Mischung aus ehemaligen Blockbustern und B/C-Movies. Spaß verspricht unter anderem „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“, „Die Känguru-Chroniken“, „Klassentreffen 1.0“ oder „100 Dinge“. Horror-Fans kommen mit „Conjuring“,  „Conjuring 2“ oder „The Last Conjuring“ auf ihre Kosten. Action liefert „Death Wish“, „Crisis“, „Hard Kill“ oder „Jackals“.

https://amzn.to/3rWdYWh

Dazwischen verstecken sich „kann man sich für 99 Cent einmal gönnen“-Titel aus verschiedensten Genres wie „The Widow“, „Honey Boy“, „Bay of Silence“ uvm. Wie immer gilt, man kann sich die Filme jetzt ausleihen und die Wiedergabe innerhalb der nächsten 30 Tage starten. Man muss die Filmttitel also nicht alle an diesem Wochenende ansehen. Sobald die Wiedergabe gestartet wurde, hat man noch 48 Stunden Zeit um den Film bis zum Ende anzusehen. Also keine Angst vor spontanem Couch-Schlaf. Den Rest könnt ihr auch noch zum Frühstück reinziehen =)

Amazon reduziert Samsung 2021 QLED & NEO QLED TVs um bis zu 32 Prozent!

Amazon nimmt sich Samsung 2021 QLED-Lineup vor und reduziert ausgewählte 4K & 8K Fernseher um bis zu 32 Prozent! Wir sagen euch, ob sich diese Schnäppchen lohnen!

Preissenkungen in diesem Ausmaß sind selbst für Neugeräte zu dieser Jahreszeit nicht ganz gewöhnlich. Samsung bringt seine QLED-Fernseher wie jedes Jahr mit einer erhöhten unverbindlichen Preisempfehlung auf den Markt, damit Händler gleich von Anfang an mit „kleinen Rabatten“ werben können. Davon unberührt bleiben Vorteile beim Kauf, die direkt bei Samsung bezogen werden können, wie die kostenlosen Streaming-Abos innerhalb der „Made for Germany 2021“-Aktion. Hier bekommt man bis zu 12 Monate Sky Ticket, DAZN, MagentaTV, HD+ oder Waipu.tv geschenkt. Nachfolgend die reduzierten 4K & 8K QLED Fernseher und darauffolgend eine kurze Einschätzung zu den Geräten und dem Preis:

Samsung 4K QLED Q60A mit 43 Zoll für 509€ (-32%):

Laut Preisvergleich auf idealo.de bildet Amazon derzeit den Bestpreis* für dieses Modell ab. Es gibt nur einen Anbieter der etwas günstiger ist, jedoch mit Versandkosten auf dem gleichen Niveau wie Amazon liegt. Der Samsung Q60A ist der Einstieg in das 2021 QLED-Lineup, hat aber in unseren Augen nur wenig mit den großen Brüdern (Q70A und aufwärts) gemein. In Tests attestierten Webseiten wie rtings.com dem Gerät nur eine schwache Performance, wodurch der TV eher als 4K-Einstiegs- oder Zweit-TV gesehen werden sollte.

Samsung 4K QLED Q70A mit 65 Zoll für 1.299 Euro (-26%)

Der Q70A mit 65 Zoll hingegen fühlt sich für uns dann doch schon eher wie ein richtiger 4K QLED TV aus 2021. Hier haben wir ein 100/120Hz-Panel verbaut, dass sinngemäß mittels HDMI 2.1-Anschluss mit 4K@120Hz betrieben werden kann. Der Q60A hatte ja nur ein 50/60Hz-Panel verbaut. Leider stimmt bei diesem Angebot der Preis leider nicht. Andere Anbieter bieten den Samsung Q70A mit 65 Zoll schon seit längerem, weitaus günstiger an. Also NEXT!

Samsung 4K QLED Q80A mit 50 Zoll für 999 Euro (-19%)

Beim 50 Zoll 4K TV der Q80A-Reihe spielt Amazon dagegen wieder in der ersten Liga mit. Der Preis von 999 Euro ist laut idealo.de zu schlagen* und die Ausstattung macht auch nochmals einen Sprung nach oben (im Vergleich zum Q70A). Statt eines VA-Panels mit Edge-LED (Q70A)  kommt hier bereits ein IPS-Panel mit direktem LED-Backlight zum Einsatz. Zudem wird die integrierte Soundlösung auf ein 2.2.2-System mit 60 Watt aufgebohrt. Ein lecker Schnäppchen!

Samsung 4K Neo QLED QN85A mit 55 Zoll für 1.349,00 EUR (-25%)

Die QN85A-Serie ist der Einstieg in das neue NEO-QLED-Segment bei Samsung. Hierbei handelt es sich um ein Quantum Dot-TV der mit miniLED-Backlight aufwarten kann. Dieses neue Backlight sorgt für weitaus bessere Kontraste und Schwarzwerte und eine erhöhte Farbausbeute. 100/120Hz, HDMI 2.1, VRR, ALLM, eARC usw. ist wie bei allen QLED TVs mit an Bord. Der Preis für diesen 55 Zöller ist laut Preisvergleich auf dem gleichen Niveau wie bei anderen Angbietern, zumindest wenn man sich die Versandkosten mit einem Prim Abonnement spart.

Samsung 4K Neo QLED QN85A mit 75 Zoll für 2.499,00 EUR (-29%)

Hier handelt es sich um das 75 Zoll Modell des QN84A. Auch hier bildet Amazon.de den Marktpreis ab, sofern man keine Versandkosten zahlen muss (mit Prime Abo).

Samsung 4K Neo QLED QN85A mit 85 Zoll für 3.599,00 EUR (-10%)

Bei diesem Modell das Gleiche. Mit Prime Abo erhält man bei Amazon den gleichen Preis wie bei den günstigsten Mitbewerbern, bei denen noch Versandkosten auf den Endpreis aufgeschlagen werden.

Samsung 4K Neo QLED QN90A mit 50 Zoll für 1.469,00 EUR (-18%)

Mit dem QN90A ist man eigentlich an der Fahnenstange des 4K NEO QLED Lineups 2021 angekommen. Beste Ausstattung und ein fein gerastertes miniLED-Backlight machen dieses Modell zum Highlight (wie auch unser Test des QN95A bestätigt). Wer sich noch fragt, worin der Unterschied zum darüber angesiedelten QN95A liegt, dem können wir sagen: In der Slim One Connect Anschlussbox. Diese ist bei diesem Modell nicht enthalten, sprich die Anschlüsse befinden sich ganz regulär am TV-Gerät selbst. Ach ja und der Preis? Laut idealo.de nicht der Beste =(

Samsung 8K Neo QLED QN700A mit 65 Zoll für 2.759 Euro (-5%)

Der einzige 8K-Bolide im Bunde wird von Amazon.de auch mit dem kleinsten Rabatt angeboten. Und wer hätte es gedacht, Amazon knackt damit sogar den Bestpreis* zumindest laut Preisvergleich auf idealo.de. Die Geräte scheinen wohl extrem Preisstabil zu sein. Für 2.759 Euro erhält man ein Stück „Zukunftssicherheit“ mit 8K Auflösung, miniLED FALD Backlight und HDMI 2.1. Jedoch sollte man sich die Frag stellen, ob man für den gleichen Preis nicht lieber in einen 4K NEO QLED TV investiert, mit der gleichen Bilddiagonalen, dafür aber mit einem feiner aufgelösten miniLED-Backlight?

Mehr Angebote, Specials und Schnäppchen findest du in unserem Special!

RTL Deutschland übernimmt Gruner + Jahr: „Cross-Media-Champion“ geplant

RTL Deutschland übernimmt Gruner + Jahr (G+J) für 230 Mio. Euro. Man plane nun einen nationalen „Cross-Media-Champion“.

Demnach wolle man in den Bereichen Fernsehen, Streaming, Magazine, Radio und digitale Medien ganz vorne mitmischen. Durch die Verschmelzung verfüge man über die Ressourcen, um mit internationalen Tech-Riesen in Deutschland voll und ganz mitzuhalten. Bertelsmann behält jedoch die DDV Mediengruppe (Sächsische Zeitung), Territory, AppLike Group sowie die 25-Prozent-Beteiligung von G+J an der Spiegel Gruppe.

G+J solle damit Marken wie Stern, Brigitte, Geo, Capital, Schöner Wohnen, Eltern und Art sowie seine journalistische Expertise einbringen. In den vergangenen Jahren hatten RTL Deutschland und G+J ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Werbevermarktung (Ad Alliance), Inhalte-Entwicklung und -Produktion (Bertelsmann Content Alliance) sowie Forschung und Daten (Data Alliance) ohnehin bereits ausgebaut. Die Zusammenführung beider Unternehmen soll auf diesen Synergien weiter aufbauen bzw. sie weiterspinnen.

Eines der wichtigsten Ziele sei es nun, das dynamische Wachstum von RTL+ (TV Now) zu beschleunigen. Das Streaming-Angebot entwickle sich laut RTL Deutschland bisher äußerst positiv. Man werde deswegen seine Investitionen in lokale Inhalte, Journalismus, Technologien und Daten erhöhen. Ein redaktionelles Team mit mehr als 1.500 Journalisten solle die Inhalte liefern – und dies über alle Plattformen wie Fernsehen, Audio und Magazine hinweg.

Deutscher Champion: Ein Gegenspieler für Amazon und Co.?

Die Transaktion mit Bertelsmann solle laut RTL Deutschland zum 1. Januar 2022 abgeschlossen werden. Gruner + Jahr Deutschland wird auch in Zukunft seinen Sitz in Hamburg haben. Erkennbar ist, dass auch RTL also offenbar verstärkt die Möglichkeiten des Streaming ausloten möchte und versucht, sich möglichst breit aufzustellen.